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Bürgerstiftung REH profitiert vom Schirmverkauf

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Vor einem Jahr startete die Volksbank Erle das Projekt der „Raesfeld-Schirme“.

250 Schirme wurden mit Motiven aus der Gemeinde bedruckt. „Die Gestaltung des Schirmes war aufwändig, denn nicht alle vorhandenen Fotos aus Raesfeld und Erle passten auf den Schirm“, so Ralf Steiger von der Volksbank Erle.

Bürgerstifung und Volksbank Spende Schirme
Ralf Steiger li. (Volksbank Erle), Jutta Bonhoff und Ruth Beering (Bürgerstiftung) sowie Michael Weddeling (Volksbank Erle).

So fand sich nur eine kleine Auswahl schöner Motive auf den Schirmen wieder. Die Vorstandsmitglieder Ralf Steiger und Michael Weddeling übergaben nun den Erlös aus dem Verkauf der Schirme an die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer, die diese für gemeinnützige Projekte in der Gemeinde einsetzen wird.

Masernfall in Bocholt

Mann wird im Krankenhaus behandelt

Bocholt (pd). Ein Mann aus Bocholt ist an den Masern erkrankt. Offensichtlich hat er sich bei einem Besuch im osteuropäischen Ausland angesteckt. Das teilt das Gesundheitsamt des Kreises Borken mit.

Masern sind eine besonders ansteckende Infektionskrankheit. Daher befindet sich der Erkrankte im Krankenhaus und wird dort behandelt. Zwei seiner Kinder besuchen Schulen in Bocholt. Bei einem davon besteht ein umfassender Impfschutz.

Das andere ist lediglich einmal geimpft worden, so dass hier nur ein 95-prozentiger Schutz aufgebaut werden konnte. Die Schulen beider Kinder haben sofort die Eltern der betroffenen Schulklassen informiert und sie darum gebeten, den Impfschutz ihrer Kinder zu überprüfen und in Zweifelsfällen Kontakt mit dem Kinder- bzw. Hausarzt aufzunehmen.

Zum Hintergrund:

Masern sind eine besonders ansteckende Infektionskrankheit. Hier gibt es oft einen schwierigen Verlauf. Im Einzelfäll kann der Verlauf sogar tödlich sein. Rund acht bis zehn Tage nach der Ansteckung kommt es zu hohem Fieber, Husten, Schnupfen, Entzündungen im Nasen-Rachen-Raum und der Augen.

Erst einige Tage später bildet sich der typische Hautausschlag. Erkrankte sind schon etwa fünf Tage vor Auftreten des Hautausschlags ansteckend und dann auch noch für weitere vier Tage. Den besten Schutz bietet die Impfung!

Masern kreis Borken
Foto: Pixabay

Kinder sollten nach aktuellen Empfehlungen zweimal geimpft werden.

Erwachsene mit unklarem Impfstatus benötigen eine Impfung. Menschen, die die Masern durchgemacht haben, sind in der Regel lebenslang geschützt.

Das Kreisgesundheitsamt Borken bittet Menschen, die Fragen zu ihrem Impfschutz oder zu dem ihrer Kinder haben, sich bei ihrem Hausarzt/Kinderarzt zu melden.

Selbstverständlich ist auch das Kreisgesundheitsamt gerne zu einer entsprechenden Beratung bereit. Wer bei sich oder seinen Kindern Symptome bemerkt, die auf eine Masernerkrankung hinweisen könnten, setzt sich bitte unverzüglich mit seinem Haus- oder Kinderarzt in Verbindung.

Dabei gilt ausdrücklich: Bitte melden Sie sich wegen der Ansteckungsgefahr dort immer erst telefonisch an, um das weitere Vorgehen abzusprechen! Auf keinen Fall sollte jemand, der Masern-Symptome aufweist, noch zur Schule gehen!

Schon der Verdacht auf eine Masernerkrankung ist meldepflichtig durch Arzt und/oder Labor. Weitere Informationen zum Thema Masern gibt es auf der Website des Kreises Borken unter https://kreis-borken.de/masern sowie in sechs verschiedenen Sprachen hier: https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe. 

JSG Raesfeld – Erste Spiel nach Spanienfahrt

JSG Raesfeld – Erle C2 gegen Westf. Gemen C3

Im ersten Spiel nach unserer Spanienfahrt galt es sich wieder zu sortieren und den normalen Spielrhythmus aufzunehmen, was nicht so ganz einfach gelang.

Zwar agierten unsere Jungs mit Ballbesitz und Spieldominanz, es wurden aber zu viele klare Torchancen ausgelassen. Das änderte sich auch nicht nach dem 1:0 durch Angelo Materlik.

Die Führung wurde postwendent durch einen Fehlpass in der Abwehr hergeschenkt, wobei der Gemener Stürmer lediglich einschieben musste.Beim Stand von 1:1 ging es in die Halbzeitpause. 

