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Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Raesfeld

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Einladung zur Jahreshauptversammlung

Die Kolpingsfamilie Raesfeld lädt ihre Mitglieder am Dienstag, 11. Februar 2025, zur Jahreshauptversammlung ein. Die Versammlung findet im Pfarrsaal, Hoher Weg 12, statt und beginnt um 20:00 Uhr.

Tagesordnung

Auf der Agenda stehen unter anderem:

  • Rückblick auf die Aktivitäten 2024
  • Ausblick auf das Programm 2025
  • Abstimmung über die Fortsetzung der Arbeit des Leitungsteams

Weitere Informationen

Detaillierte Informationen sind auf der Webseite der Kolpingsfamilie Raesfeld zu finden: https://kolping-raesfeld.de.

Obstbaumschnitt praktisch erlernen – Workshop im Tiergarten

Wer den richtigen Obstbaumschnitt erlernen möchte, ist herzlich eingeladen, an einem praxisorientierten Workshop im Tiergarten am Schloss Raesfeld am Samstag, 22. Februar 2025, 9:00 – 14:00 Uhr teilzunehmen.

Die KORTE-Stiftung als neue Eigentümerin des Tiergartens lädt in Zusammenarbeit mit dem Trägerverein Tiergarten dazu ein, unter professioneller Anleitung die alten Obstbäume auf der Streuobstwiese fachgerecht zu pflegen. So lassen sich praktische Kenntnisse in der Obstbaumpflege erweitern und vertiefen.

Inhalt des Workshops

Der Schwerpunkt liegt auf dem Kronenpflegeschnitt, bei dem gezielt Äste entfernt werden, um das Baumwachstum nachhaltig zu fördern. Zudem werden alte Schutzvorrichtungen abgebaut und die Stämme mit Polynetbändern geschützt. Das anfallende Astmaterial wird anschließend von den Teilnehmern am Rand der Streuobstwiese zu einer Bentjeshecke aufgeschichtet.

Anmeldung und Teilnahme

Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich. Interessierte können sich bei Frau Schlüßler von der KORTE-Stiftung unter [email protected] anmelden.

Wichtige Infos zum Workshop

  • Treffpunkt: Tiergarten Schloss Raesfeld, Wegkreuzung am Forsthaus (Maxstraße Ecke Streuobstwiese)
  • Uhrzeit: 9:00 Uhr bis ca. 14:00 Uhr
  • Teilnehmerzahl: maximal 15 Personen
  • Kleidung: Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind erforderlich, da der Workshop auch bei schlechtem Wetter stattfindet.
  • Verpflegung: Bitte selbst mitbringen.

Weitere Informationen sind auf der Webseite der KORTE-Stiftung erhältlich.

Bundestagswahl 2025 im Kreis Borken: Start des Stimmzetteldrucks

Wahlvorbereitungen 2025 im Kreis Borken laufen auf Hochtouren. Der Stimmzettel für den Wahlkreis ist 47 Zentimeter lang und enthält die Namen von sieben Direktkandidaten sowie die Landeslisten von 18 Parteien.

Kreis Borken – Die Vorbereitungen für die Bundestagswahl am 23. Februar 2025 im Wahlkreis 125 (Borken II) gehen in die entscheidende Phase. Laut Kreiswahlleiter Dr. Ansgar Hörster sollten mittlerweile alle 200.973 Wahlberechtigten (Stand: 12.01.2025) ihre Wahlbenachrichtigungen erhalten haben. Der Wahlkreis 125 umfasst die Kommunen Bocholt, Borken, Gescher, Heiden, Isselburg, Raesfeld, Reken, Rhede, Stadtlohn, Südlohn, Velen und Vreden.

„Wer bisher keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber glaubt, wahlberechtigt zu sein, sollte sich umgehend beim Wahlamt seiner Gemeinde- oder Stadtverwaltung melden, um eine Überprüfung vorzunehmen“, appelliert Dr. Hörster.

Druck und Auslieferung der Stimmzettel

Nachdem die Entscheidungen des Landes- und Bundeswahlausschusses über die zugelassenen Landeslisten gefallen sind, hat der Druck der Stimmzettel für den Wahlkreis 125 begonnen. Die Auslieferung soll bis Ende der Woche abgeschlossen sein.

Der Stimmzettel für den Wahlkreis ist 47 Zentimeter lang und enthält die Namen von sieben Direktkandidatinnen und -kandidaten sowie die Landeslisten von 18 Parteien. Die Reihenfolge der Parteien richtet sich nach dem Zweitstimmenergebnis der letzten Bundestagswahl in Nordrhein-Westfalen. Parteien, die 2021 nicht angetreten oder nicht zugelassen waren, folgen in alphabetischer Reihenfolge. Die Reihenfolge der Direktkandidierenden entspricht der Anordnung der jeweiligen Landeslisten.

Zugelassene Parteien und ihre Reihenfolge

  1. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  2. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  3. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)
  4. Freie Demokratische Partei (FDP)
  5. Alternative für Deutschland (AfD)
  6. Die Linke (Die Linke)
  7. PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei)
  8. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  9. Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis)
  10. Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer
  11. FREIE WÄHLER (FREIE WÄHLER)
  12. Volt Deutschland (Volt)
  13. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  14. Partei des Fortschritts (PdF)
  15. BÜNDNIS DEUTSCHLAND (BÜNDNIS DEUTSCHLAND)
  16. Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit (BSW)
  17. MERA25 – Gemeinsam für Europäische Unabhängigkeit (MERA25)
  18. WerteUnion (WerteUnion)

Direktkandidatinnen und -kandidaten

Für das Direktmandat im Wahlkreis 125 (Borken II) kandidieren:

  • Nadine Heselhaus, Raesfeld (SPD)
  • Anne König, Borken (CDU)
  • Heinrich Josef Rülfing, Rhede (GRÜNE)
  • Karlheinz Busen, Gronau (FDP)
  • Dr. Michael Espendiller, Berlin (AfD)
  • Lif Greta Licht, Bocholt (Die Linke)
  • Hubert Weilinghoff, Velen (FREIE WÄHLER)

Weitere Informationen

Detaillierte Informationen zur Bundestagswahl 2025 sind auf der offiziellen Webseite des Kreises Borken abrufbar: www.kreis-borken.de/wahlen.

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken weiter gestiegen

Aktuell 6.845 SGB-II-Arbeitslose im Kreisgebiet

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Januar 2025 weiter gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. „Dies ist zu Jahresbeginn allerdings keine ungewöhnliche Entwicklung, sondern spiegelt die saisonalen Schwankungen wider, die für die Wintermonate typisch sind. Diese ‚Schlechtwetterperiode‘ führt regelmäßig zu einem temporären Anstieg der Arbeitslosenzahlen“, erläutert er.

Allerdings geht die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung nicht am Westmünsterland vorbei. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Januar 2025 insgesamt 6.845 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2024 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 171 Personen gestiegen. Im Vergleich zum Januar 2024 hat sich die Zahl um 431 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat jedoch unverändert und liegt aktuell bei 3,0 Prozent (Dezember 2024: 3,0 Prozent, Januar 2024: 2,9 Prozent).

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist gesunken: Sie liegt im Januar 2025 bei 12.127 Personen (- 75 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.

Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Januar 17.138 Personen (- 101 gegenüber dem Vormonat) in 8.742 Bedarfsgemeinschaften (- 47 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich gestiegen: So gab es im Januar 2024 512 Bedarfsgemeinschaften und sogar 680 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 3,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

#34 Monatsrückblick: Startschuss für Gemeindewerke Raesfeld

Willkommen zur 34. Folge des Raesfeld Podcast. In der aktuellen Ausgabe spricht Moderatorin Sabrina Czupiol über Raesfelds eigene Gemeindewerke, die erfolgreiche Sternsinger Aktion 2025 unter dem Motto „Erhebt eure Stimme! Sternsingen für Kinderrechte“ und die Diskussion zum Thema Wolf, zu der Landwirte, Politiker und Naturschützer im Saal von Brömmel –Wilms in Erle zusammentrafen.

