Warum schalten wir auf Facebook Raesfeld-Online zu gewissen Themen die Kommentarfunktionen aus?
Es gibt triftige Gründe dafür, warum auf der Facebookseite Raesfeld-Online bei bestimmten Themen die Kommentarfunktionen deaktiviert werden. Angesichts der enormen Reichweite unserer Seite in Verknüpfung zu „HEIMATREPORT“ wird es zunehmend schwieriger, die Kommentare zu überwachen und sicherzustellen, dass sie demokratischen Werten entsprechen. Dies ist besonders wichtig, um einen respektvollen und sachlichen Diskurs zu gewährleisten.
Ein kritischer Blick auf den Missbrauch der Meinungsfreiheit in sozialen Netzwerken
In den letzten Jahren hat sich die Kommunikation in sozialen Medien deutlich verändert. Unter dem Vorwand der „Meinungsfreiheit“ sehen wir eine Zunahme von Kommentaren, die sich durch grobe Beleidigungen, persönliche Anfeindungen und Falschaussagen auszeichnen und die weit entfernt von einem respektvollen und konstruktiven Dialog ist.
Die Grenze zwischen freier Meinungsäußerung und aggressivem Verhalten verschwimmt zunehmend, was nicht nur beunruhigend ist, sondern auch die Integrität des Konzepts der Meinungsfreiheit infrage stellt. Ein prägnantes Beispiel hierfür waren bzw. die Diskussionen rund um Artikel zur Landwirtschaft, der aktuellen Flüchtlingssituation in der Gemeinde und dem Jugendhaus.
In eigener Sache – Kommentarfunktion
Um die Meinungsfreiheit zu bewahren, hat sich die Redaktion von „Heimatreport“ von den Heimatmedien GmbH dazu entschieden, bei bestimmten Themen die Kommentarfunktion auszuschalten.
Unsere Facebook-Reichweite erstreckt sich weit über die Gemeindegrenzen hinaus und wird oft von Parteien, Anhängern und verschiedenen Gruppen für eigene Zwecke genutzt. Bei Artikeln wie den Bauer-Demos mit insgesamt 1.889 Kommentaren, oder der Trampel-Trecker-Demo mit 501 Kommentaren, kamen wir mit der Moderation kaum noch nach. Daher behalten wir uns vor, die Kommentarfunktionen zu bestimmten Themen zu sperren und auch alle Veranstaltungshinweise, die vorher nicht über die Redaktion liefen, in Kommentaren zu löschen.
In diesem Sinne
das Team der Heimatmedien GmbH. von Heimatreport, Dorsten-Online und Schermbeck-Online
Soundtrack einer Grenzregion: „Café Flore“ treten am Freitag, 9. Februar 2023, in Raesfeld auf. Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. präsentiert Akustikkonzert mit „Café Flore“ in Adelheids Spargelhaus
Kreis Borken/Raesfeld. Akkordeon und Saxophon – zwei Instrumente, die Gäste bei einem Glas Wein und einem Kaffee an die südwestliche Grenze Deutschlands transportieren. Die Band „Café Flore“ präsentiert am Freitag, 9. Februar 2024, um 19 Uhr in Adelheids Spargelhaus (Rhader Straße 69) in Raesfeld eine abwechslungsreiche Mischung aus Chanson, Musette, Hot Club de France und afroamerikanischer Musik.
Die Band „Café Flore“: Grenzüberschreitende musikalische Harmonie
Das Ensemble „Café Flore“ besteht aus dem Elsässer Jean-Michel Eschbach (Akkordeon) und Gunnar Sommer (Saxophon) aus Baden. Die beiden Künstler, die seit ihrer Jugend in den Nachbarländern unterwegs sind, haben eine einzigartige Spielweise entwickelt. In ihrer Musik vereinen sie die Leichtigkeit französischer Melodien mit dem deutschen Jazz. „Café Flore“ steht somit exemplarisch für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die kulturelle Unterschiede überbrückt und Gemeinsamkeiten aufzeigt – und das bereits seit über 30 Jahren.
Informationen zur Ticketreservierung und Veranstaltungsreihe
Für Nichtmitglieder des Kulturkreises Schloss Raesfeld e.V. beträgt der Eintrittspreis 23 Euro, während Schülerinnen, Schüler und Studierende bis 27 Jahre freien Eintritt genießen. Tickets können online, telefonisch oder per E-Mail bis zum 9. Februar 2024, 12 Uhr, reserviert werden.
Das Konzert wird von der Gemeinde Raesfeld und dem Kreis Borken gefördert. Weitere Informationen zum Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. und seinem vielfältigen Programm sind auf der Website des Kulturkreises www.kulturkreis-schloss-raesfeld. zu finden.
Rekordzahl an Verfahren zur Feststellung des Grades der Behinderung im Jahr 2023. Historischer Höchststand: 12.040 Verfahren beim Kreis Borken.
Im Jahr 2023 musste der Kreis Borken 12.040 Feststellungsverfahren zur Ermittlung des Grades der Behinderung (GdB) bearbeiten, die höchste Fallzahl seit der Übernahme dieser Aufgabe im Jahr 2008. Dies stellt einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu den 10.243 Vorgängen im Vorjahr 2022 dar.
Detaillierte Betrachtung der Verfahrensarten
Die Verfahren im Jahr 2023 setzten sich laut Kreis Borken aus verschiedenen Antragsarten zusammen: 4.172 Erstanträge, 4.330 Änderungsanträge, 1.807 Nachprüfungen, 1.555 Widersprüche und 176 Klageverfahren. Die Bearbeitungsdauer lag im Durchschnitt bei etwa drei Monaten, während Nachprüfungen, die vom Amt eingeleitet werden, durchschnittlich vier Monate in Anspruch nahmen. Diese Nachprüfungen dienen dazu, mögliche Verbesserungen in den Einschränkungen der Betroffenen durch Therapien zu überwachen.
Entwicklung der Schwerbehindertenquote im Kreis Borken
Im Jahr 2023 betrug die Schwerbehindertenquote im Kreis Borken 10,04 Prozent, ein leichter Anstieg gegenüber der Quote von 9,78 Prozent im Jahr 2022. Diese Quote repräsentiert den Anteil der Menschen mit einem GdB von mindestens 50 und einem gültigen Ausweis an der Gesamtbevölkerung.
Neue Schwerbehindertenausweise in Nordrhein-Westfalen
Seit dem 1. September 2014 werden in Nordrhein-Westfalen Schwerbehindertenausweise im praktischen Scheckkartenformat ausgegeben. Die bisherigen Papierausweise bleiben bis zum Ende ihrer Gültigkeit weiterhin gültig, und es besteht keine Pflicht zum Umtausch.
Auf Wunsch können jedoch die alten, noch gültigen Ausweise kostenlos gegen die neuen Ausweise im Scheckkartenformat umgetauscht werden. Für den Antrag auf den neuen Ausweis werden in den Bürgerbüros der lokalen Stadt- und Gemeindeverwaltungen oder beim Kreis Borken ein Lichtbild in Passbildgröße und weitere Informationen benötigt, die auf der Website des Kreises Borken zu finden sind.
Nächtliche Sperrungen bei Bottrop wegen Arbeiten an Lärmschutzwändenund Überleitung von der A 31 auf die A2
Bottrop. Die Autobahn Westfalen saniert die Lärmschutzwände an der A2 bei Bottrop. Deswegen komme es laut Autobahn GmbH des Bundes dort in mehreren Nächten zu Sperrungen.
Ausfahrt Bottrop in Fahrtrichtung Hannover
Die Ausfahrt Bottrop in Fahrtrichtung Hannover an der A2 wird in den Nächten von Montagabend (29.1.) bis Samstagmorgen (3.2.) jeweils in der Zeit von 20 bis 5 Uhr gesperrt. Die Umleitung führt mit dem Roten Punkt über die Anschlussstelle Gladbeck-Ellinghorst und von dort zurück zur Anschlussstelle Bottrop.
Überleitung von der A31 auf die A2
Zudem wird die Überleitung von der A31 auf die A2 in Fahrtrichtung Hannover gesperrt. Zunächst von Donnerstagabend (1.2.) bis Freitagmorgen (2.2.) und dann in den folgenden zwei Wochen (5.2 bis 16.2.) jeweils von Montagabend bis Samstagmorgen, in der Zeit von 20 bis 5 Uhr.
Umleitung
Hier führt die Umleitung mit dem Roten Punkt auf die A2 in Fahrtrichtung Oberhausen bis zur Anschlussstelle Bottrop, wo Verkehrsteilnehmer zurück auf die A2 Fahrtrichtung Hannover geführt werden.
