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Zukunftsfest Borken 2025: Kultur trifft Klimaschutz auf dem Marktplatz

Buntes Programm mit Musik, Mitmachaktionen und Nachhaltigkeit am Samstag, 3. Mai 2025

Borken. Anlässlich des internationalen Earth Day laden die Stadt Borken und das FARB Forum Altes Rathaus Borken am Samstag, 3. Mai 2025, zu einem besonderen Zukunftsfest auf den Marktplatz ein. Zwischen 11 und 14:30 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm rund um Nachhaltigkeit, Klimaschutz und kulturelle Impulse – mit Informationsständen, Performances, Mitmachaktionen und kreativen Ideen für die ganze Familie.

Earth Day als Impulsgeber für lokale Aktionen

Der Earth Day, jährlich am 22. April begangen, ist seit seiner Gründung im Jahr 1970 zu einer weltweiten Bewegung geworden. Auch Borken beteiligt sich seit 2023 mit eigenen Veranstaltungen. Unter dem Motto „Our Power. Our Planet“ soll 2025 der Fokus erneut auf nachhaltiges Handeln und zukunftsfähiges Engagement gelegt werden.

Kreativität und Klimaschutz – ein starkes Duo

Im Rahmen des „Stark ohne Gewalt“-Preises der Bürgerstiftung Westmünsterland zeigen Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Borken kreative Beiträge, die sie bereits beim Wettbewerbsfinale am 4. April in Stadtlohn präsentiert haben. Auch die Julia-Koppers-Gesamtschule ist vertreten – mit einem Stand zum Thema Upcycling.

Energie erzeugen und Kultur erleben

Die städtische Fachabteilung Klimaschutz und Nachhaltigkeit lädt mit Fahrradgeneratoren dazu ein, vor Ort selbst Strom zu erzeugen. Zeitgleich verwandelt das Stadtensemble Münster mit mobilen Darbietungen wie Szenen aus „Der kleine Prinz“ oder einem „Monolog über die Freiheit“ den Marktplatz in eine offene Bühne.

Der Earth Day gibt jährlich am 22. April Anlass für vielfältige Veranstaltungen rund um das breite Spektrum des Klimaschutzes. Aufgrund der Osterferien laden die Stadt Borken und das FARB Forum Altes Rathaus Borken nachträglich am Samstag, 3. Mai 2025, von 11 bis 14.30 Uhr gemeinsam mit vielen Aktiven und Initiativen zu einem abwechslungsreichen Zukunftsfest auf dem Marktplatz ein.  ©Stadt Borken

Nachhaltig, inklusiv und künstlerisch

Das Deutsche Rote Kreuz beteiligt sich mit einem Repair Café und dem inklusiven Café Henry, das Begegnungen schafft. Grafikdesigner Michael Tewiele gestaltet während der Veranstaltung ein Live-Wimmelbild, das das bunte Geschehen künstlerisch dokumentiert. Die städtische Jugendförderung setzt Impulse zum Thema Kinderrechte und lädt zum Basteln ein.

Mitmachen, informieren, genießen

Neben einer Bastelstation mit nachhaltigen Ideen sind auch die Tourist-Information Borken, die Tafel Borken und die Parents for Future Borken mit Infoständen vertreten. Unter anderem wird über das kommende STADTRADELN 2025 informiert.

Kabarettist Patrick Nederkoorn kommt mit seinem Programm „Die orangene Gefahr – die Holländer kommen!“ nach Borken. 
Der niederländische Kabarettist Patrick Nederkoorn kommt mit seinem Programm „Die orangene Gefahr – die Holländer kommen!“ nach Borken.  © Nico Bruns)

Kabarett zum Ausklang am Abend

Den feierlichen Abschluss bildet ein Auftritt von Patrick Nederkoorn um 19 Uhr im Mölndal-Saal der Stadthalle Vennehof. Mit seinem Programm „Die orangene Gefahr – die Holländer kommen!“ bringt der niederländische Kabarettist Humor und Tiefgang auf die Bühne. Tickets kosten 20 Euro, ermäßigt 18 Euro, und sind online unter borken.reservix.de sowie in der Tourist-Info im FARB, Markt 15, erhältlich.

Mehr Informationen gibt es online unter: www.farb.borken.de

TrauerHalt e.V. – Termine im Mai

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Veranstaltungen im Mai: TrauerHalt e.V. bietet Aromatherapie, Gesprächsabend und Treffen für SternenEltern

TrauerHalt e.V. in Borken gestaltet den Mai mit mehreren Angeboten für Trauernde. Am 5. Mai geht es um Aromatherapie als mögliche Unterstützung im Trauerprozess. Am 22. Mai lädt der Verein zu einem offenen Gesprächsabend ein. Zudem treffen sich erneut die SternenEltern aus Borken und Dorsten.

Aromatherapie-Abend am 5. Mai

Am Montag, 5. Mai, können Interessierte von 19 bis 21 Uhr erfahren, wie Aromatherapie im Trauerprozess unterstützen kann. Die Veranstaltung findet in der Pröbstinger Allee 23 in Borken statt.

Elisabeth Wienecke, Wellness-Expertin und Heilpraktikerin für Psychotherapie, stellt die Wirkung von Düften auf Körper und Seele vor. Sie erklärt, wie ätherische Öle zur Entspannung beitragen und Erinnerungen wachrufen können – etwa durch vertraute Gerüche wie ein Parfum.

Teilnehmende erhalten praktische Tipps, dürfen verschiedene Düfte ausprobieren und können Fragen stellen. Der Kostenbeitrag beträgt 10 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich (Kontakt über die Signatur).

Gesprächsabend für Trauernde am 22. Mai

Am Mittwoch, 22. Mai, findet von 18.30 bis 20.30 Uhr ein Gesprächsabend für Trauernde statt – ebenfalls in der Pröbstinger Allee 23 in Borken. Der Abend richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren, die einen nahestehenden Menschen verloren haben – unabhängig davon, wie lange der Verlust zurückliegt.

Monika Hellmann und Judith Kolschen begleiten die Runde. Sie starten mit einem kurzen thematischen Impuls, schaffen dann Raum für den persönlichen Austausch.

Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Auch hier wird um vorherige Anmeldung gebeten.

Treffen der SternenEltern in Borken und Dorsten

Im Mai kommen erneut die SternenEltern aus Borken und Dorsten zusammen. Das Angebot richtet sich an Mütter und Väter, die ihr Kind rund um die Geburt verloren haben.

Wer neu dazukommen möchte, meldet sich bitte telefonisch unter 0171 – 832 5956 beim SternenEltern-Handy.

Aus dem Archiv: Schule damals vom Heimatverein Erle 2014

Damals in der Schule“ – ein humorvoller Blick zurück

Ein echter Archiv-Schatz: Vor 14 Jahren, März 2010, führten Mitglieder des Heimatvereins Erle das Stück „Schule – damals“ zum 50-jährigen Jubiläum der Silvesterschule Raesfeld-Erle auf. Mit Augenzwinkern und viel Charme wurde der Schulalltag vergangener Zeiten auf die Bühne gebracht – natürlich mit Rohrstock, Schiefertafel und strengen Lehrern.

Ein Stück Heimatgeschichte, das auch heute noch für ein Schmunzeln sorgt.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Asiatische Hornisse: Deutschland verzichtet auf Bekämpfungspflicht

Deutschland hat auf EU-Ebene die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) im Frühjahr 2025 als sogenannte etablierte Art eingestuft – mit weitreichenden Folgen für den Umgang mit der invasiven Art.

