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KLARTEXT – Das CDU-Bürger-Forum wird digital!

Der CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle-Homer verlegt seine beliebte Veranstaltungsreihe „Klartext“, jetzt ins Internet und aus „KLARTEXT wird ab sofort „KLARTEX- digital“.

Wieder sind alle Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde herzlich eingeladen, am Freitag, den 05. Juni 2020 von 19.30 bis 21.00 Uhr an unserem Bürgerforum für Information und Austausch teilzunehmen.

Jeder kann bei unserer Videokonferenz auf unkompliziertem Weg zu den aktuellen Themen in unserer Gemeinde Stellung nehmen, Fragen stellen oder Anregungen geben.

Der CDU-Webtalk beschäftigt sich diesmal mit kommunalen Themen rund um unsere Gemeinde Raesfeld-Erle-Homer sowie der kommenden Kommunalwahl 2020.

Unsere Gäste die Ihnen Rede und Antwort stehen sind diesmal, Martin Tesing (1. Beigeordneter Gemeinde Raesfeld und CDU-Bürgermeisterkandidat), Dr. med. Sarah Gößling (Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands) sowie alle vom Vorstand der CDU vorgeschlagenen möglichen Ratskandidaten für die Kommunalwahl in diesem Herbst.

Nach der Anmeldung unter [email protected] erhalten Sie den Einwahl-Link sowie eine kurze Anleitung zum Ablauf der Veranstaltung.

Im Juni und Juli halbe Elternbeiträge

Eingeschränkter Wiederbeginn des Kita-Betriebs: Im Juni und Juli halbe Elternbeiträge

Landesweite Regelung als Entlastung für Familien / Andere Hälfte teilen sich Land und Kommunen

Kreis Borken. Am 8. Juni 2020 beginnt in den Kindertageseinrichtungen in NRW wieder ein eingeschränkter Regelbetrieb. Nachdem seit Mitte März bereits die meisten Kinder zu Hause betreut wurden, sollen nun wieder alle Kinder in die Kitas und die Kindertagespflege zurückkommen können.

Um eine Überlastung der Gesamtsituation in den Kitas zu verhindern, wird der wöchentliche Betreuungsumfang allerdings noch um 10 Stunden gekürzt. Eltern, die einen Betreuungsvertrag über 25, 35 oder 45 Stunden pro Woche mit ihrer Kita haben, können ihr Kind somit grundsätzlich 15, 25 oder 35 Stunden betreuen lassen.

Kitas regeln Angebot der Öffnungszeiten

Wie die Öffnungszeiten angeboten und die Wochenstunden verteilt werden, regeln die Kitas nach den Bedingungen im Einzelfall vor Ort. In der Kindertagespflege soll im Regelfall sogar zum vollen Betreuungsumfang nach der Betreuungsvereinbarung zurückgekehrt werden.

Durch die Corona-Pandemie erleben die Menschen im Kreis Borken in vielen Bereichen massive Einschränkungen und sind häufig auch in ihrer persönlichen Einkommenssituation betroffen. Um die Eltern weiter zu entlasten, haben sich das Land NRW und die Kommunen darauf verständigt, in den Monaten Juni und Juli die Hälfte der regulären Elternbeiträge zu erlassen.

Deutlich niedriger Zahlbetrag

„Der Zahlbetrag ist nochmals deutlich niedriger als der Elternbeitrag für den eingeschränkten Betreuungsumfang. Das ist ein gutes Ergebnis für die Eltern“, freut sich Landrat Dr. Kai Zwicker über die neue Vereinbarung mit dem Land NRW. Den Ausfall teilen sich wie auch in den beiden Vormonaten das Land und die Kommunen jeweils zur Hälfte. Das Kreisjugendamt wird diese Vereinbarung in seinem Bezirk umsetzen. Aufgrund der kurzen Vorlaufzeit sollen allerdings die beiden halben Monatsbeiträge zusammen zu Anfang Juli abgebucht werden.

Erlass der Elternbeiträge

In seiner Sitzung am 26.05.2020 hat der Jugendhilfeausschuss bereits zum Erlass der Elternbeiträge für die Monate ab April beraten und am 25.06.2020 wird der Kreistag abschließend hierüber entscheiden. Die bisherigen Ertragsausfälle belaufen sich inklusive der Regelung für Juni und Juli auf rund 1,8 Millionen Euro, das Jugendhilfebudget im Kreishaushalt wird dadurch mit 0,9 Millionen Euro belastet.

Für Eltern, die ihren Beitrag bisher per Einzelüberweisung oder Dauerauftrag gezahlt haben, gilt diese Regelung entsprechend. Sie sollen den halben Monatsbeitrag nach ihrem letzten Beitragsbescheid jeweils für Juni und Juli bis zum 05. Juli überweisen.

Bei weiteren Fragen können sich Eltern an ihre Kontaktpersonen beim Fachbereich Jugend und Familie aus dem letzten Beitragsbescheid wenden.

Raesfeld ist stromenergie-autark – Weitere Anlagen geplant

Raesfeld ist stromenergie-autark und produziert erneuerbare Energien selbst

106 Prozent des Raesfelder Strombedarfs werden bereits mit erneuerbaren Energien in Raesfeld selbst produziert.

Insgesamt 39,6 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren die 601 Photovoltaikanlagen, die sieben Windräder und die örtlichen Biomasse-Anlagen auf Raesfelder Dächern. Dies ergab eine Auswertung der Firma innogy im Jahr 2018. Der Jahresverbrauch liegt in Raesfeld bei rund 37,3 Millionen Kilowattstunden.

Installation Photovoltaik Naturparkhaus Raesfeld
Foto: Naturparkhaus Schloss Raesfeld

Damit konnte Raesfeld 2018 erstmalig mehr Strom produzieren, als verbraucht wurde. 2017 lag der produzierte Strom mit 99 % noch knapp darunter.

Weiterer Schritt in Richtung Klimaschutz

„Wir sind schon jetzt stromenergie-autark und möchten mit der Errichtung von weiteren Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden einen weiteren Schritt in Richtung Klimaschutz gehen“, sagt Martin Tesing, Erster Beigeordnete der Gemeinde.

In der letzten Sitzung des Bau- und Umweltausschuss wurde der Planung von drei großen Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen der Alexanderschule, des Rathauses und der Sporthalle zum Michael einstimmig zugestimmt.

Positiver Nebeneffekt des gewonnenen Sonnenstroms ist die mögliche Eigennutzung und die damit verbundene Senkung der Betriebskosten für diese Gebäude.

Giftköder – Suchhunde für Einsatz ausgebildet

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Hunde werden zur Spürnase ausgebildet

Gahlen/Schermbeck. Giftköder – sie sind immer wieder Thema und die Angst aller Hundehalter. Nur allzu schnell vom Hund gefunden und gefressen. Wer einen solchen Köder auslegt, bekommt eine Strafanzeige gestellt und verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Dennoch werden immer wieder Fälle bekannt, in denen Hunde erkranken und im schlimmsten Fall sterben.

Um das zu verhindern, bietet Hundetrainerin Nicole Momma eine spezielle Ausbildung für Giftköder-Suchhunde im Einzeltraining an. Einzeltraining deshalb, weil die Hunde hier einfach mehr lernen und die Erfolgsquote, zu bestehen, höher liegt. Halterin Carmen Höchst aus Gahlen wurde zufällig über eine Hundemesse auf das spezielle Training in Essen aufmerksam. Schnell war sie begeistert. Ehe sie sich versah, befand sie sich mit ihrer Schäferhündin Maila, die aus einer Tötungsstation in Ungarn kommt, schon mitten im Training.

