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Geänderte Öffnungszeiten im „Impfzentrum Kreis Borken“

Ab Montag, 19. Juli, wird aufgrund geringerer Terminzahlen auf Ein-Schicht-Betrieb umgestellt / Weiterhin Impfungen ohne Termin möglich

Kreis Borken (pd). Das „Impfzentrum Kreis Borken“ hat Anfang Februar in Velen seinen Betrieb aufgenommen. Nach der ersten Startphase wurde dort in den vergangenen Monaten an sieben Tagen die Woche in zwei Schichten, jeweils von 8 bis 20 Uhr geimpft. Inzwischen sind dadurch im Kreis Borken über die Hälfte der Menschen (53 %, Stand: einschl. 14.07.2021) vollständig geimpft.

Impfzentrum Kreis Borken
Das „Impfzentrum für den Kreis Borken“

Die Erstimpfung haben mehr als 66 Prozent erhalten. „Betrachtet man nur die Menschen ab 12 Jahren, die geimpft werden können, so liegen diese Zahlen noch höher: Dann sind es bereits rund 75 Prozent Erstimpfungen und gut 60 Prozent vollständig Geimpfte“, hebt Landrat Dr. Kai Zwicker hervor. Aufgrund der nun geringeren Terminzahlen werden die Öffnungszeiten im Impfzentrum in Velen reduziert: Ab Montag, 19. Juli, wird dort im Ein-Schicht-Betrieb gearbeitet. Die Öffnungszeiten sind dann täglich von 14 bis 19 Uhr.

Wie bereits in der derzeit laufenden „Woche des Impfens“ und den Impfaktionstagen am vergangenen Wochenende bleibt es dabei, dass alle Impfwilligen ab 16 Jahren das Impfzentrum auch ohne Termin aufsuchen können: Jede Bürgerin und jeder Bürger kann zu den Öffnungszeiten spontan für eine Impfung vorbeikommen – mitzubringen ist ein Ausweisdokument sowie, falls vorhanden, die Gesundheitskarte und der Impfpass. Die Impfunterlagen können bereits im Vorfeld ausgefüllt werden – unter https://kreis-borken.de/impfunterlagen stehen sie zum Download bereit.

Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren bzw. deren Eltern sollten sich für eine Impfung an ihren Kinderarzt / ihre Kinderärztin wenden. Nach Beratung können diese ggf. dort geimpft werden. Im Impfzentrum ist eine Impfung derzeit ab 16 Jahren möglich.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://kreis-borken.de/impfzentrum.

Mähboot fährt über Landschafts- und Badesee Pröbsting

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Mahd ist Teil der laufenden Gewässerpflegearbeiten

Borken (pd). Wer in den vergangenen Wochen den Freizeit- und Erholungspark PröbstingSee besucht hat, wird es vielleicht gesehen haben: Ein grünes Boot mit einem drei Meter langen Schiebegitter, das über den Landschaftssee fährt. Mit diesem Mähboot führt das Unternehmen Waters aus Isselburg derzeit Gewässerpflegearbeiten durch – zunächst im Landschafts- und anschließend im Badesee. Die Arbeiten umfassen das Mähen und Sammeln der Wasserpflanzen.

Mit einem Mähboot führt das Unternehmen Waters aus Isselburg derzeit Gewässerpflegearbeiten im Landschafts- und Badesee Pröbsting durch.
Mit einem Mähboot führt das Unternehmen Waters aus Isselburg derzeit Gewässerpflegearbeiten im Landschafts- und Badesee Pröbsting durch.

„Die Menge an Pflanzen in dem Gewässer ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich“, konstatiert Jürgen Kuhlmann, Technischer Beigeordneter der Stadt Borken, die für die Instandhaltung der Seen zuständig ist. „In diesem Jahr sind dort aufgrund verschiedener Faktoren wie den trockenen letzten Jahren jedoch besonders viele Pflanzen zu finden“, ergänzt er. „Das größere Aufkommen ist dieses Jahr aber nicht nur im Pröbstingsee, sondern auch in anderen Seen festzustellen“, betont Kuhlmann. Das beauftragte Unternehmen holt pro Tag bis zu 70 Kubikmeter Gewässerpflanzen aus dem Landschaftssee.

Durch die Mäharbeiten soll die gute Wasserqualität der Seen nachhaltig gesichert werden. Der städtische Bauhof übernimmt die Entsorgung des Schnittgutes. Die Arbeiten dauert voraussichtlich noch bis Anfang August. Während der Mahd können die Seen genutzt werden, vorausgesetzt es wird ausreichend Abstand gehalten.

Raesfeld – GPS-Gerät von zwei Traktoren entwendet

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Raesfeld. Erneut haben Unbekannte die Steuerungstechnik von Traktoren gestohlen

Die Diebe montierten in der Nacht zum Mittwoch die hochwertigen GPS-Systeme an zwei Fahrzeugen ab, die auf dem Grundstück eines landwirtschaftlichen Betriebs an der Straße Lanzenhagen in Raesfeld gestanden hatten.

Laut Mitteilung der Polizei Borken sei es zu einer ähnlich gelagerten Tat in der gleichen Nacht auch in Borken gekommen.

Hinweise erbittet die Kripo unter Tel. (02861) 9000.

Die Polizei rät vor dem Hintergrund der aktuellen Fälle dazu, derartige GPS-Geräte nach Möglichkeit nicht am Fahrzeug zurückzulassen.

Neues VHS-Programmheft ab sofort erhältlich!

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Borken (pd). Die VHS Borken veröffentlicht aktuell das neue Programmheft für das 2. Halbjahr 2021. Das Printheft wird bis Ende Juli an den üblichen Auslagestellen in Borken, Gescher, Heiden, Raesfeld und Velen erhältlich sein. In den Rathäusern und in der Hauptgeschäftsstelle liegen die VHS-Hefte bereits ab dem 16. Juli 2021 aus. Schon jetzt sind die Angebote online abrufbar unter www.vhs.borken.de.

Das VHS-Programm für September 2021 bis Januar 2022 ist erschienen.
Das VHS-Programm für September 2021 bis Januar 2022 ist erschienen.

Die Anmeldephase für die Angebote des Programms startet am 10. August 2021 ab 08.30 Uhr. Anmeldungen sind wie gewohnt sowohl online über den Warenkorb der VHS Homepage als auch persönlich in der VHS Hauptgeschäftsstelle in Borken möglich. Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir darum, Anmeldungen vorzugsweise Online, per E-Mail oder postalisch vorzunehmen.

„Nach Wochen der Corona-bedingten Einschränkungen freuen wir uns sehr darauf, endlich wieder unsere Kundinnen und Kunden sowie Dozentinnen und Dozenten persönlich in den Kursen und Veranstaltungen begrüßen zu dürfen“, betont Timo Bertelwick, Leiter der VHS Borken. „Auf dem Titelfoto ist diesmal das VHS-Team zu sehen, ganz nach dem Motto ‚Wir sind für Sie da!‘ Wenn Sie sich anmelden wollen oder Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an“, ergänzt er.

Das neue Programm für das Herbst-/Wintersemester 2021/2022 ist vollgepackt mit zahlreichen neuen und bewährten Vorträgen und Kursen. Weiter ausgebaut wurden Vorträge im Online-Format, die bequem von zu Hause aus angeschaut werden können. Hierbei werden zahlreiche hochkarätige Referentinnen und Referenten zu Wort kommen, die zu verschiedenen Themen ihre Vorträge halten. Im Vordergrund stehen insbesondere Klimaschutz- und Umweltthemen wie z. B. der Vortrag am 10. November „Zieht Euch warm an, es wird heiß!“ mit dem aus Funk und Fernsehen bekannten Diplom-Meteorologen und Klimaexperten Sven Plöger.

