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Der Arbeitsmarkt und die SGB-II-Arbeitslosenzahlen zeigen eine gute und stabile Entwicklung

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Der lokale Arbeitsmarkt und die SGB-II-Arbeitslosenzahlen zeigen eine gute und stabile Entwicklung“

Aktuell 4.605 SGB-II-Arbeitslose im Kreis

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Juni leicht gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Im zweiten Quartal des Jahres 2021 sei damit insgesamt eine gute Entwicklung der Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen. Der heimische Arbeitsmarkt zeige sich erfreulicherweise weiter stabil. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Juni 4.605 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat Mai liegt die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 54 Personen niedriger. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich die Zahl um 191 Personen verringert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat unverändert bei 2,1 Prozent.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Juni 2021 gesunken und liegt derzeit bei 9.694 Personen (-48 gegenüber Mai 2021). Sie liege sogar um 700 unter dem Vergleichsmonat 2020, betont Dr. Zwicker. Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Juni 13.950 Personen (-110 gegenüber Mai 2021) in 7.047 Bedarfsgemeinschaften (-39 gegenüber Mai 2021, -470 gegenüber Juni 2020) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat habe sich die Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften sogar um 1.122 verringert, konstatiert Dr. Zwicker.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,1 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Kein Klimaschutzmanager in der Gemeinde Raesfeld

Mehrheitlich lehnte der Rat der Gemeinde Raesfeld den Antrag der Grünen zur Anstellung eines Klimaschutzmanagers in einer Vollzeitstelle am Montag ab.

Klimaschutz ja, aber ohne Klimaschutzmanager. Dafür ein gezieltes Klimaschutzprogramm, was die Verwaltung selber erstellen möchte. Dafür sprachen sich Mehrheitlich die Ratsmitglieder aus. 

Schon im Vorfeld sprach sich Bürgermeister Martin Tesing gegen die Einstellung in Vollzeit eines Klimaschutzmanagers aus (wir berichteten). Mehrheitlich jedoch sprach sich der Rat stattdessen dafür aus, dass bei Bedarf das Klimaschutz-Konzept mithilfe eines externen Beratungsbüros erstellt werden soll.

Getreu dem Motto „Wir machen Klimaschutz selber“ zweifelte Tesing, auch mit Blick auf die Erfahrungen in anderen Gemeinde daran, dass sich die geforderten Förderrichtlinien mithilfe eines Klimaschutzmanagers sachgerecht und effektiv umsetzen lassen könnten.
Auch was die Anforderungen und Qualifikation eines Klimamanagers betreffen, wie bzw. Verwaltungserfahrung, Kenntnisse im Baurecht, Marktkenntnisse über Energieträger oder Kenntnisse im Klimaschutz und Naturschutzrecht sowie Kommunikationsfähigkeit, müsse dieser laut Tesing, um alle Punkte zu erfüllen, schon die Qualifikation einer „eierlegenden Wollmilchsau“ mitbringen.

Als Bürger selber aktiven Umweltschutz leisten

Diese Entscheidung sei laut Ratsmitglied Arno Brömmel (CDU) eine gute Entscheidung. „Wichtig ist, dass die Gemeinde mit Blick auf das Klimaschutzgesetz weiterhin am Ball bleibt“, so Brömmel.  „Wir als Gemeinde sind nicht so groß, dass wir aktuell einen Klimaschutzmanager benötigen.  Ich denke aber, dass jeder selber, durch bewusstes Handeln und Tun einen Beitrag für die Umwelt tun kann. Beispielsweise könnte ‚kürzeres Duschen“ hierbei schon ein kleiner Beitrag sein oder nicht unbedingt für 300 Meter mit dem Auto zum Bäcker fahren “, ergänzt das Erler Ratsmitglied. Auch sollte das Autowaschen vor der Haustür seiner Meinung nach verboten werden.

Interne Arbeitsgruppe statt Klimamanager in Raesfeld

Abkehr von Billigfleisch – mehr Engagement honorieren

Der Lebensmittel-Einzelhandel reagiert auf die Aufwertung des Tierschutzes

Passend zur Aufwertung des Tierschutzes in der Nutztierhaltung haben am heutigen Tag einzelne Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels angekündigt, perspektivisch in den Kühltheken nur noch Fleisch aus Außenklima- und Biohaltung führen zu wollen.  

Länder fordern nunmehr den Bund auf, die Neuausrichtung der Nutztierhaltung weiter zu forcieren. Wenn bauliche Änderungen der Verbesserung des Tierwohls dienen, sollen sie baurechtlich privilegiert werden. Dies soll explizit laut Umweltministerin Heinen-Esser auch für Ersatzneubauten oder bauliche Erweiterungen (ohne Erweiterung der Tierhaltungskapazität) gelten. „Der Umbau hin zu einer nachhaltigen Nutztierhaltung muss durch ein flexibles Umwelt- und Baurecht ermöglicht werden. Wer mehr Tierwohl in seine Ställe bringen will, muss dabei unterstützt und nicht ausgebremst werden“, so Heinen-Esser.

Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Mehr Tierwohl ist nicht zum Nulltarif zu haben. Eine Abkehr von Billigfleisch und eine Zuwendung zur Qualitäts- statt Preiswerbung ebnet den Weg in eine nachhaltige Tierhaltung. Die Ankündigungen sind sehr zu begrüßen und machen hoffentlich Schule, damit die Wertschätzung einer hochwertigen Fleischerzeugung und – vermarktung auch an der Ladentheke honoriert werden und bei den Landwirten ankommt“.

Tatütata – Deutschunterricht der besonderen Art

Vorführlöschfahrzeug in der Julia-Koppers Gesamtschule Raesfeld begeistert Schüler

Die Klasse 6.5 der Julia Koppers-Gesamtschule (Standort Raesfeld) bekam im Rahmen des Deutschunterrichts Besuch von einem Vorführlöschfahrzeug der Firma TATRA.

Deutschstunde-mit-Feuerwehrauto-Gesamtschule-Raesfeld-Erlebnis
Fotos: JKG

Die Deutschstunde startete mit einem Vortrag von Finn F. und seiner selbst erstellten Präsentation über die Fahrzeuge. Im weiteren Verlauf der Unterrichtsstunde fuhr dann das Feuerwehrauto auf den Schulhof.

Die Schüler_innen durften sich alles ganz genau anschauen – natürlich auch das Blaulicht und ganz kurz sogar das Martinshorn anschalten. Einmal am Steuer sitzen oder oben auf das Fahrzeug steigen, für viele ein kleiner Traum, der an diesem Tag in Erfüllung ging.

Der Dank geht an die Firma Metallbau und Fahrzeughandel Friedrich in Raesfeld, die diese spektakuläre und schöne Deutschstunde möglich gemacht haben.

Feuerwehr-Gesamtschule-Raesfeld

Kreisjugendamt Borken: weiterer halber Monat beitragsfrei

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Kommunen und Land erzielen Einigung bei der Erstattung von Kita-Elternbeiträgen im ersten Halbjahr 2021

Kreis Borken. Infolge der Corona-Pandemie musste der Betrieb in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen im ersten Halbjahr 2021 in den Monaten unterschiedlich stark eingeschränkt werden.

Seit dem 7. Juni 2021 sind die Kitas wie schon zuvor die Kindertagespflegestellen aber wieder in den Regelbetrieb zurückgekehrt. Das Land NRW hat den Kommunen bislang für den Zeitraum des ersten Halbjahres die Beteiligung an insgesamt drei Monatsbeiträgen zugesagt.

Die Spitzenverbände der Kommunen und das Land NRW haben sich nun auf eine abschließende Regelung für das erste Halbjahr verständigt. Die Monate Januar und Februar sollen vollständig und die Monate März bis Mai jeweils zur Hälfte für die Eltern beitragsfrei gestellt werden. Nachdem das Kreisjugendamt Borken für seinen Zuständigkeitsbereich (alle Kommunen im Kreis Borken mit Ausnahme der Städte Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau, die über ein eigenes Jugendamt verfügen) die Zahlungen für Januar, Februar und Mai bereits vorläufig gestoppt hatte, kann den Eltern nun ein weiterer halber Monatsbeitrag für die Kita und Kindertagespflege erstattet werden.

Veränderungen bei der Elternbeitrag-Software

„In unserer Elternbeitrag-Software sind hierfür einige Veränderungen notwendig, die außerhalb des regelmäßigen Betriebs für den kompletten Fallbestand neu durchgerechnet und gebucht werden müssen“, beschreibt Markus Grotendorst, stellvertretender Leiter des Kreisjugendamtes Borken, den daraus resultierenden Verwaltungsaufwand. So können nun die Eltern mit der Zahlung des Juli-Beitrages zügig weiter entlastet werden, noch bevor das Land über das neue Verhandlungsergebnis formal beschlossen hat. „Die Verrechnungen für die Vormonate führen im Regelfall zur Abbuchung nur eines halben Monatsbeitrages Anfang nächster Woche (27. Kalenderwoche)“, teilt Grotendorst mit.

Beitragspflichtigen Eltern werden schriftlich benachrichtigt

Eltern, die ihren Beitrag nicht automatisch per Lastschrift einziehen lassen, werden gebeten, die Zahlung für Juli und die jeweils halben Monatsbeiträge für März bis Mai saldiert um die zwischenzeitlich geleisteten Zahlungen zu überweisen. Alle beitragspflichtigen Eltern werden auch noch schriftlich benachrichtigt, so dass dann die konkrete Beitragspflicht im Einzelfall bestätigt wird. Diese Schreiben schieben sich allerdings noch auf, da nach wie vor die abschließenden Bedingungen für die Erstattung durch das Land noch nicht vorliegen. Wie in den vergangenen Monaten soll dies aber nicht die schnelle Entlastung der Eltern verzögern.

