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Fahrradtour mit dem Heimatverein fällt aus

Der Heimatverein Raesfeld teilt mit, dass die im Jahresprogramm für Samstag, den 6. Juni 2020 vorgesehene Fahrradtour nicht stattfindet.

Das Museum am Schloss öffnet ab dem 6. Juni 2020 wieder für Besucher. Die Ausstellung ist bis Ende Oktober an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

https://www.heimatverein-raesfeld.de/museum.html

15 Meter Erdkabel in Raesfeld geklaut

Erst Erdbeeren, jetzt ein Erdkabel. In Raesfeld wird derzeit alles geklaut, was nicht niet- und nagelfest ist.

Ein etwa 15 Meter langes Erdkabel haben Diebe in der Nacht zum Dienstag in Raesfeld gestohlen.

Das Kabel lagerte auf dem Gelände einer Baustelle an der Straße Stockbreede. Um an ihre Beute zu kommen, hatten die Täter das Kabel an zwei Stellen durchtrennt.

Die Polizei bittet um Hinweise an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Sieben Greifvögel wurden alleine im Münsterland vergiftet

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Die illegale Verfolgung geschützter Rotmilane und anderer Greifvögel hat in Deutschland wieder zugenommen.

Wie die Bonner Erfassungs- und Dokumentationsstelle für Greifvogelverfolgung und Artenschutzkriminalität (E.D.G.A.R.) mitteilt, ist die Anzahl der von Januar bis Mai 2020 bundesweit registrierten Fälle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 24 auf 30 gestiegen. Betroffen sind insgesamt 26 Landkreise in 9 Bundesländern.

Die mit Abstand meisten Tatorte liegen in Nordrhein-Westfalen, wo bei der Polizei 12 entsprechende Strafverfahren anhängig sind. Hochburgen der illegalen Verfolgungen sind hier der Kreis Heinsberg sowie das Münsterland mit insgesamt sieben bestätigten Fällen von Vergiftung.

Greifvogel-Wilderei
Zwei nachweislich mit einem verbotenen Insektizid getötete Mäusebussarde aus dem Kreis Heinsberg (NRW). Foto: Komitee gegen den Vogelmord e.V.

Weitere Fälle wurden aus den Kreisen Paderborn (Abschuss eines brütenden Rotmilans), Recklinghausen (versuchte Entnahme von Habicht-Jungvögeln aus einem Nest), Aachen (Abschuss eines Mäusebussardes), Rhein-Erft-Kreis (Vergiftung eines Mäusebussardes) sowie aus dem Oberbergischen Kreis (illegale Haltung eines Uhus) gemeldet.

Das Komitee gegen den Vogelmord weist darauf hin, dass es sich bei den bekannt gewordenen Fällen nur um einen kleinen Bruchteil der tatsächlich begangenen Taten handelt. „Die Dunkelziffer bei dieser Art von Kriminalität ist extrem hoch, wir gehen davon aus, dass weniger als 5% aller Taten überhaupt entdeckt werden“, so Geschäftsführer Alexander Heyd.

Monitoring registrierte mehr als 1.300 Fälle

Dazu kommt, dass es den Behörden nur äußerst selten gelingt, einen Täter zu ermitteln. So wurden durch das von E.D.G.A.R. betriebene bundesweite Monitoring seit 2005 bundesweit mehr als 1.300 Fälle registriert, jedoch im gleichen Zeitraum nur 86 Verdächtige ermittelt und später verurteilt.

Bei den verurteilten Tätern handelte es sich vor allem um Taubenzüchter, Geflügelhalter und Jäger, die Greifvögel als Gefahr für ihre Tiere bzw. als Konkurrenz betrachten.

Coronavirus: Erneute Tests in Rhede und Isselburg

Von 166 Abstrichen vier positive Befunde in Rhede

Landrat Dr. Kai Zwickert zeigt sich erleichtert, dass sich das konsequente Vorgehen des Kreise bewährt hat

Kreis Borken. Am Pfingstmontag (01.06.2020) sind erneut Tests auf das Coronavirus in Unterkünften in Rhede und Isselburg gemacht worden, in denen vorwiegend Beschäftigte des Schlachthofs in Groenlo leben. Nachdem dort bereits Schwerpunktaktionen stattgefunden hatten (Isselburg am 14.05.; Rhede am 20.05.), wurden dort nun erneut 166 Abstriche (50 in Isselburg, 116 in Rhede) genommen.

Bei den nun getesteten Personen handelt es sich um alle in den Unterkünften unter Quarantäne gestellten Personen. Heute sind die Ergebnisse an das Kreisgesundheitsamt übermittelt worden: Insgesamt fielen vier Ergebnisse positiv aus, alle aus einem Wohngebäude in Rhede.

Weiterhin Quarantäne

Landrat Dr. Kai Zwicker zeigte sich erleichtert darüber: „Ich bin sehr froh darüber, dass sich unser konsequentes Vorgehen bewährt hat und wir nun nur noch wenig positive Fälle an diesen Standorten zu verzeichnen haben. Mein Dank gilt allen Beteiligten der Testaktionen, insbesondere den örtlichen Ordnungsämtern und dem DRK-Kreisverband Borken, der die Testungen erneut mit vielen Einsatzkräften durchgeführt hat.“

Die betroffenen Personen bleiben nun weiterhin unter Quarantäne. Für die anderen Bewohner der Unterkünfte wird die Quarantäne nun aufgehoben.

