Ab dem 1. Mai sind nur noch digitale Passbilder für Ausweise erlaubt. Die Gemeinde Raesfeld bietet eine Aufnahme direkt im Bürgerbüro an.
Gemeinde Raesfeld informiert über neue Vorgaben
Ab dem 1. Mai 2025 akzeptiert die Meldebehörde keine Passbilder auf Papier mehr. Die Gemeinde Raesfeld weist darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Fotos künftig nur noch digital einreichen dürfen. Mit der neuen Regelung will der Gesetzgeber die Fälschungssicherheit von Ausweisdokumenten erhöhen.
So funktioniert die digitale Fotoübermittlung
Wer ein neues Ausweisdokument beantragt, kann auf zwei Wege ein digitales Foto bereitstellen:
Zertifizierte Anbieter nutzen Fotostudios oder bestimmte Drogeriemärkte erstellen das biometrische Foto und übermitteln es direkt über eine gesicherte Cloud an die zuständige Behörde.
Foto direkt im Bürgerbüro aufnehmen Im Bürgerbüro der Gemeinde Raesfeld steht ab dem 1. Mai ein neues Aufnahmegerät bereit. Es erfasst das digitale Passbild, Fingerabdrücke und die Unterschrift direkt bei der Beantragung. Das vereinfacht den Ablauf und spart Wege.
Gebühren im Bürgerbüro
Für das Foto, das im Bürgerbüro aufgenommen wird, fällt eine Gebühr von 6 Euro pro Ausweisdokument an. Diese wird zusammen mit den üblichen Ausweiskosten erhoben.
Der FDP-Ortsverband Raesfeld hat seine Kandidaten für die Kommunalwahl 2025 aufgestellt. Christoph Stephan führt die Reserveliste an. Die Mitglieder folgten einstimmig dem Vorschlag des Vorstands.
Aufstellung der Reserveliste
Wie der Ortsverband mitteilt, haben die Mitglieder des FDP-Ortsverbands Raesfeld am 3. April 2025 in einer Ortswahlversammlung die Kandidaten und Kandidatinnen für die Kommunalwahl am 14. September 2025 gewählt. Die Reserveliste und alle 14 Wahlbezirke seien dabei einstimmig besetzt worden, wobei die Mitglieder dem Vorschlag des Vorstands gefolgt seien.
An der Spitze der Reserveliste steht Christoph Stephan. Auf den weiteren Plätzen folgen Marion Gehle, Klaus Mohr und Christian Becker. Mit dieser Aufstellung wolle die FDP die bisherige Arbeit im Gemeinderat Raesfeld fortsetzen und weiter ausbauen.
Keine Bürgermeisterkandidatur der FDP
Der Ortsverband kündigt an, keinen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl aufzustellen. Eine Wahlempfehlung für einen anderen Kandidaten werde ebenfalls nicht ausgesprochen.
Frisches Wasser gegen den großen Durst – pünktlich zur Eröffnungsfeier im Femeichenpark sorgte ein neuer Trinkwasserspender für eine willkommene Erfrischung. Ob kleine Kita-Kinder oder große Spaziergänger: Viele freuten sich an diesem sonnigen Sonntag über das kostenlose Angebot zwischen den Kastanien und der Kita St. Silvester. Möglich machte dies eine Spende aus dem Froschkönig Raesfeld.
Bei der Eröffnungsfeier am Sonntag im Femeichenpark fiel vielen Besuchern ein kleines, aber bedeutendes Detail vielleicht erst auf den zweiten Blick auf: Vor der Kita St. Silvester sorgte ein neu aufgestellter Trinkwasserspender bei sonnigem Wetter für eine willkommene Erfrischung.
Foto: Petra Bosse
Froschkönig Raesfeld finanziert den Trinkwasserspender
Der Froschkönig Raesfeld stellte für den Trinkwasserspender 3.000 Euro bereit. Dagmar Vogt, die den Laden leitet, berichtete, dass der Betrag aus dem Verkauf gespendeter Kleidung, Haushaltswaren und Spielzeug stammt.
„Wir verkaufen Dinge, die uns gespendet werden – Kleidung für Damen, Herren und Kinder sowie Haushaltsartikel und Spielsachen“, erklärte Vogt. Sämtliche Mitarbeitenden engagieren sich ehrenamtlich. Innerhalb von zehn Monaten erwirtschaftete das Team so einen beachtlichen Reinerlös.
Dagmar Vogt freut sich über die große Resonanz auf den vom Froschkönig mit finanzierten Trinkwasserbrunnen. Foto: Petra Bosse
Mehr als nur ein Trinkbrunnen
Neben dem Trinkwasserspender unterstützte der Froschkönig auch andere Projekte. Das Deutsche Rote Kreuz erhielt eine Spende zur Anschaffung eines Defibrillators.
Auch der Kindergarten in Erle profitierte: Für die Feierlichkeiten am Sonntag stellte der Froschkönig 1.000 Euro bereit. Zudem flossen Gelder in das Projekt „Fietse“, das Reparaturen für Fahrräder von Bewohnern der Gartenstraße ermöglicht.
Foto: Petra Bosse
7.000 Euro für soziale Einrichtungen
Insgesamt erwirtschaftete der Froschkönig Raesfeld innerhalb von zehn Monaten rund 7.000 Euro für soziale Zwecke. Neben den genannten Projekten erhielt auch das Hospiz in Stadtlohn eine Spende über 1.000 Euro. Diese unterstützt dort die Musiktherapie, die schwerkranken Menschen Momente der Entspannung schenkt.
„Mit den Spenden möchten wir direkt helfen und Freude bringen“, sagte Dagmar Vogt. Weitere Unterstützung für soziale Projekte ist bereits geplant.
Gut erhaltene Spenden willkommen
Der Froschkönig Raesfeld an der Klümperstraße öffnet dienstags von 10 bis 12 Uhr, mittwochs von 15 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr seine Türen. In dieser Zeit können Besucherinnen und Besucher nicht nur gut erhaltene Kleidung, Haushaltswaren und Spielsachen kaufen, sondern auch entsprechende Spenden abgeben.
Mit einer starken Leistung schaffte der 9-jährige Raesfelder Tamme Gudel von der SG Turm Raesfeld-Erle den Sprung zu den U10-NRW-Meisterschaften im Schach. Als Bezirksmeister und Drittplatzierter der Verbandsmeisterschaft qualifizierte er sich für das große Turnier in Gütersloh. Dort sammelte er wichtige Erfahrungen und stellte sich mutig der starken Konkurrenz aus ganz Nordrhein-Westfalen.
Erfolgreiche Qualifikation und Start in Gütersloh
Als Bezirksmeister und Dritter der Verbandsmeisterschaft qualifizierte sich Tamme Gudel für die NRW-Schachjugendmeisterschaften. Vom 12. bis 15. April traten 44 Kinder aus ganz Nordrhein-Westfalen in der Anne-Frank-Gesamtschule in Gütersloh an. Ziel war es, den NRW-Meister zu ermitteln und die Teilnehmer für die Deutschen Meisterschaften auszuspielen.
Foto: Privat
Turnierverlauf: Höhen und Tiefen
Neun Partien standen auf dem Programm. In langen, teils dreistündigen Spielen setzte sich Prahasith Chaganthi vom Mönchengladbacher SV mit 7,5 Punkten durch. Er qualifizierte sich gemeinsam mit Alexander Blem (Monheim), Jonathan Winkens (Fritzdorf) und Wilhelm Ni (Düsseldorf) für die Deutschen Meisterschaften im Juni.
Tamme startete mit einem Sieg und einer Niederlage in den zweiten Turniertag. Dort verbuchte er einen weiteren Sieg, musste jedoch auch zwei Niederlagen hinnehmen. An den folgenden Spieltagen gelang ihm kein weiterer Punktgewinn, sodass er mit zwei Punkten den 26. Platz belegte.
