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Der Beobachter – Gebrauchte Mundschutzmasken

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Unser Dorf soll schöner werden. Da gibt’s doch diesen Wettbewerb, oder?

Gut, unser Dorf soll also schöner werden. Bislang haben gewisse Mental-Legastheniker das ja mit planlos in die Gegend geworfenen Chipstüten, leeren Zigarettenschachteln, Kaugummis, Hundescheiße und Mac Donald’s Hamburger-Verpackungen versucht.

Jetzt aber hat das Bemühen eine neue Dimension erreicht: Gebrauchte Corona-Schutzmasken. Die landen in Hecken und auf Bürgersteigen. Hab ich in Erle ‘n paarmal gesehen in den letzten Tagen. Schmückt ungemein.

Also, ehrlich gesagt, ich find’s ja irgendwie schade, daß man bei uns im Land die Prügelstrafe so negativ sieht. Weil, vielleicht wär’s doch gar nicht mal so schlecht, bei diesen Knallchargen die Restposten ihrer grauen Zellen mit ein paar kräftigen Ohrfeigen zu stimulieren (wenn man sie denn erwischt). Oder läuft das jetzt auch unter dem Begriff: Diskriminierung von Minderbemittelten? – Wenn ja, dann könnten die Maulschellen vielleicht der Inklusion dienen (dreimal pro Tag, jeweils nach den Mahlzeiten, als Therapie und als Prophylaxe).

Naja, wie auch immer. Die Leute, die sowas machen, werden diesen meinen Appell ohnedies nicht lesen (können), denn das wenige Gehirnschmalz, über das sie verfügen, wird kaum in der Lage sein, Buchstaben zu entziffern, schon gar nicht, wenn sie auch noch zu Wörten und ganzen Sätzen aneinandergereiht sind.

Und wenn doch: Dann schämt Euch was, Ihr Vollpfosten!!!

der-beobachter

Aus dem Corona-Mundschutzgeschmückten Erle grüßt

DeWo

Graffiti-Workshop im Jugendhaus Raesfeld

Am 23.06.2020 (Dienstag) und 24.06.2020 findet im Jugendhaus Raesfeld ein Graffiti-Workshop statt.

Es werden am Dienstag erste Konzepte auf Papier erstellt, um diese dann am Mittwoch, unter der Remise im Außenbereich, auf den Wänden zu verwirklichen.

Erklärt werden ausserdem in dem Workshop die Geschichte und Rechtslage der Straßenkunst.

Im Workshop wird kritisiert und gelobt, der konstruktive Austausch in der Gruppe steht im Vordergrund. Desweiteren soll über den Respekt von fremden Eigentum und die Gestaltung des öffentlichen Raumes diskutiert werden. Gefördert werde, so heißt es in der Mitteilung, nur legales Sprühen und es wird natürlich auch über Sachbeschädigung und dessen Folgen im illegalen Bereich gesprochen.

Grafitti Workshop

Die Teilnehmer bekommen im Workshop die Möglichkeit, sich kreativ zu verwirklichen. „Wir verstehen Graffiti als kreative Tätigkeit der Adoleszenten, mit einem kulturellen Hintergrund,  die zur Identitätsfindung in einer individualisierten Gesellschaft beiträgt“.

Alle Jugendlichen ab 13 Jahren, die es bunt und künstlerisch mögen, sind eingeladen am Workshop teilzunehmen.

Die Teilnehmerzahl ist auf acht Plätze limitiert. Es wird eine Teilnehmergebühr von 10 Euro erhoben. Den Teilnehmern wird geraten, beschmutzbare Schuhe und Kleidung zu tragen. Ausserdem ist es erforderlich eine Maske sowie Einmalhandschuhe zu tragen und sich an die Abstand und Hygieneregeln zu halten.

Eine Anmeldung ist im Jugendhaus Raesfeld oder unter 01578/8072047 möglich.

Svenja Schulze sucht Wege zur Verständigung

WLV und Bundesumweltministerium suchen Wege der Verständigung Beringmeier: „Eine neue Form von Kooperation muss möglich werden!“

Münster (pd). In kaum einem Politikbereich scheinen die Interessen politischer Akteure gegenwärtig so schwer vereinbar wie in der Agrar- und Umweltpolitik.

Fürsprecher eines ambitionierteren Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes treffen auf Bauernfamilien, die angesichts immer neuer Auflagen um die Existenz ihrer Höfe fürchten. Man steht sich zunehmend sprachlos und unversöhnlich gegenüber. Statt Kooperation herrscht Konfrontation.