Danach erhöhte die C2 nochmals das Pressing und kam durch zwei Treffer von Luis Martinez zur verdienten 3:1 Führung. Nachdem Gemen der Anschlusstreffer zum 2:3 gelang, erzielte Jonas Hüsken mit dem allerersten Treffer für seine Farben den 4:2 Endstand.

Trainer Jürgen Pütz-Bosse

Gänsefamilie sorgt für Einsatz im Ortskern von Raesfeld

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Am Samstagmorgen gegen 7:30 Uhr meldete ein Bürger aus Raesfeld eine Gänsefamilie im Bereich Brökerstegge im Ortskern. Die Feuerwehr rückte aus und traf die Tiere vor Ort an.

Feuerwehr begleitet Gänse durch den Ort

Vor Ort stellte sich schnell die Frage nach dem weiteren Vorgehen. Ein Einfangen der Tiere sei laut Feuerwehr nicht möglich gewesen. Stattdessen entschieden sich die Einsatzkräfte, die Gänsefamilie behutsam zurück in Richtung Schloss zu treiben.

Der Weg führte im „Gänsemarsch“ über mehrere Straßen im Ort: von der Brökerstegge über die B70, Gartenstraße, Leinenweberstraße, Künnenkamp, Freiter Pättken und den Südring bis zur Freiheit.

Gänsefamilie

Der Weg führte im „Gänsemarsch“ über mehrere Straßen im Ort: von der Brökerstegge über die B70, Gartenstraße, Leinenweberstraße, Künnenkamp, Freiter Pättken und den Südring bis zur Freiheit.

Gänsefamilie Raesfeld

Sicher zurück an den Teichanlagen

Am Ende erreichten die Tiere wieder die Teichanlagen am Schloss. Die Gänsefamilie mit sieben Jungtieren blieb dabei unversehrt.

Für die Feuerwehr endete der Einsatz mit einem ungewöhnlichen, aber erfolgreichen Tiertransport quer durch Raesfeld.

Silvesterschüler sind mathematisch gut drauf

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Silvesterschüler für tolle mathematische Leistungen belohnt

Voller Stolz nahmen 42 Schüler der Klassen 3 und 4 der Silvesterschule Erle ihre Urkunden und Preise zum Abschluss des diesjährigen „Känguru-Wettbewerbes der Mathematik“ entgegen.

30 herausfordernde Aufgaben galt es zu bewältigen. Für jede Aufgabe standen fünf Lösungen zur Auswahl. Von diesen war allerdings nur eine Antwort richtig.

Känguru 2019 Silvesterschule

Alle teilnehmenden Kinder wurden für ihre tollen Leistungen mit einer Urkunde und einem Zauberwürfel belohnt, sieben Kinder gewannen Hauptpreise. Tyler Adams löste sogar sämtliche Aufgaben richtig und erzielte dementsprechend die Maximalpunktzahl.

Vorbereitet wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Mathematiklehrerinnen Lena Koerdt, Katja Köster und Dagmar Pfefferkorn.

Maiandacht und Besuch der Hobbyimkerei in Raesfeld

Am Dienstag, den 21. Mai, findet unter Mitgestaltung der Kolpingsfamilie eine Maiandacht an der Gebetsstation Hagelkreuz in Erle statt. Beginn ist um 19.00 Uhr. Hierzu lädt die Kolpingsfamilie herzlich ein.

Samstag, 01.06.:

Die Kolpingsfamilie lädt herzlich ein zum Besuch der Hobbyimkerei Franz-Josef Löchteken in Raesfeld mit Besichtigung des Bienenstandes und anschließender Honigverkostung. Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr und wird ca. 2 Stunden dauern.

Anmeldungen bitte bis zum 30. Mai an Ludger Askamp (Tel.: 6463) oder Klaus Grömping (Tel.: 6522).

Bei schönem Wetter treffen sich die Teilnehmer um 14.30 Uhr an der Volksbank in Erle und radeln gemeinsam nach Raesfeld. Bei schlechtem Wetter ist Treffpunkt um 15.00 Uhr in Raesfeld, Nettelhof 35.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

25-jähriges Priesterjubiläum Pastor Michael Kenkel

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Am Mittwoch, 22. Mai begeht Pastor Michael Kenkel sein 25-jähriges Priesterjubiläum. Dieses wird am Sonntag, 26. Mai mit der ganzen Gemeinde, mit allen Vereinen, Verbänden, Gruppen und mit all seinen Gästen in einer Festmesse um 09:45 Uhr in St. Martin gefeiert, – mitgestaltet von unseren Chören.

Pastor Michael Kenkel 25-jähriges Priersterjubiläum

Beim anschließenden Empfang auf dem Kirchplatz (bei schlechtem Wetter im Pfarrsaal) ist Gelegenheit, ihm persönlich zu gratulieren. Anstelle persönlicher Geschenke bittet Pastor Michael Kenkel um Spenden für die Babyflaschen-Aktion „1000+“ des Vereins „Pro Femina e.V.“, der sich um schwangere Frauen in Notsituationen kümmert. Zur Festmesse und zum anschließenden Empfang wird ganz herzlich eingeladen.

