Am 28. April (Donnerstag) gegen 11.10 Uhr belästigte ein Exhibitionist auf einem Parkplatz eine 45-jährige Frau, die in ihrem Auto telefonierte.
Die Borkenerin sei laut Mitteilung der Polizei Wesel auf einen abgelegenen Schotterparkplatz zwischen Raesfeld-Erle und Schermbeck an der B 224 gefahren.
Die ca. 150 Meter lange Zuwegung ist über die B 224 erreichbar und mündet in einem Waldgebiet. Der Parkplatz sei vielen Leuten auch als „Reiterparkplatz“ bekannt.
Während die 45-Jährige telefonierte, näherte sich von hinten ein Unbekannter, lief an ihrer Fahrerseite vorbei, dann um das Auto herum und blieb schließlich im Bereich der hinteren Beifahrerseite stehen. Hier öffnete der Exhibitionist seine Hose und zeigte sich der Frau in schamverletzender Weise. Dabei blickte er zu der Autofahrerin. Diese wendete ihren PKW, fuhr an dem Unbekannten vorbei und von dort aus nach Hause, von wo aus sie die Polizei verständigte.
Nach Angaben der Frau habe sie diesen Mann bereits vor zwei oder drei Monaten schon einmal auf dem Parkplatz gesehen. Zu dieser Zeit sei es jedoch nicht zu exhibitionistischen Handlungen gekommen.
Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:
50-55 Jahre alt
175-180 cm groß
normale Figur
angegrautes, lichtes Haar
starke Brille mit dicken Gläsern
grün-schwarze Arbeitshose
graue Sweatshirtjacke
dunkle Basecap
Bei Hinweisen melden Sie diese an die Polizei in Dinslaken unter der Telefonnummer: 02064 / 622-0.
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Kreis Borken – Polizei bekämpft Raserei / 12.187 Fahrzeuge wurden überprüft – 10 Prozent zu schnell
Statt der zulässigen 50 km/h, raste ein Fahrzeugführer mit 112 km/h in Erle auf der Marienthaler Straße in die Geschwindigkeitskontrolle.
Kreis Borken (ots) – Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen.
23 Messstellen im Kreisgebiet
Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in der Zeit vom 21.04.2022 – 27.04.2022 der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 23 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfung der 12.187 Fahrzeuge fest, dass 10 % zu schnell unterwegs waren.
10 Fahrzeuge überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass mit der Auferlegung eines Fahrverbotes gerechnet werden muss. Insgesamt überschritten 1.219 Fahrzeugführerinnen und Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 272 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 974 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt.
Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden an folgenden Messpunkten festgestellt:
Südkreis:
innerorts bei max. zulässigen 30 km/h mit gemessenen 60 km/h in Bocholt auf dem Biemenhorster Weg
außerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 112 km/h in Raesfeld-Erle auf der Marienthaler Straße
Nordkreis: – Außerorts bei max. zulässigen 70 km/h mit gemessenen 114 km/h in Ahaus auf der L 560
Raesfeld – Unbekannter schlägt zu. Wer kann Angaben zum Täter machen?
Raesfeld. Im Rahmen ihrer Ermittlungen nach einem Körperverletzungsdelikt wendet sich die Polizei mit der Bitte um Hinweise an die Öffentlichkeit.
Das zugrunde liegende Geschehen spielte sich bereits in der Nacht von Samstag, 19. März, auf Sonntag, 20. März, im Bereich eines Festzelts an der Straße Zum Michael in Raesfeld ab.
Laut Mitteilung der Polizei habe sich der Geschädigte 24-jährige Dorstener neben einem Toilettenwagen aufgehalten, als ein Unbekannter ihn ins Gesicht geschlagen hat, woraufhin sich eine körperliche Auseinandersetzung entwickelte.
Täterbeschreibung
Zu dem Tatverdächtigen liegt folgende Beschreibung vor: circa 20 bis 25 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß, sehr kurze hellbraune Haare, normale bis kräftige Figur.
Wer Angaben zu dem unbekannten Beteiligten geben kann, sollte sich mit der Kripo in Borken in Verbindung setzen: Tel. (02861) 9000.
Rainer Zinke (Messecom Nord) vor der Baumesse 2022. Foto: Borgwardt
Am 7. und 8. Mai dreht sich auf der Baumesse in Dorsten alles ums Bauen und Wohnen. Aussteller aus Dorsten können sich noch bewerben.
An diesem Wochenende werden rund 40 Aussteller die Baumesse begleiten und den Besuchern mit Rat und Tat bei freiem Eintritt zur Verfügung stehen. Natürlich würden sich die Veranstalter dabei freuen, weitere Aussteller für die Veranstaltung zu gewinnen.
„Wir wollen ein breites Forum für Anbieter und Interessierte schaffen“, erklärt Rainer Zinke das Ziel der Baumesse. „Anders als in einem Laden, wo der Verkaufsgedanke im Vordergrund steht, kann man sich hier breit und unverbindlich informieren“, so der Geschäftsführer der ausrichtenden Firma Messecom-Nord.
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Messeleiter Rainer Zinke lädt im Video zur Baumesse ein.
Gerade jetzt dürfte das Interesse groß sein. Denn schließlich hat das aktuelle Weltgeschehen auch die Bauherren und Eigenheimbesitzer aufgeschreckt. „Das Thema Energietechnik ist in aller Munde“, erklärt dazu Rainer Zinke. „Auf der neulich durchgeführten Baumesse in Haltern haben sich die Aussteller geradezu heiser erklärt, weil so viele Fragen gestellt wurden.“ Gerade in der Solartechnik, aber auch bei Wärmepumpen oder Heizungssystemen sei der Markt gerade stark in Bewegung.
Sparen und erneuern
Was bei der Energietechnik beginnt, hört aber bei Fenstern und Türen, Isolierungen oder Dachausbau noch lange nicht auf. „Gerade bei der Sanierung spielen die K-Werte, also die Dämmeigenschaften, gerade eine riesige Rolle“, so Zinke. Die Menschen wollten Energie sparen und ihre Eigenheime zudem zukunftssicher machen. Auf der Baumesse hätte man dabei den Vorteil, viele Gewerke gleichzeitig an einem Ort erkunden zu können. „Vom Ausheben der Baugrube bis zur Montage der letzten Antenne – die ausstellenden Fachbetriebe bilden das gesamte Spektrum ab“, so Zinke. Und auch zugehörige Themen kommen zum Tragen: So könne man sich etwa auch über Sicherheitstechnik oder Gartengestaltung informieren.
