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Kreis Borken-Impfstoff derzeit nur für Zweitimpfungen verfügbar

Aktuelles aus dem „Impfzentrum Kreis Borken“: Impfstoff derzeit nur für Zweitimpfungen verfügbar

Wer sich derzeit eine Erstimpfung gegen Covidd-19 im Impfzentrum Borken abholen möchte, muss, nicht nur wie im Impfzentrum Kreis Borken, auf eine Erstimpfung warten.

Kreis Borken. Das „Impfzentrum Kreis Borken“ weist heute darauf hin, dass zurzeit leider weiterhin keine Termine über die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) unter 116117 buchbar sind: Die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen erhalten vom Land bis mindestens Mitte Juni nur Impfstoff für die Zweitimpfungen. Daher können derzeit bis auf weiteres keine neuen Termine freigeschaltet werden.

49.000 Impfdosen für Zweitimpfungen

Angekündigt sind für die Zweitimpfungen im Impfzentrum rund 49.000 Impfdosen. Darüber hinaus werden rund 7.000 weitere Impfdosen für mobile Zweitimpfungen erwartet, im Wesentlichen für die Zweitimpfungen des Personals von Kita, Grund- und Förderschulen.

Entsprechend können derzeit auch noch keine weiteren Aussagen dazu getroffen werden, wann neue Ersttermine für welche Personengruppen über die Impfzentren bereitgestellt werden können oder wie eine Terminvergabe für die Impfzentren nach Wegfall der Priorisierungen gestaltet wird.

Das „Impfzentrum Kreis Borken“ erreichen auch bereits die ersten Fragen, was eine Impfung von Kindern und Jugendlichen angeht: Diese Impfungen sollen dann nach entsprechendem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz zunächst durch die niedergelassenen Ärzte, insbesondere die Kinderärzte erfolgen. Allerdings ist zu beachten, dass zunächst wohl nur begrenzte Mengen an Impfstoff vorhanden sein werden.

Regelungen: Verkehr über die Grenze Deutschland-Niederlande

Verschärfung der Regelungen auf niederländischer Seite – Keine Testpflicht für Einreisende aus den Niederlanden

Verkehr über die Grenze Deutschland-Niederlande: Diese Regelungen gelten
Nachbarland ist vom RKI nicht mehr als „Hochinzidenzgebiet“ sondern als „Risikogebiet“ eingestuft – Verschärfungen allerdings auf niederländischer Seite


Kreis Borken(pd). Zum 30. Mai hat das Robert-Koch-Institut (RKI) die Niederlande als „Risikogebiet“ eingestuft. Aufgrund der sinkenden Inzidenzzahlen dort handelt es sich damit nicht mehr um ein „Hochinzidenzgebiet“.

Damit gelten nicht mehr die besonderen Regelungen, die für die Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet bestehen, wie es zuvor der Fall war. Derzeit gilt bei der Einreise aus den Niederlanden nach Deutschland grundsätzlich folgendes:

  • Es besteht eine Anmeldepflicht: Einreisende aus „Risikogebieten“ sind verpflichtet, sich vor der Einreise digital unter https://www.einreiseanmeldung.de anzumelden.
  • Ausnahmen gelten insbesondere für den „kleinen Grenzverkehr“, also bei einem Aufenthalt unter 24 Stunden, sowie für Grenzpendler/innen.
  • Es gilt eine Absonderungspflicht: Einreisende aus Risikogebieten müssen sich für 10 Tage in Quarantäne begeben. Die Quarantäne kann jedoch durch ein negatives Testergebnis sofort beendet werden (Antigen-Schnelltest, nicht älter als 48 Stunden).
  • Alle Schnellteststellen im Kreisgebiet sind unter www.kreis-borken.de/testen zu finden. Auch Genesene oder vollständig Geimpfte Personen müssen nicht in Quarantäne.

Ausnahmen

Zudem sind u. a. Durchreisende durch Deutschland sowie Grenzpendler/innen und der „kleine Grenzverkehr“ von dieser Regelung ausgenommen.
Eine sofortige Testpflicht für die Einreise aus den Niederlanden nach Deutschland besteht grundsätzlich nicht.

Dies ist laut Einreiseverordnung des Bundes nur bei Hochinzidenzgebieten, Virusvariantengebieten und der Einreise auf dem Luftweg vorgesehen. Es ist also bei der Einreise nach Deutschland kein negativer Test mitzuführen, jedoch muss spätestens 48 Stunden nach der Einreise unter www.einreiseanmeldung.de ein Test-, ein Genesenen- oder ein Impfnachweis übermittelt werden.

Kleiner Grenzverkehr

Ausnahmen gelten insbesondere für den „kleinen Grenzverkehr“, also bei einem Aufenthalt unter 24 Stunden, sowie für Grenzpendler/innen.
Bei der Einreise aus Deutschland in die Niederlande gilt seit dem 1. Juni, dass nun ab einem Alter von 13 Jahren ein Nachweis vorliegen muss, dass man negativ auf COVID-19 getestet wurde (PCR-Test). Das gilt nicht nur bei Flug-, Zug- oder Buseinreise, auch bei Reisen mit dem eigenen Fahrzeug ist ein Test erforderlich.

Über die genauen Regelungen im Nachbarland sowie Ausnahmen davon informiert die EUREGIO schnellstmöglich unter https://www.euregio.eu/de/ sowie unter https://grenzinfo.eu.
Die niederländische Regierung informiert im Internet unter https://www.government.nl/topics/c/coronavirus-covid-19/visiting-the-netherlands-from-abroad/mandatory-negative-test-results-and-declaration (auf Englisch).

Rita Flück bietet einen Gassi-Service für Hunde an

Glückliche und zufriedene Hunde. Wenn Rita Flück an der Haustür klingelt, freuen sich die Hunde „wie Bolle“, denn dann wissen sie, dass es zu einem einstündigen und abwechslungsreichen, einstündigen Spaziergang vor die Tür geht.

Wie mit Taya, die seit einem halben Jahr regelmäßig die gemeinsamen Ausflüge mit Rita Flück genießt.

Immer mit einem anderen Hund unterwegs ist die Raesfelderin Rita Flück. Sie bietet aus ihrer Liebe zum Vierbeiner einen Hunde-Gassi-Service an und hat mittlerweile schon etliche Kunden, die ihr Vertrauen und ihr das geliebte Haustier anvertrauen. „Einige Termine, aber nicht mehr viele habe ich noch frei“, so Flück. Allerdings bevorzuge sie Tiere aus der näheren Umgebung, um die Anfahrtszeiten kurz zu halten.

