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Hermann-Josef Buning nach 44 Jahren in den Ruhestand verabschiedet

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„Dem eigenen pädagogischen Kompass folgen“ – Hermann-Josef Buning nach 44 Jahren Unterricht in den Ruhestand verabschiedet.

Vier Schulleiter und nach eigener Schätzung mehr als 2000 Schüler erlebte der 70-jährige Erler in dieser Zeit als Lehrer am Gymnasium Mariengarden in Burlo. Buning hat die Entwicklung unserer Schule vom Jungengymnasium mit Internat bis heute nicht nur miterlebt, sondern maßgeblich geprägt.

Burlo (pd). Als am 22. August 1977 in NRW die Sommerferien enden, startet in Cape Canaveral die erste Voyager Sonde ihre bis heute mehr als 20 Mrd. Kilometer lange Reise; in Washington und Bonn regieren Jimmy Carter und Helmut Schmidt. Im Radio läuft ABBA; Gerd Müller hat am dritten Ligaspieltag gerade bereits sein 7. Tor geschossen. Am Burloer Gymnasium hat an diesem Tag ein junger Lehrer für Deutsch, Musik und Philosophie seien ersten Tag: Hermann-Josef Buning – Beginn einer Dienstzeit in Mariengarden, die erst 44 Jahre später nun endet.

Herman-Josef-Buning-Abschied-Mariengarden
Foto: Hermann-Josef Buning und Schulleiter Michael Brands

Umtriebige Pianist und Organist

Vier Schulleiter und nach eigener Schätzung mehr als 2000 Schüler erlebte der 70-jährige Erler in dieser Zeit. Die ehemalige Mittelstufenkoordinator, vielfache Klassenlehrer und umtriebige Pianist und Organist war an zahllosen schulischen Musikprojekten federführend beteiligt, etwa an dem traditionsreichen, jährlichen Konzert „Musik bei Kerzenschein“; er initiierte und leitete auch zuletzt rund 10 Jahre die Konzertreihe „music!garden“ im neu gebauten Forum Mariengarden, die seither zahlreiche Künstler nach Burlo geführt und auch Schülern die Welt der klassischen Musik eröffnet hat.

„Fachlich fundiert war es dein Anspruch, Schüler zu bilden und auch zu erziehen. Formales und abstrakte Vorgaben waren dir weniger wichtig. Du hast vielmehr vorgelebt, wie wichtig es ist, seine Schüler zu mögen, ja zu »lieben«“, resümierte Schulleiter Michael Brands, einer von mehreren KollegInnen, die auch selbst noch vom Neupensionär unterrichtet wurden, nun in einer kleinen Ansprache bei der Abschiedsfeier im Kollegium.

Schule als Jungbrunnen

Brands, der auch privat manche Leidenschaft mit Buning teilt, dankte ihm in persönlichen Worten als Ratgeber und Freund. „Schule war für dich auch immer ein Jungbrunnen“, umriss Brands Bunings Antrieb, nach Erreichen der offiziellen Altersgrenze weiter zu unterrichten, und wünschte ihm für die Zukunft Gottes reichen Segen. KollegInnen hatten u.a. mit Bildern und Grüßen von Weggefährten und Schulleiter a.D. Pater Kurt Fleischmann OMI ein 15-minütiges Video, ein philosophisches Ständchen und ein Abschiedsgeschenk vorbereitet.

Konferenzen und Korrekturen werde er zwar sicher nicht vermissen, wohl aber den Kontakt zu Schülern und Lehrern, ließ Buning selbst einen Hauch Wehmut erkennen. Aus der jahrzehntelangen eigenen Erfahrung gab er den zahlreichen jüngeren Kollegen den Rat, sich vor allem auf den eigenen inneren Kompass zu verlassen – eher als auf häufig kurzlebige pädagogische Modeerscheinungen.

Geschenke, Ständchen und kleine Aktionen

Geschenke, Ständchen und kleine Aktionen gab es in der kollegiumsinternen Feierstunde nach Unterrichtsschluss am Donnerstag auch für Gottfried Mainz (Mathematik/Sport) und Rolf Schmidt (Erdkunde/Sport), deren Verabschiedungen im letzten Schuljahr pandemiebedingt nicht oder nur digital hatten stattfinden können.

Bei dieser Gelegenheit nahmen LehrerInnen und Verwaltung außerdem noch einmal Abschied von Trevor Swan, Heinrich Schäfersküpper und Clemens Smirek, die sich jeweils nach ihrem offiziellen Ruhestand teils jahrelang weiterhin bei Sprachkursen, in der Schulbuchverwaltung oder im Beratungsteam engagiert hatten. Zur Verabschiedung waren auch zahlreicher ehemaliger Mariengardener Lehrerinnen und Lehrer gekommen. Zusammen ließ man die Feier mit einem kleinen Umtrunk ausklingen.

Kreis sortiert vorsorglich 5.000 Test-Sets aus

Auffällige Häufung von positiven Schnelltests am Samstag in einer Schnellteststation in Borken:

Kreis Borken (pd). Bei nachgehender Kontrolle durch PCR-Tests keine Coronavirus-Infektionen nachgewiesen – betroffene Testset-Lieferung wurden vorsorglich aussortiert

An einer Schnellteststation in Borken waren am Samstag (03.07.2021) binnen kurzer Zeit unabhängig voneinander 30 Personen positiv getestet worden.

Wenngleich nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die dort verwendeten, alle aus einer Charge stammenden Testsets fehlerhaft waren, hatte das Kreisgesundheitsamt Borken daraufhin sofort zur Kontrolle an zentraler Stelle für alle Betroffenen eine PCR-Testung organisiert. Sie kamen zudem vorsorglich in Quarantäne.

Aus dem mit der Befundung dieser Tests beauftragten Labor folgten jetzt aber keine Positivmeldungen. Damit liegen aus diesem Geschehen heraus keine Infektionen vor, konstatiert der Kreis Borken.
Recherchen des Schnellteststellen-Betreibers zu der Frage, wieso es zu dieser Häufung postiver Schnelltest-Ergebnisse in Borken kommen konnte, führten zu keinem Ergebnis. Bei Lagerung und Umgang mit den Testsets vor Ort habe es keine Beanstandungen gegeben. Der Betreiber hat die gesamte Lieferung mit insgesamt 5.000 Test-Sets noch am Samstag aussortiert.

