Im Rahmen einer Dankeschönfeier fand die Spendenübergabe vom Adventsbasar „Herzblut“ statt.
Teamsprecherin Monika Strothmann freut, sich, dass viele ehrenamtliche Helfer/-innen der Einladung gefolgt sind. „Das ist doch ein gutes Zeichen dafür, dass sie hinter uns stehen und sie motiviert sind weiterzumachen.“
Foto: privat
Denn ohne die Unterstützung der zahlreichen Helfer/-innen, die sich das ganze Jahr Gedanken machen, wie sie sich einbringen können und sich immer wieder mit neuen Ideen, mit Altbewährtem und mit viel Herzblut engagieren sowie ohne die treuen Besucher/-innen wäre es nicht möglich gewesen, den Spendenrekord in Höhe von 8.900 Euro zu erzielen.
Der Erlös wurde aufgeteilt und zwar gingen je 1.500 Euro an das Seniorenhaus St. Martin in Raesfeld, an die Intensivbetreuung des Betreuten Wohnen in Raesfeld sowie an die Tagespflege des Betreuten Wohnen in Erle. Weiterhin erhielt die Mutter/Kind-Einrichtung Gerburgisheim in Bocholt 4.400 Euro.
Bereits zum zweiten Mal unterstützt der Rotary Club Lippe-Issel mit seiner Aktion die Schrauber AG der Bürgerstiftung Kreativ in Wesel.
Hier haben sich Kinder und Jugendliche zusammengefunden, die einmal die Woche unter fachkundiger Leitung einen alten Traktor zum Laufen bringen wollen.
Neben Spenden von Clubmitgliedern, die auch in diesem Jahr wieder eingegangen sind, wird das Projekt durch den Verkauf von Berliner-Boxen unterstützt. Eine Box mit 24 Berlinern wird für 30 Euro angeboten. Hiervon gehen 15 Euro an die Schrauber AG.
Die Boxen stehen am Mittwoch, den 5. Februar, in der Bäckerei Bors in Hamminkeln zur Abholung bereit. Gegen ein Entgelt von 10 Euro werden diese aber auch von Mitgliedern des Clubs in einem Umkreis von 30 Kilometern zugestellt. Klaus Friedrich, Präsident des Clubs, ist wieder sehr erfreut über die Beteiligung der Clubmitglieder. „Mit der Berliner-Aktion haben wir nun ein zweites Projekt in Wesel, neben dem Golfturnier, das breite Resonanz gefunden hat.“
Fehler beim Fahrstreifenwechsel – Unfall mit sechs Pkw und 27.000 Euro Sachschaden
Ein Fehler beim Fahrstreifenwechsel führte Mittwochmorgen (29.1., 7:30 Uhr) auf der Autobahn 31 bei Legden zu einem Unfall mit sechs beteiligten Autos und 27.000 Euro Sachschaden.
Ein 54-jähriger
Audi-Fahrer war Richtung Emden unterwegs. Als er einen Vorausfahrenden
überholen wollte, scherte der Niederländer nach links aus und sah den
dort fahrenden 28-jährigen Opel-Fahrer zu spät. Dieser konnte nicht mehr
ausweichen oder bremsen und stieß mit dem Audi zusammen. Ein
nachfolgender, 36-jähriger, Skoda-Fahrer bremste voll ab und verhinderte
so einen Zusammenstoß, woraufhin ihm aber ein 19-jähriger Volvo-Fahrer
auffuhr. Ein 51-Jähriger stoppte seinen Audi wiederrum rechtzeitig, ein
62-jähriger Ford-Fahrer prallte mit seinem Heck zusammen.
Die 36- und 19-jährigen Autofahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Rettungskräfte brachten sie in Krankenhäuser.
Der 54-jährige Niederländer musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro zahlen.
Polizisten
sperrten die Fahrtrichtung Emden für 1 ¾ Stunden voll. Es kam zu
Verkehrsbehinderungen mit einem Rückstau von etwa acht Kilometern Länge.
Am Dienstag meldete sich eine Zeugin gegen 12.20 Uhr bei der Polizei und machte Angaben über einen augenscheinlich stark alkoholisierten Mann, der zudem in einen Pkw gestiegen und losgefahren war.
Polizeibeamte trafen den mutmaßlichen Fahrzeugführer wenig später an seiner Wohnanschrift an.