Gelungene Organisation und Ausblick
Die Organisatoren sorgten, wie uns mitgeteilt wurde, für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. In den Pausen konnten die jungen Schachspieler auf dem Fußballplatz oder beim Tischtennis abschalten oder ihre Partien analysieren. Nach den Spielen konnten viele Teilnehmer Angebote wie Minigolf oder einen Besuch im Schwimmbad „Die Welle“ nutzen.
Tamme und weitere Nachwuchsspieler der SG Turm Raesfeld-Erle planen bereits, sich auch im kommenden Jahr für höhere Aufgaben zu qualifizieren und den Schachsport aus Raesfeld weiter erfolgreich zu präsentieren.
Die Erler Femeiche – Ein besonderes Highlight aus Legosteinen von Philipp Honvehlmann
Zur Eröffnung des neuen Femeichenparks in Erle gab es am Sonntag eine echte Überraschung: Ein Modell der berühmten Femeiche, detailgetreu aus tausenden Legosteinen nachgebaut. Erst auf den zweiten Blick erkannten viele Besucher, dass es sich um eine kunstvolle Lego-Replik handelte.
Das Kunstwerk zog viele blicke auf sich. Foto: Petra Bosse
Herausforderung: Natur in Legoform
Philipp Honvehlmann, der Erbauer des Modells, erklärte die besondere Schwierigkeit des Projekts: „Die Besonderheit war, das Original passend nachzubilden, weil es eben ein natürliches Element ist. Ein Baum, der sehr verwinkelt und knorpelig ist.“ Gerade die vielen Verzweigungen und Unebenheiten der echten Femeiche hätten den Nachbau anspruchsvoll gemacht.
Foto: Petra Bosse
Tausende Steine und viele Abendstunden
Etwa einen Monat lang arbeitete Honvehlmann abends an dem Modell. „Es sind ungefähr geschätzt 3.500 bis 4.000 Teile“, berichtete er. Trotz aller Mühe bleibe es eine Annäherung: „Ob jetzt der Ast genau da ist, ist wieder eine andere Frage, aber das habe ich halt versucht nachzubilden.“
Bis ins kleinste Detail stimmte alles. Foto: Petra Bosse
Mehr als nur ein Einzelstück
Für Honvehlmann ist der Femeichen-Nachbau nicht das erste Großprojekt. Bereits zuvor hatte er unter anderem das Schloss Raesfeld in Legoform entstehen lassen. Aktuell habe er etwa zehn größere Modelle gebaut. Eine kleine Ausstellung in der Volksbank Raesfeld-Erle sei in Planung. Besonders stolz ist er auf eine englische Galeone aus dem Jahr 1577 sowie auf einen Straßenzug der Kölner Altstadt und eine eigene Fantasy-Mittelalteranlage.
Bestes Wetter, beste Stimmung: Radwandertag in Erle 2025 ein voller Erfolg
420 Radbegeisterte nutzten am Sonntag das Traumwetter und radelten beim Radwandertag des Gemeindesportverbands Raesfeld los. Gleichzeitig wurde der neu gestaltete Femeichenpark offiziell eröffnet. Eine perfekte Kombination aus Bewegung, Sport, Gemeinschaft und guter Laune.
Foto: Petra Bosse
Startschuss im neuen Femeichenpark
Schon am Vormittag herrschte reges Treiben im Femeichenpark. Während sich einige Besucher auf das bunte Eröffnungsprogramm freuten, sattelten die Radfahrer ihre Räder und machten sich bereit für die Touren. Mehrere Routen standen zur Auswahl, sodass jeder – ob allein, in Gruppen oder mit der ganzen Familie – eine passende Strecke fand.
Klein, aber fein. Auch diese zwei Damen freuten sich über ihren Preis. Foto: Petra Bosse
Große Begeisterung bei Teilnehmern und Organisatoren
Auch GSV-Vorsitzender Boris Hudournik zeigte sich rundum zufrieden: „Es war eine tolle Sache und der Tag wurde sehr gut angenommen“, freute er sich. Besonders lobte er die Organisation durch Markus Büsken und Lisa Wissing von der Gemeinde Raesfeld. „Toll, dass Gemeinde und Kirche so gut Hand in Hand gegangen sind. Es war wirklich eine runde und unkomplizierte Sache“, betonte Hudournik.
Boris Hudournik hatte am Ende bei der Verlosoung jede Menge Preise zu vergeben. Foto: Petra Bosse
Spannung bei der großen Verlosung
Nach der Rückkehr wartete auf alle Teilnehmer noch ein besonderes Highlight: die große Tombola. Neben vielen kleineren Preisen gab es als Hauptgewinn ein Fahrrad, gespendet von der Erler Firma „Fahrrad Colle“. Das große Los zog der kleine Anton, der sein neues Rad stolz nach Hause schob.
Anton war der glückliche Gewinner des Tages. Foto: Petra Bosse
Streckenführung kam bestens an
Auch Manfred Epping vom Heimatverein Raesfeld war begeistert von der Tour: „Die Strecke war wirklich super. Obwohl ich viel Fahrrad fahre, kenne ich selten neue Wege – aber diese war richtig schön.“ Der weiteste Punkt führte bis nach Schermbeck zum Lühlerheim, von dort ging es in einer Schleife zurück. Rund 40 Kilometer standen am Ende auf dem Tacho. „Alles in allem: richtig gut gemacht“, resümierte Epping zufrieden.
Manfred Epping lobte am Ende die tolle Strecke. Foto: Petra Bosse
Was für ein Tag! Die offizielle Eröffnung des Femeichenparks in Erle am Sonntag übertraf alle Erwartungen. Bereits vor 11 Uhr, noch bevor Bürgermeister Martin Tesing zur offiziellen Zeremonie bat, trafen die ersten Besucherinnen und Besucher ein.
Viele kamen standesgemäß mit dem Fahrrad, schließlich fand gleichzeitig der diesjährige Radwandertag des Gemeindesportverbands Raesfeld statt. Bei strahlendem Sonnenschein wurde die neue Parkanlage rund um die 1000-jährige Femeiche zum Treffpunkt für Jung und Alt – ein Tag voller Begegnungen, guter Laune und großer Wertschätzung.
Gemeinschaftsprojekt. Neugestaltung des Femeichenparks
Pünktlich um 11.30 Uhr begrüßte Bürgermeister Martin Tesing die zahlreichen Gäste aus Politik, Verwaltung, Heimat- und Naturschutz sowie die Erler Bürgerinnen und Bürger. In seiner Rede betonte er: „Die Umgestaltung des Geländes ist fast abgeschlossen. Damit ist ein für die Entwicklung des Ortskerns von Erle sehr wichtiges Projekt zunächst zu Ende gebracht.“ Tesing erinnerte daran, dass die Neugestaltung auf vielen Wünschen aus der Bevölkerung basiere und ein wichtiger Baustein im Dorfentwicklungskonzept sei. Besonders würdigte er die Rolle seiner Amtsvorgänger Udo Rößing und Andreas Grotendorst, die das Projekt bereits seit Jahren begleitet hatten.
Rolle der Kirchengemeinde St. Martin
Tesing erinnerte in seiner Rede zudem an die wichtige Rolle der Kirchengemeinde St. Martin. Pastor Dr. Fabian Tilling und Kirchenvorstandsmitglied Georg Badurczyk stünden symbolisch für die Eigentümerschaft des Geländes: „Unsere Kirchengemeinde ist die eigentliche Gastgeberin des Parks.“
Dank an Verwaltung, Heimatverein und Künstlergruppe
Einen besonderen Gruß richtete der Bürgermeister an die stellvertretende Landrätin Silke Sommers. Ihr und dem Team der unteren Naturschutzbehörde sprach er seinen Dank aus: „Sie haben sich über viele Jahre aus naturschutzfachlicher Sicht um unsere Femeiche als Naturdenkmal gekümmert.“
Stellv. Landrätin Silke Sommer und Bürgermeister Tesing. Foto: Petra Bosse
Anerkennung für den Heimatverein Erle
Viel Anerkennung erhielt auch der Heimatverein Erle, vertreten durch Vorsitzenden Carlo Behler und Ehrenvorsitzenden Norbert Sabellek. Tesing betonte: „Ohne Ihr Kümmern wäre vieles heute nicht möglich.“ Der Heimatverein hatte nicht nur organisatorisch unterstützt, sondern sich auch aktiv bei der Neugestaltung eingebracht.