Rettungs- und Einsatzfahrzeuge können die Bereiche zu jeder Zeit passieren.
Kinderschutz: Kooperationsvertrag zwischen den Jugendämtern sowie Grund- und Förderschulen im Kreis Borken ist aktualisiert worden. Gesetzliche Änderungen wurden berücksichtigt
Kreis Borken/Borken. Ein neuer Vertrag zur Kooperation zwischen den Grund- und Förderschulen (Primarstufe), den fünf Jugendämtern und den Schulträgern im Kreis Borken zum Thema Kinderschutz wird nun auf den Weg gebracht.
Blick auf die Gefährdungslagen von Kindern
Seit Abschluss des noch geltenden Vertrages vor mehr als zehn Jahren hat sich einiges verändert, dies sowohl mit Blick auf die Gefährdungslagen von Kindern im Grundschulalter und auf die Hilfsangebote, die zur Verfügung stehen, als auch bezüglich der Vorgaben, die der Gesetzgeber zur Verbesserung des Kinderschutzes eingeführt hat.
Um den Kinderschutz unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen zu stärken, haben das Kreisjugendamt Borken, die Stadtjugendämter Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau in Zusammenarbeit mit dem Schulamt des Kreises, der Regionalen Schulberatungsstelle sowie Schulleitungen und Vertretern freier Träger der Jugendhilfe gemeinsam den bestehenden Vertrag überarbeitet.
Neuerungen im Kinderschutz: Veränderte Verfahrensabläufe
Der neue Vertrag führt verbesserte Verfahren bei Kinderschutzfällen ein. Nun haben Fachkräfte, die beruflich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, Anspruch auf spezialisierte Beratung und Unterstützung, wenn das Wohl des Kindes möglicherweise gefährdet ist. Zudem haben sich die Arten von Gefährdungen gewandelt, was von Lehrkräften und anderen Schulmitarbeitern, wie pädagogischen Fachkräften der Offenen Ganztagsschule oder Schulsozialarbeitern, erhöhte Aufmerksamkeit und spezielle Kenntnisse erfordert, um Anzeichen einer Gefährdung frühzeitig zu erkennen. Der überarbeitete „Lotsenbogen“ ist dabei ein wichtiges Hilfsmittel.
Hilfsangebote
Auch die Hilfsangebote, die zur Verfügung stehen, haben sich weiterentwickelt und werden in einem aktualisierten Verzeichnis dargelegt. Ausdrücklich bedankte sich Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster in seiner Funktion als Dezernent für den Fachbereich Jugend und Familie bei den Beiteiligten der Arbeitsgruppe für die konstrukitive Zusammenarbeit.
Bedeutung der Kooperationsvereinbarung für den Kinderschutz
Dabei unterstrich er die Bedeutung der Kooperationsvereinbarung für den Kinderschutz im Kreis Borken. „Der bislang geltende Kooperationsvertrag beinhaltet diese in den vergangenen Jahren hinzugekommenen Entwicklungen noch nicht, sodass eine Anpassung notwendig war“, begründet Elisabeth Möllenbeck, zuständige Jugendhilfeplanerin des Kreises Borken, die Neuaufstellung des Vertrages.
Die nun erfolgte Überarbeitung nahm eine Arbeitsgruppe des Netzwerkes „Frühe Hilfen/Kinderschutz“ vor, zu der Vertreterinnen und Vertreter der genannten Institutionen gehörte. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist es, auf diese Weise den Kinderschutz zu optimieren: So rechtzeitig wie möglich sollte stets ein abgestimmtes professionelles Vorgehen sichergestellt werden.
Erfolgreicher Abschluss der Aktion „STADTRADELN“ 2023 im Kreis Borken. Gesamtkilometerzahl stieg im Kreis Borken um mehr als eine halbe Million Kilometer an.
Der Kreis Borken hat die diesjährige Aktion „STADTRADELN“ mit beeindruckenden Ergebnissen abgeschlossen. Zwischen dem 1. und 21. Mai 2023 erradelten 17.167 Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreisgebiet in 977 Teams eine Gesamtstrecke von 3.195.925 Kilometern.
Dieses Ergebnis verhalf dem Kreis Borken zu einem bemerkenswerten zweiten Platz in der Kategorie „Fahrradaktivste Kommune“ in der Größenkategorie für Kommunen zwischen 100.000 und 499.999 Einwohnern.
Erhebliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr
Die Teilnahmezahl und die erradelte Gesamtstrecke übertrafen laut Kreis Borken die Werte des Vorjahres deutlich. Im Vergleich zu 2022, als 2.621.413 Kilometer zurückgelegt wurden, stieg die Gesamtkilometerzahl um mehr als eine halbe Million Kilometer an. Die Beteiligung aller 17 kreisangehörigen Kommunen und die gestiegene Anzahl der Teilnehmenden – rund 4.300 mehr als im Vorjahr – trugen maßgeblich zu diesem Erfolg bei. Die Verantwortlichen des Kreises zeigten sich entsprechend erfreut über das Engagement und die erreichten Ergebnisse.
Hintergrund und Ausblick
„STADTRADELN“ ist eine Initiative des „Klima-Bündnis“, das weltweiten Klimaschutz fördert und in dem sich über 1.800 Städte, Gemeinden und Kreise in 28 Ländern zusammengeschlossen haben. Die Kampagne motiviert Bürgerinnen und Bürger, darunter auch Kommunalpolitiker, Radkilometer für den Klimaschutz und zur Förderung des Radverkehrs in ihren Kommunen zu sammeln.
Für das Jahr 2024 ist erneut eine rege Teilnahme geplant, wie Sarah Fortmann, die Betreuerin des STADTRADELN für die Kreisverwaltung Borken, erläutert.
Wie die Polizei mitteilt, wurden für dieses Wochenende im Kreis Borken mehrere Versammlungen „gegen Rechts“ angemeldet.
So werden in der Borken, Innenstadt (Markt), am Samstag, 14.00 bis 16.00 Uhr bei der Kundgebung, rund 500 Teilnehmer laut Versammlungsanzeige erwartet. Darüber hinaus gibt es auch zwei angemeldete Versammlungen in Sachen „Landwirteproteste“
Versammlung in:
Vreden, Innenstadt (Markt), Freitag, 16.00 bis 17.00 Uhr, Kundgebung, ca. 500 bis 1.000 erwartete Teilnehmer lt. Versammlungsanzeige.
Bocholt, Samstag, 14.00 bis 16.30 Uhr, Kundgebung und Aufzug, der Veranstalter ging bei der Versammlungsanzeige von ca. 300 Teilnehmern aus, die Polizei rechnet mit ca. 3.000 Teilnehmern.
Vreden, jüdischer Friedhof (Dewesweg), 15.30 – 16.30 Uhr, Kundgebung „Gedenken an Auschwitz“, ca. 35 erwartete Teilnehmer lt. Versammlungsanzeige.
Gronau, Kurt-Schumacher-Platz, Sonntag, 14.00 bis 16.00 Uhr, Kundgebung, ca. 50 bis 100 erwartete Teilnehmer lt. Versammlungsanzeige.
Es sei damit zu rechnen, dass die tatsächlichen Teilnehmerzahlen von den Teilnehmerprognosen der Versammlungsanzeigenden nach oben abweichen.
Die Polizei rechnet in allen Fällen mit einem friedlichen Verlauf.
Landwirtschaftsprotest
Dies gilt auch für zwei angemeldete Versammlungen in Sachen „Landwirteproteste“, die für Freitag (15.00 Uhr bis 17.30 Uhr, Heek, Pendlerparkplatz A31) und Samstag (gleicher Ort, 16.00 bis 19.00) angemeldet wurden. Erwartet werden jeweils 30 bis 35 Traktoren.
Anfang des Jahres starteten im Januar in den Jugendhäuser in Raesfeld und Erle eine neue Reihe von Veranstaltungen, angefangen von kulturellen bis hin zu geselligen Aktivitäten.
Darunter war auch die Einweihung in der vergangenen Woche der neuen Räumlichkeiten in der Sporthalle Erle, in der die Jugendarbeit derzeit stattfindet.
Angebote der Jugendhäuser werden gut angenommen
Nach drei gelaufen Veranstaltungen im Januar kann der Raesfelder Jugendhausleiter Philipp Hatkämper ein positives Feedback geben, denn, wie er mitteilt, seien die Angebote der Jugendhäuser in diesem Monat durchweg gut besucht gewesen.
