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Jodocus Nünning Gesamtschule zu Gast im Bundestag

(pd). Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Ursula Schulte besuchte eine Schülergruppe der Jodocus Nünning Gesamtschule aus Borken den Bundestag in Berlin.

Die Klasse hatte bereits am Projekt „Junger Rat für Schulte“ teilgenommen und die Abgeordnete im vergangenen Jahr beraten.

Nun konnten die Schülerinnen und Schüler der 10d eine Plenarsitzung vor Ort verfolgen. Dafür nahmen sie auf der Besuchertribüne Platz und hatten eine gute Sicht auf das Geschehen.

Nach der Bundestagsdebatte diskutierten die Jugendlichen persönlich mit der Abgeordneten über Themen wie Lebensmittelverschwendung und die Urheberrechtsreform. „Ich war wirklich erstaunt, wie viele Schüler und Schülerinnen sagten, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum z.B. auf Joghurt keine Rolle für sie spielt.

Sie prüfen ihr Essen selbst auf Genießbarkeit. Viele haben sich dafür ausgesprochen, dass mehr Jugendliche Hauswirtschaft belegen und das Kochen einen höheren Stellenwert bekommt. Das finde ich total klasse und kann nur sagen: Unsere Jugend ist interessierter, als manche so denken“, freut sich Ursula Schulte.

Raesfeld – Handtrockner gestohlen

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Raesfeld (ots). Auf einen Warmlufthandtrockner hatten es Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch in Raesfeld abgesehen:

Die Täter entwendeten das Gerät aus einer öffentlichen Toilettenanlage am Südring.

Die Tat ereignete sich im Zeitraum zwischen Dienstag, 20.00 Uhr, und Mittwoch, 10.00 Uhr. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Was krabbelt denn da? – Ich bin´s der Ohrenwurm

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Insekten und andere Wesen kinderleicht erklärt! Du wolltest schon immer wissen, warum dieses Tier auf der Welt existiert? Jede Woche stellt der Tier- und Naturfreunde Merzen e.V. eines vor und klärt auf, über Mythen und Hörensagen.

Hallo, ich bin´s der Ohrenwurm

  • Manche nennen mich auch Ohrenzwicker oder Ohrenkneifer
  • Vor sehr langer Zeit hat man mich zu Pulver gemahlen um taube Menschen zu heilen, daher der Name. Heute tut man mir das zum Glück nicht mehr an.
  • Meine Zangen brauche ich um mir Nahrung zu jagen. Ich bin für euch Menschen völlig ungefährlich, ich kneife auch nicht in Ohren
  • Ich lebe gern da wo es schön warm ist. Als Wohnraum kannst du mir umgestülpte Tontöpfe bieten, da krieche ich gern hinein.
  • Euch Menschen bringe ich viel Nutzen, denn ich esse als Leibspeise Blattläuse aber auch die Raupen des „gefährlichen“ Eichenprozessionsspinners.
  • Euren Obstgarten lasse ich natürlich in Frieden.
  • Ich kümmere mich um meine Kinder sehr gut, im Gegensatz zu anderen Insekten

Bitte teile mich, damit jeder über mich Bescheid weis 🙂

Dieser Text wurde zur Verfügung gestellt vom Tier- Naturfreunde Merzen e.V.

Verfasserin: Vanessa Schultz

Großbrand Recyclinghof in Velen

Im Rahmen der Kreisbereitschaften der Feuerwehren des Kreises Borken, waren wir im Einsatz beim Großbrand auf einem Recyclinghof in der Stadt Velen. Hier waren die Kameraden der Löschzüge Velen und Ramsdorf seit Montagabend 21:45 Uhr im Einsatz und wir konnten die Kollegen auslösen, damit diese sich ausruhen konnten bzw. sich eine Mütze Schlaf gönnen.

Die Feuerwehr Raesfeld wurde gegen 5:00 Uhr alarmiert. Am Raesfelder Feuerwehrgerätehaus wurde eine Staffel zusammengestellt und diese rückte unter Begleitung des ELW zum Bereitstellungsraum nach Stadtlohn zum Feuerwehrgerätehaus aus.

Die Bereitschaft wurde gegen 10 Uhr wieder von den Kräften der Feuerwehr Velen abgelöst und konnten dann somit ihre Standorte anfahren.

Das System der Kreisbereitschaften der Feuerwehren des Kreis Borken hat sich bewährt und wurde schon oft alarmiert. Ziel ist es bei großen Schadensereignissen, wie jetzt in Velen oder wie letztes Jahr bei dem Großbrand in Borken, die Einsatzkräfte der zuständigen Feuerwehr zu unterstützen bzw. auszulösen, oder wenn ein größerer Kräfteansatz von Nöten ist.

Im Einsatz die Kreisbereitschaft mit: ELW und TLF (Feuerwehr Stadtlohn), LF und TLF (Feuerwehr Gescher) LF (Feuerwehr Vreden), MLF (Feuerwehr Raesfeld).

Erneute Eiszeit in Erle – Neue Eisdiele

Im Dorf tut sich was. Erneute Eiszeit in Erle.

Nein, es geht diesmal nicht um den Klimawandel, sondern um die Eröffnung des neuen Eis-Cafés an der Schermbecker Straße, mitten im schönen Dorf Erle.

Eisdiele Gelateria Ristorante Na-Buc-Co Raesfeld-Erle

„Gelateria und Ristorante Na-Buc-Co“. So wird das neue Eis-Café in Erle heißen. Der Inhaber Luigi Ienopoli ist seit Wochen fleißig mit den Umbaumaßnahmen beschäftigt. „Hier ein Eis-Café zu Eröffnung war von Anfang an mein Bestreben. Jetzt ist genau die richtige Zeit dafür“, verrät Luigi Ienopoli.