Zeugen in Raesfeld gesucht

Am Freitag, 25.06, war ein Kind in Raesfeld laut Mitteilung der Polizei gegen 07.00 Uhr mit dem Rad unterwegs zur Schule. Den Angaben des Mädchens zufolge sei es auf der Brinkstraße gestürzt.

Ein Autofahrer habe angehalten, ihr aufgeholfen und anschließend nach der Handynummer gefragt. Es habe diese nicht herausgegeben und sich entfernt.

In der Woche darauf – am Donnerstag 01.07. -, sei es gegen 07.05 Uhr zu Fuß auf der Brinkstraße zum zweiten Mal auf den Mann getroffen, der es wiederum angesprochen habe. Der Unbekannte habe vorgeschlagen, das Kind zur Schule zu bringen und habe erneut die Handynummer erfahren wollen.

Der Mann sei etwa 60 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, von kräftiger Statur, habe einen Vollbart und schwarze Kleidung getragen. Bei seinem Auto habe es sich um einen dunklen Pkw der Marke Mercedes Benz mit niederländischen Kennzeichen gehandelt.

Zur Abklärung des Sachverhalts bittet die Polizei Zeugen sowie den Unbekannten, sich mit der Kripo in Borken in Verbindung zu setzen: Tel. (02861) 9000.

Impfzentrum – Buchung von besonderen Einzelterminen möglich

Im „Impfzentrum Kreis Borken“ ab Montag (05.07.2021) ab 8 Uhr Buchung von besonderen Einzelterminen möglich

Nutzung für Impfungen sechs Monate nach Corona-Infektion oder für „Kreuzimpfungen“

Kreis Borken (pd). Im „Impfzentrum Kreis Borken“ besteht ab Montag (05.07.2021) auch die Gelegenheit, besondere Einzelimpfungen zu bekommen. Dafür kam am Wochenende das „Go“ der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL).

Damit können dann ab 8 Uhr morgens Personen, die sechs Monate nach einer Corona-Infektion nun eine Impfung benötigen und Personen, die eine Kreuzimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTec oder Moderna) nach erfolgter Erstimpfung mit AstraZeneca wünschen, kurzfristige Termine buchen. Möglich ist dies über die Terminbuchungsstelle der KVWL im Internet unter www.116117.de und telefonisch unter 0800/11611702.

Bei beabsichtigten Kreuzimpfungen ist zu beachten, dass die Erstimpfung mindestens vier Wochen zurückliegen muss und der erstimpfende Arzt die Kreuzimpfung nicht anbieten kann.
Wichtig zudem für alle, für die im Impfzentrum gebuchte Zweitimpfungstermine mit AstraZeneca anstehen: Diese Termine können – wenn gewünscht –  auch für Kreuzimpfungen genutzt werden. Dazu bedarf es keiner vorherigen Information des Impfzentrums.

Feuerwehr Raesfeld leistet Unterstützung beim Großbrand in Vreden

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Ein Großbrand bei Wefa Press in Vreden beschäftigte mehrere Feuerwehren am Samstag. Auch die Feuerwehr Raesfeld war hier für mehrere Stunden im Einsatz.

Aus bisher ungeklärter Ursache geriet in Vreden, Up de Hacke, am Samstag (3. Juli), ein Firmengebäude in Brand. In Flammen stand eine Halle des Kunststoffverarbeitenden Betriebes Wefa Press  auf einer Fläche von ca. 170×60 Meter.

Feuerwehr Großbrand Kunststofffabrik Vreden
Foto: Feuerwehr Raesfeld-Facebook

Mit neun Einsatzkräften war die Feuerwehr Raesfeld gemeinsam mit der Kreisbereitschaft Süd in Vreden beim Großbrand im Einsatz. Wie Andrè Szczesny, Leiter der Feuerwehr Raesfeld mitteilt, erhielten die Raesfelder Einsatzkräfte ihre Alarmierung am Samstag um 12.27 Uhr.

Die Einsatzkräfte wurden am Feuergerätehaus eingeteilt, bevor es dann gemeinsam mit dem MLF inkl. MTF zum Bereitstellungsraum nach Heiden ging. Von dort fuhren die Feuerwehren Isselburg, Bocholt, Rhede, Borken, Heiden und Reken zur Einsatzstelle nach Vreden.

Feuerwehr Raesfeld Fabrik Vollbrand Vreden
Foto Feuerwehr Raesfeld

Vor Ort wurden die Feuerwehreinsatzkräfte der Kreisbereitschaft Nord und der Feuerwehr Vreden abgelöst, die schon seit den frühen Morgenstunden (4.30 Uhr) im Einsatz waren.

Die Raesfelder Feuerwehr übernahm die umfassenden Nachlöscharbeiten unter anderem mit einem Schaumangriff, um Glutnester und aufflammende Gebäudeteile abzulöschen.

Feuerwehr Raesfeld Vreden
Foto: Feuerwehr Raesfeld

Gegen 22:00 Uhr wurde die Kreisbereitschaft Süd von den Kameraden der Feuerwehr Vreden abgelöst. Diese übernahm die nächtliche Brandsicherheitswache. „Der Einsatz wird sicherlich noch einige Zeit an Nachlöscharbeiten in Anspruch nehmen. Wir wünschen den Kameraden der Feuerwehr Vreden viel Erfolg dabei“, so Szczesny.

Gegen 23:30 Uhr am Samstag konnten die Raesfelder mit ihren Fahrzeugen und wieder einsatzbereit am Feuerwehrgerätehaus Raesfeld einrücken.

Wasser marsch – Kita-St. Silvester hat eine neue Spielecke

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ERLE. Die große Hitze kann kommen. Pünktlich zum Sommer sorgte der Förderverein der Kita St- Silvester mit neuen Projekten dafür, dass sowohl die Kleinen, U3, als auch die größeren Kinder an heißen Tagen auf ihre Kosten kommen.

„Wasser marsch“ heißt es auf dem neuen Wasserspielplatz. Hier können die Jungen und Mädchen im Matschbecken nach Herzenslust spielen und mit Wasser und Sand matschen.

Kita-St.-Silvester-Erle-Förderverein
Die Wasser und Matsch-Ecke kommt bei den Mädchen und Jungen gut an. Foto: Petra Bosse

Neu im Sandkastenbereich ist auch ein neues Sonnensegel welches, so Kita-Leiterin Angela Kuhlmann, bereits an den heißen Tagen schon große Dienste geleistet habe. Die Neuanschaffung in Höhe von 1.700 Euro, gespendet von Eltern, seien für den Kindergarten eine tolle Bereicherung. Die Leiterin freut sich über das große Engagement des Fördervereins.

