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4.320 Fahrzeug-Haltern drohte im vergangenen Jahr eine Zwangsstilllegung

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Kreis Borken (pd). 4.320 Fahrzeug-Halterinnen und Fahrzeug-Haltern im Kreis drohte im vergangenen Jahr eine Zwangsstilllegung. Das sind 6,6 Prozent mehr als im Vorjahr. 2009 waren noch 4.052 entsprechende Schreiben verschickt worden. Als Grund für diesen Anstieg sieht der Leiter der Zulassungsstelle des Kreises Borken, Heinz Beckmann, die Anfang 2010 noch nicht überwundene Wirtschaftskrise. „Gerade im Frühjahr herrschte wohl bei einigen Fahrzeugbesitzern Ebbe im Portemonnaie“, so Beckmann.

3.673 Fahrzeughalterinnen und -halter haben im vergangenen Jahr Post vom Fachbereich Verkehr des Kreises Borken erhalten, weil sie sich nicht um den Kfz-Versicherungsschutz gekümmert hatten. Gebührenpflichtige Ordnungsverfügungen verschickte der Fachbereich Verkehr an 317 Fahrzeughalter, die ihre Kfz-Steuer nicht bezahlt hatten (213) oder bei denen das Fahrzeug technische Mängel aufwies (104). Ferner mussten 330 Fahrzeughalter angemahnt werden, den Halterwechsel oder eine Änderung der Anschrift eintragen zu lassen.

Nachdrücklich weist Heinz Beckmann darauf hin, dass ein Kraftfahrzeug nur dann auf öffentlichen Straßen bewegt werden darf, wenn für dieses eine Haftpflichtversicherung besteht. „Grundsätzlich müssen die Fahrzeughalter diesen Versicherungsschutz bei der Anmeldung des Fahrzeugs nachweisen“, so Beckmann. „Wer die Versicherung später aber nicht bezahlt, verliert den Versicherungsschutz.“ Die Versicherer melden ihre säumigen Kunden dem Kreis und die Zulassungsstelle fordert daraufhin die Halterin bzw. den Halter zunächst auf, unverzüglich neuen Versicherungsschutz nachzuweisen. Weil die Fahrzeughalter trotz der Aufforderung keine entsprechenden Versicherungs- oder Steuerzahlungsnachweise vorlegten, mussten die Außendienstmitarbeiter des Kreises Borken in 1.692 Fällen die Fahrzeuge zwangsweise stilllegen, also die Kennzeichen entstempeln und die Fahrzeugscheine einziehen.

Der Zulassungsstellenleiter macht deutlich: „Ein Fahrzeug ohne Versicherungsschutz im Straßenverkehr zu bewegen, ist eine Straftat.“ Wenn mit einem nicht versicherten Fahrzeug ein Unfall verursacht wird, müssen Geschädigte ihre Ansprüche direkt beim Halter, Eigentümer oder Fahrer des Fahrzeugs geltend machen – ein Problem insbesondere dann, wenn dieser zahlungsunfähig ist. „Daher legen wir konsequent jedes Fahrzeug still, für das kein Versicherungsschutz besteht“, unterstreicht Beckmann, „insbesondere um die Verkehrsteilnehmer, die sich rechtmäßig verhalten, zu schützen.“

Bildtext: Heinz Beckmann, Leiter der Zulassungsstelle des Kreises Borken, entstempelt ein Kennzeichen. Das passiert auch bei einer zwangsweisen Stilllegung.

NRW-Wirtschaftsminister Harry. K. Voigtsberger lobt Nachbarschaftsberatung

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In der ehemaligen Reformierten Kirche lies sich NRW-Wirtschaftsminister Voigtsberger am Donnerstag über das Schermbecker Modellprojekt Nachbarschaftsberatung informieren. Lösungen für zukünftige Herausforderungen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sind ein Thema der Regionale 2016 im westlichen Münsterland und auf der Rundreise des Ministers.

Frau Professor Bienstein von der Universität Witten-Herdecke zeigte dem hohen Besuch mit seiner Delegation die Wichtigkeit rechtzeitigen Handels auf: „Auch die Menschen im ländlichen Raum brauchen weiterhin verlässliche Versorgungs-strukturen vor Ort. Dabei wird die Nachbarschaftsberatung mit einer qualifizierten Steuerung eine zentrale Rolle für den Wunsch aller Bürger nach einem möglichst langen Leben in den eigenen vier Wänden haben!“

NRW-Wirtschaftsminister Voigtsberger zeigte sich beeindruckt von der Schermbecker Initiative und begrüßte das bürgerschaftliche Engagement. Deutlich wurde, wie der Funke auf die ersten Gemeinden der Regionale 2016 übergesprungen ist, da sich das Schermbecker Modell speziell für den ländlichen Raum eignet.

