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Tolles Zeltlager des Roten Kreuzes Raesfeld

50 Kinder und Jugendliche waren am Wochenende im Zeltlager dabei

Raesfeld. Mit knapp 50 Kinder und Jugendlich plus ca. 15 Betreuern ging es am Freitagnachmittag per Fahrrad zum Fix04 Platz. Nachdem die Zelte aufgebaut waren gab es zunächst eine Stärkung am Grill.

Zeltlager Deutsches Rotes kreuz Raesfeld
Foto: DRK

Abends gab es ein Lagerfeuer und jede Menge Spaß beim Fußball und Völkerball. Nach einer sehr kurzen Nacht für die Kinder und die Betreuer startete der Morgen um 7.30 Uhr mit Frühsport.

Im Laufe des Tages gab es verschiedenste Spiele unter anderem auch eine Wasserschlacht. Nach dem Abendessen fand noch eine gruselige Nachtwanderung statt mit anschließendem Lagerfeuer mit Stockbrot. Ebenso wurden Fahnendiebe erwischt.

Nach dem Aufräumen ging es dann gegen Mittag zurück mit den Fahrrädern zum DRK Haus, wo die Eltern ihren Nachwuchs in Empfang nahmen. Alle Kinder waren sich einig: Ein tolles Wochenende was auf jeden Fall nächstes Jahr wiederholt werden sollte und ein dickes Dankeschön an Fix04 für den Zeltplatz.

Weitere Infos und Fragen zum Jugendrotkreuz bei Marina Brökelschen 0177/4794620 oder Jonas Schlegel 0157/36231208 oder im Internet www.drkraesfeld.de.

Kein Allerheilmittel gegen EPS 2020

Die Bekämpfung der EPS kostete der Gemeinde in diesem Jahr 14.000 Euro.

Raesfeld. Das waren 4000 Euro mehr als im vergangenen Jahr, was die Gemeinde an Kosten für die Beseitigung von Nestern ausgegeben hat.

Viel zu tun hatten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes und des Bauhofs der Gemeinde, um in diesem Jahren alle Nester der Eichenprozessionsspiner auf Gemeindegrund/Gebiet zu beseitigen.

Wie geht es 2020 weiter und welche Präventionsmaßnahmen kann die Gemeinde machen, um hier rechtzeitig gegen die Eichenprozessionsspinner vorzugehen? Dies war Thema im Umweltausschuss.

Zahlreiche Anrufer meldeten in den vergangenen Monaten Vorkommen des Eichenprozessionsspinners im gesamten Gemeindegebiet.

Eichenprozessionsspinner

Reichlich Kritik gab es auf Facebook von Bürgern für die Gemeinde. Sie beschwerten sich, dass hier nicht genügend für die Beseitigung der EPS unternommen wurde.

Das nahm die SPD Fraktion zum Anlass, die Gemeinde aufzufordern, ein Konzept zur Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner für die nächsten Jahre zu entwickeln. „Wir haben die EPS seit gut zehn Jahren vermehrt in der Gemeinde. Seit zwei Jahren jedoch ist der Befall extrem hoch.

Kein starres Programm für 2020

Wie es 2020 mit den Raupen aussieht, wissen wir nicht. Diese sind nicht starr und deshalb können wir auch kein starres Programm für die Beseitigung entwickeln“, sagte Roters mit Blick auf 2020. Präventiv etwas zu planen, da das Zeitfenster unter anderem zum Spritzen auch sehr gering ist, sei nicht so leicht.

Jedoch hat die Gemeinde mittlerweile ein Baumkataster erstellt, wo alle Bäume im Gemeindegebiet erfasst sind. Allerdings, so betonte Roters, sei die Gemeinde nicht für alle Bäume verantwortlich, da viele auf Privatgrundstücken stehen. „Für Bäume an Landstraßen ist das Land und an Kreisstraßen ist der Kreis für die Beseitigung der Nester zuständig“.

