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Nickelmann trifft Ulla Meinecke

‚Wie du mich liebst‘ und ‚Feuer unter unterm Eis‘ am Schloss Raefeld

Ein besonderer Konzertabend am Schloss Raesfeld: Sänger Heico Nickelmann trifft Sängerin Ulla Meinecke

RAESFELD. Nickelmann trifft Meinecke am 18. August (Sonntag) am Schloss Raesfeld. Es ist das erste große Konzert in diesem Jahr von den Raesfelder Liedermacher und Sänger. Das Konzert finde, so Nickelmann zwar im Rahmen der Musiklandschaft Westfalen statt, aber die Planungen und die Organisation stemme der Musiker alleine, wie er verrät.

Heico Nickelmann Konzert am Schloss Raesfeld mit Ulla Meinecke
Der Raesfelder Sänger Heico Nickelmann freut sich auf das Konzert mit Ulla Meinecke am Schloss Raesfeld. Foto: Bosse

Nicht häufig stand Nickelmann in den letzten Jahren auf großen Bühnen. Traditionell unterhält er seine Fangemeinde einmal im Jahr beim Jahresabschlusskonzert im Vennehof mit: „Nickelmann & Friends“.

Bekennender Meinecke Fan

Als bekennender Fan der Sängerin Ulla Meinecke, ein Name, der Erinnerungen weckt durch bekannte Hits aus dem Jahre 1983 wie „Die Tänzerin“ und den Klassiker „Wenn schon nicht für immer dann wenigstens für ewig“, mache sich Nickelmann, wie er sagt, ein Geschenk an sich selber. „In meiner Heimat einmal mit der Sängerin, die ich schon in den 80 ziger Jahren wahnsinnig toll fand, auf der Bühne zu stehen, ist das schönste Geschenk, was ich meinen Fans und mir machen kann“, freut sich der Sänger auf das bevorstehende Ereignis.

Ulla Meinecke
Ulla Meinecke: Foto Presse

Nach seinem letzten Konzertbesuch bei Meinecke habe Nickelmann die spontane Idee gehabt, die Sängerin nach Raesfeld zu holen. Kurz darauf habe er das Management von Meinecke angerufen und die Sängerin engagiert.

Konzertplan

Der Plan sei, so Nickelmann, dass Meinecke das Konzert um 18 Uhr mit einem 70-minütigem Programm eröffnet. Anschließend wird Nickelmann zwei Stunden mit Freunden sein Konzert geben. Mit im Boot sind die schottischen Tänzer aus Vreden die „Celtic Steppfirer“.

„Meine große Hoffnung allerdings ist, dass Ulla mit mir gemeinsam ein oder zwei Duette singt. Dazu laufen noch die Verhandlungen“, so Nickelmann. Gerne, so Nickelmann, würde er gemeinsam den Meinecke Song „Feuer unterm Eis“ und einen seiner Songs „Wie du mich liebst“ singen. „Wenn das klappt, würde damit ein großer Wunsch von mir in Erfüllung gehen“.

Nickelmanns persönliches Highlight

Wenn nicht, so Nickelmann, freue er sich auf alle Fälle darauf, sein Repertoire mit guten Freunden und Fans an einem tollen Ort darzubieten zu können. Garantiert wird es wieder sehr stimmungsvoll und sein, gespickt mit musikalischen Highlights aus seinem Repertoire. Dazu gehöre auf alle Fälle der bekannteste Ohrwurm aus dem Jahre 1996 „Rebecca“. „Dieser, aber auch die Songs ‚Immer weiter‘, oder ‚Setz die Segel‘ singt mittlerweile die dritte Generation meiner Fans lautstark mit. Diese werden natürlich an diesem Abend nicht fehlen“, erklärt Nickelmann und lacht.

Kein Jahresabschlusskonzert 2019

Die Kulisse und die besondere Atmosphäre am Schloss, sowie das hervorragende Klangerlebnis auf der großen Bühne versprechen im Vorfeld, dass das Konzert etwas ganz besonderes sein wird. „Da es für mich persönlich das Highlight des Jahres ist, wird es allerdings in diesem Jahr kein weiteres Jahresabschlusskonzert im Vennehof geben. 

Die Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf TicketCenter Borken, Sparkasse Westmünsterland Raesfeld und unter www.nickelmann.de zum Preis von 32 Euro (freie Platzwahl).

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Einbrecher in Raesfeld suchten das Weite

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Geflüchtet sind unbekannte Einbrecher am Sonntag in Raesfeld.

Die Täter hatten gegen 23.20 Uhr versucht, in ein Wohnhaus am Blumenweg einzudringen.

Eine Bewohnerin hörte Geräusche, als die Unbekannten ein Fenster aufhebeln wollten.

Die Frau machte sich bemerkbar, woraufhin sich die Einbrecher entfernten. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Die 10. Raesfelder Gartentage erleben und genießen

(pd). Die Raesfelder Gartentage sind für viele Natur- und Gartenfreunde ein Garant für schöne Gärten, neue Ideen, Fantasien und nette Gespräche rund um das Thema „Garten“ geworden.

Mittlerweile finden sie zum zehnten Mal in Raesfeld und Umgebung statt. Auch in diesem Jahr haben sich acht private Gärten und deren Eigentümer zusammengeschlossen und laden gemeinsam mit dem Ortsmarketingverein Raesfeld ein, ganz private Rückzugsräume für viele Besucher zugänglich zu machen.

Stauden und Teichgärten im Herbst von Firma Baumeister aus Raesfeld

Am Samstag und Sonntag, den 20.- 21.07.2019 von 11-18 Uhr laden sie ein!

Egal, ob Bauerngarten, Schwimmteich, Stauden oder exotische Pflanzen – neue Ideen kann jeder Gartenfreund gut gebrauchen, um sie im eigenen Gartenreich umzusetzen. Ideenklau ist an diesem Tag nicht verboten, sondern gerne gesehen.