An der ehemaligen Zeche Fürst Leopold dreht sich vom 7. bis 8. Mai alles ums Bauen und Wohnen. Messeleiter Rainer Zinke verspricht ein breites Forum von Ausstellern. Foto: Borgwardt
Last-Minute-Aussteller sind auf der Baumesse willkommen
Denn die Bandbreite zum Thema „Alles rund ums Haus“ ist enorm. Vom Baugrubenaushub bis zur Dacheindeckung gibt es sicherlich gute Möglichkeiten, die Besucher mit guten Ideen und Produkten aus der Region zu begeistern. Gerade ortsansässige Firmen oder Start-Up-Unternehmen haben dabei auf der 2. Dorstener Baumesse die besten Chancen, ihren zukünftigen Neukunden kennen zu lernen.
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Was erwartet die Aussteller? Wie ist die Location? Rainer Zinke erklärt es im Video.
Eintritt und Öffnungszeiten der Baumesse
Geöffnet ist die Messe am Samstag von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr.
Willkommen zur 4. Folge des Heimatreport Podcast. In der aktuellen Ausgabe spricht Moderatorin Sabrina Czupiol über den Aprilscherz rund um den Spatenstich des Dorfgemeinschaftshauses, das Frühlingskonzert der Burgmusikanten und die Kunstauktion der KiTa-Kinder zugunsten von Flüchtlingskindern aus der Ukraine. Weitere Nachrichten aus Deiner Region findest Du im Heimatreport Podcast.
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Spatenstich Dorfgemeinschaftshaus ein Aprilscherz
Mit einem Aprilscherz starten einige Genossen des zukünftigen Dorfgemeinschaftshauses in Erle in den neuen Monat. Der für Freitag, 1. April angekündigte Spatenstich erweist sich als stilechte Stellprobe. Was für einen ‚echten‘ Spatenstich fehlt, ist die offizielle Baugenehmigung von amtlicher Seite des Kreises Borken.
Frühlingsgefühle beim Konzert der Raesfelder Burgmusikanten
Die Raesfelder Burgmusikanten laden am Samstagabend, 2. April zu einem Frühlingskonzert in die Mehrzweckturnhalle in Raesfeld ein. Zahlreiche Musikbegeisterte folgten der Einladung.
KiTa – Kinder versteigern ihre Kunstwerke zugunsten von Flüchtlingskindern
Am Samstag, 9. April versteigern die Kinder der Kita-Waldwurm ihre Kunstwerke zugunsten von Flüchtlingskindern aus der Ukraine. Insgesamt werden 1.030 Euro erzielt. Das höchste Gebot von 400 Euro erhält das Bild einer Friedenstaube vor einem Regenbogenhintergrund.
Am Sonntag, 24. April rückt die Feuerwehr Raesfeld zu einem Zimmerbrand im Ortskern Raesfeld an der Klümperstraße aus. Ein Fernseher brannte und hatte zu einer starken Rauchentwicklung geführt.
Mit einen symbolischen Spendencheck in Höhe von 3.655 Euro im Gepäck macht sich eine Delegation der Jugendfeuerwehr Raesfeld am Samstag, 23. April auf den Weg zur Jugendfeuerwehr Oldendorf. Im Juli vergangenen Jahres leistete die Jugendfeuerwehr Raesfeld hier einen mehrtägigen ,,Fluteinsatz“. Im Anschluss sammelten sie mit einer Autowaschaktion Spendengelder, um die Flutopfer weiter zu unterstützen.
Die Gemeinde Raesfeld lobt einen Fotowettbewerb aus. Gesucht werden aussagekräftige Fotos und Eindrücke aus Raesfeld, die den Ort widerspiegeln und ihn vielleicht auch einmal aus einer bisher unbekannten Perspektive zeigen. Eine Teilnahme ist noch bis zum 31. Mai möglich, alle Infos und Teilnahmebedingungen auf www.raesfeld.de.
Bei einem Rundgang durch die Natur entdeckte Sylvia Reifferscheid am Klärwerk in Raesfeld erst einen, dann ganz viele Osterhasen.
Keine Hasen der üblichen Art, sondern mit Naturmaterialien und etwas Farbe wurden Bäume von unbekannten Künstlern in lustige Langohren verwandelt. Versteckt und jenseits des Weges, so dass diese auf den ersten Blick gar nicht ins Auge fallen.
Schon vor Ostern habe Sylvia Reifferscheid die ersten Kunstwerke am Möllenweg in Raesfeld entdeckt. Dann habe sie der Ehrgeiz gepackt und weitergesucht. Und tatsächlich ist sie fündig geworden, denn mittlerweile sei die Familie auf über zehn lustige Hasen angewachsen. „Da hat sich jemand sehr viele Mühe gemacht“, so die Raesfelderin, die diese Aktion sehr schön findet. Aus diesem Grund habe sie auch schon zweimal einen Brief an die Bäume geheftet und um weitere Hasen gebeten.
Wer hier so fleißig in der Natur mit der Natur kleine Kunstwerke geschaffen hat, konnte Sylvia Reifferscheid jedoch bis heute nicht herausfinden. Sie wird aber auf alle Fälle die Augen offenhalten und weiter nach neuen Hasen Ausschau halten.
Vom 01. – 31. Mai 2022 heißt es in Raesfeld und Erle „Radeln-Stempeln-Gewinnen“.
Raesfeld (pd). Um die Gastronomiebetriebe in der Gemeinde Raesfeld zu unterstützen, haben die heimischen Gastronomen und der Ortsmarketing Raesfeld e.V. die Aktion „Radeln-Stempeln-Gewinnen“ organisiert.
Wie funktioniert die Aktion? Ganz einfach! Innerhalb des Aktionszeitraums müssen mindestens 6 von 9 teilnehmenden Gastronomiebetrieben besucht und ein kulinarisches Angebot genutzt werden. Dabei reicht das Angebot von einem Kaffee, Eis oder anderem Getränk bis zu einem leckeren Essen.
