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Gut so? Friseursalons dürfen ab Montag wieder öffnen

Friseursalons dürfen ab Montag wieder öffnen. Wie findet ihr das?

von Marie-Therese Gewert

Teilt uns eure Meinung mit. Wir haben uns schon einmal umgehört.

„Ich hatte Glück und vor dem Lockdown noch einen Termin“, erzählt uns Markus. Ohnehin gehe er nur alle vier bis sechs Wochen zum Friseur. Auch Daniel hat nichts vermisst. Doch selbst mit der Schere Hand anlegen? Das käme für ihn nicht infrage. „Da lasse ich nur einen richtigen Friseur ran“, ist er sich sicher.

Coronafrisur
Ran an die Schere – Do it yourselfe in Zeiten der Corona-Pandemie. Foto: André Elschenbroich

An anderer Stelle erzählt Kerstin, dass sie weniger Probleme mit ihren langen Haaren hatte. Es waren mehr die Männer im Hause: „Mein zehnjähriger Sohn sieht mittlerweile ganz schön zottelig aus“, betont sie. Ein wenig Gel habe nachgeholfen. Doch er und sein Vater haben schon einen Termin. Kerstin selbst wartet, bis die erste Flut der Terminwelle vorüber ist. Zur Not würde sie sich die Haare auch selbst mit einer Youtube-Anleitung schneiden, wie es eine Freundin schon getan hat.

Auch Lisa meint: „Es war zwar ungewohnt. Aber notfalls einfach waschen und wachsen lassen“. Dennoch ist sie froh, dass sie sich schon einen Termin gesichert hat und bald wieder zum Friseur gehen kann.

Gemischte Gefühle

Yvonne Honerbom, Obermeisterin der Friseur-Innung Westmünsterland, sieht der Öffnung mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits freut sie sich, dass Leben in ihren Betrieb zurückkehrt, andererseits macht sie sich große Sorgen.

Friseurmeisterin Honerbom

Sieben Wochen hatten die Friseurbetriebe geschlossen. Wie war das für Sie?

Yvonne Honerbom: „Tatsächlich habe ich die Schließung fürs Erste für sinnvoll erachtet, weil ich fälschlicherweise davon ausging, dass die Friseurbetriebe in dieser Zeit von behördlicher Seite (BGW) geschult und mit Desinfektionsmitteln versorgt werden könnten. Leider geschah dahingehend vier Wochen nichts, so dass wir uns von der Friseur-Innung Westmünsterland dazu entschieden haben, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.“

Was ändert sich jetzt im Friseurbetrieb?

Honerbom: „Wir haben strenge Auflagen der Berufsgenossenschaft zu erfüllen. Dadurch gleicht der Friseurbesuch der nahen Zukunft einer Operation. Wir müssen in unserer Umgebung und der der Kunden größtmögliche Hygiene einhalten. Dazu benötigen wir nicht nur Unmengen an Desinfektionsmitteln, die im Moment nicht nur schwer zu bekommen sind, es entsteht zugleich wieder ein großes Loch der Kasse. Dazu kommt, dass wir nicht mehr so viele Kunden gleichzeitig im Salon bedienen dürfen und sogar Plätze freilassen müssen. Wir werden auch eingeschränkt in unserem Dienstleistungsangebot. So ist es jetzt verboten Make-up, Augenbrauen – und Wimpernfarbe sowie das Bartschneiden anzubieten. Ob es so noch möglich ist Einnahmen zu erwirtschaften, die die Fixkosten decken geschweige denn Gewinne zu erzielen, bleibt abzuwarten.“

Was ist sonst neu?

Honerbom: „Nach jedem Kunden muss der Umhang auf 60 Grad gewaschen und der Arbeitsplatz desinfiziert werden. Hinzu kommen Mundschutzmasken, die wir Kunden bereitstellen, sofern sie ihre vergessen haben. Darüber hinaus müssen wir einen Abstand von 1,50 Metern einhalten, und dürfen keine Getränke und Zeitschriften anbieten. Wir müssen genau dokumentieren, wer wann und wie lange da war. Wir müssen den Fragebogen durchgehen, wie es auch bei Ärzten der Fall ist. Da ist der Datenschutz plötzlich nicht mehr so relevant. Außerdem kann es passieren, dass Kunden lange auf Termine warten müssen, was sicherlich genauso wenig gut ankommen wird, wie eine vielleicht nicht abwendbare Preiserhöhung. Ich habe Angst, dass sich diese Krise für viele Salons als „Tod auf Raten“ herausstellen wird.

Ein Tod auf Raten?

Honerbom: „Als unsere Friseurgeschäfte geschlossen wurden, blühte die Schwarzarbeit einmal mehr auf. Wer am 4. Mai noch einen Ansatz hat, darf ihn mit Stolz tragen, denn er zeigt Verantwortungsgefühl und Gerechtigkeitssinn.“

Sie sprachen eben von einer Preiserhöhung?

Honerbom: „Viele Kollegen überlegen, nun ihre Preise anzupassen oder eine Hygienepauschale einzuführen. Mir persönlich gefällt die Hygienepauschale besser. Schließlich möchte ich nichts daran verdienen, aber die Kosten für die Desinfektionsmittel und Masken, so wie für die ganze Arbeitszeit, die für die Beschaffung und Anwendung benötigt wird, muss auch irgendwie umgelegt werden. Ich hoffe, dass ich mit diesem Interview die Kunden erreiche und Verständnis für meine Kollegen der Friseur-Innung Westmünsterland und mich wecke.“

Wie lässt sich die Krise Ihrer Meinung nach anders überwinden?

Honerbom: „So wie uns das jetzt auferlegt worden ist, kann das für Friseure weder körperlich noch wirtschaftlich gesund sein, wobei ich mir persönlich auch die Frage stelle, ob die Maßnahmen überhaupt in einem Kosten/Nutzen Verhältnis stehen. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch.