Für die Besucher der Raesfelder Gartentage ist dies die Chance, durch kleine und große Gartenparadiese zu schlendern, stille Ecken zu entdecken, Pflanzenvielfalt zu erleben oder einfach nur etwas vom Alltag abzuschalten und in die Natur einzutauchen. Und wer selbst einmal seinen eigenen Garten für Besucher bei den Raesfelder Gartentagen öffnen möchte, kann jederzeit gerne Kontakt mit dem Ortsmarketing aufnehmen.

Folgende Privatgärten sind in der Zeit von 11-18 Uhr geöffnet. Bitte beachten Sie, dass die meisten Gärten nur am Sonntag geöffnet haben. Teilweile wird ein geringer Eintritt erhoben.

Garten-Wüstemeyer-Schermbeck-Kunst-und-Blumen
Garten-Wüstemeyer

Am Sa. 20.07.2019 sind geöffnet:

  • Paus, Am Voshövel 4, 46514 Schermbeck (Marienthal)
  • Wüstemeyer, Am Frankenhof 45, 46514 Schermbeck

Am So. 21.07.2019 sind geöffnet:

  • Baumeister, Ährenfeld 13, 46348 Raesfeld
  • Eißing, Zum Osterkamp 15, 46348 Raesfeld
  • Löchteken, Nettelhoff 35, 46348 Raesfeld
  • Seggewiß, Im Rott 16, 46348 Raesfeld
  • Paus, Feldmark 3, 46514 Schermbeck
  • Paus, Am Voshövel 4, 46514 Schermbeck (Marienthal)
  • Paus, Am Vossenbergweg 13, 46514 Schermbeck
  • Wüstemeyer, Am Frankenhof 45, 46514 Schermbeck

Nähere Informationen, wie Lageplan und Flyer, zu den Raesfelder Gartentagen erhalten alle Gartenfreunde auch im Internet unter www.garten-seggewiss.de oder unter www.raesfeld.de/gartentage

100 Jahre Imkerverein Raesfeld – Preisverleihung

Preisverleihung des Malwettbewerbs „Bienen und Blüten“ an den Raesfelder Gartentagen

(pd). Das Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Bestehen feiert der Imkerverein nicht mit einem offiziellen Festakt, sondern über das ganze Jahr verteilt werden zu verschiedensten Themen Veranstaltungen angeboten.

Um auch schon die Jüngsten zu motivieren an Bienen und andere Insekten zu denken, hat der Imkerverein die Raesfelder und Erler Kindergärten zu Beginn des Jahres eingeladen an einem Malwettbewerb „Bienen und Blüten“ teilzunehmen. Besonders intensiv hat sich die KiTa St. Silvester in Erle mit Bienen beschäftigt und das Thema mit der Geschichte der Hummel Bommel auch im Gottesdienst der Entlassfeier in den Mittelpunkt gestellt.

Mehrere Gewinner

Die abgegebenen Bilder wurden nun von einer Jury bewertet. Es war nicht einfach eine Entscheidung zu treffen welches Bild schön oder weniger schön ist. Daher gibt es unterteilt in zwei Altersstufen drei Preiskategorien mit mehreren Gewinnern. Dank der Unterstützung der Sparkasse Westmünsterland werden die schönsten Bilder mit hochwertigen Sach- und Buchpreisen belohnt.

Die Preisverleihung findet am 21. Juli um 11 Uhr, dem Sonntag der Raesfelder Gartentage im Bienengarten Löchteken, Nettelhoff 35 statt. Alle abgegebenen Bilder werden ausgestellt und die Kindergartenkinder sind mit ihren Familien hierzu ganz herzlich eingeladen.

Blick live ins Bienenvolk

Im Anschluss an die Preisverleihung gibt es noch weitere Aktionen für Kinder und natürlich auch wieder den Blick live ins Bienenvolk.

Im Bienengarten geben die Raesfelder Imker wieder gern Tipps und Informationen rund um die Themen Bienen und Insekten, Bienenprodukte, insektenfreundliche Stauden oder die Einsaat von Gartenbereichen mit Bienenweide.

Freiluft-Frühstück in Homer an der alten Schule

RAESFELD. Zu einem gemütlichen Freiluft-Frühstück der Bürgerstiftung REH trafen sich am Sonntagvormittag Familien, Vereine und Stammtische aus Raesfeld, Erle und Homer unter dem Motto „Tischlein deck dich“ an der Alten Schule in Homer.

Tischlein deck dich in Homer 2019

Es strahlte zwar nicht die Sonne vom Himmel, aber es blieb trocken und die rund 140 Frühstücksgäste konnten neben Kaffee und Brötchen jede Menge Sauerstoff tanken.

Gemütlichkeit ist Trumpf, dachten sich die Teilnehmer und machten aus einem einfachen Frühstück ein regelrechtes kulinarisches Frühstücksbuffet mit individuellen Dekoration. „Für den Ferienanfang sind wir voll zufrieden, was die Anzahl der Teilnehmer anbelangt“, so Heico Gudel von der Bürgerstiftung.

Tischlein deck dich in Homer 2019

Mitgebracht hatten die Besucher nicht nur Aufschnitt und Frühstückseier, sondern teilweise hochgeistige Getränke, deftige Mettwürste, wie der Stammtisch Homer, oder auch selbst gebackenen Kuchen sowie Obst und vor allem gute Laune.

Tischlein deck dich in Homer 2019

Der Erlös fließt in die Bürgerstiftung mit Blick auf das anstehende und recht teurere Projekt. Eine Aktion, welches gemeinsam mit dem DRK Raesfeld durchgeführt werden soll. Die ersten Planungen laufen bereits auf Hochtouren. „Wir möchten das gesamte Gemeindegebiet an neuralgischen Punkten mit Defibrillatoren ausstatten. Wenn es geht, auch als Säule an öffentlichen Punkten“, so Gudel.

Tischlein deck dich in Homer 2019
1. Platz für Elke und Klaus Rybarczyk

Im Rahmen der Aktion „Tischlein deck dich“ hatten sich die Besucher individuelle Dekorationen für ihren Frühstückstisch einfallen lassen. Die schönsten drei Tisch wurden am Ende prämiert.