60 PCs an Kinder- und Altenheime verschenkt

„Rotary verbindet“ – Club Lippe-Issel hat mittlerweile über 60 PC´s an Kinder- und Altenheime verschenkt

(pd). Kontaktbeschränkungen in Zeiten der Corona-Krise treffen Menschen in Kinder- und Altenheimen auch noch auf absehbare Zeit besonders hart. Der Kontakt zu Freunden, Familie und Schule war noch vor einem Monat beinahe vollständig unterbrochen.

v.l.n.r.: Meinolf Nöthe, Nikolaus Ridder, Leiter St. Josef-Haus Dingden, Klaus Friedrich, Präsident Rotary Club Lippe-Issel, Jan Ridder.

Hier entschied sich der Rotary-Club Lippe-Issel zur unkomplizierten Schnellhilfe: einfach funktionierende Computergeräte wurden gespendet und angeschafft und im Mix aus PC´s, Laptops und Tablets an Heime für Kinder und alte Menschen verschenkt; allein in den letzten Wochen immerhin über 60 Geräte!

In Kinderheimen konnten PC´s in Gruppen von 6-8 Kinder zur Kommunikation mit der Schule bestens eingesetzt werden.

In Altenheimen kamen leicht zu bedienende Tablets und Laptops zum Einsatz. Ausgestattet mit einer Kommunikationssoftware wie z.B. Skype konnten Pflegerinnen und Pfleger den Heimbewohnern zeigen, wie sie mit Familienmitgliedern via Bildschirm sprechen können. Große, berührende Momente in der Zeit einer nie dagewesenen Quarantäne!

Einer der Ersten, der die Laptops des Rotary Clubs einsetzen konnte, ist Nikolaus Ridder, Geschäftsführer der Altenheime St. Josef Haus in Dingden und des Kardinal Diepenbrockstifts in Bocholt.

„In Dingden haben wir Laptops eingesetzt, um Messfeiern aus der benachbarten Kirche ins Altenheim zu übertragen. Das kam und kommt bei unseren Bewohnern im Altenheim sehr gut an. Wir hätten nie gedacht, dass eine Atmosphäre erzeugt werden kann, die der in der Kirche schon nahekommt. Unsere Altenheimbewohner schätzen diesen besonderen Kirchendienst sehr.

Auch konnten wir mit den Computern unseren Fitnesstrainer auf die Leinwand im Altenheim übertragen, der den Heimbewohnern Fitnessübungen erklärt, die er aus dem benachbarten Fitnessclubs sendet. Auch hier haben wir besten Zuspruch aus unserem Heim und sind dankbar, dass uns hier der Rotary-Club früh unterstützt hat.“

Im Bocholter Diepenbrockstift kommen die Geräte zum Einsatz, um die Kommunikation zwischen Familienangehörigen und Altenheimbewohner über Skype herzustellen.

„Als wir dieses Projekt in unserem Club gestartet haben, wollten wir schnelle und einfache Brücken bauen in der Corona-Krise: Wir hätten nie gedacht, wie schnell und pragmatisch unsere Hilfe in den Heimen angenommen und umgesetzt wurde. Nikolaus Ridder aus Dingden ist zwar einer der Ersten aber mittlerweile kein dankbarer Einzelfall,“ so Meinolf Nöthe, der mit den Clubmitgliedern Tim Heymann und Jan Ridder dieses Projekt im Rotary-Club Lippe-Issel gestartet hat.

Klaus Friedrich, Präsident des Clubs ist von dem Projekt begeistert und unterstützt alle, die dabei mitmachen: „So einfach kann Hilfe in Krisenzeiten sein. Hier kommen Spenden mit der Hilfe unserer Mitglieder punktgenau an. Und wir sind hier noch lange nicht am Ende: in diesem Jahr erwarten wir, dass wir über 100 Geräte an Alten- und Kinderheime verschenken können.

Danke an alle Spender und Helfer! Als Service-Club versuchen wir stetig, uns für das Wohl anderer einzusetzen. In unserem Projekt „Rotary verbindet“ können wir ganz schnell und effizient direkt in unserer Nachbarschaft helfen.“

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken gestiegen

Landrat Dr. Zwicker: „Auswirkungen der Coronakrise und deren wirtschaftliche Folgen machen sich bemerkbar“ / Aktuell 4.754 SGB II-Arbeitslose

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Mai nochmals gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Mai 4.754 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat April ist die Zahl der SGB II-Arbeitslosen damit um 169 Personen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 465 Personen gestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat gestiegen und liegt nun aktuell bei 2,2 Prozent (+0,1). Für den Landrat ist klar: „In der SGB-II-Statistik für unseren Kreis machen sich klar die Auswirkungen der Coronakrise und deren wirtschaftliche Folgen bemerkbar.“

Nicht nur die Arbeitslosenzahl ist im zurückliegenden Monat angewachsen, auch der SGB-II-Hilfebedarf insgesamt. So ist die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Mai 2020 deutlich gestiegen und liegt derzeit bei 10.345 Personen (+415). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Mai 15.039 Personen (+ 481) in 7.480 Bedarfsgemeinschaften (+293) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,2 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Ursula Schulte zu Besuch bei Landrat Dr. Kai Zwicker

Austausch über Herausforderungen der Corona-Pandemie / Lob für konsequentes Vorgehen der Kreisverwaltung

Kreis Borken (pd). Zu einem Informationsaustausch haben sich die Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte und Elisabeth Lindenhahn, Fraktionsvorsitzende der SPD im Borkener Kreistag, mit Landrat Dr. Kai Zwicker sowie Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow getroffen.

