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Gemeinde Raesfeld – Stellenausschreibungen

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Wenn Sie an der Entwicklung der Gemeinde Raesfeld mitarbeiten möchten, bewerben Sie sich gerne. Wir kommen dann bei Bedarf auf Ihre Bewerbung zurück. Bitte beachte Sie, dass Sie keine Bewerbungsmappen benutzen. Eine einfache Klarsichthülle erleichtert uns die Arbeit.

Stellenbeschreibungen


Mitarbeiter (m/w/d) für die Personalverwaltung

Die Gemeinde Raesfeld im Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland (ca. 11.000 Einwohner) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Mitarbeiter (m/w/d) für die Personalverwaltung.

Zur Verstärkung unseres Teams im Sachgebiet Allgemeine Verwaltung (insbesondere Haupt- und Personalamt) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Mitarbeiter (m/w/d) für die Personalverwaltung in Vollzeit.

Zu Ihren Aufgaben gehören unter anderem…

  • Bearbeitung von Personalangelegenheiten (Arbeitsvertragsgestaltung, Zahlbarmachung der Löhne und Gehälter, Zeiterfassung etc.)
  • Betreuung der Auszubildenden und Praktikanten
  • Reisekostenabrechnungen, Dienstreiseanträge
  • Zusammenarbeit mit der Beihilfekasse und der Unfallkasse
  • Zusammenarbeit mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit und dem Betriebsarzt
  • Versicherungsangelegenheiten
  • Beschaffung u.a. von Bürobedarf und Literatur
  • Regelung der Nutzung gemeindeeigener Gebäude durch Dritte einschl. Schlüsselverwaltung

Wir erwarten von Ihnen…

  • eine abgeschlossene Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d) bzw. den Verwaltungslehrgang I oder eine vergleichbare Ausbildung
  • selbstständiges und eigenverwantwortliches Arbeiten
  • Flexibilität bei der Gestaltung Ihrer Arbeitszeit sowie die Bereitschaft auch außerhalb der üblichen Arbeitszeit Dienst zu leisten 
  • gutes und sicheres Auftreten mit den dazu notwendigen kommunikativen Fähigkeiten

Wir bieten Ihnen…

  • eine Vollzeitstelle mit einer Vergütung nach Entgeltgruppe 8 TVöD-V mit Aufstiegsmöglichkeiten
  • einen interessanten und vielfältigen Arbeitsplatz in einer zukunfts- und dienstleistungsorientierten Verwaltung
  • gute Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • die Mitarbeit in einem engagiertem Team

Wir haben Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen, insbesondere zu unseren Erwartungen. Diese senden Sie bitte zusätzlich mit dem hier zum Download stehenden Bewerbungsbogen in einer PDF-Datei an [email protected]. Bewerbungsschluss ist der 4. August 2019

Als Betreff Ihrer E-Mail geben Sie bitte folgende Daten an: „Bewerbung Mitarbeiter Personalverwaltung (m/w/d), Name, Vorname“

Bewerbungsbogen Mitarbeiter (m/w/d) Personalverwaltung (19 KB)

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Jörg Heselhaus (Tel.: 02865 955-111) zur Verfügung.


Facharbeiter (m/w/d) für den Baubetriebshof

Die Gemeinde Raesfeld im Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland (ca. 11.000 Einwohner) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Facharbeiter (m/w/d) für den Baubetriebshof.

Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere…

  • Unterhaltung und Instandsetzung der gemeindlichen Straßen, Wege, Spiel- und Bolzplätze
  • Pflege von Grünflächen einschl. Gehölz- und Baumschnitt
  • Winterdienst auf gemeindlichen Straßen, Wegen und Plätzen

Wir erwarten von Ihnen…

  • abgeschlossene Berufsausbildung als Gärtner der Fachrichtung in den Garten- und Landschaftsbau, Baumschule oder Zierpflanzenbau oder Berufsausbildung in der Forstwirtschaft
  • Berufserfahrung in der Pflege von Grünanlagen und Baumkronen
  • Bereitschaft zum Arbeiten im Hubarbeitskorb und auf der Hubarbeitsbühne
  • handwerkliches Geschick
  • Teamfähigkeit, Flexibilität
  • selbständiges, eigenverantwortliches Arbeiten
  • Übernahme von Bereitschaftsdiensten, insbesondere im Winterdienst
  • Erreichbarkeit des Bauhofes vom Wohnsitz innerhalb von max. 20 Minuten
  • Führerschein mind. Klasse B / BE

Wir bieten…

  • ein unbefristetes Vollzeit-Arbeitsverhältnis (zurzeit 39 Wochenstunden)
  • abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeiten
  • leistungsgerechte Bezahlung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) einschließlich üblicher Sozialleistungen (z.B. betriebliche Altersvorsorge) und Zuschlägen und Zulagen (z.B. für Winterdienst, Rufbereitschaftszeiten)

Wir haben Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen (Angaben zu unseren Erwartungen, Lebenslauf, (Arbeits-)Zeugnisse, etc.). Diese senden Sie bitte zusätzlich mit dem hier zum Download stehenden Bewerbungsbogen bis zum 4. August 2019 an folgende Adresse:

Gemeinde Raesfeld
Weseler Straße 19
46348 Raesfeld

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung ohne Bewerbungsmappe ein.

Alternativ können Sie uns Ihre Bewerbung auch per E-Mail an [email protected] senden. Als Betreff Ihrer E-Mail geben Sie bitte folgende Daten an: „Bewerbung Facharbeiter für den Baubetriebshof (m/w/d), Name, Vorname“

Bewerbungsbogen Facharbeiter (m/w/d) für den Baubetriebshof (18 KB)

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Jörg Heselhaus (Tel.: 02865 955-111) zur Verfügung.


Ausbildungsstelle zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)

Die Gemeinde Raesfeld im Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland (ca. 11.000 Einwohner) sucht zum 01.08.2020 einen Auszubildenden zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d).

Wir bieten Ihnen…

  • interessante und abwechslungsreche Aufgaben
  • ein kollegiales Team
  • flexible Arbeitszeiten
  • eine betriebliche Zusatzversorgung
  • Weiterbildungsmöglichkeiten

Wir erwarten von Ihnen…

  • mindestens die Fachoberschulreife
  • gute Deutschkenntnisse
  • verantwortungsvolles und gewissenhaftes Arbeiten
  • Lern- und Leistungsbereitschaft
  • höfliches und freundliches Auftreten

Ausbildungsvergütung

  1. Ausbildungsjahr: 1.018,26 €
  2. Ausbildungsjahr: 1.068,20 €
  3. Ausbildungsjahr: 1.114,02 €

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit Lebenslauf und den letzten beiden Zeugnissen. Diese senden Sie bitte mit dem hier zum Download stehenden Bewerbungsbogen bis zum 4. August an [email protected].

Als Betreff Ihrer E-Mail geben Sie bitte folgende Daten an: „Bewerbung Ausbildungsstelle zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d), Name, Vorname“

Bewerbungsbogen Ausbildungsstelle zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d) (17 KB)

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Jörg Heselhaus (Tel.: 02865 955-111) zur Verfügung.


Schlendern und Schmökern Büchermarkt Raesfeld

Der größte Büchermarkt in NRW

Raesfeld. Im historischen Ambiente öffnet der Büchermarkt von Raesfeld am Sonntag, 11. August, von 11 bis 18 Uhr seine Pforten: „Es ist der größte in Nordrhein-Westfalen“, sagt Rainer Heeke aus der Bücherstadt Bredevoort. Der größte neben dem Büchermarkt auf der Kö in Düsseldorf.

