Kontakt mit verendeten Tieren vermeiden – Funde sofort melden – Bestätigter Nachweis in Rhede
In Rhede wurde bei einem verendeten Feldhasen die Hasenpest (Tularämie) nachgewiesen. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe bestätigte den Befund. Die Krankheit, ausgelöst durch das Bakterium Francisella tularensis , betrifft vor allem wildlebende Hasen und Wildkaninchen.
Symptome der Hasenpest
Infizierte Tiere zeigen Schwäche, Mattigkeit, Abmagerung und ein auffälliges Verhalten, etwa den Verlust des Fluchtreflexes.
Übertragung auf Menschen und Tiere
Die Hasenpest kann auf Menschen und andere Tiere übergehen. Deshalb sollten verendete Feldhasen oder Wildkaninchen nicht berührt werden. Hundehalterinnen und Hundehalter sollten ihre Tiere angeleint lassen.
Meldepflicht und Vorgehen bei Fonds
Jeder nachgewiesene Sturz ist meldepflichtig, sowohl bei Menschen als auch bei Tieren. Die Krankheit tritt nur vereinzelt auf. Wer einen toten Feldhasen findet, sollte sofort den zuständigen Revierpächter informieren. Falls dieser nicht bekannt ist, hilft die Untere Jagdbehörde des Kreises Borken weiter (Ansprechpartner: Norbert Kortstegge, Tel. 02861/681-3029). Das Veterinäramt des Kreises Borken kann dann eine Untersuchung veranlassen.
Die Polizei hat bei einer gezielten Kontrollaktion am Donnerstag im Gewerbegebiet Raesfeld-Erle Osterholten mehrere Verstöße im Schwerlastverkehr aufgedeckt.
Darf es ein wenig mehr sein? Die Antwort der Polizei fällt klar und eindeutig aus: „Nein!“ Denn zu viel Gewicht bedeutet ein erhöhtes Unfallrisiko. Diese Erkenntnisse vermittelten die Einsatzkräfte am Donnerstag in Raesfeld-Erle einigen Lkw-Fahrern. Im Gewerbegebiet Osterholten richtet das Team der Direktion Verkehr eine besondere Kontrollstelle ein.
Schwerpunkt der Kontrolle: Sicherheit und Vorschriften
Im Fokus stand der Schwerlastverkehr – doch nicht nur das Gewicht der Lkw wurde geprüft. Die Beamten kontrollieren auch den technischen Zustand der Fahrzeuge, die Fahrtauglichkeit der Fahrer und die Einhaltung von Sozialvorschriften. Insgesamt nahmen sie 49 Lastwagen unter die Lupe.
Zwei Lkw massiv überladen
Besonders gravierend war die Überladung zweier Lkw:
Ein Fahrzeug wog 10,5 Tonnen statt der erlaubten 7,5 Tonnen – eine Überladung von 40 Prozent.
Ein weiterer zulässiger Überschritt war das Gewicht um 2,15 Tonnen, was einer Überladung von 22 Prozent entspricht.
Diese Verstöße erhöhen das Unfallrisiko erheblich, da sich der Bremsweg mit jedem zusätzlichen Kilo verlängert. Beide Fahrer mussten ihre Fahrt umgehend abbrechen. Zudem leitete die Polizei ein Verfahren zur Vermögensabschöpfung ein, da der Verdacht besteht, dass die Überladung bewusst im Kauf genommen wurde, um wirtschaftliche Vorteile zu erzielen.
Bilanz der Kontrolle
Innerhalb von sechs Stunden stellten die Beamten zahlreiche Verstöße fest:
Sieben Lkw haben das zulässige Gewicht überschritten.
Sechs Fahrer bedienten den Tachographen nicht korrekt.
Elf Verstöße gegen die Ladungssicherung wurden geahndet.
Drei Lkw weisen technische Mängel auf.
Drei Fahrer fuhren ohne Gurt.
Sechs Verstöße gegen Sozialvorschriften wurden registriert.
Insgesamt durften 13 Fahrzeuge nicht weiterfahren.
Teil einer europaweiten Kontrollwoche
Die Aktion fand im Rahmen der ROADPOL-Aktionswoche statt, an der sich auch die Polizei Nordrhein-Westfalen beteiligt. ROADPOL ist ein europäisches Netzwerk der Verkehrspolizeien mit dem Ziel, die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle und schweren Verletzungen zu reduzieren.
Im Rahmen des Dorfentwicklungskonzepts Erle 2020 – 2025 sind an der Silvesterschule Obstbäume gefällt worden, um Platz für neue Stellflächen zu schaffen. Das betroffene Grundstück hinter der Volksbank gehört der Gemeinde Raesfeld und soll künftig rund 40 Parkplätze bieten. Damit soll die angespannte Parksituation an der Silvesterstraße, der Schule und dem Ärztehaus spürbar verbessert werden.
Neuer Parkplatz in Erle soll Parksituation entspannen
Im Rahmen des Dorfentwicklungskonzepts Erle plant die Gemeinde Raesfeld den Bau eines neuen Parkplatzes hinter der Volksbank. Die Fläche, eine gemeindeeigene Apfelwiese, soll künftig rund 40 Stellplätze bieten. Damit soll die angespannte Parksituation an der Silvesterstraße, der Silvesterschule sowie am Ärztehaus verbessert werden. Die Zufahrt erfolgt über die bestehende Einfahrt zum Volksbank-Parkplatz, außerdem ist eine Verbindung zur Silvesterstraße vorgesehen.
Foto: Petra Bosse
Hintergrund: Ratsschluss und Bürgerbeteiligung
Die Entscheidung geht auf einen mehrheitlichen Ratsbeschluss vom 15. Juni 2020 zurück, der einen Tag später vor Ort in Erle öffentlich vorgestellt wurde. Im Zuge der Bürgerbeteiligung war immer wieder auf die Parkplatzproblematik hingewiesen worden, insbesondere im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Dorfgemeinschaftshauses HUB Erle.
Laut Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) §39 Abs. 5 dürfen Bäume, Hecken, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 28. Februar gefällt oder stark zurückgeschnitten werden.