Sportlichkeit ist Trumpf und dabei noch etwas für die Umwelt tun. v.l. Diana Brömmel (Vorsitzende OMR), ein Teil der teilnehmenden Gastronomen: Sebastian Bleker, Gerlinde Bußhaus, Anton Braun, Reinhard Nießing. Foto: OMR
Gewinnspiel und Kilometer für Stadtradeln sammeln
In jedem Betrieb erhält man dann einen Stempel auf der Stempelkarte, die von den Betrieben ausgegeben werden. Wenn Sie 6 der 9 Stempel erhalten haben, können Sie am Gewinnspiel teilnehmen. Die Teilnahme lohnt sich zudem dreifach. Neben dem Genuss der vielfältigen kulinarischen Angebote haben Sie die Chance auf tolle Preise im Gesamtwert von 600 € und können gleichzeitig noch Kilometer fürs STADTRADELN sammeln, wenn Sie die Betriebe mit dem Rad besuchen.
„Mit dieser Aktion können wir unsere heimischen Gaststätten, Restaurants und Cafés direkt unterstützen“, so Diana Brömmel, OMR – Vorsitzende. „Diese haben zwei harte Jahre mit vielen Einbußen hinter sich und können nun mit ihrem aktuellen Angebot die RaesfelderInnen und unsere Gäste verwöhnen und von ihrer Attraktivität überzeugen. Wir freuen uns auf viele ausgefüllte Stempelkarten!“
Wo bekomme ich die Karte?
Die Stempelkarten erhalten Sie in den teilnehmenden Betrieben oder im Naturparkhaus und können dort oder direkt beim Gastronomiebetrieb wieder abgegeben werden. Die Auslosung der Gewinner findet am 06. Juni 2022 auf dem Bauernmarkt Hof Süthold statt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
Weitere Informationen zu den teilnehmenden Betrieben und Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.ortsmarketing.raesfeld.de
Coronaschutzverordnung: Basismaßnahmen werden zunächst bis zum 27. Mai 2022 verlängert
Maskenpflichten in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen (Arztpraxen, Krankenhäuser, Pflegeheime etc.) bleiben weiterhin bestehen.
NRW. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Die Infektionszahlen sind zwar gefallen, aber dennoch weiterhin hoch. Es gibt immer noch viele Personalausfälle, immer noch erkranken Menschen schwer an Corona und versterben. Und in den Gesundheitseinrichtungen arbeiten viele Pflegekräfte seit Monaten mit einer sehr hohen Belastung.“
Bestehen bleiben damit weiterhin die Maskenpflichten in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen (Arztpraxen, Krankenhäuser, Pflegeheime etc.), um ältere und gesundheitlich vorerkrankte Menschen besonders zu schützen.
Auch in staatlichen Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung vieler Menschen (z. B. Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte für Wohnungslose) bleibt die Maskenpflicht in Innenräumen bestehen, ebenso wie im öffentlichen Personenverkehr. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen zudem von Besucherinnen und Besuchern nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden.
Testpflicht für Beschäftigte
Ebenso werden die bisher geltenden Testpflichten für Beschäftigte sowie bei Neuaufnahmen fortgeführt. Die Testregelungen für die Krankenhäuser werden mit der jetzt geänderten Fassung der Coronaschutzverordnung vereinheitlicht. Psychiatrische Krankenhäuser unterliegen damit den einheitlichen Regelungen für Krankenhäuser, ebenso wie Entziehungsanstalten des Maßregelvollzugs.
In Asyl- und Flüchtlingsunterkünften, Justizvollzugsanstalten, Abschiebungshafteinrichtungen und anderen Einrichtungen, in denen freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen, kann – wie bisher – für vollständig immunisierte Personen auf einen Test verzichtet werden. Über diese verpflichtenden Maßnahmen hinaus empfiehlt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann weiterhin das Tragen einer medizinischen Schutzmaske in Innenräumen: „Hier kommt es auf die Eigenverantwortung aller an, die viele Bürgerinnen und Bürger in den letzten vier Wochen auch unter Beweis gestellt haben.“
Ehrenamtliche für Kinderbetreuung in Raesfeld gesucht
Aktuell leben 90 Flüchtlinge aus der Ukraine in Raesfeld. Davon gehen mittlerweile 38 Kinder in die Schule.
13 Mädchen und Jungen besuchen die Raesfelder und Erler Grundschule. Für die Kinder werden nun dringend Lernpaten gesucht.
Wie sich in den letzten Wochen gezeigt hat, ist die Hilfsbereitschaft der Raesfelder zur Unterstützung für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in der Gemeinde sehr groß. Drei Wohnung konnten komplett mit Spenden durch Raesfelder-Spenden eingerichtet werden. „Wir haben eine echte große Hilfewelle erlebt und freuen uns, dass wir auf unser Depot, auch was Wohnungen und Unterkünfte anbelangt, im Notfall zugreifen können“, freut sich Nicole Höbing (Integrationsbeauftragte der Gemeinde Raesfeld). Darüber hinaus konnten zahlreiche Fahrräder für unsere Flüchtlinge in Raesfeld nach Anfragen vermittelt werden.
Weitere Ehrenamtliche gesucht
Nun gibt es einen neuen Aufruf der Hilfe vonseiten der Gemeinde Raesfeld. Gesucht werden Ehrenamtliche, so Nicole Höbing, welche Kinder am Vormittag in der Schule unterstützen Deutsch zu lernen. Hierfür findet am Mittwoch 04.Mai um 9 Uhr ein unverbindliches Infotreffen in der Sebastian Schule in Raesfeld statt. Anmeldung gerne unter [email protected]oder unter Tel.: 02865-955600.
Kinderbetreuung
Darüber hinaus wird noch Unterstützung für die Kinderbetreuung für die jüngeren Kinder während des Deutschkurses gesucht. Dieser findet immer Montag bis Freitag von 9:00 bis 11:00 Uhr im Kolpinghaus statt.
Interessierte können gerne am Montag den 02.05. um 9:00 Uhr zum Raesfelder Kolpinghaus kommen und sich vor Ort informieren.
Afrikanische Schweinepest: Nordrhein-Westfalen erhält eigene Suchhundeeinheit zur Eindämmung der Tierseuche
Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann: Im Seuchenfall müssen wir schnell und flexibel agieren können – dazu wird die eigens für Nordrhein-Westfalen aufgebaute Suchhundeeinheit beitragen
Am Mittwoch besuchte der Staatssekretär des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums, Dr. Heinrich Bottermann, die Grundausbildung einer neu gebildeten Suchhundeeinheit zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Olpe.
