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Leute im Fokus – Ilona Schmidt

Ilona Schmidt, Jahrgang 1953, lebt seit 1978 in Erle.

Die vierfache Mutter ist seit 1975  Lehrerin an der Silvesterschule und seit fünf Jahren Rektorin. Eine ihrer Schwächen ist  ihr Kater Gertrud.

Darüber hinaus bezeichnet sich die Schulleiterin als lesesüchtig, und manchmal liest sie rekordverdächtige drei Bücher gleichzeitig.

Leute im Fokus Ilona Schmidt

Ruhepausen scheint ein Fremdwort für die Leseratte zu sein, denn  in ihrer Freizeit kommt die Feder raus und dann werden Kurzgeschichten geschrieben.

Das ist aber nicht alles, denn Gartenarbeit und PC stehen ebenfalls noch auf ihrer Beschäftigungsliste, die Spaß macht.

Neueröffnung – MVM Filiale ab Freitag auch in Raesfeld

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Am Freitag, 7. Januar 2011 wird in Raesfeld, Borkener Straße (ehemals Betten Hüppe)  die neue Filiale der  MVM  um 15:00 Uhr eröffnet.

Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung.

Werner Schlüß freut sich auf Ihren Besuch!

Die Heiligen Drei Könige – Volksfrommes Brauchtum – Erler Kinder folgten heute diesem Brauch

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Immer pünktlich am 6. Januar ziehen die Heiligen Drei Könige von Haus zu Haus und segnen nach altem Brauch  die Häuser.   Auf den Türsturz zeichnen die Sternsinger mit der geweihten Kreide das jahresbezogene Zeichen 20*C+M+B*05. CMB. Das bezeichnet einerseits die Heiligen Drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar, andererseits deutet man es auch als „Christus Mansionem Benedicat“ hin. Das volksfromme Brauchtum zeigt, dass unsere Vorfahren die Macht der Heiligen Drei Könige außerordentlich hochgeschätzt haben.

Sie unterstellten den drei Magiern, Schutz zu verleihen und Unglück abwehren zu können. Am Niederrhein schrieb man das Dreikönigszeichen auch auf Papier und heftete es an die Tür oder man nahm dazu den so genannten Dreikönigszettel her. In Norddeutschland hat sich die Begründung für dieses Tun in der Redeweise erhalten, „denn sie lassen nicht ein, was quad ist“, d. h. das Dreikönigszeichen weist die Dämonen ab.

Bis vor dem Zweiten Weltkrieg zeichneten am Dreikönigsabend der Hausvater, ein Geistlicher oder der gewählte Bohnenkönig am Türsturz von Wohnhäusern, Scheunen und Ställen, an einzelnen Räumen und sogar an Kirchen das Dreikönigszeichen an. Von der Nachkriegszeit an vollzogen die Sternsinger dieses Ritual

Leute im Fokus – Reinhard G. Nießing

Reinhard, Gerhard Nießing, Jahrgang 1954: Mensch – Politiker a.D. – Fotograf

Glücklicher Familienmensch, Vater von drei Kinder, ein Geschenk seiner Jugendliebe namens Betty. Raesfelder Urgestein, bodenständig, erdverbunden, wertkonservative Geisteshaltung, aber nicht altmodisch (lacht).

Politisch engagiert in der CDU Fraktion. Ab 1994 als Direktkandidat im Rat der Gemeinde Raesfeld. Freund unverblümter Worte, meistens zu lang, (lacht) und Feind parteipolitischer Denkstrukturen. Legte im Jahre 2009 sein Mandat nieder mit der Begründung: „Fünfzehn Jahre sind genug des Guten, Demokratie lebt vom Wechsel.“

Leute im Fokus Reinhard G. Nießing

Der Fotograf Reinhard G. Nießing, Namenskürzel „rgn“, zeigte bereits in jungen Jahren sein Interesse an der Fotografie. Es fasziniert ihn bis heute „Augenblicke für die Ewigkeit“ auf Zelluloid zu bannen. Im Jahre 1983 gründet der selbstständige Industriefotograf das Unternehmen RGN-Industriefotos. Seine Auftraggeber sind vielfältiger Natur.  Firmen aus der hiesigen Region gehören selbstverständlich ebenso dazu. Dem Anspruch, handwerkliche Dienstleistung  gerecht zu werden, ist seine Maxime.

„ Die Seele denkt niemals ohne Bilder“, eine Weisheit Aristoteles, bringt seine Einstellung zur Fotografie auf den Punkt. Das zeigt sich auch durch die Verbundenheit zu Land und Leuten seiner Heimat, deren reizvollste Aspekte er immer wieder gerne mit der Kamera einfängt. Sein Fotobuch, ein Bildband mit dem Titel: „Raesfeld- einfach einladend“, ist ein Beleg für ein gutes Auge und seine kreative Schaffenskraft. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte„, davon ist er überzeugt.