Neue EU-Verordnung ändert Vorgehen

Mit der Einstufung als etablierte Art nach Artikel 19 der EU-Verordnung 1143/2014 entfällt die Verpflichtung, die Asiatische Hornisse systematisch zu bekämpfen oder auszurotten. Stattdessen setzen die Länder auf langfristige Managementpläne, die die Ausbreitung eindämmen und kontrollieren sollen. Hintergrund ist die flächige Ausbreitung der ursprünglich aus Südostasien stammenden Art in weiten Teilen Europas.

Initialnest der asiatischen Hornisse
Initialnest der asiatischen Hornisse ©Thomas Beissel

Was sich jetzt konkret ändert

Nester der Asiatischen Hornisse werden künftig nicht mehr automatisch von Behörden entfernt. Trotzdem sind Sichtungen weiterhin von Bedeutung: Wer ein Nest entdeckt oder einzelne Tiere beobachtet, sollte dies melden. Nur so kann das Vorkommen weiter dokumentiert und bei Bedarf eingegriffen werden.

Keine Eigenmaßnahmen – aber Aufmerksamkeit gefragt

Die Asiatische Hornisse gilt nicht als grundlegend aggressiv gegenüber Menschen, kann jedoch zur Gefahr für heimische Insekten, insbesondere Honigbienen, werden. Von eigenständigen Entfernungen wird dringend abgeraten – sowohl aus Sicherheitsgründen als auch wegen möglicher Verwechslungen mit geschützten Arten wie der Europäischen Hornisse.

Arbeiterin-der-asiatischen-Hornisse
Arbeiterin-der-asiatischen-Hornisse © Thomas Beissel 2024

Nicht zu verwechseln mit der Europäischen Hornisse

Die Asiatische Hornisse wird gelegentlich mit der heimischen Europäischen Hornisse (Vespa crabro) verwechselt. Diese ist jedoch größer, rötlich gefärbt und deutlich weniger problematisch für Honigbienen. Zudem steht sie unter strengem Artenschutz und darf nicht ohne Genehmigung gestört oder bekämpft werden. Eine klare Unterscheidung ist wichtig, da falsche Maßnahmen gegen Vespa crabro rechtlich Konsequenzen haben können.

Hornissennest in Homer
Auf dem Hof ​​von Heinrich Grömping in Homer hatte sich im letzten Jahr eine geschützte und seltene Hornissenart, die Vespa Crabro, angesiedelt. Foto: Petra Bosse/Archiv

Hintergrund: Ausbreitung der Asiatischen Hornisse in Europa und Deutschland

Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) wurde 2004 erstmals in Europa nachgewiesen. Trotz intensiver Bemühungen zur Eindämmung breitete sie sich in den folgenden Jahren kontinuierlich über mehrere Länder aus. In Deutschland wurde sie 2014 erstmals gesichtet. Inzwischen hat sie sich in großen Teilen von Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz etabliert und wird zunehmend auch in weiteren Bundesländern nachgewiesen.

Gebietsfremde Art

Seit 2016 galt die Art EU-weit als invasive gebietsfremde Art. Damit waren die Mitgliedsstaaten verpflichtet, Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung zu ergreifen. Fachleute gehen jedoch mittlerweile davon aus, dass sich die Asiatische Hornisse in Deutschland dauerhaft etabliert hat. Eine vollständige Verdrängung gilt nach Einschätzung von Experten als nicht mehr realistisch.

Gefahr für Honigbienen

Besonders besorgniserregend ist die Wirkung der Asiatischen Hornisse auf heimische Insekten, vor allem Honigbienen. Die Hornissen jagen gezielt an Bienenstöcken und erbeuten einzelne Tiere im Flug. In Regionen mit starkem Vorkommen kann dies ganze Bienenvölker schwächen und zu einem Rückgang der Bestäubungsleistung führen. Imkerinnen und Imker sehen die Ausbreitung der Vespa velutina daher mit großer Sorge.

Gefälschte Unfallvideos auf Facebook: Betrüger locken Nutzer in Phishing-Falle

In den letzten Monaten häufen sich auf Facebook betrügerische Kommentare, die Nutzer mit vermeintlichen Unfallvideos ködern. Diese Masche zielt darauf ab, persönliche Daten zu stehlen und Schadsoftware zu verbreiten.

Die Masche: Schockvideos als Köder

Unter Beiträgen zu realen Unfällen oder Nachrichten posten Betrüger Kommentare mit reißerischen Titeln wie „Schwerer Verkehrsunfall auf der A1 in Leverkusen“ oder „Dashcam-Aufnahme zeigt die Sekunden vor dem Unfall“. Oft werden Nutzer sogar namentlich markiert, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen.

Ein Klick auf den beigefügten Link führt jedoch nicht zu einem Video, sondern auf eine gefälschte Facebook-Login-Seite. Geben Nutzer dort ihre Zugangsdaten ein, gelangen diese direkt in die Hände der Betrüger. Anschließend nutzen die Kriminellen das kompromittierte Konto, um die Masche weiterzuverbreiten.

Gefälschte Inhalte und automatisierte Verbreitung

Die verwendeten Bilder stammen häufig von realen Unfällen aus dem Ausland, die aus dem Kontext gerissen und mit falschen Beschreibungen versehen werden. So wird beispielsweise ein Unfallfoto aus Florida genutzt, um einen angeblichen Vorfall in Deutschland zu illustrieren.

Die Verbreitung erfolgt oft automatisiert durch Bots, die massenhaft Kommentare unter verschiedenen Beiträgen hinterlassen. Ziel ist es, möglichst viele Nutzer zur Eingabe ihrer Daten zu bewegen.

Schutzmaßnahmen für Nutzer

  • Misstrauen bei reißerischen Inhalten: Seien Sie skeptisch bei sensationellen Überschriften und Videos, insbesondere wenn Sie dazu aufgefordert werden, sich erneut einzuloggen.
  • Prüfen Sie die URL: Achten Sie darauf, ob die Webadresse tatsächlich zu Facebook gehört. Gefälschte Seiten erkennen Sie oft an ungewöhnlichen Domainnamen.
  • Keine Zugangsdaten eingeben: Geben Sie Ihre Login-Daten niemals auf Seiten ein, die Sie über externe Links erreichen.
  • Passwörter regelmäßig ändern: Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig und nutzen Sie für verschiedene Dienste unterschiedliche Kennwörter.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren: Schützen Sie Ihr Konto zusätzlich durch die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Im Falle eines Betrugs

Sollten Sie auf die Masche hereingefallen sein, ändern Sie umgehend Ihr Facebook-Passwort und überprüfen Sie Ihre Kontoeinstellungen auf unbekannte Aktivitäten. Informieren Sie zudem Ihre Freunde über den Vorfall, damit sie nicht ebenfalls Opfer werden.

Für weitere Informationen und aktuelle Warnungen empfiehlt sich ein Besuch bei Mimikama, einer Organisation, die sich mit der Aufklärung über Internetbetrug beschäftigt.

Bleiben Sie wachsam und schützen Sie Ihre Daten – nicht jedes Video hält, was es verspricht.

Fit fürs Feuer: TATRA-Training auf einem Übungsgelände in Brandenburg

Fahrertraining für TATRA-Sonderfahrzeuge: Firma Friedrich bereitet sich auf Waldbrandsaison 2025 vor. Ausgebildet wurden Spezialkräfte der Feuerwehr zur Waldbrandbekämpfung. Das Fahrertraining fand auf einem Übungsgelände in Brandenburg statt.

Raesfeld. Mit Blick auf die bevorstehende Waldbrandsaison hat die Firma Friedrich ein spezielles Fahrertraining für TATRA-Sonderfahrzeuge durchgeführt. Ziel war es, die Bediener auf anspruchsvolle Einsätze in schwierigem Gelände professionell vorzubereiten. Sicherheit, Technikverständnis und Praxiserfahrung standen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Firma Friedrich bereitet sich auf Waldbrandsaison 2025 vor
©Friedrich

Intensivtraining für extreme Einsätze

Die Geländeeigenschaften der TATRA-Fahrzeuge sind für den Einsatz in Krisensituationen wie Waldbränden besonders geeignet – erfordern aber auch eine präzise Handhabung. „Gerade in Ausnahmesituationen zählt nicht nur Tempo, sondern vor allem Kontrolle über das Fahrzeug“, erklärt Maik Friedrich, einer der Geschäftsführer des Unternehmens.