Foto: Gemeinde Raesfeld/Archiv
Flexible Nutzung geplant
Der neue Parkplatz soll, so war es geplant, tagsüber vor allem Langzeitparkern und Lehrkräften der Silvesterschule zur Verfügung stehen. Abends, an Wochenenden und Feiertagen können die Stellplätze von Gästen der Dorfgastronomie genutzt werden. Dies soll eine effiziente Nutzung der Fläche ermöglichen und zur Entlastung der Silvesterstraße sowie der Schermbecker Straße beitragen.
Die Planung sieht auch vor, den Parkplatz mit bis zu drei Ladestationen für Elektroautos auszustatten.
Weitere Entscheidungen stehen an
Das weitere Vorgehen des Baubeginns sowie in einer der nächsten Sitzungen des Bauausschusses diskutiert werden, bestätigte Bürgermeister Tesing auf Nachfrage.
Baumfällungen: Keine Verletzung der Baumschutzsatzung
Nach §3 Abs. 4 der Baumschutzsatzung dürfen Obstbäume nicht den Schutzbestimmungen unterliegen, da sie als Nutzbäume gelten und nicht unter die Kategorie der besonders geschützten Bäume fallen. Ihre Fällung bedarf daher keiner besonderen Genehmigung.
Zum langfristigen Schutz der Bäume in Raesfeld hat der Gemeinderat eine Baumschutzsatzung erlassen. Sie gelten für alle im Zusammenhang damit errichteten Ortsteile sowie innerhalb der Geltungsbereiche von Bebauungsplänen.
Geschützt sind Bäume mit einem Stammumfang von mindestens 80 cm, gemessen in einer Höhe von 100 cm über dem Erdboden. Liegt der Kronenansatz unter dieser Höhe, ist der Stammumfang direkt unterhalb des Kronenansatzes maßgeblich. Bei mehrstämmigen Bäumen müssen die Stammumfänge zusammen mindestens 100 cm betragen, wobei mindestens ein Stamm einen Umfang von 50 cm aufweisen muss.
Wenn die Kirchenglocken um 11.11 Uhr läuten, schwingt in St. Martin nicht nur der Weihrauch, sondern auch ein Hauch von Ausgelassenheit durch das Kirchenschiff.
Am Sonntag, 2. März, lädt Pfarrer Dr. Fabian Tilling wieder zum Karnevals-Gottesdienst ein – ein ungewöhnliches, aber bewährtes Format, das Tradition und Frohsinn vereint.
Humorvolle Predigt mit Tiefgang
Wer den letzten närrischen Gottesdienst erlebt hat, erinnert sich bestimmt: Hier trifft Humor auf Besinnlichkeit , und auch wenn die Predigt zum Schmunzeln anregt, steckt stets eine tiefere Botschaft dahinter. Pastor Tilling versteht es, die Brücke zwischen christlichem Glauben und karnevalistischer Lebensfreude zu schlagen – eine Kombination, die das Gotteshaus zum Beben bringt.
Foto: Petra Bosse/Archiv
Karneval und Kirche – eine lange Tradition
Manch einer vergisst, dass der Karneval tief in der christlichen Tradition verwurzelt ist. Ursprünglich als Ausklang vor der Fastenzeit gedacht, wurde die Zeit vor Aschermittwoch genutzt, um noch einmal ausgelassen zu feiern. Warum auch nicht auch in der Kirche? Glaube und Fröhlichkeit müssen kein Widerspruch sein – das beweist dieser Gottesdienst Jahr für Jahr.
Prinzenpaare, Jecken und jede Menge Musik
Das Who’s who der Raesfelder Narrenwelt wird an diesem Tag in der Kirche Platz nehmen: Der Raesfelder Carnevalsverein (RCV) samt Vorstandsteam, das RRZ, Prinzenpaare und natürlich zahlreiche Jecken und Bürger. Für die musikalische Begleitung sorgen keine Geringer als die Raesfelder Burgmusikanten und die Fanfaren.
Wenn der Segen auf Frohsinn trifft
Eines ist sicher: Dieser Gottesdienst wird keine verstaubte Veranstaltung sein . Wer sich auf eine ganz besondere Mischung aus Glaube, Musik und Lebensfreude einlassen will, sollte sich den Termin fest vormerken. Helau und Amen!
Steffi Neu, beliebte Radiomoderatorin, begeistert ihr Publikum mit ihrer bodenständigen, fröhlichen und direkten Art. Doch auch sie kennt Momente, in denen das Leben ins Wanken gerät.
Der plötzliche Tod eines engen Freundes brachte sie dazu, nach Menschen zu suchen, die schwere Zeiten durchgestanden und neue Hoffnung gefunden haben.
Wie gelingt es, nach einem Schicksalsschlag wieder aufzustehen? Was gibt Kraft in schwierigen Zeiten? Und kann man aus diesen Erfahrungen für das eigene Leben lernen?
In ihrem Buch „Meine Mutmacher“ erzählt Steffi Neu von beeindruckenden Begegnungen. Sie stellt Menschen vor, die Krisen gemeistert, Widerstände überwunden und ihren eigenen Weg gefunden haben. Ihr Buch ist eine Sammlung inspirierender Geschichten – voller Hoffnung, guter Ideen und echter Gefühle.
Veranstaltungsdetails
Das Bildungswerk Raesfeld lädt zur Lesung mit Steffi Neu ein:
📅 Donnerstag, 6. März 2025 🕢 19:30 – 21:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr) 📍 Forum der St. Sebastian Schule Raesfeld, Im Mensing 14 🎟️ Eintritt: 22,00 €
Kartenverkauf
Tickets gibt es im Sekretariat des Bildungswerks unter Tel. 02865 10073. Weitere Informationen online unter www.bw-raesfeld.de.
Die Familienforscher im Heimatverein Raesfeld verfolgen seit einiger Zeit ein ehrgeiziges Projekt: Sie erstellen ein Ortsfamilienbuch für Raesfeld. Unter der Leitung von Josef Schnieder, einem Familienforscher aus Nottuln, arbeiten sie intensiv an der Weiterentwicklung dieser Sammlung.
Dabei erfassen und verknüpfen sie alle verfügbaren Daten, die nicht dem Datenschutz unterliegen, um die Familiengeschichte des Ortes detailliert zu dokumentieren.