Raesfeld – Wohnmobil entwendet

Raesfeld (ots) Ein Wohnmobil haben Unbekannte in Raesfeld gestohlen. Der Diebstahl wurde am Donnerstag festgestellt, die Tatzeit ließ sich jedoch auf die Nacht von Donnerstag, 09.05., auf Freitag, 10.05., eingrenzen. Das weiß lackierte Fahrzeug vom Typ Fiat Toronto hatte auf einem frei zugänglichen Firmengelände an der Straße Schwietering gestanden. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Der Kreis Borken zeigt Flagge

Kreistag ruft zur Beteiligung an der Wahl zum Europäischen Parlament auf – Bis zum Wahltag Europafahne vor dem Kreishaus gehisst

Kreis Borken (pd). „Der Kreis Borken wählt Europa“ – mit diesem Slogan rufen die Mitglieder des Borkener Kreistages mit Landrat Dr. Kai Zwicker an der Spitze zur Beteiligung an der Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019 auf.

 Die Mitglieder des Borkener Kreistages mit Landrat Dr. Kai Zwicker (vorne 5. v. r.) an der Spitze rufen die Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung an der Wahl zum Europäischen Parlament auf
Die Mitglieder des Borkener Kreistages mit Landrat Dr. Kai Zwicker (vorne 5. v. r.) an der Spitze rufen die Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung an der Wahl zum Europäischen Parlament auf


„Wie wichtig Europa für das Westmünsterland ist, wird bereits mit Blick auf die freundschaftlichen grenzüberschreitenden Verbindungen und die enge Zusammenarbeit mit unseren niederländischen Nachbarn deutlich“, betont der Landrat. Zudem gebe es vielfältige Beziehungen der heimischen Wirtschaft mit Betrieben, Unternehmen und anderen Kunden im gesamten Raum der Europäischen Union (EU).

Freier Güter- und Warenaustausch seien also von grundlegender Bedeutung, um hier Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten. Europa habe folglich enorme Bedeutung – als Garant für Frieden, Freiheit und Wohlstand. Eine hohe Wahlbeteiligung am 26. Mai werde daher der EU und der europäischen Idee den Rücken stärken.

Dr. Zwicker ist sich einig mit den Kreistagsmitgliedern: „Deshalb sollten alle Bürgerinnen und Bürger von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen!“ Der Kreis Borken zeigt in Sachen Europa auch im Wortsinne Flagge. So weist die vor dem Borkener Kreishaus gehisste Europafahne auf die bevorstehende Wahl zum Europäischen Parlament hin.

Drei Mülltonnen brannten lichterloh

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Die Feuerwehr Raesfeld rückte am Donnerstagmittag um 11:37 Uhr zu einem Feuer im Neubaugebiet „Stockbreede“ aus.

(pd). Gleich drei Mülltonnen waren auf der Bonhoefferstraße in Brand geraten. Aufmerksame Nachbarn und Mitarbeiter einer Straßenbaufirma dämmten das Feuer mittels eines Gartenschlauchs ein.

Feuerwehr Raesfeld
Foto: Feuerwehr Raesfeld

Die Feuerwehr löschte noch die Reste der Mülltonnen ab und kühlte die Fassade des Wohnhauses. Anschließend wurde die völlig verrauchte Garage belüftet und das Innere des Wohnhauses mit der Wärmebildkamera kontrolliert, da die abgebrannten Mülltonnen direkt an der Hauswand standen und die Flammen bis fast ans Dach geschlagen sind.

Es entstand ein massiver Sachschaden. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Endspurt fürs STADTRADELN 2019 im Kreis Borken

Aktion läuft noch bis zum 21. Mai / Geradelte Kilometer online eintragen

Kreis Borken (pd). Jetzt heißt es noch einmal: Kräftig in die Pedale treten! Das STADTRADELN 2019 geht im Kreis Borken sozusagen in die letzte Runde. Der dreiwöchige Aktionszeitraum endet am Dienstag, 21. Mai. „Bis dahin können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über das Wochenende sicher noch viele weitere Kilometer sammeln: Ganz egal, ob in der Freizeit oder bei Strecken für Besorgungen oder beim Weg zur Arbeit“, ermuntern Landrat Dr. Kai Zwicker und Bernhard Sieverding, beim Kreis Borken für das Projekt zuständig.

Bis jetzt sind bereits rund 630.000 Radel-Kilometer eingetragen – damit liegt der Kreis Borken derzeit auf Platz eins der teilnehmenden Kommunen und Kreise. „Den wollen wir natürlich gerne halten!“, sagen sie. „Aber in vielen anderen Kreisen und Städten steht die Aktion noch bevor.“

Im vergangenen Jahr kam der Kreis letztlich auf etwa 1,2 Millionen Kilometer und damit Platz 1 in seiner Kategorie (100.000 bis 499.000 Einwohner). Also rufen die Verantwortlichen beim Kreis nochmals alle Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer auf, mitzuradeln und sich einzutragen.