Weitere Nachrichten aus deiner Region findet man im Heimatreport Podcast.

Neuer Service: Bebauungspläne im GeoDatenAtlas ab 2025 online verfügbar

Der Kreis Borken erweitert sein digitales Kartensystem „GeoDatenAtlas“.  Seit dem 1. Januar  können Bebauungspläne aller kreisangehörigen Städte und Gemeinden online abgerufen werden. Dieses neue Angebot soll Bürgern, Architekturbüros sowie Unternehmen die Planung und Entwicklung von Bauvorhaben erleichtern.

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Sternsingeraktion in Erle: Erfolgreicher Einsatz mit 55 Kindern

Die diesjährige Sternsingeraktion in Erle unter dem Motto „Erhebt eure Stimme! Sternsingen für Kinderrechte“ war ein voller Erfolg. Insgesamt 55 Kinder und Jugendliche waren dabei, unterstützt von vier Fahrgruppen mit engagierten Elternteilen und einer Köchin mit Lehrling, die die Gruppen versorgten.

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11.869 Einwohner und 282 Hochzeiten: Raesfeld 2024 in Zahlen

Raesfeld wächst weiter: Im Jahr 2024 stieg die Einwohnerzahl auf 11.869, begleitet von 282 Hochzeiten und 115 Geburten. Ein wesentlicher Faktor für das Bevölkerungswachstum war die Zuwanderung. Insgesamt konnten 586 Neubürger in Raesfeld begrüßt werden, während 533 Personen die Gemeinde verließen.

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Lieb & Wert ist nicht Pleite – André Wachtmeister äußert sich zu Gerüchten

Die Gerüchteküche brodelt: Das beliebte Restaurant und Hotel „Lieb & Wert“ in Raesfeld stehe angeblich vor der Insolvenz. Doch André Wachtmeister, Betreiber und Geschäftsführer dementiert: „Keiner meiner Unternehmen werden schließen – weder das Hotel, noch das Restaurant oder unser Catering-Unternehmen“.

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Diskussion zum Wolf: Zwischen Akzeptanz und Konfliktlösung

Die Rückkehr des Wolfs sorgt in vielen Regionen für hitzige Debatten – so auch im Raum Borken und Ruhrgebiet. Bei einer Veranstaltung im Saal von Brömmel-Wilms kamen Vertreter aus Politik, Naturschutzverbänden und der Landwirtschaft zusammen, um über die Herausforderungen und Lösungsansätze zu diskutieren. Am Ende der Veranstaltung stand die Erkenntnis, dass nur durch sachlichen Dialog und faktenbasierte Politik eine Lösung gefunden werden kann, die sowohl den Schutzstatus des Wolfs als auch die Existenzsicherung der Weidetierhaltung in Einklang bringt.

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Raesfeld und Emergy gründen Gemeindewerke Raesfeld

Startschuss für Gemeindewerke Raesfeld. Die rechtlichen Rahmenbedingungen seien, so heißt es, geklärt, die Bezirksregierung Münster habe zugestimmt – damit kann das neue Energieunternehmen seine Arbeit aufnehmen.

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Landhandel & Kiebitzmarkt Erle schließt zum 19. April 2025

Nach vielen erfolgreichen Jahren gibt Lena Wachtmeister, Inhaberin des Landhandel & Kiebitzmarkts in Erle, die Schließung ihres Geschäfts bekannt. Steigende Anforderungen im Einzelhandel machen diesen Schritt unumgänglich.

  • Was: Schließung des Landhandel & Kiebitzmarkt Erle
  • Wann: Ab 19. April 2025
  • Wo: Erle, Hauptstandort des Geschäfts
  • Wer: Lena Wachtmeister, Inhaberin
  • Warum: Wirtschaftliche Belastungen durch steigende Regularien

Ein Abschied aus wirtschaftlichen Gründen

Nach vielen erfolgreichen Jahren gibt Lena Wachtmeister, Inhaberin des Landhandel & Kiebitzmarkts in Erle, die Schließung ihres Geschäfts bekannt. In einer Mitteilung erklärt das Team:

„Die zunehmend komplexer werdenden Regularien und Anforderungen im Einzelhandel, die insbesondere kleine, familiengeführte Unternehmen betreffen, stellen uns vor immer größere Herausforderungen. Leider sind viele dieser Vorschriften für uns nicht mehr wirtschaftlich tragbar und übersteigen die Möglichkeiten eines kleinen Betriebs wie dem unsrigen.“

Der Kiebitzmarkt Erle, über viele Jahre ein geschätzter Ort für persönlichen Service und eine breite Produktpalette, wird seine Türen am 19. April 2025 endgültig schließen.

Dank an die treuen Kunden

Das Team und Lena Wachtmeister bedanken sich herzlich bei allen Kunden:

„Wir möchten uns an dieser Stelle von ganzem Herzen bei unseren treuen Kunden bedanken, die uns über die Jahre hinweg unterstützt haben. Ihr Vertrauen und Ihre Loyalität haben unseren Kiebitzmarkt Erle zu einem besonderen Ort gemacht, und dafür sind wir unglaublich dankbar.“

Mit Blick auf die gemeinsame Zeit ergänzt das Team:

„Es war eine wunderbare Zeit, in der wir uns stets bemüht haben, Ihnen einen guten Service und eine breite Auswahl an Produkten zu bieten. Der Abschied fällt uns nicht leicht, doch wir blicken mit Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurück.“

Blick in die Zukunft

Zum Abschluss richten Lena Wachtmeister und ihr Team ihre besten Wünsche an die Erler Gemeinschaft:

„Wir wünschen Ihnen allen alles Gute für die Zukunft und hoffen, dass Sie uns in bester Erinnerung behalten.“

Der Landhandel & Kiebitzmarkt wird zweifellos eine Lücke in der Erler Gemeinschaft hinterlassen.

Jetzt mehr erfahren

Weitere Informationen zur Schließung und möglichen Restverkäufen erhalten Kunden direkt vor Ort oder über die bekannten Kontaktmöglichkeiten.

Familienkonzert im Schloss Raesfeld: Duo „Farbton“ begeistert Kinder mit Musik

Am Sonntag, 9. Februar 2025, lädt das Duo „Farbton“ Kinder ab sechs Jahren und ihre Familien zu einem besonderen Konzert in den Rittersaal von Schloss Raesfeld ein. Pianistin Elisaveta Ilina und Schlagwerker Sönke Schreiber präsentieren ein humorvolles und interaktives Programm, das alle Sinne anspricht.

  • Was: Kinder- und Familienkonzert mit dem Duo „Farbton“
  • Wann: Sonntag, 9. Februar 2025, 11:00 Uhr
  • Wo: Rittersaal von Schloss Raesfeld, Freiheit 27, Raesfeld
  • Für wen: Kinder ab 6 Jahren und Familien
  • Kosten: 12 € pro Person, 8 € für Kinder (Nichtmitglieder des Kulturkreises Schloss Raesfeld e.V.)
  • Tickets: Online erhältlich unter www.kulturkreis-schloss-raesfeld.de
  • Veranstalter: Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V.

Ein musikalisches Erlebnis für Kinder

Das Duo „Farbton“ – bestehend aus der Pianistin Elisaveta Ilina und dem Schlagwerker Sönke Schreiber – hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Freude an Musik und Musizieren bei Kindern zu wecken. Mit ausdrucksstarkem, humorvollem und virtuosem Spiel schaffen sie eine Verbindung zwischen Klängen und Gefühlen.

In ihrem interaktiven Konzert werden Kinder nicht nur zu Zuhörerinnen und Zuhörern, sondern aktiv in das musikalische Geschehen eingebunden. Augen, Ohren und Fantasie kommen bei sonderbaren Klängen, spannenden Instrumenten und mitreißenden Rhythmen voll auf ihre Kosten.