Büchermarkt Raesfeld 2019
Erlebnis Büchermarkt Raesfeld 2019: Stephanie Grohn, Hans Brune, Rainer Heeke und Diana Brömmel (v. 9.).

Der Organisator ist selbst Antiquar und hat eine Rarität mitgebracht: Einen alten Atlas aus dem Jahr 1845. Seinen neuen Lieblingsfund stellt er auf dem 14. Büchermarkt für neugierige Entdecker alter Schätzchen aus.

Das Repertoire bietet eine hohe Qualität für Sammler wie auch Leseratten. Vom spannenden Krimi bis hin zur neuen Literatur: für jeden Geschmack ist sicher ein alter, neuer Schatz dabei.

74 Aussteller

Mittlerweile hat die Branche ein Problem: Antiquare finden kaum jüngeren Nachwuchs, der sich für antiquarische Bücher interessiert. „Es gab immer mal solche und solche Zeiten.

Das ändert sich auch wieder“, hofft Heek. Doch noch zeigen 74 Aussteller ihre alten Schätzchen: „Es gibt immer wieder Anfragen – und wir haben eine Warteliste“, sagt Heek.Besucher können entspannt über den Markt schlendern und schmökern.

Musikalische Untermalung

Ein Salonorchester, genauer ein Balalaika-Trio aus Weißrussland, spielt hochvirtuose Musik mit Bass, Balalaika und Akkordeon. So hat das Trio in St. Petersburg studiert und sorgt gekonnt für musikalische Untermalung.

Eine weitere Besonderheit: Antiquar und Aussteller Peter Schauerte-Lüke hat neben seiner Leidenschaft für Bücher auch einen Faible für das Schattentheater.

Kurze Aufführungen

So bringt der Schattentheaterspieler- und Regisseur ein Repertoire seiner Figuren mit, baut sie auf dem Markt auf und präsentiert kurze Aufführungen. Angefangen bei der klassischen Oper bis hin zu Goethes Faust. Ort hierfür ist der Sterndeuterturm.

Für Kinder gibt es ein ganz besonderes Highlight. Autorin Annette Langen liest ihnen um 11 Uhr im Rittersaal Geschichten von Felix, dem Hasen, vor.

Büchermarkt Schloss Raesfeld
Foto: Archiv P. Bosse

Kinder an Bücher heranführen

Die beliebte Kinderbuchreihe der Autorin wird 25 Jahre alt und hat schon viele Generationen begleitet. Sie konnte dank der Unterstützung vom Coppenrath-Verlag gewonnen werden. „Mit der Lesung wollen wir Kinder an Bücher heranführen“, erläutert Diana Brömmel vom Ortsmarketing Raesfeld.

Sie betont, dass der Büchermarkt in diesem Jahr offener gestaltet wird. „Wir haben nicht mehr Stände, aber haben alles ein wenig aufgelockert“, sagt sie. So werden die Fluchtwege größer sein, damit im Fall der Fälle die Rettungsfahrzeuge besser hindurchkommen können.

Händlerfrühstück

Alleinstellungsmerkmal des Marktes ist wohl das Händlerfrühstück, zu dem der Heimatverein Raesfeld von 7 bis 11 Uhr einlädt. Hier gibt’s diesmal frische Brötchen statt Kuchen.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass das Wetter stimmt: „Mit der Hitze werden wir fertig. Regen is dat Grausen“, meint Brömmel weiter. Vor allem für antiquarische Bücher.

Historische Schätze

Seit Jahren erweist sich der Büchermarkt als Publikumsmagnet. Zum 14. Mal lädt er am Sonntag, 11. August, von 11 bis 18 Uhr zum Schloss Raesfeld ein – und wird historische Schätze offenbaren.

Vom Buchbinder, der sein Handwerk präsentiert bis hin zur alten Münze. Doch nicht zuletzt macht es auch die Akademie Schloss Raesfeld möglich, die den Organisatoren den Platz für den Markt zur Verfügung stellt: „Ein dickes Dankeschön“, sind sie sich einig.

Klassikkonzert im Baumarkt auf hohen Niveau

Klaus Friedrich, Präsident des Rotary Clubs Lippe-Issel, freut sich darauf, wiederum einen Spendenbeitrag zur Verfügung stellen zu können.

Hamminkeln (pd). Bereits zum sechsten Mal veranstaltet der Rotary Club Lippe-Issel mit Mitgliedern in den Gemeinden Hamminkeln, Hünxe, Raesfeld und Schermbeck und auch Wesel ein Klassikkonzert im Baumarkt in Zusammenarbeit mit der Konzertagentur musik:landschaft Westfalen unter seinem Intendanten Dirk Klapsing.

Im Rahmen einer Festival-Reihe spielt das „Junge Tonkünstler Orchester“ unter der Leitung von Hannes Krämer am Samstag, den 3. August um 20 Uhr im Bauzentrum Borgers in Hamminkeln. Solist des Abends ist der vielfach ausgezeichnete Oboist Philippe Tondre.

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Foto vom Konzert im Hochregallager 2018

Oboist Philippe Tondre

In der außergewöhnlichen Kulisse des Hochregallagers im Bauzentrum Borgers in Hamminkeln werden die jungen Musiker sowie der Oboist Philippe Tondre ihr außergewöhnliches Können unter Beweis stellen. Der Dirigent Hannes Krämer ist ein gefragter Gast bei zahlreichen namhaften Orchestern im In- und Ausland.

Seine Begeisterung für junge Musiker führte zu einer seit Jahren bestehenden Zusammenarbeit mit der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Bundesjugendorchester und ist unter anderem auch der Grund dafür, warum er gerne das Dirigat des „Junge Tonkünstler Orchester“ übernommen hat.

Besonderheit

Auf dem Programm stehen neben der Ouvertüre zu Coriolan von Ludwig van Beethoven die „Schottische Sinfonie“ von Felix Mendelsohn sowie das Oboenkonzert von Richard Strauss, das hier aufgrund seiner Besonderheit vorgestellt wird.

Eine unendlich dahin fließende Melodie, eine heitere Idylle, sommerlich warm, eine Ahnung von Herbst durchströmt dieses Werk. Die Welt des Komponisten war in Schutt und Asche gefallen, als im Sommer 1945 aus seiner Feder diese unendliche Melodie floss.

Vielleicht hatte Richard Strauss nichts Besseres zu tun im Sommer 1945. Als „Handgelenksübung“, „um die Langeweile müßiger Stunden zu vertreiben, da man nicht den ganzen Tag Skat spielen kann“ entstand eines der wichtigsten Werke für Oboe: das Konzert für Oboe und kleines Orchester. Ein durch und durch kammermusikalisches Werk, voller Heiterkeit und Reminiszenzen an das Lebenswerk eines großen Komponisten. Eine Rückschau in drei Sätzen. Die sind ohne Unterbrechung eng miteinander verwoben, eine Szene folgt auf die nächste. Ein dankbares Werk, ein gnadenloses Werk für den Solisten.

Gleich zu Anfang ein unendlicher Gesang. Das bedeutet: eineinhalb Seiten in der Oboenstimme ohne Pause zum Luftholen. Das geht nur mit der sog Zirkuläratmung. Der Trick geht so: Atmen, während man spielt. Unhörbar. Diese beiden ersten Seiten gehören zum Schwierigsten und Anstrengendsten, was es im normalen Repertoire für einen Oboisten gibt.