Der 69-Jährige stand erheblich unter Alkoholeinfluss (der Alkoholtest lässt auf eine Blutalkoholkonzentration von ca.1,6 Promille schließen), sodass die Polizeibeamten ein Strafverfahren einleiteten und den Führerschein sicherstellten.
Zur Feststellung der Blutalkoholkonzentration zur Tatzeit entnahm ein Arzt dem Beschuldigten Blutproben.
Es tut sich wieder was in der Gemeinde Raesfeld. Insgesamt 55.000qm Gewerbefläche in Raesfeld Nord stehen bereit.
Foto: Bosse
In der letzten Woche begannen die ersten Erdbewegungen für die Erweiterung des Gewerbegebiets Nord in Raesfeld. Die beauftragte Firma Finke Landschaft und Straße wird die Kanal- und Straßenbaumaßnahmen bis zum Herbst fertigstellen.
Auch die ersten Firmen stehen bereits in den Startlöchern, um mit ihren Erweiterungs- bzw. Neubauten zu starten. Das Gewerbegebiet Nord beläuft sich auf insgesamt 55.000 qm.
Foto: Gemeinde Raesfeld
Ein Großteil der Fläche ist bereits vergeben. Die
Erschließungsmaßnahmen sollen im Herbst abgeschlossen sein.
Raesfelder Landwirte waren wieder aktiv unterwegs – Land schafft Verbindung!
RAESFELD. Letzte Woche besuchten die Landwirte Christoph Nagel und Felix Brömmel die vier Kitas in Raesfeld sowie die Grundschule.
Sie baten um die Mithilfe der Kinder in Sachen Blumenwiesen und verteilten in diesem Rahmen bunte Blühmischungen und kleine, regionale Mörchen zum Knabbern.
Als ein kleines Extra gab es noch für jede Gruppe einen Gutschein für einen Besuch auf dem Bauernhof.
Besonders freut sich Landwirt Felix Brömmel darüber, dass Schulleiter Thomas Schlüter das Thema „Landwirtschaft“ in Zusammenarbeit mit den Landwirten in der jährlichen AG-Woche nun zum Projekt machen möchte.
ERLE. Mächtig Krach machten am Sonntag die Kinder in der Pausenhalle der St. Silvester-Schule. Diesmal durften sie das auch, oder besser, es war so gewollt.
Eingeladen zu einem Schnuppernachmittag hat das Blasorchester Erler Jäger. Vorsitzende Hannah Mecking freute sich über das große Interesse der Kinder und Jugendlichen an diesem Tag. „Bereits kurz nach Öffnung waren die ersten Kinder mit ihren Eltern da und testeten ihre Fähigkeiten an unterschiedlichen Instrumenten“.
Caden (7 J.) aus Erle hatte mächtig Spaß am Schlagzeug. Musiker Tim Heisterkamp zeigte ihm, wie es klingen könnte. Foto: Petra Bosse
Die Palette war breit gefächert. Rund zehn unterschiedliche Instrumente, angefangen von dem kleinsten Blasinstrument, die Querflöte, bis hin zum Tenorhorn und Schlagzeug konnten ausgiebig getestet werden. Das Blasorchester Erler Jäger hat mittlerweile rund 70 aktive Kinder- Jugendliche und Erwachsene Musiker.
Jeder Interessent ist willkommen
Beim zweiten Schnuppernachmittag stehe, so Nießing, besonders der Jugendnachwuchs im Mittelpunkt „Wir freuen uns aber auch über Erwachsene, neue und Wiedereinsteiger, die gerne bei uns im Orchester mitspielen möchte. Jeder ist gerne geschehen“, fügte die Vorsitzende hinzu. Ein engagierter Trommler war der siebenjährige Caden aus Erle. Der Junge war von dem großen Schlagzeug, so wie die meisten Kinder, so Nießing, total begeistert. Wie es sich aber auch anhören kann, wenn man den richtigen Rhythmus hat, zeigte der Musiker Tim Heistermann.
Der Löschzug Erle feierte am Samstag sein traditionelles Winterfest
ERLE. Begrüßen konnte Löschzugführer und stellvertretender Leiter der Feuerwehr Raesfeld Jörg Wachtmeister in der festlich geschmückten Fahrzeughalle zahlreiche Kollegen mit Partnern sowie Mitglieder aus der Ehrenabteilung.