 Chor Believe aus Raesfeld
2. Platz für Chor Believe aus Raesfeld

Den ersten Preis erhielt die Familie Elke und Klaus Rybarczyk aus Erle. Sommer, Sonne, Ferien. Ein Ferienparadies zusammengestellt aus Playmobil. „Dafür habe ich extra in den alten Spielkisten meiner Kinder gekramt“, so Elke Rybarczyk lachend. Über den zweiten Platz freute sich der Chor Believe und der dritte Platz ging an den Kochclub Homer.

Petra Bosse

 Chor Believe aus Raesfeld
3. Platz: Kochclub Homer

Die Schlossfreiheit hat einen neuen Bürgermeister

Gerd Bannefeld ist neuer Bürgermeister in der Schlossfreiheit.

RAESFELD. Die Bürger der Schlossfreiheit haben einstimmig Gerd Bannefeld mit 36 abgegebenen Stimmen am Samstagabend als neuen 150. Bürgermeister der Schlossfreiheit gewählt.

Damit löst der 53-jährige Dachdeckermeister seinen Vorgänger Karl-Heinz Zeh ab.

Einmal im Jahr steht in der eingeschworenen Bürgerschaft der Schlossfreiheit, in der rund 90 Familien leben, die Wahl eines neuen Bürgermeisters an.

Bürgermeister Schlossfreiheit Raesfeld
Gerd Bannefeld(li.). als neuer Bürgermeister in der Freiheit bekommt das alte Buch von Karl-Heinz Zeh überreicht

Männergesellschaft

In der Gaststätte Bonhoff, wo neben der Wahl noch zahlreiche organisatorische Dinge auf der Agenda standen und diskutiert wurden, waren die Männer der Freiheit unter sich. Eine reine Männergesellschaft, wie Bannefeld sagt, die aber spätestens dort aufhört, wenn es um die Reinigung der Kapelle geht. „Meine Aufgabe ist es, Repräsentant der Freiheit zu sein und das Nachbarschaftsfest ´Joppkes böan` zu organisieren. Ohne Ehefrauen allerdings geht gar nicht. Sie haben das Sagen dort, wo die Männer nicht mehr gefragt sind“, so Bannefeld augenzwinkernd. Dazu gehören das Putzen und die Pflege der Schlosskapelle. Die Frauen organisieren den Blumenkauf für Jubiläen und zur Fronleichnamsprozession und runden Geburtstagen.

Bürgermeister Schlossfreiheit Raesfeld

Ehrenamt

Das reine Ehrenamt als Bürgermeister habe Bannefeld wie er sagt, mit großer Freude angenommen. „Es ist zwar mit viel Arbeit verbunden, aber auch eine alte Tradition, für die es sich lohnt aktiv zu sein“.

Mit seinem neuen Amt darf sich Gerd Bannefeld in das Bürgermeister Buch aus dem Jahre 1841 eintragen. Dieses bekam er nach der Wahl von Karl-Heinz Zeh überreicht.  

Grillen und Chillen mit WESTCOAST – Selecao Soccerhalle

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Die Musik von WESTCOAST ist eine Hommage an den Sound der 70er Jahre und dem damit verbundenen Lebensgefühl

WESTCOAST präsentiert die Songtitel dieser Zeit mit gitarrenorientierter Musik und mehrstimmigem Gesang, ergänzt von dezentem Schlagzeug. Die Intention ist Nicht covern, sondern anspruchsvoll neu interpretieren.

  • Ab 12.00 Uhr besteht die Möglichkeit, sich am reichhaltigen Grillbuffet zum Preis von € 15,– pro Person zu bedienen und dem Nachmittag eine schöne Grundlage zu geben.
  • Bei schönem Wetter findet das Konzert im Biergarten statt. Bei schlechtem Wetter ist unser Saal eine gute Alternative.
  • Der Eintritt zum Konzert beträgt € 10,– pro Person.
  • Anmeldungen unter der 02853/604826 sind erwünscht

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Grillabend im Gasthof Brömmel-Wilms

Alle Mitglieder der Kolpingsfamilie Erle und alle, die die Kolpingsfamilie kennenlernen möchten, treffen sich am Donnerstag, 18. Juli, um 19.00 Uhr zu einem gemütlichen Grillabend im Gasthof Brömmel-Wilms in Erle. Die Fahrradtour am 17. Juli fällt dafür aus.

Silvesterschüler leuchten gelb in neuen Warnwesten

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Über einen Klassensatz Warnwesten für die Radfahrausbildung durften sich jetzt die Schülerinnen und Schüler der Silvesterschule Erle freuen.

Erle (pd). Durch die Unterstützung der Sparkasse Westmünsterland konnte der Förderverein der Schule die nummerierten Westen an die vierte Klasse übergeben, wo sie im Rahmen der Radfahrprüfung direkt zum Einsatz kamen.

Der Schulleiter Thomas Schlüter bedankte sich bei allen Beteiligten und kündigte an: „Die Sicherheitswesten werden uns bestimmt auch auf dem ein oder anderen Klassenausflug begleiten, der mit dem Fahrrad stattfindet.“

Übergabe Warnwesten Silvesterschule
Foto: Silvester-Schule

Der Schulkanzler Moritz präsentiert mit der 4. Klasse die neuen Warnwesten.  Mit dabei sind Mike Marcinowski vom Förderverein, die Klassenlehrerin Katja Köster, der Schulleiter Thomas Schlüter und Günter Demming von der Sparkasse Westmünsterland (v. links).

BI Aelkeshof im Einklang mit der Gemeinde

BI „Rettet Aelkes“ zum Ratsbeschluss „Erhalt der Fassade Aelkeshof“

Kein Erhalt aber eine Aelkes ähnliche, historische Fassaden-Optik.

Raesfeld (pd). Die BI „Rettet Aelkes“ bedauert natürlich, dass der Erhalt der Originalfassade Aelkeshof wegen der hohen prognostizierten Kosten keine Mehrheit im Rat finden konnte.