Historische Daten als Grundlage
Die Genealogen nutzen Abschriften der Kirchenbücher der Katholischen Kirchengemeinde St. Martin, die sie bereits vor Jahren vollständig transkribiert haben. Ergänzt werden diese Informationen durch Digitalisate von Standesamtsurkunden ab 1874, Abschriften von Sterbeurkunden und Totenzetteln. Mithilfe eines Genealogieprogramms bereiten sie die Daten so auf, dass am Ende eine fundierte und nachvollziehbare Sammlung entsteht. Geplant ist, das Ortsfamilienbuch in Buchform zu veröffentlichen.
Hoher Aufwand für ein präzises Ergebnis
Die Aufarbeitung der Daten erfordere viel Sorgfalt, heißt es. Neben der Verknüpfung von Familien und Ahnenlinien müssen alle Einträge mit konkreten Quellennachweisen belegt werden. Diese Aufgabe sei zeitintensiv und stellt hohe Anforderungen an die Genauigkeit.
Workshop zur Programmnutzung
Um die Arbeitsweise weiter zu optimieren, trafen sich die Genealogen zu einem Workshop. Familienforscher Josef Schnieder aus Nottuln leitete die Schulung im Museum am Schloss. Anhand konkreter Beispiele nahmen die Teilnehmer Datenergänzungen, Korrekturen und Verschmelzungen einzelner Personen vor. Ziel war es, die Nutzung des Genealogieprogramms zu vertiefen und mögliche Fehlerquellen zu minimieren.
Sorgfalt vor Schnelligkeit
Allen Beteiligten wurde deutlich: Wer ein fundiertes und zuverlässiges Ortsfamilienbuch erstellen will, muss genau arbeiten. Der Leitsatz der Gruppe lautet daher: Genauigkeit geht vor Schnelligkeit. Die ersten Zwischenergebnisse in Form von Vorabdrucken sind vielversprechend und dienen als Grundlage für die nächsten Arbeitsschritte.
Motivation bleibt hoch
Bis das Projekt abgeschlossen ist, wird noch mehr als ein Jahr vergehen. Doch die Genealogen sind überzeugt, ihr Ziel zu erreichen. Ihre Motivation bleibt ungebrochen, und sie setzen ihre Arbeit mit großem Engagement fort.
Die Gemeinde Raesfeld weist darauf hin, dass in der kommenden Woche vom 24. bis 28. Februar eine Überprüfung von Fehlanschlüssen in der Kanalisation im südlichen Bereich von Erle durchgeführt wird.
Im Ortsteil Erle wird dazu eine sogenannte Kanalvernebelung durchgeführt, um Fehleinleiter zu lokalisieren.
Wenn beispielsweise eine Toilette versehentlich an einer Leitung angeschlossen wurde, die nur Regenwasser führen soll, oder eine Dachrinne an einer Schmutzwasser-Leitung anschließt, spricht man von einem solchem Fehlanschluss. Zu Fehlanschlüssen bei privaten Abwasserleitungen kommt es häufig durch eine Verwechselung der Schmutz- und Regenwasserleitungen.
Durch solche Fehleinleiter kommt es entweder zu Verunreinigung unserer Gewässer durch die Einleitung von ungereinigtem Schmutzwasser in die Regenkanalisation oder zu einer Überlastung der Schmutzwasserpumpen und der Kläranlage durch zu viel Regenwasser in der Schmutzkanalisation.
Zur Feststellung solcher Fehleinleiter wird die Kanalvernebelung durchgeführt. In Folge dieser Vernebelung kommt es zu Rauchbildung im Bereich von Kanaldeckeln, Abläufen und Regenfallrohren. Hierbei handelt es sich um Signalnebel, der weder gefährlich noch gesundheitsbelastend ist.
Es wird frühlingshaft – Winterkleidung raus!Der Froschkönig in Raesfeld bleibt in der ersten Märzwoche vom 3.3. bis 7.3. wegen eines Sortimentswechsels geschlossen.
In dieser Zeit werden, wie Dagmar Vogt vom Froschkönig mitteilt, die Bestände aktualisiert und das Angebot für die Kundinnen und Kunden von Winter auf Frühling umgestellt.
Dagmar Vogt und ihr Froschkönig – Team räumen auf. Foto: Petra Bosse/Archiv
Ausblick 2025
Wie Dagmar Vogt weiter mitteilt, wird der Froschkönig in diesem Jahr erneut das Ferienlager Westfeld unterstützen. Zudem sei unter anderem geplant, dem „Haus an der Gartenstraße“ eine Spende für die Anschaffung einer neuen Rollfietse zu überreichen.
Wiedereröffnung: Ab Dienstag, den 11. März 2025, sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.
Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag: 10:00 bis 12:00 Uhr und 15:00 bis 17:00 Uhr
Ein ungewöhnlicher Vorfall sorgte Anfang der Woche im Hotel Brömmel-Wilms in Erle für Aufsehen: Eine asiatisch aussehende Prostituierte buchte kurzfristig ein Zimmer, tauchte plötzlich auf, und bald darauf herrschte reger Männerverkehr. Gaststätten- und Hotelbetreiber Christian Lipfert wurde misstrauisch und rief die Polizei.
Montagabend buchte die Frau eine Stunde vor ihrer Ankunft über Booking.com – die Reservierung erschien jedoch verspätet im System. Christian Lipfert vermutete zunächst, es handle sich um eine normale chinesische Arbeiterin, vielleicht vom China-Restaurant in Schermbeck. Das Hotel sei an diesem Tag ohnehin voll mit Bauarbeitern gewesen, so Lipfert. Daher sei ihm die kurzfristige Buchung zunächst nicht verdächtig vorgekommen.
Rosa Hausschuhe und Verwirrung
Dann habe sie eingecheckt. Lipfert fragte nach dem Pass. Den hätte sie jetzt leider gerade nicht zur Hand gehabt. Er wäre im Koffer gewesen, habe sie berichtet. „Ich habe ihr gesagt, dass sie schon mal aufs Zimmer gehen, ihren Koffer auspacken und dann mit dem Pass wieder runterkommen soll“, schildert Lipfert die ersten Minuten.
Plötzlich habe die Dame, nachdem sie eingecheckt hatte und ihren Koffer aufs Zimmer brachte, in der Gaststätte wieder an der Theke gestanden – in rosa Hausschuhen mit Hasenohren – und einen Tee bestellt. „Sah witzig aus“, lacht Lipfert, schmunzelnd. Die Mitarbeiter verbuchten das als kulturelle Eigenart.