Strauss‘ Opern, alle symphonischen Dichtungen klingen irgendwie an in dem Konzert, geschrumpft aufs Kleinformat, farbig fein gezeichnet. Spätsommer, eine Ahnung von Herbst. Im zweiten Satz des Konzerts – da erklingt so eine Herbstmelodie, schlicht, einfach, ergreifend. Farbspiel mit Oboe, Klarinette, Hörnern und Streichern. Am Ende des zweiten Satzes konzentriert sich alles, die ganze Musik von Richard Strauss. Es ist das Feinste, was er jemals komponiert hat, einfach geschrieben und doch in höchster Vollendung.

Im letzten Satz des Konzerts scheint noch einmal die unbekümmerte Heiterkeit früherer Jahre auf. Sprunghaft schlüpft die Oboe von einer Rolle in die nächste, den ganzen Schalk in der Stimme – wie Till Eulenspiegel. Am Ende schließlich eine Anklänge an die untergegangene Welt des Walzers, letzter Abschiedsgruß im Sechsachteltakt. Wie aus weiter Ferne – Klänge wie beim „Rosenkavalier“. Und Till Eulenspiegel macht sich aus dem Staub. Mit einem Augenzwinkern.

Außergewöhnlicher Konzertabend

Die Zuschauer können sich auf einen außergewöhnlichen Konzertabend freuen.

Nicht zuletzt dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten. „In Zeiten knapper Kulturetats bekommt das ‚Private Sponsorship‘ einen immer wichtigeren Stellenwert. Wir freuen uns sehr, dass uns das Bauzentrum Borgers in Hamminkeln einen solch außergewöhnlichen Konzertort zur Verfügung stellt und wir darüber hinaus Unterstützung durch die Unternehmen ,van Nahmen‘, ,Hetkamp Einrichten Mode und mehr‘, ,benevit van Clewe‘, ,Fengels exklusive Außenanlagen‘ sowie ,Bors mein Bäcker‘ erhalten“, erläutert Klapsing die Notwendigkeit des finanziellen Engagements der Privatwirtschaft für das Zustandekommen des Konzertes in Hamminkeln.

Rotary-Club-präsident-Klaus-Friedrich
Foto (v.l.n.r.): Hermann Borgers, Bauzentrum Borgers, Klaus Friedrich, Präsident Rotary Club Lippe-Issel, Christian Reichelt, Sekretär RC . Foto: Rotary Club

Spendenbeitrag für die GAGU-Zwergenhilfe

Klaus Friedrich, Präsident des Rotary Clubs Lippe-Issel, freut sich darauf, wiederum einen Spendenbeitrag zur Verfügung stellen zu können. „In diesem Jahr werden wir auch mit den Erträgen aus dem Baumarktkonzert unser Projekt der GAGU-Zwergenhilfe weiter unterstützen können. Beim Aufbau einer Krankenstation in Sierra Leone in Afrika sind wir in den letzten Monaten schon deutlich weitergekommen.“

Karten für das Konzert am 3. August  um 20 Uhr gibt es im Vorverkauf zum Preis von 45 Euro (Kategorie A) beziehungsweise 35 Euro (Kategorie B) bei Lotto Biggel, im Bauzentrum Borgers sowie über die Ticket-Hotline 02861/7038586 und

via E-Mail an: [email protected]

Das komplette Festival-Programm der „musik:landschaft westfalen“ ist im Internet unter www.musiklandschaftwestfalen.de abrufbar.

Erle – Gestohlenes Auto startete nicht

Zwei Jugendliche festgenommen

Erle. (ots) Mit einem gestohlenen Fahrzeug sind zwei Jugendliche am Samstag in Raesfeld aufgefallen:

Zeugen hatten bemerkt, dass die beiden am späten Nachmittag versucht hatten, auf der Lena-Nüssing-Straße ein Fahrzeug durch Anschieben in Gang zu bringen.

Bei der Überprüfung durch die Polizei stellte sich heraus, dass der Wagen am gleichen Tag in Dorsten-Rhade gestohlen worden war.

Festnahme auf der Silvesterstraße

Die Beamten entdeckten die beiden Jugendlichen, einen 15 Jahre alten Raesfelder und einen ebenfalls 15-jährigen Dorstener, wenig später auf der Silvesterstraße und nahmen sie vorläufig fest.

Sie wurden nach den Vernehmungen in die Obhut ihrer Sorgeberechtigten entlassen.

Erle – Einbrecher scheitert an Terrassentür

Erle (ots) In der Nacht zum Freitag versuchte ein noch unbekannter Täter auf der Lammersmannstraße die Terrassentür eines Wohnhauses aufzuhebeln.

Vergeblich, die Terrassentür wurde zwar beschädigt, der oder die Einbrecher gelangten aber nicht in das Haus.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861) 9000.

Größerer Bierstand bei Live und lecker

Zweites Open Air auf dem Rathausplatz mit Hits im Country und Western Style und der Band „Yendis“

Raesfeld. Mit einem größeren Bierstand und einer neuen Anordnung der Futterstände ging Live und Lecker am Freitagabend in die zweite Runde.

Live und lecker Raesfeld 2019 (

Die Party-Band „Yendis“ spielte alt bekannte Hits, angefangen von ZZ Top bis hin zu AC/DC und gab diesen mit ihren Country-Instrumenten einen völlig neuen Klang.

Ohne großen Bühnenaufbau, mit zwei Futterständen, Cocktailbar und Holzbänken ist es erneut gelungen, die Leute zu begeistern und in den Abendstunden in die Ortsmitte zu locken.

Live und lecker Raesfeld 2019 (
Gut gelaunt bei live und lecker: Rupert Koller und Martin Tesing (r.).

Aus den Fehlern der ersten Veranstaltung gelernt hat Bernhard Gelking von der Event Confusion Company. An dem doppelt so großen Bierstand gab es kein Anstehen mehr, und durch die Verlagerung der Futterstände in den Außenbereich des Rathausplatzes, schaffte Gelking mehr Raum für die Gäste zum Sitzen und Stehen.

Live und lecker Raesfeld 2019 (

Waren um 18 Uhr noch weniger Besucher als beim ersten Mal vor Ort, zeigte sich der erste Beigeordnete der Gemeinde Martin Tesing optimistisch. Er war sich sicher, dass es noch voller wird. Und in der Tat. Gegen 19 Uhr füllte sich der Platz, sehr zur Freude von Tesing. „Ist doch klasse, dass dieses Event so gut von der Bevölkerung angenommen wird“.

Live und lecker Raesfeld 2019 (

Weiter geht es bei „Life & Lecker“ am Freitag, 2. August von 18 bis 22 Uhr und der Band „Opa kommt“. Sie spielen 60er und 70er Classie Rock pur.

Petra Bosse

Ruhige Spiele – kfd Ferienspielaktion bei großer Hitze

Rund 65 Jungen und Mädchen haben am Mittwoch an der Ferienspielaktion auf dem Schulhof der Gesamtschule in Raesfeld teilgenommen – trotz der Hitze.

RAESFELD. Bei der Ferienspielaktion in der Gemeinde Raesfeld hat es am Mittwoch auf dem Schulhof der Gesamtschule ein Spieleangebot gegeben. Allerdings in einer abgespeckten Version, sagte Martha Eming, die Teamsprecherin der kfd Raesfeld. Bei deren Sommerspielaktion lebten alte Spiele wieder auf.

kfd Raesfeld-Ferienspielaktion 2019
Foto: Johanna re. und Sarah hatten Spaß und webten bunte Körbchen.