Teil der Veranstaltungsreihe des Kulturkreises Schloss Raesfeld

Dieses Konzert ist Teil der Veranstaltungsreihe des Kulturkreises Schloss Raesfeld e.V., die durch die Kulturgemeinde der Stadt Borken e.V., die Gemeinde Raesfeld und den Kreis Borken gefördert wird.

Der Eintritt beträgt 12 Euro für Erwachsene und 8 Euro für Kinder, die keine Mitglieder des Kulturkreises Schloss Raesfeld e.V. sind. Tickets sind online erhältlich. Weitere Informationen zur Reihe und zum Kulturkreis gibt es online oder über die Kulturabteilung des Kreises Borken im kult Westmünsterland in Vreden.

Weitere Informationen und Kontakt

Tag der Bildung: Bildung als Grundrecht und Chance für die Zukunft

Am 24. Januar 2025 wird der internationale Tag der Bildung gefeiert. Dieser Tag stellt das Recht auf Bildung für alle Menschen in den Fokus. Besonders Kinder und Jugendliche sollen Zugang zu vielfältigen Bildungsangeboten erhalten, betont Westenergie-Kommunalmanagerin Katja Prahs.

  • Was: Internationaler Tag der Bildung
  • Wann: 24. Januar 2025
  • Wo: Weltweit, regionale Projekte u. a. in Raesfeld
  • Wer: Westenergie, Naturparkhaus Raesfeld, Bildungsbüro Kreis Borken
  • Besonderheiten: Fokus auf außerschulische Lernorte und MINT-Förderung

Bildung fördern: Initiativen von Westenergie

Westenergie setzt sich mit verschiedenen Projekten dafür ein, Bildung nachhaltig zu unterstützen. Die Westenergie Bücherschränke fördern Lesefreude, während das 3malE Energietheater und die 3malE Experimentierkoffer insbesondere MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) näherbringen. „Wir möchten einen bedingungslosen Zugang zu Bildungsangeboten vor allem für Kinder und Jugendliche fördern“, erklärt Katja Prahs.

Lernort Naturparkhaus Raesfeld: Bildung hautnah erleben

Eine besondere Partnerschaft besteht mit dem Naturparkhaus Raesfeld. Die dortige interaktive Dauerausstellung „Der Natur auf der Spur“ lädt Besucherinnen und Besucher ein, die heimische Flora und Fauna zu entdecken. Die Ausstellung zeigt auch, wie die Natur technische Innovationen inspiriert hat, z. B. Klettverschlüsse oder Reflektoren.

Die Ausstellung „Der Natur auf der Spur“ zeigt die heimische Tier- und Pflanzenwelt. (Foto: Westenergie)

„Für Kinder ist ein solcher Lernort von besonderer Bedeutung“, betont Kirsten Bertling vom Bildungsbüro Kreis Borken. Er ermögliche es, sich intensiv mit Themen auseinanderzusetzen und Inhalte nachhaltig zu verinnerlichen. Im integrierten Labor können Kinder spielerisch zu kleinen Wissenschaftlern werden. „Junge Menschen früh für solche Themen zu begeistern, lässt Ideen entstehen, die die Welt von morgen prägen“, ergänzt Katja Prahs.

Entlastung für Schulen: Bildung über den Unterricht hinaus

Die Bildungsinitiative 3malE von Westenergie unterstützt Lehrkräfte, Eltern und Kinder mit kostenlosem Lehrmaterial, das komplexe Themen wie Energie und Umwelt leicht verständlich macht. „Der Lehrkräfte- und Personalmangel ist längst in den Bildungseinrichtungen angekommen. Unsere Materialien erleichtern den Alltag in Schulen und Kitas“, so Prahs. Zusätzlich fördert Westenergie außerschulische Projekte wie Sportvereine und Musikgruppen, die eine ganzheitliche Bildungsentwicklung stärken.

Internationaler Tag der Bildung: Ein globaler Aufruf

Der internationale Tag der Bildung wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und unterstreicht die Bedeutung von Bildung für Frieden, Entwicklung und soziale Gerechtigkeit. Bildung ist ein fundamentales Menschenrecht, das weltweit gefördert werden muss.

Raesfeld und Emergy gründen Gemeindewerke Raesfeld

Startschuss für Gemeindewerke Raesfeld: Partnerschaft für Erneuerbare Energien mit Emergy.

Die Gemeinde Raesfeld setzt bei der Energiewende auf eine starke Partnerschaft: Gemeinsam mit dem Emergy-Verbund hat sie die Gemeindewerke Raesfeld gegründet.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen seien, so heißt es, geklärt, die Bezirksregierung Münster habe zugestimmt – damit kann das neue Energieunternehmen seine Arbeit aufnehmen.

„Energiewirtschaftliche Themen gewinnen zunehmend an Bedeutung und werden immer komplexer. Mit einem geeigneten strategischen Partner kann auch eine kleinere Kommune wie Raesfeld diese aktiv mitgestalten“, erklärt Daniel Knufmann von der Gemeinde Raesfeld. Er übernimmt gemeinsam mit Thomas Abels, Bereichsleiter Unternehmenssteuerung und -entwicklung bei Emergy, die Geschäftsführung der neuen Gemeindewerke.

Fokus auf erneuerbare Energien und Bürgerbeteiligung

Ein zentrales Ziel der neuen Gemeindewerke ist die Beteiligung an Projekten zur Erzeugung regenerativer Energien innerhalb der Gemeinde Raesfeld. Dabei spielt das Bürgerenergiegesetz NRW (BuergEnG) eine wichtige Rolle. Die Münsterland-Gemeinde profitiert von den Erfahrungen der Emergy, die beispielsweise im vergangenen Jahr erfolgreich eine Bürgerbeteiligung an der Windenergieanlage Weseke Wind umgesetzt hat.

Nächste Schritte für die Gemeindewerke Raesfeld

In den kommenden Wochen wird die neue Gesellschaft mit Leben gefüllt. Erste Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien stehen bereits auf der Agenda. Mit dieser Partnerschaft stärkt Raesfeld seine Position in der nachhaltigen Energieversorgung und ermöglicht eine aktive Mitgestaltung der Energiewende – sowohl für die Gemeinde als auch für ihre Bürger.

Leserbrief zum „Brennpunkt Wolf“

Statement zur gestrigen Veranstaltung „Brennpunkt Wolf“ einer Weidetierhalterin

Ich fand es sehr schön, dass so viele verschiedene Seiten zu dieser Podiumsdiskussion gekommen sind. Ob Wolfsbefürworter, Nabu-Mitglieder, Berufsjäger, Schäfer, Landwirte oder auch Pferdehalter.

Leider muss ich für mich persönlich als Fazit sagen, dass meine Frage nach einer konkreten Lösung, wie ich trotz vorhandenem Herdenschutzzaun die kommende Lammsaison überstehen kann, nicht wirklich beantwortet wurde. Im letzten Jahr hatte ich insgesamt drei Übergriffe des Wolfes auf meine Herde. Von anfangs fünf gesunden Lämmern blieb am Ende des Jahres nur eines übrig.

Herr Rülfing sammelte immer drei Fragen von verschiedenen Personen und ließ diese dann von Herrn Frenk und Herrn Gesenhues beantworten. Durch diese Methode konnten sich die Experten die bequemsten Fragen heraussuchen und so blieb meine Frage letztendlich unbeantwortet. Aber nicht nur meine, sondern auch viele andere Fragen von Tierhaltern und Naturschützern.

Immer wieder wurde mangelnder Herdenschutz für die Risse verantwortlich gemacht. Aber was ist, wenn der Herdenschutz bei uns vorbildlich ist?
Meiner Meinung nach wäre es wirklich an der Zeit gewesen, eine konkrete Lösung für dieses seit Jahren bekannte Problem zu finden. Egal, wie sie am Ende aussieht, Hauptsache, es ist eine praktikable Lösung in Sicht.

Name ist der Redaktion bekannt.