Firma Friedrich bereitet sich auf Waldbrandsaison 2025 vor
©Friedrich

Das Training kombinierte Theorie mit realitätsnahen Praxisübungen. Auf dem Programm standen unter anderem das sichere Befahren von Steigungen und Schräglagen, das Durchqueren weicher Untergründe sowie die richtige Reaktion auf Hindernisse oder plötzliche Richtungswechsel.

Know-how aus der Praxis: Unterstützung durch Rallye-erfahrenen Testfahrer

Ein erfahrener Testfahrer aus dem TATRA-Werk begleitete das Training. Der Profi, selbst mehrfacher Teilnehmer der Rallye Dakar, vermittelte den Teilnehmern praxisnahe Tipps – stets mit dem Fokus auf Sicherheit und den schonenden Umgang mit dem Fahrzeug. „Solches Wissen aus erster Hand ist unbezahlbar“, so Lars Friedrich, Mitorganisator des Trainings.

Firma Friedrich bereitet sich auf Waldbrandsaison 2025 vor
©Friedrich

Teilnehmer fühlen sich gut vorbereitet

Die Resonanz der Teilnehmer fiel durchweg positiv aus. Viele zeigten sich beeindruckt von den vermittelten Inhalten und dem professionellen Ablauf. Ein Teilnehmer resümierte: „Das Training war nicht nur lehrreich, sondern absolut notwendig. Wir fühlen uns jetzt deutlich besser gerüstet für den Einsatzfall.“

Weitere Trainings geplant

Aufgrund des großen Interesses plant die Firma Friedrich, solche Veranstaltungen künftig regelmäßig anzubieten. Ziel sei es, Technik und Menschen optimal aufeinander abzustimmen und so einen effektiven und sicheren Einsatz im Ernstfall zu gewährleisten.

Ausbildung 2025: Mit Praxiswissen in die Zukunft starten

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Digitalisierung, Klimawandel und Fachkräftemangel verändern die Arbeitswelt grundlegend. Für junge Menschen eröffnen sich dadurch neue Chancen. Eine Ausbildung bietet im Jahr 2025 eine stabile Grundlage für den Start in eine erfolgreiche Karriere. Sie vermittelt praxisnahes Wissen, sichert langfristige Perspektiven und genießt hohe Anerkennung in Wirtschaft und Gesellschaft.

Foto: Canva

Lernen mit echtem Mehrwert

Die duale Ausbildung verbindet praktische Erfahrungen im Betrieb mit theoretischem Unterricht in der Berufsschule. Auszubildende übernehmen von Anfang an Verantwortung, sammeln wichtige Erfahrungen im Arbeitsalltag und verdienen gleichzeitig ihr eigenes Geld. Wer nach der Ausbildung mehr erreichen möchte, kann sich gezielt weiterqualifizieren. Der Weg führt zum Beispiel über den Meistertitel oder zum Bachelor Professional.


Foto: Canva

Große Nachfrage nach Auszubildenden

Gut ausgebildete Fachkräfte werden dringend gebraucht. Viele Unternehmen finden keine passenden Bewerberinnen und Bewerber für ihre Ausbildungsplätze. Wer sich heute für eine Ausbildung entscheidet, hat ausgezeichnete Chancen auf eine Übernahme nach dem Abschluss und einen sicheren Arbeitsplatz mit Entwicklungspotenzial.


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Digitalisierung verändert Berufsbilder

Die Ausbildung ist heute moderner denn je. Digitale Technologien und neue Lernformen gehören längst zum Alltag. In vielen Berufen sind IT-Kenntnisse und technisches Verständnis gefragter als früher. Neue Berufsbilder entstehen, traditionelle Ausbildungen werden regelmäßig aktualisiert. Auch klassische Berufe nutzen inzwischen moderne Arbeitsmittel, intelligente Maschinen und digitale Werkzeuge.


Foto: Canva

Starke Unterstützung für Auszubildende

Unternehmen, Kammern und Politik arbeiten intensiv daran, die Berufsausbildung noch attraktiver zu machen. Berufsorientierung an Schulen, Informationskampagnen, Ausbildungsbörsen und digitale Beratungsangebote helfen Jugendlichen und ihren Eltern bei der Entscheidung. Die Ausbildung wird dabei als gleichwertige Alternative zum Studium dargestellt und zunehmend wertgeschätzt.


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Unternehmen investieren in Talente

Viele Ausbildungsbetriebe engagieren sich stark für ihren Nachwuchs. Sie bieten moderne Arbeitsplätze, persönliche Betreuung und Zusatzangebote wie Auslandsaufenthalte oder digitale Lernplattformen. Jugendliche profitieren von kurzen Wegen, direktem Feedback und echten Entwicklungsmöglichkeiten. Wer heute ausbildet, investiert in seine eigene Zukunft und in die von jungen Talenten.


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Fazit: Ausbildung mit Zukunft

Eine Berufsausbildung im Jahr 2025 ist mehr als nur ein Einstieg in den Job. Sie eröffnet vielfältige Perspektiven, vermittelt relevante Kompetenzen und legt das Fundament für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. Für alle, die früh Verantwortung übernehmen und praktisch arbeiten möchten, ist die Ausbildung die richtige Wahl.

Wir empfehlen für eine Berufsausbildung folgende Betriebe:

  • Vereinte Volksbank: Eine Ausbildung im Bankwesen bietet spannende Aufgaben, persönliche Förderung und moderne Arbeitsplätze mit Zukunft.
  • EDEKA Honsel: Im Lebensmitteleinzelhandel warten vielfältige Berufe, echte Karrierechancen und ein starkes Team auf neue Auszubildende.
  • Agentur für Arbeit: Wer sich für eine Ausbildung im öffentlichen Dienst entscheidet, erhält sichere Perspektiven und leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag.
  • Kanzleigruppe Woltsche Brieskorn: In der Steuerberatung eröffnen sich interessante Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Ernst Jüntgen GmbH & Co. KG: In diesem Familienunternehmen lernen Auszubildende ein technisches Berufsfeld mit viel Praxis und modernen Prozessen kennen.
  • EUROQUARZ GmbH: Wer Interesse an Rohstoffen und industrieller Technik hat, findet hier eine fundierte Ausbildung mit langfristigen Perspektiven.

Edeka, Post, Lotto: Erle bleibt versorgt – Sandra Beyer übernimmt

Post- und Lotto-Toto-Laden in Raesfeld-Erle: Sandra Beyer bringt frischen Wind ins Dorf

Wenn im Ort ein Geschäft schließt, entsteht schnell eine Lücke. Dass es auch anders geht, zeigen Sandra und Holger Beyer vom Erler EDEKA-Markt: Statt den Wegfall der Poststelle und Lotto-Toto-Anlaufstelle hinzunehmen, packt das Ehepaar selbst an. „Wir haben lange überlegt, wie es weitergehen kann“, sagt Holger Beyer. „Uns war klar: Die Post muss im Dorf bleiben.“

Post- und Lotto-Toto-Laden in Raesfeld-Erle Sandra Beyer bringt frischen Wind ins Dorf
Sandra Beyer möchte das Sortiment im Schreibwarengeschäft modern und bedarfsgerecht erweitern. Foto: Petra Bosse

Also übernimmt seine Frau Sandra Beyer ab dem 7. Juli 2025 das Geschäft und macht daraus mehr als nur einen Ort für Briefe und Lottoscheine. Die 53-Jährige wird künftig das neue Gesicht für Post, Lotto-Toto – und einiges mehr sein.