Aufsatteln und Abschalten – Neue Website zur Hohe Mark

RadRoute Naturpark Hohe Mark ist online

Hohe Mark RadRoute neue Website unter https://hohemarkradroute.de

Raesfeld (pd). „Deine Extraspur Natur“ – unter diesem Motto der hohe Mark RadRoute bietet die Website Vorschläge und Wissenswertes zur individuellen Planung der eigenen Auszeit im Naturpark Hohe Mark.
Die Fertigstellung der Hohe Mark RadRoute ist für die Radsaison 2022 geplant, doch schon jetzt werden die ersten Meilensteine sichtbar. Seit kurzer Zeit ist die eigene Website zum 282 km langen Rundkurs online. GPX-Downloads machen die individuelle Planung spielend einfach.

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Projektverantwortliche im Naturpark Hohe Mark: T. Knipping und C. Illenseer

Individuelle Pedal-Abenteuer

Hier kann jeder seine Lieblingstour für eine Auszeit finden. Es stehen neben den zehn Etappen der Hohe Mark RadRoute auch Mehrtages- und Tagestouren zur Wahl, die Froschkonzerte, alte Gemäuer, tierische Bewohner und immer wieder Wasserperspektiven zu bieten haben.

Impressionen von Eindrücken auf den Touren sollen die Vorfreude auf die individuellen Pedal-Abenteuer steigern.
„Wir möchten mit unserer Website eine übersichtliche und mobil optimal nutzbare Infoplattform für Radtouristen bieten. In der Umsetzung der Website ist uns daher der Spagat zwischen visuellen Impressionen und einem geringen Datenballast wichtig gewesen“, berichten die beiden projektverantwortlichen Mitarbeiterinnen Tanja Knipping und Christina Illenseer vom Naturpark Hohe Mark und haben noch einen kleinen Tipp parat: „Schauen Sie regelmäßig auf der Website vorbei, denn sie wird fortlaufend um Menüs wie „radfreundliche Gastronomie“ und „Unterkünfte“ erweitert.“

Die Website ist ab sofort im Internet unter der Adresse www.hohemarkradroute.de zu finden.
Die Umsetzung des Projektes „Hohe Mark RadRoute – neue Schleifen“ wird mit Zuwendungen des Landes NRW unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Tatsächlich 30 Positiv-Testungen binnen kurzer Zeit?


Fehlerhafte Testset-Charge oder tatsächlich 30 Positiv-Testungen binnen kurzer Zeit?

Kreisgesundheitsamt Borken geht Auffälligkeiten bei einer Schnellteststelle in Borken nach

Kreis Borken (pd). An einer Schnellteststelle in Borken sind am Samstag binnen kurzer Zeit unabhängig voneinander 30 Personen positiv getestet worden. Der kreis teilt mit, dass es zwar nicht ausgeschlossen werden könne, dass die dort verwendeten, alle aus einer Charge stammenden Testsets fehlerhaft sind.

Dennoch geht das Kreisgesundheitsamt Borken natürlich auf Nummer sicher: Es organisierte kurzfristig für die Betroffenen an zentraler Stelle eine PCR-Testung. Am Montag (05.07.2021) werden die Befunde erwartet – solange gehen alle vorsorglich in Quarantäne. Am Montag wird dazu nachberichtet.

SprinterBus-Linie S75: Mehr Fahrten am Morgen und am Nachmittag

SprinterBus-Linie S75: Mehr Fahrten am Morgen und am Nachmittag Fahrplan-Verbesserungen zum 1. Juli 2021.

Kreis Borken (pd). Gute Nachrichten für die Kundinnen und Kunden der SprinterBus-Linie S75: Zum 1. Juli 2021 hat der Kreis Borken mehr Fahrten bestellt!

Am frühen Morgen und am Nachmittag können Fahrgäste zukünftig häufiger reisen: Der Stundentakt wird dann auf einen Halb-Stunden-Takt verdichtet. Zu jeder Fahrt können wie gewohnt die zu- und abbringenden TaxiBus-Linien T75 und T18 bestellt werden.
Konkret gibt es montags bis freitags vier zusätzliche Fahrten mehr:

• Richtung Münster startet morgens zusätzlich ab Bocholt Bustreff ein Bus um 6:22 Uhr (Abfahrt Borken Bf. um 6:57 Uhr, Ankunft Münster HBF um 7:57 Uhr) und am Nachmittag ab Borken Bf. um 14:57 Uhr (Ankunft Münster HBF um 15:57 Uhr).
• Richtung Borken / Bocholt startet nachmittags zusätzlich ab Münster HBF ein Bus um 16:00 Uhr (Ankunft Borken Bf. um 17:00 Uhr, Bocholt Bustreff um 17:35 Uhr) und am Morgen um 8:00 Uhr (Ankunft Borken Bf. um 9:00 Uhr).

Alle Haltestellen der Linie S75 werden wie üblich bedient.

Möglich werden die zusätzlichen Fahrten durch ein Förderprogramm des Landes NRW für zusätzliche Betriebsleistung auf SchnellBus-Linien im Rahmen seiner ÖPNV-Offensive. Nach einer europaweiten Ausschreibung der zusätzlichen Fahrten durch den Kreis Borken konnte sich das Busunternehmen WB Westfalen Bus GmbH, ein Unternehmen der DB Regio Bus NRW, gegen mehrere Mitbewerber durchsetzen.

WB ist verantwortlich für den Betrieb dieser 4 Fahrten. Verantwortlich für den Betrieb aller anderen Fahrten auf der S75 bleibt ohne Veränderung die SWK Fahrservice GmbH.
„Ich freue mich, dass wir den Kundinnen und Kunden der SprinterBus-Linie S75 auf dieser Hauptverbindung nun am Morgen und am Nachmittag einen dichteren Fahrplantakt anbieten können.“, freut sich Vorstandsmitglied Dr. Elisabeth Schwenzow. „Die zusätzlichen Abfahrten machen den Umstieg auf den Bus zur Fahrt nach Münster und in die Region noch einfacher und bequemer.“

Übrigens: Die meisten Fahrzeuge der Sprinterbus-Linie S75 können Fahrplan-Daten in Echtzeit übermitteln. Unter „http://abfahrtsmonitor.vrr.de/start/bbm“ und über die bubim-App kann man schon zuhause oder am Arbeitsplatz sehen, ob der Bus pünktlich abfahren wird. An allen Haltestellen können Smartphone-Besitzer dafür einfach den QR-Code auf dem Fahrplanaushang scannen.