Man sollte wirklich alles tun, um dafür zu sorgen, dass niemand krank wird. Aber wir müssen jetzt Verhaltensregeln befolgen, von denen wir nicht mal wissen, ob diese überhaupt die gewünschte Wirkung erzielen und riskieren dabei unsere Existenz, unseren Lebenstraum, unser Leben, um am Ende vielleicht feststellen zu müssen, dass uns dies alles krank gemacht hat und vielleicht in der Konsequenz nicht so hilfreich war, wie gehofft. Aber nichtsdestotrotz gehen wir mit Elan und Kraft in die nächste Woche und freuen uns auf den Neustart.“

Spielplätze können in NRW wieder öffnen

Die Menschen im Land können wieder ein wenig aufatmen. Heute gab das Ministerium NRW die neuen Regelungen ab Mai für das öffentliche Leben in Zeiten der Corona-Pandemie bekannt.

Mit Abstand und Schutz: Betrieb bestimmter Kultur- und Freizeiteinrichtungen ab Montag wieder möglich.

Damit setzt das Land gemeinsame Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 30. April um.

Ab Beginn der kommenden Woche ist in Nordrhein-Westfalen der Betrieb bestimmter Kultur- und Freizeiteinrichtungen unter strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben wieder möglich. Das teilt die Landesregierung am 1. Mai mit.

Dazu zählen etwa Museen und Galerien oder Zoologische Gärten und Garten- und Landschaftsparks. Die Änderungen treten zum 4. Mai 2020 in Kraft und gelten vorerst bis zum 10. Mai 2020. Freizeitparks bleiben dagegen vorläufig weiter geschlossen.

Spielplätze sollen in Abstimmung mit den Kommunalen Spitzenverbänden nach entsprechender Vorbereitung von den Kommunen ab Donnerstag (7. Mai) wieder geöffnet werden können, zeitgleich zur Wiederaufnahme des Unterrichts für die 4. Klassen in den Grundschulen.

Hier gelten für Begleitpersonen die bekannten Abstandsregeln von 1,5 Metern.

Ministerpräsident Armin Laschet appeliert an alle Eltern, dass sie Verantwortung übernehmen und ihrerseits Abstand halten.

Veranstaltungen und Versammlungen bleiben bis auf weiteres mit wenigen Ausnahmen untersagt.

Zulässig sind nur Versammlungen, die der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dienen sowie Versammlungen gesetzlich vorgesehener Gremien von beispielweise Institutionen oder Vereinen.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August komplett untersagt

Darunter fallen beispielsweise Volksfeste, Spezialmärkte und Jahrmärkte sowie Kirmesveranstaltungen, (Musik)Festivals sowie Schützen- oder Weinfeste.

Friseure sowie die medizinische und kosmetische Fußpflege können ebenfalls ab Montag unter Hygieneauflagen wieder tätig werden.
 
Folgende Bildungsangebote dürfen stattfinden, sofern Hygienemaßnahmen und ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet sind:

  • Volkshochschulen
  • Musikschulen
  • Sonstige öffentliche, behördliche und private außerschulische Bildungseinrichtungen
  • Berufsaus-, -fort und -weiterbildungen sowie das zugehörige Prüfungswesen

Automobil in Zeiten von Corona

Autohändler sehen nach vorn

Raesfeld. Die Lockerungen der Einschränkungen wirken sich auch auf den Autohandel aus. Der Verkauf vor Ort im Autohaus ist wieder möglich. Kundschaft wird unter Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen beraten. Der große Run blieb allerdings aus.

„Die Leute sind sehr vorsichtig,“ meint Klaus Terhart vom Autohaus Terhart. „Der Verkauf läuft erst langsam wieder an. Die meisten Menschen scheuen derzeit eine größere Anschaffung.“ Der Fiathändler nutzte die Zeit des Lockdowns, um in seine Firma zu investieren. Den Kundenparkplatz hat er um 400 qm erweitert, Elektroladesäulen angebracht.

Zeit nutzen für Wartungsarbeiten

„Das Arbeitsaufkommen in der Werkstatt war erst sehr überschaubar, ist dann aber explodiert. Viele Wohnmobilisten nutzen die Zeit zur Wartung ihrer Fahrzeuge.“ Um die Sicherheit von Kunden und Verkäufern zu gewährleisten, hat Klaus Terhart die Pausenräume zu Verkaufsstellen mit Plexiglaswänden eingerichtet. Probefahrten machen die Kunden aktuell gezwungenermaßen alleine, ohne einen Verkäufer. Sitz und Lenkrad werden nach jeder Fahrt desinfiziert.

Ein neues Möbelstück: Die Spuckwand

„Interessanterweise zeigen junge und mittelalte Menschen viel Verständnis für die derzeitige Situation. Bei den älteren fehlt die Einsicht oft, eine Schutzmaske zu tragen,“ berichtet Klaus Terhart. „Auf jeden Fall haben wir in diesen Zeiten ein neues Möbelstück zu verdanken, die Spuckwand“

Im Autohaus Ebbing darf nur eine Person mit Maske nach Aufforderung das Büro betreten. Rainer Ebbing hat das Team in der Werkstatt aufgeteilt, da nicht so viele Reparaturen durchgeführt werden. „Der Handel startet aber glücklicherweise so langsam wieder durch, freut sich Rainer Ebbing.

Autohaus Ebbing Raesfeld
Rainer Ebbing vom Autohaus Ebbing in Raesfeld.

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken gestiegen

Landrat Dr. Zwicker: „Erste Auswirkungen der Coronakrise auf den heimischen Arbeitsmarkt werden sichtbar“ Aktuell 4.585 SGB II-Arbeitslose

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im April dieses Jahres deutlich gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat April 4.585 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat März ist die Zahl der SGB II-Arbeitslosen damit um 315 Personen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 297 Personen gestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat gestiegen und liegt nun aktuell bei 2,1 Prozent (+0,1). Für den Landrat ist klar: „Damit zeigt die SGB II-Statistik nun die ersten Auswirkungen der Coronakrise auf unseren heimischen Arbeitsmarkt.“

Auch die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im April 2020 deutlich gestiegen und liegt derzeit bei 9.930 Personen (+103). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im April 14.558 Personen (+ 61) in 7187 Bedarfsgemeinschaften (+96) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,1 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Raser in Raesfeld voll erwischt

Mit 88 km/h statt der vorgeschriebenen 50 auf dem Helweg (K50) in Raesfeld erwischt

Empfindliche Folgen zieht der Verstoß gegen das Tempolimit für zahlreiche Raser nach sich.