Gelateria Ristorante Na-Buc-Co Raesfeld-Erle

Echtes italienisches Eis, im Hörnchen oder als Eisbecher, Eiskaffee sowie Kuchen wird es zukünftig in der Gelateria Na-Buc-Co geben, und das täglich ab 10 Uhr.

Gelateria Ristorante Na-Buc-Co Raesfeld-Erle

Dafür wurde im hinteren Bereich eigens ein neues Fenster für die Laufkundschaft eingebaut. Wer dort länger in Biergarten sitzen möchte, hat ebenfalls die Möglichkeit in der neu gestalteten Eisecke mit neuer Bedachung.

Die Eröffnung ist für Anfang Mai geplant!

Petra Bosse

Kartoffelgratin – mal ein wenig anders

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Ein Kartoffelgratin kennen die meisten so: Einfarbig und mit Sahne. Dieses Kartoffelgratin unterschiedet sich gleich in zwei Dingen von oben genannten und allseits bekannten Kartoffelgratins. Und man kann es sich schon denken: Es wird ohne Sahne und/oder Milch zubereitet und kommt ein wenig bunt daher.

Foto: Matthias Würfel
Foto: Matthias Würfel

Die Farbe bei diesem Gericht…
…rührt von den verarbeiteten Tomaten sowie dem Basilikum her. Denn die vorgegarten Kartoffeln werden fächerartig abwechselnd mit Tomaten und Mozzarella geschichtet. Oben drüber kommt eine Marinade aus Olivenöl, Basilikum und Knoblauch. Ein Schuss Weißwein sorgt dafür, dass es nach dem Backen auch noch ein wenig Soße dazu gibt – für Kartoffelgratins ja eher unüblich.

Der Käse beim Gratin…
…ist wie schon erwähnt im „Inneren“ ein Mozzarella. Überbacken wird das Kartoffelgratin mit einem Parmesan. Allerdings nur dezent. Denn sonst würde der Parmesan eine nicht gewünschte geschmackliche Vormachtstellung einnehmen – weil das Gratin nicht besonders hoch geschichtet wurde.

Die Kartoffeln beim Kartoffelgratin…
…werden vorgekocht. Das ist bei Gratins im Gegensatz zu einem Kartoffelauflauf eigentlich so üblich, auch wenn es die wenigsten derart machen. Und wir verwenden überwiegend festkochende Kartoffeln. Diese werden ja vorgekocht und dann nochmals in Backrohr geschoben. Es soll ja kein Kartoffelstampf werden…

Portionen: 5
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zutaten:
1 kg festkochende Kartoffeln (gekochte)
1 Bund Basilikum
4 Knoblauchzehen
1 Schuss Weißwein
1 TL Meersalz
1 TL Pfeffer
4 Tomaten
2 Kugeln Mozzarella (je 125 g)
150 g Parmesan
1 EL Olivenöl (zum Ausstreichen der Auflaufform)

Zubereitung:
1. Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. (zirka 0,5 Zentimeter) Ebenso die Tomaten und den Mozzarella.
2. Basilikum und Knoblauch fein hacken und mit Meersalz und Pfeffer unters Olivenöl rühren.
3. Den Parmesan reiben oder in feine Plättchen hobeln.
4. Eine flache Auflaufform oder einen Bräter mit Olivenöl einstreichen und die Kartoffeln, Tomaten und Mozzarella fächerartig und abwechselnd schichten.
5. Jede Schicht wird mit Hilfe eines Pinsels mit dem Knoblauch-Basilikum-Öl bestrichen. Je nach Größe der Auflaufform können auch zwei oder drei Schichten entstehen. Anschließend beträufelt man die Zutaten mit etwas Weißwein und streut den Parmesan gleichmäßig darauf.
6. Das Kartoffelgratin bei zirka 200 Grad backen. Entweder im Herd bei Ober- und Unterhitze auf oberer Schiene oder im Dutch Oven mit Briketts.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

TSV- Saisoneröffnung Tennisanlage

Einladung zur Saisoneröffnung mit Tag der offenen Tür

Wann: Samstag 20. April 2019 ab 14 Uhr Wo: TSV Raesfeld Tennisanlage, Westerlandwehr 38, 46348 Raesfeld

Im Programm:

Schnuppertraining für Jung und Alt beim Vereinstrainer, Hüpfburg, Freies Spielen, Informationen rund um den TSV Raesfeld Deutschland spielt Tennis Kaffee und Kuchen, Getränke, Grillen

Mitzubringen sind lediglich Sportschuhe (mit feinem Profil) und –Kleidung. Tennisschläger und Bälle sind vorhanden.

ARGE Gröniger präsentierte Landmaschinen in Erle

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ERLE. Viel zu sehen und zu bestaunen gab es am Sonntag bei der ersten Maschinen-Ausstellung auf der grünen Wiese in Erle-Östrich.

Arbeitsgemeinschaft Gröniger Erle

Rund 2000 Besucher kamen aus nah und fern angereisten und bestaunten die modernsten Landtechnikmaschinen.

Blau Kraft Landmaschinen Erle

Den kompletten Fuhrpark mit rund 120 modernsten Landmaschinen, angefangen von der Saat bis hin zur Ernte, präsentierte die Arbeitsgemeinschaft ARGE Gröniger, ein Zusammenschluss von Lohnunternehmer Thier-Essing aus Lembeck, Agrar-Service Reken und Martin Brömmel von der Arbeitsgemeinschaft Gröniger.

Blau Kraft Landmaschinen Erle

„Wir möchten mit unserem heutigen Auftritt zeigen, dass der Betrieb von Arnold Gröniger weitergeführt wird und um die Zusammenarbeit zwischen den Betrieben zu präsentieren“, so Martin Brömmel.

