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Auto behindert Bauarbeiten vor dem HUB Erle

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Die Bauarbeiten für das neue Restaurant HUB Erle an der Silvesterstraße schreiten voran. Seit zwei Tagen wird der Ablauf der Straßenbauarbeiten jedoch durch ein parkendes Fahrzeug behindert.

Zunächst standen drei Fahrzeuge in der Absperrung. Inzwischen steht nur noch ein Mini Cooper vor Ort. Die Bauarbeiter müssen aktuell um das Fahrzeug herumarbeiten.

Auto blockiert Arbeiten in Erle an der Silvesterstraße am HUB Erle
Foto: Petra Bosse

Der Fahrzeughalter sei bislang nicht erreichbar gewesen, sagt der Leiter des Ordnungsamtes Raesfeld Norbert Altrogge auf Nachfrage. Möglich sei jedoch, dass die Baufirma im Vorfeld es auch versäumt habe, ausreichend auf die Sperrung hinzuweisen. Wie beispielsweise bei einem Umzug. Dann müsse mindestens drei Tage vorher ein Hinweis auf ein Halteverbot angebracht werden, damit die Fahrzeughalter die Möglichkeit haben, ihre Autos rechtzeitig umzuparken. Bis heute ist an der Silvesterstraße jedoch kein entsprechender Hinweis auf ein Parkverbot zu sehen.

Auto blockiert Arbeiten in Erle an der Silvesterstraße am HUB Erle

„Wir versuchen, den Halter zu erreichen – bisher jedoch ohne Erfolg“, ergänzt Altrogge. Wie es weitergehe, sei derzeit unklar. „Wir können nicht einfach ein Auto abschleppen“, betonte er heute (Donnerstag) auf Nachfrage.

Auto blockiert Arbeiten in Erle an der Silvesterstraße am HUB Erle

 Freiheit 24 Raesfeld: Frühstück, Spargel und bald neues Eiscafé

Frühling in der Freiheit 24 am Schloss Raesfeld: Frühstück, Spargel und bald auch Eis

In der Freiheit24 am Schloss Raesfeld beginnt der Frühling mit frischen Ideen. Neben einer neuen Spargelkarte und täglichen Frühstücksangeboten steht auch die Eröffnung eines Eiscafés kurz bevor. Die Buchungslage ist stabil, das Gästehaus gut gefüllt – und auch Radtouristen entdecken den Standort zunehmend für sich.

Willkommen in der Freiheit 24

Neu: Frühstück täglich ab 8 Uhr – von knapp bis fürstlich

Die Türen der Freiheit24 öffnen neuerdings schon früh am Morgen. „Seit ein paar Tagen starten wir bereits um 8 Uhr – das kam bei unseren Gästen sofort gut an“, erzählt Melanie Unnebrink. Bis 11.30 Uhr wird ein vielseitiges Frühstück am Tisch angeboten, selbst mittwochs, obwohl das Restaurant danach Ruhetag hat.

Butterbrot zum Mitnehmen
Selbstgebackenes Brot bereichert das Frühstücksangebot. Symbolfoto

„Die Auswahl reicht von vier individuell kombinierbaren Frühstückspaketen bis hin zur ‚Stulle to go‘ – für alle, die es eilig haben oder morgens lieber andere für sich schmieren lassen. Unsere Bäckerin macht das Brot selbst – mit viel Liebe, sagt Melanie Unnebrink. Zur Auswahl stehen unter anderem Varianten mit Lachs oder Tomaten-Bruchetta.“

Ganz neu ist unter anderem das „Knappenfrühstück“: ein einfaches, ehrliches Frühstück mit einem Weizenbrötchen, Aufschnitt und einer Tasse Kaffee – für 6,90 Euro.

Wer mehr möchte, wird beim „Fürstlichen Frühstück“ fündig: Ab zwei Personen wird ein Tischbuffet serviert mit Brötchen, Croissants, einer gemischten Aufschnittplatte, Nutella, Marmelade, Tomate-Mozzarella, Rührei und knusprigem Bacon. Dazu gibt es Kaffee oder Tee – für 19,80 Euro pro Person.

Darüber hinaus ergänzt wurde das Angebot beim Frühstückbuffet durch eine hausgemachte Joghurtbowl sowie belegte Stullen mit selbst gebackenem Sauerteigbrot.

Frühstück am Tisch
Symbolfoto

Reservieren sei möglich, aber kein Muss. „Wer spontan kommt, ist genauso willkommen. Für unser Team ist es einfach leichter, wenn wir vorher wissen, wie viele kommen“, sagt sie.

Gästehaus gut gebucht – Radsaison beginnt

Auch abseits des Frühstücks ist einiges los. „Die Buchungslage ist sehr stabil“, sagt Geschäftsinhaber Reinhard Nießing. Besonders gefragt seien die günstigeren Zimmer außerhalb des Hauptgebäudes. Seit der Eröffnung vor knapp einem Jahr habe sich das Gästehaus fest etabliert.

Mit dem Frühlingswetter startet auch die Fahrradsaison. „Die ersten Radtouristen sind bereits da“, berichtet Unnebrink. Viele nutzten die Freiheit24 als Ausgangspunkt für Touren durch die Region.

Frischer Spargel und vegane Vielfalt

Kulinarisch setzt das Team in dieser Saison auf Regionalität – vor allem mit Spargel vom Gut Böckenhoff. Seit letzter Woche gibt es eine eigene Spargelkarte. „Klassiker wie Spargel mit Schinken und Sauce Hollandaise dürfen nicht fehlen“, sagt Nießing, „aber wir wollten auch neue Wege gehen.“

Deshalb stehen jetzt auch vegane Gerichte wie Spargelpasta auf der Karte. Abgerundet wird das Angebot durch neue Fassbiere – darunter auch ein frisch gezapftes alkoholfreies Bier.

Eiscafe Freiheit 24 Schloss Raesfeld
Symbolfoto

Neues Eiscafé wird in Kürze eröffnen

Ein weiteres Highlight steht bereits in den Startlöchern: In den Räumen der früheren „Kuchenkiste“ soll in Kürze ein Eiscafé eröffnen. „Die Fläche ist seit dem 1. April angemietet“, berichtet Reinhard Nießing. Die Betreiber seien keine Unbekannten: Sie führen bereits die Gelateria La Fontana in Schermbeck und bringen nun ihr Eis-Handwerk auch nach Raesfeld.

Buschmanns Kuchenkiste in Raesfeld Sterndeuter Turm schließt
Neues Eiscafé eröffnet in Kürze in der ehemaligen Kuchenkiste. Foto: Petra Bosse/Archiv

Wann genau das Eiscafé startet, ist noch offen. „Wir hoffen auf Ende April oder Anfang Mai“, sagt sie. Der Pächter kümmere sich derzeit um die Einrichtung.

Fest steht: Es wird ausschließlich hausgemachtes Eis geben – Eisbecher in allen Variationen und Größen sowie sowie auch Kuchen und Torten, betont Reinhard Nießing.

Ein Hauch Dolce Vita in Raesfeld

Mit dem neuen Eiscafé will Freiheit24 ein Stück italienische Lebensfreude nach Raesfeld bringen. „Sobald es losgeht, wird es hier richtig sommerlich“, meint Melanie Unnebrink. Und ergänzt mit einem Lächeln: „Dann fehlt nur noch die Sonne – den Rest haben wir schon.“

Restaurant Freiheit 24 am Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Alfa-Ausfahrt mit historischem Höhepunkt an der Femeiche in Erle

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Der Regionaltreff Niederrhein des Alfaclubs unternahm am Sonntag, 13. April 2025 eine Ausfahrt ins Münsterland. Erle bildete den historischen Höhepunkt einer Ausfahrt des Regionaltreffs Niederrhein.