Zum Hintergrund:

Das Land NRW hat nun zugesagt, dass aufgrund der Einschränkungen im ersten Halbjahr 2021 den Eltern insgesamt 3,5 Monatsbeiträge für Januar bis Mai erlassen werden sollen. Den Ausfall der Beiträge teilen sich Land und die Kommunen je zur Hälfte. Im Ergebnis werden für die Monate Januar und Februar keine und für die Monate März bis Mai 2021 halbe Elternbeiträge für die Kita-Betreuung und Kindertagespflege erhoben. Den Beitragsausfall von rund 1,4 Mio. Euro teilen sich Land und Kreis Borken je zur Hälfte.

Das Land hat für ganz Nordrhein-Westfalen 153 Mio. Euro für die Erstattung von Elternbeiträgen in Folge von pandemiebedingten Einschränkungen im ersten Halbjahr in der Betreuung in Kita, Kindertagespflege und Offener Ganztagsschule zugesagt.
Im Februar hat bereits der Jugendhilfeausschuss des Kreisjugendamtes über einen endgültigen Erlass der Elternbeiträge für Januar entschieden und diesen Erlass auch für weitere Zeiträume ermöglicht, soweit das Land hierfür die gleichen Bedingungen anwendet. Der Kreistag hat diesen Beschluss in der Sitzung am 11. März 2021 bestätigt.
Über ein mögliches Vorgehen in der Zukunft haben sich das Land und die Spitzenverbände der Kommunen ebenso verständigt. Falls im zweiten Halbjahr erneut Einschränkungen für die Kinderbetreuung durch die Pandemie erforderlich werden sollten, wollen Land und Kommunen wieder miteinander reden.

Bei weiteren Fragen können sich Eltern an ihre Kontaktpersonen beim Kreisjugendamt aus dem letzten Beitragsbescheid wenden.
Das Kreisjugendamt Borken ist für alle Kommunen im Kreis Borken zuständig, mit Ausnahme der Städte Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau, die über ein eigenes Jugendamt verfügen. Die Stadtjugendämter treffen für ihren Zuständigkeitsbereich eigene Entscheidungen. Die Offene Ganztagsschule (OGS) wird nicht vom Kreisjugendamt, sondern von den Städten und Gemeinden verwaltet. Demzufolge werden die Entscheidungen für die Elternbeiträge zur OGS von dort getroffen.
Über die weitere Entwicklung zur Corona-Pandemie informiert der Kreis Borken laufend über das Internet unter www.kreis-borken.de/coronavirus sowie über Facebook, Twitter und Instagram.

Ein Nachmittag voller Magie

Zauberer Endrik und Clown Mimi besuchen Seniorenhaus St. Martin

Raesfeld (pd). Einmal mit dem Finger geschnippt und aus einem Seil werden zwei, ja sogar vier und mehr. Ein Zauberspruch und Kugeln schweben durch den Raum oder Ringe verbinden sich auf wundersame Weise.

Einen zauberhaften Nachmittag verlebten die Frauen und Männer im Seniorenhaus St. Martin mit  Endrik Thier und Clown Mimi. Merle (links), die ihre Großmutter besuchte, assistierte ihnen dabei spontan. Foto: Bürgerstiftung Westmünsterland
Einen zauberhaften Nachmittag verlebten die Frauen und Männer im Seniorenhaus St. Martin mit Endrik Thier und Clown Mimi. Merle (links), die ihre Großmutter besuchte, assistierte ihnen dabei spontan. Foto: Bürgerstiftung Westmünsterland

Etliche Tricks hatte der Zauberer Endrik Thier am Dienstagnachmittag parat, als er mit Clown Mimi das Seniorenhaus St. Martin in Raesfeld besuchte. Unterstützt von Ehrenamtlichen und Angehörigen im Publikum versetzte das Duo sein Publikum immer wieder in amüsantes Staunen. Beispielsweise als Merle, die an diesem Nachmittag ihre Großmutter besuchte, den unter ihrem Arm getrockneten Regenschirm wieder aufspannte. Denn dieser bestand – oh Wunder – aus lauter bunten Tüchern, die zuvor im Klingelbeutel verschwunden waren.

Eingebettet hatte das Duo seine zauberhaften Darbietungen in unterhaltsame Passagen mit bekannten Liedern, Jonglage und ganz viel Clownerie. Und zur Erinnerung hatte Clown Mimi zum Abschied noch für jeden im Publikum ein kleines Stoffherz, genäht von Ehrenamtlichen aus der Katholischen Frauengemeinschaft.

Für Zauberer Endrik und Clown Mimi war es bereits das dritte Gastspiel in der Reihe „Künstler fördern – Senioren erfreuen“ in dieser Saison. Organisiert von der Bürgerstiftung Westmünsterland treten in dieser Reihe Kulturschaffende aus der Region in Seniorenhäusern im Kreis Borken auf. Etliche Gastspiele sind in den nächsten Wochen noch geplant. Unterstützt wird die Bürgerstiftung Westmünsterland dabei von Spendern und Sponsoren, am Dienstag von der Volksbank Raesfeld-Erle.

Mehr zur Veranstaltungsreihe und zu weiteren Projekten der Bürgerstiftung Westmünsterland gibt es unter www.buergerstiftung-westmuensterland.de.

