Mit der 19. Frage startet die zweite Hälfte der Fragerunde an die Bürgermeisterkandidaten in Raesfeld. Es antwortet Dirk Kuhmann von der CDU.
Nach Themen wie Verwaltung, Strukturen und Organisation rücken nun verstärkt Inhalte, Ideen und persönliche Perspektiven in den Fokus.
Herausforderungen und offene Baustellen
Die Frage lautet: „Trotz der guten Haushaltslage – wo sehen Sie aktuell die größten ungelösten Probleme in der Gemeinde?
„Eine große Herausforderung sehe ich rund um das Schloss in Raesfeld. Das Schloss ist für Raesfeld von besonderer Bedeutung und bietet gleichermaßen auch Chancen. Es gibt zahlreiche Projekte im Zusammenhang mit dem Schloss, welche sowohl die Politik als auch die Verwaltung noch erwarten und fordern dürften. Diesbezüglich hat die Politik sich für die Einrichtung eines entsprechenden Arbeitskreises ausgesprochen. Das halte ich für einen richtigen und wichtigen Schritt.
Im Zusammenhang mit dem Schloss und der Freiheit denke ich auch, aber nicht ausschließlich, an eine mögliche Nahwärmeversorgung. Es gilt neben dem Schloss auch die Wohnraumsituation in den Blick zu nehmen. Wir brauchen bezahlbaren und ausreichenden Wohnraum. Dieses in den Einklang mit einem nachhaltigen Flächenverbrauch zu bringen, ist nicht einfach, aber möglich“.
Die nächste Frage (20) lautet: Welche Entscheidungen der letzten Jahre hätten aus Ihrer Sicht besser oder anders getroffen werden sollen?
Mit der 19. Frage startet die zweite Hälfte der Fragerunde an die Bürgermeisterkandidaten in Raesfeld. Es antwortet Johannes Ostermann von der UWG.
Nach Themen wie Verwaltung, Strukturen und Organisation rücken nun verstärkt Inhalte, Ideen und persönliche Perspektiven in den Fokus. Es antwortet Johannes Ostermann von der UWG Raesfeld-Erle-Homer.
Herausforderungen und offene Baustellen
Die Frage lautet: Trotz der guten Haushaltslage – wo sehen Sie aktuell die größten ungelösten Probleme in der Gemeinde?
„Trotz der guten Haushaltslage gibt es in Raesfeld weiterhin wichtige Aufgaben, die aktiv angegangen werden müssen. Das Dorfentwicklungskonzept „Raesfeld 2030“ ist dabei zentral. Es wurde gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt und gibt klare Ziele für die Zukunft vor – von der Gestaltung der Ortskerne bis zur Entwicklung von Wohn- und Gewerbeflächen und dem Erhalt unserer dörflichen Identität.
Damit das Konzept wirkt, braucht es echte, verbindliche Bürgerbeteiligung, nicht nur punktuell oder zur Beantragung von Fördermitteln.
Ein großes Thema ist die nachhaltige Flächenentwicklung: Wachstum, Naturschutz und soziale Gerechtigkeit müssen in Balance gebracht werden. Neue Bau- und Gewerbeflächen sollen mit Augenmaß entstehen, ohne die Lebensqualität zu verlieren. Wichtig ist zudem die Energiewende, damit Raesfeld beim Klimaschutz vorangeht, die Versorgung sicher und bezahlbar bleibt und die Bürger davon auch finanziell profitieren können.
Auch das Ehrenamt muss gestärkt werden. Viele Vereine stoßen an ihre Grenzen. Deshalb setze ich mich für einen Ehrenamtskoordinator ein, der Engagierte unterstützt und Projekte vernetzt. Klar ist: Nur mit einem gemeinsam getragenen Dorfentwicklungskonzept, mehr Bürgerbeteiligung sowie einer nachhaltigen Entwicklung und gestärktem Ehrenamt bleibt Raesfeld auch in Zukunft lebenswert“.
Die nächste Frage (20) lautet: Welche Entscheidungen der letzten Jahre hätten aus Ihrer Sicht besser oder anders getroffen werden sollen?
Mit der 19. Frage startet die zweite Hälfte der Fragerunde an die Bürgermeisterkandidaten in Raesfeld. Es antwortet Jonathan Schmidt – Parteiunabhängig.
Nach Themen wie Verwaltung, Strukturen und Organisation rücken nun verstärkt Inhalte, Ideen und persönliche Perspektiven in den Fokus.
Herausforderungen und offene Baustellen
Die Frage lautet:„Trotz der guten Haushaltslage – wo sehen Sie aktuell die größten ungelösten Probleme in der Gemeinde?
„Die Kanalisation ist ein riesiges Thema: teuer, unangenehm, aber notwendig. Dort wird in den kommenden Jahren viel Geld eingebracht werden müssen. Auch die Kommunikation gegenüber den Bürgern der letzten Jahre war oft intransparent, ungenau und nicht bürgernah“.
Die nächste Frage (20) lautet: Welche Entscheidungen der letzten Jahre hätten aus Ihrer Sicht besser oder anders getroffen werden sollen?
Mit der 19. Frage startet die zweite Hälfte der Fragerunde an die Bürgermeisterkandidaten in Raesfeld. Es antwortet Andreas Erzkamp von der SPD.
Nach Themen wie Verwaltung, Strukturen und Organisation rücken nun verstärkt Inhalte, Ideen und persönliche Perspektiven in den Fokus.
Herausforderungen und offene Baustellen
Die Frage lautet:„Trotz der guten Haushaltslage – wo sehen Sie aktuell die größten ungelösten Probleme in der Gemeinde?
„Fehlende Zukunftsvisionen bei einer älter werdenden Bevölkerung. Hier fehlen Ideen zu Barrierefreiheit und Wohnen im Alter. Der Anteil der der Senioren wir bis 2050 sprunghaft ansteigen. Da benötigen wir dringend Lösungen in Bezug auf Wohnen, Pflege und genereller Gesundheitsversorgung“.