Ziel war die über tausend Jahre alte Femeiche, an der Carlo Behler, alias Freigraf Bernd de Duiker, die Gäste des Alfaclubs mit auf eine Zeitreise ins Mittelalter nahm. In einem Rollenspiel stellte der gebürtige Erler die Gerichtspraxis vergangener Jahrhunderte lebendig dar – mit einem Mordprozess als Beispiel.

Alfa Club Niederrhein an der Femeiche
Foto: Privat

Treffpunkt in Hünxe: Der Start ins Münsterland

Bereits am frühen Nachmittag trafen sich die Teilnehmenden am P+R-Parkplatz an der A3-Ausfahrt Hünxe. Bis 12.50 Uhr hatten sich dort 22 Alfa-Enthusiasten versammelt. Nach einer kurzen Begrüßung und einer Pause startete die Gruppe zur ersten Etappe der Ausfahrt in Richtung Lavesum.

Kaffeepause in Lavesum: Gespräche auf dem Hof Hagedorn

Ziel der ersten Etappe war der Hof Hagedorn in Haltern-Lavesum. Hier erwarteten die Gäste reservierte Tische, Kaffee und Kuchen. In entspannter Atmosphäre wurde geplaudert und gelacht, bevor es weiter in Richtung Erle ging.

Alfa Club Regionaltreff Niederrhein besucht die Femeiche in Erle
Foto: Privat

Erle: Die Femeiche als Gerichtsstätte mit Geschichte

Am späten Nachmittag erreichten die Alfa-Fahrerinnen und -Fahrer Erle. Ihre Fahrzeuge parkten sie im Bereich der Femeiche – einer der ältesten Gerichtsstätten im Westmünsterland. Um 17 Uhr begrüßte Carlo Behler die Gruppe. In seiner Rolle als Freigraf Bernd de Duiker vermittelte er mit großer Begeisterung die Geschichte des geheimen Femegerichts, das dort zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert tagte.

Carlo Behler, alias Freigraf Bernd de Duiker an Femeiche in Erle
Foto: Privat

Besonders eindrucksvoll schilderte er einen überlieferten Gerichtsfall aus dem Jahr 1441. Der Knappe Gerd von Diepenbrock und zwei seiner Knechte wurden in Abwesenheit wegen zweifachen Schöffenmordes schuldig gesprochen und zum Tode durch den Strang verurteilt. Die Teilnehmer waren aktiv in das Geschehen eingebunden – ein lebendiges Rollenspiel, das die Geschichte greifbar machte.

Alfa Club Regionaltreff Niederrhein besucht die Femeiche in Erle
Foto: Privat

Gemeinsamer Ausklang beim Italiener

Nach dem geschichtsträchtigen Erlebnis kehrte die Gruppe in das Ristorante „NA-BUC-CO“ ein. Bei einem italienischen Abendessen und kühlen Getränken fand die Ausfahrt ihren geselligen Abschluss.

„Also liebe Alfaclub-Mitglieder, da sind wir doch froh, dass wir heute unser Leben mit unseren Alfa-Fahrzeugen genießen können.“

45 Jahre Blumenmarkt auf Buddes Hof

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Familienunternehmen in der dritten Generation

Seit 45 Jahren verwandelt sich der Hof von Peter Budde alljährlich für rund acht bis zehn Wochen zu einem der größten Blumenmärkte im Umkreis von 50 Kilometern rund um Dorsten. Anfangs hatte der Hof im nördlichen Ruhrgebiet, der seit über 300 Jahren in Familienbesitz ist, nicht im Geringsten etwas das mit Blumen zu tun. Vielmehr handelte es sich früher um eine Landwirtschaft mit Landfleischerei.

Die 1980er Jahre

1980 beschloss Peter Budde Geranien auf der Hoffläche mit anzubieten. Die Nachfrage nach den verkauften Geranien wuchs, sodass immer mehr von den Balkonpflanzen den Weg zum Hof fanden. Durch die große Nachfrage wurde der Blumenmarkt in den Jahren immer größer und das Sortiment immer umfangreicher. „Hatten wir zu Beginn der 1980er Jahre zunächst einige Aufsteller mit Geranien auf dem Platz vor dem Haus, wurde es im Laufe der Jahre immer mehr Fläche, auf der wir Pflanzen präsentierten. Heute reicht das Sortiment bis weit über sechzig verschiedene Sorten hinaus und wir nutzen die komplette Freifläche auf unserem Hof in Holsterhausen“, erzählt Peter Budde. Somit wurde Buddes Hof zu einer der schönsten Blumenschauen des Ruhrgebietes.

Die zweite Generation

Mittlerweile sind Tochter Maren und ihr Ehemann Holger schon viele Jahre in zweiter Generation dabei und werden den Blumenmarkt auch nach dem Rückzug des Urgesteins Peter Budde weiterführen. „Ich bin ja quasi damit groß geworden und sammle seit meiner Kindheit Erfahrungen auf unserem Blumenmarkt. Die Arbeit mit den Pflanzen liegt mir im Blut – und auch der Umgang mit den Kunden macht mir riesigen Spaß. Viele kennen wir schon seit Jahren, da entsteht oft eine ganz persönliche Verbindung“, erzählt Maren mit einem Lächeln. „Mir würde heute wirklich etwas fehlen, wenn hier nicht jedes Jahr für acht bis zehn Wochen richtig was los ist auf dem Hof.“ Ihr Vater ergänzt lachend: „Ein paar Jährchen werde ich wohl noch machen und die zweite und dritte Generation unterstützen. Ganz so schnell werden die beiden mich nicht los!“

Der besondere Service

Allerdings ist nicht nur das Kaufen von auffallenden Blumen, Pflanzen aller Art, Kräutern, Gemüse und auch von Blumenerde und Dünger möglich. Buddes Hof bietet auch einen einzigartigen Gratis-Service an. Kunden können vor Ort ihre Balkonkästen mit den erworbenen Pflanzen bepflanzen lassen und müssen für die Bepflanzung und die Blumenerde nichts bezahlen. „Die Kunden zahlen nur die Pflanzen. Lediglich das Mitbringen eines Balkonkastens oder eines Topfes ist nötig um den Dienst bei Kauf in Anspruch zu nehmen“, sagt Peter Budde.

Regionalität

Die Pflanzen des Blumenmarktes stammen ausschließlich von regionalen Gartenbetreibern in der Nähe. „Wir hegen und pflegen von jeher die Verbundenheit zu unseren Geschäftspartnern. Das schafft nicht nur ein vertrauensvolles Verhältnis sondern sorgt auch für eine gleichbleibend gute Qualität der von uns angebotenen Pflanzen“, weiß Peter Budde.

Ausflug ins Grüne

„Wir sind nicht einfach nur der Ort, an dem Menschen seit vielen Jahren Beet-, Balkon- und Kräuterpflanzen kaufen. Einen Besuch bei uns kann man wundervoll mit einem Ausflug ins Grüne verbinden“, erzählt Peter Budde. Schon von jeher nutzten Besucher des Blumenmarktes, vor allem aus den umliegenden größeren Städten des Ruhrgebietes, die Natur um Buddes Hof zu einem Spaziergang. Viele zog es noch etwas weiter nördlich in das direkt anliegend beginnende Münsterland. „Andersherum zog es die Besucher aus dem Münsterland nach einem Besuch bei uns weiter ins Ruhrgebiet.“

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Am Steinwerk 40, 46284 Dorsten

Telefon: 02362 / 6 13 92

Web: www.buddeshof.de 

Montag bis Freitag: 8.30 – 18.30 Uhr 

Samstags: 8.30 – 17.00 Uhr 

Sonntags: 11.00 – 16.00 Uhr 

Feiertage: Auch am 1. Mai und Christi Himmelfahrt (29. Mai) haben wir von 11:00 bis 16:00 Uhr für Sie geöffnet! 