Den Fahrplan der Sprinterbus-Linie S75 gibt es immer aktuell und mit den gültigen Fahrpreisen kombiniert unter: „www.bubim.de„.

Die Sprinterbus-Linie S75 verbindet die Städte Bocholt, Rhede und Borken bequem und sicher mit der Universitätsstadt Münster.
Die Stadt Velen ist über die Linie T75 und die Gemeinde Reken über die Linie T18 an der Haltestelle Reken-Maria Veen/B67n an die S75 angebunden. Täglich nutzen viele Berufspendler, Studierende und Stadtbesucher die schnelle Busverbindung. In den modernen Bussen, darunter 4 Doppeldecker, können die Fahrgäste kostenlos WLAN nutzen.

Westfalen e.V. und musik:landschaft westfalen vereinbaren Zusammenarbeit

Erste Kooperationsvereinbarung: Westfalen e.V. und musik:landschaft westfalen vereinbaren Zusammenarbeit

Hamm/Münster/Borken/Detmold. Premiere mit kulturellem Hintergrund. Der soeben gegründete Verein Westfalen e.V. hat zum Auftakt seiner Arbeit eine Zusammenarbeit mit musik:landschaft westfalen vereinbart.

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(von links nach rechts) Susanne Festge , Münsters Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Vorsitzender Manfred Müller, Detmolds Regierungspräsidentin Judith Pirscher, Intendant Dirk Klapsing, Maximilian Klapsing. Foto: Westfalen e.V.

Westfalen e.V. verfolgt das Ziel, die Interessen der Menschen in den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster zu vertreten. Da gibt es viele Berührungspunkte- und Anknüpfungspunkte mit musik:landschaft westfalen. Denn seit 2009 verwandelt die »musik:landschaft westfalen« die schönsten Schlösser, Burgen und Landhäuser ebenso wie Parks und Industriedenkmäler in temporäre Konzertflächen. In diesen zwölf Jahren hat das klassische Musikfestival viele Veranstaltungsformate entwickelt, die in der Region für große Aufmerksamkeit gesorgt haben. Inzwischen sind mehr 400 Konzertveranstaltungen – angefangen vom großen klassischen Konzert, über Kammerkonzerte, Neujahrskonzerte bis hin zu Sonderformaten wie den Flanierkonzerten und dem Projekt „Barbecue, Beer & Beethoven“ (für Klassik- Neulinge – über die sprichwörtliche Bühne gegangen und haben gemeinsam mit den hochrangigen Künstlern aus aller Welt die westfälische Kulturlandschaft deutlich erweitert.

Beide Partner haben das Ziel, das WIR-Gefühl in Westfalen und die Identifikation mit Westfalen zu stärken. Der Weg über die Kultur ist dafür geradezu prädestiniert: An bekannten und auch eher unentdeckten reizvollen Orten in allen Landesteilen Westfalens sollen in Zukunft weitere einzigartige Spielstätten aktiviert werden. In ihren Veranstaltungsangeboten setzt sich das Festival dabei das Ziel, Westfalen und das Münsterland, das Sauerland und Ostwestfalen-Lippe als Kultur-Region für Einheimische und Gäste zu profilieren. Dabei gilt der Anspruch, als Angebot einer zusätzlichen, landesübergreifenden Veranstaltungsreihe über das reichhaltige kulturelle Leben der Region hinaus.

Mit der »musik:landschaft westfalen« steht sowohl Kommunen als auch Unternehmen und Vereinen ein Instrument zur Verfügung, mit dem Profil und Identität der Region geschärft werden – für Anwohner wie für Gäste.

In Münster unterschrieben nun Intendant Dirk Klapsing, sein Sohn Maximilian Klapsing, Vorsitzender Manfred Müller und stellvertretende Vorsitzende Susanne Festge in Gegenwart von Münsters Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Detmolds Regierungspräsidentin Judith Pirscher eine entsprechende Kooperationsvereinbarung. Die musik:landschaft westfalen agiert dabei sowohl für öffentliche als auch für private Veranstaltern als Lenker, Mitveranstalter oder Kooperationspartner unter der Dachmarke „Westfalen“.

Vorsitzender Manfred Müller: „Es freut mich, dass wir schon in so kurzer Zeit einen so kompetenten Ansprechpartner gefunden haben, der über die Kultur Westfalen nach vorne bringt. Gerne unterstützen wir Sie dabei, auch Ihren Ort unter der Dachmarke „Westfalen“ bekannter zu machen.“

Kein Raesfelder Schützenfest 2021 – Aller guter Dinge sind drei

Die amtierende Throngemeinschaft 2019/20 und 21 lässt grüßen!

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und der damit verbundenen Verordnungen und Einschränkungen wird der Raesfelder Schützenverein St. Johannis auch dieses Jahr 2021 kein Schützenfest, incl. Vorparade, Kinderschützenfest, Baumpflanzaktion, feiern.

Thron-Raesfeld-1971
Königs-Goldpaar 1971: Johannes Paß und Elisabeth Bannefeld

Grußwort vom Präsidenten Reinhard Brömmel

Liebe Raesfelderinnen und Raesfelder,
liebe Schützenbrüder

Mein Grußwort im letzten Jahr endete mit dem Satz: Bleiben sie gesund und auf Wiedersehen im nächsten Jahr. Wer hätte da gedacht, meine Person nicht ausgenommen, dass es in diesem Jahr wieder kein Schützenfest geben wird. Fast keiner war im letzten Sommer der Meinung, dass uns die Pandemie so lange beschäftigen wird. Leider kann man ein Schützenfest nicht nachholen. Aber durch die vielen Impfungen und den sinkenden Infektionszahlen hat man doch immer mehr Hoffnung auf ein Schützenfest im nächsten Jahr. Denn bekanntlich stirbt die Hoffnung ja am Schluss.

PraesidentReinhard-Brömmel-Schützen-Raesfeld

Ein besonderer Gruß gilt unserem Königspaar Michael Nattefort mit Rita Kölking und ihrem Throngefolge sowie dem Kinderschützenpaar Frederike Grotendorst mit Florian Loker. Unser Dank an Euch für ein weiteres Jahr eurer Regentschaft.

