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Eurovision Song Contest – CDU lädt ins Festzelt Erle ein


CDU lädt zum „Eurovision Song Contest“ Public-Viewing. Europa vereint – durch Musik.

(pd). Liveübertragung im Festzelt an der Vogelstange Marienthaler Straße in Erle – Der CDU Ortsverein Raesfeld-Erle-Homer lädt zu einem gemütlichen Abend ein.

Der Eurovision Song Contest (ESC) ist der weltweit am meisten beachtete Musikwettbewerb, wobei die Finalshow weltweit von über 200 Millionen Menschen gesehen wir und 2019 in Tel Aviv stattfindet.

Seit 1956 begeistert der Eurovision Song Contest ein Millionenpublikum. Den meisten Spaß macht der ESC jedoch erst, wenn man ihn mit Gleichgesinnten, zusammen vor einer großen Leinwand erleben kann.

Ein jeder kennt ihn und weiß um seine Bedeutung: ein vereintes Europa – durch Musik. „Und diese Bedeutung ist grade jetzt, mit Blick auf die Europawahl am 26.05.2019, umso wichtiger. Deshalb laden wir, die CDU, alle ein, gemeinsam den ESC zu schauen, Deutschland anzufeuern und die europäischen Werte zu feiern“, so Ortsvereinsvorsitzende Sarah Gößling.

Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt: Grillwürstchen Euro. Getränke 1 Euro. Eintritt ist frei.

„Wir freuen uns auf alle, die kommen und gemeinsam mit uns in lockerer Atmosphäre Musik aus jeder Ecke Europas genießen wollen“.

Alles für den Froschkönig – Babywiese Erle wird berreichert

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Der Heimatverein Erle buddelt und gräbt seit Wochen unermüdlich, um den Bereich an der Babywiese an der Erler Mühle zu verschönern und zu gestalten.

Nachdem im November 2017 offiziell die Babywiese mit 33 kleinen Obstbäumen eröffnet wurde, hat sich seitdem viel getan.

Es wurden Wege mir Holzhäcksel angelegt, die Flächen kultivierte und mit Blumensamen, für eine Blumenwiese, ausgesät. Darüber hinaus wurden weitere 19 neue Obstbäumchen gepflanzt.

Heimatverein legt Kräuterbeet und Feuchtbiotop an

Nun legten Mitglieder des Heimatvereins im hinteren Bereich der Wiese neue Beete an. Laut Norbert Sabellek, Vorsitzender des Heimatvereins, sollen hier ein kleines Feuchtbiotop, sowie ein terrassenförmig angelegter Kräutergarten entstehen. „Dann gibt es hier bald auch wieder einen Froschkönig“, so Sabellek.

Raesfeld – Werkzeug aus Transporter entwendet

Raesfeld (ots) Bisher unbekannte Täter entwendeten in der Nacht zum Freitag einen Bohrhammer im Wert von mehreren tausend Euro aus einem geparkten Transporter. Das Firmenfahrzeug hatte auf dem Suendarper Weg gestanden und wurde von den Tätern aufgebrochen.

Hinweise bitte an die Kripo in Borken (Telefon 02861 / 900-0).

Erler Gruppen und Vereine überreichten Spende

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Erle (pd). Ein Teil des Erlöses aus dem Erler Sommerfest 2018 wird der neu gegründeten Gruppe Sternen Eltern Borken zur Verfügung gestellt.

Ludger Askamp, Mia Pass, Ingrid Horstmann und Hildegard Gülker als Vertreter der Erler Gruppen und Vereine übergaben am Samstag, den 11. Mai, eine Spende in Höhe von 500 Euro an die Gruppenleitung der Sternen Eltern, Diakon Klaus Elsner und Katharina Blankenhagen, die den Scheck gern im Namen aller betroffenen Eltern entgegennahmen.

Spende an die Gruppe Sternen Eltern aus Borken

Wenn Kinder während der Schwangerschaft noch im Mutterleib sterben, werden sie in Deutschland „Sternenkinder“ genannt. Dabei spielt es keine Rolle, wie weit die Schwangerschaft bereits fortgeschritten war.
Eines aber haben diese Schicksalsschläge gemein: sie lassen die betroffenen Familien, insbesondere die werdenden Mütter verzweifelt und oft untröstlich zurück.

Sein Kind noch während der Schwangerschaft zu verlieren, bedeutet einen schweren Verlust und wird auch heute noch sehr oft verschwiegen.
Dabei kann man gerade im Gespräch Trost finden und für die Zukunft wieder neuen Mut fassen.

Genau darum geht es der Selbsthilfegruppe „Sternen Eltern Borken“.

Die Gruppe wurde im Januar 2019 auf Initiative von Diakon Klaus Elsner, Seelsorger im St. Marien-Hospital Borken und Patricia Müller El-Amir, Fachbereichsleitung Eltern-Kind-Bereich in der Familienbildungsstätte, ins Leben gerufen und bietet Gesprächsabende für Eltern, die ihr Kind während der Schwangerschaft, der Geburt oder kurz nach der Geburt verloren haben.

Das Ziel der Selbsthilfegruppe ist es, sich in einer neutralen Umgebung zu treffen, um über das Erlebte zu sprechen, sich auszutauschen und verstanden zu werden und gemeinsam einen Weg aus der Fassungslosigkeit und der Trauer zu finden.

Und so trifft sich die Gruppe an jedem 2. Mittwoch im Monat in der Familienbildungsstätte Borken. Ein Team von vier Leitungsmitgliedern, 2 Frauen und 2 Männer, die selbst betroffen sind, begleitet, jeweils zu zweit, die Eltern bei diesen Gesprächsabenden. Im Hintergrund kümmern sich noch zwei weitere Mitarbeiter um die Verwaltung und Organisation. Alle setzen sich ehrenamtlich für ihre Sache ein.

Neben den Gesprächsangeboten sind für die Zukunft auch gemeinsame Aktionen, wie ein Besuch bei einem Steinmetz oder die Gestaltung von Erinnerungskerzen oder Trosttaschen geplant.

Väter und Mütter, die gemeinsam Wege finden wollen, die Trauer zu verarbeiten und Trost zu finden im Gespräch mit Gleichgesinnten, wenden sich bitte an die „Sternen Eltern Borken“.

Kontaktaufnahme ist möglich unter der Telefonnummer: 0171- 8325956 oder auf der Facebook- Seite: „Sternen Eltern Borken“.

Immer hellwach: Rotes Kreuz gab am Weltrotkreuztag einen aus

An 33 Standorten – Aktionen finden großen Anklang

Kreis Borken (drk-press). Die Aktion „Kein kalter Kaffee“ des Roten Kreuzes im Kreis Borken ist auch im sechsten Jahr sehr gut angekommen. Am Weltrotkreuztag (8. Mai) zu Ehren des Gründers Henry Dunant wurden viele Menschen im Kreis Borken angesprochen und auf die Rotkreuz-Arbeit aufmerksam gemacht. An 33 Standorten waren ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter unterwegs, um sich für die Unterstützung zu bedanken.