Fressbare Komponenten finden und anzeigen

Nur wenig später absolvierte ihre Schäferhündin Maila die Prüfung zum Giftköder-Suchhund mit Erfolg. Diese zu bestehen ist nicht ganz einfach. Die Prüfungsregeln sind sehr streng, da es ernsthaft gefährlich werden kann, wenn ein Hund nicht jeden Köder aufspürt. So brauchte auch Maila einen zweiten Anlauf.

Stolz auf den Fund: Maila
Foto: André Elschenbroich

Doch Schäferhündin Maila, die aus einer ungarischen Tötungsstation gerettet wurde, hatte selbst viel Freude am Training und übt nach wie vor mit ihrer Halterin Carmen Höchst. Das Training besteht daraus, „fressbare Komponenten“ zu finden, anzuzeigen – und sie nicht zu fressen. Erst dann gibt es ein Leckerchen – auf das Maila gern wartet. Auch wenn sie selbst nicht den Hintergrund versteht. Maila sieht nur die Motivation, etwas Leckeres im Anschluss zu bekommen. Mittlerweile ist sie auch für die ehrenamtliche Gruppe Giftköder-Suchhunde bei Facebook aktiv. Seit 2019 ist sie ehrenamtlich im Kreis Borken im Einsatz, wo in der jüngsten Zeit mehrere Giftköder an verschiedenen Stellen gemeldet wurden. So hatte die Tierarztpraxis in Weseke von einem Fall berichtet.

Giftköder gefressen: Tierarzt muss sofort konsultiert werden

Hier war Mitarbeiterin Sabine Rudde mit ihrem 12-jährigen Ben im Bereich der „Sandkuhle Tecklenborg“ (Heidener Landweg) unterwegs, als dieser einen unbekannten Gegenstand fraß. „Nur zehn Minuten später zeigte er die ersten Anzeichen. Er hat gezittert, gebrochen und gespeichelt“, erinnert sich die Heidenerin. Schnell erkannte sie die gefährlichen Anzeichen und fuhr mit ihm zur Tierärztin.

Nicole Momma, Carmen Höchst und Hündin Joy.
Foto: André Elschenbroich

Ben bekam sogleich eine Infusion. „Es war sehr erschreckend“, erinnert sich die 49-Jährige. Zunächst funktionierte sie nur. Als sie sich später wirklich bewusst wurde, dass ihr Hund hätte sterben können, empfand Sabine Rudde eine starke Anspannung. Zumal ihr so etwas nicht zum ersten Mal wiederfahren ist. Auch Kalle, ihr zweiter Hund, hatte vor etwa einem Jahr einen Giftköder verschluckt.

Da war Kalle gerade erst neun Monate alt. Auch er konnte gerettet werden. Dennoch war es für sie umso schlimmer, dass sie es noch einmal durchleben musste. „Ich muss jetzt höllisch aufpassen“, sagt sie. „Ich werde zumindest Kalle einen Giftköder-Maulkorb antrainieren“, sagt sie. Ihr 12-jähriger Ben werde das wohl nicht mehr lernen. Nach zwei Tagen durfte sie ihn wieder mit nach Hause nehmen. Er bekam Medikamente und wurde daheim liebevoll wieder aufgepäppelt, sodass es ihm jetzt wieder gut geht. Sie hatte erst durch den Einsatz von Carmen Höchst und Maila von der Gruppe erfahren und ist den ehrenamtlichen Helfern sehr dankbar.

Ehrenamtliche Gruppe bei Facebook

Das Duo mit Carmen und Maila, Mensch und Hund, begab sich auf Spurensuche im Bereich des Heidener Landwegs. Auch sie fand eine weitere „vergammelte Leberwurst“, vermutlich mit Rattengift, da sich darin orange-rote Stückchen befanden, die genau danach aussahen. Sabine Rudde selbst wusste bis dahin nichts von der ehrenamtlichen Gruppe, die im Internet bei Facebook unter Giftköder-Suchhunde zu finden ist.

Auf Nachfrage bei der Polizei ergab das Testergebnis, dass es sich in diesem Fall um einen mittlerweile untersuchten und bestätigten Giftköder handelte. In ähnlichen Fällen im Kreis Borken gibt es laut Polizei bislang nur Mutmaßungen. Es wurde Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt.

Was wichtig ist, wenn ein Giftköder gefunden wird?

Wenn jemand einen Giftköder entdeckt, kann dieser bei der Gruppe „Giftköder-Suchhunde“ gemeldet werden. Wichtig sind bei jeder Meldung genaue Angaben: Wo genau wurde der Köder gefunden? (Am besten mit einer Markierung bei Google-Maps). Wer hat den Giftköder gefunden – hier bitte auch immer den Namen und die Kontaktdaten angeben, unter denen der Finder sofort erreichbar ist. „Es kommt oft vor, dass wir dann rausfahren – und kein Ansprechpartner mehr vor Ort oder dass er überhaupt erreichbar ist“, wissen Carmen Höchst und Nicole Momma nur allzu gut.

Gretchen bei der Arbeit.
Foto: André Elschenbroich

Info: Die Ausbildung zum Giftköder-Suchhund geht auf Erfinder Dennis Panthen zurück, der das Training 2015 ins Leben gerufen hatte, nachdem der Hund eines Freundes durch einen Giftköder verstarb. Das Training dauert rund drei bis sechs Monate. Schon früh war auch Hundetrainerin Nicole Momma von der Idee begeistert. Sie absolvierte das Training. Dachte: Ach, das schaffe ich mit Leichtigkeit. Aber auch sie merkte schnell: Ganz so einfach ist es doch nicht. Trotzdem schafften ihre Schnuffelnasen Joy (12) und Gretchen (8) die Prüfung in erstem Anlauf.

Mittlerweile gibt auch sie ihr Wissen weiter. Das Ziel des Trainings ist es, dass es für alle Halter mit Hund möglich wird, Giftköder aus dem Verkehr zu ziehen, bevor sie anderen Hunden schaden. Weitere Infos unter www.pro-dog-trainer.de

Es geht los – Opening-Party startet am Freitag in Erle

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Kunst hinter der Windschutzscheibe in Erle startet mit einer Auto-Disco

Das Zelt auf dem Erler Schützenfest an der Marienthaler Straße ist soweit aufgebaut, denn bereits morgen, Freitag, 29. Mai startet die erste Runde des Erler Kultur Sommers mit einer Auto-Disco um 21 Uhr. Einlass bei der Opening Party mit dem Team Wacho ist 19.30 Uhr.

„Kunst hinter der Windschutzscheibe“, so lautet das Motto von DTW-Sound & Light Service und Catering André Wachtmeister.

In den nächsten vier Wochen beabsichtig das Team rund um Inhaber Johannes Gülker, den Besuchern ein buntes und abwechslungsreiches Programm zu bieten. Platz bietet die Wiese laut Gülker pro Veranstaltung für 250 Fahrzeuge. Mehr habe die Verwaltung nicht zugelassen, obwohl noch einige Kapazitäten frei wären.

Johannes Gülker
Johannes Gülker im Aufbaustress

Am Freitag startet der erste „Probelauf“ erst einmal mit 180 Autos. Beim Schützenfest wird es mehr Kapazitäten geben. „Das werden wir auch brauchen“.

Veranstaltungen sind verknüpft mit Existenzen

Auf die Idee von „Kultur hinter der Windschutzscheibe sei Gülker gekommen, um zum einem etwas Gutes für Erle zu tun. Besonders jetzt in Zeiten der Coronakrise sei alles, was Kultur und Unterhaltung anbelangt, zum Erliegen gekommen. Deshalb möchte das Team darüber hinaus auch wieder etwas Kultur nach Erle holen.