Die nächste Frage (20) lautet: Welche Entscheidungen der letzten Jahre hätten aus Ihrer Sicht besser oder anders getroffen werden sollen?
Reken.Die Autobahn Westfalen baut die für die Sanierung der A31 genutzte erweiterte Fahrbahn bei Reken zurück.
Deshalb wird die Anschlussstelle Reken in beiden Fahrtrichtungen für jeweils rund drei Wochen gesperrt.
Die Arbeiten beginnen am Montag, 25. August, um 9 Uhr in Fahrtrichtung Emden. Auf- und Abfahrt bleiben bis voraussichtlich Dienstag, 16. September, gesperrt. Anschließend startet ab Montag, 15. September, die Sperrung in Fahrtrichtung Oberhausen. Diese dauert bis Donnerstag, 2. Oktober.
Umleitungen mit dem Roten Punkt sind eingerichtet und führen über die Anschlussstellen Lembeck und Borken.
Borken.In den sozialen Medien wird seit dem 24. August 2025 ein Video verbreitet, das ein Fahrzeug mit dem Hinweis „Mitarbeiter der Stadt Borken“ zeigt. In dem Fahrzeug sind zugleich Wahlplakate zu sehen.
Wie die Stadt Borken heute mitteilt, dürfen Mitarbeitende während ihrer Dienstausübung keinerlei parteipolitische Werbung betreiben. Es gilt eine uneingeschränkte Neutralitätspflicht. Auch außerhalb des Dienstes sind Verbindungen zwischen der Stadtverwaltung und privatem politischem Engagement unzulässig.
Mitarbeiter vom Dienst freigestellt
Die Stadtverwaltung distanziert sich ausdrücklich von dem Vorfall. Unmittelbar nach Bekanntwerden wurde der betroffene Mitarbeitende vom Dienst freigestellt, eine interne Klärung ist eingeleitet.
Die Stadt betont, dass die Neutralität aller Mitarbeitenden unverzichtbar ist. Parteipolitische Werbung wird nicht akzeptiert und auch künftig konsequent unterbunden.
Mit bester Stimmung, kühlen Getränken und Live-Musik von Nickelmann & The Blacknails ging die Sommerreihe Raesfeld in Sommerlaune 2025 auf dem Rathausplatz zu Ende.
Acht Veranstaltungen sorgten in diesem Jahr für viel Abwechslung und ein buntes Programm, das bei den Gästen hervorragend ankam. Laut der Vorsitzenden Maria Kowalsky sei die Resonanz so groß gewesen wie noch nie. Viele Besucherinnen und Besucher hätten das Angebot genutzt und so für eine lebendige Atmosphäre gesorgt.
Foto: Petra Bosse
An diesem letzten Abend gab es auch etwas zum Mitsingen: Nickelmann & The Blacknails sorgten für beste Stimmung und animierten das Publikum, gemeinsam bekannte Hits und Schlager zu singen. Auf einigen Tischen lagen iPads, über die die Texte bequem abgelesen werden konnten.
Foto: Petra Bosse
Durchweg positives Fazit
Maria Kowalsky zog ein rundum zufriedenes Fazit. Die Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher seien durchweg positiv gewesen. „Wir freuen uns, dass wir mit den Veranstaltungen etwas für die Gemeinschaft tun konnten“, erklärte sie. Die wachsende Beteiligung zeige, dass das Konzept Jahr für Jahr beliebter werde.
Foto: Petra Bosse
Planung läuft bereits für 2026
Schon jetzt steht fest: Die Sommerreihe geht auch im kommenden Jahr weiter. Laut Kowalski haben alle beteiligten Gastgeber bereits zugesagt, erneut dabei zu sein. Auch der Hof Breil, der in diesem Jahr zum ersten Mal mitgemacht hat, habe angekündigt, wieder teilzunehmen.
Foto: Petra Bosse
Hohe Nachfrage nach Plätzen
Das Interesse an einer Teilnahme ist mittlerweile so groß, dass die Nachfrage die verfügbaren Plätze übersteigt. Einige zusätzliche Bewerbungen liegen bereits vor. Nun müsse das Ortsmarketing prüfen, wie viele Veranstaltungen möglich sind. „Wenn das so weitergeht, können wir fast den ganzen Sommer füllen“, sagte Kowalsky.
Foto: Petra Bosse
Der stellvertretende Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann nutzte die Gelegenheit, um allen beteiligten Gastgebern zu danken: „Ich danke den ganzen Gastgebern, die diese musikalischen Tage nicht nur begleitetet haben, sondern diese zu einem besonderen Sommer-Erlebnis gemacht machen.“
Foto: Petra Bosse
Organisation und Unterstützer der „Raesfelder Sommerlaune“
Die Abende der „Raesfelder Sommerlaune“ organisieren die örtlichen Gastronomen gemeinsam mit dem Ortsmarketing Raesfeld. Jeden Freitag in den Sommerferien luden sie von 17 bis 22 Uhr ein und sorgen für abwechslungsreiche Abende mit Musik, Getränken und kulinarischen Angeboten.
Geburtstagskinder des Abends war Maria Kowalsky, hier mit dem stellv. Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann. Foto: Petra Bosse
Im Verlauf der Veranstaltung wurde auch Maria Kowalsky, von der Bühne aus besonders erwähnt. Da sie an diesem Tag Geburtstag hatte, gratulierte das Publikum mit Applaus und Glückwünschen.
Möglich wurde die Veranstaltungsreihe durch die Unterstützung zahlreicher Partner und Sponsoren:
Halbzeit bei den 31 Fragen an die Bürgermeisterkandidaten in Raesfeld
Die erste Etappe der Fragerunde ist geschafft: 18 von 31 Fragen an die Bürgermeisterkandidaten in Raesfeld sind beantwortet. Bisher standen vor allem Verwaltung, Strukturen und Organisation im Fokus. Klare Positionen, unterschiedliche Blickwinkel und viel Sachlichkeit prägten die erste Hälfte. Doch jetzt beginnt der Teil, auf den viele gewartet haben. Es wird persönlicher, spannender und auch emotionaler.
