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Tiebreak-Drama: Skurios Volleys Borken unterliegen SSC Freisen in spannendem Rückspiel

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Skurios Volleys erleben spannendes Tiebreak gegen SSC Freisen. Im neunten Tiebreak-Spiel der Saison triumphierten nach toller Aufholjagd der Skurios Volleys die Gäste vom SSC Freisen.

Das zweite Rückrundenspiel der Skurios Volleys Borken gegen den SSC Freisen endete nach 118 Minuten mit einem 2:3-Auswärtssieg für die Gäste. Insgesamt 55 Spielminuten, die nicht wirklich Freude machten, gefolgt von 48 tollen Spielminuten vor 433 Besuchern in der Mergelsberg-Sporthalle und schließlich weiteren 15 Spielminuten voller Hoffen und Bangen – so in etwa verlief das zweite Rückenrundenspiel der Skurios Volleys.

Zu Gast war der SSC Freisen, der in der Hinrunde gegen Borken seinen ersten Saisonsieg feiern durfte. Im Rückspiel ging beim 2:3-Auswärtssieg der Saarländerinnen (19:25, 19:25, 25:19, 25:14, 11:15) das Team von Brigitte Schumacher zum vierten Mal in dieser Saison als Sieger vom Platz, wahrlich verdient aber hätten beide Teams den Sieg gehabt.

Trotz einer starken Aufholjagd der Borkenerinnen war der Sieg der Saarländerinnen letztendlich verdient. Borken musste aufgrund von Krankheit und Verletzungen auf wichtige Spielerinnen verzichten, was die Herausforderung noch vergrößerte.

Erste Sätze von Fehlern geprägt

Die ersten beiden Sätze waren geprägt von vielen Eigenfehlern beider Teams. Trotz Bemühungen des Trainers Chang Cheng Liu, das Team zu motivieren, konnte Borken keinen der Sätze für sich entscheiden. Die Gäste zeigten eine stabile Annahme und starke Aufschläge, was letztlich zum Erfolg führte.

Borken Kämpft sich zurück

In den Sätzen drei und vier zeigten die Skurios Volleys jedoch eine beeindruckende Leistung. Angeführt von Kapitänin Fabienne Coenders und unterstützt von starken Aufschlägen Aida Dubinovics, konnten sie diese beiden Sätze gewinnen und das Spiel in den Tiebreak führen.

Spannender Tiebreak endet mit Niederlage für Borken

Trotz eines engen Kopf-an-Kopf-Rennens im Tiebreak konnte Borken den sechsten Tiebreak-Sieg der Saison nicht erzielen. Annahmefehler und ein starker Freisener Block führten zu einer 11:15-Niederlage im entscheidenden fünften Satz.

Ehrungen und Vorschau

Nach dem Spiel fiel es Borkens Kapitänin Fabienne Coenders schwer, sich über ihre silberne MVP-Medaille zu freuen. Auf der Gegenseite erhielt Freisens Zuspielerin Leonie Dewes die Gold-MVP. Freisens Trainerin Brigitte Schumacher lobte zudem die herzliche Aufnahme durch die Borkener Fans.

Die Skurios Volleys stehen vor einem Auswärtsspiel bei den Stralsunder Wildcats und hoffen auf eine Wiederholung ihres früheren Tiebreak-Sieges.

Petra Nienhaus und Andreas Pass sind für den Trauer- und Begräbnisdienst ausgebildet

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Petra Nienhaus und Andreas Pass (St. Martin Raesfeld) übernehmen als Ehrenamtliche künftig Trauer- und Begräbnisdienste. 13 Frauen und Männern aus dem Bistum Münster haben diesen Wunsch von Nicole Stockhoff von der Fachstelle Liturgie und Katechese für ihre neue Aufgabe mit auf den Weg bekommen.

Bistum Münster(pd). „Bestatten ist eine Kunst – Herzblut, Empathie und Fingerspitzengefühl sind es, die bei der gottesdienstlichen Feier Trost und Hoffnung schenken“, betonte Stockhoff, die den Ausbildungskursus seitens des Bistums geleitet hatte. Als Beerdigungsleiterinnen und -leiter im Auftrag der Kirche tätig zu sein, bedeute deshalb: „Da sein, Schmerz oder Wut mit aushalten, zuhören, trösten, ein Menschenleben würdigen und es ins Wort bringen, die Botschaft teilen, dass Gott uns auch im Tod umfängt.“

Pastor-Fabian-Tilling-St.-Martin-Raesfeld
Dr. Fabian Tilling ©Petra Bosse/Archiv

Auch der Raesfelder Pfarrer Fabian Tilling, der zuvor mit den Absolventen, deren Angehörigen und Mentorinnen und Mentoren einen Gottesdienst in der Kapelle des katholischen Bildungshauses gefeiert hatte, bedankte sich bei den neuen Begräbnisleitern dafür, dass sie ihre Berufung leben und Verstorbenen Würde und Wertschätzung schenken: „Ich finde das stark, dass Sie diese Aufgabe übernehmen, dass Sie sich diesen anspruchsvollen und doch schönen Dienst zutrauen.“ Besonders der Predigtdienst habe in diesem Zusammenhang mit dem eigenen Glauben zu tun: „Da, wo das Ende des Lebens steht, nicht stehenzubleiben, sondern noch ein Wort der Hoffnung mehr zu sagen, die eigene Hoffnung verkünden, die mich trägt.“

Rechtliche Grundlagen zur Beerdigung

Während ihrer Ausbildung setzten sich die Teilnehmenden mit dem eigenen Glauben sowie mit dem kirchlichen Verständnis von Tod und Auferstehung auseinander und lernten rechtliche Grundlagen zur Beerdigung. Auf die Trauergespräche und die Reden am Grab bereiteten sie sich mit Hilfe von Rollenspielen vor. 

Als Ehrenamtliche übernehmen künftig Trauer- und Begräbnisdienste:

Nicole Brinks und Verena Holtkamp (St. Maria Frieden, Hamminkeln), Martina Czarkowski und Heinrich Schlathölter (St. Josef, Oer-Erkenschwick), Michaela Kopp (St. Pankratius, Emsdetten), Dagmar Kreilkamp (St. Josef, Marl), Marion Matuszek (St. Stephanus, Beckum), Wilhelm Musberg (St. Antonius, Herten), Petra Nienhaus und Andreas Pass (St. Martin, Raesfeld), Barbara Schmitt (Papst Johannes, Hamm-Heessen), Andrea Schulz (St. Peter und Paul, Velen) und Ludger Wöhle (Hl. Edith Stein, Marl). 

Stellungnahme Weidezone e.V.: Kontroverse um Wolfsschutz und Herdenschutzmaßnahmen

Erfolgreiche Klage Bund e.V. gegen die Allgemeinverfügung des Kreis Wesel zur Entnahme von Wölfin Gloria GW954f

(PD/Bosse). In der aktuellen Debatte um die Entnahme des Schadwolfs GW954f in Nordrhein-Westfalen und die Rolle des Herdenschutzes kommt eine wesentliche Stellungnahme vom Verein Weidezone Deutschland e.V. Der Grund: Der Verein Weidezone Deutschland e.V. hat bedeutende Einwände, dass der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) durch seine Pressemitteilungen die Öffentlichkeit mit irreführenden Behauptungen gegen Haus- und Weidetierhalter aufbringt.

Kontroverse um Wolfsschutz und Herdenschutzmaßnahmen

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) NRW hat erfolgreich gegen die Entnahme des Schadwolfes GW954f geklagt. Diese Entscheidung stößt jedoch auf Kritik auf Seiten des Vereins Weidezone Deutschland e.V. – mit über über 30.000 bundesweiten Unterstützer. Der Verein hinterfragt die Auswirkungen dieser Entscheidung auf die gesellschaftliche Akzeptanz des Wolfes und den Herdenschutz.

Erfolgreiche Klage des BUND NRW

Am 17. Januar 2024 veröffentlichte der BUND NRW eine Pressemitteilung über den erfolgreichen Ausgang ihrer Klage gegen die Allgemeinverfügung des Kreises Wesel zur Entnahme des Wolfes Gloria GW954f. Diese Entscheidung hebt die Komplexität des Umgangs mit konfliktreichen Wolfsvorkommen hervor.

Zweifel an Aussagen von Bund e. V.