Pastor Dr. Fabian Tilling lobt freie Sicht auf die Femeiche
Vor der offiziellen Einsegnung würdigte Pastor Dr. Fabian Tilling in seiner Ansprache die Umgestaltung des Parks: Die Erler und ihre Gäste hätten das neugestaltete Gelände, das die Femeiche als Nationalerbe-Baum noch besser zur Geltung bringe, mit einem lebendigen Bürgerfest eingeweiht. „Es ist wunderschön geworden“, stellte er fest. Besonders hob Tilling den „freien Blick auf die Eiche“ hervor. Der neue Park solle ein Ort sein, „an dem man sich gerne aufhält“.
Foto: Petra Bosse
Künstlergruppe „dasselbe anders“
Künstlerisch begleitet wurde der Tag von der Künstlergruppe „dasselbe anders“ mit Marie-Luise Stötzel und Gisela Penassa. Sie luden die Besucherinnen und Besucher ein, sich an einem Gemeinschaftskunstwerk rund um das Thema Femeiche zu beteiligen – eine Einladung, die viele mit Freude annahmen.
Ein weiteres Highlight war das detailgetreue Lego-Modell der Femeiche, das von Philipp Honvehlmann gefertigt und erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto.
Die Erler Femeiche aus Legosteinen. Foto: Petra Bosse
Rahmenprogramm und Beteiligung vieler Gruppen
Schon am Morgen hatte Pastor Dr. Fabian Tilling den Tag mit einer Segnung des Parks eröffnet. Die Kinder des benachbarten Kindergartens unter der Leitung von Petra Andresen sorgten mit bunten Spielangeboten für fröhliches Treiben.
Parallel dazu wurde der Femeichenpark auch zum Dreh- und Angelpunkt für die Teilnehmenden des Radwandertags des Gemeindesportverbands Raesfeld. Vorsitzender Boris Hudournik organisierte gemeinsam mit seinem Team den Start- und Zielbereich. Christian Lipfert vom HUB Erle kümmerte sich währenddessen um das leibliche Wohl der Gäste – mit Brat- und Currywurst direkt vom Grill.
Abschluss und Ausblick
Nach den Ansprachen und der feierlichen Einsegnung durch Pastor Dr. Fabian Tilling wurde der Park offiziell für die Öffentlichkeit freigegeben. Bei kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss genossen die Gäste entspannte Gespräche in der Sonne und erkundeten den neu gestalteten Park. Martin Tesing zeigte sich am Ende begeistert von der Resonanz: „Ich denke, das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen.“
Musik, Geschichte und gute Laune
Für musikalische Stimmung sorgten die Erler Jäger sowie das Raesfelder Fanfarenkorps. Gleichzeitig luden Walter Großewilde und Carlo Behler vom Heimatverein Erle zu einer Aufführung ein und gaben spannende Einblicke in die historische Bedeutung der Femeneiche.
Auf den neuen Bänken verfolgten viele Besucher zudem die Vorstellung der Brejpottspöllers und genossen die entspannte Atmosphäre rund um das Naturdenkmal.
Foto: Petra Bosse
Statements zur Neugestaltung des Femeichenparks
Bürgermeister Martin Tesing: „Ich bin auf jeden Fall mehr als wohlzufrieden – und das kann man auch nur sagen. Nicht nur wegen dem traumhaften Wetter heute. Von 100 möglichen Punkten haben wir wirklich 100 bekommen. Auch die ganzen Rückmeldungen, die ich heute bekommen habe, waren ausschließlich positiv. Das bestätigt uns darin, dass wir mit der Entscheidung, den Park in dieser Form zu gestalten, genau richtig gelegen haben. Ich freue mich auf die Zukunft mit Blick auf diesen tollen Park, der viele, viele Besucher anzieht. Das haben wir schon gesehen: Noch bevor der Park offiziell eröffnet war, waren schon viele Leute hier. Es ist einfach das, was wir haben wollten – ein Highlight nicht nur für die Erler, Raesfelder und Homeraner, sondern auch für die Touristen im Kreis Borken.“
Bauamtsleiter der Gemeinde Raesfeld Bernd Roters: Foto: Petra Bosse
Bernd Roters, Bauamtsleiter Gemeinde Raesfeld: „Wir haben das Umfeld von Hecken befreit, um die Femeiche wieder in den Park zu integrieren. Ich glaube, wir als Verwaltung und auch die Erler Bürger können sehr zufrieden sein mit der Gestaltung. Es gibt keine negativen Rückmeldungen. Besonders gelungen finde ich die Sichtachsen, die die Femeiche wieder in den Mittelpunkt rücken – mit dem Pastoratshaus und den alten Bäumen im Hintergrund.“
Eileen Heckmann lobte besonders die tolle Sichtachse auf die Femeiche. Foto: Petra Bosse
Eileen Heckmann, Besucherin aus Erle: „Durch die Neugestaltung ist die Femeiche stärker in den Mittelpunkt gerückt. Der gesamte Platz ist sehr schön geworden, wirkt einladend, und man bleibt gerne ein wenig länger. Die geschwungenen Wege eröffnen tolle Sichtachsen auf die Femeiche und das dahinterliegende Pfarrhaus. Insgesamt wirkt der Park jetzt deutlich größer und freundlicher.“
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
In Bocholt sind zwei Personen unabhängig voneinander verstorben aufgefunden worden. In der Öffentlichkeit kam es daraufhin zu Spekulationen über einen möglichen Zusammenhang, wie die Polizei mitteilt.
Laut Polizei, ergaben die Ermittlungen in beiden Fällen keine Anhaltspunkte für Fremdverschulden. Ein Zusammenhang zwischen den Todesfällen bestehe nach bisherigen Erkenntnissen ebenfalls nicht.
Mann leblos im Stadtwald entdeckt
Nach Angaben der Kreispolizeibehörde Borken habe ein Spaziergänger am Samstagmorgen im Bereich des Bocholter Stadtwalds einen leblosen Mann in einem Teich entdeckt. Die sofort aufgenommenen Ermittlungen hätten keinerlei Hinweise auf eine Fremdeinwirkung ergeben.
Weiterer Todesfall in Wohnräumen
Wie die Polizei weiter mitteilt, sei am selben Morgen ein weiterer Mann von einem Familienangehörigen tot in dessen Wohnräumen aufgefunden worden. Aufgrund der zunächst unklaren Todesursache sei routinemäßig eine Notärztin hinzugezogen worden, die wiederum die Polizei informierte. Auch in diesem Fall gebe es nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.
Kein Zusammenhang zwischen den Fällen
Nach Mitteilung der Polizei gebe es keinerlei Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen den beiden Todesfällen. Beide Ereignisse seien unabhängig voneinander eingetreten.
Die Gemeinde Raesfeld kann sich über eine bedeutende Förderung freuen: Aus dem Städtebauförderprogramm von Land und Bund erhält Raesfeld 10,7 Millionen Euro. Nur Gelsenkirchen (15 Millionen Euro) und Recklinghausen (14,7 Millionen Euro) erhalten höhere Summen.
Städte und Gemeinden starten Umsetzung
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat die Auswahl der Projekte für das Städtebauförderprogramm 2025 abgeschlossen. Insgesamt stehen rund 302 Millionen Euro für 133 Projekte bereit. Städte und Gemeinden können sofort mit der Umsetzung ihrer Maßnahmen beginnen, da die Veröffentlichung der Programmliste als Zustimmung zum Maßnahmenbeginn gilt – auch ohne formelle Bewilligungsbescheide.