Landwirtschaft Svenja Schulze
Trafen sich am Wochenende zu einem Meinungsaustausch auf Gut Havichhorst bei Münster. v.l.n.r.: Frank Klingenstein (Bundesumweltministerium), Susanne Schulze Bockeloh (WLV-Kreisverbandsvorsitzende Münster, WLV-Präsident Hubertus Beringmeier, Bundesumweltministerin Svenja Schulze, WLV-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Forstreuter, stv. WLV-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Schlindwein. Foto: WLV

Vor diesem Hintergrund traf sich auf Einladung des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV) am Wochenende WLV-Präsident Hubertus Beringmeier mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze zu einem vertraulichen Meinungsaustausch auf Gut Havichhorst bei Münster.

Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass einseitige Schuldzuweisungen kein geeignetes Mittel seien, um die komplexen Probleme des Natur- und Umweltschutzes zu lösen. Beide Parteien bekräftigten zudem ihre Absicht, im Miteinander künftig kooperative Ansätze in den Vordergrund stellen zu wollen.

Zum Abschluss des gut zweistündigen Meinungsaustausches zog WLV-Präsident Hubertus Beringmeier als Fazit: „Das heutige Gespräch war fruchtbar und hat für alle Beteiligte mehr Klarheit geschaffen – im atmosphärischen Bereich ebenso wie in Sachfragen. In der Bewertung einzelner ordnungsrechtlicher Vorhaben des Bundesumweltministeriums gibt es nach wie vor Differenzen. Das kann auch kaum überraschen. Es ist uns jedoch gelungen, der Ministerin vor allem bei Themen des Bau- und Immissionsschutzrechts, des Tierwohls und des kooperativen Naturschutzes die Sorgen und Argumente der Landwirtschaft zu verdeutlichen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass in unserer weiteren politischen Arbeit eine neue Form der Kooperation mit dem Bundesumweltministerium möglich werden kann.“

Raesfeld verleiht auch 2020 wieder den Heimatpreis

Insgesamt 5000 Euro werden auch in diesem Jahr wieder für den Heimatpreis in Raesfeld verliehen.

Einstimmig beschloss der Rat der Gemeinde Raesfeld am Montag, dass das Ehrenamt für seine Arbeit und Mühe ausgezeichnet werden soll.

Der Preis wird für ein heimatbezogenes Projekt oder Engagement vergeben, das unter dem Motto: „Mit gutem Beispiel voran für Raesfeld“ steht.

Das Projekt der Bewerber muss folgende Kriterien erfüllen:

  1. Es muss bereits laufen oder kann bis 31.12.2020 umgesetzt werden.
  2. Es findet in Raesfeld statt
  3. Es ist gemeinnützig, nicht kommerzielld.
  4. Es ist für die Öffentlichkeit nutzbar oder erlebbare.
  5. Es fördert das Gemeinschaftserlebnis und/oder die lokale Identität.

Insgesamt 5000 Euro werden dabei an Vereine und Institutionen verliehen.

Von der Förderung ausgeschlossen sind laufende Personal-und Betriebskosten, sowie vereinsübliche Ausstattung von Vereinen. Des Weiteren kann das Preisgeld von 5.000 Euro in einer Summer oder in bis zu drei Abstufungen vergeben werden.

Über die Vergabe des Preises entscheidet der Rat der Gemeinde Raesfeld nach Vorberatung durch den Arbeitskreis Ehrenamt.

Bewerbungsschluss für den Heimat-Preis 2020 ist der 31.10.2020

Das Heimatförderungsprogramm des Landes, aus dem der Heimatpreis finanziert wird, läuft noch bis 2022.

Verleihung Heimatpreis Raesfeld 2019
Die Gewinner Heimatpreis 2019 (v. l.): Hans Brune, Vors. Heimatverein Raesfeld, Jutta Bonnhoff von der Bürgerstiftung und Norbert Sabellek, Vors. heimatverein Erle.

Den Heimat-Preis NRW 2019 erhielten der Heimatverein Raesfeld (1. Platz, 2.000 Euro), die Bürgerstiftung Raesfeld REH (2. Platz, 1.500 Euro) sowie der Heimatverein Erle (3. Platz, 1000 Euro).

Friseur/in (m/w/d) – Friseursalon Brömmel

Friseursalon Brömmel

Der Friseursalon Brömmel bietet modische Haarschnitte für Damen und Herren, typgerechte Farben, ein sympathisches Team und eine individuelle Beratung, im Herzen von Raesfeld.

Zur Erweiterung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n:

Friseur/in (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit

Wir Friseure machen die Welt (ein bisschen) schöner! Sei dabei in unserem Team: Zeige deine Kreativität und Flexibilität und das alles mit Spaß und Freude bei der Arbeit. Wir freuen uns auf dich.

Gerne führen wir mit dir ein kurzes Vorabgespräch per Telefon unter der 02865 7286. Natürlich kannst du uns deine Bewerbung auch per Mail an die [email protected] senden.