Johannes Gülker hofft, dass die Veranstaltungen von Seiten der Bevölkerung gut angenommen werden, denn nicht nur die Unterhaltung sei ausschlaggebend für die Idee gewesen. „Wir haben uns mega in Unkosten gestürzt. Es geht auch um die Existenzen von zwei Firmen mit über 90 Arbeitsplätze, die damit verbunden sind. Damit sichern wir ihnen das Gehalt, anstatt in Kurzarbeit zu gehen“.

Wegen der anstehenden Lautstärke wurden bereits Gespräche mit den anliegenden Nachbarn geführt. Damit alles reibungslos über die Bühne geht, sollen die Besucher auf Hupkonzerte verzichten.

Am Sonntag, 31. Mai ab 15.30 Uhr geht es weiter mit „Das Musiktheater mit dem dicken Kuschelhund“ mit einem Programm für Kinder. Eintritt pro Person im Auto 5 Euro.

Honk und Hanna und die Seifenblase

Honk bekommt von Hanna Seifenblasen geschenkt. Jede Seifenblase erfüllt Honk einen Wunsch. Doch sobald die Seifenblasen platzen, verschwinden auch die Dinge, die Honk sich gewünscht hat. Deshalb reisen Honk und Hanna zum Nordpol um eine Seifenblase einzufrieren. Eine spannende Reise, auf der sie viele Seifenblase verbrauchen. Zum Schluss ist nur noch Seifenlauge für eine Seifenblase übrig…

Karten für alle Veranstaltungen gibt es nur VVK unter: tickets.erler-kultur-sommer.de

Spatenstich Kirchplatz Erle – 1. Advent soll alles fertig sein

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Neugestaltung des Kirchplatzes St. Silvester gestartet – Neue Einheit mit der Wohnform für ältere Menschen mitten im Dorf rund um die Kirche

ERLE. Bald rollen nicht nur in Raesfeld, sondern auch in Erle, die Bagger. Die neue Gestaltung des Platzes an der St.-Silvester-Kirche ist Teil des Dorfentwicklungskonzeptes der Gemeinde Raesfeld.

„Es ist schon ein schöner Anlass heute“, sagte Pastor Michael Kenkel am Donnerstag beim imaginären Spatenstich an der St. Silvester-Kirche in Erle.

Wie schon berichtet, wird der komplette Kirchplatz im Rahmen „Unser Dorf soll schöner werden“ komplett umgestaltet. „Das ist schon ein etwas größeres Projekt und läuft in enger Zusammenarbeit mit der Kommune, und ich bin glücklich mit der Lösung“, so Kenkel.

Pastor Michael Kenkel
Pastor Michael Kenkel freut sich, dass die Arbeiten an der Erler Kirche früher beginnen als geplant.

Ran an die Schüppe

Den Zuschlag für die Arbeiten nach der Ausschreibung hat die Firma Beckmann Landschaftsbau aus Marbeck, mit weiterem Sitz in Raesfeld, in der letzten Woche bekommen. „Die werden jetzt kräftig die Schüppe in die Hand nehmen und mitte Juni loslegen“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst, dem die Freude über den bevorstehenden Start deutlich anzusehen war.

Kein Wunder, denn mittlerweile entwickelt sich die Gemeinde, nicht nur in Raesfeld, sondern auch in Erle zu einer Großbaustelle. Etliche Projekte aus dem Förderprogramm laufen bereits, oder sollen noch in diesem Jahr umgesetzt und fertiggestellt werden.

Andreas Grotendorst
Die anstehende Dorfgestaltung in Raesfeld und Erle ist ein Herzensprojekt von Bürgermeister Grotendorst.

Erstes Projekt in Erle

Mit der Neugestaltung des Kirchplatzes startet das erste Erler Projekt für die neue Erler Dorfmitte.

Dies bedeutet nun, dass, nachdem der Kirchturm einen neuen Helm im Jahre 1998 bekommen hat und dem Neubau für altengerechtes Wohnen, sich das Gesamtbild rund um die Kirche komplett verändern wird.

Die Arbeiten erfolgen, so Tesing, in unterschiedlichen Abschnitten. Zuerst soll der Regenwasserkanal komplett erneuert werden. Das interessante dabei sei, erklärt Tesing, Erster Beigeordneter der Gemeinde, dass das Wasser über eine Laufrinne abgeführt werde. Diese sei behindertengerecht und ohne Stolperfallen.

Spatenstich Dorfgestaltung Erle Kirchplatz St. Silvester
Ran an die Schüppe v.l.: Georg Badurczy, Kirchenvorstand St. Martin, Bernhard Kösters, Pastor Michael Kenkel, Markus Lammers vom Kirchenvorstand, Andreas Grotendorst, Erster Beigeordneter Martin Tesing sowie Sascha Herut und Katzenski von Beckmann Landschaftsbau.

Kirche soll für sich alleine wirken

Taktile Kanten werden in die Umlaufrinne als auch in der Rampe zur Kirche integriert. Der Zugang zur Kirche wird während der Bauarbeiten immer barrierefrei gewährleistet sein. Anschließend wird die Oberflächengestaltung auf eine Höhe gebracht. Als Belag hat sich die Gemeinde für ein holländisches, besandetes, rotes Klinkerpflaster entschieden. Der Grüne Punkt an der Kirche wird eine schlichte Rasenfläche sein sowie 18 neue Bäume: Sechs Spitzahorn im Eingangsbereich und zwölf Rotahorn rund um die Kirche.

Bernhard Kösters Gemeinde Raesfeld
Bernhard Kösters, Bauverwaltung Raesfeld.

Auf weitere Blümchen soll, so Bernhard Kösters von der Bauverwaltung, verzichtet werden. „Die Kirche soll alleine für sich wirken und nicht durch hier und da noch einen Blumenkübel. Außerdem ist es schwierig, die Blumen, besonders im Sommer, zu pflegen“, fügt Markus Lammers vom Kirchenvorstand St. Martin hinzu.

Einziger Schmuck werden Intarsieren (Einlagen) im Klinker mit christlichen Symbolen sein. Das soll Gesamtbild rund um die Kirche auflockern.

Erster Beigeordneter Raesfeld martin Tesing
Erster Beigeorndeter Martin Tesing

Elektrizität wird intervall schaltbar sein

Mehrere Strahler, acht Vollleuchten sowie separate Beleuchtungskörper im Eingangsbereich sorgen für die richtige Beleuchtung. Ebenso die Hochleistungsstrahler, individuell einstellbar, sollen den Turm anstrahlen. Die komplette Elektrizität wird Intervall schaltbar sein, um Lichtverschmutzung zu vermeiden.

Im Dunkeln gelassen werden die Menschen auch nicht an der Treppe und der behindertengerechten Rampe hin zum betreuten Wohnen mit Sitzgruppe. Diese soll durch eine einliegende Lichtschiene geführt werden.

Jan Katzenski und Sascha Herut
Jan Katzenski und Sascha Herut (r.)

Bücherschrank für alle

Zur Unterhaltung gibt es einen Bücherschrank, gesponsert von innogy, vor dem betreuten Wohnen. „Besonders jetzt in Zeiten der Coronakrise habe ich am Bücherschrank am Rathaus beobachtet, dass er sehr gut angenommen wird. Ständig findet hier der Austausch von Büchern statt“, so Grotendorst.

Die gesamten Baukosten belaufen sich auf 625.000 Euro. Gefördert wird das Projekt vom Land mit 250.000 Euro. „Ich finde, das ist gut angelegtes Geld und eine tolle Sache. Wir schaffen damit eine Einheit mit der Wohnform für ältere Menschen mitten im Dorf“, fügt Grotendorst hinzu.