Eichenprozessionsspinner in Raesfeld
Hier am Schulten Matt war in diesem Jahr fast jeder Eichenbaum von Eichenprozessionsspinner befallen.

Hundertprozentige Lösung gibt es nicht

Anhand des Konzeptes soll nun gemeinsam mit anderen Behörden und den Privatleuten erarbeitet werden, was gemacht werden kann und wie 2020 damit umgegangen wird. Ob nun vom Hubschrauber aus biologische oder herkömmliche Bekämpfungsmittel verspritzt werden, kann heute noch nicht festgelegt werden. „Es gibt hier einfach keine hundertprozentige Lösung, da heute niemand weiß, wie es im nächsten Jahr mit den EPS aussieht“, so Roters. „Wenn jemand den Stein der Weisen findet, der wird schnell gelegt. Das Problem belastet uns alle. Da viele Bürger im Rathaus anriefen, bin ich schon im eigenen Interesse daran interessiert, hier eine optimale Lösung zu finden“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst.

EPS, Dohlen und Elstern

Jochen Welsing von der CDU verwies auf Nistkästen. „Wir müssen dafür sorgen, dass die natürlichen Feinde der Raupe wie Singvögel oder Fledermäuse bei uns leben und die Raupen bekämpfen“. Einige davon seien schon vom Heimatverein Raesfeld aufgehängt worden.

Allerdings gebe es laut Welsing immer weniger Singvögel. Dies sei ebenfalls ein weiteres Umweltproblem, wie Welsing findet. „Die immer größerer werden Population von Dohlen und Elstern sorgen dafür, dass wir kaum noch Singvögel haben, denn die Jungvögel haben keine Chance groß zu werden, da sie bereits in ihren Nestern gefressen werden“. In diesem Falle solle die Gemeinde ebenfalls tätig werden und etwas dagegen unternehmen.

Das erarbeitete Konzept, wie gegen die Nester der EPS sinnvoll und effektiv vorgegangen werdenkann, soll Anfang des Jahres im Umweltausschuss vorgestellt werden.

Gemütlichkeit beim Sommerfest Erle 2019

ERLE. Zum 67. Mal fand am Sonntag das Sommerfest, federführend der Kolpingfamilie und unter Beteiligung von zahlreichen Vereine und Verbände, statt.

Sommerfest Erle 2019

Bei angenehmen Temperaturen machten es sich die Besucher gemütlich und genossen das bunte Programm und Treiben rund um die Silvesterschule.

Sommerfest Erle 2019

Handwerker am Nagelbrett

 Nach dem Gottesdienst konnten die großen und kleinen Gäste ihre Geschicklichkeit an den vielen Spielständen ihre Geschicklichkeit testen, beispielsweise am Nagelbrett der Erler Schützen testen. Hier hatten nicht nur Kinder Spaß.

König Ewald Grotendorst zeigte, was für ein guter Handwerker er doch sei und versuchte dabei, zielsicher jeden Nagel sprichwörtlich auf den Kopf zu treffen.

Erler Ackergiganten

Der Löschzug Erle füllte bunte Luftballons mit Gas für den Ballonwettbewerb. Wie viel Kilo Kartoffeln sind im Sack, lautete die Frage bei den Erler Acker- Giganten, die neben dem Ratespiel einige ihrer historischen Landmaschinen präsentierten.

Sommerfest Erle 2019

Besuch aus Indien hatte Pastor Michael Kenkel von Heimatbischof Deveprasad Ganawa. Gemeinsam mit Kenkel und Pastor Anthony Naladi nutze er die Zeit nach dem Gottesdienst, um mit Erler Bürger ins Gespräch zu kommen.

Plattdeutsche Theatergruppe Erle
Foto: privat

Am Nachmittag luden die Mädchen und Jungen – „Die Brejpottspöllers“ – zu einer Theateraufführung „Michel aus Lönneberg in der Suppenschüssel“ auf Plattdeutsch ein.

Und verhungern musste an diesem Tag niemand. Für das leibliche Wohl war mit Bratwurst und Pommes, Salat- und Nachtisch sowie Kaffee und Kuchen bestens gesorgt.