Die Novellierung der Straßenverkehrsordnung zeigt, dass bereits in der Messbilanz, die für die Zeit vom 23. bis zum 29. April vorliegt, 17 der 21 aktuellen Fahrverboteaus den neuen Vorschriften, die jetzt in Kraft getreten sind resultieren.

Die schwerwiegendsten Verstöße in der Übersicht:

88 km/h bei erlaubten 50 in Raesfeld innerorts auf der K50, 107 km/h bei erlaubten 70 außerorts auf der L 602 in Bocholt sowie 117 km/h bei zulässigen 70 außerorts auf der L510 in Gronau.

Insgesamt hat der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken im genannten Zeitraum 3.688 Fahrzeuge an sechs Messstellen erfasst. In 294 Fällen zogen Verstöße ein Verwarnungsgeld nach sich, 74 Mal leiteten die Beamten ein Bußgeldverfahren ein. Insgesamt waren 10 Prozent der gemessenen Fahrzeuge zu schnell unterwegs.

Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen. Sie führen immer wieder auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern zu schweren Unfallfolgen.

Raesfelder Rathaus öffnet wieder – Maskenpflicht bleibt

Am Mittwoch zogen Bürgermeister Andreas Grotendorst und Kämmerer Martin Tesing eine erste Zwischenbilanz zur Corona-Pandemie

Raesfeld. Was das allgemeine Verhalten der Bürger anbelange, haben sich alle diszipliniert verhalten, sodass bis zum jetzigen Tag keine Bußgelder erhoben werden mussten. Alle seien sehr einsichtssichtig, wenn sie auf Fehlverhalten angesprochen werden, lobte Grotendorst das Verhalten der Bürger in seiner Gemeinde.

Das Raesfelder Rathaus wird wieder für alle Bürger geöffnet. Allerdings, so teilt Andreas Grotendorst mit, werde es weiterhin Termine geben und es gilt für alle Besucher eine Maskenpflicht.

„Das hat sich in den letzten Wochen bewährt“, so Grotendorst. Besonders beim Bürgerbüro habe es keine Wartezeiten gegeben, dafür aber positive Rückmeldungen vonseiten der Bürger. Maskenpflicht bleibt jedoch bei einem direkten Kontakt der Verwaltungsangestellten weiterhin bestehen. „Wir freuen uns, dass es so gut läuft“, so Grotendorst.

Rückläufig sei auch die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Person in der Gemeinde. Drei Raesfelder sind derzeit noch erkrankt, ein Bürger ist leider verstorben.

Öffnung der Geschäfte

Was die Öffnung der Geschäfte in Raesfeld anbelange, so konnte Grotendorst ebenfalls ein positives Fazit ziehen. Es sei unproblematisch angelaufen. Allerdings sei es laut Grotendorst schon schwierig und harte Arbeit für die Verkäuferinnen in den Bekleidungsgeschäften, über acht Stunden lang eine Maske zu tragen. Und auch der Wertstoffhof werde wieder öffnen.

Guter Schulstart

Die Öffnung am Montag der Verbundschule und der Start des Unterrichts der zehnten Klasse verlief ebenfalls unproblematisch. Bis auf zwei Schüler haben alle eine eigene Maske gehabt. „Sie sind sich der Eigenverantwortung bewusst“, fügt Grotendorst erfreut hinzu. Auch nutzen die meisten Schüler das Fahrrad oder den Linienbus.

Wie es ab Donnerstag mit der Öffnung der neunten Klassen aussieht, sei noch offen.

Insgesamt 70 Kinder in acht Einrichtungen nutzen derzeit die Notbetreuung. Die Zahl könne aber in den nächsten Tagen noch steigen.

Die Grundschule wird am 7. Mai wieder öffnen und sie sei gut vorbereitet für das weitere Vorgehen. Ein Elternbrief sei ebenfalls in Vorbereitung.

Grotendorst lobte besonders die hervorragende Leistung von Schulleiter Thomas Schlüter. Sein Team haben für die Schüler beider Grundschulen Unterrichtspakete sowie selbstgedrehte informative Videos erstellt.

Coronakrise und Politik. Eine Zeit, wo die Gemeindeverwaltung flexibel bleiben muss, um weiter ihre kommunale Arbeit zu leisten. Deshalb wird es in Kürze interfraktionelle Gespräche geben, um weitere politische Themen abzustimmen. Geplant ist eine Tagung des Bau- und Planungsausschusses am 18. Mai.

Kinder bemalen viele Bunte Pott- und Glückssteine in Erle

Kinder des Offenen Ganztags und der Ümi der Silvesterschule und Kinder der Erler Kitas bemalen viele bunte Steine

Mit offenen Augen durch die Welt gehen und bunte Steine finden. Seit einigen Tagen haben die Kinder der OGS, der ÜMI (Übermittagsbetreuung) fleißig Pottsteine bemalt und ausgelegt.

Rund 150 Steine mit lustigen und vielen bunten, kreativen Motiven warten darauf, gefunden zu werden.

Poststeine Silvesterschule Erle
Dorothee Angrick und Silke Suschanek-Kalfhues freuen sich über die zahlreichen kreativen Pott-Steine der Kinder.

Viele der Kinder haben nicht nur einen, sondern teilweise zehn und mehr Steine gefunden. Sie seien teilweise den ganzen Tag auf der Suche. Das komme, so Dorothee Angrick, nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Eltern gut an. Die Rückmeldungen seien alle sehr positiv. „Die Eltern freuen sich, dass ihre Kinder in Zeiten der Coronakrise eine aktive Beschäftigung gefunden haben“, Angrick.

