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Fun-tastischer Karnevalsspaß mit den Fun Generation: Showtänze, Akrobatik und Emotionen

Schlag auf Schlag: Ein Highlight jagt das nächste!

Wenn die „Fun Generation“ zur karnevalistischen Familiensitzung lädt, dann heißt es: volles Haus, mitreißende Stimmung und ein Programm, das keine Pause kennt!

So auch am Sonntag verwandelte sich der Hecheltjen’s Hof erneut in eine bunte Bühne für Tanz, Humor und ausgelassene Feierlaune. Unter der bewährten Leitung von Gabriele und Herbert Hüning erlebten kleine und große Jecken einen Nachmittag voller Highlights. Mit dabei: 19 spektakuläre Tanzdarbietungen, humorvolle und akrobatische Einlagen und natürlich die amtierenden Karnevalsmajestäten.

Hecheltjen's
Und natürlich dabei war auch das Kinderprinzenpaar des RRZ. Foto: Petra Bosse

Fun Generation e. V. – Seit Jahren auf Erfolgskurs

Kein Wunder, dass der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt war. Seit Jahren ist die Veranstaltung ein Erfolgsgarant, und auch diesmal begeisterte sie mit einem Programm, das keine Wünsche offen ließ.

Der amtierende Karnevalsprinz vom RCV, Jonas I. Strothmann, eine Prinzessin Kristin I. Wehling habe arbeitsbedingt leider nicht mitkommen können, sowie das Kinderprinzenpaar des RRZ, Marius I. Prost und Jule I. Eming, sorgten mit ihrer Gesangseinlage für Gänsehautmomente. Ihre Darbietung wurde nicht nur mit donnerndem Applaus belohnt, sondern auch mit einem Karnevalsorden. Ein dreifaches „Raesfeld, Erle und Homer Helau!“, und schon ging es nahtlos weiter mit den nächsten Showtänzen.

Gabriele Hüging von den Fun Generation und Karnevalsprinz Jonas Strothmann
Gabriele Hüning von den Fun Generation und Karnevalsprinz Jonas Strothmann. Foto: Petra Bosse

„Unsere Gruppen platzen aus allen Nähten“

Vor der Veranstaltung fragten wir Gabriele Hüning, was wir schon immer wissen wollten: Wie haben sich die Tanzgruppen so beeindruckend entwickelt und was ist das Erfolgsgeheimnis der Fun Generation?

Karnevalistische Familiensitzung der Fun Generation 2025

„Was mich fasziniert, ist, dass so viele Kinder Spaß daran haben, sich zu bewegen und gemeinsam zu tanzen. Nach dem letzten Konzert im Dezember bei Pass Möbelbau in Erle hatten wir so viel Zulauf, dass wir zusätzliche Gruppen aufmachen mussten. Unsere Gruppen platzen aus allen Nähten!“

Auf die Frage, wie viele Kinder mittlerweile dabei sind, antwortete sie schmunzelnd: „An die 200.“ Diese Zahl spricht für sich. Doch ohne die tatkräftige Unterstützung der Eltern wäre das kaum zu bewältigen: „Es sind über 40 Eltern, die mit anpacken. Sie helfen bei allem, was nötig ist – von der Organisation bis hin zur Unterstützung beim Training.“

Herbert Hüning von den Fun Generation
Herbert Hüning ist gemeinsam mit seine Ehefrau Gabriele seit 18 Jahren dabei. Foto: Petra Bosse

Von der Liebe zum Karneval zum Lebenswerk

Die Erfolgsgeschichte von Gabriele und Herbert Hüning begann mit ihrer gemeinsamen Leidenschaft für den Karneval: „Wir haben damals im Karneval angefangen. So haben Herbert und ich uns kennengelernt – vor 18 Jahren. Dass daraus mal so etwas Großes wird, war so nicht geplant.“

Doch geplant oder nicht – der Erfolg spricht für sich. Und auch wenn Organisation und Training viel Zeit verschlingen, steht für Hüging fest: „Es geht weiter! Und wenn ich irgendwann nicht mehr möchte, dann ist die Nachfolge schon gesichert.“

Mittlerweile gibt es 15 Mittrainerinnen, die selbst einmal bei ihr gelernt haben und nun ihren Trainerschein machen. „Jeden Samstag stehen wir um 9:15 Uhr in der Halle. Und das funktioniert nur, weil die Begeisterung da ist“.

Training mit Leidenschaft

Die Vorbereitungen für das aktuelle Programm begannen direkt nach dem letzten Konzert im Dezember 2024 – und die Kinder trainieren mit vollem Einsatz: „Die meisten Kinder und Jugendlichen trainieren mindestens zweimal pro Woche. Aber es gibt auch einige, die sind sechsmal die Woche in der Halle – mit ihrer Mutter oder mit unserer Trainerin Silke Skroch.“

Silke Skroch, eine erfahrene Tänzerin mit lateinamerikanischen Wurzeln, bringt ihr Wissen mit ein und unterstütze die Gruppen mit vollem Einsatz.

Die Fun Generation bei der Familiensitzung 2025

„Das ist für mich Leben“

Für Gabriele Hüning ist das Tanzen nicht nur ein Hobby – es ist eine Leidenschaft, die sie mit ganzem Herzen lebt: „Viele fragen mich, warum ich das alles noch mache. Für mich heißt das: Ich lebe. Wenn ich sehe, dass die kleinen Mäuschen lernen und die großen Mädchen, die heute mit über 20 Jahren noch immer tanzen, dann bin ich stolz.“

Die Fun Generation bei der Familiensitzung 2025

Und dieser Stolz ist mehr als verdient. Denn die karnevalistische Familiensitzung der Fun Generation e. V. bleibt Jahr für Jahr ein voller Erfolg – dank des Engagements von Gabriele und Herbert Hüning, der vielen Helferinnen und Helfer und natürlich der begeisterten Tänzerinnen und Tänzer.

Show und Tanz der Fun Generation Raesfeld 2025

Kleine und große Stars der Fun Generation

Mitgemacht haben an diesem Nachmittag nicht nur die kleinen Stars, die Minis der Fun Generation mit Showtänzen, sondern auch weitere Garden wie die Midi Garde, die Showtanz Minis mit „Tante aus Marokko“, die Maxis S Garde mit einem Showtanz und die Showtanz Maxis L mit „Musical High School“.

Karnevalistische Familiensitzung der Fun Generation 2025

Auch Leni und Enna mit Bodenakrobatik sorgten für Applaus, und selbst die Bühnenbauer „Männer in den besten Jahren“ bewiesen neben handwerklichem Geschick auch ihre künstlerischen Ambitionen im Tanz.

Tanz und Show Fun Generation 2025 Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Zwei Stunden Nonstop-Programm

Nach gut zwei Stunden Nonstop-Programm war dann Schluss – und alle freuen sich bereits auf die nächste große Vorstellung im Dezember in der Halle von Möbelbau Pass in Erle, die erneut wieder einem guten Zweck gewidmet sein wird. Jetzt aber steht als nächster Punkt die Teilnahme am größten Amateurtanzwettbewerb bei den Duisburger Tanztagen in vier Wochen an. 

Karnevalistische Familiensitzung der Fun Generation 2025

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Jens Petersen kriggt Besök: Plattdeutsche Theatergruppe Erle probt neues Stück

Proben für die neue Komödie der Plattdeutschen Theatergruppe Erle laufen auf Hochtouren

Seit Anfang Januar probt die Plattdeutsche Theatergruppe Erle zweimal wöchentlich an dem neuen Stück „Jens Petersen kriggt Besök“ von Claudia Freese (Plausus Theaterverlag).

Ein Landwirt, der keinen Besuch mag

Die Komödie in drei Akten dreht sich um den Landwirt Jens Petersen (Benny Bente), der nach dem Tod seines Vaters allein auf seinem Hof ​​lebt – und das auch ganz bewusst genießt. Er mag keinen Besucher und hält sich am liebsten von Menschen fern. Doch seine Nachbarin Gesche (Helene Dickmann), die ihm regelmäßig das Haus in Schuss hält, redet ohnehin mehr, als er lieb ist.