Rund 65 Jungen und Mädchen kamen trotz der hochsommerlichen Temperaturen auf den Pausenhof.

„Bewegungsspiele wie Seilchenspringen oder Gummi-Twist haben wir wegen der hohen Temperaturen abgesagt. Wir begrenzen uns auf das, was wenig Bewegung braucht“, so Eming.

So konnten sich die Mädchen und Jungen mit Körbchenflechten, Faltarbeiten, bei Murmel- oder Fadenspielen in der Hitze beschäftigen. Sie hatten dabei ihren Spaß.

Norbert Hegemann schließt seine Landfleischerei

Nach 28 Jahren Landfleischerei schließt Norbert Hegemann schweren Herzens sein Geschäft, teilt Norbert Hegemann mit.

Am Dienstag, den 30.07.2019, findet der letzte Verkaufstag mit einem Räumungsverkauf statt.

Schermbeck. „Nach 28 Jahren Landfleischerei Norbert Hegemann schließe ich schweren Herzens meinen Laden. Am 01.08.2019 eröffnet mein Nachfolger, Hofladen Slütter, wieder das Geschäft“.

Fachpersonalmangel in der Produktion (alles eigene Herstellung), private Krankenkasse und hohe Auflagen mit Unmengen an Bürokratie haben mich dazu gezwungen, die Tür zu schließen.

Landfleischerei Hegemann schließt in Schermbeck

Nach einer bewegten Zeit über Hausschlachtungen (Lohnschlachtungen für Landwirte), legte ich von Anfang an 1991 den Schwerpunkt auf Grillfleisch.

Ich war damals der Erste, der mageres Fleisch zum Grillen anbot (bin noch von Kollegen verspottet worden, sie sagten, dass es zum Grillen nicht geeignet sei, nur Bauch, Nacken, dicke Rippe und Holzfällerscheiben könne man grillen).

Dass ich richtig lag, zeigt sich aber heute, weil mehr mageres Fleisch (Hähnchenschnitzel, Rückensteaks) gegrillt wird als fetteres Fleisch.

Erfinder des Käsegriller

Ich habe die Käsegriller erfunden. Ich kann mich noch erinnern, als ich die ersten Käsegriller zum Grillen mitbrachte. Einer nahm sich die Wurst vom Grill, biss rein und der Käse spritzte raus, er warf sie weit weg und rief „Iih, Eiterwurst!“

Dann folgten über Jahre der gut besuchte Bauermarkt auf meinen Hof. Die Erfindung der Grillfleischautomaten, bis zum Schluss der Einstieg in Neulandfleisch.

Nur ich und meine Familie blieben dabei auf der Strecke. Wir hatten noch nie „richtig“ Urlaub (mehr als vier Tage) und ich musste meistens auch sonntags arbeiten.

So kann es nicht weiter gehen, da ich 50 Jahre alt geworden bin und nicht abschätzen kann, wie lange ich es noch so durchhalten kann.

Als der Kreis Recklinghausen mir nun eine Ausbildung zum amtlichen Fachassistent Fleischkontrolle anbot, zögerte ich nicht lange und nahm die neue Herausforderung an.

Recht herzlich möchte ich mich bei meinen Kunden bedanken, die mir über so viele Jahre die Treue gehalten haben: Ich habe immer alles dafür getan, Spitzenprodukte herzustellen und zu verkaufen.“

Ihr Fleischermeister Norbert Hegemann

Der Erler Femeiche geht es gut

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Kälte, Hitze und Trockenheit – Die historische Erler Femeiche steht in vollem Grün

ERLE. „Der Erler Femeiche geht es gut“, sagt Norbert Stuff von der unteren Naturschutzbehörde des Kreises Borken.

Es ist bereits der zweite trockene und heiße Sommer, mit dem die Eiche leben muss.

Älteste Eiche Deutschlands Erler Femeiche

Nachbarn sorgen für genügend Wasserzufuhr

Bereits im Vorjahr sorgte Nachbar Hermann-Josef Buning mit Andreas Cluse vom Heimatverein Erle dafür, dass der Baum während der heißen Sommertage ausreichend gewässert wurde. Dafür nutzt Buning sein Brunnenwasser aus dem anliegenden Garten. „Um ihr Wohlergehen mache ich mir keine Sorge“, sagt Stuff, der erst kürzlich in Erle war, um sich den Baum anzuschauen.

Älteste Eiche Deutschlands Erler Femeiche

Kleine Krone und weitreichendes Wurzelwerk

Der Ort, an dem die Femeiche steht, habe einen schweren Boden, wo sich gut Stauwasser ansammeln könne. Dadurch stehe die Eiche nach einer längeren Regenzeit im Wasser, so Stuff. „Bedingt durch den dichten Boden, eine Tonwanne, hält sich das gespeicherte Wasser relativ lange. Ein Vorteil ist auch, dass die Krone für so einen alten Baum relativ klein ist. Dadurch verdunstet nur wenig Feuchtigkeit“, erklärt Stuff. Durch sein weitreichendes Wurzelwerk könne sich der Baum gut versorgen. „Aber das zusätzliche Wasser tut dem Baum gut.“

Älteste Eiche Deutschlands Erler Femeiche

Baumarbeiten im Herbst

Einige Baumarbeiten stehen im Herbst an. Abgestorbene Äste werden geschnitten und die Metallschellen, die den Baum stützen, sind laut Stuff mittlerweile zu eng. „Die müssen wir weiten, damit die Äste stärker werden können“.

Älteste Eiche Deutschlands Erler Femeiche

Auch die Pius-Eiche und die Flatter-Ulme auf dem Hof Grunden sind als Naturdenkmale geschützt. Diese werden ebenfalls regelmäßig von der unteren Naturschutzbehörde kontrolliert. Auch diesen beiden Bäumen gehe es trotz der Trockenheit gut.

An der Pius-Eiche müsse im Herbst Totholz herausgeschnitten werden, so Stuff. Das sei normal.

Petra Bosse

Unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis

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Raesfeld (ots). Am Freitagnachmittag kontrollierten Polizeibeamte gegen 16:00 Uhr einen 29-jährigen Lkw-Fahrer auf dem Pohlweg.

Dabei stellten sie fest, dass der 29-Jährige unter Drogeneinfluss stand und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Zudem steht er im Verdacht, den Lkw ohne Zustimmung des Halters in Gebrauch genommen zu haben, was in das Strafverfahren aufgenommen wurde. Die Weiterfahrt wurde dem Mann untersagt.

B 224 in Raesfeld ist beliebte Rennstrecke

Beamte erfassten in dieser Woche die Geschwindigkeit von 15.587 Fahrzeugen im Kreis Borken –

Kreis Borken. Jeder elfte Autofahrer zu schnell unterwegs

Das hat Konsequenzen: 162 km/h zeigte das Messgerät der Polizei bei einem Auto an, das in dieser Woche außerorts bei zulässigem Tempo 100 auf der B54 in Gronau unterwegs war.

Wer immer am Steuer saß, muss sich nun auf ein Fahrverbot einstellen.

Diese Konsequenz droht auch neun weiteren Autofahrern, die bei den Geschwindigkeitskontrollen der Polizei Borken zwischen dem 18. und dem 24. Juli negativ in Erscheinung traten.

Besonders gravierend fielen neben dem in Gronau gemessenen Wagen noch zwei weitere auf:

Einer befuhr in Raesfeld – ebenfalls außerorts – mit 105 km/h die B224 auf einem Streckenabschnitt, auf dem die Tachonadel die Marke von 70 nicht überschreiten darf.

