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Hasenpest in Rhede nachgewiesen

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Kontakt mit verendeten Tieren vermeiden – Funde sofort melden – Bestätigter Nachweis in Rhede

In Rhede wurde bei einem verendeten Feldhasen die Hasenpest (Tularämie) nachgewiesen. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe bestätigte den Befund. Die Krankheit, ausgelöst durch das Bakterium Francisella tularensis , betrifft vor allem wildlebende Hasen und Wildkaninchen.

Symptome der Hasenpest

Infizierte Tiere zeigen Schwäche, Mattigkeit, Abmagerung und ein auffälliges Verhalten, etwa den Verlust des Fluchtreflexes.

Übertragung auf Menschen und Tiere

Die Hasenpest kann auf Menschen und andere Tiere übergehen. Deshalb sollten verendete Feldhasen oder Wildkaninchen nicht berührt werden. Hundehalterinnen und Hundehalter sollten ihre Tiere angeleint lassen.

Meldepflicht und Vorgehen bei Fonds

Jeder nachgewiesene Sturz ist meldepflichtig, sowohl bei Menschen als auch bei Tieren. Die Krankheit tritt nur vereinzelt auf. Wer einen toten Feldhasen findet, sollte sofort den zuständigen Revierpächter informieren. Falls dieser nicht bekannt ist, hilft die Untere Jagdbehörde des Kreises Borken weiter (Ansprechpartner: Norbert Kortstegge, Tel. 02861/681-3029). Das Veterinäramt des Kreises Borken kann dann eine Untersuchung veranlassen.

Mehr zur Hasenpest unter www.kreis-borken.de/hasenpest

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