70 Kinder kamen zum Theater
Das Theaterstück ‚Der Grüffelo‘, kürzlich im Jugendhaus Raesfeld aufgeführt, begeisterte etwa 70 Kinder und war somit ausverkauft, berichtet Hatkämper.“
Die Darbietung des 50-minütigen Stücks durch das Apollo-Theater sorgte für große Begeisterung bei den jungen Zuschauern. Die Interaktion zwischen den Puppenspielern und ihren Figuren, angeregt durch die Zurufe der Kinder, verlieh dem Stück eine besondere Lebendigkeit und beflügelte die Fantasie der Kinder.
„Der Grüffelo“, ein bekanntes Kinderbuch der britischen Schriftstellerin Julia Donaldson, erzählt die Geschichte einer Maus, die sich auf ihrem Weg durch den Wald ein fiktives Ungeheuer namens „Grüffelo“ ausdenkt und diesem dann überraschenderweise wirklich begegnet.
Brettspielabend am Dienstag
Weitere Veranstaltungen stehen im Jugendhaus an: Am 30. Januar (Dienstag) lädt das Jugendhaus Erle zu einem Brettspielabend ein. Ab 17 Uhr können die Besucher aus einer Vielzahl neuer Spiele wählen und gemeinsam einen geselligen Abend verbringen.
In Raesfeld wird das Stromnetz für die Zukunft fit gemacht. Der Verteilnetzbetreiber Westnetz setzt dabei auf die Digitalisierung von fünf Ortsnetzstationen im Jahr 2024.
Mit der Digitalisierung der Technik kann Westnetz die aus dem Netz gewonnenen Live-Daten zu Strom und Spannung künftig besser beobachten, steuern und flexibler auf Veränderungen von Netzaktivitäten reagieren.
Digitalisierung der Ortsnetzstationen
Der Schwerpunkt der Investition liege laut Westnetz in der Digitalisierung der Ortsnetzstationen. Durch die Integration digitaler Technologien können Live-Daten zu Strom und Spannung effektiver erfasst und genutzt werden. Die Digitalisierung ermöglicht es Westnetz auch, schneller und flexibler auf Veränderungen im Netz zu reagieren. Dies sei ein wesentlicher Schritt, um die Effizienz und Zuverlässigkeit des Stromnetzes zu erhöhen.
Modernisierung am Standort Diersfort
Im Fokus der aktuellen Baumaßnahmen steht der Standort Diersfort 41. Hier wird eine neue Station errichtet, die eine alte Gittermaststation ersetzt. Zusätzlich wurde ein Mittelspannungskabel über eine Distanz von 1,1 Kilometern verlegt, um die Versorgungssicherheit zu stärken und eine Verbindung zur weiteren Station im Breewinkel 7 zu ermöglichen.
Funktionen der digitalen Ortsnetzstationen
Digitale Ortsnetzstationen wandeln nicht nur Mittelspannung in Niederspannung um, sondern übertragen auch wichtige Live-Daten über Mobilfunk oder Glasfaser. Diese Echtzeitdaten erlauben Westnetz eine präzisere Analyse und Steuerung des Stromnetzes. Zudem ermöglichen sie es, das Netz bedarfsgerecht auszubauen und schnell auf unerwartete Vorkommnisse, wie Stromausfälle, zu reagieren.
Ausblick und Herausforderungen
Westnetz nehme die steigende Netzbelastung ernst und reagiere mit der Modernisierung seiner Technik. Die wachsende Belastung werde vor allem durch den Ausbau der Elektromobilität und den Einsatz von Wärmepumpen verursacht. Auch die Zunahme dezentraler Energieerzeugung wie Photovoltaikanlagen stellt neue Herausforderungen dar. Matthias Alscher, Netzplaner bei Westnetz, betont die Notwendigkeit dieser Entwicklungen für die Zukunftssicherung des Netzes. „In weniger als zehn Jahren werden unsere Netze einer deutlich höheren Belastung ausgesetzt sein. Dazu tragen vor allem der Ausbau der Elektromobilität sowie der Einsatz von Wärmepumpen bei“, sagte Matthias Alscher, Netzplaner bei Westnetz.
Hintergrund:
Das Stromnetz kann man sich wie ein Straßennetz vorstellen: Es gibt Autobahnen, Bundesstraßen und Landstraßen. Ebenso ist das Stromnetz in das Hochspannungsnetz (110.000 Volt), das Mittelspannungsnetz (10.000 Volt) und das Niederspannungsnetz (400 Volt) unterteilt.
Die unterschiedlichen Netze bedienen verschiedene Abnehmer: das Hochspannungsnetz größere Orte und energieintensive Unternehmen, das Mittelspannungsnetz kleinere Orte und Unternehmen sowie das Niederspannungsnetz einzelne Haushalte und Geschäfte. Umspannwerke und Ortsnetzstationen stellen die Verbindung zwischen den einzelnen Spannungsebenen her – vergleichbar mit Autobahnkreuzen oder Autobahnabfahrten.
Warum eigentlich in der Karnevalszeit die weite Reise nach Mainz, Düsseldorf oder Köln auf sich nehmen, wenn das echte karnevalistische Gold direkt vor unserer Haustür in Raesfeld glänzt?
Ganz genau, die hauseigenen Garden des RCV und RRZ sind der lebende Beweis dafür, dass man für ausgelassene Stimmung und echtes Karnevalsfeeling nicht unbedingt in die großen Hochburgen muss.
In Raesfeld haben wir Talente, die den Karneval mit so viel Herzblut und Leidenschaft leben, dass man sich fragt, warum man überhaupt woanders hin sollte. Unsere Garden, von den Kleinsten in der Minigarde bis zu den Großen in der Schlossgarde, zeigen bei jedem Auftritt, dass Karneval mehr ist als nur Kostüme und Konfetti. Es ist die Begeisterung, die Perfektion in den Tänzen, das Funkeln in den Augen bei jedem Schritt und Dreh.
Jede unserer Garden bringt ihren eigenen Charme und Charakter auf die Bühne, was jedes Event zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Also, warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Raesfelds Karnevals-Szene bietet alles, was das Jecken-Herz begehrt – und das direkt vor unserer Tür!
Fröhliche Wirbelwinde: Die RRZ-Kids Begeistern in Raesfeld
Die RRZ-Kids, Raesfelds charmante kleine Tänzerinnen, sind das Herzstück jeder Karnevalssession. Mit ihrer fröhlichen und unbeschwerten Art bringen sie die Beinchen zum Schwingen und erfreuen damit seit Jahren die Herzen der Besucher.
Dieses Jahr steht unter dem Motto „Abtauchen ins Meer“, und die Mädchen haben mit viel Freude und Enthusiasmus für ihren glänzenden Auftritt bei der Kinderprinzenproklamation des RRZ geprobt.
Die Vorfreude auf die vielen weiteren Gelegenheiten, bei denen sie ihr tänzerisches Können präsentieren dürfen, ist riesig. Die Trainerinnen, Celina und Britta Terhart, können ihren Stolz kaum verbergen. Sie leiten die Gruppe von 17 talentierten Mädchen im Alter von 5 bis 9 Jahren an, die jeden Donnerstag im RCV-Raum mit Hingabe und Fleiß ihre Tanzschritte üben. Dieses Jahr verspricht, ein weiteres glanzvolles Kapitel in der Geschichte der RRZ-Kids zu werden.
Die RCV-Kükengarde: Wo die Kleinsten Großes Leisten!
In dieser Session tanzen und wirbeln wieder 20 Kinder zwischen 4 und 7 Jahren in der jüngsten Garde des RCV. Seit April treffen sie sich jede Woche montags von 16:30 bis 17:30 Uhr im RCV-Übungsraum, wo die kleinen Energiebündel in die Welt des Gardetanzes eintauchen. Dort strecken und dehnen sie sich, lernen die ersten Schritte des Gardetanzes, probieren sich in einfachen akrobatischen Elementen aus und studieren eine kindgerechte Choreografie ein. Aber keine Sorge, bei all dem Fleiß kommt der Spaß keineswegs zu kurz.
In diesem Jahr kann RCV-Kükengarde wieder viele neue Gesichter begrüßen, die erstmals bei der Kinderprinzenproklamation Bühnenluft schnuppern durften. Nun blicken sie mit großen Augen und voller Vorfreude auf ihre nächsten großen Auftritte beim Kinderkarneval und dem Prinzenfrühschoppen. Unter der liebevollen Anleitung von Michaela Hüging, Rike Röckinghausen, Laura Heiming und Simone Becker sind unsere Kükengarde-Kids nicht zu stoppen. Ein Hoch auf die kleinen Stars, die zeigen, dass man nie zu klein ist, um Großes zu erreichen.