Silvesterschüler Erle bemalen Pottsteine

Glücks-, Hoffnungs- und Wunschsteine

In Anlehnung an die Pott-Steinaktion gibt es nun auch Glücks-, Hoffnungs- und Wunschsteine für alle Erler Kinder und Familien. Eine Aktion an der sich auch die Erler Kindergärten beteiligen.

Wer jetzt weiterhin mit offenen Augen durch den Ort läuft, wird die viele neue Glücks-, Hoffnungs- und Wunschsteine finden. Einzige Bedingung sei, dass jeder der einen dieser Steine findet, diesen wieder auslegt und die Mitarbeiterinnen der OGS anruft und über ihre Funde informiert. „Da nicht alle Mädchen und Jungen derzeit in der Notbetreuung sind, kommen wir dadurch wenigsten mit den anderen Kindern in Kontakt und können sie fragen, wie es ihnen geht und was sie so machen“, so Silke Suschanek-Kalfhues, Leiterin der OGS.

Silvesterschüler Erle bemalen Pottsteine

Gleichzeitig wachse derzeit die Schlange von bunten Steinen auf der Wiese vor der OGS. Die Steinschlange ist eine Gemeinschaftsproduktion, an der sich alle Erler Kinder, die Lust am Malen haben, beteiligen können. Wer einen Stein hat, kann gerne seinen Namen drauf schreiben und damit dann die Schlange wachsen lassen. „Vielleicht schaffen wir es ja, dass diese Schlange die Schule einmal umrundet“, fügt Silke Suschanek-Kalfhues augenzwinkernd hinzu.

Petra Bosse

Erler Landfrauen nähen Schutzmasken für Dorstener Krankenhaus

Der Erlös von 500 Euro aus dem Verkauf der Schutzmasken kommt der Bürgerstifung Raesfeld-Erle-Home zugute

Die Coronakrise hat mittlerweile die Bevölkerung im Griff und der Bedarf u. a.  an Schutzmasken wird immer größer. Dieses ging auch an den Landfrauen in Erle nicht vorbei.

So wurde Magdalene Müller von einer Krankenschwester des St. Elisabeth-Krankenhauses in Dorsten angesprochen, ob sie nicht Schutzmasken für das Krankenhaus nähen könnte, da diese dringend benötigt wurden.

Das Team der Landfrauen war durch ihre Aktion „Nähen von Herzkissen“ dem Krankenhaus bereits bekannt.

Landfrauen nähen Schutmasen für Krankenhaus Dorsten
v. l. : Margret Grewing, Vorsitzende der Landfrauen Erle, Rita Grömping, Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer und Magdalene Müller. Foto: Ruth Beering

So ließen sich Magdalene Müller und Annelie de Vroede nicht lange bitten und setzten sich an die Nähmaschine. Der Stammtisch und die Nachbarschaft von Magdalene Müller spendeten Gummiband, da dieses zwischenzeitlich nicht mehr zu erhalten war. Mittlerweile wurden mehr als 150 Schutzmasken für das Krankenhaus in Dorsten gefertigt. Auch auch in Erle und Umgebung finden die Masken gegen eine Spende inzwischen reißenden Absatz.

„Wir haben zusammen überlegt, wer den Erlös aus der Aktion erhalten soll,“ so Margret Grewing, die Vorsitzende der Landfrauen Erle. Einig war man sich, dass die Spende in der Gemeinde bleiben soll. So entschloss man sich, den Betrag von 500 € an die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle- Raesfeld zu spenden.

Im Schatten der Femeiche wurde die Spende an die Stiftung, vertreten durch Rita Grömping, übergeben.

Beigefügte Bilder von links nach rechts:

Margret Grewing, Vorsitzende der Landfrauen Erle, Rita Grömping, Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer, Magdalene Müller

Kronkorken für die Kinderkrebshilfe

Aktion zieht inzwischen Kreise

Raesfeld-Erle. Elke Rybarczyk aus Erle konnte 20,8 kg Kronkorken für die Kinderkrebshilfe in Weseke bei einem Wertstoffhof in Rhede abliefern.

Sie freut sich besonders darüber, dass die Aktion inzwischen Kreise zieht: Eintracht Erle hatte in „Vor-Corona-Zeiten“ bereits 7,9 kg gesammelt; eine Erler Bürgerin brachte 4,7 kg vorbei und zur großen Überraschung meldete sich eine ältere Dame aus Dorsten, die im Keller die gesammelten Kronkorken ihrer Nichte aufbewahrt hatte: 8,2 kg.

Auch wenn der Gegenwert der Kronkorken nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, zählt die Geste. Menschen für Menschen in Not und das ist wiederum eine gute Botschaft in Corona-Zeiten.

1. Mai – Beschränkungen der Coronaschutzverordnung

Zusammenkünfte von mehr als 2 Personen, sowie das Picknicken und das Grillen im öffenltichen Raum werden nicht toleriert.

Der 1. Mai wird insbesondere von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gern für ausgiebige Touren und Feiern genutzt.

Kreis Borken (pd). Während der überwiegende Teil der Teilnehmenden in guter Stimmung und friedfertig den 1. Mai begrüßte, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Eskalationen, insbesondere bei sehr großen Ansammlungen.

Dieses Jahr steht der 1. Mai unter den besonderen Beschränkungen der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus (Coronaschutzverordnung), u.a.

– Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als 2 Personen sind untersagt. Ausgenommen sind u.a. Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner, in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen.

– Das Picknicken und das Grillen auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen sind untersagt.

– Im öffentlichen Raum ist zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

Raesfelder Frühjahrsmusik – #RaesfeldwirdvorOrtgemacht

Raesfelder Frühjahrsmusik – Abwechslung in Zeiten der Corona-Pandemie – CDU Gemeindeverband lädt zu einem Konzert ein Raesfeld

Mit einem musikalischen Reigen startete am Dienstag die Aktion des Gemeindeverbandes der CDU unter dem Motto #RaesfeldwirdvorOrtgemacht am Seniorenhaus St. Martin.

Corona CDU Musik vor Pflegeheim St. Martin

Dr. Sarah Gößling und ihre drei Kinder schmetterten vor verschlossener Tür fröhliche Lieder zum Mitsingen. Untermalt wurde der musikalische Reigen von Thomas Stenert am Keyboard und Jule Reckmann von den Burgmusikanten.