Silberkönigin der Reibeplätzchen
Silberkönigin der Reibeplätzchen ist Conny Krampe (2. v. l.).

Silberkönigin der Reibeplätzchen

Der kulinarische Renner waren unbestritten die Reibeplätzchen in der Mittagszeit. Unermüdlich legten die drei Damen an der Pfanne nach. Conny Krampe stellte nicht nur den Teig aus 35 Kilo her, sondern sie sei, wie Marlies Schulz-Hilp sagt, nach 25 Jahren die Silberkönigin der Reibplätzchen.  

Sommerfest Erle 2019
Ballonwettbewerb – und schwupss, weg ist er!

Ulrike Pelzer – Mode für bewusste Lebensart

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Ab sofort findet ein Räumungsverkauf für die Sommerware statt

Die Firma LebensArt Ulrike Pelzer am Schloss Raesfeld zieht zum Jahresende in die eigenen Räumlichkeiten „Freiheit 10“ zurück.

Die Firmen Schweikardt, Linara, Klok und Marble werden mit 30-40% Rabatt angeboten; Markenfirmen wie Manon, Yoko und Fox mit 50-70%.

Es handelt sich dabei um hochwertige, nachhaltige Kleidung überwiegend aus Naturmaterialien – weit unter Preis. Da ist so manch ein Schnäppchen drin!

Der Herbst/Winterverkauf läuft ab Anfang/Mitte September bis zum Ende des Jahres noch normal.

Ab dem 1. Januar geht es dann rüber in die eigenen Räume. Das Augenmerk richtet sich hier hauptsächlich auf die Kundin, die interessiert ist an modischer, natürlicher sowie zeitloser Kleidung, die Wert legt auf gute, ausreichende Beratung in gemütlicher Atmosphäre.

Gerne besorge ich auch Kleidung auf Wunsch. Auch Änderungen bzw. Anpassungen sind weiterhin möglich.

Öffnungszeiten:

  • Di – Fr von 14.30 – 18.00 Uhr
  • Samstag von 12.00 – 17.00 Uhr
  • Sonntag von 14.00 – 17.00 Uhr

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Nur Blechschaden bei Unfall in Erle

Auffahrunfall in Erle auf der Schermbecker Straße

Eigentlich steht hier immer eine Blitze. Nur diesmal nicht, als ein BMW-Fahrer mit Weseler Kennzeichen am Mittwochnachmittag den vor ihm stehenden PKW übersah.

Unfall Schermbecker Straße Erle

Auf der Schermbecker Straße, ortsauswärts in Höhe des Forellenteiches, kurz vor der Kreisgrenze, wollte eine Raesfelderin nach links in den Grenzweg abbiegen.

Wie es so üblich ist, bremste die Fahrerin, um den Gegenverkehr vorbeizulassen. Ein BMW-Fahrer, der hinter der Raesfeldin unterwegs war, übersah den stehenden Wagen und fuhr auf, da er bedingt durch den Gegenverkehr keine Ausweichmöglichkeit hatte.

Außer Blechschaden, ist zum Glück nichts weiter passiert und alle Unfallbeteiligten sind nur mit dem Schrecken davon gekommen.

Petra Bosse

Fox in Erle vor Schnell-Pizzeria gestohlen

Schnell mal was essen gehen in Erle und schwupps war das Auto weg!

Einen schwarzen Pkw vom Typ VW Fox 5Z im Wert von ca. 2.000 Euro haben Unbekannte am Dienstag in Raesfeld-Erle gestohlen.

Das Fahrzeug mit BOR-Kennzeichen hatte zwischen 21.10 Uhr und 21.30 Uhr unverschlossen vor einem Schnellrestaurant an der Silvesterstraße gestanden.

Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Feme-Gerichtstag an der 1.000-jährigen Femeiche in Erle

Das letzte öffentliche Gericht liegt schon lange Zeit zurück. Der Freigraf zu Erle hat wieder Klage bekommen, dass „Gott und dem Heiligen Deutschen Reich eine große Missetat, Schmach und Hohn angetan worden ist“. Das muss schnellstens gesühnt werden.

Um ein gerechtes Urteil zu fällen, benötigt der Freigraf wieder eine Anzahl von Frei- und Fronschöffen sowie Zeugen die sich an die Straftat erinnern und darüber Zeugnis ablegen können. Nach altem germanischem Brauch wird zwischenzeitlich ein Gelage abgehalten, wo kleine Brötchen und auch „geistige“ Getränke gereicht werden.“.  

So ruft das Bildungswerk Raesfeld mit seinem Programm aus und wirbt für die Teilnahme beim Femegericht, das an der historischen Femeiche in Raesfeld-Erle an Ekhornsloh am Samstag, 7. September um 15 Uhr abgehalten wird. Es ist der letzte „öffentliche“ Gerichtstag in diesem Jahr.

Anmeldungen sind unbedingt erforderlich entweder beim Bildungswerk Raesfeld Tel. 02865 10073 oder [email protected] oder beim „Freigrafen“ direkt unter [email protected] oder Tel.: 02865 7398

„NaturErlebnis-Spielgelände Pröbstingsee“

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Bauarbeiten beginnen am Montag, den 9. September 2019

(pd). In der nächsten Woche beginnen am 9. September 2019 die Bauarbeiten auf dem Spielgelände am Pröbstingsee.

Der Baubetriebshof der Stadt Borken hat bereits in den letzten Wochen (KW 34/35) die alten Spielgeräte demontiert und die Fläche freigemacht, so dass mit dem Neubau begonnen werden kann.

Bis Mitte April 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Mit einer feierlichen Eröffnung soll der Spielplatz im Frühjahr 2020 freigegeben werden.

Allen Besuchern des Borkener Pröbstingsees wird dann im Sinne der Inklusion und Integration ein neuer Spielplatz zur Verfügung stehen. Für 550.000 € soll dort nun anstelle des vorhandenen Spielplatzes am Pröbstingsee eine barrierefreie, inklusive, generationsübergreifende und naturnahe Spiel-/Erlebnislandschaft mit einem barrierefreien WC-Gebäude entstehen.

Nach einem umfangreichen Bürgerbeteiligungsprozess zur Entwicklung des „NaturErlebnis-Spielgeländes Pröbstingsee“ stehen der Stadt Borken für die Umsetzung Fördergelder in der Höchstsumme von 250.000 Euro aus dem LEADER-Programm zur Verfügung.

Anerkennungs­urkunde für Naturpark-Erweiterung

Bürgermeister Andreas Grotendorst lobte die Vielfältigkeit und die wunderbare Landschaft des 1.978 Quadratkilometer großen Naturparks vor unserer Haustür.

Münster/Raesfeld (pd/bos.) Staats­sekretär Dr. Heinrich Bottermann übergibt Vorsitzenden des Naturparks Hohe Mark Hubert Grothues die Anerkennungsurkunde über Naturpark-Erweiterung

Der Naturpark, auch über Raesfelds Grenze hinaus, ist mittlerweile zu einer Marke des Münsterlandes geworden und wächst kontinuierlich weiter.

Naturpark Hohemark
Urkunde überreicht: v.l. Wolfgang Hölker, Dr. Peter Paziorek, Dagmar Beckmann, Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Christian Schulze Pellengahr, Hubert Grothues, Helmut Czichy, Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann, Friedhelm Kahrs-Ude, Bodo Klimpel, Wilhelm Sendermann, Josef Hovenjürgen. © Bezirksregierung Münster

Die Anerkennungsurkunde über die Naturparkerweiterung überreichte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW an den 1. Vorsitzenden des Naturparks Hohe Mark Hubert Grothues.

