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Sommerferien mit Meerjungmänner und Piratenfrauen

Abenteuerliche Schatzsuche im Schuki-Club

Raesfeld (pd). Mit viel Elan startete der Schuki-Club, die Sommerferienbetreuung des Jugendwerks und der Gemeinde Raesfeld, auch in diesem Jahr in die ersten drei Wochen der Sommerferien.

Das Angebot, das seit 2011 besteht, wird in diesem Jahr erstmals vom Team der Jugendhäuser in Raesfeld und Erle geleitet.

Schuki-Club Raesfeld 2019

Die erste Woche stand unter dem Motto: Meerjungmänner und Piratenfrauen. Die Schuki-Club-Kinder, die sich über eine Holz-Spende der Firma Seier freuen durften, bauten dabei Piratenhütten, bastelten aus Stoff Meeresungeheuer und begaben sich auf eine abenteuerliche Schatzsuche.

Auch in der zweiten und dritten Woche stehen wieder viele Aktionen auf dem Programm. Neben dem gesunden Frühstück, das sie gemeinsam jeden Tag zubereiten, dürfen sich die Kinder über Spaziergänge zu unterschiedlichen Raesfelder Spielplätzen, Kreativangebote wie gestalten mit Fimo und Speckstein, Töpfern, Tanzangebote und ein „Chaos-Spiel“ freuen.

Betreut werden die Kinder in jeder Woche jeweils von drei Mitarbeitern der Jugendhäuser in Raesfeld und Erle. Für den Schuki-Club sind in den ersten beiden Wochen 21 Kinder und für die dritte Woche 16 Kinder angemeldet.

Erntefahrzeug: Anhänger in bedenklichem Zustand

Rostige Schraube diente als Haltebolzen für den Anhänger eines Ackerschleppers

Stadtlohn/Kreis Borken. Der Zahn der Zeit hatte schon bedrohlich an ihr genagt: Eine rostige Schraube diente als Haltebolzen für den Anhänger eines Ackerschleppers, den die Polizei am Dienstag in Stadtlohn kontrolliert hat.

Beamte des Verkehrsdienstes hatten nicht ohne Grund an diesem Tag landwirtschaftlich genutzte Fahrzeuge näher in den Blick genommen: Landwirte und Lohnunternehmer sind zur Zeit im Kreis Borken damit beschäftigt, Ernte einzufahren. Insbesondere holen sie nun nach der Getreideernte das Stroh von den Feldern.

Eine Schraube diente als Haltebolzen. Foto: Polizei
Eine Schraube diente als Haltebolzen. Foto: Polizei

Fazit der Polizeikontrollen

Das Fazit der Beamten nach ihrer Kontrollaktion stimmt bedenklich. Denn sie stellten fest, dass Sorgfalt und Verkehrssicherheit manches Mal in den Hintergrund rücken, wenn es darum geht, das Stroh möglichst schnell abzufahren.

Bei den Stichproben des Verkehrsdienstes fielen zwei Fahrzeuge in besonderer Weise negativ auf: In einem Fall fehlte an einem Anhänger hinter einem Ackerschlepper die vorgeschriebene Kennzeichnung in Gestalt eines „25“-Schildes und eines Wiederholungskennzeichens.

Das Fehlen hat Konsequenzen: Es führt dazu, dass für den Anhänger eine Zulassungspflicht besteht. Allein das zieht bereits eine Ordnungswidrigkeitsanzeige nach sich.

Verkehrssicherheit erheblich gefährdetet

Dass die Beamten die Weiterfahrt unterbanden, hatte allerdings andere Gründe: Sie stellten an dem zum Glück noch unbeladenen Anhänger technische Mängel fest, die die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs erheblich gefährdeten.

So verfügte der zweiachsige Anhänger über keine eigene Bremsvorrichtung, die Deichsel war durch Schweißen repariert und die Lagerungen der Zuggabeln waren ausgeschlagen. Zudem hatte man daran auf einer Seite die Haltebolzen unfachmännisch durch eine Schraube ersetzt – wenn sich der Anhänger im beladenen Zustand vom Ackerschlepper gelöst hätte, wären schwerwiegende Folgen nicht auszuschließen gewesen.

Zulassungsfreiheit geht verloren

Da für den technischen Zustand neben dem Fahrer auch der Fahrzeughalter verantwortlich ist, fertigten die Beamten gleich zwei Anzeigen. In einem weiteren Fall wurde ein an sich zulassungsfreier und mit 25km/h-Schild gekennzeichneter Anhänger hinter einem schneller fahrenden Ackerschlepper geführt. Die Konsequenz: Dadurch geht die Zulassungsfreiheit verloren.

Die Polizei appelliert, nur verkehrssichere Fahrzeuge im Rahmen der vorgesehenen Verwendung und der jeweils zulässigen Geschwindigkeiten einzusetzen. Je nach angetroffener Fahrzeugkombination könnten sich auch strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen nicht ausreichender Fahrerlaubnis ergeben.

Erstes Zeltlager der Erler Jäger ein voller Erfolg

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Spiel, Spaß und Stockbrot

Am vergangenen Wochenende fand zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte der Erler Jäger ein Zeltlager statt.

Der Hof Limberg in Raesfeld stellte freundlicherweise seine Wiese und den Hof zur Verfügung und nahm die 35 Musiker auf. Hier war von jeder Altersklasse etwas vertreten, von 9 bis 56 Jahren.

Los ging es am Freitagnachmittag. Man traf sich und baute erstmal alles auf, vom Küchenzelt über die Feuerstelle bis hin zu den Schlafzelten. Danach wurden in der Scheune ein paar kleine Spiele gespielt, um dem Regenschauer aus dem Weg zu gehen.