Männlicher Besuch und Tütenrätsel
Später meldete sich ein Mann an der Theke, der eine Freundin besuchen wollte. Niemand dachte sich im ersten Moment etwas. „Man hat ja hier in Erle auch gar nicht die Gedanken dafür“, sagt Lipfert.
Am nächsten Morgen sei Lipfert gegen halb neun wieder am Hotel gewesen. Vor dem Eingang habe ein Mann gestanden. Der Hotelbetreiber sei davon ausgegangen, dass es sich um Verwandtschaft der Dame oder einen Bekannten handele, der sie zur Arbeit abholen wolle.
Christian Lipfert informierte am Dienstag die Polizei und die Behörden. Foto: Petra Bosse
Gegen elf Uhr sei die Dame schließlich mit zwei prall gefüllten Tüten an der Rezeption erschienen. Darin hätten sich vor allem weiße Taschentücher befunden. Mithilfe einer Übersetzungs-App habe sie um Ersatz gebeten. „Ich hab mir gedacht, okay, ist vielleicht so die chinesische Tradition, dass man viel mit Taschentüchern macht“, schilderte Lipfert die kuriose Szene. Er habe ihr zwei neue Tüten ausgehändigt, erinnert sich Lipfert schmunzelnd.
Weiterer Männerverkehr vor dem Hotel
Ein Fremder huschte zur Zimmertür der Dame. Lipfert sprach ihn an: „Da habe ich gedacht, wo kommt der denn jetzt her und warum flitzt der hier rum?“ Als Lipfert den Fremden ansprach, habe dieser behauptet, im falschen Hotel zu sein, und sei fluchtartig verschwunden.
Jetzt machte es Klick. Lipfert stellte die Frau zur Rede. Ihm wurde klar, dass es sich hierbei um einen Fall von mutmaßlicher illegaler Prostitution handelte. Er verständigte besorgt die Polizei. Sie bestellte in dieser Zeit höflich einen Kaffee und wollte sogar noch um zwei Tage verlängern.
Währenddessen tauchte gegen Mittag weiterer Männerverkehr vor dem Hotel auf. Offensichtlich wollten die Männer ebenfalls die Dame aufsuchen. Einige Männer hielten sich mit Handys vor dem Eingang auf, einige betraten das Gebäude durch den Nebeneingang.
Verlegene Ausreden am Dienstagvormittag
Ein Mann sei sogar direkt zur Zimmertür der Frau gegangen, so Lipfert: Insgesamt sollen es am Ende rund 15 Besucher gewesen sein, die die Frau auf ihrem Zimmer empfing. Lipfert sprach erneut einige an, die sich teils verlegen herausredeten, teils wortlos umdrehten. „Es war schon auffällig, so was sieht man hier sonst nicht“, schildert er die ungewöhnliche Situation, besorgt. Ein neuer Gast verriet dann am Morgen offenherzig, dass die Dame Anzeigen auf einem entsprechendem Online „Asia Tanya, 21 Jahre alt“ geschaltet hatte. Der Preis: „Halbe Stunde, 100 Euro“, so der Gast. Mit der Realität habe das eher wenig zu tun gehabt. „Die Frau ist um die 50 Jahre alt gewesen“, berichtet Lipfert.
Einsatz mit Polizei und Ordnungsbehörde Borken
Die Beamten trafen schließlich gemeinsam mit Vertretern der Kreisverwaltung ein – auffällig vor dem Hotel parkend, was auch die Aufmerksamkeit der Nachbarschaft weckte.
Die Frau wurde befragt und gab per Handy-Übersetzer an, sie sei abends mit dem Bus abgesetzt worden, um hier zu arbeiten. Die Einnahmen schienen bereits abgeholt. Die Beamten durchsuchten das Zimmer, hätten, so Lipfert, jedoch kaum Bargeld oder persönliche Gegenstände gefunden. Hinweise auf eine organisierte Struktur verdichteten sich. Die Frau wurde in Gewahrsam genommen.
Einmaliger Vorfall in Erle?
Nachdem die Dame des Rotlichtmilieus abgeführt wurde, hätten noch bis in die Mittagsstunden Männer in der ‚Erler Dorfmitte‘ gestanden und teils ungeduldig nach ihr gefragt. Lipfert: „Einige haben wirklich noch gewartet und wollten wissen, ob sie denn gleich wiederkommt.“ Lipfert betont, es sei das erste Mal gewesen, dass so etwas in bei Brömmel-Wilms vorgekommen sei.
Lipfert bleibt hoffnungsvoll: „Eros-Center Erle an der Fehmeiche?“ – ein Scherz, der hoffentlich nicht zur Realität wird, sagt er lachend.
Keine Angaben zum Fall vom Kreis Borken
Auf Anfrage der Redaktion an das Ordnungsamt Kreis Borken, ob solche Fälle dem Ordnungsamt bekannt seien und ob die Dame schon öfter auffällig geworden sei, erhielten wir die Antwort: „Nach Rücksprache mit dem zuständigen Fachbereich können wir aus ermittlungstaktischen Gründen dazu keine Angaben machen. Wir bitten um Verständnis.“
Der Rosenmontagsumzug in Raesfeld am 3.3. wirft seine Schatten voraus. Traditionell zieht der närrische Lindwurm am Rosenmontag durch die Straßen der Gemeinde und sorgt für bunte Stimmung. Der Umzug startet um 12:33 Uhr am Rathaus.
Damit alles reibungslos abläuft, sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Umzugs eingeladen, an einer Versammlung teilzunehmen.
Die Zusammenkunft des RRZ findet am Montag, 24. Februar, um 20 Uhr im Saal von Brömmel-Wilms statt. Dort werden wichtige Details rund um den Ablauf des Umzugs, die Aufstellung der Wagen sowie organisatorische Hinweise besprochen. Die Veranstalter bitten um zahlreiches Erscheinen, damit der Rosenmontagsumzug wie gewohnt ein voller Erfolg wird.
Das Bundesverfassungsgericht ebnete mit seinem Urteil zur Tübinger Verpackungssteuer auf bestimmte Einwegverpackungenden Weg für eine kommunale Abgabe auf Einwegverpackungen.
Kommunen erhalten dadurch mehr Handlungsspielraum, um gegen die zunehmende Vermüllung vorzugehen und Mehrwegverpackungen stärker zu fördern.
