Briefwahl im Wahlkreis 125: Hohe Beteiligung erwartet. Briefwahlanträge sind bis Freitag, 21. Februar 2025, um 15 Uhr möglich.
Bei der Bundestagswahl 2025 rechnet der Wahlkreis 125 (Borken II) erneut mit einer hohen Zahl an Briefwählerinnen und -wählern. Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster, als Kreiswahlleiter zuständig, weist darauf hin. Die Zahl der Briefwähler steigt seit Jahren kontinuierlich.
2021 nutzten 67.943 der damals 201.103 Wahlberechtigten die Briefwahl, das entsprach 33,8 Prozent. Aktuelle Antragszahlen zeigen, dass sich dieser Trend fortsetzt.
Bereits 50.983 Anträge auf Briefwahl eingegangen
Bis zum Stichtag 12. Februar 2025 beantragten im Wahlkreis 125, der die Städte und Gemeinden Bocholt, Borken, Gescher, Heiden, Isselburg, Raesfeld, Reken, Rhede, Stadtlohn, Südlohn, Velen und Vreden umfasst, bereits 50.983 Menschen einen Wahlschein. Das entspricht 26 Prozent der insgesamt 201.132 Wahlberechtigten. Unter ihnen befinden sich 7.635 Erstwählerinnen und Erstwähler, die erstmals bei einer Bundestagswahl abstimmen dürfen.
Foto: Petra Bosse
Wahlbenachrichtigungen angekommen
Die Wahlbenachrichtigungen sind inzwischen an alle Wahlberechtigten verschickt worden. Wer seine Benachrichtigung nicht erhalten hat, sollte sich umgehend mit dem Wahlamt am Wohnort in Verbindung setzen. Darauf macht Dr. Hörster aufmerksam.
Die Wahlbenachrichtigung informiert darüber, in welchem Wahllokal die Stimmabgabe am 23. Februar möglich ist. Außerdem enthält sie Hinweise zur Beantragung der Briefwahlunterlagen. Die Beantragung kann schriftlich oder persönlich erfolgen, telefonisch ist dies nicht möglich.
Briefwahl bequem beantragen
Auf den Wahlbenachrichtigungen befindet sich in der Regel ein personalisierter QR-Code. Beim Scannen des Codes werden die persönlichen Angaben direkt übernommen, was die Antragstellung erleichtert. Zusätzlich stehen die Online-Portale der Kommunen zur Verfügung.
Wer die Briefwahlunterlagen per E-Mail beantragen möchte, gibt Familienname, Vorname, Geburtsdatum und Anschrift an. Alternativ kann der auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung aufgedruckte Antragsvordruck ausgefüllt und an das Wahlamt geschickt werden.
Vorzeitige Briefwahl vor Ort nutzen
Da die Bundestagswahl vorgezogen wurde, sollten die Wahlberechtigten die Postlaufzeiten im Blick behalten. Weil die Zeit für die Briefwahl knapp ist, empfiehlt der Kreiswahlleiter die Briefwahl vor Ort. Denn durch den vorgezogenen Wahltermin gibt es einen kürzeren Zeitraum, in dem die Briefwahl stattfinden kann. Vor diesem Hintergrund weist der Kreiswahlleiter erneut auf die Möglichkeit der sogenannten Briefwahl „vor Ort“ hin, die alle Kommunen im Wahlkreis in den zwei Wochen vor der Wahl anbieten.
Fristen einhalten
Briefwahlanträge sind bis Freitag, 21. Februar 2025, um 15 Uhr möglich. Der Kreiswahlleiter empfiehlt, die Unterlagen frühzeitig zu beantragen, um Bearbeitungs- und Postlaufzeiten einzuplanen. Die ausgefüllten Wahlunterlagen sollten rasch zurückgeschickt oder direkt im Wahlbüro abgegeben werden. Wichtig ist, dass der rote Wahlbrief spätestens am Sonntag, 23. Februar 2025, bis 18 Uhr bei der zuständigen Stelle eingeht.
Briefwahlunterlagen für Dritte abholen
Mit einer schriftlichen Vollmacht können Bürgerinnen und Bürger die Briefwahlunterlagen auch für andere Personen beantragen und abholen. Bevollmächtigte dürfen die Unterlagen jedoch für höchstens vier Wahlberechtigte abholen.
Tatort: Raesfeld-Erle, Hilgenstuhl Tatzeit: Zwischen dem 29.11.2024, 17.30 Uhr, und dem 30.11.2024, 10.10 Uhr
Zur Tatzeit verschafften sich bislang Unbekannte Zugang zu einem Wohnhaus in Raesfeld-Erle, indem sie eine Terrassentür aufhebelten. Sie durchwühlten sämtliche Schränke sowie Schubladen und entwendeten Bargeld. Videoaufnahmen aus dem Haus zeigen zwei männliche Täter. Einer der beiden hat eine stabile Statur und ist maskiert.
Foto: Polizei Borken
Laut Polizei sind auf Videoaufnahmen aus dem Haus zwei männliche Tatverdächtige zu sehen. Einer der Männer hat eine stabile Statur und sei maskiert gewesen. Der zweite war unmaskiert. Gegen ihn richtet sich die Öffentlichkeitsfahndung.
Die Kriminalinspektion I in Borken bittet um Hinweise zur Identität des abgebildeten Mannes unter der Telefonnummer (02861) 9000.
Trauerbeflaggung am Borkener Kreishaus zu Ehren des verstorbenen Bundespräsidenten a. D. Prof. Dr. Horst Köhler. Fahnen auf halbmast am Dienstag, 18. Februar 2025
Kreis Borken. Die Fahnen am Borkener Kreishaus werden am Dienstag, 18. Februar 2025, auf halbmast gesetzt. Darauf weist Landrat Dr. Kai Zwicker hin.
Anlass ist die angeordnete Trauerbeflaggung durch das Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen. Diese erfolge zu Ehren des ehemaligen Bundespräsidenten Prof. Dr. Horst Köhler, der am Samstag, 1. Februar 2025, im Alter von 81 Jahren verstorben sei.
Neue Defibrillatoren im Raesfelder Ortskern. Lebensrettung bei Herznotfällen durch Laien – Zahl der Defibrillatoren steigt auf 22
Das Netz öffentlich zugänglicher AED-Geräte (Defibrillatoren) wurde in den letzten Jahren mit Unterstützung des DRK Raesfeld und verschiedener Vereine weiter ausgebaut. Kürzlich wurden auf dem Schulhof der St. Sebastian-Grundschule in Raesfeld sowie am Raesfelder Rathaus zwei weitere elektronische Ersthelfer installiert.
Diese Geräte können im Notfall auch von Laien bedient werden. Damit erhöht sich die Zahl der Defibrillatoren in der Gemeinde Raesfeld auf insgesamt 22 – davon vier in Erle und 18 in Raesfeld.
Finanzierung und Installation
Die Anschaffung des AED-Gerätes an der Sebastian-Grundschule wurde durch den Theaterverein Raesfeld ermöglicht. Mit den Eintrittsgeldern der letzten Saison unterstützte der Verein die Investition an seinem Vereinsstandort.
Jederzeit erreichbar ist der neue Defibrillator am Raesfelder Rathaus. Foto: Gemeinde Schermbeck
Der Ortsmarketingverein Raesfeld beteiligte sich an den Kosten für den Defibrillator, der am Raesfelder Rathaus außen neben dem Haupteingang angebracht wurde. Beide Geräte wurden jeweils zur Hälfte von den Vereinen finanziert. Die andere Hälfte der Kosten übernahm die Gemeinde Raesfeld aus dem Verfügungsfonds.