Gratiskaffee und viele Aktionen im gesamten Kreis Borken: An 33 Standorten im Kreis Borken war das Rote Kreuz am Weltrotkreuztag präsent.
Gratiskaffee und viele Aktionen im gesamten Kreis Borken: An 33 Standorten im Kreis Borken war das Rote Kreuz am Weltrotkreuztag präsent. Fotos: DRK/and, jt

DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann zog im DRK-Pressedienst eine rundum zufriedenstellende Bilanz; er selbst schenkte Kaffee im „Café Henry“ im Rotkreuz-Zentrum in Borken aus: „Es ist uns wichtig, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen und auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen. Das ist meines Erachtens gut gelungen.

Die Resonanz in der Bevölkerung war erneut sehr groß. Dafür danken wir.“ Außer Gratiskaffee gab es kleine Präsente. Das Rotkreuz-Motto lautete: „Deutscher Roter Kaffee. Wir sind bei jedem Hilferuf hellwach – und zum Weltrotkreuztag geben wir einen aus.“

In Gescher auf dem Pendlerparkplatz an der Autobahn 31 überraschte der Ortsverein zum sechsten Mal ab kurz vor 6 Uhr Autofahrer mit einem „Aufweckkaffee“. Rotkreuzleiter Mark Wierczeyko: „Die Pendler kennen uns schon und freuen sich auf die kleine Aufmunterung.“ Allein hier wurden Becher aus knapp zehn Kannen Kaffee verteilt.

Auch in zahlreichen DRK-Kitas wurde an Eltern oder Großeltern Kaffee ausgeschenkt, die Kleinen konnten mit Luftballons spielen und schwenkten Rotkreuz-Fähnchen. Viele Mütter (und einige Väter) nutzten die Gelegenheit, am Kaffeetisch mit den Erzieherinnen über Kita und Kinder zu klönen.

Gratiskaffee und viele Aktionen im gesamten Kreis Borken: An 33 Standorten im Kreis Borken war das Rote Kreuz am Weltrotkreuztag präsent. Fotos: DRK/and, jt
Gratiskaffee und viele Aktionen im gesamten Kreis Borken: An 33 Standorten im Kreis Borken war das Rote Kreuz am Weltrotkreuztag präsent. Fotos: DRK/and, jt

In Ahaus beispielsweise stand eine DRK-Vertretung in der Fußgängerzone und sprach viele Marktgänger an; in Epe wurde über die neue Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz und die Kita „Wirbelwind“ informiert. In Isselburg-Anholt gab es Getränke und Kuchen für Kinder der Offenen Ganztagsschule der Katholischen Grundschule, die bei Regen dann später drinnen spielten statt auf dem Schulhof.

 „Deutschland-Notfall-Tour“ in Rhede

Der DRK-Ortsverein Rhede feierte erneut den gesamten Tag – zunächst ganztägig in seinen drei Kitas sowie in der Großtagespflege, informierte mehr als drei Stunden lang am REWE-Markt am Rathaus. Am Abend begrüßte Vorsitzender Helmut Ebbert 300 Gäste bei einer ganz besonderen Infotainmentshow im Rheder „Ei“: Comedian und Notarzt Lüder Warnken aus Münster zog mit seinem Team ein 70-minütiges Bühnenprogramm zur Ersten Hilfe auf, das es in sich hatte.

Die Gäste waren schlichtweg begeistert, und es gab mehrfach Szenenapplaus für den Münsteraner. Mit seiner „Deutschland-Notfall-Tour“ legt er buchstäblich die Finger in die Wunde. Sein Motto kommt spielerisch an, wie an diesem unterhaltsamen Abend in Rhede: „Leben retten mit Leichtigkeit – wir zeigen, wie!“

„Das Rote Kreuz braucht mehr Unterstützer – ob als Mitglied, Helfer oder Spender“

DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann bekräftigt anlässlich des Weltrotkreuztages: „Das Rote Kreuz braucht mehr Unterstützer – ob als Mitglied, Helfer oder Spender. Wir sind auf das Ehrenamt angewiesen, um als Hilfsorganisation agieren zu können.

Wir haben zwar rund 1500 ehrenamtliche Helfer im Kreis Borken bei rund 14.000 Fördermitgliedern – aber auch Helfer brauchen Hilfe für die umfangreiche Bandbreite unserer Angebote“, ergänzt Puhlmann in einer Rotkreuz-Mitteilung.

Hintergrund zum Weltrotkreuztag

Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Auf seine Initiative begann die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, zu der inzwischen weltweit 190 nationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen.

www.DRKBorken.de

Meinugsfreiheit – Reinhard G. Nießing: Die CDU zeigt sich bürgernah?

Die CDU zeigt sich Bürgernah? Dazu schreib Reinhard G. Nießing:

„Alle Wahlen wieder, kommt die CDU hernieder.“ Darauf könnte man kommen, wenn man den Ankündigungen Glauben schenken mag, nachdem sich die Parteien im allgemeinen und die hiesige CDU im besonderen jetzt den Fragen und Wünschen der Bürgerinnen und Bürgern stellen möchten.

Und am Tag nach der Wahl lautet die Antwort meistens: Bitte nicht stören! Eine bittere Pille nach den Wahlen.

Also bitte, was geschieht denn in Zeiten zwischen den Wahlen — innerhalb einer sogenannten Legislaturperiode?

Fakt ist: Dann werden 1.200 Unterschriften, die für den Erhalt des alten Pfarrheims in Erle gesammelt wurden, als Gegenstandslos betrachtet, mit Verweis auf die Eigentümerin des altehrwürdigen Pfarrheims: Die katholische Kirchengemeinde.

Da werden tausend Unterschriften der Bürgerinitiative „Rettet Aelkes“ geflissentlich ignoriert und die Verantwortung für eine identitätsstiftende wie gedeihliche Dorfentwicklung allein der katholischen Kirchengemeinde in die Schuhe geschoben?

Kinder- und Elternwünsche, die sich für den Erhalt des Spielplatzes am Holzplatz, übrigens bis zum heutigen Tag mit viel Leidenschaft und Herzblut einsetzen, einfach abgebügelt und auf die katholische Kirchengemeinde verwiesen. Und wenn aus der Bürgerschaft Namensvorschläge für neue Straßenwidmungen bei der Verwaltung eingereicht werden, erst gar nicht ernst genommen.

Da hilft selbst das Bitten und Betteln eines heimatverbundenen sehr geschätzten Pfarrers nicht.

Herrgott noch mal, ihr brecht euch doch ganz offensichtlich schon bei dem geringsten Bürgerbegehren einen Zacken aus der Krone! Allmächtige CDU, ohnmächtige Bürgerinnen und Bürger. Warum macht die politische Gemeinde nicht gegenüber der Kirchengemeinde von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch, sowie in zig anderen Fällen auch, wie die jüngste Vergangenheit gezeigt hat?

Sollte das nach Recht und Gesetz nicht möglich sein, dann sollte die übergeordnete Politik dafür die rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen.

Und im Übrigen: Die Kirchenpolitiker sollte sich auf ihre originären Aufgaben konzentrieren und den Städteplanern das Planen überlassen, zumal sie ohnehin schon genug Feuer unterm Dach hat. 

Absurd klingt dann die Aussage unseres „parteilosen“ Bürgermeisters: Die Verwaltung wird tätig, wenn ein Schubs von außen kommt.“ ???