Ganz herzlich grüßen möchten wir unsere diesjährigen Jubelkönigspaare. Gerne hätten wir sie beim Schützenfest persönlich zu ihrem Jubiläum gratuliert. Wir werden sie natürlich zum nächsten Schützenfest einladen.

Kinderschützenfest Raesfeld 2019
Kinderschützenfest und Königin Frederike Grotendorst – Raesfeld 2019

Der Vorstand und Offiziere möchten alle Bürger bitten, als äußeres Zeichen der Verbundenheit mit unserem Traditionsfest an den Schützenfesttagen ihre Fahne zu hissen.
Man könnte dann beim Fahne hissen, unter Beachtung der aktuellen Coronaregeln, mit Nachbarn und Freunden die Schützenfeste vor der Pandemie Revue passieren lassen, damit ein bisschen Schützenfeststimmung aufkommmt.

Wie im letzten Jahr auch werden wir nach dem Festhochamt am Schützenfestsonntag am Ehrenmal der Opfer von Krieg und Gewalt gedenken und einen Kranz niederlegen.

Am Nachmittag findet dann die Fahrradtour für alle Vereinsmitglieder statt.

Grüßen möchten wir auch unsere Geschäftspartner, die Schausteller, die Musikgruppen und unseren Festwirt. Wir hoffen, dass ihr die Pandemie bis jetzt gut überstanden habt und im nächsten Jahr wieder dabei seit.

Im diesen Sinne bleiben sie gesund und diesmal hoffentlich ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Throngemeinschaft-Raesfeld

Gruß der amtierenden Throngemeinschaft

Liebe Raesfelder Mitbürger und Mitbürgerinnen

Aller guten Dinge sind drei.

Als Rita und ich im Jahr 2019 mit unserem Throngefolge Heiner mit Sandra und Jörg mit Marlies die Regentschaft in Raesfeld für ein Jahr antreten durften, hatten wir auch nicht gedacht, das daraus, Stand heute, drei Jahre werden.
Hatten wir Anfang letzten Jahres 2020 noch die kleine Hoffnung, mit euch gemeinsam ein Schützenfest feiern zu können, entwickelten sich die Pandemiezahlen aber so, dass wir uns – bis auf eine kleine coronakonforme, vereinsinterne Feier – weder treffen, geschweige denn ein Schützenfest feiern konnten.
Nun gibt die Entwicklung Anlass zur Hoffnung, das wir dies dann im Jahr 2022 wieder tun können.

Es gibt unter euch sicherlich viele, die von der Pandemie schwerer getroffen wurden, als ein ausgefallenes Schützenfest zu bedauern.

Wir, die Raesfelder Throngemeinschaft, wünschen euch und allen Raesfelder Bürger und Bürgerinnen vor allem Gesundheit und hoffen, das wir dann im nächsten Jahr wieder alle gemeinsam ein tolles Schützenfest feiern können.

Die Throngemeinschaft Raesfeld

Silberpaar
Silber-Königspaar Ludwig Suer und Ulrike Flück
Thron-Raesfeld-1981
Thron-Raesfeld-1981
Thron-Raesfeld-1991
Thron-Raesfeld-1991
Thron-Raesfeld-2001
Thron-Raesfeld-2001
Thron-Raesfeld-2017
Jubiläumsschützenfest: Thron-Raesfeld-2017

Impfangebot für Jugendliche ab 16 Jahren im Kreis Borken

Impfangebot für Heranwachsende ab 16 Jahren im „Impfzentrum Kreis Borken“

Bürgermeisterin appelliert: „Lassen Sie sich in den Ferien gegen das Coronavirus impfen!“ / Schulze Hessing erhält zweite Corona-Schutzimpfung.

Borken (pd). Am Montag, 5. Juli 2021, starten die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen. „Damit wir im kommenden Schuljahr mit einem geregelten Präsenzunterricht fortfahren können, ist es wichtig, dass möglichst viele Borkener_innen geimpft sind“, betont Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. Daher ruft sie nun vor allem Schüler_innenr dazu auf, das Impfangebot zu nutzen: „Im ‚Impfzentrum Kreis Borken‘ in Velen können jetzt auch junge Erwachsene ab dem 16. Lebensjahr einen Termin zur Corona-Impfung buchen.“

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Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing erhielt ihre 2. Corona-Impfung am Freitag, 2. Juli 2021, im Impfzentrum des Kreises Borken.


Die Terminbuchung erfolgt über die Kassenärztliche Vereinigung (im Internet über www.116117.de, telefonisch über die Rufnummer 0800 / 116 117 02). Eine Terminvergabe unmittelbar über die Impfzentren sieht das Land NRW nicht vor. Aktuell stehen in den Sommerferien noch zahlreiche freie Impftermine zur Verfügung, die genutzt werden sollten.
Die Terminvergabe bei den Arztpraxen erfolgt in unmittelbarer Abstimmung zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und den Arztpraxen. Für Auszubildende ist ggf. auch eine Impfung in den Ausbildungsbetrieben durch die jeweiligen Betriebsärzte möglich.

Impfen-Kreis-Borken-Schulze-Hessing
Der Ablauf im „Impfzentrum Kreis Borken“ lief für Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing (Mitte) reibungslos. Dafür sorgten unter anderem Dr. Guido Euting (Stellv. Ärztliche Standortleitung; links) und Julian Bahde (Schichtkoordinator; rechts). Fotos: Stadt Borken

Daher appelliert Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing nun: „Lassen Sie sich in den Ferien gegen das Coronavirus impfen!“
Frau Schulze Hessing selbst hat am Freitag, 2. Juli 2021, ihre zweite Schutzimpfung erhalten. „Es waren viele Impfwillige vor Ort“, freut sich Borkens Bürgermeisterin und ergänzt: „Trotz der Stoßzeit war der Ablauf im Impfzentrum reibungslos“, ergänzt sie.

Erlerin Enya Christ erhält Kilian-Preis 2021

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Kilian-Preis 2021 für besondere Verdienste im Klassenverband

Anlässlich der Entlassfeier der 10. Klasse vergangene Woche im Autokino Dorsten der Gesamtschule Schermbeck, wurden die drei alljährlichen Preise der Kiliangilde Altschermbeck an die Gesamtschüler_innen, die sich in besonderer Weise verdient gemacht haben, vergeben.