Austausch über Herausforderungen der Corona-Pandemie (v.li.): Elisabeth Lindenhahn, Fraktionsvorsitzende der SPD im Borkener Kreistag, Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte, Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow sowie Landrat Dr. Kai Zwicker.

Im Kreishaus erörterten sie das aktuelle Geschehen rund um die Corona-Pandemie. Dabei lobten Ursula Schulte und Elisabeth Lindenhahn das offene, transparente und gleichzeitig konsequente Vorgehen des Kreises Borken, insbesondere auch im Hinblick auf die fleischverarbeitenden Betriebe dies- und jenseits der Grenze. Einen speziellen Dank richteten sie dabei an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, vor allem im Gesundheitsamt.

Landrat Dr. Kai Zwicker freute sich über einen konstruktiv-kritischen Austausch, beispielsweise zum Thema Schutzkleidung oder kommunale Zusammenarbeit: „Keiner konnte sich auf eine Situation wie diese vorbereiten. Aber unsere kommunale Familie arbeitet gut Hand in Hand.“ Die Strukturen auf kommunaler Ebene hätten sich dabei bewährt, so der Landrat.

Das gemeinsame Vorgehen von Bund und Ländern in der Hochphase der Corona-Pandemie sei sehr gut gewesen. Das deutsche Gesundheitssystem habe letztlich dank aller Beteiligter gut in der Krise funktioniert. Insgesamt war man sich einig, dass eine Nachbereitung der Maßnahmen und deren Umsetzung unbedingt erforderlich sei, um für eine künftige Pandemie besser gerüstet zu sein.

8 Prozent mehr Sterbefälle im April 2020 in Deutschland

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Nach einer Statistik des Deutschen Bundesamtes lagen im April 2020 die Sterbefallzahlen 8 Prozent über dem Durchschnitt der Vorjahre

Im April 2020 sind nach vorläufigen Ergebnissen mindestens 82 246 Menschen in Deutschland gestorben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sind das 8 % (+5 942 Fälle) mehr als im Durchschnitt der vier Vorjahre.

Mehr als 80.000 Sterbefälle in einem April gab es in Deutschland zuletzt im Jahr 1977.

In der 18. Kalenderwoche (27. April bis 3. Mai 2020), also der Woche, für die im Moment die neuesten Sterbefallzahlen vorliegen, sind in Deutschland mindestens 17.312 Menschen gestorben.

Damit sind die Sterbefallzahlen im Vergleich zur Vorwoche (20. bis 26. April) um 799 Fälle gesunken, sie liegen noch etwa 2 % über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019.

Im Vergleich zu den einzelnen Jahren liegen die Sterbefallzahlen dieser Woche in einer Spannweite von 3 % über den Zahlen von 2018 und etwa 1 % über den Werten von 2017.

Monat März erhöhte Sterbefallzahlen

Die erhöhten Sterbefallzahlen zeigen sich seit der 13. Kalenderwoche (23. bis 29. März). In der 15. Kalenderwoche (6. bis 12. April) war die Abweichung mit 2.316 Fällen beziehungsweise 13 % über dem vierjährigen Durchschnitt am größten.

Die Sterbefallzahlen lagen von der 13. bis zur 18. Kalenderwoche insgesamt 7 486 Fälle über dem Durchschnitt der vier Vorjahre. Regional ist diese Entwicklung maßgeblich von drei Bundesländern geprägt. Die Sterbefallzahlen übertrafen in Bayern um 2 719 Fälle (+18 %), in Baden-Württemberg um 1 958 Fälle (+ 16 %) und in Nordrhein-Westfalen um 1 254 Fälle (+ 5 %) den Durchschnitt der vier Vorjahre.

Zusammenhang mit Corona-Pandemie naheliegend

Diese Befunde zu einer sogenannten Übersterblichkeit decken sich bei Betrachtung der absoluten Zahlen mit den Daten zu bestätigten COVID-19-Todesfällen, die beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet werden.

In den Kalenderwochen 13 bis 18 starben nach Angaben des RKI insgesamt 7.083 Personen, die zuvor laborbestätigt an COVID-19 erkrankt waren. Die zeitliche Entwicklung verlief ebenfalls annähernd parallel: Sowohl die Abweichung vom Durchschnitt bei den Gesamtzahlen als auch die Zahl der COVID-19-Todesfälle waren in der 15. Kalenderwoche (April) am größten.

Grippewelle als Einfluss Mitte April beendet

Dies bedeutet aber nicht, dass alle zusätzlich gezählten Fälle in der Sterbefallstatistik an COVID-19 gestorben sind. Rückgänge oder Anstiege bei anderen Todesursachen können ebenfalls einen Effekt auf die gesamten Sterbefallzahlen haben. Die Grippewelle als ein möglicher Einflussfaktor gilt in diesem Jahr bereits seit Mitte März als beendet. Üblicherweise beeinflussen Grippewellen bis Mitte April die Sterblichkeit.

Ausmaß der Übersterblichkeit in Deutschland vergleichsweise gering

Im europäischen Vergleich ist das Ausmaß der sogenannten Übersterblichkeit in Deutschland vergleichsweise gering.

Das Statistische Amt Frankreichs beispielsweise weist für den Zeitraum vom 1. März bis zum 20. April gegenüber 2019 eine um 27 % erhöhte Sterblichkeit aus.

Das nationale Statistische Amt Italiens (Istat) berichtet sogar von einer um 49 % erhöhten Sterbefallzahl für den März 2020 im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019.