Geradezu zynisch empfinde ich allerdings die Aussage des CDU-Fraktionsvorsitzenden, anlässlich des Bürgerforums. Zitat: „Die Themen seien der Politik auch nicht immer so bekannt.“

Hallo Herr Bölker, wo schlafen Sie denn? Leben wir nicht alle in einer immer stärkeren, vernetzten Welt? Politikgestaltung ist ein andauernder Prozeß. Mal hier und da ein Freibier spenden oder ein Katerfrühstück im Festzelt abhalten, können deshalb eher nicht die richtige Lösung sein.

Eine interessantes Statement eines populären Journalisten habe ich kürzlich zur Kenntnis genommen und möchte es mit Ihnen teilen. Es stammt aus der Feder von Dirk Kurbjuweit:

„In der liberalen Demokratie müssen vor allem drei Dinge gelingen: der Kompromiss, die Streitkultur und der Abschied.

Gute Kompromisse sind notwendig, weil nicht die Mehrheit zulasten der Minderheit durchregieren soll. Und weil sich die Macht nicht in einer Hand befindet, sondern auf viele verteilt, u.a. über Koalitionen, die sich dann einigen müssen.

Gute Streitkultur ist notwendig, weil jede Politik eine Alternative braucht, eine Kritik, um in friedlichen Kampf die beste Politik herauszufinden. Aber Streit kann auch hässlich sein, kann das Klima vergiften, die Bürger abschrecken.

Gute Abschiede sind notwendig, weil die Demokratie den Wechsel braucht, damit sich die Macht nicht verfestigt, damit die Opposition, ob innerparteilich oder in den Parlamenten, die Hoffnung haben kann, selbst die Macht zu übernehmen.

Diese drei Kategorien, Kompromiss, Streitkultur und Abschied, sollen daher hier besondere Beachtung finden.“

Seinen Worten stimme ich vollinhaltlich zu und habe diesen nichts mehr hinzuzufügen. 

Reinhard G. Nießing

Rotary Club Lippe Issel unterstützt Bürgerstiftung Kreaktiv in Wesel

Der Rotary Club Lippe Issel unterstützt nun zum zweiten Mal die Bürgerstiftung Kreaktiv in Wesel mit einer Spende von 2.000 Euro. Symbolisch wurde ein prall mit „Geld gefüllter Werkzeugkasten übergeben.

(pd). Die Kreaktiv Stiftung unterstützt Jugendliche, die Spass haben, in  der Werkstatt bei den Weseler Stadtwerken, Oldtimer, alte Trecker,  Mopeds und Motorräder zu reparieren und zu restaurieren.

Bürgerstiftung Kreaktiv in Wesel

Fachkundig werden die Jugendlichen von vier KFZ Meistern im (Un)ruhestand unterstützt und angeleitet. Jeweils Donnerstag Nachmittag treffen sich die vier Meister, Erwin Venhorst, Johannes Bücker, Michael Kleineberg und Jürgen Lucas mit ihren Jugendlichen (8 Jungs und 1 Mädchen), um aktuell einen  Trecker IRC D 324 wiederherzustellen…

Am Ende der „Lehrzeit“ gibt es für die Jugendlichen ein Zertifikat, welches die Lehrstellen-und Praktikasuche erleichtert.

Die Stiftung darf mietfrei in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Wesel werkeln. Für Autos gibt es dort sogar eine Hebebühne.

Um noch besser arbeiten zu können, steht eine kleine einigermaßen aktuelle Drehbank ganz oben  auf der Wunschliste. Die Stiftung freut sich natürlich über weitere Spenden in dieser Richtung. Der Vorsitzende der Stiftung Josef Hermsen ist sich sicher, „dass die Jugendlichen bei uns etwas für das Leben lernen“.

Es gibt Reaktion, aber nicht überall – Trendige Schottergärten

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Kein Ende der Schottergärten in Sicht. Gemeindeverwaltungen spielen häufig bei Verboten, oder bei Einschränkungen nicht mit. Initiative zur Eindämmung der Schottergärten

Die Gemeindeverwaltungen, nicht nur in Raesfeld, legen viele Regeln bei Häuslebauer auf. Angefangen von der Dachneigung, der Zaunhöhe bis hin zur Bauweise. Mit Blick auf die Schottergärten heißt es allerdings dann immer wieder: „Wir wollen die Bürger nicht bevormunden“.

Der Bund deutscher Baumschulen begrüßt jetzt die Absicht der Landesumweltminister, eine Initiative zur Eindämmung der Schottergärten zu starten.

Schottergärten

Es ist überfällig, dass der Verschotterung von Vorgärten Einhalt geboten wird. „Dieser unsägliche Trend in vielen Wohngebieten führt zur Verarmung der biologischen Vielfalt, zur Aufheizung des lokalen Klimas und auch ästhetisch ins Aus“, äußert der Präsident des Bundes deutscher Baumschulen, Helmut Selders. „Dass die Landesumweltminister nun eine Aufklärungskampagne starten wollen, ist daher unbedingt zu begrüßen.“

Der Bund deutscher Baumschulen begrüßt die Absicht der Landesumweltminister, eine Initiative zur Eindämmung der Schottergärten zu starten. Quelle:“obs/Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V./Quelle: Pixabay“

Viele Diskussionen in Bezug auf Flächenversiegelung über artenarme Habitate und unwirtliche Lebensbedingungen durch Hitzeinseln im urbanen Raum blieben oft theoretisch.

Lebendige Grün in schlechten Zustand

Praktisch sei in vielen Kommunen das lebendige Grün in einem schlechten Zustand. „Es ist richtig, den Bürgern vor Augen zu führen, welchen wertvollen Flecken Erde man mit einem begrünten Vorgarten in Händen hält.“

Neben der Information über die positiven Wirkungen von gestaltetem Grün rund um die eigenen vier Wände sieht der BdB aber auch die Kommunen in der Pflicht, regulativ einzuwirken.

Schottergärten

Kommunensatzung sollte Schottergärten verbieten

In den Gestaltungssatzungen der Kommunen sollten Schottergarten, verboten werden. Diesen Weg beschritten bereits einige Kommunen mutig und würden eine Versteinerung der Gärten verbieten.

„Das ist der richtige Ansatz. In den großen Diskussionen sind wir uns alle einig, dass wir etwas zum Schutz der Umwelt und gegen den Klimawandel tun müssen. Dazu gehört auch, dass jeder im Kleinen seinen Teil dazu beitragen kann. Im Übrigen ist das Anlegen und Pflegen eines Gartens gar nicht so arbeitsintensiv wie das viele befürchten. Im Gegenteil: Gärten sind eine wachsende Freude“, so Helmut Selders, der BdB-Präsident.

Trauungen unter der Femeiche in Erle

Heiraten an der Femeiche und neue Verkehrsführung B 70 von Brünen nach Borken

Heiraten unter der Femeiche in Erle soll demnächst ein Thema des Dorfentwicklungskonzeptes in Erle sein. Grund dafür, so Bürgermeister Andreas Grotendorst am Montag in der Ratssitzung, sei die Trauung am vergangenen Samstag an der Femeiche gewesen.