Dank an die Beteiligten
„Ich danke den beiden Vereinen für diese Unterstützung“, erklärt Bürgermeister Martin Tesing. „Unser Ziel ist es, eine flächendeckende Installation von AED-Geräten an zentralen öffentlichen Plätzen in Raesfeld zu erreichen. Dies gelingt nur durch das Engagement der örtlichen Vereine und die Unterstützung des DRK-Ortsverbandes.“
Wartung durch das DRK
Die Mitglieder des DRK-Ortsverbandes übernehmen die Installation und regelmäßige Wartung der Geräte. „Noch immer zählt der plötzliche Herztod zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland“, erläutert Michael Weddeling, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins. „Ein Defibrillator in unmittelbarer Nähe kann die Überlebenschancen bei einem plötzlichen Herzstillstand erheblich verbessern. Die Bedienung ist einfach: Das Gerät gibt klare Anweisungen, denen jeder folgen kann. Ein Elektroschock wird nur abgegeben, wenn tatsächlich ein lebensbedrohliches Kammerflimmern vorliegt.“
Übersicht der Standorte
Eine aktuelle Karte mit allen Standorten der AED-Geräte im Gemeindegebiet ist auf der Homepage der Gemeinde Raesfeld unter www.raesfeld.de sowie auf der Seite des DRK Raesfeld unter www.drk-raesfeld.de abrufbar.
Am Donnerstag, 27. Februar 2025, laden die Landfrauen Erle-Raesfeld zum Altweiber-Frühschoppen in Hecheltjens Festscheune, Isseltalweg 9 in Hamminkeln-Havelich, ein.
Die Gäste erwartet ein buntes Programm, herzhafte Suppen, frische Brote, köstliche Dips sowie ein Begrüßungssekt, Wasser und ein Shuttle-Bus – beste Stimmung inklusive!
Einlass: ab 10:11 Uhr Beginn: 11:00 Uhr Kosten:
Mitglieder: 30 €
Nichtmitglieder: 35 €
Anmeldung: bis spätestens 20. Februar 2025 per WhatsApp oder Anruf an das Landfrauen-Handy: 0157 / 54 788 661. Bitte bei der Anmeldung den vollständigen Namen angeben.
Ob Mitglied oder Gast – jeder ist herzlich willkommen, gemeinsam den Altweiberkarneval zu feiern!
Kreiswahlleiter Dr. Ansgar Hörster: „Das Wahlgeheimnis bleibt selbstverständlich gewahrt.“
Bei der Bundestagswahl 2025 findet in mehreren Wahlbezirken des Wahlkreises 125 (Borken II) eine repräsentative Wahlstatistik statt. Diese betreffen auch den Briefwahlbezirk 4 in Raesfeld (Sebastianschule) sowie Wahlbezirke in Stadtlohn, Bocholt und Rhede.
Die Bundeswahlleiterin hat in Zusammenarbeit mit IT.NRW und der Landeswahlleiterin zwei Briefwahl- und vier Urnenwahlbezirke für die Erhebung ausgewählt. Wählerinnen und Wähler in diesen Bezirken erhalten Stimmzettel mit einem speziellen Aufdruck zur „Geburtsjahresgruppe und Geschlecht“.
Kreiswahlleiter Dr. Ansgar Hörster betont, dass das Wahlgeheimnis und der Datenschutz gewährleistet seien: „Die Stimmzettel enthalten keine personenbezogenen Daten, Rückschlüsse auf die Stimmabgabe einzelner Personen sind ausgeschlossen.“ Die erhobenen Daten werden ausschließlich von amtlichen Statistikstellen ausgewertet.
Die repräsentative Wahlstatistik soll Erkenntnisse zur Wahlbeteiligung und zum Wahlverhalten unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen liefern. Nach der Aufbereitung stehen die Ergebnisse online auf der Seite der Bundeswahlleiterin zur Verfügung.
Neben dem „Kiebitz-Markt“ wird ein weiteres Geschäft in der Erler Dorfmitte, direkt am EDEKA-Markt, seine Türen schließen. Doch wie geht es weiter? Gibt es bereits einen Nachfolger? Viele Fragen sind noch offen.
Wir waren vor Ort und haben mit Petra Brandhorst gesprochen, die hier die Lotto-Toto-Annahmestelle sowie die Deutsche Post-Station betreibt.
Ungewisse Zukunft – Das Geschäft wirft nicht genug ab
Petra Brandhorst möchte ihren Laden aufgeben. Seit neun Jahren führt sie das Geschäft selbstständig, davor war sie acht Jahre unter Ditha Meistrell tätig und bereits zuvor bei der Post am Kirchplatz in Erle beschäftigt. Doch nun ist Schluss – oder zumindest bald. Ein genaues Datum steht noch nicht fest. „Es ist noch nicht ganz klar, ob es zum 30. Juni oder erst zum 31. Juli endet. Das ist noch Verhandlungssache“, sagt Brandhorst. Doch eines ist sicher: Sie kann finanziell nicht mehr mithalten. „Das, was hier reinkommt, reicht nicht zum Leben.“
Hohe Kosten, niedrige Margen
Woran liegt es? Brandhorst betreibt den Laden gemeinsam mit einer Mitarbeiterin. Neben Postdienstleistungen gibt es hier Lotto, Zeitschriften, Zigaretten, Geschenkartikel und Schreibwaren. Doch viele dieser Angebote lohnen sich kaum.
„Die Marge bei Zeitschriften und Zigaretten ist viel zu gering. Das ist nur ein Service, den ich anbiete“, erklärt sie.
Auch die laufenden Kosten steigen stetig. „Die Miete wurde kürzlich erhöht, dazu kommen Strom- und Nebenkosten – nicht nur für den Laden, sondern auch privat.“ Hinzu komme der ständig steigende Mindestlohn, was zwar grundsätzlich positiv sei, für kleine Betriebe aber eine große Belastung darstelle.
Foto: Petra Bosse
Kundenfrequenz reicht nicht aus
Läuft die Post denn nicht gut? „Für Erle ist das schon okay, aber die Provision reicht nicht aus, um eine zweite Kraft einzustellen oder um selbst davon zu leben“, erklärt Brandhorst. Auch bei Geschenkartikeln und Schreibwaren sieht es nicht besser aus.
„Es wird einfach zu wenig eingekauft – egal ob Karten, Geschenkartikel oder andere Dinge.“ Viele Kunden bestellen mittlerweile online, sagt sie mit Bedauern. „Die kleinen Läden kämpfen ums Überleben – und das nicht immer erfolgreich. Am Ende bleibt einfach zu wenig übrig.“
Kleines, aber feines Sortiment an Geschenkartikel und Schreibwaren gibt es bei Petra Brandhorst, aber es gibt keine Nachfrage. Foto: Petra Bosse
Bleibt die Post in Erle?
Ein Nachfolger für das Geschäft sei bisher nicht gefunden. Zwar gebe es möglicherweise Interessenten, aber noch keine konkreten Pläne. „Das sind alles ungelegte Eier“, sagt Brandhorst.
Auch die Deutsche Post DHL ist bereits informiert. Ob die Postfiliale in Erle erhalten bleibt oder die Bürger künftig nach Raesfeld fahren müssen, ist ungewiss. Pressesprecher Rainer Ernzer von der Deutsche Post/ DHL bestätigte: „Eine Kündigung zum Ende Juli liegt uns vor. Und wir wollen natürlich vor Ort mit einem adäquaten Ersatz bleiben“.
Die Deutsche Post wird nun Gespräche aufnehmen, um einen neuen Kooperationspartner zu finden. „Wir hoffen, dass das übergangslos passiert, aber versprechen können wir nichts“, so Ernzer.
Zeitschriften und Zigaretten ist nur ein Service, den Petra Brandhorst anbietet. Foto: Petra Bosse
Das Ende einer Ära?
Brandhorst zieht ein nüchternes Fazit: „Letztlich bleiben die Unkosten plus/minus null.“ Am Ende bleibt nicht genug übrig, um davon zu leben. Es kommt einfach zu wenig rein, als dass es sich lohnen würde.“
Ob die Post in Erle bleibt oder ob sich ein Nachfolger findet, bleibt offen. Sicher ist nur: Ein weiteres Geschäft im Ort steht vor dem Aus – und mit ihm könnte ein weiteres Stück Nahversorgung verloren gehen.
„Die kleinen Läden kämpfen ums Überleben – und das nicht immer erfolgreich. Am Ende bleibt einfach zu wenig übrig.“
In den Jahren 2019 bis 2025 kam es im Bereich des Polizeipräsidium Recklinghausen und umliegenden Behörden zu einer Serie von Raubüberfällen auf Supermärkte und Lebensmitteldiscounter, bei denen der Tatverdächtige jeweils kurz vor Ladenschluss die Geschäfte betrat und unter Vorhalt einer Schusswaffe Geld aus der Kasse entwendete. Ging es ihm nicht schnell genug, wurde die Kasse mittels eines Schraubendrehers aufgehebelt.