Was jetzt auf die Kandidaten zukommt
Die zweite Hälfte der 31 Fragen verspricht neue Einblicke und deutlich mehr Spannung. Weniger Verwaltung, mehr Haltung. Weniger Zahlen, mehr persönliche Perspektiven. Jetzt wird es darum gehen, welche Ideen und Visionen die Kandidaten für Raesfeld haben, wie sie die Zukunft der Gemeinde gestalten wollen und welche Schwerpunkte sie dabei setzen.
Hier zeigt sich, wer über den Verwaltungsalltag hinaus denkt, wer Mut zu Entscheidungen mitbringt und wie die Kandidaten ihre Rolle als Bürgermeister sehen. Die kommenden Fragen sollen nicht nur politische Konzepte beleuchten, sondern auch die Menschen hinter den Profilen sichtbarer machen.
Der Blick nach vorn
In den nächsten Wochen werden die restlichen 13 Fragen veröffentlicht. Damit erhalten die Bürgerinnen und Bürger ein vollständiges Bild der Kandidaten mit all ihren Haltungen, Vorstellungen und Prioritäten. Die Antworten könnten entscheidend sein, um sich vor der Wahl ein umfassendes Bild zu machen.
Weiter geht es mit Frage18:Was möchten Sie tun, damit sich alleinstehende ältere Menschen oder Zugezogene stärker als Teil der Dorfgemeinschaft fühlen?Die Fragen beantwortenDirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).
In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.
Gesellschaft und Zusammenhalt
Dirk Kuhmann
Damit sich alleinstehende älteren Menschen oder Zugezogene stärker als Teil der Dorfgemeinschaft fühlen, möchte ich das vorhandene, gute Angebot weiter unterstützen und bewerben.
Wir haben eine sehr gute und funktionierende Ehrenamts- und Vereinsarbeit. U. a. finden die Menschen hier Gesprächspartner/innen, Gleichgesinnte, Gemeinschaft und Frohsinn. Die Ehrenamtskoordinatorin/der -koordinator könnte hierbei einen wertvollen Beitrag leisten und die Bekanntheit der Angebote auf verschiedenen Kanälen (Bsp.: Soziale Medien) bewerben.
Neben dem Neubürgertreffen, bei dem Informationen rund um den Ort mitgeteilt werden könnte in diesem Zusammenhang auch ein aktiver Hinweis auf die bevorstehenden Veranstaltungen, Vereine und Verbände erfolgen.
Johannes Ostermann
Mir ist ein großes Anliegen, dass sich alle Menschen, besonders alleinstehende ältere Bürgerinnen und Bürger sowie Zugezogene, willkommen und als Teil unserer Dorfgemeinschaft fühlen. Wir wollen neue und bestehende Nachbarschaftshilfen stärken, damit niemand alleine bleiben muss.
Projekte wie Erzählbänke, gemeinschaftliche Treffen oder Lesepatenschaften bringen Menschen zusammen. Ich plane regelmäßige Begrüßungsabende, bei denen Neubürger direkt mit Vereinen, Initiativen und Nachbarschaften in Kontakt kommen und Informationen über das Dorfleben erhalten.
Andreas Erzkamp
Patenschaftsmodelle und Erzählcafés können helfen, Isolation zu verhindern und neue Kontakte zu knüpfen.
Jonathan Schmidt
Zugezogene sollen gezielt willkommen geheißen werden: mit Einladungen, Infoveranstaltungen, Vernetzung und eventuell einer Art „Partnerschaft“ mit Personen oder Vereinen. Bei neuen Baugebieten sollte es offizielle „Kennenlerntreffen“ geben. Niemand darf sich ausgeschlossen fühlen. Damit Nachbarschaften gestärkt werden, könnte man einen jährlichen Wettbewerb für die „Schönste Nachbarschaft der Gemeinde“ wieder ins Leben rufen. Das habe ich bei meiner Tür zu Tür Aktion auch mitgeteilt bekommen. So werden auch Zugezogene aktiv mit eingebunden.
Weiter geht es mit der Frage 19: Trotz der guten Haushaltslage – wo sehen Sie aktuell die größten ungelösten Probleme in der Gemeinde?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.
Trotz des herrlichen Wetters und der Sommerferien kamen ein Dutzend Kinder und Jugendliche am Mittwoch zu einem dreistündiges Schachturnier in die Villa Becker. Schon seit vielen Jahren lädt der Schachverein Turm Raesfeld/Erle regelmäßig zu einem Ferienturnier ein. In diesem Jahr wurden die Kinder in zwei Alters- und Niveaugruppen mit je 6 Teilnehmern eingeteilt.
In der Gruppe u9, den unter Neunjährigen, sicherte sich Matti Sieverding, der all seine fünf Partien gewinnen konnte, den 1. Platz vor Mattis Volmer (4 Punkte) und Nihat Özen (3 Punkte).
Siegerin der Altersgruppe u12 wurde Lotta Kösters mit 4,5 Punkten vor und Julius Bussmann (3,5 Punkte) und Torben Volmer (3 Punkte).
Bei der Siegerehrung freuten sich alle Teilnehmer über Sachpreise, die von der Volksbank Raesfeld und Erle gesponsert wurden.
Weiter geht es mit der Frage: Wie möchten Sie sicherstellen, dass Menschen mit Behinderung in Raesfeld barrierefrei am öffentlichen Leben teilnehmen können – sowohl baulich als auch sozial?Die Fragen beantwortenDirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).
In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.
Gesellschaft und Zusammenhalt
Wie möchten Sie sicherstellen, dass Menschen mit Behinderung in Raesfeld barrierefrei am öffentlichen Leben teilnehmen können – sowohl baulich als auch sozial?