Ob dieser Erfolg der gesamtgesellschaftlichen Akzeptanz des Wolfes an sich förderlich sei, scheint durchaus fragwürdig. Speziell diese Allgemeinverfügung richtete sich gegen ein Raubtier, das bereits 387 Haus- und Weidetiere nachweislich getötet hat – davon etliche „hinter dem empfohlenen Herdenschutz“.

Es schadet sicherlich dem Ansehen von „Naturschutzorganisationen“, wenn sie ihre Pressemitteilungen dazu nutzen, um Behauptungen zu verbreiten, die möglicherweise als „Fake News“ eingestuft werden könnten, betont Weidezone Deutschland e. V. Denn: Es gibt, anders als seitens des BUND e.V. behauptet, keine gesetzliche Verpflichtung des Haus- und Weidetierhalters, seine Tiere vor Wölfen zu schützen – auch nicht in Verbindung von §2 TschG (1) mit § 3 Abs. 2 Nr. 3 TierSchNutztV(2) wie dieser in besagter Mitteilung behauptet.

In letztgenannter Verordnung heiße es lediglich, Haltungseinrichtungen müssen so ausgestattet sein, dass die Tiere, soweit möglich, vor Beutegreifern geschützt werden, wobei es im Fall eines Auslaufes ausreicht, wenn den Nutztieren Möglichkeiten zum Unterstellen geboten werden.

Hier ist zum einen aus dem Satzende zu schließen, dass es sich bei den gemeinten Beutegreifern um Raubvögel und bei den zu schützenden Nutztieren um Hühner handelt. Zum anderen bietet eine Möglichkeit zum Unterstellen einem Haus- und Weidetier keinen Schutz vor einem Wolfsangriff.

TierSchNutztV-Änderungen und Wolfsklassifizierung als Großer Beutegreifer

„Es ist anzumerken, dass die TierSchNutztV seit ihrer Neufassung im Jahre 2006 bis einschließlich 2021 insgesamt 10 mal geändert wurde – so dass, wäre es das Ansinnen des Gesetzgebers gewesen, Wölfe, also große Beutegreifer, in dieser Verordnung zu berücksichtigen, durchaus möglich gewesen wäre, führt der zweite Vorsitzende des Vereins Weidezone Deutschland e.V., Dirk Eilers, aus. Weiter sagt er: Über die etymologische Entwicklung der Begriffe Beutegreifer und große Beutegreifer mag man sicherlich diskutieren können, jedoch stuft selbst die LCIE – die Large Carnivor Initiative for Europe, also die Specialists Group der IUCN, die die Europäische Kommission in Bezug auf Großraubtiere wie Bär und Wolf berät, den Wolf als Großen Beutegreifer und nicht als Beutegreifer ein“.

Weidezone Deutschland e.V. kritisiert Gesetzesinterpretation

Dirk Eilers und Lars Eric Broch von Weidezone Deutschland e.V. äußern Bedenken bezüglich der aktuellen Gesetzeslage.

„Das Herdenschutz ein Baustein und eine gesetzliche Vorgabe auf europäischer und somit auch deutscher Ebene sind, sobald es um Entnahmen von Schadwölfen geht, ist unstrittig. Wer jedoch aus deutschen Gesetzen etwas nicht vorhandenes konstruiert und einen Teil der Bevölkerung unter Generalverdacht stellt, begeht in unseren Augen Hetze gegen Haus- und Weidetierhalter. Konstruktiv wäre es gewesen, die Weidetierhalter durch das Procedere der Beantragung von Herdenschutzmaßnahmen zu begleiten. Der Erstantrag umfasst allein acht Seiten plus beizufügender Anlagen, gefördert werden bei weitem nicht alle Haus- und Weidetierarten“, so Lars Eric Broch, der erste Vorsitzende des Vereins Weidezone Deutschland e.V.

231 Sportabzeichen in Raesfeld absolviert – Verleihung der Urkunden

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Am 04.02.2024 um 11.00 Uhr übergibt der TSV Raesfeld e.V. in der Volksbank Arena, (Sportplatz TSV Raesfeld) die Urkunden zum Deutschen Sportabzeichen.

(pd). Eingeladen sind neben den Teilnehmern auch Familienangehörige sowie alle Interessierte, die sich über das Sportabzeichen informieren möchten.

TSV Raesfeld – seit Jahrzehnten engagiert in Sachen Sportabzeichen

Jedes Jahr nutzen hunderte Personen die Chance, die eigene Fitness in ihrer Altersklasse zu prüfen. Neben den Prüfern sind auch viele Freiwillige dabei und nehmen Zeiten beim Laufen, Sprinten, Radfahren, messen Höhen beim Hochsprung oder Weiten beim Weitsprung, dem Ballweitwurf, Kugelstoßen oder zählen die Durchschläge beim Seilspringen. Man sieht, es ist für jeden etwas dabei. Diese Vielfalt ist vielleicht einer der Gründe, warum das Sportabzeichen so beliebt ist.

Ein närrischer Rückblick: Der RCV Sitzungskarneval 2011 in Raesfeld

Im Februar Jahr 2011 war es in Raesfeld wieder soweit: Raesfeld-Erle-Homer Helau: Werfen wir einen Blick zurück auf den Sitzungskarneval des RCV, eine Veranstaltung, die bestimmt noch vielen in guter Erinnerung geblieben ist.

Im Mittelpunkt des närrischen Treibens standen das Prinzenpaar Viola Ebbert I. und Reinhard Beyer II., die mit Witz und Charme regierten.

Sitzungskarneval-Raesfeld-2011

Die politische Bühne des Karnevals

Zu dieser Zeit war Andreas Grotendorst noch Bürgermeister und Martin Tesing der Erste Beigeordnete der Gemeinde Raesfeld. Sie waren jedoch nicht nur in der Gemeindepolitik aktiv, sondern spielten auch im Karneval eine wichtige Rolle – zumindest als Zielscheibe des Humors.

Karneval Raesfeld Sitzungskarneval RCV 2011
Reinhard Terbeck †: Der Meister der Büttenrede. Foto: Petra Bosse

Tiergarten am Schloss: Ein gefundenes Fressen für die Narren

Ein ganz besonderes Highlight waren die humorvollen Büttenreden von Reinhard Terbeck †, der über Jahre hinweg den Sitzungskarneval mit seinen Pointen bereicherte. Er hatte ein besonderes Talent dafür, aktuelle Themen aufzugreifen und witzig zu verpacken. Besonders der Tiergarten am Schloss, damals ein großes Anliegen für die Gemeinde, bot ihm reichlich Stoff für seine humoristischen Ausführungen. Selbst die Verwaltung blieb von seinen spitzen Kommentaren nicht verschont, was für Lacher und vielleicht auch das ein oder andere rote Gesicht sorgte.

Karneval Raesfeld Sitzungskarneval RCV 2011

Ein Fest des Lachens und der Freude

Der Sitzungskarneval 2011 in Raesfeld war ein wahres Fest des Lachens und der Freude. Mit ihren humoristischen Einlagen und pointierten Büttenreden brachten die Karnevalisten das Publikum zum Toben. Der Rückblick in das Archiv zeigt: Der Karneval hat in Raesfeld eine lange Tradition, die von Humor, Gemeinschaft und einer Prise Narretei geprägt ist.

Filmarchiv 2011: Sitzungskarneval

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Bischof von Münster hebt Nächstenliebe als Widerstand gegen Rechtsextremismus hervor

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Über20.000 Demonstranten heute in Münster: Und auch Bischof Genn setzt sich für Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte ein. Massiver Protest in Münster: Mehr als 20.000 Menschen haben sich gegen Rechtsextremismus stark gemacht. Selbst der weitläufige Domplatz konnte die riesige Menschenmenge kaum fassen.

Laut einer aktuellen Pressemitteilung aus dem Bistum Münster, gibt es einen bemerkenswerten Anstieg an Menschen, die sich aktiv für die Demokratie einsetzen und gleichzeitig gegen die Zunahme rechtsextremistischer Strömungen in unserer Gesellschaft Stellung beziehen. Dieses Engagement zeigt sich deutlich in den zahlreichen Demonstrationen, die am Wochenende in verschiedenen Städten des Bistums, darunter Münster, Recklinghausen, Kleve, Kevelaer, Vechta und Wilhelmshaven, stattfinden.