Große Freude bei Bürgermeister Tesing am Freitagabend über die enorm hohe Fördersumme des Landes NRW für Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Die Gemeinde Raesfeld profitiert mit rund 10,7 Millionen Euro aus dem Städtebauförderprogramm im Rahmen Raesfeld 2030. Bereits am Freitag erreichte Bürgermeister Martin Tesing die frohe Botschaft, über die er sich verständlicherweise sehr freute.
Raesfeld erhält 10,7 Millionen Euro für mehrere Projekte
Fortsetzungsförderung Finanzierungsabschnitt insbesondere für
die Umgestaltung des Kirchplatzes und der Verlegung eines
Teilabschnittes der Borkener Straße,
die Neugestaltung der Fläche der ehemaligen Gaststätte Epping,
die Umgestaltung des Froschbrunnenplatzes,
die Umgestaltung der Straßen Im Winkel und
Kolpingstraße, die Neuorganisation/Verlegung von Stellplätzen zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Kirchumfeld,
die Neugestaltung des Umfeldes der Kirche St. Martin
sowie die Neuordnung des Rathausplatzes
(voraussichtliches Finanzierungsende: 2025)
Schloss Raesfeld (Neuaufnahme)
Sanierung des Denkmals Schloss Raesfeld für die Bildungsarbeit der Akademie des Handwerks,
Öffnung der Akademie für die Öffentlichkeit (Umbau bzw. Ertüchtigung der Werkstätten und Lehrsäle, energetische Sanierung, Barrierefreiheit).
(voraussichtliches Finanzierungsende: 2025)
Schon im Juli 2023 hatte die Gemeinde einen Förderbescheid in Höhe von 386.000 Euro aus dem Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ von der Ministerin persönlich im Rathaus erhalten.
Die Verträge sind gemacht. Foto: Petra Bosse/Archiv
Städtebauförderung als Investition in die Zukunft
Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, erklärte zur Bedeutung des Programms: „Die Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes bleibt verlässliche Partnerin für Städte und Gemeinden, Wohlstand und Beschäftigung in herausfordernder Zeit: Städtebauförderung macht Brachflächen zu lebendigen Zentren, Plätze zu Treffpunkten und Bauwerke zu Wahrzeichen. Mit rund 302 Millionen Euro unterstützt die Städtebauförderung in diesem Jahr 133 Projekte in Nordrhein-Westfalen – in kleinen wie in großen Städten. Mit der Städtebauförderung fördern wir Mut und Kreativität genau wie Solidarität und Zusammenhalt in unseren Städten und Gemeinden. Wir machen die nordrhein-westfälischen Kommunen damit fit für die Zukunft.“
Die Landjugend Erle-Rhade sorgt für das richtige Ambiente: Mit Rechen, Schaufel und einer guten Portion Teamgeist haben die Jugendlichen die Grünanlage rund um den Ständebaum auf Vordermann gebracht. So kann das Aufhängen des Maikranzes am 30. April kommen.
Die Landjugend bringt sich ein – Frühjahrsputz am Ständebaum
Alle Jahre wieder – und nicht nur rund um den ersten Mai – zeigt die Landjugend Erle-Rhade vollen Einsatz für das Dorf. So auch am Freitagabend: Mit viel Engagement und Körpereinsatz brachten die Mitglieder die Grünanlage rund um den Ständebaum an der Schermbecker Straße wieder auf Vordermann.
Auch die Hinweistafel bekam einen neuen Anstrich. Foto: Petra Bosse
Es wurde gefegt, gerupft, Unkraut entfernt und frischer Mulch aufgetragen. Alte Pflanzen mussten weichen, neue wurden eingesetzt.
Anerkennung für das Engagement
Als Anerkennung für die geleistete Arbeit schaute auch Maria Kowalsky, Vorsitzende des Ortsmarketings, vorbei. Sie ließ es sich nicht nehmen, der Landjugend eine kleine Erfrischung in Form von Bier und kalten Getränken mitzubringen.
Foto: Petra Bosse
„Voller Einsatz fürs Dorfleben“
„Ich find das richtig gut, dass die sich so regelmäßig einbringen und dafür sorgen, dass unser Dorf so schön bleibt – gerade rund um unseren Maibaum“, sagte sie anerkennend.
Auch in diesem Jahr bereitet die Landjugend alles für das bevorstehende Fest vor. Der Maikranz wird traditionell am 30. April am Ständebaum von der Landjugend hochgezogen – ein Höhepunkt des Dorflebens, an dem sich die Jugendlichen schon seit vielen Jahren mit viel Herzblut beteiligen.
Neu Pflanzen wurden gesetzt und frischer Mulch aufgeschüttet. Foto: Petra Bosse
Mit ihrem Einsatz sorgt die Landjugend Erle-Rhade dafür, dass das Dorfleben in Erle lebendig bleibt – und dass der Platz am Ständebaum auch für alle, die einfach mal eine Pause einlegen möchten, weiterhin ein schöner Ort ist.
Nach getaner Arbeitet schmeckte das wohlverdiente Bierchen. Foto: Petra Bosse
Dank seines schnellen Handelns konnte ein Betrug verhindert werden: Der Taxifahrer Thomas Ebbing aus Südlohn erkannte im Januar einen versuchten Schockanrufbetrug und alarmierte umgehend die Polizei. Landrat Dr. Kai Zwicker würdigte nun das couragierte Eingreifen mit einer Urkunde.
Misstrauen rettet ältere Frau vor Betrugsmasche
Im Januar dieses Jahres hatte Thomas Ebbing, Taxifahrer aus Südlohn, eine ältere Dame als Fahrgast. Während der Fahrt sei, so teilt die Polizei Borken mit, ihm deren angespannte Haltung aufgefallen. Zudem habe er Teile eines Telefonats mitverfolgen können. Der Inhalt weckte bei ihm sofort Misstrauen: Ebbing vermutete, dass sein Fahrgast Opfer eines sogenannten Schockanrufs werden sollte – und informierte umgehend die Polizei.
Täter gaben sich als Tochter und Polizist aus
Nach Angaben der Polizei hätten Kriminelle versucht, die 78-Jährige mit einer bekannten Masche zu täuschen. Eine Frau habe sich am Telefon als Tochter ausgegeben und kurz mit dem Opfer gesprochen. Im Anschluss habe sich ein angeblicher Polizist gemeldet. Die Behauptung: Die Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht – nur eine hohe Geldsumme könne eine Untersuchungshaft abwenden.
Die Täter hätten es geschafft, die Frau emotional zu verunsichern. Im Taxi habe sie bereits mehrere tausend Euro sowie Schmuck bei sich getragen. Zudem sei sie bereit gewesen, eine noch höhere Summe zu zahlen.
Polizei kann Geldübergabe verhindern
Dank der Aufmerksamkeit von Thomas Ebbing konnte die Polizei die geplante Geldübergabe observieren. Zu einer Festnahme sei es allerdings nicht gekommen, da der Täter dem Treffen ferngeblieben sei.
Landrat Zwicker: „Verhalten mit Vorbildcharakter“
Landrat Dr. Kai Zwicker lobte das entschlossene Verhalten des Südlohners: „In einer Zeit, in der zunehmend über mangelnde Solidarität gesprochen wird, setzten Sie mit Ihrem Handeln Maßstäbe.“ Bei der Ehrung überreichte er Thomas Ebbing eine Belobigungsurkunde sowie ein kleines Präsent. Das Verhalten des Taxifahrers verdiene besondere Beachtung und habe Vorbildcharakter, betonte Zwicker.
Frische Luft atmen, regionale Köstlichkeiten probieren und Neues entdecken – ein Besuch in den Hofläden unserer Region macht all das möglich.
Er ist mehr als nur ein Einkauf. Vielmehr ist er ein Erlebnis für die ganze Familie oder ein entspannter Ausflug mit Freunden. Ob Spargel frisch vom Feld, süße Erdbeeren oder hausgemachte Antipasti: Im Hofladen schmeckt man, was Heimat bedeutet.