Die nationalen Statistischen Ämter Belgiens, Großbritanniens, der Niederlande, Österreichs, Portugals, Schwedens, der Schweiz und Spaniens stellen ebenso erhöhte Sterbefallzahlen fest.

Sterblichkeitsrate nimmt ab

In vielen Ländern wurde der bisherige Höchststand bereits überschritten und das Ausmaß der Übersterblichkeit nimmt wie in Deutschland wieder ab. Keine auffälligen Veränderungen zu den Vorjahren wurden bislang in Norwegen und Tschechien beobachtet.

Die Angaben der hier genannten Staaten beruhen auf den jeweiligen nationalen Methoden und zeitlichen Abgrenzungen der Daten. Zum Teil beziehen sie sich auf das Meldedatum und nicht auf den tatsächlichen Todestag. Auch die Anteile fehlender Meldungen sind unterschiedlich und hängen stark von der Nähe zum aktuellen Datum ab.

Methodische Hinweise zu den Angaben für Deutschland:

Eine Übersterblichkeit nach der hier verwendeten Definition liegt dann vor, wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt im Jahresverlauf mehr Menschen sterben, als nach den Fallzahlen vergangener Jahre (hier im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019) zu erwarten gewesen wäre.

Die Auswirkungen der aktuellen Entwicklung in Bezug auf das gesamte Kalenderjahr 2020 lassen sich auf Basis der gegenwärtigen Datenlage noch nicht abschätzen.

Für eine abschließende Einordnung der Übersterblichkeit muss der gesamte Jahresverlauf betrachtet werden. Zudem müssen die Sterbefälle ins Verhältnis zur Bevölkerung gesetzt werden, um beispielsweise auch den Alterungsprozess der Bevölkerung adäquat miteinzubeziehen.

Eigene Auswertungen zum Jahresverlauf der Sterbefallzahlen sind auf Basis der Sonderauswertung „Sterbefälle – Fallzahlen nach Tagen, Wochen, Monaten, Altersgruppen und Bundesländern für Deutschland 2016 bis 2020“ möglich.

Für die Jahre 2019 und 2020 werden erste vorläufige Daten dargestellt. Ein Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 beinhaltet folglich sowohl endgültige als auch vorläufige Daten. Bei den vorläufigen Daten handelt es sich um eine reine Fallzahlauszählung der eingegangenen Sterbefallmeldungen aus den Standesämtern ohne die übliche Plausibilisierung und Vollständigkeitskontrolle der Daten.

Verzug durch Meldeverhalten

Durch gesetzliche Regelungen zur Meldung von Sterbefällen beim Standesamt und Unterschiede im Meldeverhalten der Standesämter an die amtliche Statistik sind aktuelle Aussagen zur Zahl der Sterbefälle mit einem Verzug von etwa vier Wochen möglich. Durch die verzögerten Meldungen werden sich die vorliegenden Ergebnisse für das Jahr 2020 noch leicht erhöhen.

Die vorläufigen Sterbefallzahlen beziehen sich auf den Sterbetag, nicht auf das Meldedatum. Da die gemeldeten COVID-19-Todesfälle im Lagebericht des RKI ebenfalls nach Sterbetag veröffentlicht werden, ist ein zeitlicher Vergleich mit den vorläufigen Gesamt-Sterbefallzahlen möglich. Das RKI berücksichtigt bei dieser Zählung ausschließlich Fälle, bei denen Alter, Geschlecht und Sterbedatum bekannt sind.

Monatsmarkt in Raesfeld findet wieder statt

Am Donnerstag, den 04. Juni findet im Raesfelder Ortskern wieder der Monatsmarkt statt.

Neben den Textil- und Kurzwarenhändlern, bei denen man so manches Schnäppchen erlangen kann, sind unter anderem auch ein Blumen- und ein Gewürzhändler vertreten. Dazu gibt es Fischbrötchen oder frisch gebackenen Reibekuchen.

An jedem ersten Donnerstag im Monat, von März bis Oktober, bietet der Markt von 14:00 bis 18:30 Uhr ein vielfältiges Angebot. Zum einen besteht die Möglichkeit, sich dort zu bevorraten, zum anderen einfach nur durch den Ortskern zu schlendern und später einen kleinen Imbiss auf dem Markt oder eine Tasse Kaffee in einem umliegenden Café zu genießen.

Zeitlos in Erle – Kirchturmuhr defekt

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Seit mehreren Wochen zeigt die Kirchturmuhr der St. Silvesterkirche weder Zeit noch Stunde an

ERLE. Die Kirchturmuhr der St. Silvesterkirche in Erle ist bereits seit mehreren Wochen defekt.

Da es sich hierbei um eine mechanisch historische Kirchturmuhr handelt, habe die Pfarrgemeinde St. Martin bereits einen Kostenvorschlag eingeholt.

Wie Georg Badurczyk vom Kirchenvorstand erklärt, müsse dieser nun vom Bistum Münster geprüft und bearbeitet werden. Die Uhr habe, erklärt Badurczyk, ein mechanisches Gestänge, welches sich an allen vier Zeigerblättern verschoben habe.

Die alte Kirchturmuhr von der St. Silvesterkirche in Raesfeld-Erle

Das bedeute, dass zwischen dem Laufwerk und den Ziffernblättern keine Synchronisation hergestellt werden kann. Die Uhr laufe zwar, aber zeigt bedingt durch den Schaden unterschiedliche Zeiten an. „Das ist relativ aufwendig zu reparieren. Wir hoffen aber, dass wir in den nächsten Tagen einen entsprechenden Bewilligungsbescheid bekommen, um die Uhr wieder zum Laufen zu bekommen“.