Naherholung

„Ich freue mich, dass dem Naturpark Hohe Mark einvernehmlich diese große Erweiterung um attraktive und wertvolle Landschaften gelungen ist. Dies unterstreicht die Verankerung des Naturparks in der Region. Von den Initiativen des Naturparks zur Bewahrung der Natur- und Kulturlandschaften, zur Naherholung, Umweltbildung und zur Förderung eines nachhaltigen Tourismus kann die Region nun noch breiter profitieren. Das Land wird die Arbeit des Naturparks auch künftig nach Kräften unterstützen“, betonte Staatssekretär Dr. Bottermann.

Der Naturpark Hohe Mark wächst

Von Wesel im Westen bis nach Datteln im Osten und von Bottrop im Süden bis nach Gescher im Norden umfasst der Naturpark Hohe Mark nach der Erweiterung jetzt eine Fläche von 1.978 Quadratkilometer.

Ebenfalls angestiegen ist die Zahl der Mitgliedskommunen auf 27. Dazu gehören im Kreis Borken: Bocholt, Borken, Gescher, Heiden, Isselburg, Raesfeld, Reken, Rhede und Velen; im Kreis Coesfeld: Coesfeld, Dülmen, Lüdinghausen, Nottuln und Olfen; im Kreis Recklinghausen: Datteln, Dorsten, Haltern am See, Marl und Oer-Erkenschwick; im Kreis Wesel: Dinslaken, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck und Wesel sowie die Stadt Bottrop.

Heidelandschaft im Naturpark Hohe
Heidelandschaft im Naturpark Hohemark. Foto: Bezirksregierung Münster

Im Rahmen der Anerkennungsurkunde lud Regierungspräsidentin und Schirmherrin Dorothee Feller Akteure rund um den Naturpark und den Regierungsbezirk Münster zu einer ersten Naturpark-Hohe-Mark-Wanderung ein.

Rund 80 Gäste folgten ihrer Einladung, darunter auch Bürgermeister Andreas Grotendorst. Treffpunkt war der Wanderparkplatz in Haltern am See.

Naturparkwanderung 2019
Vortrag über die Stärken der Region hielt Wolfgang Hölker vom GF Coppenrath-Verlag Münster. Foto: privat

„Ich habe gerne die Schirmherrschaft für die Wanderung übernommen und möchte sie in Zukunft einmal jährlich für den ersten Freitag nach den Sommerferien fest etablieren. Mir ist es ein besonderes Anliegen, dass sich die hier handelnden Personen aus der Emscher-Lippe-Region, des Münsterlandes und darüber hinaus zu zwanglosen Gesprächen treffen können und sich so weiter vernetzen“, sagte Regierungspräsidentin Feller bei der Begrüßung.

Naturparkwanderung
Bürgermeister Grotendorst erlebte einen „Überfall“ durch römische „Legionäre“ bei der Wanderung. Nach der Zahlung eines Wegzolls gabs einen Passierschein zum Römermuseum. v.l. Andreas Grotendorst mit Römer, GF Annabel Lammers, Bohem Verlag/ Coppenrath Verlagsgruppe, Wolfgang Hölker. Foto: privat

Die rund fünf Kilometer lange Wanderung führte zunächst am Halterner Stausee entlang. Weiter ging es dann durch ein kleines Waldstück und anschließend durchquerten die Wanderer die derzeit blühende Westruper Heide. Heinz-Peter Hochhäuser und Adalbert Koch vom Landesbetrieb Wald und Holz gaben Informationen zum Einfluss des Klimawandels auf den heimischen Wald und erläuerten mögliche Gegenmaßnahmen.

Dorothe Feller Naturpark Ho
Regierungspräsidentin Dorothee Feller (re.) begrüßt Heinz-Peter Hochhäuser (Mitte) und Adalbert Koch (li.) und „Mitarbeiterin“ Hedda vom Landesbetrieb Wald und Holz © Bezirksregierung Münster

Bürgermeister Grotendorst war begeistert, wie er am Ende des Tages sagte, von der Vielseitigkeit und der wunderschönen Landschaft des Naturparks und das abwechslungsreiche Angebot für Besucher. „Und das direkt vor unserer Haustür“, so Grotendorst.