Bürgermeister Grüter dankte für das Interesse und den Besuch des Ministers, der Landräte der Kreise Borken und Coesfeld, der Bürgermeisterkollegen und der Geschäftsführerin der Regionale 2016 und zeigte sich überzeugt, dass von der Zusammenarbeit der Kommunen alle profitieren werden.

Kreis Borken sperrt Betrieb, der möglicherweise mit Dioxin belastetes Futter verwendet hat

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Schlachtprobe soll Belastung klären / Insgesamt sind im Kreis Borken zurzeit zwei Betriebe gesperrt

Kreis Borken (pd). Am Freitag (14.01.2011) hat der Kreis Borken einen schweinehaltenden Betrieb gesperrt, der im November und Dezember 2010 mit möglicherweise dioxinbelastetem Futter beliefert worden war. Das Futter war in Niedersachsen produziert worden. Da von dem betroffenen Futter keine Restbestände im Betrieb vorhanden sind, soll in der kommenden Woche eine Schlachtprobe klären, ob das Fleisch der Tiere verwendet werden kann. Der Betrieb hat das Futter nur an Ferkel verfüttert hat, sodass noch kein Fleisch der betroffenen Tiere in den Handel gekommen ist.

Damit sind im Kreis Borken zurzeit zwei schweinehaltende Betriebe gesperrt. Der zweite Hof hatte ebenfalls Futtermittel, das möglicherweise belastet sein könnte, von einem Hersteller aus Niedersachsen bezogen. Hier stehen die Analyseergebnisse der Futtermittel und einer Schlachtprobe noch aus. Deshalb dürfen aus diesem Betrieb seit dem 7. Januar keine Tiere verbracht werden.

Leute im Fokus – Karlheinz Strötzel aus Erle

Viele Erler kennen Karlheinz Strötzel zwar vom Sehen, aber eigentlich lebt der gebürtige Dortmunder doch eher vom Dorfgeschehen zurückgezogen.

Der Diplom-Designer studierte an der FH in Dortmund und Braunschweig (HbK) und arbeit nun als Fotograf und Bildungsreferent bei der Landesabeitsgemeinschaft Kunst und Medien NRW e.V.

Gesucht und gefunden! Schützenfest Erle 2008

Udo Rößing und Andreas Grotendorst

Wer sucht der findet: Getreu diesem Motto startete ich eine Suchaktion und fand diese Fotos vom Schützenfest in Erle.

Gut erinnern kann ich mich noch an die „goldenen Schüsse“ von Udo Rößing Bürgermeister a. D. und unserem heutigen Bürgermeister Andreas Grotendorst. Beide sicherten sich mit einem gezielten Treffer Reichsapfel und Zepter.

Der Blog „Heimatreport“ entstand erst im Oktober 2008. Feste und Aktuelles sind deshalb auch erst ab diesem Zeitpunkt online.

 

Bürgermeisterzusammenkunft der schuldenfreien NRW-Kommunen in Reken

Auf Einladung von Bürgermeister Heiner Seier haben sich die Bürgermeister der acht schuldenfreien NRW-Kommunen am Mittwoch, 12.01.2011, im Rekener Rathaus zu einem Gedanken- und Informationsaustausch getroffen.

Von den 396 Kommunen in Nordrhein-Westfalen sind noch 8 Städte und Gemeinden schuldenfrei. Es sind die Stadt Breckerfeld, Gemeinde Issum, Stadt Langenfeld, Gemeinde Niederzier, Stadt Olfen, Gemeinde Raesfeld, Gemeinde Reken und die Gemeinde Roetgen.

In der Bürgermeisterrunde wurde über den aktuellen Sachstand des Gemeindefinanzierungsgesetzes (GFG) 2011 und dessen Auswirkung auf die einzelnen Städte und Gemeinden diskutiert. Der aktuelle Gesetzentwurf zum GFG 2011 beinhaltet eine nicht akzeptable Umverteilung zu Ungunsten der Kommunen im ländlichen Raum, die ab dem Jahr 2011 Millionenbeträge verlieren. Trotz Schuldenfreiheit kann keine der acht Kommunen einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen.

