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Im Gespräch – Bürgermeisterkandidat Andreas Overkämping

Fragen an den Bürgermeisterkandidaten Andreas Overkämping aus Erle zur anstehenden Kommunalwahl am 13. September.

Andreas Overkämping (56 J.) ist neben Martin Tesing (CDU) und Elke Rybarczy (SPD) einer der drei Bürgermeisterkandidaten in Raesfeld. Warum möchter er Bürgermeister werden?

Dies ist eine der fünf weiteren Interview-Fragen, die wir Andreas Overkämping auf der „Plauderbank“ in seiner Scheune stellten.

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Weitere Fragen an Andreas Overkämping

Kurze Biographie mit Bildungs- und Ausbildungsgang, berufliche Tätigkeiten, Hobbies, politische Erfahrungen

Ich wurde 1964 als Ältester von fünf Kindern der Eheleute Ewald Overkämping (Erle) und Hedwig Overkämping (geb. Beckmann Raesfeld) in Erle geboren. Ich ging in die Erler Grund- und Hauptschule. Anschließend zur Alexanderschule nach Raesfeld.

Ich machte eine landwirtschaftliche Ausbildung und erwarb den Titel staatlich geprüfter Landwirt auf der Höheren Landbauschule in Coesfeld.

1997 übernahm ich den elterlichen landwirtschaftlichen Bauernhof.

Ich bin mit meiner Frau, Rachel, verheiratet. Zusammen haben wir vier Kinder: zwei Mädchen und zwei Jungen.

Interessen und Hobbys

Meine persönlichen Interessen liegen in meiner Familie, in meiner Heimat und ich fahre gerne Motorrad, um die Gegend zu erkunden und nach dem Rechten zu schauen. Des Weiteren ist es für mich sehr interessant die Erfahrungen und Meinungen Außenstehender und Mitbürger über die aktuellen lokalen Gegebenheiten im Gespräch auszutauschen. Einmal im Monat spiele ich mit meinen Nachbarn Doppelkopf.

Was macht für Sie die Gemeinde lebens- und liebenswert?

Von Geburt an ist Raesfeld meine Heimat und hat deswegen eine ganz besondere Bedeutung in meinem Leben.

Die Gemeinde bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Besonders für Wanderer, Radfahrer und Naturinteressierte wird ein erholsames Erlebnis im Tiergarten ermöglicht. Neben den Wanderwegen und Trampelpfaden gibt es viele Aussichtspunkte um Felder und Tiere zu beobachten. Ich gönne mir gerne einen ruhigen Spaziergang und genieße die frische Waldluft, um dem hektischen Alltag zu entfliehen.

Angrenzend an dem Tiergarten liegt unser Wasserschloss. Die historischen Kulissen erzeugen ein abenteuerliches Gefühl. Ideal für die Vorstellungskraft seiner Kinder während Erwachsene gemütlich am Schlosscafé die Aussicht genießen.

Wie würden Sie Auswärtigen ihre Gemeinde beschreiben?

Lebendig, dynamisch, fortschrittlich und trotzdem traditionell.  Raesfeld liegt im Herzen des Münsterlandes. Hier kennt quasi jeder jeden. Unsere Gemeinde ist für das Raesfelder Wasserschloss und dem daran angrenzenden Tiergarten, sowie die Femeiche in Erle bekannt, welche einer der ältesten Bäume Deutschlands ist und eine interessante historische Rolle gespielt hat. Nicht zu vergessen ist die Sehenswürdigkeit die Predigtulme in unserem Ortsteil Homer.

Wie verbringen Sie am liebsten ihre Freizeit?

Am wichtigsten ist mir meine Familie und die Aktivitäten mit ihr. Meine Heimat erkunde ich auch unter anderem mit dem Motorrad. Was ich auch nicht missen will, ist das Doppelkopfspielen mit meinen Nachbarn, welches einmal im Monat stattfindet.

Wie engagieren Sie sich ehrenamtlich?

Ich habe der neuen KLJB Erle-Rhade wieder auf die Beine geholfen indem ich ihnen jahrelang Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt habe.

Für den Heimatverein habe ich auf der Babywiese die Wurzeln und Baumstümpfe mit meinem Bagger entfernt. Ich habe geholfen Findlinge vom Kirchengelände auf die Babywiese zu bringen.

Wenn Sie Bürgermeister werden sollten dann werden sie Vorgesetzter von rund 100 Personen, umgerechnet 55 Vollzeitäquivalente/ Ganztagsstellen sein sowie Mitarbeiter in vielen Bereichen Teilzeitstellen, z. b. im Bereich Standesamt und Jobcenter. Dies ist schon ein stattlicher Betrieb.

Welche Qualifikationen für die Führung einer so großen Belegschaft bringen Sie mit und wie stellen Sie sich den Umgang mit dieser Belegschaft vor?

Der Bürgermeister braucht ganz bewusst kein Verwaltungsfachmann zu sein. Dafür gibt es gut ausgebildete Leute in den Rathäusern unserer Republik, die in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister die Geschichte lenken. Es sollte jemand aus der Bevölkerung sein, der dadurch deren Interessen verstehen und vertreten kann. Nicht in den Schienen der Verwaltungen festgefahren ist, wie es leider anscheinend in vielen Verwaltungen ist: Dort arbeiten viele Eigengewächse, also Leute, die dort ihre Ausbildung gemacht haben, sich daran vielleicht noch auf irgendeinen Weg weitergebildet haben, ob noch nie die Möglichkeit hatten, was Anderes zu sehen/ in andere Richtungen zu gucken!

Damit was bewegt werden kann, ist es so geregelt, dass ausgerechnet der Bürgermeister als Chef der Verwaltung und Repräsentant der Kommune eben ein völlig Verwaltungsfremder sein kann.

Der Blick aus einer anderen Richtung auf Verwaltungsarbeit birgt mehr Chancen zur Beurteilung und Effizienz der Arbeit.

Es genügt ein Blick in die Gemeindeordnung NRW. Unter Paragraph 65 Absatz 2 steht: Wählbar ist, wer am Wahltag Deutscher im Sinne von Artikel 116 Absatz 1 des Grundgesetzes ist oder wer die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaats der EU besitzt und eine Wohnung in der BRD innehält, das 23. Lebensjahr vollendet hat und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist, sowie die Gewähr dafür bietet das er jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintritt.

In dieser Verordnung habe ich das Wort Verwaltungserfahrung als Voraussetzung für das Amt des Bürgermeisters nicht gefunden.

Als Bürgermeister muss man auf die Meinungen anderer eingehen und Kompromisse und Entscheidungen im Sinne des Volkes treffen. Diese Eigenschaften bringe ich mit. Als gebürtiger Raesfelder kann ich die Bürger am besten nachvollziehen und vertreten.