Corona- Kinder singen vor Pflegeheim

„Wir möchten versuchen, etwas Abwechslung in den Alltag der Bewohner zu bringen“, so die Vorsitzende. Die Bewohner hatten sichtlich Freude an der Sache und schunkelten, oder sangen sogar teilweise mit.

Weitere Wunschtermine können unter [email protected] angemeldet werden.  

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die neue Rad-Planungskarte für das Münsterland ist da

Zeit für gute Planung: Die neue Rad-Planungskarte für das Münsterland ist da

Kreis Borken (pd). Unterstützung für die Planung der nächsten Fahrradtouren bietet die frisch erschienene Neuauflage der Rad-Planungskarte des Münsterland e.V. Sie gibt Radfahrerinnen und Radfahrern einen guten Überblick über Themenrouten, das Rundroutennetz und Fahrradservice.

„Die Rad-Planungskarte vermittelt Informationen zu den wichtigsten Radtouren im Münsterland, darunter die berühmte 100 Schlösser Route, der EmsRadweg oder auch die Friedensroute“, sagt Michael Kösters, Generalbevollmächtigter und Tourismus-Experte beim Münsterland e.V. Als Premiumrouten, die besondere Qualitätskriterien erfüllen, sind diese in der Karte farbig hervorgehoben.

Schönste Fahrradrouten Münsterland Raesfeld

Außerdem ist das Rundroutennetz der Radregion Münsterland dargestellt: Jede Rundroute ist mit einer Nummer versehen, zu der sich in einer Tabelle die Länge der Strecke in Kilometern ablesen lässt.

Die einzelnen Wege lassen sich leicht kombinieren, die Tour kann somit individuell geplant werden. Aufgeteilt auf über 200 Rundrouten mit Streckenlängen von je zehn bis 50 Kilometern ist dieses System einmalig in Deutschland. So kann die Region von jedem der 70 Urlaubs- und Heimatorte im Münsterland sternförmig erkundet werden.

Eine Übersicht zu den aktuellen Fahrradvermietung und -servicestellen sowie sämtliche Adressen der Tourist-Informationen im Münsterland sind ebenfalls Teil der Rad-Planungskarte. „Klein zusammengefaltet ist sie ein praktischer Begleiter bei jeder großen oder auch kleineren Radtour. Aber bitte erst wieder auf Tour gehen, wenn entsprechende Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie aufgehoben sind“, betont Michael Kösters.

Interessierte können die Rad-Planungskarte sowie den ausführlichen Katalog „Radfahren“ beim Münsterland e.V. unter der Service-Nummer 02571-949392 anfordern oder im Internet auf https://muensterland-tourismus.de herunterladen.

Traum vom Eigenheim – Sparkasse Westmünsterland

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Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllen will, braucht den richtigen Finanzpartner an seiner Seite. Mit der Sparkasse Westmünsterland haben Kaufinteressierte einen Mitspieler, auf den sie vertrauen und bauen können.

Das Unternehmen ist tief verwurzelt mit der Region und legt hohen Wert auf persönlichen Kontakt. So bilden Nähe und Vertrauen die Voraussetzung für eine langjährige und verantwortliche Kundenbindung.

Aktuell vergibt die Gemeinde Raesfeld noch die letzten verbliebenden Baugrundstücke rund um das Gebiet an der Stockbreede. Von rund 65 Grundstücken sind über 45 vergeben. Es lohnt sich, schnell zu sein und sich noch eine der begehrten Flächen zu sichern. Doch vor jeder Entscheidung steht die Finanzierung. Und hinter jeder Finanzierung steht ein Partner, der die notwendigen Schritte mitträgt.

Hier bringen die Finanzexperten der Sparkasse Westmünsterland langjährige Erfahrung mit. Sie beraten und begleiten jeden Stamm- und Neukunden. Zuverlässig und mit dem Blick fürs Wesentliche lässt sich im persönlichen Austausch schnell und unkompliziert ein passendes Finanzierungsmodell finden. Unterstützend steht das Immobilien-Team der Sparkasse Westmünsterland zur Seite, um die bestmögliche Lösung herauszuholen.

Möglich wird das dank verschiedener Modelle einer fundierten Baufinanzierung. Mit der Sparkasse Westmünsterland wird die schwere Last der Finanzierung leicht gemacht: „Wir sind digital gut aufgestellt und bieten eine unkomplizierte Abwicklung zu Top-Konditionen“, erklärt Regionalleiter Philipp Holtschlag der Sparkasse Westmünsterland. „Mein Team und ich freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen den Traum vom Eigenheim verwirklichen zu können“, betont er.

Kontakt

Philipp Holtschlag
Regionalleiter Sparkasse Westmünsterland
T: 02563-4030
E: [email protected]

1000 Masken für den guten Zweck

Erlös geht an Gastronome und Kulturschaffende

Borken. 1000 Masken für den guten Zweck fertigte die Firma Stienemann aus Borken mit hochwertigem Textil-Material an. Gegen eine freiwählbare Spende verteilte die Stadt Borken diese am Samstag. Der Erlös geht an die Gastronomen und Kulturschaffenden in den einzelnen Borkener Ortsteilen.

Die Nachfrage am Samstag war groß. Überall standen die Wartenden auf dem Borkener Marktplatz. Zu einem Großteil fanden Scheine den Weg in die Spendenbox. Kommende Woche entscheidet der Kulturausschuss, wie das Geld verteilt wird. Ordnungsgemäß wahren die Wartenden genug Abstand. So verhalten sich die Borkener laut Bürgermeisterin diszipliniert.

1000 Masken zur Sicherheit aller

Pressesprecher Markus Lask sagte: „Schütz dich selbst, dann schützt du auch andere“. Zwei Masken pro Haushalt wurden verteilt. Für Familienmitglieder gab es noch einige dazu. Falls diese nicht selbst kommen konnten. Ab Montag sind die Masken in Geschäften und im ÖPNV Pflicht. Mechtild Schulze Hessing ist dennoch der Meinung, die Masken generell in der Öffentlichkeit zu tragen. Zur Sicherheit aller.