Wer mitmachen möchte, muss dafür auch gar nicht viel vorbereiten: Es reicht eine Online-Registrierung auf dem Internetportal von www.stadtradeln.de. Mit Ahaus, Borken, Gescher, Gronau, Heek, Heiden, Legden, Reken, Schöppingen, Stadtlohn, Velen und Vreden  sind 2019 zwölf Kommunen aus dem Kreis Borken dabei. Bürgerinnen und Bürger dieser Kommunen können daher ganz gezielt für ihre Heimatorte Kilometer sammeln, alle anderen fahren auf dem „Kreis-Borken-Ticket“.

Aktuell ist Stadtlohn die aktivste Gemeinde mit Kreisgebiet mit 125.000 erradelten Kilometern. Es folgen Reken mit 123.000 Kilometern sowie Borken und Ahaus mit rund 75.000. Gronau und Vreden liegen im Bereich 54.000 bzw. 49.000 Kilometer. Heiden, Legden, Gescher und Velen bewegen sich im Bereich von 20.000 bis 31.000 Kilometern.

Heek und Schöppingen liegen bei 9.400 bzw. 5.500 km. Die Werte sind allerdings lediglich Momentaufnahmen – viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre erradelten Kilometer noch gar nicht eingetragen. „Es kann sich also noch einiges verschieben“, weiß Sieverding.

Dabei ist es ganz egal, ob der Weg zur Arbeit mit dem Rad zurückgelegt wird oder die Fahrradtour zur Eisdiele oder den Verwandten eingetragen wird. „Mitmachen können alle – vom Kindergartenkind bis zum Senior“, betont Bernhard Sieverding.

Gezählt werden Kilometer bis zum 21. Mai – wer sich im Aktionszeitraum angemeldet hat, kann aber auch in den folgenden sieben Tagen (bis zum 28. Mai) noch Kilometer in den persönlichen Onlinekalender nachtragen. Alle, die nicht zu einem Team gehören, können sich im „Offenen Team“ anmelden.

Zum Hintergrund:
STADTRADELN ist eine Kampagne des „Klima-Bündnis“, in dem sich in 27 europäischen Ländern über 1.700 Städte, Gemeinden und Kreise zum Schutz des Weltklimas zusammengeschlossen haben. Allein in Deutschland radeln ab Mai 2019 wieder Hunderttausende von Bürgerinnen und Bürgern, darunter auch viele Verantwortliche aus der Kommunalpolitik, drei Wochen am Stück um die Wette und sammeln gemeinsam Radkilometer für „ein gutes Klima“ sowie für eine vermehrte Radverkehrsförderung in ihrer jeweiligen Heimatkommune. Ermittelt werden anschließend bundesweit die fahrradaktivsten Kommunen sowie vor Ort die fleißigsten Teams und Radlerinnen und Radler.

Betreuung von Kleinkindern

Kreisjugendamt Borken sucht für Heiden weitere Tagesmütter und -väter

Heiden (pd). Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Sicher betreut in Kindertagespflege“ hat jetzt das Kreisjugendamt Borken in Heiden über die vielfältigen Aufgaben von Tagesmüttern und -vätern informiert. Damit verfolgt es das Ziel, neue Kindertagespflegepersonen in der Düwelsteengemeinde zu gewinnen.

Kreativ-Angebote für Groß und Klein beim Aktionstag in Heiden
Kreativ-Angebote für Groß und Klein beim Aktionstag in Heiden


Schließlich sei dort der Bedarf groß, wie Fachberaterin Beate Wittenbrink vom Kreis betont. Kreative Angebote für Kinder und Eltern, aber auch die Möglichkeit, sich im zwanglosen Gespräch mit Heidener Tagesmüttern und Fachleuten des Kreisjugendamtes zu informieren, lockte zahlreiche Interessierte an. Organisatorisch mit im Boot waren die Pfarrgemeinde St. Georg Heiden, die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte, sowie der örtliche Raiffeisen-Markt, der für die Aktion Blumentöpfe spendete.

Die Kindertagespflege stellt eine wichtige Ergänzung zur Kindertagesstätte dar. Sie hat einen eigenständigen Bildungs-, Erziehungs- und Förderauftrag. Daher müssen bestimmte persönliche und räumliche Voraussetzungen erfüllt sein, um Kinder betreuen zu können. Im Gegenzug wird die Tätigkeit gemäß vorgegebener Richtlinien finanziell gefördert.

„Gesucht werden Menschen, die respekt- und verständnisvoll mit Kindern umgehen, Freude an der Entwicklungsbegleitung haben und ausgeglichen, zuverlässig und kooperativ sind“, erläutert Beate Wittenbrink. Sollen sich Kinder in der Tagespflege wohlfühlen, brauche es vor allem Sympathie und Offenheit.

In Qualifizierungsmaßnahmen werden Tagespflegepersonen mit den pädagogischen, psychologischen und rechtlichen Aspekten ihrer neuen Aufgabe vertraut gemacht. Ebenso ist die Teilnahme am Erste-Hilfe-Kurs für pädagogische Fachkräfte vorgesehen.