Ergebnis der Zusammenkunft ist die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft. Zudem soll kurzfristig ein Treffen mit dem Innenminister des Landes NRW, Ralf Jäger, in Düsseldorf verabredet werden, um die Sorgen und Nöte vorzutragen.

„Raesfeld ist die einzige Kommune in NRW, die seit über 17 Jahren schuldenfrei ist. Das schaffen wir nur durch konsequentes Sparen und umsichtiges Haushalten. Wenn mit der Reform des GFG 2011 selbst in einer Gemeinde wie Raesfeld kein Haushaltsausgleich möglich ist, muss das System insgesamt überdacht werden“, sagt Bürgermeister Andreas Grotendorst. „Ansonsten werden auch wir unsere Bürger über kurz oder lang mit Steuererhöhungen belasten müssen. Das würde bedeuten, dass die Raesfelder die Zeche für andere zahlen.“

Im Bild: Die Bürgermeisterrunde der schuldenfreien Kommunen NRWs: Andre Dahlhaus (Kämmerer der Stadt Breckerfeld), Manfred Eis (Bürgermeister (BM) der Gemeinde Roetgen), Hermann Heuser (BM Gemeinde Niederzier), Gerhard Kawaters (BM Gemeinde Issum), Heiner Seier (BM Gemeinde Reken), Josef Himmelmann (BM Stadt Olfen), Andreas Grotendorst (BM Gemeinde Raesfeld) und Frank Schneider (BM Stadt Langenfeld).

Hoher Besuch bei der Regionale 2016 – Antrittsbesuch von NRW-Wirtschaftsminister Voigtsberger

Seit rund einem halben Jahr ist Harry K. Voigtsberger Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Jeder der Themenbereiche, die der Minister vertritt, ist für die Regionale 2016 im westlichen Münsterland im Hinblick auf die Förderung zukünftiger Regionale-Projekte von außerordentlicher Bedeutung. Zudem kommen aus dem Ministerium die Fördermittel für die Regionale 2016 Agentur – gute Gründe, Minister Voigtsberger jetzt ins westliche Münsterland einzuladen.

Bei einer Rundreise durch einen Teil des westlichen Münsterlandes erhielt Minister Voigtsberger Einblicke in die zentralen Themenfelder, in denen die Regionale 2016 mit innovativen Strategien und Projekten nach Lösungen für die zukünftigen Herausforderungen der Region sucht. So will sie durch Projekte zum Beispiel den Wirtschaftsstandort westliches Münsterland weiterentwickeln, die Ortskerne stärken, die unterschiedlichen Ansprüche an die Fläche in Einklang bringen und beispielhaft erarbeiten, wie sich die Nahversorgung in Zeiten des demografischen Wandels auch in kleinen Orten sichern lässt.

Ernst-Christoph Grüter (Bürgermeister Gemeinde Schermbeck), Harry K. Voigtsberger)

Die Landräte Konrad Püning (Kreis Coesfeld) und Dr. Kai Zwicker (Kreis Borken) sowie weitere Mitglieder des Aufsichtsrates der Regionale 2016 Agentur ließen es sich nicht nehmen, den Minister auf seiner Reise durch die Region zu begleiten. Diese begann in Dülmen mit einer Besichtigung des umgenutzten Areals der ehemaligen Textilfabrik Bendix und führte dann – vorbei am Merfelder Bruch, wo das Thema Kulturlandschaftsentwicklung behandelt wurde – nach Schermbeck. Hier stand das Modellprojekt „Nachbarschaftsberatung“ im Mittelpunkt, das aufzeigt, wie mit bürgerschaftlichem Engagement alten Menschen ein selbstbestimmtes Leben in ihrem gewohnten Umfeld ermöglicht werden kann. Letzte Station der kurzen Rundreise war ein Besuch der d.velop AG in Gescher, die Software für das Dokumentenmanagement von Unternehmen entwickelt.