„Harry Potter“ Showtanz entführt ins zauberhafte Hogwarts!
Nicht nur die Kleinsten in den Garde sorgen für Furore im Karnevalszelt – dieses Jahr entführen die Tänzerinnen der „Showdance Company“ das Publikum mit einem Showtanz in die Welt von „Harry Potter“. Es wird ein Abenteuer voller Spannung, Lautstärke und natürlich Magie. Harry, Hermine und Ron werden euch auf der Bühne in eine verzauberte Welt entführen.
Jeden Dienstagabend von 19.30 bis 21.30 Uhr wird im RCV-Trainingsraum fleißig geübt. Nach einem intensiven Warm-up tauchen wir in die Welt der Choreographie ein. Unsere Truppe besteht aus 24 engagierten Mädels im Alter von 15 bis 40 Jahren.
Das Trainerinnen-Trio, bestehend aus Michelle Sieverding, Kristin Wehling und Katrin Becker, gibt dabei den Takt vor. Seid dabei, wenn es heißt: Vorhang auf für einen zauberhaften Abend.
Die RCV Minigarde
Kleine Tänzerinnen mit Großem Herz! In diesem Jahr begeistern 19 junge Raesfelder Tänzerinnen im Alter zwischen 7 und 9 Jahren. Jeden Mittwoch von 17:15 bis 18:30 Uhr treffen sich diese fleißigen Mädchen im RCV-Raum, wo unter der Anleitung der Trainerinnen Celina Terhart und Marie Heyng ordentlich trainiert wird. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf Dehnung und Kraft, sondern auch auf der perfekten Ausführung der Tanzschritte. Das Beste daran? Das Lernen neuer Schritte und Tänze macht allen am meisten Spaß.
Spaß großgeschrieben, und zum Abschluss jeder Trainingseinheit gibt’s immer ein kleines Spiel – das lassen sich die Tänzerinnen nicht zweimal sagen und erinnern ihre Trainerinnen auch gerne daran. Nun können sie es kaum erwarten, der Gemeinde Raesfeld ihren neuen Tanz zu präsentieren. Bis es soweit ist, üben sie weiterhin mit Begeisterung. Wir freuen uns auf eine tolle Session mit euch. Eure Minigarde – Kleine Stars, große Träume!
Raesfelder Prinzengarde: Das pulsierende Herz jeder Veranstaltung!
Letztes Jahr, 2022/23, konnten sie endlich wieder ohne Corona-Einschränkungen feiern. Das hat allen so richtig gutgetan – unbeschwertes Feiern, so, wie die Tänzerinnen und Tänzer es lieben.
Seit dem Spätsommer waren die Gardisten fleißig am Trainieren für ihren neuen Tanz. Der erste große Auftritt war dann bei der Proklamation am 11. November 2023 – ein echtes Highlight! Und, es gibt sogar zwei neue Gesichter: Kyra Seibert und Christian Bröker sind jetzt mit dabei. Geleitet wird die Truppe weiterhin von den Trainerinnen Simone Becker und Relana Hölling. Romina Pilz ist schon seit acht Jahren als Solomariechen dabei. Dieses Jahr hat sie die Betreuung des Kindersolomariechens übernommen.
Die RCV-Schlossgarde – ein echtes Powerpaket!
In dieser Session besteht die Truppe aus 15 fantastischen Mädels ab 15 Jahren und sie bringen eine ordentliche Portion Motivation und Ehrgeiz mit. Treffen ist einmal die Woche, immer donnerstags von 18.30 bis 20.00 Uhr, um gemeinsam mit Trainerin Celina Terhart zu trainieren. Da legen sie richtig los, besonders bei den Kraft- und Dehnübungen. Die sind superwichtig, damit ihre Choreografien später auch so richtig klasse aussehen.
Und dann gibt’s da noch was, worauf sich alle riesig freuen: auf ihre neuen Uniformen! Die werden wir voraussichtlich bei der Galasitzung zum ersten Mal tragen. Glaubt mir, das wird ein echter Hingucker! Wir können es kaum erwarten, euch unseren neuen Tanz und die schicken Uniformen zu zeigen. Die Raesfelder Gemeinde kann sich auf was freuen.
Die RCV-Juniorengarde
Die RCV-Juniorengarde – Eine Truppe voller Energie und Talent! In dieser Session wirbeln 15 Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren über das Parkett.
Diese Mädels stecken voller Eifer, denn ihr Ziel ist es, beim Karneval einen richtig tollen Tanz auf die Bühne zu bringen. Deshalb arbeiten sie nicht nur an ihrer Choreografie, sondern auch an ihrer Kraft, Dehnung und Mobilisation. Und es wird auch akrobatisch: Spagat, Radschlag, Standspagat – all das gehört zum Repertoire unserer Gardetänzerinnen und wird fleißig geübt. Trainiert werden die Mädchen von Tatjana Dämmler und Marina Gesing.
Karneval in Raesfeld: Eine Nacht mit der „Nachtschicht“
Karneval in Raesfeld ohne die Tanzband „Nachtschicht“? Unvorstellbar! Diese Truppe ist das Salz in der Suppe des Sitzungskarnevals. Den Auftakt machen sie im November, wenn der RRZ und der RCV ihre Prinzen krönen. Jedes Jahr bringt ein neues Motto und damit frische, mitreißende Melodien, die zum Mitsingen und -tanzen animieren.
Die Zeitreise in die 70er, Abenteuer im Wilden Westen, oder Heldengeschichten aus Kindertagen – die „Nachtschicht“ hat für jede Epoche den passenden Soundtrack parat. Groß und Klein kommen dabei voll auf ihre Kosten. Und wenn das Prinzenpaar die Bühne betritt, ist das Lied „Ach, wär ich nur einmal im Jahr, ein schmucker Prinz im Karneval“ ein Muss, begleitet von einem schmissigen Tusch oder Büttenmarsch.
Spontan Lust auf ein Schunkellied während der Sitzung?
Kein Problem für die „Nachtschicht“. Und nachdem der offizielle Teil vorbei ist, verwandelt sich die Bühne in eine Tanzfläche. Von Schlagern über Dance bis zu Rock-Hits und Evergreens – das Repertoire der Band lässt keine Wünsche offen. In Raesfeld bedeutet jeder Abend mit der „Nachtschicht“ eine unvergessliche Nacht voller Musik und Tanz.
Grußwort Sitzungspräsident André Schlüß
Liebe Närrinnen und Narren, endlich ist es wieder soweit und ich begrüße Sie in der Session 2023/2024. Vor uns liegt eine Session voller schöner Momente, die wir gerne mit Ihnen zusammen feiern. Zwischen all den Problemen und Krisen in der Welt schafft der Karneval für uns Karnevalisten zum Glück unverzichtbare Alltagspausen. Ob in rot-weiß, blau-weiß oder kunterbunt: Der Karneval verbindet und hilft uns als wundervolle Konstante durch dunkle Zeiten. Manche Menschen verstehen unter Karneval leider oft nur allgemeine Belustigung, Unterhaltung, Witz und ähnliches. Dabei ist der Karneval ein Begriff für ein einmaliges Brauchtumsfest. Er hat tiefen historischen Ursprung, regelt sich am christlichen Kalender und ist für unser Volk ein Stück Kulturgut. Deshalb ist es auch wichtig, dass wir uns dieses wertvolle Brauchtum erhalten, es pflegen und an die nächsten Generationen weitergeben. Wir möchten Ihnen zeigen wie schön der Karneval bei uns in Raesfeld ist und mit Ihnen gemeinsam in unserem Dorf die Session 2023/2024 feiern. Wir vom RCV sind stolz auf unser neues Prinzenpaar. Beide sind bekannte Gesichter im Raesfelder Karneval und werden auf unseren Veranstaltungen das Zelt zum Beben bringen. Wir begrüßen Prinz Berthold I. und Prinzessin Katja I. Am 11.11.2023 begann für uns Raesfelder Narren die neue Session mit der gemeinsamen Prinzenproklamation des RRZ und RCV im Festzelt auf der Festwiese „Zum Michael“. Von Anfang bis Ende erfreute sich der RRZ und RCV über ein prall gefülltes Festzelt mit Karnevalsfreunden die ausgelassen und fröhlich den Auftakt in die 5. Jahreszeit feierten – und das bis in die frühen Morgenstunden. Ich freue mich auf unsere Galasitzung am 03.02.2024, welche wieder mit breiten Tischen und gepolsterten Stühlen durchgeführt wird. Für das Programm konnten wir sehr interessante auswärtige, sowie auch interne Acts gewinnen. Freuen Sie sich auf ein bunt gemischtes Programm aus Büttenreden, Show Darbietungen, Live Band, unseren eigenen Garden und vielem mehr. Als Highlight konnten wir für unsere Schräglage am 10.02.2024 den Partypapst von Palma, mit seinem Top Hit „Johnny Däpp“ gewinnen. Wir freuen uns auf unserer Bühne in Raesfeld Lorenz Büffel begrüßen zu dürfen. Lorenz Büffel wird das Festzelt bei uns in Raesfeld zum Feiern bringen. Nun möchte ich uns allen noch eine schöne Session 2023/2024 wünschen. Besinnen wir uns alle egal, ob im organisierten Karneval oder als Besucher von Veranstaltungen und Straßenkarneval, dieses Brauchtum Karneval zu leben und diese schöne Tradition auch in Zukunft weiterzutragen.