Hunde werden trainiert
Die Hunde werden trainiert, um bei einem möglichen Seuchenfall Wildschweinkadaver schnell zu finden und so weitere Übertragungen des Virus auf andere Wildschweine zu verhindern. Der Staatssekretär lobte die Präventivmaßnahme und sieht Nordrhein-Westfalen im Ausbruchsfall der Tierseuche gut aufgestellt: „Die Gefahr einer Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest nach Nordrhein-Westfalen besteht weiterhin. Im Seuchenfall müssen wir schnell und flexibel agieren können – dazu wird die eigens für Nordrhein-Westfalen aufgebaute Suchhundeeinheit beitragen. Für den Fall, dass sich die Afrikanische Schweinepest weiter Richtung Nordrhein-Westfalen ausweiten sollte, sehen wir uns gut vorbereitet und einsatzfähig“, so Dr. Bottermann.
Ausbildung der ASP-Hundeeinheit
Nordrhein-Westfalen setzt bei der Ausbildung der ASP-Hundeeinheit auf Freiwillige aus behördeneigenen Reihen. Um den Bedarf und die ständige Verfügbarkeit an guten Suchhunden zu gewährleisten, wurde der landeseigne Betrieb Wald und Holz NRW beauftragt, eine Kadaversuchhundeeinheit aufzubauen. Die auszubildenden Hundeführerinnen und Hundeführer stehen in einem dienstlichen Verhältnis und sind daher zu jeder Zeit kurzfristig einsetzbar.
Die Teilnehmenden profitieren von einer professionellen und kontinuierlichen Ausbildung, so dass die vorgehaltenen Hunde qualitativ gut ausgebildet und langfristig für die Ad-hoc-Einsätze jeder Zeit zur Verfügung stehen. Alle Maßnahmen sind auf Nachhaltigkeit, Langfristigkeit und Qualität ausgerichtet.
Einsatzgruppe soll gebildet werden
Die auszubildenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die ASP-Hundeeinheit kommen vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW, dem Technischen Hilfswerk und dem Landesamt für Natur und Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen. „Ziel ist es, permanent verfügbare Mitarbeitende mit gegebenenfalls austauschbaren „Suchenhelfenden“ zu einer Einsatzgruppe zu bilden“, so der Staatssekretär.
NRW trifft zahlreiche Vorsorgemaßnahmen
Das Land Nordrhein-Westfalen hat bereits vielfältige Vorsorgemaßnahmen ergriffen, um einem drohenden Ausbruch der Tierseuche zu begegnen. Bereits seit 2019 hat das Umweltministerium einen Rahmenvertrag mit einem privaten Dienstleister, der Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH (WSVG), abgeschlossen. Sie soll im Ausbruchsfall die betroffenen Kommunen unmittelbar unterstützen und – bis auf die Entnahme der Wildschweine – vor Ort alle notwendigen Arbeiten erledigen. Dies umfasst etwa die Absperrung einer Kernzone sowie die intensive Suche nach verendeten Wildschweinen und deren Bergung. Gegründet wurde die WSVG vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, dem Rheinischen Landwirtschaftsverband, der Landwirtschaftskammer NRW, dem Landesjagverband NRW sowie den Raiffeisengenossenschaften.
Waldspaziergänger sollen Funde von toten Wildschweinen melden
Funde von toten Wildschweinen sollten unmittelbar unter der Telefonnummer 0201/714488 oder per Mail an [email protected] an die Bereitschaftszentrale des Landesumweltamtes gemeldet werden. Die Zentrale kümmert sich in Abstimmung mit den Kommunen um die schnelle Sicherung und Untersuchung des aufgefundenen Wildschweins. Aufgefundene Wildschweinekadaver werden in Nordrhein-Westfalen bereits seit langem standardmäßig auf ASP untersucht, um rechtzeitige Informationen über ein Auftreten der Seuche zu erlangen.
Bislang keine ASP-Verdachtsfälle in Nordrhein-Westfalen
Die ASP ist eine Viruserkrankung, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft. Die Tierseuche ist für den Menschen ungefährlich, für infizierte Wildschweine ist die Sterblichkeitsrate jedoch hoch. 2020 wurden erste Ausbrüche der ASP beim Schwarzwild in Deutschland im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg festgestellt. Im Oktober 2020 wurde die ASP auch in Sachsen amtlich nachgewiesen, im November 2021 in Mecklenburg-Vorpommern. In Nordrhein-Westfalen sind bislang keine Verdachtsfälle der Afrikanischen Schweinepest aufgetreten.
Am Samstag, 30. Mai wird traditionell wieder der Maikranz um 19.15 Uhr am Ständebaum aufgehängt
Bürgermeister Martin Tesing und die Ortsmarketing-Vorsitzende Diana Brömmel werden die Aktion mit einer kurzen offiziellen Ansprache eröffnen.
Die noch amtierenden Kappeshoheiten, Kappeskönigin Nadine I. Bäßler und die Kappesprinzessin Michaela I. Prost, begleiten das Aufhängen des Maikranzes am Ständebaum.
Die „Brejpottspöllers“ foto: Petra Bosse/Archiv
Dieser ist durch mühevolle Arbeit von der Landjugend Erle-Rhade gebunden und geschmückt worden und wird mithilfe schwerer Gerätschaften ebenfalls von der Landjugend angebracht. Neben der freiwilligen Feuerwehr werden die Erler Jäger die Aktion wieder musikalisch begleiten. Es folgt ein Reigentanz, den die „Brejpottspöllers“ (Kinder der Plattdeutsch-AG des Heimatvereins Erle) eigens für diesen Anlass einstudiert haben.
Biergarten, Erlebnis-Gastronomie und Kaffee-Rösterei – Das Landcafé „Alte Ziegelei“ öffnet am 1. Mai unter neuer Leitung
Am 1. Mai wird das Landcafé „Alte Ziegelei“ Menting – Café und Bohne – an der Westricher Straße 62 in Schermbeck offiziell von den Inhabern Alessandro und Ricardo Dietrich mit Livemusik und Gaumenfreunden vom Grill eröffnet.
Ab 10 Uhr gibt es Livemusik, gegrilltes und kalte Getränke. Wer es zu früher Morgenstunde gerne etwas gemütlicher angehen lässt, kann natürlich auch mit einer Tasse Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen in den Tag starten.
Das erwartet Sie im Landcafé Alte Ziegelei:
Jazz-Biergarten
Erlebnis-Gastronomie
Kaffeerösterei
Szenen-Café
Kulinarisches Erlebnis wartet auf die Gäste
Lange haben die Anwohner und viele Ausflügler auf diesen Tag gewartet. Jetzt ist es so weit. An dem stark frequentierten Radweg zwischen Erle und Schermbeck ist nach Jahren das Café in der ehemaligen Ziegelei Menting aus seinem Dornröschenschlaf erwacht.