Der Leserbrief spiegelt die persönliche Meinung des Verfassers wider und nicht notwendigerweise die Ansichten, Positionen oder Meinungen der Heimatmedien GmbH oder ihrer Redaktion. Der Verfasser ist allein verantwortlich für den Inhalt und die Aussagen in diesem Leserbrief.

Diskussion zum Wolf: Zwischen Akzeptanz und Konfliktlösung

Brennpunkt Wolf – Die Rückkehr des Wolfs sorgt in vielen Regionen für hitzige Debatten – so auch im Raum Borken und Ruhrgebiet. Bei einer Veranstaltung am Montagabend in Erle im Saal von Brömmel-Wilms kamen Vertreter aus Politik, Naturschutzverbänden und der Landwirtschaft zusammen, um über die Herausforderungen und Lösungsansätze zu diskutieren.

Eingeladen zu einer Diskussionsrunde in den Saal von Brömmel-Wilms hatte Heinrich Rülfing, Bundestagskandidat der Grünen für Borken II. Zu den Gästen zählten Jan-Niclas Gesenhues, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, sowie Martin Frenk, Vorsitzender des NABU-Kreisverbands Borken.

Heinrich Rülfing von den Grünen Kreis Borken
Heinrich Rülfing, (2. v. r.) von den Grünen Kreis Borken und Jan-Niclas Gesenhues (r.) MdB und Parlamentarischer Staatssekretär Grüne). Foto: Petra Bosse

Einleitung in die Diskussion

Heinrich Rülfing begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste und betonte die Brisanz des Themas: „Ja, der Wolf ist zurück und vielerorts wird er zum Brennpunkt, so auch hier im Bereich zwischen Borken und dem Ruhrgebiet.“ Als Einstieg wurde ein zehnminütiger Ausschnitt aus der Dokumentation Guter Wolf, böser Wolf gezeigt, die Fakten zur aktuellen Wolfssituation zusammenfasst. Anschließend legten Frenk und Gesenhues ihre Sichtweisen dar, wie eine Balance zwischen Naturschutz und Weidetierhaltung erreicht werden könne.

Wolf und Weidetierhaltung: Die Suche nach der richtigen Balance

Ein zentrales Thema der Veranstaltung war die Koexistenz von Wolf und Weidetierhaltung. Dabei wurde deutlich, dass Herdenschutz eine entscheidende Rolle spielt. Gesenhues betonte, dass es entscheidend sei, wissenschaftlich fundierte Entscheidungen zu treffen und nicht auf populistische Forderungen einzugehen. „Wir brauchen eine faktenbasierte Wolfspolitik. Kein Wahlkampfgetöse, sondern klare Entscheidungen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse.“

Frenk erläuterte, dass sich die Risszahlen in Regionen mit gutem Herdenschutz deutlich verringern ließen. Zahlen aus dem Kreis Borken zeigen jedoch, dass viele Schafe noch ungeschützt seien, was den Wölfen erleichtere, sich an Nutztiere als Nahrungsquelle zu gewöhnen.

Voller Saal bei Brömmel-Wilms Diskussionsthema Wolf
Rappelvoll war der Saal am Montagabend bei Brömmel-Wilms.

Monitoring: Wie viele Wölfe gibt es wirklich?

Ein weiteres Problem sei das lückenhafte Monitoring der Wolfsbestände. Laut Gesenhues gebe es gravierende Unsicherheiten hinsichtlich der tatsächlichen Zahl der Wölfe in der Region. Daten aus Fotofallen und genetischen Proben seien unzureichend, um eine präzise Einschätzung zu erhalten. „Solange das Monitoring so schwach ist, können wir auch keine fundierten Entscheidungen treffen – weder für noch gegen den Wolf.“

Problemwölfe und Abschussregelungen

Ein zentrales Thema war die Entnahme sogenannter Problemwölfe. Frenk wies darauf hin, dass der Abschuss eines Wolfs nur dann gerechtfertigt sei, wenn das Tier wiederholt Herdenschutzmaßnahmen überwunden habe. In Deutschland seien bisher nur wenige Wölfe als problematisch eingestuft worden.

Ein Beispiel sei die berühmte Wölfin Gloria, die in der Region mehrfach diskutiert wurde. Gerichte hätten jedoch entschieden, dass sie kein Problemwolf sei, da sie zu über 90 Prozent Wildtiere jage. Ein generelles Bestandsmanagement, wie es in anderen Ländern praktiziert wird, sei laut Frenk wenig zielführend.

Voller Saal bei Brömmel-Wilms zum Thema Wolf

Europäische Perspektive: Schutzstatus des Wolfs

Gesenhues ging auf die europäische Gesetzgebung ein und betonte, dass der Schutzstatus des Wolfs weiterhin hoch sei. Eine Absenkung dieses Schutzstatus sei unwahrscheinlich, da mehrere EU-Länder, darunter Spanien und Irland, dagegen gestimmt hätten. „Der Wolf bleibt streng geschützt. Wir sollten uns darauf konzentrieren, wann eine Entnahme notwendig ist, statt politische Debatten um Bestandsreduktion zu führen.“

Herdenschutz: Welche Maßnahmen sind sinnvoll?

Ein Großteil der Diskussion drehte sich um die Frage, wie Herdenschutz verbessert werden könne.

Frenk stellte klar: „Gut gesicherte Weiden sind die beste Prävention gegen Wolfsrisse. Wenn wir uns die Zahlen anschauen, sehen wir, dass alle 12 Risse im Kreis Borken im letzten Jahr ungeschützte Weiden betrafen – das heißt, es gab keinen Grundschutz. Das ist ein Riesenproblem“. Eine Analyse habe gezeigt, dass ein konsequenter Herdenschutz die Rissrate um 80 Prozent senken kann. Im Vergleich dazu sei die gezielte Entnahme einzelner Wölfe nur in 27 Prozent der Fälle wirksam.

Schutzmaßnahmen müssen konsequent umgesetzt werden

„Im Territorium Schermbeck, wo wir als NABU gemeinsam mit dem NABU Bottrop und NABU Wesel eine Arbeitsgemeinschaft gegründet haben, stellen wir fest, dass 70 Prozent der Risse auf unzureichenden Herdenschutz zurückzuführen sind. Das ist einfach zu viel. Wir müssen unter den Schäfern auch selbst dafür sorgen, dass Schutzmaßnahmen konsequent umgesetzt werden. Denn wenn Schafe nicht ausreichend geschützt sind, dann trainieren wir die Wölfe regelrecht darauf, dass hinter einem Zaun leichte Beute wartet.“

Hermann Wolf, Geschäftsführer des Bundesverband der Berufsjäger, erklärte: Die Jäger stünden nicht zur Verfügung, das Problem allein zu beseitigen. Es müsse eine gemeinsame Aktion sein. „Die Politik muss das klären“, forderte der Berufsjäger.

Mehrere Teilnehmer sprachen sich dafür aus, Herdenschutz stärker zu fördern. Diskutiert wurde auch eine gezielte Prämierung für Landwirte, die besonders hohe Standards im Herdenschutz umsetzen. Jan-Niclas Gesenhues: „Es ist wichtig, dass der einzelne Landwirt nicht auf seinen Kosten sitzen bleibt.“ Er forderte einen pragmatischen Umgang mit dem Wolf und befürwortete eine Vereinfachung des Abschusses von sogenannten Problemwölfen. 

Kluft zwischen Wolfsbefürwortern und Weidetierhaltern

Die Diskussion zeigte, dass die Meinungen zwischen Wolfsbefürwortern und Weidetierhaltern teils stark auseinandergehen. Während Naturschützer die Rückkehr des Wolfs als Erfolg feiern, sehen viele Landwirte ihre Existenz durch Wolfsrisse bedroht. Besonders auffällig war die Reaktion einiger Wolfsbefürworter auf die Sorgen der Bürger: Als Teilnehmer von Begegnungen mit dem Wolf berichteten, wurden ihre Ängste teilweise mit Lachen quittiert. Auch sonst gab es von dieser Seite aus vermehrt Kopfschütteln zu den angesprochenen Problemen der Landwirte. Dazu Martin Frenk: „Der Mensch ist für den Wolf keine Beute“. „Wir nehmen ihre Angst ernst“, antwortete Gesenhues.