13 Fragen

1. Welche Eigenart gefällt Ihnen an sich besonders?
Meine Verlässlichkeit und Authentizität.

2. Verraten Sie uns Ihr Lieblingszitat?
Die Gedanken sind frei, nur wer Ideen hat – hat Zukunft.

3. Welche Redewendung oder Satz hassen Sie am meisten?
… das bleibt aber unter uns.

4. Worüber können Sie laut lachen?
Über manche meiner Einfälle und über Silvio Berlusconi.

5. Was würden Sie niemals tun?
Niemals nie sagen.

6. Was gibt es in Ihrem Leben, worauf Sie besonders stolz sind?
Auf meine Familie.

7. Was möchten Sie noch einmal ausprobieren?
Fallschirmspringen

8. Welches weltweite Projekt würden Sie als Politiker als erstes in Angriff nehmen?
UN-Gerichtshof gegen Kindesmissbrauch, Korruption und Diktatoren.

9. Drei Bücher, die es wert sind hier erwähnt zu werden?
„Säulen der Erde“, „Bände von Matthias Claudius“, „Raesfeld- wie ich dich mag“ (zurzeit noch in Manuskriptform)

10. In welche Rolle möchten Sie gerne für einige Zeit schlüpfen?
Hagen von Tronje (ein verkannter Held)

11. Wie werden Sie von anderen Menschen gesehen?
hoffentlich vorurteilsfrei und als „schussfest“, im besten Sinne des Wortes.

12. Was sind Sie auf keinen Fall?
einfältig, armselig, intolerant

13. Wenn nicht Deutschland, in welchem Land könnten Sie noch leben?
im Schlaraffenland

Leute im Fokus – Udo Rößing

Unser Ehrenbürgermeister: Von 1975 bis  1995  war Udo Rößing  Gemeindedirektor und  von 1995 bis 2009 Bürgermeister in Raesfeld.

Die Schuldenfreiheit hat die Gemeinde  dem eisernen Willen dieses einzelnen Mannes zu verdanken. Bei seinem Amtsantritt 1975 hatte die fremd verwaltete Kommune mehr als 4 Millionen DM Schulden.
Leute im Fokus Udo Rößing

Zwei Jahrzehnte später hatte Rößing sein Ziel erreicht: Die letzten Schulden  waren 1993/1994 getilgt.

Nach dem Ausscheiden aus seinem Amt ist Udo  Rößing Ehrenbürgermeister von Raesfeld und erhielt für seine Verdienste um die europäische Einheit  in den Niederlanden den  königlichen  Orden der Niederlande  und  ist nun Ritter des Ordens von Oranien-Nassau.

Privat liebt der ehemalige Bürgermeister das Fahrradfahren und das Fotografieren und lebt mit seiner Frau Ursula weiterhin in Raesfeld.

13 Fragen

1.    Welche Eigenart gefällt Ihnen an sich besonders?
Das Bemühen um Ehrlichkeit

2. Verraten Sie uns  Ihr Lieblingszitat?
Man sollte nicht mehr Geld ausgeben als man einnimmt

3. Welche Redewendung, welchen Satz hassen Sie am meisten?
Wo kommen wir denn da hin…?

4. Worüber können Sie laut lachen?
Urkomische Situationen im täglichen Leben, oder auch bei der Arbeit

5.    Was würden Sie niemals tun?
Auf eine hohe Leiter und auf einen Berg steigen

6.      Was gibt es in ihrem Leben, worauf Sie besonders stolz sind?
Stolz nicht, ich würde lieber Zufriedenheit sagen und  die Gradlinigkeit, in der ich mein bisheriges Leben ausrichten konnte.

7.      Was möchten Sie noch einmal ausprobieren?
Eine Kreuzfahrt auf dem Meer; dazu gibt es in diesem Jahr einen kleinen Versuch mit einer Kreuzfahrt auf der Donau.

8.       Welches weltweite Projekt würden Sie als Politiker als erstes in Angriff nehmen?
Die Werte auf der Erde gerecht zu verteilen um die krassen  Gegensätze von Armut und Reichtum auszugleichen

9.      Drei Bücher, die es wert sind hier erwähnt zu werden
„Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt“ von  Helmut Schmidt und Giovanni di Lorenzo, „Der Weg zur Einheit“  von Richard von Weizsäcker

10.   In welche Rolle möchten Sie gerne für einige Zeit schlüpfen?
Ich fühle mich in meinem Dasein wohl, ich brauche keine andere Rolle

11.   Wie werden Sie von anderen Menschen gesehen?
Dass man mit mir auskommen kann

12.   Was sind Sie auf keinen Fall?
humorlos

13.  Wenn nicht Deutschland, in welchem Land könnten Sie noch leben?
In Bayern (lachend).

Eintracht Erle Cup in Raesfeld

Die E-Jugend von Eintracht Erle veranstaltet  auch dieses Jahr, Sonntag, 9.1.2011, wieder  den EINTRACHT ERLE CUP.