Wie mittlerweile jeder in Erle mitbekommen hat, ließ sich Arno Brömmel unter der ehrwürdigen Femeiche trauen und gab dort seiner Gisela das „Ja-Wort“.

Neben den Trauungen im Raesfelder Schloss soll es bald einen weiteren Ort geben, an dem sich heiratswillige Paare das Ja-Wort geben können. „Der uralte Baum ist ein gutes Symbol für Beständigkeit“, so Grotendorst.

Keine neue Verkehrsführung der B 70

Der Antrag der UWG hinsichtlich einer neuen Verkehrsführung der B 70 von Brünen nach Borken (wir berichteten), hatte laut Norbert Altrogge, Markus Büsken vom Ordnungsamt arbeitstechnisch in Atem gehalten. Mit gleich mit mehreren Behörden, insgesamt sechs, angefangen von Straßen.NRW bis hin zum Kreis Borken habe Büsken Gespräche geführt. Die UWG wollte durch die neue Verkehrsführung eine Entlastung des Raesfelder Ortskern erreichen.

B70 Naturpark Raesfeld Richtung Brünen

Das Ergebnis. „Wir haben alles versucht, aber es bleibt so, wie es ist. Daran können wir als Gemeinde nichts ändern“, sagte Bürgermeister Grotendorst am Montag bei der Ratssitzung des Bau- und Umweltausschusses.

Der Status der B70 als Bundesstraße, die dem überregionalen Verkehr diene, kann nicht neu von Brünen nach Borken ausgewiesen werden, und würde, laut Altrogge, auch keine Entlastung für Raesfeld mit sich ziehen. Allerdings, so Altrogge, würde das Navi als kürzeste Strecke ab Brünen immer die direkte Route, und nicht wie ausgeschildert über Raesfeld, angeben.

Petra Bosse

Viele Frage bei der Podiumsdiskussion der CDU Klartext

Der CDU Ortsverein Raesfeld-Erle-Homer lud zu einer Podiumsdiskussion in die Freiheit 24 ein.

Unter dem Motto „Klartext“ stellten sich Bürgermeister, Axel Heinze, Diana Brömmel und Bernhard Bölker den Fragen von Moderator Raimund Stroick.

Klartext Bürgerforum CDU Raesfeld
Diana Brömmel, Vors. Ortsmarketing, Moderator Raimund Stroick, Bernhard Bölker, Fraktionsvorsitzender CDU, Sarah Gößling, CDU-Ortsverbandsvorsitzende, Bürgermeister Grotendorst und Schulleiter Axel Heinz stellten sich den Fragen (v. r.). Fotos: Petra Bosse

Raesfeld. Sichtlich überrascht zeigte sich am Donnerstagabend Sarah Gößling. „Mit so einem großen Interesse habe ich im Vorfeld nicht gerechnet“, sagte die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Raesfeld-Erle-Homer sichtlich erfreut. „Wir wollen was für Raesfeld bewirken und die Gemeinde nach vorne bringen. Das war unsere Intension bei der Überlegung, wie können wir das machen“, ergänzte die Vorsitzende.

Keine Einzelveranstaltung

Entstanden sei das Format „Klartext – das neue CDU-Bürger-Forum Raesfeld“, was, wie Gößling betonte, keine Einzelveranstaltung der CDU sei. Zum ersten Thema: Schul- und Dorfentwicklung, Neubaugebiete und Kindergärten stellten sich bei der Podiumsdiskussion den Fragen von Moderator Raimund Stroick, Bürgermeister Andreas Grotendorst, Diana Brömmel, Vorsitzende des Ortsmarketings, der Fraktionsvorsitzende Bernhard Bölker und Axel Heinz, Leiter der Gesamtschule Borken-Raesfeld.

Klartext Bürgerforum CDU Raesfeld

Alles super in Raesfeld?

Direkt zu Beginn bekam Diana Brömmel die Frage gestellt: „Alles super in Raesfeld, oder?“ Das konnte die Vorsitzende zwar mit einem Ja beantworten, aber es gebe noch viele weitere Möglichkeiten, den Standort zu verbessern. „Es werden derzeit einige neuen Ideen entwickelt wie ´live und lecker, ein Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft und noch einiges mehr. Das alles bedeutet viel Arbeit und Einsatz von Ehrenamtlichen“.

Abend der Ausbildung und Heimat-Shoppen

Geplant sei auch, so Brömmel, einen „Abend der Ausbildung“ beim „Heimat-Shoppen“ im September anzubieten. Hier können sich Ausbilder daran beteiligen und an diesem Abend ihre Türen öffnen und Einblicke in die Ausbildungsmöglichkeiten geben. „Ich hoffe, dass viele Dienstleister ihr Geschäft öffnen und die Raesfelder die hiesigen Einkaufsmöglichkeiten beim Heimat-Shoppen nutzen“.

Klartext Bürgerforum CDU Raesfeld

Gemeinde im Baufieber

Die Gewerbesteuer ist auf dem zweithöchsten Stand der letzten Jahre. Es wird immer mehr gebaut. 10 Mio. Euro plant die Gemeinde an Investitionen in der Gemeinde.

Dazu Grotendorst: Wir investieren nicht 10, sondern 15 Mio. Euro. Und in der Tat. Die Gemeinde hat noch nie so viel Geld ins Bauen investiert. Das erkläre aber gleichzeitig auch, dass der Löwenanteil der Ausgaben in Tief- und den Straßenbau der Neugebiete fließe.

Keine Ressourcen für Anträge und Anfragen

Teuer seien auch die geplanten Rückhaltebecken, die mittlerweile dem Starkregen nicht standhalten. Aber auch die zwei neuen Kitas kosten Geld. „Dies ist aber ein gutes Zeichen. Viele Städte oder Gemeinden haben Kitas leer stehen, aber wir müssen neue bauen“, so Grotendorst, der gleichzeitig darauf verwies, dass aktuell die anstehenden Projekte jede Menge Zeit und Bürokratie beanspruchen.

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Initiative „Spielplatz am Holzplatz“

Dies erklärte auch die Kritik einer Besucherin der Initiative „Spielplatz am Holzplatz“, die wissen wollte, warum bis heute die Bürgerinitiative keine Antwort auf die Forderung nach einem Erhalt des Platzes bekommen habe und warum es noch keine Prüfung gegeben habe.

100 Bewerbungen für 60 Bauplatze

Neben Personalausfall gebe es akut, so Grotendorst, Engpässe bei dem Bearbeiten von Anträgen. „Viele Ressourcen gehen ins Neubaugebiet. „Wir haben alleine 100 Bewerbungen für 60 Bauplatze Stockbreede. Eine große Firma aus Borken wartet auf eine Baugenehmigung im Industriegebiet.

Das Problem ist, dass jeder nur seine Probleme sieht. Wir als Verwaltung eine Interessenbündelungsstelle und können nicht alles auf einmal erledigen, da wir keine Kapazitäten mehr übrig haben“.

Mit Blick auf den Spielplatz versprach Grotendorst, dass es eine Rückmeldung geben wird. Nur wann, dazu konnte er derzeit keine Prognose abgeben. Hinzu komme, dass der Spielplatz ja genutzt werden könne und nicht geschlossen sei.