Landwirtschaft und Naturschutz: Gemeinsam statt gegeneinander

Ein wiederkehrendes Thema war die Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Naturschützern. Gesenhues forderte ein Ende der gegenseitigen Vorwürfe und einen pragmatischen Umgang mit dem Wolf. „Es kann nicht sein, dass der Wolf zum Symbol für ideologische Grabenkämpfe wird. Wir brauchen Lösungen, die Landwirte und Naturschützer zusammenbringen.“

In der anschließenden Diskussion wurden nicht nur Fragen gestellt, sondern auch verschiedene Standpunkte geäußert, die die gegensätzlichen Positionen von Wolfsbefürwortern und -gegnern deutlich machten. Besonders beim Thema Herdenschutz gingen die Meinungen auseinander – während die Referenten eine umsetzbare Lösung sahen, äußerten betroffene Tierhalter Zweifel. „Mir fehlt da der ethische Aspekt“, sagte Frank Weißkirchen vom Raesfelder Gestüt Isselhook und betonte, dass für ihn bereits ein einzelnes gerissenes Tier nicht akzeptabel sei. Auch finanziell sehe er keinerlei Spielraum für zusätzliche Belastungen: „null Euro“ seien für ihn die einzig vertretbare Summe. Eine private Pferdehalterin teilte diese Ansicht und fragte kritisch: „Wo soll man anfangen, wo aufhören?“

Fazit: Ein komplexes Spannungsfeld

Die Diskussion zeigte, dass die Rückkehr des Wolfs ein hochkomplexes Thema ist, das verschiedenste Interessen berührt. Ein effektives Wolfsmanagement muss Herdenschutz stärker fördern, wissenschaftlich fundiert sein und gleichzeitig die berechtigten Anliegen der Weidetierhalter berücksichtigen.

Am Ende der Veranstaltung stand die Erkenntnis, dass nur durch sachlichen Dialog und faktenbasierte Politik eine Lösung gefunden werden kann, die sowohl den Schutzstatus des Wolfs als auch die Existenzsicherung der Weidetierhaltung in Einklang bringt.

Zusammenfassung

Monitoring & Herdenschutz: Wie effektiv sind die Maßnahmen?

Ein großes Problem bleibt die unzureichende Datenlage über Wolfsbestände und Herdenschutzmaßnahmen.

Entwicklung des Wolfsbestands & Monitoring

  • Die Zahl der Wolfsrudel in Deutschland hat sich in den letzten Jahren stabilisiert (ca. 200 Rudel, 50 Paare).
  • Die Angst vor einem unkontrollierten Wachstum der Population sei unbegründet, da sich eine natürliche Regulierung zeige.
  • Die Wissenschaft fordert eine bessere Erhebung von Daten, um gezieltere Maßnahmen ergreifen zu können.

💡 Forderung:
✔ Ausbau des Monitorings, um fundierte Entscheidungen zu ermöglichen.
✔ Bessere Erfassung von Wolfsrissen, um zwischen Wildrissen und tatsächlichen Wolfsangriffen unterscheiden zu können.

Herdenschutz: Zahlen & Herausforderungen

📌 Wie viele Weiden sind geschützt?

  • Zahlen aus dem Kreis Borken zeigen: Alle 12 Wolfsrisse im letzten Jahr betrafen ungeschützte Weiden.
  • Im Wolfsgebiet Schermbeck waren 70 % der Risse auf unzureichenden Herdenschutz zurückzuführen.

📌 Warum wird nicht überall Herdenschutz umgesetzt?

  • Hobbyhalter & kleinere Betriebe setzen oft keine Maßnahmen um.
  • Fördermittel werden nicht in vollem Umfang abgerufen.
  • Arbeitsaufwand für die Pflege von Elektrozäunen schreckt viele ab.

💡 Lösungen & Vorschläge:
✔ Bessere Beratung & Herdenschutz-Taskforces, die Weidetierhalter schnell unterstützen.
✔ Erhöhte Fördermittel & einfachere Antragsverfahren für kleinere Betriebe.
✔ Erweiterung der Herdenschutzförderung auf alle Weidetiere (z. B. Pferde, Alpakas).

Entnahme von Problemwölfen: Effektiv oder problematisch?

Schwierigkeiten bei der Identifikation von Problemwölfen

  • Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass einzelne Wölfe, die Herdenschutzmaßnahmen umgehen, gezielt entnommen werden können.
  • Aber: Erfahrungen aus Thüringen zeigen, dass Problemwölfe oft nicht erwischt werden, weil Wölfe schwer zu identifizieren sind.

📌 Fall „Gloria“:

  • Gloria wurde mehrfach als „Problemwolf“ diskutiert, aber gerichtlich als nicht problematisch eingestuft.
  • Der Nachweis, dass ein bestimmter Wolf gezielt Weidetiere angreift, ist schwierig.

💡 Lösungen & Vorschläge:
✔ Verkürzung der Wartezeit für Problemwölfe (aktuell sechs Monate bis zur Entnahmegenehmigung).
✔ Gezielte Entnahmen nur, wenn der Wolf wiederholt Herdenschutzmaßnahmen überwindet.

Unterscheidung zwischen Wolf & Wolf-Hund-Hybriden

  • Wolf-Hund-Hybride sind rechtlich anders zu behandeln.
  • Genetische Tests sind erforderlich, um sicherzustellen, dass ein Tier ein Wolf und kein Hybrid ist.

💡 Forderung:
✔ Bessere DNA-Analysen, um rechtssichere Entscheidungen über Entnahmen zu treffen.

Förderung & Bürokratie: Wer zahlt für den Herdenschutz?

📌 Probleme bei der Förderung:

  • Viele Weidetierhalter beantragen keine Fördergelder, obwohl sie verfügbar sind.
  • Arbeitskosten für Herdenschutzmaßnahmen (z. B. Pflege von Elektrozäunen) sind nicht in allen Förderprogrammen enthalten.

📌 Herausforderung für Pferdehalter & Kleinbetriebe:

  • Viele Pferdehalter lehnen hohe Zäune ab, da sie eine Gefahr für die Tiere darstellen (Fluchttiere).
  • Baurechtliche Vorgaben machen den Bau von Herdenschutzzäunen in einigen Regionen kompliziert.

💡 Lösungen & Vorschläge:
✔ Integration der Arbeitskosten in die Herdenschutzförderung.
✔ Sonderregelungen für Pferdehalter & Kleinstbetriebe.
✔ Klarere Kommunikation über Fördermöglichkeiten.

Angst vor dem Wolf: Wahrnehmung vs. Fakten

📌 Emotionale Debatte:

  • Viele Bürger äußerten Angst vor dem Wolf, insbesondere Pferdehalter und Spaziergänger.
  • Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Angriffe auf Menschen extrem selten sind.
  • In anderen Ländern (z. B. Brandenburg, Sachsen-Anhalt) wurde eine unaufgeregte Herangehensweise gefunden.

📌 Mediale Berichterstattung & Stimmungsmache:

  • Einzelne Wolfsbeobachtungen werden oft als bedrohlich dargestellt, obwohl keine Gefahr besteht.
  • Wolfsgegner nutzen emotionale Bilder & Videos, um Ängste zu schüren.

💡 Lösungen & Vorschläge:
✔ Bessere Aufklärung & Kommunikation, um sachliche Diskussionen zu fördern.
✔ Schnellere Reaktion auf berechtigte Sorgen durch Behörden & Wolfsberater.

Illegale Wolfsabschüsse: Wie wird dagegen vorgegangen?

📌 Rechtslage:

  • Illegale Wolfsabschüsse sind eine Straftat und werden von Polizei & Staatsanwaltschaft verfolgt.
  • NRW hat unter der aktuellen Landesregierung eine Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für Umweltkriminalität eingeführt.