Letztes Jahr konnten die Kicker das Turnier und damit den Pokal gewinnen. Der soll nun kräftig verteidingt werden und Fußballer  möchten den erkämpften Pokal nicht einem der anderen sechs Mannschaften überlassen. Das verspricht Spannung!

In diesem  Jahr ist die  Beteiligung sogar international, denn eine Mannschaft aus der Partnerstadt Wehl kommt aus den Niederlanden, und jetzt schon mit  großer Freude erwartet wird. Die Organisatoren und natürlich auch die Spieler hoffen auf ein tolles Turnier in der Raesfelder Mehrzweckhalle.

Das erste Spiel bestreiten unsere Jungs aus Erle gegen Cocordia Wehl um 12.00 Uhr.

Dioxin in Eiern -ein vermeidbarer Skandal

Volle Regale, eine riesige Auswahl an Lebensmittel in den Supermärkten ist der Anblick, an den wir uns gewöhnt haben. Doch zu welchem Preis? Immer noch ein wenig billiger muss das tägliche Fleisch auf unserem Teller sein. Zehn Eier kosten beim Discounter, wenn es hoch kommt, gerade mal 1,99  Euro. Leider ist der Verbraucher an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig. Ein Liter Milch ist billiger als Cola und in keinem  EU- Land sind Lebensmittel so billig wie in Deutschland. Dennoch muss der Bedarf  der Verbraucher gedeckt werden und das geht leider nur mit einer Billigproduktion.

Mal ganz davon abgesehen, dass bei der Massentierhaltung das Tier nicht mehr als Lebewesen gesehen werden kann, muss auch die Fütterung der Tiere gut und günstig sein. Es darf kaum noch etwas kosten und soll dennoch maximal wirken und den  maximalsten Gewinn bringen. Ist doch klar, dass die Qualität auf der Strecke bleibt.  Und was dabei dann raus kommt, ist im Zweifelsfall eine giftige Sache. Und nicht vergessen: Wir essen, was die Tiere fressen. Und mal ganz ehrlich: Womit kann ein Bauer seine Hühner überhaupt noch füttern, wenn er pro Ei weniger als 10 Cent bekommt? Da kann er doch nur Scheiße verfüttern. Vielleicht sollten wir mal umdenken. Nicht jeden Tag, sondern vielleicht nur zweimal die Woche ein Frühstücksei. Dann aber  eins von glücklichen Hühnern  und das darf dann ruhig auch mal  einige Cent teurer sein!

Bussarde im Kampf ums Überleben

Bei so einer dicken geschlossen Schneedecke haben Bussarde kaum eine Chance Mäuse zu fangen. Sie sind deshalb auf Fallwild angewiesen und nehmen dieses auch gerne an. Solange nur ein Bussard da ist läuft alles ruhig und friedlich ab.

Vier Musiker aus vier Nationen gastieren in Raesfeld

Asasello Quartett spielt am Sonntag, 16. Januar um 17 Uhr unter anderem Werke von Mozart und Schumann

Kreis Borken/Raesfeld (pd). Vier Musiker aus vier Nationen haben sich im Jahr 2000 im Asasello Quartett zusammengefunden. Am Sonntag, 16. Januar, gastiert das Ensemble um 17 Uhr auf Einladung des Kulturkreises Schloss Raesfeld im Raesfelder Rittersaal. In seinem Programm stellt das Streichquartett klassische und zeitgenössische Werke gegenüber. Zu hören sein werden das Streichquartett d-moll KV 421 von Wolfgang Amadeus Mozart, das Streichquartett A-Dur op. 41/3 von Robert Schumann sowie „Lightem“ für Streichquartett von Aleksandra Gryka und das Streichquartett Nr. 3 von Sergej Newski.

Das in Basel gegründete Asasello Quartett wurde 2003 in die Meisterklasse des Alban Berg Quartetts in Köln aufgenommen und studierte Neue Musik bei David Smeyers. Die beiden Violinisten Rostislav Kojevnikov aus Russland und Barbara Kuster aus der Schweiz haben sich gemeinsam mit der Polin Justyna Sliwa (Viola) und dem Österreicher Wolfgang Zamastil (Violoncello) in wenigen Jahren ein vielfältiges Repertoire erarbeitet sowie einen hervorragenden Ruf erspielt. Tourneen führten das Quartett unter anderem nach Ungarn, Russland, in die Niederlande und nach England.

