Land und Höfe rundum Raesfeld kennenlernen – Zu einer Höfe-Rallye laden die Landwirte des Raesfelder Ortsvereins am 21. August (Sonntag) in der Zeit von 11 bis 16 Uhr ein.
Trecker, Hühner, Schweine, Kühe und Co. – Unter dem Motto „Landwirtschaft erleben“ haben Familien die Möglichkeit, mit dem Fahrrad sechs landwirtschaftliche Bauernhöfe anzufahren und hautnah zu erleben.
Die Route führt über Erle und Raesfeld. Start und Ziel ist beliebig und an jeder Station möglich. Alle Teilnehmer erhalten eine Stempelkarte, womit sie am Ende an einer Verlosung teilnehmen können.
Die Kindergärten St. Martin und St. Michael in Raesfeld suchen Alltagshelferinnen und Helfer für ca. 26 Stunden pro Woche. Die Stelle ist befristet bis zum 31. Dezember 2022.
Interessierte können sich melden bei der Verbundleitung Ursula Kuhlmann, Tel.: 02865/6098918 oder per E-Mail [email protected]
Info
Die Landesregierung hat im Juni 2022 ihr Kita-Helfer-Programm #ichhelfemit, zur Unterstützung und Entlastung pädagogischer Kräfte in den Kindertageseinrichtungen während der Corona-Pandemie, verlängert. Für die Fortführung des Programms stehen 102 Millionen Euro zur Verfügung. Damit unterstützt das Land, das nicht Arbeitgeber der Beschäftigten ist, die Träger erneut bei der Bekämpfung der Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Umsetzung von Hygienevorgaben.
Gefördert werden Personalausgaben für zusätzliche Hilfskräfte und für die Aufstockung von Stunden bei vorhandenem nichtpädagogischen Personal.
Tanz, Musik und Luftakrobatik mit den Fun Generation warten am Freitag, 22. Juli auf die Besucherinnen und Besucher der nächsten Ausgabe „Raesfeld in Sommerlaune“.
Ab 17 Uhr wird am Vennekenweg 28/29 zur kulinarisch-musikalischen Veranstaltung eingeladen. Die Showtanzgruppe Fun Generation bietet ein buntes Programm aus akrobatischen Hebefiguren, Mitmachtänzen und Gesangseinlagen aus dem Schlager- und Musicalbereich.
Ergänzt wird das Angebot von Klaus Mc King, der im Biergarten bei den Gästen für gute Laune sorgt. Für das leibliche Wohl sorgen die Teams vom Vennekenhof und vom Bauernhof Süthold.
Nächster Termin:
Am 29.07.2022 macht Lou Dynia mit dem „Wohnzimmerkonzert on Tour“ bei Lieb & Wert Halt.
Seit Anfang Juli ist Andrea Große-Heidermann aus Reken das neue Gesicht im Regionalmanagement der VITAL.NRW-Region Hohe Mark. Sie folgt auf Josephine Kißmer.
Josephine Kißmer war seit Frühjahr 2020 für die Region tätig und damit Ansprechpartnerin für Fördermöglichkeiten im Bereich interkommunaler ländlicher Entwicklung. Neben der Begleitung von Förderprojekten hat sie zuletzt auch die Bewerbung als LEADER-Region für die neue Förderphase koordiniert. Nach rund 2,5 Jahren wechselt Kißmer aus persönlichen Gründen für eine neue berufliche Herausforderung ins Rheinland.
Stabübergabe: Bürgermeister Manuel Deitert, Vorsitzender der LAG Region Hohe Mark verabschiedet Josephine Kißmer (r.) und begrüßt ihre Nachfolgerin Andrea Große-Heidermann im Regionalmanagement. Foto: Röttgers
Im Gespräch die bisherige und die neue Regionalmanagerin:
Wie haben Sie Ihre Zeit in der VITAL-Region erlebt?
Bei der Begleitung von über 60 Förderprojekten habe ich immer wieder mit sehr viel Herzblut engagierte Menschen erlebt. Ihnen von der ersten Idee bis zur konkreten Maßnahme zur Seite zu stehen hat einfach Spaß gemacht. Spannend bis zuletzt war die LEADER-Bewerbungsphase. Dass es am Ende geklappt hat, hat mich persönlich natürlich sehr gefreut. Ich werde mich gerne an meine Tätigkeit in der Region erinnern und viele positive Erfahrungen mitnehmen.
Was erhoffen Sie sich für die anstehende LEADER-Phase?
Die Region ist in den letzten sechs Jahren im Rahmen interkommunaler Projekte weiter zusammengewachsen, was sich durch den Beitritt der Gemeinde Heiden ab 2023 zukünftig weiter verstärken wird. Ich hoffe, dass die vielen guten Ansätze in der LEADER-Förderperiode fortgeführt und vertieft werden. Auch bei LEADER wird es die ein oder andere bürokratische Hürde geben, wobei Frau Große-Heidermann aber unterstützend zur Seite steht, da bin ich mir sicher. Ich wünsche ihr, dass ihr die neue Tätigkeit viel Freude bereitet und alles Gute.