💡 Forderung:
✔ Strengere Kontrollen & konsequente Strafverfolgung bei illegalen Wolfsabschüssen.

Was können wir aus anderen Regionen lernen?

📌 Erfahrungen aus Brandenburg & Sachsen-Anhalt:

  • Herdenschutzmaßnahmen sind dort weitgehend etabliert.
  • Akzeptanz für den Wolf ist höher, da Landwirte eine klare Struktur für Prävention & Entschädigung haben.
  • Weidetierhaltung ist dort nicht zurückgegangen, sondern oft sogar stabiler als in NRW.

📌 Warum läuft es dort besser?

  • Weniger emotionale Debatte, mehr pragmatische Lösungen.
  • Klar geregelte Förderung & schnelle Entschädigungen.

💡 Forderung:
✔ NRW sollte sich an erfolgreichen Modellen anderer Bundesländer orientieren.

Vorteile eines Runden Tisches für die Wolfspolitik

💡 Welche Probleme könnte das Modell lösen?

✅ Schnellere Entscheidungsprozesse:

  • Aktuell landen viele Wolfsfragen vor Verwaltungsgerichten, was langwierig und teuer ist.
  • Ein Runder Tisch könnte Einstimmigkeit oder Mehrheitsentscheidungen treffen und unnötige Klagen vermeiden.

✅ Bessere Akzeptanz in der Bevölkerung:

  • Wenn alle Seiten beteiligt sind, ist die Akzeptanz von Entscheidungen höher.
  • Weidetierhalter und Naturschützer müssen sich nicht länger als Gegner sehen.

✅ Faktenbasierte Entscheidungen statt Ideologie:

  • Oft fehlt eine gemeinsame Datenbasis über Wolfsrisse, Herdenschutzmaßnahmen und Verhaltensweisen einzelner Wölfe.
  • Ein regelmäßiger Austausch könnte Missverständnisse abbauen und die Diskussion versachlichen.

Fazit: Zwischen Schutz und pragmatischen Lösungen

Die Diskussion zeigte, dass die Wolfsproblematik nicht durch einfache Lösungen gelöst werden kann. Zentrale Herausforderungen sind:

✔ Effektiver Herdenschutz mit klaren Förderungen.
✔ Gezielte Entnahmen von Problemwölfen – aber nur mit klarer Identifikation.
✔ Bessere Kommunikation & sachliche Debatte statt Stimmungsmache.
✔ Erfahrungen aus anderen Bundesländern nutzen.

📌 Die Zukunft des Wolfsmanagements muss auf Fakten, nicht auf Emotionen basieren – mit tragfähigen Lösungen für Weidetierhalter, Naturschützer und die Bevölkerung.

Lieb & Wert ist nicht Pleite – André Wachtmeister äußert sich zu Gerüchten

Die Gerüchteküche brodelt: Das beliebte Restaurant und Hotel „Lieb & Wert“ in Raesfeld stehe angeblich vor der Insolvenz.

Doch André Wachtmeister, Betreiber und Geschäftsführer dementiert die Spekulationen. Wir haben ihn persönlich vor Ort getroffen, um die Situation zu klären.

Ich möchte mich kurz zu den Gerüchten äußern, die derzeit kursieren: Keiner meiner Unternehmen werden schließen – weder das Hotel, noch das Restaurant oder unser Catering-Unternehmen. Wir sind weiterhin wie gewohnt für Euch da und freuen uns auf die vielen großartigen Events, die wir für diesen Sommer geplant haben.

Es tut mir persönlich weh zu sehen, wie solche Gerüchte unnötig Unsicherheit verbreiten. Damit beteiligt ihr Euch nicht nur an rufschädigenden Unwahrheiten, sondern sorgt auch für unnötige Verunsicherung bei unseren Mitarbeitern. Statt zu spekulieren, kommt schlicht und einfach direkt auf mich zu – ich nehme mir gerne Zeit für Eure Fragen!

Lieb & Wert bleibt ein Ort der Gastfreundschaft, Regionalität und der einmaligen Events – für Eure Veranstaltungen gleichermaßen wie für die Öffentlichkeit in unserem Außenbereich!

Lasst uns die Gerüchteküche abstellen und den Fokus auf das legen, was wirklich zählt: Nicht übereinander, sondern miteinander sprechen.

Euer André Wachtmeister

Mitgliederversammlung des Fanfarencorps

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Mitgliederversammlung des Fanfarencorps Raesfeld am 26. Januar 2025

Das Fanfarencorps Raesfeld lädt am Sonntag, 26. Januar 2025, alle Mitglieder zur jährlichen Mitgliederversammlung ein. Erstmals findet das Treffen in den neuen Proberäumen im Haus der Vereine an der Weseler Straße 38 statt. Beginn ist um 11 Uhr.

Auf der Tagesordnung stehen die turnusmäßigen Neuwahlen des Vorstands, Ehrungen langjähriger Mitglieder sowie ein Ausblick auf das Jahr 2025.

Skurios Volleys dominieren in Dingolfing

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Ein deutlicher 3:0-Erfolg in Niederbayern bringt auch im zweiten Spiel des Jahres 2025 drei wichtige Punkte für die Tabelle.

Spieltag Nummer 15 stellte die Skurios Volleys Borken vor eine besondere Herausforderung. Rund 1.500 Kilometer und 43 Stunden unterwegs – zwischen dem Westmünsterland und Niederbayern lagen nicht nur viele Kilometer, sondern auch ein klares Ziel: drei Punkte. Die Grundlage dafür legte das Team bereits im Vorfeld mit einem durchdachten Reiseplan und viel Teamgeist. Ausgeruht betraten die Spielerinnen die Sporthalle Höll-Ost, wo sich 182 Zuschauer, darunter knapp zehn mitgereiste Fans aus Borken, auf ein intensives Spiel freuten.

Fokus auf eine starke Strategie

Nach dem knappen 3:2-Hinspielerfolg in der Mergelsberg-Sporthalle am 2. November des vergangenen Jahres war klar, dass der aktuell auf Platz elf stehende TV Dingolfing trotz bislang nur vier Siegen nicht zu unterschätzen war. Das Trainerteam um Danuta Brinkmann hatte sich daher intensiv auf die dritte Partie der Saison in Niederbayern vorbereitet. Diese Strategie sollte sich am Samstagabend auszahlen. „Wir sind sofort gut ins Spiel gekommen und haben den Gegner mit harten Aufschlägen unter Druck gesetzt“, kommentierte die Trainerin die Anfangsphase gegen das von Seta Moamer trainierte Dingolfinger Team.

Skurios Volleys dominieren in Dingolfing
Foto: Thomas Hacker

Souveräner Start

Die Skurios Volleys starteten stark und setzten die Gastgeberinnen von Beginn an unter Druck. Ein kurzer 2:5-Rückstand im ersten Satz wurde mit einer konzentrierten Fünf-Punkte-Serie egalisiert. Ab diesem Moment diktierten die Skurios Volleys das Spiel. Nach einer souveränen Vorstellung sicherten sie sich den Auftaktsatz binnen 26 Spielminuten mit 25:18.

Dominanz auch im zweiten Satz

Auch im zweiten Durchgang bestimmten die Gäste das Spiel. Präzise Aufschläge, eine kompakte Abwehr und schnelle Angriffe über Diagonalspielerin Marika Loker sowie die Außenangreiferinnen Fabienne Coenders, Rezija Mazure-Mago und Anastasiia Petrychenko sorgten für eine klare Führung. Zwischenstände wie 12:7 und 20:11 untermauerten die Überlegenheit, ehe der Satz mit 25:14 gewonnen wurde. Auch das Libera-Duo Ditte Kjær Hansen und Mia Feldhaus überzeugte in Annahme und Abwehr, was einen präzisen Spielaufbau ermöglichte.