Insgesamt wurden auch drei Überfälle in Schermbeck verzeichnet, die zu den insgesamt 54 Raubüberfällen gehören, und die von der Ermittlungskommission untersucht werden. Zu den betroffenen Tatorten zählt ein Discounter in Schermbeck an der Weseler Straße, der am 17. Januar 2025 überfallen wurde.
54 Raubüberfälle in verschiedenen Regionen
Laut Annette Achenbach von der Polizei Kreis Recklinghausen werden in der Ermittlungskommission inzwischen 54 Raubüberfälle gebündelt. „Die drei Tatorte, sprich Überfälle auf einen Discounter in Schermbeck an der Weseler Straße am 17. Januar, sowie zwei weitere am 14. Jan. 2023 und am 30.12.2021 zählen wir auch dazu“ so Achenbach auf Nachfrage.
Die weiteren Tatorte liegen in den Kreisen Recklinghausen, drei in Hünxe und Voerde, Borken/Reken und Coesfeld sowie in den Städten Bottrop, Bochum, Gladbeck, Gelsenkirchen und Herne. Darüber hinaus sind auch Hünxe und Voerde betroffen. Ein Raub in Wesel am 16. September 2024 wird laut Annette Achenbach ebenfalls dem Täter zugeordnet. Ob alle 54 Überfälle von derselben Person verübt wurden, sei derzeit Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Öffentliches Fahndung nach Tatverdächtigem nach 54 Raubüberfälle mit Phantombild. Foto: Polizei Recklinghausen
Tatmuster des Serientäters
Der Tatverdächtige betrat die Geschäfte jeweils kurz vor Ladenschluss, bedrohte die Kassierer mit einer Schusswaffe und forderte Geld. Falls es ihm nicht schnell genug ging, nutzte er ein mitgebrachtes Werkzeug, um die Kassen gewaltsam zu öffnen. Nach der Tat flüchtete er mit dem erbeuteten Bargeld, oft auf einem Fahrrad in die Dunkelheit. In einem Fall wurde er auf der Flucht von einem Zeugen kurzfristig gestellt und demaskiert. Aufgrund der Zeugenaussage konnte ein Phantombild erstellt werden.
Intensive Ermittlungsarbeit der Polizei
Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter bislang nicht identifiziert werden. Die Polizei setzt verschiedene Mittel ein, darunter:
Konzentrierte Fahndungsmaßnahmen
Erhöhte Präsenz auch ziviler Kräfte
Einsatz von Mantrailer-Hunden
Auswertung von Spuren
Nun hat die Polizei Fotos, ein Phantombild und Videos des Tatverdächtigen veröffentlicht und bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe.
Maskiert mit schwarzer Sturmhaube mit Augenschlitzen und Kapuze
Dunkle Schuhe
Handschuhe
Fahndung: Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei fragt:
Wer kennt den Mann auf den Bildern?
Wo wurde eine verdächtige Person beobachtet, die bei Wind und Wetter in der Dunkelheit mit dem Fahrrad unterwegs ist?
Ist jemand im persönlichen Umfeld auffällig geworden (zusätzliche Geldquelle, regelmäßig abends mit Fahrrad unterwegs, trotz Regens)?
Hinweise können telefonisch unter 0800 2361 550 oder per E-Mail an [email protected] gemeldet werden. Die Staatsanwaltschaft Essen hat eine Belohnung von bis zu 4.000 Euro für Hinweise, die zur Ermittlung und Überführung des Täters führen, ausgesetzt.
Zusätzliche Maßnahmen zur Prävention
Die Polizei hat Kontakt zu Verantwortlichen von Supermärkten und Lebensmitteldiscountern aufgenommen, um diese für das Thema zu sensibilisieren und präventive Hinweise zur Verhinderung weiterer Überfälle zu geben.
Fall wird bei „Aktenzeichen XY“ vorgestellt
Die Raubserie wird heute Abend (12. Februar) in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ thematisiert. Möglicherweise ergeben sich daraus weitere Hinweise zur Identität des Täters.
Vertreter des Raesfelder Gemeinderates besuchte die neue Wohngruppe der Lebenshilfe Borken und Umgebung eV am Binsenweg. Die Einrichtung bietet acht individuell gestaltete Einzelappartements für Menschen mit intensivem Betreuungsbedarf.
Neben einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch Fachkräfte wird auch die soziale Teilhabe gefördert. Bürgermeister Martin Tesing betonte die Bedeutung solcher Wohnprojekte für die Gemeinde.
Moderne Wohnmöglichkeiten für Menschen mit besonderem Betreuungsbedarf
Die Ratsmitglieder informierten sich über die acht Einzelappartements, die für die Bewohner geschaffen wurden. Jede Wohnung ist individuell eingerichtet und verfügt über einen Balkon oder eine Terrasse. Ergänzend gibt es einen Gemeinschaftsraum mit Küche, der allen Bewohnern zur Verfügung steht (wir berichteten).
Das Grundstück für die Wohngruppe hat die Lebenshilfe Borken e. V. von der Gemeinde Raesfeld erworben. Mit dieser neuen Einrichtung wurde das Wohnangebot der Lebenshilfe und mit Unterstützung der Gemeinde im vergangenen Jahr erweitert.
Rund-um-die-Uhr-Betreuung für die Bewohner
Ein Pflegedienst stellt die Grundversorgung sicher, während Mitarbeitende der Lebenshilfe Borken vor Ort sind, sobald sich Bewohner im Haus befinden. Dieses Wohnkonzept richtet sich an Menschen, die eine intensive Betreuung rund um die Uhr benötigen.
Eins der Schlafzimmer. Foto: Petra Bosse/Archiv
Einblicke in das Wohn- und Betreuungskonzept
Die 1. Vorsitzende Anja Versmold, Geschäftsführerin Karin Benning , Wohnbereichsleiter Udo Höing und Koordinatorin Pia Grave empfingen die Ratsmitglieder und führten sie durch die modernen, barrierefreien Räume.
Das Betreuungskonzept ist speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit schweren körperlichen und geistigen Behinderungen ausgerichtet. Neben der Unterstützung im Alltag stehen Freizeitangebote und soziale Teilhabe im Fokus. Die Hausleitung wird durch Fachkräfte aus den Bereichen Pflege, Therapie und Sozialarbeit ergänzt.
Inklusionsprojekt in Zusammenarbeit mit Aktion Mensch
Johanna Höing von der Lebenshilfe berichtete über ein neues Projekt in Kooperation mit Aktion Mensch, das die Inklusion in Raesfeld weiter stärken soll. Sie haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Kontakte zu Bürgerinnen, Bürgern und Vereinen geknüpft und dabei viele Anregungen gesammelt.
Eindruck der Gemeinderatsmitglieder
Auch die Bewohner nutzen die Gelegenheit, um ihre Wünsche und Anliegen direkt an den Vertreter des Gemeinderates heranzutragen.
Die Ratsmitglieder haben sich beeindruckt von der herzlichen Atmosphäre und dem durchdachten Konzept gezeigt. „Es ist wichtig, dass wir in unserer Gemeinde solche Angebote für Menschen mit intensivem Betreuungsbedarf schaffen“, betont Bürgermeister Martin Tesing. Er lobte das Engagement der Lebenshilfe und sicherte die weitere Unterstützung der Gemeinde zu.
Lebenshilfe plant weitere Projekte
Der Besuch habe deutlich gemacht, welchen Wert solche Wohnprojekte für die Gemeinde habe und wie durch Kooperation und Engagement ein Beitrag zur Inklusion geleistet werden könne. Die Lebenshilfe plane bereits weitere Projekte, um das Angebot für Menschen mit besonderen Bedürfnissen weiter auszubauen.
Ein jährlicher Besuch soll künftig zur festen Einrichtung werden – darüber seien sich alle Ratsmitglieder einig gewesen.
Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Der Raesfelder Rosenmontagsumzug steht kurz bevor und verspricht auch in diesem Jahr ein Highlight im Karnevalskalender zu werden.