Betreutes Wohnen Erle

Ebenfalls geplant ist für den Herbst der Baubeginn mit weiteren seniorengerechten Wohnungen.

Die Planer gehen davon aus, dass bis zum 1. Advent die Umbaumaßnahme des Kirchplatzes abgeschlossen sein werden.

Überholverbot missachtet – Fataler Unfall auf der B67

Missglücktes Überholmanöver auf der B67 bei Borken mit fatalen Folgen und einer schwerletzten Person

Vier Verletzte und circa 200.000 Euro Sachschaden. Das ist die Bilanz eines missglückten Überholmanövers auf der Bundesstraße 67 am Donnerstagmorgen.

Eine 63-Jährige aus Hamminkeln befuhr gegen 07.35 Uhr mit ihrem Van die Bundesstraße aus Bocholt kommend in Richtung Heiden. Zwischen den Anschlussstellen Borken-Zentrum und Borken-Ost überholte sie im Überholverbot und trotz entgegenkommender Fahrzeuge zwei Lkw.

Schwerer Unfall auf der B67 bei Borken
Foto: Feuerwehr Borken

Eine entgegenkommende Autofahrerin, eine 28-jährige Münsteranerin, konnte durch ein Ausweichmanöver eine Kollision gerade noch verhindern, erlitt aber einen Schock.

Der nachfolgende Wagen eines 46-jährigen Dorsteners stieß mit dem Van zusammen und driftete über die Fahrbahn. Dabei prallte er gegen das Fahrzeug einer 35-jährigen Gescheranerin, die ebenfalls in Richtung Bocholt unterwegs war.

Herumfliegende Trümmerteile

Beide Autos kollidierten anschließend mit einem der überholten Lkw. Der mit Schüttgut beladene Sattelzug wurde dadurch für einen 28-jährigen Rekener manövrierunfähig und kam nach rechts von der Straße ab. Herumfliegende Trümmerteile beschädigten einen weiteren Lkw, an dessen Steuer ein 44-jähriger Osnabrücker saß.

Die Unfallverursacherin sowie die Gescheranerin erlitten leichte, der Dorstener hingegen schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

Ein Abschleppdienst barg die schwer beschädigten Fahrzeuge. Das Unfallgeschehen wurde von einem Sachverständigen und Spezialisten des Verkehrskommissariats Borken aufgenommen. Eine mehrstündige Sperrung war dazu erforderlich.

Die Feuerwehr Borken war mit den diensthabenden Kräften der Feuer- und Rettungswache sowie dem Löschzug Borken im Einsatz.

Alle Kinder dürfen ab 8. Juni wieder in die Kita

Die Kindergärten starten am 8. Mai mit einem „eingeschränkten Regelbetrieb“ und mit reduzierten Betreuungszeiten

NRW. Das Betretungsverbot für Kitas und Kindertagespflege wird aufgehoben. Die bisherige Notbetreuung wird aufgelöst. Außerdem zahlen Eltern nur die Hälfte der Erlternbeiträge für Juni und Juli.

Betreuungszeit: Wie vom Land vorgegeben, wird die gebuchte Stundenzahl um jeweils zehn Stunden reduziert. Ein Kind, für das 45 Stunden gebucht wurden, kann also die Kita für 35 Stunden pro Woche besuchen, bei 35 Stunden sind es 25 und bei 25 Stunden verbleiben 15.

Dies ist notwendig, um die deutlich erhöhten Hygienestandards in den Einrichtungen sicherstellen zu können und um Personalausfälle wegen Krankheit oder der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe ausgleichen zu können.

Die Zeiten sind nicht individuell verfügbar: Aus den abweichenden Öffnungszeiten ergeben sich vielmehr feste Abholzeiten. Bei anderen Startzeiten der Tagesstätte ergeben sich naturgemäß andere Abholzeiten.

Die Tabelle verdeutlicht die Berechnung am Beispiel einer Kita, die um 7.00 Uhr öffnet:

Gebuchte ZeitVerfügbare ZeitStunden pro TagBeispiel Öffnung KitaAbholzeit
45 Stunden35 Stunden7 Stunden7.00 Uhr14 Uhr
35 Stunden25 Stunden5 Stunden7.00 Uhr12 Uhr
25 Stunden15 Stunden3 Stunden7.00 Uhr10 Uhr

Wie werden die Elternbeiträge für Kindertagesbetreuung im Juni und Juli geregelt?

Um Eltern in der Corona-Krise weiter zu entlasten, hat sich die Landesregierung mit den Kommunen darauf verständigt, in den Monaten Juni und Juli den Eltern die Hälfte der Elternbeiträge zu erlassen. Den Ausfall der Beiträge teilen sich Land und Kommunen hälftig, die konkrete Abwicklung obliegt den Kommunen.

UPDATE: Welche Regeln gelten für die Gastronomie?

Weitere Lockerungen der Coronaschutzverordnung für die Gastronomie in NRW ab dem 30. Mai.

An einem Tisch dürfen maximal zehn Personen zusammensitzen – oder Personen aus zwei Hausständen bzw. Verwandte in gerader Linie.

Weiterhin sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit zu treffen.

Reservierungen sollten soweit möglich genutzt werden, um einen Rückstau von Gästen in Wartebereichen zu vermeiden. Gästen muss ein Platz zugewiesen werden (Sitzplatzpflicht)

In gastronomischen Betrieben sind weiterhin nur nach der Verordnung zulässige Veranstaltungen, Versammlungen und Zusammenkünfte möglich (z. B. Gremien- oder Parteisitzungen) – also bis auf weiteres keine mit geselligem Charakter (z.B. Hochzeitspartys, runde Geburtstage).

Dies gilt ebenfalls für die Vermietung von Räumlichkeiten ohne gastronomischen Service (Catering oder Selbstverpflegung).

Gästen sowie Beschäftigten mit Symptomen einer Atemwegsinfektion, ist der Zutritt zu den Geschäftsräumen zu verweigern; Ausnahmen gibt es bei Beschäftigten. Dies ist nach ärztlicher Abklärung möglich.

Weiterhin müssen Gäste sich nach Betreten der Gastronomie (Innen- und Außengastronomie) die Hände waschen bzw. bei Bedarf desinfizieren (Bereitstellung Desinfektionsmittel mind. „begrenzt viruzid“), sowie ist jeder Gast grundsätzlich dazu verpflichtet, im Innenbereich eine Mund-Nase-Bedeckung, außer am Sitzplatz, zu tragen.

Kundenkontaktdaten der Gäste sowie Zeiträume des Aufenthaltes in der Innen- und Außengastronomie sind für jede Tischgruppe – unter Einholen des Einverständnisseszu erheben. Dabei ist ausdrücklich eine einfache, auf den Tischen ausliegender Liste (einschließlich Einverständniserklärung zur Datenerhebung) für jede den Tisch nutzenden Personengruppe ausreichend. Diese müssen bedingt durch die Datenschutverordnung nach vier Wochen vernichten werden.

Die Tische müssen weiterhin so angeordnet seinn, dass zwischen den Tischen mindestens 1,5 m Abstand (gemessen ab Tischkante bzw. den zwischen zwei Tischen liegenden Sitzplätzen) vorliegt.

Ausnahme: bauliche Abtrennung zwischen den Tischen, die eine Übertragung von Viren für den Tisch- und kompletten Sitzbereich verhindert. b.bei Sitzbereichen in Nähe von Arbeitsplätzen (Theke etc.) ein 1,5 m Abstand zu den Bewegungsräumen desPersonals eingehalten wird.