Aber auch die im letzten Semester sehr gut gebuchten Vorträge mit Kultur-Themen sind auch im online-Format wieder dabei. Kulturelle Bildung und Umweltbildung lassen sich jedoch im kommenden Semester auch ganz analog erleben und erfahren. So werden mehrere Fahrradexkursionen mit diesen Schwerpunkten angeboten: zum Beispiel eine Fahrradexkursion rund um Velen zum kulturhistorischen Thema „Vennebähnchen, Hochmoor und Torfstich“ oder in Kooperation mit dem Klimaschutzmanager der Stadt Borken Dominik Tebbe und der FaBi eine „Klimafahrradtour für die ganze Familie“ zum Thema Wald und Wasser.

Und gemeinsam mit dem „aktuellen forum VHS“ in Ahaus können Interessierte über die VHS Borken beispielsweise schon Anfang September eine Ausstellungs-Tour zu „August und Elisabeth Macke: der Maler und die Managerin“ im LWL-Museum Münster genießen.
Wieder wird Kultur und Umwelt in Kreativität und Nachhaltigkeit inhaltlich zum Beispiel beim Erlernen von Feuermachen mit primitiven Methoden (in Kooperation mit der Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald) wunderbar zusammengeführt.

Neu im umfassenden Angebot der Kreativkurse ist als ein Highlight eine Biografische Schreibwerkstatt mit der Autorin Dr. Birgit Ebbert. Und unter den Veranstaltungen sei besonders ein Musikkabarett, das sich ganz dem Leben und den Liedern Georg Kreislers widmet (in Kooperation mit Stadtarchiv Borken, Heimatverein Borken und Kulturraum³) mit den Künstlern Markus von Hagen und Philip Ritter hervorgehoben.

„Wenn Sie sich für die erfolgreiche Moderation von Teamsitzungen interessieren, oder sich auf ein Bewerbungsverfahren vorbereiten, finden Sie im Fachbereich der beruflichen Weiterbildung das richtige für Sie. Wenn Sie eine Sprache erlernen oder auffrischen wollen, oder sich für Gesundheits- und Sportkurse interessieren, finden Sie eine breite Auswahl an Angeboten. Vieles Interessante und Spannende gibt es im Programm zu entdecken, schauen Sie am besten direkt mal rein“, führt Timo Bertelwick aus.

Für Fragen und Informationen sowie zur Online-Anmeldung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volkshochschule unter 02861-939238 und [email protected] gerne zur Verfügung. Informationen zu aktuellen Entwicklungen gibt es auch auf der VHS Homepage, der Facebook Seite www.facebook.com/vhsborken sowie auf der YouTube-Seite der VHS Borken.
Das Team der VHS Borken wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern in den Städten und Gemeinden eine schöne und erholsame Sommerzeit.

Grenzenlos Radfahren nach Zahlen auf rund 930 Kilometern Strecke


Das Knotenpunktsystem im Kreis Borken ist passend zum Beginn der Ferien an den Start gegangen / Ortstermin mit Landrat Dr. Kai Zwicker und Heidens Bürgermeister Dr. Patrick Voßkamp

Kreis Borken (pd). Rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien ist das Knotenpunktsystem im Kreis Borken in allen Städten und Gemeinden fertig geworden: Die „Knotenpunkthüte“, Nummerneinschübe und Übersichtstafeln sind an allen 190 vorgesehenen Stellen angebracht.

Das Knotenpunktsystem bietet damit leichte Orientierung auf rund 930 Kilometern Radfahr-Strecke. Bei einem Ortstermin am Knotenpunkt 26, am Kranenmeer in Heiden, stellten Landrat Dr. Kai Zwicker und Heidens Bürgermeister Dr. Patrick Voßkamp die Vorzüge des Konzepts und die vielfachen Möglichkeiten für Radler_innen vor. „Wir freuen uns sehr, dass jetzt passend zur Urlaubszeit das Knotenpunktsystem installiert ist“, sagen Dr. Zwicker und Dr. Voßkamp.

„Das ist ein absolutes Plus für unsere Radfahrregion – sowohl für die Bürgerinnen und Bürger hier im Kreis, als auch für Touristen, denn das ‚Radfahren nach Zahlen‘ eröffnet viele flexible Möglichkeiten, eine einfache Orientierung und Planung.“

Gleichen Nummern?

Die Knotenpunkte finden sich überall dort, wo sich die Wegabschnitte des Netzes kreuzen. Die Nummern sind jeweils zweistellig (01-99; es kommen im Kreisgebiet also mehrmals die gleichen Nummern vor – allerdings nicht in der gleichen Stadt und Gemeinde, so dass es bei der Orientierung keine Probleme gibt).

In der jeweils angezeigten Fahrtrichtung ist immer die Nummer des nächstgelegenen Knotenpunktes angezeigt. „Das System erleichtert die Radroutenplanung und Orientierung: Man kann einfach eine Route planen, die dazugehörigen Knotenpunktnummern notieren und losradeln“, erläutert Landrat Dr. Zwicker. „Soll die Route unterwegs angepasst werden, helfen die Übersichtstafeln an jedem Knotenpunkt.“

Webkarte des Kreises Borken

Orientierung vorab bieten die Webkarte des Kreises Borken (https://kreis-borken.de/knotenpunkte) und die „Radwanderkarte Kreis Borken“ der BVA (ISBN 978-3-96990-034-5), die für 8,95 Euro beispielsweise bei den Tourist-Infos im Kreis oder auch im Buchhandel erhältlich ist. Die abzufahrende Nummernfolge kann dann auf den praktischen Lenkeranhängern notiert werden, die ebenfalls durch die Tourist-Infos ausgegeben werden; der Radroutenplaner NRW ist ebenfalls nutzbar, zudem die niederländische „Fietsknoop“-App für den grenznahen Bereich.

Borken-Grenzenlos-Raesfeld
Landrat Dr. Kai Zwicker (li.), Bürgermeister Dr. Patrick Voßkamp und Luisa Gatzke von der Gemeinde Heiden freuen sich darauf, die Knotenpunkte – wie hier den Punkt in Heiden – für ihre nächsten Radtouren nutzen zu können. Die Beschilderung ist nun kreisweit fertiggestellt.


Die beliebten Themenrouten wie die „100-Schlösser Route“, die „Hohe Mark RadRoute“ oder die „Flamingoroute“ sind in das Knotenpunktnetz eingebunden. Die örtlichen Tourist-Infos haben zudem unterschiedliche Tourentipps für das „Radeln nach Zahlen“ ausgearbeitet, die auf Flyern oder auch online bei „komoot“ zu finden sind. Dazu können sich Interessierte am besten vor Ort informieren.

Grenzregionen

Gerade hier in der Grenzregion profitieren Radfahrer_innen jetzt von dem aus Belgien und den Niederlanden bekannten System. Zu den bestehenden Systemen in den Nachbarrregionen (Regionen Achterhoek und Twente, Kreise Kleve, Wesel und Recklinghausen) sind die Verbindungen bereits hergestellt.

Im übrigen Münsterland entsteht ebenfalls gerade das Knotenpunktnetz und wird ab 2022 flächendeckend nutzbar sein; auch in der Grafschaft Bentheim wird gerade das Knotenpunktnetz installiert.

Hier im Kreis Borken wurde es unter Federführung des Kreises Borken geplant und umgesetzt, beteiligt waren rund 90 Personen (Touristiker/innen und Planungs- sowie Baufachleute der Städte und Gemeinden im Kreis sowie in den „rundherum“ benachbarten Kommunen/Kreisen und Regionen, Münsterland e.V., Themenroutenbetreiber, verschiedene Landeseinrichtungen bzw. Fachstellen, beauftragte Unternehmen, etc.).