Über die Grenze hinaus – Amtskollegen unterstützen Dorfgemeinschaftshaus

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Das Dorfgemeinschaftshaus in Erle ist nicht mehr nur „ein Dorfprojekt“. Es findet auch in den Nachbarkommunen Anklang und stößt auf großes Interesse

Neue Anteilseigner aus den Nachbarkommunen unterstützen die Bürgergenossenschaft für das anstehende Dorfgemeinschaftshaus „Wir in Erle“.

Stand: 19.08.2020: 1200 Anteilseigner und ein Gründungskapital von 789.000 Euro.

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Sehr zur Freude von Bürgermeistermeister Andreas Grotendorst haben heute auch seine Amts- und Bürgermeisterkollegen aus den Nachbarkommunen Anteile für das genossenschaftliche Projekt „Dorfgemeinschaftshaus“ im Rathaus gezeichnet.

Das Dorfgemeinschaftshaus in Erle verbindet nun die Gemeinde Schermbeck, Reken und die Stadt Dorsten noch enger, als bisher. Neben Martin Tesing, Erster Beigeordneter, gehören zu den neuen Anteilseigner nun auch Mike Rexforth,Tobias Stockhoff und Manuel Deitert.

IHK-Kooperation mit der Julia-Koppers-Gesamtschule

Erste IHK-Kooperation nach Lockdown – Neue Partner: Rehms Druck und Julia-Koppers-Gesamtschule

Borken/Raesfeld (pd). Die Julia-Koppers-Gesamtschule mit Teilstandort in Raesfeld, und die Rehms Druck GmbH in Borken sind jetzt offizielle Kooperationspartner im Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ der IHK Nord Westfalen.

Vertreter von Unternehmen und Schule unterzeichneten heute (20. August) eine entsprechende Vereinbarung. Es ist die erste Vereinbarung nach dem Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie.

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Wollen mit Abstand eng für die Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern zusammenarbeiten: (v. l.) IHK-Projektmitarbeiterin Melanie Vennemann, Schulleiter Axel Heinz, Studien- und Berufswahlkoordinator Peter Epping, Ausbildungsleiterin Sarah Demski, Geschäftsführer Daniel Baier und Nicole Drews, Assistentin der Geschäftsführung. Foto: Presse

Damit steigt die Zahl der Kooperationen im Kreis Borken auf 119. Für die Gesamtschule ist es die fünfte Partnerschaft mit einem Unternehmen in der IHK-Initiative. Die heutige Unterzeichnung war bereits für März geplant, musste allerdings aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln konnte sie nun nachgeholt werden.

Hauptziel des IHK-Projektes

Hauptziel des IHK-Projektes ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung sowie die Unternehmen bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu unterstützen. „Der Schlüssel zum Erfolg ist das persönliche Kennenlernen: Die Schüler entdecken ihre Interessen und das Unternehmen findet Talente, die es zu fördern lohnt“, erklärt IHK-Projektmitarbeiterin Melanie Vennemann.

Mit rund 130 Mitarbeitern und einem modernen Maschinenpark gilt die Rehms Druck GmbH zu den leistungsstärksten Druckereien aus der Region. Seit vielen Jahrzehnten ist das Unternehmen als Full-Service-Druckerei in den Bereichen Akzidenzdruck, Verpackungsdruck, Dialogmarketing sowie Onlineshops erfolgreich tätig.

Überblick über spätere Berufsmöglichkeiten

Um den Schülern einen Überblick über spätere Berufsmöglichkeiten zu geben, lädt Rehms Druck Lehrer und Schüler der Julia-Koppers-Gesamtschule zu Betriebsbesichtigungen ein und erarbeitet mit ihnen in kleinen Projekten individuelle Layouts für Flyer oder auch für Cajons (Trommeln), die die Schülerinnen und Schüler im Unterricht bauen. Einige der aktuellen Auszubildenden der Rehms Druck GmbH gehen außerdem als IHK-Ausbildungsbotschafter in Schulklassen, um über ihre Ausbildungsberufe zu informieren. Zudem können sich Interessenten während der Berufe-Rallye der Julia-Koppers-Gesamtschule am Stand der Rehms Druck GmbH über die neun angebotenen Ausbildungsberufe informieren.

Keine Talente unentdeckt lassen

Daniel Baier, Geschäftsführer von Rehms Druck, unterstreicht angesichts des spürbaren Fachkräftemangels die Notwendigkeit, keine Talente unentdeckt zu lassen: „Um unser Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln, müssen wir schon heute offensiv auf die jungen Leute zugehen und immer wieder begabte und motivierte Jugendliche entdecken, ausbilden und fördern.“ Nur so könne ein Betrieb wettbewerbsfähig bleiben.

Schulleiter Axel Heinz betont: „Wir können über das IHK-Projekt unser Angebot zur Berufsorientierung praxisnah erweitern und unseren Schülern so den Weg in das Berufsleben erleichtern. Von uns Lehrern lernen unsere Schüler beispielsweise, wo und wie sie sich über Ausbildungen informieren können. Durch die Betriebsbesichtigungen und die Gespräche mit Mitarbeitern von Rehms Druck bekommen sie einen direkten Einblick in Ausbildungsberufe und das Unternehmen und können so ihre Interessen entdecken.“

Die IHK Nord Westfalen bietet allen Schulen und Unternehmen in ihrem Bezirk Unterstützung bei der Anbahnung von Kooperationen an. Ansprechpartnerinnen für das Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ sind im Münsterland Inna Gabler, Telefon 0251 707-305, und Melanie Vennemann, Telefon 0251 707-304.

Informationen im Internet: www.ihk-nw.de/schule-betrieb

Rollendes Vergnügen – Mit dem innogy E-Roller durch Raesfeld

Familie Kraß aus Erle nutzte das Angebot von innogy und machte einen Familienausflug mit E-Power

Am letzten Wochenende machte sich Familie Kraß vom Naturparkhaus aus auf den Weg mit dem E-Roller durch die Natur vor der Haustür von Raesfeld

Raesfeld (pd). Los ging es um 10.00 Uhr am Naturparkhaus, um in Richtung Homer zu starten. „Dort hatten wir uns mit dem Hohomännchen zum Frühstück verabredet“, berichtet Barbara Kraß.

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Mit Fahrtechnik vertraut gemacht

„Nach den ersten Metern auf den E-Scootern hatten wir uns schnell mit der Fahrtechnik vertraut gemacht und dem rollenden Freizeitvergnügen, die Natur vor der Haustür ganz entspannt zu erleben, stand nichts mehr im Weg. Nach einem ausgiebigen Frühstück neben der Issel und im Beisein des Homoraner Sagenwesens, ging es durch Feld und Wiesen weiter vorbei an der alten Homeraner Schule zur Isselquelle“.