Rückblickend schaute Wachtmeister auf die Einsätze in 2019, die im Verhältnis zu 2018 zwar geringer, aber an Einsatzstunden steigend seien. Insgesamt hatte der Löschzug 50 Einsätze mit 1500 Stunden absolviert. „In dieser Zahl ist der Zeitaufwand für Lehrgänge, Brandschutzerziehung und Instandhaltungsmaßnahmen noch nicht enthalten. Wenn wir alles zusammenrechnen, kämen wir auf mehr als 2000 Stunden“, so Wachtmeister.
Gleichzeitig lobte er die freiwilligen Helfer für die geleistete Arbeit. Diese Arbeit sei, so Wachtmeister, in der heutigen Gesellschaft, wo selbst Rettungskräfte im Einsatz bedroht und angegriffen werden, keine Selbstverständlichkeit mehr. Dennoch erfreut sei die gute Zusammenarbeit mit Raesfeld, die von Jahr zu Jahr enger werde.
Ebenso bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeindeverwaltung und Feuerwehr. „Als im letzten Jahr unser TSF den Geist aufgegeben hat, wurde schnell für Ersatz gesorgt und wir konnten nach relativ kurzer Wartezeit unseren neuen GWL-1 in den Dienst stellen“. Erfreulich sei laut Wachtmeister auch der große Zuwachs in der Jugendfeuerwehr, die auf 30 Jugendlichen angestiegen sei.
Premium- und Lokalmarke
In seiner Rede ging Raesfeld auf die Wichtigkeit des Ehrenamtes in der Feuerwehr ein. Ein Amt, was nicht verständlich sei. Er bezeichnete die Feuerwehr Raesfeld und Erle als eine Marke. Sie sei eine besondere Marke und die wichtigste Eigenschaft dieser sei die Verlässlichkeit, 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr. „Sie ist keine Billigmarke. Sie ist unsere Premium- und Lokalmarke, gleichzeitig auch unsere Weltmarke. Ich kann mir kein Land vorstellen, wo es keine Feuerwehr gibt“.
Alles zusammengerechnet an geleistete und ehrenamtlichen Stunden sowie den Wert an Fahrzeugen und Gebäuden mache die Feuerwehr, so Grotendorst, zu einem Weltmarktführer. „Das muss auch unsere Bürgerschaft wissen und ich bin stolz darauf, dass wir dieser Marke ‚Feuerwehr‘ in Raesfeld und Erle vertrauen können“.
Foto: v. l.: Marco Colp, stellv. Löschzugführer, Bürgermeister Andreas Grotendorst, Josef Funke, Heinrich und Agnes Hilvers, André Szczesny, Leiter der Feuerwehr, Norbert Altrogge, Gemeinde Raesfeld, sowie Löschzugführer Jörg Wachtmeister. Fotos: Petra Bosse
Ehrungen
Geehrt wurden für 50 Jahre im Dienst der Feuerwehr Josef Funke, Werner Mecking und Helmut Heßling. Für 55 Jahre ausgezeichnet wurde Heinrich Hilvers.
Hochgeistige Getränke für seinen Einsatz für Bennie Bente.
Für den Service sorgten traditionell Mitglieder des
Bürgerschützenvereins Erle. Bennie Bente bekam für seinen 20-jährigen Einsatz
als Kellner einen Präsentkorb als Dankeschön überreicht.
Lesung gegen das Vergessen am 14. Februar in der Gaststätte Nappenfeld´s
Schermbeck. Aufstehen gegen Rassismus – in Schermbeck sind Interessierte bei Nappenfeld´s zu einer besonderen Lesung eingeladen.
Hier wird die Schermbecker Autorin Marlis Fengels ausgewählte Passagen ihres Romans „Die Schönenbecker – vom Untergang eines Dorfes“ vorlesen. Nach der Lesung lädt sie zur Diskussion ein.
Parallelen zum aktuellen Zeitgeschehen
„Meine Fantasie fängt im Roman an, mit Fakten zu spielen“, sagt die Schermbeckerin. Die Geschichte beginnt im Jahr 1893 und zeigt, wie sich die Dinge in einem idyllischen Dorf entwickelt haben. Gewisse Parallelen zum aktuellen Zeitgeschehen seien nicht von der Hand zu weisen, erklärt die Schriftstellerin.
Daher soll die Lesung anregen, sich mit Geschichte und Gegenwart auseinanderzusetzen, damit sich Geschichte, wie sie aus Nazi-Zeiten bekannt ist, nicht wiederholt.