Aelkeshof Raesfeld wird abgerissen

Dass alle Fraktionen des Raesfelder Gemeinderates aber aktiv darauf hinwirken möchten, dass an Stelle des Aelkeshofes ein „prägnantes Gebäude mit Aelkes ähnlicher, historischer Fassaden-Optik“ errichtet wird, freut uns jedoch sehr.

In den weiteren Gesprächen mit den Vertretern der Kirchengemeinde möchte der Gemeinderat diese Erwartung deutlich machen. Diesem Ansinnen kann sich aus Sicht der BI die Kirchengemeinde bei den weiteren Planungen nicht verschließen.

Bei einer finanziellen Beteiligung der Gemeinde am Bau des neuen Pfarrsaals möchte der Rat zudem der Anregung der BI folgen und Einfluss auf den Architektenwettbewerb, sowohl auf die Auswahl der einzuladenden Architekturbüros als auch auf die Auswahl der Preisrichter nehmen. Außerdem empfehlen die Ratsmitglieder soweit als möglich die Wiederverwendung der Originalklinker.

Eine Chance

Die BI sieht in dem einstimmigen Ratsbeschluss eine Chance an dieser besonderen Stelle im Kirchenring altes und neues Raesfeld, politische Gemeinde und Kirchengemeinde zu verbinden, das Ortsbild zu erhalten und den dörflichen Charakter der Gemeinde zu wahren.

Gefreut haben sich die anwesenden Mitglieder der Bürgerinitiative auch über die positiven Reaktionen der Ratsmitglieder auf das bürgerschaftliche Engagement der BI. Alle im Rat vertretenen Parteien hatten in ihren Statements auf die Gespräche mit der BI hingewiesen und Argumente der BI in ihre Anträge aufgenommen.

Gespannt ist die BI nun auf die weiteren Schritte der katholischen Kirche sowie der Gemeinde Raesfeld in Bezug auf den zugesagten Architektenwettbewerb. Auch diesen wird die BI aufmerksam verfolgen.

Für weitere Informationen verweisen wir auf die Internetseite der BI: www.rettetaelkes.de

58 neue Wohnungen am Binsenweg geplant

In Raesfeld entstehen zeitnah 58 neue Wohnungen in zwölf Mehrfamilienhäuser. Ein Bebauungsplan soll im beschleunigten Verfahren aufgestellt und die Entwürfe öffentlich ausgelegt werden. Vorgestellt wurden Pläne in der Ratssitzung am Dienstag.

In Raesfeld besteht erhöhter Bedarf an Wohnungen. Grund dafür, dass zeitnah östlich der Straße Binsenweg ein neues Wohngebiet mit insgesamt zwölf Mehrfamilienhäuser in zweigeschossiger Bauweise und mit 58 Wohnungen entstehen wird.

Das rund 1,26 ha große Plangebiet liegt südlich angrenzend an die bestehende Bebauung am Südring und zwischen den Straßen Stockbreede und Binsenweg.

Das Bebauungskonzept soll vom Binsenweg erschlossen werden. Eine Fußweganbindung ist laut Pläne nach Norden Richtung Ortsmitte ist gegeben.

Fuß-und Radwegeanbindung

Im Westen besteht ein Fußweg rückwärtig der Gärten der vorhandenen Bebauung am Weidegrund. Die zwei bis zweieinhalbgeschossigen Baukörper sollen auch aus solartechnischen Gründen überwiegend in Ost-West-Richtung angeordnet werden. Eine Fuß-und Radwegeanbindung erfolgt nach Norden in Richtung Ortsmitte im Anschluss an die bestehende Wegeverbindung.

Häuser mit fünf und vier Wohnungen

Aufgeteilt werde das Wohngebiet mit insgesamt 58 Wohnungen laut Bauamtsleiter Bernd Roters, in unterschiedlichen fünf zweigeschossigen Gebäuden mit jeweils sechs Wohnungen, sowie sieben zweigeschossige Häuser mit vier Wohnungen.

Baugebiet Raesfeld Binsenweg

Das Besondere werde, so Roters, die Anordnung der PKW-Stellflächen sein.

Keine Brettersiedlung

Diese werden von der Straße durch Hecken abgegrenzt und eingegrünt, sodass die Fahrzeuge dahinter verschwinden, und, so Roters, dass gesamte Wohngebiet einen vernünftigen Straßenbau bekomme.

Pro Mieteinheit sollen laut Roters eineinhalb Stellplätze zur Verfügung gestellt werden. Die Stellplätze sollen und müssen auf ein festgelegtes Quarreé erstellt werden, ohne eigenen Carport und Garage am Haus.

Neues Baugebiet Binsenweg in Raesfeld
Entwurfsansicht Bebauungsplan Erweiterung Baugebiet Binsenweg. Gemeinde Raesfeld

 „Wir wollen hier später keine Brettersiedlung haben“, so Roters. Sprich, die Stellplätze sind nicht direkt vor der Haustür, sondern haben einen eigenen Bereich.

Vorgaben an Begrünung muss eingehalten werden

Zweigeschossige Häuser und eine Bebauung von 40 Prozent im Bereich des Binsenwegs sind zwingend vom Kreis vorgeschrieben. Das bedeutet, dass der Rest der Fläche als grüne Fläche zu errichten ist. „Sonst gibt es keine Baugenehmigung“, erklärte Roters die Baumaßnahme mit festgelegten Stellplätzen und Grünflächen. Eine Tiefgarage auf Wunsch eines Hauseigentümers sei allerdings möglich.

Mit dem Bau soll zügig begonnen werden

Die Straße wird keine Durchfahrtsstraße sein, sondern in einem Wendehammer enden. Beete und Parkflächen sollen so angelegt werden, dass diese als eine natürliche Geschwindigkeitsbegrenzung dienen.

Mehrheitlich waren die Fraktionen mit den Plänen einverstanden, sodass die Planung nun im beschleunigten Verfahren aufgestellt werden soll. Wenn alles so klappt, könnte bereits Anfang Oktober der Plan beschlossen und zügig mit dem Bau begonnen werden“, so Roters.