Am 3. März startet der Umzug um 12:33 Uhr am Rathaus, angeführt vom Kinderprinzenpaar des RRZ, Prinz Marius I. Prost und Prinzessin Jule I. Eming. Den feierlichen Abschluss des Zuges bilden die Tollitäten des RCV, Jonas I. Strothmann und Kristin I. Wehling.
Motto des Umzugs
Der diesjährige Umzug steht unter dem Motto: „Wenn das Prinzenpaar das Zepter schwingt, mit dem Frosch ganz Raesfeld singt“. Aus insgesamt 42 Einsendungen setzte sich der Vorschlag von Annika Vormann durch.
Sicherheitskonzept und Schutzmaßnahmen
Um einen sicheren und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, arbeitet der Verein eng mit der Polizei Borken, dem Ordnungsamt Raesfeld, dem DRK Raesfeld sowie dem Sicherheitsdienst PMC zusammen. Besonders das Sicherheitskonzept wurde angesichts aktueller Ereignisse weiter optimiert. So werden an den drei großen Zufahrtsstraßen zur Umzugsstrecke Lkw-Blockaden errichtet, unterstützt durch die Gemeinde Raesfeld.
Zusätzlich wird die Polizei einen gesonderten Pressebericht zum Thema „Mitführen von Anscheinswaffen“ veröffentlichen.
Strecke und Ablauf: Keine Teilung des Zuges
In diesem Jahr gibt es keine Zugteilung, sodass der Umzug in einem fließenden Rhythmus verläuft. Die Strecke führt vom Rathaus über die Weseler Straße in Richtung Dorstener Straße. Weiter geht es rechts in die Gartenstraße, wo sich auch die Familienzone mit reduzierter Musiklautstärke befindet. Über die Leinenweberstraße geht es rechts zurück auf die Weseler Straße, vorbei am Rathaus. Diese Strecke wird zweimal abgefahren, bevor der Zug über die Borkener Straße und die Marbecker Straße zum Zelt am Ende der Strecke führt.
An der Ecke Dorstener/Borkener Straße sorgt eine Moderation für zusätzliche Informationen und Unterhaltung.
Maßnahmen für Ordnung und Sauberkeit
Wie in den Vorjahren sind die Polizei Borken, das Ordnungsamt Raesfeld sowie der Sicherheitsdienst PMC vor Ort, um für Jugendschutz zu sorgen und unerwünschte Verhaltensweisen wie Wildpinkeln zu unterbinden. Zudem stehen entlang der Strecke drei Sanitäreinrichtungen zur Verfügung.
„Wir bitten alle Zuschauer und Teilnehmer, auf Glasbehälter zu verzichten, da diese gefährliche Geschosse darstellen oder durch zerbrochenes Glas zu Verletzungen führen können. Auch Konfettikanonen sollten zu Hause bleiben, da die damit verbundenen Müllmengen noch Wochen nach dem Umzug in den Straßen zu finden sind“, erklären die Zugleiter Jürgen Henneböhl und Lina Vormann. Entlang der Strecke stehen zahlreiche Müllbehälter bereit, um den Umzug auch im Nachhinein als sauberes Ereignis zu gestalten.
Teilnehmer und Bewertung
Mit 31 Startnummern, darunter 9 Fußgruppen, 3 Musikkapellen und 19 Wagengruppen, ist der Umzug gut besetzt. Trotz neuer Vorschriften des Verkehrsministeriums NRW, die bei den Wagenbauern zunächst für Verunsicherung sorgten, wird der Zug mit bunten Wagen und Fußgruppen für beste Unterhaltung sorgen.
Wie gewohnt werden am Ende des Umzugs die besten Wagen- und Fußgruppen von unabhängigen Zuschauern bewertet. Die Gewinner dürfen sich auf attraktive Preise freuen.
Abschluss und Party
Nach dem Umzug geht es direkt weiter zur traditionellen Rosenmontags-Zeltparty. Tickets sind für 10,00 EUR vor Ort am Zelt erhältlich.
„Wir freuen uns auf einen unvergesslichen Rosenmontag mit vielen fröhlichen Gesichtern und einem sicheren, bunten Umzug“, resümiert Jürgen Henneböhl vom RRZ.
„Wenn das Prinzenpaar das Zepter schwingt, mit dem Frosch ganz Raesfeld singt“
Jeden Morgen schnell die Haare föhnen – für viele Menschen gehört das zur Routine. Doch wie viel kostet dieser kleine Luxus eigentlich im Jahr? Der durchschnittliche Haartrockner hat eine Leistung von etwa 2000 Watt (2 kW). Wir haben mal gerechnet und waren erstaunt über die Summe.
Bei einem Strompreis von durchschnittlich 33 Cent pro Kilowattstunde (kWh) entstehen folgende Kosten:
Einmaliges Haarefönen (5 Minuten): ca. 5,5 Cent
Haarefönen pro Jahr (täglich 5 Minuten): ca. 20,08 Euro
Das ist zwar keine riesige Summe, aber aufs Jahr gerechnet durchaus spürbar – besonders, wenn mehrere Personen im Haushalt täglich föhnen.
Ähnliches Beispiel: Staubsaugen
Ein weiteres Elektrogerät, das regelmäßig genutzt wird, ist der Staubsauger. Ein durchschnittlicher Staubsauger verbraucht etwa 800 Watt (0,8 kW). Wenn man täglich 15 Minuten saugt, entstehen folgende Kosten:
Einmaliges Staubsaugen (15 Minuten): ca. 6,6 Cent
Staubsaugen pro Jahr (täglich 15 Minuten): ca. 24,09 Euro
Fernsehen und Handy aufladen
Auch Fernsehen und das tägliche Aufladen des Handys verursachen Stromkosten. Ein moderner Fernseher mit einer Leistung von etwa 100 Watt (0,1 kW) verursacht bei drei Stunden täglicher Nutzung folgende Kosten:
Einmaliges Fernsehen (3 Stunden): ca. 9,9 Cent
Fernsehen pro Jahr (täglich 3 Stunden): ca. 36,14 Euro
Das tägliche Aufladen eines Smartphones verbraucht im Schnitt etwa 5 Watt (0,005 kW). Bei einer täglichen Ladezeit von zwei Stunden ergeben sich folgende Kosten:
Einmaliges Aufladen: ca. 0,03 Cent
Handy aufladen pro Jahr (täglich 2 Stunden): ca. 1,20 Euro
Gesamtkosten pro Jahr: 81,51 Euro
Fazit: Kleine Gewohnheiten summieren sich
Ob Haarefönen oder Staubsaugen – alltägliche elektrische Geräte verursachen über das Jahr hinweg durchaus nennenswerte Kosten. Wer sparen möchte, kann darauf achten, energieeffiziente Geräte zu nutzen oder die Nutzungsdauer zu optimieren. Auch das bewusste Ausschalten von Geräten, wenn sie nicht benötigt werden, hilft dabei, den Stromverbrauch zu reduzieren.
Petra Nienhaus aus Erle gehört zu den 16 Laien, die an der Wahl des neuen Bischofs von Münster beteiligt ist. Das Verfahren wurde erstmals um Laien erweitert.Beteiligung von Laiinnen und Laien an Bischofswahl wird gestärkt.
Petra Nienhaus ist eine von 16 Personen, die an den Beratungen zur Wahl des neuen Bischofs von Münster beteiligt ist. Das Domkapitel am St.-Paulus-Dom hat beschlossen, die Mitwirkung von Katholikinnen und Katholiken, die keine Priester sind, an diesem Prozess zu stärken. Dabei bleibt die Entscheidung im Rahmen der kirchenrechtlichen Vorgaben und des Preußenkonkordats.
Beteiligung von Laien an der Bischofswahl
Das Domkapitel, das den Bischof von Münster wählt, möchte die Beteiligung von Laiinnen und Laien an der Bestellung des Bischofs erweitern. Am 7. Februar hat der Diözesanrat, das oberste synodale Gremium des Bistums, 16 Personen gewählt. Diese werden gemeinsam mit den 16 stimmberechtigten Mitgliedern des Domkapitels über den künftigen Bischof beraten.
Hintergrund ist der bevorstehende Ruhestand von Bischof Dr. Felix Genn. Er hat, wie es das Kirchenrecht vorsieht, Papst Franziskus um die Versetzung in den Ruhestand zu seinem 75. Geburtstag am 6. März gebeten.