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Püfferkes- und Reibekuchenverkauf zugunsten des Pampara-Projekts

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Am Karfreitag, 18. April, unterstützt das Team der Kirchengemeinde St. Martin erneut das Pampara-Projekt in Indien mit einer Aktion. Der Verkauf findet im Eingangsbereich der Julia-Koppers-Gesamtschule statt.

Alle Besucherinnen und Besucher, die gegen eine Spende frische Püfferkes oder Reibekuchen abholen möchten, werden gebeten, die Zufahrt über die Alexanderstraße zu nutzen. Gebacken wird von 10:30 Uhr bis etwa 13:00 Uhr.

Spendenaktion-St.-Martin-Mechthild-Guelker
Foto: Petra Bosse/Archiv

Um möglichst viele Menschen versorgen zu können, wird pro Person eine Menge von jeweils 25 Stück pro Sorte ausgegeben. Bitte eigene, geeignete Behälter mitbringen.

Der Erlös kommt vollständig dem Hilfsprojekt von Pater Johnsun zugute. Pater Praveen Varkey hat in einem Brief an Pater Johnsun eindrucksvoll beschrieben, wie die Spendengelder vor Ort verwendet werden.

In einem Brief an Pater Johnsun beschreibt Pater Praveen Varkey, wie die Spendengelder im Pambara-Projekt zum Einsatz kommen.

Lieber Pater Johnsun,
liebe Mitglieder der Kirchengemeinde St. Martin in Raesfeld, Erle und Rhedebrügge, herzliche Grüße aus dem Pambara-Projekt und der Immaculate Heart of Mary Kirche in Pambara! Ich hoffe, dieser Brief erreicht Sie wohlbehalten.

Ich schreibe Ihnen, um Ihnen und den Gemeindemitgliedern unseres Pambara-Projekts unseren herzlichsten Dank für die großzügige finanzielle Unterstützung auszusprechen, die Sie unseren Schülern über die Jahre hinweg gewährt haben. Ihr Beitrag war von unschätzbarem Wert für viele Schüler in unserem Projekt, die ihre Ausbildung in verschiedenen Studienrichtungen fortsetzen. Bildung in Indien ist teuer, insbesondere die Hochschulbildung. Ein vierjähriger B.Sc. Nursing-Kurs (Krankenpflegeausbildung) kostet beispielsweise etwa fünf Lakhs Rupien.

Ihre Unterstützung hat einen erheblichen Unterschied gemacht, da sie es den Schülern ermöglicht, ihr Studium fortzusetzen, ohne sich ständig um finanzielle Belastungen sorgen zu müssen. Es freut mich sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass dank Ihrer großzügigen Beiträge drei unserer Schüler ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben und nun in verschiedenen Unternehmen tätig sind. Die Details dieser Schüler finden Sie in der beigefügten Liste. Weitere Schüler setzen ihr Studium fort, und Ihre fortgesetzte Unterstützung wird ihnen helfen, ihre Träume zu verwirklichen.

Die gesamten Pambara-Kinder und die Gemeindemitglieder sind begeistert zu erfahren, dass Ihre Gemeindemitglieder uns im Januar 2026 besuchen werden. Wir erwarten Ihre Ankunft mit Freude und heißen Sie alle herzlich willkommen. Unsere Schüler sind besonders aufgeregt, Sie zu treffen und Ihnen ihren Dank persönlich auszusprechen.

Nochmals vielen Dank für Ihre fortwährenden Bemühungen, die Ausbildung unserer Schüler zu unterstützen. Seien Sie versichert, dass wir für Sie, Ihre Familie und all Ihre Arbeit beten. Möge der gute Herr Sie reichlich segnen.

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Karwoche und ein frohes Osterfest.

Mit freundlichen Grüßen
P. Praveen Varkey
Pfarrer
Pambara-Projekt (Immaculate Heart of Mary Kirche, Pambara)

Was heißt eigentlich „paoskefien“ – und warum hat es mit Ostern zu tun?

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LWL stellt plattdeutsches „Wort des Monats“ vor: Paoskefien – superschick nicht nur zu Ostern

Das plattdeutsche Adjektiv paoskefien beschreibt im Westmünsterland (Kreis Borken) etwas oder jemanden, der besonders schick, auffällig oder „hammer“ aussieht. Wie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mitteilt, handelt es sich dabei um eine regionale Wortschöpfung mit Bezug zum Osterfest.

Herkunft und Bedeutung

Wörtlich übersetzt bedeutet paoskefien „osterfein“. „In vielen Gegenden Westfalens ist noch das alte Wort ‚Paosken‘ für Ostern bekannt“, erklärt Dr. Markus Denkler, Geschäftsführer der Mundart- und Namenforschung beim LWL. Das Wort gehe auf das lateinische pascha zurück, das seinerseits aus dem hebräischen pessach stammt.

©Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)

Der festliche Charakter von Ostern präge somit auch die Bedeutung von paoskefien, das genutzt wird, um eine besonders festliche, auffällige oder stilvolle Erscheinung zu beschreiben.

Sprachlicher Charme mit Augenzwinkern

Dass gerade Ostern als Maßstab für besondere Eleganz herangezogen werde, zeige laut LWL auch den humorvollen Umgang mit Sprache in der Region. Neue Begriffe wie paoskefien entstünden nicht selten mit einem gewissen Augenzwinkern – ganz nach dem Motto: „Ja, ist denn schon wieder Ostern?“

Die Musikschule Borken verwandelt den Vennehof in ein Kloster

Musical Company probt für „Sister Act“. Die Musical Company der Musikschule in Borken bereitet sich derzeit auf die kommende Aufführungen von dem weltbekannten Stück „Sister Act“ vor.

von Anne Nienhaus

Seit dem letzten Jahr, proben die Hobbymusicaldarsteller jeden Donnerstag. Das Stück wird am 13.06 und 14.06.2025 um 18:30 Uhr im Vennehof für das Publikum zu sehen sein.

Sister Act Musikschule Borken
Foto: Juliane Pauls

Erfolgreiche Musicalgeschichte

2010 feierte das Musical im Operettenhaus in Hamburg seine Primere. In den Jahren 2012 und 2013 war es in Stuttgart und Oberhausen beheimatet.

Vorlage aus Hollywood

Die Vorlage für das Musical ist der gleichnamige Film, aus dem Jahr 1992 mit US-Schauspielerin Whoopi Goldberg. Sie spielt in dem Film die Rolle von Deloris, eine wenig erfolgreiche Nachtclubsängerin, die Zeugin eines Mordes wird. Daraufhin kommt sie in ein Zeugenschutzprogramm und wird in einem Kloster untergebrach.

Nonnenchor als Herausforderung

Unter dem Decknamen Schwester Mary Clarence, bringt sie den Alltag der Ordensschwestern in Schwung. Die Mutter Oberin (Maggie Smith) sieht nur eine Möglichkeit, um Deloris unter Kontrolle zu bringen: Sie soll den untalentierten Nonnenchor leiten. Deloris nimmt das Angebot dankend an, um später feststellen zu müssen, dass diese Aufgabe eine große Herausforderung für alle Beteiligten darstellt.