Wichtige Impulse gab die Arbeit mit Christophe Desjardins in Paris und Chaim Taub in Tel Aviv sowie der Kontakt zu Komponisten wie Michael Jarrell, Helmut Lachenmann, Heinz Marti und Elsbieta Sikora. Mit der eigenen Konzertreihe „1:1 – Schon gehört?“ profiliert sich das Asasello Quartett seit Herbst 2008 als junges, innovatives Ensemble auch in seiner neuen Heimatstadt Köln. Im September 2009 gewann das Asasello Quartett den zweiten Preis beim ersten Internationalen Kammermusikwettbewerb in Hamburg und setzte sich damit gegen 18 Streichquartette aus der ganzen Welt durch. Das Asasello Quartett ist Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

Der Eintritt für das Konzert mit dem Asasello Quartett kostet für Nichtmitglieder des Kulturkreises 17 Euro, Schüler und Studenten zahlen zehn Euro. Karten können bei der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld im Borkener Kreishaus vorbestellt werden: telefonisch unter 02861 / 82 13 50, per Fax unter 02861/ 82 13 65 sowie per E-Mail an die Adresse [email protected]. Weitere Informationen zum Ensemble gibt es im Internet unter www.asasello-quartett.ch.

Der Workshop für junge Medienmacher zwischen 16 und 20 Jahren im Deutschen Bundestag

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Kreis Borken (pd). Der Deutsche Bundestag lädt gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland mittlerweile zum achten Mal 40 junge Journalistinnen und Journalisten zu einem Workshop nach Berlin ein.

Eine Woche lang werden die Jugendlichen hinter die Kulissen des parlamentarischen und medialen Geschehens in der Hauptstadt blicken. Sie hospitieren in Redaktionen, begleiten Hauptstadt-korrespondenten, diskutieren mit Abgeordneten aller Fraktionen und besuchen Plenarsitzungen im Deutschen Bundestag.

„Bürger, Parlament, Medien — Partizipation zwischen Facebook und Parteibuch“ — ist der Titel der Veranstaltung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden sich mit der Frage auseinandersetzen, wie politische Teilhabe im 21. Jahrhundert aussieht oder aussehen könnte, welche Bedeutung dem Parlament zukommt, welche Rolle dabei das Internet spielt, und sie werden die Themen aus ihrer Perspektive hinterfragen.

Bewerben können sich interessierte Jugendliche im Alter zwischen

16 und 20 Jahren mit einem Artikel oder einem Video-/Audiobeitrag zu einem Thema, das auf der Homepage http://www.jugendpresse.de/bundestag näher erläutert ist. Bei Bedarf können Sie sich auch gerne an die SPD-Abgeordneten Ingrid Arndt-Brauer wenden. Kontaktdaten findet man auf der Internetseite der Abgeordneten unter www.arndt-brauer.de. Bewerbungsschluss ist der 29. Januar 2011.

Der Kreis Borken zahlte im vergangenen Jahr 4,94 Millionen Euro BAföG aus

Förderung für 1.753 junge Frauen und Männer / Kreis ist Ansprechpartner für Jugendliche, die eine schulische Ausbildung absolvieren

Kreis Borken (pd). 1.753 junge Frauen und Männer aus dem Kreis Borken, die eine schulische Ausbildung absolvieren, sind im vergangenen Jahr in den Genuss einer Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gekommen. Damit blieb die Zahl der Geförderten nahezu konstant (2009: 1.742). Auch der Finanzaufwand bewegte sich mit 4,94 Millionen Euro im Rahmen des Jahres 2009 (4,97 Millionen Euro).

Im Zuge einer Gesetzesänderung sind die BAföG-Bedarfssätze zum 1. Oktober 2010 um zwei Prozent und die Freibeträge vom Einkommen der Eltern um drei Prozent gestiegen. Der Förderungshöchstsatz pro Monat beträgt aktuell 645 Euro für Schülerinnen und Schüler und 670 Euro für Studierende. Die Altersgrenze für Masterstudiengänge ist im vergangenen Jahr auf 35 Jahre angehoben worden. Änderungen gibt es zudem für Auszubildende, die ein eigenes Kind unter zehn Jahren ohne Unterbrechung erziehen und während dieser Zeit bis zu höchstens 30 Wochenstunden im Monatsdurchschnitt erwerbstätig sind. Für sie gilt nun nicht mehr die Altersgrenze von 30 Jahren.

Neu ist auch, dass bei einigen Schulformen (insbesondere bei berufsqualifizierenden Berufsfachschulen und bei Fachschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt) die auswärtige Unterbringung ohne weitere Prüfung anerkannt werden kann. „Bisher war es so, dass die auswärtige Unterbringung nur anerkannt werden durfte, wenn von der Wohnung der Eltern aus eine entsprechende zumutbare Ausbildungsstätte in angemessener Zeit nicht erreichbar war und der Auszubildende somit ausbildungsbedingt eine eigene Wohnung nehmen musste“, erklärt der Leiter der zuständigen Abteilung beim Kreis Borken, Wolfgang Heffe. Jetzt gilt: Wer einen Anspruch auf BAföG hat, wenn er bei den Eltern wohnt, dem wird die auswärtige Unterbringung ohne weitere Prüfung anerkannt.