Lagerfahne dann Hotdogs

Abends gab es nach Gestaltung der Lagerfahne dann Hotdogs zur Stärkung und natürlich Stockbrot am Lagerfeuer. Hier kam auch das einzige Instrument an dem Wochenende zum Einsatz: die Gitarre.

TitelbildZeltlagerErlerJäger

Alle anderen Instrumente wurden zuhause gelassen, denn auch ein Musiker braucht mal Abstand von seinem Instrument. So konnte man sich das ganze Wochenende um den Vereinszusammenhalt kümmern.

Samstagmorgen ging es um 8 Uhr weiter. Die kurze Nacht stand zwar jedem ins Gesicht geschrieben, aber nach einem ausgiebigen Frühstück waren alle wieder fit für das Chaosspiel.

Fünf Gruppen traten gegeneinander an und mussten insgesamt 60 Zettel auf dem gesamten Hof finden und die dazugehörigen Aufgaben lösen, wie zum Beispiel eine Pyramide bauen, ein Sockentheater aufführen oder beantworten, wie viele Steine die Feuerstelle einrahmten. Nachdem hier der Sieger feststand gab es erstmal eine Stärkung in Form von selbstgemachten Burgern.

Die hatten auch alle durchaus nötig, denn am Nachmittag stand schon das nächste Highlight an – zusammen mit der NaturErlebnisSchule starteten die Musiker einen Teamwettkampf der Extraklasse. Alles war dabei, von Cricket über Wickingerschach bis hin zum Bogenschießen. Abends wurde dann zusammen gegrillt.

Doch von früh ins Bett gehen konnte auch am Samstag nicht die Rede sein, denn pünktlich zur Geisterstunde machten sich die besonders mutigen Musiker zu einer Nachtwanderung durch die Felder auf. Aber natürlich kamen alle wieder heil im Lager an und man lies die Nacht gemeinsam ausklingen, bis die Sonne aufging.

Das Frühstück am Sonntag war gnädiger Weise erst um 10 Uhr, mit frischem Rührei, Kakao und Kaffee, so wie es sich für ein Sonntagsfrühstück gehört. So frisches Rührei hatte wohl noch keiner bis zu diesem Zeitpunkt gegessen, die Eier kamen quasi direkt aus dem Nest der Biohühner Limbergs in die Pfanne, und so gut schmeckten sie auch.

Danach bauten alle gemeinsam die Zelte ab und räumten auf, damit man den letzten Tag entspannt genießen konnte. Um 14 Uhr fand das Abschlussgrillen statt.

Hierzu kamen die Eltern und Geschwister der Kinder, aber auch Vereinsmitglieder, die nicht das ganze Wochenende konnten. Man lachte gemeinsam und erzählte sich Anekdoten und Geschichten, die sich über das Wochenende so angesammelt hatten.

Alles in allem war das erste Zeltlager der Erler Jäger ein voller Erfolg, welches in den kommenden Jahren garantiert wiederholt wird.

Text und Fotos: Erler Jäger

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Kontakt

Kleinespel + Imping GmbH & Co. KG
Gahlener Str. 128
46282 Dorsten
Tel.: 02362 92050
Mail.: [email protected]

Fotoalbum 2004 – Anlasstour Motorradclub Erle

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Das waren noch Zeiten, als es hier in Erle einen Motorradclub gab. Anlasstour April 2004

Getroffen hatte man sich derzeit bei Brömmel-Wilms, wo gemeinsam mit Arno Brömmel- der selber begeisterter krad-Fahrer war, dort die Fahrten und Touren geplant wurden.

Anlasstour Franz-Josef Barlage

Einmal im Jahr ging es auf „große Fahrt“ durch das schöne Münsterland. Zur Anlasstour gab es es immer vorab einen Bikergottesdienst, wo Pastor Franz-Josef Barlage anschließend die Biker und Motorräder segnete.

Anlasstour Erle 2004

Petra Bosse

Entschleunigen im Garten von Baumeister Raesfeld

Farben, Duft und Vielfältigkeit im Einklang. Gartenerlebnis zum Entschleunigen.

Offene Gärten -Gartenlandschaftbau GalaBau Baumeister in Raesfeld

Gärtnerei Galabau Baumeister Raesfeld
Ulli und Karl-Heinz Baumeister am hauseigenen Schwimmteich

RAESFELD. Entschleunigung und Entspannung, das bietet der Garten von Karl-Heinz und Uli Baumeister (Galabau) in Raesfeld, der im Rahmen der offenen Gartenpforte am Sonntag das Gartentor für Besucher öffnete. „Kaum bin ich hier, da fühle ich mich wohl. Besonders die Vielfältigkeit ist enorm und einmalig. Alles strömt eine unheimliche Ruhe aus“, sagte eine Besucherin aus Schermbeck.

Garten Baumeister Raesfeld

Schwimmteich mit Gartenhaus

Mittelpunkt im Garten, neben den unterschiedlichsten Staudengewächsen, ist eindeutig der große Schwimmteich mit seinem Gartenhaus direkt am Wasser. Ein Ruhepol, der aber auch gleichzeitig Treffpunkt für Freunde und Familie im Sommer sei, wie Karl-Heinz Baumeister sagt.

Garten Baumeister Raesfeld

 „Der Garten lebt dadurch, dass ich ständig neue Stauden finde, Blütenstände schneide und dass es einen bunten Wechsel, unter anderem von Rosenblüten und Hortensien gibt, die von März bis Oktober in den unterschiedlichsten Farben blühen“, so Baumeister.