Regionalität hautnah: Direkt vom Erzeuger
Wer in Hofläden einkauft, bekommt Lebensmittel aus erster Hand – ohne Umwege, ohne Kompromisse. Obst, Gemüse, Eier oder Fleisch stammen oft direkt vom eigenen Hof oder aus der Region. Das bedeutet nicht nur Frische, sondern auch Vertrauen in die Herkunft.
Ein gutes Beispiel ist der Waldhof Schulte Spechtel in Dorsten-Wulfen. Hier wachsen Spargel, Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren. Im Frühling locken feldfrischer Spargel und sonnengereifte Erdbeeren – ganz ohne Zwischenhändler. Auch Kartoffeln, Eier und hausgemachte Marmelade gibt’s direkt vor Ort.
Foto: Pixabay
Jeder Einkauf stärkt die Region, schont die Umwelt und macht einfach Freude.
Saisonaler Genuss: Von Spargel bis Antipasti
Der Frühling bringt frischen Spargel und die ersten süßen Erdbeeren. Oft wird morgens geerntet und nachmittags schon gegessen – frischer geht’s nicht. Im Sommer folgen Himbeeren, Heidelbeeren und andere Beeren. Viele Höfe bieten auch die Möglichkeit zur Selbsternte – ein Erlebnis für Groß und Klein.
Fleischliebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Im Hofladen Te-Rhedebrügge in Rhedebrügge gibt es Grillfleisch und Wurst aus eigener Aufzucht. Daneben locken hausgemachte Antipasti, Käse und Honig aus eigener Imkerei. Auch Kuchen und andere süße Versuchungen fehlen nicht.
Foto: Pixabay
Ausflug mit Erlebnisgarantie
Ein Besuch im Hofladen ist ein echtes Land-Abenteuer. Vor allem Kinder lieben es, Erdbeeren zu pflücken oder Tiere hautnah zu erleben. Auf dem Waldhof Schulte Spechtel geht das – ein echtes Highlight für Familien.
Doch auch Erwachsene genießen das Hofladen-Feeling. Viele Höfe liegen in wunderschöner Natur und eignen sich perfekt für eine Fahrradtour mit Zwischenstopp. Der Hofladen Te-Rhedebrügge liegt zum Beispiel direkt an einem beliebten Radweg – ideal für Genießer.
Die ländliche Atmosphäre und der persönliche Kontakt mit den Erzeugern machen den Einkauf zu etwas Besonderem. So schmeckt Regionalität – ehrlich und nah.
Geheimtipp für Genießer: Adelheid’s Spargelhaus in Raesfeld-Erle
Wer beim Ausflug in die Natur nicht nur einkaufen, sondern auch genussvoll einkehren möchte, dem sei ein Besuch bei Adelheid’s Spargelhaus in Raesfeld-Erle empfohlen – nur einen Katzensprung von Haltern entfernt. Das traditionsreiche Haus bietet zur Spargelsaison ein reichhaltiges Spargelbuffet an, das Genießerherzen höherschlagen lässt.
Ob Spargelsuppe, gegrilltes Gemüse, Schweine- und Hähnchenschnitzel oder geräucherter Lachs – in Kombination mit frisch gestochenem Spargel von den eigenen Feldern und klassischen Beilagen wie Sauce Hollandaise oder Butter ist der Besuch ein echtes Erlebnis.
Das Buffet wird montags, mittwochs und donnerstags serviert und lädt dazu ein, einen genussvollen Ausklang nach einem Hofladenbesuch oder einer Fahrradtour durch die Region zu erleben. Tipp: Unbedingt vorab reservieren!
Fazit: Hofläden sind perfekte Ausflugsziele
Wenn die Sonne lacht, gibt es kaum etwas Schöneres, als einen Abstecher zum Hofladen zu machen. Frischer Spargel, saftige Erdbeeren, feines Grillfleisch und selbstgemachte Antipasti warten schon auf Genießer.
Also: Rauf aufs Rad oder rein ins Auto – der nächste Hofladen-Ausflug wartet!
Ich freue mich sehr, dass wir mit der aktuellen Ausgabe der Lokallust Dorsten zum ersten Mal auch in Erle vertreten sind. Als jemand, der hier lebt und dessen Herz an diesem Ort hängt, war es mir ein persönliches Anliegen, unser Magazin in meine Heimat zu bringen.
Um ehrlich zu sein, ist mir als Erler die alte Femeiche irgendwann gar nicht mehr so richtig aufgefallen. Es ist ein bisschen wie mit der Betriebsblindheit. Was man täglich sieht, nimmt man irgendwann kaum noch bewusst wahr. Vor ein paar Tagen war ich mit meinem inzwischen vierjährigen Sohn am Femeichenpark. Er blieb stehen, schaute sich um und sagte:
„Papa, das ist aber schön hier.“
Felix Bosse
In diesem Moment wurde mir wieder bewusst, wie besonders dieser Ort eigentlich ist. Gerade durch die Neugestaltung ist bei mir ein neues Bewusstsein entstanden dafür, wie viel Erle zu bieten hat. Der neue Femeichenpark lädt dazu ein, unsere Heimat wieder mit offenen Augen zu erleben. Ein Spaziergang auf den neuen Wegen oder eine kleine Pause unter der ehrwürdigen Eiche zeigen, wie schön es hier bei uns ist.
Heimat zum Blättern: Die neue Lokallust Dorsten am Fuße der ehrwürdigen Femeiche in Erle. Foto: Petra Bosse
Ein Dankeschön an mein Team
An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich bei meinem Team bedanken. Ein besonderer Dank geht an Christian Sklenak, der als Ausgabenverantwortlicher der Lokallust Dorsten mit viel Engagement dafür gesorgt hat, dass diese besondere Ausgabe möglich geworden ist. Ebenso danke ich meiner Mutter Petra Bosse, die mit viel Herzblut und Liebe zum Detail den wunderschönen Bericht über den neuen Femeichenpark in Erle geschrieben hat.
Ein großes Dankeschön geht auch an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Heimatmedien GmbH. Unser Motto bleibt klar:
Aus der Heimat, für die Heimat.
Und auch wenn wir kopiert, diskreditiert oder vom Markt verdrängt werden sollen: Mit den Heimatmedien kann man rechnen. Gestern, heute und auch in Zukunft.
Ein Dankeschön an unsere Anzeigenkunden
Christian Lipfert vom HUB Erle hält sie bereits in den Händen: Die neue Lokallust Dorsten
An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich bei unseren Anzeigenkunden bedanken. Nur durch eure Unterstützung war es möglich, diese besondere Doppelseite zum neuen Femeichenpark in Erle zu realisieren. Als werbefinanziertes Medium wäre ein solches Projekt ohne euch nicht möglich gewesen.
Hier finden Sie die Lokallust Dorsten in Erle
Die neue Lokallust Dorsten mit Erle-Sonderteil liegt an folgenden Orten für Sie bereit:
Volksbank Raesfeld und Erle eG
Edeka Beyer
Bäckerei Spangemacher, Filiale Erle
Hub Erle
Kornbrennerei Böckenhoff
Ihre Meinung ist gefragt
Ich bin sehr gespannt, wie Ihnen die erste Ausgabe für Erle gefällt. Können Sie sich vorstellen, dass Erle künftig regelmäßig einen eigenen Teil in der Lokallust Dorsten bekommt? Schreiben Sie mir oder senden Sie Ihre Ideen und Anregungen direkt an unser Redaktionsteam.
Informationen zu Anzeigenschaltung
Die nächste Ausgabe der Lokallust Dorsten erscheint am 31. Mai 2025. Wenn Sie Interesse haben, Ihr Unternehmen oder Ihre Veranstaltung in unserem Magazin zu präsentieren, finden Sie alle wichtigen Informationen in unseren Mediadaten oder Sie sprechen mich direkt an.