„Die enge Abstimmung der Wegeführung und konkreten Knotenpunktstandorte mit den Kommunen und Nachbarkreisen sowie eine münsterlandweite Vereinbarung von Standards gemeinsam mit dem Münsterland e.V. war uns ein besonderes Anliegen“, resümieren Michael Weitzell und Daniela Glimm aus der Stabsstelle des Kreises Borken, in der die Arbeiten koordiniert wurden. „Wir freuen uns, dass so viele Akteure gemeinsam engagiert am Aufbau des Knotenpunktnetzes mitgewirkt haben.“

Raesfelder Gartentage erleben und genießen

Die 12. Raesfelder Gartentage starten an diesem Wochenende

Raesfeld (pd). Die „Raesfelder Gartentage“ finden am kommenden Wochenende, 17. und 18. Juli 2021 jeweils in der Zeit von 11 – 18 Uhr unter Einhaltung der allgemein gültigen Hygienemaßnahmen und Vorschriften statt.

Der feucht warme Frühling der vergangenen Wochen hat die Natur noch einmal zur Hochform auflaufen lassen. Viele Pflanzen genießen dieses Klima und haben den Hobbygärtnern ein üppiges und farbenfrohes Wachstum beschert.

Raesfelder Gartentage bieten Paradiese

Besucher sind eingeladen, durch private Gärten und Anlagen zu schlendern, sich mit anderen Gartenliebhabern auszutauschen, Eindrücke mitzunehmen und Pflanzenvielfalt zu erleben oder einfach nur etwas vom Alltag abzuschalten. Auch auf so manche neue Überraschung kann man beim gern gesehenen Besuch in den kleinen und großen Gartenparadiesen gespannt sein.

Dieser Ideen- und Pflanzenreichtum gepaart mit den zahlreichen unterschiedlichen Gartentypen ist es, der jedes Jahr aufs Neue die Besucher begeistert und anlockt, um zu sehen, wie schön gestaltete Natur sein kann. Bei den Gartentagen wird sicherlich jeder Besucher ein Plätzchen nach seinem Geschmack finden, von dem er unvergessliche Eindrücke mit nach Hause nehmen kann.

In Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld öffnen in diesem Jahr folgende Privatgärten ihre Gartenpforte in der Zeit von 11-18 Uhr. Einige Gärten haben nur Sonntag geöffnet. Teilweile wird ein geringer Eintritt erhoben.

Am Sa. 17.07.2021 sind geöffnet:

  • Paus, Am Voshövel 4, 46514 Schermbeck (Marienthal)
  • Palmengarten Herden, Waldweg 34, 46514 Schermbeck

Am So. 18.07.2021 sind geöffnet:

  • Baumeister, Ährenfeld 13, 46348 Raesfeld
  • Eißing, Zum Osterkamp 15, 46348 Raesfeld
  • Hinzelmann, Dreckerhook 15, 46348 Raesfeld
  • Paus, Feldmark 3, 46514 Schermbeck
  • Seggewiß, Im Rott 16, 46348 Raesfeld
  • Paus, Am Voshövel 4, 46514 Schermbeck (Marienthal)
  • Paus, Am Vossenbergweg 13, 46514 Schermbeck

Wer selbst einmal seinen eigenen Garten für Besucher bei den Raesfelder Gartentagen öffnen möchte, kann jederzeit gerne Kontakt mit dem Ortsmarketing aufnehmen.

Nähere Informationen zu den Raesfelder Gartentagen erhalten alle Gartenfreunde auch im Internet unter www.raesfeld.de/gartentage oder unter www.garten-seggewiss.de

Susanne Zumkehr in den Ruhestand verabschiedet

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Landrat Dr. Kai Zwicker dankte der langjährigen leitenden Mitarbeiterin der Kreisverwaltung Borken

Dorsten. Susanne Zumkehr aus Dorsten, Verantwortliche für IT-Sicherheit und den Datenschutz in der Kreisverwaltung Borken, ist bereits vor einigen Monaten in den wohlverdienten Ruhestand getreten.

Coronabedingt konnte die offizielle Verabschiedungsfeier allerdings erst jetzt stattfinden. Landrat Dr. Kai Zwicker und Personalratsvorsitzender Stefan Pelz nutzten dabei die Gelegenheit, der aus Düsseldorf stammenden Diplom-Informatikerin für ihre langjährige engagierte Tätigkeit beim Kreis Dank und Anerkennung auszusprechen.

Susanne Zumkehr war verantwortlich für IT-Sicherheit und Datenschutz

Nach dem Studium der Informatik an der Universität Dortmund arbeitete sie als wissenschaftliche Angestellte zunächst bei der Stadt Hamm. Dann fand sie beim Kommunalverband Ruhr in Essen und in einem großen privaten Software-Haus ihren Arbeitsplatz.

1991 trat sie in den Dienst des Kreises Borken. Dort leitete sie u. a. das seinerzeitige Amt für automatisierte Datenverarbeitung und anschließend die Stabsstelle IT-Planung und Controlling. Seit 2010 zeichnete sie verantwortlich für die IT-Sicherheit und den Datenschutz in der Borkener Kreisverwaltung.

Schach-Ferienturnier: Siegerpokale für Jonathan und Emily

Abgesehen von der coronabedingten Pause im letzten Jahr richtet der Schachverein Turm Raesfeld/Erle jedes Jahr ein Sommerferienturnier aus.

Leider führten die in die erste Ferienwoche verlegte Jugendverbandsmeisterschaft der Vereine und der erst sehr kurzfristig vorher veröffentlichte Ferienkalender dazu, dass sich am Freitag nur acht Teilnehmer in der Mensa der Julia-Koppers-Gesamtschule an die Bretter setzten.

Ferienturnier-2021-Schach-Raesfeld

„Wir hatten in diesem Jahr leider sogar mehr urlaubsbedingte Absagen als Teilnehmer“ stellte Organisator Manfred Grömping fest, der auf Ferienturniere der letzten Jahre mit 20 bis 40 Teilnehmern zurückblicken kann.

Gespielt wurden sechs Runden

Dafür entwickelte sich dieses Mal in der recht altershomogenen Teilnehmergruppe von 8 bis 11-jährigen Denksportlern ein besonders spannendes Turnier. Gespielt wurden sechs Runden nach dem sogenannten „Schweizer System“, bei dem möglichst punktgleiche Gegner gegeneinander gepaart wurden.

Jonathan Eilhardt siegte am Ende mit 6 Punkten vor Emily Niermann (5 Punkte) und Lea Ridder (4 Punkte). Alle Teilnehmer freuten sich bei der Siegerehrung über Sachpreise, die die Volksbank Raesfeld zur Verfügung gestellt hatte, die beiden Ersten über zusätzliche Siegerpokale.

Viele kreative Dekorationen bei Tischlein deck dich in Raesfeld

Nach langer Corona-Pause hat die Bürgerstiftung ihre Tradition des „Tischlein deck dich“ in diesem Jahr wieder aufgenommen und eingeladen.

RAESFELD. Zum dritten Mal fand das Ereignis im Naturerlebnisgelände von Schloss Raesfeld statt.

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Bunt geschmückte Tische, voll beladen mit allen kulinarischen Dingen, die zu einem guten Frühstück dazugehören, boten unter dem Blätterdach ein buntes Bild. Einige Ehrenamtlichen hatten bereits im Vorfeld viele Erdbeeren zu Konfitüre verarbeitet. Für Brötchen und Kaffee war ebenfalls gesorgt.

120 Teilnehmer

Insgesamt 120 Teilnehmer nahmen in diesem Jahr an dem gemeinsamen Frühstück teil. Erstmalig dabei war sogar eine Familie aus Wulfen. „Wir fanden die Idee so klasse, dass wir uns diesen Termin nicht entgehen lassen wollten und uns schon für das kommende Jahr gleich wieder angemeldet haben“, so Wilhelm Zacharay.