Damit das Fahrvergnügen möglichst lange währte, hatte die Tochter die Idee, den Roller mit ihrem Papa zu tauschen, da der Rollerakku aufgrund des höheren Gewichts, schon ein, zwei Balken mehr Verbrauch anzeigte.

„Nach rund 20 Kilometern und neuen Eindrücken waren die Akkus der Roller leer, wir aber noch voller Power. Es war ein schönes Sommererlebnis im Naturpark Hohe Mark, da das schöne Wetter die herrliche westmünsterländische Parklandschaft unterstrich. Ein herzliches Dankeschön für dieses tolle Erlebnis.“

Die E-Scooter können noch bis zum kommenden Montag, 24. August in der Touristinfo ausgeliehen werden.

Bei Interesse an einer Testfahrt können Bürgerinnen und Bürger bei der Tourist-Info unter Tel. 02865-60910 einen Termin vereinbaren.

Raesfeld – Traktortechnik entwendet

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Beuteschaden von mehreren 10.000 Euro

Auf spezielle technische Instrumente in drei Traktoren hatten es Einbrecher in der Nacht zum Montag in Raesfeld abgesehen.

Die Täter hatten sich Zugang zum Gelände einer Firma an der Straße Schwietering verschafft. Dort bauten sie aus mehreren Traktoren Monitore und Parallelfahrsysteme aus.

Der Beuteschaden beläuft sich auf einen Gesamtwert von mehreren 10.000 Euro. Die Polizei bittet um Hinweise an die Kripo in Borken unter Tel. (02861) 9000.

Hund hatte viel Glück – Klingen statt Ketchup

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„Belegtes Brötchen“ lag in einem städtischen Beet in Weseke – Polizei ermittelt

In der Nacht zum Montag, gegen 01.00 Uhr hat ein Hund in Weseke laut Polizeibericht während seiner Gassi-Runde an der Pfarrer-Beermann-Straße ein Brötchen apportiert.

Der Hundehalter staunte nicht schlecht: Ketchup und drei scharfe Klingen, vermutlich aus einem Schaber, lagen in dem aufgeschnittenen Brötchen.

Gefährlich für den Hund Polizei
Brötchen mit Klingen. Foto: Polizei

Die Klingen waren geeignet, Verletzungen bei Mensch oder Tier hervorzurufen. Gelegen hatte der gefährliche Gegenstand in einem städtischen Beet. Der Hund blieb unverletzt.

Die Polizei ermittelt wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Hinweise bitte an die Kripo in Borken unter Tel. (02861) 9000.

Raesfeld-Erle – Stahlplatten von Baustelle entwendet

Vom Gelände einer Baustelle in Raesfeld-Erle haben Unbekannte sieben Stahlplatten gestohlen.

Die Platten haben eine Größe von jeweils 6 Meter mal 1,80 Meter. Das Geschehen spielt sich zwischen dem 10. und dem 18. August an der Straße Steensiepe ab.

Die Polizei bittet um Hinweise an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Bürgerstiftung sucht Ideen- und Zeitspender

Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer -Ideen- und Zeitspender gesucht

Seit nunmehr fast sieben Jahren besteht die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer. Während dieser Zeit hat die Stiftung Einiges auf den Weg gebracht.

Raesfeld (pd). So wurde das mittlerweile schon traditionelle „Tischlein deck dich“ ins Leben gerufen. Leider musste es in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Vormerken sollte man sich aber schon den 11.07.2021. Dann findet das „Tischlein deck dich“ wieder auf dem Naturerlebnisgelände am Schloss Raesfeld statt.

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Übergabe eines Defibrillators an die Fahrschule Strotmann. Fotos: Bürgerstif

Anschaffung und Beschaffung

Zu den Projekten, die zwischenzeitlich umgesetzt wurden, zählen  beispielhaft die Anschaffung der Rollfietsen, die Beschaffung der Plauderbänke, die Übernahme der Patenschaften für das „Haus der kleinen Forscher“ in den Grundschulen sowie für die „Klasse 2000“ in der Grundschule in Erle und die Unterstützung in der Flüchtlingshilfe. Außerdem wurden im Rahmen des Calliope-Projekts Mini-Computer für die Schüler der Grundschule angeschafft, mit denen die Kinder das Programmieren lernen können.

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Arbeit mit dem Calliope an der St. Sebastian-Grundschule

Mehr Herzsicherheit

Mehr Herzsicherheit für Raesfeld-Erle-Homer zu schaffen, hat sich die Stiftung auf die Fahnen geschrieben. Mittlerweile sind schon einige Defibrillatoren angeschafft worden. Damit überall in der Gemeinde auf die lebensrettenden Geräte zugegriffen werden kann, ist die Stiftung aber auch weiterhin auf Spenden angewiesen.

Die Bürgerstiftung ist eine „Mitmach-Stiftung“. Sie unterstützt engagierte Bürger, ihre Ideen zu verwirklichen und schafft die Möglichkeit, das Leben in der Gemeinde mit zu gestalten. Damit dieses gelingt, ist die Stiftung auf die Mitarbeit weiterer Ehrenamtlicher angewiesen. „Wenn Sie an einer Mitarbeit interessiert sind und uns unterstützen möchten, informieren Sie sich auf unserer Internetseite unter www.stiftung-reh.de über unsere Arbeit oder sprechen Sie uns an. Wir sind auf Sie angewiesen“, so die Vorsitzende der Bürgerstiftung, Jutta Bonhoff. „Denn je breiter sich die Stiftung aufstellt, desto mehr kann sie bewegen.“

Im Gespräch – Bürgermeisterkandidatin Elke Rybarczyk SPD

Fünf Fragen an die Bürgermeisterkandidatin der SPD Raesfeld Elke Rybarczyk zur anstehenden Kommunalwahl am 13. September

Elke Rybarczyk ist eine der drei Bürgermeisterkandidaten in Raesfeld. Bereits im Jahr 2014 wagte die Erlerin diesen Schritt.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Elke-Rybarczyk-SPD-Raesfeld-949x1024.jpg
Foto: SPD

Seinerzeit gewann die Bürgermeisterwahl Andreas Grotendorst mit 82,1 (4.631 Stimmen), Elke Rybarczyk SPD mit 17,9 Prozent (1.013 Stimmen).  

Nun möchte Elke Rybarczyk erneut Bürgermeisterin von Raesfeld werden. Warum?

Dies ist eine der fünf weiteren Interview-Fragen, die wir ihr auf der „Plauderbank“ vor an der Femeiche in Erle stellten.

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Weitere Frage zu Führungsqualitäten:

Wenn Sie Bürgermeisterin von Raesfeld werden sollten, dann werden Sie Vorgesetzte von rund 100 Personen, umgerechnet 55 Vollzeitäquivalente/Ganztagsstellen sowie in vielen Bereichen Teilzeitstellen, z. b. im Bereich Standesamt und Jobcenter sein. Das ist schon ein stattlicher Betrieb.