Der Count Down zum „Tischlein deck dich“ läuft

Wer deckt den schönsten Frühstückstisch? Tischlein deck dich – Jetzt noch anmelden

Nach abgeschlossener Organisation stehen die ehrenamtlichen Helfer der Bürgerstiftung für die Frühstücksrunde am 11. Juli 2021 in den Startlöchern.

Raesfeld (pd). Damit alles reibungslos klappt trifft sich das Team der Bürgerstiftung am 11. Juli in aller Frühe, um den Frühstücksplatz am Naturerlebnisgelände am Schloss herzurichten. So müssen Tische und Stühle geholt und aufgebaut werden. Die Brötchen werden bei den Bäckereien abgeholt und für die einzelnen gebuchten Tische zusammengestellt. Es wird kontrolliert, ob Wasser und Strom fließen, damit beim Kaffeekochen keine Panne entsteht.

Bürgerstiftung stellt die Basics

Noch bis zum 04. Juli können alle, die Spaß an einem gemeinsamen Frühstück haben, Tische gegen eine Gebühr in Höhe von 40 € oder Einzelplätze für 5 € reservieren. Mit Tischen, Stühlen, Brötchen, Konfitüre und Kaffee zum Nachfüllen stellt die Bürgerstiftung die Basics. Beginn ist um 9.30 Uhr. Richtig attraktiv wird das Picknick im Grünen aber erst durch die Kreativität der Teilnehmer, die Geschirr, Gläser, Besteck, eine gefüllte Kanne Kaffee und alles, was für Leib und Seele nötig ist, selbst mitbringen. Auch in diesem Jahr werden wieder die drei schönsten Frühstückstische prämiert.

„Da das Frühstück im Freien stattfindet, hoffen wir auf gutes Wetter“, sagt die Vorsitzende Jutta Bonhoff. Sie weist darauf hin, dass der Erlös aus der Veranstaltung für die gemeinnützigen Projekte der Stiftung verwendet wird.

Infos zur Anmeldung und zum Ablauf stehen im Internet auf www.stiftung-reh.de. Anmeldungen sind per E-Mail an [email protected] oder telefonisch möglich. Noch offene Fragen beantworten Jutta Bonhoff, Tel.: 02865/909691, Rita Grömping, Tel.: 02865/541, Julia Gesing, Tel.: 0160 1111039 und Ruth Beering, Tel.: 02865/8371.

Morgen wieder Monatsmarkt in Raesfeld

Am Donnerstag, den 01. Juli findet im Raesfelder Ortskern wieder der Monatsmarkt statt.

Raesfeld (pd). Neben den Textil- und Kurzwarenhändlern, bei denen man so manches Schnäppchen erlangen kann, sind unter anderem auch ein Blumen- und ein Gewürzhändler vertreten. Dazu gibt es Fischbrötchen oder frisch gebackenen Reibekuchen. Neu – ein Stand mit frischen Erdbeeren vom Hof Nießing.

An jedem ersten Donnerstag im Monat, von März bis Oktober, bietet der Markt von 14:00 bis 18:30 Uhr ein vielfältiges Angebot. Zum einen besteht die Möglichkeit, sich dort zu bevorraten, zum anderen einfach nur durch den Ortskern zu schlendern und später einen kleinen Imbiss auf dem Markt oder eine Tasse Kaffee in einem umliegenden Café zu genießen.

Neue Angebote der kfd Raesfeld

Neben der monatlichen kfd Messe, gibt es nun bald weitere Treffen der Gruppe. Am 22.7.2021 findet die alljährliche Tagesfahrradtour statt. Start ist um 8.30 Uhr am Rathaus.

Über Hoxfeld (Biohof Finke) und Rhede (Mittagessen) führt uns die Strecke nach Bocholt zum neuen Kubaai Viertel. Die Fahrstrecke beträgt ca 50 km. Anmeldung bis zum 20.7.2021 bei Martha Eming Tel 02865/8417.

Im September lädt die kfd Raesfeld zu einer gemütlichen Kaffeerunde ein. Ende Oktober findet die diesjährige Generalversammlung statt.

Näheres wird rechtzeitig bekannt gemacht.

Führungswechsel der Jugendabteilung von Eintracht Erle

Elke Rybarczyk und Stellvertreterin Inge Hahn treten nach neun Jahren zurück.

Begonnen wurde der Jugendtag mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr sowie den Berichten aus den verschiedenen Abteilungen. Danach standen Wahlen auf dem Programm.

Nach über neun Jahren als Leiterin der Jugendabteilung macht Elke Rybarczyk Schluss. Gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Inge Hahn tritt Elke nach einer sehr erfolgreichen Zeit zurück. Für eine Wiederwahl standen die beiden am vergangenen Samstag nicht zur Verfügung. Die neue Leitung wird nun Verena Venhoff übernehmen, mit Fabian Schwering als Stellvertreter.

Jugendtag-Eintracht-Erle

Ebenfalls geben Ben Bäßler und Angelika Kalischewski die Kasse vertrauensvoll in die Hände von Dorothee Venhoff sowie ihrer Stellvertreterin Lisa Rößmann.