Im abschließenden Gespräch in der Geschäftsstelle der Regionale 2016 Agentur in Velen unterstrichen Landrat Konrad Püning und Landrat Dr. Kai Zwicker stellvertretend für alle Kommunen im westlichen Münsterland den festen Willen der Region, die Regionale 2016 als besondere Chance zur Zukunftssicherung zu nutzen. Gleichzeitig mahnten sie die Unterstützung des Landes an: „Wir fordern eine verlässliche finanzielle Absicherung der Regionale 2016 und der Projekte, die hier entwickelt werden“, so Landrat Püning.

In diesem Zusammenhang verwies Landrat Dr. Zwicker noch einmal auf das strukturpolitische Positionspapier, das die Regionale 2016 und die Regionale 2013 in Südwestfalen als gemeinsame westfälische Position gegenüber dem Land formuliert haben. Dieses Dokument, das Minister Voigtsberger im Oktober 2010 stellvertretend für die Landesregierung entgegengenommen hatte, beschreibt die zentralen Ziele, die die beiden Regionen mit ihren Regionalen verfolgen und benennt auch einen klaren Rahmen für den Bedarf an Fördermitteln. Demnach seien etwa 100 Millionen Euro für die Umsetzung von Regionale-Projekten im westlichen Münsterland erforderlich.

Minister Voigtsberger unterstrich daraufhin die Bedeutung der Regionalen aus Landessicht: „Das Land hat großes Interesse am Erfolg der Regionale 2016 und wird sein Möglichstes tun, um das westliche Münsterland zu unterstützen!“ Im Hinblick auf die aus der Region geforderte Größenordnung einer Landesförderung für die Umsetzung von Projekten verwies er auf derzeit laufende Gespräche seines Ministeriums mit anderen Ressorts der Landesregierung, die auch für eine Förderung von Regionale-Projekten in Frage kommen. Ein Ergebnis dieser Verhandlungen sei voraussichtlich in wenigen Wochen zu erwarten.

Hintergrund

Die Regionale ist ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Wettbewerb an Regionen vergeben wird. Diese erhalten damit die besondere Chance, in selbst gewählten Themenfeldern strukturwirksame Projekte zu planen, umzusetzen und sich selbst nach innen und außen zu präsentieren. Dabei sollen die Qualitäten und Eigenheiten der Region herausgearbeitet werden, um Impulse für deren zukünftige Entwicklung zu geben. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Umsetzung der Regionalen organisatorisch und finanziell.

Die Regionale 2016 findet im westlichen Münsterland statt. Sie trägt das Motto „ZukunftsLAND“. Der Region gehören die Kreise Coesfeld und Borken inkl. ihrer kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie die Kommunen Dorsten, Haltern am See, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Selm und Werne an. Zur Steuerung des Regionale-Prozesses wurde Ende 2009 die Regionale 2016 Agentur GmbH gegründet, die ihren Sitz in Velen hat.

Schützenfest 2008 in Erle: König André Schlüß regierte mit Christiane Grewing

Beim Schützenfest 2008 in Erle regierten König André Schlüß und Königin Christiane Grewing die Erler Schützen.

Zum Thron gehörten außerdem Frederick Schwane und Katharina Halfmann sowie Christian Hörnemann und Nina Epping. Das Foto erinnert an ein traditionsreiches Schützenfest in Raesfeld-Erle und an gemeinsame Stunden rund um die Vogelstange.

Thronpaare des Schützenfestes 2008

An der Seite des Königspaares standen die Thronpaare Frederick Schwane mit Katharina Halfmann sowie Christian Hörnemann mit Nina Epping. Gemeinsam prägten sie das Schützenjahr 2008 in Erle.

 

André Schlüß – Christiane Grewing

 Petra Bosse

Abrisshammer im Einsatz – ehemaliger Bauernhof Henneböhl wird abgerissen

Seit heute ist der Abrisshammer auf dem ehemaligen Bauernhof Henneböhl an der Schermbecker Straße im Einsatz.

Wo einst noch friedlich eine kleine Herde Kühe weidete, wird zukünftig ein neues Wohngebiet entstehen.

Baugebiet-Schermbeck-Schermbecker-Strasse-2011
Foto: Petra Bosse

Winter Vegetables (Wintergemüse)

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Winter Vegetables (Wintergemüse) – 6 Portionen

500 g Kartoffeln, 500 g Karotten,  500 g Staudensellerie, Olivenöl, 1 Knoblauchzehe, zerdrückt, 1 Prise Zucker, Salz, Pfeffer, 250 ml Fleischbrühe (Instant)

Zubereitung:
Kartoffeln nicht schälen, sondern gründlich unter Wasser schrubben, ebenso die Möhren. Alle Gemüse in etwa gleich große Stücke schneiden. Olivenöl in einem großen Bräter erhitzen, darin die Gemüsesorten und den Knoblauch schön braun anbraten. Mit Fleischbrühe aufgießen, würzen und zugedeckt weich schmoren, gut 30 Minuten.