Stadt Borken plant weitere Aktionen

Der Andrang war allein am Samstag sehr groß. Am Ende waren alle Masken weg. Wieviel Geld wohl für die 1000 Masken gespendet wurde? Noch bis einschließlich Montag können Borkener und Borkenerinnen den gespendeten Betrag richtig schätzen:

Infos, Teilnahmebedingungen und Gewinn hierzu gibt’s unter
www.facebook.com/BorkenStadtverwaltung.

Doch auch wer nicht gewinnt, hat später noch die Chance, sich an weiteren Aktionen zu beteiligen. Denn schon am Samstag merkte Borkens Bürgermeisterin an, dass weitere Aktionen der Stadt Borken folgen sollen. Unter anderem vermutlich auch eine weitere Verteilaktion der Masken gegen eine Spende.

Foto und Text von Marie-Therese Gewert

Ab 1. Mai wieder Gottesdienste in den Kirchen

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Am Donnerstagabend, 23.04., kam die Nachricht, dass die Religionsgemeinschaften in NRW ab dem 1. Mai wieder Gottesdienste mit öffentlicher Beteiligung feiern dürfen.

Pastor Michael Kenkel teilt mit:

Auch  das Bistum Münster hat dies wieder gestattet, wobei der Bischof weiterhin von der Sonntagspflicht befreit hat.

Dabei müssen einige Auflagen eingehalten werden, die nach Rücksprache mit dem Krisenstab der Kirchengemeinde festgelegt wurden.
Ab Freitag, den 1. Mai gibt es wieder Gottesdienste: Sonntags- und Werktagsmessen, Rosenkranzgebet, Mainandachten, Seelenämter, Trauungen, Taufen, Erstkommunionfeiern, …

Es gilt bei allen Gottesdiensten die Abstandsregel von 1,50 Meter, die unbedingt zu jeder Zeit einzuhalten ist! Diese Begrenzung bezieht sich auf „Haushalte“.

Familien, die in einem Haushalt zusammenwohnen, dürfen auch in der Kirche zusammensitzen. Dieser Haushalt muss zu allen anderen Gottesdienstteilnehmern zu allen Seiten 1,50 Meter Abstand einhalten.

In in den Kirchen sind weiße Aufkleber auf den Buchablagen der Bänke aufgebracht und dadurch Plätze markiert, wo sich „Haushalte“ hinsetzen dürfen. Natürlich ergeben sich dadurch für die kleineren Kirchen weniger Plätze als für St. Martin, wo am meisten Menschen hineinpassen. Es wird darum gebten, sich nur auf diese markierten Plätze zu setzen. Ordner in den Kirchen werden behilflich bei der Platzfindung sein.

Das Betreten der Kirche erfolgt nur durch den jeweiligen Behinderteneingang, denn diese Türen können offen gestellt werden. So brauche niemand eine Türklinke berühren. Die anderen Türen dienen nur als Ausgänge. Auch beim Verlassen der Kirche nach der Messe wird darum gebeten den Abstand von 1,50 Meter einzuhalten.

Am Eingang steht draußen vor der Tür der jeweilige Küster vor der Messe und gibt Gebetbücher und einen Hinweiszettel mit den wichtigsten Hinweisen zu Platzwahl, Kommuniongang, Friedensgruß aus. Grundsätzlich lautet die Bitte, dass jeder sein eigenes Gebetbuch von zu Hause mit bringt.

Wer kein eigenes Gebetbuch hat, kann am Eingang ein bekommen. Anschließend dieses dann an den Ausgängen bitte in die dort bereitgestellten Kisten legen, damit diese vom Virus befreit werden kann. Für den nächsten Gottesdienst werden neue Gebetbücher angeboten.

Wenn die Plätze nicht ausreichen sollten – das kann gerade in Rhedebrügge leicht geschehen, werden die hinteren Türen während der Messe geöffnet, der Ton wird nach draußen übertragen, so dass jeder draußen unter Einhaltung der Abstandsregel die Messe mitverfolgen kann.

Nach jeder Messe werden die Kirchen durchlüftet und die Buchablagen der Kirchenbänke und Türgriffe desinfiziert.

Ab dem 1. Mai gilt auch die Begrenzung bis 20 Personen bei Beerdigungen nicht mehr.

Die  online-Gottesdienste aus dem Pfarrhaus finden ab dem 1. Mai nicht mehr statt.

Die Weihwasserbecken bleiben leer, die Kollektenkörbe stehen an den Ausgängen, der Friedensgruß wird durch zunicken gegeben, was schon aus den letzten öffentlichen Gottesdiensten bekannt ist.

Neue Regeln in Zeiten der Corona-Pandemie

Neu wird der Umgang mit der Heiligen Kommunion sein. Grundsätzlich ist ein Katholik nicht verpflichtet, in jeder Messe die Heilige Kommunion zu empfangen. Dafür darf gerne jeder sitzen bleiben. Um eine Ansteckung mit COVID 19 zu vermeiden, haben hat die Kirchengemeinde St. Martin ein paar neue Regeln eingeführt. Der Spendedialog („Der Leib Christi“ – „Amen“) wird nicht beim Kommunionausteilen verwendet, da man sich dabei zu nahe kommt.

Dieser Spendedialog erfolgt vorher gemeinsam vom Priester am Altar mit allen Gläubigen in den Bänken. Anschließend desinfizieren sich Priester und der/die Kommunionhelfer sichtbar im Altarraum die Hände. Die Mundkommunion unterbleibt, ein eventuelles Segnen der Kinder erfolgt ohne Berührung.

In der Schlosskapelle bringt der Priester die Kommunion in die Bänke. In Rhedebrügge bringen der Priester und der Kommunionhelfer die Kommunion in die Bänke. In Erle geht zuerst das linke Mittelschiff nach vorne zur Kommunion, dazu werden im Mittelgang Abstandsmarkierungen a 1,50 Meter auf den Boden geklebt. Währenddessen bringt der Kommunionhelfer die Kommunion zu den Leuten im rechten Seitenschiff in die Bank.