In Heiden kommen die Tagesmütter mit den Tagespflegekindern auch zu einem eigenen Krabbelgruppentreff im evangelischen Gemeindehaus zusammen. Zudem findet ein reger Austausch zwischen den Tagespflegepersonen und der Fachberatung des Kreisjugendamtes statt.

Vermittelt, begleitet und beraten werden Kindertagespflegepersonen und Eltern in Heiden vom Kreisjugendamt Borken. Dortige Ansprechpartnerin ist Beate Wittenbrink, Tel.: 02861 – 82 2215.

Pipe schmöken -Raesfelder König Herbert Schlottbom lud ein

Raesfelder Könige und ein Kaiser luden zum traditionellen Pipe schmöken ein.

Ausgerichtet hat das diesjährige Pipe schmöken der Bürgerschützen Raesfeld der amtierende König Herbert Schlottbom.

Pipe schmöken Könige Raesfeld 2019

RAESFELD. Nicht jeder, der an diesem Samstagabend beim traditionellen Pipe schmöken der Raesfelder Könige den meisten Rauch erzeugte, konnte auch gut Singen.

Sehr zum Leidwesen von Herbert Schlottbom. Wie es die Statuten nunmal festlegen, musste der König das Lied „Ich schieße den Hirsch im wilden Forst, im tiefen Wald das Reh“, vor versammelter Mannschaft zum Besten geben.

Pipe schmöken Könige Raesfeld 2019

Ein falscher Ton, und schon kam der Schnaps zum Einsatz. Auch das ist in den Statuten so festgelegt.

Nach mehrmaligen Ansätzen, einigen hochgeistigen Getränken, klappte es plötzlich mit dem richtigen Ton. Noch besser ging es dann im Chor und mit lautstarker Unterstützung der ehemaligen Könige.

Pipe schmöken Könige Raesfeld 2019

Es stimmte der Kaisers von 2017 Thomas Wobbe und der älteste Schützenkönig von 1963 Werner Holtschlag mit ein.

Pipe schmöken Könige Raesfeld 2019

Eigentlich sei er ja Nichtraucher, verriet Schlottbom. Vorbei an der alten Tradition, bei dem sich an diesem Abend 19 Könige und ein Kaiser in Pfeifenqualm hüllten, kam er mit seiner anfänglichen Ausrede nicht. Jeder zog genüsslich an seiner schicken Porzellanpfeife mit Jagdmotiv. „Der Vorteil bei diesen Pfeifen ist, dass diese nicht ein geraucht werden müssen. Ich habe mich extra heute noch im Pfeifengeschäft beraten lassen“, erklärte Schlottbom, der anschließend leicht hüstelte.

Pipe schmöken Könige Raesfeld 2019
Einer geht noch …

Die Männerrunde genoss sichtlich das eingeräucherte Beisammensein im Gartenhaus. „Hier können wir endlich mal wieder Männer sein“, so Vize-Kaiser Ludwig Suer lachend. Natürlich fehlte nicht die Amtierende Königin Ruth Nagel. „Das Schöne hier ist die Gemeinschaft, und als Königin wird man in der eigentlichen Männergesellschaft sehr gut aufgenommen“.

Pipe schmöken Könige Raesfeld 2019
Wo man singt, da lass dich nieder…

Bis tief in die Nacht tauschen sich die Hoheiten bei tiefgründigen Männergesprächen aus und diskutieren über Dorfgeschehnisse und vor allem: Wer wird eigentlich in diesem Jahr Schützenkönig von Raesfeld.
Petra Bosse

Pipe schmöken Könige Raesfeld 2019

Kinderflohmarkt in Raesfeld

Der Förderverein der St. Sebastian Grundschule in Raesfeld lädt wieder gemeinsam mit dem Ortsmarketing Raesfeld e. V. zum 8. Kinderflohmarkt ein.

Am Samstag, 25. Mai 2019 von 11:00 bis 14:00 Uhr heißt es wieder „Kleine handeln wie die Großen“ auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus in Raesfeld.

Gegen eine Standgebühr von 1,00 € pro Tisch/Decke (2 m – sind selbst mitzubringen) dürfen die Kinder und Jugendlichen von der 1. bis zur 10. Klasse ihre Waren anbieten. Der Erlös ist für Förderprojekte der St. Sebastianschule bestimmt.

Alle Kinder, die mitmachen möchten, können schon einmal Spielsachen sammeln. Voranmeldungen sind nicht erforderlich, der Aufbau und die Platzvergabe finden ab 10:00 Uhr statt.

Hinweis: Bei Regenwetter findet der Kinderflohmarkt unter dem Abdach der Alexanderschule in Raesfeld statt.

FDP Raesfeld – Plakat-Aktion zur Europawahl

Plakat-Aktion zur Europawahl und  – Grenzüberschreitende Aktion mit Gästen aus den Niederlanden

Mitgeteilt von: Alexander Drexler – Ortsvorsitzender FDP-OV Raesfeld

RAESFELD (pd). Am 26. Mai ist es soweit – wir sind aufgerufen zur Wahl des Europäischen Parlaments. Auch wenn wir, die Freien Demokraten in Raesfeld, nicht selbst zur Wahl stehen, unterstützen wir aus Überzeugung die liberalen Werte der FDP-Europakandidaten. 