Neuer Ablauf des Wahlverfahrens
Die Einbindung von Laien in die Bestellung des Bischofs von Münster ist in dieser Form neu. Wenn das Domkapitel sowie die gewählten Laiinnen und Laien zusammenkommen, wird zunächst über das notwendige Profil des zukünftigen Bischofs beraten. Anschließend diskutieren die Beteiligten konkrete Namensvorschläge.
Auf Grundlage dieser Beratungen erstellt das Domkapitel eine Vorschlagsliste, die an den Apostolischen Nuntius in Deutschland weitergeleitet wird. Nach Beratungen in Rom sendet der Papst eine Liste mit drei Namen (Terna) zurück. Das Domkapitel wählt aus diesen Kandidaten in geheimer Abstimmung den neuen Bischof von Münster.
Die gewählten Laienvertreter
Folgende 16 Personen wurden vom Diözesanrat zur Teilnahme an den Beratungen bestimmt:
Maria Albrecht (Münster)
Helga Brinkhoff (Wesel)
Ruth Gerdes (Haltern am See)
Cornelia Graßhoff (Issum-Sevelen)
Jeanette Heikaus (Herten)
Christiane Hölscher (Gronau-Epe)
Dr. Melanie Kolm (Coesfeld)
Brigitte Lehmann (Geldern)
Dr. Frank Möllmann (Greven)
Petra Nienhaus (Raesfeld)
Ludger Ochtrop (Voerde)
Georg Pugge (Saterland)
Jutta Rademacher (Bocholt)
Klaus Remke (Münster)
Hendrik Roos (Münster)
Rainer Scherer (Holdorf)
Dank an Bischof Genn
Zum Abschluss der Sitzung bedankte sich der Moderator des Diözesanrats, Dr. Frank Möllmann, bei Bischof Genn für die langjährige Zusammenarbeit. Er hob hervor, dass der Bischof nie gegen einen Beschluss des Gremiums gehandelt habe. Genn würdigte diesen Dank und betonte das gegenseitig gewachsene Vertrauen.
Am 23. Februar 2025 wird der 21. Deutsche Bundestag gewählt. In Nordrhein-Westfalen sind rund 12,6 Millionen Menschen wahlberechtigt.
Erstmals gilt das neue Wahlrecht, das die Größe des Bundestages auf maximal 630 Abgeordnete begrenzt und Überhang- sowie Ausgleichsmandate abschafft. Welche weiteren Änderungen es gibt und wer in NRW zur Wahl steht – ein Überblick.
Bundestagswahl 2025: Zahlen, Wahlrecht und Stimmzettel in NRW
Wahltermin und Wahlberechtigte
Am 23. Februar 2025 wird der 21. Deutsche Bundestag gewählt. In Nordrhein-Westfalen sind rund 12,6 Millionen Bürger wahlberechtigt, darunter 6,5 Millionen Frauen und 6,1 Millionen Männer.
Bei der Bundestagswahl 2021 lag die Wahlbeteiligung in NRW bei 76,4 % (bundesweit: 76,6 %).
Neues Wahlrecht: Weniger Abgeordnete, feste Parlamentsgröße
Mit der Reform des Wahlrechts, die im Juni 2023 in Kraft trat, soll die Größe des Bundestages reduziert werden. Das neue Wahlrecht sieht vor:
Feste Parlamentsgröße: Maximal 630 Abgeordnete (zuvor 598, mit Überhang- und Ausgleichsmandaten zuletzt 735).
Unveränderte Wahlkreiszahl:299 Wahlkreise, davon 64 in NRW. Die Anzahl der Wahlkreise pro Bundesland richtet sich nach dem Bevölkerungsanteil.
Erst- und Zweitstimme bleiben erhalten:
Erststimme: Wahl einer Kandidatin oder eines Kandidaten im Wahlkreis.
Zweitstimme: Entscheidend für die Sitzverteilung im Bundestag.
Neu ist, dass nur das Zweitstimmenergebnis über die Zusammensetzung des Bundestages entscheidet. Wahlkreisbewerber ziehen nur dann ins Parlament ein, wenn ihre Partei durch die Zweitstimmen genügend Sitze erhält. Überhang- und Ausgleichsmandate entfallen.
Parteien nehmen an der Sitzverteilung nur teil, wenn sie entweder:
mindestens 5 % der Zweitstimmen erhalten (Sperrklausel) oder
mindestens drei Wahlkreise direkt gewinnen (Grundmandatsklausel).
Kandidatinnen und Kandidaten in NRW
In Nordrhein-Westfalen treten insgesamt 697 Bewerber zur Wahl an (2021: 1.016).
Erststimme: In den 64 Wahlkreisen kandidieren 528 Personen (2021: 665), darunter 148 Frauen (2021: 182).
Zweitstimme:18 Parteien (2021: 27) haben eine Landesliste mit insgesamt 485 Bewerberinnen und Bewerbern (2021: 706) aufgestellt.
Alter der Kandidierenden:
4 Bewerberinnen und 29 Bewerber sind 70 Jahre oder älter.
Eine Bewerberin und ein Bewerber sind unter 20 Jahre alt.
Neun weitere sind jünger als 25 Jahre.
Parteien und Wahlkreisbewerber in NRW
Von 15 Parteien (2021: 22) wurden Direktkandidatinnen und -kandidaten zugelassen:
CDU, SPD, FDP und GRÜNE treten in allen Wahlkreisen an.
Die Linke kandidiert in 63 Wahlkreisen (2021: 63).
AfD ist in 62 Wahlkreisen vertreten (2021: 63).
FREIE WÄHLER kandidieren in 47 Wahlkreisen (2021: 57).
Die PARTEI ist in 12 Wahlkreisen vertreten (2021: 52).
Zudem gibt es 10 Einzelbewerberinnen und -bewerber (2021: 22).
Stimmzettel: Aufbau und Inhalte
Der Stimmzettel ist wie folgt aufgebaut:
Links (Erststimme):
Nummer des Wahlkreisvorschlags
Name, Vorname, Beruf und Wohnort der Bewerberin bzw. des Bewerbers
Partei oder Kennwort (bei Einzelbewerbungen)
Rechts (Zweitstimme):
Nummer der Landesliste
Name und Kurzbezeichnung der Partei
Namen der ersten bis zu fünf Listenbewerberinnen und -bewerber
Die Reihenfolge der Parteien auf der Landesliste richtet sich nach dem Zweitstimmenergebnis der Bundestagswahl 2021 in NRW. Alle anderen Wahlvorschläge werden alphabetisch geordnet.
Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
Am Wahltag unterstützen rund 110.000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in ca. 16.000 Wahllokalen den reibungslosen Ablauf der Wahl und die anschließende Stimmenauszählung.
Weitere Informationen
Aktuelle und detaillierte Informationen zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 sind unter www.wahlen.nrw verfügbar.
Die Modernisierung des Eigenheims ist längst keine reine Komfortfrage mehr – sie ist eine Investition in Nachhaltigkeit, Werterhalt und Energieeffizienz. Steigende Energiekosten, gesetzliche Vorgaben und der Wunsch nach mehr Wohnqualität treiben Immobilienbesitzer dazu, über innovative Lösungen nachzudenken.
Zwei zentrale Bereiche rücken dabei besonders in den Fokus: die Umstellung auf nachhaltige Heizsysteme und die zeitgemäße Gestaltung des Badezimmers. Beide Aspekte verbinden technische Innovation mit praktischem Nutzen und steigern den Wert der Immobilie erheblich.
Wärmepumpe, die Heizung der Zukunft
Die Wahl eines neuen Heizsystems zählt zu den wichtigsten Entscheidungen für Hausbesitzer. Während fossile Brennstoffe zunehmend an Bedeutung verlieren, setzen immer mehr Eigentümer auf Wärmepumpen – eine Technik, die Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und staatliche Förderungen in einem System vereint. Wärmepumpen nutzen die in der Umgebung gespeicherte Energie aus Luft, Erde oder Wasser und wandeln sie mithilfe eines thermodynamischen Prozesses in Heizwärme um. Je nach baulichen Gegebenheiten gibt es verschiedene Systeme – von Luft-Wasser-Wärmepumpen bis zu Erdwärmepumpen, die besonders effizient arbeiten.