Welche Qualifikationen für die Führung einer so großen Belegschaft bringen Sie mit und wie stellen Sie sich den Umgang mit dieser Belegschaft vor?

Antwort

Falls ich Bügermeisterin werde, werde ich als Erstes die MitarbeiterInnen der Verwaltung, zu denen ich auch die Außendienstmitarbeiter (Bauhof, … ) zähle, begrüßen, mit einem Einstandsfrühstück oder -buffet verwöhnen.
Da ich seit vielen Jahren in einem Kollegium mit ca. 120 Kollegen/Kolleginnen arbeite, denke ich, dass ich mich uneitel als kollegial und „Teamplayer“ bezeichnen kann.

Meine derzeitigen Kollegen haben mich mal im Rahmen einer Ehrung einen „Fels in der Brandung“ genannt. Das will ich auch im Rathaus sein; die Tür zu meinem Büro wird (symbolisch) für jeden Mitarbeiter offenstehen. Ich were ein „offenes Ohr“ für Vorschläge, Probleme oder aber auch für Erfolge haben.

Ein weiteres Kriterium, warum ich mit Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen ein Vertrauensverhältnis aufbauen kann, ist die Tatsache, dass ich seit 41 Jahren Lehrerin bin und in dieser langen Zeit mit sehr, sehr vielen Menschen mit recht unterschiedlichen Charakteren zu tun hatte und durch mein oberstes Prinzip „Wertschätzung“ zurecht gekommen bin. Ich denke, wenn das keine Führungsqualitäten sind, was dann?

Das Wahlprogramm zur Kommunalwahl der SPD Raesfeld-Erle-Homer 2020

Gemeinsam für ein starkes Raesfeld, Erle und Homer

Mit unserer Kommunalpolitik wollen wir ein ausreichendes Angebot sinnvoller Arbeit schaffen, einen schonenden Umgang mit der Natur und der Umwelt erreichen, die sozial Schwächeren in unserer Gemeinde unterstützen, die kulturelle Betätigung aller Menschen fördern, das Vereinsleben positiv begleiten und das Wohnen in unserer Gemeinde attraktiv gestalten.
Die SPD will bei der Kommunalwahl am 13.09.2020 die Anzahl ihrer Mandate erhöhen, um noch kraftvoller als bisher Kommunalpolitik machen zu können.

Die Wahlbezirke sehen wie folgt aus:

WB 1 Thomas Fortmann, WB 2 Frank Buckenhofer, WB 3 Elisabeth Lindenhahn, WB 4 Helmut Hellenkamp, WB 5 Sonja Köhler, WB 6 Cedric Fortmann, WB 7 Nadine Heselhaus, WB 8 Hedwig Fortmann, WB 9 Thorsten Hansen, WB 10 Wolfgang Kadenbach, WB 11 Elke Rybarczyk, WB 12 Klaus Rybarczyk, WB 13 Bejamin Mikolajewski, WB 14 Karin Schuhte.


Das Programm enthält Perspektiven zur Entwicklung unserer Gemeinde in fünf Themenbereichen:

  • Dorfentwicklung Mobilität
  • Soziales
  • Natur und Umwelt
  • Digitalisierung

Das komplette Wahlprogramm gibt es auf der Seite der SPD unter dem folgenden Download-Link: www.spd-raesfeld.de

Kommunalwahl kreisweit 303.631 Bürger wahlberechtigt


Briefwahl kann bis zum 11. September 2020 beantragt werden

Kreis Borken. Für die Kommunalwahl am 13. September 2020 können jetzt die Unterlagen für die Briefwahl angefordert werden.

Das teilt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster in seiner Funktion als Kreiswahlleiter mit. Die offiziellen Wahlbenachrichtigungen sind derzeit im gesamten Kreis Borken auf dem Weg zu den insgesamt 303.631 Wahlberechtigten (2014: 298.599).

Kreiswahlleiter Dr. Ansgar Hörster informiert über die Möglichkeit der Briefwahl

Die meisten Schreiben werden inzwischen bereits zugegangen sein. Mit dem Versand der Wahlbenachrichtigungen haben nun auch die Briefwahlbüros in den Kommunen geöffnet. Bei der vergangenen Kommunalwahl im Jahr 2014 hatten bei der Kreistagswahl 6,3 Prozent der Wählerinnen und Wähler von der Briefwahl Gebrauch gemacht.

In diesem Jahr wird von einer höheren Quote ausgegangen. Manche Kommunen haben daher – auch wegen der aktuellen Corona-Lage – ihre Briefwahlbüros in größere Räumlichkeiten verlegt. Wo genau sich in diesen Fällen die Briefwahlbüros befinden, kann die jeweilige Kommune sagen.

„Briefwahl kann bis zum 11. September 2020 beim örtlichen Wahlamt beantragt werden“, macht der Kreiswahlleiter in diesem Zusammenhang deutlich. Jeder Wahlberechtigte, der am Wahlsonntag verhindert ist bzw. der sich in der Öffentlichkeit coronabedingt zurückhält, sollte diese Möglichkeit nutzen und so von seinem Wahlrecht Gebrauch machen, so Dr. Hörster.

Der Antrag auf Briefwahl kann schriftlich (auch per E-Mail oder online) oder persönlich im Wahlamt des Wohnortes gestellt werden. Eine telefonische Beantragung ist hingegen nicht zugelassen.

Bei schriftlichen Anträgen kann z. B. die Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte ausgefüllt und der Antrag an der hierfür vorgesehenen Stelle unterzeichnet werden. Die Briefwahlanträge müssen dann im Wahlamt am Wohnort abgegeben oder in einem frankierten Umschlag dorthin geschickt werden.

Ganz einfach funktioniert auch die Beantragung über ein Online-Formular, das alle Kommunen in ihrem Internetangebot bereithalten. Hier ist es bereits mit wenigen „Klicks“ möglich, die Briefwahlunterlagen zu beantragen.

Wer den Antrag auf Briefwahl persönlich im Wahlamt stellen will, muss Personalausweis und Wahlbenachrichtigungskarte mitbringen. Auf Wunsch werden die Unterlagen im Wahlamt den Antragstellerinnen und Antragstellern unmittelbar ausgehändigt. Es kann dann also direkt an Ort und Stelle gewählt werden.

Briefwahlunterlagen können auch von einer anderen Person abgeholt werden. Dies setzt jedoch voraus, dass diese Person hierzu bevollmächtigt ist. Die entsprechende Vollmacht ist auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung zu erteilen. Bevollmächtigte dürfen für höchstens vier Wahlberechtigte die Wahlunterlagen abholen.