Respekts für die menschliche Würde

Inmitten dieser bewegenden Entwicklungen hat sich der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, entschieden zu Wort gemeldet. Seine Aussagen bringen die tief verwurzelten christlichen Werte der Nächstenliebe und des Respekts für die menschliche Würde zum Ausdruck. „Für Christinnen und Christen ist Nächstenliebe Programm“, erklärt Bischof Genn. Er unterstreicht damit, dass das christliche Engagement sich nicht nur auf Glaubensfragen beschränkt, sondern auch ein starkes Zeichen für Solidarität mit jenen setzt, die in Not sind und in unserem Land nach Frieden und Sicherheit suchen.

Harmonisches Zusammenleben aller Menschen

Bischof Genn betont weiterhin, dass es für Christen unerlässlich ist, sich für den Schutz der Schwächsten einzusetzen und für ein harmonisches Zusammenleben aller Menschen zu kämpfen. Besonders hervorzuheben ist sein Bekenntnis zu den Grundpfeilern unserer Gesellschaft: Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte. Gleichzeitig verurteilt er jegliche Formen von Rassismus, Antisemitismus sowie Hass und Ablehnung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Aussagen des Bischofs von Münster sind nicht nur ein klares Bekenntnis zu den christlichen Grundwerten, sondern auch ein Aufruf an die Gesellschaft, sich entschieden gegen rechtsextreme Tendenzen zu stellen und für ein Miteinander einzutreten, das auf Respekt und Menschlichkeit basiert.

Wölfin GW954f darf weiterhin nicht entnommen werden

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat am Mittwoch, 17. Januar 2024, entschieden und bekannt gegeben, dass die Wölfin GW954f weiterhin nicht entnommen werden darf.

(pd). Wölfin „Gloria“ darf weiterhin nicht abgeschossen werden Die Wölfin „Gloria“ darf weiterhin nicht abgeschossen werden. Das hat die 28. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf durch soeben ergangene Beschlüsse in drei Eilverfahren entschieden und damit den Anträgen von drei Naturschutzverbänden auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ihrer Klagen gegen die Allgemeinverfügung des Kreises Wesel vom 20. Dezember 2023 zur Erteilung einer Ausnahmegenehmigung vom Verbot der Tötung einer streng geschützten Art stattgegeben.

Tötung von geschützten Tieren verboten

Die Kammer hat zur Begründung der Beschlüsse ausgeführt: Grundsätzlich ist die Tötung von Wölfen, die zu den besonders geschützten Tierarten gehören, nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten. Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung von dem Verbot setzt voraus, dass durch den Wolf ein ernster landwirtschaftlicher Schaden droht und es keine zumutbaren Alternativen zur Tötung des Tieres gibt. Der Kreis Wesel hat nicht ausreichend schlüssig und nachvollziehbar dargelegt, dass die erteilte Ausnahmegenehmigung zur Abwendung solcher Schäden geboten ist.

Kein Schaden durch Wölfin Gloria zu erwarten

Noch im Juli 2023 ist das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) in einem Bericht an das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNV) – wie zuvor die Kammer im Urteil vom 6. Mai 2021 – davon ausgegangen, dass auf Grund des Verhaltens der Wölfin „Gloria“ kein solcher Schaden zu erwarten sei.

Keine Verhaltensveränderung

Die Kammer kann auf Basis der vorliegenden Daten keine Verhaltensänderung der Wölfin erkennen, die eine von dieser Einschätzung abweichende Schadensprognose rechtfertigen könnte. Sie erschließt sich weder aus den dem Gericht vorliegenden Stellungnahmen des MUNV noch aus Äußerungen des LANUV. Dass die Wölfin empfohlenen Herdenschutz überwinden kann, ist keine neue Erkenntnis, sondern hat sich schon in früheren Jahren gezeigt. Diese Übergriffe stellen aber Ausnahmen dar. Jedenfalls nach den dem Gericht vorgelegten Unterlagen ist weiterhin anzunehmen, dass sich „Gloria“ nicht auf das Jagen von Weidetieren spezialisiert hat.

Den Antrag eines vierten Naturschutzverbandes hat die Kammer als unzulässig abgelehnt, da dieser seine erforderliche Anerkennung als Umwelt- und Naturschutzvereinigung nicht nachgewiesen hat. Gegen die Beschlüsse ist jeweils die Beschwerde bei dem Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster möglich.

Klartext – Kommunale Politik im Fokus: Der Bürgerdialog in Raesfeld

Bürgerdialog zur Kommunalpolitik in Raesfeld: Ein Einblick in die Unterschiede zwischen Verwaltung und Politik. „Politik macht eh, was sie will“, und warum das eben nicht so ist: Ein Klartext-Dialog

Am Donnerstag, den 25. Januar, öffnet der CDU Gemeindeverband Raesfeld-Erle-Homer seine Türen für einen spannenden Bürgerdialog. Ab 19:30 Uhr sind alle Interessierten herzlich in den Saal von Lieb & Wert, Weseler Str. 71 in Raesfeld eingeladen, um tiefere Einblicke in die kommunale Politik zu erhalten und Antworten auf brennende Fragen zu finden.

Verwaltung und Politik: Wo liegt der Unterschied?

Einer der zentralen Punkte der Diskussion wird der Unterschied zwischen Verwaltung und Politik sein. Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich, wo genau die Grenzen und Schnittstellen zwischen diesen beiden wichtigen Säulen der kommunalen Struktur liegen. Der Dialog bietet eine hervorragende Plattform, um diese und weitere Fragen zu erörtern.

Podiumsgäste und Moderation

Auf dem Podium werden Bernhard Bölker, Fraktionsvorsitzender der CDU Raesfeld, Markus Büsken, Erster Beigeordneter der Gemeinde Raesfeld, und Heiko Gudel, Vorsitzender der Bürgerstiftung Raesfeld, Platz nehmen. Moderiert wird die Veranstaltung von Raimund Stroick.

Diese Expertenrunde bietet eine einzigartige Gelegenheit für die Bürgerinnen und Bürger, direkt mit führenden Personen der Gemeindepolitik in Dialog zu treten, ihre Bedenken zu äußern und gemeinsam Lösungen zu diskutieren.

Bürgerbeteiligung und -mitwirkung im Fokus

Im Vorfeld der Veranstaltung seien, so teilt der Gemeindeverband mit, bereits zahlreiche Fragen eingegangen, die die Bürger bewegen. Was ist der genaue Unterschied zwischen Verwaltung und Politik?“, „Was bedeutet ein Bürgerbegehren bzw. Bürgerentscheid?“ oder „Warum darf ich in einer Ratssitzung keine Fragen stellen oder nicht mitreden?“

Einladung zum Mitdiskutieren

Das Format des Bürgerdialogs ermöglicht es den Teilnehmenden, auch an diesem Abend aktiv Fragen zu stellen und an der Diskussion teilzunehmen. Es ist eine Gelegenheit, Einblicke in die Entscheidungsfindung der lokalen Politik zu erhalten und direkten Einfluss auf die Gestaltung der kommunalen Zukunft zu nehmen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Funke Medical dankt langjährigen Mitarbeitern

Die Funke Medical GmbH hat im Rahmen ihrer Weihnachtsfeier verdiente Mitarbeiter für ihre langjährige Treue zum Unternehmen und ihr unermüdliches Engagement geehrt.

Im Medizintechnikunternehmen Funke Medical in Raesfeld wurde der festliche Anlass der Weihnachtsfeier Anfang Dezember genutzt, um die lange Firmenzugehörigkeit von vier Mitarbeitern zu würdigen.

Andreas Funke, Geschäftsführer der Funke Medical GmbH, bedankte sich mit einem Geschenk und persönlichen Worten der Anerkennung für die langjährige engagierte Mitarbeit bei allen Jubilaren. Murray Gray Clark überreichte er eine Urkunde für 10 Jahre und Sabine Kaufeld für 15 Jahre Betriebszugehörigkeit. Reinhard Bahde und Jürgen Gesing können sogar auf eine 30-jährige Betriebszugehörigkeit zurückblicken.

Fragen und Antworten: Informationsveranstaltung zur Flüchtlingslage in Raesfeld

Die Gemeinde Raesfeld am Dienstagabend hat zu einer Informationsveranstaltung im Forum der St. Sebastian-Grundschule eingeladen, um über die aktuelle Flüchtlingssituation zu informieren.

Bei der gut besuchten Informationsveranstaltung äußerte Bürgermeister Martin Tesing eine klare Position zur Flüchtlingspolitik: „Wir brauchen eine grundlegende Veränderung im Asylrecht. Alles andere ist nur Kosmetik.“ Diese Ansicht fand auch Zustimmung unter den Verwaltungsvertretern.