Garten Baumeister Raesfeld

150 verschiedene Staudenarten

Mindestens 150 verschiedene Staudenarten befinden sich im Garten. „Meine Frau findet aber immer wieder irgendwo neue Exoten, die dann wieder dazwischen gepflanzt werden, da durch den hohen Baumbestand einige Stellen im Garten sehr trocken sind. Darunter leiden natürlich die Stauden und Gehölze, sodass immer wieder die vertrockneten Löcher gestopft werden müssen“.

Garten Baumeister Raesfeld

Reichlich Nahrung finden zwischen all der Blumenvielfalt auch Bienen und Hummeln, welche in großer Zahl die stark duftenden Lavendelbüsche regelrecht belagern.

Garten Baumeister Raesfeld

Besonders auch die Blutblutbuche mit Strandkorb sei, wie Baumeister sagt, ein begehrter Platz am Teich zum Relaxen, von wo aus man sich den Teich ansehen und natürlich reingehen kann, um eine Runde zu schwimmen.

Weitere Infos hier:
Garten und Landschaftsbau Baumeister Raesfeld

Garten Baumeister Raesfeld

Viele schöne Bilder – 100 Jahre Imkerverein Raesfeld

Preisverleihung und Bienen hautnah erleben beim Tag der „offenen Gärten“ bei Imker Franz-Josef Löchteken in Raesfeld.

Tolle Bilder rund um die Biene eingereicht von den Kindergartenkinder aus Rae und Erle
Natur im einklang – Bienen aus der Sicht eines Kindes

RAESFELD. Der Imkerverein Raesfeld lud anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums zu einem Besuch im Bienengarten Löchteken am Nettelhof, sowie zur Preisverleihung des Malwettbewerbs im Rahmen der offenen Gartentage am Sonntag ein.

Die Gewinner des Malwettewerbs
Die Gewinner des Malwettbewerbs mit tollen Preisen von der Sparkasse Westmünsterland Raesfeld.

50 Kindergartenkinder setzten sich im Vorfeld künstlerisch mit dem Thema „Bienen und Blüten“ auseinander. Nun warteten sie gespannt darauf, wer das schönste Bild gemalt und somit einen Preis gewonnen hat. „Es sind so viele tolle Bilder dabei und die Resonanz war wirklich gut. Es war nicht einfach, eine Entscheidung zu treffen, welches Bild schön oder weniger schön ist. Daher gibt es, unterteilt in zwei Altersstufen und drei Preiskategorien, gleich mehrere Gewinner“, so Imkerin Hildegard Nießing.

100 Jahre Imker Raesfeld im Garten von Löchteken

Es summte und brummte an jeder Ecke

Die Imkerei in Raesfeld habe eine regelrechte Boom-Phase, wie Franz-Josef Löchteken in seiner Begrüßungsrede betonte. Er konnte zahlreiche Besucher an diesem Tag in seinem Garten voller Wildblumen begrüßen und erklärte ausführlich alles Wissenswerte rund um seine Bienenvölker.

100 Jahre Imker Raesfeld im Garten von Löchteken

Wildblumen geben der Natur etwas zurück

Es summte und brummte an jeder Ecke. Die Blüten waren dicht umlagert von Wildbienen, Hummeln und Honigbienen „In diesem Jahr ist es zwar sehr trocken, aber auch da ist noch Natur, womit wir leben können. Das ist Lebensraum, den wir uns genommen haben. Mit den Wildblumen geben wieder der Natur wieder etwas zurück“, so Löchteken.

Imkernachwuchs Jan
Imkernachwuchs Jan (5 J.) liebt Wildkräuter.

Grüne Glatzen

Die Natur im Gleichgewicht halten sei Aufgabe und Verpflichtung des Menschen. Es sei auch nicht damit getan, wie er betonte, „grüne Glatzen“, sprich eins A gepflegte Rasenflächen anzupflanzen. „Diese sind genauso schlimm wie Schottergärten. Lasst das Gras und die Gräser wachsen, sowie Pflanzen, die bienenfreundlich sind“.

Imkerverein Raesfeld
Wildblumenwiese – Futter für die Bienen.

 Ein Geldgeschenk zum 100-jährigen Geburtstag für den Imkerverein überreichte der stellvertretende Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann. „100 Jahre Imkerverein Raesfeld ist schon von großer Bedeutung und zeigt, dass die Urväter damals schon in Raesfeld die Nähe zur Natur gesucht haben. Die vielen Besucher hier und heute im Garten beweisen auch, dass ihr eine tolle Arbeit gemacht habt und dass euer Fachwissen und Einsatz gefragter ist denn je“.

Stellv. Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann (li.),überreichte Hildegard Nießing und Franz-Josef Löchteken eine Finanzspritze für den Imkerverein von 250 Euro zum 100. Geburtstag.

Im Anschluss nach der Preisverleihung konnten die Mädchen und Jungen die Bienen hautnah erleben. Wer mutig war, durfte die Bienenköniginnen selber mit einem Stift markieren.

Bienenkönigin
Die Kinder durften die Bienenkönigin mit einem Stift farbig markieren.

Nicht nur die Kinder verfolgten aufmerksam das Geschehen. Völlig gefesselt saßen die Erwachsenen vor den Bienenhäusern und beobachten das aufgeregte Hin und Her der Bienen, mit oder ohne Pollen an den Beinen. „Wann bekommt man das schon mal zu sehen“, sagte eine Mutter entzückt, während ihre Kinder an der Wildblumenwiese auf Erkundungstour gingen.