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Rita Flück mit Hund Taya. Unterwegs diesmal in Erle. Foto: Petra Bosse

Praktikum in einer Hundeschule

Schon als Kind sei sie hundebegeistert gewesen, sagt Flück. Jetzt hat sie daraus ein Angebot gemacht, das sehr gut angenommen wird. „Die Kinder sind aus dem Haus, meine Arbeit habe ich reduziert und da stellte sich die Frage, was kann ich in meiner Freizeit machen“, erzählt die hundeerfahrene Erlerin, die im Vorfeld ein Praktikum in einer Hundeschule machte. Dort habe sie überwiegend bei der Welpen- und Junghundegruppe mitgearbeitet.

Und Erfahrungen mit Hunden sei die erste Voraussetzung, um überhaupt so einen Hunde-Gassie-Service anzubieten. Deshalb werde beim ersten Gespräch mit den Hundebesitzern erst einmal abgeklopft, wie die einzelnen Tiere so drauf sind. „Es ist wichtig, dass ich auf jeden Hund eingehe, denn jedes Tier ist anders, hat ein anderes Temperament. Anders geht es auch nicht“, so Flück.

Gassie-Hunde-Service-Raesfeld

Vertrauen

Und wenn sich Hund und Halterin gut kennen, dann sei es kein Problem, dass die Hunde auch schon einmal, nach Absprache der Halter, von der Leine gelassen werden. Vertrauen sei gut, aber eine für den Gassi-Service abgeschlossene Hundeversicherung sei ebenfalls sehr wichtig.

Zudem achtet Flück während der Spaziergänge darauf, auf Wildtiere Rücksicht zu nehmen. Dazu gehören aber auch die Hundekot-Beutel, die Rita Flück immer mit sich führt. Und damit es der Halterin und ihrem Gasthund nicht langweilig wird, werden immer andere Gassi-Routen ausgesucht. Gebucht werde sie hauptsächlich von Leuten, die krankheitsbedingt oder wegen der Arbeit keine Zeit haben. „Wenn ich komme, dann haben es die Hunde schnell raus, dass es losgeht, und freuen sich jedes Mal aufs Neue mich zu sehen“, fügt Flück hinzu und lacht.

Weitere Informationen auf der Homepage: www.ritas-dogwalk.de

Stufe 1 – Weitere Erleichterungen Kreis Borken

Die Corona-Infektionslage hat sich im Kreis Borken sehr positiv entwickelt und liegt stabil unter 35

Die Inzidenz befindet sich am heutigen Montag, 31. Mai, am fünften Werktag in Folge unter dem Schwellenwert von 35. Folglich gelten für den Kreis Borken ab Mittwoch, 2. Juni, weitere Erleichterungen und Lockerungen.

Dies stehe nun am Mittwoch, 2. Juni 2021, ab 0 Uhr an, teilt Landrat Dr. Kai Zwicker erfreut mit.
Zu den bereits weitreichenden Lockerungen, die seit dem Unterschreiten des Schwellenwertes von 50 im Kreis Borken (28. Mai 2021) gelten

Die neuen Regelungen gelten unter anderem für die Bereiche Sport, Unterhaltung, Kultur, Gastronomie und Einzelhandel. Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln und vor allem die Maskenpflicht muss weiter beachtet werden.

Welche Regeln gelten ab Inzidenzwert 2
Welche Regeln gelten ab Inzidenzwert 2
Welche Regeln gelten ab Inzidenzwert 2
Welche Regeln gelten ab Inzidenzwert 2

Rinder-Strategie als weiterer Meilenstein einer nachhaltigen Nutztierhaltung

Weltbauerntag und Tag der Milch: Rinder-Strategie als weiterer Meilenstein einer nachhaltigen Nutztierhaltung

Landwirtschaftsministerium und Landwirtschaftsbranche legen Branchenvereinbarung für den Rindersektor vor / Heinen-Esser: Entscheidend sind faire Preise und eine verlässliche Kennzeichnung

  • Verbesserung des Tierschutzes in der Nutztierhaltung
  • faire Preise und eine verlässliche Kennzeichnung
  • Tierwohl-App
  • Förderung der Sommerweidehaltung
  • Etablierung einer Tiergesundheitsdatenbank

(pd). Die Landesregierung schreitet in der Erarbeitung und Umsetzung einer nachhaltigen Strategie für die Nutztierhaltung weiter konsequent voran. Nachdem der erste Schwerpunkt der 2020 veröffentlichten Strategie in der Schweinehaltung lag, richtet sich der Fokus jetzt auf den Rindersektor. Ein heute vorgelegtes Strategiepapier zeigt Wege in der Rinderhaltung auf, die sowohl das Tierwohl verbessern als auch klima-relevante und ökonomische Aspekte berücksichtigen. Die Strategie für die Rinder- und Milchviehhaltung wurde in den vergangenen Monaten mit Behörden, Wirtschaft und Verbänden erarbeitet. Begleitet wird sie durch eine Branchenvereinbarung.

Förderung-Weidetierhaltung
Fotos: Petra Bosse

Verbesserung des Tierschutzes in der Nutztierhaltung

Hierzu erklärt Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser: „Wir haben in den zurückliegenden Jahren maßgebliche Schritte zur Verbesserung des Tierschutzes in der Nutztierhaltung eingeleitet. Mit dem Strategiepapier für die Rinderhaltung gehen wir im Dialog mit allen beteiligten Branchen und Verbänden den nächsten Schritt. Entscheidend für nachhaltige Strukturen in der Nutztierhaltung sind faire Preise und eine verlässliche Kennzeichnung. Wenn ein weibliches Kalb am Markt weniger als 30 Euro bringt, kann die Rechnung nicht aufgehen. Aber ohne Kalb keine Milch. So soll die Strategie unter anderem die Milchbäuerinnen und -bauern unterstützen, neue Wege zu gehen. Verbraucher wünschen sich langlebige Kühe, keine neuen Rekorde über Hochleistungskühe.“

Die Branchenvereinbarung wurde am heutigen 1. Juni, dem Weltbauerntag, zugleich Internationaler Tag der Milch, von Ministerin Heinen-Esser unterzeichnet. Nachdem zuvor bereits alle Verbände unterzeichnet hatten, tritt die Vereinbarung mit dem heutigen Datum in Kraft. Mitunterzeichner sind der Landeskontrollverband NRW, die Landwirtschaftskammer NRW, der Rheinische Landwirtschaftsverband (RLV), die Rinder Union West, die Tierärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe und der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV).