Raesfeld prüft eigene Verpackungssteuer
Auch die Gemeinde Raesfeld untersucht, welche Folgen eine solche Steuer vor Ort hätte. Die Entscheidung darüber liegt im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung in den Händen der Stadt und Gemeinde.
„Wir wollen wissen, wie sich eine Verpackungssteuer auf Raesfeld, unsere Betriebe und die lokale Gastronomie auswirken würde“, erklärt Bürgermeister Martin Tesing. Gleichzeitig lässt die Verwaltung prüfen, welcher Aufwand mit der Erhebung einer solchen Steuer verbunden wäre. „Ein weiteres bürokratisches Monster wollen wir vermeiden“, betont Tesing.
Ergebnisse fließen in politische Beratung
Nach Abschluss der Prüfung wird die Verwaltung die Ergebnisse in den politischen Gremien präsentieren. Dort entscheiden die Vertreter der Gemeinde über das weitere Vorgehen.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Tübinger Verpackungssteuer gilt als wegweisend für Kommunen in Deutschland.
Symbolfoto
Info zur Verpackungssteuer
Diese Steuer wird insbesondere auf Verpackungen fällig, die für den sofortigen Versand von Speisen und Getränken bestimmt sind, etwa Einwegbecher, Plastikschalen oder Besteck .
Hier einige zentrale Informationen dazu:
Hintergrund: Die Stadt Tübingen führte im Jahr 2022 eine Verpackungssteuer auf Einwegverpackungen für Speisen und Getränke ein. Ziel war es, die Flut von Einwegmüll einzudämmen und Mehrwegverpackungen zu fördern.
Verfassungsbeschwerde: Ein Unternehmen aus der Systemgastronomie klagte gegen die Steuer. Es sah sich in seiner Berufsfreiheit verletzt und argumentierte, dass die Regelung gegen bundesrechtliche Vorgaben verstoße.
Urteil: Das Bundesverfassungsgericht hat am 24. Mai 2023 entschieden, dass die kommunale Verpackungssteuer in Tübingen recht sei. Der Karlsruher Richter betont, dass Städte und Gemeinden im Rahmen ihrer Selbstverwaltung solche Abgaben erheben dürfen, um örtliche Umweltbelastungen zu bekämpfen.
Begründung: Die Verpackungssteuer greift nicht unzulässig in die Regelungskompetenz des Bundes ein. Vielmehr handelt es sich um einen örtlichen Aufwandsteuer, der der Vermüllung im öffentlichen Raum entgegenwirken soll.
Folgen: Das Urteil stärkt die Rechte der Kommunen, eigene Lösungen zur Abfallvermeidung zu entwickeln. Es eröffnet den Weg für weitere Städte, ähnliche Steuern zu erheben.
Reaktionen: Umweltverbände begrüßten die Entscheidung als wichtigen Schritt für den Umweltschutz. Vertreter der Gastronomie äußerten jedoch Sorge vor zusätzlicher Bürokratie und finanziellen Belastungen.
Erle. Zur anstehenden Wahl in der Silvestergrundschule Erle lädt der Förderverein der Silvesterschule herzlich ins Wahlcafé ein.
Unter dem Motto: „Erst wählen, dann stärken“ erwartet die Besucherinnen und Besucher von 11 bis 17 Uhr ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee und Kuchen.
Dank der tatkräftigen Unterstützung engagierter Helferinnen und Helfer sowie zahlreicher Kuchenspenden kann diese Aktion erneut stattfinden. Kuchen und Getränke werden auf freiwilliger Spendenbasis abgegeben. Hier sei jeder Besucher in der OGS-Küche vor Ort Platz zu nehmen oder sich ein Stück für zu Hause mitzunehmen.
Bereits bei der Europawahl 2024 sei das Wahlcafé ein voller Erfolg gewesen: Rund 420 Euro seien damals durch Spenden zusammen gekommen.
Zusätzlich versorgt der Förderverein die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die für einen reibungslosen Ablauf der Wahl sorgen. Dafür erhält der Verein von der Gemeinde eine Pauschale in Höhe von 300 Euro.
Briefwähler, die ihre Wahlunterlagen nicht erhalten haben, können am Wahlsonntag nicht im Wahllokal wählen. Damit sie ihre Stimme abgeben können, müssen sie sich vorab im Wahlbüro der Gemeinde Raesfeld melden und Ersatzunterlagen beantragen. Das Wahlbüro weist in der Woche vor der Wahl nochmals auf dieses Vorgehen hin.
Kontaktaufnahme bei fehlenden Unterlagen
„Wir erhalten vereinzelt Anfragen von Briefwählern, deren Unterlagen nicht angekommen sind. Diese Wähler können nicht einfach ins Wahllokal gehen. Wir bitten alle, die ihre Unterlagen nicht erhalten haben, sich umgehend bei uns zu melden“, sagt Claudia Wiemer aus dem Rathaus.
Das Wahlbüro stellt in diesen Fällen neue Wahlunterlagen aus und erklärt die ursprünglich versendeten Wahlbriefe für ungültig.
Fristen für Ersatzunterlagen und Briefwahl
Briefwähler müssen Ersatzunterlagen bis spätestens Samstagmittag um 12.00 Uhr im Rathaus beantragen. Diese Frist ist gesetzlich festgelegt und kann nicht verlängert werden. Das Wahlbüro öffnet am Samstag extra von 10.00 bis 12.00 Uhr für solche Anliegen.
Wähler können die Briefwahl in der Woche vor der Wahl noch bis Freitag beantragen. „Wir raten jedoch, Anträge direkt im Briefwahlbüro zu stellen und am besten gleich dort zu wählen“, sagt Claudia Wiemer. Die Frist für die Beantragung der Briefwahl endet am Freitag, 21. Februar, aufgrund einer gesetzlichen Änderung bereits um 15.00 Uhr. „Gerade Last-Minute-Briefwähler sollten diese neue Frist beachten“, betont das Wahlbüro. Bei vergangenen Wahlen war die Beantragung noch bis 18.00 Uhr möglich.
Nach Freitagnachmittag sind Anträge nur noch in Ausnahmefällen möglich, etwa bei plötzlicher Erkrankung. Erkrankte Wähler können bis zum Wahlsonntag um 15.00 Uhr einen Antrag stellen. Eine bevollmächtigte Person darf die Unterlagen dann abholen.