Dies gilt allerdings nicht für den Besuch von weiterführenden allgemeinbildenden Schulen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) sowie für berufsbildende Berufsfachschulen (z. B. Handelsschule, Höhere Handelsschule). Für diese Schulformen besteht kein Anspruch auf BAföG, wenn Schülerinnen und Schüler bei ihren Eltern oder einem Elternteil wohnen. Wenn die Jugendlichen dagegen eine eigene Wohnung haben, bedarf es einer weiteren Prüfung, ob die auswärtige Unterbringung anerkannt werden kann.

Der Kreis Borken ist beim BAföG für alle schulischen Ausbildungen verantwortlich. Für junge Leute, die eine betriebliche Ausbildung absolvieren, besteht unter bestimmten Voraussetzungen ein Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Zuständig hierfür sind die örtlichen Agenturen für Arbeit. Studierende finden ihre Ansprechpartner im Studentenwerk ihrer Hochschule. 65 Prozent des BAföGs trägt der Bund, den Rest die Länder. Das Schüler-BAföG wird in der Regel in voller Höhe als Zuschuss gewährt, muss also nicht zurückgezahlt werden. Bei Studierenden wird der Förderungsbetrag zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Darlehen gewährt. Der Darlehensteil ist frühestens fünf Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer zurückzuzahlen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zuständigen Abteilung im Borkener Kreishaus beraten Interessierte persönlich oder telefonisch unter Tel.: 02861/82-1201, 82-1203, 82-1205 und 82-1264. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.bafoeg.bmbf.de oder auf den Seiten des Kreises www.kreis-borken.de/presselinks.

Vorsorgliche Sperrung von einem Futtermittelhersteller aus dem Kreis Borken

Vorsorglich werden von einem Futtermittelhersteller aus dem Kreis Borken belieferte Höfe „gesperrt“

Dieser Hersteller hatte Fettsäuren aus Schleswig-Holstein bezogen – ob Dioxin-Grenzwert tatsächlich überschritten war, steht aber noch nicht fest

Kreis Borken (pd). Vorsorglich hat jetzt der Kreis Borken auf Anweisung des Landes 38 landwirtschaftliche Betriebe im Kreis Borken „gesperrt“. Darüber hinaus unterliegen ab sofort auch zwei Höfe im Kreis Kleve der „Sperrung“. Ganz überwiegend handelt es sich dabei um schweinehaltende Betriebe. Grund für diese Maßnahme ist, dass die Höfe von einem Futtermittelhersteller aus dem Kreis Borken beliefert wurden, der wiederum für seine Produktion Fettsäuren aus Schleswig-Holstein bezogen hatte. Aus den „gesperrten“ Betrieben dürfen nun bis auf weiteres keine Tiere verbracht werden.

Der Kreis Borken weist ausdrücklich darauf hin, dass bislang noch keine Befunde zur Dioxinbelastung der Fettsäuren und der damit hergestellten Futtermittel vorliegen. Weil noch nicht feststeht, ob Dioxin-Grenzwerte überschritten wurden, habe das Land aus Vorsorgegründen die Sperrung der Betriebe angeordnet. Sobald die Untersuchungsergebnisse vorliegen, werde über das weitere Vorgehen entschieden.
Zum Hintergrund:

Das Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV) ist für die Kontrolle der gewerblichen Futtermittelunternehmen in NRW zuständig, die Kreisverwaltung Borken für die landwirtschaftlichen Betriebe ihres Gebietes.

Leute im Fokus – Ludger Hüging

Ludger Hüging ist seit 25 Jahren im Vorstand der Volksbank Erle. Der gebürtige Raesfelder ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Banker durch und durch? Auf den ersten Blick erweckt das den Anschein, aber Ludger Hüging kann auch anders. Wenn es darum geht, ein Versprechen, einen Preis einzulösen, dann bindet sich der Raesfelder auch schon mal kurzerhand die Schürze um und spielt für einige Stunden Kellner, wie zum Beispiel auf einem Nachbarschaftsfest in der Oestrich.

Gemütlichkeit und Geselligkeit sind dem Banker ebenso wichtig wie Kundenfreundlichkeit, Bilanzen und Kredite.

Raesfeld ist die Heimat von Ludger Hüging. Hier fühlt er sich wohl und genießt nach eigenen Worten täglich die herrliche Parklandschaft und die Weite des Münsterlandes. Halt ein „richtiger Münsterländer“.