100 Jahre Imkerverein  Raesfeld im Garten von Löchteken

Petra Bosse

Raesfeld – Motorradfahrer rutscht Hinterrad weg

Raesfeld (ots) Leichte Verletzungen hat ein Motorradfahrer am Sonntag bei einem Unfall in Raesfeld erlitten. Das Hinterrad seines Fahrzeugs war weggerutscht, als der 61-Jährige gegen 17.45 Uhr den Kreisverkehr St. Sebastian/Zum Michael durchfuhr. Ein Rettungswagen brachte den Heidener in ein Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden liegt circa bei 2.200 Euro.

Immer weniger Insekten in NRW

54 Libellenarten gibt es in NRW. Davon sind  45 Prozent gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits verschwunden.

(pd). LANUV möchte neuen Monitoringprojektzum Thema „Rückgang von Insekten“ Anzahl und Verbreitung von Insekten in Nordrhein-Westfalen dauerhaft und repräsentativ zu erfassen.

Der Rückgang von Insekten spiegelt sich seit langem in den Roten Listen des Bundes und Nordrhein-Westfalens wieder.

Ameise
Foto: Pixabay

Von den in den Roten Listen Nordrhein-Westfalens behandelten knapp über 3000 Insektenarten gelten 52 Prozent als gefährdet oder ausgestorben.

Von den beispielsweise rund 1.700 Schmetterlingsarten in NRW, inklusive der 145 Tagfalter und Widderchen, sind in der aktuellen Fassung der Roten Liste 55 Prozent gefährdet. Im Vergleich zur Roten Liste von 1999 hat der Anteil gefährdeter Schmetterlingsarten leicht zugenommen. Weitere Beispiele für Insektenarten wären

  • Wildbienen und Wespen: 713 Arten, davon 52 % gefährdet
  • Ameisen: 63 Arten, davon 51 % gefährdet
  • Laufkäfer: 369 Arten, davon 43 % gefährdet
  • Wanzen: 608 Arten, Gefährdungsausmaß derzeit nicht bekannt
  • Heuschrecken: 54 Arten, davon 48 % gefährdet
  • Libellen: 73 Arten, davon 45 % gefährdet

Lavendel für Insekten und gegen EPS

Das genaue Ausmaß für alle anderen der etwa 25.000 Insektenarten in Nordrhein-Westfalen ist weitgehend unbekannt, vor allem da umfassende und standardisierte Untersuchungsprogramme fehlen.

Mit einem neuen Monitoringprojekt zum Thema „Rückgang von Insekten“ soll nun die Basis geschaffen werden, um mittels ausgewählter Artengruppen die Anzahl und Verbreitung von Insekten in Nordrhein-Westfalen dauerhaft und repräsentativ zu erfassen.

Insekten sind mit etwa 25.000 Arten die mit Abstand artenreichste Artengruppe in Nordrhein-Westfalen. Sie umfassen 58 Prozent aller 43.000 landesweit vorkommenden Tier- und Pflanzenarten, beziehungsweise 73 Prozent aller Tierarten.

Der Insektenrückgang wird in den unter der Federführung des LANUV erarbeiteten und herausgegebenen Roten Listen deutlich.

Sichere Informationen zur Bestandssituation (Verbreitung, Bestandsgröße und -entwicklung) liegen für mehr als 3.000 Insektenarten in NRW vor.

Bebauungsplan Binsenweg ab 29. Juli öffentlich

Der Bebauungsplan RA 36 (Binsenweg) für 58 neue Wohnungen in zwölf Mehrfamilienhäuser liegt öffentlich aus.

Raesfeld (pd). Der Planungsausschuss der Gemeinde Raesfeld hat in seiner Sitzung am 28. Januar 2019 gemäß § 2 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen einen Bebauungsplan zur Ausweisung von Wohnbauflächen für das unten dargestellte Plangebiet aufzustellen.

Der Bebauungsplan soll im beschleunigten Verfahren gem. § 13 b BauGB in Verbindung mit § 13 a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt werden.

Der vom Bebauungsplan RA 36 (Binsenweg) betroffene räumliche Geltungsbereich ist in dem nachfolgenden Katasterplanausschnitt dick umrandet dargestellt.

Bebauungsplan Binsenweg Raesfeld
Foto: Gemeinde Raesfeld

Die Entwürfe des Bebauungsplanes RA 36 (Binsenweg) und die dazugehörige Begründung liegen in der Zeit vom 29. Juli 2019 bis einschließlich 06. September 2019 im Rathaus der Gemeinde Raesfeld, Weseler Straße 19, Flur im Obergeschoss vor den Räumen des Bauamtes (Zimmer 113-119), 46348 Raesfeld, zu folgenden Zeiten für jedermann zur Einsichtnahme aus:

montags bis freitags 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr
montags bis mittwochs 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr
donnerstags 14:30 Uhr bis 18:00 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten ist eine Einsichtnahme nach vorheriger Terminabsprache möglich.

Darüber hinaus werden sie während des oben genannten Zeitraumes im Internet auf der Homepage der Gemeinde Raesfeld unter https://www.raesfeld.de/Aufstellung zur Einsichtnahme eingestellt.

Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist beispielsweise schriftlich, per E-Mail (an [email protected]) oder zur Niederschrift zu den vorgenannten Zeiten gegenüber der Gemeinde Raesfeld, Rathaus, Weseler Straße 19, 46348 Raesfeld abgegeben werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können.

Kinder hatten Spaß bei den Ferienspielaktion von St. Martin

Mächtig viel Spaß hatten die 75 Mädchen und Jungen beim Kinderschützenfest am Mittwochnachmittag auf dem Schulhof der Raesfelder Gesamtschule.

Der Pfarreirat von St. Martin hatte ein abwechslungreiches Programm mit zahlreichen Aktivitäten im Rahmen der Ferienspiel-Aktion für alle daheimgebliebenen Kinder auf die Beine gestellt. Im Einsatz waren auch 15 ehrenamtliche Helfer, die tatkräftig Hilfestellung an den einzelnen Ständen leisteten.