Bereits vor rund drei Jahren wurde die Turmuhr, mit einem Durchmesser von rund 1,60 Meter, von der Firma Petit & Gebr. Edelbrock aus Gescher restauriert und generalüberholt. Diese Arbeiten waren nötig, da die die komplette Uhr in einem sehr schlechten Zustand war.

Ebenso wurden die mit echtem Blattgold belegten Ziffern und Zeiger mit LED-Lichter ausgestattet.

Abzocke – Fast 1.000 Euro für eine Türöffnung

In Bocholt verlangten Mitarbeiter einer Essener Firma fast 1.000 Euro für eine Türöffnung – Augen auf bei der Suche im Internet!

Der Gesamtbetrag von 959,14 Euro für eine Türöffnung und einen neuen Schließzylinder – das erschien einer Bocholterin Nachhinein doch verdächtig. Sie erstattete eine Anzeige.

Nachdem sich die Bocholterin ausgesperrt hatte, machte ihr Vermieter in der Nacht zum Samstag einen Schlüsseldienst über das Internet ausfindig, der dann auch bestellt wurde.

Angereist kamen zwei Mitarbeiter einer Essener Firma. Sie zogen den Schließzylinder heraus und präsentierten die Rechnung, welche die Geschädigte auch unterschrieb.

Da die Mitarbeiter des Schlüsseldienstes keinen passenden neuen Schließzylinder dabei hatten, kündigten sie an, am nächsten Tag wiederzukommen. Dies geschah dann auch und die Geschädigte informierte die Polizei. Die nahm die Personalien der beiden Essener (21 und 20 Jahre alt) auf. Es gelang dem Schlüsseldienst übrigens nicht, den neuen Türzylinder einzubauen.

Die Polizei rät

Die Polizei rät erneut dazu, sich vor der Beauftragung solcher Handwerksleistungen genau zu erkundigen. Bestenfalls sollte man Notrufnummern seriöser Firmen für Notfälle parat haben.

Die spontane Suche im Internet birgt Gefahren, da dort viele unseriöse Firmen präsent sind und Ortsnähe vortäuschen.

Foto: Pixabay

Deutsch-Niederländische Abstimmung zum Coronavirus

Niederländische Behörden und Kreise arbeiten zusammen

Niederländische Behörden und Kreise stimmen sich nach Testaktionen in niederländischen Schlachthöfen zur weiteren Zusammenarbeit ab.

Kreis Borken. Die Kreise Borken und Kleve haben sich vor dem Pfingstwochenende mit den auf der niederländischen Seite zuständigen Behörden über eine gemeinsame Strategie für das weitere Vorgehen in Bezug auf die Quarantänemaßnahmen der Schlachthofmitarbeiter abgestimmt. Die Spitze der Kreisverwaltung, Landrat Dr. Kai Zwicker, Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster und Ordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow, nahm am Freitag (29.05.2020) an einer Videokonferenz mit Vertretern der Nachbarregionen teil.

Großtestungen

Anlass dazu waren die Großtestungen auf das Coronavirus in niederländischen Schlachthöfen, die in den vergangenen Wochen stattgefunden hatten und die Unterbringung vieler Beschäftigter diesseits der Grenze. Alle Beteiligten bekräftigten, dass eine gute Zusammenarbeit wichtig sei, um eine Unterbindung weiterer Infektionen sicherzustellen.

Um grenzüberschreitend umfassend und schnell agieren zu können, bilden die Sicherheitsregion und das Gesundheitsamt Noord- en Oost-Gelderland, die Gemeinde Oost Gelre zusammen mit dem Kreis Borken und dem Kreis Kleve ein grenzüberschreitendes Team auf operativer Ebene.

In einem ersten Schritt wurde der Personaldienstleister Horizon Groep aus Velp, der viele Mitarbeiter am Schlachthof Groenlo beschäftigt, aufgefordert, kurzfristig seine vollständigen Listen aller Mitarbeiter mit Wohnadressen zu übermitteln. Andernfalls droht eine Geldbuße.

Darüber hinaus verpflichtete der Vorzitzende der Sicherheitsregion die Horizon Groep, die aktuellen Hygienevorschriften beim Transport aller ihrer Mitarbeiter einzuhalten und dafür zu sorgen, dass die betroffenen Arbeitsmigranten, ob sie auf niederländischer oder deutscher Seite wohnen, ihre Quarantäne in akzeptablen Umständen einhalten können.

Für die Woche nach Pfingsten ist eine weitere grenzüberschreitende Videokonferenz geplant.

Wieviel Altkleider-Container braucht die Gemeinde?

Gemeindeverwaltung möchte Konzept neu überarbeiten und sieht von weiteren Altkleider-Container im öffentlichen Straßenraum ab.

Aktuell gibt es in der Gemeinde Raesfeld insgesamt 22 Altkleider- Container. Im Ortsteil Raesfeld stehen 16 Container für 8.000 Einwohner. Im Ortsteil Erle sechs Container für 3.000 Einwohner.

Somit liegt laut Verwaltung eine deutliche Überdeckung vor. Es entfällt ein Container auf 500 Einwohner. Dies wird Thema am Dienstag in der Sitzung des Hauptausschusses sein.

Die Verwaltung hält aus stadtbildpflegerischen Gründen eine verwaltungsseitige Steuerung der Sammelstandorte für sinnvoll.

Altkleider Container Gemeinde Raesfeld
Hier sammelt die Gemeinde. Foto: André Elschenbroich.