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Die Familie Zacharay aus Wulfen hat für nächstes Jahr schon einen Tisch reserviert. Foto: Petra Bosse

Trotz der schlechten Wetterprognosen nahmen die Organisatoren der Bürgerstiftung Raesfeld- Erle-Homer die Herausforderung an, den Termin nicht zu verschieben. Eine überdachte Unterkunft als Ausweichort, für den Fall es wirklich regnen sollte, anzubieten, habe nicht zur Debatte gestanden, sagt die Vorsitzender Jutta Bonhoff. „Das war eindeutig die richtige Entscheidung, den Termin trotz Regenprognose stattfinden zu lassen. Bei Regen hätten wir die Veranstaltung abgesagt. Deshalb war die Entscheidung für den heutigen Tag auch sehr kurzfristig gewesen“.

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Die Gewinner: Chor Believe aus Raesfeld

Besonders freue sich die Vorsitzende darüber, dass sich die Teilnehmer wirklich viele Gedanke um ihre Tischdekoration gemacht haben. Angefangen vom Stammtisch aus Homer, geschmückt mit vier verschiedenen Mettwürstchen aus allen drei Ortsteilen, zierten nicht nur Blumen, sondern auch Kräutertöpfe mit Petersilie und Schnittlauch, Kerzen und diverser Schmuck die Tische. Der Kreativität waren hierbei keine Grenzen gesetzt.

Bürgerstiftung-Raesfeld-Frühstück-Tiergarten

Traditionell wurden auch die schönsten Tische prämiert. Den ersten Platz sicherte sich der Raesfelder Chor Believe, gefolgt von dem Freunde- und Familientisch Rybarczyk aus Erle und der Bowle-Club aus Raesfeld.

Das nächste „Tischlein-deck-dich“ soll turnusmäßig im kommenden Jahr wieder unter den Kastanien in Erle stattfinden. Dafür werden noch freiwillige Helfer_innen gesucht. Interessierte können sich melden unter: [email protected]. 

Bürgerstiftung-Raesfeld-Frühstück-Tiergarten

Familie Breil setzt auf Qualität aus der Region

Seit sechs Generationen in Raesfeld-Erle

Über mehr als 7 ha erstreckt sich der Kartoffelacker auf dem Bauernhof der Familie Breil in Raesfeld-Erle. Sechs verschiedene Sorten pflanzt die Familie hier an. Von mehlig, über vorwiegend festkochende bis hin zu festkochenden Exemplaren decken sie das ganze Spektrum ab.

Vor wenigen Tagen hat die Rodung der Frühkartoffel Annabelle begonnen. Die Breils ernten allerdings derzeit nur den Bedarf für den nächsten Tag. Das geht noch so lange, bis die empfindlichen Schalen in wenigen Wochen zur Lagerreife gelangt sind. Erst dann geht es auch an die anderen Sorten.

  • 2 Verkaufswagen für die Direktvermarktung
  • Fertigstellung der neuen Lagerhalle für Herbst geplant
  • Lagerung ohne Chemie
  • Kunden im ganzen nördlichen Ruhrgebiet
  • Regionale Qualitätsprodukte

Importe unnötig und nicht zeitgemäß

Markus Breil versteht etwas von Kartoffeln. Das wissen auch seine zufriedenen Kunden. Diese beliefert er wöchentlich von dienstags bis freitags mit seinen beiden Verkaufswagen im nördlichen Ruhrgebiet. Annabelle, Venezia, Belana, Gunda, Regina und die wegen der Farbe ihrer Schale rote Laura sind für ihn mehr als nur Grundnahrungsmittel. Seine Kunden schätzen die Qualität seiner Produkte und halten ihm ebenso seit langer Zeit die Treue wie seine Geschäftspartner und Lieferanten.

Mit dem Bau einer neuen Lagerhalle möchte er jetzt ein Zeichen für die Zukunft setzen. „Wir brauchen hier keine Kartoffelimporte aus Spanien oder Tunesien“, stellt Markus Breil klar. „Unsere Kartoffeln werden ohne Einsatz von Chemie und bei voller Geschmackserhaltung über den Winter gebracht.“

Neben den langen Transportwegen sieht er vor allem den hohen Wasserbrauch als wichtigen Kritikpunkt. „Da werden Wasservorräte verbraucht, die die Menschen vor Ort viel dringender benötigen.“

Markus Breil: „Auf die Temperatur kommt es an“

Für weitaus ökologischer hält Markus Breil sein neues Projekt. Die Schaffung optimaler Lagerbedingungen für die heimischen Kartoffelsorten. Im Oktober soll die neue Halle fertig sein.

Dann geht es von der Rodung sofort in die Kiste und dann ins Kühlhaus. Natürlich ohne Einsatz von Chemie. Bei einer Temperatur von 4,5°C fallen die Kartoffeln quasi in eine Art Winterschlaf. „Kälter darf es allerdings auch nicht werden“, weiß der Fachmann, „ansonsten droht die Verzuckerung der Knollen.“ Bei Bedarf können die Kartoffeln langsam auf 8-10° C erwärmt werden. Dann schmecken sie wieder wie frisch geerntet. Dieser Vorgang nimmt etwa vier bis fünf Tage in Anspruch.

Wer so lange nicht warten möchte, der kann sich in der Zwischenzeit mit einem leckeren und natürlich auch selbstgebackenen Schwarzbrot stärken. Auch das wird natürlich in einer bis zum Herbst vergrößerten Verkaufshütte direkt am Hof angeboten.

Bauernhof Breil
Marienthaler Str. 56
46348 Raesfeld-Erle
Telefon: 02865 7535
E-Mail: [email protected]
Internet: www.hof-breil.de

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Große Resonanz auf Impfaktion im Impfzentrum Kreis Borken

„Die Impfaktion war ein echter Erfolg“, resümiert Landrat Dr. Kai Zwicker – Ab Montag, 12. Juli, können alle Impfwilligen ab 16 Jahren wieder eine Woche ohne Termin zum Impfzentrum nach Velen kommen


Rund 2.000 Bürgerinnen und Bürger nutzten Angebot in Velen / Fortsetzung in landesweiter „Woche des Impfens“ / „Impffestival“ in Stadtlohn

Kreis Borken (pd). Ganz ohne Termin eine Impfung erhalten – dieses Angebot im „Impfzentrum Kreis Borken“ nutzten an diesem Wochenende zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus der Region. Der Kreis Borken hatte am Freitag, 9. Juli, und Samstag, 10. Juli, zu einer besonderen Impfaktion eingeladen: Jeder und jede Impfwillige konnte zum Impfzentrum nach Velen kommen und sich dort impfen lassen. Ausreichend Impfstoff von BionTech und Moderna war vorhanden, auch waren entsprechende Kapazitäten geschaffen.

Rund 2.000 Impfungen wurden verabreicht

Dieses Angebot nutzten viele Menschen: Rund 2.000 Impfungen verabreichten die Teams im Impfzentrum am Freitag und Samstag an Personen, die spontan zum Impfzentrum kamen. „Die Impfaktion war ein echter Erfolg“, resümiert Landrat Dr. Kai Zwicker. „Vor Ort ist dank des großen Engagements alles reibungslos gelaufen. So konnten viele spontan die Gelegenheit nutzen, den ersten Schritt zu einem besseren Schutz gegen das Coronavirus zu machen.“

Zudem waren an diesen beiden Tagen ausdrücklich auch besonders Menschen mit Migrationshintergrund eingeladen: Das Team des „Sprachmittlerpools“ stand vor Ort bereit, um bei Sprachproblemen helfen zu können und Rückfragen in der jeweiligen Sprache beantworten oder Unsicherheiten ausräumen zu können.

350 Bürger nutzen ehrenamtlichen Sprachmittler

Darüber war zuvor in allen Kommunen des Kreises unter anderem über die örtlichen Integrationsbeauftragten und das Kommunale Integrationszentrum informiert worden, so dass mehr als 350 diese Möglichkeit nutzten. „Mein ausdrücklicher Dank gilt den ehrenamtlichen Sprachmittler_innen, den engagierten Kolleg_innen in den Kommunen und im Kommunalen Integrationszentrum, die diese Tage mitorganisiert und begleitet haben“, sagt Landrat Dr. Zwicker.