13 Fragen

1.   Welche Eigenart gefällt Ihnen an sich besonders?
Bodenständigkeit

2.   Verraten Sie uns  Ihr Lieblingszitat?
Wir machen den Weg frei

3.   Welche Redewendung, Satz hassen Sie am meisten?
…hab ich schon gehört

4.    Worüber können Sie laut lachen?
Einen guten Witz

5.   Was würden Sie niemals tun?
Zum Mond fliegen

6.   Was gibt es in ihrem Leben, worauf Sie besonders stolz sind?
Meine Familie

7.   Was möchten Sie noch einmal ausprobieren?
Eine Kreuzfahrt

8.   Welches weltweite Projekt würden Sie als Politiker als erstes in Angriff nehmen?
Beseitigung/Einschränkung der Hungersnot

9.   Drei Bücher, die es wert sind hier erwähnt zu werden?
„Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land in den Sand setzen“ von Thilo  Sarazzin und die Bibel

10.   In welche Rolle möchten Sie gerne für einige Zeit schlüpfen?
Da fällt mir auf die Schnelle nichts ein!

11.   Wie werden Sie von anderen Menschen gesehen?
Kritisch

12.   Was sind Sie auf keinen Fall?
Unobjektiv

13.  Wenn nicht Deutschland, in welchem Land könnten Sie noch leben?
Kanada

266.385 Fahrzeuge tragen das Kennzeichen BOR

Leichter Anstieg bei den Kfz-Zulassungen im Kreis Borken für das Jahr 2010 / Auslaufen der Abwrackprämie machte sich bemerkbar

Kreis Borken (pd). Die Zahl der Kfz-Zulassungen im Kreis Borken hat im vergangenen Jahr leicht zugenommen. Insgesamt wurden 2010 im Kreisgebiet 60.462 Fahrzeuge zugelassen. Das sind etwa 1,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. 2009 waren 59.733 Fahrzeuge zugelassen worden. Deutlich bemerkbar gemacht hat sich das Auslaufen der Abwrackprämie. Wurden im Vorjahr noch 16.020 fabrikneue Fahrzeuge erstmals für den Verkehr zugelassen, verringerte sich die Anzahl im Jahr 2010 auf 12.525. Das ist ein Minus von 21,8 Prozent. Die Abwrackprämie in Höhe von 2.500 Euro je Fahrzeug war 2009 im Rahmen des Konjunkturpaketes II gewährt worden.

Grund für den insgesamt leichten Anstieg der Kfz-Zulassungen ist aus Sicht von Heinz Beckmann, Leiter der Zulassungsstelle, zum einen die gestiegene Anzahl der Besitzumschreibungen von Fahrzeugen (36.618 in 2009, 38.880 in 2010). Zum anderen gab die Zulassungsstelle im vergangenen Jahr doppelt so viele Ausfuhrkennzeichen aus als im Jahr 2009. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden diese Kennzeichen auch Zoll- oder Exportkennzeichen genannt. Sie werden unter anderem von Herstellern genutzt, um die im Inland produzierten Fahrzeuge oder Fahrzeugaufbauten ins Ausland zu exportieren. Im Jahr 2009 wurden 2.194 Ausfuhrkennzeichen, im Jahr 2010 insgesamt 4.465 dieser Kennzeichen vergeben. „Dadurch hat der Betrieb in den Zulassungsstellen deutlich zugenommen“, berichtet Heinz Beckmann.

Seit dem Jahresbeginn verzichtet die Zulassungsstelle des Kreises Borken bei der Zuteilung eines Ausfuhrkennzeichens auf die generelle Vorführung des Fahrzeuges. Der Grund: Da für das Fahrzeug eine gültige Hauptuntersuchung vorgelegt werden muss, ist dadurch bereits eine Identifizierung durch eine amtliche Prüfstelle gegeben. In begründeten Einzel- oder Verdachtsfällen, zum Beispiel wenn sich das Fahrzeug nicht in Deutschland befindet, kann die Zulassungsstelle sich das Fahrzeug aber weiterhin vor Ort vorführen lassen.

Die Gesamtzahl der Fahrzeuge mit dem Kennzeichen BOR lag am 31. Dezember 2010 bei 266.385. Im Einzelnen handelte es sich dabei um 187.318 Pkw, 64.003 Nutzfahrzeuge, wie Lkw, Anhänger, Traktoren und andere Zugmaschinen, sowie 15.064 Motorräder. Aus der Zeit bis 1975 gehören noch 478 Fahrzeuge mit AH-Kennzeichen (Kreis Ahaus) und 76 Fahrzeuge mit BOH-Kennzeichen (Stadt Bocholt) zum aktuellen Fahrzeugbestand im Kreisgebiet.

„Kundenservice hat in den drei Kfz-Zulassungsstellen des Kreises oberste Priorität“, betont der Zulassungsstellenleiter Heinz Beckmann. Im vergangenen Jahr haben die Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken an einem „interkommunalen Leistungsvergleich“ zwischen mehreren nordrhein-westfälischen Zulassungsstellen teilgenommen und dabei wieder sehr gut abgeschnitten. Unter die Lupe genommen wurden vor allem die Öffnungszeiten, die Wartezeit der Kunden, die durchschnittliche Bearbeitungszeit von Zulassungen sowie die Kosten. Zusätzliche Informationen lieferte eine gleichzeitig durchgeführte Kunden- und Mitarbeiterbefragung in den Zulassungsstellen. „Besonders positiv war dabei, dass die Kunden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgehend gute bis sehr gute Noten für Engagement, Freundlichkeit und Kompetenz ausgestellt haben“, erklärt Beckmann.

