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Bunter Schlagermix weckte alte Erinnerungen

Mit flotter Musik und einem bunten Schlagermix zum Mitsingen für jede Frau und Mann, unterhielt am Donnerstag die Akkordeonspielerin Ulla Almering aus Ahaus die Bewohner im Seniorenhaus St. Martin.

Sie kam auf Einladung der Kolpingsfamilie Raesfeld in Abstimmung mit der Heimleitung.

Seniorenhaus St. Martin
Ulla Almering sorgte für Stimmung im Seniorenhaus St. Martin

„Wir hatten die Musikerin vor einiger Zeit bereits gehört und dachten, dass dies eine gute Sache für die Seniorinnen und Senioren von St. Martin seien“, so Ursula Wallmeyer von der Kolpingsfamilie.

Auf einen kurzen Weg habe man sich mit der Heimleiterin Eva Eversmann abgesprochen. „Kaffee und Kuchen, gepaart mit Musik geht immer für unsere Besucher und es ist für alle ein schönes Erlebnis. Und so war es dann auch, denn bereits bei den ersten Tönen sangen die Bewohner die alten Schlager, die jeder kennt, wie Almering im Vorfeld sagte, lautstark mit.

Kennen Sie schon den Adirondack Chair?

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Auch in diesem Jahr laden wir Sie wieder herzlich ein zu unseren Gartentagen. 

  • Freitag, 07.06.2019 (10:00 Uhr – 18:00 Uhr)
  • Samstag, 08.06.2019 (10:00 Uhr – 16:00 Uhr)

Unser Highlight ist der Adirondack Chair – das Original aus Kanada

Der Adirondack Outdoor-Stuhl ist in 15 verschiedenen Farben erhältlich.
  • 100% Recycling-Material: umweltfreundlich, HDPE-Kunststoff (High Density Polyethylen)
  • stabil & massiv: bruchsicher & splitterfrei
  • wind- & wetterfest: auch bei extremer Witterung, Regen und Schnee
  • pflegeleicht: gelegentliches Reinigen mit Seifenwasser, kein lästiges Abschleifen und Streichen
  • UV-beständig
  • Edelstahlschrauben: rostfrei
  • extrem lange Haltbarkeit
  • super bequem: durch die ergonomische Form

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Neue Ideen und Ferienfreizeit – Jugendhaus Erle

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Mit neuen Ideen geht das Jugendhaus Erle in die Sommerferien.

ERLE. Regelmäßig sollen, so Jugendhausleiterin Tanja Regmann in der Ferienzeit „Monday for Miteinander“ stattfinden.

Dafür sollen vor dem Jugendhaus Bierzeltgarnituren aufgestellt und kalte Getränke, Kuchen und Plätzchen den Besuchern angeboten werden.

Sabine Gerwers und Tanja Regmann
Sabine Gerwers (l.) und Tanja Regmann erweitern Angebote im Jugendhaus Erle

Seit einigen Wochen erstrahlt nach Renovierungsarbeiten das Erler Jugendhaus in neuen Farben und einer modernen Einrichtung. Mit dieser Aktion möchte das Team auch das Haus repräsentieren, aber auch verschiedenen Leuten die Möglichkeit zu einem netten Miteinander und gedanklichen Austausch zu geben.

Ins Gespräche kommen

„Natürlich erhoffen wir uns dadurch auch, dass sich neue Jugendliche für unser Jugendhaus interessieren, wir mit ihnen ins Gespräch kommen und dabei Eltern und Anwohner kennenlernen“, so Regmann. Die Idee dazu sei, so Sonja Gerwers, Erzieherin Jugendhaus Raesfeld und Erle, abgeleitet von „Friday for Future“. „Da wir bei uns im Haus sehr umweltbewusst, tier- und menschenfreundlich arbeiten, denken wir, dass diese eine Bereicherung für andere Menschen ist, unser Haus kennenzulernen“, fügt Regmann hinzu.

Weihnachtsfeier für einsame Menschen

Neu geplant in diesem Jahr ist auch eine Weihnachtsfeier am Heilig Abend anzubieten. Nicht nur für Jugendliche, sondern für Menschen, die an diesen Tagen alleine und einsam sind und gerne diesen Abend in Gesellschaft verbringen möchten. „Weihnachten ist für viele Menschen nicht immer einfach. Aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass das Fest sehr bitter werden kann, auch ohne religiösen Hintergrund“, ergänzt Tanja Regmann.

Deshalb möchte die Jugendhausleitung Erle in diesem Jahr dies erstmalig für Menschen aller Altersklassen ausprobieren und testen, ob es gut angenommen wird. Weitere Informationen dazu folgen.

Ferienfreizeit 2019

Mit Blick auf die anstehenden Sommerferien gibt es erneut wieder Freizeitangebote wie Fußballturnier für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahre, sowie etliche Kreativangebote in Co-Operation mit dem Jugendhaus Raesfeld.

Ebenfalls wird es eine Jugendfreizeit auf dem Waldcampingplatz in der 3. Ferienwoche von Montag bis Freitag für Kinder von neun bis 16 Jahren geben. Interessierte Eltern können sich in den Jugendhäusern Raesfeld und Erle ab sofort melden.

Ab Juni erscheint der Ferienkalender 2019 mit allen Terminen der Jugendhäuser und wird in den Schulen verteilt, oder ist an den bekannten Stellen wie Gemeinde und Banken erhältlich.