Woche des Impfens

Nach der großen Resonanz auf die beiden Impf-Aktionstage, geht es so auch in der kommenden Woche weiter: Das „Impfzentrum Kreis Borken“ beteiligt sich an der landesweit ausgerufenen „Woche des Impfens“.

Ab dem morgigen Montag, 12. Juli, können alle Impfwilligen ab 16 Jahren wieder ohne Termin zum Impfzentrum nach Velen kommen – und das die ganze Woche lang. Das ist täglich von 8 bis 19 Uhr möglich. Mitzubringen sind ein Ausweisdokument und falls vorhanden die Gesundheitskarte sowie der Impfpass.

Die Impfunterlagen können vorab im Internet unter www.kreis-borken.de/impfunterlagen ausgefüllt und ausgedruckt werden, um vor Ort Warte- und Ausfüllzeiten zu vermeiden. Diese können aber selbstverständlich auch vor Ort ausgehändigt und ausgefüllt werden. Verimpft werden die Impfstoffe von BionTech und Moderna.

Flexible Möglichkeit nutzen

Landrat Dr. Kai Zwicker appelliert nochmals an alle Menschen, die noch nicht geimpft sind: „Nutzen Sie diese flexible Möglichkeit in der ‚Woche des Impfens‘, so tragen wir alle gemeinsam dazu bei, dass wir das Virus eindämmen und den Weg zur Normalität ohne viele Einschränkungen weitergehen können.“ Ergänzend dazu ruft er auch alle Firmen-Chef_innen auf: „Vielleicht haben Sie in Ihrem Unternehmen noch Mitarbeiter_innen, die noch nicht geimpft sind – das könnte eine gute Gelegenheit sein, diese gesammelt oder in Grüppchen nach Velen fahren zu lassen“, so Dr. Zwicker. Bereits vereinbarte Termine bleiben ganz normal bestehen.

Impf-Festival NRW

„Impffestival“ in Stadtlohn

Im Rahmen der „Woche des Impfens“ ist noch eine besondere Aktion geplant: Am Samstag, 17. Juli, ist zum „Impffestival“ in Stadtlohn eingeladen. Zentral auf dem Marktplatz haben Interessierte ab 16 Jahren dann die Möglichkeit, sich ohne Termin in einem mobilen Impfzentrum impfen zu lassen und gleichzeitig etwas Festivalluft zu schnuppern.

Los geht’s ab 11 Uhr, es wird bis in den Nachmittag hinein geimpft. Die Resident-DJs des bekannten Dodgeball Beach Cup, DJ Firebeat, Scheffwell und Fabiasco, stehen für den guten Zweck an den Plattentellern. Veranstalter des „Impffestival“ ist SMS StadtMarketing Stadtlohn.

Initiiert wurde der Termin von Hendrik Kemper und Martin Bienhüls vom Dodgeball Beach Cup sowie von Landrat Dr. Kai Zwicker und Stadtlohns Bürgermeister Berthold Dittmann.

Eine Terminbuchung ist nicht nötig, mitzubringen sind ein Ausweisdokument und falls vorhanden Gesundheitskarte und Impfpass. Die Zweitimpfung findet am 7. August statt, wenn gewünscht auch später.
Alle Infos unter www.dodgeball-beachcup.de/impf-festival.

Zum Hintergrund: NRW-weite „Woche des Impfens“
Das NRW-Gesundheitsministerium (MAGS) startet ab Montag, 12. Juli, die landesweite „Woche des Impfens“. Alle Kreise und kreisfreien Städte sind aufgerufen, möglichst niedrigschwellige Impfangebote ohne Terminvergabe auch mobil, etwa an zentralen Orten wie Einkaufsstraßen oder Sportstätten, zu schaffen. Zudem soll in den Impfzentren eine Impfung ohne Termin möglich sein. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Landes unter https://www.land.nrw.

Vier unterschiedliche Inzidenzstufen – Was bedeutet das?

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Für den Kreis Borken gelten die Regelungen der Inzidenzstufe 0 – Der Inzidenzwert im Kreis liegt aktuell, Sonntag 11.7. bei 12,9

Was die neu verkündeten Lockerungen anbelangt, lehnen sich diese immer an die jeweiligen Corona-Inzidenzstufen an. Wann aber zählt eine Region in NRW zu einer der drei oder mittlerweile sogar vier Corona-Inzidenz-Stufen?

Seit Ende Mai gilt in NRW ein Stufensystem für die Corona-Regeln in Städten und Kreisen. Neu ist jetzt seit dem 9. Juli, dass es mit der Inzidenzstufe 0 nun sogar insgesamt vier Stufen gibt.

Abhängig ist, zu welcher der vier Stufen eine Region gehört, die jeweiligen Sieben-Tage-Inzidenz. Die Stufen gliedern sich wie folgt auf: Stufe 0 gilt bei einer Inzidenz bis 10, Stufe 1 zwischen 10 und 35, Stufe 2 bei einem Wert zwischen 35 und 50 und Stufe 3 für die Inzidenz ab 50..

Stufe 0

Wenn an fünf Tagen hintereinander der Kreis oder die kreisfreien Städten höchstens zehn Neuinfektionen gerechnet auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen aufweist, dann greift die Stufe 0. Sobald die Marke 10 an acht aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird, greifen wieder die strengeren Beschränkungen der höheren Inzidenzstufen. 

Stufe 0 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 0 und 10):

  • Keine Beschränkungen.
  • Mindestabstände als Empfehlung.
     

Stufe 1 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 10,1 und 35):

  • Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus fünf Haushalten erlaubt.
  • Außerdem sind Treffen im öffentlichen Raum für 100 Personen mit negativem Testnachweis aus beliebigen Haushalten erlaubt.
     

Stufe 2 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 35,1 und 50):

  • Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus drei Haushalten erlaubt.
  • Außerdem sind Treffen im öffentlichen Raum für zehn Personen mit negativem Testnachweis aus beliebigen Haushalten  erlaubt.
     

Stufe 3 (7-Tage-Inzidenz stabil größer als 50,1):

  • Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus zwei Haushalten erlaubt.

Private Veranstaltungen (ausgenommen Partys und ähnliche Feiern)

Stufe 0 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 0 und 10):

  • Bei mehr als 50 Teilnehmenden (einschließlich immunisierter Personen) Testpflicht für nicht immunisierte Personen, dann keine Beschränkungen.
  • Ohne Test müssen Mindestabstände und Maskenpflicht ab 50 Teilnehmenden  weiter beachtet werden.

Stufe 1 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 10,1 und 35):

  • Private Veranstaltungen sind im Freien mit bis zu 250 Gästen und innen mit bis zu 100 Gästen möglich. Voraussetzung: negativer Testnachweis und sichergestellte einfach Rückverfolgbarkeit; keine Maskenpflicht draußen und drinnen am Tisch, wenn die besondere Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist.

Stufe 2 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 35,1 und 50):

  • Private Veranstaltungen sind im Freien mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen möglich. Voraussetzung sind ein negativer Testnachweis und die sichergestellte einfach Rückverfolgbarkeit; keine Maskenpflicht innen am Tisch und keine im Außenbereich; Unterschreitung des Mindestabstandes an festen Sitzplätzen zulässig, wenn die besondere Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist.

Stufe 3 (7-Tage-Inzidenz stabil größer als 50,1):

Zu den Regelungen im Detail siehe § 18 CoronaSchVO

Partys und ähnliche Feiern

Stufe 0 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 0 und 10):

  • Wie private Veranstaltungen

Stufe 1 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 10,1 und 35):

  • Partys und vergleichbare Feiern sind im Freien ohne Mindestabstand und ohne Maskenpflicht mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen möglich, wenn ein negativer Testnachweis vorliegt und einfache Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist.