Bleiben Sie Gesund und feiern Sie das Leben!
Raesfeld Helau – Erle Helau – Homer Helau
Grußwort der Gemeinde Raesfeld
Liebe Freundinnen und Freunde des Raesfelder Karnevals, seit dem 11. November ist die karnevalslose Zeit vorbei! Mit der Proklamation des RCV-Prinzenpaares Berthold I. und Katja I. sowie des RRZ-Kinderprinzenpaares Henri I. und Laura I. startete der Raesfelder Karneval stimmungsvoll mit der Schlüsselübergabe am Raesfelder Rathaus in die Session 2023/2024. Es freut mich besonders, dass in diesem Jahr die beiden Prinzenpaare schon seit langem im Ihr Martin Tesing Bürgermeister Raesfelder Karneval aktiv sind. Genau von solchen aktiven Mitgliedern, die sich ihrer jeweiligen Aufgabe mit viel Herzblut verschrieben haben, lebt der Karneval. In Raesfeld wird er getragen von den beiden Vereinen RCV und RRZ. Beide sind eine wichtige und feste Größe in unserem Gemeindeleben. Von der Tanzgarde bis hin zur Kindersitzung sind die beiden Vereine mittlerweile eng verflochten und leisten tolle Arbeit. Die Erfolgsgaranten jedes Vereins sind und bleiben all die aktiven Mitglieder, die ihr Wissen und Können, ihr Engagement und ihre Freizeit einbringen. Nur so kann man in jedem Jahr aufs Neue ein buntes Programm für die Galasitzung mit Tanz, Bütt und Gesang, eine außergewöhnliche Schräglage-Party und eine tolle Kinderkarnevalsitzung bieten. Mein großer Dank geht daher an alle Verantwortlichen, alle Vereinsmitglieder und ehrenamtlichen Helfer vor und hinter den Kulissen, die mit viel Leidenschaft und Liebe zum Detail die verschiedenen Veranstaltungen vorbereiten, organisieren und so allen Närrinenn und Narren das ausgelassene Feiern ermöglichen. Dafür ebenfalls ein herzliches DANKESCHÖN! Nun bleibt mir nur, uns allen eine schöne, ausgelassene fünfte Jahreszeit zu wünschen. In diesem Sinne ein kräftiges „Raesfeld HELAU, Erle HELAU, Homer HELAU! Ihr Martin Tesing – Bürgermeister
Grußwort Prinzenpaar 2023/2024 Berthold I. & Katja I.
Liebe Närrinnen und Narren, liebe Freunde des Raesfelder Karnevalsvereins, Helau und Alaaf, es ist so weit, jetzt kommt unsere Zeit. Der kommenden Session 2023/ 2024 fiebern wir, Berthold I. und Katja I. mit großer Vorfreude und Aufregung entgegnen. Mit vollem Stolz tragen wir Ornat und Diadem, und können es kaum fassen, dass man uns hat, gelassen, unseren Verein als Prinzenpaar zu präsentieren, indem wir unser Herz investieren. Was wir an Karneval haben, das müssen wir uns nicht fragen, denn seit Jahren stets aktiv, mit vollem Einsatz, definitiv. Karneval steckt voller Frohsinn und Heiterkeit, er lässt uns aus dem Alltag entfliehen, er holt jeden ab, ob jung ob alt, das ist die fünfte Jahreszeit. Er bringt uns zusammen und macht aus einem „Ich“ ein „Wir“ – Das ist Brauchtum, den lieben WIR
Grußwort Prinzessin Laura I. und Prinz Henri I.
Wir grüßen euch Narren, endlich ist es so weit, heute beginnt für uns alle die tolle Zeit. Ein großer Traum wird für uns wahr, wir regieren jetzt die Narrenschar! Ich, Prinz Henri I., in Erle bekannt, fand Prinzessin Laura I. im Raesfelder Land. Wir machen heute viel Rabatz, wie sonst auf dem Fußballplatz! Ob jung oder alt, seid schlau und feiert mit, der Karneval bei uns ist einfach der Hit! Drum ruft mit uns, ihr wisst es genau:
Raesfeld, Erle, Homer Helau
Grußwort Raesfelder Rosenmontags Zug e.V.
So schnell ist das Jahr vergangen. Viele Ereignisse haben ihre Spuren hinterlassen. Nach der Coronapandemie hat das Kriegsgeschehen in der Welt erheblichen Einfluss auf unser Leben. In der fünften Jahreszeit wollen wir für einen kurzen Augenblick Hallo & Helau! die Wirren der Zeit ausblenden und miteinander unbeschwerte Stunden verbringen. Das Kinderprinzenpaar Prinz Henri I. Pass und Prinzessin Laura I. Höting sowie ihr Gefolge freuen sich auf eine unbeschwerte Session und bitten euch um eine rege Teilnahme am karnevalistischen Geschehen. Wir lieben es, auf dem „Land“ in unserem schönen Raesfeld zu leben. Hier wird Zusammenhalt erlebt und die Tradition gepflegt. Die Liebe zum Karneval mit den Sitzungen und dem Rosenmontagszug verbindet Bürgerinnen und Bürger über die Orts- und Landesgrenzen hinaus. Mit unseren lieben Freunden aus unserer Partnergemeinde Wehl, aus Südlohn, Gemen und Weseke pflegen wir ein über die Jahre gewachsenes Freundschaftsverhältnis und bauen diesen Kreis auch aktiv weiter aus. Unser Verein verbindet generationsübergreifend die Menschen miteinander und ist ein Beispiel für Zusammenhalt und Toleranz, Miteinander und Integration. Diese Werte möchten wir vermitteln, gerade in den Wirren dieser Zeit. Mit unserem Prinzenpaar und deren Gefolge möchten wir Freude verbreiten und besonders die heranwachsende Generation für ein buntes, fröhliches und friedliches Miteinander sensibilisieren. Genießen wir viele schöne Momente bei den Sitzungen und Veranstaltungen in der Karnevalssession mit unseren Prinzenpaaren und allen Gästen. Am Höhepunkt der Session – dem Rosenmontagszug – lasst uns die Tradition pflegen und so ein Beispiel für ein buntes, friedliches Miteinander geben. Wir freuen uns schon jetzt auf euer kreatives Mitwirken, damit alle Beteiligten -Zugteilnehmer und Zuschauer – von einer kunterbunten Vielfalt bereichert werden. Freuen wir uns auf erwartungsvolle und strahlende Kinderaugen, frohes Lachen und Musik in Raesfelds Straßen.
Mit karnevalistischen Grüßen
Reinhard Hörnemann – Vorsitzender des Raesfelder Rosenmontags Zug e.V
Rosenmontag 2024
Der Raesfelder Rosenmontagszug vom RRZ, ein jährliches Highlight, das tausende von Besuchern in die Gemeinden Raesfeld lockt, findet zum 51. Mal am 12. Februar statt. Begleitet wird der Zug vom Kinderprinzenpaar Henri I. und Laura I. und dem RCV Prinzenpaar und dem RCV Prinzenpaar Berthold I. und Katja I.
Vorbereitungen für den Raesfelder Rosenmontagszug (RRZ) laufen auf Hochtouren
Am 12. Februar wird Raesfeld in ein buntes Treiben eingehüllt sein, denn der Rosenmontagszug steht vor der Tür. Die Vorbereitungen für dieses farbenfrohe Ereignis laufen bereits auf Hochtouren. Um den Umzug so vielfältig und lebendig wie möglich zu gestalten, sind Teilnehmer aller Art willkommen. Fußgruppen und Wagengruppen, die am Rosenmontagzug teilnehmen möchten, können sich noch bis zum 28. Januar beim RRZ anmelden.