Unmittelbar vor der Theke sind Sitzplätze nur mit zusätzlichen Barrieren zulässig (z. B. Plexiglas wie im Einzelhandel).

Kontaktbeschränkung wird auf zehn Personen erhöht

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Weitere Schritte in NRW werden ab dem 30. Mai umgesetzt – Einige Maßnahmen werden gelockert, andere noch nicht.

Die neue Verordnung tritt ab Samstag, 30 Mai in Kraft. Damit werden weitere Schritte des Nordrhein-Westfalen-Plans und der zielgerichteten Coronaschutzmaßnahmen umgesetzt.

Große Festveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.

Im Übrigen gilt die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern fort, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in bestimmten Bereichen.

Was die Öffnung der Kontaktbeschränkungen der Coronaschutzverordnung anbelangt, darf sich ab Samstag eine Gruppe von höchstens zehn Personen treffen. Die Konstellationen (Familie oder zwei Haushalte) die bisher möglich war bleiben bestehen.

Allerdings gilt als Vorraussetzung für die 10-Personen-Gruppe, dass eine Rückverfolgung der Personen möglich ist. Die Maskenpflicht und Abstandsregeln in bestimmten Bereichen bleibt weiterhin bestehen.

Abstandsgebot, Mund-Nase-Bedeckung

Das gilt weiterhin unter anderem in Warteschlangen vor Einrichtungen und in geschlossenen Räumlichkeiten bei Konzerten und Aufführungen außer am Sitzplatz. Dies gilt nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

Weitere Lockerungen

Im Bereich Sport ist für Personengruppen, die sich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen treffen dürfen, wieder auch der nicht-kontaktfreie Sport im Freien gestattet.

Das bedeutet, dass in diesem Rahmen Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport im Freien unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts wieder zulässig sind. Dazu gehören, unter Auflagen auch die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen.

Der Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb mit unvermeidbarem Körperkontakt bleibt übrigens weiterhin untersagt.

Bahnen-Schwimmbecken, auch in Hallenbädern, können ihren Betrieb wiederaufnehmen.

Für Besucher dürfen ab Samstag auch wieder Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser öffnen, wenn hier der Hygiene- und Infektionsschutz sichergestellt ist. Dies gilt auch für Veranstaltungsbereiche im Freien.

Bei mehr als 100 Personen, oder wenn mehr als ein Viertel der regulären Zuschauerkapazität zuschauen wollen, ist ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept notwendig

Ferienangebote

Busreisen sind unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder möglich. Schüler können ihre Sommerferien wieder mit Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholung und Ferienreisen unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verbringen.

Mit Schutzkonzept wieder zulässig sind ebenfalls Fachmessen, Fachkongresse und -tagungen.

Schule

Feiern für die Abschluss-Schüler will Schulminsterin Yvonne Gebauer (FDP) wieder ermöglichen. Nicht alle, sondern nur bestimmte. Dazu gehören die Zeugnisübergabe, die offiziell mit der Familie gefeiert wird, will Schulministerin Yvonne Gebauer (FPD) ermöglichen, aber nur bestimmte. So soll es bald möglich sein, unter Einhaltung der Infektions- und Hygieneregeln gegen das Coronavirus, die Zeugnisübergabe offiziell mit der Familie zu feiern.

Was Abibälle anbelangt sieht es eher schlecht aus, denn laut Gebauer fallen“Abiturbälle als privat organisierte und sehr gesellige Veranstaltungen, nicht unter die beabsichtigte Regelung. Sie hoffe, dass die Schüler es umso mehr zu schätzen wüssten, gemeinsam mit ihrer Familie in feierlicher Atmosphäre das Ende ihrer Schulzeit begehen zu können.

Umsichtiger Kurs NRW stufenweiser Öffnungen soll fortgesetzt werden

Ministerpräsident Armin Laschet dankt den Menschen im Land: „Seit den ersten Öffnungen am 20. April ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen um mehr als 75 Prozent zurückgegangen. Lag sie im April im Wochendurchschnitt noch bei deutlich mehr als 500, liegt sie – Stand heute – landesweit bei 102. Das verantwortliche, rücksichtsvolle Verhalten der übergroßen Mehrheit beim Umgang mit der Covid-19-Pandemie erlaubt es uns, weitere Schritte unseres Nordrhein-Westfalen-Plans umzusetzen. Wir können unseren umsichtigen Kurs stufenweiser Öffnungen fortsetzen und damit den nächsten Schritt in eine verantwortungsvolle Normalität gehen. Wir setzen dabei weiter auf die Vernunft und die Eigenverantwortung der Menschen in unserem Land. Unverändert gilt es, wo immer möglich Abstand zu halten und verantwortungsvoll sich selbst und anderen gegenüber zu handeln.“

Freiheiter Hof in Raesfeld lädt wieder ein!

Freiheiter Hof am Wasserschloss Raesfeld lädt wieder ein! Genießen – Kultur – Tradition – Genuss – Freiheiter Hof hat wieder geöffnet.

Gemütlich im Schatten des historischen Wasserschlosses Raesfeld und mitten im Naturpark Hohemark Westmünsterland bietet der Freiheiter seinen Gästen Erlebnis und Genießen auf vielfältige Art.

Freiheiter Hof Schloss Raesfeld

Endlich wieder kann man hier wieder unter den alten Bäumen sitzen und den Tag genießen. Mehr als sieben Wochen war das im Freiheiter Hof nicht möglich.

Freiheiter Hof Schloss Raesfeld

Während der Chef Gurmej Singh im Restaurant zur Schlossfreiheit seinen Gästen noch kleine Häppchen auf die Hand anbot, hatte der Freiheiter Hof komplett geschlossen.

Jetzt freuen sich die Inhaber Gurmej Singh und seine Frau Angelika Wenzel endlich wieder Gäste begrüßen zu können.

Das Wetter lädt nicht nur zu einem ausbiegen Spaziergang im Tiergarten ein, sondern auch zu einem gemütlichen und entspannten Kaffeetrinken mit leckerem Kuchen, oder Essen und einem kühlen Blonden ein.

Freiheiter Hof Schloss Raesfeld

Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Angelika Wenzel und Gourmej Singh

Nach Testungen in Groenlo 31 Neu-Infizierte im Kreis Borken

Coronavirus – Kreis Borken hat 31 Neu-Infizierte aus einem Schlachtbetrieb in den Niederlanden

Großtestung in Schlachtbetrieb im niederländischen Groenlo – Davon 31 Neu-Infizierte im Kreis Borken–

Kreis Borken/Groenlo. In den benachbarten Niederlanden hat eine Großtestung bei einem Schlachthof in Groenlo stattgefunden. Nach ersten Erkenntnissen lebt ein großer Teil der Infizierten in Deutschland

Der niederländische Gesundheitsdienst Noord- en Oost-Gelderland (GGD) hat den Kreis Borken informiert, dass nach der Testung aller Beschäftigten eines Schlachtbetriebs in Groenlo 54 der positiv getesteten Personen im Kreis Borken wohnen, 23 von ihnen waren dem Kreisgesundheitsamt bereits als COVID-positiv bekannt. Demzufolge sind nach den Testungen in Groenlo 31 Neu-Infizierte im Kreis zu verzeichnen.

Diese wohnen in folgenden Städten und Gemeinden im Kreisgebiet:

• Gronau (20)

• Isselburg (5)

• Borken (2)

• Südlohn (3)

• Bocholt (1)

Die betroffenen Personen sowie ihre im Kreis Borken wohnenden, schon ermittelten unmittelbaren Kontaktpersonen werden unverzüglich unter Quarantäne gestellt und das weitere Wohnumfeld der Infizierten überprüft.