Klartext Bürgerforum CDU Raesfeld

Genügend Spielplätze in der Gemeinde

Dazu Bölker: Mit rund 22 aktuellen Spielplätzen sei die Gemeinde bestens versorgt. „Nach dem Urteil der Gemeindeprüfungsanstalt haben wir sogar zu viele Spielplätze“. Hinzu komme, dass nicht die Gemeinde, sondern die Kirche Grundstückseigentümer sei, und einige Anlieger auf dem Grundstück bauen möchten.

Gesamtschule ist bestens aufgestellt

Sehr gut gehe es aktuell der neuen Gesamtschule, berichtet Schulleiter Axel Heinz. „Wir haben damals nicht damit gerechnet, dass wir heute im dritten Jahr schon dreizügig fahren“.

Zwar habe er im ersten Jahr das Gefühl gehabt, dass die Gesamtschule in Raesfeld mit gemischten Gefühlen aufgenommen werde, aber: „Wir sind sehr gut aufgestellt und einem ständigen und guten Dialog mit der Gemeinde“.

Außerdem werde die Schule so gut angenommen, dass auf Dauer die Mensa vergrößert und ausgebaut werden müsse. Positiv sei auch, dass die Schule mit der Akademie des Handwerks kooperieren werde, um vor Ort Berufsbilder zu vermitteln.

Klartext Bürgerforum CDU Raesfeld


Nichts Neues bei „Rettet Aelkes“

Michael Hoffmann von der Bürgerinitiative „Rettet Aelkes“ bemängelte, dass es bis heute keinerlei Antwort zum Antrag für den „Erhalt der Fassade“ im Architektenwettbewerb gegeben hätte und ob der Wettbewerb ausgeschrieben sei.

Dazu Grotendorst: „Der Architektenwettbewerb ist nicht gestartet. Soweit sind wir noch nicht. Außerdem ist die Gemeinde nicht Bauherr, sondern die Kirche“. Deshalb könne er weder etwas über den Termin, noch über die Kosten etwas sagen. „Sobald sich aber die politischen Gremien entschieden haben, kommen wir auf die Sache zurück“. Michael Hoffmann betonte, er habe das Gefühl, dass nur darauf spekuliert werde, dass das Gebäude zerfällt und marode werde, dass ein Abriss die letzte Lösung sein wird. „Das Verfahren läuft schon über zwei Jahre. Dadurch wird die Substanz des Hauses nicht besser“.

Veranstaltung soll wiederholt werden

Nach gut 90 Minuten ging die Diskussionsrunde dem Ende zu. Unbeantwortete Fragen, Anregungen und Wünsche konnten zum Schluss auf bereitliegende Zettel aufgeschrieben werden. Sarah Gößling versprach, alle Anregungen aufzunehmen. „In sechs bis neun Monaten werden wir erneut einladen. Bis dahin sollten dann auch unsere Hausaufgaben gemacht sein“.

Petra Bosse

Ein Freitag für Bienen

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Erler Silvesterschüler leisten Beitrag für den Umwelt- und Naturschutz und sorgen für Insektennahrung – #Friday for future

„Während heute die größeren Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz und Umwelt demonstrieren, wollen die Schülerinnen und Schüler der Silvesterschule in Erle auch einen Beitrag leisten für den Umwelt- und Naturschutz, insbesondere für die bedrohte Bienenwelt“, sagte Astrid Hudournik, Klassenlehrerin einer 2. Klasse.

Erler Silvesterschüler leisten Beitrag für den Umwelt- und Naturschutz

Unter Anleitung von Hedwig Rentmeister und Ingrid Horstmann vom Heimatverein Erle stellten die Kinder sogenannte Samenbomben her.

In selbst geformte Lehmkugeln drückten sie Samenkörner. „ Die bienenfreundlichen Sämereien habe ich aus meinem eigenen Garten geerntet, z. B. Sonnenblumen, Ageratum, Fuchsschwanz und Targetes“, bemerkte Hedwig Rentmeister.

Erler Silvesterschüler leisten Beitrag  für den Umwelt- und Naturschutz

Jedes Kind hatte sich einen Eierkarton mitgebracht, worin die Samenbomben gelegt wurden. Antonia erklärte, was mit den Kugeln weiter geschieht; „Wir verstreuen diese Kugeln überall, wo Blumen wachsen können, von denen die Bienen sich ernähren.“

Erler Silvesterschüler leisten Beitrag  für den Umwelt- und Naturschutz

Andere Kinder säten im Bauerngarten des Heimathauses Samen von Wildblumen und Gewürzpflanzen aus. Zudem durfte sich jedes Kind Biolandtütchen mit Samen, die Biobäcker Hubert Leiers gestiftet hatte, mit nach Hause nehmen, um dort mit dem Aussäen „vollen Einsatz für die Biene“ zu leisten. 

Erklärung: „Voller Einsatz für die Biene“ ist die Aufschrift auf den Biolandtütchen.

Text und Fotos: Carlo Behler, Heimatverein Erle

Blühstreifen zur Erhaltung der Artenvielfalt

Schutz der Biodiversität. Gemeinde plant die Errichtung von Blühstreifen.

Insgesamt 8.020 Quadratmeter Fläche soll in der Gemeinde zur Erhaltung der Artenvielfalt erblühen. Die Verwaltung regt an, ein Handlungskonzept zum Schutz der Biodiversität aufzustellen.

Die Errichtung der Blühstreifen ist aus Sicht der Raesfelder Verwaltung ein Einstieg in das Thema Biodiversität. Die ausgeschriebenen Flächen für Blühstreifen wird bei der kommenden Bau- und Umweltausschusssitzung am 20. Mai vorgestellt.

Blühstreifen zur Erhaltung der Artenvielfalt

Damit folgt die Verwaltung den Anträgen der UWG-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen sowie des FDP-Ortsverbandes Raesfeld zum Schutz der Biodiversität vor.

In allen drei Anträgen wird die Errichtung von Blühstreifen zur Erhaltung der Artenvielfalt auf unterschiedlichen öffentlichen Flächen auf dem Gemeindegebiet angeregt.

Zunehmend an Bedeutung gewonnen

Das Thema Biodiversität habe laut Verwaltung, in den vergangenen Wochen und Monaten zunehmend an Bedeutung gewonnen. Biodiversität bezeichnet die Artenvielfalt, die genetische Vielfalt und die Vielfalt von Ökosystemen sowie deren Wechselbeziehungen untereinander.

Wildbienen und Hummeln

Durch den Umgang des Menschen mit der Natur haben in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten viele Arten große Teile ihres Lebensraumes verloren und sind vom Aussterben bedroht. Dies hat weitreichende Folgen für den Menschen, welche die Nahrungsmittelproduktion, die Luftreinhaltung oder die Bodenbildung betreffen.

In den letzten Wochen hat die Verwaltung Gespräche mit dem landwirtschaftlichen Ortsverein geführt. In Frage für Blühstreifen kommen insbesondere die von den Landwirten bewirtschafteten Wegestreifen.