Wahlbriefe rechtzeitig einwerfen
Damit die Stimmen gezählt werden, müssen die Wahlbriefe bis Sonntag um 18.00 Uhr im Rathaus eingehen. Wähler können die Wahlbriefe bis zu diesem Zeitpunkt in den Hausbriefkasten am Haupteingang des Rathauses werfen. Wer die Unterlagen per Post verschickt, sollte den Brief spätestens am Donnerstag aufgeben oder in einen gelben Briefkasten einwerfen, um eine pünktliche Zustellung sicherzustellen.
Hohe Nachfrage nach Briefwahl
Die Gemeinde Raesfeld hat bisher 2808 Briefwahlanträge bearbeitet. Damit bleibt das Interesse an der Briefwahl auf einem erwartungsgemäß hohen Niveau. Ein neuer Rekord wie zur Bundestagswahl 2021, als 3760 Raesfelder per Brief wählten, ist jedoch nicht zu erwarten.
Schokolade und Demenz: Bitterschokolade stärkt die geistige Gesundheit
Schokolade ist nicht nur eine beliebte Süßigkeit, sondern könnte auch die geistige Fitness fördern – solange es noch nicht zu spät ist. Allerdings geht es dabei nicht um herkömmliche Milchschokolade, sondern um hochwertige Bitterschokolade mit einem hohen Kakaoanteil. Forschungen der letzten Jahre zeigen, dass der regelmäßige Konsum von Kakao und dunkler Schokolade positive Effekte auf die kognitive Gesundheit haben kann.
Besonders die in Kakao enthaltenen Flavanole, sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften, stehen im Fokus. Diese können vor allem in frühen Stadien von kognitivem Abbau das Risiko für Demenz senken und das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen.
Kakao-Flavanole stärken die geistige Leistung
Eine Meta-Analyse von 17 Studien mit insgesamt 615 Probanden kommt zu dem Ergebnis, dass der regelmäßige Verzehr von dunkler Schokolade die Elastizität der Blutgefäße verbessert und den Blutdruck senkt. Diese Effekte könnten sich positiv auf die Durchblutung des Gehirns und somit auf die kognitive Leistungsfähigkeit auswirken.
Schokolade könnte das Schlaganfallrisiko senken
Eine weitere Meta-Analyse von sieben Studien zeigte, dass der Konsum von Schokolade das Risiko für einen Schlaganfall um etwa zehn Prozent senken kann. Der größte positive Effekt wurde bei einem moderaten Konsum von rund zwölf Gramm pro Tag festgestellt. Höhere Mengen von über 35 Gramm könnten dagegen eher negative Auswirkungen haben. Ähnliche Ergebnisse zeigt eine Meta-Analyse des Universitätsspitals Zürich, die sieben Studien zusammenfasst. Diese kommt zu dem Ergebnis, dass Schokoladekonsum das Risiko für einen Hirnschlag um etwa zehn Prozent senken kann. Der positive Effekt sei bis zu einer Menge von 20 Gramm pro Tag zu beobachten, wobei die optimale Wirkung bei etwa zwölf Gramm täglich liege. Mengen ab 35 Gramm könnten den Effekt jedoch ins Gegenteil verkehren.
Kakao verbessert die Durchblutung im Gehirn
Forscher fanden heraus, dass Kakao-Flavanole die Blutversorgung des Gehirns fördern und Nervenzellen schützen können. Dies könnte das Risiko für Alzheimer und Demenz verringern. Ergänzend zeigte eine Nachuntersuchung von Personen über 65 Jahren, dass ein regelmäßiger, aber geringer Konsum von Schokolade das Risiko für kognitiven Abbau um etwa 40 Prozent reduzieren könnte. Nach vier Jahren wiesen die Teilnehmer zwei Punkte weniger Verlust im Mini-Mental-Status-Test (MMST) auf. Hoher Schokoladenkonsum zeigte hingegen keinen zusätzlichen Schutz.
Kakao-Flavanole unterstützen das alternde Gehirn
Ältere Erwachsene könnten von Kakao-Flavanolen profitieren. Studien zeigen, dass diese die geistige Leistung steigern und Nervenzellen schützen.
Schokolade und Herzgesundheit
Neben den positiven Auswirkungen auf das Gehirn könnte Schokolade auch das Herz schützen. Laut dem Universitätsspital Zürich zeigt eine Meta-Analyse von sechs Studien, dass der Konsum von Schokolade mehr als einmal pro Woche oder mehr als 3,5 Mal pro Monat das Risiko für eine koronare Herzkrankheit um etwa zehn Prozent senken kann.
Kakao und dunkle Schokolade können die geistige Leistungsfähigkeit stärken und das Risiko für kognitiven Abbau senken. Besonders Flavanole entfalten dabei ihre positive Wirkung auf die Durchblutung und den Zellschutz. Entscheidend sei jedoch der maßvolle Konsum und die Wahl von Bitterschokolade mit einem hohen Kakaoanteil. Während moderate Mengen das Gehirn stärken und auch das Herz schützen könnten, könnten größere Mengen die Vorteile aufheben.
Schokolade ist nicht gleich Schokolade! Bild AI generiert/Petra Bosse
Info: Bitterschokolade und Flavanole
Achtung: Schokolade ist nicht gleich Schokolade! Am ehesten gilt Bitterschokolade mit einem Kakao-Anteil von mindestens 70 Prozent als potenziell gesundheitsfördernd. Im Gegensatz zur Milch- und weißen Schokolade enthält Bitterschokolade eine höhere Konzentration an Flavanolen – das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die unter anderem Farbe und Geschmack der Kakaobohne beeinflussen. Ein besonders wichtiges Flavanol im Kakao ist Epicatechin, das als entscheidender Wirkstoff für die positiven Effekte auf die Blutgefäße und die kognitive Leistung gilt.
Startschuss für den Förderaufruf am 3. März für „Kleinprojekte 2025“
Auch in diesem Jahr haben Bürgerinnen, Bürger und Vereine wieder die Möglichkeit, ihre Ideen für die Region „Hohe Mark“ einzubringen. Ab dem 3. März 2025 startet der Bewerbungszeitraum für das Programm „Kleinprojekte 2025“. Bis zum 11. April 2025 können Interessierte ihre Projekte einreichen und sich um Fördermittel bewerben.