Ein Laden für mehr als nur Post

„Es wird ein kleiner Schreibwarenladen, dazu ein CEWE Fotoautomat mit Bestellfunktion für Fototassen, -abzüge und Alben“, erklärt Sandra Beyer. So müssen Kundinnen und Kunden für ihre Fotoabzüge künftig nicht mehr in Nachbarorte fahren oder auf Anbieter wie Pixum zurückgreifen.

Auch E-Zigaretten, Liquids und andere Artikel, die es bislang im Ort nicht gibt, sollen ins Sortiment. Bezahlt werden kann bequem mit Karte – „auch bei Kleinigkeiten ab 20 Cent“, sagt sie.

Saisonware statt Dauerdeko

Dauerhafte Dekoartikel? Fehlanzeige. „Wir wollen uns saisonal ausrichten“, so Sandra Beyer. Anlässe wie Karneval, Weihnachten, Muttertag oder der Sommer sollen kleine Themenecken bekommen – mal mit Spielzeug, mal mit passender Deko. „Eine Konkurrenz zum Edeka-Markt ist das nicht. Wir trennen das bewusst.“

Post- und Lotto-Toto-Laden in Raesfeld-Erle Sandra Beyer bringt frischen Wind ins Dorf
Durch den Umzug von Schreibwaren und Zeitschriften in den neuen Lotto-Toto-Laden gewinnt der EDEKA-Markt spürbar mehr Verkaufsfläche. Foto: Petra Bosse

Zeitschriften wandern – Verkaufsfläche wächst

Der Edeka-Markt in Raesfeld-Erle bekommt spürbar mehr Luft: Durch die Verlagerung von Lotto, Tabakwaren, Zeitschriften und weiteren Artikeln in den neuen Lotto-Toto-Laden entlastet Holger Beyer gezielt die Verkaufsfläche. Zwar bleibt der Markt baulich bei rund 800 Quadratmetern, doch durch das Outsourcing wächst die nutzbare Fläche rechnerisch auf etwa 900 Quadratmeter.

Sandra Beyer übernimmt Schreibwarengeschäft in Erle
Foto: Petra Bosse

„Wir wollen den Markt etwas entzerren“, sagt Beyer. Mehr Platz, mehr Übersicht, mehr Orientierung – davon sollen vor allem die Kunden profitieren. Tageszeitungen und Fernsehzeitschriften bleiben im Markt, das übrige Sortiment – inklusive großer Tabakdosen – wandert vollständig in den neuen Ladenbereich.

Große Paketstation geplant

Ein weiteres Highlight: „Wir bekommen eine große DHL-Paketstation direkt am Edeka, dort wo jetzt die Fahrradständer bei den Einkaufswagen stehen“, verrät Holger Beyer. „Dann müssen die Leute nicht mehr zur Tankstelle fahren, sondern können ihre Pakete direkt im Ort abholen.“

Auch inhaltlich wolle man mit der Zeit gehen – und auf neue Bedürfnisse reagieren. „Bratkartoffeln mit Spiegelei, wie ich sie kenne, sind heute nicht mehr das Hauptgericht – die Kundschaft verlangt andere Dinge. Und wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“, so Holger Beyer – getreu dem Motto von Friedrich Schiller.

Standort gesichert

„Wir haben das alles in erster Linie gemacht, um den Standort zu sichern“, betont Holger Beyer. Gemeinsam mit seiner Frau habe er damit die Grundlage geschaffen, das Angebot im Ort zu erhalten und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Holger und Sandra Beyer möchten Standort Post in Erle erhalten.
Durch das Auslagern ausgewählter Artikel in den neuen Schreibwarenladen entsteht mehr Ordnung und Freiraum – besonders im Eingangsbereich des EDEKA-Markts. Foto: Petra Bosse

Der Edeka-Standort in Raesfeld-Erle bleibt bestehen

Das Ehepaar hat den Pachtvertrag für sieben weitere Jahre unterschrieben – und sehen die Übernahme durch eine Nachfolgerin bereits als nächsten logischen Schritt. „Wie sich der Markt langfristig entwickelt, wird sich zeigen – aber wir sind überzeugt, dass es hier auch in Zukunft einen Edeka geben wird.“

Der neue Lotto-Toto- und Postladen startet ab dem 7. Juli. Die Öffnungszeiten stehen bereits fest: Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr durchgehend ohne Mittagspause, samstags von 8 bis 14 Uhr.

Uns war klar: Die Post muss im Dorf bleiben

Erle feiert am 30. April: Maikranz, Kappeshoheiten und Musik

Maikranz hochziehen und Inthronisierung in Erle: Zwei Höhepunkte am 30. April

Tradition und frischer Wind treffen in Erle zusammen: Am 30. April (Mittwoch) wird nicht nur der Maikranz am Ständebaum hochgezogen, sondern auch die neue Kappesprinzessin feierlich in ihr Amt eingeführt. Die Veranstaltung ersetzt in diesem Jahr den gewohnten Programmpunkt beim Bauernmarkt Süthold – und bringt damit das doppelte Festvergnügen ins Dorfzentrum.

Der Maikranz wird wieder aufgestellt

Ab 18 Uhr beginnt an der Schermbecker Straße das traditionelle Hochziehen des Maikranzes. Die Kappeshoheiten, unterstützt von der Landjugend Erle/Rhade, übernehmen das Hochziehen des Kranzes. Begleitet wird das Spektakel musikalisch vom Blasorchester Erler Jäger sowie den Brejpottspöllers des Heimatvereins Erle.

Kappeshoheiten Raesfeld
Wer wird neue Kappesprinzessin? Kappeskönigin Melanie I. geht und Birgitt Grotendorst (re.) nimmt ihren Platz ein. Das Geheimnis wird am 30. Mai durch Maria Kowalsky gelüftet. Foto: Petra Bosse/Archiv

Kappesprinzessin und Kappeskönigin im Rampenlicht

Spannender Moment des Abends ist die Inthronisierung der neuen Kappesprinzessin – ihre Identität wird erst am Abend verraten. Gleichzeitig verabschiedet sich die amtierende Kappeskönigin Melanie I. Stenkamp. Ihre Nachfolgerin Birgitt I. Grotendorst wird die Gemeinde Raesfeld künftig als Kappeskönigin vertreten.

Offizieller Auftakt mit Musik, Hüpfburg und DJ

Um 19.30 Uhr eröffnen der stellvertretende Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann und Ortsmarketing-Vorsitzende Maria Kowalsky die Veranstaltung offiziell mit einer kurzen Ansprache. Für die passende Stimmung sorgen nicht nur die Musiker, sondern auch ein DJ bei Brömmel-Wilms. Christian Lipfert vom HUB Erle übernimmt die Verpflegung mit Bratwurst und Getränken. Kinder dürfen sich außerdem auf eine Hüpfburg freuen.

Osterfeuer in Erle: Viele Gäste, warme Glut und gute Stimmung

Ein stimmungsvoller Ostersonntag auf dem Schützenfestplatz in Erle.

Pünktlich nach der Abendmesse war es so weit: Pater Johnson kam mit einer Gruppe Fackelträger auf dem Schützenfestplatz an der Marienthaler Straße an. Kurz nach 19 Uhr entzündete er das Osterfeuer, das in diesem Jahr wieder besonders schön loderte.

Osterfeuer 2025 in Raesfeld-Erle Kirchengemeinde St. Martin

Trotz dunkler Wolken in der Ferne und stellenweisem Starkregen in der Umgebung, blieb es während der Entzündung weitgehend, bis auf etwas Regen, trocken. Viele Gäste, darunter Familien mit Kindern, nutzten die Gelegenheit, gemeinsam beisammen zu stehen, dem prasselnden Feuer zuzusehen und die Wärme der Glut zu genießen.