Kontakt

Friseursalon Brömmel
Hoher Weg 11
46348 Raesfeld

www.friseur-brömmel.de
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Babywiese – Frisches Futter für die Bienen

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Baumpatenkinder legen neuen Blühstreifen an der Babywiese an der Erler Mühle an

Eine zusätzliche Nahrungsquelle für die Bienen auf der Babywiese ziert den Zaun an der Babywiese des Heimatvereins.

Baumpatenkinder hatten den Ackersteifen unter vorgeschriebener Abstandswahrung der einzelnen Familien kultiviert und mit bienenfreundlichen Wildkräutersamen (Phazelie, Korn- und Ringelblume, Borretsch und Dill) eingesät. Biobäcker Hubert Leiers hatte dafür 150 Samentütchen von Bioland gespendet.

Einsäen des Blühstreifens Babywiese Erle
Fotos: Heimatverein Erle

Hinweis für Hundehalter   

Weil direkt am Zaun ein von Hundehaltern vielgenutzter Fußpatt entlangführt, haben die Kinder Hinweise am Zaun angebracht, die Hunde von dem Blühstreifen fernzuhalten, damit er nicht durch Hundekot verunreinigt wird.

Blühstreifen am Zaun Erler Mühle

Vier Bienenvölker sorgen auf der Babywiese für die Bestäubung der mittlerweise 60 Obstbäumchen und 4 Hochstämme. Als zusätzliche Nahrungsquellen waren auf der Wiese von Baumpatenkindern und Gundschülern schon eine große Wildblumenwiese und ein Kräuterbeet angelegt worden.

Treckerdisco – Erler Kultur Sommer 2020

Erste „Treckersdisco“ im Westmünsterland mit heißen Sounds, aufgelegt von DJ Sanders.

„Schatzi, hol mich mit dem Trecker ab“…. Zu einem außergewöhnlichen Event lädt der Erler Kultur Sommer und DTW Sound & Light am Samstag, 20. Juni ab 21 Uhr alle Treckerfreunde der Umgebung ein.

Genre: Charts, 90er, 2000er, Festival, Hardstyle und vieles mehr!

Den Sound empfängst du über dein Autoradio!

Die wichtigsten Informationen:
– Der Zugang ist nur mit einem Trecker gestattet
– Für Getränke und Snacks ist vor Ort gesorgt, danke an Catering Wachtmeister

Tickets gibt es ab 16:00 Uhr unter https://tickets.erler-kultur-sommer.de oder bei Catering Wachtmeister. Es gibt keine Abendkasse, Snacks und Getränke können aber auch vor Ort erworben werden
Einlass ab 19:30 Uhr
Beginn um 21:00 Uhr

Trecker-TICKET – 15 Euro pro Trecker (2 Personen)
Das Ticket ist gültig für einen Trecker inklusive zwei Insassen.

Ort: Marienthaler Straße in Erle:

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Burgmusikanten proben für den Kultursommer

Die Raesfelder Burgmusikanten proben für den Kultursommer in Erle auf der Schützenfestwiese

Die Raesfelder Burgmusikanten freuen sich, dass die Möglichkeit haben, beim Erler Kultur Sommer auftreten zu können.

Die Karten sind nur im Vorverkauf erhaltlich bei Catering Wachtmeister und Online bei tickets.erler-kultur-sommer.de.

Am Sonntag den 21.06.2020 spielt das Hauptorchester der Raesfeld Burgmusikanten beim Erler Kultursommer. Ab 15.30 Uhr wird es ein gemischtes Programm geben, welches das Herz aller Blasmusikfans höher schlagen lässt.

Gerade da das diesjährige Frühligskonzert ausfiel, freuen sich die Burgmusikanten mit einer gelungenen Mischung aus Marsch, Polka, Walzer und Swing zu unterhalten. Zur Vorbereitung fanden bereits mehrere Proben bei Vereinsmitgliedern statt, die genügend Platz haben um den nötigen Sicherheitsabstand zu gewährlweisten. 

Die Tickets sind nur im Vorverkauf erhältlich bei Catering Wachtmeister und Online bei tickets.erler-kultur-sommer.de. Der Zugang ist nur mit dem PKW gestattet und für Getränke und Snacks vor Ort sorgt Catering Wachtmeister.

Bienenvolk auf Ausflugstour in Erle

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Bienenschwarm sorgt für Aufregung in Erle am Sonntagvormittag.

ERLE. Ein Bienenvolk der Familie Heider vom Pohlhoff ist am Sonntagmorgen aus dem Garten in einen nahegelegenen Lindenbaum an der Marienthaler Straße ausgeschwärmt.

Bienenschwarm rückte aus in Erle

„Zum Glück konnten wir live verfolgen, wohin die Bienen geflogen sind“, so Victoria Heider. Als Schwarm ließ sich das Volk in der gut duftenden Baumspitze nieder. Einige Zaungäste verfolgten das Geschehen und befürchteten anfänglich, dass es sich hierbei nicht um Bienen, sondern um eine Heuschreckenplage handelte.  