Pollmann-Technik setzt auf Innovation
„Viele Hausbesitzer fragen sich: Lohnt sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe? Unsere Antwort: Ja! Die staatliche Förderung läuft auch 2025 ohne Unterbrechung weiter – und wer sich jetzt mit dem Thema beschäftigt, kann sich noch bis zu 70 % Förderung sichern. Eine großartige Gelegenheit für alle, die über eine effiziente Heizlösung nachdenken!
Seit 2008 beschäftigen wir uns leidenschaftlich mit Wärmepumpen und regenerativen Energien. Als kompetenter Partner für moderne Haustechnik bieten wir innovative Lösungen in den Bereichen Wärmepumpen, Wärmerückgewinnung und Wohnraumlüftung – sowohl für Neubauten als auch für Bestandsgebäude.
Moderne Wärmepumpensysteme überzeugen mit geringen Betriebskosten, hoher Effizienz und Umweltfreundlichkeit. Selbst in Altbauten können sie oft ohne große Umbauten installiert werden. Wer auf eine Abluftwärmepumpe umsteigt, kann in nur 2–4 Tagen auf ein klimafreundliches und sparsames Heizsystem wechseln.“
Worauf kommt es bei der Planung an?
Die Umstellung auf eine Wärmepumpe sollte sorgfältig geplant werden. Wichtige Faktoren sind:
Bauliche Gegebenheiten: Ist das Haus für eine Wärmepumpe geeignet?
Energetischer Zustand: Wie gut ist die Wärmedämmung?
Platzbedarf: Reicht der Platz für eine Erdwärmesonde oder eine Außeneinheit?
Lärmschutz: Besonders bei Luft-Wärmepumpen relevant
Wirtschaftlichkeit: Staatliche Förderungen und langfristige Einsparpotenziale berücksichtigen
Das Bad neu gedacht
Das Badezimmer ist längst nicht mehr nur ein funktionaler Raum – es wird immer mehr zur persönlichen Wellness-Oase. Komfort, Nachhaltigkeit und Design gehen Hand in Hand und ermöglichen eine ganz neue Wohnqualität. Innovationen im Badbereich zeigen, dass sich Luxus und Umweltschutz nicht ausschließen. Wassersparende Armaturen, energieeffiziente Warmwasserbereitung und smarte Steuerungssysteme tragen zu einem nachhaltigen Badkonzept bei. Gleichzeitig sorgen moderne Materialien und clevere Beleuchtungslösungen für ein harmonisches Ambiente.
Die wichtigsten Trends in der Badgestaltung
Großformatige Fliesen für eine großzügige Raumwirkung
Bodenebene Duschen für mehr Barrierefreiheit
Natürliche Materialien wie Holz und Stein
Intelligente Stauraumlösungen für eine optimale Raumnutzung
Individuelle Beleuchtungskonzepte für mehr Atmosphäre
Fachmeinung eines Badgestalters
Moderne Heiztechniken und zeitgemäßes Baddesign bieten enormes Potenzial für nachhaltiges Wohnen und langfristige Einsparungen. Besonders der Umstieg auf eine Wärmepumpe macht sich durch sinkende Energiekosten schnell bezahlt. Wir von Stenert Heizung und Sanitär sind überzeugt, dass eine durchdachte Modernisierung nicht nur Ihren Wohnkomfort verbessert, sondern auch eine wertvolle Investition für kommende Generationen darstellt.
Unser erfahrenes Team steht Ihnen mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Lösungen zur Seite. Gemeinsam planen wir die Modernisierung Ihres Zuhauses, sodass individuelle Anforderungen und bauliche Gegebenheiten optimal berücksichtigt werden. Lassen Sie uns zusammen die Weichen für eine nachhaltige und komfortable Zukunft stellen.
Kontaktieren Sie uns noch heute, um mehr über unsere Dienstleistungen zu erfahren und Ihre persönliche Beratung zu vereinbaren.
Klaus Stenert, Geschäftsführer der Firma B.Stenert GmbH
Eine Investition in die Zukunft
Egal ob moderne Heiztechnik oder zeitgemäßes Baddesign – beide Bereiche bieten enormes Potenzial für nachhaltiges Wohnen und langfristige Einsparungen. Besonders der Umstieg auf eine Wärmepumpe macht sich durch sinkende Energiekosten schnell bezahlt.
Wer sein Zuhause modernisieren möchte, sollte sich frühzeitig von Fachleuten beraten lassen. Eine durchdachte Planung stellt sicher, dass individuelle Anforderungen und bauliche Gegebenheiten optimal berücksichtigt werden. Mit der richtigen Strategie wird die Modernisierung nicht nur eine Verbesserung des Wohnkomforts, sondern auch eine wertvolle Investition für kommende Generationen.
Zum Ende der 20. Wahlperiode zieht Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus (SPD) eine positive Bilanz für den Zivil- und Katastrophenschutz im Wahlkreis Borken II. „Das Technische Hilfswerk (THW) leistet einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft – sei es bei Hochwasserlagen, internationalen Hilfseinsätzen oder als Unterstützung für Feuerwehr und Rettungsdienste“, betont Heselhaus.
Die SPD habe sich in den vergangenen Jahren dafür eingesetzt, den veralteten Fuhrpark des THW durch moderne und leistungsstarke Fahrzeuge zu ersetzen. Ein Beispiel dafür sei der neue Anhänger-Tieflader für den THW-Ortsverband Bocholt/Borken , der in dieser Wahlperiode mit einer Investition von 50.000 Euro angeschafft wurde.
Seit Beginn der SPD-geführten Bundesregierung wurden bundesweit 1.733 neue Fahrzeuge mit einem Gesamtwert von über 150 Millionen Euro an THW-Ortsverbände übergeben.
Bürokratieabbau entlastet Ehrenamtliche
Neben finanziellen Investitionen wurden auch bürokratische Hürden abgebaut. Eine zentrale Erleichterung betrifft das Vergabeverfahren für Beschaffungen : Die Bundesregierung hat die Wertgrenze für Direktbeschaffungen von 1.000 auf 15.000 Euro angehoben.
„Durch diese massive Anhebung entfällt künftig viel Bürokratie. „Das spart Zeit und bedeutet eine spürbare Entlastung für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des THW“, erklärt Heselhaus.
Zukunftsperspektiven für das THW
Auch in der kommenden Wahlperiode sehen die Bundestagsabgeordneten weiteren Handlungsbedarf . Insbesondere die Ausstattung der THW-Ortsverbände sowie die Umsetzung des THW-Bauprogramms stehen weiterhin auf der politischen Agenda.
„Unser Ziel muss es sein, das THW dauerhaft und nachhaltig zu stärken, damit es auch in Zukunft schlagkräftig aufgestellt ist“, betont Heselhaus abschließend.
Dialog-Veranstaltung am 17. Februar in Gronau – Austausch mit Landwirten und Politikern
Die Landwirtschaftlichen Kreisverbände Borken und Steinfurt laden am Montag, 17. Februar 2025 , alle Mitglieder und Interessierten zu einer Dialog-Veranstaltung mit EU-Agrarkommissar Christophe Hansen ein. In der Bürgerhalle Gronau (Spinnereistraße 20) bietet sich ab 15:30 Uhr die Gelegenheit, auf offener Bühne mit dem Luxemburger Politiker ins Gespräch zu kommen.
Das Münsterland gehört zu Hansens ersten Auslandsstationen seit seinem Amtsantritt im Dezember 2024 . Sein Auftritt auf der Grünen Woche sorgte bereits für große Begeisterung in der Branche. Der 42-jährige Bauernsohn aus Luxemburg hat hohe Erwartungen geweckt – nun können Interessierte ihn persönlich befragen, wie er diese erfüllen will.