„Aufstehen gegen Rassismus“
Willi Braick und Elke Langenbrink der Aktionsgruppe Schermbeck „Aufstehen gegen Rassismus“ habend die Autorin für die Lesung gewinnen können. Jeden ersten Freitag im Monat trifft sich die Gruppe zum Stammtisch bei Nappenfeld´s um 18 Uhr.
Wer hier selbst aktiv werden möchte, ist herzlich zur Lesung und zum nächsten Stammtisch am 7. Februar eingeladen. Hier ist allen vor allem Eines wichtig: Die Menschen, die unter dem Nationalsozialismus leiden und litten, sollen nicht vergessen werden.
Beginn der Lesung ist am Freitag, 14. Februar um 19 Uhr bei Nappenfeld´s, An der Kirche 6 in 46514 Schermbeck. Der Eintritt ist kostenfrei.
Preisverleihung mit Konzert am Mittwoch, 29. Januar um 19 Uhr im Burgsaal Ramsdorf
Borken/Raesfeld (pd). Auch beim diesjährigen Wettbewerb Jugend musiziert in der Landesmusikakademie Heek am vergangenen Wochenende waren wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Musikschule am Start.
Und dieses so erfolgreich, dass alle der insgesamt 15 Teilnehmenden im Alter von 7-19 Jahren einen Preis, zum Teil sogar gleich mehre Preise, mit nach Hause nehmen konnten! So gab es 16 erste Preise und einen zweiten Preis für Musikschüler*Innen aus Borken, Raesfeld, Reken und Velen-Ramsdorf.
Elf Teilnehmer gehen zum Landeswettbewerb
Hervorzuheben ist die herausragende Zahl von 11 (!) Schülerinnen und Schüler, die zudem noch eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb erhalten haben! Diese dürfen sich Mitte März in Essen erneut dem Wettbewerb, diesmal auf Landesebene, stellen.
In dem Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger am Mittwoch, 29.01. um 19.00 Uhr im Burgsaal Ramsdorf, stellen die jungen Musikerinnen und Musiker noch einmal einen kleinen Ausschnitt aus ihrem Wettbewerbsrepertoire vor.
Da ist Spannung pur garantiert: neben Gesang und den vielen vertretenen Instrumenten – Querflöte und Blockflöten im Ensemble und natürlich Klavier solo – wird vom Barock bis zur Romantik und darüber hinaus ein abwechslungsreiches Programm geboten!
Der Eintritt zu diesem besonderen Konzert ist frei.
Unter dem Motto „Jenseits des Jordan“ lädt das Bildungswerk Raesfeld und die Kolpingfamilie Erle zu einem Lichtbildervortrag über die Reise nach Jordanien am 4. Februar um 19.30 Uhr ins St. Silvester-Haus in Erle ein. Die Studien-Reise fand im Oktober 2019 statt.
Die Reise führte durch das Haschemitische Königreich Jordanien. Das Land ist eines der interessantesten und vielseitigsten Reiseländer im Nahen Osten.
Die Studien-Reise erschloss alle Orte, die für die Geschichte dieses Landes von Bedeutung sind. Neben dem Westjordanland, dem heutigen Israel/Palästina ist das Ostjordanland das eigentliche Stammland der israelitischen Stämme. Hier liegen der Berg Nebo, von wo aus Mose das „Verheißene Land“ erblickte.
Die „Straße der Könige“ führt an bedeutenden Stätten aus der Geschichte des alten Israel vorbei. Am Ufer des Jordan befindet sich die Taufstelle Jesu. Diese und die herodianische Festung Machärus erinnern an das Wirken Johannes des Täufers.
In hellenistisch-römischer Zeit entstanden Großstädte der Dekapolis wie Gerasa und Gadara.
Natürlich durfte ein Besuch der Nabatäer-Hauptstadt Petra auf der Reise nicht fehlen. Mit dem weltweit berühmten Schatzhaus des Pharaos sowie weitere dort befindliche großartige Ruinenstätten der Antike zählte sie zu einem der vielen Höhepunkte auf dieser Reise.
Petra wurde zu einem der sieben neuen Weltwunder gekürt und wurde in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
Das Wadi Rum mit seinem ockerfarbigen feinen Sand und der bizarren Felsenkulisse wurde mit bei einer Jeepfahrt und auch zu Fuss erkundet.
Im Roten Meer konnten wir am letzten Tag baden und uns erholen und die Korallenriffe in der Bucht von Aqaba vom Glasbodenboot aus anschauen.