Eine würzige Beilage zu Braten oder Steaks. Lässt sich auch prima im Ofen fertig garen, wenn Sie den für ein anderes Gericht schon vorgeheizt haben. Dann braucht das Gemüse allerdings etwas länger, bis es gar ist. Schneiden Sie die Gemüse (auch Pastinaken, Fenchel oder Kürbis lassne sich ergänzen) nicht allzu grob, dann ist die Garzeit zu lang. Schneiden Sie aber auch nicht zu kleine Würfel – das sieht nicht so schön aus!

Das Rezept stellte mir freundlicher Weise Gabi Frankemölle http://www.usa-kulinarisch.de zur Verfügung.

Immer mehr 17-Jährige machen den Führerschein

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Mitarbeiterin Sabrina Breuer

Kreis Borken stellte im vergangenen Jahr 6.900 Führerscheine neu aus / 3.389 davon für begleitetes Fahren mit 17

Kreis Borken (pd). Der Kreis Borken hat im vergangenen Jahr 6.900 Führerscheine neu ausgestellt oder erweitert, das sind 736 weniger als im Jahr zuvor. Weiter gestiegen ist die Zahl der Jugendlichen, die schon mit 17 hinters Lenkrad wollen. 3.389 Mal erteilte die Führerscheinstelle des Kreises im vergangenen Jahr die Erlaubnis für das begleitete Fahren mit 17. Das bedeutet ein Plus von 3,7 Prozent. Im Jahr 2009 machten 3.268 Jugendliche von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Die Kreispolizeibehörde und die Führerscheinstelle des Kreises sind sich einig, dass sich der „Führerschein mit 17“ seit seiner Einführung im Jahre 2005 bewährt hat. „In den Statistiken der Polizei sind die jungen Fahrerinnen und Fahrer nicht auffällig“, erklärt der Leiter der Führerscheinstelle, Josef Schmiing. Deshalb begrüßt er, dass der „Führerschein mit 17“ nun zu einer dauerhaften Einrichtung wird. Der Rückgang bei der Zahl der neu ausgestellten oder erweiterten Führerscheine liegt im landesweiten Trend. „Fahrschulen berichten, dass es immer mehr Bewerber gibt, die ihren Führerschein erst mit Anfang 20 machen“, so Schmiing.

Keine Gedanken über ihre Fahrerlaubnis brauchen sich vorerst einige Verkehrssünder zu machen. Insgesamt 529 Kreisbürgerinnen und -bürgern wurde der Führerschein entzogen, das sind 73 weniger als im Vorjahr. Hauptgrund waren dabei Fahrten unter Alkoholeinfluss. Sie waren in 238 Fällen Auslöser für den Entzug der „Fleppe“. Wegen sonstiger Delikte (z. B. Unfallflucht) sowie körperlicher, geistiger und charakterlicher Mängel mussten 187 Autofahrerinnen und -fahrer ihren Führerschein abgeben. 51 Mal überstanden Fahranfänger die Probezeit nicht und 53 Kreisbürgern wurden zu viele Punkte im Verkehrsregister in Flensburg zum Verhängnis. Erfreulich dagegen ist, dass 322 Bürgerinnen und Bürgern ihren Führerschein zurückerhielten, nachdem sie ihre Kraftfahreignung wieder nachgewiesen hatten, zum Beispiel durch eine erfolgreiche medizinisch-psychologische Untersuchung oder ärztliche Bescheinigungen.

Bereits seit 1999 gibt es neue Führerscheine nur noch im praktischen Chipkarten-Format. Im vergangenen Jahr tauschten 2.454 Kreisbürger alte Exemplare ein, 517 weniger als im Jahr zuvor. Zwar sind die alten grauen und rosaroten „Lappen“ noch gültig, dennoch empfiehlt Josef Schmiing den schnellen Wechsel. „Zum einen ist die Führerscheinkarte sehr praktisch und handlich, zum anderen ist man mit dieser Karte im Ausland auf der sicheren Seite“, erklärt er. Der Umtausch kann nach wie vor in den Bürgerbüros der jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung, bei der Führerscheinstelle des Kreises Borken sowie in den Nebenstellen in Ahaus (ehemaliges Kreishaus) und im Bocholter Rathaus beantragt werden. Erforderlich sind ein biometrisches Lichtbild und eine Unterschrift. Die Gebühr für den Umtausch beträgt 24 Euro. Sie kann bei der Antragstellung bar bezahlt werden.