Manuel Deitert, erster Vorsitzender der LAG Region Hohe Mark und Bürgermeister von Reken, freut sich über den nahtlosen Übergang im Regionalmanagement. „Mit Frau Große-Heidermann haben wir wieder eine kompetente Ansprechpartnerin für die Belange rund um die ländliche Entwicklung gefunden. Sie war viele Jahre im Bereich Kommunales Partnermanagement bei einem großen Energieversorger tätig. Von dieser Fachkompetenz werden wir in Zukunft profitieren können“, so Deitert.
Im Interview verrät die neue Regionalmanagerin mehr über ihren Start:
Was war Ihre Motivation für die berufliche Veränderung?
Rückblickend auf viele Berufsjahre mit spannenden Tätigkeiten im Ruhrgebiet, habe ich mich dazu entschieden, künftig ortsnah zu arbeiten. Außerdem reizt mich die Möglichkeit, durch die Begleitung lokaler Projekte meine Heimat aktiv mitzugestalten. Interessierte mit kreativen Projektideen sind herzlich eingeladen, mit mir Kontakt aufzunehmen, wenn gewünscht, gerne auch bei einem persönlichen Besuch im Rekener Rathaus.
Was möchten Sie als erstes umsetzen?
Mein Hauptaugenmerk wird die Vorbereitung der LEADER-Phase sein. Hierzu müssen zunächst die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden, zum Beispiel steht eine Änderung der Satzung an. Darüber hinaus gilt es die vielen guten Ansätze und Projektideen aus der Regionalen Entwicklungsstrategie zu prüfen und weiterzuentwickeln. Zusätzlich steht die Unterstützung sowie Begleitung der aktuell laufenden Kleinprojekte an.
Zum Abschluss etwas Persönliches: Welcher Typ sind Sie?
Als waschechtes „Dorfkind“ – in Haltern am See geboren, in der Herrlichkeit Lembeck groß geworden und nun in Reken wohnhaft – schlägt mein Herz absolut für unsere Heimat und die Hohe Mark. In meiner Freizeit erkundige ich gerne sportlich die Gegend, egal ob beim Laufen oder Fahrradfahren und seit neustem auch beim Gassi gehen. Vielleicht sieht mich der ein oder andere ja mal auf meinen Touren.
Hintergrund
Die VITAL-Region Hohe Mark – Leben im Naturpark e.V. setzt sich aus den sechs Kommunen Dorsten, Dülmen, Raesfeld, Reken, Haltern am See und Olfen zusammen. Die Region ist eine von neun Regionen in Nordrhein-Westfalen, die in der Förderphase 2017-2023 von insgesamt 1,5 Millionen Euro VITAL.NRW Landes-Förderung profitiert.
Mit dem Zuschlag als LEADER-Region ab 2023 vergrößert sich die Region um die Gemeinde Heiden sowie den Dorstener Stadtteil Alt-Wulfen. Das LEADER-Programm funktioniert ähnlich wie VITAL, ist allerdings EU-kofinanziert und stellt mit 3,1 Millionen Euro für sieben Jahre mehr Fördergelder zur Verfügung. Ziel beider Förderprogramme ist es, die ländlichen Gemeinden gemeinsam mit den Bürgern vor Ort im Rahmen innovativer Projekte als Wirtschafts-, Lebens- und Erholungsraum zu stärken.
Lokale Aktionsgruppe (LAG)
Gesteuert wird der Förderprozess von der Lokalen Aktionsgruppe (LAG), ein Verein aus 13 Mitgliedern, dem neben den sechs Kommunen der Region auch sieben Partner aus Wirtschaft, Handwerk, Naturschutz u.v.m. angehören. Zur Koordination der Vereinstätigkeit und Unterstützung der Projektträger ist ein Regionalmanagement eingerichtet.
Zu den bisher geförderten Projekten gehören, unter anderem, die Errichtung von zwei Dorfläden in Merfeld und Vinnum, Tour de Buur, die Schaffung einer barrierearmen Radroute durch die Region sowie rund 40 Kleinmaßnahmen, darunter der Bau von Schutzhütten an Wanderwegen oder die Aufstellung von inklusiven Spielgeräten.
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das Ziel, alle humanitären und aufenthaltssichernden Bleiberechtsregelungen auszuschöpfen. Damit sollen gut integrierte und geduldete Geflüchtete eine Bleibeperspektive erhalten.
Einen ersten Gesetzentwurf hat die Bundesregierung am 6. Juli 2022 mit dem Kabinettbeschluss zur Einführung des „Chancen-Aufenthaltsrechts“ zur Modernisierung des Aufenthaltsrechts auf den Weg gebracht.
Ziel soll sein, alle humanitären und aufenthaltssichernden Bleiberechtsregelungen auszuschöpfen, damit gut integrierte, geduldete Geflüchtete eine Bleibeperspektive erhalten können. Nachdem die Bundesregierung mit dem Gesetzentwurf zum „Chancen-Aufenthaltsrecht“ den rechtlichen Rahmen vorgezeichnet hat, hat das Land nun einen Erlass zur Stärkung der Bleiberechte veröffentlicht.