Der Bau-und Umweltausschuss stimmt der Detailplanung zur Neugestaltung des Kirchplatzes in Erle einstimmig zu.
Baubeginn soll ab 15. Juni, nach dem Schützenfest und der Kinderkommunion, sein.Die neuen Pläne sollen nun ausgeschrieben werden. Bauamtsleiter Bernd Roters stellte am Montag die neuen Pläne den Ausschussmitgliedern am Montag vor.
Foto: Gemeinde Raesfeld
Die bereits erstellten Pläne zur Neugestaltung des Kirchplatzes wurden erneut mit Rücksprache der Kirche verfeinert. Berücksichtigt wurde bei der Planung, dass der komplette Platz rund um die Kirche barrierefrei, sprich behindertengerecht, auch für Menschen mit Sehbehinderung, ausgebaut wird. Hier werde wir, so Roters, allerdings auf weiße taktile Aufmerksamkeitsplatten verzichten. Diese entsprechen, so Roters, nicht der Gesamtgestaltung des Kirchplatzes. „Dann haben wir dort nur noch weiße Steine mit Noppen dort liegen“.
Barrierefreiheit bis in die Kirche. Dafür müssen auch die Bäume im Eingangsbereich gefällt werden. Foto: Petra Bosse
Barrierefreiheit bis in die Kirche
Stattdessen einigte sich die Verwaltung darauf, dass es eine Leitlinie durch zwei Zentimeter höher gelegte Randsteine rund um den Weg und der Kirche geben wird, welche für die nötige Sicherheit sorgen sollen.
Barrierefrei soll auch die Kirche erreichbar sein. Um dieses Ziel zu erreichen werden die Stufen entfernt und durch eine Rampe mit einer dreiprozentigen Neigung ersetzt, sodass Menschen mit Behinderung die Möglichkeiten haben, die zwei Eingänge der Kirche barrierefrei zu nutzen.
Dafür müssen allerdings die derzeitigen Bäume im Eingangsbereich gefällt werden. Welche Bäume nach der Fertigstellung längs des Weges gepflanzt werden sollen, stehe derzeit noch nicht fest.
Schlitzrinnen zur Bewässerung
Da vor der eigentlichen Neugestaltung das komplette Entwässerungssystem saniert werden muss, sollen zukünftig sogenannte Schlitzrinnen mit einer zwei Zentimeter Breite für eine gute Entwässerung des Platzes sorgen. Diese allerdings, darauf verwies Roters, müsse einmal jährlich mit einem Dampfstrahler gereinigt werden, damit der Abfluss gewährleistet ist.
Neue Rampe und drei Stufen sollen Bücherei und Kirchplatz verbinden. Eine Mauer mit Sitzgelegenheit soll in diesem Bereich ebenfalls angelegt werden.
Ein große Teil der Planung bezieht sich auf den Übergang vom Kirchplatz runter zur Bücherei und dem Betreuten Wohnen. Die jetzige Rampe soll ebenfalls durch eine lang gezogene Rampe mit einer sechsprozentigen Steigerung ausgewechselt werden, sowie eine zusätzliche Treppe mit drei Stufen.
Die neue Planung sieht einen ebenen, barierefreien Kirchplatz vor
Mäuerchen zum kurzweiligen Verweilen
Angrenzend an der Rampe und den drei Stufen sei laut Planung eine niedrige Betonmauer mit Holzflächen vorgesehen, die für kurzweiliges Verweilen und als Sitzgelegenheit dienen soll. Weitere Bänke und Tische zum Verweilen seien, so Roters, seien nicht von der Kirchenverwaltung gewollt.
Darüber habe sich die Verwaltung darauf geeinigt, dass in unmittelbarer Nähe der Mauer ein öffentlicher Bücherschrank vorgesehen sei. Die Rampe soll mit eingelassenen LED Strahlern beleuchtet werden.
Foto: Gemeinde Raesfeld
Was die Beleuchtung der Kirche und des Platzes anbelangt, sei es bei der bereits vorgestellten Planung geblieben, erklärte Roters. Der Turm soll von drei aufgestellten Leuchtmasten angestrahlt werden. Überlegungen laufen dahin, dass das Leuchten in der Zeit von 22.30 Uhr 23 Uhr ausgestellt werde.
In der Zeit vom 27.11.2019 bis zum 18.01.2020 kam es in Reken zu insgesamt 13 Sachbeschädigungen, bei denen der Täter (es wird von einem Täter ausgegangen) mit einer Zwille Stahlkugeln verschoss.