Der Grund: Die Verwaltung möchte eine Übermöblierung von Container im öffentlichen Straßenraum vermeiden und ihr Konzept neu überarbeiten. Das Aufstellen von Altkleidercontainer soll nur noch entsprechend dem Bedarf aufgestellt werden.

Um eine gewisse Containerdichte sowie die fußläufige Erreichbarkeit der Container für die Bürger zu erhalten, sei aus Sicht der Verwaltung von einer Reduzierung der Standorte abzusehen. Von einer Aufstellung weiterer Container möchte die Verwaltung jedoch absehen. Eine Reduzierung der Containeranzahl an den einzelnen Standorten solle nur dann erfolgen, wenn die derzeitigen Sammler Container aufgeben.

Altkleider Container Raesfeld
An den o. g. Standorten befinden derzeit Container des Deutschen Roten Kreuzes sowie der kommunalen Alttextilsammlung des Kreises Borken. Dem DRK wurde hierfür eine unbefristete Sondernutzungserlaubnis auf Widerruf erteilt.

Auf der Basis von abfallwirtschaftlichen Berechnungen geht die Verwaltung davon aus, dass pro 1.000 Einwohner ein Altkleider-Container aufgestellt werden muss. Somit bestehen für eine Gemeinde der Größe Raesfelds Sammelkapazitäten für insgesamt elf Container.

Lukratives Geschäft

Die Altkleider-Container der Gemeinde sind ein lukratives Geschäft, da Altkleider aufgrund der zu erzielenden Preise auf dem Gebrauchttextilmarkt ein attraktiver Wertstoff darstellen. Deutschlandweit werden pro Jahr ca. 750.000 Tonnen Altkleider mit einem Wert von mehr als 260 Mio. Euro gesammelt.

In der Folge werden mehr als 50 Prozent der bundesweit erfassten Textilien von gewerblichen Sammlern erfasst. Gewerbliche Sammler konkurrieren zunehmend mit caritativen Organisationen, die mit ihren Sammlungen Kleiderkammern bestücken oder aus den Erlösen durch Verkauf ihre Tätigkeit finanzieren. Die Gemeinde profitiert ebenfalls von ihren aufgestellten Altkleider-Containern.

Bei der Aufstellung von Altkleidersammelcontainern handelt es sich um eine Sondernutzung an Straßen, die nicht vorwiegend zum Verkehr benutzt werden. Für das Aufstellen von Sammelcontainern auf privaten Flächen ist keine Erlaubnis erforderlich, hier bedarf es einer Genehmigung durch den jeweiligen Eigentümer.

Raesfeld – Dreister Diebstahl

Tageseinnahmen und ein Schälchen Erdbeeren entwendete ein dreister Dieb am Freitag von einem Hofgelände an der Straße Schulten Matt.

Gegen 16.10 Uhr fuhr der Dieb mit einem silberfarbenen BMW (Ortskennzeichen GER-Germersheim) vor, ging zum Verkaufshäuschen, nahm die Tageseinnahmen und die Erdbeeren an sich, ging zu dem Pkw zurück und fuhr davon.

Der Dieb wird wie folgt beschrieben: ca. 25 – 30 Jahre alt, ca. 1,80 m bis 1,90 m groß, dunkle Haare. Er trug eine schwarze Mund-Nase-Maske.

Männer bedrohen Security vor dem Aldi-Markt in Raesfeld

Raesfeld – Maskenpflicht missachtet und Angestellten bedroht

Am Freitagmittag gegen 13 Uhr betraten zwei bis dato unbekannte Männer den Aldi-Markt in Raesfeld an der Leinenweberstraße.

Raesfeld. Da sie keinen Mund-Nasenschutz trugen, wies sie ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes auf die Maskenpflicht hin.

Laut Polizei seien die beiden Männer bereits am Vortag auf dieselbe Art und Weise aufgefallen und haben erst nach Aufforderung eine Maske aufgesetzt.

Anders am Freitag. Beide Männer gingen ohne Maske ins Geschäft. Beim Verlassen des Geschäftes gab einer gegenüber dem Mann vom Sicherheitsdienst, der sie erneut auf die Maskenpflicht ansprach, als Ausrede an, er müsse wegen einer Erkrankung keine Maske tragen. Gleichzeitigt drohte einer der Männer dem Sicherheitsbediensteten einen Faustschlag an. Der andere Täter deutete mit den Händen einen Schuss in Richtung des Geschädigten an.

Die Ermittlungen zu den Tätern dauern an.

Partystimmung in Erle hinter der Windschutzscheibe

Erler Kultur Sommer – Der „Vorlauf“ vom „Erler Kultur Sommer“ ist am Freitagabend gelungen mit dem ersten Disco-Abend auf der grünen Wiese

ERLE. Mächtig in Partystimmung kamen die Besucher in ihren Autos auf der Festwiese an der Marienthaler Straße.

Party Erler Kultur Sommer 2020

Wenn auch noch bei der Opening-Party auf Schützenfestwiese zwar noch reichlich Kapazitäten für Fahrzeuge vorhanden waren, zeigten sich die Organisatoren André Wachtmeister, Catering und Johannes Gülker von DTW Sound & Light Service dennoch sehr zufrieden.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Dröhnende Bassboxen im Auto

Pünktlich um 21 Uhr startete die Party auf der großen Bühne. Heftiger Bass dröhnte aus den Boxen. In Sachen Showtechnik ließ sich das D. J. – Team Wacho nicht lumpen. Sie sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Hörbar allerdings nur für die Leute über ihre Soundanlagen im Auto. Dafür mussten sie sich im Vorfeld die richtige APP auf ihr Smartphone laden.