Die Veranstaltung mit rund 70 Besuchern zeichnete sich durch eine ruhige Atmosphäre aus, während die Gemeindevertreter – Bürgermeister Tesing, Markus Büsken als Erster Beigeordneter und Norbert Altrogge, Leiter des Sozialamtes und die Integrationsbeauftragten Nicole Höbing – detaillierte Informationen über die aktuellen Flüchtlingszahlen und -fakten präsentierten.

Wie viele Flüchtlinge 2024?

In einer detaillierten Ausführung über die Flüchtlingslage in Raesfeld betonte Bürgermeister Tesing die Unsicherheit bezüglich der Anzahl der Flüchtlinge, die der Gemeinde in diesem Jahr zugewiesen werden könnten: „Wenn wir wirklich wüssten, wie viele kommen, dann wären wir schon ein Schritt weiter. Wir wissen es aber nicht und wären, wenn wir es wüssten, einen großen Schritt weiter, auch was die Planungen anbelangt.“

Markus Büsken, der Erste Kämmerer, sprach das Problem der zunehmend knapper werdenden Unterbringungsmöglichkeiten an und betonte den starken Anstieg der Zahlen seit Oktober: „Die Plätze werden immer knapper. Seit Oktober sind die Zahlen explodiert“. Er stellte die Frage in den Raum, wie es weitergehen solle, wenn keine Belegungsmöglichkeiten mehr verfügbar sind.

Aktuelle Zahlen aus Raesfeld

Norbert Altrogge, Leiter des Sozialamtes, untermauerte die Diskussion mit konkreten Zahlen: Von den 11.817 Einwohnern Raesfelds (Stand 1. Januar) kommen etwa 589 Personen, fünf Prozent, aus Drittstaaten. Die größten Gruppen bilden mit jeweils 24 Prozent Syrer und Ukrainer.

Dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen

Aktuell leben 58 ukrainische Frauen, 42 Männer und 44 Kinder in Raesfeld. Altrogge betonte das Kapazitätsproblem und die Schwierigkeiten bei der dezentralen Unterbringung: „Uns fehlen die Kapazitäten“. Raesfeld verfügt über 41 Unterkünfte, davon elf im Eigentum und 30 angemietete. Trotz einiger Angebote sei der Markt momentan „leergefegt“. 35 dieser Unterkünfte befinden sich in Raesfeld, vier in Erle und zwei in Homer.

In der Debatte um die Unterbringung von Flüchtlingen in Raesfeld wurde deutlich, dass im Herbst alle Optionen sorgfältig geprüft wurden. Letztendlich verblieben als praktikable Lösungen das Jugendhaus in Erle und die Turnhalle der Silvesterschule. Hinzu kommt die Herausforderung, die durch den Zuzug von Familienangehörigen von Flüchtlingen entsteht, die bereits ein Aufenthaltsrecht erhalten haben.

Menschlichkeit der Unterbringung

Der Erste Beigeordnete äußerte Bedenken hinsichtlich der Menschlichkeit der Unterbringung in der Turnhalle. Auf eine Frage aus dem Publikum, warum nicht präventiv Container bestellt wurden, erklärte er, dass diese kurzfristig nicht verfügbar gewesen wären. Bürgermeister Tesing erläuterte zu der Frage, warum die Gemeinde nicht vorbeugend mehr Unterkünfte schafft: „Das sei ein bisschen wie Pokern, was die Finanzen betrifft“. Es bestehe keine Gewissheit, dass alle Plätze auch belegt würden.

Dezember keine neuen Flüchtlinge angekommen

In der fortlaufenden Diskussion über die Flüchtlingsunterbringung in Raesfeld wurde festgestellt, dass sich seit Ende November wenig an der Belegungs- und Zuweisungssituation geändert hat. Die Kapazitätsgrenzen der Gemeinde sind erreicht. Bürgermeister Tesing sah es als eine Art kleines Weihnachtsgeschenk an, dass im Dezember keine neuen Zuweisungen erfolgten. Allerdings wird erwartet, dass im Januar die Zahlen wieder ansteigen und die verfügbaren Unterbringungsmöglichkeiten noch stärker beansprucht werden.

Vier Personen in einem Zimmer

Norbert Altrogge, Leiter des Sozialamtes, wies darauf hin, dass mittlerweile nur noch etwa 14 bis 15 Quadratmeter für vier Personen zur Verfügung stehen. Er äußerte die Befürchtung, dass dies auch zu Konflikten führen könne, insbesondere wenn unterschiedliche Kulturen auf engem Raum zusammenleben müssen. Trotz dieser herausfordernden Bedingungen hob Nicole Höbing, die Integrationsbeauftragte, hervor, dass es bisher sehr wenige Konflikte gegeben habe. Höbing erwähnte auch die emotionalen Aspekte ihrer Arbeit, insbesondere im Umgang mit minderjährigen Flüchtlingen oder neuen Zuweisungen, wie beispielsweise Flüchtlinge im Rollstuhl.

Keine Planungssicherheit für die Gemeinde

In der Diskussion über die Flüchtlingsunterbringung in Raesfeld wurde das Thema der Planungsunsicherheit angesprochen. Aus dem Publikum kam Kritik an der Verwaltung wegen vermeintlicher Planungsdefizite. Ein Vorwurf lautete, dass jeder Unternehmer besser plane und dies auch für die Gemeinde möglich sein müsste. Die Antwort darauf war ein Hinweis auf die Unvorhersehbarkeit der Situation: „Das wäre schön, wenn wir das wüssten… einen sogenannten ‚Blick in die Glaskugel‘ gibt es nicht.“

Unterbringung von Flüchtlingen im Jugendhaus

Bezüglich der Unterbringung von Flüchtlingen im Jugendhaus Erle (nach Ratsbeschluss vom 13.11.2023) wurden verschiedene Vorschläge diskutiert, darunter die Nutzung von Turnhallen, Raesfeld oder Containern. Bürgermeister Tesing wiederholte, dass es eine etwa viermonatige Wartezeit für Container gebe und dass die Verwaltung weiterhin einen geeigneten Standort dafür suchen müsse.

Veränderte Nutzung der Jugendhäuser

Markus Büsken, erläuterte die veränderte Nutzung der Jugendhäuser in Raesfeld und Erle, die heute anders genutzt werden als in den 1990er Jahren. So wird beispielsweise das Jugendhaus Raesfeld zum „Haus der Vereine“ umgebaut, in dem zukünftig das Deutsche Rote Kreuz, derzeit noch im ehemaligen Hotel Epping, die Fanfaren und der Kaninchenzuchtverein untergebracht werden sollen.

Jugendarbeit in der Gemeinde

Auf eine Frage aus dem Publikum, ob die aktuelle Nutzung der Jugendhäuser einen Eingriff in die Jugendarbeit darstelle, bestätigte Markus Büsken dies mit einem klaren „Ja“. Er erläuterte weiter, dass deshalb geplant sei, die Jugendarbeit in Raesfeld und Erle neu zu organisieren. Büsken sprach von der Entwicklung spezieller Veranstaltungen und Gruppenangebote, um die Jugendarbeit zukünftig wieder zu stärken.

Tesing unterstrich, dass die Nutzung des Jugendhauses lediglich eine temporäre Maßnahme darstelle und keine langfristige Lösung sei. Tesing: „Das ist keine Lösung auf Dauer.“

Standortfrage Schützenfestplatz Erle

In der Diskussion über mögliche Standorte für die Unterbringung von Flüchtlingen in Raesfeld wurde der Erler und Raesfelder Schützenfestplatz als eine optimale Option erwähnt. Markus Büsken wies jedoch darauf hin, dass die Gemeinde nicht der Eigentümer dieses Geländes in Erle sei. Er bestätigte, dass der Platz grundsätzlich als Standort in Frage käme. Auf die Frage von Carlo Behler aus Erle, ob der Schützenfestplatz als letzte Möglichkeit („Ultima Ratio“) in Betracht gezogen werden könnte, antwortete Büsken, dass dies durchaus möglich sei, jedoch sei die Verwaltung weiterhin auf der Suche nach alternativen Standorten für Container und stehe in Verbindung mit verschiedenen Vermietern.