Bienenschwarm rückte aus in Erle

Mit Hilfe der Feuerwehr, welche die Straße kurzfristig für den Rettungseinsatz absperrte, sowie mit einem Hubwagen der Firma Röckinghausen konnte Jürgen Heider glücklicherweise das Volk wieder unbeschadet einsammeln.

Ein weiteres Volk werde noch vermisst. Vermutet wird, dass dieser mit großer Wahrscheinlichkeit Richtung Erler Mühle geflogen sei, so Victoria Heider. Sie hat nicht nur in ihrem Garten, sondern auch an der Erler Babywiese ein weiteres Bienenvolk stationiert.

Bienenschwarm rückte aus in Erle

Die Imkerin Victoria Heider arbeitet eng mit dem Heimatverein Erle zusammen und betreibt dort Aufklärungsarbeit für Kinder, unter anderem mit Anschauungsmaterial, damit diese das Leben der heimischen Honigbienen kennenlernen.

Petra Bosse

Akademie des Handwerks unterstützt bei Analysen

Akademie des Handwerks unterstützt Betriebsvergleiche von Handwerksunternehmen

Raesfeld (pd). Die Akademie Schloss Raesfeld unterstützt die Initiative „Betriebsvergleiche und Unternehmensanalyse“ der Landesgewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) und transportiert die Idee in die Region.v

Die LGH in Düsseldorf baut daher ihr Serviceangebot aus. Sie sucht Betriebe, die betriebswirtschaftliche Daten zur Verfügung stellen und im Gegenzug dafür aussagekräftige Branchendaten erhalten. Die Unternehmensanalysen basieren auf Betriebsvergleichsdaten und bringen die Unternehmen auf Kurs. In den Betriebsvergleichen werden Daten der teilnehmenden Betriebe zu Durchschnittswerten verdichtet und betriebswirtschaftliche Kennzahlen errechnet.

Mit den aussagekräftigen Branchenkennzahlen kann beispielsweise die eigene betriebswirtschaftliche Lage eingeschätzt werden. Stärken und Schwächen werden aufgedeckt und es wird die Basis für Investitionen in Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Fortbildung von Fachkräften, Erschließung neuer Märkte, Anbieten neuer Dienstleistungen geschaffen.

Interessierte Betriebe erhalten die Analysen, wenn sie den ausgefüllten Erhebungsbogen an die LGH senden. Die aktuellen Erhebungsbögen stehen auf den Internetseiten der LGH im Downloadbereich zur Verfügung. www.lgh.nrw

Fahrerflucht – Auto am Südring beschädigt

Fahrerflucht: Einen Schaden in Höhe von circa 1.000 Euro hat laut Polizeimeldung ein Unbekannter in Raesfeld an einem parkenden Fahrzeug angerichtet.

Der beschädigte schwarz lackierte VW stand am Südring, wo es zwischen Freitag, 20.00 Uhr, und Samstag, 11.15 Uhr, zu dem Unfall kam. Der Verursacher hatte sich entfernt, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachgekommen zu sein.

Die Polizei bittet um Hinweise an das Verkehrskommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Caritas Trauerbrücke biete wieder Gruppenangebote an

Die Caritas Trauerbrücke setzte wegen der Corona-Pandemie alle Gruppenangebote aus. Unter bestimmten Bedingungen geht es nun wieder los.

Wer gerne mit anderen Trauernden in den Austausch gehen möchte, ist beim nächsten offenen Treff am Samstag, 11. Juli, von 15 bis 17 Uhr herzlich dazu eingeladen, allerdings nicht wie sonst üblich in der Schönstatt-Au, sondern in Caritas-Räumlichkeiten in der Otto-Hahn-Str. 23 in Borken.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet das Team der Trauerbegleiterinnen um eine verbindliche telefonische Anmeldung unter: 0151 544 322 69 (Judith Kolschen).

Zwei weitere Gruppenangebote für Trauernde werden ebenfalls wieder an den Start gehen.

Das „Tanzen für die Seele“, auch da braucht es Anmeldungen unter: 02864 – 6022 (Bianca Jurga).

Die Sterneneltern treffen sich am Mittwoch, 10. Juni wieder in der FaBi Borken, bitte unter 01718325956 anmelden.

Erst wenn’s fehlt, fällt’s auf: Blut spenden ist wichtig!

Am Sonntag, 14. Juni, ist Weltblutspendetag

Blutspender sind ganz besondere Menschen, denn sie übernehmen mit ihrer Blutspende gesellschaftliches Engagement und damit Verantwortung.

Ihnen gilt Tag für Tag ein besonderer Dank des Roten Kreuzes im Kreis Borken – besonders am Weltblutspendetag. Der ist an diesem Sonntag, 14. Juni.