Aufführungen mit Musik und Humor

Fans des Filmes und des Musicals können sich auf tolle, neue Lieder und eine bunte Party im Kloster freuen.

Tickets

Zu den Tickets: www.reservix.de/tickets

Teures Fest für Naschkatzen: So viel kostet Ostern 2025 wirklich

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Ostern in NRW: Eier waren im März 2025 um 2,4 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Nur wenige Produkte wie Möhren oder Kartoffeln wurden günstiger angeboten.

Vieles ist teurer geworden – das macht sich auch rund um das Osterfest bemerkbar. Wer 2025 den Feiertag mit traditionellen Leckereien feiern möchte, muss dafür oft tiefer in die Tasche greifen. Ob Schokolade, Pralinen oder Zutaten fürs Ostergebäck: Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.

Laut Mitteilung von Information und Technik Nordrhein-Westfalen betrifft das nicht nur Süßes, sondern auch klassische Zutaten wie Butter, Eier oder Milch – und selbst der Fisch zum Karfreitag ist teurer geworden. Nur wenige Produkte wie Möhren oder Kartoffeln wurden günstiger angeboten.

Zutaten fürs Osterbacken deutlich teurer

Im März 2025 mussten Verbraucherinnen und Verbraucher für einige „Osterklassiker“ mehr bezahlen als im Vorjahresmonat März 2024. Besonders spürbar war der Preisanstieg bei typischen Backzutaten: Butter verteuerte sich um 23,7 Prozent, Vollmilch um 6,7 Prozent. Auch Eier kosteten mehr, allerdings fiel der Anstieg mit 2,4 Prozent vergleichsweise moderat aus. Insgesamt lag die Preissteigerung für Nahrungsmittel bei 3,0 Prozent.

Süßes fürs Osternest kostet mehr

Wer das Osternest mit Schokolade und Pralinen füllt, muss ebenfalls mehr ausgeben. Die Preise für Schokoladenprodukte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 12,7 Prozent. Darunter verteuerten sich Schokoriegel und ähnliche Erzeugnisse um 5,5 Prozent. Pralinen waren besonders betroffen: Sie kosteten 16,2 Prozent mehr als im März 2024.

Fisch zum Karfreitag wird teurer – Beilagen teilweise günstiger

Auch für frischen oder gekühlten Fisch und Fischfilet, die traditionell an Karfreitag auf den Tisch kommen, mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im März 2025 mehr bezahlen – die Preise stiegen um 1,9 Prozent. Tiefgefrorener Fisch wurde hingegen um 6,5 Prozent günstiger, Fischkonserven und weitere Zubereitungen sanken im Preis um 2,5 Prozent. Kartoffeln, eine klassische Beilage, waren mit einem Preisrückgang von 11,9 Prozent deutlich günstiger zu haben. Auch Möhren kosteten 15,7 Prozent weniger – ein kleiner Lichtblick, nicht nur für den Osterhasen.

Eierpreise seit 2020 stark gestiegen

Ein Blick auf die Entwicklung der Eierpreise zeigt: Innerhalb von fünf Jahren – zwischen März 2020 und März 2025 – stiegen die Preise um insgesamt 44,7 Prozent. Damit zählt das Frühstücks- und Backzutat-Klassiker zu den Lebensmitteln mit besonders deutlichen Preissteigerungen.

Raesfelder muss für ein Jahr in Haft – Festnahme im Hauptbahnhof Münster

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Münster/Raesfeld Einsatzkräfte der Bundespolizei haben am Donnerstagabend (10. April) im Hauptbahnhof Münster einen 22-jährigen Mann aus Raesfeld festgenommen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor, nachdem er eine Ladung zum Strafantritt nicht befolgt hatte.

Laut Mitteilung der Bundespolizei hatte das Amtsgericht Borken den Raesfelder zu einer einjährigen Jugendstrafe verurteilt. Hintergrund seien zwei Sexualdelikte, in einem Fall in Tateinheit mit Bedrohung und Diebstahl.

Nach der Kontrolle im Bahnhof wurde der Mann festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Singekreis der AWO Raesfeld trifft sich am 17. April 2025

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Am Donnerstag, 17. April 2025, findet das nächste Treffen des Singekreises der AWO Raesfeld statt. Gesungen wird von 18 bis 20 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte „Kaffee & mehr“, Höltingswall 3 in Raesfeld-Erle.

In geselliger Runde werden Lieder nach Lust und Laune ausgewählt und gemeinsam gesungen. Vorkenntnisse oder Gesangserfahrung sind nicht erforderlich – im Mittelpunkt stehen die Freude am Singen und das Miteinander.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Auch Nicht-Mitglieder der AWO sind herzlich willkommen.

Für Rückfragen steht Sonja Köhler telefonisch unter 0170 1968262 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.

STADTRADELN 2025 startet am 1. Mai im Kreis Borken

Kreisweite Aktion für mehr Klimaschutz und Radverkehr / Anmeldungen bereits möglich

Wie der Kreis Borken mitteilt, beginnt am 1. Mai 2025 erneut der dreiwöchige Wettbewerb STADTRADELN. Ziel ist es, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Alle 17 Kommunen im Kreisgebiet beteiligen sich in diesem Jahr an der Aktion, ebenso der Kreis Borken selbst – bereits zum neunten Mal.

Gemeinsames Zeichen für nachhaltige Mobilität

In einem kürzlichen Austauschtreffen bekräftigten die Koordinatorinnen und Koordinatoren aus den Kommunen und der Kreisverwaltung ihr gemeinsames Engagement für die Aktion. Mit dem STADTRADELN wollen sie den Radverkehr vor Ort stärken, CO₂-Emissionen reduzieren und einen Beitrag zu umweltfreundlicher Mobilität leisten. Ziel sei es, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen zu motivieren.

Mitmachen kann jeder im Kreisgebiet

Teilnehmen können alle, die im Kreis Borken wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder einem Verein angehören. Die Anmeldung ist ab sofort unter www.stadtradeln.de möglich. Der Aktionszeitraum läuft bis zum 21. Mai 2025. Die geradelten Kilometer können online oder per App erfasst werden – allein oder im Team. Gruppen wie Familien, Schulklassen oder Kollegenkreise können sich zusammenschließen und intern eigene kleine Wettbewerbe veranstalten.

Schulradeln als Zusatzwettbewerb

Zum fünften Mal findet parallel das „Schulradeln“ statt – ein Wettbewerb speziell für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Sie sammeln ihre Kilometer sowohl für ihre Kommune als auch für ihre Schule. Die fahrradaktivsten Schulen in NRW werden mit Geldpreisen ausgezeichnet. Die Teilnahme erfolgt über dieselbe Plattform, zusätzlich muss das entsprechende Häkchen für das Schulradeln gesetzt werden. Weitere Infos gibt es unter www.stadtradeln.de/schulradeln-nrw.

Rückblick: Kreis Borken 2024 bundesweit auf Platz 1

Das STADTRADELN 2024 im Kreis Borken ist erfolgreich abgeschlossen. 16.474 Radelnde in 914 Teams legten insgesamt 3.274.151 Kilometer zurück – rund 75.000 Kilometer mehr als im Vorjahr. Damit belegte der Kreis Borken deutschlandweit Platz 1 in seiner Größenklasse.