Austausch über zentrale Zukunftsthemen
Im Rahmen der Veranstaltung wird über aktuelle agrarpolitische Herausforderungen diskutiert, darunter:
Verlässliche politische Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft
Zukunft der Nutztierhaltung und des Ackerbaus
Entwicklungsperspektiven für den ländlichen Raum
Neben Hansen wird auch NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen vor Ort sein. Der EU-Agrarkommissar wird mit frischem Eindrücken in die Diskussion gehen, denn zuvor besucht er einen tierhaltenden Betrieb in der Region , um sich direkt über die Situation der Landwirte zu informieren. Bei seinem Amtsantritt betonte Hansen, er wolle jede Gelegenheit nutzen, vor Ort präsent zu sein und die Sorgen sowie Wünsche der Landwirte aus erster Hand zu erfahren.
Anmeldung erforderlich
Einlass in die Bürgerhalle ist ab 15:00 Uhr , Veranstaltungsbeginn um 15:30 Uhr . Die Diskussion endet voraussichtlich um 17:00 Uhr .
Expertenwissen aus erster Hand – Ruth Weddeling beantwortete wichtige Fragen zur Pflegeheimfinanzierung
Kreis Borken. Der Umzug in ein Pflegeheim ist für pflegebedürftige Personen und deren Angehörige eine große Veränderung. Neben der emotionalen Herausforderung spielen auch finanzielle Fragen eine entscheidende Rolle. Die Kosten für eine stationäre Versorgung sind hoch, und viele Angehörige fragen sich:
Wie setzen Sie sich die Kosten für einen Pflegeheimplatz zusammen?
Welche Rolle spielen Rente und Vermögen der betroffenen Person?
Können Kinder finanziell herangezogen werden?
Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Ruth Weddeling , Leiterin der Fachabteilung Pflege und WTG-Behörde des Kreises Borken, in einem kostenlosen Online-Vortrag . Die Veranstaltung mit dem Titel „Finanzierung eines Pflegeheimplatzes“ findet am Dienstag, 18. Februar 2025, von 19:00 bis 20:00 Uhr über die Plattform Zoom statt.
Über 1.200 Zuschauer waren bei den Heimsiegen gegen die Allbau Volleys Essen und den VCO Dresden in der Mergelsberg-Sporthalle.
Zwei Heimspiele, zwei Siege, sechs Punkte: Die Skurios Volleys Borken haben am vergangenen Wochenende ihre Ambitionen auf die Tabellenspitze der 2. Volleyball Bundesliga Pro untermauert. Vor insgesamt über 1.200 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Mergelsberg-Sporthalle setzte sich das Team von Trainerin Danuta Brinkmann zunächst am Samstagabend mit 3:0 gegen die Allbau Volleys Essen durch, bevor es am Sonntag mit einem 3:1-Sieg über den VCO Dresden nachlegte.
Heimspiel gegen die Allbau Volleys Essen (3:0 / 28:26, 25:18, 25:16)
Das Westderby gegen Essen begann mit einem ausgeglichenen ersten Satz, in dem die Gäste zwischenzeitlich sogar mit drei Punkten führten. Trotz zweier Auszeiten von Danuta Brinkmann dauerte es einige Zeit, bis sich die Skurios Volleys stabilisierten. Erst ab der Satzmitte fanden die Gastgeberinnen besser in ihr Spiel und erarbeiteten sich einen kleinen Vorsprung. Dennoch wurde es am Ende eng: Essen hatte zwei Satzbälle, bevor Lena Bernhard mit einem Ass und Sandra Hövels mit einem platzierten Angriff den Satz mit 28:26 zugunsten von Borken entschied.
Starke Aufschläge und variable Angriffe
Ab dem zweiten Durchgang übernahm der Tabellenführer dann endgültig die Kontrolle. Mit starken Aufschlägen und variablen Angriffen setzte Borken die Gäste zunehmend unter Druck. Kapitänin Fabienne Coenders führte ihr Team mit Übersicht und Durchschlagskraft, während die Liberas Mia Feldhaus und Ditte Kjær Hansen in der Annahme für die nötige Stabilität sorgten.
Trainerin Brinkmann nutzte die komfortable Führung (17:11), um einige Wechsel vorzunehmen. So erhielt Sara Vindum Hansen nach längerer Krankheit wieder Spielzeit, ebenso Hannah Rudde auf der Zuspielposition. Essen fand kein Mittel gegen das variabel agierende Borkener Team, sodass auch der zweite Satz mit 25:18 klar an die Gastgeberinnen ging.
Auch im dritten Durchgang änderte sich das Bild nicht. Früh setzte sich Borken ab, doch Essen kämpfte sich mit einer Fünf-Punkte-Serie kurzzeitig auf 17:15 heran. Die Gäste schöpften Hoffnung, doch ein erneuter Zwischenspurt der Skurios Volleys machte alle Comeback-Versuche zunichte. Beim Stand von 25:16 war das Match entschieden, und Borken durfte sich über einen souveränen 3:0-Erfolg freuen. Zur wertvollsten Spielerin wurde Rezija Mazure-Mago gewählt, während Essens Kapitänin Carlotta Strube die silberne MVP-Medaille erhielt.
Diagonalangreiferin Marika Loker findet den Weg an Dresdens Block vorbei (Foto: Thomas Hacker)
Heimspiel gegen den VCO Dresden (3:1 / 25:17, 25:18, 19:25, 25:16)
Keine 24 Stunden nach dem ersten Erfolg des Wochenendes stand das nächste Heimspiel an. Gegen das junge Nachwuchsteam des VCO Dresden, das mit Spielerinnen vor allem der Jahrgänge 2006 bis 2008 antrat, starteten die Skurios Volleys wie erwartet stark. Bereits beim Stand von 7:2 sah sich Dresdens Trainer Andreas Renneberg zu einer ersten Auszeit gezwungen. Doch die Skurios Volleys blieben dominant, zwangen die Gäste immer wieder zu Fehlern. Beim Stand von 25:17 war der erste Satz schnell entschieden.
Auch im zweiten Durchgang behielten die Gastgeberinnen die Kontrolle. Zwar hielt Dresden zunächst besser mit, doch eine erneute Fünf-Punkte-Serie zum 14:8 sorgte für klare Verhältnisse. Trotz mehrerer Wechsel auf Seiten der Gäste – unter anderem kamen Teresa Ziegenbalg und Maja Wolf ins Spiel – hatte Borken das Geschehen im Griff. Die Skurios Volleys erspielten sich sieben Satzbälle und verwandelten den zweiten nach 22 Minuten zum 25:18.
Ein Satzverlust als kleiner Wackler
Im dritten Satz kam es dann zum einzigen Wackler des Wochenendes. Dresden hatte sich besser auf das Borkener Spiel eingestellt und nutzte eine kurze Schwächephase der Gastgeberinnen. Als sich das Team von Danuta Brinkmann plötzlich mit 10:12 in Rückstand sah, reagierte die Trainerin mit Wechseln: Chaine Konjer ersetzte Marika Loker, Carolin Beining kam für Hannah Rudde. Doch die Gäste agierten nun mit wachsendem Selbstbewusstsein und hielten ihre Führung. Trotz einer Auszeit beim Stand von 17:20 gelang es Borken nicht, den Satz noch zu drehen. Mit 19:25 ging der Durchgang an Dresden.
Starke Reaktion im vierten Satz
Davon ließ sich der Tabellenführer jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Der vierte Satz begann mit einer furiosen 5:0-Serie der Skurios Volleys, die früh für klare Verhältnisse sorgte. Auch zwei Auszeiten von Andreas Renneberg brachten das Dresdner Team nicht zurück ins Spiel. Borken setzte sich kontinuierlich weiter ab und hatte beim Stand von 24:13 elf Matchbälle. Den dritten verwandelte Doreen Luther mit einem starken Block gegen Dresdens Milla-Sophie Schilling zum 25:16 und damit zum verdienten 3:1-Sieg.
Besonders erfreulich war die Leistung von Ditte Kjær Hansen, die als erste Libera in dieser Saison zur MVP des Spiels gewählt wurde. „Sie war heute überall“, lobte Danuta Brinkmann.Über 1.200 Zuschauer waren bei den Heimsiegen gegen die Allbau Volleys Essen und den VCO Dresden in der Mergelsberg-Sporthalle.