Kreis Borken (drk-press). Täglich werden rund 15.000 Blutspenden zur Versorgung von kranken und verletzten Menschen in Deutschland benötigt. Unter dem Slogan „Erst wenn‘s fehlt, fällt’s auf!“ macht der Blutspendedienst im DRK-Pressedienst auf die Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam.

Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die Corona-Pandemie alle in Atem hält, werden Blutspenden dringender benötigt denn je. Auch im Kreis Borken finden weiterhin regelmäßig Spendetermine statt. Vor allem die Krankenhäuser brauchen wieder verstärkt Blutkonserven, nachdem sie ihren Dienst in den Operationssälen nach einer Corona-Pause wieder hochgefahren haben. Gesucht werden besonders regelmäßige Blutspender – „jetzt so dringend wie noch nie“, unterstreicht das Rote Kreuz.

Die DRK-Ortsvereine organisieren in der Region die Blutspenden. Ein großes Helferteam steht jeweils ehrenamtlich bereit, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Der Kreis Borken gehört nach wie vor zu den spenderstarken Regionen in Westfalen-Lippe. 2019 wurden 37.362 Blutspender registriert, im Jahr zuvor waren es sogar 38.588.

Um aus wegen der Corona-Pandemie aus einer Spende-Talsohle herauszukommen, gebe es nur einen Ausweg, empfiehlt das Rote Kreuz im Kreis Borken: Blut spenden!

Hotline des Blutspendedienstes West: Unter 0800 / 11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet.

Die nächsten Termine in der Region in der Übersicht:

Ahaus
Montag, 15.06.2020
St.-Andreas-Grundschule, Friedmate 11

Gescher-Hochmoor
Montag und Dienstag, 15./16.06.2020
Katholische Grundschule, Borkener Damm 46 – 48

Ramsdorf
Mittwoch und Donnerstag, 17./18.06.2020
Abraham-Frank-Sekundarschule, Paulusstr. 5-9

Stadtlohn
Freitag, 19.06.2020
St.-Anna-Realschule, Klosterstr. 38

Weitere Informationen zur Blutspende gibt es unter:
www.drkborken.de/angebote/bevoelkerungsschutz-und-rettung/blutspende.html

www.blutspendedienst-west.de/corona

Schottergärten schaden der Biodiversität

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Tag des Gartens: Umweltministerium sieht Kleingärten und blühende Vorgärten im Aufschwung

Gärten sollten möglichst viele nektarreiche Blütenpflanzen (z.B. Krokus, Salbei, Thymian, Mauerpfeffer, Astern etc.) und heimische, blühende Sträucher enthalten.

Wie das Umweltministerium mitteilt, sieht es derzeit die Chance für einen nachhaltigen Aufschwung der Naturverbundenheit. „In den Corona-Monaten haben viele Menschen die Natur wieder für sich entdeckt.

Der Umsatz in Gartencentern boomt ebenso wie der Besuch von Naturparken oder die Waldwanderung. Damit verbunden sind viele positive Erfahrungen. Das Bewusstsein und die Wertschätzung für die Vielfalt und Schönheit unserer Natur muss nachhaltig zum Zeitgeist werden.“

Wildbienen und Hummeln
Fotos: Petra Bosse

Auf Herbizide und Biozide verzichten

Zum Tag des Gartens am 14. Juni ruft Umweltministerin Ursula Heinen-Esser dazu auf, blühende Gärten anzulegen und auf Steingärten ebenso zu verzichten wie auf Herbizide und Biozide im Privatgebrauch. „Schottergärten schaden der Biodiversität. Hingegen leisten blühende Vorgärten oder Kleingärten einen wichtigen Beitrag zur Naturvielfalt. Sie sind Horte für Pflanzen und Tiere und helfen, die Folgen des Klimawandels abzumildern, indem Hitze erträglicher wird und Regenfälle versickern können.“

Artenreiche Gärten sichern etwa den Erhalt von Schmetterlingen und Wildbienen, die für die Bestäubung der Blüten unserer Obstbäume sorgen. „Den enormen ökologischen und sozialen Mehrwert von Gärten in unseren Städten und Gemeinden müssen wir erhalten und für die Zukunft weiter entwickeln. Wer einen Garten besitzt und diesen pflegt und bewirtschaftet, wird auch sonst einen grünen Daumen haben und die Natur wertschätzen“, sagte Heinen-Esser.

Wildbienen und Hummeln

Förderung von Kleingärten steht in der Landesverfassung

Das Land unterstützt die Kommunen bei der Planung und Erstellung sowie dem Erhalt bestehender Kleingartenanlagen. Darüber hinaus werden Schulungs- und Beratungsmaßnahmen gefördert. Die regelmäßigen Fördermittel wurden in den vergangenen Jahren deutlich von 403.000 Euro in 2016 auf circa 550.000 Euro in diesem Jahr erhöht. Hinzu kommen Einzelprojekte wie etwa das Projekt „Kinder erstellen insektenfreundliche Kleingärten“.