Sparkasse unterstützt die Fanfaren mit 2500 Euro

Fanfarencorps Raesfeld feiert am 22. Juni am Schloss – Großes Konzert mit Feuerwerk

RAESFELD. Einen Scheck in Höhe von 2500 Euro überreichte am Donnerstag Filialdirektor der Sparkasse Westmünsterland Philipp Holtschlag dem Vorstand des Fanfarencorps Raesfeld.

Am 22. Juni feiert der Fanfarencorps seinen 60. Geburtstag. Das Jubiläum wird, so Vorsitzender Christian Willing, mit einem großen musikalischem Fest im Raesfelder Schlossinnenhof ab 18 Uhr gefeiert. Auf dem Programmplan steht ein großes Konzert sowie ein Feuerwerk.

Spende für die Fanfaren Raesfeld für Jubiläumsfest im Juni
Foto von l.: Der Vorstand des Fanfarencorps Raesfeld freut sich über die Spende für das bevorstehende Jubiläumsfest: Christian Willing (1. Vors.), Filialdirektor Phillip Holtschlag, Christian Stolbrink (2.Vors.) und Christa Beyer (Schriftführerin).

 Rund 200 Musiker am Schloss

Eingeladen zu dem musikalischen Event ist der Musikzug Darfeld, der Fanfarenzug Buldern sowie der Fanfarenzug Holsterhausen. Gemeinsam mit dem Fanfarencorps Raesfeld werden über 200 Musiker mit ihren Blasinstrumenten für einen musikalischen und unterhaltsamen Abend sorgen. „Ich finde, dass besonders die Raesfelder Vereine, in diesem Fall die Raesfelder Fanfaren, unterstützt werden müssen. Ehrenamt ist eine wichtige Sache für den Ort und für die Gemeinde in der wir leben. Dafür spendet die Sparkasse Westmünsterland gerne 2500 Euro für eine zweckfreie Verwendung“, so Holtschlag.

Mit Fahnen ,Pauken, und Trompeten

Gestartet wird das Jubiläumsfest mit dem gemeinsamen Aufmarsch der vier Musikgruppen in Begleitung von Raesfelder Vereine. Um das Bild abzurunden werden einige Vereine ihre bunten Fahnen mitführen. „Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt“, so Willing. Der Eintritt ist für alle frei und ein Feuerwerk wird das Fest abrunden. Die Organisatoren hoffen auf rege Teilnahme und freuen sich auf eine schöne Feier. Petra Bosse

Rund 30.000 mehr Bürger gingen zur Wahl im Kreis

Europawahl 2019: Vorläufiges Endergebnis im Kreis Borken – Wahlbeteiligung 65,1 Prozent (+9%)

Kreis Borken (pd). Nach Auszählung der in den insgesamt 276 Wahlbezirken abgegebenen Stimmen gab Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster in seiner Funktion als Kreiswahlleiter am Sonntagabend für den Kreis Borken folgendes vorläufiges Endergebnis für die Europawahl bekannt:

EU Wahl Kreis Borken

Wahlberechtigte insgesamt: 278.983 (2014: 276.875) Wähler/innen insgesamt: 181.490 (2014: 155.070)

Wahlbeteiligung: 65,1% Prozent (2014: 56 Prozent) Gültige Stimmen: 180.441 (2014: 153.168) Von den gültigen Stimmen entfielen auf:

CDU: 74.957 Stimmen = 41,5 Prozent (2014: 80.204 Stimmen = 52,4 Prozent)

SPD: 29.100 Stimmen = 16,1 Prozent (2014: 40.490 = 26,4 Prozent)

Grüne: 37.232 Stimmen = 20,6 Prozent (2014: 11.817 = 7,7 Prozent)

FDP: 12.300 Stimmen = 6,8 Prozent (2014: 5.498 = 3,6 Prozent)

Die Linke: 4.563 Stimmen = 2,5 Prozent (2014: 3.654 = 2,4 Prozent)

Piraten: 959 Stimmen = 0,5 Prozent (2014: 1.638 Stimmen = 1,1 Prozent)

Alternative für Deutschland (AfD): 9.776 Stimmen = 5,4 Prozent (2014: 5.204 Stimmen = 3,4 Prozent)

Sonstige: 11.554 Stimmen = 6,4 Prozent (2014: 4.660 Stimmen = 3 Prozent) Im Internet gibt es die Informationen unter: https://www.kreis-borken.de/wahlergebnis.

2.000,00 Euro Spende für das DRK Raesfeld

Das Deutsche Rote Kreuz Raesfeld hat von der Bäckerei Schlegel in Raesfeld zwei neue Notfallrucksäcke gesponsert bekommen.

DRK Raesfeld
Foto: von links nach rechts Roland Hörning DRK Raesfeld, Familie Schlegel, Michael Weddeling DRK Raesfeld. Foto: DRK

Die Rucksäcke in einem Wert von ca. 2000 Euro sichern die qualitative Erstversorgung bei den zahlreichen Sanitätsdiensten in der Gemeinde Raesfeld.

Gerade auch für den Einsatz mit dem Krankentransportwagen sind die Notfallrucksäcke eine Pflichtausstattung und führen alle wichtige Dinge mit wie z.B. Sauerstoff, Absaugbereitschaft oder Material für eine Injektion oder Intubation. Das DRK Raesfeld bedankt sich für die Spende bei der Familie Schlegel. Weitere Infos zum DRK Raesfeld unter www.drk-raesfeld.de.