Jonathan Schmidt-Förderverein Kita St. Nikolaus Erle
Jonathan Schmidt. Foto: Petra Bosse

Förderverein sorgt für das leibliche Wohl

Wie schon in den vergangenen Jahren sorgte der Förderverein der Kita St. Nikolaus für Bratwürstchen und Getränke – ein Angebot, das bei den Besucherinnen und Besuchern bestens ankam. Rund 400 Bratwürstchen seien über die Theke gegangen. Vorsitzender Jonathan Schmidt zeigte sich zufrieden: „Wir freuen uns sehr, dass das Osterfeuer auch in diesem Jahr wieder so gut angenommen wurde. Besonders bedanken möchten wir uns bei Zelte Schwering, der uns seit zwei Jahren zuverlässig den Toilettenwagen kostenlos zur Verfügung stellt.“
Der Erlös aus dem Verkauf gehe, so Jonathan Schmidt, vollständig an den Förderverein.

Osterfeuer 2025 in Raesfeld-Erle Kirchengemeinde St. Martin
Osterhäsin Ines Heselhaus und Kita-Leiterin St. Nikolaus Mechthild Westerkamp. Foto: Petra Bosse

Besuch von der Osterhäsin

Für leuchtende Kinderaugen sorgte eine besondere Überraschung: Die Osterhäsin – alias Ines Heselhaus – verteilte bunte Ostereier und süße Kleinigkeiten an die Besucherinnen und Besucher.

Förderverein Kita St. Nikolaus Erle
Die fleißigen Helferinnen und Helfer des Fördervereins der Kita St. Nikolaus.

Großes Feuer, gute Stimmung

Der große Holzstoß sorgte für ein eindrucksvolles Feuer, das lange brannte und wohlige Wärme spendete. Viele blieben noch bis in den Abend, standen beisammen, unterhielten sich und genossen einfach das Miteinander.

Osterfeuer 2025 in Raesfeld-Erle Kirchengemeinde St. Martin
Osterfeuer 2025 in Raesfeld-Erle Kirchengemeinde St. Martin
Osterfeuer 2025 in Raesfeld-Erle Kirchengemeinde St. Martin

Tod von Papst Franziskus: Bistum Münster würdigt Lebenswerk

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Diözesanadministrator Hamers: Papst Franziskus war Menschenfreund, Seelsorger und Brückenbauer. Würdigung aus dem Bistum Münster nach dem Tod des Papstes.

Papst Franziskus ist am Ostermontag im Alter von 88 Jahren gestorben. Der Diözesanadministrator des Bistums Münster, Dr. Antonius Hamers, würdigte den verstorbenen Papst in einer ersten Stellungnahme als „Seelsorger, Menschenfreund und Brückenbauer“.

„Papst Franziskus war vor allem immer und zuerst: ein Seelsorger, ein Menschenfreund und ein Brückenbauer. Aus dieser Grundeinstellung heraus habe er sich für eine Erneuerung der katholischen Kirche eingesetzt“, erklärte Hamers. Franziskus habe eine synodale Kirche gewollt, „die von allen Gläubigen in geteilter Verantwortung getragen wird“.

Mit klarer Haltung habe er sich für den Schutz der Schöpfung und für ein Ende von Krieg, Terror und Gewalt eingesetzt. Besonders am Herzen gelegen hätten ihm die Menschen am Rande der Gesellschaft: Arme, Kranke, Schwache und Entrechtete.

„Auch im Bistum Münster blicken wir in großer Dankbarkeit und tiefem Respekt auf seine Lebensleistung“, so Hamers weiter. Zugleich rief er die Gläubigen zum Gebet für den verstorbenen Papst auf.

Gedenken im St.-Paulus-Dom

Am kommenden Sonntag, 27. April, will Hamers beim Kapitelsamt um 10 Uhr im St.-Paulus-Dom in Münster besonders des verstorbenen Papstes gedenken. Zudem lädt das Bistum alle Pfarreien ein, bis zur Beisetzung täglich die Totenglocke zu läuten.

Bischof em. Dr. Felix Genn zum Tod von Papst Franziskus

Papst Franziskus ist am Ostermontag im Alter von 88 Jahren gestorben. Hierzu erklärt der emeritierte Bischof von Münster, Dr. Felix Genn: „Was das Pontifikat von Papst Franziskus für mich entscheidend geprägt hat, war sein Einsatz für eine synodale Kirche. Das ist sein Vermächtnis, denn nach der Weltsynode vom vergangenen Oktober hat er festgelegt, dass das Schlussdokument der Weltsynode bis 2028 auf lokaler, nationaler und kontinentaler Ebene evaluiert und umgesetzt werden soll.

Papst Franziskus hat gespürt, dass Synodalität das ist, was unsere Kirche heute und in naher Zukunft braucht. Persönlich bin ich Papst Franziskus sehr dankbar für das große Vertrauen, das er mit geschenkt hat, indem er mich in die Weltsynode, in das Dikasterium für die Bischöfe und zum Leiter der Arbeitsgruppe zu den Fragen der Zukunft des Bischofsamts berufen hat. Ich habe ihn und seine oft unkonventionelle und erfrischende Art sehr geschätzt. Und besonders beeindruckt hat mich, dass er in der Verkündigung des Evangeliums stets die Armen in den Mittelpunkt gestellt hat.“

Kulinarische Vielfalt beim Streetfood Festival in Borken

Internationale Spezialitäten, Livemusik und familienfreundliches Programm vom 25. bis 27. April auf dem Marktplatz

Das Streetfood Festival auf dem Borkener Marktplatz lädt vom 25. bis 27. April 2025 zum dritten Mal zum Probieren und Verweilen ein. Veranstaltet wird es von der Stadt Borken in Kooperation mit der Streetfood Agentur aus Kalkar. Foodtrucks aus verschiedenen Ländern sollen die Innenstadt in eine kulinarische Entdeckungsreise verwandeln. Ergänzt wird das Angebot durch Livemusik und ein Rahmenprogramm für alle Altersgruppen.

Internationale Küche auf Rädern

Laut Veranstaltern bringe das Festival eine breite Auswahl an Gerichten aus unterschiedlichen Teilen der Welt nach Borken. Neben Klassikern würden auch weniger bekannte Spezialitäten angeboten. Das Konzept basiere auf frischer und schneller Zubereitung vor Ort. Besucher könnten sich somit auf ein abwechslungsreiches Geschmackserlebnis freuen.

Rahmenprogramm für die ganze Familie

Zusätzlich zum kulinarischen Angebot seien auch musikalische Beiträge und Programmpunkte für Familien geplant. Ziel sei es, das Festival nicht nur zu einem Treffpunkt für Feinschmecker, sondern auch für Besucher aller Altersgruppen zu machen.

Öffnungszeiten und weitere Informationen

Das Streetfood Festival ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

  • Freitag, 25. April 2025: 16 bis 22 Uhr
  • Samstag, 26. April 2025: 12 bis 22 Uhr
  • Sonntag, 27. April 2025: 12 bis 20 Uhr

Der Eintritt ist frei. Für ausreichend Sitzgelegenheiten sei gesorgt, bei schlechtem Wetter stünden auch überdachte Plätze zur Verfügung.

Landwirtschaftsdialog mit NRW-Ministerin Silke Gorißen auf Preen’s Hoff

Die CDU Raesfeld-Erle-Homer lädt alle Interessierten zu einem öffentlichen Landwirtschaftsdialog mit der nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen ein.

Die Veranstaltung findet am Montag, 28. April 2025, ab 18:30 Uhr auf dem Preen’s Hoff, Sundern 20, 46348 Raesfeld, statt.