Ferienspiele St. martin Kinderschützenfest 2019

Sie halfen zum Beispiel beim Balancieren auf der Slackline, die sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen heiß begehrt war. Am Holzrad war Kreativität angesagt. Hier konnten die Nachwuchs-Handwerker mit einem Gummihammer Figuren aus einem Holzstück schlagen. Auch das Basteln von Papierfliegern kam bei den Kindern gut an.

Kinderschützenfest Ferienspiele Rae

Ziel war es, nach jedem bestandenen Spiel einen Punkt auf der Stempelkarte zu bekommen, um am Ende an der Verlosung teilnehmen zu können. Erwartungsvoll schauten die Kinder auf Edith Liesner vom Pfarreirat, die an der Lostrommel stand und die Gewinner bekanntgab. Ob Plüschtier, Taschenlampe oder Plastikauto – jeder Preis sorgte für fröhliche Gesichter und Applaus bei den Mädchen und Jungen.

Ferienspiele St. martin Kinderschützenfest 2019

Der Höhepunkt der Ferienspielaktion war zum Abschluss die Vogelrute. Seit mehr als 25 Jahren begeistert dieser Wettbewerb die Kinder. Wer holt die Blechdose runter?

Ziel war es, dreimal mit einem nassen Ball die Dose vom Vogel zu werfen. Die Kinder feuerten sich gegenseitig kräftig an. Wer es am Ende schaffte, die Dose von der Stange zu werfen, wurde Kinderschützenkönig beziehungsweise Kinderschützenkönigin.

Petra Bosse

Heimatverein Erle lädt zu Waldspiele ein

Erle. Im Rahmen des Ferienprogramms veranstaltet der Heimatverein Erle am Dienstag, 23. Juli, seine alljährlichen Waldspiele für Kinder von 6-12 Jahren.

Heimatverein-Erle Waldspiele
Archiv: 2012

Um 14.00 Uhr startet die Fahrradtour nach Raesfeld ab dem Erler Heimathaus, Silvesterstraße 5. Vom Parkplatz des Besucher- und Informationszentrums geht es um 14.30 Uhr in den Tiergarten. Zum Abschluss der Spiele gibt es auf dem Waldspielplatz Getränke und Kuchen.

Zurück in Erle sind die Kinder um ca. 18.00 Uhr.

Gelungener Start von „Live und Lecker“ in Raesfeld

Laues Lüftchen, gute Musik mit der Band „Wohnzimmer Soul“ und gemütliche Atmosphäre bei „Live und Lecker“ am Freitagabend in Raesfeld.

Raesfeld. Weniger ist manchmal mehr! Der erste Abend von „Live und Lecker“ am Rathausplatz war ein voller Erfolg. Ohne großen Bühnenaufbau, mit zwei Futterständen, Cocktailbar und Holzbänken ist es den Organisatoren gelungen, die Leute zu begeistern und in die Ortsmitte zu locken.

Live und lecker Raesfeld

Pünktlich um 18 Uhr standen die Besucher auf „der Matte“ und reihten sich am Bierstand in die Schlange ein.

Während Bürgermeister Andreas Grotendorst den Abend nur aus seinem Urlaub im Live-Streaming erleben konnte, hatte sein Stellvertreter Hans-Dieter Strothmann richtig Spaß an dem gelungenen Auftakt. „Wenn ich mich hier so umschaue und den guten Zuspruch der Bürger und Gäste sehe, gleichzeitig verbunden mit dem Wetter und der guten Restauration und Stimmung, dann kann ich nur sagen, toller Start für dieses Event“.

Live und lecker Raesfeld

Live-Musik bei freiem Eintritt

Der chillige Abend, bei freiem Eintritt und direkt vor Haustür lockte nicht nur Raesfelder Bürger an. Selbst Familien mit Kindern nutzten die Gelegenheit für einen Konzertbesuch unter freiem Himmel. Dass es hier keine Pommes gab, störte zwar einige Eltern, aber Hunger musste niemand erleiden. Peter Süthold und André Wachtmeister hatten kleine und leckere Speisen im Angebot, die auf alle Fälle ein guter Ersatz für Pommes waren.

Live und lecker Raesfeld

Und die Band? Sie spielte unplugged auf den Rathaustreppen Hits aus Soul, Pop und Rock mit der genau richtigen Portion Entertainment und die Musiker verstanden es, mit ihren kleinen Geschichten am Rande, die Gäste bestens zu unterhalten.

Zu vorgerückter Stunde war der Rathausplatz proppenvoll bis hin zur Straße. Einige Besucher saßen auf den Mauern oder an den Tischen und schlürften genüsslich an ihren Longdrinks. Allerdings haperte es mit dem Bier.

Live und lecker Raesfeld

Konzept ging auf

Das Team am Bierstand war restlos überfordert. Das sah auch Bernhard Gelking von der Event Confusion Company. „Super Auftakt und ich bin positiv überrascht. Mit so einem großen Andrang gleich am ersten Abend habe ich nicht gerechnet“, so Gelking.

Live und lecker Raesfeld

Sein Konzept, was er sich gemeinsam mit Bürgermeister Grotendorst und Ortsmarketing ausgedacht habe, sei voll aufgegangen. „Und wenn die Leute am Bierstand diesmal länger warten mussten, wird es beim nächsten Mal besser. Ich habe daraus gelernt und werde nächsten Freitag einen zweiten Bierstand aufstellen“.

Live und lecker Raesfeld

„Live und Lecker“ und findet jeden Freitagabend in den Sommerferien statt. Am Freitag, 26.07.2019 spielt die Band „Yendis“ Hits im Country & Western Style.