Die Briefwahl selbst ist dann so rechtzeitig auf den Weg zu bringen, dass sie für die Kommunalwahl am Wahltag bis 16 Uhr bei der zuständigen Stelle eingeht. Kreiswahlleiter Dr. Hörster empfiehlt allerdings, Briefwahl möglichst frühzeitig zu beantragen, damit für die Bearbeitungszeit und die Postlaufzeiten zum Antragsteller und zurück genügend Zeit zur Verfügung steht. Denn verspätet eingegangene Wahlbriefe können bei der Stimmenauszählung nicht mehr berücksichtigt werden.

33 Rückkehrer aus Risikogebieten waren positiv

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Landrat Dr. Kai Zwicker: „Von den letzten 56 positiv infizierten Personen im Kreis Borken waren 33 Rückkehrer aus Risikogebieten“ Pflicht zum Testen und zur häuslichen Absonderung

Kreis Borken (pd). Das Kreisgesundheitsamt Borken hat jetzt die jüngsten Infektionsfälle im Kreisgebiet analysiert.

„Von den letzten 56 Coronavirus-infizierten Personen waren 33 Rückkehrer aus Risikogebieten“, fasst Landrat Dr. Kai Zwicker das Ergebnis dieser Recherche zusammen und ergänzt: „Hinzu kommen einige, die mit diesen Personen Kontakt hatten – in der Familie oder beispielsweise bei Feierlichkeiten.“

Vor diesem Hintergrund erinnert der Landrat noch einmal nachdrücklich an die Pflicht von Rückkehrern aus Risikogebieten: „Lassen Sie sich sofort testen und begeben Sie sich bei Rückkehr unmittelbar in häusliche Absonderung, bis Ihr Testergebnis vorliegt!“ Auch in der eigenen Familie müsse man sich dann sehr umsichtig verhalten, um niemanden anzustecken. Dr. Zwicker unterstreicht: „Dieses Vorgehen ist zwingend, damit die Lockerungen der vergangenen Wochen nicht zurückgenommen werden müssen.“

Im Gespräch – Bürgermeisterkandidat Martin Tesing CDU

Fünf Fragen an den Bürgermeisterkandidaten der CDU Raesfeld Martin Tesing zur anstehenden Kommunalwahl am 13. September

Martin Tesing (CDU) ist einer der drei Bürgermeisterkandidaten in Raesfeld.

Im Oktober 2009 wurde der 57-Jährige zum Ersten Beigeordneten der GemeindeRaesfeld gewählt und war zunächst für die Bereiche Bauen, Soziales undOrdnung zuständig. Seit Oktober 2014 ist Tesing als Kämmerer für die Finanzen der Gemeindeverantwortlich und leitet weiterhin den Baubereich.Vom Rat der Gemeinde Raesfeld wurde er im September 2017 als Erster Beigeordneter bestätigt.

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Bürgermeisterkandidat Raesfeld Martin Tesing (CDU) Foto: Petra Bosse

Nun möchte Martin Tesing Bürgermeister von Raesfeld werden. Warum? Dies ist eine der fünf weiteren Interview-Fragen, die wir ihm auf der „Plauderbank“ vor dem Rathaus stellten.

Sein Ziel zusammengefasst ist: Raesfeld sicher in die Zukunft führen!

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Wahlprogramm der CDU Raesfeld zur Kommunalwahl 2020

Wofür wir stehen! Die CDU macht auch weiterhin starke Politik für Raesfeld.

Leben im Ort Jeder, der bei uns wohnt, soll sich bei uns wohlfühlen! In enger Zusammenarbeit mit unserer Verwaltung tragen wird als CDU Gemeindeverband Sorge dafür, dass unsere Bürgerinnen und Bürger Zugang zu wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Dienstleistungen im nahen Wohnumfeld erhalten.

Neben einer guten Infrastruktur, zu der der Straßen- und Wegebau und die öffentlichen Gebäude gehören, bieten unsere vielfältigen, kleinen und mittelständischen Unternehmen ein reichhaltiges Waren- und Dienstleistungsangebot für die Bevölkerung. Vervollständigt werden diese Strukturmerkmale durch eine gelebte Dorfgemeinschaft, unsere zahlreichen Vereine und die vielen Ehrenamtlichen.

Da komplette Wahlprogramm gibt es auf der Seite der CDU unter dem folgenden Download-Link: www.cdu-raesfeld.de

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Die Kandidaten CDU-Raesfeld-2020. Foto: Petra Bosse

Die Kandidaten und ihre Wahlbezirke – Kommunalwahl Raesfeld 2020

Raesfeld
Karl-Heinz Tünte (1), Ralf Kock (2), Benedikt Limberg (3) Dr. med. Sarah Gößling (4) Arno Berning (5) Hans-Dieter Strothmann (6), Dietmar von Berswordt (7), Bernhard Bölker (8) und Homer 9. André Olbing.

Erle

Stephan Elfering (10), Arno Brömmel (11), Bärbel Unnebrink (13), André Wachtmeister (14) und Wilfried Theis (12).

Weiteres Interview mit Elke Rybarczy SPD folgt!

Nichtangepasste Geschwindigkeit sorgt für Unfälle bei Starkregen

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Münster (ots). Plötzlich aufziehende Gewitter mit Starkregen können für schlechte Sicht und Aquaplaning auf den Straßen sorgen. Oft werden Autofahrer überrascht und fahren in eine Schlechtwetterfront hinein. Die Witterungs- und Verkehrsverhältnisse wechseln dabei schnell und fordern die ganze Aufmerksamkeit. Gerade nach der langen Trockenheit bildet sich sehr schnell ein Schmierfilm auf der Fahrbahn. Allein am letzten Wochenende kam es zu fünf Unfällen auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich der Polizei Münster. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt.

In diesem Zusammenhang weiß die Polizei darauf hin, dass alle Autofahrer die Geschwindigkeit den Straßen- und Witterungsverhältnissen anpassen sollen und nur so schnell fahren, dass innerhalb des Sichtbereichs angehalten werden kann. Dabei muss berücksichtigt werden, dass sich der Anhalteweg auf regennasser Fahrbahn verlängert. Generell sollten die Reifen genug Profil haben und auch eine regelmäßige Kontrolle der Scheibenwischer helfen, um gut und sicher durch schwierige Witterungs- und Sichtverhältnisse zu kommen.

Auf ein Eis mit Elke Rybarczyk SPD

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Einladung zur Erstwählerveranstaltung mit Elke Rybarczyk

(pd). Für viele Erstwähler wird der 13. September 2020 die erste Möglichkeit politischer Teilhabe sein, denn zum ersten Mal haben sie das Recht, ihre Meinung in Form einer Stimme zu äußern.

