Niederländische Behörden und Kreise arbeiten zusammen

Niederländische Behörden und Kreise stimmen sich nach Testaktionen in niederländischen Schlachthöfen zur weiteren Zusammenarbeit ab.

Kreis Borken. Die Kreise Borken und Kleve haben sich vor dem Pfingstwochenende mit den auf der niederländischen Seite zuständigen Behörden über eine gemeinsame Strategie für das weitere Vorgehen in Bezug auf die Quarantänemaßnahmen der Schlachthofmitarbeiter abgestimmt. Die Spitze der Kreisverwaltung, Landrat Dr. Kai Zwicker, Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster und Ordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow, nahm am Freitag (29.05.2020) an einer Videokonferenz mit Vertretern der Nachbarregionen teil.

Großtestungen

Anlass dazu waren die Großtestungen auf das Coronavirus in niederländischen Schlachthöfen, die in den vergangenen Wochen stattgefunden hatten und die Unterbringung vieler Beschäftigter diesseits der Grenze. Alle Beteiligten bekräftigten, dass eine gute Zusammenarbeit wichtig sei, um eine Unterbindung weiterer Infektionen sicherzustellen.

Um grenzüberschreitend umfassend und schnell agieren zu können, bilden die Sicherheitsregion und das Gesundheitsamt Noord- en Oost-Gelderland, die Gemeinde Oost Gelre zusammen mit dem Kreis Borken und dem Kreis Kleve ein grenzüberschreitendes Team auf operativer Ebene.

In einem ersten Schritt wurde der Personaldienstleister Horizon Groep aus Velp, der viele Mitarbeiter am Schlachthof Groenlo beschäftigt, aufgefordert, kurzfristig seine vollständigen Listen aller Mitarbeiter mit Wohnadressen zu übermitteln. Andernfalls droht eine Geldbuße.

Darüber hinaus verpflichtete der Vorzitzende der Sicherheitsregion die Horizon Groep, die aktuellen Hygienevorschriften beim Transport aller ihrer Mitarbeiter einzuhalten und dafür zu sorgen, dass die betroffenen Arbeitsmigranten, ob sie auf niederländischer oder deutscher Seite wohnen, ihre Quarantäne in akzeptablen Umständen einhalten können.

Für die Woche nach Pfingsten ist eine weitere grenzüberschreitende Videokonferenz geplant.

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