Zelten in den Ferien mit dem Roten Kreuz Raesfeld

Zeltwochenende für jedermann vom 23. Bis 25. August

Das DRK Raesfeld bietet vom 23.- 25. August 2019 wieder das beliebte Sommerzeltlager für den Jugendrotkreuz-Nachwuchs und alle anderen interessierten Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 15 Jahren an.

Gestartet wird freitagnachmittags gegen 17 Uhr am DRK Haus Weseler Straße 5 mit den Fahrrädern und die Rückfahrt wird am Sonntagmorgen sein. Gezeltet wird dieses Jahr auf dem Fix04 Platz in den DRK Zelten.

Geländespiele und Nachtwanderung

Die Mitfahrenden erwartet ein spannendes Wochenende, an dem neben wilden Geländespielen und einer packenden Nachtwanderung noch viele weitere Highlights auf dem Programm stehen. Versprechen können wir also schon mal eine Riesenportion Spaß und Abenteuer für Alle!

Zeltlager DRK Raesfeld 2019

Auf gar keinen Fall fehlen darf bei einem Zeltlager natürlich das wärmende Lagerfeuer am Abend, auch für ein großes (nicht nur) Fußball-Spielfeld oder Völkerball und zahlreiche Spielgeräte von Turnstange über Badminton-Sets bis hin zu Gruppen-Skiern, ist selbstverständlich gesorgt. Zu kurz kommen aber auch die kreativen Kids nicht, für die sich auch dieses Jahr wieder eine kleine Überraschung ausgedacht wurde.

Anmeldungen und Fragen sind ab sofort möglich unter [email protected], auf unserer Homepage www.drkraesfeld.de oder telefonisch bzw. per Whats app 0178/8284358 bei Marina Brökelschen  

Mediengestalter Digital und Print (m/w/d)

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Stellenbeschreibung

Wir sind ein mittelständisches, innovatives und international agierendes Unternehmen mit Sitz in Raesfeld, das Therapiesysteme für pflegebedürftige und behinderte Menschen herstellt und vertreibt.

Mediengestalter Digital und Print (m/w/d)
in Vollzeit | als Auszubildender

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  • Zusammenarbeit und Unterstützung in einem dynamischen Team
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Ihr Profil:
(Vollzeit)

  • Abgeschlossene Ausbildung zum Mediengestalter
  • Selbstständig
  • Eigeninitiative und Lernbereitschaft
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  • Kenntnisse in der Anwendung von Adobe Cloud (Photshop, InDesign, Illustrator, Acrobate Pro), HTML, CSS, Content-Management-Systeme

Ihr Profil:
(Azubi)

  • Kreativität und Sinn für Ästhetik
  • Zeichnerische Fähigkeiten und räumliches Vorstellungsvermögen
  • Kaufmännisches Denken und organisatorische Fähigkeiten
  • IT-Verständnis
  • Teamfähigkeit
  • Mind. mittlerer Bildungsabschluss

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung und frühestmöglichem Eintrittstermin an [email protected]

Funke Medical AG
Ährenfeld 10
46348 Raesfeld

Tel.: +49-2865-266 93 50
[email protected]
www.funke-medical.de

Über 200 Hektar zusätzliche Blühstreifen

Artenschutz-Aktion des WLV-Kreisverbandes wird sichtbar

(pd). Auf den Feldern im ganzen Kreis Borken brummt und summt es: Wer in diesen Tagen an Feldwegen im Kreisgebiet einen kurzen Stopp einlegt, kann eine Vielzahl an Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und weiteren Insekten beobachten, die sich auf den Feldfrüchten tummeln und hier ihre Nahrung finden. Die Voraussetzung dafür haben die hiesigen Landwirte schon im Frühjahr geschaffen.

Auf über 200 Hektar zusätzlichen Blühflächen im Kreis Borken summt und brummt es im Moment.
Auf über 200 Hektar zusätzlichen Blühflächen im Kreis Borken summt und brummt es im Moment.


Allein mit dem Saatgut, das sie kostenfrei über den WLV-Kreisverband erhalten haben, haben sie auf einer Fläche von zusammen über 200 Hektar bunte Blühmischungen auf ihren Feldern ausgebracht. Umgerechnet ergibt dies eine Länge von über 1400 Kilometern (bei drei Metern Breite).

Inzwischen sind die Streifen zu bunten Farbtupfern in der Landschaft geworden und beinhalten  zum Beispiel Buchweizen, Phacelia, Lein, Koriander und Malve. Diese bieten auch einen Lebensraum für Rebhuhn, Kiebitz, Fasan oder Feldhase. Entlang von Getreide und vor allem Mais verzichten die Landwirte mit diesem Einsatz für den Artenschutz freiwillig und unentgeltlich auf einen Teil ihrer Ernte.

Diese zusätzlich angelegten Blühstreifen sind nicht die einzigen Anstrengungen der hiesigen Landwirte für mehr Biodiversität, betont der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, Ludger Schulze Beiering (Weseke): „Aber die Blühstreifen machen die Bemühungen der Landwirte für den Artenschutz am deutlichsten sichtbar.

Bienen, Hummeln und Co. sind für uns Bauern unverzichtbar, daher haben wir sie ganz besonders im Fokus.“ Das zur Verfügung gestellte Saatgut für die Blühstreifen wurde von der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft speziell für die Bedürfnisse und Gegebenheiten der Region zusammengestellt. An einigen Feldflächen weisen Info-Schilder auf die Blühstreifen und ihren Nutzen hin.