Das neue Team freut sich über die Herausforderung. „ Wir hoffen an die gute Arbeit unserer Vorgänger anknüpfen zu können und den Verein durch unsere Jugendarbeit weiterzuentwickeln.“ Nach dem offiziellen Teil konnten sich alle Teilnehmer noch beim geselligen Pizzaessen stärken und austauschen.

Weitere Buchungstermine werden freigeschaltet

Erfreuliche Nachricht: Weitere Buchungstermine für Erstimpfungen im „Impfzentrum Kreis Borken“ werden ab Mittwoch (30.06.2021) bis zum 18. Juli freigeschaltet

Landrat Dr. Kai Zwicker: „5.600 Moderna-Impfdosen stehen in Velen ab dem 5. Juli und 3.700 BioNTec-Impfdosen ab dem 12. Juli parat“

Kreis Borken (pd). „Da ist richtig Drive drauf“, freut sich Landrat Dr. Kai Zwicker, wenn er auf die aktuelle Zahl der terminierten Erstimpfungen im „Impfzentrum Kreis Borken“ schaut. Seit vergangenem Freitag (25.06.2021) können sich dort alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren unabhängig von Priorisierungen impfen lassen.

Die rund 7.000 für diese Woche in Velen zur Verfügung stehenden Erst-Impfungstermine waren binnen 24 Stunden restlos vergeben. Doch niemand „muss in die Röhre gucken“, denn inzwischen hat der Kreis Borken vom Land die Information erhalten, dass für den Zeitraum vom 5. bis zum 18. Juli 2021 insgesamt 5.600 Moderna-Impfdosen und für den Zeitraum vom 12. bis zum 18. Juli weitere 3.700 BioNTec-Impfdosen ans Impfzentrum ausgeliefert werden.

Konkret ergibt sich damit laut Kassenärztlicher Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) für Personen im Alter von
• 16-25 Jahren ein Impfangebot mit Biontech,
• 26-35 Jahren ein Impfangebot mit Moderna und
• >35 Jahren ein Impfangebot mit Biontech.
Ab Mittwoch (30.06.2021) können über das Terminportal der KVWL dafür Termine im Internet über www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800 / 116 117 02 gebucht werden.
Landrat Dr. Kai Zwicker ruft dazu, auf diese Chance auf rasche Impfung zu nutzen. Er baut darauf, dass der Schwung der Impfkampagne im Westmünsterland fortsetzen lässt.

Jonas Bonhoff ist neuer Bürgermeister der Raesfelder Schlossfrei

Die Raesfelder Schlossfreiheit hat einen neuen Bürgermeister – Michael Beyer geht, Jonas Bonhoff kommt. Corona hin oder her: Statuten und Tradition müssen sein

RAESFELD. Voller Saal im Restaurant Freiheiter-Hof: Der Grund: Am Samstagabend übergab der ausscheidende Bürgermeister Michael Beyer offiziell sein Amt und das alte Buch aus dem Jahr Jahre 1841 an Nachfolger Jonas Bonhoff. Der gebürtige Freiheiter Bürger wurde als 152. Bürgermeister der Schlossfreiheit gewählt.

Einmal im Jahr steht in der eingeschworenen Bürgerschaft der Schlossfreiheit, in der rund 150 Personen leben, die Wahl eines neuen Bürgermeisters an. So auch am Samstag.

Ein Jahr ohn Fest

Für Michael Beyer verlief das Jahr in Zeiten von Corona eher ruhig und still. Es gab keine Hochzeiten, keine Feier. Ein 95. Geburtstag muss noch nachgefeiert werden. Und auch das traditionelle Nachbarschaftsfest ‚Joppkes böan‘, welches immer vom amtierenden Bürgermeister ausgerichtet wird, musste in diesem Jahr abgesagt werden.

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Der neue Bürgermeister Jonas Bonhoff (links) bekam das Amtsbuch von Michael Beyer überreicht. Foto: Petra Bosse

Dabei sei das Ehrenamt der Bürger in der Freiheit ihm als Kind schon ein wichtiges Anliegen gewesen, denn seit dem Jahr 1841, seit es die Freiheiter Bürgerschaft gibt, zählt bereits die Familie über Ur-Ur-Ur-Opa Eiting zu den Gründern. Erwähnt wurde der Name Beyer erstmalig gemeinsam mit Bannefeld im Jahr 1856. Sein Vater war vor 35 Jahren Bürgermeister. „Früher, vor 20 Jahren fand ich es toll, in Asien und Amerika millionenschwere Abschlüsse zu tätigen, heute hätte es mich Stolz erfüllt, ein Freiheiter Fest ausrichten zu dürfen, denn Tradition ist mir wichtig“, so Beyer.

Geschicke in der Nachbarschaft muss gelenkt werden

Und so wurde bei der Versammlung im Freiheiter Hof darüber diskutiert, inwieweit es doch noch eine Möglichkeit – unter der Vorgabe der Coronaschutzverordnung – gebe, in diesem Jahr das Freiheiter Fest auszurichten. Einstimmig entschieden sich die Freiheiter Bürger dagegen. „Ich bin schon traurig, dass ich kein Fest ausrichten konnte“, gesteht der ausgeschiedene Bürgermeister im Nachgang.