Superfood für die wichtigste Fluggesellschaft der Welt

Silvesterschüler legten Wildblumenwiese an

(pd). Zwei dritte Klassen der Silvesterschule in Erle betätigten sich auf der Babywiese des Heimatvereins als Gärtner.

Nachdem eine Fläche kultiviert worden war, säten sie unter Anleitung von Norbert Sabellek und Ingrid Horstmann auf dem Areal Wildpflanzensamen (Beehappy, Buchweizen, Kornblume, Ringelblume, Borretsch, Dill) aus.

Silvesterschüler legen Blumenwiese an
Fotos: privat

Anschließend wurde die Aussaat leicht eingeharkt und gewässert. Die dort stationierten Bienen dürften sich über die zusätzliche zukünftige Futterquelle freuen.

Silvesterschüler legen Blumenwiese an

Die Zusammenarbeit zwischen Silvesterschule und Heimatverein hat schon eine lange Tradition. Denn die Garten-AG der OGS betreut regelmäßig den Bauerngarten am Heimathaus. „So lernen die Kinder die ökologischen Zusammenhänge kennen und werden sensibilisiert für die Sorge um die wichtigste Fluggesellschaft der Welt, die Bienen“, erklärte Sabellek.

Piepmatz gefunden – Was tun?

Verlassene Jungvögel sitzen lassen und beobachten

Aktuell ist es an der Zeit, dass die ersten kleinen Piepmätze flügge werden. Aber nicht immer klappt der erste Flug, oder einige ganz Mutige haben sich einfach zu viel zugetraut.

Hilfe bei Jungvögel
Fotos: Petra Bosse

Dann sitzen sie verloren irgendwo auf der Straße, im Gebüsch oder wie dieser Kleine, mitten in einem Raesfelder Kreisverkehr.

Wichtig zu wissen ist, dass viele gefundene Jungvögel nicht so eltern- und hilflos, wie sie auf uns Menschen wirken, sind.

Die fast vollständig befiederten Jungvögel, die kaum noch Flaumfedern aufweisen, verlassen ihr Nest oft naturgemäß frühzeitig. Sie sind auf Erkundungstour und kennen weder Feind noch Gefahren. Mit ihren zarten und zerbrechlichen Beinchen hüpfen die Vogelkinder durch die Büsche oder über Rasenflächen und betteln aus umliegenden Gehölzen ihre Eltern um Futter an.

Hilfe bei Jungvögel
Jungvogel im Raesfelder Kreisverkehr. Wenn er nicht vorher von einem Auto überfahrenwird, dann wird sich die Mutter ganz sicher um ihr Kind kümmern.

Bettelrufe sind keine Hilfeschreie

Wer glaubt, dass die wirklich herzzerreißenden Bettelrufe Hilfeschreie sind, irrt sich. Sie warten nur auf die nächste Fütterung durch ihre Eltern und machen damit auf sich aufmerksam.

Deshalb sollte man die Jungvögel auf keinen Fall weiter vom Fundort wegbringen, sondern sie in einem sicheren Grünbereich in die Nähe des Fundortes setzen. Dort rufen sie meist nach ihren Eltern, von denen sie dann bald wieder gefüttert werden.

Hilfe bei Jungvögel
Einfach faszinierend schön… Kleiner Ausreißer in Raesfeld sucht seine Eltern.

Verloren gegangene Jungvögel werden bis zu 24 Stunden lang von ihren Eltern gesucht. Ein kurz aufgenommener Jungvogel kann ohne Probleme wieder zurück in eine Astgabel am Fundort gesetzt werden. An viel befahrenen Straßen sollten die Vogeljungen in Hörweite vom Fundort umgesetzt werden, am besten erhöht in eine Astgabel.

Petra Bosse

Sparkasse Westmünsterland unterstützt Fanfarencorps

Großes Jubiläumsfest mit Feuerwerk des Fanfarencorps Raesfeld am 20. Juni.

RAESFELD. Einen Scheck in Höhe von 2500 Euro überreichte am Donnerstag der Filialdirektor der Sparkasse Westmünsterland Philipp Holtschlag, dem Vorstand des Fanfarencorps Raesfeld.

Am 22. Juni feiert der Fanfarencorps seinen 60. Geburtstag. Das Jubiläum wird, so Vorsitzender Christian Willing, mit einem großen musikalischem Fest im Raesfelder Schlossinnenhof ab 18 Uhr gefeiert. Auf dem Programmplan steht ein großes Konzert sowie ein Feuerwerk.

Spende für die Fanfaren Raesfeld für Jubiläumsfest im Juni
Der Vorstand des Fanfarencorps Raesfeld freut sich über die Spende für das bevorstehende Jubiläumsfest: Christian Willing (1. Vors.), Filialdirektor Phillip Holtschlag, Christian Stolbrink (2.Vors.) und Christa Beyer (Schriftführerin).

Eingeladen zu dem musikalischen Event ist der Musikzug Darfeld, der Fanfarenzug Buldern sowie der Fanfarenzug Holsterhausen. Gemeinsam mit dem Fanfarencorps Raesfeld werden über 200 Musiker mit ihren Blasinstrumenten für einen musikalischen und unterhaltsamen Abend sorgen.

Ehrenamt ist eine wichtige Sache

„Ich finde, dass besonders die Raesfelder Vereine, in diesem Fall die Fanfaren, unterstützt werden müssen. Ehrenamt ist eine wichtige Sache für den Ort und für die Gemeinde in der wir leben. Dafür spendet die Sparkasse Westmünsterland gerne 2500 Euro für eine zweckfreie Verwendung“, so Holtschlag.