2021 richtet das Umweltministerium in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner wieder den landweiten Landeskleingartenwettbewerb aus. Hier können sich Kommunen in Zusammenarbeit mit ihren Kleingärtnerorganisationen mit beispielhaften Kleingartenanlagen präsentieren. Neben ökologischen und naturschutzrelevanten Aspekten sind auch soziales Engagement des Vereins oder die Einbindung in die städtische Grünplanung wichtige Bewertungskriterien.

Schotterbeet

Blühende Vorgärten statt Steinwüsten

Der Verlust unserer biologischen Vielfalt zehrt am Naturkapital unseres Planeten. „Zusammen mit den Folgen des Klimawandels stellt der Artenschwund die größte ökologische Bedrohung dar. Wir müssen das Ausmaß und die Geschwindigkeit des globalen Artensterbens stoppen und alles dafür tun, unseren Artenschatz den nachfolgenden Generationen zu vererben“, sagte Umweltministerin Heinen-Esser.

Ungefähr 70 Prozent aller Tierarten in Deutschland sind Insekten. Allein in Nordrhein-Westfalen leben rund 25.000 Insektenarten. Und diese sind aus unterschiedlichen Gründen massiv gefährdet. Zu den bekannten Ursachen gehört der Verlust von Lebensräumen durch intensive Flächennutzung. Ein weiterer maßgeblicher Treiber ist der Klimawandel. Hinzu kommen weitere menschgemachte Gründe wie die Ausbreitung insektenfeindlicher Stein- und Schottergärten.

Wildbienen und Hummeln

Heinen-Esser: „Wir müssen sterile insektenfeindliche Stein- und Schottergärten wieder durch arten- und blütenreiche Gärten ersetzen. Den umgekehrten Trend müssen wir stoppen.“

Im Mai 2019 hatten die Bundesländer im Rahmen der Umweltministerkonferenz den Bund aufgefordert, eine bundesweite Kampagne „Insektenfreundliche Privatgärten“ ins Leben zu rufen.

DJ David Puentz ließ in Erle die Autos wackeln

Partystimmung mit DJ David Puentz auf der Erler Schützenfestwiese im Rahmen des Erler Kultur Sommer.

ERLE. Den Veranstaltern Johannes Gülker und André Wachtmeister ist es gelungen, einen der Top DJ nach Erle zu holen.

Party Erler Kultur Sommer 2020 mit mit DJ David Puentz

Der Kölner ist in der Festival Szene kein Unbekannter. Er legte schon beim Parookaville Festival auf und füllte so einige Tanzflächen. So war es kein Wunder, dass die Veranstaltung laut Organisatoren bereits Tage zuvor so gut wie ausverkauft war.

Party Erler Kultur Sommer 2020 mit mit DJ David Puentz

Die Bässe knallten nur so durch die Lautsprecher im Auto, als der bekannte DJ David Puentz am Dienstagabend auf der Bühne zum Car-Festival aufrief. Der Future House DJ und Produzent rockte die Autodisco, sodass die Blechkarossen teilweise im Rhythmus mächtig wackelten. Die Fans kamen aus ganz NRW, angefangen von Dortmund bis Hagen, Osnabrück und selbst aus Mannheim angerollt.

Party Erler Kultur Sommer 2020 mit mit DJ David Puentz

Einige machten es sich auf ihrem Autodach bequem mit Decke, Getränke und Essen, andere wiederum standen tanzend auf der Motorhaube.

Da es laut André Wachtmeister bereits im Vorfeld einige Beschwerden aus der Nachbarschaft wegen angeblichen ruhestörendem Lärm gegeben habe, wurden als Lärmschutzwand an diesem Abend zwei LKW´s längs an der Marienthaler Straße aufgestellt.

Party Erler Kultur Sommer 2020 mit mit DJ David Puentz

Einige direkte Anwohner verfolgten das Spektakel vom Straßenrand aus. Sie sahen hier jedoch nicht unbedingt eine außergewöhnliche Lärmbelastung, zumal pünktlich um 24 Uhr jede Veranstaltung beendet sei und die Autos nicht Richtung Dorf, sondern Richtung Mühle abziehen.

Petra Bosse

Hund vermutlich vergiftet

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Hund vermutlich vergiftet. Der Gegenstand wurde sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Am Dienstag verstarb ein vierjähriger Berner Sennenrüde in Borkenwirthe – vermutlich an einer Vergiftung, die er am Sonntag erlitten hatte. Der Hund konnte trotz tierärztlicher Behandlung nicht gerettet werden.

Wie die Polizei am Freitag in einer Meldung mitteilt, handelt es sich bei dem sichergestellten Gegenstand um einen etwa feigengroßen gummiartigen Gegenstand.