Ein Brief verändert alles

Jens‘ ruhiges Leben gerät ins Wanken, als der Briefträger Heini (Bernd Klaus), der es mit dem Briefgeheimnis nicht ganz genau nimmt, einen Brief von Tante Ilse (Eva Fölting) überbringt. Die Hotelmanagerin und Multimillionärin kündigt überraschend ihren Besuch an – sie möchte ihren Neffen endlich kennenlernen.

Die Nachricht sorgt im Dorf für Aufregung, denn Bürgermeister Ludger Schleking hofft, dass Tante Ilse in der Region investiert und vielleicht sogar ein Hotel baut. Ein großes Fest zu ihren Ehren wird geplant, und plötzlich muss der gesamte Hof auf Vordermann gebracht werden – inklusive Jens selbst.

Vom Landei zum Gentleman?

Jens braucht dringend Benimm-Kurse, ein neues Outfit – und idealerweise auch eine Frau . Sein Freund Harm (Christoph Ossing) soll helfen, doch der hat mit Frauen genauso wenig Erfahrung wie Jens. Gleichzeitig gibt es noch die Nachbarin Annelene (Annette Krampe), die seit Jahren heimlich in Jens verliebt ist. Doch kann aus einem bodenständigen Landwirt wirklich ein Gentleman werden?

Unterstützt werden die Theaterspielerin von Gisela Brömmel als Souffleuse.

Kartenvorverkauf und Aufführungstermine

Der Kartenvorverkauf findet erstmals am 16. Februar 2025 von 11 bis 15 Uhr bei Brömmel-Wilms statt. Restkarten sind ab dem 17. Februar während der Öffnungszeiten dort erhältlich. Der Eintritt beträgt 8 Euro.

Aufführungstermine im HUB Erle

📅 Freitag, 14. März – 19:30 Uhr
📅 Samstag, 15. März – 19:30 Uhr
📅 Sonntag, 16. März – 16:30 Uhr
📅 Freitag, 21. März – 19:30 Uhr
📅 Samstag, 22. März – 19:30 Uhr

Wohnbaugrundstücke in Erle: Gemeinde Raesfeld vergibt 43 Bauplätze

Die Gemeinde Raesfeld bietet 43 Wohnbaugrundstücke in Erle an der Wehler Straße zum Verkauf an.

Der Bewerbungszeitraum für die Bauplätze begann am 1. Februar 2025 und endete am 30. März 2025.

Bewerbungsverfahren für Wohnbaugrundstücke

Der Verkauf erfolgt über ein Bewerbungsverfahren nach den vom Rat der Gemeinde beschlossenen „Richtlinien für die Vergabe von Wohnbaugrundstücken zur Eigennutzung“. Bei dem Vergabeverfahren der Baugrundstücke wird die Verwaltung erneut auf Basis der am 10. Dezember 2018 vom Rat beschlossenen Kriterien durchzuführen. 

Lageplan Baugrundstücke Erle Wehler Straße
Bebauungsplan: Gemeinde Raesfeld

Interessierte Bauherren finden die Vergaberichtlinien, Bedingungen sowie den Lageplan auf der offiziellen Website der Gemeinde:

➡ Grundstücksverkäufe in Raesfeld

Online-Bewerbung erforderlich

Für die Bewerbung ist ausschließlich das auf der Website verlinkte Online-Formular zu nutzen.

Fanfarencorps Raesfeld: Mitgliederversammlung 2025 – Wahlen und Ausblick

Am Sonntag, 26. Januar 2025, fand die Mitgliederversammlung des Fanfarencorps Raesfeld 1959 e. V. statt. Neben den Vorstandswahlen wurden das vergangene Vereinsjahr reflektiert und das Programm für 2025 vorgestellt.

Besonders im Fokus des Raesfelder Fanfarencorps stand der Umzug in die neuen Proberäume sowie geplante musikalische Projekte.

Begrüßung und Rückblick auf das Jubiläumsjahr

Christian Willing, 1. Vorsitzender des Vereins, hieß die Anwesenden herzlich willkommen. Besonders geehrt wurden Ehrenmitglied Christel Eißing und Ehrenvorsitzender Helmut Killian. Anschließend eröffnete Willing die Sitzung mit einem Rückblick auf das Jubiläumsjahr 2024.

Das Jahr begann mit den traditionellen Karnevalsauftritten, die wie gewohnt für eine fröhliche Atmosphäre im Dorf sorgten. Nach den Feierlichkeiten bot das Fanfarencorps interessierten Bürgern eine Schnupperprobe an. Einige nutzten diese Gelegenheit, um dem Corps beizutreten und die Vielfalt der Fanfarenmusik kennenzulernen.

Festumzug-Schermbeck-Fanfarencorps
Festumzug mit dem Fanfarencorps in Schermbeck 2024. Foto: Petra Bosse/Archiv

Jubiläum und Schützenfestsaison

Bereits fünf Wochen später stand das Vereinsjubiläum an. Die Veranstaltung sei ein großer Erfolg gewesen und gut besucht worden. Zu den Gästen zählten befreundete Vereine wie die Erler Jäger und der Fanfarenzug Neheim-Hüsten.

Nach dem Jubiläum folgte eine intensive Zeit für das Corps: Die Schützenfestsaison begann. Mit Stolz nahmen die Mitglieder an verschiedenen Festen teil, darunter das allgemeine Schützenfest in Raesfeld sowie das Fest der Junggesellen. Während dieser Zeit hielt der Junggesellenschützenverein eine Fahnenweihe ab, bei der ein individueller Wimpel überreicht werden konnte.

Sommerpause und besondere Ereignisse

Die Sommerpause wurde genutzt, um ein Zeltlager in Rhedebrügge zu veranstalten. Dies war sowohl für die Jugendgruppe als auch für die erfahrenen Musiker eine willkommene Abwechslung. Ein weiteres Highlight war das 100-jährige Bestehen der Burgmusikanten Raesfeld, bei dem gemeinsam musiziert und gefeiert wurde.

65-jähriges Jubiläum Fanfarencorps Raesfeld
Jubiläumsfeier der Fanfaren im Hecheltjens Hof. Foto: Petra Bosse/Archiv

Das Jahr endete mit zahlreichen Veranstaltungen, darunter die Prinzenproklamation, das Vereinsfest und die Eröffnung des Adventsmarkts. Den feierlichen Abschluss bildete das traditionelle Silvesterständchen, das für Musiker und Zuschauer gleichermaßen ein Höhepunkt ist.

Kassenbericht und Dank an die Gemeinde

Achim Nießing, 1. Kassierer, stellte den Kassenbericht für 2024 vor. Ein Großteil der Ausgaben floss in die Ausstattung des neuen Probenraums im Jugendhaus. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement der Gemeinde Raesfeld, die den Verein tatkräftig unterstützte.

Wahlen und neue Vorstandsposten

Nach der Entlastung des Vorstands ernannte Helmut Killian die Wahlleitung. Einstimmig wiedergewählt wurden:

  • Christian Willing als 1. Vorsitzender
  • Frederik Strothmann als Schriftführer
  • Sven Wöste als Spielervertreter

Zudem gab es Veränderungen im Vorstand: Tanja Steggerhütte übernahm die Position der Zeugwartin von Robert Böckenberg, der nach fünf Jahren aus dem Amt schied. Ihm wurde für sein intensives Engagement gedankt. Relana Hölling wurde als Elternvertreterin in den Vorstand gewählt.

André Brunsbach legte nach dreijähriger Tätigkeit als stellvertretender Kassierer sein Amt aus Zeitgründen nieder. Daniel Henker wurde als sein Nachfolger in den Vorstand gewählt.

Ehrungen für langjährige Mitglieder

Besondere Ehrungen erhielten:

  • Andrea Gensowski für 10 Jahre Mitgliedschaft mit einer silbernen Fanfare als Anstecknadel.
  • Christoph Kremer, Daniel Meyering, Christian Stolbrink und Kai Vormann für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft mit einer Urkunde und einem Gutschein.
  • Andreas Baumeister wurde für 45 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Umzug in die neuen Proberäume

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war der Umzug in die neuen Proberäume. Am 28. Dezember 2024 wurden die alten Räume der St.-Sebastian-Grundschule nach 29 Jahren geräumt. Dank zahlreicher Helfer verlief der Umzug reibungslos und war in nur drei Stunden abgeschlossen.