657 Beschäftigte getestet

Insgesamt wurden dort in der vergangenen Woche 657 Beschäftigte getestet. Von den 147 positiven Laborbefunden entfielen 79 auf Beschäftigte, die in Deutschland untergebracht sind. Der Schlachtbetrieb in Groenlo ist seit dem Ende der vergangenen Woche geschlossen.

Bereits in der vergangenen Woche hatte der GGD dem Kreis Borken 19 Personen aus grenznah gelegenen fleischverarbeitenden Betrieben gemeldet, die im Kreis Borken wohnen (Gronau 9, Rhede 5, Bocholt 1, Borken 2, Südlohn 1, Vreden 1).

Ebenfalls im Zusammenhang mit fleischverarbeitenden Betrieben in den Niederlanden wurden bereits in mehreren Kommunen Unterkünfte in Augenschein genommen, an denen dann auch Testungen stattfanden.

So wurden am 14.05.2020 in sechs Unterkünften in Isselburg insgesamt 81 Abstriche genommen, von denen 7 Covid-positiv waren. Am 20.05.2020 wurde ein Wohnhaus in Rhede kontrolliert, in dem die fünf vom GGD gemeldeten Personen leben. Dort wurden weitere 16 Infektionen nachgewiesen. Alle Infizierten und deren Kontaktumfeld wurden unter Quarantäne gestellt.

Auch in Gescher gibt es drei neue Corona-Fälle, die im Zusammenhang mit Westfleisch stehen. Es handelt sich dabei um drei Familienmitglieder eines Beschäftigten von Westfleisch, der bei der damaligen Testaktion positiv war. Alle befanden sich bereits in Quarantäne und sind es nun weiterhin.

Weiterer Anstieg von Infizierten in Heek

In Heek ist die Zahl der Infizierten um 8 gestiegen – hierbei handelt es sich um Mitglieder zweier Familien, die in engem Kontakt stehen. Die betroffenen Familien und deren enges Kontaktumfeld sind unter Quarantäne gestellt. Ein Kind hat eine Kindertageseinrichtung in Heek besucht.

Die fünf Kinder und fünf Erzieher, die mit dem Kind in einer Kleingruppe waren, sind heute Vormittag auf das Coronavirus getestet worden. Die Testung hat der DRK-Kreisverband durchgeführt. Auch ein Schulkind der Familie ist positiv. Da an der Schule jedoch die strengen Hygienevorgaben und Abstandsregelungen eingehalten werden, ist zunächst keine Testung erforderlich. Alle Eltern von Klassenkameraden sowie die Lehrer werden durch ein Schreiben des Kreisgesundheitsamtes weitergehend informiert. Eine Verbindung zum Infektionsgeschehen im Zusammenhang mit fleischverarbeitenden Betrieben ist dem Kreisgesundheitsamt nicht bekannt.

Kakteen und Palmen im Garten von Seggewiß in Raesfeld

Sehr zur Freude von den Gartenbesitzern Thomas und Regina Seggewiß konnten sie am Sonntag im Rahmen der Gartentage ihr Kakteenparadies für Besucher öffnen.

Gartentage 2020 Raesfeld Seggewiß

RAESFELD. Bedingt durch die Corona-Krise sei das allerdings bis vor eineinhalb Wochen noch nicht klar gewesen. „Man merkt richtig, dass die Menschen raus möchten“, so Thomas Seggewiß.

Trotz des einsetzenden Nieselregens ließen sich die Gäste nicht davon abhalten, viele Fragen über die unterschiedlichsten Pflanzen zu stellen.

Gartentage 2020 Raesfeld Seggewiß

Der Garten von Seggewiß unterscheidet sich in seiner Art zu anderen Gärten dadurch, dass hier die unterschiedlichsten Kakteen, Palmen und tropische Stauden in einer schon fast tropischen Atmosphäre harmonisch im Einklang in unterschiedlichen Beeten stehen.

Bananenstauden können bis zu vier Meter erreichen

Besonders die Bananenstauden hatten es den Besuchern angetan, die immerhin bis zum Herbst eine stattliche Größe von vier Meter erreichen können. Durch die kalten Nächte in diesem Jahr jedoch waren die Pflanzen noch relativ klein, denn sie benötigen viel Wärme. Ansonsten seien sie pflegeleicht, erklärt Thomas Seggewiß.

Gartentage 2020 Raesfeld Seggewiß

„Im Herbst müssen dann die Stauden heruntergeschnitten werden. Spätesten dann, wenn die Blätter braun sind“. Bedingt durch die letzten heißen Sommer seien aber die Blätter teilweise noch bis Weihnachten grün gewesen, so Seggewiß.

Palmen lieben Wärme bis 30 Grad celsius

Neu in diesem Jahr sind einige Palmen. Dies seien die dankbarsten Pflanzen, die zwar viel Wärme, aber keine allzu große Hitze vertragen. „Besonders die Hanfpflanzen, die in den mediterranen Bereichen, wie in der Toskana wachsen, stellen bei Temperaturen über 30 Grad dann ihr Wachstum ein“.

Gartentage 2020 Raesfeld Seggewiß

Seit 2001 baut das Ehepaar Seggewiß den Garten kontinuierlich weiter aus. „Wir haben nie damit gerechnet, dass es sich alles mal so entwickelt“, gesteht der Hobbygärtner. Sein Schmuckstück und das Herz im Garten ist das Wüsten- und Kakteenbeet. „Fertig werden wir, denn wir haben immer neue Pläne“, so Seggewiß.

Gartentage 2020 Raesfeld Seggewiß

Geplant sei nun ein weiteres mediterranes Beet für Schildkröten. Der Garten ist so angelegt, dass es nicht nur was für das Auge ist, sondern sich hier auch Bienen, Schmetterlinge und Hummeln wohlfühlen.

Petra Bosse

Jetzt erst recht – Jubiläumsschützenfest Erle

Erler Thronsturm durch die Windschutzscheibe – 125. Jubiläumsschützenfest 2020

Innovativ und erfinderisch waren die Erler, wenn es um ihr Schützenfest geht, immer schon. Jetzt aber, bedingt durch die Corona-Pandemie gibt es nur zwei Möglichkeiten: Komplett ausfallen lassen, oder etwas völlig Neues auf die Beine stellen.

Erler Schützenfest 2020

Klar, nur nicht unterkriegen lassen! Und so wird auch in diesem Jahr, trotz der Covid-19 Pandemie und unter dem Motto „jetzt erst recht“, gemeinsam mit dem Volke, dem amtierenden Königspaar Ewald Grotendorst und Birgit Kuhmann, sowie dem Throngefolge Stefan Rentmeister und Ulla Pass sowie Johannes Pels und Birgit Ossing das Schützenfest gefeiert! Allerdings ohne „Anfassen“, auf Abstand und hinter der Windschutzscheibe.

Vogelstange Erle-neuer König ist Ewald Grotendorst
Die Grotendorst-Brüder, allen voran Bürgermeister Andreas Grotendorst (l). gratulierem ihrem Bruder zu seinem Königsschuss 2019. Foto: Petra Bosse

Wann? Am Samstag 06. Juni 2020 auf dem Schützenfestplatz an der Marienthaler Straße!