Ein Impulsvortrag von Wolfgang Hölker vom Coppenrath Verlag während der Wanderung beleuchtet das Thema Heimat. Zum Abschluss kehren die Wanderer zu einem Imbiss in Jupps Erlebnisgarten ein. „Es war ein toller und sehr interssanter Tag.

Karpfenteich und Schlossallee sollen Schmuckstück werden

Blühwiesen, bunte Hortensien, Rosen, Wasser-Fontäne und Bänke sollen zukünftig laut Planung das Gelände rund um den Karpfenteich zieren.

RAESFELD. Als kurzfristig umsetzbare Maßnahme für das kommende Jahr sieht das ISEK die Neugestaltung der Schlossallee vor. Entsprechend der Projektbeschreibung ist eine Aufwertung der Allee sowie des Umfeldes des Karpfenteiches beabsichtigt.

Schlossallee Raesfeld und Karpfenteich

Der Vorentwurf zur Neugestaltung des Karpfenteiches und der Schlossallee, erstellt durch einen Landschaftsarchitekten, wurden im Planungsausschuss am Montag vorgestellt.

Freizeitanlage nicht nur für Raesfelder

Eine, wie Planungsamtsleiter Bernd Roters sagte, Freizeitanlage, die nicht nur die Raesfelder, sondern auch auswärtige Gäste erfreuen soll. Die Aufwertung des Schlossumfelds sei laut Roters, ein wesentlicher Baustein des Dorfentwicklungskonzepts.

Mit der Umsetzung wird allerdings erst für 2020 gerechnet, wenn auch tatsächlich dafür Fördermittel freigegeben werden.

Schlossteich Raesfeld

Alle Kastanienbäume werden gefällt

Die Schlossallee ist eines von elf Projekten, die detailliert ausgearbeitet und im Einzelnen umgesetzt werden soll.

Für die Neugestaltung müssen allerdings die letzten verbliebenen Kastanien gänzlich entfernt werden. „Es bringt nichts, wenn wir die Anlage mit neuen Bäumen bepflanzen, und die kranken Bäume stehen lassen. Diese haben keine Überlebungschance und müssen früher oder später sowie gefällt werden müssen. Wir legen die Bäume auch für die Zukunft an“, so Roters. Mittlerweile seien weitere zwei Bäume von dem Bakterium befallen.

22 neue Bäume sollen rund um den Teich die Kastanien ersetzen. Welche Bäume gepflanzt werden, sei alles noch offen. Darüber will die Verwaltung erst entscheiden, wenn es so weit ist. „Es können Linden, Buchen oder Ahornbäume sein“.

Karpfenteich Schloss Raesfeld
Vorentwurf Karpfenteich und Schlossalle: Heiner Wortmann

Bänke zum Verweilen

LED-Bodenlampen sollen die Bäume von unten anstrahlen und zwischen den Bäumen sollen Bänke zum Verweilen mit Blick auf den Teich aufgestellt werden.

Als Schmuckstück und Attraktivität sei eine Wasserfontäne im südlichen Bereich geplant. Diese soll in den Abendstunden ausgeschaltet werden. Ebenso die Beleuchtungen längs des Weges soll zu später Stunde herunter gedimmt oder auch ganz ausgeschaltet werden.

Schlossallee Raesfeld und Karpfenteich

Holzterrasse

Eine Holzterrasse mit Sitzstufen soll ebenfalls die Anlage aufwerten. Arno Gödde von den Grünen verwies darauf, dass bei darauf geachtet wird, dass kein Tropenholz verwendet wird. Mit der Wasserfontäne soll auch dem Sauerstoffmangel entgegengewirkt werden.

Wie im letzten Jahr, als der Teich extrem grün dadurch wurde. Fische seien deshalb auch nicht mehr im Teich, eventuell noch einige verirrte Goldfische.

