Die Familienforscher im Heimatverein Raesfeld verfolgen seit einiger Zeit ein ehrgeiziges Projekt: Sie erstellen ein Ortsfamilienbuch für Raesfeld. Unter der Leitung von Josef Schnieder, einem Familienforscher aus Nottuln, arbeiten sie intensiv an der Weiterentwicklung dieser Sammlung.
Dabei erfassen und verknüpfen sie alle verfügbaren Daten, die nicht dem Datenschutz unterliegen, um die Familiengeschichte des Ortes detailliert zu dokumentieren.
Historische Daten als Grundlage
Die Genealogen nutzen Abschriften der Kirchenbücher der Katholischen Kirchengemeinde St. Martin, die sie bereits vor Jahren vollständig transkribiert haben. Ergänzt werden diese Informationen durch Digitalisate von Standesamtsurkunden ab 1874, Abschriften von Sterbeurkunden und Totenzetteln. Mithilfe eines Genealogieprogramms bereiten sie die Daten so auf, dass am Ende eine fundierte und nachvollziehbare Sammlung entsteht. Geplant ist, das Ortsfamilienbuch in Buchform zu veröffentlichen.
Hoher Aufwand für ein präzises Ergebnis
Die Aufarbeitung der Daten erfordere viel Sorgfalt, heißt es. Neben der Verknüpfung von Familien und Ahnenlinien müssen alle Einträge mit konkreten Quellennachweisen belegt werden. Diese Aufgabe sei zeitintensiv und stellt hohe Anforderungen an die Genauigkeit.
Workshop zur Programmnutzung
Um die Arbeitsweise weiter zu optimieren, trafen sich die Genealogen zu einem Workshop. Familienforscher Josef Schnieder aus Nottuln leitete die Schulung im Museum am Schloss. Anhand konkreter Beispiele nahmen die Teilnehmer Datenergänzungen, Korrekturen und Verschmelzungen einzelner Personen vor. Ziel war es, die Nutzung des Genealogieprogramms zu vertiefen und mögliche Fehlerquellen zu minimieren.
Sorgfalt vor Schnelligkeit
Allen Beteiligten wurde deutlich: Wer ein fundiertes und zuverlässiges Ortsfamilienbuch erstellen will, muss genau arbeiten. Der Leitsatz der Gruppe lautet daher: Genauigkeit geht vor Schnelligkeit. Die ersten Zwischenergebnisse in Form von Vorabdrucken sind vielversprechend und dienen als Grundlage für die nächsten Arbeitsschritte.
Motivation bleibt hoch
Bis das Projekt abgeschlossen ist, wird noch mehr als ein Jahr vergehen. Doch die Genealogen sind überzeugt, ihr Ziel zu erreichen. Ihre Motivation bleibt ungebrochen, und sie setzen ihre Arbeit mit großem Engagement fort.



