Anschließend kommt das rechte Mittelschiff zum Priester nach vorne und erst dann teilt der Kommunionhelfer am linken Seitenschiff die Kommunion in den Bänken aus. In Raesfeld ähnlich, nur das zusätzlich 2 Kommunionhelfer das im hinteren Teil genauso praktizieren. Auch in Raesfeld werden im Mittelgang dazu Bodenmarkierungen im Abstand von 1,50 Meter angebracht.

Taufen sind nur für 2 Familien gleichzeitig möglich. Der Taufgottesdienst findet komplett im vorderen Mittelschiff statt, kein Weg-Gottesdienst wie in den letzten Jahren. An das Taufbecken kommt dann jeweils nur die unmittelbare Tauffamilie.

Die Erstkommunionfeiern

Die Erstkommunionfeiern finden an den angesagten Terminen statt: in Rhedebrügge am 10. Mai, in Erle am 17.05., in Raesfeld am 21. und 24.05. Die Gottesdienstzahl wird an diesen Tagen erhöht, genaueres wird gerade mit den Eltern abgesprochen. Es gibt für alle Erstkommunionkinder ein Zweitbeicht- und Übungstermine. Die Dankandacht und die Dankmesse müssen „coronabedingt“ entfallen.

Die Firmfeier ist auf unbestimmte Zeit in den Herbst verschoben, da die Firmlinge coronabedingt nicht vorbereitet werden konnten.

Beichte ist im Beichtstuhl derzeit nicht möglich, sondern nur nach Anmeldung im Garten des Pfarrhauses.

Besuche in den Altenheimen sind derzeit noch nicht möglich, daher finden dort derzeit auch keine Gottesdienste statt. Krankenkommunion und Krankensalbung wird auf Wunsch gespendet.

„Ich weiß, das sind viele Einschränkungen. Aber wir sind froh, dass wir wieder öffentliche Gottesdienste feiern dürfen. Daher bitten wir Sie, sehr auf die Einhaltung dieser Einschränkungen zu achten, damit wir weiterhin gemeinsam feiern dürfen. Ich freue mich, Ihnen dabei wieder begegnen zu dürfen!“

Pastor Michael Kenkel

Feuerwehr sicherte Spazierweg im Tiergarten

Die Raesfelder Feuerwehr sicherte Tiergarten. Ein massiver Baum drohte umzustürzen.

Aufgrund der besonderen Situation in Deutschland (Corona), wurde auf eine „normale“ Alarmierung verzichtet und vier Kameraden wurden per Telefon zum Feuerwehrgerätehaus gerufen.

Feuerwehr fällte massiven Baum im tiergarten
Foto: Feuerwehr

An der Einsatzstelle, Zugang zum Tiergarten am langen Teich, drohte eine ca. 25 Meter große massive Eiche auf den Weg zu fallen. Der Baum habe sich bereits gefährlich über den darunter laufenden Weg geneigt, und die Wurzel der Eiche seien laut Leiter der Feuerwehr André Szczesny komplett vom Erdreich gelöst gewesen und die Baumkrone der Eiche wurde nur noch durch eine Buche gehalten.

Deshalb fiel der Entschluss, als erstes die Buche zu fällen, damit der Weg für die Eiche frei war. Im Anschluss wurde der Stamm noch in mehrere mehrere Stücke zerlegt, um den Waldweg wieder passierbar zu machen.

Gefahr gebannt und die Raesfelder Bürger können wieder gefahrlos im Tiergarten flanieren.

UWG möchte verkürzte Abholzeiten der gelben Tonne

Die UWG Raesfeld stellt einen Antrag an die Raesfelder Gemeindeverwaltung auf Änderung der Abholzeiten für die gelben Tonnen

Die UWG Raesfeld-Erle beantragt, dass der Rhythmus von vier Wochen zur Abholung der Gelben Tonnen auf drei bzw. zwei Wochen verkürzt wird.

Vier Wochen Zeitabstand zur Abholung sei, so Wolfgang Warschewski, Fraktionsvorsitzender der UWG, zu lang.

Die Begründung: Nachdem seit Anfang des Jahres die gelben Tonnen eingeführt wurden, habe sich nun herausgestellt, dass viele Haushalte, vor allem auch in Mehrfamilienhäusern, nicht mit den zur Verfügung gestellten Tonnen auskommen. Teilweise sind die Tonnen überfüllt und stehen dadurch offen oder es liegen viele Abfallsäcke daneben.

Die UWG halte es daher für notwendig, dass die Tonnen in einem kürzeren Zeitabstand geleert werden. Man könnte dem entgegen halten, dass weitere Tonnen beantragt werden können. Es ist aber bei vielen Häusern aus Platzgründen laut UWG nicht möglich, weitere so voluminöse Tonnen aufzustellen.

Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht in der Kreisverwaltung

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Besucherinnen und Besucher der Kreisverwaltung Borken müssen ab Montag (27.04.2020) Mund-Nasen-Bedeckung tragen Regelung gilt für Kreishaus Borken und alle Nebenstellen

Kreis Borken. Die Besucherinnen und Besucher der Kreisverwaltung Borken müssen ab kommenden Montag (27.04.2020) Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Darauf weist jetzt Dr. Elisabeth Schwenzow, Personal- und Ordnungsdezernentin des Kreises, hin. Diese Regelung gilt für das Kreishaus Borken und alle Nebenstellen. Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung gilt im Publikumsverkehr diese Pflicht.

Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, bleiben die Dienststellen des Kreises weiterhin für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Notwendige Termine sind daher vorab zu vereinbaren. Nähere Einzelheiten dazu gibt es im Internet unter https://kreis-borken.de/de/service/kreisverwaltung/anfahrt-oeffnungszeiten/.

Geänderte Coronaschutzverordnung in NRW

Die geänderte Coronaschutzverordnung in NRW – Verpflichtende Mund-Nasen-Bedeckung gilt ab 27. April 2020 in ÖPNV, Einzelhandel und Arztpraxen bis zunächst zum 3. Mai 2020.