Dennoch, trotz Corona war Beyer nicht ganz untätig. Als Bürgermeister habe er die Aufgabe gehabt, die Geschicke in der Nachbarschaft zu lenken und dafür Sorge zu tragen, dass es organisatorisch weitergeht. So habe er eine WhatsApp-Gruppe gegründet, die in Zeiten der Pandemie sehr hilfreich gewesen sei und mittlerweile von rund 70 Personen fleißig genutzt werde.

Das Patronatsfest mit Kaffeetrinken für die Frauen soll laut Planung im Januar und das Freiheiter Fest nach der Wahl des neuen Bürgermeisters 2022 stattfinden.

Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie

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Trauerbeflaggung am Kreishaus Borken am 30. Juni 2021 – 261 Personen sind im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.

Anlass: Gedenkveranstaltung des Landes Nordrhein-Westfalen für die Opfer der Corona-Pandemie

Kreis Borken (pd). Am Mittwoch, 30.06.2021, findet die Gedenkveranstaltung des Landes Nordrhein-Westfalen für die Opfer der Corona-Pandemie statt. Aus diesem Anlass hat das NRW-Innenministerium Trauerbeflaggung an allen Dienststellen des Landes, der kommunalen Ebene sowie der übrigen Körperschaften, Anstaltungen und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Landesaufsicht unterstehen, angeordnet. Daher werden an dem Tag auch am Borkener Kreishaus die Fahnen auf halbmast gesetzt.

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Auch am Borkener Kreishaus setzen wir zum Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie die Fahnen auf halbmast.“ Im Kreis Borken sind in seit Beginn der Corona-Pandemie leider 261 Personen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.

Mit 150 km/h über den Helweg in Raesfeld geflogen

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Streckenschnellster flog mit 150 km/ durch Raesfeld

Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken in der Zeit vom 17.06.2021 -22.06.2021 an insgesamt 15 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch.

Dabei wurden bei der Überprüfung der 7.450 Fahrzeuge festgestellt, dass 15 % zu schnell unterwegs waren.

Vier Fahrzeuge überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass mit der Auferlegung eines Fahrverbotes gerechnet werden muss. Darunter auch ein PKW-Fahrer, der mit 150 km/h statt der vorgeschrieben maximalen zulässigen Geschwindigkeit von 70 km/h durch Raesfeld auf der K50 – Helweg – flog.

Insgesamt überschritten 1.150 Fahrzeugführerinnen und Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 151 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 999 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt.

Über 7.000 freigeschaltete Erstimpfungstermine vergeben

Nach Wegfall der Priorisierungen im „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen: Über 7.000 freigeschaltete Erstimpfungstermine binnen 24 Stunden vergeben

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Impfbereitschaft bei uns im Westmünsterland sehr hoch!“ – Derzeit sind keine weiteren Buchungen möglich. Baldmöglichst werden aber weitere Termine freigeschaltet.

So sieht das Impfgeschehen im Kreis Borken (ohne Impfungen durch die Betriebsärzte, deren Zahlen dem Kreis nicht gemeldet werden) aktuell aus:

  • Erstimpfungen: 59,15 Prozent
  • Vollständig geimpft: 42,61 Prozent
  • Zum Vergleich (mit Betriebarzt-Impfungen – Stand: 26.06.2021, 8 Uhr) NRW: Erstimpfungen: 55,6 Prozent – Vollständig geimpft: 37,0 Prozent
  • Bund: Erstimpfungen: 53,3 Prozent – Vollständig geimpft: 34,8 Prozent

Kreis Borken (pd). Am vergangenen Donnerstag (24.06.2021) hat das Land NRW mitgeteilt, dass die Impfung priorisierter Personengruppen in den Impfzentren aufgehoben wird. Seit Samstag (26.06.2021) besteht damit für jede impfwillige Person die Gelegenheit, sich dort impfen zu lassen. „Hierzu stellt das Land NRW für unser Impfzentrum in Velen bis zum 11. Juli bislang rund 7.000 BioNTec-Impfdosen zur Verfügung“, sagte Landrat Dr. Kai Zwicker und erläuterte: „Für uns war es daraufhin wichtig, schnellstmöglich unseren Bürgerinnen und Bürgern entsprechende Terminangebote zu machen.“

Großangelegten Informationskampagne

Daher habe der Kreis am Freitag und Samstag in einer großangelegten Informationskampagne über Presse, Funk und Social Media die Bevölkerung auf diese kurzfristige Impfungsmöglichkeit hingewiesen.

Und der Erfolg kann sich laut Dr. Zwicker sehen lassen: „Binnen einer Stunde, nachdem am Samstagmorgen ab 8 Uhr die Anmeldungen über das Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung möglich wurden, waren bereits über 2.000 Termine für die nächsten Tage vergeben.“

Am Sonntagvormittag um 9.50 Uhr wurde dann der letzte verfügbare Termin gebucht: „Insgesamt 7.199 Erstimpfungstermine haben wir so bis zum 11. Juli ausmachen können“, freute sich Landrat Dr. Zwicker und lobte ausdrücklich die Impfbereitschaft der Bürger_innen im Westmünsterland.