Zahlen der Flüchtlingssituation 2023

Weitere Flüchtlinge werden in der Gemeinde erwartet

Hinsichtlich der Flüchtlingszahlen erklärte Norbert Altrogge, dass die Gemeinde im Januar erneut neue Flüchtlinge aufnehmen müsse. Für das laufende Jahr seien insgesamt 70 Flüchtlinge gemeldet, wobei diese Zahl nicht feststehe und sich ändern könne: „So können es auch nur 20 oder auch 100 Flüchtlinge sein“, so Altrogge.

Globale Entwicklung

Altrogge wies auch darauf hin, dass aufgrund globaler Entwicklungen mit weiteren Flüchtlingen, unter anderem aus Palästina und Israel, zu rechnen sei. Diese würden zunächst in eine Zentralunterkunft in Bochum gebracht und von dort aus auf die einzelnen Kommunen verteilt.

Bürgermeister Tesing äußerte sich abschließend zur allgemeinen Situation in Raesfeld: „Wir Raesfelder stehen mit diesem Problem nicht alleine da. Nicht nur das wir als Gemeinde am Limit sind, sondern wir werden auch den Menschen nicht mehr gerecht.

Warum wurden noch keine Container angeschafft?

Ein Besucher stellte die Frage, warum die Verwaltung nicht bereits mit Blick in die Zukunft Container anschaffen oder mehr bauen würde. Bürgermeister Tesing erklärte, dass vorausschauende Planung in diesem Fall nicht einfach möglich sei. „Die Gemeinde kann keine Plätze auf Vorrat schaffen. Das ist wie ein bisschen wie Pokern, was die Finanzen betrifft, denn wir können nicht sicher sein, ob alle Plätze belegt werden können“, sagte er. Dies wurde auch durch die Zahlen des Vorjahres belegt, bei denen von den 126 angekündigten Flüchtlingen 116 tatsächlich ankamen. Für das laufende Jahr seien derzeit 70 Flüchtlinge zur Aufnahme angekündigt.

Wie hoch sind die Kosten für Flüchtlinge?

Zur finanziellen Seite der Flüchtlingsunterbringung lieferte Daniel Knufmann Zahlen aus den ersten drei Quartalen des Jahres 2022: Die Ausgaben der Gemeinde für Flüchtlinge beliefen sich auf etwa 120.000 Euro, mit Ausgaben von 260.000 Euro und Zuschüssen von 170.000 Euro, was einen Eigenanteil der Gemeinde von 90.000 Euro bedeutet.

Thema Schule

Die Kapazitätsengpässe in den Schulen wurden ebenfalls thematisiert. Von den insgesamt 144 schulpflichtigen Kindern in der Gemeinde besuchen 17 mit Migrationshintergrund, sowie 43 in Erle (5 Kinder mit Migrationshintergrund) die Grundschulen. Hinzu kommt, dass zehn Kinder sonderpädagogischen Förderbedarf haben, was die Belastung für die Lehrkräfte weiter erhöht, so Büsken. Aktuell stehen fünf Kinder auf der Warteliste der Gesamtschule. „Wir sind aber in Gesprächen mit dem Kreis Borken, ein besonderes Programm für Flüchtlingskinder zu planen“, führte er aus.

Priorisierung der Flüchtlingskinder?

Eine Frage aus dem Publikum betraf die Priorisierung der Flüchtlingskinder in der Erler Grundschule gegenüber den einheimischen Kindern, beispielsweise Förderunterricht. Dazu äußerte sich Ilona Schmidt, die Deutsch für Flüchtlingskinder unterrichtet: „Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Im Gegenteil. Die Erler Kinder profitieren sogar von dem Unterricht mit den Flüchtlingskindern.“ Sie betonte, dass der zusätzliche Förderunterricht eine Aufgabe des Landes sei und nicht in der Verantwortung der Gemeinde liege.

Luxuriöse Unterbringung von Flüchtlingen?

Auf die Frage, ob Flüchtlinge zu luxuriös untergebracht werden, erwiderte Nicole Höbing, dass ein Zimmer von 10 bis 15 Quadratmetern für vier Personen keineswegs als luxuriös anzusehen sei.

Rückführung der Flüchtlinge?

Auf die Frage, warum die Gemeindeverwaltung die Flüchtlinge nicht einfach zurücksende, verwies Altrogge die Aufnahmeverpflichtung der Gemeinde. Jeder Flüchtling ohne Unterkunft gilt als obdachlos und muss aufgenommen werden. „Damit schließt sich wieder der kreis“.

Kriminalität in Flüchtlingsunterkünften?

Bezüglich der Kriminalität in Flüchtlingsunterkünften, insbesondere unter Männern, gab Nicole Höbing an, dass es auf engem Raum zu Streitigkeiten kommen könne, sie jedoch nie Angst habe, selbst in Unterkünfte zu gehen, in denen nur Männer leben. Sie merkte auch an, dass die Zusammenarbeit mit den Nachbarschaften gut verlaufe.

Ehrenamtliche für Flüchtlinge in Raesfeld

Nicole Höbing würdigte das ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingshilfe besonders und bezeichnete die 40 bis 50 ehrenamtlich Tätigen, die sich in der Integration einbringen, als „die Wichtigsten“.

Sie hob hervor, wie wertvoll die Arbeit der Familienpaten ist, die nicht nur bei der Vermittlung von Arztterminen unterstützen, sondern auch in anderen Bereichen aktiv sind. Weiterhin erwähnte sie die Helfer in der Fahrradwerkstatt und im Kleiderkeller, welche sie als „einen festen Treffpunkt“ bezeichnete, sowie die Lesepaten.

Für alle Interessierten: Das nächste Treffen der Helferinnen und Helfer ist für Donnerstag, den 1. Februar, um 19 Uhr im Kolpinghaus in Raesfeld angesetzt. Dazu seien Interessierte herzlich eingeladen, die sich in der Flüchtlingshilfe einbringen möchten.

Zahlen und Fakten

Flüchtlinge aus der Ukraine: 58 Frauen, 44 Kinder und 42 Männer

Situation in den Kitas und Tagepflege – Gesamtzahl der betreuten Kinder -Stand November:
Raesfeld gesamt: 808, davon 30 Kinder mit ausländischer Staatsangehörigkeit
Erle gesamt: 303, davon 11 Kinder mit ausländischer Staatsangehörigkeit.

Flüchtlinge in gemeindlichen Unterkünften – wirtschaftliche Situation:
263 Personen erhalten Bürger/Wohngeld
48 Personen sind Selbstzahler
30 Personen beziehen Asylbewerberleistung nach dem AsylbLG

Gesetzliche Aufnahmeverpflichtung: Wieviel Flüchtling sind noch aufzunehmen?
1. Januar 2023: 126 aufzunehmende Flüchtlinge. 116 in 2023 tatsächlich aufgenommen.
1. Januar 2024: 70 aufzunehmende Flüchtlinge

„Wir brauchen eine grundlegende Veränderung im Asylrecht. Alles andere ist nur Kosmetik.“

Bürgermeister Martin Tesing

75 Jahre Heimatverein Raesfeld: Jubiläum und Geschichte

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Der Heimatverein Raesfeld feiert 2024 sein 75-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum ergänzen besondere Veranstaltungen das Jahresprogramm.

Die Gründung des Vereins im Jahr 1949 ging auf die Initiative des damaligen Pastors Austermann zurück, der sich für Natur und Heimatkunde engagierte. Am 28. März 1949 wählten die Mitglieder in der Gaststätte Grundmann den ersten Vorstand. Lehrer Martin Drescher übernahm den Vorsitz, Landwirt Johann Löchteken wurde sein Stellvertreter. Buchhalterin Paula Ostendorf führte das Protokoll, Fotograf Ignaz Böckenhoff übernahm die Kasse.

Aufbau des Heimatmuseums

Bereits im Sommer 1949 präsentierte der Heimatverein Raesfeld seine erste Ausstellung „Von der Steinzeit bis zur Gegenwart“ im Kolpinghaus. Diese Ausstellung bildete die Basis für das spätere Heimatmuseum in der kleinen Schule an der Weseler Straße, das 1954 mit finanzieller Unterstützung von Gemeinde und Kreis eingerichtet wurde.

Adalbert Friederich † Foto: Petra Bosse/Archiv

Naturschutz und Wandergruppe

Adalbert Friedrich übernahm 1969 den Vorsitz des Heimatvereins. Während seiner Amtszeit schloss sich 1974 der Natur- und Vogelschutzverein dem Heimatverein an. Im selben Jahr entstand eine Wandergruppe, die auch dem Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) angehört. 1975 folgte die Einrichtung eines naturkundlichen Forstlehrwegs im Tiergarten.