Blühstreifen zur Erhaltung der Artenvielfalt

Weitere Schutzmaßnahmen werden erarbeitet

Ziel des Gespräches war es, potenzielle Flächen zu ermitteln. Die landwirtschaftlichen Vertreter befürworteten hierbei ausdrücklich die Errichtung von Blühstreifen und sagten ihre Unterstützung zu. Sie wiesen allerdings daraufhin, dass die Bewirtschaftung der land-wirtschaftlichen Flächen nicht eingeschränkt werden solle (u. a. Vorgewende freihalten). Vor diesem Hintergrund wurden in Absprache mit dem Ortsverein die folgenden Potentialflächen ermittelt:

Blühstreifen in Raesfeld

Auf den in Tabelle genannten Flächen sollen in den kommenden Wochen Blühstreifen durch die Landwirte eingesät werden.

Petra Bosse

Rettungskräfte leisten unschätzbare Arbeit

Blaulichtkonferenz der SPD-Bundestagsfraktion

Ursula Schulte, SPD-Bundestagsabgeordnete

Am gestrigen Mittwoch fand in Berlin die Blaulichtkonferenz der SPD-Bundestagsfraktion statt, ein seit Jahren bewährtes Diskussionsformat.

Mit dabei waren rund 250 Vertreterinnen und Vertreter von Hilfsorganisationen, Feuerwehren, Polizei und THW. „Ich freue mich, dass auch Jan-Bernd Haas, Ortsbeauftragter des THW Bocholt/Borken, der Einladung gefolgt ist“, so Ursula Schulte.

Das Thema der Konferenz lautete „Klimawandel: Herausforderung für den Katastrophenschutz“ und war damit hoch aktuell. „Die zunehmenden Extremwetterereignisse und ihre Folgen bekommen wir alle zu spüren. Deshalb ist es so wichtig, dass diejenigen, die die Bevölkerung in solchen Situationen schützen sollen, mit den nötigen Mitteln ausgestattet sind“, macht Ursula Schulte deutlich. Allen haupt- und ehrenamtlichen Rettungskräften gebühre großer Dank für ihre unschätzbare Arbeit.

Jan-Bernd Haas zog eine positive Bilanz seiner Teilnahme an der Konferenz:

„Es war sehr schön zu erleben, wie die Herausforderungen des Katastrophenschutzes, insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels, in der SPD-Fraktion aufgenommen werden und wie eine Diskussion über anstehende Zielsetzungen und Aufgaben geführt wurde“.

Auch gesellschaftliche Veränderungen, die die Struktur der Katastrophenhilfe berühren, waren Thema bei der Veranstaltung, darunter die Digitalisierung, Neuerungen in der Arbeitswelt oder der demografische Wandel.

Die SPD-Fraktion setzt sich fortwährend für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe ein. So wurden im letzten Bundeshaushalt beispielsweise 100 Millionen Euro zusätzlich für Fahrzeuge der freiwilligen Feuerwehren im Bereich des zivilen Katastrophenschutzes eingestellt. Zudem konnten 2.000 neue Freiwilligen-Stellen beim Technischen Hilfswerk (THW) geschaffen werden.

Landrat Dr. Kai Zwicker stellte neues Notarzt-Einsatzfahrzeug in Dienst

Standort an der Feuer- und Rettungswache in Borken

Kreis Borken (pd). Die Feuer- und Rettungswache in Borken verfügt über ein neues Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF). Der Kreis Borken als Träger des Rettungsdienstes im Kreisgebiet hat es jetzt ausgeliefert. Landrat Dr. Kai Zwicker nahm selbst an dem Übergabetermin mit Borkens Feuerwehrchef Stefan Döking teil.

Unser Foto zeigt v. l. n. r. Theo Just, Landrat Dr. Kai Zwicker, Pascal Busch, Sarah Lena Schebitz, Stefan Döking (Leiter der Feuer- und Rettungswache Borken) sowie Carsten Thien (Leiter der Fachabteilung Rettungsdienst im Fachbereich Sicherheit und Ordnung) der Kreisverwaltung Borken


„Mir ist es sehr wichtig, dass die rettungsdienstliche Versorgung auf einem hohen Stand gehalten wird“, erklärte er. Dazu werde der neue Mercedes-Benz Vito nun beitragen.

Der Wagen ist einer von zwei, die der Kreis aktuell neu beschafft hat. Der andere wurde bereits am Montag in der Ahauser Feuer- und Rettungswache in Dienst gestellt. Die Kosten pro Fahrzeug belaufen sich auf 102.000 Euro. Das Basisfahrzeug kostet 45.000 Euro.

Hinzu kommen Ausbaukosten in Höhe von 57.000 Euro, zudem die medizinisch-technische Ausstattung. Das NEF hat das gleiche Design wie die Rettungstransportwagen – das bedeutet, es erhält mehr reflektierende Flächen als die früheren Fahrzeuge, um von den anderen Verkehrsteilnehmern noch besser als bisher gesehen werden zu können.

Zum Hintergrund:
Die Feuer- und Rettungswache Borken hatte 2018 insgesamt 5.420 Notfall-Einsätze (Rettungstransportwagen: 3.857 und Notarzt-Einsatzfahrzeug: 1.563). Hinzu kommen 1.910 Krankentransporte. Alle Fahrzeuge sind 365 Tage im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit.

Arbeitslosigkeit auf historischem Tiefstand

Kommunale Jobcenter im Münsterland ziehen Bilanz Pressemitteilung des „Münsterland e. V.“

Kreis Borken (pd). Einen historischen Tiefstand bei der Arbeitslosigkeit im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende können die fünf kommunalen Jobcenter im Münsterland für 2018 vermelden. Jahresdurchschnittlich waren rund 23.800 Personen in der Region im Rechtskreis SGB II arbeitslos gemeldet, knapp 2.000 weniger als noch ein Jahr zuvor.

Freuen sich über die erfolgreiche Arbeit der Jobcenter im Münsterland
Freuen sich über die erfolgreiche Arbeit der Jobcenter im Münsterland (v.l.): Julia Roesler (Leiterin der Regionalagentur Münsterland), Thomas Ostholthoff (Vorstand des Jobcenter Kreis Steinfurt) und Dr. Ansgar Seidel (Leiter des Jobcenter Kreis Warendorf), Thomas Bleiker (Leiter des Jobcenters Kreis Coesfeld), Karin Ostendorff (Leiterin des Jobcenter Kreis Borken), Ralf Bierstedt (Amtsleiter des Jobcenter Münster). © Münsterland e.V.

„Das ist der niedrigste Wert seit der Einführung des SGB II im Jahre 2005“, betont Thomas Ostholthoff, Vorstand des jobcenters Kreis Steinfurt. Seinerzeit habe die Zahl noch bei über 30.000 gelegen.

Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in der Arbeitslosenquote für den SGB II-Bereich wider. Sie reduzierte sich im Vorjahresvergleich nochmal um 0,3 Prozentpunkte auf jetzt 2,6 Prozent. An der Arbeitslosenquote lässt sich die gute Arbeitsmarktsituation der Region ablesen: Der Vergleichswert in NRW liegt bei 4,8 Prozent.

„Wir profitieren von der breit gefächerten Branchenstruktur der hiesigen Unternehmen, die vielen verschiedenen Standbeine verleihen dem Münsterland wirtschaftliche Stabilität“, weiß Karin Ostendorff, Leiterin des Jobcenters Kreis Borken, um die Vorzüge der Region.