Einfluss auf das Tagesgeschäft in der Zulassungsstelle hat eine Änderung, die zum Jahreswechsel in Kraft getreten ist. Ab sofort sind keine Neuzulassungen von Fahrzeugen mit der Emissionsklasse EURO 4 mehr möglich. Betroffen sind Fahrzeuge mit den Schlüssel-Nummern: 0462, 0463, 0464, 0465, 0466, 0467, 0468, 0469 und 0470. Den EMI-Schlüssel seines Fahrzeuges findet der Halter in der EG-Übereinstimmungserklärung (COC-Papier), die für jedes Fahrzeug vom Hersteller zur Verfügung gestellt wird. Es sind allerdings Ausnahmen möglich, zum Beispiel über besondere Genehmigungen der zuständigen Bezirksregierung oder des Kraftfahrtbundesamtes.

Wer seine Zulassung grundsätzlich beschleunigen will, kann im Internet bereits im Vorfeld sowohl sein Wunschkennzeichen als auch einen Termin reservieren. Den Service der Zulassungsstellen im Kreis Borken finden die Bürgerinnen und Bürger im Internet unter www.kreis-borken.de/zulassungsstelle.

Der Kreis Borken warnt vor privaten Anbietern, die mit ähnlich lautenden Adressen im Internet Geschäfte machen wollen. „Sie vermitteln auf ihrer Internetseite dem Verbraucher das Gefühl, dass er sich auf der Online-Service-Seite der Zulassungsstelle oder des Straßenverkehrsamtes befindet“, so Beckmann. „Das ist aber nicht der Fall. Es werden Serviceleistungen angeboten, die teuer zu bezahlen sind, aber in Wirklichkeit dem Verbraucher keine Vorteile bringen.“

Partielle Sonnenfinsternis über Erle

Pünktlich um 9.25 Uhr zogen sich die Wolken zurück und gaben einen wunderbaren Blick auf die Sonne frei. Die partielle Sonnenfinsternis über Erle hielt Fotograf Karlheinz Strötzel im Foto fest. Die Brillen von 1999 kamen erneut zum Einsatz, allerdings mit mehr Erfolg, denn damals war die Sicht leider wegen der sehr schlechten Wetterlage  eingeschrängt und man konnte so gut wie gar nichts erkennen.

Geflogen, gelandet und gefunden -Luftballonwettbewerb 2010

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Die Gewinner des Luftballonwettbewerb beim Sommerfestes 2010 in Erle  hatten nicht nur Glück, dass ihr bunter Ballon so weit geflogen ist, sondern dass sich überhaupt jemand  die Mühe machte,  und  auf die gefundene Karte reagierte. Das alleine finde ich schon  klasse. Und natürlich gab es dann auch noch Preise für die ersten fünf Siegerplätze im Pfarrheim.

Die Sieger  2010 sind:

Platz Name Alter Wohnort Fundort Ballon Entfernung
1 Leonie Esch 11 Erle Hilden 64
2 Hannah Starke 6 Borken Meerbusch 51
3 Niklas Fortmann 15 Raesfeld Meerbusch 50
4 Felix Breil 4 Erle Heiligenhaus 47
5 Emely Jones 12 Erle Issum 43

Auf glatter Fahrbahn in den Graben, eine Person wurde leicht verletzte

Raesfeld (ots) – (pl) Eine 41-jährige Pkw-Fahrerin aus Dorsten befuhr am Sonntag, gegen 19.10 Uhr, die Bundesstraße 224 von Dorsten in Richtung Erle. Auf der eisglatten Fahrbahn geriet ihr Fahrzeug ins Schleudern und rutschte in den Straßengraben. Bei dem Unfall wurde die 14-jährige Beifahrerin aus Dorsten leicht verletzt. Sie konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus in Dorsten wieder verlassen. An dem Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 03.01.2011  14:24 Uhr

Erler Bussard-Ballett -Wettstreit um ein Stück Fleisch-

Die beiden Bussarde auf dem Bild streiten sich um ein kleines Stückchen Fleisch (kann man unten auch sehen). Wie der Name schon sagt fressen die Mäusebussarde am liebsten Mäuse. Die können sie bei einer so dicken geschlossenen Schneedecke aber nur sehr selten erwischen und sind deshalb in den Wintermonaten auf Fallwild oder überfahrenes Tiere angewiesen. Wenn ein Vogel dann mal ein deftiges Stück Frischfleisch  findet, dann lassen die Kollegen nicht lange auf sich warten und wollen von dem Braten auch etwas abhaben. Dies  führt dann häufig schnell zu einer ziemlich rauen Streitereien und im wahrsten Sinne des Wortes  fliegen dann  die Fetzen (Federn).

Genau diese Szenen möchte der Erler Naturfotograf Heinz Nienhaus mit der Kamera einfangen und in einer Fotoserie für den Heimatreport zusammen stellen.  Das aber scheint nicht  ganz so einfach zu sein, weil da einfach alles passen muss, wie mir Heinz Nienhaus berichtete.