RW Dorsten C1 gegen JSG Raesfeld-Erle C2

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RW Dorsten C1 gegen JSG Raesfeld-Erle C2

Fast schon überraschend fanden unsere Jungs sofort ins Spiel. Alle waren hoch konzentriert, das Mittelfeld stand kompakt, so dass RW Dorsten keine Räume fand, sich durchzukombinieren.

Beide Teams konnten sich bis zur 20. Minute neutralisieren. Dann kam Dorsten durch einen Standart zum glücklichen 1:0.

Ein Eckball landete unverhofft an die Schulter eines Dorstener Spielers und prallte von dort ins Tor. Keeper Malte Oesterbeck war chancenlos und musste den Ball aus dem Netz holen. Doch unser JSG-Team ließ sich jetzt nicht hängen und drehte nochmal auf. Ein Tor wollte allerdings bis zum Halbzeitpfiff nicht fallen.

In Hälfte 2 wurde im Mittelfeld auf Viererkette umgestellt, die bis zum Schlusspfiff standhielt und nichts mehr zuließ. Dorsten wurde fast vollständig in die eigene Hälfte  zurückgedrängt, und es ergaben sich einige dicke Torchancen für unsere C2.

Leider blieben sie ungenutzt, was auch auf den Ausfall von Stürmer Luis Martinez zurückzuführen war. Spielfluss und Laufbereitschaft blieben auch beim Wechsel verschiedener Mannschaftsteile ungestört. Leider konnten sich unsere Jungs für ihr gutes Spiel nicht mehr belohnen und mussten den glücklichen Sieg von RW Dorsten hinnehmen.

Jetzt geht der Blick in Richtung Barcelona, wo in knapp zwei Wochen beim Copa Daurada Turnier Mannschaften aus den Niederlanden, der Schweiz und aus Deutschland auf unsere Jungs warten. Die Vorfreude ist jedenfalls riesengroß!

Michael Oesterbeck

Frühstück mit Bürgermeister Grotendorst

Bürgermeister Andreas Grotendorst hatte geladen – und viele, viele Gewinner kamen

(pd). Zu den Gewinnen der Tombola des Orgelbauvereins St. Martin zu Raesfeld gehörten u.a. Gutscheine für ein Frühstück mit dem Bürgermeister.

Diese Gewinngutscheine wurden am Samstag eingelöst. Der Orgelbauverein hatte die Gewinner zum gemeinsamen Frühstück mit dem Bürgermeister eingeladen.

Frühstück mit Bürgermeister

Die Gewinner waren nicht nur aus der Gemeinde Raesfeld, sondern auch aus der näheren Umgebung, z.B. aus Dorsten angereist. Nach einem kleinen Sektempfang und einer Begrüßung durch Rainer Fölting, den Vorsitzenden des Orgelbauvereins und einem herzlichen Willkommen durch den Raesfelder Bürgermeister erfreuten sich die Gäste an einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, das von Vorstandsmitgliedern des Vereins vorbereitet war.

Fast drei Stunden hielten sich die Teilnehmer im Naturparkhaus auf, tauschten sich untereinander aus und erhielten aus erster Hand vom Bürgermeister Grotendorst Neuigkeiten aus der Gemeinde.

Zusätzlich informierte der Vorsitzende des Orgelbauvereins über die Entstehung des Vereins, interessante Details verschiedener Aktivitäten sowie die aktuelle Situation im Verein. Gegen Mittag endete das Frühstück mit allseits zufriedenen Gesichtern.

Radwandertag in Raesfeld 2019

Der Gemeindesportverband (GSV) lädt zum 30. Raesfelder Radwandertag ein.

Am Sonntag, 28 April, organisiert der Verband mit seinen Vereinen diesen Tag für die ganze Familie.

Start und Ziel sind in diesem Jahr an der Zweifachhalle „Zum Michael“ Raesfeld. Gestartet wird zwischen 10 – 12 Uhr.

Radwandertag Raesfeld GSV


Zwei Rundtouren von 20 und 40 Kilometern Länge stehen zur Auswahl. In diesem Jahr wird die Nordwest – Route gefahren.

Für Getränke und Verpflegung wird gesorgt, auch auf den Strecken.

Das DRK Raesfeld ist den ganzen Tag zur Sicherheit anwesend.

Die Ortspolizei Raesfeld codiert in diesem Jahr auf Wunsch wieder die Fahrräder. Sie bittet darum, die Rechnung des Fahrrades mitzubringen, auf der die Rahmennummer steht. So ist es leichter die Räder zu codieren. Der Code wird geklebt!

Gegen 15.30 gibt es eine Verlosung, an der jeder Teilnehmer des Radwandertages teilnehmen kann. 

Erler Schützen-Männer bleiben unter sich

Der Bürgerschützenverein Erle hat sich am Samstag bei der Generalversammlung eindeutig gegen Frauen im Verein entschieden

ERLE. Aktuell hat der Bürgerschützenverein Erle 1007 Mitglieder. Frauen dürfen weiterhin nicht dazu gehören.

Der Antrag der Erlerin Judith Kolschen, den Verein für Frauen zu öffnen, ist mit 103 zu 41 Stimmen abgelehnt worden. Drei Mitglieder enthielten sich bei der Generalversammlung am Samstag im Saal der Gaststätte Brömmel-Wilms.

Generalversammlung Erler Schützen

Bei der Diskussion im Vorfeld der Abstimmung betonte Raesfelds Bürgermeister Andreas Grotendorst, in diesem Fall als Privatperson, dass es die Diskussionen in der Vergangenheit auch in der Bundeswehr, bei der Polizei, in der Kirche bei den Messdienern und auch bei den hiesigen Feuerwehren gegeben habe. „Jeder kennt die Ergebnisse und möge sich bei seiner Abstimmung bewusst sein, wie sein Verein im 21. Jahrhundert dastehen möchte“, sagte Grotendorst.

Sein Appell richtete sich an die Versammlung, und dass die heutige Abstimmung für den Schützenverein in der Öffentlichkeit eine Wirkung entfalte.