Dirk Kuhmann
„Aus meiner beruflichen Erfahrung heraus weiß ich, dass die Einbeziehung einer Person, die die Belange der Menschen mit Behinderung vertritt, zum Beispiel bei öffentlichen Bauprojekten, hervorragend funktioniert.
Dieses Modell möchte ich gerne auch in Raesfeld umsetzen. Gerade am Wochenende, während meines Aufenthaltes bei der Veranstaltung „Sommerlaune 2025“ habe ich mich mit einem Bewohner des Wohnangebotes „Intensiv ambulanten Wohnen“ der Lebenshilfe Borken in Raesfeld, unterhalten. Auf meine Frage, was wir aus seiner Sicht noch tun müssen, um die Teilnahme am öffentlichen Leben zu verbessern, hat er mir seine Ideen mitgeteilt. Und schon nimmt man eine andere Perspektive ein und Ideen mit.
Es geht doch darum, die Menschen einzubeziehen. In den Austausch kommen, die Menschen mit und ihre Belange ernst zu nehmen. Wie ich bereits sagte, auf Augenhöhe und wertschätzend. Dann können wir gemeinsam gezielt Maßnahmen umsetzen. Auch die Einführung eines Bürgerbusses würde den Menschen mit Behinderung helfen, am öffentlichen Leben teilzunehmen, weil sie beispielsweise von Raesfeld nach Erle oder umgekehrt gefahren werden können, um die dort vorhandenen Angebote nutzen zu können. Die Verbesserung der Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr trägt ebenfalls dazu bei“.
Johannes Ostermann
„Als Bürgermeisterkandidat der UWG Raesfeld ist es mir wichtig, dass Menschen mit Behinderung uneingeschränkt am öffentlichen Leben teilnehmen können, sowohl baulich als auch im Alltag. Barrierefreiheit soll bei allen Bauprojekten von Anfang an mitgedacht werden, egal ob öffentliche Gebäude, Wege oder Sportanlagen.
Wir wollen Betroffene direkt einbeziehen, damit ihre Erfahrungen in konkrete Maßnahmen einfließen. Barrierefreiheit heißt für uns nicht nur Rampen und Aufzüge, sondern auch Sensibilisierung im täglichen Miteinander, etwa durch Informationsaktionen in Vereinen und bei Veranstaltungen. Außerdem setzen wir uns dafür ein, Barrieren im Vereinsleben abzubauen und die Teilhabe an Sport- und Freizeitangeboten durch gezielte Unterstützung zu fördern“.
Andreas Erzkamp
„Mit einem Aktionsplan für barrierefreie Gebäude und Wege – und Projekten, die soziale Barrieren abbauen helfen“.
Jonathan Schmidt
„50.000 € jährlich sind ein Anfang, aber nach meiner Meinung nicht ausreichend. Jeder soll sich in Raesfeld sicher und selbstständig bewegen können – ohne holprige Wege oder unüberwindbare Hürden. Es muss geprüft werden, wie man beispielsweise eine Beförderung zu bestimmten Örtlichkeiten sicherstellen kann. Zum Drogeriemarkt, zum Dorfplatz oder zum Bürgerpark. Hier könnte ich vieles versprechen, jedoch muss dies auch im Einklang mit den Dienstleistern passieren. Ohne Fahrer, keine Beförderung. Das gehört zur Wahrheit dazu.
Ich werde aktiv mit den Altenheimen in das Gespräch gehen und gezielt mit den Betroffenen durch Raesfeld laufen, um Missstände im öffentlichen Raum aufzudecken und direkt selbst zu erleben. Wenn es sein muss, selbst mit Rollator oder im Rollstuhl. Jeder der noch gut zu Fuß ist, sollte darüber sehr dankbar sein“.
Weiter geht es mit der Frage 18: Was möchten Sie für alleinstehende ältere Menschen oder Zugezogene tun?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.
Romantisch, grün und einzigartig: Schermbeck hat ab sofort einen neuen Trauort! Im Erholungsgarten von Michael Rittmann können Paare künftig unter freiem Himmel „Ja“ sagen. Bürgermeister Mike Rexforth und das Standesamt haben die Location heute offiziell anerkannt.
Heute Morgen war es so weit: Bürgermeister Mike Rexforth hat gemeinsam mit Hauptstandesbeamtin Dorothee Fasselt, Fachbereichsleiterin Ellen Weber und Gastgeber Michael Rittmann den Erholungsgarten in Schermbeck offiziell als neuen Trauort anerkannt.
Damit erweitert die Gemeinde ihr Angebot an außergewöhnlichen Locations für standesamtliche Eheschließungen um eine weitere Besonderheit.
Foto: Ralf Meier
Bereicherung für die Gemeinde
„Wir freuen uns sehr, Paaren in Schermbeck und Umgebung eine zusätzliche Möglichkeit für eine standesamtliche Trauung unter freiem Himmel anbieten zu können“, erklärte Bürgermeister Rexforth bei der Vertragsunterzeichnung. Er betonte zugleich, dass der neue Ort mit seiner einmaligen Kulisse auch neue Personenkreise ansprechen könne und so eine Bereicherung für die Gemeinde sei.
Bereits vor zwei Jahren hatte Michael Rittmann die Idee, seinen liebevoll gestalteten Garten auch als Trauort zu öffnen. Nun sind alle Voraussetzungen erfüllt. Die Gemeinde würdigte heute das Engagement mit der offiziellen Anerkennung. Der weitläufige „Erholungsgarten“ bietet Platz für 120 bis 130 Gäste, alternativ können im Zelt auch 30 bis 40 Personen an einer Eheschließung teilnehmen.
Foto: Ralf Meier
Vom Wedding Planner zum Gastgeber
Ellen Weber, Leiterin des Fachbereichs III, hob die individuelle Betreuung hervor: „Unsere Trauungsbeamtinnen und -beamten nehmen sich bewusst Zeit für jedes Paar. In ausführlichen Vorgesprächen werden persönliche Geschichten, Wünsche und Ideen aufgegriffen, um jede Trauung einzigartig und unvergesslich zu gestalten – genau so, wie es sich die Paare wünschen. Der neue Traugarten bei Herrn Rittmann bietet dafür die perfekte Kulisse.“
Eine kleine Anekdote am Rande lieferte Michael Rittmann kurz vor der Vertragsunterzeichnung. Er kennt sich nämlich bestens mit Hochzeiten aus: Ganze zehn Jahre war er als Wedding Planner tätig.