Stufe 2 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 35,1 und 50):

—Zu den Regelungen im Detail siehe § 18 CoronaSchVO
 

Stufe 3 (7-Tage-Inzidenz stabil größer als 50,1):

—Zu den Regelungen im Detail siehe § 18 CoronaSchVO

Tabelle mit Angaben des Landes (Stand 9. Juli) zur neuen Zuordnung der Städte und Kreise ab Freitag, 9. Juli

Landesinzidenzstufe NRW Juli
Landesinzidenzstufe NRW Juli
Landesinzidenzstufe NRW Juli

Quelle: NRW-Gesundheitsministerium (Stand 09. Juli)

Raesfeld – Pedelecfahrerin im Kreisverkehr angefahren

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Raesfeld – Bei einem Unfall im Kreisverkehr Raesfeld wurde eine Pedelecfahrerin leicht verletzt

Dazu war es laut Mitteilung der Polizei gegen 19.00 Uhr im Kreisel Helweg / Hoher Weg / Vennekenweg gekommen, in den die 55-jährige Dorstenerin vom Helweg aus Richtung Weseler Straße kommend eingefahren war.

Bei der Kollision kam die 66-Jährige mit ihrem Pedelec zu Fall. Der Rettungsdienst brachte die Raesfelderin in ein Krankenhaus. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 1.500 Euro.

Raesfeld – Parkendes Auto angefahren

Raesfeld (ots). Einen Sachschaden in Höhe von circa 2.500 Euro hat ein unbekannter Autofahrer bei einem Verkehrsunfall in Raesfeld angerichtet.

Dazu war es auf der Straße Nordesch gekommen: Der beschädigte schwarze VW hatte dort zwischen Mittwoch, 12.00 Uhr, und Donnerstag, 17.00 Uhr, gestanden. Der Verursacher entfernte sich, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachgekommen zu sein.

Hinweise erbittet das Verkehrskommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Endlich wieder reisen – Urlaub buchen im Reisebüro

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Pünktlich zu den Sommerferien – Die Reiselust steigt

Mit mehr als einer Billion Euro Jahresumsatz gehört der Tourismussektor zu den wirtschaftlich bedeutendsten Branchen weltweit. Doch die Corona-Pandemie hat der rasanten Entwicklung einen schmerzhaften Dämpfer verpasst. Das örtliche Reisebüro leidet besonders darunter. Das soll sich jetzt wieder ändern.  Einen wichtigen Beitrag dazu soll auch das europaweit gültige Impfzertifikat mit QR-Code leisten, auf das sich die Mitgliedsstaaten der Union Mitte Mai verständigt haben.

  • Lockerungen in zahlreichen Tourismusländern
  • Ostsee an erster Stelle
  • Auf Goethes Spuren
  • Digitaler Impfnachweis und „Re-open EU“-App
  • Deutlicher Preisanstieg

Lockerungen in vielen Ländern

Millionen Menschen sitzen in wenigen Wochen wieder auf gepackten Koffern.  Die Sommerferien stehen vor der Tür. Nach dem endlos erscheinenden Lockdown verheißen die rapide sinkenden Inzidenzwerte und die lange erwarteten Öffnungsschritte hierzulande und in den meisten Urlaubsländern einen fast normalen Sommerurlaub. Der digitale Impfnachweis soll mit Angaben zu Impfungen, Tests und überstandenen Corona-Infektionen einen wichtigen Beitrag zur Wiederherstellung der grenzüberschreitenden Mobilität leisten.

Wobei viele Urlauber dabei lediglich die Grenzen einzelner Bundesländer überschreiten, denn ganz vorne auf der Beliebtheitsskala standen in den Jahren vor Corona Urlaubsorte an der Ostsee. Erst auf den Plätzen zwei und drei folgen Spanien und Italien, für dessen Erkundung sich schon Goethe mehr als eineinhalb Jahre Zeit genommen hat. Einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in den europäischen Urlaubsgebieten soll auch die „Re-open EU-App“ der Europäischen Union geben.

Das Reisebüro vor Ort berät umfangreich

Die Kosten für Flugreisen und vor allem Mietwagen haben durch Corona deutlich angezogen. Allerdings gilt das nicht für alle Ziele im gleichen Maße. Ein wesentlicher Grund für die Preissteigerungen ist die Kapazitätsreduzierung durch die Anbieter während der Pandemie. Die wollen zwar zügig wieder hochfahren, aber es wird einige Zeit dauern, bis alles wieder nach Plan läuft.

Allerdings lohnt es sich in diesem Sommer ganz besonders zu vergleichen. Denn die Flugpreise sind auf einigen Strecken sogar leicht gefallen. Wer auf der Suche nach Angeboten und nicht auf ein bestimmtes Ziel fixiert ist, sollte sich entsprechend beraten lassen. Bei Mietwagen wird es dennoch richtig teuer. Vor allem auf den beliebten spanischen Urlaubsinseln wie Mallorca oder Ibiza haben sich die Preise zum Teil verdreifacht. Auch auf Sizilien müssen Italienurlauber für einen Leihwagen mit bis zu 200 Prozent mehr rechnen.

Große Impfaktion im Impfzentrum Kreis Borken am 9. und 10. Juli

„Sprachmittlerpools“ vor Ort . Als Impfstoffe stehen die von BionTech und Moderna zur Verfügung.

Alle Impfwilligen ab 16 Jahren können ohne Termin nach Velen kommen / „Sprachmittler“-Team unterstützt bei Fragen von Personen mit Migrationshintergrund

Der Kreis Borken ruft kurzfristig eine besondere Impfaktion aus: Am morgigen Freitag, 9. Juli, und am Samstag, 10. Juli, können alle im Kreisgebiet lebenden Menschen ab 16 Jahren ohne Termin zum „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen kommen und sich impfen lassen.

„Wir haben ausreichend Impfstoff und Kapazitäten frei, dass wir allen aus dem Kreis Borken das Angebot machen können, spontan ins Impfzentrum zu kommen“, ruft Landrat Dr. Kai Zwicker auf, die Gelegenheit zur Impfung zu nutzen. Dabei gibt es noch ein zusätzliches Angebot für Menschen mit Migrationshintergrund: An diesen beiden Tagen steht das Team des „Sprachmittlerpools“ vor Ort bereit, um bei Sprachproblemen helfen zu können und Rückfragen in der jeweiligen Sprache beantworten oder Unsicherheiten ausräumen zu können.

Das „Impfzentrum Kreis Borken“, Schlatt 23, in Velen ist an beiden Tagen jeweils von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Als Impfstoffe stehen die von BionTech und Moderna zur Verfügung. Mitzubringen sind ein Ausweisdokument und wenn vorhanden den Impfausweis und die Gesundheitskarte. Um Warte- und Ausfüllzeiten zu verringern, können die Impfunterlagen auch vorab zuhause ausgefüllt und ausgedruckt mitgebracht werden (www.kreis-borken.de/impfunterlagen). Wer bereits einen festen Termin im Impfzentrum gebucht hat, kann diesen ganz normal wahrnehmen. Alle Impflinge erhalten dann mit der Erstimpfung natürlich auch direkt einen Termin für die Zweitimpfung.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/impfzentrum.

NRW passt Coronaschutzverordnung an – Kontaktbeschränkungen entfallen

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In Regionen mit Inzidenzen von 10 oder weniger werden bestehende Maßnahmen auf das Notwendigste reduziert

Aktualisierte Coronaschutzverordnung gilt ab 9. Juli 2021 und bis einstweilen 5. August – So entfallen in den Regionen der Inzidenzstufe 0 beispielsweise die Kontaktbeschränkungen.

NRW. Die Landesregierung passt die Coronaschutzverordnung mit Gültigkeit ab Freitag, 9. Juli 2021, an. Angesichts landesweit weiterhin niedriger Inzidenzzahlen und der ebenfalls deutlich abnehmenden Zahl schwerer Krankheitsverläufe, erforderlicher Krankenhauseinweisungen und Intensivbehandlungen wird eine neue „Inzidenzstufe 0“ eingeführt.

