StartPolitikUWG-Fraktion beantragt Erweiterung der Wohnmobilstellplätze

UWG-Fraktion beantragt Erweiterung der Wohnmobilstellplätze

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Beliebt ist der Wohnmobilstellplatz Graf Alexander am Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse/Archiv

Die UWG-Fraktion Raesfeld hat einen Antrag zur Schaffung zusätzlicher Wohnmobilstellplätze gestellt. Der bestehende Stellplatz „Graf Alexander“ verfügt derzeit über acht Plätze mit Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten.

Fraktionsvorsitzender Volker van Wasen erklärt: „Der bestehende Wohnmobilstellplatz ‚Graf Alexander‘ stößt im Jahr mehrfach an seine Kapazitätsgrenzen, was dazu führt, dass Wohnmobile auf angrenzenden Parkflächen abgestellt werden oder potenzielle Besucher ohne Aufenthalt weiterreisen müssen.“

Beschlussvorschlag

Die Gemeindeverwaltung Raesfeld werde deshalb beauftragt, eine umfassende Prüfung zur Erweiterung der Wohnmobilstellplatzkapazitäten durchzuführen. Dabei sollen folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  1. Identifikation geeigneter Standorte
  2. Erstellung einer groben Kostenkalkulation
  3. Durchführung einer Kosten-Nutzen-Analyse

Die Ergebnisse sollen dem Gemeinderat zur weiteren Beratung vorgelegt werden. Bei der Standortwahl sollen ökologische, ökonomische und logistische Faktoren berücksichtigt werden.

Der Tourismus sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Raesfeld. Besonders Gastronomie und Einzelhandel profitieren von Besuchern. „Attraktionen wie der Tiergarten Schloss Raesfeld, der Bewegungspark, das Schloss Raesfeld selbst sowie Großveranstaltungen wie die Musiklandschaften, der Kappesmarkt und der Adventsmarkt ziehen zunehmend Gäste an“, so van Wasen.

Die steigende Beliebtheit von Wohnmobilreisen führe zu einer erhöhten Nachfrage nach Stellplätzen. Um diesem Trend gerecht zu werden und die wirtschaftlichen Chancen optimal zu nutzen, sei eine Anpassung des Stellplatzangebots an den gestiegenen Bedarf sinnvoll und notwendig.

Info: Wohnmobilstellplatz Raesfeld „Graf Alexander“

Der Wohnmobilstellplatz „Graf Alexander“ in Raesfeld wurde im August 2009 eröffnet. An dem Bau waren 16 Firmen beteiligt. Die Gesamtkosten beliefen sich seinerzeit auf 200.000 Euro, wovon 80.000 Euro durch Fördermittel gedeckt wurden. Ein Teil der Förderung stammte aus EU-Mitteln der Leader-Region Lippe-Issel-Niederrhein.

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