Hoffnung auf einen mutigen Nachfolger – Stimmen aus der Kirchengemeinde St. Martin zum Tod von Papst Franziskus
Nach dem Tod von Papst Franziskus äußern sich Pastor Dr. Fabian Tilling und Andreas Pass vom Kirchenvorstand Erle zu ihren Erwartungen an den künftigen Pontifex. Beide würdigen das Wirken von Franziskus und hoffen, dass sein Nachfolger den eingeschlagenen Kurs fortsetzt – mit Nähe zu den Menschen, klarem Blick auf gesellschaftliche Herausforderungen und der Bereitschaft, Wandel zu gestalten.
Abschied von einem nahbaren Papst
Noch am Ostersonntag spendete Papst Franziskus den Segen „Urbi et Orbi“. Einen Tag später starb er im Vatikan. In den Kirchen der Kirchengemeinde St. Martin Erle erklingen deshalb in dieser Woche täglich zur Mittagszeit zehn Minuten lang die Totenglocken – ein sicht- und hörbares Zeichen der Trauer und Verbundenheit. In den Gottesdiensten wird für ihn gebetet: für seinen Mut, die Kirche zu öffnen, für seine Gesten der Menschlichkeit und für seine Aufmerksamkeit gegenüber den Ausgegrenzten.
Ein Papst, der Menschen berührt hat
Pastor Dr. Fabian Tilling blickt dankbar zurück: „Papst Franziskus hat mir in seiner Art sehr gut gefallen. Jeder Mensch ist unterschiedlich, aber ich hoffe, dass sein Nachfolger die Entwicklungen, die Franziskus angestoßen hat, konsequent weiterdenkt, gemeinsam hinhört und geistlich unterscheidet, was dran ist, und den Mut hat, den Mächtigen ins Gewissen zu reden.“
Auch Andreas Pass, Mitglied des Kirchenvorstands, formuliert einen klaren Wunsch: „Wie sollte der Nachfolger von Papst Franziskus für mich sein? Ich wünsche mir einen Papst, der auch ein Pastor war. Der in den Gemeinden gearbeitet hat, die Gemeinschaft aktiv unterstützt, den Wandel der Zeit erkennt und dabei das große Ganze im Blick hat, ohne die kleinen, wichtigen Details aus den Augen zu verlieren.“
Gebet für einen guten neuen Papst – und Bischof
Die Kirchengemeinde Raesfeld betet in diesen Tagen nicht nur für den verstorbenen Papst Franziskus, sondern auch für eine gute Nachfolge – in Rom wie in Münster. Im Mittelpunkt stehen dabei der Wunsch nach geistlicher Führung, gelebter Synodalität und der Fähigkeit, Menschen mit Gott in Beziehung zu bringen.
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Kreises Borken setzten Landrat Dr. Kai Zwicker und Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt und Kooperation: Gemeinsam mit Vertreterinnen der Stadt und der Stiftung Kulturlandschaft pflanzten sie am Rathaus eine Stiel-Eiche. Die Aktion ist Teil eines kreisweiten Projekts, das die kommunale Verbundenheit würdigt.
Zeichen der Verbundenheit im Jubiläumsjahr
Am Donnerstagvormittag (24.04.2025) pflanzten Landrat Dr. Kai Zwicker und Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing gemeinsam mit Bettina Oste von der Stiftung Kulturlandschaft Kreis Borken sowie Ursula Wendholt, Abteilungsleiterin für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, am Borkener Rathaus eine Stiel-Eiche. Der Baum stehe, so Zwicker, sinnbildlich für die Individualität der 17 Städte und Gemeinden im Kreis und zugleich für deren enge Verbindung untereinander.
Baum mit Symbolkraft
„Mit diesem Baum möchten wir die enge Verbundenheit und das gute Miteinander der kommunalen Familie bei uns im Kreis zum Ausdruck bringen“, erklärten die beiden Kommunalvertreter. Die Pflanzung in Borken ist Teil einer kreisweiten Aktion: In allen Städten und Gemeinden im Kreisgebiet werden in diesem Jahr ähnliche Bäume gesetzt.
Ein Schild am Baum weist Passanten auf das 50-jährige Jubiläum der kommunalen Neugliederung hin. Es zeigt die Wappen des Kreises und der Kommune sowie das Logo der Stiftung, die die Baumaktion organisatorisch und finanziell unterstützt hat.
Stiftung engagiert sich für Kulturlandschaft
Die „Stiftung Kulturlandschaft Kreis Borken“ setzt sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung der münsterländischen Parklandschaft ein. Ihr Fokus liegt auf dem Schutz typischer Lebensräume, der Erhaltung wertvoller landwirtschaftlicher Flächen und der Entwicklung von Biotopverbünden.
Tourismus im Münsterland wächst deutlich – Übernachtungen steigen um mehr als 30 Prozent
Das Münsterland verzeichnet seit 2014 ein starkes Wachstum im Tourismus. Laut Zahlen des Landesbetriebs IT.NRW stieg die Zahl der Übernachtungen in der Region zwischen 2014 und 2024 um 32,9 Prozent – ein Zuwachs von rund 1,17 Millionen auf insgesamt 4.726.989 Übernachtungen im Jahr 2024. Damit liegt das Münsterland im NRW-weiten Vergleich an der Spitze.
Während viele städtische Regionen in Nordrhein-Westfalen einen deutlich höheren Zuwachs an verfügbaren Betten verzeichneten, wuchs das Angebot im Münsterland lediglich um rund neun Prozent. Dennoch überholte die Region alle anderen elf Tourismusgebiete des Landes beim Anstieg der Übernachtungszahlen. Die Zahl der Gäste stieg im gleichen Zeitraum um über 328.000 auf 1.891.195.
Positive Entwicklung in Stadt und Land
Sowohl die Stadt Münster als auch die Kreise im Münsterland profitierten von der Entwicklung. Besonders stark fiel der Anstieg im Kreis Warendorf aus, wo die Zahl der Übernachtungen um 43,4 Prozent wuchs. Im Kreis Borken stiegen die Übernachtungszahlen um 21,4 Prozent – trotz eines rückläufigen Bettenangebots von 4,9 Prozent.
Tourismus als regionaler Wirtschaftsfaktor
Michael Kösters, Bereichsleiter Tourismus beim Münsterland e.V., bewertet die Entwicklung als klaren Erfolg. Nach seinen Angaben sei neben der Gästezahl auch die durchschnittliche Auslastung der Betriebe sowie die Aufenthaltsdauer gestiegen. Der Tourismus wirke sich dabei nicht nur auf das Gastgewerbe aus, sondern auch auf Infrastruktur, Lebensqualität und die Fachkräftegewinnung.
Neue Studie zu wirtschaftlichen Effekten geplant
Um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Tourismus in der Region noch konkreter zu beziffern, hat der Münsterland e.V. eine Studie beauftragt. Ziel sei es, aktuelle Umsätze und Steuereinnahmen aus dem Tourismussektor zu ermitteln. Kösters betont: „Wer in den Tourismus investiert, investiert in lebendige Innenstädte, sichere Arbeitsplätze und eine starke Region.“
Der neu gestaltete Femeichenpark in Erle wird am Sonntag, 27. April, feierlich eröffnet. Die Gemeinde Raesfeld und die Kirchengemeinde St. Martin laden gemeinsam zu einem ganztägigen Bürgerfest ein. Neben Musik, Führungen rund um die Femeiche erwartet die Besucher auch ein kreatives Kunstprojekt.
Offizielle Einsegnung zum Auftakt
Das Bürgerfest beginnt um 11:30 Uhr mit der Einsegnung des Geländes. Danach startet das Tagesprogramm mit Live-Musik der Erler Jäger und des Raesfelder Fanfarencorps. Der St. Silvester Kindergarten sorgt mit einem spielerischen und kreativen Angebot für gute Laune bei den Kindern.