Generalversammlung Erler Schützen
Andreas Grotendorst appellierte an die Versammlung, dass die Abstimmung für den Schützenverein in der Öffentlichkeit eine Wirkung entfache.

Verein ist autonom

„Wir als Schützenverein haben uns dazu entschlossen, uns neutral zu verhalten und kein Statement abzugeben, um niemanden zu beeinflussen“, sagte Schützen-Präsident Arno Brömmel vor der Abstimmung.

Dr. Carsten Hoth war vom Verein zur Wahrung der Neutralität als Rechtsanwalt geladen, um den Antrag auf Satzungsänderung juristisch korrekt zu formulieren.

Rechtsanwalt Hoth Generalversammlung Erler Schützen

Sein Fazit: „Es gibt kein einschlägiges Urteil und keine Literatur darüber, dass der Verein Frauen aufnehmen muss. Der Verein ist autonom und kann selber entscheiden, wer Mitglied sein kann.“ Eine Klage habe kaum Aussicht auf Erfolg, ergänzte er.

Ergebnis ist enttäuschend

Seit gut zwei Jahren setzt sich die Erlerin Judith Kolschen für eine Mitgliedschaft von Frauen im Schützenverein ein (wir berichteten). „Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend, wenn auch nicht überraschend. Ich könnte einiges dazu sagen, bin über vieles erschrocken, aber ich denke, es braucht jetzt erst mal einen Punkt bei diesem Thema“, sagte Kolschen.

Generalversammlung Erler Schützen

Dennoch freue sie sich über diejenigen, die positiv abgestimmt haben. „Ich werde im Juni wieder gerne das Schützenfest feiern. Mal schauen, wie es sich in Zukunft entwickelt.“

Auf der Tagesordnung der Versammlung standen zudem Neuwahlen. Einstimmig in den Vorstand wiedergewählt wurden Johannes Stegerhoff, Michael Schlüß, Johannes Pels und Klaus Röckinghausen.

Judith Kolschen möchte Satzungsänderung im Schützenverein
Judith Kolschen 2018

Planungen Jubiläum 2020

Die Planungen für das Jubiläumsfest im kommenden Jahr laufen auf Hochtouren. Dazu haben sich Gruppen gebildet, die angefangen von der Festschrift bis hin zum Kaiserschießen und dem Festumzug mit Vorbereitungen beschäftigt sind. Für die Festschrift sucht der Vorstand noch alte Fotos und Geschichten von Bürgern. Diese können bei Arno Brömmel abgegeben oder per E-Mail an [email protected] gesendet werden.

Die Vorparade für das Schützenfest vom 15. bis 17. Juni findet am Donnerstag, 30. Mai, ab 15 Uhr unter den Kastanien statt.

Weiterer Bericht folgt.

Petra Bosse

Erlerin bei Unfall schwer verletzt

Zu einem schweren Unfall kam es am Sonntagnachmittag um 13:17 Uhr auf dem Dorstener Postweg, Höhe Pohlschlatt.

Hierbei wurde eine 16-jährige Erlerin schwer verletzt. Sie übersah beim Überqueren der Marbecker Straße den PKW eines 29-jährigen Borkener, der aus Richtung Raesfeld kam.

Unfall Dorstener Postweg Raesfeld-Marbeck
Foto: Petra Bosse

Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge in den Graben geschleudert, wobei sich die Klein-Wagenfahrerin (45 km/h) schwer verletzte. Die Feuerwehr musste die Fahrerin aus ihrem völlig deformierten Fahrzeug befreien.

Unfall Raesfeld Dorstener Postweg
Foto: Feuerwehr Raesfeld

Aufgrund der Einsatzstelle in dem Aussenbereich der angrenzenden Gemeindegebiete Raesfeld, Borken und Heiden, wurden von der Kreisleitstelle alle drei Feuerwehren alarmiert.

Die Feuerwehr Raesfeld traf als erstes an der Einsatzstelle ein und führte mit dem HLF20 die technische Rettung durch, der TLF3000 übernahm die Sicherstellung des Brandschutzes an der Einsatzstelle.

Nachdem die verunfallte Person war, wurde sie dem Rettungsdienst der Feuerwehr Borken übergeben. Es wurde zum Transport der verunfallten Personen ein Rettungshubschrauber beordert.

Unfall Raesfeld Dorstener Postweg
Foto: Feuerwehr

Hiernach konnte die Feuerwehr Raesfeld nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr Borken, die Einsatzstelle an die Feuerwehr Borken übergeben, da diese sich in ihren Zuständigkeitsbereich befand. 

Schwerer Unfall Feuerwehr Raesfeld
Foto: Feuerwehr Raesfeld

Zur Erklärung: Warum wurden drei Feuerwehren alarmiert (?)

Dazu teilt André Szczesny, Leiter der Feuer Raesfeld mit: Um einen möglichst schnellen Einsatzerfolg zu erzielen, haben die Feuerwehren der angrenzenden Städte und Gemeinden eine Vereinbarung im Rendezvous System, um zu den Einsatzstellen zu fahren. „Ziel ist es, einen möglichst schnellen Einsatzerfolg zu erzielen. Dieses hat sich schon bei einigen Einsätzen, gerade im Bereich vom Grenzgebiet Marbeck/Raesfeld als sehr erfolgreich herausgestellt“, so Szczesny. .

Gegen 14:05 Uhr konnten die 24 Einsatzkräfte den Einsatzort wieder verlassen.

Bürger aus dem Kreis Borken zu Gast in Berlin

Ursula Schulte, SPD-Bundestagsabgeordnete: „Politische Diskussion gehört in den Mittelpunkt“

(pd). In keiner anderen deutschen Stadt können Politik und Geschichte so authentisch erlebt werden wie in Berlin. Diese Erfahrung machten nun auch 50 Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Borken, die auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Ursula Schulte an einer politischen Informationsfahrt in die Hauptstadt teilnahmen.