Fortschrittsmonitoring

Ein Bestandteil der Branchenvereinbarung ist ein regelmäßiges „Fortschrittsmonitoring“. Dieses Monitoring erfasst die Entwicklung relevanter Kenngrößen wie Nutzungsdauer, Fruchtbarkeit oder Euter- und Klauengesundheit. Gleichzeitig ist die Branchenvereinbarung ein Bekenntnis zu engagiertem Wissenstransfer für eine bessere Tiergesundheit von Kuh und Kalb. Auch soll die Branchenvereinbarung die Digitalisierung voranbringen. Ein Ziel ist unter anderem die Entwicklung einer sogenannten Tierwohl-App, um durch eine schnelle und einfache Datenerhebung und -auswertung zielgenaue Hilfestellungen für ein verbessertes Gesundheitsmanagement zu geben.

Weidetierhaltung  Kreis Borken

Sommerweidehaltung wird gefördert

Das Landwirtschaftsministerium unterstützt die Milchkuhhalterinnen und -halter bereits heute mit einer Reihe von Maßnahmen, um die Milcherzeugung im Sinne der Branchenvereinbarung nachhaltig und tiergerecht zu gestalten. Als Tierschutzmaßnahme wird zum Beispiel die Sommerweidehaltung gefördert. Sie ermöglicht es den Kühen, auf der Weide zu fressen, die Tiere erhalten Bewegung und das Wohlbefinden wird durch mehr Reize gefördert. Eine andere Förderung gleicht zusätzliche Aufwendungen und Kosten aus, die mit der Haltung auf Stroh verbunden sind. Zu den Verpflichtungen gehört dann unter anderem auch die Bereitstellung von mehr Platz im Stall.

Landwirt Felix Brömmel züchtet Pustertaler - Sprinzen

Nordrhein-Westfalen stärkt den Tierschutz in der Nutztierhaltung

Im Dialog mit allen beteiligten Branchen und Verbänden hat die Landesregierung eine nachhaltige Nutztierstrategie erarbeitet und im Januar 2020 veröffentlicht. Unter anderem werden im Rahmen des Projektes „Stall der Zukunft “ zwei Ausbildungs- und Demonstrationsställe für zukunftsweisende Haltungskonzepte in der Schweinemast errichtet.

Zudem läuft derzeit die Pilotphase für die Etablierung einer Tiergesundheitsdatenbank, die als Früherkennungssystem Tierhalter und Behörden unterstützen und möglichen Fehlentwicklungen vorbeugen soll. Das absehbare Ende der Kastenstandhaltung in der Sauenhaltung geht maßgeblich auf eine nordrhein-westfälische Initiative zurück. Gleiches gilt für Bundesratsinitiativen zur Videoüberwachung in Schlachtbetrieben und für Einschränkungen bei Tiertransporten. Zudem wurde im vergangenen Jahr erstmals eine Tierschutzbeauftragte ernannt, die als Vermittlerin zwischen Landwirtschaft, Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Überwachungsbehörden fungiert.

Museum am Schloss Raesfeld öffnet wieder

Nach langer Pause ist es wieder möglich, das Museum am Schloss für Besucher unter Einhaltung der Corona-Regeln zu öffnen.

Ab Samstag 05. Juni 2021 ist es so weit. In der Ausstellung „Raesfeld 1939 bis 1945“ wird das Alltagsleben der Dorfbevölkerung abseits der großen Politik in der Zeit des II. Weltkriegs gezeigt.

Das Museum ist bis einschließlich 01. November 2021 an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Quote der Erstimpfungen liegt im Kreis Borken bei 50,61 Prozent

Landrat Dr. Kai Zwicker erfreut: „Die Hälfte aller Menschen im Kreis Borken hat inzwischen eine Erstimpfung erhalten!“

Impfquote: Rund die Hälfte der im Kreis Borken lebenden Menschen haben bereits eine Erstimpfung erhalten

Kreis Borken (pd). Jede zweite Bürgerin bzw. jeder zweite Bürger im Kreis Borken hat inzwischen eine erste Impfung gegen das Coronavirus bekommen. „Wir freuen uns sehr, dass jetzt die Hälfte der im Kreisgebiet lebenden Menschen geimpft werden konnte“, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker erfreut. „Die Impfquote liegt Stand heute (31. Mai 2021), 0 Uhr, bei 50,61 Prozent.“

Diese insgesamt 187.923 Impfungen sind sowohl über das „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen erfolgt, als auch über mobile Teams, in den Krankenhäusern und Arztpraxen. „Damit kommen wir Schritt für Schritt dem Ziel näher, eine breite Immunisierung zu erreichen.“

Auch die Zahl der Folgeimpfungen steigt entsprechend weiter an: Im Kreisgebiet sind derzeit 66.531 bereits zweimal geimpft (17,92 Prozent).
Einen Überblick über das Impfgeschehen im Kreis Borken ermöglicht das Dashboard dazu, das unter https://kreis-borken.de/corona-impfzahlen zu finden ist.

Aktionsende – Kreis Borken auf Platz 1 beim Stadtradeln 2021

Aktionsende „STADTRADELN 2021“: 14.233 Radelnde in 1.044 Teams erstrampelten mehr als 2,5 Millionen Kilometer – Raesfelder erradelten insgesamt 82.751Kilometer

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Wir liegen aktuell deutschlandweit auf Platz 1 – ein sensationelles Ergebnis“

Kreis Borken (pd).
Das „STADTRADELN 2021“ im Kreis Borken ist beendet. Die Bilanz ist außergewöhnlich: 14.233 Radelnde in 1.044 Teams haben sage und schreibe 2.502.370 Kilometer erstrampelt (Stand: 31.05.2021).

Das sind im Vergleich zum Vorjahr (2020: 1,422 Mio. Km) über eine Million Kilometer mehr, die die 16 Kommunen und die weiteren Radlerinnen und Radler, die auf dem Ticket des Kreises Borken mitgefahren sind, erradelt haben. Nach bisherigem Zwischenstand liegt der Kreis Borken damit deutschlandweit auf Platz 1. „Das ist ein überragendes Ergebnis. Einmal mehr haben sich im gesamten Kreisgebiet viele Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer an der Aktion beteiligt und einen Beitrag für den Klimaschutz geleistet“, freuen sich Landrat Dr. Kai Zwicker und Judith Wiltink, Abteilungsleiterin Verkehrssicherung und -aufklärung beim Kreis Borken.