Hintergrund zur Aktion

STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima-Bündnis, einem Netzwerk von über 1.800 Städten, Gemeinden und Landkreisen in 28 Ländern. Ziel ist es, durch gemeinsames Radfahren den Klimaschutz zu stärken und die Förderung des Radverkehrs voranzubringen. Kommunalparlamente, Schulen, Vereine und Einzelpersonen sammeln drei Wochen lang möglichst viele Kilometer – für ein gutes Klima und eine fahrradfreundliche Zukunft.

Raesfelder Jugendkreuzweg führt bei Sonnenaufgang zum Kloster Marienthal

Jugendkreuzweg von Raesfeld nach Marienthal: Meditativer Aufbruch im Morgengrauen

Am frühen Samstagmorgen machten sich rund 50 Jugendliche und Erwachsene aus der Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld auf den Weg nach Marienthal. Die Firmgruppen hatten laut Mitteilung von Thomas Stenert den Kreuzweg vorbereitet, der im Dunkeln begann und in der Morgendämmerung mit meditativen Stationen weiterführte. Der Weg bot Raum für Stille, Gemeinschaft und spirituelle Impulse.

Foto: Privat

Aufbruch bei Mondlicht und Fackelschein

Um 5:30 Uhr füllte sich der Parkplatz am Lehmbrockweg hinter der alten Wassermühle im Tiergarten. Die Teilnehmenden starteten ihren Weg bei Dunkelheit, begleitet vom Licht des Mondes und flackernden Fackeln. Die frühe Stunde und die besondere Atmosphäre sorgten für einen stillen, konzentrierten Einstieg.

Jugendkreuzweg-St-Martin-2025--Raesfeld
Foto: Privat

Sechs Stationen luden zum Innehalten ein

Entlang des Weges nach Marienthal gestalteten die Firmgruppen sechs Stationen. Sie präsentierten selbst gestaltete Plakate mit eindrucksvollen Bildern, trugen vorbereitete Texte vor und luden zum Mitsingen ein. Zwischen den Stationen ging die Gruppe schweigend weiter – der Weg wurde so zu einem persönlichen und gemeinschaftlichen Erleben.

Generationenübergreifend unterwegs

Jugendliche, Firmlinge und Erwachsene im Alter von 14 bis 85 Jahren nahmen teil. Sie alle verband der Wunsch, den Kreuzweg bewusst zu gehen. In Marienthal angekommen, stärkten sich die Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Frühstück – ein wohlverdienter Abschluss nach mehreren Kilometern Fußweg und intensiven Momenten der Besinnung.

Ostern feiern – mit Symbolen, die Leben bedeuten

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Bald ist wieder Ostern – ein Fest, auf das sich viele freuen. Kinder warten gespannt auf den Moment, in dem sie bunte Ostereier im Garten oder in der Wohnung suchen dürfen. Erwachsene nutzen die freien Tage oft für gemeinsame Zeit mit der Familie, einen Spaziergang oder den Besuch eines Gottesdienstes.

Doch wissen wir eigentlich, was die einzelnen Ostersymbole bedeuten? Warum bringt ein Hase die Eier? Was hat es mit dem Osterlamm auf sich? Und welche Rolle spielt das Ei selbst? Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter den vertrauten Bräuchen eine tiefe Symbolik – geprägt von Glauben, Natur und jahrhundertealter Tradition.

Ostereier
Foto: Pixabay

Das Ei – Zeichen für neues Leben

Schon Wochen vor dem Fest liegen sie bunt gefärbt in Körben und Nestern: Ostereier gehören einfach dazu. Sie stehen für neues Leben und die Kraft des Anfangs. Schon in vorchristlicher Zeit galt das Ei als Fruchtbarkeitssymbol. Im Christentum bekommt es eine tiefere Bedeutung – es erinnert an die Auferstehung Jesu und daran, dass das Leben stärker ist als der Tod.

Während der Fastenzeit früherer Jahrhunderte verzichteten viele Menschen auf tierische Produkte. Eier, die in dieser Zeit gesammelt wurden, kochte man ab, färbte sie – und verschenkte sie zu Ostern. Diese Tradition hat bis heute überlebt und bringt nicht nur Kinderaugen zum Leuchten.

Osterhause
Foto: Pixabay

Der Hase bringt die Eier

Warum ausgerechnet ein Hase? Das flinke Tier ist eines der ersten Frühlingsboten, die sich nach dem Winter wieder zeigen. Schon früh verband man den Hasen mit Leben, Energie und Fruchtbarkeit. Als Eierbringer taucht er im deutschsprachigen Raum erstmals im 17. Jahrhundert auf.

Der Brauch verbreitete sich rasch – zunächst erzählte man Kindern, dass der Hase heimlich bunte Eier verstecke. Später entstanden daraus ganze Familientraditionen: Eierjagd im Garten, selbst gebastelte Nester und natürlich der Schokoladenhase.

Der Osterhase ist heute mehr als nur ein Kindermythos – er steht für Freude, Frühling und das gemeinsame Erleben von kleinen Wundern.

Osterlamm
©Pixabay

Das Osterlamm – Symbol der Reinheit und des Friedens

Das Lamm spielt vor allem in der christlichen Symbolik eine große Rolle. Es steht für Unschuld, Opferbereitschaft und Frieden. In der biblischen Tradition ist Jesus das „Lamm Gottes“, das für die Menschheit stirbt und aufersteht.

Auch das jüdische Pessachfest, das zeitlich mit Ostern zusammenfällt, kennt das Lamm als zentrales Opfer- und Festtier. Christinnen und Christen übernahmen das Bild des Osterlamms – bis heute findet es sich als Braten oder in gebackener Form mit Puderzucker auf vielen Ostertischen.

Das Lamm erinnert daran, dass Ostern mehr ist als ein Frühlingsfest – es erzählt vom Glauben an Versöhnung, Liebe und ein neues Miteinander.

Osterfeuer
Foto: Petra Bosse/Archiv

Das Osterfeuer – Symbol für Licht und Neubeginn

Das Osterfeuer gilt als Zeichen für das Licht, das mit der Auferstehung Christi in die Welt kommt. Es wird traditionell in der Osternacht entfacht, an ihm wird die Osterkerze entzündet.

In der Liturgie steht das Feuer für den Übergang vom Tod zum Leben, von der Dunkelheit ins Licht. Seine Wurzeln reichen bis in vorchristliche Zeiten zurück, in denen Frühlingsfeuer den Winter vertreiben und neues Leben begrüßen sollten. Heute verbindet das Osterfeuer religiöse Symbolik mit gemeinschaftlichem Brauchtum.

Rituale, die verbinden

Ob mit oder ohne religiösen Hintergrund – viele Menschen nutzen Ostern, um innezuhalten, Zeit mit der Familie zu verbringen oder bewusst neu zu beginnen. Osterfeuer, feierlich geschmückte Kirchen, stilles Gedenken und fröhliche Eierspiele im Garten: Die Mischung aus Stille und Freude, aus Tradition und Neubeginn macht das Osterfest besonders.

Gerade weil der Ursprung christlich ist, laden viele Bräuche auch heute alle ein, die Kraft des Frühlings und die Hoffnung auf einen guten Neuanfang zu feiern.

Osterfest-Bedeutung für Christen
Foto: Pixabay

Das Osterfest – Kern des christlichen Glaubens

Für Christinnen und Christen ist Ostern das wichtigste Fest im Kirchenjahr. Es erinnert an die Kreuzigung Jesu am Karfreitag und seine Auferstehung am Ostersonntag.