In 12 Fällen schoss der Täter auf Scheiben von Wohnhäusern und Geschäftshäuser, in einem Fall auch auf eine Pkw-Scheibe. Die Geschosse hatten eine so große Wucht, dass die Acht-Millimeter-Stahlkugeln sowohl die Rollladen als auch die Fensterscheiben durchschlugen. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt.
Die Tatorte im Einzelnen:
Klein Reken – Dorfstraße (vier Fälle) Klein Reken – Halterner Straße Bahnhof Reken – Frankenstraße (drei Fälle) Bahnhof Reken – Bahnhofstraße (drei Fälle) Bahnhof Reken – Gerhart-Hauptmann-Straße Groß Reken – Dorstener Straße
Die bekannten Tatzeiträume lassen darauf schließen, dass der Täter jeweils im Schutz der Dunkelheit handelte.
In
der Zeit rund um den Jahreswechsel kam es auf der Bahnhofstraße zu zwei
weiteren Sachbeschädigungen an Gebäuden. In diesem Fall lassen die
Spuren aber keinen sicheren Zusammenhang zu der Tatserie zu.
Die
Kriminalpolizei sucht Zeugen. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat
oder Hinweise auf Personen geben kann, die mit einer Zwille und
Stahlkugeln hantiert haben oder noch hantieren, wird gebeten, sich bei
der Kripo in Borken (02861) 9000 zu melden.
Nach Treckerunfall musste die Feuerwehr aufwendig ausgelaufenes Hydrauliköl beseitigen
Erle. Auf der Rhader Straße kam am Freitagmittag um 11.45 Uhr ein Treckergespann von der Straße ab und prallte in Höhe des Hundeplatzes frontal gegen einen Baum.
Fotos: Feuerwehr Raesfeld
Der Fahrer hatte Glück im Unglück und kam laut
Feuerwehr mit dem Schrecken davon.
Im Rahmen der Bergungsarbeiten sicherte die
Feuerwehr die Einsatzstelle und stellte den Brandschutz sicher.
Im Zuge der Bergungsarbeiten, wurde die untere Wasserbehörde hinzugezogen, da Hydrauliköl an der Unfallstelle ausgelaufen war.
Die Bergung gestaltete sich aufwendig, da die
Vorderachse des Treckers komplett abgerissen war. Im Anschluss der Bergung
wurde das verunreinigte Erdreich ausgekoffert.
Während der Bergungsarbeiten war die Rhader Straße voll gesperrt.
Amtszeit der Schiedspersonen endet – Interessierte können sich jetzt bewerben
Das Amt der Schiedspersonen für die Gemeinde Raesfeld ist zum 1. Juni 2020 neu zu besetzen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich jetzt bewerben.
Schiedspersonen führen in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten
und Strafsachen Schlichtungsverfahren durch. Die Schiedstätigkeit ist
ehrenamtlich. Es wird eine Aufwandsentschädigung gewährt.
Nach dem nordrhein-westfälischen Schiedsamtsgesetz müssen
sich Schiedspersonen nach ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten für das
Amt eignen. Sie sollen bei ihrer Wahl nicht jünger als 30 und nicht älter als
69 Jahre sein. Außerdem sollen sie im Schiedsamtsbezirk, also in der Gemeinde
Raesfeld, wohnen.
Schiedspersonen werden vom Gemeinderat für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Die Wahl wird voraussichtlich in der Ratssitzung am 30. März 2020 erfolgen.
Wer Interesse hat, ab 1. Juni 2020 als Schiedsperson oder stellvertretende Schiedsperson in Raesfeld, Erle und Homer tätig zu werden, kann sich bis zum 29. Februar 2020 bei der Gemeindeverwaltung, Weseler Straße 19, 46348 Raesfeld bewerben. Die Bewerbung muss mindestens folgende Angaben enthalten: Familienname, ggf. Geburtsname, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Adresse und Beruf.
Weitere Informationen erhalten Interessierte im Rathaus beim Leiter der Allgemeinen Verwaltung, Jörg Heselhaus, Telefon: 02865/955-111. Mehr Infos zum Thema „Schiedsamt“ gibt es der Internetseite der Landesvereinigung NRW des Bundes Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V. (BDS) unter www.bds-nrw.com.
Der Raesfelder Rosenmontagsumzug 2020 steht in den
Startlöchern!