Kontaktbeschränkungen entfallen

Diese Stufe gilt in Kreisen und kreisfreien Städten, die seit mindestens fünf Tagen eine 7-Tage-Inzidenz von 10 oder weniger aufweisen, und beinhaltet die Aufhebung eines Großteils der bestehenden Regeln und Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie. Sie ermöglicht damit eine weitgehende Normalisierung vieler Lebensbereiche.

So entfallen in den Regionen der Inzidenzstufe 0 beispielsweise die Kontaktbeschränkungen. Auch die Einhaltung des Mindestabstands zu anderen Personen wird weitgehend nur noch empfohlen.

Maskenpflicht

In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 0 gilt die Maskenpflicht nur noch in Bereichen, auf deren Nutzung auch Personen, die noch kein Impfangebot wahrnehmen konnten, zwingend angewiesen sind,

  • im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr samt Taxen und Schülerbeförderung
  • im Einzelhandel sowie in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen.
  • Beschäftigte mit einem besonders nahen Kundenkontakt wie die Erbringer körpernaher Dienstleistungen oder Servicekräfte in der Gastronomie müssen weiterhin eine Maske tragen oder über einen negativen Testnachweis verfügen.

Das bedeutet:

Wenn die Inzidenz also am Tag des Inkrafttretens der Änderungen noch keine fünf Tage hintereinander bei höchstens 10 liegt oder wieder über diesen Wert steigt, bleibt es bei den beziehungsweise greifen automatisch (wieder) die bisherigen Schutzmaßnahmen der Inzidenzstufe 1.

Auch regelmäßige Testungen aller noch nicht geimpften Personen spielen weiter eine wichtige Rolle, um eine vierte Welle zu verhindern.

Neue Einreiseverordnung des Bundes

Risikogebiete
Keine Quarantäne für Geimpfte, Genese und negativ Getestete
Hochinzidenzgebiete
10 Tage Quarantäne, Freitesten möglich, Ausnahme für Immunisierte (geimpfte Personen)
Virusvarianten gebiete
14 Tage Quarantäne – auch für Geimpfte und Genese
„Risikofreie“ Gebiete
Testpflicht für nicht immunisierte Reisende

Neue Regelung zum Testen

Eine neue Regelung zum Testen gibt es angesichts der Virusvarianten gerade im Hinblick auf die nun anstehenden Reise- und Urlaubsaktivitäten:

Beschäftigte ohne vollständigen Impfschutz oder Genesenen-Nachweis, die nach dem 1. Juli 2021 mindestens fünf Tage aufgrund von Urlaub oder ähnlichen Abwesenheiten nicht gearbeitet haben, müssen nach der Rückkehr am ersten Tag an ihrem Arbeitsplatz ein negatives Testergebnis vorweisen oder vor Ort einen Test durchführen.

Die aktualisierte Coronaschutzverordnung wird um vier Wochen bis einschließlich 5. August 2021 verlängert.

Die neue Inzidenzstufe 0 gilt für Kreise und kreisfreie Städte sowie für das Land, wenn der Inzidenzwert an fünf Tagen hintereinander bei höchstens 10 liegt. Da in diesem Zahlenbereich dann schon sehr kleine Infektionsausbrüche relevante Schwankungen verursachen können, erfolgt eine Rückstufung in die Inzidenzstufe 1 erst, wenn der Wert von 10 wieder acht Tage hintereinander überschritten wird.

Wenn aber ein dynamischer Anstieg vorliegt, der nicht lokal begrenzt ist, kann das Gesundheitsministerium die Inzidenzstufe auch schon nach drei Tagen des Überschreitens wieder hochstufen und damit die erhöhten Schutzmaßnahmen der Stufe 1 wieder in Kraft setzen.

Ab 9. Juli 2021

In der Inzidenzstufe 0 sind ab 9. Juli 2021 auch jene Angebote mit Negativtest und Hygienekonzept zulässig, deren Wiedereröffnung bisher auf den 27. August 2021 festgelegt war (zum Beispiel Diskotheken, Sportveranstaltungen, Volksfeste etc.).

Zudem werden die meisten bestehenden Regelungen von verpflichtenden Ge- und Verboten in Empfehlungen umgewandelt oder ganz aufgeboben.

Von dieser grundsätzlichen Öffnung gelten dann nur noch vor allem folgende Ausnahmen:

Erfassung von Kontaktdaten

  • Die Pflicht zur Erfassung von Kontaktdaten zur Nachverfolgung kann weitgehend entfallen.
  • Ausnahmen gelten nur noch in Beherbergungsbetrieben, bei außerschulischen Bildungsangeboten und beim Betrieb von Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen in geschlossenen Räumen.
  • Der Betrieb letzterer ist unter dieser Voraussetzung sowie mit einem negativen Test und bei Vorliegen eines genehmigten Hygienekonzeptes ab 9. Juli möglich.

Negativtestnachweis für nicht geimpfte Personen

Weil der Teststrategie gerade bei Angeboten mit vielen Teilnehmenden und einer hohen regionsübergreifenden Mobilität eine wichtige Bedeutung zukommt, sind negative Testnachweise für nicht immunisierte Personen weiterhin erforderlich

  • beim Besuch von Kulturveranstaltungen (alternativ: Sitzordnung mit Mindestabständen oder nach Schachbrettmuster),
  • von Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen (alternativ: mit Mindestabständen oder Sitzordnung nach Schachbrettmuster mit höchstens 33 Prozent der Kapazität)
  • und bei der Beherbergung von Gästen aus Regionen mit einer Inzidenz über 10.
  • Auch bei Ferienangeboten für Kinder- und Jugendliche, bei privaten Feiern ohne Mindestabstände und den erst jetzt zulässigen Angeboten wie Sportfesten, Volksfesten und in Diskotheken etc. sind Negativteste für alle nicht geimpften oder genesenen Personen erforderlich.

Private Feiern und Volksfeste

Bei privaten Veranstaltungen kann auf Mindestabstände und Maskenpflicht verzichtet werden, wenn auch landesweit die Inzidenzstufe 0 gilt und bei Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmenden sämtliche nicht immunisierten Personen über einen negativen Testnachweis verfügen.

Bei einer landesweiten Inzidenzstufe 0 sind auch Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste, Weinfeste und ähnliche Festveranstaltungen wieder möglich, sofern sämtliche teilnehmenden Personen über einen negativen Testnachweis verfügen.

Wenn keine Zugangskontrolle erfolgen, müssen Veranstalter verpflichtend stichprobenhafte Kontrollen durchführen und die Besucher über die Notwendigkeit des Negativtests informieren, zum Beispiel über Aushänge.

Großveranstaltungen wie Fußballspiele etc.

In der Coronaschutzverordnung werden auch die Vereinbarungen der Länder zu Großveranstaltungen im Profifußball etc. umgesetzt: Auch Großveranstaltungen sind zulässig, ab 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern (inklusive immunisierte Personen) müssen aber alle nicht immunisierten Personen einen Negativtest haben.

Zudem ist die Zuschauerzahl auf höchstens 25.000 Personen, maximal aber 50 Prozent der Kapazität, beschränkt, und es muss ein genehmigtes Hygienekonzept geben, das gegebenenfalls auch weitere Beschränkungen (zum Beispiel zum Alkoholausschank etc.) vorsehen muss.

Funke Medical AG erweitert ihre Serie GREENLINE

Funke Medical produziert nachhaltige Dekubitustherapie-Matratze für Endverbraucher

Raesfeld (pd). Die Funke Medical AG launchte zum 02. Juli 2021 ihre erste klima- und umweltfreundliche Dekubitustherapie-Matratze für den Bereich Homecare. Mit diesem Medizinprodukt, das auf Rezept erhältlich ist, erweitert die Firma ihre bereits bestehende Serie GREENLINE.