Diese Auferstehung gilt als zentrales Glaubensbekenntnis: Der Tod ist nicht das Ende – das Leben siegt. Ostern steht deshalb für Hoffnung, Erlösung und einen neuen Anfang.

In der Liturgie beginnt das Fest mit der stillen Karwoche, gefolgt von der Feier der Osternacht – der Höhepunkt des kirchlichen Jahres.

Stille Botschaft von Hoffnung, Neubeginn und Zusammenhalt

Ostern bringt nicht nur Licht ins Dunkel – sondern auch Farbe ins Leben. Hinter bunten Eiern und Schokohasen steckt mehr als ein süßer Zeitvertreib: Gerade in einer Zeit, die aktuell mehr denn je von Krieg in der Ukraine, Klimawandel und politischen Spannungen geprägt ist, erinnert das Fest an die leise, aber kraftvolle Botschaft von Hoffnung, Neubeginn und Zusammenhalt – selbst dann, wenn der Winter länger dauert als gedacht.

GlaubensFEIERabende in der Karwoche: Themenabende in St. Silvester

Raesfeld-Erle In der Karwoche lädt die Kirchengemeinde herzlich zu den glaubensFEIERabenden in die Kirche St. Silvester ein. Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr.

Dienstag: „Das Wohl der Kinder im Blick“

Am Dienstag, 15. April, gestaltet Petra Andresen, Leiterin des Silvesterkindergartens, den Abend unter dem Thema „Das Wohl der Kinder im Blick“. Musikalisch begleitet der Chor „Kreuz und Quer“ aus Rhede den Abend.

Mittwoch: „Militärseelsorge im Fokus“

Am Mittwoch, 16. April, steht das Thema „Militärseelsorge im Fokus“ im Mittelpunkt. Militärpfarrer Heinrich Kramer aus Wesel wird dabei über seine Erfahrungen und Perspektiven berichten. Im Zentrum stehen Soldatinnen und Soldaten, die häufig in den Medien erwähnt, aber selten persönlich wahrgenommen werden. Für die musikalische Gestaltung sorgt der Chor „Um Himmels Willen“ aus Rhede.

Rehkitzrettung: Bund fördert erneut Drohnenanschaffung

Anträge können bis zum 17. Juni 2025 gestellt werden

Kreis Borken – Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stellt auch in diesem Jahr Fördermittel für die Anschaffung von Drohnen zur Rehkitzrettung bereit. Wie der Kreis Borken mitteilt, stehen bundesweit erneut 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Anträge können bis zum 17. Juni 2025 eingereicht werden.

Antragsberechtigt sind eingetragene Kreisjagdvereine, Jägervereinigungen auf Kreisebene in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins sowie regionale oder lokale Vereine, die sich der Pflege des Jagdwesens oder der Rettung von Wildtieren – insbesondere Rehkitzen – bei der Wiesenmahd widmen.

Einsatz von Drohnen für Rehkitzrettung
Symbolfoto

Die angeschafften Drohnen dürfen im Bedarfsfall auch zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) eingesetzt werden, etwa zur Suche nach verendeten Wildschweinkadavern.

Drohneneinsatz rettet Jungtiere im hohen Gras

Im Frühjahr suchen Rehkitze, Junghasen und bodenbrütende Vögel Schutz im hohen Gras. Wenn dort gemäht wird, geraten viele Jungtiere in Lebensgefahr. Vor allem Rehkitze sind betroffen: In ihren ersten Lebenswochen fliehen sie bei Gefahr nicht, sondern drücken sich instinktiv flach auf den Boden – für Mähmaschinen sind sie so kaum erkennbar.

Ulriche Grunewald Rehkitze vor dem Mähdrescher bewahrt
Ulrich Grunewald rettete bereits 2020 Rehkitzen. Foto: Petra Bosse/Archiv

Drohnen mit Wärmebildkameras ermöglichen es, Wildtiere vor dem Mähen schnell und zuverlässig aufzuspüren. Der Drohneneinsatz gilt als deutlich effektiver und zeitsparender als herkömmliche Methoden wie Begehungen oder akustische Vergrämung.

Weitere Informationen zur Antragstellung sind auf der Website der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zu finden: www.ble.de/rehkitzrettung

Raesfeld: Fahrerflucht auf Schotterparkplatz

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Laut Mitteilung der Polizei soll ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer einen schwarzen Audi A5 auf einem Schotterparkplatz an der Borkener Straße / Im Winkel beschädigt und sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt haben.

Der Wagen habe zwischen Freitagnachmittag, 11. April 2025, 16 Uhr, und Samstagnachmittag, 12. April 2025, 15.30 Uhr, dort geparkt. Im Bereich der rechten Heckstoßstange seien Schäden festgestellt worden. Der Unfallverursacher entfernte sich, ohne den gesetzlich vorgeschriebenen Pflichten nachzukommen.

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat in Borken unter Tel. (02861) 9000 entgegen.

Starke Gemeinschaft: 140 Mitglieder bei Generalversammlung des BSV Erle

Großer Andrang beim BSV Erle: Rund 140 Schützen waren am Samstagabend der Einladung zur Generalversammlung bei Brömmel-Wilms gefolgt. Präsident Andreas Pass berichtete von aktuell 1.100 Mitgliedern.

Damit ist fast jeder Dritte in Erle – bei insgesamt 3.722 Einwohnern – Teil des Vereins.

Vorstand im Amt bestätigt

Im Mittelpunkt des Abends standen die turnusmäßigen Wahlen. Im Vorstand für weitere drei Jahre einstimmig bestätigt sind: Johannes Stegerhoff, Philipp Kraus, Frederik Schwane und Matthias Breil.

Einstimmigkeit bei der Generalversammlung Schützenverein Erle BSV 2025
Einstimmige Entlastung des Vorstands 2025. Foto: Petra Bosse

Im Jahresrückblick erinnerte Lukas Grewing an ein aktives Vereinsjahr 2024 mit zahlreichen Veranstaltungen. Beim Kassenbericht erklärte Manfred Venhoff, dass ein leichtes Minus verzeichnet worden sei. Ursache dafür sei zum einen das verlängerte Rechnungsjahr mit 13 statt 12 Monaten gewesen. Zum anderen habe, wie Venhoff mit einem Schmunzeln bemerkte, auch die Verabschiedung von Präsident Arno Brömmel „ein kleines Loch in die Vereinskasse gerissen“. Die Mitglieder nahmen es gelassen – der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Generalversammlung Bürgerschützenverein Erle 2025

Neuer Vorschlag zum Rentnerbeitrag

Für Gesprächsstoff sorgte ein Vorschlag des Vorstands zur Satzungsänderung: Ab 2026 sollen Mitglieder ab 65 Jahren nicht mehr beitragsfrei gestellt werden, sondern einen halbierten Beitrag von 12,50 Euro pro Jahr zahlen. Wer zu diesem Zeitpunkt bereits das Rentenalter erreicht hat, soll von der Neuregelung ausgenommen bleiben. Auch dieser Punkt wurde ohne Gegenstimmen angenommen.

Generalversammlung Bürgerschützenverein Erle 2025
Ehrenpräsident Arno Brömmel und Präsident Andreas Pass lobten den ehrenamtlichen Einsatz am Ehrenmal. Foto: Petra Bosse

Ehrenmal: Engagement bleibt sichtbar

Präsident Andreas Pass und Ehrenpräsident Arno Brömmel nutzten den Abend, um den Einsatz rund ums Ehrenmal besonders zu würdigen. „Danke an alle, die sich hier eingebracht haben. Es war ein Gemeinschaftsprojekt, was in dieser umtriebigen Zeit nicht selbstverständlich ist“, sagte Brömmel. Pass ergänzte, dass auch die Feuerwehr sich regelmäßig um die Pflege kümmere – etwa beim Gießen der Pflanzen.