FDP Raesfeld Europawahl

Europa ist auch für uns im kleinen Raesfeld besonders wichtig. Um dies zu verdeutlichen haben die Freien Demokraten in Raesfeld eine Plakataktion gestartet. Die Mitglieder des Vorstandes werden die ihrer Meinung nach wichtigen Themen aus dem Europaprogramm der Freien Demokraten auf eigenen Plakaten darstellen. Ab sofort wird jeden Tag ein neues Plakat auf unserer Homepage sowie in den Sozialen Medien veröffentlicht. Später werden diese auch auf der Straße zu sehen sein.

Der Gang zur Wahlurne ist nicht nur ein verbrieftes Recht und Auszeichnung einer freiheitlich demokratischen Grundordnung, sondern darüber hinaus ein Privileg für jede Bürgerin und jeden Bürger dieses Landes. Insbesondere in Zeiten, in denen immer mehr Menschen das Gefühl haben, dass die Welt aus den Fugen gerät. Der Brexit, welcher schon jetzt verheerende Auswirkungen auf die britische Wirtschaft hat1, sollte für alle Bürgerinnen und Bürger ein Ansporn sein, dass Ihre eigene Meinung auch im Europaparlament vertreten wird.

Dass wir auf diesem Wege zudem noch mögliche Kandidaten für die kommende Kommunalwahl öffentlich präsentieren können, kommt uns dabei natürlich nicht ganz ungelegen.  

Europa bietet viele Chancen – auch für den Kreis Borken. Um zu erörtern, was wir im Kreis Borken gemeinsam mit unseren Freunden aus den benachbarten Niederlanden bereits erreicht haben und erreichen können, haben die Freien Demokraten in Raesfeld eine grenzüberschreitende Aktion ins Leben gerufen. 

Zusammen mit Nicky Eppich Gosch, Mitglied im Parlament von Gelderland (NL) sowie der niederländischen VVD, und Nicole Weidemann, Kandidatin der Freien Demokarten zur Europawahl, möchten wir am Samstag, den 18. Mai, ab 10 Uhr „am Rathaus“ (nahe Rewe) dies öffentlich diskutieren. 

Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, uns vor Ort zu treffen und Fragen an beide Gäste zu stellen. 

Frau Nicky Eppich Gosch ist in Hannover geboren und lebt in Arnheim. Sie arbeitet unter anderem als Ratgeber für grenzüberschreitende Angelegenheiten in Winterswijk. Sie hat als Mitglied des Parlamentes in Gelderland aber natürlich ein sehr breites Aufgabenspektrum. 

Nicole Weidemann ist in Winterswijk geboren und lebt seit vielen Jahren in Vreden. Seit 2012 ist Sie als Sachkundige Bürgerin Mitglied im Ausschuss „Deutsch – Niederländische Zusammenarbeit“ sowie im „Energie Team“ in Vreden. Aber auch im Kreis Borken ist sie aktiv im Integrationsteam und stellv. im Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit.  

Die Aktion wird natürlich auf unserer Homepage und in den Sozialen Medien begleitet. Für alle die leider nicht kommen können, wird eine Videoaufzeichnung der Gespräche verfügbar sein. Im Anschluss wird Nicole Weidemann zur Kreishauptstadt Borken weiterreisen.

Gemeinsam sind wir stark – Erle-Rhade-Schermbeck

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Drei Löschzüge probten gemeinsam den Ernstfall in Schermbeck

Am Samstagabend stand für den Löschzug Erle die geplante Gemeinschaftsübung der Löschzüge Dorsten-Rhade LZ 4 und dem Löschzug Altschermbeck an.

Um die nachbarschaftliche Zusammenarbeit zu stärken, hatten sich vorher Martin Wilsing (LZ Altschermbeck), Jörg Wachtmeister (LZ Erle) und Svenka Mechlinski (LZ Rhade) mehrfach zusammengesetzt, um ein Szenario zu inszenieren, bei dem alle Löschzüge sich gegenseitig bei der Arbeit unterstützen müssen.

Feuerwehrübung Löschzüge Erle, Rhade und Altschermbeck

Rund 70 Einsatzkräfte beteiligten sich, um die Arbeit der Löschzüge zu üben und die Kameradschaft zu festigen, an der Übung auf dem ländlichen Anwesen der Familie Schulte-Huxel auf dem Gemeindegebiet Schermbeck.

Feuerwehrübung Löschzüge Erle, Rhade und Altschermbeck

Das Szenario lautete: Scheunenbrand mit mehreren vermissten Personen mit weiterer Brandausweitung.

Wie Jörg Wachtmeister berichtet, stand nicht nur die Rettung der vermissten Personen im Fokus, sondern auch im weiteren Verlauf der Übung die Brandbekämpfung. Erschwerend kam hinzu, so Wachtmeister, dass das Löschwasser über eine lange Wegstrecke gefördert werden musste.