Zweiter Fall der Delta-Variante im Kreis Borken

Derzeit sind keine weiteren Buchungen möglich. Der Kreis Borken hofft aber auf zusätzliche Impfdosen-Lieferungen, die dann sofort wieder für Erstimpfungen eingesetzt werden sollen. Sobald darüber Klarheit besteht, werde die Kreisverwaltung wieder breitangelegt informieren.
„Wie wichtig die Schutzimpfungen sind, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass im Kreis Borken nun in einem zweiten Fall die hochansteckende Delta-Variante des Cornonavirus nachgewiesen wurde“, erklärte der Landrat.

Osteuropäer infiziert

Dabei handelt es sich um einen Osteuropäer, der im Rahmen einer geplanten Operation in einem hiesigen Krankenhaus mit seiner Ehefrau eingereist war. Seine Ehefrau ist ebenfalls infiziert, jedoch nicht mit der Delta-Variante.

Das Borkener Kreisgesundheitsamt habe sofort im Zusammenwirken mit der zuständigen Ortsbehörde die Kontaktpersonen ermittelt und in Quarantäne gesetzt und das Krankenhaus alle notwendigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen eingeleitet, betonte Dr. Zwicker.
Der Landrat nutzte die Gelegenheit, allen mitwirkenden Kräften in den Impf- und (Schnell-) Testzentren, Krankenhäusern, Arztpraxen, Apotheken, Ortsbehörden und im Kreisgesundheitsamt ganz herzlich für ihr Engagement im Interesse der Bevölkerung zu danken.

Westfalen e.V präsentiert neues Logo – eben typisch westfälisch

Westfalen e.V. präsentiert neue Homepage und neues Logo – Ein Herz für Westfalen

HERZLICH – VERLÄSSLICH – INNOVATIV

Hamm (pd). Der vor einer Woche neu entstandene Verein „Westfalen e.V“ in Münster mit Geschäftsführer Andreas Grotendorst hat ein neues Logo. Dieses und auch die neue Internetseite wird von einem Teil des Vorstandes in Hamm präsentiert.

Westfalen e. V. engagiert sich auf dem Gebiet von Westfalen und Lippe. Dazu gehören Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen, das Münsterland, das westfälische Ruhrgebiet und somit die gesamten Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster.

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Die Vorstandsmitglieder Regierungspräsidentin Judith Pirscher, Schriftführer Jürgen Henke, stellv. Vorsitzende Susanne Festge, Vorsitzender Manfred Müller, Geschäftsführer Andreas Grotendorst, Schatzmeister und OB Marc Herter, Regierungspräsidentin Dorothee Feller

Unter www.westfalen-ev.de erfähren Interessierte mehr über die Ziele des Vereins und über die Region Westfalen-Lippe. Und interessant auch: Wer sind die Köpfe hinter dem Verein? Zahlreiche Bilder aus Westfalen und interessante Zahlen, Daten, Fakten runden das Bild über Westfalen neben den Kontaktmöglichkeiten ab.

Gleichzeitig präsentiert der Verein auch sein neues Logo, da die Region Westfalen in ihren Umrissen nahezu die Form eines Herzes darstellt. Die Herzform für das Logo stelle darüber hinaus auch die Symbolik der Region dar.

Die Untertitel herzlich-verlässlich-innovativ beschreibe die Menschen in Westfalen: So sind sie eben: herzlich, verlässlich, innovativ.

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Das Logo hat Thomas Hübner, Kommunikationsdesigner und Mitarbeiter der Pressestelle von Oberbürgermeister Marc Herter aus Hamm entwickelt und gestaltet. Im Rathaus hat der neue Verein zukünftig seine Geschäftsstelle.

Eben typisch westfälisch

Vorsitzender Manfred Müller und Geschäftsführer Andreas Grotendorst bedanken sich noch einmal ganz herzlich für die tolle Unterstützung bei Thomas Hübner und Oberbürgermeister Marc Herter: „Die Zusammenarbeit war ganz unkompliziert und das Ergebnis hat überzeugt – eben typisch westfälisch!“

Bildunterzeile: Die Vorstandsmitglieder Regierungspräsidentin Judith Pirscher, Schriftführer Jürgen Henke, stellv. Vorsitzende Susanne Festge, Vorsitzender Manfred Müller, Geschäftsführer Andreas Grotendorst, Schatzmeister und OB Marc Herter, Regierungspräsidentin Dorothee Feller

Insektenschutzpaket – Änderung bedeuten Einschränkungen für Landwirte

Röring: „Insektenschutzpaket gefährdet die Mitmachbereitschaft der Landwirte beim Artenschutz!“

Berlin (pd). Gestern hat der Deutsche Bundestag die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes beschlossen, die Teil des sog. „Insektenschutzpaketes“ ist. Der Vredener Bundestagsabgeordnete Johannes Röring hat gegen die Änderung gestimmt. Schon im Februar hatte Röring seine Ablehnung angekündigt, wenn das Gesetz im parlamentarischen Verfahren nicht erheblich im Sinne der Landwirtschaft verbessert werde.