Vorläufiges Ergebnis

Die Platzierung ist jedoch erstmal nur ein vorläufiges Ergebnis, denn in einigen Großstädten und Kreisen läuft der Aktionszeitraum noch später im Jahr.
Vom 1. bis zum 21. Mai 2021 lief die Kampagne des Klimabündnisses, an der sich alle, die im Kreis Borken wohnen, arbeiten bzw. einem Verein angehören, beteiligen konnten, um möglichst viele Rad-Kilometer zu sammeln.

Die Ergebnisse in den Städten und Gemeinden (Stand: 31.05.2021):

  • – Ahaus: 291.564
  • – Bocholt: 388.420
  • – Borken: 325.579
  • – Gescher: 104.979
  • – Gronau: 232.180
  • – Heek: 58.173
  • – Heiden: 97.787
  • – Isselburg: 76.692
  • – Legden: 45.534
  • – Raesfeld: 82.751
  • – Rhede: 346.782
  • – Schöppingen: 44.300
  • – Stadtlohn: 116.415
  • – Südlohn: 40.945
  • – Velen: 77.044
  • – Vreden: 139.377

Die diesjährigen Ergebnisse können unter www.stadtradeln.de eingesehen werden. Die übrigen Kilometer sind auf dem Ticket des Kreises Borken erradelt worden. Insgesamt konnten im Kreis Borken durch die erradelten Kilometer 368 Tonnen CO2 vermieden werden.

Zum Hintergrund:
STADTRADELN ist eine Kampagne des „Klima-Bündnis“, in dem sich in 27 europäischen Ländern über 1.700 Städte, Gemeinden und Kreise zum Schutz des Weltklimas zusammengeschlossen haben. Allein in Deutschland radeln von Mai bis Oktober wieder Hunderttausende von Bürgerinnen und Bürgern, darunter auch viele Verantwortliche aus der Kommunalpolitik, drei Wochen am Stück um die Wette und sammeln gemeinsam Radkilometer für „ein gutes Klima“ sowie für eine vermehrte Radverkehrsförderung in ihrer jeweiligen Heimatkommune. Ermittelt werden anschließend bundesweit die fahrradaktivsten Kommunalparlamente und Kommunen sowie vor Ort die fleißigsten Teams und Radlerinnen und Radler.

Genesen, geimpft oder getestet?

Einige Lockerungen der Corona-Auflagen sind auf Personen beschränkt, die entweder von ei­ner COVID-19-Infektion genesen oder vollständig geimpft oder negativ getestet worden sind.

Das heißt im Einzelnen:

Genesen

Eine genesene Person ist dies per Definition 28 Tage bis 6 Monate nach Infektion mit SARS-CoV-2, die durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR) gesichert wor­den ist. Alle weiteren Formen von direkten oder indirekten Nachweisen, sei es durch Antigentest oder Antikörpertest, entsprechen nicht diesem Standard.

Geimpft

Als geimpft gelten alle Menschen 14 Tage nach einem abgeschlossenen Impfzyklus. Dieser be­steht für die Impfstoffe der Firmen BioNTech, Moderna und AstraZeneca aus zwei Impfungen und für den Impfstoff der Firma Johnson & Johnson aus einer Einmalimpfung. Es werden nur Impfstoffe berücksichtigt, die in der EU zu­gelassen sind.

Getestet

Die negativen Coronatest-Ergebnisse dürfen nicht älter als 48 Stunden sein. Zulässig sind laut der derzeit geltenden Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes NRW (i.d.F. vom 22. Mai 2021) PCR-Tests ebenso wie Anti­gen-Labortests oder Antigen-PoC-Tests.

Gegen das Vergessen – Kranzniederlegung am Erler Ehrenmal

Am ursprünglichen Schützenfest-Samstag wurde durch neben der normalerweise obligatorischen Schützenmesse ebenfalls die Kranzniederlegung am Erler Ehrenmal vorgenommen.

Erle. Der amtierende Thron um König Ewald Grotendorst nahm dies gemeinsam mit Vorstand und Offizieren in dem derzeit möglichen Rahmen vor. Die Erler Jäger, welche in diesem Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum feiern, waren ebenfalls mit einer kleinen Abordnung von zwei Personen musikalisch unterstützend dabei.

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Totenehrung am Ehrenmal in Erle 2021. Fotos: Petra Bosse

Der Präsident des Schützenvereins Erle Arno Brömmel würdigte in diesem erneut ungewöhnlichen Jahr die Verstorbenen der beiden Weltkriege am Erler Kriegerdenkmal. Er dankte ganz besonders Andreas Cluse für seine Hintergrund-Recherchen der gefallenen Soldaten sowie dem Heimatverein und den Frauen der KFD Erle für die tolle „Sonnenblumenaktionen gegen das Vergessen“.

Schützenfest-Erle-2021-Ewald-Grotendorst

Die Kranzniederlegung war zugleich der letzte Akt des Schützenfestwochenendes, was alle Beteiligten nachdenklich stimmte. Erfreuen kann man sich in Erle dennoch über die schön geschmückten Straßenzüge und gehissten Hausfahnen mit einer großen Vorfreude auf das kommende Jahr.

Kranzniederlegung-Schützenfest-Erle-2021
Kranzniederlegung-Schützenfest-Erle-2021

Zwei Jahre König – Ewald Grotendorst aus Erle

Heute wäre Schützenfest in Erle, aber bereits zum zweiten Mal fällt das Fest coronabedingt aus.

Fest auf dem Thron sitzen König Ewald Grotendorst mit seiner Königin Birgit Kuhmann. Nicht nur, dass 2020 die große Jubiläumsfeier des Bürgerschützenvereins ausfiel, sondern auch die für dieses Jahr geplante Nachholung der Jubiläumsfeierlichkeiten wird es nicht geben. Dass darüber das amtierende Königspaar traurig ist, daraus machen sie keinen Hehl.

Jubiläums Thron Erle Ewald Grotendorst
Amtierender Thron: Das Königspaar Ewald Grotendorst mit Birgit Kuhmann, Stefan Rentmeister und Ulla Pass sowie Johannes Pels und Birgit Ossing(r.): Foto: Petra Bosse

Was 2019 so großartig nach dem Königsschuss anfing, verblasst allmählich und hat bis heute kein Ende gefunden. „Wir alle wünschen uns, dass wir den Schützenfestmontag 2019 klonen könnten, um dort weiterzumachen, als wenn Corona nie da gewesen wäre“, gesteht Grotendorst bedrückt, wohlwissend, dass dies nicht möglich ist.

