Zu einem schweren Unfall kam es am Sonntagnachmittag um 13:17 Uhr auf dem Dorstener Postweg, Höhe Pohlschlatt.

Hierbei wurde eine 16-jährige Erlerin schwer verletzt. Sie übersah beim Überqueren der Marbecker Straße den PKW eines 29-jährigen Borkener, der aus Richtung Raesfeld kam.

Unfall Dorstener Postweg Raesfeld-Marbeck
Foto: Petra Bosse

Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge in den Graben geschleudert, wobei sich die Klein-Wagenfahrerin (45 km/h) schwer verletzte. Die Feuerwehr musste die Fahrerin aus ihrem völlig deformierten Fahrzeug befreien.

Unfall Raesfeld Dorstener Postweg
Foto: Feuerwehr Raesfeld

Aufgrund der Einsatzstelle in dem Aussenbereich der angrenzenden Gemeindegebiete Raesfeld, Borken und Heiden, wurden von der Kreisleitstelle alle drei Feuerwehren alarmiert.

Die Feuerwehr Raesfeld traf als erstes an der Einsatzstelle ein und führte mit dem HLF20 die technische Rettung durch, der TLF3000 übernahm die Sicherstellung des Brandschutzes an der Einsatzstelle.

Nachdem die verunfallte Person war, wurde sie dem Rettungsdienst der Feuerwehr Borken übergeben. Es wurde zum Transport der verunfallten Personen ein Rettungshubschrauber beordert.

Unfall Raesfeld Dorstener Postweg
Foto: Feuerwehr

Hiernach konnte die Feuerwehr Raesfeld nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr Borken, die Einsatzstelle an die Feuerwehr Borken übergeben, da diese sich in ihren Zuständigkeitsbereich befand. 

Schwerer Unfall Feuerwehr Raesfeld
Foto: Feuerwehr Raesfeld

Zur Erklärung: Warum wurden drei Feuerwehren alarmiert (?)

Dazu teilt André Szczesny, Leiter der Feuer Raesfeld mit: Um einen möglichst schnellen Einsatzerfolg zu erzielen, haben die Feuerwehren der angrenzenden Städte und Gemeinden eine Vereinbarung im Rendezvous System, um zu den Einsatzstellen zu fahren. „Ziel ist es, einen möglichst schnellen Einsatzerfolg zu erzielen. Dieses hat sich schon bei einigen Einsätzen, gerade im Bereich vom Grenzgebiet Marbeck/Raesfeld als sehr erfolgreich herausgestellt“, so Szczesny. .

Gegen 14:05 Uhr konnten die 24 Einsatzkräfte den Einsatzort wieder verlassen.

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