Gestartet wird das Jubiläumsfest mit dem gemeinsamen Aufmarsch der vier Musikgruppen in Begleitung von Raesfelder Vereine. Um das Bild abzurunden werden einige Vereine ihre bunten Fahnen mitführen. „Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt“, so Willing.

Der Eintritt ist für alle frei. Ein Feuerwerk wird das Fest abrunden. Die Organisatoren hoffen auf rege Teilnahme und freuen sich auf eine schöne Feier.

Petra Bosse

Treffpunkt Mode, Cocktails & Co. bei Klaudia

Klaudia Team Raesfeld
Das Team von Klaudia Treffpunkt (v.l.) Corinna, Lissy, Klaudia, Marion, Jessica und Lene.

Am vergangenen Mittwoch fand bei Klaudia Treffpunkt Mode in Raesfeld ein Cocktailabend statt. Zahlreiche Besucher schlenderten durch die Räumlichkeiten, tranken abwechslungsreiche Cocktails und genossen die chillige Atmosphäre.

JSG Raesfeld – Aktuelle Spielberichte

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JSG Raesfeld – Erle C2 gegen Westf. Gemen C3

Im ersten Spiel nach unserer Spanienfahrt galt es sich wieder zu sortieren und den normalen Spielrhythmus aufzunehmen, was nicht so ganz einfach gelang. Zwar agierten unsere Jungs mit Ballbesitz und Spieldominanz, es wurden aber zu viele klare Torchancen ausgelassen. Das änderte sich auch nicht nach dem 1:0 durch Angelo Materlik.

Die Führung wurde postwendent durch einen Fehlpass in der Abwehr hergeschenkt, wobei der Gemener Stürmer lediglich einschieben musste. Beim Stand von 1:1 ging es in die Halbzeitpause.  Danach erhöhte die C2 nochmals das Pressing und kam durch zwei Treffer von Luis Martinez zur verdienten 3:1 Führung. Nachdem Gemen der Anschlusstreffer zum 2:3 gelang, erzielte Jonas Hüsken mit dem allerersten Treffer für seine Farben den 4:2 Endstand.

JSG ETuS Haltern-Lippramsdorf C1 gegen JSG Raesfeld-Erle C2

Bei schwülen Temperaturen entwickelte sich von Anfang an ein Kampfspiel auf Augenhöhe. Hierbei machte sich insbesondere das Fehlen vom Moritz Mohr bemerkbar, der zuletzt unserer Abwehr in der Zentrale deutlich mehr Stabilität verleihen konnte. Beide Teams agierten mit schnellem Umschaltspiel über die Außenstürmer und kamen jeweils zu guten Einschussmöglichkeiten. Haltern/Lippramsdorf nutzte eine dieser schnellen Vorstöße zur 1:0 Führung. Unsere C2 blieb jedoch unbeeindruckt und glich durch Angelo Materlik zum 1:1 aus. Danach wurde Linus Grotendorst mit einem schönen Pass auf seiner linken Schokoladenseite auf die Reise geschickt und konnte auf 1:2 für sein Team erhöhen. Noch vor der Pause kombinierte sich unsere C2 wiederum auf links durch und ermöglichte mit einer gut getimten Flanke von links dem in der Mitte lauernden Japer Bäßler die Torchance zum 3:1. Leider traf Jasper mit seiner sehenswerten Direktabnahme nur den linken Innenpfosten und der Ball sprang wieder in Feld zurück. Mit dem Torschrei noch auf den Lippen ging es in die Halbzeitpause!

Kurz nach der Halbzeitpause ermöglichte eine Unachtsamkeit unserer Abwehr den Gastgebern den Ausgleichstreffer. Als bei unseren Jungs so langsam die Kräfte nachließen, hielt Keeper Malte Oesterbeck, der einen guten Tag erwischte, sein Team mit guten Paraden im Spiel. Dennoch gelang dem Gastgeber kurz vor Schluß der glückliche 3:2 Siegtreffer, den auch Malte nicht verhindern konnte. Hiernach hatte zwar Luis Martinez noch eine dicke Ausgleichschance auf dem Fuß, doch es blieb beim 3:2 für Haltern/Lippramsdorf.

Jürgen Pütz-Bosse

Spatenstich im Bereich Stockbreede

117 Bewerber für die 60 Grundstücke im Bereich Stockbreede – Geplant sind weitere 40 Bauplätze demnächst in Erle auf dem ehemaligen Kasernengelände.

Mit dem offiziellen Spatenstich wurde vergangene Woche der symbolische Startschuss für den zweiten Bauabschnitt im Bereich der Stockbreede gegeben.

In den kommenden Wochen wird die beauftragte Firma Heitkamp & Hülscher hier mit dem Bau von Kanälen und einer Baustraße beginnen. 1100 Meter Schmutz- und Regenwasserkanäle und 4000 Quadratmeter Baustraße sollen bis Ende November fertig sein.

Spatenstich Baugebiet Raesfeld Stockbreede II
Foto: Gemeinde Raesfeld

Im Anschluss werden noch die Versorger Gas-, Wasser- und andere Leitungen legen. Geplant ist es, dass Anfang kommenden Jahres die ersten privaten Häuslebauer loslegen können.