Foto: Petra Bosse
Führungen
Bauamtsleiter Bernd Roters zeigt interessierten Besucherinnen und Besuchern bei Führungen um 13:30, 14:30 und 16:00 Uhr, was sich im Park verändert hat. Dabei erklärt er die Hintergründe zur Umgestaltung und den neuen Nutzungsmöglichkeiten.
Femegericht und Eidspruch von 1441
Ein besonderes Augenmerk liege am Nachmittag auf der historischen Bedeutung der Femeiche. Ab 14:00 Uhr wird Walter Großewilde eine kurze Einführung in die Femegerichtsbarkeit.
Anschließend ist die Aufführung der historischen Gerichtsverhandlung von 1441 in mittelalterlichen Gewändern und in Erler Platt mit einer kurzen Einführung in das Tatgeschehen des historischen Femegerichts durch Carlo Behler, Heimatverein Erle, geplant. Zum Schluss geben die Brejpottspöllers den Femeichen-Rap und singen das Erlske Leeds.
Carlo Behler wird einen originalen Eidspruch von 1441 vortragen. Foto: Petra Bosse
Gemeinschaftskunstwerk und Lego-Femeiche
Kreativ werde es auch bei einer Mitmachaktion der Künstlergruppe „dasselbe anders“. Zwischen 13:00 und 15:00 Uhr könnten Besucherinnen und Besucher gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern sowie der Gemeinde ein Gemeinschaftskunstwerk zur Femeiche gestalten. Zudem werde erstmals ein Lego-Modell der Femeiche von Philipp Honvehlmann der Öffentlichkeit präsentiert. Beide Werke sollen nach dem Fest im Naturparkhaus ausgestellt werden.
Radwandertag und kulinarisches Angebot
Parallel zum Bürgerfest veranstalte der Gemeindesportverband Raesfeld den diesjährigen Radwandertag. Start- und Zielpunkt sei das Veranstaltungsgelände, der Start erfolge ab 10:00 Uhr. Für die Verpflegung vor Ort sei gesorgt: Neben Kaffee und Kuchen würden auch kalte Getränke und Imbiss angeboten.
Luftaufnahme: Daniel Bosse
Bürgermeister lädt zum Mitfeiern ein
„Die Femeiche ist seit jeher ein ganz besonderer Ort in Erles Dorfkern. Ich freue mich sehr, dass wir mit dem neu gestalteten Gelände nun einen zentralen Treffpunkt geschaffen haben. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, die Eröffnung des Femeichenparks gemeinsam zu feiern“, erklärte Bürgermeister Martin Tesing.
Umgesetzten Maßnahmen
Die umgesetzten Maßnahmen rund um den Nationalerbebaum sind Teil des städtebaulichen Entwicklungskonzepts „Raesfeld 2030 – Gute Konzepte für die Zukunft“ und wurden durch eine Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen mit 250.000 Euro mitfinanziert.
Sowohl der Heimatverein Erle e.V. als auch die Bürgerinnen und Bürger waren beim Planungsprozess beteiligt und haben dazu beigetragen, die Sichtbarkeit der Femeiche zu steigern und ein attraktives Ausflugsziel von überregionaler Bedeutung zu schaffen.
Luftaufnahme: Daniel Bosse
Frühling an der Erler Femeiche. Foto: Daniel Bosse
Bei der Kommunalwahl 2025 stehen in Raesfeld bislang drei Kandidaten für das Bürgermeisteramt fest: Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG) und Andreas Erzkamp (SPD). Nun kommt ein vierter Bewerber hinzu: Wie Schmidt mitteilt, stelle er sich als parteiloser Unternehmer, Familienvater und engagierter Bürger zur Wahl.
Mit seinem Motto „SCHMIDT-MACHEN“ wolle er die Menschen dazu motivieren, mitzudenken, mitzusprechen und mitzugestalten. Sein Ziel sei eine Politik, die nicht nur verwalte, sondern anpacke – genau das, was Raesfeld jetzt brauche.
Kandidatur mit klarem Anspruch
Jonathan Schmidt, Unternehmer, Familienvater und engagierter Bürger, gibt seine Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters in Raesfeld bekannt. Mit seinem Motto „SCHMIDT-MACHEN“ wolle er die Menschen dazu motivieren, mitzudenken, mitzusprechen und mitzugestalten. Sein Ziel sei eine Politik, die nicht nur verwalte, sondern anpacke – genau das, was Raesfeld jetzt brauche.
Politik nah an den Menschen
„Raesfeld hat enormes Potenzial, das wir gemeinsam heben können. Aber dazu müssen wir Dinge in die Hand nehmen, statt nur Bestehendes zu verwalten“, sagt Schmidt. „Ich stehe für eine transparente und offene Kommunikation, bei der alle mitsprechen können. Politik muss nahbar sein – und nicht hinter verschlossenen Partei-Türen stattfinden.“
Parteilos aus Überzeugung
Besonders wichtig sei ihm seine Unabhängigkeit. „Ich kandidiere als parteiloser Kandidat, weil ich überzeugt bin, dass Politik nicht von Parteizwängen bestimmt sein darf. Ich will für die Menschen in Raesfeld arbeiten – frei, lösungsorientiert und zum Wohl der Gemeinde.“
Unternehmerischer Blick auf das Rathaus
Als Unternehmer sei er es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und Probleme lösungsorientiert anzugehen. Diese Mentalität wolle er in die Rathausführung einbringen. „Ich will keinen Stillstand, sondern Fortschritt. Und Fortschritt gelingt nur gemeinsam. Deshalb setze ich auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und darauf, dass wir gemeinsam die besten Ideen für Raesfeld entwickeln und umsetzen.“
Ein Angebot für frischen Wind
Mit seinem klaren Bekenntnis zu Bürgernähe, Transparenz und einer Politik des Machens wolle Jonathan Schmidt frischen Wind in die Kommunalpolitik bringen. Seine Kandidatur sei ein Angebot an alle, die mehr Mitgestaltung und eine zukunftsgerichtete Entwicklung für Raesfeld wollen.
Zur Person
Jonathan Schmidt wurde am 03.11.1987 in Duisburg geboren und lebt seit jeher in Raesfeld. Seit 2016 ist er verheiratet und Vater von drei Kindern. Beruflich begann er als Bürokaufmann und arbeitete von 2010 bis 2015 als leitender Angestellter im Verpackungsbereich. Seit 2016 ist er selbstständig in der Verpackungsbranche tätig. Neben seinem unternehmerischen Engagement ist er seit 2021 aktiv in der Politik.
Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle –Ein Ort für Feste, Begegnung und Gastronomie entsteht – Bau im Zeit- und Kostenplan
Feucht-fröhlich, aber auch mit spürbarer Vorfreude: Beim Pressegespräch am Donnerstag im Rohbau des künftigen Gemeinschaftshauses HUB Erle der Bürgergenossenschaft Erle e.G. informierten Architekt Bernfried Lammersmann sowie Mitglieder des Vorstands, darunter Prokurist Peter Stöbel, über den aktuellen Stand der Bauarbeiten. Neben technischen Details wurde auch über architektonische Besonderheiten, Herausforderungen und die geplante Nutzung gesprochen – und über die Vorfreude auf das, was kommt.
Dachstuhl HUB Erle in Sicht – Richtfest geplant
In der kommenden Woche soll der Dachstuhl gesetzt werden. Damit ist der Rohbau des künftigen Gemeinschafts- und Gastronomiegebäudes nahezu abgeschlossen. Das Richtfest steht kurz bevor – und mit ihm ein weiterer Meilenstein für das Projekt mitten in der Ortsmitte von Erle.
Klinkerarbeiten im Zeitplan – wetterbedingte Pause
In den vergangenen Tagen wurde bereits der Klinker gesetzt – ein weiterer sichtbarer Fortschritt am Gebäude. Aufgrund des schlechten Wetters mussten die Arbeiten heute jedoch vorübergehend eingestellt werden. „Nicht wirklich prickelnd“, kommentierte Peter Stöbel mit einem Schulterzucken die ungeplante Unterbrechung.