Vogelstange Erle-neuer König ist Ewald Grotendorst
Endlich König… Vogelstange 2019.

Dabei gehörte der Tag, als Grotendorst 2019 den Vogel von der Stange holte, mit zu seinen emotionalsten und schönsten Momenten im Leben. „Für mich war es ein unbeschreiblicher Jubel und ein sehr schönes Gefühl, wie sich ganz Erle mit mir gefreut hat, als das Glück nach acht – nicht erfolgreichen Jahren – endlich auf meiner Seite war. Mir fiel ein Stein vom Herzen“, resümiert der König heute.

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Die ersten Gratulanten des neuen Königspaares 2019 waren die Brüder Grotendorst. Foto: Petra Bosse

Dann kam Corona

In den Monaten danach und vor der Pandemie gab es sogar noch so einige Termine, unter anderem die offiziellen Besuche der Schützenfeste bei den Nachbarvereinen in Homer und Raesfeld, der Königsball vom Dirigenten der Erler Jäger Oliver Jahnich in Dorsten-Altstadt, das Üfter Klumpen-Schützenfest sowie das vereinsinterne Porestavogelschießen.

Die letzte gemeinsame Feier der Throngemeinschaft sei das Bergfest gewesen, dass auf dem Raesfelder Weihnachtsmarkt gebührend gefeiert wurde, zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnend, dass dieser Termin längst nicht die Halbzeit der Regentschaft sein sollte. Denn dann kam Corona.

Schützenfest Erle 2020
Jubiläumsfeier Schützenfestwiese Erle 2020. Foto: Petra Bosse

Die Feierlichkeiten wurden überschaubar. Die Vorfreude auf das Festjahr zerplatzte wie eine Seifenblase. Statt der ursprünglich geplanten vier Tage Jubiläumsschützenfest im Juni, blieb den Erler Schützen nur ein eingeschränkter Samstagabend mit Kranzniederlegung und Schützenfestparty im Autokino-Format.

Ausgefallene Schützenfeste drücken auf das Gemüt

Nicht nur die zwei ausgefallenen Schützenfeste drücken der Throngemeinschaft auf das Gemüt, auch die strengen Kontaktbeschränkungen seien ein weiterer Tiefpunkt in der laufenden Regentschaft gewesen. So gab es in den eineinhalb Jahren der Pandemie fast keine gemeinsamen Ausflüge, keine gemütlichen Treffen, keine Versammlungen und keine Feiern. „Ich hätte nie gedacht, dass ich die Geselligkeit und unser Dorfleben jemals so vermissen werde“, fügt Grotendorst hinzu.

Ewald Grotendorst ist König (
2019 war die Welt noch in Ordnung.

Geplant war, ein Jahr Vollgas zu geben und nicht, sich drei Jahre in Zurückhaltung zu üben. „Wir werden in Zeiten von Corona nicht gefordert, also gibt es auch wenig Möglichkeiten, in Erscheinung zu treten. Da ist es schon ein Highlight, wenn jemand im Dorf einem von der anderen Straßenseite ‚Hallo König oder Königin‘ zuruft“. Die Throngemeinschaft wünsche sich nichts sehnlicher, als dass nun endlich wieder Normalität einkehrt und, sie die Bretter des Festzeltes unter unseren Füßen fühlen. „Das ist Dorf. Das ist Dorfgemeinschaft“.

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Totenehrung am Ehrenmal in Erle 2021

Die Hoffnung von Grotendorst sei, dass es im kommenden Jahr normal weitergeht, er das Zepter seiner Königswürde an einem Nachfolger weitergeben kann und dass wieder ein ganzes Wochenende lang gefeiert werden darf. „Wir freuen wir uns auf den Schützenfestmontag, an dem wir Königskette und Krone weitergeben können, denn dann wissen wir, dass Corona vorbei ist und wir alle zusammen bereits einen ausgelassenen Schützenfestsamstag und -sonntag hinter uns haben.“

Kranzniederlegung am Samstag am Ehrenmal

In einer kleinen und beschaulichen Runde fand am Samstagabend die Kranzniederlegung am Ehrenmal statt. Im Fokus der Rede von Präsident Arno Brömmel stand das „Vergessen“.

„Wir stehen hier an unserem Ehrenmal, was auch gleichzeitig Mahnmal gegen das Vergessen ist“.

Kranzniderlegung-Schützenverein-Erle-2021

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Tests für den Digitalen Impfausweis im Impfzentrum angelaufen

Tests für den Digitalen Impfausweis im „Impfzentrum Kreis Borken“ angelaufen – technisches Verfahren wird in Velen weiter erprobt

Am Donnerstag (27.05.2021) wurde im Impfzentrum probehalber das erste Zertifikat im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe ausgestellt.

Kreis Borken(pd). Deutschlandweit auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für den digitalen Impfnachweis, der laut Bundesgesundheitsministerium über das Robert-Koch-Institut (RKI) betrieben werden und in Kürze an den Start gehen soll.

Die Anbindung an die Impfzentren wird derzeit erprobt. Neben den Zentren in Köln und Düsseldorf ist in NRW das „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen an dem Feldversuch beteiligt. Dort konnte gestern Abend (27.05.2021) erstmals für den Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, die das Projekt betreut, ein Impfzertifikat mit QR-Code für den digitalen Impfausweis ausgestellt werden. Das teilen Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker und Dr. Elisabeth Schwenzow als Gesamtverantwortliche des Impfzentrums heute (28.05.2021) erfreut mit.

RKI gesteuerter QR – Code

Vorgesehen ist, dass künftig alle in den Impfzentren neu Geimpften automatisch im Check-Out ein Zertifikat mit einem über das RKI gesteuerten QR – Code erhalten. Dieser Code kann auf dem Handy in entsprechende Apps gespeichert und dann bei Reisen und Veranstaltungen vorgezeigt werden.

Das technische Verfahren wird in Velen in der kommenden Woche weiter erprobt. Dazu sollen dann dort täglich testweise 30 der Zertifikate ausgestellt werden. Wie es heißt, werden in Kürze die ersten Apps zur Verfügung stehen.

Anne König gewinnt die Wahl gegen Johannes Röring

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Anne König gewinnt beim CDU Kandidatenduell Wahlkreis Borken II gegen Johannes Röring

Die Borkenerin Anne König gewann am Freitagabend die Wahl im Bundestagswahlkreis Borken II für die Bundestagswahl am 26. September.