Schwerpunkt: Zukunft der Landwirtschaft

Im Zentrum des Abends steht die Frage, wie sich die Landwirtschaft im Rahmen des neuen Koalitionsvertrags „Verantwortung für Deutschland“ weiterentwickeln soll. Ministerin Gorißen wird in einem Impulsvortrag die agrarpolitischen Ziele und Maßnahmen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene vorstellen und deren Auswirkungen auf die regionale Landwirtschaft beleuchten.

Gelegenheit zum Austausch

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur offenen Diskussion mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Landwirtinnen und Landwirten aus dem gesamten Kreisgebiet. Ziel ist es, aktuelle Herausforderungen ebenso wie langfristige Perspektiven der Landwirtschaft im Westmünsterland gemeinsam zu erörtern.

„Wir freuen uns sehr, mit Ministerin Gorißen eine profilierte Fachpolitikerin bei uns begrüßen zu dürfen“, teilt die CDU Raesfeld-Erle-Homer mit. „Der Dialog mit der Praxis ist uns wichtig – insbesondere in dieser Phase politischer und wirtschaftlicher Veränderungen.“

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Karfreitag: Ein stiller Feiertag mit weltweiter Bedeutung

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Warum ist Karfreitag eigentlich so still? Für Christinnen und Christen auf der ganzen Welt gehört dieser Tag zu den wichtigsten im Kirchenjahr.

Er erinnert an das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz – ein zentrales Ereignis des christlichen Glaubens. Überall auf der Welt wird Karfreitag begangen, doch oft sehr unterschiedlich: mal in Stille, mal in großen Prozessionen. Was alle verbindet, ist die Botschaft von Trauer, Hoffnung – und Besinnung.

Bedeutung Karfreitag für Christen

Der stille Feiertag in Deutschland

In Deutschland ist Karfreitag gesetzlich als stiller Feiertag geschützt. Öffentliche Feiern, Tanzveranstaltungen oder laute Musik sind untersagt. In den Kirchen finden schlichte Gottesdienste statt – ohne Glockengeläut, oft ohne Orgel, manchmal in fast völliger Stille. Die biblische Passionsgeschichte wird gelesen, das Kreuz steht im Mittelpunkt der Liturgie. In vielen Gemeinden werden auch symbolische Kreuzwege gegangen oder einfache Andachten gehalten.

Rituale und Bräuche weltweit

Auch in anderen Ländern wird Karfreitag intensiv begangen – teils mit eindrucksvollen Ritualen:

Philippinen

Gläubige nehmen an Passionsspielen teil, manche lassen sich sogar tatsächlich ans Kreuz schlagen. Diese dramatische Form der Buße ist umstritten, zeigt aber, wie tief die religiöse Verbundenheit in manchen Regionen geht.

Spanien

In Andalusien sind die Semana Santa-Prozessionen weltberühmt. Männer in traditionellen Gewändern tragen schwere Heiligenfiguren durch die Straßen, begleitet von Trommeln und Bläsern. Emotion und Glaube gehen hier Hand in Hand.

Italien

In Rom findet am Karfreitag der „Via Crucis“ statt – ein Kreuzweg unter freiem Himmel am Kolosseum. Der Papst selbst leitet diese feierliche Zeremonie, die Millionen Menschen weltweit verfolgen.

Großbritannien

Dort sind es eher stille Gedenkzüge – sogenannte Walks of Witness –, bei denen Christinnen und Christen schweigend durch die Straßen gehen, um an das Leiden Jesu zu erinnern.

Mexiko

In Mexiko zählt das Passionsspiel von Iztapalapa bei Mexiko-Stadt zu den größten religiösen Laienaufführungen weltweit. Tausende Menschen wirken mit, um das Leiden Christi nachzustellen – ein Fest des Glaubens mit tiefer gesellschaftlicher Bedeutung.

Jesus-Christ-Karfreitag in Little-Italy Toronto
Auch in Toronto, der größten Stadt Kanadas, wird Karfreitag öffentlich begangen – besonders im Stadtteil „Little Italy“. Foto: Petra Bosse

Kanada – Karfreitag in Toronto

Auch in Toronto, der größten Stadt Kanadas, wird Karfreitag öffentlich begangen – besonders im Stadtteil „Little Italy“. Dort versammeln sich jedes Jahr Hunderte zur großen Prozession Celebrating our Faith and Heritage. Die College Street West wird zur Bühne des Glaubens, wenn Gläubige gemeinsam an das Leiden und Sterben Jesu erinnern. Toronto beherbergt rund 600.000 Menschen italienischer Herkunft – die größte italienische Gemeinschaft außerhalb Italiens. Karfreitag ist hier nicht nur religiöses Gedenken, sondern auch Ausdruck kultureller Identität.

Zwischen Trauer und Hoffnung

Karfreitag ist kein Tag der Festlichkeit, sondern des Innehaltens. Doch er steht nicht allein. Denn mit dem Ostersonntag folgt die Botschaft der Auferstehung – die Hoffnung auf neues Leben. Diese Verbindung von Tod und Neubeginn macht Karfreitag so besonders: still, ernst, aber auch voller Trost.

Kirchengemeinde St. Martin: 60 Kilo Reibekuchen in Rekordzeit verkauft

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Reibekuchen-Ansturm in der Julia-Koppers-Gesamtschule. Schon am Vormittag bildeten sich lange Schlangen: Am Karfreitag verkaufte die Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld frische Reibekuchen – für den guten Zweck.

Der Erlös geht an das Pampara-Projekt in Indien, das Pater Praveen Varkey unterstützt. Mechthild Gülker schälte und raspelte im Vorfeld mit vollem Einsatz: 60 Kilo Kartoffeln waren vorbereitet – und schon kurz nach 11 Uhr restlos verbacken. Das Backteam rund um Mechthild Gülker und Pater Johnson hatte jedenfalls alle Hände voll zu tun – backen, wenden, heiß und fettig, aber vor allem: richtig lecker. Für echten Nachschub reichte es dann am Ende nur noch für ein paar Püfferken.

Reibekuchen-Ansturm in der Julia-Koppers-Gesamtschule.
Foto: Petra Bosse

Schon vor Mittag ausverkauft

„Der Reibekuchenteig ist weg“, sagte Mechthild Gülker gegen 11.30 Uhr. Und das nicht ohne Stolz. Die 60 Kilo Kartoffeln, die sie zu Teig verarbeitet hatte, waren da schon komplett verbacken – und verkauft. „Jetzt ist es noch nicht mal zwölf“, meinte sie und schüttelte lachend den Kopf. So früh sei das noch nie passiert.

Mechthild Gülker sorgte für den Teig und schälte 60 kg Kartoffeln
Mechthild Gülker sorgte auch in diesem Jahr für den Teig und schälte 60 kg Kartoffeln. Foto: Petra Bosse

Püfferken als Plan B

Ganz leer ging aber niemand aus. Ein paar kleine Püfferken mit und ohne Rosinen hatte Mechthild Gülker noch in Reserve. „Da konnte ich noch ein bisschen was nachmachen“, erklärte sie. Auch das sei schon mehr gewesen als sonst. Der Hunger auf Selbstgemachtes war offenbar riesig.

Selbst gemacht – wie immer

Wie lange sie das schon mache, wisse sie nicht ganz genau. „Ich hab mal nachgeschaut – vielleicht seit 2015 oder 2016“, überlegte Mechthild. Sicher sei aber: „Alles ist wie immer selbst gemacht.“ Das sei ihr wichtig – und offenbar auch den Besucherinnen und Besuchern, die sich dicht um den Stand versammelt hatten.
Allerdings stellt sie den Teig für die Reibeplätzchen und die Püfferken inzwischen nicht mehr selbst her – es handelt sich um Spenden, wie auch die Eier und andere Lebensmittel, für die sie sehr dankbar ist. Ohne diese Unterstützung wäre der Ansturm kaum zu bewältigen.