Am 24. Februar um 12.33 Uhr ist es soweit und Raesfeld verwandelt sich in ein buntes Narrenspektakel für Groß und Klein. Egal ob mit einem Mottowagen, Bollerkarre oder als Fußgruppe, jeder kann am Umzug teilnehmen. Anmeldeformulare sind erhältlich unter folgender E-Mail Adresse: [email protected]. Anmeldeschluss ist der 2. Februar 2020.
RAESFELD. Anstatt maroder Mauer säumen nun Eibenhecken den
Friedhof in Raesfeld ein.
RAESFELD. Aufgrund des maroden Zustands der Friedhofsmauer habe sich der Kirchenvorstand laut Mitteilung dazu entschlossen, die bisherige Mauer zurückzubauen.
Foto: Petra Bosse
Stattdessen ziert nun eine Eigenhecke aus rund 330 Eiben die Umrandung des Raesfelder Friedhofs. Aus ökologischer Sichte biete dies laut Mittteilung von St. Martin viele Vorteile und die Eibenhecke füge sich optisch gut in das Gesamtbild des Friedhofs ein.
Die Fertigstellung eines neunen Steinsockel sowie der Heckenpflanzumg soll im April erfolgen.
Erler präsentieren auf der Grünen Woche in Berlin erneut die kulinarischen Köstlicheiten aus dem kleinen Dorf Erle im Westmüsterland
Alles Gute kommt aus Erle! Am Donnerstag präsentierten die Erler Betriebe Kornbrennerei Dirk Böckenhoff vertreten von Daniela Böckenhoff und dem Adelheids Spargelhaus mit Chef Arno Rüb ihre Spezialitäten aus dem Münsterland auf der Grünen Woche dem Publikum in Berlin.
Arno Rüb und Daniela Böckenhoff auf der grünen Woche in Berlin. Foto:
Die Kombination aus leckeren Schweinebäckchen vom Bunten Bentheimer Landschwein an Rote Bete Püree und Korn aus dem wiederentdeckten Urgetreide Emmer von Dirk Böckenhoff kam bei den Besuchern der Halle des NRW Landwirtschaftsministeriums sehr gut an.
Am letzten Wochenende der Grünen
Woche stehen nun noch Brauspezialitäten des Brauprojektes 777 aus Voerde
Spellen auf dem Programm.
Der Auftritt der Genussregion
Niederrhein wird mit Hilfe des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft,
Naturschutz und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht und
von der Entwicklungsagentur Wirtschaft des Kreises Wesel organisiert.
Dorfentwicklingskonzept Raesfeld. Edel und ein Ort zum Verweilen, so soll der Park rund um den Karpfenteich an der Schlossallee in Raesfeld werden.
RAESFELD. Damit sich die Besucher rundum am Karpfenteich wohlfühlen und Urlaubsfeeling während ihres Aufenthaltes dort bekommen, setzt die Gemeinde auf hochwertige Materialien und ein parkähnliches Erscheinungsbild.
Der Bau-und Umweltausschuss stimmte am Montag der Detailplanung zur Neugestaltung der Schlossallee zu. Die erneut überarbeitete Planung stellte Bauamtsleiter Bernd Roters vor. Die Ausschussmitglieder stimmten diesem einstimmig zu.
Beleuchtung, Wegeführung und Holzdeck
Die geplante Baumaßnahme soll nun in der jetzigen ausgearbeiteten Form ausgeschrieben werden, nachdem die Planung noch einmal durch das Fachbüro weiter verfeinert wurde. Insbesondere wurden folgende Anpassungen vorgenommen: Beleuchtung, Wegeführung und Holzdeck.
Der Bürgersteig am Südwall soll wegfallen.
Um mit der Maßnahme planmäßig beginnen zu können, wurden die Rodungsarbeiten bereits ausgeschrieben, damit die nach dem Bundesnaturschutzgesetz geregelte Frist bis zum 28.02. für die Durchführung der Arbeiten eingehalten werden kann.
Durch Rotbuchen sollen die mit Bakterien befallenen Kastanien an der Schlossallee ersetzt werden.
Bewusst für Rotbuchen entschieden
Gestartet wird in Kürze mit dem Fällen der restlichen hinfälligen Kastanienbäume an der Schlossallee, die teilweise einen Bakterienbefall haben. Hier sollen als Ersatz Rotbuchen gesetzt werden. Bewusst habe man sich für Rotbuchen, so Roters, entschieden, da diese sehr unempfindlich seien und den Allee-Charakter unterstreichen.