Sebastianschüler auf Platz 3 beim NRW Schulschach-Cup


Zwei Raesfelder erhalten Sonderpreise

Dortmund (pd). Beim letzten Schachturnier des Schuljahres war die Raesfelder Grundschule erneut erfolgreich: Auch wenn Klassenabschlussfeiern und andere Veranstaltungen dazu führten, dass die Sebastianschule auf zwei Drittel ihrer Stammspieler verzichten musste, reichte es beim NRW-Landespokalturnier für einen Platz auf dem Siegertreppchen.

Schach Raesfeld Sebastianschule
Freuten sich über Urkunden, eine Pokaltrophäe und eine Kiste mit Sachpreisen: die Grundschüler aus Raesfeld. Fotos: privat

Beim Turnier mit 15 Mannschaften über sieben Runden belegten die Sebastianschüler mit 27,5 Brettpunkten und 12 Mannschaftpunkten den 3. Platz, Turniersieger wurde die Grundschule Aplerbeck. Schachlehrer und Betreuer Manfred Grömping freute sich über das Abschneiden seiner Schützlinge, insbesondere über den gelungenen Turniereinstand vieler Zweitklässler.

Bei der Siegerehrung wurden zwei Raesfelder besonders geehrt, die an ihrem Brett die beste Punktebilanz aller Teilnehmer aufwiesen. Ida Wehling gewann alle 7 Partien am 2. Brett und Jonathan Eilhardt erzielte 6,5:0,5  Punkte am 6. Brett.

Schach Raesfeld Sebastianschule
Brettbesten Ida und Jonathan

Mit dem Turniererfolg von Dortmund schließt die Schachmannschaft der Raesfelder Grundschule ein sportlich erfolgreiches Schuljahr ab. Das Team hatte bereits die Kreismeisterschaft in Borken, den Kreispokal in Raesfeld und die Münsterlandmeisterschaft in Heiden gewonnen, bei der NRW-Meisterschaft wurde es Vierter, bei der Deutschen Meisterschaft Fünfter und beim Landespokalturnier nun Dritter. 

Die Fotos zeigen die erfolgreiche Schulschachmannschaft bzw. die geehrten Brettbesten Ida und Jonathan.

Leserbrief zum Antrag der UWG zum Klimaschutz

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Einigkeit – und was nun? Leserbrief von Thomas Emmert

Wenn man unserem Bürgermeister Glauben schenken darf, dann werden 95% aller Entscheidungen im Rat einstimmig gefällt. Dies soll ein Zeichen für die gute Arbeit von Rat und Verwaltung sein.

Diese Einstimmigkeit wurde auf der letzten Ratssitzung eindrucksvoll demonstriert. Hier hatte die UWG einen Antrag gestellt, der dazu beitragen sollte, den Klimaschutz, auch in unserer Gemeinde, weiter voran zu treiben. Die Verwaltung solle auflisten, was hier schon alles für den Klimaschutz getan wurde und eine Arbeitsgruppe dann, bis zum Ende des Jahres, Vorschläge für weitere Klimaschutzprojekte erarbeiten.

Dieser Antrag wurde abgelehnt. Abgelehnt nicht etwa, weil er unsinnig, oder nicht durchführbar erschien – nein, es bestand Einigkeit darüber, dass er inhaltlich genau richtig sei. Die Grünen fanden Ihn prima, die SPD unterstützte ihn „vorbehaltlos“ und auch die CDU befürwortete die Initiative. Damit war es dann aber vorbei mit der Einstimmigkeit.

Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt mit dem Hinweis, der zuständige Ausschuss möge sich mit der Angelegenheit beschäftigen.

Mir erscheint dies wie das, leider Politiker-typische, Gerangel um die beste Startposition beim Rennen um die Gunst der Wähler. Ein geschätztes Ratsmitglied brachte es auf den Punkt mit der Aussage, dass dieses Thema an die Stelle gehöre, an der die Mehrheitsverhältnisse im Rat richtig abgebildet seien. Natürlich wird da entschieden, wo die Mehrheitsverhältnisse stimmen, aber ist das jetzt das wichtigste?

Da passieren gerade dramatische, zukunftsbedrohende Dinge auf unserer Erde und Politiker machen sich Sorgen um Mehrheitsverhältnisse!

Unser Klima droht unumkehrbar zu kippen, wenn nicht sehr rasch etwas passiert und Politiker sorgen sich darüber, dass Entscheidungen an der Stelle gefällt werden, wo sie die Mehrheit haben! Keine Diskussion darüber, was denn der schnellste Weg zu einer Verbesserung der Situation wäre! Keine Auseinandersetzung damit, dass eine gemeinsame, interfraktionelle Zusammenarbeit mit Unterstützung von Experten der effektivste Weg hin zu guten Vorschlägen sein könnte! Es brennt und einige unserer Volksvertreter finden es wichtiger, Formalien, auf die man zunächst leicht verzichten könnte, einzuhalten!

Schon heute könnten erste Vorschläge vorliegen, wenn man den Ernst der Lage erkannt, die Notwendigkeit schnellen Handelns gesehen und echte Einigkeit gezeigt hätte! Jetzt wird, jeder für sich, Vorschläge erarbeiten und, so ist es zu befürchten, die Vorschläge der anderen zerpflücken. So werden wir das Ende der Sommerferien abwarten müssen, bis der nächste Bau-und Umweltausschuss tagt und dann sehen, wie schnell sich unsere Verantwortungsträger danach, in weiteren Sitzungen auf Maßnahmen zum Klimaschutz einigen können.

Natürlich können wir in Raesfeld die Welt nicht retten, aber wir können unser Möglichstes zur Rettung beitragen und wir können Vorbild sein. Natürlich dürfen – und sollen die demokratisch gewählten Vertreter und ihre Gremien dabei nicht übergangen werden!

Mit Vernunft und echter Einigkeit könnten unsere Volksvertreter zweifelsfrei beweisen, dass ihnen ernsthaftes Handeln wichtiger ist, als parteipolitisches Kalkül.