Maßnahmen bedeuten große Einschränkungen

Röring kommentierte: „Die Maßnahmen bedeuten große Einschränkungen für das Bewirtschaften von landwirtschaftlichen Flächen. Wie auch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hatte ich im Frühjahr deutlichen Änderungsbedarf gefordert. In harten Verhandlungen mit dem Koalitionspartner und den Ländern hat die Union nun einen „Erschwernisausgleich“ durchsetzen können. Landwirtinnen und Landwirte, deren Flächen von den Bewirtschaftungsverboten betroffen sind, können im Rahmen der GAK-Förderung (Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes) Unterstützung bekommen. Diesen Verhandlungserfolg möchte ich ausdrücklich loben.“

Betrieben fehlen die so wichtigen Planungssicherheiten

Einen Rechtsanspruch auf Entschädigung gebe es allerdings nicht. Deshalb sei für Röring klar: „Die Forderungen aus der Protokollerklärung von Bundesministerin Klöckner sind mit dem jetzigen Kompromiss nicht erfüllt. Damit fehlt den landwirtschaftlichen Betrieben die so wichtige Planungssicherheit. Die Ausweitung der Maßnahmen auf FFH-Grünland empfinde ich als besonders schmerzhaft, denn das widerspricht den in den 90er-Jahren getroffenen Absprachen zwischen der Politik, den Behörden und der Landwirtschaft.

Bauernfeindliches Gesetzespaket

Die zum Insektenschutzpaket dazugehörige Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung kritisierte Röring ebenfalls. Ohne die Mitberatung des Parlaments wird diese voraussichtlich am heutigen Freitag im Bundesrat final beschlossen.
Johannes Röring erklärte weiter: „In der Summe ist es ein bauernfeindliche Gesetzespaket, das die Mitmachbereitschaft der Landwirtinnen und Landwirte gefährdet. Und das bei dem so wichtigen Thema Artenschutz. Deshalb halte ich Wort und habe gegen das Gesetz gestimmt. Die Landwirtinnen und Landwirte möchte ich dennoch ermutigen, die kooperativen Wege weiterzugehen.“

Vollsperrung der Straße „Zum Michael“ in Raesfeld

Die Fahrbahn der Straße Zum Michael wird im hinteren Teil zwischen Zebrastreifen und der Kreuzung Ostring/Langenkamp ab kommenden Montag, 28. Juni 2021 saniert.

(pd). Die Fahrbahn selbst wird für rund drei Wochen gesperrt, da die beauftragte Firma Wilhelm Bischop aus Bocholt achthundert Quadratmeter Fahrbahndecke abfräst, ein Vlies einklebt und danach eine neue Asphaltdecke einzieht.

Für die Zeit der Bauarbeiten wird eine Umleitung ausgeschildert. Die Zuwege zu den Sportanlagen sind frei, da die Bürgersteige von den Bauarbeiten weitgehend unberührt bleiben.

Impfpriorisierungen in den Impfzentren ab Samstag aufgehoben

Ampel steht für alle Bürger und Bürgerinnen für die Erstimpfung im Kreis Borken auf grün

Im „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen stehen in den nächsten Tagen 5.000 Impfdosen für Erstimpfungen parat. Wer sich rasch anmeldet, hat beste Chancen auf Impfung nächste Woche.

Kreis Borken(pd). 5.000 Impfdosen (BioNTec) stehen ab morgen (26.06.2021) für die nächsten Tage in unserem „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen für Erstimpfungen zur Verfügung. Für den Zeitraum danach hat das Land NRW weitere Lieferungen angekündigt.

Da die Priorisierungen für die Impfzentren in NRW aufgehoben sind, können sich nun alle, die bislang noch keine Impfmöglichkeit hatten, kurzfristig fürs Impfen anmelden – ab morgen früh (26.06.2021, 8 Uhr) ist das möglich im Internet über www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800 / 116 117 02.
Unser Tipp: Wer sich fix anmeldet, hat beste Chancen, bereits für die nächsten Tage einen Impftermin zu bekommen – also auf geht’s!

Gewässerpflegearbeiten im Borkener Badesee Pröbsting

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Mahd im Borkener Badesee Pröbsting ab 21.06.2021 für etwa drei Wochen

Borken(pd). Der Bade- und der Landschaftssee im Freizeit- und Erholungspark PröbstingSee sind gern und viel besuchte Freizeitdomizile, nicht nur für die Borkener Bürgerinnen und Bürger

Badesee-Pröbsting-Borken
Foto: Stadt Borken

Beginnend ab 21.06.2021 führt das Unternehmen Waters aus Isselburg zuerst im Landschaftssee und anschließend im Badesee Pröbsting aus.

Die Mahd beider Seen wird voraussichtlich drei Wochen dauern. Die Arbeiten umfassen das Mähen und das Sammeln der Wasserpflanzen. Der Bauhof der Stadt Borken übernimmt die Entsorgung des Schnittgutes. Durch die Mäharbeiten soll die gute Wasserqualität nachhaltig gesichert werden. Während der Mahd können die Seen genutzt werden, vorausgesetzt es wird ausreichend Abstand gehalten.

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