Nun möchten die Betreiber Alessandro und Ricardo Dietrich mit ihrem Restaurantleiter Jörg Brosowski die Gäste mit einem etwas anderen Konzept in ihr Café locken. Mit dem Betriebsleiter haben sich die Brüder Dietrich einen erfahrenen Gastronomen mit ins Boot geholt. Er bietet den Besuchern ein kulinarisches Erlebnis im Landcafé – angefangen vom Frühstück über erstklassige regionale Snacks bis hin zu Klassikern am Küchenbüfett.
Nachdem der Kirchhellener Martin Manns 2017 das Gelände gekauft und im Laufe der Jahre Stück für Stück komplett umgestaltete und sanierte, hat sich nun die Familie Dietrich aus Schermbeck entschlossen, das Café mit neuem Leben zu füllen und als Kombination aus Landcafé und Rösterei zu betreiben.
Vater Marco Dietrich ist schon seit seiner Jugend in der Kaffee-Branche tätig. Mittlerweile sind auch seine Söhne ins Kaffeegeschäft eingestiegen. Vermarktet wird die eigene Kaffeemarke von der Familie Dietrich aus Schermbeck europaweit.
Den Rohkaffee bezieht die Schermbecker Firma Optipack aus Südamerika, Honduras, Elfenbeinküste oder Costa Rica. Das Vater-Sohn-Trio schaut sich die Produktionsstätten der Kaffeebauer gerne vor Ort an. Sie legen Wert auf eine „erstklassige Bohne“ und besonders auf faire Produktionsbedingungen.
Kaffeegeschäft für Spezialitäten
Das Beste vom Besten soll nun direkt in der neu eingerichteten Rösterei vor dem Café zum Kauf angeboten werden. „Das normale Kaffeegeschäft für Spezialitäten soll ausgelagert werden“, erklärt Alessandro den Gedanken dahinter. Das wird besonders Kaffeefans freuen, denn: „Der Kaffee, den wir hier vor Ort rösten, ist kein Produkt, den wir im Discounter verkaufen. Den wird es nur hier geben“, sagt Alessandro Dietrich.
Beim Kaffeerösten zuschauen
Der 24-jährige Lebensmitteltechniker kennt sich aus, wenn es um die „Bohne“ geht, denn er steht kurz vor seinem Diplom als Café-Sommelier. Von seinem Wissen sollen zukünftig auch seine Kunden und Gäste im Café profitieren. Sie können während des Röstens zuschauen und dabei alles Wissenswerte rund um die Bohne erfahren. „Ich habe Freude daran, dass wir unsere Familiengeschichte hier nun einbringen können“. Gemeinsam mit seinem 29-jährigen Bruder möchte er aus dem ehemaligen Menting-Café eine Szene Location machen, zum Genießen und Feiern.
Jägermeister war schon vor Ort
Obwohl das Café noch nicht offiziell eröffnet hat, blieb es nicht unbemerkt, dass sich hier etwas getan hat. So gebe es schon die ersten größeren Reservierungen, und auch die Firma Jägermeister entdeckte die Location für einen Werbe-Spot, hat man uns verraten. Dafür wurde eine Wand kurzerhand in den traditionellen Farben grün umgestrichen.
Die Farbe Grün springt beim Eintritt ins Café direkt ins Auge und bildet einen starken Kontrast zu den sonst so hell gestalteten Räumlichkeiten. Ein Umstreichen der anderen Flächen sei nicht angedacht, erzählt der Vater, denn zukünftig soll die Wand mit Fotos von Besucherinnen und Besuchern geschmückt werden.
Nun freuen sich alle darauf, dass es endlich am 1. Mai losgeht. Besonders dankbar sei Vater Dietrich darüber, dass Martin Manns ihm das schöne und traditionsträchtige Gelände für sein Landcafé verpachtet und Christiane Pier Immobilien aus Dorsten den Kontakt vermittelte hat.
Informationen und Aktionen rund ums Fahrrad am 30. April in Borken
Last-Minute Anmeldung fürs STADTRADELN möglich / FARB bietet öffentliche Führung durch die Mesquita-Ausstellung an
Borken (pd). Am Samstag, 30. April 2022, dreht sich auf dem Borkener Marktplatz alles rund ums Fahrrad. Pünktlich zum Auftakt der Radsaison informiert die Tourist-Information von 10 bis 16 Uhr über Tagesradtouren in der Region, Touren in die benachbarte Niederlande, das Knotenpunktsystem, die Routenplaner-App Komoot und vieles mehr. Das Team der Tourist-Information steht für Fragen rund ums Radfahren auf dem Marktplatz zur Verfügung und freut sich auf den Austausch.
Inspirationen für Fahrradtouren
„Wir haben den Winter genutzt und an neuen Rundkursen für unsere Gäste, aber natürlich auch für die Borkenerinnen und Borkener gearbeitet“, macht Caroline Schlottbom, Leiterin der Tourist-Information Borken im FARB, deutlich. „Bei der Fahrrad-Aktion möchten wir Inspirationen für Fahrradtouren geben und zeigen, wie schön es direkt vor unserer Haustür ist“, ergänzt sie.
Interessierte haben zudem die Möglichkeit, Radwanderkarten und Fahrradzubehör im Borken-Style zu erwerben. Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein E-Lastenrad anzuschaffen, kann vor Ort die E-Lastenräder „KonRad“ und „FietseRike“ ausprobieren und während einer Probefahrt testen, wie es sich auf einem der E-Räder fährt. Ebenso sind längere Ausleihzeiten nach vorheriger Anmeldung möglich. Kurzentschlossene haben am Samstag außerdem noch die Chance, sich für die diesjährige Aktion STADTRADELN anzumelden.
Zukunftsmarkt der Initiative Parents for Future
Zeitgleich findet auf dem Marktplatz ein Zukunftsmarkt der Initiative Parents for Future statt. Auf diesem Markt erhalten ehrenamtliche Initiativen, Vereine, Gruppen und einzelne Personen die Gelegenheit, ihr Engagement für ein gutes Klima, Nachhaltigkeit und gesunde Natur und Umwelt zu zeigen, Mitmenschen zu informieren und zum Mitmachen zu motivieren. Darüber hinaus bietet das FARB Forum Altes Rathaus Borken um 14 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Samuel Jessurun de Mesquita Fantasien“ an. Der Eintritt zur Ausstellung beträgt 5 Euro (2,50 Euro ermäßigt, bis 18 Jahre Eintriff frei). Führungen sind kostenfrei. Das Team der Tourist-Information freut sich auf die anstehende Fahrradsaison und viele Besucherinnen und Besucher am 30. April auf dem Marktplatz.