Einen weiteren „herausragenden“ Temposünder haben die Beamten des Verkehrsdienstes in Borken erwischt: Dort fuhr innerorts bei zulässigem Tempo 50 ein Auto mit 86 km/h über die Raesfelder Straße.

Insgesamt haben die Beamten in dieser Woche die Geschwindigkeit von 15.587 Fahrzeugen erfasst. Nahezu neun Prozent waren zu schnell unterwegs. 1.126 mal war dadurch ein Verwarnungsgeld fällig, 213 mal fertigten die Beamten eine Anzeige.

Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen. Um diese Unfälle zu bekämpfen und zu verhindern, wird der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken seine Geschwindigkeitskontrollen weiter fortsetzen.

B67: Vollsperrung zwischen Rhede und Borken

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B67: Vollsperrung zwischen Rhede und Borken am Wochenende Pressemitteilung vom Landesbetrieb Straßenbau NRW

(pd). Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland sperrt ab morgen (18 Uhr) bis Montag (29.) 4 Uhr die B67 zwischen Rhede und Borken. Dies betrifft den Streckenabschnitt zwischen der Anschlussstelle zur L581 und der Anschlussstelle zur L896.

Die Sanierungsarbeiten finden ab Freitagabend (18 Uhr) statt und sind Montag in den frühen Morgenstunden (4 Uhr) beendet. Die ursprüngliche Planung sah eine Einbahnstraßenregelung für diese Bauarbeiten vor. Aufgrund der beständig hohen Temperaturen ist eine Fahrbahnsanierung in zwei Bauabschnitten nicht möglich.

Auskühlen der Asphaltdecke

Ein Auskühlen der Asphaltdecke ist bei den momentanen Temperaturen nicht gewährleistet. Die Baumaßnahme hat Straßen.NRW bewusst in die Sommerferien und auf ein Wochenende gelegt, um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten.

Die Umleitungsstrecken sind wie folgt ausgeschildert:

Der Verkehr von Borken/A31/Reken kommend wird an der Anschlussstelle Borken (Weseler Straße) abgeleitet und über die L896 und L581 zur Anschlussstelle Rhede geführt. Die Gegenrichtung (in Fahrtrichtung Borken/A31/Reken) wird an der Anschlussstelle Rhede über die L581 umgeleitet.

Saniert werden Unebenheiten in der Fahrbahn der B67, diese Unebenheiten sind durch unterschiedliche Setzungen der unter der Straße liegenden Amphibiendurchlässe (Rohre, die als Tierquerungshilfen für Amphibien in den Straßenkörper eingebaut sind) und der Straße entstanden.

Die Bauarbeiten betreffen einen Streckenabschnitt von knapp einen Kilometer Länge. Auf Dauer hätten diese zu einem Sicherheitsrisiko der Verkehrsteilnehmer geführt.

Schreie aus Stein als Erinnerung

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Borken (pd). Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing besuchte neben Originalschauplätzen wie dem ehemaligen Ghetto auch die Gräber- und Gedenkstätte in Riga-Bikernieki.

Auf Grundlage eines einstimmigen Ratsbeschlusses vollzog die Stadt Borken am 14.10.2018 in einer öffentlichen Veranstaltung den Beitritt zum Deutschen Riga-Komitee. Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing nahm vom 14. bis 19. Juli 2019 an einem Besuch der lettischen Hauptstadt Riga teil, der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und Kolpingwerk Münster organisiert wurde.

Riga war das erste Deportationsziel

Riga war das erste Deportationsziel, als die Polizeibehörden im Regierungsbezirk Münster am 11. Dezember 1941 begannen, diejenigen jüdischen Menschen zu verschleppen, die nicht mehr durch eigene Flucht und das Asyl in einem aufnahmebereiten Land entkommen waren.

Schulze Hessing besuchte die Gräber- und Gedenkstätte in Riga
Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing besuchte die Gräber- und Gedenkstätte in Riga-Bikernieki. Foto: Stadt Borken

Unter ihnen befanden sich auch 13 Männer, Frauen und Kinder aus dem heutigen Borkener Stadtgebiet, darunter allein neun Mitglieder der Weseker Familie Frank und drei Mitglieder der Familie Cohen. Von den 13 deportierten Personen haben nur zwei überlebt: Hannelore Frank aus Weseke und Selma Cohen aus Borken.

Darüber hinaus sind weitere in Borken, Gemen und Weseke geborene und aufgewachsene jüdische Bürgerinnen und Bürger, die als Erwachsene fortgezogen waren und in anderen Städte lebten, von ihren neuen Wohnorten aus nach Riga deportiert worden.

Somit markiert das Deportationsziel Riga für die Borkener Stadtgeschichte den Beginn des organisierten nationalsozialistischen Judenmords, dem am Ende mindestens 112 Menschen aus dem heutigen Stadtgebiet zum Opfer gefallen sind.

25.000 Männer, Frauen und Kinder

Insgesamt wurden mehr als 25.000 Männer, Frauen und Kinder aus deutschen Städten nach Riga verschleppt. Die Menschen, die den menschenunwürdigen Transport überlebten, wurden später in Massenerschießungen hingerichtet und namenlos im Wald von Biķernieki verscharrt.

Schulze Hessing besuchte die Gräber- und Gedenkstätte in Riga
Foto: Stadt Borken

An dieser Stelle – am größten Massengrab von Naziopfern in Lettland – wurde im Jahr 2001 die Gräber- und Gedenkstätte Riga-Bikernieki errichtet, 60 Jahre nach Beginn der Deportationen aus Deutschland. Mit der Pflege der Anlage durch lettische und deutsche Jugendliche werden die Erinnerung und die Begegnung zwischen Riga und den deutschen Städten gepflegt, von denen die Sammeltransporte ausgingen.

Die Gruppe mit Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing besuchte neben Originalschauplätzen wie dem ehemaligen Ghetto auch diese Gräber- und Gedenkstätte. Die Hauptidee zur Gestaltung der Gedenkstätte kam von diesem Platz selbst. Dieser Ort ist eine große Grube mit einem flachen Boden und mit Höhenunterschieden von bis zu vier Metern.

Ort war ein einziger Hinrichtungsplatz

Steinerne Denkmäler zeigen das ganze Grauen des Geschehens. Sie weisen, in alle Richtungen verbreitet, von Grubenboden in den Wald. „Diese Steine sind wie ein Schrei der schuldlos Getöteten und lassen erkennen, dass der gesamte Ort ein einziger Hinrichtungsplatz war. Der Schrei der unschuldigen Toten, der aus dem Boden kommt.“ schreibt der Architekt Sergejs Rizs in seinen Erläuterungen zur Gestaltung der Gedenkstätte.

Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing besuchte die Gräber- und Gedenkstätte in Riga-Bikernieki.
Foto: Stadt Borken

Die Steine stehen eng zusammen, wie die Leute vor der Erschießung. Die Gruppen der Steine sind zusammengesetzt wie eine Familie: Eltern, die ihre Kinder zu schützen versuchen, Brüder und Schwestern die nebeneinander im Angesicht des Todes stehen. Die Steine haben wie die Menschen unterschiedliche Größen und Schattierungen. In der Mitte dieses Bereiches, wo Menschen in den Tod getrieben wurden, steht eine Kapelle.

Der Gedenkort ist weiterhin in Quadrate aufgeteilt. In und neben den 48 Quadraten sind polierte Granitplatten mit den Namen der Städte im Boden eingelassen, aus denen die Menschen nach Riga gebracht wurden.