Prozess zur Modernisierung des Aufenthaltsgesetzes
Josefine Paul, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, erklärt: „Gemeinsames Ziel unserer Landesregierung ist, humanitäre und aufenthaltsrechtliche Möglichkeiten zum Bleiberecht so zu nutzen, dass gut integrierte geduldete Menschen, die seit Jahren bei uns in Nordrhein-Westfalen leben, eine dauerhafte Bleibeperspektive bekommen. Wir begleiten den Prozess zur Modernisierung des Aufenthaltsgesetzes in Nordrhein-Westfalen daher konstruktiv. Chancengerechtigkeit, Menschenrechte und gelebte Humanität stehen für mich im Mittelpunkt unserer Integrations-, Migrations- und Flüchtlingspolitik.“
Einführung des „Chancen-Aufenthaltsrechts“
Das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration stärkt unmittelbar die Bleibeperspektive für die Gruppe der seit mehr als fünf Jahren in Nordrhein-Westfalen lebenden, gut integrierten geduldeten Menschen. Die Bezirksregierungen, Ausländerbehörden und Zentralen Ausländerbehörden sind bereits über die aktuellen Entwicklungen zur Umsetzung des Koalitionsvertrags auf Bundesebene und die Planungen des Ministeriums informiert.
Ministerin Josefine Paul: „Wir möchten gerade den Menschen, die seit Jahren – mitunter seit über zwei Jahrzehnten – bei uns leben und sich gut integriert haben, aber dennoch nur einen unsicheren und belastenden Duldungsstatus haben, faire Bleibeperspektiven geben, um dauerhaft bei uns in Nordrhein-Westfalen zu leben und arbeiten zu können. Diese Menschen bereichern Nordrhein-Westfalen, auch weil wir alle Potenziale angesichts des Fachkräftemangels brauchen.“
Open Air – Gute Laune und stimmungsvolle Musik garantiert mit „The Potbelly Folk Band and Friends“ im Adelheids Spargelhaus in Erle
Am Freitag, 19. August wird es wieder traditionelle irische Musik mit „The Potbelly Folk Band and Friends“ in Adelheids Spargelhaus, Rhader Straße in Erle ab 20 Uhr geben. Der Eintritt ist frei.
Die Musiker John Collins (Schlagzeug), Günther Mahony (Bass), Holger Harrington (Flöte), Tim Calagham und Tim Realgen (Gitarre, Mundharmonika, Gesang und Akkordeon) sind in Erle keine Unbekannten. Sie haben hier bereits mehrmals Station gemacht. Ihre Musik vielseitig, von melancholisch, heiter bis stimmungsvoll und treffen nahezu jeden Geschmack des Publikums.
Das umfassende Repertoire beinhalte eine Vielfalt von Musikstilen wie alte Balladen im Stil der Dubliners, Rezitationen aus alten Tagen, Lieder von modernen bis klassisch irischen Künstlern. Hinzu kommt altes Liedgut, das die Gruppe selbst neu entdeckt habe.
Der Ausbau des Fahrradwegs längs der Bundesstraße B224 im Dreiländereck lässt noch auf sich warten. Der Lückenschluss von Raesfeld-Erle in Richtung Freudenberg wird wohl nicht vor 2023 fertig.
Nach mittlerweile mehr als zwei Jahren Vorplanung steht jetzt fest, dass die Arbeiten am neuen Fahrradweg und dem damit verbundenen Lückenschluss längs der B224 von Raesfeld-Erle Richtung Freudenberg frühestens 2023 beginnen werden.
Laut Planung soll der Fahrradweg mit einer Breite von 1,75 Meter und auf einer Länge von rund sechs Kilometer von Erle kommend Richtung Freudenberg linksseitig straßenbegleitend zur B 224 verlaufen. An zwei Stellen kreuzt der Weg die Fläche des Regionalverbandes Ruhr und den Rhader Weg.
Eigentlich sollte mit dem Bau des Fahrradwegs in diesem Jahr begonnen werden. Bereits im vergangenen Jahr hieß es, dass Straßen.NRW ein Ingenieurbüro für weitere Planung beauftragt habe.
Nun teilt auf Nachfrage hinsichtlich der anstehenden Planung Straßen:NRW mit, dass seit Juli 2022 das beauftragte Baugrundgutachten vorliege. Damit sei die Grundlage geschaffen, dass mit dem Vorentwurf, einschließlich einer landespflegerischen Begleitplanung, begonnen werden könne. Was jedoch noch fehle, sei die Genehmigung des Vorentwurfes, bevor mit der Ausführungsplanung gestartet werden könne. Demnach wird der Ausbau des Fahrradweges laut Straßen.NRW nicht vor 2023 erfolgen.
Mit dem Lückenschluss soll eine attraktive Radwegverbindung parallel der B 224 zwischen dem Kreis Borken und der Stadt Dorsten sowie Schermbeck geschaffen werden.
Für die kommunale Radbindevernetzung im Dreiländer-Eck hatten sich im November 2019 die Bürgermeister Andreas Grotendorst (ehemals Raesfeld), Mike Rexforth (Schermbeck) und Tobias Stockhoff (Dorsten) eingesetzt. Sie arbeiteten gemeinsam in den Rathäusern und mit Straßen:NRW daran, dass die wichtige Radwegeverbindung realisiert werden kann.