Also warten wir geduldig ab und freuen jetzt schon auf die „Erler Bussarde“ im Kampf ums Überleben!
Viele tolle Fotos findet ihr hier auf der Homepage von Heinz Nienhaus www.nienhaus-naturfoto.de

Foto: Naturfotograf Heinz Nienhaus

Eine ganz normale Silvesternacht -Polizei im Einsatz- Bilanz Jahreswechsel 2010/11

Die Polizei des Kreises Borken musste in der Silvesternacht zu 107 (138) Einsätzen ausrücken. Auch bei diesem Jahreswechsel darf man von einer aus polizeilicher Sicht normalen Silvesternacht sprechen. Die Einsatzanlässe im einzelnen in der Zeit vom 31.12.2010, 18:00 Uhr – 01.01.2011, 06:00 Uhr (Einsatzzahlen des Vorjahres in Klammern)

Anzahl der Körperverletzungen: 18 (20)

Anzahl der Sachbeschädigungen: 03 (04)

Anzahl der Eigentumsdelikte: 03 (00)

Anzahl der Ruhestörungen: 09 (13)

Anzahl der Hilfeersuchen: 16 (10)

Anzahl der hilflosen Personen: 03 (09)

Anzahl der Brände: 05 (06)

Anzahl der Randalierer: 11 (10)

Bei den Körperverletzungsdelikten handelte es sich um typische alkoholbedingte „Scharmützel“, wie sie an jedem Wochenende festgestellt werden. Diese wurden auch in der Silvesternacht durch die Polizei konsequent verfolgt.

Auf dem Jöbkesweg in Gronau wurde am 01.01.2011, gegen 00.05 Uhr, aus einer Gruppe von Partygästen, die sich vor einer Gaststätte eingefunden hatte, ein Feuerwerkskörper geworfen, der eine 13-jährige Gronauerin am Auge traf und leicht verletzte. Sie wurde dem Gronauer Krankenhaus zugeführt und von dort nach ambulanter Behandlung entlassen. Der Verursacher steht bislang noch nicht fest. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Gronau in Verbindung zu setzen.

Bei den polizeilich gemeldeten Brandeinsätzen handelte es sich in den meisten Fällen um brennende Altpapierbehältnisse, die vermutlich durch Feuerwerkskörper in Brand gesetzt wurden. Dabei entstanden geringe Sachschäden.

Die überprüften Randalierer waren in den meisten Fällen alkoholisiert. Durch besonnene Gesprächsführung konnten diese zur Ruhe ermahnt werden.

In der Zeit vom 31.12.2010, 06:00 Uhr – 01.01.2011, 06:00 Uhr, wurden durch die Polizei Alkoholkontrollen durchgeführt. Es wurden keine angetrunkenen Fahrzeugführer angetroffen.

In Gronau wurde am 31.12.2010, gegen 22.00 Uhr, ein 20-jähriger Mann aus Gronau festgenommen. Er steht im Verdacht, einen Zigarettenautomaten in Gronau-Epe, Marie Curie Str. „aufgesprengt“ zu haben. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Er wurde nach Vernehmung entlassen.

Nachdem der Eisregen am Silvestermorgen für erhebliche Verkehrsbehinderungen sorgte, entspannte sich die Verkehrslage am Silvesternachmittag deutlich. In der Zeit vom 31.12.2009, 12:00 Uhr – 01.01.2010, 05:00 Uhr ereigneten sich im Kreisgebiet noch 3 witterungsbedingte Verkehrsunfälle. Dabei wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf 9000.- Euro.

Der Hund hat vorgebeugt! 20 Unfälle durch Blitzeis! LKW rutschte in Raesfeld in eine Tankstelle

Durch Blitzeis ereigneten sich im Kreis Borken >20< witterungsbedingte Verkehrsunfälle, bei denen ein geschätzter Gesamtsachschaden von über >50.000< Euro entstand. Viele LKW-Fahrer standen mit ihren Fahrzeugen quer zur Fahrbahn, bzw. kamen nicht von der Stelle. Auf einigen Streckenabschnitten bildete sich eine mehrere zentimeterdicke Eisschicht auf den Straßen, sodass das aufgebrachte Streusalz nicht mehr seine Wirkung entfalten konnte. Zeitweise mussten in Stadtlohn, Epe und Bocholt Straßenabschnitte gesperrt werden. In Raesfeld rutschte ein LKW in ein Tankstellengelände. Hier wird der Sachschaden auf ca. 20.000 Euro geschätzt. Zum Glück wurden bei allen polizeilich bekannten Unfällen keine Personen verletzt. Auch wenn die Temperaturen im Laufe des Tages ansteigen, kann weiterhin überfrierende Nässe nicht ausgeschlossen werden, da der Boden gefroren ist. Es wird dringend darum gebeten, nur notwendige Fahrten mit Kraftfahrzeugen durchzuführen.

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