Höchtpunktzahl von niemanden erreicht

117 Bewerber gibt es für die 60 Grundstücke, die auf dem 3,2 Hektar großen Areal entstehen. Vergeben werden sie nach dem neuen Raesfelder Punktemodell, das vor allem Einheimische, Familien und Ehrenamtliche berücksichtigt. „Fast alle Bewerber haben die Mindestpunktzahl von 40 Punkten erreicht. Die höchstmögliche Punktzahl von 100 hat aber niemand“, erläutert Martin Tesing. „Derzeit sind aber noch nicht alle Bewerbungen ausgewertet.“ Die Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden den Erstzugriff haben, um ihr Wunschgrundstück zu bestimmen. Dann folgen die mit weniger Punkten. Bei gleicher Punktzahl wird ein Losverfahren entscheiden.

Attraktiver Wohnstandort

„Die hohe Nachfrage zeigt, dass Raesfeld ein attraktiver Wohnstandort ist“, sagt Bürgermeister Andreas Grotendorst. „Beim Spatenstich im Baugebiet Stockbreede 1 im Jahr 2012 waren wir alle überzeugt, dass das wohl für zehn Jahre reichen würde. Dass wir uns jetzt schon zum nächsten Spatenstich treffen, hätte ich nicht gedacht.“

Als nächstes ist der Bau von Mehrfamilienhäuser in einer Verlängerung des Binsenwegs geplant und bereits im Herbst wird die Planung für den Ausbau eines weiteren Abschnitts in der Stockbreede beginnen. Zusätzlich werden im Ortsteil Erle demnächst 40 weitere Bauplätze auf dem ehemaligen Kasernengelände entstehen.

Radfahrer verletzte sich schwer auf der B 224

Am Mittwoch gegen 08.30 Uhr fuhr ein 61-jähriger Essener mit einem Fahrrad entlang des Seitenstreifens der Borkener Straße (B 224) in Richtung Erle.

Aus bislang unbekannten Gründen kam er von seiner Fahrspur ab, prallte gegen einen Leitpfosten und kam zu Fall. Hierbei verletzte sich der 61-Jährige so schwer, dass ein Rettungswagen ihn in ein Krankenhaus bringen musste. Eine Lebensgefahr konnte ausgeschlossen werden.

Europawahl – Auszählung via Wahl-App verfolgen

Europawahl 2019 im Kreis Borken: Auszählung der hiesigen Wahlergebnisse kann über Internetseiten und „Wahl-App“ für Tablet und Smartphone verfolgt werden.

Kreis Borken (pd). Die Auszählung der Europawahl im Kreis Borken nahezu in Echtzeit mitzuverfolgen, auch von zu Hause oder unterwegs – das macht die Kreisverwaltung Borken möglich.

Wie Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster jetzt in seiner Funktion als Kreiswahlleiter mitteilt, wird bei der Europawahl am Sonntag, 26. Mai 2019, münsterlandweit erstmals das Programm „votemanager“ eingesetzt.

Dieses präsentiert die Wahlergebnisse live auf einer einheitlichen Webplattform (https://wahlen.votemanager.de). Auch eine entsprechende App steht zur Verfügung. Das Programm bietet der kommunale IT-Dienstleister Citeq Münster an.

Die Gesamtergebnisse des Kreises Borken und der zugehörigen Gemeinden sind zudem direkt unter www.kreis-borken.de/wahlergebnis zu finden. Dort erscheinen am Wahlabend Tabellen und Diagramme. Ein „Wahlstudio“ zur Europawahl wird im Kreishaus in Borken nicht angeboten.

Fahnung nach Überfall auf Tankstelle

Am Freitag, den 10.05.2019, gegen 15:45 Uhr, betrat ein maskierter Tatverdächtiger die AVIA Tankstelle an der Heidener Straße in Groß Reken.

Die geschädigte Kassiererin lief zu dem Zeitpunkt von einem Nebenraum in den Kassierraum der Tankstelle. Der Tatverdächtige hielt wortlos ein Messer in drohender Haltung in Richtung der Kassiererin.

Diese schrie und flüchtete zurück in den Nebenraum. Von dort beobachtete sie, wie der Tatverdächtige zur Kasse ging und auf dem Kassendisplay herumschlug.

Überfall in Reken

Die Kasse sprang auf und der Tatverdächtige nahm Bargeld aus der Kasse und flüchtete über den Surkstamm in Richtung Dorstener Straße. Die Kassiererin verfolgte ihn kurz, lief dann aber zur Tankstelle zurück.

Überfall in Reken

Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Raesfeld ist auf der Zielgeraden zur Europawahl

Fördervereine betreiben Wahlcafé – Rekord bei den Briefwahlstimmen; Statistik-Wahlbezirk in Erle

Raesfeld(pd). Die Vorbereitungen für die Europawahl am Sonntag sind auch bei der Gemeinde Raesfeld auf der Zielgeraden angekommen.

61 Wahlhelfer werden am Sonntag in den 6 Urnenwahlbezirken sowie in den beiden Briefwahlbezirken für den reibungslosen Ablauf des Wahltages und der Stimmauszählung sorgen.

Untergebracht sind die Wahllokale für die Wahlbezirke1 bis 3 in der Sebastianschule, der Wahlbezirk 4 in der ehemaligen Schule Homer und die Wahlbezirke 5 und 6 in der Silvesterschule in Erle.

Wahlcafé Raesfeld Europawahl
Die Fördervereine der Grundschulen laden auch an diesem Wahlsonntag wieder ins Wahlcafé ein. Fotos: Gemeinde Raesfeld

Fördervereine unterstützen

Die Fördervereine der Sebastianschule und der Silvesterschule werden wie auch schon bei den vorigen Wahlen den Wahlhelfern und Wählern den Wahlsonntag mit selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und Kaltgetränken versüßen. „Wir sind den Fördervereinen für die Organisation des Wahl-Cafés sehr dankbar und wir hoffen natürlich, dass viele Wählerinnen und Wähler dieses Angebot nutzen. Der Erlös kommt unmittelbar den Fördervereinen der Schule und damit den Grundschulkinder zugute“, betont Bürgermeister Andreas Grotendorst.