Peter Stöbel von der Bürgergenossenschaft hat Zahlen und Fakten während des Baus fest „im Auge“. Foto: Petra Bosse
Heizöltank, Bombenfund – und trotzdem im Plan
Peter Stöbel, Prokurist der Bürgergenossenschaft Erle eG., blickt zurück auf einen herausfordernden Start: „Ein alter Heizöltank mit fast 30.000 Litern Fassungsvermögen lag mitten im Baufeld – ein Riesending.“ Trotzdem: „Wir liegen im Zeit- und Kostenrahmen.“ Möglich sei das nur durch vorausschauende Planung und stringentes Kostenmanagement.
80 Prozent der Leistungen vergeben
Rund 80 Prozent der Gewerke sind bereits beauftragt. Etwa 200.000 Euro an Aufträgen stehen noch aus. „Je früher wir vergeben, desto besser lassen sich Preissteigerungen vermeiden“, so Stöbel. Das Risiko unerwarteter Mehrkosten sei damit deutlich reduziert.
Bauunternehmer Alfons Klein-Ridder. Foto: Petra Bosse
Ein besonderes Haus – aber einfach zu bauen
Ist der Bau des HUB Erle eine besondere Herausforderung? Architekt Bernfried Lammersmann winkte ab: „Läuft alles im Plan.“ Die gute Vorbereitung und enge Abstimmung mit allen Beteiligten zahle sich aus. Auch Bauunternehmer Alfons Klein-Ridder zeigte sich zufrieden: „Es ist zwar ein besonderes Haus in Massivbauweise – mit individuellen Anforderungen und vielen Details. Aber die Umsetzung ist einfach und technisch gut lösbar.“
Architekt Bernfried Lammersmann ist zufrieden mit dem Fortschritt des Neubaus. Foto: Petra Bosse
Viel Raum für Begegnung: 220-Quadratmeter-Saal
Das Herzstück des Neubaus bildet ein 220 Quadratmeter großer Festsaal. Er soll künftig für Veranstaltungen aller Art genutzt werden – flexibel, offen und mit guter Ausstattung. Auch im Obergeschoss entstehen Räume mit Atmosphäre: bodentiefe Fenster im Giebel öffnen den Blick ins Dorf. „Ich kann mir schon jetzt vorstellen, wie schön es wird, dort zu sitzen“, hieß es beim Rundgang.
Obergeschoss mit Blick auf das Ärztehaus. Foto: Petra Bosse
Gebäude fügt sich harmonisch in die Ortsmitte ein
Architekt Bernfried Lammersmann vom Dorstener Architektenbüro Thieken betont die Verbindung zur Umgebung: „Die Scheune, die früher hier stand, war unsere gestalterische Vorlage.“ Der Scheunencharakter mit typischen westfälischen Elementen ziehe sich durch das gesamte Gebäude – etwa in der Form der Fenster oder in der Gestaltung des Eingangsbereichs.
Seitenanblick vom zukünftigen Dorfplatz aus, wo auch die Außenterrasse/Biergarten sein wird. Foto: Petra Bosse
Gastronomie bis zum Dorfplatz
Der Gastronomiebereich wird später über einen eigenen Zugang von der Schermbecker Straße erreichbar sein. Von dort führt der Weg direkt zum geplanten Dorfplatz, den die Gemeinde im Rahmen des Dorfentwicklungskonzepts neugestalten will. Die Gastronomie soll sich bis dorthin erstrecken – als Verbindung von Treffpunkt und öffentlichem Raum.
Der Gastraum. Foto: Petra Bosse
Technik mit Weitblick
Geplant ist eine moderne Beschallungsanlage, die individuell in verschiedenen Bereichen steuerbar ist – vom Festsaal bis zum Gastraum. „Wir stimmen aktuell ab, wo genau Lautsprecher sinnvoll sind“, erklärte Stöbel. Die Technik wird kabelgebunden installiert. Das Elektro-Gewerk Welsing übernimmt die Umsetzung.
Die Kisten stehen bereit
Christian Lippert, der künftige Pächter des Dorfgemeinschaftshauses, fiebert dem Einzug entgegen: „Ich kann es kaum erwarten, meine Kisten zu packen, über die Straße zu ziehen – und bei klarer Sicht den Blick nach draußen zu genießen.“ Die Eröffnung ist für Ende des Jahres geplant.
Auch Architekt Bernfried Lammersmann zeigte sich zuversichtlich: „Wenn alles weiterhin nach Plan verläuft, sollten wir Ende des Jahres fertig sein.“
Der Scheunencharakter mit typischen westfälischen Elementen zieht sich durch das gesamte Gebäude – etwa in der Form der Fenster oder in der Gestaltung des Eingangsbereichs.
Architekt Bernfried Lammersmann
Bürgergenossenschaft „Wir in Erle“ – Zahlen, Fakten und Ziel
Die Bürgergenossenschaft „Wir in Erle eG.“ zählt aktuell rund 2.100 Mitglieder. Gemeinsam halten sie etwa 7.000 Genossenschaftsanteile, was einem Kapital von rund 2,1 Millionen Euro entspricht.
Mit dem Projekt HUB Erle schafft die Genossenschaft mehr als nur ein neues Restaurant: Geplant ist ein moderner Treffpunkt im Herzen des Dorfes – offen für alle, die dazugehören oder einfach gern vorbeischauen. Der HUB Erle soll nicht nur kulinarisch, sondern auch sozial ein zentraler Anlaufpunkt werden.
Die Eröffnung ist – bei planmäßigem Verlauf – für Ende des Jahres vorgesehen. Die nächste Generalversammlung der Genossenschaft findet im Juni statt, ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben.
Blick auf die Schermbecker Straße und die Kornbrennerei Dirk Böckenhoff.
Neue Sensoren werden Ende April montiert – Kurzzeitige Sperrungen erforderlich.Das digitale Parkleitsystem der Stadt Borken wächst: Ende April 2025 stattet die Stadt weitere Stellflächen mit Sensoren aus. Diese erfassen die aktuelle Belegung und übermitteln die Daten an die App „CityPilot“. Ziel ist es, die Parkplatzsuche effizienter zu gestalten und den innerstädtischen Verkehr zu entlasten.
Am 29. und 30. April 2025 bringen Fachfirmen neue Parksensoren in mehreren Stellflächen an. Die Sensoren erfassen künftig in Echtzeit die Belegung der Parkplätze und liefern die Daten an die App „CityPilot“.
Neue Sensoren werden eingebaut
Am letzten Aprilwochenende kleben die Monteure die Sensoren direkt in die Stellflächen ein. Sie ergänzen das System, das Borken bereits 2024 testweise eingeführt hatte. Damals liefen erste Probeläufe an den Parkplätzen am Rathaus und am De-Wynen-Platz. Jetzt weitet die Stadt das Projekt aus, um weitere Flächen digital zu erfassen und den Parksuchverkehr zu verringern.
Diese Parkplätze sind betroffen
Für die Montagearbeiten sperrt die Stadt folgende Parkplätze ganztägig:
Dienstag, 29. April 2025:
Parkplatz am Marktplatz / Heilig-Geist-Straße
Parkplatz am Kapitelshaus
Mittwoch, 30. April 2025:
Parkplatz Wallstraße / Butenwall (am Holkensturm)
Ziel: Bessere Übersicht für alle Verkehrsteilnehmenden
Neben der App-Nutzung plant die Stadt auch neue Anzeigetafeln im Stadtgebiet. So sollen Einfahrende künftig schneller erkennen, wo freie Parkplätze zur Verfügung stehen. Das spart Zeit und entlastet die Innenstadt vom unnötigen Suchverkehr.
Stadt bittet um Verständnis
Während der Arbeiten kann es zu Einschränkungen kommen. Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis. Mit der technischen Erweiterung möchte sie die Parkplatzsuche in der Innenstadt dauerhaft verbessern.