Ausstellungen und Museumsarbeit

1977 richtete der Heimatverein in der damaligen Alexanderschule ein Lehrmuseum ein, das dort bis 2021 bestand. In der alten Mädchenschule zeigte der Verein bis 1978 die Ausstellung „Unsere Heimat im Krieg 1939 bis 1945“.

1982 stellte die Gemeinde Raesfeld dem Heimatverein ein Ackerbürgerhaus als Museumsgebäude zur Verfügung. Dort eröffnete der Verein 1984 eine neu konzipierte Ausstellung.

Hans Brune Heimatverein Raesfeld
Vorsitzender Hans Brune. Foto: Petra Bosse/Archiv

Führungswechsel und Aktuelle Projekte

1993 übernahm Maria Leister den Vorsitz von Adalbert Friedrich, gefolgt von Richard Sühling im Jahr 2009. Unter seiner Leitung begann die Genealogie-Gruppe mit der Aufarbeitung der vermissten und gefallenen Personen der Weltkriege. Aktuell wird der Verein von Hans Brune geleitet, unterstützt von einem engagierten Vorstandsteam.

Die Fotogruppe des Heimatvereins Raesfeld hat mittlerweile über 70.000 Fotos von Ignaz Böckenhoff archiviert und digitalisiert. Foto aus dem Jahre 2011 Petra Bosse

Jubiläumsveranstaltungen

Für das Jubiläumsjahr hat der Vorstand neben der Jubiläumsfeier verschiedene Veranstaltungen geplant:

  • eine Fahrt zum Haus der Geschichte in Bonn (20.4.2024)
  • Johannisingen mit Chorgemeinschaften (30.6.2024)
  • einen Tag der offenen Tür im Museum (22.9.2024) und
  • einen Abend mit plattdeutscher Sprache und Musik (6.11.2024).

Außerdem ist eine Verlosung geplant, bei der die Genealogen im Verein für den Gewinner einen Stammbaum seiner Raesfelder Familie erstellen.

Weitere Informationen zum Jahresprogramm und zum Jubiläumsjahr sind online verfügbar.

HUB Erle – Finanzierungsanstrengungen der Bürgergenossenschaft Erle eG

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Bis zum Stichtag am 15. Januar 2024 wurden zusätzliche Absichtserklärungen im Wert von rund 140.000 Euro für HUB Erle eingereicht. Weiteres Vorgehen: Ausschreibung auf den Weg gebracht. Generalversammlung geplant.

(pd). Im Oktober letzten Jahres hatte die Generalversammlung im Festzelt auf dem Schützenfestplatz einstimmig das neue Pächterkonzept mit dem Hub Erle von Christian Lipfert beschlossen.

Damit einher ging auch, an der nötigen Finanzierung weiterzuarbeiten: durch Baukostensteigerung, Abschreibungen und gestiegenen Zins ging es darum, rund eine Million Euro zusätzlich einzusammeln.

Weitere Absichtserklärungen eingegangen

Stichtag für die Zeichnung von Anteilen war der 15. Januar 2024. Bis zum gestrigen Stichtag landeten im Briefkasten der Bürgergenossenschaft Erle eG weitere Absichtserklärungen mit einem Volumen von rund 140.000 Euro.

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Ausschreibung auf den Weg gebracht

„Eine stolze Summe, aber damit kann – Stand jetzt – noch nicht gebaut werden“, so die Vorstände Oliver Göttlich und Andreas Grotendorst. Das weitere Verfahren sieht nun wie folgt aus: Das Architekturbüro Thieken aus Dorsten hat in den letzten Wochen eine Ausschreibung auf den Weg gebracht.

Veränderte Situation in der Baubranche

Die ersten Rückläufer liegen bereits vor. Zwischenzeitlich hat sich in der Braubranche die wirtschaftliche Situation deutlich geändert und einige Handwerksfirmen haben wieder Kapazitäten frei. Es besteht also die Hoffnung, dass sich die angenommen Baupreise stabilisiert haben. Wenn Ende Januar die Ausschreibungsergebnisse vorliegen, werden die Zahlen zusammen mit dem Aufsichtsrat ausgewertet.

Weitere Finanzierungsmöglichkeit

Als weitere Finanzierungsmöglichkeit sehen die beiden Vorstände Darlehenszusagen ohne oder mit einem geringen Zinssatz. Hier möchte man gerne auch mit potentiellen Geldgebern ins Gespräch kommen.

Im Anschluss an die Aufsichtsratssitzung wird die Generalversammlung geplant, um dann mit allen Mitgliedern zu entscheiden, wie es weitergeht.

Eine stolze Summe, aber damit kann – Stand jetzt – noch nicht gebaut werden

Oliver Göttlich – Vorstand Bürgergenossenschaft

Kriminalkomödie „Tot ist Tot“ – Junge Ensemble Mariengarden mit Premiere

Traditionell in der 2. Januarhälfte führt das Junge Ensemble Mariengarden – bevor es in die Abiturphase geht – seine Produktionen auf.

Die Mädchen und Jungs unter der Anleitung von Regisseur Sascha Dücker sind dabei nie auf bestimmte Theater-Genres festgelegt. Mit „Des Teufels General“, „Jelena Sergeijewna“, „Zeitspiel, das Mädchenorchester von Auschwitz“ oder „Woyzeck“ führte man genauso ernsthafte Dramen oder Tragödien auf, wie mit den Musicals „Mama mia“, „My Fair Lady“ oder „Fame“ die leichtere Muse bedient wurde.

Tot ist Tot“: Eine Kriminalkomödie

Mit „Tot ist Tot“, einer Kriminalkomödie von Claudia Kumpfe, betritt das Ensemble nun das Terrain der Boulevardstücke. Das Stück zeichnet sich durch charmante Wendungen und humorvolle Momente aus, die gezielt auf das Zwerchfell des Publikums abzielen. Sascha Dücker beschreibt den Plot als vergleichbar mit den bekannten Werken von Agatha Christie, wie „Tod auf dem Nil“ und „Mord im Orientexpress“, bietet jedoch eine komödiantische Note. Er betont, dass trotz Ähnlichkeiten zu anderen Werken, „Tot ist Tot“ eine eigenständige Produktion ist, die das Ensemble begeistert aufgenommen hat.

Spannung und Humor

Dücker hebt hervor, dass die Kombination aus Situationskomik, Eifersucht und „extremem Stutenbeißen“ für viele Lacher sorgt. Besonders die Darstellung der beiden unbeholfenen Kommissare, die an bekannte TV-Ermittler erinnern, trägt zur Komik des Stücks bei.

Aufführungstermine und Karteninformation

Die Aufführungen finden am Freitag, den 19. Januar 2024, Samstag, den 20. Januar 2024, und Sonntag, den 21. Januar 2024, jeweils um 20:00 Uhr im Forum Mariengarden statt. Eine weitere Vorstellung ist für den 23. Januar 2024 in der Borkener Stadthalle in Kooperation mit der Kulturgemeinde e.V. geplant.

Karten sind für alle Plätze zum Preis von 5 Euro erhältlich und können über das Gymnasium Mariengarden und die Touristenzentrale Borken bezogen werden. Die Aufführung dauert inklusive Pause 90 Minuten.

Präsentation des Lego-Nachbaus des Raesfelder Schlosses: Ein Meisterwerk aus 70.000 Steinen

Wer hätte gedacht, was aus Lego-Steinen alles gebaut werden kann: Raesfelder Schloss aus Lego-Steinen.

Raesfeld(pd/Bosse). Nach etwa 1,5 Jahren intensiver und detailverliebter Bauzeit kündigt sich nun ein außergewöhnlicher Termin an. Am kommenden Mittwoch, dem 24. Januar, wird eine bemerkenswerte Nachbildung des Raesfelder Wasserschlosses, gefertigt aus Lego-Steinen, der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieses Kunstwerk ist das Ergebnis der Hingabe und Kreativität von Philipp Honvehlmann.

Lego-Schloss-Raesfeld
©Philipp Honvehlmann

Die offizielle Enthüllung des Nachbaus, für den etwa 70.000 Lego-Steine verwendet wurden, findet im Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld statt. Um 17 Uhr wird Philipp Honvehlmann zusammen mit Bürgermeister Martin Tesing diesen einzigartigen Nachbau enthüllen. Diese Veranstaltung steht jedem offen, der Interesse an dieser außergewöhnlichen Leistung hat und das detailreiche Werk aus nächster Nähe betrachten möchte.