Foto: Ralf Meier
Schermbeck bietet alles für die eigene Traumhochzeit
Nach einer Trauung können Paare auf Wunsch im Erholungsgarten auch ihre anschließende Feier ausrichten. Für das Catering sind sie dabei frei in der Wahl und können auf das Angebot der örtlichen Gastronomie zurückgreifen. Die Auswahl ist groß. Ohnehin bietet Schermbeck alles, was es für die eigene Traumhochzeit braucht – vom Hochzeitskleid über die perfekte Frisur bis zu den kulinarischen Köstlichkeiten.
Mit der offiziellen Anerkennung des neuen Trauorts setzt die Gemeinde Schermbeck einen weiteren Baustein, um Paaren unvergessliche Momente zu ermöglichen. „Wir freuen uns auf viele glückliche Paare, die hier ihren gemeinsamen Lebensweg beginnen“, sagte die Hauptstandesbeamtin Dorothee Fasselt.
Am Sonntag, 31. August 2025, lädt der Allgemeine Bürgerschützenverein Sankt Johannis Raesfeld wieder zur traditionellen Pättkestour ein.
Mitmachen kann jeder, der Lust auf einen sportlichen und geselligen Tag hat. Die Strecke ist rund 20 Kilometer lang und führt durch Feld, Wald und schöne Ecken rund um Raesfeld.
Start und Ziel
Gestartet wird zwischen 11.00 und 13.00 Uhr im Pastors Busch. Ziel ist der Schlossinnenhof, wo die Teilnehmer mit Musik von den Burgmusikanten und verschiedenen Verpflegungsmöglichkeiten empfangen werden.
Verlosung & Erfrischungen
Alle, die ihre Tourkarte abstempeln und einwerfen, nehmen um 16.00 Uhr an einer Verlosung teil. Unterwegs sorgen mehrere Stationen für Getränke, die für 1,50 Euro pro Stück erhältlich sind.
Weiter geht es mit der Frage: Welche Ideen haben Sie, um generationenübergreifende Projekte oder Treffpunkte im Ort zu fördern?Die Fragen beantwortenDirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).
In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.
Kultur, Ehrenamt und Vereinsleben
Welche Ideen haben Sie, um generationenübergreifende Projekte oder Treffpunkte im Ort zu fördern?
Dirk Kuhmann
Gerne würde ich an dieser Stelle die Menschen mitnehmen und sie fragen, welche Ideen sie haben und wo der sogenannte Schuh drückt. So entsteht ein partizipativer Prozess an dessen Ende ein Ergebnis entsteht, das zielgerichtet alle Generationen anspricht. Es geht in unserem Ort doch auch darum, die Menschen aller Altersklassen zusammenzubringen.
Der Bürgerpark ist ein gutes Beispiel für ein generationsübergreifendes Projekt und Treffpunkt. Die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer, die AWO Ortsverein Raesfeld oder das Bildungswerk Raesfeld, um nur auszugsweise einige Beispiele zu nennen, leisten an dieser Stelle sehr gute Arbeit. Sie gilt es auch weiterhin zu unterstützen. Gleichfalls ist auch die bisher sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Verwaltung mit der KORTE-Stiftung weiter zu pflegen und zu intensivieren.
Der Tiergarten Schloss Raesfeld hat eine besondere Bedeutung für uns alle. Er gilt als Treffpunkt für verschiedenste Unternehmungen aller Altersgruppen. Dieses Areal soll weiterentwickelt werden.
Johannes Ostermann
Mir ist wichtig, dass sich Menschen aller Altersgruppen bei uns wohlfühlen und begegnen. Generationenübergreifende Projekte und Treffpunkte sind dafür besonders wertvoll. Wir setzen uns dafür ein, dass es in Raesfeld, Erle und Homer offene Treffpunkte für Jung und Alt gibt, wie Mehrgenerationenplätze, Bürgergärten oder Bewegungsangebote im öffentlichen Raum.
Ob Jugendhaus, Bürgerpark oder Sportanlagen – wir möchten, dass solche Räume von Gruppen verschiedenen Alters gemeinsam genutzt und gestaltet werden. Für Projekte wie Repair-Cafés, gemeinsame Freizeitangebote oder Bewegungsrunden bieten wir Unterstützung bei der Organisation. Wir möchten das Ehrenamt durch eine zentrale Ansprechperson für Ehrenamtliche stärken, die Ideen bündelt, bei der Projektumsetzung hilft und zwischen Interessierten vermittelt.
Wir fördern gezielt neue Mitgliedschaften für Kinder und Jugendliche in Sportvereinen mit finanziellen Zuschüssen. So stellen wir sicher, dass jeder Zugang zu Bewegung, Gemeinschaft und Sport haben kann – unabhängig vom Geldbeutel. Ich möchte außerdem Initiativen unterstützen, die Begegnung zwischen Jung und Alt ermöglichen, wie gemeinsame Workshops, Lesepatenschaften oder generationenübergreifende Veranstaltungen. Auch die Zusammenarbeit zwischen Kitas, Schulen und Senioren wird gestärkt.
Andreas Erzkamp
Ein Mehrgenerationenhaus, gemeinsame Projekte von Kitas und Seniorenheimen und Treffpunkte, die Alt und Jung zusammenbringen.
Jonathan Schmidt
Begegnungen zwischen Jung und Alt z. B. Kita und Betreutes Wohnen sollen gezielt unterstützt werden. Treffpunkte wie das Martinushaus müssen mit Leben gefüllt werden.