Am anderen Ende des Teiches, von der Weseler Straße aus, bilden zwei gemauerte Pfeiler ein Eingangstor. Die alten Hecken sollen verschwinden, sodass ein freier Blick über die komplette Anlage von der Straße aus wieder möglich sei. Der derzeitige Schlammfang und Überlauf bekommt eine Brücke mit Bank drauf.

LUST auf Naturerforschung? Werde Junior Ranger!

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Borken (pd). Infostand vom Jugendwerk Borken e.V. auf dem Stadtfest am Sonntag, den 08. September 2019 von 13 bis 18 Uhr in der Nähe der Kinderbühne.

Wir suchen Schüler und Schülerinnen zwischen 6 und 12 Jahre, die in den Herbstferien vom 14. bis 18. Oktober 2019 in Borken einen Lebensraum in der Natur erkunden möchten.

Ihr werdet begleitet von einer Waldpädagogin oder einer Streuobstpädagogin und erforscht durch Beobachtungen, Experimente, Tastungen und Hörproben die ausgewählten Lebensräume.

Die Ergebnisse und Erfahrungen aus der Woche stellt ihr an dem darauffolgenden Samstag den Borkener Bürger vor.

Na.. Lust bekommen, dann melde dich beim Jugendwerk Borken e.V, Sabine Sauret, Tel.: 02861-939-293/340, [email protected].

Informationen gibt es auch am Infostand vom Jugendwerk Borken e.V. auf dem Stadtfest am Sonntag, den 8. September 2019 von 13 bis 18 Uhr in der Nähe der Kinderbühne.

Kinder, die bereits beim Projekt „Junior Ranger“ in den Sommerferien teilgenommen haben, werden am Stand unterstützen. Anhand von Materialien aus der Junior-Ranger-Woche können die Kinder anderen Kindern erklären, was sie gelernt und erlebt haben, beispielsweise den Insektensauger oder die Demonstration des Baus von Brutkammern der Wildbienen.

Das Jugendwerk Borken und die Stadt Borken freut sich auf euren Besuch.

Aufführung der „Brejpottspöllers“ auf dem Sommerfest in Erle

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Michel aus Lönneberga auf Platt

Astrid Lindgrens Roman ist in 52 Sprachen übersetzt sowie vertont und verfilmt worden. Nun gab es einen Streich des kleinen Michel aus Katthult zum ersten Mal auch in Erler Platt zu sehen und zu hören. Die „Brejpottspöllers“, die Theater-AG der Erler Grundschüler führte „De Suppenschöttel“ auf dem Erler Sommerfest in der Aula der Grundschule auf.

Die Familie Svensson, rechts Michel; links der Doktor an seinem Schreibtisch.
Die Familie Svensson, rechts Michel; links der Doktor an seinem Schreibtisch.

Ingrid Horstmann, die Leiterin der AG, konzedierte den kleinen Laienschauspielern noch „en bettken Bukpiene“ vor der Premiere des Stückes. Zwei Kinder lasen die Geschichte zwischen den Spielszenen auf Platt vor. Zu Beginn stellten die Familienmitglieder der Familie Svensson sich und ihre Meinung über Michel selbst vor. Papa Svensson über Michel: „Wat sall ut den Junge blooß weern?“  Mama Svensson: „ Ik hebb mien Michel feste leev!“ Ida, Michels Schwester: „ Ik finn alls schön, wat Michel mäk!“, und der Knecht Alfred: „Michel is en schlauet Kerlken.“

Dass er doch nicht ganz so schlau war, stellte sich heraus, als Michel, der so gerne „Ründfleessuppe“ mochte, beim Ausschlürfen des Suppenrestes sich den Suppentopf über den Kopf stülpte und darin steckenblieb. Da war guter Rat teuer. Kaputtschlagen ging nicht, denn sie Schüssel hatte schließlich 4 Kronen gekostet. Also spannte man den Wagen an und fuhr zum Doktor nach Mariannelund.