Auf Lindenbäume haben die Planer bewusst verzichtete, da diese einen höheren Pflegeaufwand haben. Zu klein sollten allerdings die neuen Bäume auch nicht sein.
Planung Park Karpfenteich Raesfeld. Foto: Gemeinde Raesfeld
Besonders haben die Planer darauf geachtet, dass der Park rund um den Karpfenteich von den Besuchern bewusster als Park wahrgenommen werde. Dazu beitragen soll auch eine neu geplante Wegführung in die Freiheit und um den Teich herum, sowie eine Markierung des Eingangstores durch zwei Sandsteinpfeiler.
Holzterrasse mit Sitzstufen. Foto: Gemeinde Raesfeld.
Der Rundumweg soll mit Kies und Schotter gestaltet und rund um den Teich durch dezente LED-Lichter, mit warmen Weißlicht eingefasst und ausgeleuchtet werden. Der dann nicht mehr benötigte Gehweg auf der Westseite des Südrings soll, so Roters, komplett wegfallen.
Ab hier soll eine neue Wegführung direkt auf die oben abgebildete Holzterrasse mit Blick auf die Wasserfontäne führen. Der gesamte Rundweg wird mit einer bodennahen LED-Schiene eingefasst.
Weitere vorgesehene Maßnahmen sind unter anderem am Südufer ein Wasserspiel/Fontäne auf den Karpfenteich zu installieren. Ein großer Teil in diesem Bereich ist für eine Holzterrasse mit Sitzstufen und Bänken zum Ausruhen mit Blick auf das Wasserspiel vorgesehen. „Damit schaffen wir eine neue Aufenthaltsqualität“, so Roters.
Die noch vorhandene Spundwand als Fundament soll komplett verschwinden. Zwischen Natursteinpflasterstraße und dem geplanten Holzdeck sei eine pflegeleichte, attraktive Bepflanzung aus rosafarbenen bodendeckenden Rosen, Lavendel, Salvien und Hortensien vorgesehen. Die vorgeschlagene Fontäne diene, so Roters, neben der Attraktivitätssteigerung der Belüftung des Karpfenteichs. Zur zusätzlichen Wasserreinigung sollen die Flachwasserzonen bepflanzt werden.
Geplant ist eine Brücke mit Bank über den jetzigen Schlammfang. Fotos: Petra Bosse
Auf dem jetzigen Schlammfang am
anderen Ende des Teiches soll eine Doppelbrücke und Bank mit Blick auf das
Wasser gebaut werden.
Im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes und Planung wurde der Antrag auf Fördermittel in Höhe von 250.000 im November bewilligt.
Die Aktion „saubere Landschaft findet am Samstag, 21. März 2020 von 9:00 – 12:00 Uhr statt.
Nach erfolgreich durchgeführten Aufräumaktionen in den vergangenen Jahren steht auch im Frühjahr dieses Jahres wieder unsere Aktion „saubere Landschaft“ an.
Hierbei können alle mithelfen, unsere schöne Raesfelder Landschaft, d. h. Wälder, Fußwege und Straßenränder von Verschmutzung zu befreien.
Treffpunkt im Ortsteil Raesfeld: Feuerwehrgerätehaus in Raesfeld
Treffpunkt im Ortsteil Erle: Feuerwehrgerätehaus in Erle
Nach Abschluss der Aktion, um 12:00 Uhr erhalten alle Teilnehmer im Feuerwehrgerätehaus Raesfeld kostenlos eine Suppe und Getränke. Für einen Hin- und Rücktransport der Teilnehmer aus Erle um 11:45 Uhr zum gemeinsamen Essen in Raesfeld ist gesorgt.
Der Ortsmarketing Raesfeld e. V. stellt den Sammlern Müllsäcke und Handschuhe zur Verfügung. Getreu dem Motto „viele Hände, schnelles Ende!“ freuen wir uns über alle freiwilligen Helferinnen und Helfer! Bitte beachten Sie, dass Kinder nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten an der Aktion teilnehmen können.
Anmeldungen sind bis zum 14. Februar 2020 im Naturparkhaus möglich unter: Ortsmarketing Raesfeld e.V.
Tiergarten 1
46348 Raesfeld
Fax: 02865 609-129
E-Mail: [email protected]
Auf der Internetseite des Ortsmarketing Raesfeld e.V. steht außerdem ein Anmeldeformular zum Download zur Verfügung www.raesfeld.de/sauberelandschaft.