Aber vielleicht schafft Ihr das ja noch, dann hättet Ihr wirklich gute Arbeit gemacht – ich hoffe darauf!

Angestrebte Arbeitsgruppe der UWG erstmal auf Eis gelegt

Klimafreundliches Raesfeld. Die UWG hätte gerne eine Arbeitsgruppe gegründet, um konkrete Handlungsfelder für Raesfeld mit Blick auf die Zukunft zu erarbeiten.

Ziel sollte es sein, dass die Umsetzung dieser gesammelten Vorschläge die Gemeinde Raesfeld klimafreundlicher machen. Diesen Vorschlag machte die UWG Fraktion am Dienstag während der Ratssitzung.

„Es ist uns wohl bewusst, dass wir als Raesfelder nicht die Welt retten können, aber wir sollten zumnidest alles dadürf tun, dass in unserem kleinen Bereich so viel wie möglich für die Umwelt getan wird“ so Wolfgang Warschewski.

Diesen Vorschlag machte zunächst der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernhard Bölker. Bürgermeister Andreas Grotendorst unterstützte die Idee:

Darüber hinaus fordert die UWG die Verwaltung auf, offen zu legen, was in den vergangenen zwei Jahren in Raesfeld schon für den Klimaschutz getan wurde.

„Wir machen es uns zu schwer“, sagte der Grünen-Fraktionsvorsitzende Holger Lordieck und plädiert dafür, dass man sich parteiübergreifend zusammenzusetze und sich von Experten beraten lasse.

Einig waren sich die Ratsmitglieder, dass dieser in einer der nächsten Ausschutzsitzung neu beraten werden solle.

Der Vorschlag wurde damit erst einmal auf Eis gelegt. Dies seien auch die Regularien, die vorschreiben, dass zuerst der Fachausschuss darüber beraten soll, dann der Hauptausschuss und in letzter Instanz der Rat.

Radfahrnetz im Kreis Borken wird optimiert

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Gemeinsam zum Knotenpunktsystem

Kreis Borken (pd). Radfahr-Wegweisung im Kreis Borken / Landrat sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister unterzeichneten Vereinbarung zur Zusammenarbeit.

Kreis Borken. Das Knotenpunktsystem ist den meisten Radfahrerinnen und Radfahrern aus den Niederlanden bekannt. Seinen Ursprung hat es jedoch in Belgien. Nun soll es auch im Münsterland als Ersatz für das bisherige touristische „Wabensystem“ – jede Wabe kann als Rundtour abgeradelt werden – eingeführt werden.

Bürgermeister im Kreis Borken
Landrat Dr. Kai Zwicker (vorne Mitte) sowie die Spitzen der Städte und Gemeinden des Kreises Borken unterzeichneten die Verwaltungsvereinbarung, welche die Zusammenarbeit während der Realisierung des Knotenpunktsystems regelt. Foto: Kreis Borken

Realisierung des Knotenpunktsystems

Und der Kreis Borken geht zügig voran. Anfang Juli unterzeichneten Landrat Dr. Kai Zwicker sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Kommunen des Kreises Borken eine Verwaltungsvereinbarung, welche die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure während der Realisierung des Knotenpunktsystems regelt.

Der Unterzeichnung gingen umfassende Planungsworkshops des Kreises mit den Städten und Gemeinden voraus. Nun sind zwei externe Ingenieurbüros mit der Bestandsaufnahme und Konzeption der Beschilderung auf dem angedachten Knotenpunktnetz im Kreisgebiet beauftragt.

Gute Zusammenarbeit im Kreis Borken

„Schön, dass der Anstoß der Grenzanrainer-Kommunen Wirkung gezeigt hat und das Knotenpunktsystem nun im gesamten Münsterland geplant wird“, freut sich Vredens Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch, der zugleich Sprecher der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis Borken ist. Landrat Dr. Zwicker lobt die sehr gute Zusammenarbeit im Kreis Borken: „Durch die Ortskenntnis und das aktive Mitdenken der kommunalen Tourismus- und Planungsbeauftragten sowie der Bauhöfe, aber auch durch die fachliche Unterstützung des Münsterland e. V. werden wir ein optimiertes Netz ausweisen“, konstatiert der Landrat und ergänzt: „So können sowohl Freizeitradlerinnen und -radler aus der Region als auch Gäste von auswärts den Kreis Borken entspannt erleben.“

„Tourenplaner“ des Münsterland e. V.

Angesichts dieser guten Zusammenarbeit zeigt sich auch Michael Weitzell, Leiter der Stabsstelle beim Kreis Borken, optimistisch, dass der bisherige Zeitplan eingehalten werden kann: „Wenn alles gut geht, kann das neue System im Frühjahr 2021 eröffnet werden“, berichtet Weitzell.

Bis dahin sollen die neuen Knotenpunkthüte und jeweils auf die nächsten Knotenpunkt-Nummern verweisende Schilder in den bestehenden rot-weißen Zielwegweisern installiert sein. Zudem sollen auch die Knotenpunkttafeln, die zur Orientierung an den Kreuzungspunkten einen Überblick über das umliegende Netz geben, aufgestellt werden. Auch der „Tourenplaner“ des Münsterland e. V. sowie die bestehenden Kartengrundlagen sollen überarbeitet werden.

Andrea Rundmund hat ein Herz für andere und gewinnt Gutschein

Große Rotkreuz-Aktion „Socken für Soziales“ in der Woche der Nachhaltigkeit

Borken/Kreis Borken (drk-press). Andrea Rundmund hat ein Herz für andere Menschen: Sie spendete für das Rote Kreuz im Kreis Borken Altkleider bei der Aktion des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe „Socken für Soziales“.