Ausstellungszeitraum im Naturparkhaus

Nach der Enthüllung wird das Lego-Schloss als eine Attraktion im Naturparkhaus präsentiert. Bis zum 24. April 2024 haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, dieses beeindruckende Modell während der Öffnungszeiten der Tourist-Information zu bewundern. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, die kreative Verwendung von Lego-Steinen zu erleben und sich von der detailgetreuen Nachbildung des historischen Wasserschlosses Raesfeld inspirieren zu lassen.

Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Homer

Begrüßung und Berichte – Schützenverein Homer. Die Jahreshauptversammlung des Schützenvereins am 13. Januar 2024, geleitet von Präsident Rainer Hüging, zeichnete sich durch wichtige Entscheidungen und Pläne für die Zukunft aus. Hauptthemen waren Vorstandswahlen, die Vorbereitung auf das Jubiläum 2025, die Arbeit der Chronikgruppe, Vereinbarungen mit der Familie Wessing, Entwicklungen im Bereich Sport und Karneval

(pd). Am 13. Januar (Samstag) 2024 fand die Jahreshauptversammlung des Schützenvereins statt. Präsident Rainer Hüging eröffnete die Versammlung um 19:30 Uhr und konnte 45 Schützen, darunter König Matthis Borchers, Kaiser Willi Ciroth und die Festhalter Hubert und Andreas Wessing begrüßen. Es wurden der Jahresbericht 2023 und der Kassenbericht vorgelesen, wobei ein kleines Plus in der Kasse vermeldet wurde.

Vorstandswahlen und Ernennungen

In den Vorstandswahlen schieden Andre Olbing und Matthis Borchers turnusmäßig aus. Olbing wurde wiedergewählt, während Borchers sich nicht zur Wiederwahl stellte. Martin Lehmbrock wurde als Nachfolger vorgeschlagen und gewählt. Zudem wurden neue Gildemeister ernannt: Martin Lehmbrock, Frank Gäwers, Jan Hüging und Falk Petermann.

Jubiläumsplanung und Festakt 2025

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war das bevorstehende Jubiläum im Jahr 2025. Es ist ein Festakt mit Kaiserschießen geplant. Über den Festablauf wurde intensiv diskutiert, unter anderem wurde ein Sternenmarsch vorgeschlagen und ein Festausschuss zur weiteren Planung gebildet.

Arbeitsgruppe Chronik

Andreas Schädlich präsentierte den Fortschritt der Arbeitsgruppe Chronik. Es wurde eine detaillierte Auflistung aller Protokolle und Schriftstücke seit 1950 erstellt, die als Grundlage für eine Festschrift zum Jubiläum dienen sollen. Datenschutzproblematiken wurden dabei ebenfalls thematisiert.

Vereinbarung mit Familie Wessing

Eine neue Vereinbarung mit Familie Wessing ermöglicht es, das Schützenfest auch nach 2025 auf ihrem Hof abzuhalten. Der Präsident dankte der Familie für ihre Unterstützung und Bereitschaft.

Sport und Karneval

Im Sportbereich wurde die sinkende Beteiligung am Fußballtraining angesprochen, während das Kindertraining gute Resonanz fand. Beim Karneval gab es Neuigkeiten: eine Partysitzung ist geplant, und auch für den Rosenmontagszug soll ein Wagen gebaut werden.

Anzugordnung und Schlusswort

Es wurde angemerkt, dass einige Mitglieder bei der Nachfeier nicht die vorgeschriebene Anzugordnung (Hut und Anstecknadel) befolgten. Präsident Hüging bedankte sich bei allen Teilnehmern der Versammlung und für die aktive Teilnahme am Vereinsleben. Die Versammlung endete um 22:17 Uhr

Lichterfest im Kindergarten St. Nikolaus

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Am vergangenen Freitag war es wieder soweit. Zum zweiten Mal wurden die Eltern und Geschwister der Nikolauskinder zum Lichterfest auf das Außengelände der Kita St. Nikolaus und in der St. Silvesterkirche eingeladen.

Von weitem konnte man die erstrahlenden Fenster bei beginnender Dämmerung sehen. Dort zeigten die Kita-Kinder voller Stolz ihre Kunstwerke. Die Kinder aus der Regenbogengruppe, noch von den Adventsgeschichten von Karli, der Adventskerze ergriffen, bauten eine Stadt aus Schachteln und Kartons. Die Sausewindkinder widmeten sich dem Thema Weltraum. Es entstanden Planeten, Weltraummännchen, Landschaften und Raketen. Die Pfützenspringer bauten einen Zauberwald für dem Waschbären und den Rabe Socke.

Funkeln und Leuchten

Und die Stoppelhopser erprobten die Schwerkraft, legten bunte Bänder um Röhren, schmückten diese mit Federn und füllten Flaschen mit bunten Styropor. Zum funkeln und leuchten brachten alle Kinder ihre Kunstwerke mit Lichterketten, Taschenlampen und elektrischen Teelichtern.

Der Kindergarten St. Nikolaus war festlich geschmückt. Foto: privat

In der Turnhalle erwartete sie Schwarzlicht. Sie konnten sich schminken, verkleiden,
experimentieren, bestaunen und sich nach Herzenslust bewegen.

Lichterfest und Leckereien

Als Leckereien gab es im Kindergarten St. Nikolaus frische Waffeln, Neujahrshörnchen und Kinderpunsch. Auch Pastor Tilling kam, bestaunte die Kunstwerke und genoss die gemütliche Atmosphäre. Zum Abschluss gab es eine bunte, von den Kindern zusammengestellte Liederrunde. Das gespendete Geld der Familien wird einer Organisation überreicht, die sich hilfsbedürftigen Kindern widmet.

Am Sonntag gab es einen Familiengottesdienst in der Kirche St. Silvester, wo auch einige Kunstwerke in Begleitung von Paula, Karli und seinen Freunden ausgestellt wurden

Start ins neue Jahr: Jugendarbeit in Erle startet mit neuem Sportprogramm in der Sporthalle

Neuanfang im Jugendhaus Erle. Das Jugendhaus Erle ist am Dienstag offiziell in seinen frisch bezogenen Räumlichkeiten in der Erler Sporthalle gestartet.

Der Übergang in die neuen Räume, nachdem das ursprüngliche Gebäude im November 2023 laut Ratsbeschluss geräumt wurde und für Flüchtlinge genutzt werden soll, markiert einen neuen Meilenstein. Die Jugendarbeit in Erle hat bereits einen vielversprechenden Anfang genommen, mit dem Ziel, regelmäßige Sportangebote für Kinder und Jugendliche zu etablieren.

Eröffnung mit einer Einladung zum gemütlichen Abend

Die offizielle Eröffnung der neuen Räumlichkeiten fand am Dienstag statt, zu der Daniel Bankstahl, seit August 2023 Vollzeit-Jugendarbeiter beim Jugendwerk Raesfeld e. V., alle Kinder und Jugendlichen zu einem gemütlichen Abend einlud. Bei Snacks sorgten darüber hinaus Florian Hilvers und Torsten Pinnow als DJ’s mit ihrer Musik für die richtige Stimmung.

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Foto: Petra Bosse

Engagement und Zukunftspläne

Daniel Bankstahl zeigte sich an diesem Abend motiviert, die Jugendarbeit in Erle neu zu gestalten. Er strebt danach, in enger Kooperation mit dem Jugendhaus Raesfeld und dessen Leiter Philipp Hatkämper, innovative und neue Angebote für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Besonderen Fokus legt er dabei auf die offene Jugendarbeit und die Interaktion mit den Kindern, einschließlich Aktivitäten wie Gesellschaftsspiele, auch für ältere Jugendliche.

Positive Resonanz und wachsende Besucherzahlen

Bankstahl berichtet von ersten Erfolgen des neuen Konzepts. Die Besucherzahlen steigen kontinuierlich – von anfangs wenigen Kindern bis hin zu einer regelmäßigen Gruppe mit einem Altersdurchschnitt zwischen acht und zwanzig Jahren.