Fahrradweg ist ein „Herzensprojekt“
„Der Radweg zwischen dem Freudenberg entlang der B224 durch die Uefter Mark nach Erle liegt Schermbeck, Raesfeld und Dorsten gemeinsam am Herzen“, betont Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff. Trotz der Verzögerung freue er sich, dass Straßen. NRW weiter an der Umsetzung arbeitet. „Natürlich würden wir uns freuen, wenn es noch schnelle gehen würde. Wir wissen aber auch, dass gerade im Bereich des Straßen- und Radwegebaus sowie in der Verkehrsplanung zahlreiche Stellen unbesetzt sind, weil es z. B. zu wenig Ingenieurinnen und Ingenieure auf dem Arbeitsmarkt gibt“, so Stockhoff. Darüber hinaus habe Straßen.NRW durch die Ausgliederung der Autobahn GmbH eine Umstrukturierung hinter sich, fügt Stockhoff hinzu. Er blicke aber weiterhin optimistisch ins Jahr 2023.
Seit Montag wurde ein Mann aus Raesfeld vermisst. Wie nun die Polizei heute, Mittwoch, 20. Juli mitteilt, fanden Zeugen eine verstorbene Person im Bereich des Raesfelder Schießstandes.
Hierbei handelt es um den Leichnam des vermissten Raesfelders. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nach dem derzeitigen Ermittlungsstand nicht.
Die Fahndung nach der vermissten Person verlief bis zum Mittag trotz einiger Hinweise aus der Bevölkerung ohne Erfolg. Die Kreispolizeibehörde Borken führte Such- und Ermittlungsmaßnahmen durch, bei der auch ein Polizeihubschrauber, ein Maintrailer-Hund und Verstärkungskräfte der Bereitschaftspolizei im Einsatz waren.
Gegen 13.25 Uhr teilte dann die Polizei Borken mit, dass der Vermisste tot aufgefunden wurde.
Die Fischretter unter der Leitung von Torsten Rühl sind am Samstag am Gut Gartenlust, in Hamminkeln am Bruchweg wieder im Einsatz. Der Grund. Die Issel hat an dieser Stelle kaum noch Wasser.
In den Gewässern der Bundesrepublik hat das Fischsterben begonnen. Auch in Hamminkeln an der Issel ist wieder soweit, denn der wochenlanger Trockenheit ist der Wasserstand in der Issel ist bedrohlich gesunken. Durch die vorherrschende die Wasserknappheit der Issel sind nun mehrere tausend Fische bedroht.
Um viele Freiwilligen zusammenzubekommen, hat der Organisator Torsten Rühl nun einen öffentlichen Aufruf gestartet: Alle, die sich an dieser Fischrettungsaktion beteiligen möchten, sind ab 9 Uhr vor Ort herzlich willkommen. Mit Hilfe eines Zugnetzes sollen möglichst viele Fische abgefischt und 500 Meter weiter in sicheres Wasser umgesetzt werden.
Ehrenamtliche werden gesucht, um die Fische in der Issel umzusetzen. Foto: Torsten Rühl 2018
Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.
Änderungen im WestfalenTarif zum 1. August 2022 – Moderate Preisanpassung, neues JobTicket-Angebot, Erweiterung des 8 Tage FlexTickets, Verlängerung der SchnupperAbo-Aktion
Zum 1. August werden im WestfalenTarif die Ticketpreise angepasst. Die Preise werden dabei um durchschnittlich circa 1,85 Prozent angehoben. Durch Änderungen im Ticketsortiment wird das Angebot für die Fahrgäste weiterentwickelt: Für Unternehmen und ihre Mitarbeitenden gibt es ab August ein neues JobTicket. Des Weiteren wird der Geltungsbereich des 8 Tage FlexTickets erweitert und die SchnupperAbo-Aktion verlängert.
Preisanpassung fällt moderat aus
Die Preisanpassung um durchschnittlich 1,85 Prozent wurde bereits Anfang des Jahres beschlossen – noch vor dem Beginn des Krieges gegen die Ukraine und dessen Folgen, wie unter anderem den massiven Anstieg der Preise für Diesel und Strom. Aber auch in anderen Bereichen, wie z. B. beim Personal, belasten die Preissteigerungen die Verkehrsunternehmen. „Trotz der massiv gestiegenen Kosten haben wir an der Anpassung von nur 1,85 Prozent festgehalten. So fällt die Anhebung der Preise für die Kunden unter diesen Umständen moderat aus“, sagt Matthias Hehl, Geschäftsführer der WestfalenTarif GmbH. Hehl merkt jedoch an, dass die aktuelle Situation für die Verkehrsunternehmen schwierig ist. „
Preisanpassung müsste höher sein
Die Preisanpassung müsste laut Geschäftsführer Odilo Enkel eigentlich deutlich größer sein, damit die höheren Kosten von den Unternehmen finanziert werden können. „Es wird nicht einfach, das bestehende Nahverkehrsangebot ohne eine Preisanpassung auch im nächsten Jahr weiter so anbieten zu können.“
Tarif „eezy“
Die Preisanpassung betrifft die Mehrheit der Fahrgäste erst ab September, wenn das 9-Euro-Ticket nicht mehr erhältlich ist. Das 9-Euro-Ticket ist ein zeitlich befristetes Angebot im Rahmen des Entlastungspakets der Bundesregierung. „Ein so günstiges Angebot war und ist dauerhaft nicht ohne die massive finanzielle Unterstützung seitens der Politik möglich“, machen Odilo Enkel und Matthias Hehl deutlich. Preise für den neuen elektronischen Tarif „eezy“ bleiben stabil
Die Preise für den neu eingeführten elektronischen Tarif eezy werden nicht erhöht. Für Gelegenheitsfahrer bietet eezy nach dem 9-Euro-Ticket einen einfachen und bequemen Zugang zur Nutzung von Bus und Bahn – ganz ohne Tarifwissen. Der elektronische Tarif gilt im gesamten WestfalenTarif sowie in ganz NRW. Weitere Informationen zu eezy unter: www.eezy-westfalen.de.
