Zwei nicht funktionierende Aufzüge, im Rathaus und in der Villa Becker, sorgen für Ärger

Elke Rybarczyk beschwerte sich in der Einwohnerfragestunde der letzten Ratssitzung über den schon seit langem nicht funktionierendem Aufzug im Rathaus.

Darüber hinaus machte sie deutlich, dass der Aufzug in der Villa Becker schon sehr lange außer Betrieb sei.

Keine Barriefreiheit

Besonders in der Villa Becker werden, so Rybarczyk, die Räumlichkeiten von vielen älteren und von gebehinderte Menschen genutzt. Der derzeitige Zustand sei unerträglich.

Sie wollte wissen, wann denn endlich die Aufzüge, sowohl in der Villa Becker, als auch im Rathaus repariert werden. Und der jetzige Zustand beendet werde? Besonders die Villa Becker „sei ein Kleinod“ in der Gemeinde, Rybarczyk, und besonders hier sei es unmöglich, dass der Aufzug schon so lange nicht betriebsbereit sei.

Villa Becker Raesfeld

Gleichzeit verwies sie auch auf die Treppenstufen zur Eingangstür. „Rollstuhlfahrer hier über die Stufen rauf und runter zu transportieren, ist sehr schwierig. Vielleicht sollte hier auf Dauer ebenfalls einen Außenfahrstuhl für Rollstuhlfahrer installiert werden“.

Reparaturarbeiten haben begonnen

Zum Fahrstuhl im Rathaus erklärte Bürgermeister Andreas Grotendorst, dass die Reparaturarbeiten im Rathaus begonnen haben. Er sagte auch, dass die Verzögerung bedauerlich sei. „Es wurde zwar mit den Reparaturarbeiten begonnen, dabei wurde festgestellt, dass einige Ersatzteile nicht mehr zu bekommen sind und die Teile maßangefertigt werden müssen“. Die Reparaturarbeiten sollten aber, so Grotendorst im Rathaus bis voraussichtlich Ende nächster Woche beendet sein.

Was den Aufzug in der Villa Becker anbelange, der häufiger kaputt sei, verwies Grotendorst auf die alte technische Konstruktion, die es so nicht mehr gäbe. „Der Aufzug ist uns damals als funktionierende Technik verkauft worden. Das ist aber nicht so“.

Denkmalschutz und Baurecht

Auch wurden bereits Gespräche mit Gruppierungen und Betroffenen der Villa Becker geführt und Hinweise auf eine bessere Barrierefreiheit angeregt. „Eine konkrete Lösung gestaltet sich aber schwierig, da es hier aufgrund von etliche Auflagen gibt“, so Grotendorst.

Für einen neuen Außenaufzug zu bauen, bedarf es größere Baumaßnahmen und es müsse, um den Aufzug vor Nässe zu schützen, so Grotendorst, um den Aufzug herum ein Glashaus errichtet werden.

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