In diesem Jahr erhielten Kilian- Preis Enya Christ, Etienne Kirchner und Hannah Nissing. Die Überraschung war gelungen, denn bis zum Ende und der Zeugnisübergabe wussten die Kandidaten-innen nichts von ihrem Glück.

Kilan-Preis-2021 für Enya Christ
Die Lehrerinnen Wibke Klees (l.) und Anette Kukuk (r.) überreichten den Kilianpreis 2021 an Enya Christ (2.v.l.), Etienne Kirchner (Mitte) und Hannah Nissing (2.v.r.). Foto: Petra Bosse

Der Grund: Besonders im letzten Jahr habe Enya durch besonderen Einsatz für die Belange der Klasse hervorgestochen. Nicht nur, dass sie stets sehr hilfsbereit ihren Mitschülern_innen die Hausaufgaben zur Verfügung stellte, sie sorgte auch, sozusagen als rechte Hand der Lehrkraft zuverlässig dafür, dass nicht anwesende Mitschüler_innen über das Unterrichtsgeschehen informiert wurden.

Enya habe ein besonderes Gespür dafür innerhalb der Klassengemeinschaft zwischen den einzelnen Mitgliedern zu vermitteln und so zu einem harmonischen Miteinander beigetragen.

Schließlich zeigte sie sich auch noch als Organisationstalent: Nahezu in Eigenregie übernahm sie unter erschwerten Corona-Bedingungen die Organisation der Abschluss-T-Shirts.

Schutzmaßnahmen in den Niederlanden fast alle wieder aufgehoben

Seit Sonntag (27.06.2021) gelten die Niederlande nicht mehr als Corona-Risikogebiet / Achtsames Verhalten ist aber weiterhin geboten

Landrat Dr. Kai Zwicker und die Bürgermeister Joris Bengevoord (Winterswijk) und Onno van Veldhuizen (Enschede): „Enge Kooperation der kommunalen Familie über die Grenze hinweg hat sich sehr bewährt“

Kreis Borken (pd). Nach Mitteilung des Robert-Koch-Instituts gelten die Niederlande seit Sonntag (27.06.2021) nicht mehr als Corona-Risikogebiet. Damit müssen von dort nach Deutschland Einreisende keinen negativen Coronatest mehr vorlegen.

In den Niederlanden selbst sind inzwischen nahezu alle im Zuge der Pandemiebekämpfung eingeführten Schutzmaßnahmen wieder aufgehoben worden. Landrat Dr. Kai Zwicker und die Bürgermeister Joris Bengevoord (Winterswijk) und Onno van Veldhuizen (Enschede) zeigen sich froh, dass damit wieder ein Stück Normalität eingetreten ist.

Zudem konstatieren sie, dass in den vergangenen schweren Monaten die vertrauensvolle Kooperation der kommunalen Familie über die deutsch-niederländische Grenze hinweg außerordentlich gut funktioniert habe. Ständig hätten beide Seiten in engem Austausch gestanden und ihr Vorgehen abgestimmt. Erfreulich sei auch, dass die Krankenhäuser in der Grenzregion in bewährter Weise für Notfallpatienten aus dem jeweiligen Nachbarland offen gestanden hätten.

Trotz der derzeit günstigen Entwicklung der Inzidenzzahlen in Deutschland wie in den Niederlanden mahnen Dr. Kai Zwicker sowie Joris Bengevoord und Onno van Veldhuizen weiterhin zur Vorsicht, zumal sich die hochansteckende Delta-Variante des Coronavirus schnell verbreite. Achtsames Verhalten sei daher weiterhin geboten, betonen sie in einer gemeinsamen Erklärung mit Nachdruck.

Schulsekretärin Annette Heselhaus feiert 40-jähriges Jubiläum

Bürgermeister Martin Tesing ehrt Annette Heselhaus für ihre 40 Jahre im Schuldienst Raesfeld

Ein nicht alltägliches Jubiläum feierte am 1. Juli 2021 Annette Heselhaus. Bürgermeister Martin Tesing gratulierte der langjährigen Schulsekretärin der Alexanderschule und der Julia-Koppers-Gesamtschule zum 40-jährigen Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst.

Vor allem jedoch dankte er ihr für ihren langjährigen Einsatz bei und vor allem für die Gemeinde Raesfeld.

Bei vier weitere Familienmitgliedern Delta-Mutante nachgewiesen

Neue Informationen zum ersten Corona-Infektionsfall (Familienvater in Borken) mit der Delta-Mutante im Kreis Borken

Kreis Borken (pd). Zusätzlich angeforderte Befunde liegen nun vor: Bei vier weitere Familienmitgliedern Delta-Mutante nachgewiesen

Mitte Juni 2021 meldete der Kreis Borken den ersten bestätigten Fall einer Coronavirus-Infektion mit der Delta-Variante im Kreisgebiet. Betroffen davon war ein Vater in Borken. Das Kreisgesundheitsamt Borken setzte daraufhin sofort auch die weiteren Familienmitglieder in Quarantäne – nach den vorliegenden Erkenntnissen gab es darüber hinausgehend kein enges Kontaktumfeld. Die bei ihnen ebenfalls angeordnete PCR-Testung ergab, dass vier weitere Personen aus dem Haushalt positiv sind.

Jetzt liegen auch die Ergebnisse der Sequenzierung vor: Die vier Familienangehörigen sind ebenfalls mit der Delta-Variante infiziert. Sie bleiben weiter in Qurantäne, während der Familienvater nach Ablauf der Frist und Vorliegen eines negativen Tests die Quarantäne inzwischen wieder verlassen konnte.
Vor dem Hintergrund dieses Falls weist Landrat Dr. Kai Zwicker erneut auf die große Bedeutung der Corona-Schutzimpfungen hin und appelliert an die Bevölkerung: „Bleiben Sie weiterhin vorsichtig und halten Sie die Abstands- und Hygieneregeln ein. Und nutzen Sie die bestehenden Impfangebote!“

Bürgergenossenschaft Erle – die Zuversicht wächst

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Aufsichtsrat und Vorstand positiv gestimmt, trotz einiger Hürden

ERLE (pd). Seit der offiziellen Gründung der Bürgergenossenschaft und den letzten Informationen ist einige Zeit vergangen. So mancher fragt sich, warum es auf dem Gelände der zukünftigen Dorfgastronomie nicht wirklich weiter geht, sondern anstatt einer Baustelle dort munter die Wildblumen blühen. Deshalb wendet sich der Vorstand der Genossenschaft an seine Mitglieder und stellt die Hürden, vor denen sie aktuell stehen, kurz vor.