Gutschein fürs Café Henry im Café Henry: Andrea Rundmund (Mitte) hat bei der Aktion „Socken für Soziales“ in der Woche der Nachhaltigkeit gewonnen. Das Präsent übergeben DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann und Johanna Theyssen. Foto: DRK/and
Gutschein fürs Café Henry im Café Henry: Andrea Rundmund (Mitte) hat bei der Aktion „Socken für Soziales“ in der Woche der Nachhaltigkeit gewonnen. Das Präsent übergeben DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann und Johanna Theyssen. Foto: DRK/and

Jetzt wurde sie dafür belohnt: Die Borkenerin gewann einen von vier Gutscheinen. DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann und Johanna Theyssen übergaben ihr das Präsent mitsamt Blumenstrauß im neuen „Café Henry“ an der Röntgenstraße 6 im Rotkreuz-Zentrum Borken.

Die ehemalige Altenpflegerin und Krankenschwester spendet seit jeher bei Rotkreuz-Kleidersammlungen. Da war es für sie klar, dass sie bei dieser verbandsweiten Aktion vom 3. und 5. Juni in der Woche der Nachhaltigkeit mitmachen würde.

„Es gibt so viele Leute, denen es schlechter geht als uns. Dazu möchte ich einen Beitrag leisten, um ihnen mit der Kleiderspende zu helfen.“ Schon vor Jahren habe sie an einem Rotkreuz-Integrationsprogramm teilgenommen und eine Praxiszeit in den Niederlanden mitgemacht. „Das hat mir sehr gut gefallen, auch deshalb bin ich seit jeher dem Roten Kreuz verbunden.“

Verzehrgutschein fürs Café Henry im Café Henry übergeben

Andrea Rundmund erhielt einen Verzehrgutschein für das Rotkreuz-Café Henry. Drei andere Gewinner bekamen Gutscheine für einen Erste-Hilfe-Kurs, fürs Bildungswerk und für das Sozialhaus KARO.

Alle Gewinner waren aus der Masse der Spender ausgelost worden. Die Aktion Anfang Juni hatte solch große Resonanz im Kreis Borken gefunden, dass der Kreisverband das beste Ergebnis im Landesverband erzielte und als Spenden-Sieger dafür besonders ausgezeichnet wurde. Neun Sammelstationen waren eingerichtet worden.

Die Spenden dienen dem Gemeinwohl: Die gesammelte Kleidung wurde sortiert, und ein Teil wird zu einem kleinen Preis in den KARO-Kaufhäusern des Rotes Kreuzes in Borken und Bocholt angeboten. Auch wohnungslose oder geflüchtete Menschen und ihre Kinder werden mit Kleidung versorgt, berichtet die Hilfsorganisation. In dem Inklusionsunternehmen KARO-Kaufhaus Rotes Kreuz arbeiten Menschen mit und ohne Handicap zusammen.

Alles, was dort nicht verwendet werden kann, wird an Recyclingunternehmen verkauft. Diese verkaufen die Kleidung als Secondhandware in unterschiedliche Länder oder verarbeiten nicht mehr tragbare Kleidung weiter, zum Beispiel zu Putzlappen, Autoinnenverkleidungen oder Malerfilzen.

Durch den Verkauf der Überschüsse können freie Mittel für ehrenamtliche Rotkreuz-Projekte beispielsweise im Katastrophenschutz, im Jugendrotkreuz oder Sanitätsdienst generiert werden. „Diese Einnahmen sind eine wichtige Quelle zur Finanzierung unserer Arbeit“, bekräftigt Jürgen Puhlmann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Borken.

www.DRKBorken.de

Neu im Team – Reporter Andrè Elschenbroich

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Liebe Leser, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch.

Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb.

Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe.

Reporter Andrè Elschenbroich

In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin.

Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

Der Aelkeshof – Raesfelds Beitrag zum Weltkulturerbe

Wow!!! – Endlich mal wieder Stimmung inne Bude! Ein Beitrag von Detlef Wolf

Raesfeld ist aus dem hochsommerlichen Hitzekoma erwacht, die Wogen der Empörung gehen hoch, bis hin zur vermeintlichen „strafrechtlichen Relevanz“. Sieht fast so aus, als müsse das Thema dringend auf die Agenda der nächsten UNO-Vollversammlung. Mindestens. Wenn es nicht sogar darüber hinaus noch bei Arno anne Theke diskutiert werden muß.

Der Grund?

Der geplante Abriß einer maroden Bude, mit der kein Mensch mehr was anfangen kann. Drum steht sie auch leer. Und vergammelt so langsam.

Na gut, nach der Bude selber kräht kein Hahn mehr. ABER: Die Fassade! Von Großdübellöchern übersät wie ein Schweizer Käse, und in den Mörtelritzen hat sich Professor Grzimecks Steinlaus eingenistet, egal. Diese marode Fassade paßt so gut ins Raesfelder Weichbild, also muß sie stehenbleiben. Koste es, was es wolle.

Meinen einige.

Der Gemeinderat, als gewählte Vertretung der Gesamtheit der Raesfelder Bürger, war da anderer Ansicht. Der hatte nämlich die Kosten ermitteln lassen. Eine schlappe, halbe Million sollten die Raesfelder dafür berappen. Okay, im Vergleich zu den Kosten der Hamburger Elbphilharmonie sind das jetzt vielleicht Peanuts, aber Hamburg ist ja auch nicht Raesfeld.

Und so sprach die Volksvertretung: „Ceterum censeo, Aelkeshof esse delendam!“

In seltener Einmütigkeit. Bemerkenswert, denn normalerweise sind die Schwatten den Roten nicht grün, die Grünen sehen rot, wenn sie über die Schwatten reden, und die Roten werden grün im Gesicht, angesichts der Schwatten.

Diemal nicht.

Letzten Dienstag war abschließende Beschlußfassung im Rat, und danach hieß es dann: „Senatus locuta, Causa finita. – Basta!“

Das brachte nun postwendend das Raesfelder Fassadenerhaltungsblut in Wallung. Aber Hallo! Keine Empathie gegenüber den Fassadenbluthochdrucklern, wurde da gezetert.

Naja, also gut, angesichts von fünfhundert Kilo-Euro zur Sanierung einer heruntergekommenen Ziegelwand, kann man sich vielleicht ausmalen, daß das mit der Empathie möglicherweise tatsächlich nicht ganz soweit her ist.