Die Münsterländer besuchten unter anderem die Botschaft der Niederlande und das Jüdische Museum. Im Zentrum des mehrtägigen Aufenthalts stand der Austausch mit Ursula Schulte im Deutschen Bundestag. „Mich hat gefreut, wie diskussionsfreudig die Gruppe war“, betonte die SPD-Politikerin.

Das Themenspektrum reichte von der Grundrente bis hin zu Ernährung. Es sei ihr wichtig, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, Anliegen und Vorschläge aufzunehmen und die eigene Politik zu erklären, so Ursula Schulte. Das gehe am besten persönlich. „Die politische Diskussion gehöre wieder in den Mittelpunkt unseres gesellschaftlichen Lebens.“

Digitale Spiele – Chancen und Herausforderungen

für die Offene Kinder- und Jugendarbeit
„Spieleratgeber NRW“ zu Gast beim „Arbeitskreis Offene Kinder- und Jugendarbeit Kreis Borken“

Kreis Borken (pd). Digitalisierung beeinflusst in großem Maße die Lebenswelt von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Daher befasst sich die „Offene Kinder- und Jugendarbeit“ im Westmünsterland seit langem mit diesem Themenfeld.

Die Mitglieder des "Arbeitskreises Offene Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Borken" befassten sich mit den Chancen und Gefahren von Online-Games
Die Mitglieder des „Arbeitskreises Offene Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Borken“ befassten sich mit den Chancen und Gefahren von Online-Games

So hat auch der „Arbeitskreis Offene Kinder- und Jugendarbeit Kreis Borken“ die Entwicklung im Fokus. Vor diesem Hintergrund haben sich dessen Mitglieder – die Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit aus dem Kreis Borken gemeinsam mit der Abteilung Kinder- und Jugendförderung – in ihrer jüngsten Sitzung mit den Chancen und Gefahren der Online-Games befasst.

Der Experte Daniel Heinz vom „Spieleratgeber NRW“ gab ihnen dabei Antworten auf Fragen, wie: Was ist neu im Bereich der Online-Games? Wo lauern Gefahren und wie können Jugendliche geschützt werden? „Bei den vor Ort tätigen Fachkräften besteht großer Informationsbedarf, gerade auch, was die Auswirkungen auf den Jugendschutz betrifft“, erklärte dazu Ute Isferding, Leiterin der das Treffen ausrichtenden Fachabteilung Kinder- und Jugendförderung im Fachbereich Jugend und Famile der Kreisverwaltung Borken.

Der Referent erläuterte zunächst Neuerungen im Spielebereich und im Jugendschutz. Überdies wies er darauf hin, dass sich derzeit der Bereich „E-Sports“ als ganz neuer Sektor herauskristallisiere. In Deutschland fülle dieses Angebot bereits Stadien und die sogenannten „Gamer“ würden wie Megastars gefeiert.

Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung sei sogar festgehalten, „E-Sports“ als Sportart anzuerkennen. Damit bekämen Online-Games noch einmal eine ganz neue Dimension und Bedeutung. Daniel Heinz hielt diese Entwicklung allerdings für bedenklich. Für die Spieleanbieter gehe es schließlich um kommerzielle Interessen.

Aktuell gibt es sehr populäre Games bei Jugendlichen wie zum Beispiel „Fortnite“. Mit Blick auf die Altersfreigabe bestehe das Problem, dass solche Spiele größtenteils gestreamt über das Internet gespielt werden und somit keiner Alterskontrolle unterliegen. Zudem werde kritisch gesehen, dass über derartige Spielplattformen auch soziale Netzwerke betrieben werden. Das heißt, dass Spieler online unmittelbar miteinander in Kontakt treten.

„Auch bei uns im Kreis Borken ist es auf diese Weise bereits zu ersten Fällen von sogenanntem ‚Cyber-Grooming‘ gekommen“, ergänzte Ulrich Kolks vom Kriminalkommissariat (KK) Kriminalprävention / Opferschutz der Kreispolizeibehörde Borken. Gemeint sei damit, dass Täter im Internet gezielt nach Opfern suchen.

So bestehe die Gefahr, dass sich Erwachsene unter einem Pseudonym als jugendliche Spieler ausgeben und dann Jugendliche angehen mit dem Ziel, ihnen Geldzahlungen abzupressen oder von ihnen Nacktbilder zu fordern. Einzige Möglichkeit, hier gegenzuwirken, sei es, Aufklärung zu betreiben und vor den Gefahren zu warnen, so Kolks.

Daniel Heinz zeigte in seinem Vortrag aber nicht nur Negativentwicklungen auf. Vielmehr stellte er den Arbeitskreismitgliedern auch Beispiele vor, wie Online-Games in die Offene Kinder- und Jugendarbeit integriert werden können.

Borkener erfolgreich im Landesentscheid beim Berufswettbewerb

Nachwuchs-Landwirte aus dem Kreis beim Landesentscheid

Ein fantastisches Ergebnis hat die Borkener Delegation beim Landesentscheid im Berufswettbewerb der deutschen Landjugend gestern in Bad Sassendorf eingefahren:

(pd). Heye Rettberg vom BKB Berufskolleg Borken hat im Wettkampf, der im landwirtschaftlichen Versuchs- und Bildungszentrum Haus Düsse über die Bühne ging, in der Leistungsgruppe I der landwirtschaftlichen Auszubildenden den Sieg errungen.

Der aus Liebenburg im Landkreis Goslar stammende, angehende Landwirt hat  auch die Sonderwertung für die beste Präsentation gewonnen. Damit wird Rettberg, der derzeit auf dem Betrieb von Birgit Blömer in Rhede seine Ausbildung macht,  als NRW-Vertreter beim Bundesentscheid Anfang Juni in Bayern an den Start gehen.