In diesem Zusammenhang weist die Führerscheinstelle ausdrücklich darauf hin, dass insbesondere die befristeten Führerscheine der alten Klasse 2 und Teilberechtigungen aus der alten Klasse 3 rechtzeitig zu verlängern sind. Altinhaber müssen sich spätestens mit Vollendung des 50. Lebensjahres erstmals darum kümmern, danach alle fünf Jahre. Inhabern der seit 1999 gültigen Klassen C und D erteilen die Behörden die Fahrerlaubnis generell nur noch befristet für jeweils fünf Jahre. „Zwar steht die Gültigkeitsdauer der Fahrerlaubnis auf der Führerscheinkarte. Es kommt aber trotzdem vor, dass Lkw- oder Busfahrern gar nicht bewusst ist, dass ihre Berechtigung abgelaufen ist und sie quasi ohne Fahrerlaubnis fahren“, erklärt Josef Schmiing. Nähere Auskünfte erteilt die Führerscheinstelle in Borken, Tel.: 02861/82-2035 oder 82-2037.

Begleitetes Fahren ab 17:

Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres muss bei jeder Fahrt eine auf der Prüfbescheinigung namentlich benannte Person als Begleiter auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Diese Person muss mindestens 30 Jahre alt sein, den Führerschein der Klasse B seit mindestens fünf Jahren besitzen und nicht mehr als 3 Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg haben. Von Touren ins Ausland sollten die 17-Jährigen dabei absehen, denn dort reicht die Prüfbescheinigung nicht aus. Im Rahmen des begleiteten Fahrens mit 17 hat die begleitende Person keine besondere Funktion. Ihre Aufgabe besteht darin, vor Antritt und während einer Fahrt dem Fahranfänger ausschließlich als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, um ihm Sicherheit beim Führen des Kraftfahrzeuges zu vermitteln.

Das geheime Staatsarchiv der Gemeinde Raesfeld und des Heimatvereins

Mehr als 25 000 Fotos lagern im Bilderarchiv des Heimatvereins und der Gemeinde Raesfeld. Einmal wöchentlich treffen sich Mitglieder des Heimatvereins, um all die Bilder zu sortieren, beschriften, archivieren und digitalisieren. Aldalbert Friedrich,  Hans Peter Lerner, Alfred Küppers und Karl Heinz Tünte arbeiten sich wöchentlich durch die Flut der Bilder. Hier lagern so einige Schätze aus der Vergangenheit. Dazu gehört auch ein Foto von Kardinal von Galen aus dem Jahre 1938. Das Foto zeigt den Kardinal in Raesfeld am 16. Mai in einer besonderen Situation am Bett eines todkranken Firmlings.

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Kreis Borken erteilte im vergangenen Jahr 228 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft

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Zahl der Einbürgerungen stieg gegenüber dem Vorjahr

Kreis Borken (pd). 228 Männer, Frauen und Kinder haben im Jahr 2010 im Zuständigkeitsbereich des Kreises Borken die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Die Stadt Bocholt ist selbst für Einbürgerungen verantwortlich. Damit stieg die Zahl der Mitbürgerinnen und Mitbürger, die einen deutschen Pass entgegennehmen konnten, gegenüber dem Vorjahr. In 2009 zählte der Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Kreisverwaltung 187 Einbürgerungen. Ein Grund für diesen Anstieg ist aus Sicht des Kreises die günstige wirtschaftliche Entwicklung. Ausländer, die einen deutschen Pass bekommen wollen, müssen ihren Lebensunterhalt grundsätzlich aus eigenem Einkommen oder Vermögen sicherstellen. Außerdem hätten sich die Antragssteller inzwischen auf die gestiegenen Anforderungen, wie ein Deutsch-Zertifikat und den Einbürgerungstest, eingestellt. Im Jahr 2009 hatten diese Faktoren noch für einen Rückgang der Anträge gesorgt.