Davidstern, Kreuz, Dornenkranz

Entlang der Waldwege zwischen den Gräbern, die damals zum Todesweg der Menschen wurden, sind Betonpfähle aufgestellt. Sie stehen mit einem von drei Symbolen (mit dem Davidstern, einem Kreuz oder einem Dornenkranz) versehen – für die unterschiedlichen Opfergruppen.

Im Rahmen einer bewegenden Zeremonie legte Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing an der Kapelle Blumen mit einer Schleife in den Farben der Stadt Borken sowie der Aufschrift „Die Stadt Borken gedenkt der ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger.“ nieder.

„Für mich ist es ein wichtiges Zeichen – politisch wie persönlich – die Gedenkstätte, wo auch Borkener Bürgerinnen und Bürger zu Tode kamen, zu besuchen und der Verstorbenen zu gedenken. Der Besuch der Gedenkstätte und die Erinnerungen an die vielen tausend ermordeten Menschen haben mich sehr bewegt. Mit dem Beitritt zum Riga-Komitee unterstützt die Stadt Borken die so wichtige Erinnerung an die deportierten und ermordeten Juden.“, so Mechtild Schulze Hessing.

Tipps gegen Hitze: So lassen sich die Temperaturen aushalten

Die meisten können es kaum erwarten, dass der Sommer endlich da ist. Doch wenn die Temperaturen immer höher klettern und selbst nachts keine Abkühlung kommt, fällt es dem Körper oftmals schwer, wie gewohnt zu funktionieren.

Von Kreislaufproblemen bis hin zu Schlafstörungen reichen die Beschwerden, unter denen viele bei großer Hitze leiden. Nachfolgend erfahren Sie gute Tipps, wie sich die Sommerhitze am besten aushalten lässt.

Viel trinken

Selbstverständlich dürfen Sie bei Hitze nicht vergessen, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Trinken, trinken und nochmals trinken lautet die wichtigste Regel, denn der Körper verliert bei hohen Temperaturen viel Flüssigkeit.

Dies kann zu Schwindelgefühlen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsproblemen führen. Insbesondere ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen müssen umso mehr auf ihren Wasserhaushalt achten, da sonst Herz- und Kreislaufprobleme drohen.

Im Extremfall kann es sogar zu einem Kreislaufkollaps kommen. Trinken Sie über den Tag verteilt zwei bis drei Liter Flüssigkeit. Ideal sind Wasser, ungezuckerte Tees und verdünnte Obstsäfte. Meiden Sie zuckerhaltige Getränke wie Limo und Cola.

Das Gleiche gilt für Alkohol, denn er belastet den Kreislauf. Wählen Sie Getränke, die etwa Körpertemperatur haben, um den Organismus nicht zusätzlich zu belasten.

Leichte, frische und kühlende Kost zur richtigen Tageszeit

Verzichten Sie bei heißem Wetter auf deftige und fettige Speisen und üppige Portionen, da dies Ihren Körper belastet. Wählen Sie stattdessen leichte Kost wie Obst, Gemüse und Salat. Sehr sinnvoll sind wasserreiche Obst- und Gemüsesorten, beispielsweise Melone, Birnen, Gurken und Tomaten, denn sie helfen dabei, den Flüssigkeitverlust auszugleichen.

Essen Sie am besten Lebensmittel, die Ihren Körper kühlen. Dazu gehören Gemüsesorten wie Spargel, Rosenkohl, Brokkoli und Gurke. Meiden Sie hingegen Nahrungsmittel wie dunkles Fleisch, Zitrusfrüchte, Karotten und rote Beete, die den Organismus erwärmen.

Essen Sie die Hauptmahlzeit mittags, denn Ihre Verdauung funktioniert dann am besten. Verzichten Sie abends auf schwere Kost, denn sie läuft sonst auf Hochtouren, wenn Sie schlafen möchten. Dabei wird viel Energie und damit Wärme produziert.

Lauwarm duschen

Vermeiden Sie es, bei hohen Temperaturen zu kalt zu duschen. Das Wasser sollte lieber lauwarm sein, denn dies sorgt für eine Erweiterung der Gefäße, sodass die Hitze schnell entweichen kann und der Körper langsam herunter kühlt.

Kaltes Wasser hingegen zieht sie zusammen. Die Folge: Die Wärme kann nicht entweichen. Zudem muss die Kälte ausgeglichen werden. Dies führt dazu, dass Sie kurze Zeit später wieder schwitzen. Das Wasser nach dem Duschen nicht komplett abzutrocknen, sondern verdunsten zu lassen, bringt dem Körper ebenso Abkühlung.

Zwischendurch verschaffen Body- Sprays einen Frische-Kick. Sie können auch ein kühles Tuch in den Nacken legen oder kaltes Wasser über Ihre Unterarme laufen lassen.

Räume kühlen – wie bleibt die Hitze draußen?

Wenn die Temperaturen im Außenbereich ins Unermessliche steigen, erwärmen sich auch die Innenräume schnell, wenn Sie nicht einige Tipps beachten.

Die wichtigste Regel lautet: Das Sonnenlicht darf nicht ungebremst in den Wohnraum gelangen, beispielsweise durch offene Fenster oder Türen. Lüften Sie nur abends zwischen 19 und 22 Uhr und früh morgens zwischen fünf und sieben Uhr, damit keine warme Luft hinein strömt und die Wände und Möbel sich nicht unnötig aufheizen.

Ist dies erst einmal geschehen, wird es schwer, die Temperatur wieder zu senken. Mit Querlüften kann die Hitze innerhalb der eigenen vier Wände am besten verringert werden. Für eine Beschattung ist ein heller Sonnenschutz, der außen angebracht wird, am wirkungsvollsten.

Dies können beispielsweise tagsüber verschlossene Jalousien oder Fensterläden sein, die einen Großteil der Wärme reflektieren.

Überflüssige elektrische Geräte ausschalten

Zu den wichtigsten Tipps gehört es auch, elektrische Geräte wie den Fernseher, Computer, Wäschetrockner oder die Musikanlage auszuschalten, um Hitze zu vermeiden. Sie erwärmen die Räume quasi permanent.

Schalten Sie die Geräte nur ein, wenn es wirklich nötig ist. Hilfreich sind hierbei Steckdosenleisten mit einem Aus-Schalter. Damit sind die Elektrogeräte im Handumdrehen vom Stromnetz getrennt. Nebenbei sparen Sie dadurch auch noch einiges an Geld.

Versuchen Sie zudem, möglichst wenig Hitze durch das Kochen zu produzieren. Im Sommer ist der Einsatz einer Abzugshaube sehr sinnvoll, denn sie leitet die warme Luft in den Außenbereich.

Passende Bettwäsche und Schlafkleidung

Nicht nur tagsüber sind hohe Temperaturen unerträglich, auch nachts leiden viele darunter, da sie einfach nicht ein- und durchschlafen können.

Ungeeignet sind Materialien wie Polyester oder Satin. Wählen Sie lieber Bettwäsche aus Baumwolle, denn sie ist atmungsaktiv, kann Schweiß gut aufnehmen und hilft bei der Abkühlung. Sie können Ihr Bettlaken vor dem Zubettgehen auch in eine Plastiktüte geben und zehn Minuten in den Gefrierschrank legen.

Tragen Sie zudem leichte Kleidung aus Baumwolle oder anderen Naturfasern, um Ihren Körper nicht unnötig aufzuwärmen.