Rund um die Wahl gibt es vielleicht noch einige Fragen. Darum lädt Elke Rybarczyk die jungen Wähler und Wählerinnen herzlich zu einem entspannten Gespräch bei einem Eis ein.

Freitag, 21. August 2020 um 16.00 – 18.00 Uhr Eiscafé Riviera, Klümperstraße 1

Start im MehrGenerationenHaus „Der Treff“ in Borken

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Start im MehrGenerationenHaus „Der Treff“ mit Angeboten nach den Sommerferien

Das MehrGenerationenHaus „Der Treff“ startet nach den Sommerferien nun wieder mit seinen Angeboten.

Borken (pd). Allerdings ist durch die Corona Pandemie nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern möglich. Um eine vorherige Anmeldung wird deshalb gebeten.

Der Montagnachmittag startet wieder mit dem Seniorentreff. In geselliger Runde ist Zeit, sich in Gesprächen auszutauschen.

Dienstagnachmittag haben Erwachsene Gelegenheit, sich kreativ zu betätigen. Kinder können im Nebenraum betreut werden.

Am Donnerstagmorgen beginnt wieder das Besucherfrühstück. Nachmittags haben dann die Kinder Gelegenheit, beim Bastelangebot schöne Dinge für sich herzustellen.

Am Freitag findet wieder das Kochangebot statt.

Bei allen Angeboten wird auf die Einhaltung der Hygieneregeln geachtet. So sollte es möglich sein, in dieser Zeit ein paar schöne Stunden miteinander zu verbringen ohne sich und andere zu gefährden.

Infos zu den Angeboten (Uhrzeit, Teilnehmeranzahl etc.) unter: MGH „Der Treff“, Telefonnummer 02861-62013 oder Mobil 0177-7004705 – und jetzt neu per Telegram und nach wie vor per E-Mail: [email protected].

Raesfelderin mit Quad nach Unfall schwer verletzt

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Am Montag kam eine 50 Jahre alte Quadfahrerin aus Raesfeld gegen 14.30 Uhr auf der Marbecker Straße im Verlauf einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich auf dem angrenzenden Feld.

Die 50-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Ebenfalls schwer verletzt wurde der 45 Jahre alte Beifahrer aus Raesfeld. Er wurde ins Borkener Krankenhaus gebracht. Laut Polizeibericht steht der Schweregrad der Verletzung noch nicht fest.

Maskenpflicht im öffentlichen Raum NRW

Wann muss ich eine Maske im öffentlichen Raum tragen?

Coronaschutzverordnung NRW – Die Maskenpflicht ist verlängert worden und gilt vorerst bis zum 31. August 2020.

Immer wieder gibt es Unklarheiten, ab wann, oder wer eine Maske im öffentlichen Raum tragen muss. Fakt ist: Wer durch die Straßen, oder den Ort bummelt, spazierengeht, oder sich mit Personen bis zu zehn Personen im Freien aufhält, braucht keine Maske zu tragen.

Wo gilt aber die Maskenpflicht?
Generell gilt: In allen Handels-, Kultur- und Freizeit-Einrichtungen mit Publikums- und Kundenverkehr sowie im Personenverkehr, aber auch in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesensmuss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Hinweis: Wer die Maskenpflicht missachtet, darf die entsprechenden Angebote nicht nutzen bzw. Einrichtungen nicht betreten.

Welche Regelungen gelten für Veranstaltungen und Versammlungen?
Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 300 Teilnehmern dürfen stattfinden, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) sichergestellt sind.

Außer im Freien ist zudem die einfache Rückverfolgbarkeit sicherzustellen.

Sitzen Teilnehmer während der Veranstaltung auf festen Plätzen, muss – bei Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit – der Mindestabstand nicht eingehalten werden.

Und: In geschlossenen Räumen gilt außerhalb des Sitzplatzes die Maskenpflicht.
Bei Veranstaltungen mit mehr als 300 Teilnehmern bedarf es eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes.
Große Festveranstaltungen bleiben mindestens bis zum 31. Oktober 2020 untersagt; dazu zählen z. B. Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste oder Weinfeste.

Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht?
Ja. Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Von der Maskenpflicht ist befreit, wer aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann. Außerdem kann die Maske aus bestimmten Gründen vorübergehend abgelegt werden, beispielsweise zur Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen.

Gibt es besondere Regelungen bei Kulturveranstaltungen?
Es gelten ähnliche Vorgaben wie für sonstige Veranstaltungen: geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts, grundsätzlicher Mindestabstand, dauerhaft gute Durchlüftung der Räumlichkeit, Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit sowie gegebenenfalls Maskenpflicht. Bei mehr als 300 Zuschauern ist die Veranstaltung nur auf der Grundlage eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zulässig.

Was bedeuten die Regelungen des Kontaktverbots?
Unverändert dürfen sich Gruppen von höchstens zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen. Diese maximale Personenzahl gilt nicht bei Verwandten in gerader Linie oder Personen aus zwei verschiedenen Haushalten. Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen.

Welche Regeln gelten für die Gastronomie?
Weiterhin dürfen an einem Tisch maximal zehn Personen zusammensitzen – oder Personen aus zwei Hausständen bzw. Verwandte in gerader Linie. Geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit sind zu treffen, die Detailregelungen finden sich in den jeweiligen Hygiene- und Infektionsschutzstandards . Ab dem 15. Juli sind in gastronomischen Betrieben unter Auflagen auch Feste (z.B. Hochzeitspartys, runde Geburtstage) mit bis zu 150 Personen wieder möglich.

Was ist mit der einfachen und besonderen Rückverfolgbarkeit gemeint?
Im Falle einer Infizierung mit dem Coronavirus müssen den Gesundheitsbehörden Kontaktdaten von Personen, mit denen man zusammengetroffen ist, benannt werden können.

Damit diese Kontakte rückverfolgt werden können, müssen Gastgeber, Vermieter, Einrichtungsleiter, Betriebsinhaber etc. alle anwesenden Personen mit Name, Adresse, Telefonnummer und ggfls. Zeitraum des Aufenthalts mit deren Einverständnis schriftlich erfassen und die Daten für vier Wochen sicher aufbewahren.

Die Daten sind vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern und nach Ablauf von vier Wochen vollständig zu vernichten. Hierbei handelt es sich um die „einfache Rückverfolgbarkeit“.
Die „besondere Rückverfolgbarkeit“ ist gegeben, wenn neben den oben erwähnten Daten noch ein Sitzplan erstellt wird, aus dem hervorgeht, welche Person wo gesessen hat. Es besteht keine Pflicht, einen solchen Sitzplan zu erstellen. Bei bestimmten Veranstaltungen kann aber auf einen Mindestabstand zwischen den Sitzplätzen verzichtet werden, wenn ein Sitzplan erstellt wird. Wenn von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird,  ist auch der Sitzplan für vier Wochen aufzubewahren.