In der Leistungsgruppe II der Agrarfachschulen (Ausbildung zu staatlich geprüften Agrarbetriebswirten) hat das Team Hermann Denne (Reken) und Josef Hüging (Ramsdorf) Platz 2 geschafft und ebenfalls die Sonderwertung für die beste Präsentation gewonnen.

Ebenfalls einen Treppchenplatz in derselben Leistungsklasse hat auch das zweite Borkener Team erreicht: Platz 3 ging an das Gespann Matthias Nienhaus (Hoxfeld) und Felix Richter (Dorsten).

Damit verpassten beide Teams nur knapp das Ticket zum Bundesentscheid.

Berufswettbewerb-
Sechs Berufsschüler und vier Fachschüler von Borkener Berufskollegs sind beim gestrigen Landesentscheid im Berufswettbewerb der Deutschen Landjugend am Start gewesen (v.l.): Philipp Jeiler, Hermann Denne, Anna Siekerkotte, Josef Hüging, Erik Elskamp, Matthias Nienhaus, Andreas Klasen, Felix Richter, Heye Rettberg und Lukas Fierek. Foto: Nico Rohkämper, Ring der Landjugend Westfalen-Lippe

Von den 458 landwirtschaftlichen Jugendlichen aus ganz NRW, die Anfang des Jahres an den Vorentscheiden auf Kreisebene teilgenommen haben, qualifizierten sich 20 landwirtschaftliche Auszubildende in der Leistungsgruppe I für die Teilnahme auf Landesebene. Neben Rettberg waren für das BKB gestern am Start:

Philipp Jeiler aus Dülmen (Ausbildungsbetrieb: Klein-Heßling Sauen GbR in Rhede), Erik Elskamp aus Bocholt (Ausbildungsbetrieb: Spaltmann KG in Wesel), Anna Siekerkotte aus Essen (Hubert Bengfort, Vreden), Andreas Klasen aus Raesfeld (Norbert Bläker, Borken) und Lukas Fierek aus Hamminkeln (Norbert Gantefort, Borken).

In der Leistungsgruppe II  der Fachschüler kämpften gestern fünf Zweierteams um die Teilnahme am Bundesentscheid.

Beim Wettbewerb mussten die Nachwuchslandwirte unter prüfungsähnlichen Bedingungen ihr Wissen und Können unter Beweis stellen, wobei die Kandidaten neben der Beantwortung von Fragen zur Allgemeinbildung und Berufstheorie einen Vortrag halten und praktische Fertigkeiten beweisen müssen. So beurteilten die Landwirte zum Beispiel ein Tier hinsichtlich Futterzustand und Gesundheit oder bonitierten einen Getreidebestand hinsichtlich seiner Qualität.

Zum Thema: Berufswettbewerb der Deutschen Landjugend

Träger des alle zwei Jahre bundesweit ausgetragenen Berufswettbewerbs sind der Deutsche Bauernverband, der Bund der Deutschen Landjugend, der Deutsche Landfrauenverband und die Schorlemer Stiftung. Durchgeführt und organisiert wird der Wettbewerb auf Regional- und Landesebene in NRW von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und den Landjugendverbänden. Der Berufswettbewerb steht 2019 unter dem Motto „Grüne Berufe #landgemacht – Qualität. Vertrauen. Zukunft“.

Ortsmarketing zieht Bilanz – Kultursommer in Planung

RAESFELD. Auf ein erfolgreiches Jahr 2018 konnte Ortsmarketing Vorsitzende Diana Brömmel bei der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgeräte Raesfeld am Dienstagabend zurückschauen.

Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich, so Brömmel, die Märkte in Raesfeld. Angefangen vom Bauernmarkt bei Süthold bis hin zum Bauernmarkt Stegerhoff, werden diese gut besucht und seien ein Selbstläufer. „Die Inthronisierung der Kappeshoheiten bei Süthold war eine gute Idee. Das wurde sehr gut angenommen und wir werden das zukünftig so weiterführen“, so Brömmel.

Jahreshauptversammlung OMR 2019
Diana Brömmel, die Vorsitzende des Ortsmarketings (mitte), berichtete über Aktionen des vergangenen Jahres und gab einen Ausblick

HeimatShoppen

Besser gelaufen sei auch das 2. Heimatshoppen. Allerdings so Brömmel, habe sie gehört, dass einige Raesfelder die Gelegenheit der Öffnungszeiten bis 22 Uhr dafür nutzten, um an diesem Tag in anderen Städten einzukaufen. „So haben wir es uns nicht vorgestellt. Wir möchten, dass sich die Menschen im Ort aufhalten. Deshalb müssen wir uns noch dazu etwas einfallen lassen um die Bindung an den Ort zu stärken“.

Mit Blick auf dem anstehenden Adventsmarkt stehe das Programm soweit fest. Ihr Dank ging an Elmar Schmelter für seine Arbeit. „Wir wollen weiter daran arbeiten, dass unsere Arbeit so erfolgreich bleibt“, fügte Brömmel hinzu.

Jahreshauptversammlung OMR 2019

Erfolgreich sei auch die Aktion „Saubere Landschaft 2018“ gewesen. Rund 3,3 Tonnen Müll kamen dabei zusammen. Das sei schon beachtlich dafür, dass hier nur Freiwillige Jahr für Jahr vor Ort seien.

Erfreulich für alle war der Kassenbericht, der abzüglich aller Kosten ein Plus von 5000 Euro aufweist. Ein Plus machten auch die Märkte von rund 28.000 Euro.

Ausblick auf 2019

Als neuheit plant der Verein, in Verbindung mit „Heimat Shoppen“ am 13. September eine Ausbildungsoffensive zu starten. Dabei sollen sich Schüler und Jugendliche an unterschiedlichen Ständen über Berufe und Ausbildungsangebote informieren. Dieses Angebot werde sehr aufwendig geplant, so Brömmel.