Bis zu 80 Prozent Zuschuss für gute Ideen
Das Programm richtet sich an kleinere Infrastrukturmaßnahmen, die die Region lebenswerter machen. Dazu zählen beispielsweise neue Hinweistafeln, Sitzgruppen, Spielgeräte oder Ausstattungen für Mehrgenerationenplätze. Auch Museen, Dorfgemeinschaftshäuser oder die Gestaltung von Plätzen können von der Förderung profitieren. Zudem sind Workshops oder Printmedien ebenfalls förderfähig.
Die maximalen Gesamtkosten pro Einzelprojekt dürfen 20.000 Euro nicht überschreiten. Die Förderquote liegt bei bis zu 80 Prozent. Wichtig ist, dass die Projekte einen öffentlichen Nutzen haben und für alle zugänglich sind.
Digitale Info-Sprechstunde am 25. Februar
Neu in diesem Jahr: Erstmalig bietet die Region „Hohe Mark“ während der Bewerbungsphase eine digitale Info-Sprechstunde an. Diese findet am Dienstag, 25. Februar 2025, um 18 Uhr statt. Interessierte können sich auf der Website der Region unter www.leader-hohe-mark.de/kleinprojekte-2025 anmelden.
Sitzgruppe am Tiergarten als Vorbild
Wie erfolgreich die Förderung sein kann, zeigt ein Projekt aus dem Jahr 2024. Die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer erhielt 3.400 Euro für die Anschaffung und Errichtung einer überdachten Sitzgruppe am Tiergarten Schloss Raesfeld. Diese Mittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) von Bund und Land Nordrhein-Westfalen.
Jetzt mitmachen und die Region gestalten
Mit dem Kleinprojekte-Programm erhalten Vereine und Initiativen in Raesfeld erneut die Chance, kreative Vorhaben umzusetzen und die Region aktiv mitzugestalten. Ob neue Sitzgelegenheiten, modernisierte Dorftreffpunkte oder Bildungsangebote – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.
Der Ortsverband der FDP Raesfeld lädt alle Mitglieder herzlich zum ordentlichen Ortsparteitag am Dienstag, den 6. März 2025, um 19:00 Uhr ein. Die Versammlung findet im Panoramaraum, Freiheit 24, 46348 Raesfeld statt.
Während der Veranstaltung genießen die Teilnehmer ein à la carte Essen inklusive Getränke. Wer nicht teilnehmen kann, informiert den Vorstand bitte bis zum 28. Februar 2025.
Austausch und Mitgestaltung
Der Vorstand freut sich besonders auf die Teilnahme der stillen Mitglieder.
Die FDP Raesfeld setzt auf die Anregungen und Ideen ihrer Mitglieder. Wer bestimmte Themen stärker in den Fokus der Parteiarbeit rücken möchte oder Anliegen für die Fraktionsarbeit im Gemeinderat hat, bringt diese am besten auf dem Ortsparteitag ein. Alternativ nehmen wir Rückmeldungen gerne auch telefonisch oder schriftlich entgegen.
Am Samstagabend sind Unbekannte in ein Wohnhaus an der Brinkstraße in Raesfeld eingebrochen.
Nach Angaben der Polizei nutzte der Täter vermutlich ein gekipptes Fenster auf der Gartenseite, um in das Gebäude zu gelangen. Anschließend durchsuchten sie die Räume nach Wertsachen.
Ob die Einbrecher Beute macht, steht derzeit nicht fest. Die Tat ereignete sich am 15. Februar 2025 zwischen 17.15 Uhr und 20.30 Uhr.
Die Polizei in Borken bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 02861 / 900-0.
Altweiberparty bei Brömmel-Wilms am Donnerstag, 27. Februar 2025
Die fünfte Jahreszeit schlägt wieder zu – und in Erle wissen wir, wie man das feiert! Am Donnerstag, 27. Februar 2025 , heißt es ab 17 Uhr bei Brömmel-Wilms: Musik aufdrehen, Krawatten sichern und ab auf die Tanzfläche!
Party und beste Laune sind garantiert, wenn die Raesfelder Frauen das Zepter übernehmen. Doch keine Sorge, liebe Männer – ihr seid nicht nur willkommen, sondern ausdrücklich erwünscht! Wer mutig genug ist, darf sich dem närrischen Treiben anschließen.
Außerdem: Kostüm an, Humor mitbringen und vorbeischauen – der Altweiber-Donnerstag in Erle wird bunt.
Das Jahr 2024 war für den DRK-Ortsverein Raesfeld von einem wichtigen Umzug geprägt. Trotz Verzögerungen bei der Fertigstellung der neuen Unterkunft zog der Verein ins Haus der Vereine. Gleichzeitig stiegen die Blutspendezahlen, und das Defibrillatoren-Projekt wurde weiter ausgebaut.
Das Jahr 2024 stand für den DRK-Ortsverein Raesfeld im Zeichen des Umzugs. Der Verein verließ das Provisorium im Haus Epping und zog in das neue DRK-Haus an der Weseler Straße im Haus der Vereine. Baufehler verzögerten die Fertigstellung der neuen Unterkunft. Der Ortsverein rechnet mit der Fertigstellung in den kommenden Monaten. Anschließend soll die neue Unterkunft bei einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Mitgliederversammlung im neuen Haus der Vereine
Trotz der Verzögerungen fand die Mitgliederversammlung 2024 in den neuen Schulungsräumen im Haus der Vereine statt. Mitte November zog der Verein an einem Wochenende vom 15. bis 17. November um und richtete sich vorläufig ein.
Wiederwahlen und Ehrungen
Bei der Versammlung bestätigten die Mitglieder Elke Brockhoff als Beisitzerin, Timo Penassa als Rotkreuzleiter, Roland Hörning als stellvertretenden Vorsitzenden und Ralf Weiland als Vereinsarzt in ihren Ämtern.
Neben Berichten zur Kassenlage, dem Wirtschaftsplan und dem Rückblick auf das Jahr 2024 ehrte der Verein langjährige Mitglieder: Julia Epping, Heike Hofmann und Karina Uhlenbrock für 25 Jahre sowie Roland Hörning für 40 Jahre Mitgliedschaft.