Jens Spahn – Wir dürfen das Wir-Gefühl nicht verlieren

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist aktuell auf Wahlkampftour im Kreis Borken unterwegs.

Am Samstag besuchte Gesundheitsminister Jens Spahn auf Einladung des CDU Ortsverband die Gemeinde Raesfeld. Hier beantwortete der Politiker Fragen der Besucher rund um die Corona-Pandemie.

Angefangen habe die Pandemie im Frühjahr mit dem Karneval in Gangelt und heute? „Mit Reiserückkehrer aus dem Sommerurlaub“, so Spahn.

Rückblickend auf die vergangenen Monate habe jeder viel gelernt, aber auch gemeinsam so manches erlitten. Harte Monate für viele. Eltern und Kinder. Die Kitas- und Schulen, die lange Zeit geschlossen, oder im Teilbetrieb waren. Homeschooling und Homeoffice. Das klinge alles am Anfang ganz nett, sei aber auch nur für höchstens zwei Wochen maximal. „Dann wird es für alle Beteiligung schon eine Nervenübung“.

Jens-Spahn-in-Raesfeld

Bis hierher gut geschafft

Darüber hinaus auch für die Wirtschaft, den Handel und für viele Unternehmen und Veranstaltungen, die abgesagt wurden. Viele haben vor wirtschaftlichen Existenzfragen gestanden. „Schwierige Zeiten, wo wir aber doch besser durchgekommen sind, als wir selber gedacht haben, im Vergleich beispielsweise zu Spanien. Wir haben es bis hier gut geschafft“.

Und mit Blick auf Veranstaltungen jeglicher Art betonte Spahn, dass jeder Bürger vielleicht es schaffen könne, auch ein paar Monate ohne Großveranstaltungen und Stadien auszukommen und darauf zu verzichten, wenn dadurch Risiken reduziert werden und es dadurch möglich gemacht werden kann, dass Schule, Wirtschaft und öffentliches Leben wieder möglich gemacht wird. „Das müssen wir miteinander schaffen im Alltag, als Gesellschaft und dennoch dabei gesprächsfähig bleiben“.

Jens-Spahn-in-Raesfeld
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellte sich auch den Fragen der Besucher

Unterschiedliche Positionen zu Corona

Das sei besonders wichtig, so Spahn, da, was Corona anbelangt, aktuell in den Familien, im Freundeskreis es die unterschiedlichsten Positionen gebe: Die ganz Vorsichtigen, und diejenigen, für die Corona eine Erfindung von Merkel, Spahn und Bill Gates sei und für die es Corona nie gegeben habe. „Deshalb finde ich es sehr wichtig, dass wir alle gesprächsfähig miteinander bleiben und nicht jeder in seiner Echokammer, in seiner WhatsApp und in seinem Facebook ist und nur den ganzen Tag das hört, was er immer schon gedacht hat“, so Spahn.

Wir-Gefühl und Zusammenhalt

Wichtig für den Bundesminister sei auch, dass die Bevölkerung es schaffe, dieses „Wir-Gefühl“, diesen Zusammenhalt von Beginn der Krise auch jetzt weiter beizubehalten. „Wir müssen versuchen miteinander verstehen, angefangen vom Busunternehmer bis hin zu Pflegekräften. Das wird sehr wichtig sein in den nächsten Monaten. Hier wird es immer um die Frage gehen, was ist die richtige Balance, was ist die richtige Sicherheit. Hier müssen wir das gesellschaftliche Miteinander aushandeln. Schritt für Schritt dafür sorgen, dass wir, mit Blick auf die Entwicklung der letzten Tage, ernsthaft wachsam sind, aber auch keine Endzeitstimmung verbreiten“.

Mit Blick auf die Pandemie sei die Regierung heute in der Lage mit den Dingen umzugehen. Laut Spahn jedoch sollte aufgepasst werden, dass diese nicht entgleitet. „Deswegen ist derzeit das Besorgniserregende, dass die Infektionen wieder ansteigenden, womit wir aber umgehen können. Schlimm wird es, wenn Zahlen immer weiter steigen und irgendwann eine eigene Dynamik bekommen“.

Fragen aus den Besucherreihen im Film unter anderem:

  1. Warum werden Lehrer und Erzieher alle zwei Wochen getestet und Krankenschwester nicht?
  2. Warum werden bei Krankenschwestern die Überstunden nicht vergütet?
  3. Schulbeginn – Maskenpflicht in Bussen und Klassen

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Meryem Ebeling – Auswanderin auf Zeit

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25 Monate lang war Kanada ihr Zuhause

Dorsten. Dank der modernen Technik des Videochats, sitzt mir Meryem Ebeling, genau gegenüber und ist doch 6222 Kilometer entfernt. Und trotz der Entfernung spüre ich auch jetzt, dass sie ihr Herz auf der Zunge trägt.

Ihren festen Job als Sozialarbeiterin im Soziokulturellem Zentrum „Das LEO“ gab Meryem Ebeling auf und zog mit ihrem Mann nach Kanada. „Carsten bekam als Ingenieur von seiner Firma das Angebot, für 25 Monate in Kanada zu arbeiten. Da haben wir sofort zugegriffen“, erzählt sie. „So eine Möglichkeit bekommen wir nie wieder.“

Meryem Ebeling findet sich schnell ein

Beide räumten ihr Haus in Hervest, verschifften ihre Möbel, lagerten Elektrogeräte ein. Diese funktionieren in Kanada aufgrund der niedrigen Spannung eh nicht., Und so ging es ab über den Großen Teich. „Es war ein langer Tag“, erinnert sich die herzliche „Auswanderin“. „Nach mehr als 14 Stunden seit unserer Abreise in Dorsten, kamen wir endlich in Waterloo, südwestlich von Toronto, an.“

Bereits ein Jahr zuvor flogen die Zwei für vier Wochen nach Kanada. Dort sahen sie sich in ihrem neuen Zuhause um. „Carsten arbeitete da bereits hier. Ich nutzte die Zeit und besuchte einen Yogakurs um Kontakte zu knüpfen.“ Die sympathische 33-Jährige fährt fort: „Als wir dann ein Jahr später wiederkamen, schloss ich mich mit unserem Mischlingshund „Punk“ der Hunderunde an. Außerdem besuchte ich einen Malkurs und nahm an einem ‚Conversations Circle‘ teil.“ In diesem Sprachkurs treffen sich Frauen aus der ganzen Welt. Für Mery, wie sie genannt wird, ist es auch heute noch sehr spannend, zu erfahren, warum sie alle ihr Land verlassen haben.