Jahreshauptversammlung OMR 2019

Ebenfalls in Planung sei, an sechs Abenden in den Sommerferien, jeweils freitags, einen „Kultursommer“ mit Live-Musik vor dem Rathaus anzubieten. „Wenn das gut angenommen wird, werden wir das auf Erle ausweiten. Ein passender Name sowie Sponsoren für die Veranstaltung werden noch gesucht“, ergänzte Brömmel.

Weihnachtsbeleuchtung Schloss Raesfeld

Was die Beleuchtung während des Adventsmarktes anbelangt, so sei der OMR in Gesprächen mit Firmen. Licht-Installationen sollen in der Freiheit und im Ort während der Adventszeit auf Dauer für eine einheitliche Beleuchtung sorgen. Dies könne, so Grotendorst, ein Projekt der Dorfentwicklung werden.

Kritik zum Kappesmarkt gab es von Heinz Bröker bei der anschließenden Diskussion.

Zum einen, dass nur noch zwei Kappesregionen vertreten seinen, sprich, der eigentliche Charakter des ursprünglichen „Kappesmarkt“ sei heute in dieser Form nicht mehr gegeben. „Noch einen weiteren Sockenstand braucht niemand. Der Markt muss unbedingt aufgewertet werden“, so Bröker.

Jahreshauptversammlung OMR 2019

Bürgermeister Andreas Grotendorst hingegen verteidigte deutlich die derzeitige Situation. „Der Kappesmarkt ist jedes Jahr stärker geworden und die Besucherzahlen gehen kontinuierlich nach oben. Das zeigt, dass der Markt so schlecht nicht sein kann“.

Dauerausstellung Naturparkhaus

Zudem wollte Bröker wissen, ob die Ausstellung im Naturparkhaus von Amprion irgendwann wieder ausgewechselt werde. Grotendorst sagte, dass das Konzept für eine neue Ausstellung mit dem Thema „Digitale Medien in Verbindung mit der Natur“ in Planung sei. Über die Finanzierung werde mit dem Kreis und dem Schulamt gesprochen, so Grotendorst.

Im Anschluss stellen André Szczesny und Jörg Wachtmeister, die Leiter der Raesfelder Feuerwehr, die Arbeit der freiwilligen Feuerwehr Raesfeld vor.

Petra Bosse

Gartenkalender „Gärten und Parks 2019“

Gartenkalender „Gärten und Parks 2019“ mit mehr als 250 Veranstaltungen Blick in die vielseitigen Grünanlagen im Münsterland / Reihe „Trompetenbaum und Geigenfeige“ beginnt am 16. Juni

Kreis Borken/Raesfeld. Der Frühling hat begonnen: Es wird draußen wieder grün, Bäume und Blumen blühen. Ein auch mental erfrischender Anblick – gerade im Münsterland, das über eine Vielfalt attraktiver Parkanlagen und Gärten verfügt.

Gartentage 2019 Parks und Trompenbaum
Gartenkalender „Das Münsterland – Die Gärten und Parks 2019“ sowie die Konzertreihe „Trompetenbaum und Geigenfeige“ vorgestellt im Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld vor (v. li.): Ulrike Brandt (Kreis Borken), Susanne Treutlein (Verein „Das Münsterland – Die Gärten und Parks“, Kreis Steinfurt), Marina Kallerhoff (Kreis Coesfeld), Thomas Kubendorff (Verein „Das Münsterland – Die Gärten und Parks“), Dagmar Beckmann (Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland e. V.) sowie Corinna Endlich und Antonius Böing (beide Kreis Borken). Foto: Kreis Borken

Denen widmet sich der Verein „Das Münsterland – Die Gärten und Parks“ des Kreises Steinfurt gemeinsam mit dem Münsterland e. V. auch in diesem Jahr wieder: auf besonderer Weise mit der kostenlose Broschüre „Gärten und Parks 2019“, die die Verantwortlichen nun im Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld vorstellten.

Das Heft erscheint jährlich in einer Auflage von 35.000 Exemplaren im ganzen Münsterland.

Der Gartenkalender, an dem auch die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie die Stadt Münster beteiligt sind, informiert über mehr als 200 Veranstaltungen rund um die vielseitigen Grünanlagen in der Region und die rund 50 Angebote der GartenAkademie Münsterland.

Gartenfreundinnen und -freunde können sich beispielsweise bei offenen Gartentagen inspirieren lassen, sich über Tipps und Tricks zur Gartenplanung freuen und zahlreiche Picknickmöglichkeiten entdecken. „Die Broschüre zeigt, wie schön unser Münsterland ist“, betonte Thomas Kubendorff, 1. Vorsitzender des Vereins „Das Münsterland – Die Gärten und Parks“.

„Der Kalender ist mit 144 Seiten so dick wie noch nie“, ergänzte Vereins-Geschäftsführerin Susanne Treutlein. Auch Corinna Endlich, Leiterin des kult Westmünsterland, freute sich über die Neuauflage: „Es ist ein langjähriges Erfolgsrezept. Für jeden ist etwas dabei.“ Die Broschüre „Gärten und Parks 2019“ ist ab sofort unter der Service-Hotline des Münsterland e. V., Telefon 0800/9392919, und im Internet unter www.muensterland.com/tourismus/service/urlaubs-kataloge-muensterland kostenlos erhältlich.

Anlässlich dieses Präsentationstermins stellten auch Ulrike Brandt und Antonius Böing vom kult Westmünsterland die Konzertreihe „Trompetenbaum und Geigenfeige“ vor, die in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal stattfindet.