Die neuen Räume wurden umfassend renoviert: Eine Akustikdecke wurde eingebaut, die Wände neu gestrichen, eine neue Decke angebracht und der Boden erneuert. Der Verein dankte insbesondere der Gemeinde Raesfeld für die Bereitstellung der Proberäumlichkeiten.

Absage der Deutschen Meisterschaft in Ulm

Ein weiterer Punkt der Versammlung war die geplante Fahrt zur Deutschen Meisterschaft in Ulm. Aufgrund hoher Kosten musste die Teilnahme jedoch abgesagt werden. Trotz dieser Entscheidung blickt das Fanfarencorps optimistisch in die Zukunft und freut sich auf die Arbeit in den neuen Räumlichkeiten.

FDP-Fraktion fordert erneute Verlegung der Tempo-30-Zone in Raesfeld-Erle

Die Diskussion um Tempo-30-Zonen in Raesfeld geht weiter. Erst kürzlich wurde die Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich der Straßen „Langenkamp“ und „Kurzer Kamp“  angepasst, nachdem die Verwaltung einen entsprechenden Antrag der FDP-Fraktion vom 26. Mai 2024 und nach einer Prüfung durch die Straßenverkehrsbehörde des Kreises Borken umgesetzt hatte.

Nun fordert die FDP-Fraktion im Rat der Gemeinde Raesfeld eine erneute Verlegung der 30-km/h-Zone auf der Straße Holten.

Tempo 30 auf dem Langenkamp in Raesfeld
Sachkundigen Bürger Bastian Welsing vor dem neu errichteten Tempo 30 Schild am Langenkamp. Foto: FDP-Fraktion

Antrag zur Verlegung der Tempo-30-Zone

Die FDP-Fraktion beantragt, dass der Gemeinderat die 30-km/h-Zone auf der Straße Holten in Erle wieder an ihren ursprünglichen Standort am Ortseingang verlegt.

„Die damalige Verlegung führte dazu, dass automatisch auch auf den angrenzenden Straßen Heideweg und Wehler Straße eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h galt“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Christoph Stephan.

Durch die letzte Verlegung des 30-km/h-Schildes in Richtung Norden auf Höhe des Kindergartens St. Nikolaus sei zwar die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmenden an dieser Stelle erhöht worden, allerdings führe dies dazu, dass in Teilen der Straße Holten sowie auf dem Heideweg und der Wehler Straße die innerörtliche Regelgeschwindigkeit von 50 km/h gelte. Diese Situation werde von Anwohnerinnen und Anwohnern als potenziell gefährlich eingestuft.

Tempo 30 Zone im Bereich Heideweg und Holten in Erle
Foto: Petra Bosse

Sicherheitsmaßnahmen für den Kindergarten St. Nikolaus

Um weiterhin für Sicherheit am Kindergarten St. Nikolaus zu sorgen, sollen nach Angaben der FDP-Fraktion bestimmte Maßnahmen beibehalten und ergänzt werden. So soll das bestehende Achtung-Schild „Kindergarten“ weiterhin bestehen bleiben. Zudem schlägt die FDP vor, eine gut sichtbare „30“-Markierung auf dem Straßenbelag vor dem Kindergarten anzubringen, analog zur Kennzeichnung am Kindergarten Holzwurm. Dies soll das Tempolimit für die Verkehrsteilnehmenden noch deutlicher sichtbar machen.

Begründung der FDP-Fraktion

Die FDP argumentiert, dass durch die Rückverlegung des 30-km/h-Schildes nicht nur der Schutz von Eltern und Kindern am Kindergarten verbessert werde, sondern auch die Wohnstraßen Heideweg und Wehler Straße sicherer würden. „Wir sind der Überzeugung, dass diese Maßnahme nicht nur den Schutz der Kinder und Eltern am Kindergarten stärkt, sondern auch die Wohnstraßen Heideweg und Wehler Straße sicherer macht“, betont Stephan. Zudem seien alle anderen Straßen im Viertel bereits in einer Tempo-30-Zone, sodass eine Angleichung des Tempolimits sinnvoll erscheine.

Die FDP-Fraktion hofft nun auf eine positive Beratung ihres Antrags im zuständigen Gremium der Gemeinde Raesfeld und eine baldige Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen.

Freier Blick: Ehemaliges Hotel Epping weicht neuer Bebauung

Ein Kapitel endet: Drogeriemarkt Rossmann soll nun endlich kommen. Verzögerter Abriss und unerwartete Hürden.

Nachdem bereits Ende 2023 der DRK-Ortsverein Raesfeld aus dem ehemaligen Hotel Epping ausgezogen war, gehört das traditionsreiche Gebäude in der Raesfelder Ortsmitte endgültig der Geschichte an. Ursprünglich war geplant, das Hotel gemeinsam mit dem alten Sparkassengebäude bereits 2015 abzureißen. Doch dieses Vorhaben verschob sich bis Anfang 2025.

Ehemaliges Hotel Epping in Raesfeld ist abgerissen
Ehemaliges Hotel Epping in Raesfeld ist abgerissen. Foto: Petra Bosse

Der Grund für einen Abriss lag in einem Gutachten, das feststellte, dass die Bausubstanz noch schlechter war als angenommen. Besonders problematisch war ein massiver Schimmelbefall in vielen Räumen. Eine weitere Nutzung erschien aus städtebaulicher Sicht nicht sinnvoll.

Zwischennutzung als Flüchtlingsunterkunft

Nicht alle politischen Stimmen sprachen sich für einen Abriss aus. Die SPD argumentierte, dass es keine sinnvolle Alternative für eine Weiternutzung gebe. Doch der damalige Erste Beigeordnete Martin Tesing betonte bereits 2015: „Wir gehen nicht davon aus, dass die Fläche fünf Jahre brach liegt.“

Tatsächlich kam es anders: Im November 2015 fiel die politische Entscheidung, das Gebäude vorübergehend als Flüchtlingsunterkunft zu nutzen. In den darauffolgenden Jahren herrschte dort reges Leben. Neben der Unterbringung von Geflüchteten fanden, besonders im Jahr 2017, gemeinsame Aktionen wie das „Café International“, Pizza-Backaktionen sowie Sprach- und Integrationskurse statt.

Cafe International im ehemaligen Hotel Epping in Raesfeld
Was alles auf eine Pizza gehört, erklärte die Integrationsbeauftrage der Gemeinde Nicole Höbing den Kindern bei der gemeinsamen Backaktion im „Café international“. Foto: Petra Bosse/Archiv 2017

Doch nicht immer verlief alles reibungslos. Im Januar 2016 wurde ein Brandanschlag auf das Gebäude verübt, das als Unterkunft für Geflüchtete diente. Die Tat löste Entsetzen in Raesfeld aus und führte zu einer Mahnwache gegen Fremdenfeindlichkeit.

Das DRK im Haus Epping

Zusätzlich zog ab Dezember 2018 der DRK-Ortsverein Raesfeld in das Gebäude ein und nutzte es bis 2024. Aufgrund fehlender geeigneter Räumlichkeiten verzögerte sich der Umzug des DRK, sodass der Verein länger als geplant in den maroden Hotelräumen verweilen musste. Erst mit der Erweiterung des Jugendhauses in Raesfeld und dem Anbau des „Haus der Vereine“ konnte das DRK im November 2024 das Hotel endgültig räumen.

Umzug DRK Ortsverein Raesfeld von Hotel Epping ins Haus der Vereine
Umzug DRK Ortsverein Raesfeld von Hotel Epping ins Haus der Vereine. Foto: Petra Bosse/Archiv

Neue Pläne: Drogeriemarkt und Wohnungen

Nach zahlreichen Diskussionen um die Zukunft des Grundstücks wurden im Mai 2023 endlich konkrete Pläne vorgestellt. Die Drogeriekette Rossmann wird an dieser Stelle einen neuen Markt errichten. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Raesfeld wurde daraufhin ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben, den das Heidener Büro Thesing & Thesing für sich entschied.