Wahlcafé Raesfeld Europawahl

Briefwahlrekord für eine Europawahl.

Wie auch in anderen Kommunen gibt es in Raesfeld einen eindeutigen Trend zur Briefwahl. Knapp 1.600 Briefwahlanträge (Stand: 22.5. 10 Uhr) hat die Gemeinde Raesfeld in den letzten Wochen ausgestellt.

Das ist auch nach jetzigem Stand schon ein neuer Briefwahlrekord für eine Europawahl. Zum Vergleich bei der verbundenen Kommunal- und Europawahl 2014 gab es in Raesfeld rund 1.300 Briefwähler; am deutlichsten ist der Zuwachs aber im Verglich zur letzten reinen Europawahl. „2009 hatten wir am Wahlabend genau 545 Wahlbriefe in der Urne. Die Möglichkeit, Briefwahlunterlagen auch digital, zum Beispiel über den Barcode auf der Wahlbenachrichtigung zu beantragen, motiviert offenbar viele Wähler zur Briefwahl“, erklärt Claudia Wiemer vom Wahlbüro der Gemeinde den Trend.

Briefwahl bis Freitag

Noch bis Freitag, 24.5 um 18.00 Uhr können Wähler ihre Briefwahlunterlagen bei der Gemeinde Raesfeld bekommen. In den letzten Tagen vor der Wahl empfiehlt das Team des Wahlbüros, die Unterlagen direkt im Rathaus abzuholen und nicht mehr auf dem Postweg zu bestellen.

Am Wahlsonntag können nur die Briefe gezählt werden, die bis 18.00 Uhr wieder bei der Gemeinde Raesfeld eintreffen. Die Briefe können von den Wählern bis zu diesem Zeitpunkt auch noch persönlich in den Außenbriefkasten des Rathauses eingeworfen werden.

Wahlbezirk 6 in Erle ist repräsentativ für Wahlstatistik

Eine Besonderheit erwartet zudem die Wähler im Wahlbezirk 6 in Erle. Dieser Wahlbezirk wurde vom Bundeswahlleiter für die repräsentative Wahlstatistik ausgewählt.

In diesem Wahlbezirk erhalten die Wählerinnen und Wähler besondere Stimmzettel, die nach Geschlecht und Altersgruppen sortiert sind. Da in dem Wahlbezirk aber 1385 Bürger wahlberechtigt sind, ist auch hier das Wahlgeheimnis in jedem Fall gewahrt. Die Auswertung der Statistikmerkmale erfolgt erst nach der Wahl beim Landesbetrieb IT NRW in Düsseldorf.

Warum lehnt Telekom Solarleuchten an ihren Masten ab?

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Die Deutsche Telekom folgt nicht der Bitte der Gemeindeverwaltung, Solarleuchten an den Masten am Schäpersweg anzubringen. Diese seien unter anderem ein Risiko für die Standsicherheit

Der Schäpersweg in Erle ist gefährlich. Besonders für Kinder und Jugendliche, die im Dunkeln mit ihren Fahrrädern die kürzeste Verbindung vom Dorf bis zum Sportplatz nutzen (wir berichteten).

Schäpersweg Erle Foto Petra Bosse

Der Bitte der Gemeinde, an den Masten der Deutsche Telekom Solarleuchten anzubringen, wurde von der Telekom abgelehnt.

Dazu erklärt die Telekom auf Nachfrage der Redaktion, dass sie diese Bitte ablehnten, da z.B. das zusätzliche Gewicht der Solarleuchten ein Risiko für die Standsicherheit der Maste darstellen kann.

Gefahr beim Besteigen

Weiter erklärt George-Stephen McKinney, Pressesprecher der Telekom, dass im Hinblick auf die Größe solcher Leuchten die Steigsicherheit nicht mehr gegeben beziehungsweises stark beeinträchtigt werde und wodurch eine Gefahr beim Besteigen des Mastes für die Monteure unserer Auftragnehmer besteht.

Außerdem sei bei der Anbringung solcher Leuchten unvermeidlich, dass als Folge weiterführende Wartungen/Instandsetzungen folgen werden/müssen, die den Zugang zu unseren Masten erfordern.


Wer übernimmt die Haftung für Schäden?

„Da wir für die Verkehrssicherungspflicht unserer Anlagen verantwortlich sind ist das auch aus juristischer Sicht problematisch. Wer haftet bei Unfällen oder Beschädigungen? Wer übernimmt die Haftung für Schäden an den Fremdanlagen bzw. für Schäden, welche durch die Fremdanlage verursacht werden?“, so George-Stephen McKinney.

Hier zum Überblick einige generelle Faktoren, die bei unserer Entscheidung für oder gegen eine Genehmigung von Fremdanlagen eine Rolle spielen:

  • Fremdanlagen dürfen die Standsicherheit und Besteigbarkeit nicht beeinflussen.
  • Durch das zusätzliche Gewicht, bzw. durch die seitliche Anbringung dürfen die resultierenden Zugkräfte und die Statik am Mast nicht verändert werden.
  • Wegen stromführender Teile einer Fremdanlage darf keine Gefahr für die Arbeiten am und auf dem Mast ausgehen. Die Sicherheit der Monteure hat höchste Priorität und muss zu jeder Zeit gewährleistet sein.
  • Es dürfen keine Beeinträchtigungen für das sichere Besteigen bzw. das Arbeiten am und auf dem Mast verursacht werden.
  • Unsere Anlagen müssen im Bedarfsfall und bei Störungen ohne größere Verzögerungen zugänglich sein.