Neues JobTicket für Unternehmen und ihre Mitarbeitenden
Das neue JobTicket bringt mehr Flexibilität für Berufspendler: Denn der Geltungsbereich lässt sich individuell zusammenstellen. Die Fahrgäste können auswählen, ob sie innerhalb einer Stadt, in mehreren Kreisen oder im gesamten WestfalenTarif-Raum fahren möchten. Das JobTicket gilt dabei für die Fahrt zur Arbeit und auch in der Freizeit. Darüber hinaus ist eine Mitnahme von Personen oder Fahrrädern zu bestimmten Zeiten inklusive.
Arbeitgeberzuschuss
Die Kosten reichen von monatlich 27 Euro bis maximal 129 Euro. Mit einem Arbeitgeberzuschuss können Unternehmen ihren Mitarbeitenden nicht nur einen Mehrwert bieten, sie erhalten von den Verkehrsunternehmen einen zusätzlichen Rabatt: Arbeitgeber, die mindestens 16 Euro pro Ticket übernehmen, zahlen pro Ticket 9 Euro weniger. Damit liegen die Kosten für das JobTicket für Mitarbeitende bei 2 bis maximal 104 Euro. Das JobTicket richtet sich an alle Unternehmen im WestfalenTarif. Informationen erhalten interessierte Unternehmen bei den Verkehrsunternehmen vor Ort.
8 Tage FlexTicket für weitere Strecken erhältlich
Bisher konnte das 8 Tage FlexTicket nur für Verbindungen in TeutoOWL, im Hochstift, Münsterland und in Ruhr-Lippe erworben werden. Ab August kann das Ticket auch für weitere Strecken innerhalb des WestfalenTarif-Raums genutzt werden, zum Beispiel von Paderborn nach Münster. Das 8 Tage FlexTicket ist an acht frei wählbaren Tagen für einen ausgewählten Geltungsbereich 24 Stunden lang gültig. Es kann auch von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden. Für Fahrten innerhalb der Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein ist das Ticket nicht erhältlich. Hier können Kunden alternativ TagesTickets erwerben. Mehr Informationen zum 8 Tage FlexTicket gibt es unter: www.westfalentarif.de.
SchnupperAbo-Aktion wird verlängert
Damit Fahrgäste flexibel und einfach die Abo-Angebote des WestfalenTarifs ausprobieren können, gibt es den Großteil der Abos bis zum 15. November dieses Jahres als SchnupperAbo. Das heißt: Die Mindestvertragslaufzeit beträgt nur drei statt zwölf Monate. Danach ist das Abonnement monatlich kündbar. Innerhalb des SchnupperAbo-Zeitraums binden sich die Kunden so nur für kurze Zeit, haben dabei jedoch alle Vorteile eines Abos. Weitere Informationen zur Aktion gibt es unter: www.westfalentarif.de/schnupperabo.
Wir kennen sie alle: die Hummel. Sie gehören zu den Echten BienenstaatenbildenderInsekten und können eine Flügelspannweite, je nach Art, von 18 bis 43 mm haben.
Hummel haben keine Energiereserven mehr. Anhand von Untersuchungen sterbender Hummeln konnte festgestellt werden, dass die Tiere einfach nur verhungern.
Insgesamt gibt es etwa 250 Hummelarten, die vor allem in den gemäßigteren und kühleren Regionen der Nordhalbkugel vorkommen. In Europa gibt es etwa 70 Arten, davon kommen 36 in Deutschland vor.
Bedauerlicherweise stehen derzeit in Deutschland 16 bedrohte Hummelarten auf der „Roten Liste“. In einigen Regionen, z. B. in Nordrhein-Westfalen, sind bereits einige Arten ausgestorben.
Hummeln können auch stechen. Arbeiterinnen und Königinnen haben einen recht großen Wehrstachel. Drohnen – wie alle männlichen Stechimmen – dagegen nicht. Wer beispielsweise auf eine Hummel tritt, wird es mit einem sofortigen Stich merken.
Beim Stich, meistens aus einem Notfall heraus, wird ein Gift auf das Opfer übertragen. So zum Beispiel auch, wenn man etwa auf eine Hummel tritt oder eine Hummel festhält. Ansonsten stechen sie jedoch selten und warnen zuvor mit einer Abwehrreaktion.
Alljährlich im Hochsommer kommt es unter Linden zu Massensterben von Hummeln. Hier ist jedoch kein Gift im Spiel, die Hummeln verhungern schlichtweg.
Hauptgrund für das Hummelsterben ist der Nektarmangel im Hochsommer. Laut Nabu wird dieser durch immer steriler werdende Gärten und Grünanlagen sowie die weitere Ausräumung der freien Landschaft ausgelöst.