Ein derart einzigartiges Projekt fordert seinen Tribut, vor allem in der Planung. „Im Wesentlichen gibt es zwei Gründe, warum die Bagger noch nicht rollen“ erklärt der stellv. Vorsitzende Oliver Jahnich.

Küchenkonzept

Zum einen wurde das Küchenkonzept von einer reinen Catering-Küche (26qm) auf eine große Kochküche (70qm) umgestellt. Dies erfordere weiteren Einsatz in der Flächenplanung, aber auch die technischen Anforderungen ändern sich dadurch maßgeblich. Anschlüsse müssen umgelegt und neu geplant werden, das Brandschutzkonzept bedarf einer Überarbeitung, die Lüftungsanlage müsse neu konzipiert werden, und noch viele weitere Umplanungen stehen auf der Tagesordnung.

Thema Finanzen

Zum zweiten stehe das Thema Finanzen im Vordergrund. Die Bau- und Materialkosten seien in den letzten Monaten erheblich gestiegen und steigen auch weiterhin. Ein Beispiel aus dem Elektrobereich vom Vorsitzenden Andreas Grotendorst veranschaulicht dies: „Die Preise für Innenkabel sind innerhalb eines Tages um 17%, bei Außenkabeln sogar um 21% gestiegen. Bei solchen Preissteigerungsraten können selbst die am Bau beteiligten Planer nicht mehr mit halbwegs kalkulierbaren Sicherheitszuschlägen seriöse Aussagen treffen, wie teuer unser Bauvorhaben wohl wird.“

Verantwortung für 1800 Genossenschaftsmitglieder

An den Baukosten hänge schließlich auch die Höhe der Pacht, die wiederum mit den zu erhebenden Preisen für die zukünftigen Besucher des Dorfgemeinschaftshauses zusammenspielen. Angesichts der Verantwortung für ihre 1800 Genossenschaftsmitglieder müsse der Vorstand „mit sehr spitzem Bleistift rechnen“, um diesem zukunftsweisenden und einzigartigen Projekt gerecht werden zu können. Bereits jetzt stehe fest, dass die vor drei Jahren kalkulierten Baukosten von 2 Mio. € nicht mehr ausreichen, was angesichts der genannten Rahmenbedingungen jedoch nicht überraschend sei.

Der Vorstand um Andreas Grotendorst und Oliver Jahnich bittet alle um Verständnis, dass es noch etwas dauert. Es werde mit Hochdruck an der Umsetzung geplant und Hürde für Hürde genommen.

„Mit dem Bau soll begonnen werden, wenn dies in Verantwortung gegenüber allen Beteiligten auch so kalkulierbar ist, dass die Dorfgastronomie wirtschaftlich erfolgreich betrieben werden kann. Denn erst dann gibt es die dafür erforderliche Genehmigung vom Genossenschaftsverband in Münster. Im Ergebnis gehen wir, angesichts der großen Unterstützung, davon aus, dass wir das Projekt gut realisieren können“.

Weitere Informationen soll es Ende Juli geben, wenn die nächste Aufsichtsratssitzung stattgefunden habe.

Termine einreichen für den Raesfelder Familienkalender 2022

Kurz vor Beginn der Sommerferien steht der Ortsmarketing Raesfeld e. V. wieder in den Startlöchern zur Planung des Familienkalenders für das kommende Jahr 2022.

Raesfeld (pd). Der kostenlose Kalender für alle Raesfelder bietet genügend Platz für eine übersichtliche Familienplanung und ist zugleich gut mit den Terminen der Raesfelder Vereine und Gruppierungen sowie einer Darstellung der Müll-Abfuhr-Termine der Gemeinde Raesfeld gefüllt.

Die aktuellen positiven Entwicklungen des Infektionsgeschehens lassen nicht nur die Betriebe wieder aufatmen, sondern auch im privaten Bereich und bei Vereinen gibt es endlich Lichtblicke in Bezug auf die Durchführung von Veranstaltungen.

„Daher sind wir optimistisch, dass die Vereine im kommenden Jahr wieder mit gewohntem Herzblut und Leidenschaft ihre Veranstaltungen und Aktionen realisieren können, wenn vielleicht auch etwas anders als vor Corona.“, so der Ortsmarketingverein.

Um den Kalender mit Leben zu füllen, ruft der Ortsmarketingverein nun alle Vereine auf, ihre Termine für Aktionen und Veranstaltungen für das kommende Jahr schriftlich mitzuteilen (Datum, Uhrzeit, Treffpunkt, Titel der Veranstaltung, Name des Vereins), Sendungen an [email protected].

Einsendeschluss ist der 27. August 2021.

Das Thema des kommenden Kalenders soll „Tradition und Brauchtum“ sein. Alle, die geeignete Fotos zum Thema haben, sind aufgerufen, diese auch gerne per Mail an den Ortsmarketingverein zu senden. Mit etwas Glück finden sich Ihre Fotos im Kalender 2022 wieder.

Blühflächen auf öffentlichen Flächen in Raesfeld

In sechs VITAL-Kommunen – Dorsten, Dülmen, Haltern am See, Raesfeld, Reken und Olfen – sollen auf städtischen Flächen mehrere Hektar Blühfläche angelegt werden

(pd). Die Hohe Mark soll insektenfreundlich werden. Das ist erklärtes Ziel des Förderprojekts „Blühende VITAL-Region“, für das jetzt das erste Auftakttreffen bei der Biologischen Station Kreis Recklinghausen e.V. stattfand. Neben der Anlage von Blühflächen sind auch Bildungsveranstaltungen für die Bevölkerung geplant.

Für den drastischen Rückgang der Insekten gibt es viele Gründe. Von der Versiegelung innerstädtischer Flächen bis zu intensiver Landwirtschaft. Um dem entgegen zu wirken hat die Lokale Aktionsgruppe der VITAL.NRW Region Hohe Mark das Projekt „Blühende VITAL-Region“ ins Leben gerufen.