Rossmann-kommt-nach-Raesfeld-Daniel-Knufmann-und-Martin-Tesing-und-Andreas-Becker
Rossmann kommt nach Raesfeld. Daniel Knufmann, Bürgermeister Martin-Tesing und Andreas Becker von Rossmann. Foto: Petra Bosse/Archiv

Mit einer Verkaufsfläche von rund 720 Quadratmetern soll der neue Markt die lokale Versorgungslücke schließen. Ergänzend dazu wird ein Bistro mit Außengastronomie entstehen, während im Obergeschoss des Neubaus Wohnungen geplant sind. Die gesamte Planung basiert auf dem im Jahr 2022 beschlossenen Rahmenplan des Dorfentwicklungskonzepts Raesfeld.

Abriss und Neubau: Zeitplan steht

Nach Abschluss der Planungen soll der Abriss des Hotels umgehend erfolgen. Läuft alles nach Plan, könnte die neue Rossmann-Filiale bereits Anfang 2026 ihre Türen öffnen.

Rückblick: Ein Stück Ortsgeschichte

In seiner letzten Sitzung im Dezember 2014 beschloss der Rat der Gemeinde Raesfeld, die knapp 3.000 Quadratmeter große Fläche rund um den Hotel- und Gaststättenbetrieb Epping zu erwerben. Dazu gehörte auch das Gebäude, in dem bis Februar 2014 das Spielwarengeschäft Spangemacher und das alte Kreissparkassengebäude untergebracht war.

Die Familie Epping stellte ihren Geschäftsbetrieb zum 31. Januar 2015 aus Altersgründen ein. Aufgrund der zentralen Lage betonte der damalige Bürgermeister Andreas Grotendorst bereits früh die Bedeutung dieses Areals für die Ortsentwicklung und kündigte an, dass die Gemeinde bei der Neugestaltung eine maßgebliche Rolle spielen werde.

Hotel Epping
Das ehemaligen Hotel Epping in Raesfeld gehört der Vergangenheit an. Foto: Petra Bosse/Archiv

Mit dem nun feststehenden Neubauprojekt geht eine Ära zu Ende – und zugleich beginnt ein neues Kapitel für die Raesfelder Ortsmitte. Wenn alles nach Plan läuft, könnte die neue Rossmann-Filiale bereits Anfang 2026 ihre Türen öffnen.

Borken: Polizei verhindert Brandanschlag auf CDU-Geschäftsstelle

31-jährige Dorstener verhindert Brandanschlag. Polizei nimmt 42-Jährigen fest und weist ihn in die Psychiatrie ein: Gemeinsame Mitteilung der Polizei Borken und der Polizei Münster

Ein 42-jähriger Borkener hat am Freitagabend (07.02., 22:20 Uhr) versucht, einen Brand an einer Partei-Geschäftsstelle der CDU am Butenwall in Borken zu legen. Ein aufmerksamer Zeuge aus Dorsten hatte den Mann bemerkt und sofort die Polizei verständigt. Der 42-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit befand sich in einer psychischen Ausnahmesituation und wurde noch am Abend in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert.

Zeuge verhindert Brandlegung

Nach ersten Erkenntnissen hatte der 31-jährige Dorstener seinen Pkw gegen 22:20 Uhr am Butenwall abgestellt. Nach dem Aussteigen sprach ihn unvermittelt ein Mann aggressiv an. In der Hand hielt der Unbekannte einen kleinen geöffneten Kanister und versuchte vergeblich, diesen mit einem Feuerzeug anzuzünden.

Polizei nimmt Verdächtigen fest

Der Zeuge verständigte sofort die Polizei. Die eingesetzten Beamten trafen den Verdächtigen auf dem Hof einer Partei-Geschäftsstelle an. Dort ließ sich der Mann widerstandslos festnehmen.

Bei einer anschließenden Inaugenscheinnahme der Örtlichkeit stellten die Beamten fest, dass der Festgenommene eine mutmaßlich brennbare Flüssigkeit an den Rollläden der Geschäftsstelle ausgebracht hatte. Der 42-jährige Borkener befand sich augenscheinlich in einer psychischen Ausnahmesituation und machte auf die Polizisten einen stark verwirrten Eindruck.

Zwangseinweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus

Nach ärztlicher Untersuchung auf der Polizeiwache Borken wurde der 42-Jährige auf Antrag der Ordnungsbehörde in ein psychiatrisches Krankenhaus zwangseingewiesen. Die Beamten leiteten ein entsprechendes Strafverfahren ein.

Polizei verstärkt Sicherheitsmaßnahmen

Unabhängig von dem Vorfall in Borken hat die Polizei im gesamten Kreisgebiet alle im Kontext mit der derzeitigen Vorwahlphase stehenden Örtlichkeiten weiterhin im Fokus.

Contemporary Jazz auf Preen’s Hoff in Erle

Konzert des Kulturkreises Schloss Raesfeld e.V. am 21. Februar 2025 mit dem Tim Köhler Quartett.

Das „Tim Köhler Quartett“ verbindet die Freiheit des Contemporary Jazz mit melodischen Einflüssen aus Pop und folkloristischer Musik. Die Musikerinnen und Musiker präsentieren ihr Können im Rahmen der Konzertreihe des Kulturkreises Schloss Raesfeld e.V. am Freitag, 21. Februar 2025, um 19 Uhr auf Preen’s Hoff in Erle (Sundern 20).

Beim „Jazz@undesigned“-Wettbewerb der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung aus Herdecke erspielte sich das Quartett 2023 ein Auftrittsstipendium und etablierte sich in der Jazzszene.

Das „Tim Köhler Quartett“

Das Ensemble besteht aus Tim Köhler (Saxophon), Genevieve O’Driscoll (Kontrabass), Carlotta Ribbe (Vibraphon) und Lukas Schwegmann (Schlagzeug). Die vier Musikerinnen und Musiker lernten sich an der Folkwang Universität der Künste in Essen kennen und spielen in unterschiedlichen Besetzungen.

Namensgeber Tim Köhler, geboren 1998 in Brilon, wuchs in Olsberg auf und begann bereits mit sechs Jahren Saxophon zu spielen. Nach seinem Bachelor-Studium in Hannover setzt er seit 2022 sein Masterstudium an der Folkwang Universität der Künste fort. Zudem unterrichtet er an der Musikschule Saarn in Mühlheim an der Ruhr und an der Jugendkunstschule in Unna. Neben seiner Arbeit als Instrumentalist widmet er sich dem Arrangieren, Komponieren und Orchestrieren für verschiedene Besetzungen. Sein musikalisches Repertoire umfasst Fusion, Jazz, Pop und Rock.

Veranstaltungsinformationen

Der Eintrittspreis beträgt 23 Euro pro Person für Nicht-Mitglieder des Kulturkreises Schloss Raesfeld e.V. Schülerinnen und Schüler sowie Studierende bis 27 Jahre haben freien Eintritt. Karten sind online unter www.kulturkreis-schloss-raesfeld.de erhältlich.

Weitere Informationen gibt es bei der Kulturabteilung des Kreises Borken im kult Westmünsterland in Vreden (Kirchplatz 14) unter der Telefonnummer 02861/681-4283. Das Programm wird durch die Gemeinde Raesfeld und den Kreis Borken gefördert.

Aktuelle Hinweise zum Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. und seinen Veranstaltungen sind auf der Webseite des Vereins abrufbar: www.kulturkreis-schloss-raesfeld.de.

Westenergie erweitert Ladesäulen-Netz trotz E-Auto-Rückgang

E-Auto-Boom schwächt sich ab – Westenergie treibt den Ausbau der Ladeinfrastruktur voran. Trotz rückläufiger Neuzulassungen bleibt der Bedarf an Ladesäulen hoch.

Die Zahl der Neuzulassungen reiner Elektrofahrzeuge in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 27,4 Prozent gesunken. Gleichzeitig blieb die Gesamtzahl aller neu zugelassenen Pkw nahezu konstant, wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilt. Trotz dieser Entwicklung investiert Westenergie weiterhin in die Ladeinfrastruktur und unterstützt aktiv die Mobilitätswende.

