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Unterbringungsmöglichkeiten für Ukrainer im Stadtgebiet Borken gesucht

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Gelebte Solidarität: Ukrainischen Geflüchteten eine private Unterkunft bieten.

Stadt Borken sucht weiterhin private Unterbringungsmöglichkeiten für Ukrainerinnen und Ukrainer im Stadtgebiet Borken

Borken. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine vertreibt immer mehr Menschen aus ihrer Heimat. Ein Ziel von Kriegsflüchtlingen ist Deutschland. Mehr als 440 Ukrainerinnen und Ukrainer sind bislang in der Kreisstadt Borken eingetroffen und registriert. Die Zahl der tatsächlich angekommenen Flüchtlinge dürfte jedoch noch höher liegen, da Menschen auch etwa bei Verwandten oder Bekannten unterkommen.

Aufgrund der hochdynamischen Lage bleibt es offen, wie viele Menschen aus der Ukraine in Zukunft im Stadtgebiet Borken unterkommen müssen. Daher ist die Stadt Borken weiterhin auf der Suche nach privaten Unterkünften wie leerstehende Wohnungen, Ferienwohnungen oder auch Bürogebäude. Auch Immobilien, die perspektivisch abgerissen werden sollen, können vorübergehend Platz für ukrainische Geflüchtete bieten.

In den bislang angemieteten Unterkünften sowie in eigenen städtischen Gebäuden werden derzeit rund 260 Personen untergebracht. „Wir als Stadt Borken wollen nicht als Konkurrentin auf dem Wohnungsmarkt auftreten“, betont Norbert Nießing, Erster Beigeordneter und Kämmerer. „Vor allem temporär ungenutzter Wohnraum ist daher für die kurz- und mittelfristige Unterbringung von Ukrainerinnen und Ukrainern interessant“, macht er deutlich.

Für die privat zur Verfügung gestellten Unterkünfte zahlt die Stadt Borken eine angemessene Miete/Entschädigung sowie die anfallende Betriebs- und Verbrauchskosten. Sollten durch die städtische Nutzung Schäden entstehen, werden diese natürlich von der Stadt Borken wieder beseitigt. Auch die soziale Betreuung der Geflüchteten übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Die Stadt Borken bittet Bürgerinnen und Bürger, die freie Unterbringungsmöglichkeiten anbieten können, sich bei der städtischen Ukraine-Hotline unter Tel. 02861/939-600 (erreichbar montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr) oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

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