Eingebürgert wurden Menschen fast 40 verschiedener Nationalitäten, darunter unter anderem 84 Personen aus der Türkei, 19 aus Serbien, 14 aus Kasachstan, 13 aus dem Irak und 9 aus Polen.

Nachruf für Anni Dicker an alle Erler und die Menschen, die sie kannten und schätzten!

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Am Mittwoch, 29. Dezember 2010 verstarb die ehemalige Erlerin Anni Dicker im Alter von 91 Jahren. In ihrem „Wahl-Sterbeort“ Hofheim schlief Anni Dicker ohne Schmerzen und Leiden in ihrer Wohnung ein.

Dies berichtete  mir heute ihre Enkeltochter Melanie Dicker, die sich darüber  freut, dass hier auf dem Heimatreport dieser Nachruf veröffentlicht wird. Anni Dicker war vielen Erlern bekannt – und vor allen Dingen sehr beliebt im Dorf.

Ein Leben für die Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr  lud vergangenen Samstag zum Winterfest des Löschzuges  Raesfeld ein. Gemeindebrandinspektor Klaus Ostendorf und Löschzugführer Siegbert Nagel begrüßten ihre Mannschaft im Jahr 2011 und dankten für die Einsatzbereitschaft im vergangenen Jahr.

„Nachbarschaftshilfe wird bei der Feuerwehr groß geschrieben“ unterstreicht Bürgermeister Andreas Grotendorst, und dankt den 30 Helfern der Löschzüge Raesfeld und Erle, die Ende September beim Hochwasser Ahaus / Gronau 360 Stunden geleistet haben.

Die Feuerwehr-Ehrenabzeichen in Silber des Landes Nordrhein-Westfalen, für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr, wurden den Hauptbrandmeistern Meinolf Rosenberger und Klaus Witzisk verliehen. Beide sind 1985 in die Freiwillige Feuerwehr eingetreten. Klaus Witzisk zunächst in Bottrop. Seit 1991 ist Meinolf Rosenberger Brandmeister. Klaus Witzisk wechselte 1990 nach Raesfeld, ist seit 1995 Brandmeister und war von 2000 bis 2007 Kreisjugendfeuerwehrwart in Raesfeld.

Zwei Ehrenurkunden für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr gingen an die Oberfeuerwehrmänner Paul Brunsbach und Josef Mersmann. Seit 1960 gehören sie zur Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld. Josef Mersmann blieb 35 Jahre in der aktiven Wehr und Paul Brunsbach 38. Seither sind sie in der Ehrenabteilung.

Für 65 Jahre Mitgliedschaft wurde Oberfeuerwehrmann Bernhard Gördes geehrt. 1945 begann er bei der Freiwilligen Feuerwehr Dorsten, Löschzug Erle. 1957 wechselte er nach Raesfeld. 41 Jahre war er aktiv in der Feuerwehr, seit 24 Jahren ist er in der Ehrenabteilung.

Für 70 Jahre Mitgliedschaft wurde Unterbrandmeister Hubert Hessing geehrt. Seit 1940 ist er bei der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld. 43 Jahre in der aktiven Wehr und seit 27 Jahren in der Ehrenabteilung.

Neuer Lehrgang: Erste Hilfe beim DRK Raesfeld

Der Ortsverein Raesfeld des Deutschen Roten Kreuzes bietet wieder einen Erste-Hilfe Kurs an.

Der Lehrgang dient für alle Arten wo ein Erste Hilfe Kurs benötigt wird z. B. für Führerscheinbewerbern aller Art oder als Ersthelfer im Betrieb oder für das Studium. Natürlich können auch alle anderen interessierten Personen teilnehmen, um Ihre Erste Hilfe -Kenntnisse aufzubessern und so zum Lebensretter werden.

Der Kurs findet an zwei Tagen statt im Rotkreuzhaus Raesfeld Füllenkamp 11. Beginn ist am Freitag, 21.01.11 um 19.00 Uhr – 22 Uhr. Der zweite Teil des Lehrgangs findet am nächsten Tag, 22.01.11 von 8.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr statt.

Anmeldung bei Manuel Nagel 0173/9453658 oder Michael Weddeling 0160/4466594 (ab 18 Uhr) oder per mail [email protected].