Kontakt
Für die Anmeldung steht ein Formular auf der Homepage www.r-r-z.de zur Verfügung. Dies bietet eine einfache und schnelle Möglichkeit, sich für den Umzug anzumelden und Teil des bunten Spektakels in Raesfeld zu werden.
Am Mittwoch wurde im Naturparkhaus ein „Lego-Meisterwerk“ enthüllt. Der gebürtige Erler Philipp Honvehlmann, ist ein leidenschaftlicher Lego-Bauer, und hat über zwei Jahre hinweg mit über 70.000 Steinen das Raesfelder Wasserschloss detailgetreu nachgebaut. Dieses einzigartige Kunstwerk wurde nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und lädt Besucher ein, in eine Welt aus Miniatur und Präzision einzutauchen.
Wer erinnert sich nicht gerne an die Zeiten, wo in der Kindheit das Spielzimmer oder der Tisch mit Legosteinen belegt war. Die einen bauten nach Vorlagen, die anderen kleine Häuser, frei nach Fantasie.
Philipps Weg zum Lego-Meisterwerk
So auch bei Philipp Honvehlmann aus Erle. Aus den Kinderschuhen ist der 43-Jährige schon lange herausgewachsen, aber die Liebe zu den Legosteinen ist geblieben. Und das in einem so großen Maße, dass er sich mit einem Bauprojekt beschäftigte, dem Raesfelder Wasserschloss, wo er mehr als 70.000 Legosteine verbaut hat, und wo jedes kleinste Detail fast eins zu eins umgesetzt wurde. Zu seinem Hobby hat er schon früh gefunden: Weihnachten 1988, als seine Eltern ihm ein Lego-Set schenkten, hat Honvehlmann aus dem Spielzeug bis heute eine Passion gemacht. Er spielt nicht, er konstruiert. Je komplexer, desto besser, wie er betonte. Wie das Schloss Raesfeld, ein Nachbau im Maßstab 1:48.
Der Grundriss des Schlosses war gelegt. Foto: Petra Bosse
Ein Schloss aus tausenden Steinen
Nicht nur der Grundriss des Schlosses ist stimmig, sondern jedes noch so kleine Detail kommt dem historischen Original so nah wie möglich. Fenster, Türme, Dach, Giebel, Türme und die Grünanlage drumherum sind das Spiegelbild des historischen Schlosses. Wichtig ist auch, dass hier nichts geklebt oder geschnitten wurde. Angefangen hat der Lego-Künstler übrigens mit dem Turm des Schlosses.
Das fertige Lego Schloss Raesfeld im Maßstab im Maßstab 1:48. Foto: Petra Bosse
Es fehlen auch die Gartenschirme nicht, Menschen, die sich vor dem Schloss aufhalten, bis hin zu kleinen bunten Steinen vor der Gräfte. Auf die Frage, ob seine Kinder ihm beim Bauen helfen durften, sagte Honvehlmann, dass es nicht wirklich hilfreich gewesen wäre, aber „beim Vermessen mit einem Laser des Grundrisses des Schlosses hat mir meine Tochter geholfen“.
Ein Meisterwerk wird enthüllt: Staunen im Naturparkhaus
Nach gut zwei Jahren, mit Unterbrechungen, ist nun dieses Kunstwerk fertig und hat im Naturparkhaus einen Platz gefunden, wo der Blick durch das Fenster im Hintergrund das Original zu sehen ist. Am Mittwochabend war es soweit: Bürgermeister Martin Tesing enthüllte gemeinsam das Kunstwerk mit dem Erbauer Philipp Honvehlmann, das bis dato geheim gehaltene Kunstwerk im Beisein von zahlreichen Schaulustigen.
Reichlich Bewunderung gab es am Ende für den Nachbau. Foto: Petra Bosse
Die Enthüllung des Lego Schlosses sorgte für eine Welle der Begeisterung unter den zahlreichen Anwesenden. Kaum war der Vorhang gefallen, brachen aus dem Publikum zahlreiche Bewunderungsrufe aus – ein Chor aus „Ahs“ und „Ohs“, der durch den Raum hallte. Tesing zeigte sich begeistert: „Als Kind habe ich auch mit Lego gebaut, wie Häuser, Bauernhöfe oder kleine Landschaften. Das war es dann aber schon“, so Tesing schmunzelnd.
Mit einem Blumenstrauß bedankte sich Bürgermeister Martin Tesing bei Philipp Honvehlmann. Foto: Petra Bosse
Besucher zeigten sich beeindruckt vom Lego-Nachbau
„Unglaublich beeindruckend“, oder „Fantastisch, es sieht dem echten Schloss zum Verwechseln ähnlich“, so schwärmten viele, während sie sich auf eine Entdeckungsreise begaben. Mit neugierigen Augen und lebhaften Diskussionen prüften sie jedes winzige Detail des Lego-Schlosses, als würden sie in eine Miniaturwelt eintauchen, in der jedes Steinchen eine Geschichte erzählt.
Echt, oder Lego? Foto: Philipp Honvehlmann
Ein Blick lohnt sich
Zu bewundern ist das Lego Schloss bis zum 21. April im Naturparkhaus zu den Öffnungszeiten. Und noch ein Tipp: Wer genau hinschaut und sucht, findet an vielen Stellen im Schloss auch kleine Gespenster versteckt.
Schloss Raesfeld: Original und Nachbau. Elke Rybarczyk zeigte sich begeistert. Foto: Petra Bosse
Willkommen zur 23. Folge des Raesfeld Podcast. In der aktuellen Ausgabe spricht Moderatorin Sabrina Czupiol über den Nachbau des Raesfelder Schlosses aus 70.000 Legosteinen, die bundesweiten Demonstrationen der Landwirte und die Sternsingeraktion in der Gemeinde Raesfeld. Weitere Nachrichten aus deiner Region findest du im Heimatreport Podcast.
Sternsinger 2024 in Raesfeld: Gemeinsamer Einsatz für Amazonien und die Welt
Die Sternsingeraktion in der Gemeinde Raesfeld ist auch dieses Jahr wieder ein großer Erfolg. Unter dem Motto „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ liegt der Fokus auf der Bewahrung der Schöpfung und dem respektvollen Umgang mit Mensch und Natur. In der Gemeinde Raesfeld sammelten die Sternsinger Spenden in Höhe von knapp 5.000 Euro.
Mitte Januar werden die Eltern und Geschwister der Nikolauskinder zum Lichterfest auf das Außengelände der Kita St. Nikolaus und in die St. Silvesterkirche eingeladen. Von Weitem können die erstrahlenden Fenster bei beginnender Dämmerung gesehen werden. Dort zeigen die Kita-Kinder voller Stolz ihre Kunstwerke. In der Turnhalle erwartet sie Schwarzlicht. Sie können sich schminken, verkleiden, experimentieren, bestaunen und sich nach Herzenslust bewegen.
Kirchengemeinde Raesfeld 2023: Anstieg der Gottesdienstbesucher
Die Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld hat ihre jährliche Statistik für das Jahr 2023 veröffentlicht. Wenn man sich die Jahreszahlen anschaut, fällt auf, dass mehr Menschen die Gottesdienste besuchten, die Anzahl der Erstkommunionen leicht gesunken ist und auch weniger Paare sich das „Ja-Wort“ gegeben haben. Traurigerweise gab es auch mehr Beerdigungen als in den Vorjahren.
Landwirte fordern Politik heraus: Eindrucksvolle Bilanz der Aktionswoche in Berlin
Im Rahmen der bundesweit vom Deutschen Bauernverband ausgerufenen Aktionswoche machen auch im Kreis Borken seit dem 8. Januar Bauernfamilien auf ihre Zukunftssorgen aufmerksam: Mit kreisweiten Schlepperkorsos, Mahnwachen und symbolischen Leuchtzeichen-Aktionen.
Trampeltrecker Demo – Kinderprotest für die Landwirtschaft in Raesfeld
In Raesfeld schliessen sich auch die Kleinsten dem Protest der Landwirte an. Am 12. Januar erobern 120 Kinder Raesfelds Straßen mit ihren Trampeltreckern, Bobbycars und Kettcars. Ein Bild, das sowohl die Leichtigkeit der Kindheit als auch die Ernsthaftigkeit des Protests vereint. Mit jedem Pedaltritt demonstrieren sie auf ihre Weise für die Anliegen der Landwirtschaft. Ein Augenblick, der zeigt: Auch die kleinsten Stimmen verdienen Gehör.