Aber, das mit den fünfhundert Mille, das stimme ja gar nicht, meinten die Ziegtelsteinverliebten. Das sei ja absichtlich hochgerechnet.

Okay, jetzt nehmen wir doch mal für einen Moment lang an, das wäre tatsächlich so, und der Ziegelsteinfassadenvernichtungssachverständige hätte es mit seiner Kostenschätzung maßlos übertrieben. Ziehen wir also einen Ziegelsteinerhaltungssachverständigen heran und lassen ein Gegengutachten erstellen.

Und tatsächlich! Der findet heraus, die Kosten sind um – sagen wir – 20% zu hoch geschätzt. Mehr geht ja auch gar nicht, das hätte sich der Vernichtungssachverständige wohl kaum getraut, ohne unseriös zu wirken. Schließlich hat der Mann ja auch einen Ruf zu verlieren. Als Gutachter.

Aber sei’s drum. Dann würde demnach die Fassadenerhaltungsveranstaltung eben keine 500k€ mehr kosten, sondern nur noch mickrige 400k€. Ich bin mir nicht sicher, ob das dem kommunalen Geldbeutelverwalter jetzt statt der Tränen in die Augen ein Lächeln ins Gesicht zaubern würde. Obwohl, sollte es eigentlich, wenn man bedenkt, was man mit den gesparten Hunderttausend alles anfangen könnte…

Aber: Vorschlag zur Güte. Die Ziegel werden wiederverwendet. Und da, finde ich, ist jetzt die Aelkeshoffassadenerhaltungsbürgerinitiative gefragt. Zieht Euch mal geschwind Blaumann und Handschuhe an, damit Ihr die Fassade Ziegel für Ziegel abtragen könnt. Anschließend wird jeder der wertvollen Steine sorgfältig saubergekloppt, zur gefälligen Wiederverwendung. Die Trümmerfrauen nach dem Krieg seien Euch ein Vorbild.

Und der Lohn: Ein neues Pfarrheim erstrahlt mit alter Fassade. Eine halbe Million Euro sind gespart, und das Raesfeld-Kulturerbe ist gerettet. Halleluja!

Aber mal ehrlich: Kulturerbe? – Echt jetzt? – Oder ist das vielleicht doch alles nur Fassade?

Leserbrief zu „Rettet Aelkes-Hof“-Jetzt ist es aber gut!

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Leserbrief zu „Rettet Aelkes-Hof“ von Thomas Emmert aus Raesfeld

Jetzt ist es aber gut!

Jetzt haben sich, fast alle, zu dem Thema geäußert. Herr Nießing hat sich, mal wieder, wie ich meine völlig überzogen zum Thema „ausgekotzt“ und Herrn Tünte sei Dank hat er eine inhaltlich völlig zutreffende Antwort darauf bekommen! Herr Tünte, ich bin zwar meistens nicht Ihrer Meinung, aber hierfür meinen Dank und Respekt!

Der entscheidende Fehler von Gemeinde und Politik wurde in dem Moment gemacht als man es geduldet hat, dass so ein wichtiges Gebäude an die Kirche verkauft werden konnte. Mit Vorkaufsrecht hätte man einsteigen und gestalten könne, so, wie es die Bürger wünschen. Hierbei geht es keineswegs „nur“ um eine historische Fassade, sondern wohl auch um Hotelbetten und eine Möglichkeit Familienfeste, Vereinsfeiern oder ähnliches begehen zu können.

Aber der Zug ist abgefahren und, wie es scheint, hat man daraus gelernt und an anderen Stellen, Wege gefunden, mehr Einfluss auf Gestaltung und Nutzung nehmen zu können.

Apropos Einfluss nehmen: Jetzt ist es an der Zeit, dass alle politischen Kräfte, die Gemeinde und die Bürgerinitiative alle taktischen Geplänkel aufgeben und gemeinsam versuchen, ihre, offensichtlich weitestgehend gleichen Interessen, beim Besitzer des Grundstücks (und des Gebäudes) zu vertreten.

Was sagt denn eigentlich die Kirchengemeinde zu den Wünschen der Bürger! Will sie, die wir Steuerzahler ja weitestgehend mitfinanzieren, darauf eingehen! Nimmt sie Rücksicht auf das Bedürfnis, mindestens eine Fassade möge doch bitte wiedererkennbar an den alten Aelkes-Hof erinnern? Wird sie zulassen und fördern, dass Bürgerinnen und Vereine Räumlichkeiten zum Feiern, und für andere Veranstaltungen nutzen können. Mit einer Allianz der o.g. Gruppen sollte es doch wohl möglich sein, so viel Einfluss zu nehmen, dass auch die Kirche erkennt, dass dieser Platz zu schade für ein Funktionsgebäude mit Büros und ein repräsentatives Pastoren Domizil ist.

Offensichtlich wünschen sich die Raesfelder an dieser Stelle auch einen „Aelkes-Ersatz“. Und bitte verschont uns mit Gestöhne, das Geld würde nicht reichen und wir Bürger müssten ins private Säckel greifen! Wir bezahlen das ganze sowieso schon – irgendwie!

31-jähriger Raesfelder tödlich verunglückt

Schwerer Verkehrsunfall auf der K 11 Höhe Freilichtbühne in Heiden –

Am Dienstag um 22 Uhr befuhr ein 31-jähriger Mann aus Raesfeld mit seinem PKW die Rekener Straße (K11) aus Richtung Reken kommend.

Aus ungeklärter Ursache geriet er ausgangs einer Rechtskurve ins Schleudern und nach links auf die Gegenfahrbahn, wo er mit dem PKW eines 21-jährigen Mann aus Reken zusammenstieß. Für den Raesfelder kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Rekener und seine 17-jährige Beifahrerin aus Reken erlitten schwere Verletzungen und wurden mit zwei Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die Unfallstelle war bis etwa 02:20 Uhr komplett gesperrt. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 3000 Euro.

Polizeileitstelle Borken. Frank Sprey

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