Ob dieser etwas mit dem Tod des Hundes zu tun hat, ist unbekannt. Die Halterin des Tieres war am Sonntag, kurz bevor der Hund Krankheitssympomte zeigte, mit ihrem Hund außerhalb des Privatgrundstücks spazieren.

Auf dem Grundstück des Geschädigten an der Straße Branden in Borkenwirthe wurde ein Gegenstand gefunden, den der Hund am Sonntag aufgenommen aber wieder ausgespuckt hatte. Der Gegenstand wurde sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861) 9000.

Gänsefamilien am Schloss Raesfeld fühlen sich wohl

Graugänse und Kanadische Gänse belagern den Weg rund um das Schloss Raesfeld.

Wer derzeit seinen Spaziergang um den Teich rund um das Wasserschloss Raesfeld geplant hat, sollte vorsichtig sein. Tretminen, nicht von Hunden, sondern von den aktuell dort heimisch gewordenen Graugänsen machen den Spaziergang zum Spießrutenlaufen.

Gänse belagern Schloss Raesfeld
Tretminen und Kinderstube mit Mutter Gans liegen nah beieinander am Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Die Hinterlassenschaften der Vögel sorgen aber nicht für ein Spießrutenlaufen, sondern auch für nette und naturnahe Momente. Die Großfamilien Gans und Co haben sich gemütlich hier niedergelassen und sind auf Abstand zu bewundern. Wer allerdings den Tieren zu nahe kommt, wird mächtig von Mutter Gans angefaucht.

Gänse belagern Schloss Raesfeld

Bereits im letzten Jahr wurden, gerade wegen der dort brütende Wildgänse, Absperrung in Form von Zäunen rund um den Teich gezogen. Mittlerweile aber haben die Gänsefamilie neue Wege gefunden und scheinen das Leben in Großfamilie am Wasserschloss sichtlich zu genießen.

Gänse belagern Schloss Raesfeld
Noch so richtig flauschig sind derzeit die Baby-Gänse. Foto: Petra Bosse

RMDC haben Erfolg mit Corona-Song

Hobbymusiker treffen mit ihrer Musik den Zeitgeist

Raesfeld. Mit dem Song „Fragen“ komponierten die Erler Detlef Czymontek und Ralf Mund einen Beitrag zur Coronavirus-Pandemie. Beide gehören zur Oldie-Band RMDC, die Anfang des Jahres in Raesfeld gegründet wurde.

Neben Detlef Czymotek, der die Gitarre bedient und Sänger Ralf Mund (Gladbeck) gehören gestandene Bandmusiker wie Rhythmusgitarrist Norbert Wilkin aus Wulfen, Bassgitarrist Johannes Oligschlaeger aus Hamminkeln und Schlagzeuger Reiner Tenhagen aus Südlohn der musikalischen Combo an. Der Bandname RMDC setzt sich aus den Initialen von Ralf Mund und Detlef Czymontek zusammen.

Erler Oldieband

RMDC besteht aus Vollblut-Musikern

„Wir sind Vollblut-Hobbymusiker und verfolgen keine finanziellen Interessen“ betont Czymontek. Er habe aus seiner Leidenschaft zum Glück keinen Beruf gemacht. „Ich habe zu Glück etwas Handfestes gelernt“ lacht er. Nebenbei habe er immer Musik gemacht. Nicht unbedingt Tanzmusik, mehr im klassischen Bereich, aber auch hin bis zur Unterhaltungsmusik. Als Mitglied einer Beatband versuchte er sich auch mit Schlagermusik.

Jetzt im Fortgeschrittenen Alter sei er noch etwas verrückt geworden. „Jetzt habe ich mit 70 Jahren noch eine Oldie-Rockband mit fünf Mitgliedern gegründet,“ schmunzelt Detlef Czymontek. Das Repertoire der Band RMDC umfasst hauptsächlich Oldie- und Rock-Songs aus den 1960er bis 1980er Jahren.

Oldieband Erle Coronasong
Detlef Czymontek (r.) und Ralf Mund. Foto: Petra Bosse

Aber auch eigene selbst komponierte Lieder wie „Fragen“ haben RMDC im Programm. Ein Song in Deutsch, der Corona Song, der alle Menschen erreichen sollte war angedacht. „Wir haben versucht, die aktuelle Stimmung in diesen Song zu verpacken. Das Lied ist in Deutsch, hat einen fröhlichen Charakter. Man soll beim Zuhören nicht in Lethargie verfallen, sondern auch optmistisch in Zukunft schauen“, freut sich der Komponist.

Live Auftritte nach der Krise

Inzwischen steht schon der dritte Song. Bis März probten die Muisler noch live zusammen. Danach ging der Kontakt nur noch über Video-Konferenzen. Auch das Radio spielt die Ballade inzwischen. Über 530 Aufrufe bei YouTube, freut sich Keyboarder Detlef Czymontek besonders, wurde „Fragen“ aufgerufen.