Präsentation des Lego-Nachbaus des Raesfelder Schlosses: Ein Meisterwerk aus 70.000 Steinen
Nach etwa 1,5 Jahren intensiver und detailverliebter Bauzeit wird am Mittwoch, den 24. Januar eine bemerkenswerte Nachbildung des Raesfelder Wasserschlosses der Öffentlichkeit vorgestellt: Das Raesfelder Schloss gefertigt aus etwa 70.000 Lego-Steinen. Dieses Kunstwerk ist das Ergebnis der Hingabe und Kreativität von Philipp Honvehlmann und kann noch bis zum 24. April im Naturparkhaus betrachtet werden.
In diesem Bericht beleuchten wir die finanziellen Aspekte der Containerunterkünfte für Flüchtlinge, ein Thema, das aktuell in vielen deutschen Gemeinden, insbesondere in Raesfeld und Schermbeck, von großer Bedeutung ist. Dieser Artikel beleuchtet die finanziellen Herausforderungen, die solche Notunterkünfte für Gemeinden darstellen.
Letzte Woche veröffentlichte die Gemeindeverwaltung Raesfeld im Rahmen eines Bürgerbegehens die neuesten Schätzungen zu den Kosten für die Umrüstung des Jugendhauses in Erle und die alternative Unterbringung von Flüchtlingen.
Rund 405.000 Euro werden benötigt, um das Jugendhaus wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zuzuführen und gleichzeitig eine adäquate Unterkunft für Flüchtlinge zu schaffen (wir berichteten).
Container-Unterkunft Schermbeck Tiefer Weg. Foto: Petra Bosse
Container als Notlösung – Blick in die Nachbargemeinde Schermbeck
Angesichts der begrenzten Kapazitäten für die Aufnahme von Flüchtlingen stoßen viele Kommunen an ihre Grenzen. Raesfeld bildet hier keine Ausnahme. Als letzte Zuflucht werden in vielen Städten und Kommunen Container in Betracht gezogen. Ein Blick in die Nachbargemeinde Schermbeck bietet ein konkretes Beispiel: Dort wurden im Sommer 2023 Container als Wohnraum für Flüchtlinge errichtet.
Die Schermbecker Lösung
In Schermbeck wurden auf einem 1.600 Quadratmeter großen, gemeindeeigenen Grundstück am Tiefer Weg Container aufgestellt. Wie Kämmerer Alexander Thomann auf Heimatreport-Nachfrage mitteilt, besteht die Anlage aus zehn Einzelelementen, bietet Platz für bis zu 120 Flüchtlinge. Sie umfasst neben Wohnflächen auch Koch-, Aufenthalts- und Sanitärbereiche. Die Entscheidung fiel, so der Kämmerer, auf den Kauf der Container, da eine Anmietung zu diesem Zeitpunkt (Sommer 2023) bereits nach kurzer Zeit deutlich unwirtschaftlicher gewesen wäre.
Schlafräume für vier Personen
Finanzieller Überblick
Die Gesamtausgaben für das Schermbecker Projekt beliefen sich auf etwa 1,3 Millionen Euro. Diese Summe schließt die Kosten für die Container (circa 950.000 Euro), Erdarbeiten und die Installation von Versorgungsleitungen (rund 350.000 Euro) ein. Die Container wurden innerhalb von sechs Wochen geliefert und einzeln aufgebaut.
Zusätzliche Kosten und Herausforderungen
Neben den Anschaffungskosten mussten zusätzliche Investitionen getätigt werden, wie die Befestigung des Untergrunds und die Herstellung von Anschlüssen für Strom, Frisch- und Abwasser. Bezüglich der Stromkosten liegen noch keine genauen Angaben vor, jedoch rechnet die Verwaltung mit jährlichen Kosten von circa 42.000 Euro für Heizung, Beleuchtung und weitere Stromversorgung.
Die Situation in Raesfeld und Schermbeck zeigt, dass die Unterbringung von Flüchtlingen in Containeranlagen eine komplexe und kostenintensive Angelegenheit ist. Während sie eine kurzfristige Lösung bieten, wirft die finanzielle Belastung für Gemeinden Fragen nach langfristigen und nachhaltigen Lösungen auf.
Wie schon berichtet, sollen im Jugendhaus Erle Flüchtlinge untergebracht werden. Eine Gruppe Erler ist dagegen und hat ein Bürgerbegehren zum Erhalt des Jugendhauses initiiert.
Dazu erreichte uns heute ein Leserbrief einer Raesfelder- und Erler-Interessengemeinschaft
Mit Erschrecken und Unverständnis verfolgen wir die Aktionen der Initiatoren des Bürgerbegehrens für den Erhalt des Erler Jugendhauses. Für die wenigen Kinder und Jugendlichen, die dieses Haus genutzt haben (6-7 Kinder), wurde eine akzeptable Alternative in den Räumen der Erler Sporthalle geschaffen, und gleichzeitig ergeben sich dadurch neue Impulse für eine zeitgemäße Weiterentwicklung der Jugendarbeit.
Somit ermöglicht die Gemeinde neben der Jugendarbeit in Erle, Flüchtlingsfamilien eine menschenwürdigere Unterkunft. Die von den Mitgliedern des Bürgerbegehrens genannte Alternative einer Container-Lösung ist unmenschlich, viel teurer und nicht gesichert, da auch dafür noch kein Platz gefunden wurde.
Fraglich ist, ob der dafür angedachte Schützenfestplatz zur Verfügung stehen würde. Auch in Raesfeld werden große Teile des Jugendhauses in ein Haus der Vereine umgewandelt, allerdings ohne, dass es Proteste aus der Bevölkerung gibt. Es drängt sich daher die Frage auf, ob es den Initiatoren doch um Vorbehalte gegen geflüchtete Menschen geht.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, bitte informiert euch, bevor ihr leichtfertig dieses „Bürgerbegehren“ unterschreibt.
Hubert Flück, Christian Jonas, Cornelia Klug, Ingo Klug, Peter Krüger, Detlef Lauer, Nicola Lauer, Dr. Anja Ludwig, Ulli Meyering, Heike Müller, Peter Müller, Uwe Ridder, Björn Tschalener, Natalie Vereschild, Mechthild Westerkamp und Stefani Wißing.
Der Leserbrief spiegelt die persönliche Meinung des Verfassers wider und nicht notwendigerweise die Ansichten, Positionen oder Meinungen der Heimatmedien GmbH oder ihrer Redaktion. Der Verfasser ist allein verantwortlich für den Inhalt und die Aussagen in diesem Leserbrief.
Karneval im Westmünsterland: Ein Fest der Farben und Freude. Elternbrief zu Jugendschutz und Alkohol
Kreis Borken. Es ist wieder soweit: In den Städten und Gemeinden im Westmünsterland wird Karneval gefeiert: Bunte Kostüme, Kamelle und Feierlaune – die Karnevalisten werden ausgelassen unterwegs sein.
Zur fröhlichen Stimmung gehört für viele auch Alkohol dazu. Kinder und Jugendliche können diese Wirkung häufig aber noch nicht abschätzen, da ihr Körper bei übermäßigem Konsum viel empfindlicher reagiert als von Erwachsenen.
Sensibilisierung für den Umgang mit Alkohol bei Jugendlichen
Daher ist es vielen Karnevalsvereinen im Westmünsterland sowie dem Kreis Borken ein wichtiges Anliegen, in dieser Zeit besonders auf den Jugendschutz und einen maßvollen Alkoholkonsum zu achten. Seit mehreren Jahren treffen sich deshalb die Karnevalsvereine mit der Fachstelle für Suchtvorbeugung und der Kinder- und Jugendförderung des Kreises Borken, um regelmäßig die zurückliegende Session zu beleuchten und Aktivitäten zum sichtbaren Jugendschutz im anstehenden Karneval zu erarbeiten und umzusetzen. Dazu zählen unter anderem Jugendschutzplakate, Zugführer-Netzwerk und gemeinsame Elternbriefe.
Plakate zum Jugendschutz
Die Plakate sind schlicht gehalten und verstärken den positiven Gedanken zum Jugendschutz. In den kommenden Tagen werden in einigen Kommunen Elternbriefe über die Schulen verteilt. Diese Briefe dienen als Anstoß für Eltern, mit ihren Kindern über den maßvollen Umgang mit Alkohol während der Karnevalstage zu sprechen. Mitarbeiterinnen des Kreises Borken betonen die Bedeutung dieses Dialogs: „Wir möchten Eltern und Erziehungsberechtigte dazu ermutigen, an den Karnevalstagen mit ihren Kindern im Gespräch zu bleiben. Gegenseitiges Vertrauen und Verantwortung sind die Basis für ein bewusstes und gelungenes Feiern.“
Aufruf zur Demonstration am 27. Januar 2024 um 14 Uhr auf dem Borkener Marktplatz
Borken. In Zeiten, in denen demokratische Werte und Prinzipien zunehmend herausgefordert werden, möchten Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und die im Stadtrat vertretenen Fraktionen CDU, Bündnis 90/Die Grünen, SPD, UWG und FDP ein starkes Zeichen für die Demokratie setzen: Gemeinsam rufen sie am Samstag, 27. Januar 2024, um 14 Uhr zu einer Demonstration für Demokratie, Grundrechte sowie ein friedliches und respektvolles Miteinander auf.