Im Kreis Borken betreibt das Unternehmen mittlerweile 48 Normalladesäulen und 2 Schnellladesäulen, um das Ladenetz weiter auszubauen und E-Mobilität attraktiver zu machen.

Ladepunkte als Schlüsselfaktor für E-Mobilität

„Wir sind überzeugt, dass insbesondere die Verfügbarkeit von Ladepunkten im öffentlichen Raum eine zentrale Rolle bei der Entscheidung für ein Elektroauto spielt“, erklärt Saskia Kemner, Leiterin der Region Münsterland/Ostwestfalen-Lippe im kommunalen Partnermanagement von Westenergie.

Bevor sich jemand für ein E-Auto entscheidet, stellt sich die Frage: Wo kann ich es zuverlässig laden? „Mit dem Ausbau von Normallade- und Schnellladesäulen erleichtern wir den Umstieg und schaffen mehr Akzeptanz für Elektromobilität“, ergänzt Kemner.

Durchschnittlich erreichen Bürgerinnen und Bürger laut Deutschlandatlas eine Normalladesäule zwar innerhalb von sieben Minuten und eine Schnellladesäule
innerhalb von 12 Minuten. In ländlichen Regionen kann die Anfahrtszeit jedoch deutlich länger sein – ein Problem, dem Westenergie mit ihrem Engagement entgegenwirken will.

Westenergie baut Ladeinfrastruktur kontinuierlich aus

Die Ladeinfrastruktur in Deutschland wächst weiter: Laut Bundesnetzagentur gibt es derzeit rund 120.000 Normalladepunkte und 33.000 Schnellladepunkte . Westenergie, deren Kerngebiete Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz sind, betreibt mittlerweile 1.721 Normalladesäulen und 13 Schnellladestationen – Tendenz steigend.

Kürzlich nahm das Unternehmen neue Ladepunkte in Altenberge, Ürzig und Schöppingen in Betrieb. Besonders in Schöppingen profitieren E-Autofahrer nun von DC-Schnellladestationen, die je nach Fahrzeugtyp Ladezeiten von nur 30 Minuten ermöglichen.

Gemeinsam für eine nachhaltige Mobilität

„Der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur stellt viele Kommunen und Unternehmen vor Herausforderungen“, sagt Kemner. Westenergie unterstützt Städte und Gemeinden nicht nur beim Betrieb der Ladesäulen, sondern auch bei Förderanträgen und Planungsprozessen.

Zusätzlich engagiert sich Westenergie als Mitglied des Vereins Neue Mobilität Paderborn eV (NeMo), der nachhaltige Mobilitätslösungen für Städte und ländliche Regionen entwickelt.

Über Neue Mobilität Paderborn e.V

Der Verein verfolgt das Ziel, ein ganzheitliches, nachhaltiges Mobilitäts-Ökosystem zu schaffen. Dabei werden die Mobilitäts- und Energiewende sowie die Digitalisierung zusammengedacht, um innovative Lösungen zu entwickeln.

Weitere Informationen zum Verein gibt es unter: nemo-paderborn.de.

KfW-Förderungen 2024: Über 285 Millionen Euro für den Kreis Borken

SPD-Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus: „Mit Investitionen in eine erfolgreiche Zukunft“.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat im Jahr 2024 Förder- und Kreditzusagen in Höhe von über 285 Millionen Euro im Kreis Borken bewilligt.

Hohe Investitionen in Unternehmen

Rund 120 Millionen Euro entfielen auf Kredite und Fördermittel für Unternehmen. Wie die SPD-Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus erläuterte, wurde der größte Anteil – 70 Millionen Euro – für Unternehmensgründungen und Investitionen verwendet. Auch der Wohnbereiche erheblich: Mehr als 120 Millionen Euro fließen in entsprechende Fördermaßnahmen im Kreis.

Hintergrund: Förderung von Wirtschaft und Infrastruktur

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine zentrale Förderbank, die den Mittelstand und Existenzgründer unterstützt. Sie vergibt Investitionskredite an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und finanzierte Infrastrukturprojekte, Wohnungsbau sowie Maßnahmen zur Energieeinsparung und kommunalen Entwicklung.

Kuchenaktion für Kumi 2025: Spenden für Waisenkinder in Uganda

Die jährliche Kuchenaktion des Biobäckers Hubert Leiers aus Raesfeld ist seit Jahren ein voller Erfolg. Auch 2025 wird wieder Kuchen gegen Spenden angeboten, um Pfarrer Charles und sein Waisenhaus in Kumi, Uganda, zu unterstützen.

Die Not vor Ort ist groß – Inflation, Dürre und Überschwemmungen erschweren das Leben der Menschen erheblich. Heike Witte teilt mit, dass Pfarrer Charles dringend Hilfe benötigt, um den Waisenkindern ein sicheres Zuhause zu bieten.

Hilfe für Waisenkinder in Kumi

Pfarrer Charles ist vielen Menschen in Erle und Raesfeld bekannt. Sein Waisenhaus in Kumi bietet 200 Kindern nicht nur ein Zuhause, sondern begleitet sie von der Kindergartenzeit bis ins Studium. Auch nach dem Schulabschluss bleibt das Waisenhaus eine Anlaufstelle für junge Erwachsene.

Aktion 2025 Spenden für Brot für Kumi
Foto: Privat

Wie Heike Witte berichtet, habe sich Pfarrer Charles kürzlich bei ihr gemeldet: „Er hat mir ein Foto von einer Familie geschickt – eigentlich nur von Kindern. Sie sind verwaist und haben keinen Schlafplatz. Er hat sie ins Waisenhaus aufgenommen und mich um Hilfe gebeten.“

Bildung als Schlüssel zur Zukunft

Die Versorgung der 200 Kinder stellt eine große Herausforderung dar. Besonders das Schulgeld steigt mit der weiterführenden Schulbildung stark an. „Dabei ist es so wichtig, dass die Kinder lernen und später für ihren eigenen Unterhalt sorgen können“, betont Pfarrer Charles bei seinen Besuchen in Deutschland.

Neben der finanziellen Belastung fehlt es an grundlegenden Dingen: Essen, Wasser und Medikamente sind Mangelware. „Die Familien stehen den ganzen Tag für Wasser an“, berichtet Heike Witte. Die Organisatoren der Aktion betonen: „Für uns hier in Erle und Raesfeld ist das unvorstellbar – wir drehen den Wasserhahn auf, wenn wir Durst haben, und der Kühlschrank ist gefüllt.“

Kuchenaktion: Spenden für eine bessere Zukunft

Dank der Spenden kann Pfarrer Charles Lebensmittel, Medikamente und notwendige Alltagsgüter beschaffen – auch wenn dies aufgrund der wirtschaftlichen Lage oft schwierig ist. Die diesjährige Kuchenaktion soll dabei helfen, die dringend benötigte Unterstützung zu leisten.

Neben Hubert Leiers und seinen Helfern beteiligt sich in diesem Jahr auch der neue Pächter Christian Lipfert vom HUB in Erle (ehemals Gaststätte Brömmel-Wilms). Am Sonntag, dem 16. Februar 2025, ab 14:00 Uhr kann der Kuchen von Bäcker Leiers dort mit einer Tasse Kaffee genossen werden. Die gesamten Einnahmen gehen an die Kumi-Hilfe.

„Eine tolle Aktion“, so Christian Lipfert vom HUB, „die ich gerne mit einer Tasse Kaffee unterstütze.“ Die Organisatoren bitten um Anmeldung im HUB, bei Heike Witte oder Hubert Leiers.

Bestellmöglichkeiten für den Benefiz-Kuchen

Unter dem Motto: „Für Ihre Lieben oder zum Selbstverwöhnen – genießen und Gutes tun…“ können frischer Streuselkuchen und Apfelsandkuchen als Familienstücke (ca. 12×20 cm) bis Donnerstag, den 13. Februar 2025, bestellt werden:

  • Raesfeld: Bio-Bäckerei Leiers, Telefon: 02865/6944
    Abholung: 16. Februar, 7:00 – 10:00 Uhr in der Bio-Bäckerei Leiers
  • Erle: Heike Witte, Telefon: 02865/10047
    Abholung: 16. Februar, 11:00 – 12:00 Uhr am Heimathaus in Erle

Die freiwilligen Spenden kommen vollständig Pfarrer Charles und seinem Waisenhaus zugute, da Hubert Leiers für die Zutaten Sponsoren gefunden hat.