Der Klima- und Umweltschutz wird sowohl für die Produktion der Funke Medical AG als auch für ihr Portfolio immer bedeutsamer. Daher baut die Funke Medical AG ihre ökologisch orientierte Produktlinie GREENLINE sukzessive aus. Deren Matratzen werden bereits erfolgreich in Kliniken und Pflegeeinrichtungen eingesetzt. Seit dem 02. Juli 2021 ist mit der „Hyper Foam 2 GREENLINE“ erstmals auch eine Anti-Dekubitus-Matratze der nachhaltigen Produktlinie im Sanitätshandel erhältlich.

Innovative Schaumtechnologie der Funke Medical AG spart deutlich CO2 ein

Die Serie GREENLINE wird aus ECOLAST®-Schaum hergestellt, der auf einer offeneren Zellstruktur und einer geringeren Materialdichte basiert. Durch den optimierten Herstellungsprozess der GREENLINE-Matratzen kann im Vergleich zu herkömmlichen Dekubitustherapie-Matratzen aus Schaumstoff jährlich etwa 22 Prozent CO2 eingespart werden. Dieser Wert entspricht rund 7 kg weniger CO2-Ausstoß pro Matratze.

Längere Lebensdauer der Matratze schützt die Umwelt

Zusätzlich zur perfekten Druckentlastung beim Patienten bietet die Dekubitustherapie-Matratze durch den offenporigen Schaum viele weitere Vorteile. So sorgt die verbesserte Luftzirkulation für ein optimales Mikroklima und eine längere Lebensdauer, da der spezielle Schaumstoff nicht so schnell die Härte verliert. Diese Produktvorteile spiegeln sich in der Garantie von sieben Jahren wider. Wer bei der häuslichen Pflege auch auf den Klima- und Umweltschutz achten möchte, kann sich vom Arzt bei entsprechender Indikation die „Hyper Foam 2 GREENLINE“ verordnen lassen. Mit der Hilfsmittelnummer erfüllt sie alle vom GKV-Spitzenverband definierten Qualitätskriterien für eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen.

Große Kunstwerke von kleinen Künstlern im Maler-Atelier

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Viele Gemälde von großen Künstlern, gemalt von Kinderhände zieren die Wände im Maler-Atelier der Kita- St. Silvester.

Auf den Blickwinkel kommt es an – Seerosenteich von Claude Monet mit und ohne Brücke

In den letzten Wochen haben hier die Jungen und Mädchen der Eisbären-Gruppe fleißig den Pinsel geschwungen und farbenfrohe Motive nach ihren großen Vorbildern wie Leonardo da Vinci, Paul Klee, Hundertwasser und Claude Monet auf die Leinwand umgesetzt.

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Farbenfrohes Hundertwasser-Haus. Foto: Petra Bosse

Unterschiedliche Techniken

Bevor sich die Kinder an die Arbeit machten, gab es vorab reichliche Information über das Leben der einzelnen Maler und ihre Gemälde – Kunstunterricht zum Anfassen. Sie lernten die Kunst und die unterschiedlichen Techniken der Maler kennen. Als Einstieg diente ein Bilderbuch von Carlo Camälion, aber auch ein Besuch in Nachbars Garten, zu einem Teich mit Seerosen. Dabei konnten die Kinder ihren eigenen Blick und Kreativität schärfen und wecken.

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Goldfisch – dick und dünn

Sie schauten sich das Bild „Der Goldfisch“ von Paul Klee an und später gestalten sie den Fisch so, wie sie diesen mit ihren Kinderaugen wahrnahmen: groß und klein, oder dick und dünn. Nur die Farbe Gold durfte nicht fehlen.

Ziel des Projektes sei, so Kita-Leiterin Angela Kuhlmann, Kunst den Kindern näherzubringen. „Jeder Künstler hat einen anderen Blick auf Dinge und seine eigene Art zu arbeiten“, erklärt Kuhlmann.

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Seerosenteich, gemalt von Nela. Foto: Petra Bosse

Den Seerosenteich von Claude Monet hatte es besonders der sechsjährigen Nela angetan. In vielen kleinen Schritten tupfte sie über Wochen mit Wasserfarbe und Pinsel bunte Seerosen auf die Leinwand und erschuf einen Seerosenteich à la Nela. Andere Kinder malten bunte Blumen nach Hundertwasser oder bemalten einzelnen Elemente für das Hundertwasser-Haus.

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Blumen nach Hundertwasser

Kurz vor den Sommerferien wurden die Kunstwerke unter Coronabedingungen ausgestellt und die Kinder konnten ihre Bilder an Mama und Papa verkaufen. Das dadurch eingenommene Geld soll für einen gemeinsamen Kindergartenausflug verwendet werden.

Seerosenteich-Kita-St.-Silvester
Seerosenteich-Kita-St.-Silvester

Kinderflohmarkt Raesfeld trotz Ferienanfang gut besucht

Kinderflohmarkt in Raesfeld: Kaum ausgepackt und schon waren die Spielsachen verkauft.

An rund 50 Verkaufsständen boten am Samstag beim neunten Kinderflohmarkt auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus Mädchen und Jungen ihre Spielsachen an.

Zwar hatten die Organisatoren vom Förderverein der St. Sebastian-Schule Glück mit dem Wetter, der Termin jedoch sei, so Stephanie Meyer vom Orga-Team, nicht optimal gewesen. „Coronabedingt haben wir den Mai-Termin auf dieses Wochenende verlegt. Jetzt ist aber Ferienanfang und gleichzeitig findet die Ferienfreizeit auf dem Sportplatz statt, sodass viele Kinder und Familien heute nicht dabei sein können“.

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Das Orga-Team freut sich über die gute Resonanz trotz Ferienanfang. Kaum ausgepackt, waren die Spielsachen schon bei Familie Ridder verkauft. Foto: Petra Bosse

Dennoch waren die jungen Verkäufer_innen, was den Absatz ihrer angeboten Waren anbelangte, sehr zufrieden. Viele Stände und Decken sahen gegen Mittag bereits wie leer gefegt aus. „Wir sind froh, dass wir den Termin heute haben, denn die Schränke sind voll und wir haben noch jede Menge Spielsachen im Keller. Leider konnten wir heute nicht alles mitbringen“, sagt Lydia Ridder. Ihre Tochter Lea trennte sich unter anderem von ihren Barbiepuppen samt Kutsche. Besonders beliebt seien jedoch auch alle Schleich-Tiere, erzählt die Raesfelderin.

Den besten Umsatz habe die Familie Ridder jedoch schon während des Aufbaus ihres Stands um 10 Uhr gemacht. „Wir hatten die Sachen noch in Kisten, als die ersten Leute da waren und die Spielsachen am liebsten selber ausgepackt hätten“, erzählt Leas Mutter und lacht.

Kinderflohmarkt-Raesfeld
Zugeschlagen für ihre Zwillinge haben die Borkener Flohmarktbesucherinnen. Foto: Petra Bosse

Vollbepackt mit zahlreichen Tüten schlenderten auch Nicole und Angelika Schnabel aus Borken über den Flohmarkt. Sie nutzen den Tag, um für ihre zweijährigen Zwillinge alles zu kaufen, was sie brauchten. „Wir haben heute richtig zugeschlagen, alles gefunden was wir suchten und sogar noch mehr“, sagt Angelika Schnabel. Oma und Tochter waren glücklich, dass es nach langer Zeit endlich wieder einen Kinderflohmarkt gab. „Da fällt für Zwillinge schon mal mehr an, als üblich und deshalb sind wir gerne nach Raesfeld gekommen“.

Der Flohmarkt, organisiert vom Förderverein und dem Ortsmarketing Raesfeld soll, wie Stephanie Meyer bestätigt, zukünftig nicht alle zwei, sondern jährlich stattfinden. Das eingenommene Geld kommt dem Förderverein der St. Sebastian-Schule zugute.

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