Treffpunkt ist der Borkener Marktplatz. „Die Demonstration soll ein Ort des Miteinanders, des Austauschs und der Solidarität sein, um gemeinsam für die Grundwerte unserer Gesellschaft einzutreten“, sind sich die politischen Vertreterinnen und Vertreter einig.
Demokratie ist das Fundament unserer Gesellschaft
Dabei stellt Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing die Bedeutung des Engagements für die demokratischen Prinzipien heraus: „Die Demokratie ist das Fundament unserer Gesellschaft. Es liegt in unserer Verantwortung, sie zu schützen und zu stärken“, macht sie deutlich und ergänzt: „Die Demonstration ist eine Gelegenheit für uns alle, als Demokratinnen und Demokraten für die Werte einzustehen, die unsere Gemeinschaft prägen.“
Stimme gemeinsam gegen Rechts erheben
Gemeinsam rufen Borkens Bürgermeisterin und die im Stadtrat vertretenden Fraktionen daher auf: „Lassen Sie uns am Samstag zusammen die Stimme erheben.“ Bei der Demonstration handelt es sich ausdrücklich nicht um eine parteipolitische Veranstaltung. Demokratinnen und Demokraten rufen die Stadtgesellschaft zur Teilnahme auf.
Das Areal um das markante Wahrzeichen von Erle wird neu gestaltet (wir berichteten) eine Neugestaltung.
Im Zuge der geplanten Maßnahmen, die Teil des Dorfentwicklungskonzepts sind und entsprechende Förderungen erhalten, wird das Ziel verfolgt, die Femeiche stärker in den Vordergrund zu rücken und die Aufenthaltsqualität in der Umgebung dieses Nationalerbe-Baumes zu erhöhen.
Am kommenden Mittwoch, 24. Januar werden die ersten vorbereitenden Arbeiten beginnen. Auf dem Gelände werden durch ein Raesfelder Lohnunternehmen Grünschnittarbeiten vorgenommen. Diese werden bis Ende Februar abgeschlossen sein.
Entnahme Wölfin GW954f:Kreis Wesel legt Beschwerde gegen Beschluss des Verwaltungsgerichts Düsseldorf ein
Wie der Kreis Wesel heute mitteilt, wird auf die aktuelle gerichtliche Entscheidung hinsichtlich einer Entnahme der Wölfin Gloria Bezug genommen. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hatte am 17. Januar 2024 entschieden, die Allgemeinverfügung zur Entnahme der Wölfin GW954f auszusetzen.
Kritik an Bund e. V.
Diese gerichtliche Entscheidung hat nicht nur Kritik von Seiten der Organisation Weidezone e. V. (wir berichteten) hervorgerufen. Im Fokus der Kritik stand BUND e. V., der gegen die Gründe einer Entnahme des Wolfes argumentierte. Nun zeigt sich auch der Kreis Wesel selbst nicht bereit, diese Entscheidung ohne Weiteres zu akzeptieren.
Kreis Wesel legt offiziell Beschwerde ein
Nach intensiver Abstimmung mit dem Landesumweltministerium legte der Kreis Wesel am 22. Januar (Montag) 2024 offiziell Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts beim Oberverwaltungsgericht Münster ein. Die detaillierte Begründung der Beschwerde wird aktuell in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium ausgearbeitet. Der Kreis Wesel bekräftigt sein Engagement in dieser Angelegenheit und plant, sachstandsbezogene Updates zur Verfügung zu stellen, sobald weitere Informationen verfügbar sind.
Rückblick
In dem Rechtsstreit geht es um eine Einzelfallentscheidung des Kreises Wesel aus dem vergangenen Dezember. In einer sogenannten Allgemeinverfügung wurde der Abschusses der Wölfin „Gloria“ ausnahmsweise genehmigt. Normalerweise unterliegen Wölfe in Deutschland strengen Schutzbestimmungen. Der Kreis Wesel rechtfertigte den Abschuss damit, dass die Wölfin bereits erheblichen Schaden unter Weidetieren verursacht hatte.
Am Samstagabend trafen sich die Mitglieder des Löschzugs Raesfeld zu ihrer jährlichen Generalversammlung.
Im Mittelpunkt des Abends bei der Feuerwehr Raesfeld stand die Ankündigung, neben Ehrungen und Beförderungen, eines Führungswechsels: Thorsten Meis, bisher die rechte Hand der Führung, übernahm das Ruder von Ralf Kock, der aber als stellvertretender Leiter weiterhin eine tragende Säule der Feuerwehr in Raesfeld bleibt.
Jörg Wachtmeister (l.) und André Szczesny (r.) gratulierten dem neuen Löschzugführer Thorsten Mais (2.v.l.), der die Stelle von Ralf Kock übernimmt. Foto: Petra Bosse
Der Leiter der Feuerwehr Raesfeld André Szczesny präsentierte am Samstagabend den Jahresbericht 2023. Der Löschzug Raesfeld hat insgesamt 112 Mitglieder. Darunter sind 65 aktiv in der Einsatzabteilung, darunter sechs Frauen. Die Jugendfeuerwehr 32 Mitglieder, davon neun junge Damen.
2964 Einsatzstunden
Im Jahr 2023 war, was die Einsätze anbelangt etwas ruhiger als das Jahr 2022 anbelangt. Insgesamt rückte der Löschzug Raesfeld zu 105 Einsätzen es aus und die ehrenamtlichen Einsatzkräfte leisteten dabei insgesamt 2964 Einsatzstunden.
Im Jahr 2022 waren es 4747. Besondere Einsätze waren, so André Szczesny, die Großtierrettung am 1. Juni an der Borkener Straße mit 240 Stunden, gefolgt von den Vegetationsbränden am 8. Juli mit 154 Einsatzstunden. „Diese sorgten für drei intensive Einsätze, die bedingt durch die sommerlichen Temperaturen von über 35 Grad sehr anstrengend für Einsatzkräfte waren“, so Szczesny.
Foto: Feuerwehr Raesfeld
Im Juli hielt das Wetter die Feuerwehr Raesfeld an einem Tag mit alleine 87 Stunden Einsatz regelrecht in Atem. Eine Windhose fegte übers Land und sorgte im Großraum um die Kläranlage für 30 umgestürzte Bäume, die beseitigt werden mussten. Weitere Großeinsätze waren ein Kaminbrand an der Weseler Straße (207 Stunden), die überörtliche Hilfe bei der Deichsicherung der Ruhr beim Hochwasser in Duisburg (210 Stunden) und sowie die Massenkarambolage auf der A31 am 30.12.
Neben dem Rückblick standen auch zehn Beförderungen auf der Agenda und die Verleihung des Feuerwehrleistungsabzeichens.
Auszeichnungen
Ausgezeichnet mit Bronze wurden Jonas Kock, Tim Aßenmacher, Stephan Stenert. Das silberne Abzeichen erhielten Kilian Schwiederowski und Eric Hindriksen. André Brömmel erhielt das Abzeichen in Gold und Sebastian Dirks mit Gold auf roten Hintergrund und das Sonderabzeichen Gold für 30 Jahre erhielt Heiko Büsken.
Geehrt für 25 Jahre im Dienst wurden Holger Brömmel, Marc Stolbrink, Stefan Nießing, Jörg Cluse und Janick Rottbeck.
Beförderungen
Zum Feuerwehranwärter – Jay Thiehoff
Zum Feuerwehrmann: Yannik Titel, Lars Kock, Jonas Kock und Tobias Urbonait
Feuerwehrfrau: Sophia Kempin
Oberfeuerwehrmann: Manuel Hüning, Leon-Niclas Plohr, Dirk Mümken, Paul Hansen, Philipp-Maurice Günther und Thomas Terbeck
Oberfeuerwehrfrau: Isalbelle Rölfing
Hauptfeuerwehrmann: Dominik Schwiederowski, Stephan Meike, Alexander Kruse und Yves-Leonard Höing
Brandmeister: Daniel Milsom van de Löcht
Oberbrandmeister: Sebastian Dirks und Jan Bertenhoff