„Daher werden solche Anfragen – wie im vorgelegten Fall –  in aller Regel abgelehnt. Wir bitten die Betroffenen ausdrücklich um Verständnis für unsere Entscheidung bzw. unser Vorgehen“.

Die Wüste lebt – Steingärten mal ganz anders

„Offener Garten“ bei Familie Seggewiß lädt ein zur etwas anderen Endeckungsreise am kommenden Sonntag

Jetzt, wo der Frühling bereits mit warmen Temperaturen in die Natur lockt und der Sommer nicht mehr weit ist, schmieden Häuslebauer und Gartenbesitzer wieder neue Pläne für den Garten.

Das Hauptargument ist heute bei den meisten dann: „Pflegeleicht muss er sein! – Also müssen Steine her!“ In welcher Form auch immer… Pflastersteine, Natursteine, Platten, Kies…

Steingärten Seggewiss Raesfeld

In den vergangnen Wintermonaten mussten sich daher viele Gemeinde- und Stadträte in der Umgebung mit dem Thema „Ungeliebte Steinwüsten“ befassen. Viele Kritiker gaben ihre Meinungen dazu, viele Häuslebauer waren verärgert.

„Kiesbeet JA, aber wenn dann bitte mit viel Lebensraum drin!“

Auch Familie Seggewiß verfolgte die oft strittigen Diskussionen hierzulande. So ist der offene Garten in Raesfeld doch ein perfektes Beispiel für einen nicht alltäglichen und doch sehr pflegeleichten Garten. Auch hier sind tonnenweise Natursteine in verschiedenster Art und Weise verbaut, auch hier gibt es Flächen mit Kies und Mauern aus Stein. Aber es gibt einen kleinen, nicht unwesentlichen Unterschied zu den viel kritisierten, öde anmutenden Steingärten in vielen Neubaugebieten.

Im Garten Seggewiß gilt der Grundsatz – DIE WÜSTE LEBT –

Das beste Beispiel hierfür ist das große Wüstenbeet mitten im Garten. An sonniger Stelle gelegen, etwas terrassenförmig angelegt, bestehend aus vielen Natursteinen und verschiedenen Kiessorten beheimatet es viele seltene Arten von Kakteen, Yuccas und alpinen Staudengewächsen.

Steingärten Seggewiss Raesfeld

Große Palmen und Bananenstauden geben dem Beet den Rahmen. “Irgendetwas blüht hier immer“, weiß Regina Seggewiß zu berichten. Die gigantischen Blütenstände der Yuccas im Frühling und im Herbst, die vielen Kakteenblüten in den Sommermonaten, alpine Enziane und natürlich die gewaltigen Blütendolden der Palmen und Bananenstauden locken hier eine Vielzahl von Bienen, Hummeln, Käfern und Schmetterlingen an.

Seltene Tierarten

Auch seltene Tierarten wie der wunderschöne Schwalbenschwanz-Schmetterling finden regelmäßig den Weg in den Garten. Viele Wärme liebende Tiere zieht das Wüstenbeet ebenfalls magisch an. An sonnigen Tagen können sie sich hier entweder auf den warmen Steinen sonnen oder im kühleren Schatten unter den Pflanzen und Steinen Schutz suchen.

Und mit etwas Glück kann man im Sommer in der heißen Mittagshitze auch mal große Heuschrecken oder eine kleine Eidechse entdecken.

Steingärten Seggewiss Raesfeld

Nicht pflegeleicht

„Pflegeleicht ist die lebendige Naturwüste jedoch leider nicht so recht“, muss Regina Seggewiß wohl alle Häuslebauer klar enttäuschen.

Denn wer meint, dass in Kiesbeeten kein Unkraut wächst, den hat man wohl falsch beraten. Auch, wenn von unten her oft ein Unkrautvlies eingearbeitet wird, durch umherfliegende Samen, Pollen und Blätter wachsen auch im einfachsten Kiesbeet sehr schnell unliebsame Kräuter empor. Und so wird dann das einst als pflegeleicht angesehene Steinbeet schnell zum Unkrautbeet.

Denn auch ein Kiesbeet will gepflegt werden. „Kiesbeet JA, aber wenn dann bitte mit viel Lebensraum drin!“, so lautet die eindeutige Empfehlung der Familie an Häuslebauer und die Fraktionen in den Rathäusern ringsum.

Stauden, Gräsern und Kräutern

Bepflanzt mit vielen blühenden Stauden, Gräsern und Kräutern kann auch das Steinbeet zum Blickfang und Bienenfreund im Neubaugebiet werden.

Wer den Garten der Familie Seggewiß gesehen hat, dem wird schnell klar, dass Steinwüsten auch lebendig und naturnah gestaltet werden können und somit viele Insekten und anderes Kleingetier anlocken können.

Während der diesjährigen Offenen Gartenpforte können sich Besucher ein Bild vom pflegeleichten und sehr lebendigen Exotenparadies machen sowie Tipps und Idee holen.