Ein Spielplatz nahe des Betreuten Wohnens wäre eine Bereicherung für beide Seiten. Bei Veranstaltungen wie der „Sommerlaune“ sollte man den älteren Personen mit einem kostenlosen Shuttle Service die Möglichkeit geben, aktiv an diesen Veranstaltungen teilnehmen zu können. Das wäre ein erster Schritt. Möglich wären auch aktive Aktionen mit den Kitas und Schulen vor Ort. Wie zum Beispiel gemeinsames Gärtnern oder Vorleseaktionen in den Büchereien mit Jung und Alt zusammen. Weitere Ideen können auch von den Bürgern selbst eingebracht werden.
Weiter geht es mit der Frage 17: Wie möchten Sie sicherstellen, dass Menschen mit Behinderung in Raesfeld barrierefrei am öffentlichen Leben teilnehmen können – sowohl baulich als auch sozial?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.
Die CDU Raesfeld-Erle-Homer lädt alle Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 24. August 2025, zum Sommerfest ein. Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr und endet um 17 Uhr. Treffpunkt ist der Spielplatz am Naturparkhaus in Raesfeld.
Programm für Familien und Kinder
Besonders Familien sind willkommen. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg und verschiedene Spielmöglichkeiten, die für Unterhaltung sorgen.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Besucher können sich auf Kaltgetränke und abwechslungsreiche Speisen freuen.
Politik vor Ort
Neben dem Bürgermeisterkandidaten Dirk Kuhmann sind auch weitere Wahlbezirkskandidaten anwesend. Gäste haben die Gelegenheit, mit dem Team ins Gespräch zu kommen und sich über Ziele und Pläne der CDU zu informieren.
Die CDU lädt alle Interessierten ein, den Nachmittag gemeinsam zu verbringen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Auf geht’s zur letzten Sommerparty! Die Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune“ geht in die finale Runde. Am Freitag, 22. August 2025, verwandelt sich der Rathausplatz von 17 bis 22 Uhr noch einmal in einen Treffpunkt voller Musik, guter Stimmung und kulinarischer Genüsse.
Finale mit Musik und Mitsing-Action
Als Highlight des Abends sorgt Heico Nickelmann & The Blacknails mit ihrem Mit-Mach-Konzert für beste Laune. Über bereitgestellte Tablets können Besucher aktiv mitsingen und Teil der Show werden, echtes Open-Air-Feeling mitten in Raesfeld.
Genuss für alle Sinne
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Das Rathauscafé und Anton bieten leckere Speisen und kühle Getränke an, damit niemand hungrig oder durstig nach Hause geht.
Veranstaltungsreihe mit Erfolgsgeschichte
In den vergangenen Wochen haben die Raesfelder Gastronomen mit zahlreichen Events gezeigt, wie lebendig die Gemeinde im Sommer ist. Auch Maria Kowalsky vom Ortsmarketing zieht eine positive Bilanz: „Die Sommerlaune-Veranstaltungen haben in diesem Jahr erneut gezeigt, wie wichtig sie für die Gemeinschaft sind. Sie ziehen sowohl Einheimische als auch Besucher von außerhalb an und haben sich im Veranstaltungskalender fest etabliert.“
Weiter geht es mit Frage 15:Wie wollen Sie das Ehrenamt, Vereine und das kulturelle Leben in Raesfeld stärker unterstützen?Die Fragen beantwortenDirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).
In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.
Kultur, Ehrenamt und Vereinsleben
Wie wollen Sie das Ehrenamt, Vereine und das kulturelle Leben in Raesfeld stärker unterstützen?
Dirk Kuhmann
Die Unterstützung der Vereinsarbeit sowie des Ehrenamtes in Raesfeld, Erle und Homer zählt für mich zu einem Eckpfeiler einer funktionierenden Gemeinde. Die Vereine und ehrenamtlich tätigen Personen leisten unglaubliche Arbeit. An dieser Stelle möchte ich bewusst niemanden hervorheben.
Die wichtige gesellschaftliche Arbeit ist so vielfältig und bedeutend, dass ich den Menschen nicht gerecht würde, wenn ich an dieser Stelle ein Ehrenamt oder einen Verein besonders erwähnen würde. Ich freue mich über diese Vielfältigkeit und Angebotsbreite und möchte die erfolgreiche und vertrauensvolle Arbeit weiter fortsetzen.
Die Menschen in den Vereinen und anderen Ehrenamtlichen haben einen erheblichen Anteil an der Entwicklung, Förderung und Begleitung unserer Kinder, junger und älterer Menschen, Familien und an dem Gemeinwohl. Folglich gehören sie auch weiterhin unterstützt. Ich kann mir vorstellen, dem Ehrenamt durch eine Ehrenamtskoordinatorin/einen -koordinator, die Wertschätzung und den Respekt zukommen zu lassen, den die ehrenamtlich tätigen Menschen verdienen und erhalten sollten.
Das Ehrenamt soll gestärkt werden und eine spürbare Wertschätzung erhalten. Die Ehrenamtskoordinatorin/ der -koordinator soll sich als Ansprechpartner/in verstehen und sich um die Belange des Ehrenamts kümmern. Dieses könnte u. a. in der Form geschehen, dass Menschen, die an einem Ehrenamt interessiert sind, sich dort melden und entsprechend ihrer Interessen und Neigungen in ein Ehrenamt vermittelt werden. Das könnte beispielsweise als Fahrer/in eines Bürgerbusses sein oder als jemand, der mit (älteren) bewegungseingeschränkten Menschen einen Spaziergang mit dem Rollstuhl oder den Rollfietsen unternimmt.
Johannes Ostermann
Das Ehrenamt, die Vereine und das kulturelle Leben sind zentral für das Gemeinschaftsleben und den Zusammenhalt. Sie brauchen mehr als Anerkennung, praktische Unterstützung ist entscheidend.