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Wer am PC zocken möchte, kann dies auch weiterhin in den neuen Räumen machen. Foto: Petra Bosse

Monatliche Highlights und sportliche Aktivitäten

Das Erler Jugendhaus hat in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus Raesfeld in diesem Jahr das Angebot erweitert. Es umfasst nun monatlich wechselnde Programme, die alle Kinder einbeziehen. Neben Bastelaktionen startet nächste Woche ein neues Sportprogramm in der Sporthalle, das Fußball, Basketball und andere Sportarten je nach Nachfrage beinhaltet. „Wir haben dafür extra Hallenzeiten zur Verfügung gestellt bekommen“, freut sich Bankstahl. Er betont, dass die Teilnahme am Sportprogramm flexibel ist – die Kinder können kommen und gehen, wie sie möchten. Zusätzlich ist ein wöchentliches Billard-Turnier in Raesfeld geplant.

Wöchentliche Events und zukünftige Pläne

Neben dem Sportprogramm sei ein wöchentliches Billard-Turnier in Raesfeld geplant. Das Jugendhaus Erle ist vier Tage die Woche geöffnet.

Aktuelle Öffnungszeiten

Die aktuellen Öffnungszeiten sind von Montag bis Mittwoch von 14 bis 21 Uhr und freitags von 14 bis 20 Uhr. Bankstahl beabsichtigt, die Öffnungszeiten entsprechend der Besucherfrequenz und -vorlieben anzupassen.

Weitere Termine: Erstes Billardturnier

Weiter geht es am 18. Januar (Donnerstag) 2024 im Jugendhaus Raesfeld mit dem ersten Billardturnier auf dem neu bezogenen Tisch. Ab 17 Uhr können sich die Jugendlichen in freundlichen Wettkämpfen messen und ihre Fähigkeiten am Billardtisch unter Beweis stellen.

Theater für die Jüngsten: „Der Grüffelo“

Am 22. Januar (Montag) 2024 bietet das Jugendhaus Raesfeld eine besondere Aufführung für die jüngeren Besucher. Um 16:30 Uhr wird das beliebte Theaterstück „Der Grüffelo“ aufgeführt, eine ideale Gelegenheit für Kinder ab zwei Jahren, in die Welt des Theaters einzutauchen. Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 0178/6319906 erhältlich.

Kulinarische Weltreise: Kochen mit thailändischen Rezepten

Am 25. Januar (Donnerstag) 2024 nimmt das Jugendhaus Raesfeld seine Besucher mit auf eine kulinarische Reise um die Welt. Diesmal steht Thailand im Mittelpunkt, und ab 16 Uhr können Jugendliche gemeinsam thailändische Gerichte kochen und die Vielfalt der thailändischen Küche entdecken.

Brettspielabend im Jugendhaus Erle

Den Monat beschließt das Jugendhaus Erle am 30. Januar (Dienstag) 2024 mit einem Brettspielabend. Ab 17 Uhr steht eine Auswahl verschiedener neuer Spiele bereit, die zum gemeinsamen Spielen und zur Geselligkeit einladen.

Landwirte fordern Politik heraus: Eindrucksvolle Bilanz der Aktionswoche in Berlin

Aktionswoche: Kreisverbandsvorsitzender zieht Bilanz und schaut nach vorn. Markus Weiß: „Wir werden die Politik beim Wort nehmen“

Kreis Borken/Berlin(pd). Mit einer kraftvollen Demonstration hat die Aktionswoche der deutschen Landwirte gestern (Montag) in Berlin ihren Abschluss gefunden. Unter den tausenden teilnehmenden Bauern, Spediteuren, Gastronomen und Handwerkern vor dem Brandenburger Tor waren auch über 100 Landwirtinnen und Landwirte aus dem Kreis Borken. Einige von ihnen hatten sich privat organisiert auf den Weg gemacht, einige davon sogar mit dem Traktor (transportiert mit LKW-Aufliegern).

Demo-Landwirtschaft-Berlin-2024
Foto: WLV

Demonstration der Landwirte in Berlin: Ein starkes Signal

Der Großteil der Demo-Gruppe aus dem Westmünsterland startete ab 2:00 Uhr nachts mit dem Bustransfer-Angebot des WLV-Kreisverbandes.

Nächtlicher Aufbruch aus Westmünsterland: Landwirte demonstrieren geschlossen

Im Rahmen der bundesweit vom Deutschen Bauernverband ausgerufenen Aktionswoche haben auch im Kreis Borken seit dem 8. Januar Bauernfamilien auf ihre Zukunftssorgen aufmerksam gemacht: Mit kreisweiten Schlepperkorsos, Mahnwachen und symbolischen Leuchtzeichen-Aktionen sowie im weiteren durch Bürgerdialog-Angebote in Innenstädten und im Gespräch mit Bundestagsabgeordneten und weiteren Politikern.

Landwirte setzen auf Aufmerksamkeit und Dialog

Im Rahmen der Kundgebung hielt Bundesfinanzminister Christian Lindner an seinen Plänen zur schrittweisen Absenkung der Agrardiesel-Rückvergütung fest, stellte den Betrieben aber Entlastungen an anderen Stellen in Aussicht. Hierüber haben auch im Anschluss in geschlossener Runde die Fraktionsvorsitzenden der Ampelparteien mit Vertretern der Bauernverbände auf Bundesebene gesprochen.

Landwirte konfrontieren Entscheidungsträger

Bis Donnerstag will die Politik Vorschläge unterbreiten und dann will der Deutsche Bauernverband über sein weiteres Vorgehen entscheiden. WLV-Kreisverbandsvorsitzender Markus Weiß führte die Borkener Demo-Gruppe heute an: „Trotz des seit Jahren aufgestauten Frustes ist wieder alles geordnet und friedlich geblieben.“ Dies sei eine wichtige Voraussetzung für den erfreulichen Rückhalt in der Bevölkerung, wie er herausstellt: „Hierfür möchte ich mich sehr herzlich bei allen bedanken. Auch der Zusammenhalt über alle Einzelgruppierungen der Landwirtschaft hinweg und darüber hinaus mit den uns verbundenen Branchen war großartig.“

Lob für friedlichen Protest

Man wolle die Politik nun beim Wort nehmen, sagt der Borkener Landwirt: „Wir brauchen endlich mehr als nette Worte, wir brauchen jetzt ganz schnell Lösungen, die für das Wirtschaften auf unseren Höfen verlässliche Zukunftsperspektiven bieten. Dafür werden wir weiter gemeinsam kämpfen.“

Der LandFrauenverband Erle-Raesfeld lädt herzlich zum Karnevalsfeiern ein!

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Der Altweiber-Frühschoppen der Landfrauen Erle-Raesfeld findet am 08.02.2024 (Donnerstag) in Hecheltjen‘s Festscheune, am Isseltalweg 9 in Hamminkeln/Havelich, statt.

Dieser Tag verspricht, mit einem vielfältigen und farbenfrohen Programm, eine unvergessliche Erfahrung zu werden, heißt es. Die Gäste können sich auf herzhafte Suppen, schmackhafte Brote und leckere Dips freuen. Ein erfrischender Begrüßungs-Sekt, sowie Wasser, werden ebenfalls angeboten. Für bequeme An- und Abreise sorgt ein Shuttle-Bus, der sicherstellt, dass alle Gäste sorglos feiern können.

Die Tore öffnen sich um 10:11 Uhr und das Programm beginnt pünktlich um 11:00 Uhr. Für Mitglieder des LandFrauenverbands beträgt der Eintrittspreis 25 €, während Nichtmitglieder 29 € bezahlen.

Interessierte können sich bis zum 01.02.2024 anmelden, indem sie das Landfrauen-Handy unter der Nummer 0157/54788661 kontaktieren. Bei der Anmeldung bitte den vollständigen Namen angeben.

Die Kolpingsfamilie Erle lädt zum Pool-Ball spielen ein

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Pool-Ball spielen mit der Kolpingsfamilie Erle. Hier wird auf einem großen Tisch Poolbillard mit den Füßen gespielt.

Treffpunkt für Mitspieler und Zuschauer ist am Sonntag, 21. Januar, um 13.30 Uhr an der Volksbank Erle.

Von dort geht mit dem Privat-Pkw nach Reken, wo bis 17 Uhr um den Sieg gekämpft wird. Die Teilnahme kostet für Erwachsene zehn Euro, Kinder haben freien Eintritt.

Anmeldungen bis 19. Januar an Klaus Grömping unter Tel. 02865/ 6522. Auch Nichtmitglieder seien willkommen, heißt es.

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