Von den insgesamt abgegebenen Stimmen ihrer Parteimitglieder erhielt die Lehrerin Anne König 685 Stimmen. Für den Landwirt Johannes Röring (63J.) aus Vreden stimmten 315.

Bereits im Vorfeld zur Nominierungsveranstaltung lud der CDU Gemeindeverband Raesfeld die beiden Kandidaten Anne König (Lehrerin) aus Borken und den noch amtierende Bundestagsabgeordnete Johannes Röring aus Vreden ein, um beide näher kennenzulernen.  

Seniorin wird Opfer skrupelloser Betrüger

Polizeibeamte jagd der Seniorin Angst vor einem angeblich bevorstehenden Einbruch ein

Bocholt (ots). Gestern veröffentlichte die Polizei Borken eine aktuelle Warnung zu den Telefonbetrügern, die sich als Polizeibeamte ausgeben – heute muss leider mitgeteilt werden, dass die skrupellosen Betrüger eine hoch betagte Bocholterin um mehrere Tausend Euro gebracht haben.

Die Tat ereignete sich am Donnerstag, nach dem jetzigen Stand ca. zwischen 17.30 Uhr und 18.30 Uhr.

Mir der schon oft beschriebenen Masche jagte der angeblichen Polizeibeamte der Seniorin Angst vor einem angeblich bevorstehenden Einbruch ein und brachte diese dazu, das Geld in die vermeintlich sicheren Hände eines Boten zu übergeben. Es füllt nun leider weiter die Taschen der Gaunerbande.

Der Bote wird wie folgt beschrieben:

circa. 30 bis 40 Jahre alt, etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß, vermutlich deutscher Herkunft, bekleidet mit eine längeren dunklen Stoffjacke. Der Mann trug weder Brille noch Bart.

Die Übergabe erfolgte in dem Wohngebiet zwischen Frankenstraße und Karolingerstraße. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kriminalinspektion 1 (02861-9000).

Telefonbetrüger- Täter bestellte Taxi

Am Mittwoche meldeten sich die Telefonbetrüger mit der „Polizeimasche“ (https://polizei.nrw/artikel/betrueger-geben-sich-am-telefon-als-polizeibeamte-aus) bei mehreren Gronauer Bürgern. Heute gingen bei der Polizei entsprechende Anzeigen aus dem Raum Reken ein.

In einem der Gronauer Fälle hatten die skrupellosen Betrüger beinahe Erfolg. Sie hatten eine Seniorin so weit gebracht, dass diese Geld von ihrem Konto abheben wollte, um es in die vermeintlich sicheren Hände der Betrüger zu übergeben.

Vorspiegelung falscher Tatsachen

Dazu hatten die Täter auch ein Taxi bestellt, mit dem die Seniorin zur Bank fuhr. Das bestellte Taxi sollte die Frau auch wieder nach Hause fahren. Die Betrüger erkundigten sich, auch hier unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, immer wieder bei der Taxizentrale über den Fortgang.

Glücklicherweise war ein Bankmitarbeiter misstrauisch geworden und hatte die Polizei hinzugezogen. So konnte der Vermögenschaden für die ältere Dame verhindert werden.

Der Fall zeigt erneut, dass es den Betrügern trotz aller Warnhinweise immer wieder gelingt, gerade ältere Menschen zu betrügen. Mitarbeiter von Geldinstituten können, wie in diesem Fall, den Schaden noch abwenden, wenn sie den möglichen Betrug wittern.

Sollte Taxiunternehmen ein Auftrag nach dem Muster „Ältere Person zu einer Bank und wieder zurück fahren“ verdächtig vorkommen – bitte einmal mehr als einmal zu wenig die Polizei informieren.

Kindertagesbetreuung in NRW kehrt in den Regelbetrieb zurück

Ab dem 7. Juni 2021 kehrt die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen landesweit in den Regelbetrieb zurück.

Im Regelbetrieb sind die rechtlichen Regelungen des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) wieder uneingeschränkt gültig.

Dies bedeutet:

Alle Kinder haben einen uneingeschränkten Betreuungsanspruch im vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang, pädagogische Konzepte können vollumfänglich umgesetzt werden. Die verbindliche Gruppentrennung ist aufgehoben. Es gelten weiterhin die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen der Corona-Betreuungsverordnung.

Der Schritt zurück zum Regelbetrieb wird weiter von einem umfangreichen Testangebot begleitet. Das freiwillige Testangebot für Kinder und Beschäftigte sowie Kindertagesbetreuungspersonen wird fortgesetzt. Allen Kindern und Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung sowie den Kindertagespflegepersonen werden landesseitig weiterhin pro Woche jeweils zwei Tests zur Verfügung gestellt. Ab dieser Woche erhalten die Einrichtungen und Kindertagespflegepersonen die kindgerechteren „Lolli“-Tests zur Eigenanwendung durch die Eltern.

A 31: Weitere drei Wochen Sperrung in Richtung Oberhausen

Im Juni 2021 führt die Autobahn Westfalen etwa vier Wochen lang vorbereitende Maßnahmen am Mittelstreifen durch. Ende der Bauarbeiten ist für Herbst 2022 geplant

Dorsten. Im Zuge des ersten Bauabschnittes von Ende April 2021 bis etwa Mitte Mai ist die Anschlussstelle Dorsten in Fahrtrichtung Emden gesperrt. Nun folgt für etwa drei weitere Wochen die Sperrung der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Oberhausen.

Der Grund: Im Juni 2021 führt die Autobahn Westfalen etwa vier Wochen lang vorbereitende Maßnahmen am Mittelstreifen durch. Daher wird der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen über zwei verengte Fahrspuren geführt. In dieser Zeit ist zudem die Anschlussstelle Bottrop-Feldhausen in Fahrtrichtung Emden gesperrt.

Sanierung der Richtungsfahrbahn Oberhausen

Weiter geht es dann im Juli und August 2021. Dann soll laut Autobahn Westfahlen die Anschlussstelle Bottrop-Feldhausen in beiden Fahrtrichtungen für etwa sieben Wochen gesperrt werden. Im Zuge der Sanierung der Richtungsfahrbahn Oberhausen wird der Verkehr in dieser Zeit mit jeweils zwei verengten Fahrspuren pro Richtung auf vier Kilometern komplett auf die Richtungsfahrbahn Emden verlegt.