Festfolge:
20:00 Uhr – Antreten der schützen auf dem Schützenfestplatz im Auto
20:00 Uhr – Hintergrundmusik der Erler-Jäger
21:00 Uhr – Grußwort des Präsidenten
21:15 Uhr – Begrüßung des amtierenden Königspaares
21:40 Uhr – Großer Auto Festball
23:00 Uhr – Thronsturm durch die Windschutzscheibe mit den Erler-Jägern
24:00 Uhr – Ende

partynach für König Ewald Grotendorst Schützenfest Erle

Allgemeiner Bürgerschützenverein Erle e.V. wünscht ein frohes Fest und gutes Gelingen.

Weitere Informationen
Tickets gibt’s ab Donnerstag den 28.05.2020 im Ticket-Shop unter:

tickets.erler-kultur-sommer.de

Präsentiert wird das Schützen-Spektakel von Catering Wachtmeister & DTW Sound & Light Service.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Museum am Schloss öffnet wieder

Ab 6. Juni an Wochenenden und Feiertagen

Die freundlichen Mitarbeiter freuen sich schon auf Besucher
Foto: Petra Bosse

Raesfeld (pd). Nachdem das Museum am Schloss aufgrund der Coronakrise geschlossen war, öffnet es ab 06. Juni 2020 wieder für Besucher. Die Ausstellung ist bis Ende Oktober an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.

Erler Kultur Sommer – Partystimmung hinter der Windschutzscheibe

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Langeweile? Nein Danke! Erler machen aus der Coronakrise einen Erler Kultur – Sommer. Kunst, Musik und Party durch die Windschutzscheibe.

Ein Dorf und seine Dorfkinder erfinden sich in Zeiten der Corona-Krise neu. Start ist der 29. Mai 2020

Kein Jubiläums-Schützenfest in diesem Jahr. Gähnende Langeweile? Keine Lust mehr zu Hause zu sitzen? Kein Problem, denn in dem kleinen Dorf Erle soll beim ersten Erler- Kultur-Sommer auf der Schützenfestwiese an der Marienthaler Straße so richtig die Post abgehen.

Verantwortlich für die glückseligen Momente der Unterhaltung ist DTW Light Konzept. Sie haben bereits schon bei ihren Gottesdiensten in der Kirche unter dem Motto „Laser statt Kerzen“ gezeigt, was sie technisch alles umsetzen können und die Menschen seit mehreren Jahren mit ihrer Laser-Show begeistert.

Unter dem Motto „Erler Kultur Sommer – Kunst und Musik durch die Windschutzscheibe“ startet am 29. Mai ein großes Programm, als eine Alternative zu den ganzen ausgefallenen Festivals und Open Airs zu bieten. Und das alles ohne Risiko für eine Covid-19 Infektion.

Gefragt sind nun auch alle Bürger und Interessierte. Welche Künstlerin bzw. welchen Künstler möchtet ihr beim Erler-Kultur-Sommer auf der Bühne sehen?

Auf der Facebook Seite von Erler-Kultur-Sommer kann jeder seinen Lieblingskünstler unten in den Kommentaren eintragen. Das DTW Light-Konzept wird versuchen, alle Wünschen bei der Planung zu berücksichtigen.

Mehr Infos und das Programm gibt’s demnächst, aber so viel kann bereits zum Auftakt verraten werden: It’s Party time.🎉🎉

https://tickets.erler-kultur-sommer.de/autodisco-200530/

Imkerbund appelliert an den Verstand der Menschen

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Bienen können die Natur nur erhalten, wenn wir den Bienen helfen! Es summt und brummt auf bunten Blumenwiesen.

Wild- und Honigbienen bestäuben Wild- und Kulturpflanzen und sichern dadurch nicht nur einen Großteil unserer Nahrungsmittel, sondern erhalten als wichtiger Teil des Ökosystems die Naturvielfalt und sind wichtiger Umweltindikator.

Bienen natur umwelt
Foto: Petra Bosse

Die Lebensbedingungen für Biene, Hummel und Co. haben sich in den letzten Jahrzehnten verschlechtert. So haben Honigbienen häufiger mit hohen Überwinterungsverlusten zu kämpfen und von den 560 in Deutschland registrierten Wildbienenarten stehen ca. die Hälfte auf der Liste der gefährdeten Arten. Nach dem Prinzip des Geben und Nehmen bedeutet das: Wenn Bienen auch weiterhin die wichtigen Bestäubungsdienste erfüllen sollen, so muss der Mensch ihnen helfen.

Imkerverein Raesfeld
Wildblumenwiese – Futter für die Bienen im garten von Löchteken Raesfeld. Foto: Archiv

Kritischer Blick kann helfen

Der Geschäftsführer des Deutschen Imkerbundes e.V. (D.I.B.), Olaf Lück appelliert für eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Bienen. Die besondere Situation in der Coronakrise biete, so Lück, auch Chancen, denn viele Menschen verbringen jetzt viel Zeit zu Hause in ihren Gärten oder auf ihren Terrassen und Balkonen. Und genau dort kann jeder Einzelne Bienen am besten unterstützen.“

Dazu sei reiche ein kritischer Blick und die Frage: Ist mein Garten, mein Balkon bienenfreundlich gestaltet?

„Bienen, insbesondere Wildbienen, finden immer weniger Lebensräume und es fehlt Blütenbesuchern an vielfältiger pollen- und nektarreicher Nahrung. Das muss sich schnellstens ändern“, so Lück.

Steingarten Raesfeld
Willkommen Tristesse. Kein Ort für Bienen und Hummeln.

Triste Steinwüsten

Denn immer wieder verwandeln sich Gärten in aufgeräumte, triste Steinwüsten, in welchen Insekten weder Nistmöglichkeiten noch Futter finden. Das ist weder ökologisch, noch sind solche Gärten pflegeleichter. Mit wenig Aufwand kann man viel im Sinne der Bienen bewirken. So ist ein durchgängiges Blütenangebot vom zeitigen Frühjahr bis zum Herbst wichtig.

Pflanzen, die besonders bienenfreundlich sind, findet man z. B. im Pflanzenlexikon des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL), das gerade im Zuge der Aktion „Bienen füttern“ (www.bienenfuettern.de), die der D.I.B. als Akteur unterstützt, neu erschienen ist. Der D.I.B. informiert auf seiner Homepage www.deutscherimkerbund.de unter der Rubrik Bienen und Bestäubungsleistung ebenfalls mit zahlreichen Links über bienenfreundliche Pflanzen und Saatgutmischungen.

100 Jahre Imker Raesfeld im Garten von Löchteken

Nistmöglichkeiten für Wildbienen

Weitere Tipps sind z. B. eine artenreiche Blumen- oder Kräuterwiese, die Lebensraum für viele Insekten ist und dem Gartenbesitzer das lästige Rasenmähen erspart. Ein- und mehrjähriges, heimisches, regionales Saatgut wird dafür mittlerweile von vielen Saatgutherstellern angeboten. Weitere Möglichkeiten sind die Anlage blühender Hecken als Grundstückbegrenzung, die Schaffung von Nistmöglichkeiten für Wildbienen und eine Bienentränke sollte ebenfalls nicht fehlen. Und ganz besonders wichtig: Keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel anwenden, denn diese gefährden Insekten.

Umwelt Bienen
Selbstgebaute Wassertränke für Bienen und andere Insekten Foto: Petra Bosse

Regionalen Honig kaufen

„Gärten, Balkone, Terrassen, die nach diesen Regeln gestaltet sind, werden nicht nur den Insekten gefallen, sondern auch ein Blickfang und ein besonderer Erholungsort für uns Menschen sein“, ist sich Olaf Lück sicher und rät weiter „Außerdem kann jeder unseren Honigbienen helfen, indem er regionalen Honig mit wertvollen Inhaltsstoffen beim Imker kauft und damit die Bestäubungsleistung vor Ort sichert. Diese kann man nämlich im Gegensatz zum Honig nicht importieren.“

bienen

Kommunen stehen in der Verantwortung

Aber nicht nur Privatpersonen, sondern auch Kommunen stehen in der Verantwortung. Die stetig wachsende Flächenversiegelung und die daraus resultierende Pflanzenarmut führen nicht nur zu Problemen für Blütenbesucher, sondern zur Reduzierung des Wasserrückhaltevermögens, zur Verringerung der Sauerstoff-Produktion und CO2-Bindung, fehlender Kühlung im Sommer u.v.m.

