Immer häufiger sehen wir nach Unfällen bei uns einen Rettungshubschrauber.
Rund zehn Mal kreiste der Rettungshubschrauber über der Gemeinde Raesfeld in diesem Jahr. Die orangefarbenen Helikopter in NRW gehören dem Bund
Die Luftrettung ist ein wichtiger Bestandteil der Rettungsdienste, in vielen Notfällen kann nur durch den Einsatz von Rettungshubschraubern eine schnelle medizinische Versorgung gewährleistet werden.

Derzeit gibt es 8o Rettungshubschrauber, unter anderem vom ADAC und der Deutschen Luftrettung, an unterschiedlichen Stationen in Deutschland, sowie 16 Intensivtransport Hubschreiber (ITH).
Die die kleinen, orangefarbenen Helikopter, die hier bei uns in der Regel landen, gehören dem Bund und sind fliegende Intensivstationen mit modernster Technik und jederzeit einsatzbereit.
Drei der bundeseigenen RTH sind davon in NRW im Einsatz.
Christoph 3 aus Köln (Einsätze 2017 insgesamt 1.472). Christoph 9 steht in Duisburg (Einsätze 2017 insgesamt 1.013). Christoph 13 ist in Bielefeld stationiert (Einsätze 2017 insgesamt 1.410).
Geflogen von Bundespolizei
Der Einsatzradius der Airbus Helikopters EC 135, die alle mit einem Nachtflugradar ausgestattet sind, beträgt rund 70 km vom jeweiligen Standort aus.
Der ZSH kann bis zu zwei Verletzte liegend transportieren. An Board ist neben dem Piloten immer eine Notärztin/Arzt und ein Rettungsassist/entin.
Die Notärzte stellt grundsätzlich das jeweilige Stationskrankenhaus, die Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten stellen die Hilfsorganisationen und Berufsfeuerwehren. Alle ZSH werden von Pilotinnen oder Piloten der Bundespolizei geflogen. 
Die Lebensrettung auf den schnellsten Weg hat aber auch seinen Preis.
So kostet der Bundesrepublik der Einsatz der ZSH in der Luftrettung 2018 an Betriebskosten pro Flugstunde 2636,00 Euro bzw. 43,93 Euro pro Flugminute. Arzt und Rettungsteam sowie Piloten nicht mit eingerechnet.
Petra Bosse



