Feuerwehrübung Löschzüge Erle, Rhade und Altschermbeck

Der Einsatz wurde in drei Abschnitte unterteilt, die Menschenrettung, die Brandbekämpfung, die Wasserförderung über lange Wegstrecke und mittels eines weiter entfernten Hydranten. Hier war eine klare Absprache der Zug- und Gruppenführer der einzelnen Löschzüge erforderlich, die dann eine schnelle Hilfe gewährleiten konnten.

Es wurden insgesamt knapp 750 Meter Schläuche ausgelegt. Vier Angriffstrupps im Innenangriff sorgten für die Menschenrettung und Brandbekämpfung, während weitere Trupps sich um die Brandbekämpfung von außen kümmerten.

Feuerwehrübung Löschzüge Erle, Rhade und Altschermbeck

Gute Zusammenarbeit

„Seit Jahren pflegen wir eine gute Zusammenarbeit zu anderen Feuerwehren, auch über die Gemeindegrenze hinaus. Dadurch haben wir einen guten Kontakt zum Löschzug Altschermbeck (Kreis Wesel) Löschzug Dorsten-Rhade, dem Löschzug-Holsterhausen (Kreis Recklinghausen).

Feuerwehrübung Löschzüge Erle, Rhade und Altschermbeck

Nach erfolgreicher Übung mit mehr als 70 Teilnehmern, wurde die Nachbesprechung durchgeführt und der Abend fand sein Ende bei gemütlichem Grillen im Gerätehaus Altschermbeck.

Petra Bosse/Fotos: Feuerwehr

Feuerwehrübung Löschzüge Erle, Rhade und Altschermbeck
Feuerwehrübung Löschzüge Erle, Rhade und Altschermbeck



Eine unterhaltsame Führung – Heute machen wir Blau

Eine unterhaltsame Führung am 18. Mai ab 15 Uhr durch den historischen Tiergarten von Schloss Raesfeld. Treffpunkt Schloss Raesfeld

Eine anderthalb bis zwei stündige Wanderung rund um das Schloss Raesfeld und Teile des historischen Tiergarten von Schloss Raesfeld.

Während der Wanderung erfahren Sie die Ursprünge und die Bedeutung von bekannten Redewendungen und Sprichwörtern. Warum machen wir „Blau“ oder warum kommen wir „auf (k)einen grünen Zweig“? Diese und viele andere Redewendungen und Sprichwörter entstanden vor Jahrhunderten Sie sind noch heute Bestandteil unserer Alltagssprache.

Die Geschichte und Bedeutung dieser und vieler anderer Sprichwörter und Redewendungen wird Ihnen von Walter Großewilde humorvoll näher gebracht.

Ein kurzer Streifzug durch die Geschichte gibt ausserdem einen kleinen Einblick in die Entstehung von Burg/Schoss Raesfeld.

Kosten 5 Euro Erwachsene. Kinder kostenlos

Besonders abscheuliche Tierquälerei

Unbekannte Täter verschafften sich Zugang auf einer ungezäunten Rinderweide und quälten einen Jungbullen. Durch die erlittenen schweren Verletzungen verendete der Jungbulle qualvoll.

(ots). Die Polizei in Velbert ermittelt aktuell intensiv wegen einer besonders abscheulichen Straftat nach dem Tierschutzgesetz (Tierquälerei) und ist dabei auf der Suche nach sachdienlichen Hinweisen zur Ermittlung des oder der Täter.

Zu nicht genau bekannter Tageszeit und Stunde, zwischen dem Donnerstagmorgen des 09.05., 10.00 Uhr, und dem frühen Samstagmittag des 11.05.2019, 11.00 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter widerrechtlich Zugang zu einer umzäunten Rinderweide am Grundscheidsweg in Velbert-Mitte, in der Nähe zur Stadtgrenze nach Essen-Werden.

Bullenkalb zu tode misshandelt
Beispielfoto: Pixabay

Hier wurde ein drei Monate altes Bullenkalb von einer Herde von Mastrindern separiert und noch auf dem Feld mit einem scharfen Gegenstand gequält, im Kopfbereich verletzt sowie im unteren Lendenbereich aufgeschnitten und lebensgefährlich verletzt.

Dabei entfernten der oder die Täter die Geschlechtsteile des männlichen Jungtiers und nahmen diese vom Tatort mit. In Folge der erlittenen schweren Verletzungen verendete der Jungbulle qualvoll.

Polizei hat keine konkreten Hinweise

Bisher liegen der Velberter Polizei noch keine konkreten Hinweise zu Identität, Herkunft, Verbleib und Motivation des oder der Täter vor.

Maßnahmen zur Spurensicherung sowie weitere polizeiliche Ermittlungen wurden veranlasst, ein Strafverfahren nach dem Tierschutzgesetzt und wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Sachdienliche Hinweise zur Ermittlung des oder der Täter, sowie Angaben zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen und Beobachtungen im beschriebenen Tatortbereich, nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, jederzeit entgegen.