Ich möchte Fördermittel für Vereine ausbauen und den Zugang dazu unbürokratischer gestalten. Ein Ehrenamtskoordinator soll als zentrale Anlaufstelle Vereine und Ehrenamtler beraten, bei Anträgen helfen und den Austausch mit dem Rathaus fördern. Regelmäßige Treffen und offene Sprechstunden sollen den Dialog stärken. Kinder und Jugendliche sollen nicht aus finanziellen Gründen vom Vereinsleben ausgeschlossen sein. Zuschüsse für Mitgliedsbeiträge, etwa im Sport, sind hier ein wichtiges Instrument.
Andreas Erzkamp
Als jemand, der selbst als Feuerwehrmann und stellvertretender Vorsitzender der AWO-Raesfeld Verantwortung trägt, weiß ich: Ehrenamt braucht mehr als warme Worte. Ich setze mich für ein Ehrenamtsbudget, unbürokratische Unterstützung und einen jährlichen Ehrenamtstag ein.
Jonathan Schmidt
Ein Ehrenamtskoordinator soll Vereine aktiv unterstützen. Mit Beratung, Förderung und Wertschätzung. Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gemeinde. Ich spreche als 1. Vorsitzender zweier Fördervereine aus Erfahrung. Ich werde als Bürgermeister aktiv auf die Vereine zugehen und explizit nach deren benötigten Unterstützung fragen. Nicht nur einmal nach der Wahl, sondern kontinuierlich. Wenn Bürger schon freiwillig viel Zeit ins Ehrenamt und somit in unsere Gemeinde stecken, sollen diese auch entsprechend gehört und unterstützt werden.
Aktuell wird aus meiner Sicht zu viel nur über das Ehrenamt geredet, anstatt aktiv mit anzupacken. Ich kann mir unter anderem als ein kleines Dankeschön zum Beispiel ein jährliches, großes Ehrenamtsgrillen vorstellen. Ich bin im Ehrenamt sehr aktiv und das nicht nur erst seit dem Wahlkampf. Ich weiß wo es klemmt und wo potenzial für Verbesserungen gibt.
Frage 16 wird sein: Welche Ideen haben Sie, um generationenübergreifende Projekte oder Treffpunkte im Ort zu fördern?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.
Weiter geht es mit der Frage an die Kandidaten mit: Wie stehen Sie zur digitalen Verwaltung und wie sollen Sie deren Ausbau vorantreiben? Es antworten Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).
In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.
Dirk Kuhmann
„Die Verwaltung sieht sich aktuell und in Zukunft erheblichen Anforderungen und Herausforderungen ausgesetzt. Nicht nur der Fachkräftemangel wird die Arbeit in der Verwaltung zukünftig stark verändern. Auch die Digitalisierung und die finanziellen bevorstehenden Herausforderungen werden die Verwaltung in einem bisher nicht gekannten Ausmaß fordern.
In Bezug auf die Digitalisierung der Verwaltung möchte ich bereits begonnene verwaltungsinterne Prozessabläufe weiter digitalisieren und die Ausweitung der digitalen Angebote für die Bürgerinnen und Bürger vorantreiben.
Ferner sollen Anträge, soweit wie möglich, medienbruchfrei angeboten und gestellt werden können. Hierzu könnte auch die Aufstellung eines Selbstbedienungsterminals vor dem Rathaus beitragen. Mit Hilfe dieses Terminals bzw. Automaten können Verwaltungsdienstleistungen auch außerhalb der Öffnungszeiten bzw. rund um die Uhr digital in Anspruch genommen werden.
Gleichzeitig dient der Terminal als Abhol- und Übergabestation, an der die Bürgerinnen und Bürger verschiedene Dokumente, wie z. B. einen neuen Personalausweis, 24 Stunden / 7Tage in der Woche abholen können. Selbstverständlich soll der bisherige Gang ins Rathaus und der persönliche Kontakt mit Verwaltungsmitarbeitenden auf jeden Fall weiterhin möglich sein. Ich möchte aber zu den bisherigen Möglichkeiten ein weiteres Angebot schaffen, um die Verwaltung den Menschen näher zu bringen und einen Mehrwert für die Menschen zu schaffen.
Digitalisierung heißt für mich auch, sich mit KI/Künstliche Intelligenz zu beschäftigen und sinnvoll in die Verwaltungsarbeit zu integrieren. Auch, um zu einem Teil dem Fachkräftemangel zu begegnen. Die Interkommunale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Digitalisierung der Verwaltung ist für mich ebenfalls ein wichtiger Baustein.“
Johannes Ostermann
„Die Verwaltung in Raesfeld muss digitaler, moderner und bürgernäher werden. Lange Wartezeiten, Papierformulare und komplizierte Abläufe sollen der Vergangenheit angehören. Ich setze mich für mehr Online-Dienstleistungen ein: digitale Anträge, Formulare und Bescheinigungen, Terminbuchungen online, flexibel und einfach. Die Gemeindehomepage soll noch übersichtlicher, verständlicher und für alle gut nutzbar sein. Digitalisierung muss alle mitnehmen. Deshalb sind Schulungen und Beratungen für Bürger geplant, die Unterstützung im Umgang mit digitalen Angeboten benötigen. Mein Ziel ist eine effiziente, offene Verwaltung, die digital und vor Ort gut erreichbar ist und echten Bürgerservice bietet.“
Andreas Erzkamp
„Digitale Angebote sollen Behördengänge vereinfachen, aber ich werde darauf achten, dass niemand – vor allem ältere Mitbürger – abgehängt wird. Deswegen muss es bei aller Digitalisierung immer noch ein Recht auf analogen Zugang geben, solange er benötigt wird.“
Jonathan Schmidt
„Der Ausbau ist unerlässlich. Je mehr online möglich ist, desto besser. Ohne den persönlichen Kontakt zu vernachlässigen. Ich werde die IST-Situation aufnehmen und Verbesserungen prüfen. Da lohnt sich der Blick auf andere Gemeinden, um sich Tipps, Ratschläge und vor allem Erfahrungswerte einzuholen. Ein Selfdesk im Rathaus ist zum Beispiel denkbar. Ich werde das Rad nicht neu erfinden, jedoch birgt ein neuer Blickwinkel aus der Wirtschaft enormes Potenzial.“
Morgen ist Halbzeit, und es geht dann weiter geht es mit der Frage: Wie wollen Sie das Ehrenamt, Vereine und das kulturelle Leben in Raesfeld stärker unterstützen?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.