Biostation
Freuen sich, dass es losgeht: Herr Fränzer (Dülmen), Frau Duske (Dülmen), Herr Brömmel (Olfen), Frau Kißmer (VITAL.NRW), Frau Pietsch (Blühende VITAL-Region), Herr Albrecht (Haltern am See), Herr Mecking (Reken), Herr Rommeswinkel (Dorsten). Foto: (Katja Pietsch

Über einen Zeitraum von zwei Jahren sollen in den sechs VITAL-Kommunen Dorsten, Dülmen, Haltern am See, Raesfeld, Reken und Olfen auf städtischen Flächen mehrere Hektar Blühfläche angelegt werden, die heimischen Insekten wertvolle Nahrung bieten. Die Umsetzung des Vorhabens übernimmt die Biologische Station, die auch die Projektträgerschaft innehat, in Zusammenarbeit mit den Grünflächenämtern der beteiligten Kommunen.

Flächen für heimische Wildblumen sollen bepflanzt werden

Katja Pietsch, Diplom-Biologin und seit Anfang Juni für das Projekt bei der Biologischen Station beschäftigt, hatte die Projektpartner am 24. Juni zur Auftaktveranstaltung eingeladen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erläuterte sie die Pläne für die nächsten Monate. So sollen bis zum Herbst in enger Absprache mit den Kommunen erste geeignete Flächen ausgewiesen und mit heimischen Wildblumensamen bepflanzt werden, die im kommenden Frühjahr das erste Mal blühen. Der Beginn einer farbenfrohen Wandlung der Innenstädte.

Wiesen werden zu interessanten Untersuchungsobjekten

Pietsch: „Heimische Wildblumensaat wird in ausgesuchte Flächen eingetragen und so gepflegt, dass ein natürlicher Kreislauf entsteht. Vom Samen zur Blüte zum Samen. Durch diesen Kreislauf bekommen nicht nur heimische Pflanzen eine Chance sich wieder zu etablieren, sondern auch Tiere profitieren davon. Nicht nur Nektar und Pollen sind für unsere Wildbienen spannend, auch die Samenbildung birgt für Vögel eine natürliche Winterkost und viele Insektenarten können in den trockenen Stängeln und Kapseln überwintern oder ihre Brut hineinlegen, die dann im Frühling des nächsten Jahres ein neuerliches Summen und Schwirren in die Wiese bringen. Damit werden die Wiesen zu interessanten Untersuchungsobjekten für kleine Forscher während des Familienausflugs in die Innenstadt.“

Insektenschutz und Artenvielfalt in der Region Hohe Mark

Regionalmanagerin Josephine Kißmer freute sich, dass mit dem Vorhaben ein weiteres, interkommunales Projekt realisiert wird. „Die Blühende VITAL-Region ist ein kleiner, aber wichtiger Beitrag hin zu mehr Insektenschutz und damit Artenvielfalt in der Region Hohe Mark“, so Kißmer.

Alle Interessierten können sich bei den unterschiedlichen Veranstaltungen Tipps und Hintergrundinformationen zu den Themen Insektenschutz im eigenen Garten und vor dem Haus, sowie zu dem Projekt „Blühende VITAL-Region“ holen. Die Veranstaltungen werden im Laufe der nächsten zwei Jahre durch die Biologische Station Kreis Recklinghausen e.V. (www.biostation-re.de) und die Presse für die einzelnen Städte und Themen kommuniziert.

Radwandern im Naturpark Hohe Mark – Ferienregion im Münsterland

Radwandern im Münsterland – Neuer Katalog mit vielen Reiseangeboten und Veranstaltungstipps druckfrisch eingetroffen

Die Orte der touristischen Arbeitsgemeinschaft Naturpark Hohe Mark, Isselburg, Bocholt, Rhede, Borken, Raesfeld, Heiden, Reken, Velen, Haltern am See und Dülmen laden Sie ein zu einem Aufenthalt im süd-westlichen Münsterland. Auf 20 Katalogseiten rund ums Radwandern mit vielfältigen Entdeckertouren präsentieren die Orte ihr umfangreiches Freizeit- und Urlaubsangebot.

Wandern im Frühling Naturpark Hohemark Münsterland
Foto: P. Bosse

Urlauber und Interessierte aus der nahen und fernen Umgebung können sich in der aktuellen Broschüre über die Region, die einzelnen Orte, Radtouren, Kulturangebote, Erlebnistouren, sportliche Aktivitäten, Sehenswürdigkeiten, traditionelle Feste und sonstige Veranstaltungen informieren.

Ein einheitliches, ausgeschildertes Radwegenetz, viele Wander- und Reitwege, Sehenswürdigkeiten, ländliche Idylle sowie abwechslungsreiche Freizeit- und Kulturangebote erwarten die Gäste. Während des Sommerhalbjahres fährt an den Wochenenden – in den Ferien auch öfter – der Fietsenbus, der Radwanderer samt Fahrrad von Borken aus in das nördliche Münsterland bringt.

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Das Münsterland ist Fahrradland – gerade in diesen Zeiten. Fahrrad und Fahrradfahrerinnen © Münsterland e.V./Philipp Fölting

Erstmals in diesem Jahr ist das Gastgeberverzeichnis mit Hotels, Ferienwohnungen, Unterkünfte für Gruppen, Campingplätze, Freizeitbäder, Bauernhof-Cafés und Fahrradvermietungen in der gesamten Region im Katalog integriert. Schön illustriert und sehr übersichtlich, mit Fotos jedes einzelnen Hotels und jeder Ferienwohnung, hilft das Verzeichnis allen Gästen bei der Auswahl eines individuellen Ausflugs- oder Urlaubsdomizils. Für alle Daheimgebliebenen bietet der Katalog auch jede Menge Tipps für Ausflüge und Veranstaltungen in die nähere Umgebung.

Den frisch gedruckten Katalog, weitere Informationen und Tourenvorschläge gibt es bei den folgenden Tourist-Informationen:

Bocholt Telefon 02871/5044, [email protected]

Borken Telefon 02861/939252, [email protected]

Dülmen Telefon 02594/12345, [email protected]

Haltern am See Telefon 02364/933366, [email protected]

Heiden Telefon 02867/977-211, [email protected]

Isselburg Telefon 02874/942344, [email protected]

Raesfeld Telefon 02865/60910, [email protected]

Reken Telefon 02864/944-035, [email protected]

Rhede Telefon 02872/930-100, [email protected]

Velen Ramsdorf Telefon 02863/926-219, [email protected]

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