Weitere Informationen und Spendenkonto

Mehr über die Hilfsprojekte und den Verein in Kumi erfahren Sie unter kumi-freunde.de.

Spendenkonto:
Kumi-Freunde e.V., Volksbank Coesfeld, IBAN DE86 4286 1387 0561 8862 00 mit
dem Verwendungszweck: Brot für Kumi

Förderverein Nikolaus-Kita: Erfolge und Pläne für 2025

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Jahreshauptversammlung 2025: Erfolgreiches Jahr für den Förderverein der Kita St. Nikolaus in Erle

Am 24. Januar 2025 fand die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Kindergarten St. Nikolaus e.V. statt. In diesem Jahr standen keine Neuwahlen an, dennoch konnte der Vorstand auf ein positives Jahr zurückblicken. Die Mitgliederzahl stieg auf 32, was das wachsende Interesse und die Unterstützung für den Verein verdeutlicht. Die einstimmige Entlastung des Vorstands unterstreicht die solide Arbeit und die erfolgreiche Vereinsführung.

Erfolgreiche Investitionen in die Zukunft der Kinder

Im Jahr 2024 investierte der Förderverein rund 6.000 € in die Ausstattung des Kindergartens. Zu den Anschaffungen zählten Klemmbausteine, eine Erlebnismatte sowie vier Garten-Sitzgarnituren für jede Gruppe. Trotz dieser Ausgaben konnte ein kleiner Überschuss von etwa 400 € erwirtschaftet werden, was eine umsichtige Haushaltsführung widerspiegelt.

Musikalische Früherziehung begeistert Kinder und Eltern

Die seit 2024 durch den Förderverein betriebene Musikschule erfreut sich großer Beliebtheit. Unter der Leitung von Ulli Meyering sammeln die Kinder erste musikalische Erfahrungen und können ihre Kreativität entfalten. Das Projekt wird von Eltern und Kindern gleichermaßen geschätzt und soll auch im kommenden Jahr fortgeführt werden.

Osterfeuer: Ein Höhepunkt im Vereinsjahr

Das traditionelle Osterfeuer bleibt ein Publikumsmagnet. Trotz unbeständigem Wetter konnten rund 2.000 € an Spenden gesammelt werden. Um den jüngeren Besuchern eine längere Teilnahme zu ermöglichen, wird der Beginn des Osterfeuers in diesem Jahr nach Rücksprache mit Pastor Dr. Fabian Tilling vorgezogen. Weitere Details folgen in Kürze.

Erfolgreiche Kooperation mit dem St. Silvesterkindergarten

Ein besonderes Ereignis war die erstmalige Zusammenarbeit mit dem Förderverein des St. Silvesterkindergartens beim St. Martinsumzug. Gemeinsam wurden Getränke und Würstchen verkauft, und die Aktion fand großen Anklang. „Aufgrund des großen Erfolges ist geplant, diese Aktion auch in diesem Jahr mit kleinen Veränderungen vor Ort zu wiederholen“, so der Vorsitzende Jonathan Schmidt.

Dank an alle Helfer und Spender

Der Vorstand des Fördervereins bedankt sich herzlich bei allen Helfern und Spendern, die den Verein und die Kinder des St. Nikolauskindergartens unterstützen. Ohne dieses Engagement wären viele Projekte nicht realisierbar gewesen.

„Der Förderverein blickt voller Zuversicht auf das kommende Jahr und freut sich darauf, auch 2025 wieder zahlreiche Projekte zum Wohle der Kinder umzusetzen“, so Schmidt.

Gemeinde Raesfeld sucht Schiedsmänner und -frauen

Amtszeit der bisherigen Schiedspersonen endet. Interessierte können sich jetzt für die am 1. Juni beginnende Amtszeit bewerben

Da die Amtszeit der bisherigen Schiedspersonen endet, sucht die Gemeinde Raesfeld zum 1. Juni 2025 neue Schiedspersonen. Für dieses Amt können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger ab sofort bewerben.

Schiedspersonen sind zuständig für die Durchführung von Schlichtungsverfahren in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten. Sie helfen dabei zum Beispiel kleinere Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Auseinandersetzungen zu klären und damit die Gerichte zu entlasten. Die Schiedspersonen arbeiten ehrenamtlich, erhalten aber eine Aufwandsentschädigung.

Die Bewerberinnen und Bewerber für dieses verantwortungsvolle Amt sollten Einfühlungsvermögen und Kommunikationsgeschick, Geduld, Unparteilichkeit und natürliche Freude an der Vermittlung im Dialog mitbringen.

Außerdem sollten sie zum Zeitpunkt der Wahl zwischen 25 und 74 Jahren alt sein und ihren Wohnsitz in der Gemeinde Raesfeld haben.

Die Schiedspersonen werden vom Gemeinderat für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Die Wahl ist für die Ratssitzung am 24. März 2025 vorgesehen.

Wer Interesse hat, ab dem 01. Juni 2025 als Schiedsperson oder stellvertretende Schiedsperson in Raesfeld, Erle und Homer tätig zu werden, kann sich bis spätestens zum 23.02.2025 bei der Gemeindeverwaltung (Weseler Straße 19, 46348 Raesfeld) bewerben. Die Bewerbung sollte mindestens die folgenden Angaben enthalten: Familienname, ggf. Geburtsname, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Adresse und Beruf.

Weitere Informationen erhalten Interessierte im Rathaus bei Julia Venhoff (Zimmer: 106), Telefon: 02865 955-113 oder per E-Mail: [email protected].

Weitere Details zum Thema „Schiedsamt“ finden Sie auf der Internetseite der Landesvereinigung NRW des Bundes Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e. V. (BDS) unter www.bds-nrw.com. 

Sportabzeichen 2024: Ehrung beim TSV Raesfeld

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Übergabe des Sportabzeichens 2024. Ehrung beim TSV Raesfeld mit 45. Auszeichnung für Werner Röskenbleck

Am 26. Januar 2025 fand im Clubraum des TSV Raesfeld die feierliche Übergabe der im Vorjahr erworbenen Sportabzeichen statt. Insgesamt 31 Sportlerinnen und Sportler erhielten ihre Urkunden persönlich in einem festlichen Rahmen.

Ehrung beim TSV Raesfeld mit 45. Auszeichnung für Werner Röskenbleck
Foto: Presse TSV

Ehrung durch den stellvertretenden Bürgermeister

Gemeinsam mit Heinz Nattermann überreichte der stellvertretende Bürgermeister von Raesfeld, Hans-Dieter Strotmann, die Auszeichnungen. Als aktiver Sportler konnte er die erbrachten Leistungen besonders gut einschätzen und gratulierte den Teilnehmenden mit sichtbarer Freude und Anerkennung.

Ehrung beim TSV Raesfeld
Werner Röskenbleck zum 45. Mal ausgezeichnet. Foto: Presse TSV

Besondere Auszeichnung für Werner Röskenbleck

Eine besondere Würdigung erhielt Werner Röskenbleck: Der 87-Jährige ist nicht nur weiterhin als Prüfer für das Sportabzeichen aktiv, sondern wurde selbst zum 45. Mal ausgezeichnet.

Fünf Familiensportabzeichen verliehen

Auch in diesem Jahr konnten fünf Familiensportabzeichen überreicht werden – eine Auszeichnung, die das generationsübergreifende Sportengagement würdigt.

Ehrung beim TSV Raesfeld
Foto: Presse TSV

Dank an das Ehrenamtsteam

Der Vorsitzende des TSV Raesfeld, Andre Brömmel, gratulierte allen Geehrten und sprach dem Sportabzeichen-Team seinen besonderen Dank für ihr ehrenamtliches Engagement aus.

Sebastianschüler erneut NRW-Sieger beim Mathewettbewerb

Sebastianschüler erneut NRW-Sieger beim Mathewettbewerb Platz 1 und zweimal Platz 3 für Raesfelder Knobelteams

Zum 8. Mal nahmen Schüler der St.-Sebastian-Schule am internationalen Mathematik-Teamwettbewerb „Bolyai“ teil – und auch zum 8. Mal wurde ein Raesfelder Team Landessieger.