Die letzte große Nektarquelle stellen Linden in der Vegetationsperiode dar. Dies gilt vor allem für die Stadt, wo diese Bäume durch ihre Widerstandsfähigkeit gegen Versiegelung und Luftverschmutzung eine wichtige Rolle spielen. Während das Nahrungsangebot im Juni noch äußerst üppig ist und die Insektenvölker stark wachsen, wird Ende Juli die Nahrung knapp. Obwohl die Sommerlinde sehr viel Zucker anbietet, kann sie alleine den Hunger der Insekten nicht mehr stillen (Quelle: NABU)
Was tun?
Monokultur und Steingärten sind nicht die Lösung. Das gilt für übrigens für alle Insekten. So rät NABU, dass nur eine Verbesserung des Nahrungsangebotes hier langfristig eine Lösung bringt.
Was Hobbygärtner meist als Unkraut ansehen, sprich blühende Wildpflanzen, könnten die Versorgungslücken stopfen. Besonders durch das ständige pflegerische Abmähen von Wiesen und Gärten, um den Samenwurf von Wildkräutern zu vermeiden, wird die Nahrungsknappheit zusätzlich noch verstärkt.
Um den Hummel und allen anderen Insekten nektarreiche und wilde Blütenpflanzen in unseren Gärten und Parks zu gönnen, sollte auf farbenprächtige, aber nektararme Hybriden, verzichtet werden.
Besonders der Klassiker der Beetgestaltung ist der Lavendel und ist besonders bei Bienen und Hummeln beliebt. Die duftenden, weißen bis tiefvioletten Lippenblüten recken sich auf dünnen, langen Stängeln Richtung Sonne und liefern von Juni bis September Nektar und Pollen für fleißige Bestäuber. Aber auch das echte Herzgespann (Leonurus cardiaca) aus der Familie der Lippenblütler sowie sowie die Flockenblume (Centaurea sp.), zu der auch die Kornblume zählt, gehören zu den zehn beliebtesten Gartenblumen der Hummeln.
Medizinische Geräte, nach dem derzeitigen Ermittlungsstand im sechsstelligen Euro-Bereich, entwendeten Einbrecher aus einer Zahnarztpraxis an der Leinenweberstraße.
Der oder die Täter hatten ein Fenster aufgebrochen und waren so in das Gebäude gelangt. Die Tat trug sich zwischen Samstag, 16.07.22, 11.30 Uhr, und Montag, 18.07.22, 07.30 Uhr, zu. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861) 9000. (fr)
Am Freitag ging das Programm „Raesfeld in Sommerlaune“ mit zünftiger Blasmusik von den Pils’n Buam in der Freiheit am Schloss in die dritte Runde.
Halbzeit von „Raesfeld in Sommerlaune“ mit einem gelungenen Programm, vollem Biergarten und leckerem Essen am Freitagabend.
Nach dem Fassanstich durch den stellvertretenden Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann und der Reinhard Nießing konnten die zahlreichen Besucher einen gemütlichen blau-weißen Abend im Schatten des Schlosses erleben.
Gemeinsam mit Reinhard Nießing von der Freitheit 24 und Sonja Moritz von Buschmanns Kuchenkiste im stilechten Dirndl, begleitet von live gespielter Blasmusik zeigte sich, dass Feste, wie ein Oktoberfest, auch außerhalb der Saison und im Hochsommer gefeiert werden können.
Weiter geht es mit der „Raesfelder Sommerlaune 2022“ am kommenden Freitag 22.7. 2022 am Vennekenhof Bleker und Bauernhof Süthold ab 17 Uhr mit den Fun Generation und Klaus Mc King. Der Eintritt ist frei.
Sommerliche Hitze: Tipps des Kreisgesundheitsamtes Borken jetzt auf der Internetseite „Ausreichend und regelmäßig trinken, aber möglichst auf Alkohol verzichten“
Am Dienstag sollen laut Wetterdienst die Temperaturen im Kreis Borken am Mittag auf 36 Grand steigen. Und auch in der Nacht wird es sich kaum abkühlen.
Kreis Borken (pd). Das warme Wetter macht bereits jetzt vielen Menschen zu schaffen. Zu Beginn und Mitte der kommenden Woche soll es dann richtig heiß werden. Im Vorfeld der angekündigten hohen Temperaturen weist das Kreisgesundheitsamt Borken daher auf sein Informationsangebot „Hitze – Verhaltenstipps für den Sommer“ auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.kreis-borken.de/sommerhitze hin.
Direkte Sonne meiden
„Bitte vermeiden Sie die direkte Sonne, nutzen Sie stattdessen Schattenplätze“, appelliert Sebastian Frysztacki, Leiter des Kreisgesundheitsamtes Borken. Damit werde hitzebedingten Gesundheitsgefahren wie beispielsweise Sonnenstich, lebensbedrohlichem Hitzekollaps oder Hitzschlag vorgebeugt. Konkret heißt das, sich nicht in der heißesten Zeit lange draußen aufzuhalten. Körperliche Anstrengungen und sportliche Aktivitäten – vor allem im Freien – sollten auf die frühen Morgenstunden verschoben oder gänzlich vermieden werden.
Wichtig ist es auch, das eigene Zuhause kühl zu halten. Es sollte nur dann gelüftet werden, wenn es draußen kühler ist als drinnen. Auch sollte jeder seinen Körper kühl halten und darauf achten, ausreichend und regelmäßig Flüssigkeit zu sich zu nehmen: „Trotz des typischen Biergartenwetters sollten Sie eher Wasser und Tee trinken und möglichst auf Alkohol verzichten“, empfiehlt Sebastian Frysztacki mit Blick auf die hohen Temperaturen.