Party Erler Kultur Sommer 2020

Bedingt durch die Corona-Schutzverordnung durften beim Opening nur zwei Leute jeweils in einem Auto sitzen. Größe Ansammlungen und Gruppenbildungen auf der Wiese waren am Freitag noch verboten. Eine Lockerung auf zehn Personen gibt es erst ab heute.

Party Erler Kultur Sommer 2020

Autos bebten

Hinter der Windschutzscheibe wurde teilweise so mächtig gerockt, dass die Autos wackelten. Bis 22 Uhr konnten die Besucher ihre Hupen, oder Scheinwerfer im Takt der Sounds erklingen lassen. Um ein wenig Bewegung zum Rhythmus zu haben, wurden teilweise die Seitenfenster runter gekurbelt, sodass wenigstens die Arme tanztechnisch mitschwingen konnten.

Party Erler Kultur Sommer 2020
Das Versorgungsteam von André Wachtmeister

Um Mitternacht gingen die Lichter aus und die gewohnte ländliche Ruhe legte sich über das Dorf Erle.

Erler Schützenfeiern am kommenden Samstag

Jubiläums Thron Erle Ewald Grotendorst
Ein Jahr länger König ist Ewald Grotendorst bedingt durch die Corona-Pandemie. Foto: Petra Bosse

Am kommenden Samstag, 6. Juni, feiert dort der Schützenverein Erle sein 125-jähriges Jubiläum mit einer großen Party unter dem Motto „jetzt erst recht“. Hier allerdings erhoffen sich die Organisatoren, dass viele Besucher kommen. Platz bietet die Wiese für rund 240 PKW´s.

Tickets gibt es online unter: www.erler-kultur-sommer.de

Festfolge:
20:00 Uhr – Antreten der schützen auf dem Schützenfestplatz im Auto
20:00 Uhr – Hintergrundmusik der Erler-Jäger
21:00 Uhr – Grußwort des Präsidenten
21:15 Uhr – Begrüßung des amtierenden Königspaares
21:40 Uhr – Großer Auto Festball
23:00 Uhr – Thronsturm durch die Windschutzscheibe mit den Erler-Jägern
24:00 Uhr – Ende.

Die wichtigsten Infos:
– Zugang nur mit PKW
– für Getränke und Essen ist Vorort gesorgt, danke an Catering Wachtmeister
– Es gibt keine Abendkasse, Essen und Getränke können aber auch Vorort erworben werden
– ein Fahrzeug sollte maximal 1,75 m hoch sein.

Wer nicht die Möglichkeit oder die Erfahrung für Onlinebuchungen hat, kann, so André Wachtmeister, gerne auch seine Tickets persönlich beim ihm bestellen unter der Tel.: 0172 6054084.

Entweder bringt er dann die Tickets mit dem dazugehörigen benötigten Fragebogen persönlich vorbei, oder sie können bei Catering Wachtmeister in Raesfeld abgeholt werden.

Hinweis zum Fragebogen: Der Fragebogen dient zur Vermeidung der Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2).

Weitere Infos zu Preisen, Essen und Trinken unter:

tickets.erler-kultur-sommer.de/schuetzenparty

Motorrollerfahrer verletzte sich nach Sturz

Am Freitagmittag verletzte sich ein Motorrollerfahrer auf der B224/Dorstener Straße nach einem Sturz.

Zu viel Alkohol intus hatte am Freitag ein 57 Jahre alter Motorrollerfahrer aus Raesfeld.

Der Rollerfahrer war in Richtung Raesfeld unterwegs. Während seiner Fahrt sei er, so die Polizei, von zwei Autos überholt worden. Zeugen hatten beobachtet, dass er in unsicherer Fahrweise auf der Dorstener Straße unterwegs war.

Bei dem Überholvorgang des zweiten PKW´s muss der Fahrer sich wohl so erschrocken haben, dass er von der Fahrbahn abkam und im Graben landete. Bei dem Sturz zog sich der Rollerfahrer leichte Verletzungen zu.  

Da er erheblich unter Alkoholeinfluss stand, leiteten die Beamten ein Strafverfahren ein und ein Arzt entnahm dem Beschuldigten eine Blutprobe, um die Blutalkoholkonzentration exakt nachweisen zu können.

Pflegebonus: 106 Millionen Euro für Corona-Prämie

Landesregierung beschließt Pflegebonus in Höhe von 106 Millionen Euro für Corona-Prämie

Kabinett beschließt die Aufstockung des sogenannten Pflegebonus für Beschäftigte in der Altenpflege von den geplanten 1.000 Euro bis zu 1.500 Euro.

NRW. Minister Laumann: Wichtige Anerkennung für Leistung der Beschäftigten in der Altenpflege

Damit soll die Arbeit der rund 260.000 Beschäftigten in der Altenpflege mit dem Pflegebonus gewürdigt werden. „Ich gönne ihnen den Bonus von Herzen. Ich fordere diejenigen Arbeitgeber in der Pflege, die bisher keinen Tarifvertrag einhalten, auf, endlich Tariflöhne zu zahlen. Wahre Würdigung von Arbeit drückt sich auch durch tarifliche Entlohnung aus,“ so Laumann.

Der Bundesgesetzgeber sieht eine Corona-Prämie auf Grundlage der Sozialen Pflegeversicherung mit einer Staffelung der Prämie in fünf Gruppen zwischen 100 Euro und 1.000 Euro vor. Die Beträge können durch Land, Einrichtungsträger und Arbeitgeber, deren Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung oder eines Werk- oder Dienstleistungsvertrages eingesetzt werden, entsprechend der Staffelung auf 150 Euro bis 1.500 Euro erhöht werden.