Anschließend „wandert“ diese Verkehrsführung auf einen dann nur noch einen Kilometer langen Abschnitt in Richtung Norden. In diesen erneut sieben Wochen ist die Anschlussstelle Bottrop-Feldhausen nur noch in Fahrtrichtung Emden gesperrt, dafür zudem die Anschlussstelle Dorsten in Fahrtrichtung Oberhausen.

Während der Winterpause bis Ende März 2022 wird der Verkehr ganz normal auf jeweils zwei vollständigen Fahrspuren auf beiden Richtungsfahrbahnen geführt.

Sanierung der Richtungsfahrbahn Emden

Nach der Winterpause steht ab Frühjahr 2022 die Sanierung der Gegenfahrbahn in Richtung Emden an. Zunächst wird im April für etwa zwei Wochen die Anschlussstelle Bottrop-Feldhausen in Fahrtrichtung Oberhausen gesperrt.

Danach wird diese Anschlussstelle komplett gesperrt und der gesamte Verkehr für etwa sieben Wochen mit jeweils zwei verengten Fahrspuren pro Richtung auf vier Kilometern auf die Richtungsfahrbahn Oberhausen verlegt.

Anschließend (Juni 2022) „wandert“ diese Verkehrsführung analog zum Sommer 2021 auf einen dann nur noch einen Kilometer langen Abschnitt in Richtung Norden. In diesen erneut sieben Wochen ist die Anschlussstelle Bottrop-Feldhausen nur noch in Fahrtrichtung Oberhausen gesperrt, dafür zudem die Anschlussstelle Dorsten in Fahrtrichtung Emden.

Im letzten Bauabschnitt im Spätsommer 2022 arbeitet die Autobahn Westfalen erneut am Mittelstreifen. Dabei stehen fünf Wochen lang zwei verengte Fahrspuren pro Richtung zur Verfügung. Das Ende der Bauarbeiten ist für Herbst 2022 geplant.

25 Beschäftigte eines Fleischzerlegungsbetriebes in Quarantäne

Im Rahmen einer turnusmäßigen Testung wurde der Coronavirus bei Beschäftigten eines Schöppinger Fleischzerlegungsbetriebes nachgewiesen

Sofortige Quarantäne für 25 Beschäftigte und deren Kontaktumfeld angeordnet

Kreis Borken (pd). Für fleischverarbeitende Betriebe sind seit dem vergangenen Jahr regelmäßige PCR-Testungen der Mitarbeiterschaft verpflichtend vorgeschrieben. Im Rahmen einer solchen von den Betrieben selbst vorzunehmenden Testung ist jetzt bei 25 Personen das Coronavirus nachgewiesen worden, 2 davon sind Mitarbeiter eines anderen Betriebs.

21 Personen aus dem Kreis Borken

10 Infizierte wohnen in Schöppingen, 6 in Heek, 4 in Ahaus und 1 in Gronau. 4 wohnen im Kreis Coesfeld: 1 in Nottuln und 3 in Rosendahl. Das Gesundheitsamt des Kreises Borken hat daraufhin sofort für die 21 im Kreis Borken wohnenden Personen und deren zwischenzeitlich ermitteltes Kontaktumfeld eine 14-tägige Quarantäne angeordnet sowie auch das Kreisgesundheitsamt Coesfeld für entsprechende dortige Maßnahmen informiert.

Wie in solchen Fällen üblich ist auch der bei der Bezirksregierung Münster angesiedelte Arbeitsschutz eingeschaltet worden. Das Unternehmen wird zur Verhinderung weiterer Infektionen in enger Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt Borken weitere Testungen vornehmen, um eine Ausbreitung des Virus zu vermeiden.

Bürgerstiftung sucht Mieter für das Erbe von Arno Berning

Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer sucht eine handwerklich begabte Familie als Mieter für das Haus von Arno Berning

Ein Haus voller Erinnerung und mehr als auf 200 Quadratmeter Fläche-gefüllt mit Inhalt eines Lebens. Seines Lebens, das Leben von Arno Berning, der am 30. November 2020 kurz vor seinem 64. Geburtstag nach schwer Krankheit verstarb (wir berichteten).

Raesfeld. Zeit seines Lebens engagierte sich der Raesfelder Kommunalpolitiker, Ratsmitglied (CDU), Jurist und Dozent an der Polizeihochschule Hagen für die Belange und Anliegen der Raesfelder Bürger und seiner Heimatgemeinde – bis über seinen Tod hinaus. Da Arno Berning weder Angehörige, Familie oder Kinder hatte, setzte er die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer als Alleinerbe für sein Wohnhaus am Freiter Pättken, einschließlich Möbel und seiner persönlichen Dinge, ein.

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Ehemaliges Büro und Bibliothek von Arno Berning.

Dieses Haus nun zu räumen, die Dinge auszusortieren, wer bekommt was, was kann verkauft werden, was gespendet, stellte die Stiftungsmitglieder vor einer Mammutaufgabe. „Wir hatten schon während seines Klinik-Aufenthaltes eine vage Vermutung, dass etwas auf uns zukommt“, erinnert sich Heiko Gudel, Leiter der Vermögens- und Immobilienverwaltung Volksbank Raesfeld. Er sollte recht behalten, denn Mitte Dezember kam dann die Nachricht vom Amtsgericht, dass die Bürgerstiftung Alleinerbe des Hauses am Freiter-Pättken ist.

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Nachmieter gesucht von der Bürgerstiftung REH: v.l.: Jutta Bonhoff (Vorsitzende REH), Ruth Behring, Ute Heidermann-Rösler, Kathrin Bonhoff und Heiko Gudel. Foto: Petra Bosse

Sortieren, verteilen und verkaufen

Mit viel Sorgfalt und reichlich Emotionen machten sich die Ehrenamtlichen der Bürgerstiftung Anfang des Jahres an die Arbeit, das Vermächtnis zu sortieren und zu verteilen. Zum harten Kern gehörten dabei Kathrin Bonhoff, Ute Heidermann-Rösler, Heiko Gudel, Ruth und Richard Behring, Andreas Grotendorst, Lea Nagel, Jutta Bonhoff, Julia Gesing und Rita Grömping. Sie teilten sich in Gruppen auf und fingen an zu sortieren. „Da kam uns die Coronakrise gerade recht, denn es standen viele Stunden Arbeit an, die wir in dieser Zeit für all die Arbeiten gut nutzen konnten“, fügt die Vorsitzende der Bürgerstiftung Jutta Bonhoff hinzu.