Reibekuchen und Püfferken - Aktion St. Martin Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Neuer Standort, der gut ankommt

Auch der Ort war diesmal ein anderer: Erstmals fand der Reibekuchenverkauf in der Julia-Koppers-Gesamtschule statt. „Das passt hier richtig gut“, meinte Gülker. Die Räume seien ideal – und es sehe ganz danach aus, dass die Veranstaltung auch in Zukunft dort stattfinden werde.

Projekt für Indien Reibekuchenverkauf in Raesfeld
Das Backteam hatte am Freitagvormittag alle Hände voll zu tun. Foto: Petra Bosse

Kuchenspenden zur Eröffnung des Femeichenparks gesucht

Zur offiziellen Eröffnung des Femeichen Parks bittet Mechthild Gülker um Unterstützung aus der Gemeinde: Die Frauengemeinschaft bringt bereits Kuchen mit – doch es dürfen gerne noch mehr werden.
Angesprochen sind alle Backfeen und alle, die gerne den Schneebesen schwingen: Ob Torte, Blechkuchen oder Muffins für Kinder – jede Spende sei willkommen. „Es muss nichts Aufwendiges sein – auch einfacher Kuchen oder Kleingebäck passt wunderbar“, so Gülker.

Die Kuchenspenden können am 27. April ab 10 Uhr auf dem Femeichen-Gelände abgegeben werden.

Sicherlich finden sich auch für dieses Event wieder viele Freiwillige, die mit ihren Leckereien zum Gelingen eines bunten, vielfältigen Kuchenbuffets beitragen.

Königstreffen der Junggesellen: „Ett mutt dampen“ in der Scheune

Am Donnerstag, 17. April 2025 lud der amtierende König des Junggesellen-Schützenvereins Raesfeld – nach eigener Aussage „offiziell der coolste Schützenverein im Westmünsterland“ – zum traditionellen Königstreffen ein.

Treffpunkt war die urige Scheune am Achtern Wall im Göringshook. Das diesjährige Motto: „Ett mutt dampen“. Und das tat es auch – nicht nur dank der Zigarren.

Schützen, Zigarren und Gesang

Eingeladen hatte Junggesellenkönig Nick Nattefort, während am Grill der Königsvater für das leibliche Wohl sorgte. Mit im Gepäck: Zigarren vom ehemaligen König Michael Nießing, die in der stimmungsvoll verrauchten Scheune gleich zum Einsatz kamen. Es wurde gequatscht, gelacht, gesungen – und zwar mit vollem Einsatz. Die klassischen Schützenfestlieder hallten weit durch den Göringshook und machten die gesellige Runde perfekt.

Spazierstöcke mit Geschichte

Ein festes Ritual beim Königstreffen ist der mitgebrachte Spazierstock – jeder König bekommt ihn vom Verein als Andenken an seine Regentschaft. Die verzierten Stöcke erzählen kleine Geschichten aus vergangenen Jahren und stehen symbolisch für den starken Zusammenhalt im Verein – über Generationen hinweg.

Silberkönig Andreas Klostermann in Gedanken dabei

Besonders gedacht wurde Andreas Klostermann, dem Silberkönig, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Leider konnte er krankheitsbedingt nicht teilnehmen. Die Königsrunde schickte ihm herzliche Genesungswünsche – verbunden mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen bei einem kühlen Getränk.

Ein Treffen, das nachklingt

Das Königstreffen dauerte bis tief in die Nacht und war einmal mehr ein voller Erfolg. Es zeigte, wofür der Junggesellen-Schützenverein Raesfeld steht: gelebte Tradition, echter Zusammenhalt und jede Menge Spaß. Die Vorfreude auf das kommende Schützenfest ist jedenfalls schon jetzt spürbar.

Femeiche in Raesfeld-Erle: Nationalerbe-Baum und Ausflugsziel im Münsterland

Die rund 800 Jahre alte Femeiche in Raesfeld-Erle wurde 2021 zum Nationalerbe-Baum erklärt – als erste in Nordrhein-Westfalen.

Der mächtige Naturbaum mit bewegter Geschichte ist ein beeindruckendes Ausflugsziel für Naturfreunde, Radreisende und Familien. Wer eine Fahrradtour durchs Münsterland plant, sollte einen Stopp an diesem einmaligen Naturdenkmal einlegen.

Adelsprädikat für die Erler Femeiche
Foto: Petra Bosse

Naturdenkmal mit Geschichte: Die Erler Femeiche

Im Ortskern von Raesfeld-Erle steht ein beeindruckender Zeuge der Zeitgeschichte: die Femeiche, auch bekannt als „älteste Eiche in NRW“. Mit einem geschätzten Alter von 800 Jahren zählt sie zu den bedeutendsten Naturdenkmälern Deutschlands. Seit Oktober 2021 trägt sie den offiziellen Titel Nationalerbe-Baum – verliehen durch die Deutsche Dendrologische Gesellschaft (DDG).

Bürgermeister Tesing und Professor Andreas Roloff enthüllen die Tafel an der Femeiche in Erle
Bürgermeister Martin Tesing und Professor Andreas Roloff enthüllen die Tafel an der Femeiche in Erle als Auszeichnung zum Nationalerbe-Baum. Foto: Helmut Scheffler/Archiv

Beeindruckende Dimensionen: 12,45 Meter Stammumfang

Der Stammumfang beträgt auf 1,30 Meter Höhe stolze 12,45 Meter, die heutige Höhe des Baumes liegt bei rund elf Metern. Die Eiche hat sich im Laufe der Jahrhunderte stark verändert – und blieb dennoch ein Ort voller Symbolkraft.

Adelsprädikat für die Erler Femeiche

Pflege gesichert: Ein Gemeinschaftsprojekt

Mit der Auszeichnung zum Nationalerbe-Baum ist auch die dauerhafte Pflege der Erler Femeiche gesichert. Kirche, Gemeinde und Kreis sorgen gemeinsam für Schutzmaßnahmen. Der Baum wurde eingezäunt, erhielt Eisenringe, Stützbalken und inzwischen zehn Stützen zum Erhalt. Ziel ist es, den Baum in Würde altern zu lassen – möglichst über weitere Jahrhunderte hinweg.

Historische Gerichtsstätte Femeiche in Erle
Foto: Petra Bosse

Historischer Ort: Gericht unter freiem Himmel

Der Begriff „Femeiche“ stammt aus der Zeit der mittelalterlichen Femegerichte, die unter freiem Himmel stattfanden. Hier wurde Recht gesprochen – geheim, direkt und oft folgenschwer. Die Erler Femeiche war nach historischen Überlieferungen ein solcher Ort der Rechtsprechung und zählt damit zu den wenigen erhaltenen Zeugnissen dieser Rechtsform.

1200-jährige Femeiche im Münsterland
Foto: Petra Bosse

Der Soldatentest von 1816

Ein kurioses Kapitel der Baumgeschichte: Beim Besuch des Kronprinzen von Preußen im Jahr 1816 testete man, wie viele Soldaten in die ausgehöhlte Baumhöhle passen würden. Es waren 36. Laut einer Publikation von 1900 war der Innenraum fast drei Meter breit – geschützt von einem 15–20 Zentimeter dicken Stammmantel.

Erler Femeiche

Ausflugsziel im Münsterland – perfekt mit dem Fahrrad erreichbar

Die Femeiche liegt ideal an Radwegen im Münsterland und lässt sich wunderbar in eine Fahrradtour integrieren. Besonders schön ist eine Route über Schloss Raesfeld, den Tiergarten, durch Felder und kleine Waldstücke bis zur Eiche. Wer die Region erkunden möchte, findet in Erle Gastronomie, Sitzgelegenheiten und naturbelassene Wege.