Grundsätzlich konnten alle Personengruppen von dem Rückgang der Arbeitslosigkeit im Münsterland profitieren. Besonders erfreulich ist aber, dass sich die Zahl junger Arbeitsloser unter 25 Jahren überdurchschnittlich stark reduziert hat. Sie ist binnen Jahresfrist um 12,0 Prozent auf knapp 2.400 gesunken.

Die spezifische Arbeitslosenquote reduzierte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 2,1 Prozent. Ralf Bierstedt, Leiter des Jobcenters Münster, sieht in dieser Entwicklung die Arbeit der Jobcenter bestätigt: „Die kommunalen Jobcenter im Münsterland halten eine breite Palette an Instrumenten vor, um die Ausbildungs- und Beschäftigungssituation junger Menschen in der Region zu erhöhen.

Wichtig ist, für jeden Einzelnen entsprechend der individuellen Unterstützungsbedarfe Strategien und Angebote zu entwickeln, um so nachhaltig den Weg in die Arbeitswelt zu ebnen.“ Oftmals seien es viele kleine Schritte, die langfristig und nachhaltig Erfolg brächten.

Die anhaltend gute wirtschaftliche Entwicklung führte in 2018 weiterhin zu einer starken Nachfrage nach Arbeitskräften, wovon auch die Münsterland Jobcenter profitierten. „Wir haben im vergangenen Jahr knapp 15.000 Menschen den Weg aus dem SGB II-Leistungsbezug zurück ins Erwerbsleben geebnet, mehr als 2.800 davon waren Personen im Kontext Fluchtmigration. Der Integration ging in diesen Fällen zumeist der Spracherwerb und dann eine Qualifizierung oder Fortbildung voraus.

Insgesamt konnten wir unsere Integrationsquote gegenüber dem schon sehr guten Vorjahreswert nochmals steigern und liegen mit über 25 Prozent an der Spitze der Regionen in NRW“, so Thomas Bleiker, Leiter des Jobcenters Kreis Coesfeld. Als Hauptgründe für dieses Ergebnis nennt er die hohe Dynamik der größtenteils mittelständisch geprägten Wirtschaftsunternehmen und die enge Kooperation der münsterländischen Jobcenter mit den Betrieben.

Im vergangenen Jahr haben die fünf Jobcenter des Münsterlandes durchschnittlich pro Monat rund 85.000 Personen betreut, 4,5 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. „Diese Menschen verteilten sich auf insgesamt 43.000 Haushalte, die wir durch die Übernahme der Kosten für Miete, Lebensmittel, Kleidung, Wasser, Strom und Heizung aber auch hinsichtlich der Kranken- und Pflegeversicherung finanziell abgesichert haben“, erläutert der Leiter des Warendorfer Jobcenters, Dr. Ansgar Seidel. Hierfür haben die Jobcenter insgesamt einen Betrag von über 400 Millionen Euro in 2018 ausgezahlt.

Auch wenn die Wirtschaft mit weniger Schubkraft in das Jahr 2019 gestartet ist und die konjunkturelle Dynamik sich verlangsamt, bleiben die Voraussetzungen für ein solides Wachstum gut. Die Einstellungsbereitschaft der Betriebe insbesondere im Mittelstand bleibt hoch, 30 Prozent der Unternehmen im Münsterland wollen nach einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen in 2019 die Mitarbeiterzahl ausweiten. Fast alle befragten Betriebe bezeichnen ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend.

„Unter diesen Rahmenbedingungen möchten wir den Blick stärker auf Menschen richten, die schon sehr lange auf SGB II-Leistungen angewiesen sind. Für sie wird es in 2019 nicht zuletzt aufgrund neuer Fördermöglichkeiten durch das Teilhabechancengesetz neue Perspektiven am Arbeitsmarkt geben“, so der gemeinsame Ausblick der Jobcenter-Leitungen.

Bilder von Ignaz Böckenhoff sollen digitalisiert werden

Etwa 1500 Fotos sind zwischenzeitlich bereits digitalisiert. Für den größten Teil der Bilder fehlen noch die finanziellen Mittel.

Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes besucht den Heimatverein Raesfeld

(pd). Der Heimatverein Raesfeld konnte die Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes Dr. Silke Eilers als Gast begrüßen.

Heimatverein Raesfeld
Bürgermeister Andreas Grotendorst, Richard Sühling, Margret Sühling, Dr. Silke Eilers, Karl-Heinz Tünte, Hans Brune, Christel Höink. Foto: privat

Sie und die Kreisheimatpflegerin Christel Höink wurden vom Bürgermeister Andreas Grotendorst und dem Vorsitzenden Hans Brune begrüßt. Dr. Eilers bedankte sich für die Einladung und betonte, dass sie die Heimatvereine, die dem Westfälischen Heimatbund angeschlossen sind, gerne vor Ort kennenlernen möchte.

Außerdem können  bei den Besuchen Problemlagen der Vereine mit ihr erläutert und Wünsche an den Dachverband geäußert werden. Lobend erwähnt wurde von ihr der Internetauftritt des Vereins.

Hans Brune stellte dem Heimatverein und der Kreisheimatpflegerin Christel Höink seine Aktivitäten vor. Ein besonderes Anliegen des Vereins ist die Digitalisierung der Bilder von Ignaz Böckenhoff.

Ignaz Böckenhoff (1911-1994) © by RGN

Digitales Museum

Etwa 1500 Fotos sind zwischenzeitlich bereits digitalisiert worden. Aber für den größten Teil der Bilder, der sich noch beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe befindet, fehlen noch die finanziellen Mittel. Nach der Digitalisierung könnte dann über ein digitales Museum nachgedacht werden.

Nach einer Führung durch das Museum am Schloss besuchten Dr. Eilers und Frau Höink das Museum in der Sebastianschule.

BAföG-Anträge für das Schuljahr 2019/20 jetzt schon stellen!

Schüler-BAföG: Anträge für das Schuljahr 2019/20 jetzt schon stellen!

Empfehlung des „Amtes für Ausbildungsförderung“ des Kreises Borken

Kreis Borken. Anträge auf Schüler-BAföG für das kommende Schuljahr 2019/20 sollten frühzeitig gestellt werden.

Das empfiehlt Bärbel König, Leiterin des „Amtes für Ausbildungsförderung“ des Kreises Borken. Bereits mit der Zusage eines Schulplatzes ist dies möglich – insbesondere online unter www.bafög.de.

Wer jetzt schon einen Antrag stellt, kann bei Vorlage aller notwendigen Unterlagen damit rechnen, zu Beginn des neuen Schuljahres BAföG zu erhalten. Erfahrungsgemäß gehen beim „Amt für Ausbildungsförderung“ zahlreiche Anträge erst später ein mit der Folge, dass es dann zu längeren Bearbeitungszeiten kommen kann.

Da das Schüler-BAföG wird immer nur für ein Jahr bewilligt wird, gilt die Empfehlung auch für derzeitige Bezieher, bereits jetzt einen Antrag für das folgende Schul- bzw. Ausbildungsjahr zu stellen. Schüler-BAföG ist ein Zuschuss des Staates und muss nicht zurückgezahlt werden.

