Fördermittel für das Tennis Vereinsheim des TSV Raesfeld und Eintracht Erle

Insgesamt 226.815 € Fördermittel für das Gemeinschaftsprojekt „Tennis Vereinsheim“ des TSV Raesfeld und Eintracht Erle bewilligt

Mit dem neuen Clubhaus soll ein neues Heim für beide Tennisabteilungen geschaffen wird

22.2.22: Eine Schnapszahl und gleichzeitig ein ganz besonderer Tag für die beiden Sportvereine Eintracht Erle 69 e.V. und TSV Raesfeld e.V. Es war der Tag, an dem der GSV (Gemeindesportverband) Raesfeld die frohe Kunde überbrachte, dass die Fördermittel aus dem Programm „Moderne Sportstätten 2022“ nach intensiver Vorarbeit beider Vereine in voller Antragshöhe bewilligt wurden.

Gemeinschaftsprojekt beider Sportvereine

Stolze 226.815 € dürfen nun für den Ersatzbau des Tennis Vereinsheims verwendet werden. „Die Gemeinde Raesfeld hat dieses Gemeinschaftsprojekt der beiden Sportvereine von Anfang an befürwortet. Wir hatten mehrere zielführende Termine in großer Runde bei uns im Rathaus und es ist einfach schön, wenn das große bürgerschaftliche Engagement am Ende in so großen Stil honoriert wird. Die Gemeinde Raesfeld steht dem Projekt auch weiterhin unterstützend zur Seite“, so der 1. Beigeordnete Markus Büsken.

Einbruch-Tennis-Klubhaus-Raesfeld
Statt des maroden Vereinsheims, soll hier ein neues Clubhaus entstehen. Foto Archiv

Rasante Entwicklung

Die Tennisabteilung hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung, auch in den Mitgliederzahlen, erfahren. Allerdings wäre der dringend erforderliche Neubau des Tennis Vereinsheims ohne die Fördergelder und die großzügige Spendenbereitschaft nicht realisierbar.

Der 1. Vorsitzende des TSV Raesfeld, André Olbing, resümiert: „Der TSV Raesfeld ist zwar offiziell Antragsteller und Bauherr für dieses Projekt, aber wir haben uns mit Eintracht Erle 69 e.V. von Vornherein darauf verständigt, dass mit diesem Clubhaus das neue Heim für beide Tennisabteilungen geschaffen wird!“

Monika Schollmeyer, 1. Vorsitzende von Eintracht Erle, fügt hinzu: „Beide Sportvereine haben für dieses Vorhaben kleinere Projekte hinten angestellt, die die Fördermittel nicht ansatzweise ausgeschöpft hätten. Umso schöner, dass wir mit diesem Gemeinschaftsprojekt etwas wirklich Großes bewegen können.“

Viel Arbeit für den Arbeitskreis

In den nächsten Monaten wartet viel Arbeit auf den Arbeitskreis der beiden Vereine. Unterstützt durch das Architekturbüro Thomas Mischo, dass von der ersten Stunde an die notwendige Startenergie gegeben hat. Im nächsten Schritt wird der Bauantrag gestellt und der Spatenstich rückt erfreulich näher.

Info

Mit einem bisher in Nordrhein-Westfalen einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten stärkt das Land seine Stellung als Sportland Nummer Eins. Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ zur Verfügung, von denen Sportvereine und -verbände profitieren können.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

1 Kommentar

  1. Eine schöne Nachricht über den sicher notwendigen Neubau eines gemeinsamen Clubhauses für unsere Tennisspielerinnen und Spieler aus beiden Tennisabteilungen.
    Und ein wenig schade, dass damit das alte Clubhaus, intern „Kraftwerk“ genannt, das doch ein optischer Blickpunkt war, dann nicht mehr da ist.

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