„Nach der Corona-Krise gibt es auch im Kreis Borken mehr Live Auftritte“ versprechen die Mitglieder. Dann werden auch „Fragen“ und weitere eigene Titel in das Repertoire des Live-Programms der Band aufgenommen.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

https://youtu.be/Id32q9b4gUE

Raesfelder Landwirte rufen zum Flashmob auf

Land schafft Verbindung – Rund 140 Trecker kamen zum Flashmob nach Raesfeld

RAESFELD. Zu einem spontanen Flashmob riefen am Donnerstag Christoph Nagel, Felix Brömmel und Dominik Möllmann von „Land schafft Verbindung“ Raesfeld, Erle, Homer auf der Wiese an der B70/Schloss Raesfeld auf.

Land schafft Verbindung Raesfeld

Der Aufruf wurde von den Bauern erhört. Rund 140 kleine und große Landmaschinen rollten am Abend in Raesfeld an und formierten sich mit ihren Schleppern zu einem LSV-Logo. Zahlreiche Schaulustige am Straßenrand verfolgten die Aktion.

Foto: Greta Sümpelmann

Mit dieser Aktion möchten die Landwirte aus der Gemeinde ihre Solidarität zu den Kollegen zeigen, die in Münster zeigen derzeit ständig und 24-Stunden lang dort eine Mahnwache abhalten.

Land schafft Verbindung Flasmob Raesfeld
Land schafft Verbindung: v. l. : Markus Sümpelmann, Agrotec Raesfeld, Felix Brömmel, Dominik Möllmann, Christoph Nagel, und Anne Schlottbom von Land schafft Verbindung Raesfeld, Erle, Homer.

Darüber hinaus fühlen sie sich von der Umweltministerin Svenja Schuze (SPD), so Felix Brömmel, schlecht gehört. „Sie lässt sich uns schon seit 14 Tagen im Regen stehen, obwohl sie wohl gebürtig aus Münster stammt, dort wohnt, sich aber nicht blicken lässt“, so Brömmel.

Land schafft Verbindung Flasmob Raesfeld
Die Organisatoren des kurzfristigen Flashmobs in Raesfeld: Dominik Möllmann, Christoph Nagel, Felix Brömmel und Christoph Terhart (v. li.) Foto Petra Bosse

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Skulpturenweg „Auf immer und ewig“ in Raesfeld

Skulpturen aus Eichenholz und Stahl

Raesfeld. Ludwig Maria Vongries, Künstler und Bildhauer, präsentiert ab Ende September seine neuen Kunstwerke auf einem Skulpturenweg in Raesfeld. In der Verarbeitung nutzt er Eichenholz der Region und Stahl, gegossen und geformt in den Hochöfen des angrenzenden Ruhrgebietes, was im Gegensatz zum naturgegebenen Holz steht.

Beide beeinflussen sich auf das Schärfste: der braune Stahl wird durch die Gerbsäure des Eichenholzes schwarz, das Holz verfärbt sich erst schwarz durch das Eisenoxid des Stahls und entwickelt sich dann durch die Witterung silbergrau. Große Kräfte bringen beide Materialien in die Form der Skulptur. Der Stahl durch tonnenschwere Biegemaschinen, das Holz durch die messerscharfe Kette der Säge.

Skulpturenweg mit bis zu acht Meter hohen Kunstwerken

Die bis zu acht Meter hohen Skulpturen werden rund ein Jahr an den einzelnen Standorten zu betrachten sein. Sie geben bekannten Räumen einen neuen Look. Mit neuen Blickwinkeln und Interpretationsspielraum.

Ludwig Maria Vongries präsentiert die Miniatur eine seiner Skulpturen.
Fotos: Marie-Therese Gewert

Einige Skulpturen laden dazu ein, sie zu begehen, selbst Teil des Kunstwerkes zu werden und neue Perspektiven des umgebenden Raumes zu entdecken. Ab dem Spätsommer 2020 können Besucher des Naturparks Hohe Mark die sieben Skulpturen des Künstlers entdecken. Vorab präsentierten die Initiatoren die Skulpturen jetzt im Miniaturformat.

Bürgermeister Andreas Grotendorst kam diese Woche zur Präsentation der Miniaturformen. An der Schlossakademie der Handwerkskammer betonte er, dass der Skulpturenweg Raesfeld um eine Attraktion reicher macht.

Nicht nur für die Raesfelder selbst, sondern auch für Besucher

Ab Ende September stehen sie dann in groß auf der Bleichinsel am Wasserschloss, am Jugendhaus Raesfeld, auf dem Schlossinnenhof, am Naturpark Tiergarten Schloss Raesfeld, sowie am Karpfenteich an der Schlossfreiheit, dem Friedhof und dem Rathausplatz in Raesfeld. Schirmherr der Ausstellung ist Hans Hund, Die Eröffnung ist für September geplant, bei der Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Hovestadt eine Einführung geben wird.

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