Sommerblumen Garten Paus-Foto Petra Bosse

Auch hier gibt es Beispiele, die zeigen, dass es anders geht. Immer mehr Städte und Gemeinden gestalten z. B. freie Flächen, Verkehrsinseln und Straßenränder mit Blühmischungen, verbieten die sogenannten Schottergärten oder integrieren Dach- und Fassadenbegrünungen in Bebauungsvorschriften für Neubaugebiete.

Hurra! Alles steht auf „Grün“ im Garten Seggewiß

Alles grün im Garten Seggewiß – Gartenpforte öffnet sich zum Exotengarten

Frühlingserwachen im Exotengarten bei Familie Seggewiß am Sonntag findet statt

Die Gartenpforte öffnet sich zum Exotengarten fast wie gewohnt zum ersten Mal am Sonntag, 24. Mai, von 11 bis 18 Uhr. „Wir haben das OK des Ordnungsamtes bekommen, natürlich unter Berücksichtigung der allgemein geltenden und bekannten Hygienevorschriften“, erklärt die Familie aus Raesfeld. Besucher werden gebeten, die Abstandsregeln auf dem Weg zum Garten, im Eingangsbereich und im Garten einzuhalten. Urlaubserlebnis unter Palmen und Bananen

Kakteengarten Seggewiß Raesfeld
Foto: privat

Die Eigentümer freuen sich auf nette Gespräche „auf Abstand“, hoffen auf gutes Gartenwetter und möchten den Gästen nach langen Einschränkungen ein kleines Urlaubserlebnis unter Palmen und Bananen bieten. Alle Gartenfreunde seien dazu willkommen, heißt es.

Kakteengarten Seggewiß Raesfeld
Foto: Archiv Petra Bosse

Der Privatgarten ist in diesem Jahr für Besucher geöffnet am:

  • Sonntag, 24. Mai – Frühlingserwachen im Exotengarten;
  • Sonntag, 7. Juni – Palmen- und Kakteenblüte;
  • Sonntag, 21. Juni – Exoten in voller Pracht;
  • Sonntag, 19. Juli – Sommersonne im Exotengarten;
  • Freitag, 25. September – Lichterabend im Exotengartenvon 18 bis 22 Uhr.

Alle Angaben sind unter Vorbehalt möglicher Änderungen hinsichtlich der jeweils gültigen Corona-Regelungen. Nähere und aktuelle Informationen unter www.garten-seggewiss.de.

Arbeitsschutzprogramm für die Fleischwirtschaft

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8.700 Verstöße insbesondere gegen das Arbeitsschutz- und das Arbeitszeitrecht im Jahr 2019 festgestellt

Laumann: Beschluss der Bundesregierung ist ein Sieg für alle Menschen, die seit Jahren gegen Ausbeutung in der Fleischwirtschaft kämpfen

NRW (pd). Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung für ein weitreichendes Arbeitsschutzprogramm in der Fleischwirtschaft.

„Ich freue mich, dass nach Jahren des Zögerns endlich spürbare Verbesserungen für die Beschäftigten der Fleischwirtschaft auf den Weg gebracht wurden“, so Laumann. „Die Bundesregierung folgt dabei weitgehend den Forderungen, die Nordrhein-Westfalen auf Basis unserer letzten Arbeitsschutzaktionen erarbeitet hat und die ich letzte Woche dem Corona-Kabinett übermittelt habe.“

Beschäftigte in großen Schlachthöfen getestet

Aufgrund eines Corona-Ausbruchs in einem Schlachthof im Kreis Coesfeld testeten die Gesundheitsämter seit vorletzter Woche alle Beschäftigten in den großen Schlachtbetrieben des Landes.

Nach Auswertung von fast 90 Prozent der Tests zählt das Land 393 positive Corona-Fälle in sieben Betrieben. Zudem kontrollierten die Behörden gemeinsam mit dem Arbeitsschutz des Landes die Unterkünfte von Werkvertragsarbeitnehmern.

„Der Ausbruch in Coesfeld bestätigte mich in meinem lang gehegten Verdacht, dass das System der Werkvertragsstrukturen für die prekären Verhältnisse in der Fleischwirtschaft hauptverantwortlich ist. Es ermöglicht ein kollektives Wegsehen“, so der Minister: „Die Ankündigung der Bundesregierung, Werkverträge im Bereich der Schlachtung nun in Großbetrieben gänzlich zu verbieten, ist ein großer Sieg für alle Beschäftigten in der Fleischindustrie und alle Menschen, die seit Jahren gegen dieses System der Ausbeutung kämpfen.“

Kontrollaktion von 30 Schlachthöfen

Bei einer groß angelegten Kontrollaktion von 30 Schlachthöfen durch den staatlichen Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalens im letzten Sommer wurden knapp 8.700 Verstöße insbesondere gegen das Arbeitsschutz- und das Arbeitszeitrecht festgestellt. Nur zwei Betrieben stellten die Kontrolleure ein gutes Zeugnis aus. Laumann forderte deshalb seit Herbst höhere Bußgelder bei Verstößen, eine digitale Zeiterfassung in der Fleischwirtschaft und erweiterte Zugriffsrechte für den Arbeitsschutz. Auch diesen Empfehlungen folgt das „Arbeitsschutzprogramms für die Fleischwirtschaft“ der Bundesregierung.

Himmelfahrtsgottesdienst 2020 der besonderen Art

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Himmelsfahrt – Gottesdienst der evangelischen Kirchgenmeinde Raesfeld auf dem Sportplatz

Es war einmal eine andere Art von Gottesdienst zum Himmelfahrtstag. Sonst haben wir in gemütlicher Runde zunächst den Gottesdienst auf dem Sportplatz an der Westerlandwehr gefeiert.

Danach gab es selbst gemachte Salate und Würstchen. Neben den Gemeindemitgliedern aus Raesfeld und Erle reisten auch viele Gemeindemitglieder aus Gemen an.

Doch in diesem Jahr war alles anders. Die Raesfelder und Erler feierten allein und nicht auf dem Sportplatz sondern auf der Wiese hinter dem Glockenturm. Man hielt den gebotenen Abstand ein und es gab auch nach dem Gottesdienst kein gemeinsames Essen. Der einzige Trost in dieser Situation war, dass man die Lieder mitsingen konnte – was ja derzeit in der Kirche nicht erlaubt ist.

Der Gottesdienst unter Leitung von Pastorin Barbara Werschkull war sehr anregend. In ihrer Predigt verglich sie die heutige Zeit mit der Zeit der Reformation. Damals wie heute gab und gibt es sehr viele unterschiedliche Informationen über den aktuellen Stand der Reformationsbewegung bzw. heute der Corona Pandemie. Es ist schwierig aus den angebotenen Informationen die „richtigen“ herauszufiltern. Bei der Reformation ist es letztlich gelungen. Wir haben die Hoffnung, dass dies auch bei der Corona Pandemie gelingt.

Wir hoffen, dass wir die aktuelle Pandemie unbeschadet überstehen und freuen uns schon auf das nächste Jahr mit hoffentlich einem treffen auf dem Sportplatz.

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