Neugestaltet der Femeichenpark in Raesfeld-Erle
Femeichenpark Erle. Foto: Daniel Bosse

Ideal für Familien, Schulklassen und Naturfans

Die Femeiche ist nicht nur für Botanikerinnen und Historiker spannend – auch Familien mit Kindern, Radfahrgruppen oder Wanderfreunde erleben hier Natur und Geschichte hautnah. Infotafeln vor Ort geben einen Einblick in die Geschichte, Biologie und Bedeutung des Baumes.

Erler Femeiche im Frühjahr 2025
Foto: Petra Bosse

Call to Action: Jetzt planen und erleben!

Plane jetzt deinen Ausflug zur Femeiche – mit Picknickkorb, Fahrrad und Kamera. Ob als Etappenziel bei einer Tour durch das Münsterland oder als eigenständiger Ausflug: Ein Besuch der ältesten Eiche NRWs lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Femeiche Auszeichnung
Foto: Helmut Scheffler/Archiv

Nützliche Hinweise:

  • 📍 Adresse: Kirchplatz, 46348 Raesfeld-Erle
  • 🅿️ Kostenlose Parkplätze vorhanden
  • 🚲 Gut erreichbar über Radwegenetz Münsterland
  • 🕒 Beste Besuchszeit: Frühjahr bis Herbst

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Bautagebuch HUB Erle: Alles im Plan – Richtfest Ende Mai

Gute Nachrichten aus dem Ortskern Erle: Das Projekt HUB Erle kommt voran.

Der Bau des neuen Restaurants HUB Erle schreitet planmäßig voran. Die Bürgergenossenschaft eG zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Das Richtfest ist für Mittwoch, 28. Mai, um 17.30 Uhr angesetzt. Auch finanziell bleibt das Projekt im vorgesehenen Rahmen.

Bauarbeiten im Zeitplan

„Wir sind im Zeitplan – auch kostenseitig im Rahmen“, sagt Peter Stöbel (Prokurist) von der Bürgergenossenschaft Erle. Der Großteil der Bauaufträge sei bereits vergeben oder abgeschlossen, ebenso im kalkulierten Kostenrahmen. „Die Kalkulation geht auf“, betont er.

Bautagebuch Bürgergenossenschaft wir in Erle HUB Erle
Start der Ausschachtungsarbeiten am 22.11.2024

Lobenswert sei, wie viel sich seit Beginn der Ausschachtungsarbeiten im November getan habe. Zuletzt habe auch die Gemeinde die Anschlüsse für das Regenwasser verlegt – ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Richtfest. Bis Ende Mai soll der Rohbau stehen. Auch die Verblendarbeiten sollen bis dahin weitgehend abgeschlossen sein.

HUB Erle Rohbau
Das Richtfest für HUB Erle der Bürgergenossenschaft Wir in Erle soll im Mai 2025 gefeiert werden. ©Petra Bosse

Engagiertes Ehrenamt auf der Baustelle

Ein besonderes Lob richtet Ströbel an die Baufirma Alfons Klein-Ridder, die sich regelmäßig persönlich auf der Baustelle engagiert. „Alfons schwingt am Wochenende schon mal selbst den Spaten – er ist hier immer sehr aktiv“, berichtet Stöbel. Der Einsatz ehrenamtlicher Unterstützer sei weiterhin ein wichtiger Baustein im Projektverlauf.

HUB Erle der Bürgergenossenschaft Wir in Erle Bautagebuch 2025
Wasseranschlüsse an die Regenwasserkanalisation wurden gelegt. Foto: Petra Bosse

Genossenschaft mit rund 2.100 Mitgliedern

Aktuell zählt die Bürgergenossenschaft „Wir in Erle“ rund 2.100 Mitglieder. Gemeinsam halten sie etwa 7.000 Anteile – das entspricht einem Kapital von rund 2,1 Millionen Euro.

Die nächste Generalversammlung ist für Juni geplant. Ein konkreter Termin wird noch bekannt gegeben.

Innenaufnahmen vom Bau HUB Erle der Bürgergenossenschaft
„Bautagebuch“ vom 17.4.2025 HUB Erle. ©Wir in Erle

HUB Erle – Von vielen für alle

Mit dem HUB Erle entsteht in Erle mehr als nur ein neues Restaurant. Die moderne Dorfkneipe wird zum Treffpunkt mitten im Ortskern – ein Ort für Austausch, Begegnung und geselliges Beisammensein. Getragen von über 2.100 Genossenschaftsmitgliedern, soll der HUB ab Ende des Jahres, wenn alles planmäßig verläuft, fertiggestellt sein und das Dorfleben bereichern – offen für alle, die dazugehören oder einfach gern vorbeischauen.

Bauarbeiten HUB Erle Gastronomie der Bürgergenossenschaft Wir in Erle
Bautagebuch ©Wir in Erle

Hinweise für Bussteige 1 bis 4 am Borkener Bahnhof

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Die Verlegung der Bussteige 1 bis 4 am Borkener Bahnhof bleibt bis Freitag, 25. April 2025, bestehen. Grund dafür sind anhaltende Arbeiten im Bereich der südöstlichen Busumfahrung.

Neue Bäume mit innovativem Wurzelsystem

Am Bahnhof pflanzt die Stadt Borken derzeit acht Zerreichen (Quercus cerris). Um den Bäumen optimale Wachstumsbedingungen zu bieten, wird an jedem Standort ein sogenanntes Wurzelkammersystem installiert. Dieses unterirdische System erweitert den Wurzelraum, verbessert die Standfestigkeit der Bäume und erhöht ihre Widerstandskraft gegenüber Umwelteinflüssen.

Bahnhof Borken

Verlegung der Bussteige bleibt bestehen

Während der laufenden Arbeiten bleiben die Bussteige 1 bis 4 auf die gegenüberliegende Seite – Bussteige 5 bis 8 – verlegt. Eine entsprechende Beschilderung vor Ort weist auf die Änderung hin. Die Stadt Borken bittet Fahrgäste um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen.

Polizei sucht Zeugen nach Sexualdelikt an Karneval in Raesfeld

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Nach einem Sexualdelikt am Rosenmontag in Raesfeld bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Die Tat ereignete sich laut Mitteilung der Polizei am 3. März 2025 gegen 22 Uhr in einem Waldstück nahe der Marbecker Straße.

Nach Angaben der Jugendlichen sei sie im Umfeld der großen Karnevalsparty am
Rosenmontag gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen gezwungen worden. Zuvor
waren sich Täter und Opfer im Partyzelt begegnet. Die eigentliche Tat fand gegen
22.00 Uhr in dem angrenzenden Waldstück zwischen Marbecker Straße und Brökerstegge statt.

Als zwei bislang unbekannte Männer mit einer Taschenlampe oder Handylampe in der Nähe vorbeigekommen seien, habe der Täter die Handlung abgebrochen und sei geflüchtet.

Beschreibung des Tatverdächtigen

Der mutmaßliche Täter soll etwa 17 bis 18 Jahre alt und rund 1,80 Meter groß sein. Er habe eine leicht gebräunte Haut, braune, nach vorn gekämmte Haare und schmal wirkende Augen. Zum Tatzeitpunkt habe er einen orangefarbenen Overall getragen, der an eine US-Sträflingskleidung erinnerte, darunter ein weißes Oberteil. Auf der Karnevalsparty sei er in Begleitung von mindestens einem weiteren jungen Mann gewesen, der ähnlich aussah und ebenfalls ein solches Kostüm trug.

Polizei bittet insbesondere zwei Männer um Mithilfe

Die Polizei sucht Zeugen. Insbesondere die beiden Männer, die mit einer Taschenlampe oder Handylampe durch den Wald gingen, werden gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt die Kriminalinspektion I in Borken unter der Telefonnummer 02861 9000 entgegen.

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