Endlich konnte der Vorsitzende des Erler Heimatvereins Norbert Sabellek nach zwei Jahren wieder ca. 50 Vereinsmitglieder zur Jahreshauptversammlung begrüßen.
Erle (pd). Nach der bleiernen Zeit der Pandemie waren viele Aktivitäten und Veranstaltungen ausgefallen, insbesondere solche, die in geschlossenen Räumen stattfinden sollten. So konnten weder das plattdeutsche Theater noch die „Brejpottspöllers“ (Pattdeutsch-AGs der Schüler/innen) für Auftritte üben.
Maikranz
Doch für Oktober ist die Aufführung eines neuen plattdeutschen Theaterstückes vorgesehen und die „Brejpottspöllers“ werden erstmals wieder beim Maikranzaufhängen und beim Tag des Platt am 10.7. in Vreden auftreten.
Die „Koffieköppkes“ (Foto-und Brauchtumsgruppe) treffen sich schon seit einiger Zeit wieder, um altes Brauchtum, z. B. aktuell rund um Palmsonntag und Ostern zu pflegen.
Viele „Outdoor“-Aktivitäten konnten fast uneingeschränkt fortgeführt werden. Auf der „Babywiese“ bauten fleißige Familien einen Geräteschuppen und legten eine Kräuterspirale und ein Hochbeet an. Zudem konnten das Herbstfest und eine Waldrallye für Kinder wie geplant stattfinden. Die Zahl der für Kinder angepflanzten Obstbäumchen ist mittlerweile auf 80 angewachsen.
Aufgrund des Ausfalls vieler Veranstaltungen und des Wegfalls damit verbundener Ausgaben hat sich der Saldo des Vereins in der Pandemiezeit erhöht. Kassierer Ludger Elbert hat aber keine Bedenken, dass dieser in diesem Jahr wieder abgearbeitet werden kann.
Öffentliche Führungen mit Freigraf Bernd de Duiker
In diesem Jahr finden erstmals regelmäßige öffentliche Führungen an der Femeiche und anschließend in der Ausstellung über die Femeiche im Heimathaus statt. Diese war im November 2021 nach längerer Renovierung des Heimathauses neu eröffnet worden.
Carlo Behler erzählt als Freigraf Bernd de Duiker in mittelalterlicher Gewandung anschaulich aus der Geschichte des Tausendjährigen Naturdenkmals.
Die öffentliche Führung findet vom Frühjahr bis Herbst in der Regel an jedem ersten Sonntag im Monat um 15.00 Uhr statt (allerdings nicht am 1. Mai). Sie wird in der Presse, auf der Homepage und auf Facebook vorher angekündigt und dauert ab Femeiche ca. 1 – 1,5 Stunden. Die Teilnahme ist kostenlos; wer will, kann spenden.
Es gibt auch schon mehrere Anfragen für private Gruppenführungen. Über die Mailadresse: [email protected] können diese jederzeit vereinbart werden. In den Wintermonaten ist nur die Femeichenausstellung an jedem ersten Sonntag im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Es finden dann auch Führungen im Heimathaus statt.
Femeichenflyer
Alle diese Informationen sind auf der Homepage des Heimatvereins und der Gemeinde Raesfeld sowie auf dem neuen Flyer über die Femeiche nachzulesen, der seit einigen Monaten in der Flyerbox an der Eiche angeboten wird. Weil die alte vergriffen war, war eine neue aktualisierte Auflage auf dem Stand des Wissens nötig. Auf ihr prangt das Logo „Nationalerbe-Baum“. Diesen besonderen Titel der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft trägt die Femeiche seit Oktober 2021. Für die touristischen Aktivitäten rund um das Naturdenkmal Femeiche wurde dem Heimatverein im Rahmen der Verleihung des Felix-Sümmermann-Preises für Denkmalpflege eine mit der Zuwendung von 100 € verbundene Anerkennung ausgesprochen.
Neu in den Vorstand gewählt bzw. verabschiedet: v.l.n.r.: Hannes Kempken (Beisitzer), Ludger Elbert (Kassierer), Hedwig Rentmeister (verabschiedet), Wenzel Schierenberg (verabschiedet), Carlo Behler (Schriftführer), Hannes Nagel (Beisitzer), Janina Kargel (Beisitzerin), Norbert Sabellek (Vorsitzender)
Wahlen
Die schon in 2021 anstehenden Vorstandswahlen wurden nachgeholt. In ihre Ämter wiedergewählt wurden Norbert Sabellek (Vorsitzender), Ludger Elbert (Kassierer), Carlo Behler (Schriftführer), Hannes Nagel (Beisitzer) und Hannes Kempken (Beisitzer). Neu in den Vorstand wurde Janina Kargel als Beisitzerin gewählt. Die Kassenprüfer Dirk Brand und Bernd Lacombe wurden in ihrer Funktion bestätigt. Aus dem Vorstand scheiden Hedwig Rentmeister und Wenzel Schierenberg aus.
Hedwig Rentmeister gehörte dem Vorstand seit Gründung des Vereins 33 Jahre lang an. Sie engagierte sich in der Betreuung der „Brejpottspöllers“ und machte sich als Kräuter- und Waldexpertin einen Namen. Wenzel Schierenberg scheidet aus persönlichen Gründen aus. Er war der Experte für digitale Gestaltung und wird dem Verein weiterhin mit seinem Wissen zur Seite stehen. Beide wurden gebührend mit einem Geschenk verabschiedet.
Jahresprogramm
Unter Vorbehalt der Pandemieentwicklung sind im Jahresverlauf Veranstaltungen an folgenden Terminen bzw. Ausweichterminen vorgesehen.
Das Frühlingsfest auf der Babywiese soll am 15. (29.) Mai, das Herbstfest am 16. (23.) Oktober stattfinden.
Am 19. Juni ist wieder ein offenes Singen unter den Kastanien geplant.
Der Halbtagesausflug führt am 11. (18.) September zum Glockenmuseum nach Gescher. Die endgültigen Termine werden noch bekanntgegeben.