Unter dem Namen „Die coolen Vier“ belegten vier Sebastianschüler im Wettbewerb des 3. Jahrgangs landesweit den 1. Platz und bundesweit den 4. Platz unter 225 Teams. Den landesweit dritten Platz sicherte sich „Die Schach-Gang“ der Sebastianschule (bundesweit Platz 6).

Auch bei den Viertklässlern erreichten Raesfelder Grundschüler einen spektakulären Erfolg: Das Team „Die alten Griechen“ erreichte das drittbeste Ergebnis im Land NRW und bundesweit den 5. Platz unter 286 Mannschaften.

Weitere Teams der Sebastianschule

Erfolgreich abgeschnitten haben aber auch weitere Teams der Sebastianschule: bei den Viertklässlern ging landesweit der 8., 12., 13.,14. und 20. Platz und bei den Drittklässlern der 8. und der 16. Platz an Teams der Sebastianschule.

Konrektor Manfred Grömping und seine Kollegin Lena Niemeyer bereiteten die Schüler im „Forderunterricht“ und in einer Mathe-Knobel-AG mehrere Monate auf den Wettbewerb vor. „Aus dem Internet-Archiv des Wettbewerbs kann man den Schülern typische Aufgaben zur Verfügung stellen, Lösungsstrategien besprechen und sie auf diese Weise für den Wettbewerb trainieren“, erklären die Mathelehrer. „Aber auch unsere Matheförderung im Unterricht und das Fach Schach, das an der Sebastianschule erteilt wird, sind da nützlich.“

Internationales Finale in Budapest

Ab Klassenstufe 5 werden die bundesweit besten Mannschaften des Bolyai-Wettbewerbs zu einer zweiten Runde eingeladen, dem internationalen Finale in Budapest. Den Siegern des Grundschulwettbewerbs winken dagegen Sachpreise, die der Schule zugesandt wurden.

Seit dem Wettbewerbstag fieberten die Kinder der Preisverleihung entgegen, die nun in Form einer kleinen schulinternen Feierstunde stattfand. Sie gewannen Urkunden, T-Shirts, Bücher und – von der Volksbank Raesfeld und Erle gestiftete – Pokale und Knobelspiele.

Zum Bolyai-Wettbewerb:

Am Tag des nach den ungarischen Mathematikern Janos und Farkas Bolyai benannten Wettbewerbs erhält jede Vierermannschaft 13 knifflige Knobelaufgaben, die im Multiple-Choice-Stil zu lösen sind. Dabei sind von keiner vorgegebenen Lösung bis hin zu allen fünf vorgegebenen Lösungen pro Aufgabe 32 Antwortkombinationen möglich. Die Mitglieder einer Mannschaft dürfen sich während der gesamten Arbeitszeit (60 Minuten) leise beraten.

Ziel des Wettbewerbs ist laut Ausschreibung, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, Denkaufgaben gemeinsam in konstruktiver Zusammenarbeit zu lösen.

Infos im Internet: www.bolyaiteam.de

Digitale Beantragung von Reiterplaketten im Kreis Borken seit 2024

QR-Code ersetzt Aufkleber auf Reitkennzeichen

Seit dem 1. Januar 2024 hat sich das Verfahren zur Erteilung von Reiterplaketten im Kreis Borken geändert. Die alten neuwertigen Aufkleber auf dem Reitkennzeichen wurden durch einen digitalen QR-Code ersetzt. Dieser muss entweder auf dem Smartphone gespeichert oder ausgedruckt werden.

Individuelle QR-Code zum Download

Reiterinnen und Reiter sind selbst für die Beantragung des QR-Codes verantwortlich. Das entsprechende Antragsformular steht online unter www.kreis-borken.de/reitkennzeichen zur Verfügung. Nach der Antragstellung wird der individuelle QR-Code zum Download bereitgestellt. In Ausnahmefällen ist weiterhin eine analoge Beantragung möglich.

Hintergrund der Änderung ist ein Erlass des NRW-Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, der den digitalen Ersatz der Reiterplaketten ermöglicht. Der Kreis Borken nutzt diese Option seit Anfang 2024, um Verwaltungsabläufe zu vereinfachen und die Digitalisierung voranzutreiben.

Unverändert bleibt die Pflicht, beim Reiten in der freien Landschaft oder im Wald ein gut sichtbares, am Pferd angebrachtes, gültiges Kennzeichen zu führen. Weitere Informationen sowie das Antragsformular sind auf der Website des Kreises abrufbar.

Erfreuliche Nachrichten für Raesfeld: Naturpark Hohe Mark erhält Fördergelder

Kein Platz auf dem Siegertreppchen, aber dennoch gewonnen. Der Naturpark Hohe Mark erhält Fördermittel in Höhe von 147.200 Euro für den Ausbau des Areals rund um das historische Wasserschloss Raesfeld und das Naturparkhaus.

Wettbewerb „Naturpark.2027.Nordrhein-Westfalen“

Am Dienstag, 4. Februar 2025, gab Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer die Gewinner des Förderwettbewerbs „Naturpark.2027.Nordrhein-Westfalen“ mit dem Motto „Dein NATURpark – Entdecke die Vielfalt“ bekannt. Insgesamt stellt das Land bis 2027 eine Million Euro für die Umsetzung von Projekten bereit. 147.200 Euro davon gehen an den Naturpark Hohe Mark für ein gemeinsames Projekt mit der Gemeinde Raesfeld.

Hauptturm Schloss Raesfeld

Minister Krischer betonte die Bedeutung der Naturparke: „Die Naturparke sind wichtige Partner bei der Bewahrung unseres Naturerbes und der Regionalentwicklung. Das machen die Beiträge am Naturpark-Wettbewerb deutlich. Mit viel Kreativität und Engagement schützen unsere Naturparke die biologische Vielfalt und machen sie gleichzeitig erlebbar. Davon profitieren auch der Naturtourismus und die wirtschaftliche Entwicklung der Regionen. Als Land unterstützen wir diese tollen Initiativen. Von den Naturparken profitieren Natur, Mensch und die nachhaltige Entwicklung gleichermaßen“, so Minister Krischer.

Entwicklung eines Natur-Kultur-Erlebnisorts

Das Projekt zielt darauf ab, das Areal Wasserschloss – Tiergarten – Naturparkhaus zu einem Natur-Kultur-Erlebnisort weiterzuentwickeln. Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin des Naturparks, äußerte sich erfreut über die Wertschätzung der Arbeit und die Möglichkeit, den „Erlebnisort Raesfeld“ weiter auszubauen. „Wir freuen uns über die Wertschätzung unserer Arbeit durch den Umweltminister und die damit verbundene Möglichkeit, den ‚Erlebnisort Raesfeld‘ optimieren und zu einem Tagesausflugsziel mit Pilotcharakter für den Naturpark ausbauen zu können.“

Neue Verbindung zwischen Schloss und Tiergarten

Das Wasserschloss, der Tiergarten Schloss Raesfeld mit dem Naturparkhaus sowie das Naturerlebnisgelände sind prägend für Raesfeld. Da die drei Bereiche leicht separiert liegen, werden sie von Besuchern häufig nicht als zusammengehörig wahrgenommen.

Bessere Verbindung zwischen Schloss und Tiergarten

Mit den Fördermitteln soll eine bessere Verbindung zwischen Schloss und Tiergarten geschaffen werden:

  • Eine Biotoplandschaft wird ökologisch aufgewertet und erlebbar gemacht.
  • Ein Holzplateau ermöglicht den Blick in das Biotop.
  • Der Weg Richtung Tiergarten wird mit Erlebnisstationen und Rastmöglichkeiten ausgestattet.
  • Der Karpfenteich, der Bürgerpark und die Femeiche in Erle werden über einen Erlebnisweg eingebunden.

Besonders Familien mit Kindern sollen von dieser neuen Gestaltung profitieren.

Das Projekt soll bis Ende 2027 realisiert werden.