Ab Montag, 27. April 2020, gilt in Nordrhein-Westfalen die Verpflichtung für Bürgerinnen und Bürger, Mund und Nase bei der Fahrt im ÖPNV, dem Einkauf im Einzelhandel und in Arztpraxen zu bedecken.

Ziel ist, die Ansteckungsgefahr in zentralen Bereichen des öffentlichen Lebens, in denen das Abstandsgebot von 1,5 Metern nur schwer oder gar nicht umsetzbar ist, weiter zu reduzieren.
 
Die entsprechend aktualisierte Coronaschutzverordnung unterstreicht die schon bisher geltende Empfehlung nun in einem gesonderten Paragraphen und regelt dort zugleich für die Bereiche Personenbeförderung, Einzelhandel und Arztpraxen eine entsprechende rechtliche Verpflichtung.

In diesen Bereichen wird das Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung, etwa so genannter „Alltagsmasken“, auch „Community-Masken“, oder von einem Schal beziehungsweise einem Tuch verpflichtend.

Maskenpflicht am 27.4. in NRW

Abstand halten, Hygieneregeln konsequent einhalten

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann „Mit der heutigen Rechtsverordnung regeln wir die bislang noch offenen Details der sogenannten Mundschutzpflicht.

Das Wichtigste bleibt: Abstand halten, Hygieneregeln konsequent einhalten. Auch das Tragen von Alltagsmasken kann in bestimmten Situationen dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu reduzieren.

Ich appelliere an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte halten Sie sich daran! Unsere bisherigen Regelungen zeigen erste Erfolge. Unser Gesundheitssystem ist gut aufgestellt und musste bislang nicht an seine Grenzen gehen. Jeder von uns bleibt gefragt, einen Beitrag zu leisten.“
 
Grundsätzlich gilt: Im öffentlichen Raum ist zu allen anderen Personen ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Hier gelten weiterhin die bekannten Ausnahmen für zum Beispiel Verwandte in gerade Linie, Geschwister oder in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen. Ist die Einhaltung aus bestimmten Gründen nicht möglich, wird das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung empfohlen.

Für Beschäftigte und Kunden in bestimmten Bereichen ist eine Mund-Nase-Bedeckung verpflichtend. Dies gilt

  • in sämtlichen zulässigen Verkaufsstellen und Handelsgeschäften (z.B. Lebensmitteleinzelhandel, Apotheken, Tankstelle, Banken oder Poststellen), auf Wochenmärkten, bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb der gastronomischen Einrichtungen sowie auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls“ oder „Factory Outlets“,
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern sowie bei der Erbringung und Inanspruchnahme von Handwerks- und Dienstleistungen, die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 Metern zum Kunden erbracht werden. Ausgenommen sind Personen, die im Rahmen der Dienstleistung ein Fahrzeug lenken,
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens,
  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs sowie seiner Einrichtungen. Darunter fallen auch Schulbusse, Haltestellen oder U-Bahnhöfe.

Die Verpflichtung zur Abdeckung von Mund und Nase gilt für alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen. Ausnahmen gelten für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Für Beschäftigte kann die Verpflichtung durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen wie eine Abtrennung durch Glas, Plexiglas oder ähnliches ersetzt werden.
 
Die Beachtung der Regelungen sind von den Geschäftsinhabern innerhalb ihrer Geschäftsräume genauso wie die bisherigen Vorgaben zu Mindestabständen, Personenbegrenzungen etc. sicherzustellen.

Erler Jubiläumsschützenfest 2020 wird verschoben

Bedingt durch die Corona-Pandemie wird das Jubiläum-Schützenfest des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle auf das kommende Jahr 2021 verschoben.

Dazu teilt der Schützenverein mit: Die Beschlüsse der Bundesregierung vom 15. April 2020 zu den Verhaltensregeln für eine Verlangsamung der Virusausbreitung in der Corona Pandemie sind selbstverständlich auch für den Allgemeinen Bürgerschützenverein Erle bindend und zu 100% nachvollziehbar.

Jubiläums Thron Erle Ewald Grotendorst
Ein Jahr länger König ist Ewald Grotendorst bedingt durch die Corona-Pandemie. Foto: Petra Bosse

Für uns bedeutet das, dass unser diesjähriges Schützenfest welches turnusmäßig am 1. Wochenende nach Pfingsten stattgefunden hätte, wegen des Charakters der Großveranstaltung ersatzlos ausfallen wird.

Vor dem Hintergrund, dass wir mit Euch und Ihnen in diesem Jahr zu unserem 125 jährigen Bestehen ein Jubiläumsschützenfest mit ganz besonderem Programm gefeiert hätten, bedauern Vorstand und Offiziere diesen Schritt umso mehr.

König Ewald Grotendorst Schützenverein Erle
Der Grotendorst-Clan mit König Ewald und Königin Birgit 2019

Für den Erler Schützenverein steht jedoch kompromisslos fest, dass wir unser Traditionsfest nur dann feiern werden, wenn auch die Menschen uneingeschränkt teilhaben können, die nach heutiger Definition aufgrund ihres Alters oder ihrer gesundheitlichen Einschränkung zu sogenannten Risikogruppen zählen, denn das macht unser Fest schon immer besonders: in Erle feiert man Schützenfest gemeinsam mit allen Generationen des Dorfes.

Die bisher getroffenen Vorbereitungen zu unserem Jubiläum waren selbstverständlich nicht vergebens. Im Rahmen unseres traditionellen Termins werden wir unser Schützenfest unter normalen Bedingungen bei sicher extrem gesteigerter Freude und Feierlaune, getreu dem Motto Ordnung / Eintracht / Frohsinn im nächsten Jahr eine Woche nach Pfingsten (28.05.-31.05.2021) begehen.

Über alle weiteren Aktivitäten die der BSV neben dem Schützenfest übers Jahr organisiert oder an denen er im Rahmen unseres Gemeindelebens teilnimmt informieren wir immer aktuelle auf unserer Homepage www.bsv-erle.de

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