Der Beobachter – Gebrauchte Mundschutzmasken

Unser Dorf soll schöner werden. Da gibt’s doch diesen Wettbewerb, oder?

Gut, unser Dorf soll also schöner werden. Bislang haben gewisse Mental-Legastheniker das ja mit planlos in die Gegend geworfenen Chipstüten, leeren Zigarettenschachteln, Kaugummis, Hundescheiße und Mac Donald’s Hamburger-Verpackungen versucht.

Jetzt aber hat das Bemühen eine neue Dimension erreicht: Gebrauchte Corona-Schutzmasken. Die landen in Hecken und auf Bürgersteigen. Hab ich in Erle ‘n paarmal gesehen in den letzten Tagen. Schmückt ungemein.

Also, ehrlich gesagt, ich find’s ja irgendwie schade, daß man bei uns im Land die Prügelstrafe so negativ sieht. Weil, vielleicht wär’s doch gar nicht mal so schlecht, bei diesen Knallchargen die Restposten ihrer grauen Zellen mit ein paar kräftigen Ohrfeigen zu stimulieren (wenn man sie denn erwischt). Oder läuft das jetzt auch unter dem Begriff: Diskriminierung von Minderbemittelten? – Wenn ja, dann könnten die Maulschellen vielleicht der Inklusion dienen (dreimal pro Tag, jeweils nach den Mahlzeiten, als Therapie und als Prophylaxe).

Naja, wie auch immer. Die Leute, die sowas machen, werden diesen meinen Appell ohnedies nicht lesen (können), denn das wenige Gehirnschmalz, über das sie verfügen, wird kaum in der Lage sein, Buchstaben zu entziffern, schon gar nicht, wenn sie auch noch zu Wörten und ganzen Sätzen aneinandergereiht sind.

Und wenn doch: Dann schämt Euch was, Ihr Vollpfosten!!!

der-beobachter

Aus dem Corona-Mundschutzgeschmückten Erle grüßt

DeWo