Zwei Heimspiele, zwei Siege, sechs Punkte: Die Skurios Volleys Borken haben am vergangenen Wochenende ihre Ambitionen auf die Tabellenspitze der 2. Volleyball Bundesliga Pro untermauert. Vor insgesamt über 1.200 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Mergelsberg-Sporthalle setzte sich das Team von Trainerin Danuta Brinkmann zunächst am Samstagabend mit 3:0 gegen die Allbau Volleys Essen durch, bevor es am Sonntag mit einem 3:1-Sieg über den VCO Dresden nachlegte.
Heimspiel gegen die Allbau Volleys Essen (3:0 / 28:26, 25:18, 25:16)
Das Westderby gegen Essen begann mit einem ausgeglichenen ersten Satz, in dem die Gäste zwischenzeitlich sogar mit drei Punkten führten. Trotz zweier Auszeiten von Danuta Brinkmann dauerte es einige Zeit, bis sich die Skurios Volleys stabilisierten. Erst ab der Satzmitte fanden die Gastgeberinnen besser in ihr Spiel und erarbeiteten sich einen kleinen Vorsprung. Dennoch wurde es am Ende eng: Essen hatte zwei Satzbälle, bevor Lena Bernhard mit einem Ass und Sandra Hövels mit einem platzierten Angriff den Satz mit 28:26 zugunsten von Borken entschied.
Ab dem zweiten Durchgang übernahm der Tabellenführer dann endgültig die Kontrolle. Mit starken Aufschlägen und variablen Angriffen setzte Borken die Gäste zunehmend unter Druck. Kapitänin Fabienne Coenders führte ihr Team mit Übersicht und Durchschlagskraft, während die Liberas Mia Feldhaus und Ditte Kjær Hansen in der Annahme für die nötige Stabilität sorgten. Trainerin Brinkmann nutzte die komfortable Führung (17:11), um einige Wechsel vorzunehmen. So erhielt Sara Vindum Hansen nach längerer Krankheit wieder Spielzeit, ebenso Hannah Rudde auf der Zuspielposition. Essen fand kein Mittel gegen das variabel agierende Borkener Team, sodass auch der zweite Satz mit 25:18 klar an die Gastgeberinnen ging.
Auch im dritten Durchgang änderte sich das Bild nicht. Früh setzte sich Borken ab, doch Essen kämpfte sich mit einer Fünf-Punkte-Serie kurzzeitig auf 17:15 heran. Die Gäste schöpften Hoffnung, doch ein erneuter Zwischenspurt der Skurios Volleys machte alle Comeback-Versuche zunichte. Beim Stand von 25:16 war das Match entschieden, und Borken durfte sich über einen souveränen 3:0-Erfolg freuen. Zur wertvollsten Spielerin wurde Rezija Mazure-Mago gewählt, während Essens Kapitänin Carlotta Strube die silberne MVP-Medaille erhielt.
Heimspiel gegen den VCO Dresden (3:1 / 25:17, 25:18, 19:25, 25:16)
Keine 24 Stunden nach dem ersten Erfolg des Wochenendes stand das nächste Heimspiel an. Gegen das junge Nachwuchsteam des VCO Dresden, das mit Spielerinnen vor allem der Jahrgänge 2006 bis 2008 antrat, starteten die Skurios Volleys wie erwartet stark. Bereits beim Stand von 7:2 sah sich Dresdens Trainer Andreas Renneberg zu einer ersten Auszeit gezwungen. Doch die Skurios Volleys blieben dominant, zwangen die Gäste immer wieder zu Fehlern. Beim Stand von 25:17 war der erste Satz schnell entschieden.
Auch im zweiten Durchgang behielten die Gastgeberinnen die Kontrolle. Zwar hielt Dresden zunächst besser mit, doch eine erneute Fünf-Punkte-Serie zum 14:8 sorgte für klare Verhältnisse. Trotz mehrerer Wechsel auf Seiten der Gäste – unter anderem kamen Teresa Ziegenbalg und Maja Wolf ins Spiel – hatte Borken das Geschehen im Griff. Die Skurios Volleys erspielten sich sieben Satzbälle und verwandelten den zweiten nach 22 Minuten zum 25:18.
Ein Satzverlust als kleiner Wackler
Im dritten Satz kam es dann zum einzigen Wackler des Wochenendes. Dresden hatte sich besser auf das Borkener Spiel eingestellt und nutzte eine kurze Schwächephase der Gastgeberinnen. Als sich das Team von Danuta Brinkmann plötzlich mit 10:12 in Rückstand sah, reagierte die Trainerin mit Wechseln: Chaine Konjer ersetzte Marika Loker, Carolin Beining kam für Hannah Rudde. Doch die Gäste agierten nun mit wachsendem Selbstbewusstsein und hielten ihre Führung. Trotz einer Auszeit beim Stand von 17:20 gelang es Borken nicht, den Satz noch zu drehen. Mit 19:25 ging der Durchgang an Dresden.
Starke Reaktion im vierten Satz
Davon ließ sich der Tabellenführer jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Der vierte Satz begann mit einer furiosen 5:0-Serie der Skurios Volleys, die früh für klare Verhältnisse sorgte. Auch zwei Auszeiten von Andreas Renneberg brachten das Dresdner Team nicht zurück ins Spiel. Borken setzte sich kontinuierlich weiter ab und hatte beim Stand von 24:13 elf Matchbälle. Den dritten verwandelte Doreen Luther mit einem starken Block gegen Dresdens Milla-Sophie Schilling zum 25:16 und damit zum verdienten 3:1-Sieg.
Besonders erfreulich war die Leistung von Ditte Kjær Hansen, die als erste Libera in dieser Saison zur MVP des Spiels gewählt wurde. „Sie war heute überall“, lobte Danuta Brinkmann.
Am 13. Februar laden Heinrich Rülfing, Bundestagskandidat der Grünen für Borken I, Alexandra Schoo, Bundestagskandidatin für Borken I, und Tim Achtermeyer, Landesvorsitzender der Grünen NRW und MdL, junge Menschen aus dem Kreis Borken zu einem entspannten Abend ein.
📍Zum Dorfwirt bei Anton, Weseler Str. 4, Raesfeld 🕖 Beginn: 19:00 Uhr
Bei Pizza und Freigetränken während der Veranstaltung könnt ihr in lockerer Atmosphäre über die Themen sprechen, die euch bewegen. Bringt eure Fragen, Meinungen und Ideen mit. Die Veranstalter freuen sich auf den Austausch mit euch!
Briefwahlbüro der Gemeinde Raesfeld eröffnet am 10. Februar 2025
Das Wahlbüro der Gemeinde Raesfeld hat bereits am Wochenende rund 2.100 Briefwahlanträge bearbeitet und die Unterlagen an die Wähler verschickt. Diese Anträge waren bereits vor der Lieferung der Stimmzettel eingegangen.
Am Montag, 10. Februar, öffnet das Briefwahlbüro im Trauzimmer des Rathauses im Erdgeschoss.
Briefwahloptionen für Wähler
Wer am Wahlsonntag, 23. Februar, verhindert ist oder nicht im Wahllokal wählen möchte, hat mehrere Möglichkeiten:
Persönlich im Briefwahlbüro wählen
Briefwahlunterlagen vor Ort abholen
Briefwahl weiterhin online oder schriftlich beantragen
Das Wahlbüro empfiehlt, möglichst die Öffnungszeiten des Briefwahlbüros zu nutzen, da die Frist für die Briefwahl verkürzt ist.
Öffnungszeiten des Briefwahlbüros
Montag bis Mittwoch: 8:00 – 12:30 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag: 8:00 – 12:30 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
Achtung: Anders als bei früheren Wahlen endet die Briefwahl am Freitag vor der Wahl bereits um 15:00 Uhr. Danach sind Neuanträge nur noch möglich, wenn Wähler kurzfristig erkranken und nicht ins Wahllokal gehen können.
Wichtige Hinweise für Briefwähler
Das Wahlteam gibt folgende Tipps für die Briefwahl:
Wahlbrief rechtzeitig abschicken oder direkt ins Rathaus bringen.
Nutzung des Hausbriefkastens am Rathaus möglich.
Wähler, die ihre Unterlagen nicht erhalten haben, müssen sich spätestens bis Samstag, 22. Februar, um 12:00 Uhr im Wahlbüro melden, um Ersatzunterlagen zu erhalten. Ohne diese ist weder eine Briefwahl noch eine Stimmabgabe im Wahllokal möglich.