Hintergrund: NRW-Förderwettbewerb

Alle drei Jahre richtet das NRW-Umweltministerium den Förderwettbewerb „Naturpark.Nordrhein-Westfalen“ aus. Die Naturparke können sich dabei um Fördermittel für innovative Projekte bewerben.

Die Gewinner des aktuellen Wettbewerbs:

  1. Naturpark Nordeifel – Augmented Reality für Umweltbildung (400.000 Euro)
  2. Naturpark Rheinland – Projekt „Naturpark.Kennen.Lernen“ (80.000 Euro)
  3. Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge – Mikroabenteuer-Projekt (120.000 Euro)
  4. Naturpark Sauerland Rothaargebirge – Förderung: 180.800 Euro
  5. Naturpark Siebengebirge – Förderung: 72.000 Euro

Die Fördersummen richten sich nach den eingereichten Konzepten.

Aktion „Saubere Landschaft“ in Raesfeld am 15. März 2025

Gemeinsamer Frühjahrsputz für eine saubere Umgebung. Aufruf zur Mithilfe

Nach den erfolgreichen Aufräumaktionen der vergangenen Jahre findet auch in diesem Frühjahr wieder die Aktion „Saubere Landschaft“ statt. Am Samstag, 15. März 2025, sind alle Raesfelder, Erler und Homeraner eingeladen, mitzuhelfen, Wälder, Fußwege und Straßenränder von Verschmutzung zu befreien.

Teilnehmen können Gruppen, Vereine, Familien, Nachbarschaften oder Einzelpersonen. Die Einteilung der Sammelbezirke erfolgt über das Ortsmarketing-Büro, Wünsche können gern geäußert werden.

Treffpunkte

  • Raesfeld: Feuerwehrgerätehaus Raesfeld
  • Erle: Feuerwehrgerätehaus Erle

Abschluss mit Verpflegung

Nach der Aktion, um 12:00 Uhr, erhalten alle Helfer im Feuerwehrgerätehaus Raesfeld eine kostenlose Suppe und Getränke.

Ausstattung und Anmeldung

Das Ortsmarketing Raesfeld e. V. stellt Müllsäcke und Handschuhe zur Verfügung. Getreu dem Motto „Viele Hände, schnelles Ende!“ sind alle freiwilligen Helfer willkommen. Kinder dürfen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten teilnehmen.

Anmeldung bis zum 25. Februar 2025:
📍 Ortsmarketing Raesfeld e.V.
📧 E-Mail: [email protected]
🌐 Anmeldeformular online: www.ortsmarketing.raesfeld.de

Mitgliederversammlung 2025: Förderverein der Silvesterschule Erle bestätigt Vorstand

Mitgliederversammlung des Fördervereins: Vorstand im Amt erneut bestätigt

Am 23. Januar 2025 fand die jährliche Mitgliederversammlung des Fördervereins der Silvesterschule Erle statt. In geselliger Runde präsentierte der Vorstand seinen Bericht über das erfolgreiche Jahr 2024. Ein besonderer Höhepunkt war der Mitmachzirkus im März, dessen gesamte finanzielle Abwicklung der Förderverein übernahm.

„Es war ein unvergessliches Erlebnis, die strahlenden Augen der Kinder zu sehen“, so der Vorsitzende Jonathan Schmidt. Die Veranstaltung habe durchweg positive Rückmeldungen erhalten und sei als großer Erfolg verbucht worden.

Positive Finanzlage trotz hoher Investitionen

Der Kassenbericht zeigte ein erfreuliches Bild: Rund 16.000 Euro wurden in Projekte und Aktivitäten investiert, während ein Überschuss von etwa 8.000 Euro erzielt werden konnte. „Wir danken allen Spendern herzlich. Dennoch müssen wir sorgsam mit unseren Mitteln haushalten, da wir jährliche feste Ausgaben von rund 5.000 Euro haben“, erklärte Schmidt.

Mitgliederzuwachs und turnusmäßige Vorstandswahlen

Die Mitgliederzahl des Vereins ist leicht gestiegen: Acht Neumitglieder traten im neuen Schuljahr bei. Diese Beiträge seien ein wichtiger Bestandteil zur Deckung der laufenden Kosten. Dennoch hofft der Verein auf weitere Unterstützer. „Egal ob Eltern, Großeltern oder Firmen – jeder kann Mitglied werden und uns unterstützen“, so der Vorstandsvorsitzende.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde der bisherige Vorstand einstimmig entlastet und im Amt bestätigt. Eine Position im erweiterten Vorstand musste aufgrund eines Rücktritts neu besetzt werden, was erfolgreich gelang. Damit ist der Verein auch für 2025 bestens aufgestellt.

Geplante Highlights für 2025

Für das laufende Jahr sind einige besondere Veranstaltungen geplant. Neben zwei Wahlcafés steht das 20-jährige Bestehen des Fördervereins im Mittelpunkt. Die Planungen für eine kleine Jubiläumsveranstaltung laufen bereits.

Dank an Spender und engagierte Helfer

Der gesamte Vorstand bedankt sich herzlich bei allen Spendern, engagierten Eltern und dem Kollegium der Silvesterschule für die hervorragende Zusammenarbeit.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Fördervereins:
www.Foerderverein-Silvesterschule.de

Der neue Vorstand 2024/2025

  • 1. Vorsitzender: Jonathan Schmidt
  • 2. Vorsitzende: Daniela Krug
  • Erweiterter Vorstand: Jasmin Schimmack, Markus Grotendorst

Mit diesem Team und zahlreichen Unterstützern blickt der Förderverein der Silvesterschule Erle zuversichtlich auf das Jahr 2025.

UWG-Fraktion beantragt Erweiterung der Wohnmobilstellplätze

Die UWG-Fraktion Raesfeld hat einen Antrag zur Schaffung zusätzlicher Wohnmobilstellplätze gestellt. Der bestehende Stellplatz „Graf Alexander“ verfügt derzeit über acht Plätze mit Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten.

Fraktionsvorsitzender Volker van Wasen erklärt: „Der bestehende Wohnmobilstellplatz ‚Graf Alexander‘ stößt im Jahr mehrfach an seine Kapazitätsgrenzen, was dazu führt, dass Wohnmobile auf angrenzenden Parkflächen abgestellt werden oder potenzielle Besucher ohne Aufenthalt weiterreisen müssen.“

Beschlussvorschlag

Die Gemeindeverwaltung Raesfeld werde deshalb beauftragt, eine umfassende Prüfung zur Erweiterung der Wohnmobilstellplatzkapazitäten durchzuführen. Dabei sollen folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  1. Identifikation geeigneter Standorte
  2. Erstellung einer groben Kostenkalkulation
  3. Durchführung einer Kosten-Nutzen-Analyse

Die Ergebnisse sollen dem Gemeinderat zur weiteren Beratung vorgelegt werden. Bei der Standortwahl sollen ökologische, ökonomische und logistische Faktoren berücksichtigt werden.

Der Tourismus sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Raesfeld. Besonders Gastronomie und Einzelhandel profitieren von Besuchern. „Attraktionen wie der Tiergarten Schloss Raesfeld, der Bewegungspark, das Schloss Raesfeld selbst sowie Großveranstaltungen wie die Musiklandschaften, der Kappesmarkt und der Adventsmarkt ziehen zunehmend Gäste an“, so van Wasen.

Die steigende Beliebtheit von Wohnmobilreisen führe zu einer erhöhten Nachfrage nach Stellplätzen. Um diesem Trend gerecht zu werden und die wirtschaftlichen Chancen optimal zu nutzen, sei eine Anpassung des Stellplatzangebots an den gestiegenen Bedarf sinnvoll und notwendig.

Info: Wohnmobilstellplatz Raesfeld „Graf Alexander“

Der Wohnmobilstellplatz „Graf Alexander“ in Raesfeld wurde im August 2009 eröffnet. An dem Bau waren 16 Firmen beteiligt. Die Gesamtkosten beliefen sich seinerzeit auf 200.000 Euro, wovon 80.000 Euro durch Fördermittel gedeckt wurden. Ein Teil der Förderung stammte aus EU-Mitteln der Leader-Region Lippe-Issel-Niederrhein.

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