In vielen Ortsverbänden haben sich die Landwirte zur Umsetzung der Aktion zusammengetan. So auch in Velen, wie Frank Ehling vom Ortsverbandsvorstand berichtet: „Bei uns haben sich 13 Landwirte mit insgesamt 3 Hektar beteiligt. Wir haben uns die Arbeit aufgeteilt: Ein Berufskollege hat bei uns für ganz Velen eingesät und ein anderer für Ramsdorf. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir uns für den Artenschutz engagieren.

Am wichtigsten für uns Landwirte ist dabei, dass es unbürokratisch und einfach umzusetzen ist.“ Hier wie auch an anderen Stellen ist neben dem Saatgut des WLV auch welches zum Einsatz gekommen, das der örtliche private und genossenschaftliche Landhandel gespendet hatte. Außerdem hätten einige Berufskollegen auch unabhängig von diesen Aktionen komplett in Eigenregie freiwillige Streifen gesät, so Ehling.

In den letzten Jahren gab es einen stetigen Zuwachs an Blühflächen im Kreis Borken, was auch die Landwirtschaftskammer NRW so bestätigen kann. Vor allem bei den freiwillig und unentgeltlich angelegten Blüh- und Biodiversitätsstreifen konnte die Kammer für den Kreis Borken 2019 nochmal mehr Antragsteller als im bereits erfreulichen Jahr 2018 feststellen, nämlich 503 Landwirte mit zusammen 1057 Flächen (2018: 415 Antragsteller mit 910 Flächen).

Auch bei den mit Fördergeldern bezuschussten mehrjährigen Blühstreifen (etwa im Zuge von Agrarumweltmaßnahmen) gibt es erfreuliche Zuwächse auf 2018 schon über 240 Hektar (Auswertung für 2019 liegt noch nicht vor). Die stellvertretende Kreisstellen-Leiterin, Dr. Ulrike Janßen-Tapken, findet dies angesichts schwieriger Rahmenbedingungen durchaus bemerkenswert: „Daran zeigt sich, dass die Landwirte im Kreis Borken bereit sind, ihren Anteil am Schutz der Artenvielfalt und der Gewässer zu leisten. Und das trotz angespannter Verhältnisse mit hohen Pachtpreisen, niedrigen Erzeugerpreisen in den letzten Jahren und einer komplexen Antragstellung für geförderte Maßnahmen.“

Um die Landwirte bei diesen Anstrengungen zu unterstützen, ist bei der Landwirtschaftskammer eine Stelle für die einzelbetriebliche Biodiversitätsberatung eingerichtet worden, bei der sich Landwirte beraten lassen können. Seit dem Start in 2016 werde dieses gebührenfreie Angebot im Vergleich der Münsterlandkreise am stärksten von Landwirten im Kreis Borken nachgefragt, so Frau Dr. Janßen-Tapken.

Raesfeld – Heimat-Preisträger gesucht!

Ab sofort können sich Raesfelder Vereine und Gruppierungen um den Heimatpreis der Gemeinde Raesfeld bewerben.

Raesfeld (pd). Der Heimat-Preis steht in diesem Jahr unter dem Motto: Raesfeld – Heimat heißt: Vorbild sein. Der mit 5.000 € dotierte Heimatpreis wird vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung im Rahmen des Heimatförderprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen gestiftet.

Laut Beschluss des Rates der Gemeinde Raesfeld kann dieser Preis sowohl in einer Summe als auch in drei Abstufungen vergeben werden.

Interessierte Vereine und Organisationen finden den Bewerbungsvordruck unter www.raesfeld.de. Der Antragsvordruck kann auch telefonisch bei der Gemeinde Raesfeld, Claudia Wiemer, Tel. 02865 955 114 oder per Mail [email protected] angefordert werden.

Arbeitskreis Ehrenamt

Über die Vergabe des Preises und die Gestaltung der Preisverleihung entscheidet im dritten Quartal des Jahres der Rat der Gemeinde Raesfeld nach Vorberatung durch den Arbeitskreis Ehrenamt. Der (erste) Preisträger des Heimat-Preises Raesfeld nimmt im Anschluss auch am Landeswettbewerb aller kommunalen Heimat-Preis-Träger teil.

Öffentlichkeit erleb- oder nutzbar

Bewerben können sich ehrenamtliche Engagements oder Projekte, die in Raesfeld stattfinden und bereits umgesetzt sind oder bis zum Ende des Jahres umgesetzt werden können. Die Projekte müssen für die Öffentlichkeit erleb- oder nutzbar sein. Das gilt auch für Projekte, die der Attraktivitätssteigerung öffentlicher Anlagen oder Gebäude in der Gemeinde Raesfeld dienen.

Förderfähig sind zudem Engagements, die dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, der Integration von Neubürgern dienen oder für Kinder und Jugendliche gedacht sind.

Die Aspekte Innovationspotenzial, Klimaschutz, Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit können bei der Bewertung ebenso berücksichtigt werden.

Bewerbungsschluss für den Heimatpreis ist der 30. September 2019.

Tennis TSV Raesfeld Gemeindemeisterschaft 2019

Veranstalter und Ausrichter: TSV Raesfeld e.V.

TA Termin: Vorrunde: 24.07.2019 – 11.10.2019
Finalrunde: Samstag, 12.10.2019 Platzanlage: Westerlandwehr 38, 46348 Raesfeld
Konkurrenz: Herreneinzel A Herreneinzel B / ab 50 Jahre (Ein Wettbewerb) Herreneinzel Hobby (Anfänger) Herrendoppel Dameneinzel , Dameneinzel Hobby (Anfänger), Damendoppel Mixed, Inklusive B-Runde für die Verlierer der 1. Runde bei entsprechender Teilnehmerzahl.