Darüber hinausgehende Informationen und Tipps gibt es auf der Internetseite des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/sommerhitze.
Die Erler Schützen haben einen neuen Kinderkönig. Toni Mümken schoss am Samstag den Vogel ab
Im Rahmen des Ferienprogramms fand nach 2018 erstmalig wieder das beliebte Kinderschützenfest am Jugendhaus in Erle des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle statt. 37 Mädchen und Jungen erlebten am Samstagnachmittag einen spannenden Tag an der Vogelstange und beim Schießen mit dem Luftgewehr auf den Schützenvogel.
Toni Mümken war am Ende der Sieger und ist somit der neue Kinderkönig in Erle. Als Königin suchte er sich Luisa Klaus aus. Und natürlich gehört zu einem Königspaar das Ehrenpaar dazu. Auch die waren mit Niklas Pass und Leni Berger schnell gefunden.
Erste Gratulanten waren das aktuelle Königspaar Andreas Cluse und Annette Risthaus. Und auch das Kaiserpaar Manfred Gerbersmann und Beate Martin ließen es nicht nehmen, den jungen Erler Hoheiten zu gratulieren.
Bevor die Erler Jungschützen und Schützinnen stilecht wie die Großen ihre Parade abhielten, gab es für alle Anwesenden zur Stärkung nach dem aufregenden Vogelschießen eine Bratwurst und Kaltgetränke.
Gemeinsam mit ihren Eltern können Kinder bei der Stadtrallye in Borken an verschiedenen Orten kniffelige Rätsel lösen
Borken (pd). Wen in den Sommerferien die Langeweile packt, und gleichzeitig schon immer mal unsere Kreisstadt näher erkunden wollte, der kann mit der „Stadtrallye to Go“ von der Stadt Borken der Langeweile den Kampf ansagen.
Welches Geheimnis trägt die Mauer des Diebesturms in Borken in sich? Wie viele Glocken hat das Glockenspiel auf dem Kornmarkt? Und was hat es eigentlich mit den Schlusssteinen der Remigiuskirche auf sich?
Der eineinhalbstündige Stadtrundgang durch Borken führt einen zu den unterschiedlichsten Plätzen. Gemeinsam mit ihren Eltern können Kinder hier an verschiedenen Orten kniffelige Rätsel lösen, Fragen beantworten oder als Geschichtsdetektiv auf Spurensuche gehen. Die Tour kann jederzeit eigenständig begonnen und durchgeführt werden, es bedarf keiner Führung durch geschultes Personal. Die Kinder entdecken und lösen die Rätsel alle auf eigene Faust.
Es bedarf lediglich der Wegbeschreibung für die Rallye. Diese gibt es in der Tourist-Information abzuholen oder aber auf der Website der Stadt zum Download: www.borken.de
Alle Informationen können hier entnommen werden, und auch sämtliche Lösungen werden auf den entsprechenden Lösungsbögen eingetragen. Also nichts wie los! Unsere Kreisstadt verbirgt so manche Geschichte und Geheimnis, das auch für uns Nachbarn interessant sein kann. Und bei dem Wetterbericht für den Rest der Ferien kann man es auch gleich mit einem Besuch in der Eisdiele verbinden. Ein Gewinn für alle.
Die Junge Union Raesfeld-Erle-Homer reicht bei Bürgermeister Tesing einen umfangreichen Antrag zur Verbesserung der Verkehrssituation im Raesfelder Gemeindegebiet ein
Der Antrieb dazu kam größtenteils aus den eigenen Reihen, aber auch Außenstehende hätten den jungen Politikern wiederholt Anreize gegeben, um sich mit dem Thema zu beschäftigen.
Der Vorstand v. l.: Lena-Marie Vogt, Tobias Honvehlmann, Maximilian Buddenkotte, Louis Lammersmann, Benedikt Limberg, Gerswird Altendorf-Weber und Jonathan Schmidt
Seit ihrer Gründung vor einem knappen Jahr ist die Junge Union in der Gemeinde durchaus aktiv. Sie treffen sich regelmäßig und tauschen sich über aktuelle Themen aus. Die öffentlichen Ratssitzungen verfolgen sie stets mit wachsendem Interesse und behalten vor allem Themen, die für sie als junge kommunalpolitische Partei von Bedeutung sind, im Auge.
Neben der politischen Arbeit sind sie auch im regen Austausch mit Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde, um die Sorgen und Probleme direkt beim Beginn anpacken zu können.
Verkehrssituation
Und so kam es auch zu dem jetzt aktuell gestellten Antrag an die Gemeindeverwaltung zur Verbesserung der Verkehrssituation. Hier waren den jungen Politikern wiederholt an verschiedenen Stellen Schwachpunkte aufgefallen, die angesprochen werden mussten. Nach sorgfältiger Prüfung und Begehung der einzelnen Standorte hatte die Junge Union um Vorsitzenden Louis Lammersmann genug Material, um den Antrag auszuformulieren.