Rückblick
Abschließend gab Norbert Sabellek in Bild und Wort einen Rückblick auf die letzten zwei Jahre. Dabei fand insbesondere auch bei den anwesenden Kindern der Auftritt von „Kauzi“, einem kleinen Steinkauz, viel Anklang. Aus den Bildern und Videos von einer Steinkauzfamilie, die Alois Grunewald in stundenlangem Ansitzen aufgenommen hatte, war eine lustige Bilder- und Videosequenz entstanden. Mit dem Foto „Steinkauzfamilie neben Röhre“ hatte Grunewald 2020 sogar einen mit 500 € dotierten Fotopreis des Westfälischen Heimatbundes gewonnen.
Erle (pd). Am Sonntag, den 24. April, fand die Generalversammlung der Kolpingsfamilie Erle im Saal der Gaststätte Brömmel-Wilms statt. Nach gemeinsamem Frühstück und Begrüßung durch den Vorsitzenden Ludger Askamp wurde der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder gedacht. Anschließend fand die Ehrung der Jubilare statt. Für 65 jährige Treue zur Kolpingsfamilie Erle wurden geehrt: Heinrich Kruse und Werner Mümken. Für 40 Jahre Verbundenheit zur Kolpingsfamilie: Arno Brömmel, Rainer Grömping und Claudia Schmidt. Für 25 jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Anne und Otto Brunner.
v.l.n.r. Heinrich Kruse, Otto Brunner, Gerd Nagel, Anne Brunner, Präses Klaus Elsner, Vorsitzender Ludger Askamp, Claudia Schmidt, Willi Schmidt und stv. Vorsitzender Klaus Grömping
Nach den Ehrungen wurde von der Schriftführerin Martina Schlüter ein Rückblick auf ein abwechslungsreiches Jahr verlesen, das mit Fotos von Klaus Grömping zu den einzelnen Veranstaltungen eindrucksvoll vor Augen geführt wurde und schöne Erinnerungen bei den Mitgliedern wach rief.
In diesem Jahr wurden folgende Mitglieder in den Vorstand gewählt bzw. in ihrem Amt bestätigt: Ludger Askamp (Vorsitzender), Klaus Grömping (stv. Vorsitzender), Willi Schmidt (Pressewart) und Gerd Nagel (Beisitzer).
Die Versammlung endete um 11:20 Uhr mit dem Gruß „Treu Kolping“.
Deutschlandweite Standortsuche für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle. Die vom Kreis vorgetragenen planungsrelevanten Abwägungskriterien für ein Endlager werden nun im 2. Schritt der Phase 1 bewertet
Informationsbroschüre des Bundes zum aktuellen Sachstand – Landrat Dr. Kai Zwicker bekräftigt Position des Kreises Borken.
Kreis Borken (pd). Mit einer neuen Informationsschrift erläutern jetzt die „Bundesgesellschaft für Endlagerung“ (BGE) mbH und das „Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung“ (BASE) den aktuellen Stand und die nächsten Schritte bei der deutschlandweiten Standortsuche für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle.
Landrat Dr. Kai Zwicker bekräftigt in diesem Zusammenhang noch einmal, dass bisher viele Ergebnisse aus Bohrungen zur Salz- und Kohleexploration im Kreisgebiet von der BGE noch nicht berücksichtigt worden seien.
Suchgebiete zu groß ausgewiesen
Dies führe dazu, dass die das Westmünsterland betreffenden Suchgebiete deutlich zu groß ausgewiesen wurden. Darauf werde der Kreis Borken im weiteren Verfahren erneut nachdrücklich hinweisen, zudem auf die schon außerordentlich starke Inanspruchnahme von Flächen im Kreisgebiet für national existenziell wichtige Infrastruktur (u. a. die Gas- und Stromtrassen und das atomare Zwischenlager in Ahaus.)
Die Broschüre enthält zudem Hinweise zu Beteiligungsmöglichkeiten am Verfahren. Darauf weist jetzt der Kreis Borken hin. Im Internet ist die Schrift unter folgendem Link finden: www.endlagersuche-infoplattform.de/kommunen-infobroschuere.
Zum Hintergrund:
Im September 2020 hat die BGE mit ihrem „Zwischenbericht Teilgebiete“ erste Zwischenergebnisse zum Stand der Endlagersuche veröffentlicht. Darin werden insgesamt 90 geografisch abgegrenzte Teilgebiete benannt, die günstige geologische Voraussetzungen für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle erwarten lassen.
Betroffen sind etwa 54 Prozent der Landesfläche, unter anderem auch ca. 80 Prozent der Fläche des Kreises Borken. Diesem Zwischenbericht liegen aber nur geologische Kriterien zugrunde. Raumplanerische Aspekte wie Abstand zur Wohnbebauung oder Nähe zu Naturschutzgebieten spielen erst in den weiteren Arbeitsschritten eine Rolle. Eine Zusammenfassung des Zwischenberichtes bezogen auf den Kreis Borken gibt es – wie auch viele weitere Informationen zum Thema – auf der Homepage des Kreises Borken unter https://www.kreis-borken.de/standortsuche.
Kritische Stellungnahme zum Zwischenbericht
Am 19.08.2021 hat der Kreis Borken zusammen mit den kreisangehörigen Kommunen eine kritische Stellungnahme zum Zwischenbericht Teilgebiete im Rahmen der Teilgebietekonferenz abgegeben. Diese kann ebenfalls auf der Homepage eingesehen werden. In den weiteren Schritten ist zunächst die Einengung der Teilgebiete auf wenige Standortregionen vorgesehen. In einem Schritt 2 der Phase 1 wurden zunächst vier „Modellregionen“ ausgewählt, an denen die Methoden der sogenannten repräsentativen vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen (rvSU) entwickelt werden sollen. Bereits in der Zeit vom 25.03. bis 01.04.2022 hat die BGE in verschiedenen Informationsveranstaltungen den Sachstand der Methodenentwicklung für die verschiedenen möglichen Wirtsgesteine Steinsalz in flacher Lagerung, Steinsalz in steiler Lagerung, Tongesteine und Kristallingestein dargelegt. Vertreter des Kreises Borken nahmen an den Veranstaltungen online teil.