Die „Offene Gartenpforte startet im Garten Seggewiß, Im Rott 16 in Raesfeld am kommenden Sonntag, 26. Mai, in der Zeit von 11-18 Uhr. Alle Gartenfreunde sind herzlich willkommen. Der Privatgarten ist in diesem Jahr für Besucher geöffnet am

So. 26. Mai – Frühlingserwachen im Exotengarten

So. 9. Juni – Tag d. Gärten u. Parks Westf.-Lippe

So. 7. Juli – Sommersonne im Exotengarten

So. 21. Juli  – Raesfelder Gartentage 2019

Fr. 27. Sep. – Lichterabend i. Exotengarten (18-22 Uhr)

Nähere Informationen zu den Gartentagen findet der Besucher unter

www.garten-seggewiss.de

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Wir flaggen für Grundgesetz und Europa“

Fahnen von Europa, Bund, Land und Kreis am Kreishaus in Borken

Kreis Borken (pd). Am Donnerstag, 23. Mai 2019, beflaggt der Kreis Borken sein Kreishaus in Borken mit den Fahnen von Europa, Bund, Land und Kreis. Damit erinnert er, wie Landrat Dr. Kai Zwicker mitteilt, an die Verkündung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949. Am Sonntag, 26. Mai, gibt es die identische Beflaggung, diesmal anlässlich der Europawahl.

Am 23. und am 26. Mai 2019 wird das Kreishaus in Borken beflaggt
Am 23. und am 26. Mai 2019 wird das Kreishaus in Borken beflaggt

 

Neue Ideen für den Schäpersweg

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Keine Beleuchtung am Schäpersweg, dafür aber eine neue Idee als Alternative

Raesfeld. Der Schäpersweg in Erle ist nicht nur in den Abendstunden schlecht beleuchtet, sondern auch, was den Straßenzustand insgesamt anbelangt, in einem sehr schlechten Zustand.

Das war unter anderem Thema am Montag in der Bauausschusssitzung der Gemeinde Raesfeld. Zum Hintergrund: Der Landwirtschaftsweg ist besonders für Kinder und Jugendliche die direkte Verbindung zwischen Dorf und Sportplatz. Besonders in der Dunkelheit ist der unbeleuchtete Weg für Fahrradfahrer sehr gefährlich.

UWG Raesfeld möchte Beleuchtung am Schäpersweg
Der Schäpersweg in Erle ist nicht nur dunkel, sondern in einem sehr schlechten Zustand.

Die UWG Fraktion stellte im November 2018 einen Antrag für eine bessere Beleuchtung am Schäpersweg (wir berichteten).

Der Antrag kann, so Bürgermeister Andreas Grotendorst, nicht umgesetzt werden. Unter anderem deshalb nicht, da der Weg bedingt durch seine Breite von 4,50 Meter keine Kapazitäten für neue Laternenmasten biete und die schmalen Ackerstreifen im Privatbesitz seien.

Zum anderem gestatte die Deutsche Telekom nicht, die von der Verwaltung vorgeschlagene Alternative, Solarlampen an den bereits bestehen Telefonmasten zu installieren. „Darüber sind wir nicht erfreut, da dieser Weg einfach gefährlich ist“, so Nicole Ostendorf von der UWG. Sie hofft, dass für diesen Weg andere Möglichkeiten gefunden werden und das Thema nicht in Vergessenheit gerät.

Den Weg neu auszubauen und zu erweitern mit Ausweichbuchten, so schlug Ostendorf vor sei, so Karl-Heinz Tünte (CDU), nicht der richtige Weg. „Das lade Autofahrer nur zum Rasen ein“.

Schäpersweg Raesfeld-Erle Sanierung

Schäpersweg als Fahrradstraße ausweisen

André Olbing (CDU) unterbreite den Vorschlag, den Schäpersweg als Fahrradstraße auszuweisen. Die Verwaltung wird nun prüfen, inwieweit die Möglichkeit bestehe, den Schäpersweg als Fahrradstraße auszuweisen. Bürgermeister Andreas Grotendorst sagte über den Vorschlag von Olbing, es sei eine gute Idee. Man wolle damit an die Straßenverkehrsbehörde des Kreises Borken herantreten.

Instandsetzung der Wirtschaftswege

Mit Blick auf eine eventuell neue Oberfläche des Schäpersweg, soll im Rahmen der Instandsetzung der Wirtschaftswege, Östricher Bruch und Pohlweg, so Bernd Roter, Chef der Bauverwaltung, geschaut werden, inwieweit Fördergelder dafür generiert werden können.

Dazu Olbing: „Ein neuer Straßenbelag würde ohne genehmigte Fahrradstraße nichts nutzen, sondern nur zum schneller Fahren animieren. Wir sollten den Schäpersweg, Blick auf einer möglichen Fahrradstraße, erst einmal so belassen und abwarten“.

Beschlossen wurde einstimmig die Sanierung der Wirtschaftswege Pohlweg und des Oestricher Bruchs für 60.000 Euro. Zurückgestellt wurde die Sanierung des Schäperswegs, bis klar ist, ob eine Ausweisung als Fahrradstraße möglich ist. 65.000 sollten dafür ursprünglich überplanmäßig im Haushalt bereitgestellt werden.

Insgesamt stellt das Land NRW 5,7 Mio. Euro für 396 Kommunen für Wirtschaftswegesanierungen bereit. „Wir bekommen davon gerade mal 60.000 Euro jährlich an Fördergeld. Das ist aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, sagte Martin Tesing, erster Beigeordneter der Gemeinde mit Blick auf die hohen Kosten.

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