Schüler-BAföG kann beantragt werden für schulische Ausbildungen, die einen berufsqualifizierenden Abschluss vermitteln, wie zum Beispiel Sozialassistent/in, Kinderpfleger/in, Erzieher/in, Physiotherapeut/in, alle Assistenzberufe usw., Schulen des 2. Bildungsweges, wie zum Beispiel die FOS 12 B, Abendrealschule ab 3. Semester, Abendgymnasium ab 4. Semester und Kollegausbildung.

Ob dann tatsächlich eine Förderung erfolgen kann, hängt in der Regel vom Einkommen der Eltern ab.

Nähere Informationen gibt es beim „Amt für Ausbildungsförderung“ des Kreises Borken unter den Telefonnummern 02861/82-1324, 02861/82-1325 und 02861/82-1326 sowie im Internet unter www.kreis-borken.de/bafoeg.

CDU lädt zum Europa-Frühstück ein

(pd). Alle Bürgerinnen und Bürger sind ganz herzlich eingeladen, der CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle-Homer freut sich über Ihren Besuch zum gemeinsamen Europäischen Frühstück am 19.05.2019 um 09:30 Uhr im Festzelt an der Erler Vogelstange, Marienthaler Str. 44, Raesfeld–Erle.

Nehmen Sie auch den Lebenspartner oder Freunde mit und genießen Sie mit uns gemeinsam und kostenfrei, die unterschiedlichen Frühstücksspezialitäten aus europäischen Mitgliedsstaaten.

In angenehmer und lockerer Atmosphäre wollen wir mit Ihnen zusammen über die anstehenden europäischen Themen sowie die bisherigen Errungenschaften der Europäischen Union sprechen!

Zur besseren Planung bitten wir bis zum 15.05.2019 unter der E-Mail [email protected] um Ihre Rückmeldung.

Wir freuen uns auf ein gemeinsames Frühstück.

Was krabbelt denn da? – Ich bin´s der Maikäfer

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Insekten und andere Wesen kinderleicht erklärt! Du wolltest schon immer wissen, warum dieses Tier auf der Welt existiert? Jede Woche stellt der Tier- und Naturfreunde Merzen e.V. eines vor und klärt auf, über Mythen und Hörensagen.

  • Wir sind waschechte Insekten und gehören zur Familie der Blatthornkäfer.
  • Das ist eine der größten Insektenfamilien überhaupt: Zu ihnen gehören etwa 20.000 verschiedene Käferarten, darunter die größten der Welt wie die Goliath- und Herkuleskäfer Blatthornkäfer werden wir genannt, weil die Enden unserer Fühler aus kleinen Blättchen bestehen, die wie ein Fächer gespalten sind.
  • Wir werden zwei bis drei Zentimeter lang und haben – wie alle Insekten- sechs Beine. Typisch für uns Maikäfer sind die braunen Flügel, das schwarze Halsschild sowie das schwarzweiße Zickzackmuster an der Seite
  • Im Monat Mai siehst du mich aus der Erde krabbeln. Die meiste Zeit meines Lebens (ca 4 Jahre) hause ich dort unten als Engerling.
  • Kurze Zeit nachdem wir uns fortgepflanzt haben sterben wir. Mein Partner sofort- ich erst, wenn ich meine Eier ins Erdreich gelegt habe.
  • Wir fressen am liebsten Laub von den Bäumen, darum kann es alle 4 Jahre mal vorkommen, dass man uns als schädlich empfindet. Als Engerlinge lieben wir Wurzeln.
  • Alle 35-40 Jahre treten wir sogar als riesige Invasion auf. Das finden die Menschen gar nicht witzig, denn da leiden dann schon mal die Bäume und Felder unter unseren hungrigen Mägen.
  • In der Bildergeschichte Max und Moritz komme ich vor als Streich bei Onkel Fritz. Kennst du die Geschichte?
  • Und als ob das noch nicht an Berühmtheit langt, hat man mir ein Kinderlied gewidmet. „Maikäfer flieg“. Zudem gibts mich als Schokofigur und in „Peterchens Mondfahrt“komme ich auch vor.
  • Vor mir braucht sich niemand fürchten. Ich bin zwar ein recht großer Käfer und fliege laut brummend umher- dennoch bin ich äusserst nett zu allen Lebewesen dieser Erde.
  • meine natürlichen Feinde sind der Dachs, Maulwurf, Vögel und Wildschweine. Vor denen muss ich mich in Acht nehmen.
  • Im Mittelalter wurde aus uns Suppe gekocht oder wir wurden gezuckert als Nachspeise verkauft. Fanden wir gar nicht lustig!

Dieser Text wurde zur Verfügung gestellt vom Tier- Naturfreunde Merzen e.V.

Verfasserin: Vanessa Schultz

Seminar beim Kreissportbund Borken

Datenschutzrecht, Recht der Personenbilder, Sozial Media: Seminar beim Kreissportbund Borken.

Die Bedeutung des Datenschutzes im Sinne der neuen DSGVO nimmt zu und macht vor den Vereinen nicht halt. Der Vorstand ist verantwortlich für den Umgang mit den Daten all derer, die mit dem Verein in Berührung kommen. Auch beim Auftritt des Vereins im Internet sind zahlreiche rechtliche Aspekte zu beachten. Viele Vereine betreten hier Neuland und setzen sich damit auch einem Haftungsrisiko aus.

Die Schwimmabteilung möchte Ergebnislisten und Fotos ihres Wettbewerbs im Internet veröffentlichen. Der Abteilungsleiter möchte eine Telefonliste aller Abteilungsmitglieder verteilen, um Fahrgemeinschaften bilden zu können. Ein Sponsor bittet um eine Liste aller Mitglieder, um diese zu bewerben. Der Verein unterhält einen Social-Media-Auftritt, in dem Kommentare abgegeben werden können.

Mit dieser wichtigen Problematik beschäftigt sich nun das Seminar „Datenschutzrecht, Recht der Personalbilder, Sozial Media, Vereins-Homepage / Internet“ das der Kreissportbund Borken in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund NRW am Donnerstag, den 23. Mai 2019 vom 18.30 bis 22.30 Uhr in Borken-Weseke durchführt. Anhand konkreter Beispiele werden zahlreiche Tipps für die Umsetzung in der Praxis gegeben. Das Ziel hierbei ist: Den Teilnehmern die Grundsätze des Datenschutzrechtes sowie die Voraussetzungen, unter denen Bilder von Personen veröffentlicht werden dürfen zu vermitteln. Des Weiteren wird erörtert, worauf Vereine beim Internetauftritt, ob Homepage oder Social-Media, achten müssen und Fragen des Urheber- und Markenrechts diskutiert.

Zu den Inhalten gehört:


– Grundsätze des Datenschutzes
– Veröffentlichung von Personenbildern
– Grundregeln beim Vereinsauftritt im Internet auf Websites und sozialen Netzwerken
– Fragen des Urheber- und Markenrechts
– Haftung des Vereins und des Vorstands bei Rechtsverstößen

Die Anmeldung hierzu ist über Sportbildungswerk im KSB Borken unter Tel. 02862-418790 bzw. online unter www.sportbildungswerk-nrw.de/borken möglich. Bei inhaltlichen Fragen steht allen Interessierten Waldemar Zaleski, Tel.: 02862-4187941, E-Mail: [email protected]

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