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, einzelne Konkurrenzen zusammenzulegen
Teilnehmer: Mitglieder TSV Raesfeld bzw. Eintracht Erle Einwohner der Gemeinde Raesfeld-Erle
Turnierleitung: Fabian Hellmig
[email protected], 0151/17215736
Anmeldung: Per E-Mail (Name, Mobil-Nr. und E-Mail-Adresse) Meldeschluss: 22.07.2019
Auslosung: 23.07.2019, 20:00 Uhr

Live und Lecker – Start mit der Band „Wohnzimmer Soul“

Der Sommer in Raesfeld wird  „Live und Lecker“ -Der Startschuss fällt am Freitag um 18 Uhr am Rathaus.

Und genau so heißt auch die neue Veranstaltungsreihe, die im Rahmen des „Raesfelder Kultur – Sommers“ von der „Confusion Event Company“ und in enger Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld e.V. und der Gemeinde Raesfeld kreiert wurde.

Live und Lecker Raesfeld erleben 2019

Los geht’s am ersten Freitagabend in den Sommerferien, dem 19. Juli 2019 von

18 bis 22 Uhr mit „Wohnzimmer Soul“. Dann wird der Rathausplatz im Herzen von Raesfeld für eine „musikalische Reise“ hergerichtet. Für das leibliche Wohl sorgen am Freitag der Hof Süthold und Catering Wachtmeister aus Raesfeld, eine Cocktailbar mit 30 verschiedenen klassischen und exotischen Cocktails und die obligatorische Biertheke mit erweitertem Longdrink Angebot.

Rathaustreppe ist die Bühne

Als Bühne dienen die Rathaustreppen unter den Arkaden. Von hier aus bieten an den „Ferienfreitagen“ sechs verschiedene Bands jeweils vier Stunden lang ausgewählte und erstklassige Livemusik.

 „Wohnzimmer Soul“ ist Live-Musik und Entertainment pur!

Sie spielen altbekannte Hits in völlig neuem Gewand, reduziert auf ein Minimum an Instrumenten. Im Repertoire der charismatischen Musiker befinden sich Titel aus den Charts, fast Vergessenes und Klassiker von Morgen. Solide Gitarrenarbeit und Gesang verstehen sich von selbst.

Und das alles bei freiem Eintritt!

Möglich geworden ist das Event nur durch die Unterstützung verschiedener Raesfelder Unternehmen – ein herzliches Dankeschön an:

Pass Möbelbau GmbH • Sparkasse Westmünsterland • Stadtwerke Borken •

Provinzial Versicherung Bleker & Schulte-Terhart OHG • Volksbank Erle eG • Autohaus Josef Gudel GmbH & Co.KG • Fahrschule Strothmann GbR • Bäckerei Spangemacher • Autohaus Ebbing GmbH & Co.KG • Volksbank Raesfeld eG •

„Wir danken den Sponsoren, denn mit dieser Veranstaltung können wir den RaesfelderInnen einen unterhaltsamen Sommer bieten und unsere Gemeinde auch in den Ferien als attraktiven Standort anbieten“, erläuterte Diana Brömmel, Vorsitzende des OMR. „Nicht nur unsere Märkte locken die Menschen nach Raesfeld, jetzt kann es auch unsere Aktion „Live & Lecker“.

Weitere Termine zu „Live & Lecker“

Freitag, 19.07.2019 „Wohnzimmer Soul“      – akustisch, tanzbar, verrückt und mitreißend

Freitag, 26.07.2019 „Yendis“                         – Hits im Country & Western Style

Freitag, 02.08.2019 „Opa kommt“                – 60er und 70er Classic Rock pur

Freitag, 09.08.2019 „Pils’n Buam“                – zünftige junge Blasmusik

Freitag, 16.08.2019 „Buddy & Soul“             – Musik mit Charme & Witz

Freitag, 23.08.2019 Thirty Toes                    – Finale mit den „Musketieren der Akustikmusik“

Projekt Herzsicherheit in der Gemeinde – Sponsoren gesucht

AED-Gerät (Defibrillator) – Projekt der Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer

(pd). Das gemeinsame Projekt von Bürgerstiftung und DRK-Ortsverein Raesfeld für mehr Herzsicherheit ist zwischenzeitlich angelaufen.

In einer Info-Veranstaltung wurde den interessierten Unternehmen von Mitarbeitern eines Herstellers für Medizintechnik unterschiedliche Geräte vorgestellt.

Defribrillator für Raesfeld
Fotos: Bosse

Michael Weddeling vom DRK Raesfeld und Jürgen Wachtmeister von der Stiftung stellten die Wichtigkeit der Anschaffung entsprechender Geräte dar. Betroffene haben meist nur eine Chance, wenn sofort mit der Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-Gerät, sprich Defibrillator, zum Einsatz kommt.

Defribrillator für Raesfeld

An Hand eines solchen Gerätes wurde den Teilnehmern von Mitgliedern des DRK exemplarisch eine Herz-Lungen-Wiederbelebung vorgeführt.

Damit die Anschaffung entsprechender Geräte realisiert werden kann und die Gemeinde flächendeckend herzsicher wird, soll die Finanzierung über Spenden erfolgen. Die Anschaffung der Geräte wird dann die Stiftung übernehmen.

Defribrillator für Raesfeld

Als Standorte sind Firmen und öffentlich zugängliche Plätze vorgesehen. Nach Aussage von Michael Weddeling bietet das DRK für die Mitarbeiter der Unternehmen, die ein Gerät installiert haben, Schulungen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung an.

Ansprechpartner für dieses Projekt sind Jürgen Wachtmeister Tel. Nr. 0170 5600872 und Michael Weddeling Tel. Nr. 02865 9575-0 oder per Mail an [email protected].  

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