Blutspendetermine mit positivem Trend
Der Ortsverein steigerte trotz bundesweit rückläufiger Spenderzahlen die Teilnehmerzahlen bei den 13 Blutspendeterminen in Raesfeld und Erle. Werner Schneider wurde für seine 200. Blutspende geehrt. Aus diesem Anlass verloste der Verein bei zwei Blutspendeterminen Essensgutscheine im Wert von jeweils 200 Euro.
Defibrillatoren-Projekt wächst weiter
Die Initiative „Herzsicher in der Gemeinde Raesfeld“ entwickelte sich 2024 weiter. Der Verein installierte zusätzliche Defibrillatoren an neuen Standorten. Langfristig sollen 50 Geräte die Sicherheit im Notfall erhöhen. Bereits jetzt gehört Raesfeld zu den bestausgestatteten Gemeinden im Kreis Borken. Auch 2024 kamen die Defibrillatoren mehrfach zum Einsatz. Interessierte Sponsoren können sich an den Ortsverein wenden.
Mitgliederentwicklung und Jugendrotkreuz
Der DRK-Ortsverein zählt aktuell rund 50 aktive Mitglieder in der Bereitschaft und der Blutspende-AG. Im Jugendrotkreuz engagieren sich 60 Kinder und Jugendliche in drei Gruppen, unter anderem im Schulsanitätsdienst an der Julia-Koppers-Schule. Zudem unterstützen 600 Fördermitglieder den Verein finanziell.
Jugendrotkreuz begeistert mit Zeltwochenende
Das Jugendrotkreuz bot 2024 zahlreiche Aktionen an. Besonders das beliebte Zeltwochenende war nach zwei Tagen ausgebucht.
Erste-Hilfe-Angebote und Sanitätsdienste
Neben Sanitätsdiensten organisierte der Verein zahlreiche Erste-Hilfe-Kurse, Defibrillator-Trainings sowie Erste-Hilfe-Abende für Vereine und die Öffentlichkeit. Ergänzend fanden interne Fortbildungen statt.
Weitere Informationen bietet der DRK-Ortsverein Raesfeld unter www.drkraesfeld.de sowie auf Facebook und Instagram.
Briefwahl im Wahlkreis 125: Hohe Beteiligung erwartet. Briefwahlanträge sind bis Freitag, 21. Februar 2025, um 15 Uhr möglich.
Bei der Bundestagswahl 2025 rechnet der Wahlkreis 125 (Borken II) erneut mit einer hohen Zahl an Briefwählerinnen und -wählern. Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster, als Kreiswahlleiter zuständig, weist darauf hin. Die Zahl der Briefwähler steigt seit Jahren kontinuierlich.
2021 nutzten 67.943 der damals 201.103 Wahlberechtigten die Briefwahl, das entsprach 33,8 Prozent. Aktuelle Antragszahlen zeigen, dass sich dieser Trend fortsetzt.
Bereits 50.983 Anträge auf Briefwahl eingegangen
Bis zum Stichtag 12. Februar 2025 beantragten im Wahlkreis 125, der die Städte und Gemeinden Bocholt, Borken, Gescher, Heiden, Isselburg, Raesfeld, Reken, Rhede, Stadtlohn, Südlohn, Velen und Vreden umfasst, bereits 50.983 Menschen einen Wahlschein. Das entspricht 26 Prozent der insgesamt 201.132 Wahlberechtigten. Unter ihnen befinden sich 7.635 Erstwählerinnen und Erstwähler, die erstmals bei einer Bundestagswahl abstimmen dürfen.
Foto: Petra Bosse
Wahlbenachrichtigungen angekommen
Die Wahlbenachrichtigungen sind inzwischen an alle Wahlberechtigten verschickt worden. Wer seine Benachrichtigung nicht erhalten hat, sollte sich umgehend mit dem Wahlamt am Wohnort in Verbindung setzen. Darauf macht Dr. Hörster aufmerksam.
Die Wahlbenachrichtigung informiert darüber, in welchem Wahllokal die Stimmabgabe am 23. Februar möglich ist. Außerdem enthält sie Hinweise zur Beantragung der Briefwahlunterlagen. Die Beantragung kann schriftlich oder persönlich erfolgen, telefonisch ist dies nicht möglich.
Briefwahl bequem beantragen
Auf den Wahlbenachrichtigungen befindet sich in der Regel ein personalisierter QR-Code. Beim Scannen des Codes werden die persönlichen Angaben direkt übernommen, was die Antragstellung erleichtert. Zusätzlich stehen die Online-Portale der Kommunen zur Verfügung.
Wer die Briefwahlunterlagen per E-Mail beantragen möchte, gibt Familienname, Vorname, Geburtsdatum und Anschrift an. Alternativ kann der auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung aufgedruckte Antragsvordruck ausgefüllt und an das Wahlamt geschickt werden.
Vorzeitige Briefwahl vor Ort nutzen
Da die Bundestagswahl vorgezogen wurde, sollten die Wahlberechtigten die Postlaufzeiten im Blick behalten. Weil die Zeit für die Briefwahl knapp ist, empfiehlt der Kreiswahlleiter die Briefwahl vor Ort. Denn durch den vorgezogenen Wahltermin gibt es einen kürzeren Zeitraum, in dem die Briefwahl stattfinden kann. Vor diesem Hintergrund weist der Kreiswahlleiter erneut auf die Möglichkeit der sogenannten Briefwahl „vor Ort“ hin, die alle Kommunen im Wahlkreis in den zwei Wochen vor der Wahl anbieten.
Fristen einhalten
Briefwahlanträge sind bis Freitag, 21. Februar 2025, um 15 Uhr möglich. Der Kreiswahlleiter empfiehlt, die Unterlagen frühzeitig zu beantragen, um Bearbeitungs- und Postlaufzeiten einzuplanen. Die ausgefüllten Wahlunterlagen sollten rasch zurückgeschickt oder direkt im Wahlbüro abgegeben werden. Wichtig ist, dass der rote Wahlbrief spätestens am Sonntag, 23. Februar 2025, bis 18 Uhr bei der zuständigen Stelle eingeht.
Briefwahlunterlagen für Dritte abholen
Mit einer schriftlichen Vollmacht können Bürgerinnen und Bürger die Briefwahlunterlagen auch für andere Personen beantragen und abholen. Bevollmächtigte dürfen die Unterlagen jedoch für höchstens vier Wahlberechtigte abholen.