Wendepunkt im dritten Satz

Nach einer zehnminütigen Pause gelang es dem TV Dingolfing, mit einigen Wechseln und verbesserter Spielweise mehr Druck auszuüben. Die Gastgeberinnen führten zeitweise mit 19:14 und sahen bereits wie die sicheren Satzgewinner aus. Doch dann folgte der große Auftritt von Lena Bernhard. „Nach der kleinen Pause brauchten wir ein paar Minuten, um wieder ins Spiel zu kommen, und dann kam unsere Lena Bernhard mit einer Aufschlagserie von elf Punkten“, erklärte Danuta Brinkmann die Wende im dritten Satz.

Skurios Volleys dominieren in Dingolfing

Mit ihrer Serie brachte Bernhard ihr Team nicht nur zurück ins Spiel, sondern auf die Siegerstraße. Ein Blockduell, das Sandra Hövels und Anastasiia Petrychenko für sich entschieden, besiegelte den dritten Satzgewinn mit 25:19 und damit den verdienten 3:0-Erfolg der Skurios Volleys.

Ehrung für herausragende Leistungen

Für ihre starke Leistung wurde Außenangreiferin Lena Bernhard als wertvollste Spielerin ausgezeichnet. Auf Dingolfinger Seite erhielt Amelie Busch diese Ehrung für ihren Einsatz. „Ein ganz toller Sieg. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. So kann es weitergehen“, zeigte sich Danuta Brinkmann begeistert von der geschlossenen Mannschaftsleistung.

Skurios Volleys dominieren in Dingolfing
Foto: Thomas Hacker

Blick auf die kommenden Spiele

Mit diesem klaren Erfolg bleiben die Skurios Volleys vorerst auf Tabellenplatz eins und können sich am kommenden Wochenende eine Auszeit nehmen. Das Team hat spielfrei und kann die anderen Spiele der 2. Volleyball Bundesliga entspannt im Stream über Dyn Sport verfolgen. Erst am 1. Februar sind sie wieder gefordert – dann mit einer wesentlich kürzeren Anreise ins Rheinland zu den BayerVolleys Leverkusen.

Schwerbehindertenanträge Kreis Borken 2024 auf Rekordhoch

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Zahl der Anträge auf Schwerbehinderung im Kreis Borken auf Rekordniveau. Rund 12.500 Verfahren zur Ermittlung des Grades der Behinderung im Jahr 2024.

Die Zahl der Feststellungsverfahren zur Ermittlung des Grades der Behinderung (GdB) hat im Jahr 2024 einen Höchststand erreicht. Insgesamt waren 12.473 Verfahren beim Kreis Borken zu bearbeiten – so viele wie noch nie seit der Übernahme der Aufgabe im Jahr 2008. Im Vorjahr 2023 lag die Zahl bei 12.042.

Antragsarten und Bearbeitungsdauer

Von den Verfahren aus dem Jahr 2024 entfielen:

  • 4.352 auf Erstanträge,
  • 4.191 auf Änderungsanträge,
  • 2.009 auf Nachprüfungen durch das Amt,
  • 1.699 auf Widersprüche,
  • 222 zum Klageverfahren.

Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer beträgt knapp drei Monate.

Schwerbehindertenquote gestiegen

Die Schwerbehindertenquote im Kreis Borken lag 2024 bei 10,31 Prozent und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (10,04 Prozent) leicht gestiegen. Die Quote bildet den Anteil der Menschen mit einem GdB von mindestens 50 mit gültigem Ausweis an der Einwohnerschaft ab.

Umstellung auf Scheckkartenformat

Seit dem 1. September 2014 werden in Nordrhein-Westfalen Schwerbehindertenausweise im Scheckkartenformat ausgegeben. Bereits vorhandene Papierausweise bleiben jedoch bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit verwendbar, eine Umtauschpflicht besteht nicht. Auf Wunsch können alte, noch gültige Ausweise kostenlos gegen neue im Scheckkartenformat umgetauscht werden.

Die Beantragung des Ausweises ist in den Bürgerbüros der Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie direkt beim Kreis Borken möglich. Dafür wird ein Lichtbild in Passbildgröße benötigt.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Kreises Borken:
🔗 www.kreis-borken.de/schwerbehinderung

Arbeitsmarktlage im Kreis Borken: Durchwachsenes Fazit für 2024

Arbeitslosigkeit im Kreis Borken leicht gestiegen

Zum Jahresende 2024 verzeichnete der Kreis Borken eine leichte Zunahme der Arbeitslosigkeit. Die Zahl der Arbeitslosen im SGB-II-Bereich stieg auf 6.674 Personen, was einer Quote von 3,0 Prozent entspricht.

Damit wurde der höchste Wert seit mehr als zehn Jahren erreicht. Dennoch sei der Kreis im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen insgesamt (NRW-Durchschnitt: 5,3 Prozent) weiterhin gut aufgestellt, erklärte Landrat Dr. Kai Zwicker.

Mehr Menschen auf Unterstützung angewiesen

Die Zahl der Menschen, die auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen sind, nahm ebenfalls zu. Zum Jahresende bezogen 17.239 Personen in 8.789 Bedarfsgemeinschaften Leistungen. Besonders auffällig ist der Anstieg bei den sogenannten Langzeitleistungsbeziehenden: Im Oktober 2024 galten 6.812 Personen als langzeithilfebedürftig. Dieser Anstieg sei vor allem auf die Integration geflüchteter Menschen aus der Ukraine zurückzuführen, die seit Juni 2022 in den Leistungsbezug übergegangen seien.

Förderung von Geflüchteten als Schwerpunkt

Zur Beschleunigung der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten startete Bundesarbeitsminister Hubertus Heil im Herbst 2023 die Initiative „Job-Turbo“, die das Land NRW in eine breit angelegte „Vermittlungsoffensive“ erweiterte. Im Fokus standen Personen mit Fluchthintergrund, die bereits Integrationskurse abgeschlossen haben. Trotz der Herausforderungen erzielten die Jobcenter im Kreis Borken eine gestiegene Vermittlungsquote: „Mit einer Integrationsquote von 17,7 Prozent liegt der Kreis Borken im Münsterlandvergleich auf dem dritten Platz und über der NRW-Quote von 16,5 Prozent“, betonte Landrat Dr. Zwicker.

Fazit

Das Jahr 2024 zeigt ein gemischtes Bild: Während die Arbeitslosenquote leicht anstieg, erzielte der Kreis Borken Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten und behauptet sich im regionalen Vergleich gut.

Rückstände in Lebensmitteln: Deutschland punktet mit Sicherheit

Lebensmittel in Deutschland enthalten nur selten Pflanzenschutzmittelrückstände oberhalb der gesetzlichen Höchstgrenzen.

Dies bestätigt die aktuelle „Nationale Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2023“ des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Im Rekordjahr 2023 wurden 22.314 Proben untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Belastung stark von Kulturart und Herkunft der Produkte abhängt.

Seltene Überschreitungen bei beliebten Lebensmitteln

Häufig verzehrte Lebensmittel wie Karotten, Kartoffeln, Äpfel, Erdbeeren und Spargel wiesen kaum Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte auf. Höhere Überschreitungsquoten (6,2–7,9 %) wurden hingegen bei Mangos, getrockneten Bohnen, Pfeffer, Reis, Tee, Erdnüssen und Kirschen festgestellt.

Herkunft entscheidend

Die Belastung variierte deutlich je nach Herkunft der Produkte:

  • Deutschland: Überschreitungen bei 1,0 % der Proben
  • EU-Staaten: Überschreitungen bei 1,3 %
  • Nicht-EU-Länder: Überschreitungen bei 8,5 %

Im Vergleich zum Vorjahr sank die Gesamtquote der Überschreitungen leicht.

Bio-Produkte schneiden besser ab

Lebensmittel aus ökologischem Anbau zeigten deutlich weniger Rückstände als konventionelle Ware. 71,9 % der Bio-Proben enthielten keine quantifizierbaren Rückstände, während dies nur bei 35,8 % der konventionellen Proben der Fall war.

Mehrfachrückstände häufig

Gut ein Drittel der Proben enthielt mehr als einen Wirkstoff. Besonders viele Mehrfachrückstände wurden bei Kirschen, Mandarinen, Tafeltrauben, Pfirsichen/Nektarinen und Orangen nachgewiesen.

