Am Samstagvormittag war es endlich so weit: Der DRK-Ortsverein Raesfeld begann pünktlich um 9 Uhr mit dem Umzug vom ehemaligen Hotel Epping in die neuen Räumlichkeiten im Haus der Vereine.
Der gesamte Inhalt des alten Standortes musste dabei komplett transportiert werden – eine echte Herausforderung.

Große Aufgabe: Alles musste bewegt werden
Rund 20 engagierte Helferinnen und Helfer packen tatkräftig an, um das Inventar sicher an den neuen Standort zu bringen. Dabei galt es, unzählige Kisten zu packen, Regale und Schränke abzubauen, die Möbel einzuladen und am Zielort wieder aufzubauen, oder zum Bauhof zu bringen. Es herrscht geschäftiges Treiben, um die Logistik möglichst effizient zu bewältigen.

„Es wird auch Zeit“, stellte Michael Weddeling, der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, mit Nachdruck fest. Der Umzug sei dringend notwendig gewesen, da das bisherige Gebäude durch Wassereinbrüche, eine defekte Heizung und weitere Mängel nicht mehr nutzbar war. Außerdem steht der Abriss des Gebäudes kurz davor.

Rückblick und aktuelle Herausforderungen
Seit Dezember 2018 war der Ortsverein im ehemaligen Hotel Epping untergebracht. Von Anfang an war jedoch klar, dass diese Orte keine dauerhafte Lösung bieten würden. Dass sich der Umzug so lange verzögert hat, überraschte selbst den Vorsitzenden. Nun steht eine intensive Phase an: Bis zur nächsten Woche soll der Umzug abgeschlossen sein, auch wenn noch viele Aufgaben zu bewältigen sind.
„Als Übergangslösung nutzen wir provisorisch die Halle der Julia-Kopper-Gesamtschule“, erklärte Weddeling. Diese dienen vorübergehend auch als Ersatz für Schulungsräume. Der Fokus liege darauf, den laufenden Betrieb – insbesondere Erste-Hilfe-Kurse – während der Umzugsphase sicherzustellen.

Arbeiten im neuen Gebäude
Im Haus der Vereine sind noch zahlreiche Arbeiten erforderlich. Roland Hörning, der vor Ort die angelieferten Gegenstände entgegennahm, erläuterte: „Es müssen noch Elektrokabel verlegt werden. Bis jetzt haben wir nur eine kleine Beleuchtung. Außerdem fehlt noch ein Lüftungslager, und es stehen Verputzarbeiten, Fliesenverlegungen und weitere kleine Arbeiten an.“

Besonders dringlich sei die Fertigstellung aufgrund der bevorstehenden Weihnachtszeit und bevorstehender Veranstaltungen wie dem Adventsmarkt. „Das bringt zusätzliche logistische Herausforderungen mit sich“, betonte Weddeling. Dennoch zeigte er sich optimistisch, den Zeitplan einhalten zu können, trotz des aktuellen Chaos.

Neuanfang mit moderner Ausstattung
Der Umzug sei auch eine Gelegenheit zur Modernisierung. „In den letzten acht Jahren hat sich einiges angesammelt, was wir teilweise entsorgen können“, so Weddeling. Am neuen Standort wird es eine komplett neue Küche geben, dazu moderne Schränke für den Sanitätsbereich, fahrbare Tische und verschiedene Sortiersysteme. Diese Neuerungen ermöglichen es, die Möglichkeiten flexibler zu nutzen und besser mit anderen Gruppierungen im Jugendhaus zusammenzuarbeiten.




