Fünf Punkte
Konkret geht es um fünf Punkte, die im Antrag bearbeitet wurden. In drei Fällen wird die Parksituation an verschiedenen Orten bemängelt, und jeweils ein Lösungsvorschlag gemacht. Beispielsweise bessere Beschilderung oder striktere Trennung von ausgewiesenen Parkplätzen und der Straße.
Tempolimit
Das Thema Sicherheit im Straßenverkehr spielt in deren Antrag eine große Rolle. So wird zum Beispiel über regelmäßige Tempolimitüberschreitungen am Holten in Erle geschrieben. An der Straße, an der auch der Nikolauskindergarten anliegt, ist zwar eine Tempo-30-Zone. Diese wird jedoch aufgrund der breit ausgebauten Straße häufig von den Autofahrern missachtet.
Hier begrüßt die Junge Union die Anordnung des Zeichens „Kinder“ außerordentlich. Die Gemeinde hatte jüngst erst durch das Zeichen auf die besondere Gefahrenstelle aufmerksam gemacht, um den Autofahrern die erhöhte Gefahrenquelle näher zu bringen.
Der Antrag wurde anfangs dieser Woche bei der Gemeinde eingereicht und wird nun dort bearbeitet. Es bleibt abzuwarten, welche der Vorschläge die Gemeinde umsetzen kann und wo eventuell nochmal nachjustiert werden muss. Der erste Schritt jedoch ist getan, und der ist ja bekanntlich der schwierigste.
Insgesamt sind 1.223 Kriegsflüchtlinge in Unterkünften der kreisangehörigen Kommunen untergebracht
Kreis Borken (pd). Mit Stand 12. Juli 2022 sind für den Kreis Borken 3.077 ukrainische Kriegsflüchtlinge registriert. Davon leben 1.223 in Unterkünften der kreisangehörigen Kommunen und 1.501 in Privatwohnungen.
Bei den übrigen Personen handelt um Flüchtlinge, die zum einen auf Eigeninitiative bei Verwandten bzw. Freunden untergekommen sind und zum anderen durch das Land dem Kreis zugewiesen wurden, aber hier – noch – nicht angekommen sind. Weitere Informationen des Kreises Borken zum Thema „Ukraine-Hilfe“ gibt es im Internet unter https://www.kreis-borken.de/ukraine-hilfe.
Dafür bekommen die Kinder ein spannendes Kinderbuch mit dem Titel „Reise durchs Ich – Was macht mein Frühstück?“. Darin erklärt der kleine Bäckman in kindgerechter Sprache, welche Bestandteile für eine gesunde Ernährung wichtig sind. 100 Bücher liegen bei Schlegel für die Raesfelder i-Dötzchen bereit.
Dazu bekommt jedes Kind eine stabile Brotdose aus recycletem und lebensmittelechten Kunststoff. „Auch hier war uns der Nachhaltigkeitsgedanke sehr wichtig“, erklärt Jonas Schlegel. In der Dose befindet sich dann ein leckeres gesundes Frühstück.
Bäcker Jonas Schlegel hofft, dass so schon die Kinder vom Wert eines gesunden Frühstücks überzeugt werden können. Das Frühstücksgeschenk zum Schulanfang bekommen Erstklässler im Hauptgeschäft (Im Winkel 4) – solange der Vorrat reicht – und kann einen Tag vor der Einschulung (Montag,7.8.) im Hauptgeschäft abgeholt werden
Lange war es ruhig um den Wolf im Schermbecker Wolfsgebiet. Nun hat er wieder zugeschlagen und scheint für einen Angriff auf Tiere in einem Gehege – Streichelzoo – nahe eines Gartencenters in Dorsten-Östrich verantwortlich zu sein.
Die Besucher des Gartencenters können die zahmen Tiere streicheln. Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden vermutlich durch einen Wolf in einem Gehege, welches 130 Meter vom Wohngebäude entfernt liegt, zwei Mufflon-Schafe und eine Ziege gerissen. Der Bereich neben dem Gartencenter Florapark war dabei durch mehrere Zäune gut geschützt. Besonders beliebt war dieser Bereich bei Kunden und Kindern, die gerne hier einen Ausflug hin machten, um die Tiere zu streicheln.
Maschendrahtzaun mit zwei oberen Stacheldrähten
Um an die Tiere zu gelangen, hatte der Eindringling an der nördlichen Seite zunächst einen Maschendrahtzaun untergraben. Anschließend überwand das Raubtier im weiteren Verlauf einen 1,80 Meter hohen Maschendrahtzaun mit zwei oberen Stacheldrähten und einem inneren Stabgitterzaun. Die zwei Schafe wurden dann mit einem Kehlbiss getötet. Ein Lamm wurde dabei laut Eckhard Vornbrock vom Gahlener Bürgerforum halb aufgefressen. Die Ziege wurde lediglich getötet, dem Mufflonschaf die Bauchdecke geöffnet.
Die getöteten Tiere waren in Gesellschaft von drei Eseln, einem Muffonwidder, drei Gänsen und weiteren zwei Ziegen im Gehege. Der LANUV-Wolfsbeauftragte war vor Ort und hat die Risse protokolliert. Sollte sich der Wolfsverdacht bestätigen, hätte erstmalig seit der Rissaufzeichnung des Bürgerforum Gahlen ein Raubtier erfolgreich einen Zaun untergraben und innerhalb des Geheges einen Wildzaun übersprungen.