Am Dienstagabend, 19. August 2025, wurde die Feuerwehr Raesfeld um 20.50 Uhr zu einem Einsatz am Pohlweg alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete „Feuer verdächtiger Rauch“.
Lage vor Ort
An der Einsatzstelle stellten die Einsatzkräfte ein nicht angemeldetes Nutzfeuer fest, bei dem Altholz verbrannt wurde. Aufgrund der Trockenheit und der Gefahr einer möglichen Brandausbreitung entschieden Feuerwehr und Polizei gemeinsam, das Feuer abzulöschen.
Einsatzmaßnahmen
Die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs TLF 4000 ging unter Atemschutz vor, um das Feuer zu löschen. Im Anschluss wurden die verbrannten Materialien auseinandergezogen, um letzte Glutnester abzulöschen.
Kräfte im Einsatz
Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr Raesfeld vor Ort. Eingesetzte Fahrzeuge: 01 HLF20 1, 01 TLF4000 1, 01 MLF1 1 und 01 ELW1 1. Unterstützt wurde der Einsatz durch die Polizei NRW.
Nach rund 70 Minuten konnte die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben werden.
Weiter geht es mit Frage 13:Bürgerbeteiligung und Verwaltung. Die Fragen beantwortenDirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).
In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.
Bürgerbeteiligung und Verwaltung
Wie möchten Sie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an kommunalen Entscheidungen verbessern?
Dirk Kuhmann
Zu einer modernen und transparenten Verwaltung gehören für mich vielfältige Formate, um die Beteiligung der Bürger/innen an kommunalen Entscheidungen zu verbessern. Ich bin davon überzeugt, dass eine transparente Kommunikation einer der wichtigsten Schlüssel ist, die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an kommunalen Entscheidungen zu verbessern. Informationen über geplante Projekte und Entscheidungen sollten klar und barrierefrei kommuniziert werden. Hierzu zählen für mich auch regelmäßige Updates über verschiedene (Medien-)Kanäle.
Darüber hinaus aber auch Wochenberichten von Arbeitsergebnissen und Entwicklungen über soziale Medien, die Prüfung von Videoübertragen von Ratssitzungen bis hin zu verschiedenen Beteiligungsformen, wie z. B. Bürgerentscheide, Bürgerversammlungen, Bürgerbefragungen, Online-Umfragen, Informationsveranstaltungen, etc.. Aber auch die Einrichtung eines Jugendrates und die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen, beispielsweise in Form eines Beauftragten für Menschen mit Behinderung, dienen dazu, die Bürger/innen in den Prozessen mitzunehmen.
Ich habe schon mehrfach erwähnt, dass es für mich wichtig ist, die Menschen mitzunehmen. Auf Augenhöhe, respektvoll und wertschätzend zu kommunizieren. Die Menschen müssen Vertrauen in die Verwaltungs- und politische Arbeit haben. Dieses gelingt auch mit einer partizipativen Planung. Das heißt, dass die Bürger aktiv in den Planungsprozess eingebunden werden, z. B. durch Workshops.
Johannes Ostermann
Als Landwirt bringe ich einen bodenständigen, verantwortungsvollen Ansatz in die Gemeindepolitik ein. Für mich ist Bürgerbeteiligung kein Lippenbekenntnis, sondern ein Grundprinzip. Alle sollen von Anfang an bei wichtigen Fragen mitreden können, nicht erst, wenn alles entschieden ist. Gute Lösungen entstehen im Miteinander. Dafür setze ich auf klare und moderne Kommunikationswege: offene Bürgersprechstunden im Rathaus, bei Veranstaltungen und digital.
Jeder soll einfach seine Anliegen vorbringen können, ohne Hürden. Digitale Beteiligungsplattformen schaffen zusätzlichen Raum für Ideen und Mitgestaltung. Bei größeren Projekten sollen Bürger frühzeitig informiert und eingebunden werden. Ein Herzensanliegen ist der Ideenwettbewerb mit Bürgerbudget, den wir als UWG einführen wollen: Die Menschen vor Ort können eigene Vorschläge machen und so mitentscheiden, wofür ein gewisser Teil der Gemeindemittel eingesetzt wird, etwa für Treffpunkte, Kulturprojekte oder Spielplätze. Transparenz und faire Verfahren, auch bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, sind mir wichtig. Heimische Betriebe sollen fair einbezogen werden. Mein Ziel ist eine Politik, die nah am Menschen ist, offen, ehrlich und auf Augenhöhe.
Andreas Erzkamp
Ich will eine neue Dialogkultur schaffen: Bürgerversammlungen, digitale Plattformen und einen Jugendparlament. Politik muss mit den Menschen gemacht werden, nicht über ihre Köpfe hinweg.
Jonathan Schmidt
Mit regelmäßigen Bürgersprechstunden und Bürgerabende. Auch bei den Bürgern zu Hause. Digitale Bürgerumfragen mit individuellem, jedoch anonymen Zugangscode zum Abstimmen, damit man ein Meinungsbild hat. Bürgerforen sowie transparente Kommunikation mit den Bürgern und den Fraktionen zusammen vor jeder Rats- und Ausschusssitzung im Rathaus sind feste Bestandteile meiner Vision. Offen, ehrlich und transparent. So bekommt man die Bürger wieder mehr an die Politik.
Auch setze ich mich für eine hybride Sitzungsmöglichkeit durch einen Livestream ein. Eine Ablehnung darf es nach meiner Meinung nicht geben. Wenn man sich als Politiker einbringt, sollte man nichts zu verbergen haben und zu seinem Wort stehen.
Weiter geht es mit der Frage: Wie stehen Sie zur digitalen Verwaltung?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.