StartGemeinde RaesfeldRaesfeld: Briefwähler ohne Unterlagen sollen sich im Wahlbüro melden

Raesfeld: Briefwähler ohne Unterlagen sollen sich im Wahlbüro melden

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Ersatzunterlagen für Briefwähler notwendig

Briefwähler, die ihre Wahlunterlagen nicht erhalten haben, können am Wahlsonntag nicht im Wahllokal wählen. Damit sie ihre Stimme abgeben können, müssen sie sich vorab im Wahlbüro der Gemeinde Raesfeld melden und Ersatzunterlagen beantragen. Das Wahlbüro weist in der Woche vor der Wahl nochmals auf dieses Vorgehen hin.

Kontaktaufnahme bei fehlenden Unterlagen

„Wir erhalten vereinzelt Anfragen von Briefwählern, deren Unterlagen nicht angekommen sind. Diese Wähler können nicht einfach ins Wahllokal gehen. Wir bitten alle, die ihre Unterlagen nicht erhalten haben, sich umgehend bei uns zu melden“, sagt Claudia Wiemer aus dem Rathaus.

Das Wahlbüro stellt in diesen Fällen neue Wahlunterlagen aus und erklärt die ursprünglich versendeten Wahlbriefe für ungültig.

Fristen für Ersatzunterlagen und Briefwahl

Briefwähler müssen Ersatzunterlagen bis spätestens Samstagmittag um 12.00 Uhr im Rathaus beantragen. Diese Frist ist gesetzlich festgelegt und kann nicht verlängert werden. Das Wahlbüro öffnet am Samstag extra von 10.00 bis 12.00 Uhr für solche Anliegen.

Wähler können die Briefwahl in der Woche vor der Wahl noch bis Freitag beantragen. „Wir raten jedoch, Anträge direkt im Briefwahlbüro zu stellen und am besten gleich dort zu wählen“, sagt Claudia Wiemer. Die Frist für die Beantragung der Briefwahl endet am Freitag, 21. Februar, aufgrund einer gesetzlichen Änderung bereits um 15.00 Uhr. „Gerade Last-Minute-Briefwähler sollten diese neue Frist beachten“, betont das Wahlbüro. Bei vergangenen Wahlen war die Beantragung noch bis 18.00 Uhr möglich.

Nach Freitagnachmittag sind Anträge nur noch in Ausnahmefällen möglich, etwa bei plötzlicher Erkrankung. Erkrankte Wähler können bis zum Wahlsonntag um 15.00 Uhr einen Antrag stellen. Eine bevollmächtigte Person darf die Unterlagen dann abholen.

Wahlbriefe rechtzeitig einwerfen

Damit die Stimmen gezählt werden, müssen die Wahlbriefe bis Sonntag um 18.00 Uhr im Rathaus eingehen. Wähler können die Wahlbriefe bis zu diesem Zeitpunkt in den Hausbriefkasten am Haupteingang des Rathauses werfen. Wer die Unterlagen per Post verschickt, sollte den Brief spätestens am Donnerstag aufgeben oder in einen gelben Briefkasten einwerfen, um eine pünktliche Zustellung sicherzustellen.

Hohe Nachfrage nach Briefwahl

Die Gemeinde Raesfeld hat bisher 2808 Briefwahlanträge bearbeitet. Damit bleibt das Interesse an der Briefwahl auf einem erwartungsgemäß hohen Niveau. Ein neuer Rekord wie zur Bundestagswahl 2021, als 3760 Raesfelder per Brief wählten, ist jedoch nicht zu erwarten.

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