Eines der größten Vermächtnisse von Berning war seine große Bibliothek. Diese ging – ein Transporter voll – an seinem ehemaligen Kollegen und Professor der Polizeifachschule nach Passau.

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Bis heute liebevoll von der Bürgerstiftung gepflegt, wurde der rund 800qm große Garten.

Enge Verbundenheit zur Heimat

Da Arno Berning ein begeisterter Heimatkundler war, wurde auch der Heimatverein Raesfeld bedacht und erhielt seine heimatgeschichtliche Sammlung und Fotos. „Einige Dinge seines Hausstandes gingen auch an die Flüchtlingshilfe, andere wiederum spendeten wir für gemeinnützige Zwecke. Ganz im Sinne von Arno, da er in vielen Vereinen aktiv war“, ergänzt Jutta Bonhoff. Und natürlich wurde auch einiges verkauft. Der Verkaufserlös fließt nun in die Bürgerstiftung und soll für weitere gemeinnützige Projekte verwendet werden.

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Rund 200qm Wohnfläche incl. Keller und Anbau hat das Haus von Arno Berning am Freiter Pättken.

Haus wird nicht verkauft

Noch ist das Haus nicht ganz leergeräumt. „Das ist ein lebender Prozess, der noch lange nicht vorbei ist“, so Gudel.

Jedoch eine Tatsache steht schon jetzt fest: Das Haus aus dem Jahre 1960 bleibt im Besitz der Stiftung. Ab Sommer soll es nun vermietet werden. Eine Bewerberliste dafür gebe es schon. Hier hat, was die neuen Mieter anbelangt, die Stiftung klare Vorstellungen: „Optimal wäre eine Familie mit handwerklichem Geschick aus Raesfeld, oder, wo der Mann oder die Frau schon in der Gemeinde arbeiten“, erklärt Gudel. Zwar sei das Haus mit Garten von rund 800 qm, incl. Keller und Partykeller in einem guten Zustand, jedoch bedingt durch das Alter gebe es aber auch kleine „Wehwehchen“.

Deshalb sei es schön, wenn sich die neuen Mieter darum kümmern könnten und bereit seien, dieses Haus gut zu pflegen. Die Mieteinnahmen verbleiben im Stiftungsvermögen, woraus auch die großen Reparaturen bezahlt werden sollen.

In Gedenken an Arno Berning und damit der Name „Berning“ in Raesfeld nicht ganz verschwindet, sammelt derzeit die Stiftung Ideen, um Aktionen rund um den Verstorbenen zu planen.

Interessierte Mieter/innen können sich melden unter der Mail Adresse: [email protected]

Unwetter am Dienstag – Tornado zog über Weseke

Im nördlichen Bereich des Ortsteils Weseke zog am Dienstagnachmittag ein Tornado aus Richtung Osten nach Westen hinweg. Feuerwehr Borken im Einsatz.

Im gesamten Münsterland gab es gestern Nachmittag ein Unwetter von Regen, Wind und Gewitter. Während das Unwetter vielerorts teilweise noch glimpflich ablief, so ging es in Borken-Weseke richtig heftiger zu. Durch den Tornado oder zu deutsch auch Windhose genannt, wurden Bäume entwurzelt und Dächer teilweise abgedeckt. Umherfliegende Gegenstände beschädigten Autos.

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Foto: Stephan Loker

Bäume entwurzelt

Nach erster Bilanz der Feuerwehr musste diese an zahlreichen Einsatzstellen tätig werden, denn durch die Windhose wurden ca. 30 Dächer von Einfamilienhäusern beschädigt sowie Carports und Gartenhütten abgedeckt und teilweise über mehrere 100 Meter durch die Luft gewirbelt. Gleichzeitig wurden cirka 50 Bäume beschädigt und ca. zehn Bäume komplett entwurzelt.

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Foto: Stephan Loker

Laut Feuerwehr habe der Schwerpunkt des Unwetters im Bereich Südlohner Straße und Holthausener Straße gelegen. Im Einsatz waren die Löschzüge Weseke und Burlo sowie die Feuer- und Rettungswache. Die Einheiten der Feuerwehr wurden von den Bauhöfen der Stadt und des Kreises Borken unterstützt. Parallel mussten der Löschzug Borken und die Feuer- und Rettungswache einen weiteren unwetterbedingten Einsatz und eine ausgelöste Brandmeldeanlage abarbeiten.

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Foto: Privat/Feuerwehr Borken

Standortsuche für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle

Kreis Borken weist auf Anmeldemöglichkeit für die vom 10. bis zum 12. Juni 2021 stattfindende weitere digitale „Fachkonferenz Teilgebiete“ hin

Kreis Borken (pd). Im Rahmen der deutschlandweiten Standortsuche für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle ist eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen. Diese erfolgt u. a. im Rahmen sogenannter „Fachkonferenzen Teilgebiete“.

Nachdem im Februar die erste dieser Konferenzen stattgefunden hat, gibt es vom 10. bis zum 12. Juni 2021 eine weitere Veranstaltung. Darauf weist bereits jetzt der Kreis Borken hin. Auch diese Konferenz wird mit Stand heute als rein digitales Format mit interaktiven Beteiligungsmöglichkeiten durchgeführt.

Anmeldungen sind auf der Seite https://www.fachkonferenz-anmeldung.de möglich.
Auf der Anmeldeseite finden sich darüber hinaus Links zum „Zwischenbericht Teilgebiete“ und dazugehörenden Unterlagen, zum ersten Beratungstermin im Februar 2021 sowie zum Programm der nun anstehenden Online-Veranstaltung.
Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) ist Träger der Öffentlichkeitsbeteiligung im Standortauswahlverfahren. Die von diesem Bundesamt ausgerichtete „Fachkonferenz Teilgebiete“ hat dabei den gesetzlichen Auftrag, den „Zwischenbericht Teilgebiete“, den die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) mbH als Vorhabenträgerin am 28. September 2020 veröffentlicht hat, im Rahmen von drei Beratungsterminen zu erörtern.

Die BGE hat den Zwischenbericht auf der Auftaktveranstaltung der Fachkonferenz im Oktober 2020 vorgestellt und erläutert, welche Gebiete aus ihrer Sicht geologisch im Verfahren weiter betrachtet werden sollen. Dazu gehören auch Teile des Kreises Borken. Es besteht schon jetzt die Möglichkeit, den Zwischenbericht auf der vom BASE eingerichteten Online-Konsultationsplattform zu kommentieren.
Über das Verfahren informiert der Kreis Borken im Internet unter https://kreis-borken.de/standortsuche.

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