Skulpturen aus Eichenholz und Stahl

Raesfeld. Ludwig Maria Vongries, Künstler und Bildhauer, präsentiert ab Ende September seine neuen Kunstwerke auf einem Skulpturenweg in Raesfeld. In der Verarbeitung nutzt er Eichenholz der Region und Stahl, gegossen und geformt in den Hochöfen des angrenzenden Ruhrgebietes, was im Gegensatz zum naturgegebenen Holz steht.

Beide beeinflussen sich auf das Schärfste: der braune Stahl wird durch die Gerbsäure des Eichenholzes schwarz, das Holz verfärbt sich erst schwarz durch das Eisenoxid des Stahls und entwickelt sich dann durch die Witterung silbergrau. Große Kräfte bringen beide Materialien in die Form der Skulptur. Der Stahl durch tonnenschwere Biegemaschinen, das Holz durch die messerscharfe Kette der Säge.

Skulpturenweg mit bis zu acht Meter hohen Kunstwerken

Die bis zu acht Meter hohen Skulpturen werden rund ein Jahr an den einzelnen Standorten zu betrachten sein. Sie geben bekannten Räumen einen neuen Look. Mit neuen Blickwinkeln und Interpretationsspielraum.

Ludwig Maria Vongries präsentiert die Miniatur eine seiner Skulpturen.
Fotos: Marie-Therese Gewert

Einige Skulpturen laden dazu ein, sie zu begehen, selbst Teil des Kunstwerkes zu werden und neue Perspektiven des umgebenden Raumes zu entdecken. Ab dem Spätsommer 2020 können Besucher des Naturparks Hohe Mark die sieben Skulpturen des Künstlers entdecken. Vorab präsentierten die Initiatoren die Skulpturen jetzt im Miniaturformat.

Bürgermeister Andreas Grotendorst kam diese Woche zur Präsentation der Miniaturformen. An der Schlossakademie der Handwerkskammer betonte er, dass der Skulpturenweg Raesfeld um eine Attraktion reicher macht.

Nicht nur für die Raesfelder selbst, sondern auch für Besucher

Ab Ende September stehen sie dann in groß auf der Bleichinsel am Wasserschloss, am Jugendhaus Raesfeld, auf dem Schlossinnenhof, am Naturpark Tiergarten Schloss Raesfeld, sowie am Karpfenteich an der Schlossfreiheit, dem Friedhof und dem Rathausplatz in Raesfeld. Schirmherr der Ausstellung ist Hans Hund, Die Eröffnung ist für September geplant, bei der Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Hovestadt eine Einführung geben wird.

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