Anderes Land, andere Kultur, andere Regeln

„Ich bin freiwillig hier, habe weder finanzielle Probleme, noch muss ich mir Sorgen um meine Familie machen. Dennoch ist es schwer, in einem fremden Land mit einer fremden Sprache zurechtzukommen. Ich wurde hier jedoch sehr gut aufgenommen. Die Kanadier machen es mir mit ihrer Wertschätzung einfach, mich hier einzuleben. Sie sind nicht genervt, sondern wirklich an mir interessiert. Auch ich versuche, hier ganz viel zu lernen. Damit nehme ich das Beste aus zwei Kulturen für mich mit.“

Mery gibt zu, dass sie in den ersten Monaten in Kanada wieder so unsicher fühlte, wie damals mit 18. Da zog sie von Zuhause aus. „Hier ist so vieles anders als in meiner Heimat. In Deutschland suche ich mir meinen Arzt aus, hier muss ich mich bei einem Hausarzt online bewerben. Während die Deutschen Sicherheit bei der Arbeit suchen, ist das hier nicht wichtig.

Meryem Ebeling bringt sich ein

Auch das Schulsystem unterscheidet sich erheblich von unserem, ebenso der Umgang mit der Adoption. Und ein absolutes Muss ist es hier in Kanada, sich bei privaten Besuchen seine Straßenschuhe auszuziehen.“

„Das Thema Corona ist natürlich auch hier in Kanada präsent“, erzählt mir Meryem. „Die Grenze ist nach wie vor zu, eine Maskenpflicht gibt es erst seit Kurzem. Treffen sind eingeschränkt, aber die Menschen in unserer Region sind recht vorsichtig. Das Homeschooling an Schulen und Unis funktioniert sehr gut, denn hier waren wir auch schon vor Corona gut aufgestellt.“

Arbeiten in der Gemeinschaft

Die Dorstener Sozialarbeiterin kümmerte sich bis vor Kurzem ehrenamtlich in einer Einrichtung um behinderte Kinder. Ein Ehrenamt bekleidet hier fast jeder Kanadier, das Arbeiten in der Gemeinschaft oder in der Kirche ist für alle sehr wichtig. „Gerade bei meiner Arbeit fällt mir auf, dass hier nicht die Schwächen, sondern die Stärken der Menschen im Vordergrund stehen. Die Kinder in der Einrichtung sind nicht behindert, sondern sie benötigen besondere Hilfe, bei Schulkindern werden keine Defizite benotet, sondern ihre Stärken hervorgehoben“, bemerkt sie die Vorzüge dieses Systems.

Mery tat die Arbeit im sozialen Bereich richtig gut. Sie würde auch gerne, wenn sie und ihr Mann Anfang Oktober 2020 wieder nach Deutschland zurückkommen, nach einem Jahr Babypause weiterhin als Sozialarbeiterin arbeiten. Mit den Worten: „Ich vermisse das Leo, die Jugendlichen dort, die Kooperationspartner, besonders aber meine beiden früheren Kollegen Joshi und Dennis“, schickt Mery schon einmal vorab liebe Grüße an die Zwei in ihre alte Heimat.

Von Kanada geht es nun nach Marl

Für Meryem war eigentlich immer klar: “Ich werde Tierärztin!“ Zum Glück, wie sich später herausstellte, bekam sie keinen Studienplatz. Sie erlernte stattdessen zunächst den Beruf der Tierarzthelferin, studierte dann jedoch nach ein paar Jahren „Soziale Arbeit“.

Ihr Traum wäre es, beide Berufe zu vereinen und eine tiergestützte Pädagogik auf einem Bauernhof anzubieten. Und wer weiß, vielleicht führt ja gerade Meryems „Umweg“ über Kanada zu ihrem großen Traum.

Aus ihrem Aufenthalt in Kanada bringt das Paar eine lebenslange Erinnerung an diese Zeit mit: ihren Sohn Titus, der am 24. Juni geboren wurde. Mit ihm fassen die beiden in Marl wieder Fuß.

„Deine Geschichte in der Lokallust über mich hat uns dabei geholfen, dass wir den Mietvertrag unterschreiben konnten“, erzählt mir Mery. „So erhielten die Vermieter schon einmal einen Eindruck von uns, wir skypten anschließend und das passte dann wohl“, freut sie sich auf das neue Heim, aber auch auf ihre Rückkehr im Oktober.

NRW – 358 Menschen mit Schulbezug in Quarantäne geschickt

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Wenige Tage nach dem Start ins Schuljahr sind in NRW nach Coronafällen etliche Schulklassen in Quarantäne geschickt worden, mehrere Schulen wurden geschlossen.

Im Regierungsbezirk Arnsberg wurden nach Angaben der dortigen Bezirksregierung bis Freitag insgesamt 23 Infizierte an Schulen gezählt und 14 Schulklassen nach Hause geschickt.

NRW (pd). Eine Sprecherin der Bezirksregierung sagte der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, dass in diesem Regierungsbezirk bisher insgesamt 358 Menschen mit Schulbezug in Quarantäne geschickt wurden.

Schulen wurden in NRW in Hamminkeln, Köln und Minden vorübergehend stillgelegt. Quarantäne-Anordnungen für Schüler oder Klassen gab es nach Angaben der Städte und Kreise in Mülheim, Essen, Herne, Hattingen, Witten, Unna, Düren, Dorsten und Remscheid. Besonders hart betroffen ist Soest. Hier wurden gleich an vier Schulen Infizierte gezählt.

Das NRW-Schulministerium erklärte am Freitag der WAZ, es habe Kenntnis von zwei vorübergehenden Schulschließungen in Viersen und Dorsten und darüber hinaus von landesweit zehn Teilschließungen für Klassen oder Lerngruppen.

Coronavirus in allen Lebensbereichen

Schul-Staatssekretär Mathias Richter sagte: „Die Coronavirus-Pandemie wird weiterhin zu Infektionen in allen Lebensbereichen NRWs führen, und auch Bildungseinrichtungen werden davon nicht ausgenommen sein.“

NRW habe sämtliche Vorkehrungen getroffen, dass bei einem Infektionsgeschehen breit in Schulen getestet werde und die erforderlichen Maßnahmen von den zuständigen Gesundheitsbehörden ergriffen würden. „Wichtig ist, dass künftig nicht jegliche Infektion im Umfeld von Schulen automatisch zu einer kompletten Schulschließung führt, sondern die zuständigen Behörden auch mildere Maßnahmen prüfen“, so Richter.

„Es überrascht mich nicht, dass die ersten Klassen schon in Quarantäne sind“, sagte Maike Finnern, Landeschefin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) der Zeitung.

Die Lage bestätige die Richtigkeit der GEW-Forderung, dass mit mehr Abstand unterrichtet werden müsse. Die in NRW kostenlosen Coronatests für Lehrer hätten früher angeboten werden müssen.

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