Geschichte des Denkmals

Ein Schützenbruder erinnerte an die Geschichte des Denkmals. In den vergangenen Wochen gab es mehrere Gedenkveranstaltungen,. Hier wurde an die Opfer des Ersten Weltkriegs erinnert. Damals sei der Erste Weltkrieg für viele schlicht „der Große Krieg“ gewesen – niemand habe geahnt, dass ein zweiter folgen würde. Insgesamt seien 175 Männer aus Erle eingezogen worden, 37 von ihnen kehrten nicht zurück – darunter Familienväter mit mehreren Kindern.

Ehrenmal Erle

Das Ehrenmal selbst gehe auf eine Denkmalkommission zurück, die sich am 4. Mai 1925 gegründet habe. Finanziert wurde es seinerzeit über Spenden – stolze 4.000 Reichsmark seien damals zusammengekommen. Das Denkmal zeige nicht nur die Namen der Gefallenen, sondern auch aller Kriegsteilnehmer aus dem Ort – als Ort der Erinnerung und Mahnung.

Generalversammlung Bürgerschützenverein Erle 2025
Ein Grotendorst kommt selten allein. So auch im Schützenverein Erle. Foto: Petra Bosse

Zehn Cent mehr fürs Fassbier

Ansonsten verlief die Generalversammlung in gewohnt lockerer Atmosphäre – feucht-fröhlich und ohne große Veränderungen. Eine kleine Neuerung gib es dann doch: Der Preis für gezapftes Bier wird um zehn Cent auf 2,30 Euro erhöht. Das Flaschenbier bleibt wie gehabt bei 2,20 Euro.
Zum Ausklang sangen die Mitglieder traditionell gemeinsam das Erler Lied – ein stimmungsvoller Abschluss in bester BSV-Erle-Tradition.

Termine zum Schützenfest 2025

Die Vorparade des BSV Erle findet am Donnerstag, 29. Mai 2025, von 15 bis 20 Uhr unter den Kastanien am Ekhornsloh statt. Sollte es regnen, wird die Veranstaltung ins Feuerwehrgerätehaus verlegt.

Das eigentliche Schützenfest wird vom 14. bis 16. Juni 2025 gefeiert – wie gewohnt im Festzelt an der Marienthaler Straße.

Gefahr für Igel: Warum Mähroboter nachts im Garten tabu sein sollten

Kreis Borken appelliert: „Um Igel und andere Kleintiere zu schützen – Mähroboter nachts nicht einsetzen!“

Kreis Borken. Mit Beginn der Gartensaison warnt die Kreisverwaltung Borken vor den Gefahren, die von Mährobotern für nachtaktive Tiere ausgehen. Besonders Igel, Erdkröten und andere kleinere Wirbeltiere sind gefährdet, da die rotierenden Messer der Geräte schwere Verletzungen anrichten oder die Tiere sogar töten können.

„Lassen Sie Mähroboter in der Dunkelheit bitte nicht fahren – zum Schutz der heimischen Tierwelt“, appelliert die Kreisverwaltung eindringlich an alle Gartenbesitzer.

Rückzugsort Garten: Schutzraum statt Gefahrenquelle

Der Bestand des Europäischen Igels ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Zu den Ursachen zählen der Verlust von Lebensräumen, der Rückgang der Insektenvielfalt, der Einsatz von Pestiziden und zunehmende Lichtverschmutzung. Viele Igel finden heute vor allem in naturnahen und städtischen Gärten Zuflucht. Doch genau dort droht ihnen durch nächtlich arbeitende Mähroboter Gefahr.

„Wer Igeln und anderen nachtaktiven Tieren helfen möchte, sollte die Geräte ausschließlich tagsüber betreiben – idealerweise in den Mittagsstunden“, rät die Kreisverwaltung. Auch bei der Nutzung von Rasentrimmern sei besondere Vorsicht geboten, da sich viele Igel tagsüber an Heckensäumen und unter Sträuchern verstecken.

Jeder Garten zählt – aktiver Beitrag zum Artenschutz

Neben der richtigen Nutzung von Gartengeräten könne jeder Gartenbesitzer aktiv zum Schutz der Artenvielfalt beitragen. „Lassen Sie Teilbereiche Ihres Gartens bewusst ungestaltet – mit Laub, Totholz, heimischen Pflanzen oder einer Wildblumenwiese“, empfiehlt die Kreisverwaltung. Solche Strukturen bieten nicht nur Schutz und Nahrung für Igel, sondern auch Lebensraum für zahlreiche Insekten, Vögel und andere Kleintiere.

Ein naturnaher Garten ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt – direkt vor der eigenen Haustür.

59 neue Religionslehrkräfte im Bistum Münster starten ins Referendariat

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59 Absolventinnen und Absolventen der katholischen Theologie – darunter auch eine Lehrkraft aus Raesfeld – haben in Münster ihre vorläufige kirchliche Unterrichtserlaubnis (VKU) erhalten. Die Verleihung sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Missio canonica und markiert den Einstieg in den Vorbereitungsdienst.

Im Rahmen einer Feierstunde würdigten Vertreter des Bistums Münster und der Universität das Engagement und die Bedeutung der zukünftigen Lehrkräfte für Kirche und Gesellschaft.

Kirchliche Unterrichtserlaubnis überreicht

Barbara Bader, Leiterin der Abteilung Religionspädagogik im Bischöflichen Generalvikariat, überreichte die VKU im Namen des Bistums Münster. In ihrer Ansprache habe sie betont, die Lehrkräfte erhielten mit der VKU einen Vertrauensbeweis und eine Ermutigung, ihren Glauben authentisch im schulischen Alltag zu leben. „Ihr Zeugnis christlichen Lebens soll zu einer lebendigen Kirche beitragen, die positiv ausstrahlt und in einer pluralen Gesellschaft einladend wirkt“, habe Bader gesagt.

Voraussetzungen für den Religionsunterricht

Die VKU ist erforderlich, weil der katholische Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen in gemeinsamer Verantwortung von Land und Kirche erteilt wird. Zusätzlich zum abgeschlossenen Theologiestudium benötigen die Lehrkräfte daher eine kirchliche Bevollmächtigung. Diese erfolgt zunächst vorläufig. Nach Abschluss des Referendariats stellt das Bistum die dauerhafte Beauftragung aus – die sogenannte Missio canonica.

Feierlicher Rahmen in der KSHG Münster

Die Übergabe fand im Rahmen der Abschlussfeier des Studienjahrgangs in der Aula der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde (KSHG) Münster statt. Veranstaltet wurde die Feier gemeinsam von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster, der Abteilung Religionspädagogik und dem Mentorat für Studierende der Religionslehre.

Daniel Ladermann vom Mentorat habe sich bei den Lehramtsabsolventinnen und -absolventen für die gemeinsame Zeit bedankt und ihnen gewünscht, im Rückblick viele Momente „erfüllter Zeit“ zu erkennen, die Mut für die Zukunft geben.

Theologie im gesellschaftlichen Kontext

In seinem Grußwort hob Prof. Dr. Oliver Dyma, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät, die gesellschaftliche Bedeutung theologischer Bildung hervor. Theologie sei nicht allein auf den kirchlichen Bereich beschränkt, sondern helfe auch dabei, religiöse und pseudoreligiöse Argumente gesellschaftlich einzuordnen. Er ermutigte die Absolventinnen und Absolventen, ihr Wissen in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen einzubringen.