Fazit

Die heißen Tage können sehr belastend sein. Besonders hitzegefährdet sind vor allem Menschen, deren Kreislauf nicht sehr stabil ist. Doch es gibt auch bei Dauerhitze viele wertvolle Möglichkeiten, wie Sie sich selber und die Wohnung abkühlen können. Im Außenbereich ist es natürlich wichtig, auf angemessenen Sonnenschutz zu achten.

Sturz erfasst mehrere Radfahrer

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Raesfeld (ots). Beim Sturz in einer Gruppe junger Radfahrer hat ein 16-Jähriger aus Rödinghausen am Mittwoch in Raesfeld schwere Verletzungen erlitt.

Zwei weitere Beteiligte, ein 16-Jähriger aus Gummersbach und ein 18-Jähriger aus Korschenbroich, trugen leichte Verletzungen davon. Sie gehörten zu einer Gruppe, die gegen 10.45 Uhr auf der B70 aus Raesfeld kommend mit Rennrädern in Richtung Wesel unterwegs war.

Aus zunächst ungeklärter Ursache touchierte dabei ein Rad ein anderes. In der Folge stürzten drei der fünf 16 bis 18 Jahre alten Radfahrer.

Jeder darf gerne Platz nehmen bei Monday für miteinander

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Nicht nur kucken, sondern Platz nehmen. Dazu lädt das Jugendhausteam Erle bei „Monday für miteinander“ ein.

ERLE. Vor dem Jugendhaus in Erle, in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre, bei Kuchen, Waffeln und Getränken fand zum zweiten Mal im Rahmen des Ferienkalenders „Mondays für miteineinander“ statt.

Im Angebot hatte das Jugendhaus diesmal die XXL Version mit Kinderschminken, Spielmobil, Armbänderknoten und vieles mehr. Jugendhausleiterin Tanja Regmann und Sonja Gerwers waren mit der Beteiligung zufrieden.

Monday für miteinander Jugendhaus Erle
Die ehrenamtliche Helferin Shirley Willmsen, Jugendhausleiterin Tanja Regmann, Sonja Gerwers und Eva Gröniger freuen sich auf Besucher, die hier gerne vor dem Jugendhaus ein Stück Kuchen essen, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ins Gespräch kommen und nicht stur vorbeigehen

Rund 35 Kinder sowie teilweise ihre Eltern folgten der Einladung und erlebten ein Beisammensein Nachmittag mit Aktionen. Die kostenfreie Aktion sei nicht nur etwas für Kinder, sondern eigentlich, so der Plan des Jugendhauses, sollen hier auch Bürger gemeinsam ins Gespräch kommen, um das das Haus und die Mitarbeiter näher kennenzulernen. „Viele sind aber einfach nur so vorbeigegangen, ohne uns überhaupt nur eines Blickes zu würdigen“, resümiert unverständlich Tanja Regmann. Sie verweist erneut darauf, dass sich jeder gerne dazu gesellen kann und darf.

Nächster Termin

Das nächste „Mondays für miteinander“ findet am 29.7. von 16 bis 18 Uhr statt. Hier werden dann wieder, wenn es das Wetter zulässt, die neuen Möbel des Hauses repräsentativ vor die Tür gestellt.

Gleichzeitig und zum ersten Mal haben Regmann und Gerwers in den ersten drei Ferienwochen die Betreuung des Schuki-Klubs, der in den Jahren zuvor von Petra Haasler und Tanja Heyng geleitet wurde, in Raesfeld übernommen. „Wir hatten Glück, dass wir noch kurzfristig zwei Honorarkräfte finden konnten, die uns dabei tatkräftig unterstützen und das Programm mitgestalten“, so Gerwers.

Neues Konzept für den Schuki-Klub

Mit einem neuen Konzept sorgen Regmann und Gerwers mit unterschiedlichen Aktionen für alle daheimgebliebenen Grundschulkinder dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Dazu gehöre in den drei Wochen, so Regmann, jeden Morgen ein gesundes Frühstück, welches gemeinsam mit den Kindern zubereitet wird. Ansonsten seien alle Angebote situationsorientiert, so Regmann. „Wir sind flexibel genug, um auf den Bedarf der Kinder einzugehen. Bis jetzt wurde alles gut angenommen“.

Töpfern

In den Sommerferien wird jeden Mittwoch im Jugendhaus Erle von 15 bis 18 Uhr und in Raesfeld jeden Mittwoch von 16.30 bis 18 Uhr getöpfert.

Sommerhitze draußen lassen

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Richtig Lüften für optimales Raumklima im Sommer. So bleibt die Sommerhitze energieeffizient draußen

Kreis Borken (pd). An heißen Sommertagen dauert es oft nicht lange, bis die Wärme ins Gebäude strömt und die Luft zum Stehen bringt.

Sind die Räume erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Temperatur wieder abzusenken. Eine gute Alternative zur energieintensiven Klimaanlage ist kluges Lüften und natürliches Klimatisieren. „Wer im Sommer im Haus eine angenehme Temperatur haben will, sollte die Fenster tagsüber komplett geschlossen halten“, rät Rouven Boland, Klimaschutzmanager vom Kreis Borken.

„Sinnvoll ist, nur in den kühlen Morgenstunden oder nachts zu lüften. Damit wird verhindert, dass sich die Räume tagsüber aufheizen. Mit Rollos oder Jalousien lassen sich die Fenster zusätzlich einfach abdunkeln. Rollläden sind noch effektiver, da die Sonne bereits vor der Scheibe abgefangen wird.“

Ventilatoren

Die gefühlte Temperatur lässt sich außerdem durch den Einsatz von Ventilatoren senken. „Diese sorgen zwar nicht für weniger Wärme in der Wohnung, die Bewegung der Luft vermittelt aber das Gefühl einer kühleren Umgebung“, erklärt der Klimaschutzmanager des Kreises.

Die Kellerräume sollten während der warmen Sommertage allerdings nicht gelüftet werden, rät Rouven Boland. „Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Wenn die heiße Sommerluft in die kalten Kellerräume gelassen wird, kann sich Kondenswasser an den Wänden bilden. Der Keller wird feucht und bietet dann beste Voraussetzungen für die Bildung von Schimmel. Aus diesem Grund sollte im Sommer auch Wäsche, sofern möglich, unbedingt im Freien getrocknet werden.“

Einen ersten Aufschluss über das Raumklima und die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung, geben im Handel erhältliche einfache Thermo-Hygrometer.

Zum Hintergrund: ALTBAUNEU

Der Kreis Borken ist Mitglied im landesweiten Netz ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert und vom NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt wird. Energieeffizienz und Wärmenutzung sind zentrale Themen des Netzwerks, das neben der Sanierung von Altbauten auch umfassend über Fragen zum Thema Raumklima informiert.

Weitere Informationen unter: www.alt-bau-neu.de/kreis-borken.

Der Sommer in Raesfeld wird „Live und Lecker“

Und genau so heißt auch die neue Veranstaltungsreihe, die im Rahmen des „Raesfelder Kultur – Sommers“ von der „Confusion Event Company“ und in enger Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld e.V. und der Gemeinde Raesfeld kreiert wurde.

Weiter geht’s am Freitagabend, den 26. Juli 2019 von 18 bis 22 Uhr mit „Yendis“. Dann wird der Rathausplatz im Herzen von Raesfeld für eine „musikalische Reise“ hergerichtet. Für das leibliche Wohl sorgen am Freitag der Hof Süthold und Catering Wachtmeister aus Raesfeld, eine Cocktailbar mit 30 verschiedenen klassischen und exotischen Cocktails und die obligatorische Biertheke mit erweitertem Longdrink Angebot. Als Bühne dienen die Rathaustreppen unter den Arkaden. Von hier aus bieten an den „Ferienfreitagen“ sechs verschiedene Bands jeweils vier Stunden lang ausgewählte und erstklassige Livemusik.