Hintergrund

Rückstände von Pflanzenschutzmitteln sind nur zulässig, wenn sie unter den gesetzlichen Höchstgrenzen liegen und gesundheitlich unbedenklich sind. Diese Grenzwerte basieren auf der erwarteten Menge bei korrekter Anwendung und liegen oft deutlich unterhalb der gesundheitlichen Risikoschwelle.

Fazit

Die Analyse zeigt, dass Lebensmittel in Deutschland überwiegend sicher sind und die gesetzlichen Vorgaben ein hohes Maß an Verbraucherschutz gewährleisten.

Theaterverein Raesfeld: Kröten, Chaos und kriminelle Machenschaften

Am vergangenen Sonntag feierte der Theaterverein Raesfeld mit der Krimikomödie „Krötenwannern“ von Andreas Wening eine erfolgreiche Premiere. Ein turbulenter Auftakt in der Möllendiekschenke

Vor ausverkauftem Haus nahm das Publikum an einer lebhaften Informationsveranstaltung des Bürgermeisters Gregor Ohlsbach (Klemens Hoffjann) und der Investorin Britta Kummer-Knötemann (Tanja Meier) teil. Ziel war es, die Raesfelder Bevölkerung vom Bau eines gigantischen Hotelkomplexes im Tiergarten zu überzeugen.

Der Schauplatz des Stücks, die Möllendiekschenke der Wirtsleute Friesenheim (Christa Nießing und Josef Nießing), bot eine Bühne für hitzige Diskussionen. Regelmäßige Gäste wie der Stammgast Hannes Hasenbrüter (Stefan Nagel) sowie die Naturschützerinnen Alice Stockwedel (Ulla Stenkamp) und Nina Hambacher (Marina Becker) machten ihrem Unmut über die Pläne Luft. Ihr Ziel war der Erhalt des Lebensraums der angeblich vom Aussterben bedrohten Warzbuckelkröte.

Spannungen und Korruptionsvorwürfe

Die Situation spitzte sich weiter zu, als der Pressevertreter Florian Hofstetten (Neuzugang Jannick Nießing) Korruptionsvorwürfe gegen Bürgermeister Ohlsbach erhob. Als dann auch noch die betrogene Ehefrau des Bürgermeisters (Andrea Epping) erschien, um ihn öffentlich zur Rede zu stellen, war das Chaos perfekt.

Ein Kriminalfall mit unerwartetem Ausgang

Die Ereignisse eskalierten schließlich in einem dramatischen Kriminalfall. Kommissarin Beate Bongartz (Ulrike Nießing) übernahm die Ermittlungen und wurde von ihrem engagierten Kollegen aus der Spurensicherung (Peter Welsing) unterstützt. Das Publikum rätselte gebannt bis zum Ende, wer als Täter oder Täterin überführt werden würde.

Ein erfolgreicher Theaterabend mit sozialem Engagement

Klemens Hoffjann wies zu Beginn der Veranstaltung darauf hin, dass die Gäste nur durchs Fenster des Forums schauen müssten, um die Ergebnisse der letztjährigen Spendenaktion zu sehen. Die Einnahmen hatten die Anschaffung eines neuen Defibrillators auf dem Schulhof der St. Sebastian-Schule ermöglicht.

Ausverkaufte Vorstellungen und letzte Tickets

Alle Vorstellungen in Raesfeld und Ramsdorf waren sehr zur Freude der Vereinsmitglieder schnell ausverkauft. Für die Aufführung im RekenForum am 16. März 2025 sind jedoch noch Restkarten erhältlich.

St. Martin Raesfeld: Positive Trends 2024

Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld: Weniger Kirchenaustritte und steigende Gottesdienstbesuche im Jahr 2024.

Die Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld hat ihre aktuelle Statistik für das Jahr 2024 veröffentlicht. Ein positiver Trend zeigt sich bei den Kirchenaustritten: Diese sind im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig bietet der Bericht Einblicke in die Entwicklung der Mitgliederzahlen, Gottesdienstbesuche und sakramentalen Feiern. Dabei zeigt sich, dass neben dem Rückgang bei den Austritten auch andere Bereiche teils positive oder konstante Entwicklungen aufweisen.

Rückgang der Gemeindemitglieder

Die Zahl der Gemeindemitglieder ist im Jahr 2024 erneut gesunken. Zum Jahresende zählte die Kirchengemeinde 7.521 Mitglieder. Im Vorjahr waren es noch 7.617, und 2022 lag die Zahl bei 7.779 Katholiken.

Trotz dieses Rückgangs gibt es erfreuliche Nachrichten bei den Kirchenaustritten: Im Jahr 2024 traten 84 Menschen aus der Kirche aus – das sind 53 Austritte weniger als 2023 (137) und sogar 118 weniger als 2022 (202).

Steigende Besucherzahlen bei Gottesdiensten

Die Besucherzahlen der Gottesdienste wurden an zwei festen Sonntagen erfasst, die keinen besonderen Festtag darstellten, um eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahren zu gewährleisten.

  • Am zweiten Sonntag in der Fastenzeit kamen 508 Menschen zum Gottesdienst. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 2023 (350) und 2022 (306).
  • Am zweiten Sonntag im November nahmen 385 Besucher teil, was im Vergleich zu 2023 (513) und 2022 (425) einen Rückgang darstellt.

Weniger kirchliche Trauungen

Ein deutlicher Rückgang zeigt sich bei den kirchlichen Eheschließungen. Im Jahr 2024 wurden 18 Paare in der Kirche getraut. Dies sind acht Paare weniger als 2023 (26) und 32 weniger als im Jahr 2022 (50).

Konstante Zahlen bei anderen Sakramenten

Bei anderen Festlichkeiten und Sakramenten blieben die Zahlen weitgehend stabil:

  • Erstkommunion: 85 Kinder empfingen 2024 die Erstkommunion. Das sind acht mehr als 2023 (77), jedoch drei weniger als 2022 (88).
  • Firmung: 48 Jugendliche wurden gefirmt. Diese Zahl liegt unter der von 2023 (76) und 2022 (58).
  • Taufen: Insgesamt wurden 81 Jungen und Mädchen getauft. Das sind nur geringfügig weniger als 2023 (82), aber deutlich weniger als 2022 (103).

Im Jahr 2024 fanden 79 Beisetzungen statt, etwas weniger als im Vorjahr (91) und nahezu gleichbleibend im Vergleich zu 2022 (80).

Erste Infos zum Hausbrand in Erle: Feuerwehr Raesfeld im Einsatz

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UPDATE: Details zum Einsatz in Erle

Am Einsatz waren insgesamt 36 Kräfte der Feuerwehr beteiligt. Der Einsatz endete gegen 23 Uhr, da umfangreiche Reinigungsarbeiten an den Geräten notwendig waren. Das betroffene Gebäude ist aufgrund der starken Verrußung derzeit unbewohnbar.

Kaminbrand in Erle am Pötterberg – Löschzug Raesfeld und Erle im Einsatz

Die Feuerwehr Raesfeld rückte heute, Dienstag, gegen 19.45 Uhr zu einem Einsatz in Erle am Pötterberg aus. Grund dafür ist ein Kaminbrand in einem Wohnhaus, der sich auf die Zwischendecke ausgebreitet hatte. Der Einsatz dauert seit über einer Stunde an und beschäftigt beide Löschzüge der Feuerwehr.

Nach Angaben von André Szczesny, dem Leiter der Feuerwehr, mussten die Einsatzkräfte die Zwischendecke öffnen, um den Brand zu löschen. Außerdem wurde der Spitzboden mithilfe eines Überdruckbelüfters rauchfrei gemacht. Mehrere Trupps mit Atemschutz sind im Gebäude im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Das Haus wurde vollständig evakuiert.

Glücklicherweise gab es bei dem Vorfall keine Personenschäden. Die Löscharbeiten dauern aktuell noch an.

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