Vom 16. Juni bis 8. September treten Musikerinnen und Musiker an insgesamt zwölf Sonntagen in verschiedenen Gärten und Parks im Münsterland auf. „Man sitzt im Freien und kann in einer idyllischen Atmosphäre der Musik lauschen“, stellte Ulrike Brandt die Besonderheit der Veranstaltungsorte heraus.

„Eine anschließende Führung durch die Grünanlagen lässt sich perfekt verbinden“, ergänzte Antonius Böing. Bei der Veranstaltungsreihe werden nicht nur die Grenzen der Landkreise überquert: „Es finden auch drei Konzerte in den Niederlanden statt“, so Böing. Der Eintritt kostet jeweils zehn Euro.

„Trompetenbaum und Geigenfeige“

Veranstalter von „Trompetenbaum und Geigenfeige“ ist federführend der Kreis Borken. Zudem beteiligen sich die Münsterlandkreise Coesfeld, Steinfurt und Warendorf, der Münsterland e. V., der Verein „Das Münsterland – Die Gärten und Parks“, die Aktion „Gärten in Westfalen öffnen ihre Pforten“ sowie die Kulturregion Münsterland. Voraussetzung für die Realisierung der Konzerte war – wie in der Vergangenheit – eine Landesförderung aus Mitteln der Regionalen Kulturpolitik.

„Schlösser und Burgentag“

Marina Kallerhoff vom Kreis Coesfeld stellte darüber hinaus den „Schlösser und Burgentag“ am 16. Juni vor. In mehr als 30 Schlössern und Burgen im Münsterland werden an diesem Tag zahlreiche Aktionen für Besucherinnen und Besucher von Jung bis Alt angeboten.

Zudem warb Kallerhoff für die Aktion „Reise ins Unbekannte: Gärten und Parks im Kreis Coesfeld“, eine Tagesexkursion zu unbekannten Orten am Pfingstmontag, 10. Juni. Diese Veranstaltung findet im Rahmen der „Tage der Gärten und Parks“ statt.

Termine für „Trompetenbaum und Geigenfeige“:

– 16. Juni, 12 Uhr: Burg Vischering, Lüdinghausen; Bigband Exposure

– 23. Juni, 11 Uhr: Openluchtmuseum Erve Kots (Niederlande), Lievelde; Big Bang

– 30. Juni, 16 Uhr: Erve Veldoes, Rekken (Niederlande); Combo Complett

– 7. Juli, 16 Uhr: Burg Hülshoff, Havixbeck; Brassomir Blechbläserquintett

– 14. Juli, 16 Uhr: Heinrich Neuy Bauhaus Museum, Steinfurt; Knut Hagedorn Quartett

– 21. Juli, 16 Uhr: Stenings Scheune, Altenberge; Die Zwillinge Jazzuniversität

– 28. Juli, 16 Uhr: Dorfspeicher, Telgte-Westbevern; Easy Cover compact

– 4. August, 16 Uhr: Drostenhof, Münster-Wolbeck; Hootin‘ The Blues

– 11. August, 16 Uhr: Het Grintenbosch, Haaksbergen (Niederlande); Nikola Materne und Band

– 25. August, 16 Uhr: Bolands Hof, Bocholt-Suderwick; Lauschsalon

– 1. September: Haus Hülshoff, Tecklenburg; Sustina

– 8. September, 16 Uhr: Garten der Zwillbrocker Barockkirche; BBL Jazz Combos & Nadya Bolhaar


Pferd wurde von 71-jährigen Mann misshandelt

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Zeugen melden Tierquälerei in Rhede bei der Polizei

(ots). Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Rhede soll am Dienstagnachmittag ein Pferd misshandelt worden sein.

Zeugen teilten der Polizei mit, dass ein 71-Jähriger Angestellter des Hofes versucht habe, das Pferd vor eine Kutsche zu spannen.

Dabei habe das Tier nicht wie gewünscht pariert und sei zu Fall gekommen. Die Zeugen berichten weiterhin, dass der Mann mit einer Peitsche auf das Tier eingeschlagen habe, auch als dieses sich kaum noch bewegte.

Es habe über eine Stunde mit angelegtem Kutschenhalfter auf dem Betonboden gelegen.

Nachdem Anwesende den 71-Jährigen aufgefordert hätten, das Pferd nicht weiter zu schlagen, habe er diese aufgefordert „abzuhauen“ und mit der Peitsche auch in Richtung der Personen geschlagen. Diese hätten ausweichen können und seien nicht getroffen worden. Eine der Zeuginnen half dem Tier und nahm diesem das zwischenzeitlich verdrehte Geschirr ab.

Gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten stritt der Mann ab, das Tier misshandelt zu haben. Er habe lediglich das Pferd für Fahrten mit Gespann vorbereiten wollen. Die Besitzerin habe ihm das Tier für diese Zwecke zur Verfügung gestellt.

Die Polizeibeamten stellten bei dem Tier augenscheinlich frische Verletzungen fest und zogen das Veterinäramt hinzu. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Bereits sieben Todesopfer im 1. Quartal des Jahres

Bereits sieben Todesopfer im 1. Quartal des Jahres im Kreis Borken

Borken (ots). Es ist der höchste Wert der vergangenen zehn Jahre und deshalb umso mehr alarmierend.

Bereits sieben Menschen verloren in den ersten drei Monaten bei Verkehrsunfällen auf den Straßen im Kreis Borken ihr Leben – darunter eine Motorradfahrerin, ein Fahrradfahrer, ein Fußgänger, zwei Pkw-Fahrer und zwei Pkw-Beifahrer.

Neben der eigenen Verkehrssicherheitsarbeit, die angesichts oft schwerster Unfallfolgen ein unverzichtbarer Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit im Kreis Borken ist, liegt uns an dieser Stelle ein Appell an alle Verkehrsteilnehmer besonders am Herzen:

Fahren Sie vorsichtig! Nehmen Sie Rücksicht! Minimieren Sie das Risiko für sich selbst und andere!

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