Gottesdienst und weitere Abschlüsse

Nach der Verleihung der VKU und einem anschließenden Empfang feierten die künftigen Lehrkräfte gemeinsam mit Bruder Konrad Schneermann einen Gottesdienst in der Überwasserkirche. Auch Absolventinnen und Absolventen anderer theologischer Studiengänge – darunter eine Magistra Theologiae und vier Promovierte – nahmen an der Feier teil.

Herkunft aus dem ganzen Bistum

Die neuen Religionslehrkräfte kommen aus vielen Regionen Nordrhein-Westfalens, unter anderem aus:
Altenbeken, Ascheberg, Bad Wünneberg, Beckum, Billerbeck, Borken, Dortmund, Duisburg, Dülmen, Düren, Geldern, Gelsenkirchen, Gütersloh, Ladbergen, Lippstadt, Lüdinghausen, Meckenheim, Münster, Ochtrup, Oldenburg, Osnabrück, Raesfeld, Rhede, Schermbeck, Thuine und Velen.

Liebe, Eier und Ordnung – Schwanenpaar mit Frühjahrsfimmel am Schloss Raesfeld

Weiße Wachtmeister mit Putzfimmel – Eine Schwanengeschichte vom Schloss Raesfeld

Zwei prächtige, schneeweiße Schwäne residieren derzeit in bester Lage: direkt am idyllischen Schlossgraben von Raesfeld – quasi mit Wasserblick und Touristenverkehr. Es ist Brutzeit, was bedeutet: Stress im Paradies. Denn inmitten des sorgsam gepolsterten Nestes ruhen sechs stattliche Eier – hübsch rund, blütenweiß, und offenbar von königlichem Wert. Jedenfalls, wenn man das Verhalten der stolzen Eltern so betrachtet.

Brutzeit für Schwäne am Wasserschloss Raesfeld

Nestpflege mit System

Während die eine Hälfte des Schwanenpaares (vermutlich Frau Schwan, doch das bleibt unter Wassergeflüster) regungslos auf dem Nest thront, passiert dort mehr, als man denkt. In feiner Taktung hebt sie sich, dreht die Eier mit einer Eleganz, die jeden Ballettmeister neidisch machen würde, rückt dabei Zweige zurecht, polstert mit Federn nach und schiebt lose Blätter von links nach rechts – und manchmal auch wieder zurück, je nach ästhetischem Empfinden.

Brutzeit für Schwäne am Wasserschloss Raesfeld
Elternpflicht Nummer eins: Überblick behalten. ©Petra Bosse

Alles unter den wachsamen Augen ihres Partners, der zwei Meter entfernt sitzt wie ein besonders kritischer Hausinspektor. Die Stirn gefiedert, der Blick streng: Wird da etwa das Nest zu locker geflochten? Hängt der Zweig da schief? Herr Schwan schaut nicht nur – er notiert innerlich. Und wehe, ein Blatt liegt quer.

Brutzeit für Schwäne am Wasserschloss Raesfeld
Liebling, das Blatt lag gestern aber noch anders …. Ich sag ja nichts – aber ich guck ganz genau. ©Petra Bosse

Frühjahrsputz vor dem Sprung

Doch plötzlich wird aus dem strengen Blick ein aktiver Einsatz. Mit aufgestellten Flügeln watschelt der Schwan zum nahen Bachlauf – allerdings nicht, um sich ins Wasser zu stürzen. Nein, zunächst folgt eine gründliche Reinigungsaktion an Land. Mit dem Schnabel zieht er altes Seegras aus dem Uferbereich, entfernt sorgsam lose Zweige, fischt halb versunkene Ästchen aus dem Wasser und legt sie ordentlich zur Seite. Man könnte fast meinen, es handle sich um eine Inspektion des Außenbereichs.

Brutzeit für Schwäne am Wasserschloss Raesfeld
Keine Mikrowelle, aber trotzdem regelmäßig drehen. ©Petra Bosse

Erst nachdem die Uferzone gereinigt und das Wasser aufgeräumt ist – zumindest nach Schwanenmaßstäben –, gleitet er mit einem zufriedenen Platschen in die Fluten. Dort dreht er gemächlich seine Runde, pflückt hier noch ein bisschen Deko-Grün, dort ein nützliches Zweiglein – vermutlich als stilvolle Ergänzung fürs Nest gedacht.

Brutzeit für Schwäne am Wasserschloss Raesfeld
Kurz den Garten aufräumen, dann geht’s schwimmen. ©Petra Bosse

Die Nachbarn staunen

Spaziergänger am Weg bleiben stehen, beobachten das geschäftige Treiben mit staunender Miene – und der eine oder andere fragt sich: Haben Schwäne etwa Frühjahrsputz im Blut? Oder ist das der ganz normale Nestbau-Wahnsinn zur Brutzeit?

Fest steht: Am Schloss Raesfeld wird nicht nur gebrütet, sondern mit Hingabe geputzt, dekoriert und kontrolliert. Und falls eines der Küken später einmal fragt, wer für das perfekte Nestambiente zuständig war – nun, die Antwort dürfte auf zwei Flügelpaare verteilt sein.

Brutzeit für Schwäne am Wasserschloss Raesfeld

Ein Paar fürs Leben?

Was viele nicht wissen: Schwäne gelten als Symbol für Treue – und das nicht ohne Grund. Die meisten Schwanenarten, darunter auch der in Deutschland verbreitete Höckerschwan, leben tatsächlich monogam. Haben sie sich einmal gefunden, bleiben sie in der Regel ein Leben lang zusammen. Gemeinsam bauen sie ihr Nest, ziehen die Küken groß und verteidigen ihr Revier – mit beeindruckender Entschlossenheit.

Brutzeit für Schwäne am Wasserschloss Raesfeld

Auch die Aufgaben sind klar verteilt, zumindest während der Brutzeit: Während das Weibchen brütet, steht das Männchen oft Wache. Es hält neugierige Spaziergänger, Enten oder andere Tiere auf Abstand und passt auf, dass alles seine Ordnung hat – im Nest wie auch drumherum.

Dass dabei nicht nur die Eier gedreht, sondern auch das Ufer geputzt wird, ist vielleicht keine wissenschaftlich belegte Pflicht – aber es passt gut ins Bild. Denn wer ein so harmonisches Familienmodell pflegt, der hat offenbar auch ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Ordnung im Revier.

Brutzeit für Schwäne am Wasserschloss Raesfeld
Achtung, Schwertransport – Schwanenlogistik am Werk. ©Petra Bosse

Wichtiger Hinweis für Besucher

Auch wenn es selbstverständlich sein sollte: Hunde sind im Bereich des Schlossgrabens an der Leine zu führen. Nicht nur aus Rücksicht auf andere Besucher, sondern vor allem zum Schutz der brütenden Tiere. Die Leinenpflicht ist vor Ort ausgeschildert – dennoch kommt es immer wieder vor, dass sich einige Spaziergänger nicht daran halten. Dabei reicht oft schon ein unkontrollierter Sprint eines Hundes, um die empfindliche Brut zu gefährden oder das Nest zu zerstören.

Brutzeit für Schwäne am Wasserschloss Raesfeld
©Petra Bosse

Die Schwäne dulden keine Störung – und verteidigen ihr Nest notfalls mit aller Entschlossenheit. Für alle Beteiligten ist es daher am besten, wenn Hunde an kurzer Leine geführt und ausreichend Abstand zu den Tieren gehalten wird.

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