Danach sind in Nordrhein-Westfalen folgende Prämienhöchstbeträge möglich.

  • Beschäftigte, die hauptsächlich in der direkten Pflege oder Betreuung arbeiten: bis zu 1.000 Euro (Grundprämie) sowie bis zu 500 Euro (Landesaufstockung)
  • Weitere Beschäftigte, die mindestens 25 Prozent der Arbeitszeit in der direkten Pflege und Betreuung mitarbeiten: bis zu 667 Euro (Grundprämie) sowie bis zu 333 Euro (Landesaufstockung)
  • Sonstige Beschäftige in den Pflegeeinrichtungen (z.B. Personal in der Verwaltung, Küche, Haustechnik, Gebäudereinigung, Empfangssicherheitsdienst, Garten-/Geländepflege, Wäscherei, Logistik sowie Personal, das nicht unmittelbar oder mindestens bis zu 25 Prozent in der direkten Pflege arbeitet): bis zu 334 Euro (Grundprämie) sowie bis zu 166 Euro (Landesaufstockung)

Die obenstehende Grundprämie orientiert sich an der Vollzeitbeschäftigung und sieht anteilige Auszahlungen je nach Anstellungsart vor, zum Beispiel bei Teilzeitbeschäftigung. Für Freiwillige im freiwilligen sozialen Jahr sowie Auszubildende ist keine anteilige Auszahlung vorgesehen. Für sie gilt:

  • Freiwillige im freiwilligen sozialen Jahr: 100 Euro (Grundprämie) sowie 50 Euro (Landesaufstockung)
  • Auszubildende: 600 Euro (Grundprämie) sowie 300 Euro (Landesaufstockung)

Wann die Prämie ausgezahlt werden kann, steht noch nicht fest. Das Zeitfenster liegt zwischen Mitte Juli 2020 und Mitte Februar 2021.

Die Zahlung liegt vor allem in der Verantwortung der Pflegekassen und Einrichtungsträger bzw. Arbeitgeber, denen das Gesetz die Verantwortung für die Auszahlung übertragen hat.

Nach den Zeitplanungen des Gesetzes haben die Pflegekassen sicherzustellen, dass alle Pflegeeinrichtungen und Arbeitgeber eine Vorauszahlung in Höhe der gemeldeten Beträge bis spätestens 15. Juli bzw. bis 15. Dezember 2020 erhalten.

Die Pflegeeinrichtungen prüfen, ob eine Prämienzahlung bereits durch eine andere Pflegeeinrichtung erfolgt ist oder erfolgen könnte. Bis zum 15. Februar 2021 haben die Pflegeeinrichtungen und Arbeitgeber nach Abschluss des Verfahrens den Pflegekassen die tatsächlich ausgezahlten Prämien anzuzeigen.

Mit Stand 31. Dezember 2017 arbeiten in der ambulanten Pflege 83.864 Beschäftigte, davon 24.047 in Vollzeit und 25.687 in Teilzeit sowie 34.130 weitere Personen (z.B. geringfügig Beschäftigte oder Auszubildende). In der stationären Pflege sind dies 175.888, davon 44.015 in Vollzeit, 65.961 in Teilzeit und 33.112 weitere.

Johannes Röring fordert Künast zur Entschuldigung auf

Renate Künast soll sich bei den Bauernfamilien entschuldigen. Das fordert Johannes Röring. Er ist empört über die Aussage von Renate Künast.

Kreis Borken. Der Vredener Bundestagsabgeordnete Johannes Röring ist empört über die Aussagen von Renate Künast, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/ die Grünen.

In ihrer Plenarrede am 28.05.2020 hat sie sich wie folgt geäußert: „Der Grund für die Pandemie ist die falsche Art und Weise, wie wir unsere Nahrungsmittel produzieren, Landwirtschaft betreiben und mit der Umwelt umgehen.“

Röring stellt klar: „Frau Künast verunglimpft mit ihrer Aussage unsere heimischen Bauern: Unsere Landwirtinnen und Landwirte sind diejenigen, die die Bevölkerung auch jetzt in der Krise mit frischen und guten Nahrungsmitteln versorgen. Sie für die Pandemie verantwortlich zu machen, ist falsch und unredlich.“ Für den gelernten Landwirt steht fest, „der Ausbruch der Pandemie hat nichts mit der landwirtschaftlichen Nahrungsmittelproduktion und Tierhaltung in Deutschland zu tun. Frau Künast sollte sich schämen und sich bei den Bauernfamilien entschuldigen.“

Fischreiher mit Pfeil durchbohrt

Ein Fischreiher, durchbohrt von einem Pfeil, ist in Weseke von mehreren Zeugen in den letzten Tagen beobachtet worden.

Nach einer erneuten Sichtung am Donnerstagabend erlöste ein Jäger mit Genehmigung des Kreises Borken das bereits stark abgemagerte Tier von seinen Qualen.

Fischreiher mit Pfeil durchbohrt
Tatwerkzeug. Foto: Polizei

Der Graureiher zählt als europäische Vogelart gem. § 7 Abs. 2 Nr. 13 zu den vom Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützten Arten. Es gilt eine ganzjährige Schonzeit für diese Vogelart.

Der Kreis Borken erstattete Strafanzeige gegen den unbekannten Pfeilschützen. Hinweise erbittet die Kripo in Borken unter der Tel. (02861) 9000.

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