Dienstjubiläum bei der Volksbank Raesfeld

Seit 25 Jahren leitet Hermann Burbaum das genossenschaftliche Kreditinstitut Raesfeld. Seit genau 25  Jahren ist Hermann Burbaum bei der Volksbank Raesfeld beschäftigt. Am 9. Januar 1986 übernahm er die Leitung des Geschäftsbetriebes in Raesfeld. „Unter seiner Leitung hat sich die Volksbank Raesfeld mit stets überdurchschnittlichen Zuwächsen zu einem modernen, leistungsfähigen und bei den Mitgliedern und Kunden anerkannten Dienstleister entwickelt“, würdigte der Aufsichtsratsvorsitzende der Bank, Jan-Bernd Seier, Burbaums Verdienste als langjähriger Vorstandssprecher. Bei seinem Amtsantritt vor 25Jahren hatte die Volksbank eine Bilanzsumme von umgerechnet  20 Millionen Euro. Zum Bilanzstichtag 2010 hat die Bilanzsumme erstmals die 100-Millionen-Euro- Grenze überschritten. Mehr als 2.700Mitglieder schenken der Volksbank Raesfeld heute ihr Vertrauen.  In einer Feierstunde ehrten Jan-Bernd Seier stellvertretend für den gesamten Aufsichtsrat sowie Vorstandskollege Oliver Cichowski und Prokurist Marcus Feldhaar Burbaum für die langjährige Tätigkeit und übergaben eine Urkunde.

Dieses Dienstjubiläum wird für Hermann Burbaum (62) auch das letzte sein, denn zum Monatsende geht er in den altersbedingten Ruhestand. Als neues Vorstandsmitglied hat der 35 Aufsichtsrat den bisherigen Leiter der Unternehmenssteuerung, Marcus Feldhaar, bestellt.

Fußball-Pokalturnier Eintracht Erle in Raesfeld – E Jugend

An diesem Sonntag fand  in der Mehrzweckhalle „zum Michael“ in Raesfeld das Pokalturnier der Fußballer von Eintracht Erle statt.

Der zweite Eintracht Erle Cup fand dieses Jahr, aufgrund des 25-jährigen Bestehens mit der niederländischen Partnerstadt Wehl, also mit internationaler Beteiligung, statt.Gleich im ersten Spiel standen sich die E-Jugendmannschaften von Eintracht Erle und Concordia Wehl gegenüber. Eintracht Erle überrannte Wehl zu Beginn des Spiels und ging mit 3:0 in Führung; doch dann fand Concordia Wehl ins Spiel und drehte das Spiel noch zum verdienten 3-5 Sieg um.

Spruch am Sonntag!

Der kommt den Göttern am nächsten, der auch dann schweigen kann, wenn er im Recht ist…

Cato, der Ältere,
römischer Historiker u. Schriftsteller, 234 – 149 v.Chr.

37 der 38 gesperrten schweinehaltenden Betriebe im Kreis wieder freigeben

Kreis Borken konnte am Samstag (08.01.2011) 37 der 38 gesperrten schweinehaltenden Betriebe wieder freigeben

Grund: Keine über dem Grenzwert liegende Belastung im Futtermittel und im Fleisch geschlachteter Schweine

Kreis Borken (pd). Am Samstag (08.01.2011) konnte der Kreis Borken die am 4. Januar gesperrten schweinehaltenden Betriebe im Kreisgebiet endgültig wieder freigeben. Nachdem bereits am Freitag (07.01.2011) ein erster Hof freigegeben worden war, folgte heute die Aufhebung der Sperrung der 37 weiteren Betriebe. Diese insgesamt also 38 Betriebe waren von einem Futtermittelhersteller aus dem Kreis Borken beliefert worden, der wiederum für seine Produktion Fettsäuren aus Schleswig-Holstein bezogen hatte. Grund für die Freigabe: In den zwischenzeitlich vorgenommenen Untersuchungen wurde keine über dem Grenzwert liegende Belastung im Futtermittel und im Fleisch geschlachteter Schweine festgestellt.

Bestehen bleibt noch die am Freitag (07.01.2011) ausgesprochene Sperrung eines schweinehaltenden Betriebes im Kreis Borken, der Futtermittel, das möglicherweise belastet sein könnte, von einem Hersteller aus Niedersachsen bezogen hat. Aus diesem Betrieb dürfen bis auf weiteres keine Tiere verbracht werden, da die Analyseergebnisse der Futtermittel noch nicht vorliegen.

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