Heiraten an der Femeiche und neue Verkehrsführung B 70 von Brünen nach Borken
Heiraten unter der Femeiche in Erle soll demnächst ein Thema des Dorfentwicklungskonzeptes in Erle sein. Grund dafür, so Bürgermeister Andreas Grotendorst am Montag in der Ratssitzung, sei die Trauung am vergangenen Samstag an der Femeiche gewesen.
Wie mittlerweile jeder in Erle mitbekommen hat, ließ sich Arno Brömmel unter der ehrwürdigen Femeiche trauen und gab dort seiner Gisela das „Ja-Wort“.
Neben den Trauungen im Raesfelder Schloss soll es bald einen weiteren Ort geben, an dem sich heiratswillige Paare das Ja-Wort geben können. „Der uralte Baum ist ein gutes Symbol für Beständigkeit“, so Grotendorst.
Keine neue Verkehrsführung der B 70
Der Antrag der UWG hinsichtlich einer neuen Verkehrsführung der B 70 von Brünen nach Borken (wir berichteten), hatte laut Norbert Altrogge, Markus Büsken vom Ordnungsamt arbeitstechnisch in Atem gehalten. Mit gleich mit mehreren Behörden, insgesamt sechs, angefangen von Straßen.NRW bis hin zum Kreis Borken habe Büsken Gespräche geführt. Die UWG wollte durch die neue Verkehrsführung eine Entlastung des Raesfelder Ortskern erreichen.

Das Ergebnis. „Wir haben alles versucht, aber es bleibt so, wie es ist. Daran können wir als Gemeinde nichts ändern“, sagte Bürgermeister Grotendorst am Montag bei der Ratssitzung des Bau- und Umweltausschusses.
Der Status der B70 als Bundesstraße, die dem überregionalen Verkehr diene, kann nicht neu von Brünen nach Borken ausgewiesen werden, und würde, laut Altrogge, auch keine Entlastung für Raesfeld mit sich ziehen. Allerdings, so Altrogge, würde das Navi als kürzeste Strecke ab Brünen immer die direkte Route, und nicht wie ausgeschildert über Raesfeld, angeben.
Petra Bosse



