 „Yendis“ Hits im Country & Western Style
Sie verwandeln bekannte Songs, die jeder kennt und mitsingen kann, in originelle und tanzbare Partysongs mit Country-Touch. Dabei werden Oldies und Klassiker von ABBA, KISS, den Bee Gees und David Garrett gnadenlos durch den Fleischwolf gedreht und dann fein abgeschmeckt auf die Leute losgelassen.

Und das bei freiem Eintritt!

Freitag, 02.08.2019 „Opa kommt“                – 60er und 70er Classic Rock pur

Freitag, 09.08.2019 „Pils’n Buam“                 – zünftige junge Blasmusik

Freitag, 16.08.2019 „Buddy & Soul“              – Musik mit Charme & Witz

Freitag, 23.08.2019 Thirty Toes                    – Finale mit den „Musketieren der Akustikmusik“

Es gibt was auf die Ohren: Drum-Festival Borken 2019

Am Freitag, den 23. August 2019 von 15 bis 18 Uhr auf der Aquarius Wiese, Parkstrasse 20 in 46325 Borken. Der Eintritt ist frei!

Am Freitag, den 23. August 2019 findet auf der Wiese des Aquarius, Parkstrasse 20 in 46325 Borken, eine besondere Kulturveranstaltung für Kinder, Jugendliche und Familien statt: Das Drumfestival 2019!

Drum-Festival Borken 2019 - Mr. Brassident / Brassband
Drum-Festival Borken 2019 – Mr. Brassident / Brassband


Alle Trommelbegeisterten aus der Region sind herzlich eingeladen, internationale Topdrummer zu bestaunen, und aktiv teilzunehmen an diversen Drumworkshops. Erwachsene sind genau so willkommen wie Kinder und Jugendliche. Beim Genuss von Grillwürstchen und alkoholfreien Getränken gibt es ordentlich was auf die Ohren!

Die Bühne wird umrahmt von der Kulisse des Bauspielpatzes 2019. Die daran teilnehmenden Kinder und Jugendlichen sorgen für das leibliche Wohl und verkaufen in ihren selbst gebauten Hütten Zuckerwatte und Popcorn.

Das Drum-Festival Borken 2019 wird organisiert vom Jugendwerk Borken e.V. und der Stadt Borken. Das Programm wurde vom Drumstudio Bocholt erstellt.

Der Eintritt ist frei.

PROGRAMM
14:00 Uhr: Einlass
15:00 Uhr: Mr. Brassident / Brassband

Mr. Brassident ist eine mobile Brassband. 6 Blechbläser und 2 Drummer übersetzten ihr Repertoire aus chilligem Pop, souligen Grooves, pumpendenm Funk und hämmernden Metalrythmen humorvoll in die Welt der analogen Blasmusik und sorgen so für blendend gute Laune bei Jung und Alt. Mehr unter: www.mrbrassident.com

15:30 Uhr: Blue Beat Project – Mittrommeln auf Plastiktonnen Nach den großen Erfolgen der letzten beiden Jahre laden Profidrummer Sascha und Joost wieder ein zu gemeinsamen Beats mit neuen Songs. Die ganze Familie darf mittrommeln auf mehr als 200 Trommlen gleichzeitig. Wie aus heiterem Himmel entsteht innerhalb von wenigen Minuten ein knallendes Drum-Spektakel! Mehr unter: www.bluebeatproject.eu

16:00 Uhr: Oded Kafri – DJ Of The Drums

Drummer Oded Kafri ist Solo-Künstler, One-Man-Party und YouTube Phänomen mit über einer Millionen Clicks. Der aus Tel Aviv stammende Kafri ist schon in der ganzen Welt aufgetreten: Clubs in London und Paris, Namm Show California, World Percussion Festival New Delhi, TedX Hamburg, Wacken Open Air etc. Mehr unter: www.odedkafri.com

16:30 Uhr: Blue Beat Project – Mittrommeln auf Plastiktonnen
17:00 Uhr: Mr. Brassident / Brassband
17:30 Uhr: Oded Kafri – DJ Of The Drums

Das Drum-Festival Borken war im letzten Jahr sehr erfolgreich. Hier der Link zum Video vom letzten Jahr: https://youtu.be/kMYfRRrSVfY

Rouven Boland ist neuer Klimaschutzmanager

Rouven Boland befasst sich in der Kreisverwaltung mit Themen wie Nachhaltigkeit und den Folgen des Klimawandels

Kreis Borken (pd). Der Kreis Borken hat einen neuen Klimaschutzmanager: Rouven Boland verstärkt seit Juni den Fachbereich Natur und Umwelt der Kreisverwaltung. Der 28-Jährige lebt in Dorsten-Rhade und hat einen Masterabschluss in Stadt- und Regionalentwicklungsmanagement an der Ruhr-Universität Bochum gemacht.

Landrat Dr. Kai Zwicker (re.) und Kordula Blickmann, Leiterin des Fachbereichs Natur und Umwelt, begrüßten Klimaschutzmanager Rouven Boland am Kreishaus.
Landrat Dr. Kai Zwicker (re.) und Kordula Blickmann, Leiterin des Fachbereichs Natur und Umwelt, begrüßten Klimaschutzmanager Rouven Boland am Kreishaus.

Klimatologie war neben Geographie Inhalt des breiten Studienspektrums. Dort wie in den anderen Bereichen galt es, unterschiedlichste Interessen und Akteure zu berücksichtigen – genau wie bei seiner neuen Aufgabe beim Kreis Borken. Denn um die Herausforderungen des Klimaschutzes zu bewältigen, müssten viele Akteure vernetzt werden und an einem Strang ziehen.

„Der Kreis Borken nimmt den Klimaschutz sehr ernst und arbeitet dabei mit vielen Akteuren zusammen – Natur- und Umweltverbänden, der Landwirtschaft, Energieversorgern, der Wirtschaft, kommunalen Akteuren und vielen weiteren. Diese Aufgabe können wir nicht alleine bewältigen“,  hob Landrat Dr. Kai Zwicker bei der Begrüßung des neuen Mitarbeiters hervor.

Er freue sich daher, dass Klimaschutzmanager Boland hier nun als zentraler Ansprechpartner für alle Akteure die Arbeit seiner Vorgängerin fortsetzen könne. In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hatte der Kreistag noch eine weitere Intensivierung der Klimaschutzaktivitäten beschlossen.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit werde sicherlich auch die Beschäftigung mit Klimafolgen sein. „Starkregen wird uns bestimmt in Zukunft häufiger beschäftigen, auch die Frage, wie wir mit Gewässern umgehen und wie wir ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Wasser knapp werden kann“, sagt Boland.

Auch grenzüberschreitender Hochwasserschutz sowie Veranstaltungen und Projekte wie etwa „Ökoprofit“ werden ihn beschäftigen. „Heute wird zudem bei der Stadt- und Kreisplanung Klimaschutz und Nachhaltigkeit immer mitgedacht“, erläutert er ein weiteres Feld.

Mit seinen Tätigkeiten gibt es Berührungspunkte zu vielen Bereichen der Kreisverwaltung. Wichtig sei ihm auch die Information und Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger, sagt der Klimaschutzmanager. „Ich möchte das Bewusstsein für den Klimaschutz stärken – aber  nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Tipps und Anregungen.“

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