Konzept zur Durchführung
Am 28.03.2022 hat die BGE das „Konzept zur Durchführung der repräsentativen vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen gemäß Endlagersicherheitsuntersuchungsverordnung“ veröffentlicht. Dazu ist auch eine fünfseitige Kurzfassung erschienen. Die Grundlage für das Konzept bildet eine 744 Seiten umfassende „Methodenbeschreibung zur Durchführung der repräsentativen vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen gemäß Endlagersicherheitsuntersuchungsverordnung“. In diesem Schritt 2 kommt es insbesondere darauf an, alle zur Verfügung stehenden geologischen Informationen zu berücksichtigen. Bereits in der Stellungnahme vom 19.08.2021 hat Landrat Dr. Kai Zwicker für den Kreis Borken darauf hingewiesen, dass viele Ergebnisse aus Bohrungen nicht berücksichtigt worden seien mit der Folge, dass die den hiesigen Raum betreffenden Teilgebiete deutlich zu groß ausgewiesen wurden.
Alle Daten berücksichtigen
Dr. Zwicker fordert vor diesem Hintergrund, im weiteren Suchverfahren alle vorliegenden Daten zu berücksichtigen und die Teilgebiete entsprechend anzupassen. Außerdem hat der Landrat darauf hingewiesen, dass der Kreis Borken bereits heute sehr stark durch vorhandene bzw. geplante überregionale Stromtrassen (110-380 kV, Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung/HGÜ, Erdverkabelung), Öl-, Sole- und Gasleitungen (zum Teil im Planfeststellungsverfahren), Eisenbahnlinien und Autobahnen, aber auch bereits vorhandene atomtechnische Anlagen betroffen sei.
Durch die also bereits heute sehr starke Inanspruchnahme von Flächen im Kreis Borken für national existenziell wichtige Infrastruktur könne von der Bevölkerung keine weitere Zustimmung bzw. entsprechender gesellschaftlicher Konsens für ein Endlager erwartet werden. Diese vom Kreis vorgetragenen planungsrelevanten Abwägungskriterien werden nun im 2. Schritt der Phase 1 bewertet.
Innerhalb einer Woche wurden 2.422 Euro Spenden für den Landesverband „Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e. V.“ in Raesfeld gesammelt
Eine Aktion, initiiert durch den an Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) erkrankten Erler Friedel Sebastian sowie die Raesfelder Physiotherapiepraxis von Margreet Dreier und die Ergotherapiepraxis Brunsbach & Arnhold.
Patricia Weißenfels, stellvertretende Vorsitzende des DGM-Landesverband NRW, Friedel Sebastian, Heike Witte von der Praxis Brunsbach und Arnold sowie Margreet Dreier (v.l.).
1.900 Euro alleine an Bargeld steckten die Patienten in beiden Praxisräumen in die aufgestellten Spendendosen. Der restliche Betrag wurde direkt auf das Konto der DGM überwiesen, erzählt Heike Witte.
Sensationeller Betrag
Der symbolische Scheck wurde am Freitag vor der Praxis Dreeier übergeben. Sehr zur Freude der stellvertretenden DGM Vorsitzenden Patricia Weißenfels. „Besonders in der heutigen Zeit, wo die Menschen auch schon viel für die Ukraine spenden, ist das schon sensationell“, so Weißenfels. Besonders durch die Pandemie seien die Spendenaktion in NRW, die nun so langsam wieder an Fahrt aufnehmen, runtergefahren worden.
DGM setzt sich bundesweit ein
Die DGM setzt sich sowohl regional als auch bundesweit für Gleichstellung und Inklusion muskelerkrankter Menschen ein. In Deutschland sind mehr als 100.000 Menschen von einer neuromuskulären Erkrankung betroffen. 800 verschiedene Erkrankungen sind derzeit bekannt. Jede davon ist selten. Die Mehrzahl der neuromuskulären Erkrankungen ist genetisch bedingt und bis heute noch immer nicht heilbar.
Der SPD-Ortsverein Raesfeld sammelte an zwei Tagen Lebensmittel und Geld für die Borkener Tafel
Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Thorsten Hansen freut sich. Insgesamt 27 Kisten Lebensmittel können an die Tafel Borken nach der zweitägigen Spendenaktion am Freitag und Samstag überreicht werden.
Die Sammelaktion des Raesfelder Ortsvereins fand vor dem Hintergrund statt, dass der Andrang bei der Borkener Tafel aktuell sehr hoch ist und die Lebensmittel knapp werden, auch durch Geflüchtete aus der Ukraine. Um Abhilfe zu schaffen, schlossen sie sich der Spendenaktion der Frauengruppe aus Erle an, die am Wochenende zuvor einen unerwartet großen Erfolg hatten.
Große Spendenbereitschaft
Vor dem Ein- und Ausgang zweier Lebensmittelmärkte an der Leinweberstraße fand die Spendenaktion statt. „Die große Spendenbereitschaft war sehr hoch und hat mich persönlich überrascht. Mit dieser Bereitschaft habe ich nicht gerechnet“, freut sich Hansen. Selbst Menschen, die bereits am Freitag eine Spende abgegeben haben, ließen es sich nicht nehmen, auch am Samstag vorbeizukommen, um erneut einen Geldschein in die bereitstehenden Spendendose zu werfen. Teilweise wortlos, wie es eine Frau gemacht hat, berichtet Hansen. „Sie kam vorbei, steckte einen 50 Euro Schein in die Dose und ging“.
Ein schönes Erlebnis sei für den Vorsitzenden auch gewesen, dass zwei Kinder im Alter von elf Jahren von ihrem Taschengeld eine Tüte Chips und Bonbons gekauft haben, um diese dann zu spenden. Statt Lebensmittel haben auch viele Leute lieber Geld gespendet. Der Grund sei, so Hansen, dass sie sich unsicher waren, was sie kaufen sollten und was am nötigsten gebraucht werde.
Mit dem Einkaufen hatte der Raesfelder Bürgermeister Martin Tesing keine Probleme. Er folgte der Einladung des Ortsverbandes und füllte, neben einer Geldspende, den Einkaufswagen „nach seinem Geschmack“, wie er betonte.
Raesfeld-Erle – Opel stark beschädigt und gegen Zaun gedrückt – Polizei sucht Zeugen
Einen schwarzen Wagen in Raesfeld hat ein Unbekannter bei einem Verkehrsunfall beschädigt.
Der Opel Astra stand auf einem Parkstreifen der Straße Holten, als er am Samstag zwischen 15.30 und 20.45 Uhr angefahren wurde. Durch die Wucht des Aufpralls an der hinten linken Fahrzeugecke wurde der Opel noch gegen einen Metallzaun gedrückt. Ohne seinen Pflichten nachgekommen zu sein, entfernte sich der Verursacher.
Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat Borken: Tel. (02861) 9000.