In einer Woche 2400 Euro für muskelerkrankte Menschen gesammelt

Innerhalb einer Woche wurden 2.422 Euro Spenden für den Landesverband „Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e. V.“ in Raesfeld gesammelt

Eine Aktion, initiiert durch den an Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) erkrankten Erler Friedel Sebastian sowie die Raesfelder Physiotherapiepraxis von Margreet Dreier und die Ergotherapiepraxis Brunsbach & Arnhold.

Scheckübergabe-für-DGM-NRW-Friedel-Sebastian
Patricia Weißenfels, stellvertretende Vorsitzende des DGM-Landesverband NRW, Friedel Sebastian, Heike Witte von der Praxis Brunsbach und Arnold sowie Margreet Dreier (v.l.).

1.900 Euro alleine an Bargeld steckten die Patienten in beiden Praxisräumen in die aufgestellten Spendendosen. Der restliche Betrag wurde direkt auf das Konto der DGM überwiesen, erzählt Heike Witte.

Sensationeller Betrag

Der symbolische Scheck wurde am Freitag vor der Praxis Dreeier übergeben. Sehr zur Freude der stellvertretenden DGM Vorsitzenden Patricia Weißenfels. „Besonders in der heutigen Zeit, wo die Menschen auch schon viel für die Ukraine spenden, ist das schon sensationell“, so Weißenfels. Besonders durch die Pandemie seien die Spendenaktion in NRW, die nun so langsam wieder an Fahrt aufnehmen, runtergefahren worden.

DGM setzt sich bundesweit ein

Die DGM setzt sich sowohl regional als auch bundesweit für Gleichstellung und Inklusion muskelerkrankter Menschen ein. In Deutschland sind mehr als 100.000 Menschen von einer neuromuskulären Erkrankung betroffen. 800 verschiedene Erkrankungen sind derzeit bekannt. Jede davon ist selten. Die Mehrzahl der neuromuskulären Erkrankungen ist genetisch bedingt und bis heute noch immer nicht heilbar.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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