Aufzüge stellen Gehbehinderte in der Gemeinde vor Probleme

Zwei nicht funktionierende Aufzüge, im Rathaus und in der Villa Becker, sorgen für Ärger

Elke Rybarczyk beschwerte sich in der Einwohnerfragestunde der letzten Ratssitzung über den schon seit langem nicht funktionierendem Aufzug im Rathaus.

Darüber hinaus machte sie deutlich, dass der Aufzug in der Villa Becker schon sehr lange außer Betrieb sei.

Keine Barriefreiheit

Besonders in der Villa Becker werden, so Rybarczyk, die Räumlichkeiten von vielen älteren und von gebehinderte Menschen genutzt. Der derzeitige Zustand sei unerträglich.

Sie wollte wissen, wann denn endlich die Aufzüge, sowohl in der Villa Becker, als auch im Rathaus repariert werden. Und der jetzige Zustand beendet werde? Besonders die Villa Becker „sei ein Kleinod“ in der Gemeinde, Rybarczyk, und besonders hier sei es unmöglich, dass der Aufzug schon so lange nicht betriebsbereit sei.

Villa Becker Raesfeld

Gleichzeit verwies sie auch auf die Treppenstufen zur Eingangstür. „Rollstuhlfahrer hier über die Stufen rauf und runter zu transportieren, ist sehr schwierig. Vielleicht sollte hier auf Dauer ebenfalls einen Außenfahrstuhl für Rollstuhlfahrer installiert werden“.

Reparaturarbeiten haben begonnen

Zum Fahrstuhl im Rathaus erklärte Bürgermeister Andreas Grotendorst, dass die Reparaturarbeiten im Rathaus begonnen haben. Er sagte auch, dass die Verzögerung bedauerlich sei. „Es wurde zwar mit den Reparaturarbeiten begonnen, dabei wurde festgestellt, dass einige Ersatzteile nicht mehr zu bekommen sind und die Teile maßangefertigt werden müssen“. Die Reparaturarbeiten sollten aber, so Grotendorst im Rathaus bis voraussichtlich Ende nächster Woche beendet sein.

Was den Aufzug in der Villa Becker anbelange, der häufiger kaputt sei, verwies Grotendorst auf die alte technische Konstruktion, die es so nicht mehr gäbe. „Der Aufzug ist uns damals als funktionierende Technik verkauft worden. Das ist aber nicht so“.

Denkmalschutz und Baurecht

Auch wurden bereits Gespräche mit Gruppierungen und Betroffenen der Villa Becker geführt und Hinweise auf eine bessere Barrierefreiheit angeregt. „Eine konkrete Lösung gestaltet sich aber schwierig, da es hier aufgrund von etliche Auflagen gibt“, so Grotendorst.

Für einen neuen Außenaufzug zu bauen, bedarf es größere Baumaßnahmen und es müsse, um den Aufzug vor Nässe zu schützen, so Grotendorst, um den Aufzug herum ein Glashaus errichtet werden.

Keine Beleuchtung am Schäpersweg in Erle

Telekom gestattet kein Anbringen von Solarleuchten an ihren Masten am Schäpersweg in Erle

Der von der UWG-Fraktion Raesfeld-Erle im November gestellte Antrag an die Gemeindeverwaltung für eine bessere Beleuchtung am Schäpersweg, kann vonseiten der Gemeinde nicht umgesetzt werden.

Da bereits in der Vergangenheit der Ruf nach einer besseren Ausleuchtung laut wurde, habe die Verwaltung den Antrag erneut geprüft. In ihren Antrag wies die UWG darauf hin, dass besonders Kinder und Jugendliche den Weg zum Sportplatz nutzen, dieser aber besonders im Winter zu dunkel und deshalb gefährlich sei.

Schäpersweg in Raesfeld Erle

Bankette zu schmal

Bei der erneuten Prüfung ergab die Situation, so Bernhard Kösters von der Bauverwaltung, dass die Bankette am Schäpersweg von rund 80 Zentimeter sehr schmal sei. Darüber hinaus, so Kösters, beträgt der Grundabstand im Außenbereich zu landwirtschaftlichen Grundstücken nur 0,50 Meter.

Das sogenannte Schwengelrecht ermöglicht den Landwirten, dass diese ihre Felder bis an die Grundstücksgrenze heran bewirtschaften können. Das bedeute, dass die Bankettstreifen ein beidseitiges Befahren ermöglichen müssen, da der Schäpersweg nur eine Fahrbahnbreite von 3,00 m hat.

Keine Erlaubnis -Verwaltung sucht nach Alternativen zur Beleuchtung

Aus diesem Grund suchte die Verwaltung nach einer effektiven und effizienten Alternative. Es war angedacht, eventuell Solarleuchten an den dort stehenden Freimasten zu installieren. Allerdings gehören die Holzmasten der Telekom. Nach Rücksprache mit der Telekom wurde diese Maßnahme, was die Verwaltung sehr bedauert, nicht gestattet.

Petra Bosse

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