Unterwegs hörte Michel an den Tierstimmen, dass sie am „Puggenhoff“ vorbeikamen, sehen konnte er ja nichts. Um eine teure „Operation“ kam Michel herum, weil er mit der Schüssel auf die Tischkante schlug, als er „en deepen Diener mäk“ vor dem Doktor, sodass die Schüssel in zwei Teile zersprang. Vor Erleichterung, Geld gespart zu haben, schenkte Papa Michel 5 Öre und alle machten sich auf den Heimweg. 

Michels Kopf steckt in der Suppenschüssel fest.
Michels Kopf steckt in der Suppenschüssel fest.

Doch Michel wäre nicht Michel, wenn die Geschichte damit zu Ende wäre. Alsbald musste die Familie zum Doktor zurückkehren, weil Michel das Geldstück, das er in den Mund gesteckt hatte, unabsichtlich verschluckte.  „Ik kann mien eegenet Spaorschwien wessen un de fiev Öre genauso good in den Buk hebben wie dat Spaorschwien to Huss“, fand Michel die Situation auch noch lustig.

Der Doktor entschied fachmännisch: „Operän is nich nöödig, dat Geldstück kömp in en paar Daage van sölws weer haruut.“  Dass die zusammengeklebte Schüssel dann doch noch von Mama Svensson kaputt geschlagen wurde, ist wieder Michel zu verdanken, der es schaffte, sich im Spiel zum zweiten Male die Schüssel über den Kopf zu stülpen. Der Doktor behielt Recht: Twee Daage läter goww Michel Papa fiev Öre trügge un dat was tomindens en klejnen Trost.

Die kleinen Schauspieler bekamen tosenden Applaus für ihr Spiel. Die „Bukpiene“ hatte sich in ein glückliches Lächeln aufgelöst ob der tollen Leistung.

Text und Fotos: Heimatverein Erle

Anbau Kita Purzelbaum fertiggestellt

Raesfeld (pd). Am Montag wurde der Anbau der Kita Villa Purzelbaum an den Kreissportbund übergeben.

Nach nur acht Monaten Bauzeit wurden das zweigeschossige Gebäude und der Außen-Spielbereich fertiggestellt und bieten nun Raum für zwei weiteren Kindergartengruppen.

„Mein Dank geht an die vielen Handwerksfirmen und an die Mitarbeiter in unserem Bauamt, die alle Hand in Hand gearbeitet haben. Nur durch diesen Einsatz konnte eine so kurze Bauzeit ermöglicht werden“, dankt Bürgermeister Andreas Grotendorst.

„Swingo Singers“ auf dem Feierabendmarkt Borken

„Swingo Singers“ auf dem Feierabendmarkt am Donnerstag, 05. September 2019

Borken (pd). Die „Swingo Singers“ treten am Donnerstag, 5. September 2019 ab 17:30 Uhr auf dem Feierabendmarkt auf.

Feierabendmarkt Borken
Foto: „Swingo Singers“ von Sebastian Tölke

Sie bestehen aus derzeit 12 Sängerinnen und Sängern zwischen realen 28 und gefühlten 40 Lebensjahren (singen macht nicht nur glücklich, sondern hält zudem jung) aus dem Kreis Borken sowie Coesfeld, Braunschweig und Frankfurt, deren Repertoire-Schwerpunkt im Bereich der Gospelmusik zu finden ist, hier insbesondere Titel skandinavischer Komponisten/Chöre wie Hans-Christian Jochimsen, Joakim Arenius / dem Oslo Gospel Choir, Reflex (ebenfalls aus Oslo) bzw. aktueller Literatur der deutschen Gospelszene.

Auch weltliche Titel, teils a capella-Stücke („The Real Group“) gehören regelmäßig in die Konzertprogramme.

Musikalisch geleitet und begleitet wird der Chor von Udo Hotten, der seit 35 Jahren erfolgreich als Chorleiter verschiedenster Formationen und Musikrichtungen tätig ist und insbesondere im Bereich der Gospelmusik auf 20 Jahre Erfahrung zurückblicken kann.

Fibromyalgie – Betroffene sind keine Hypochonder

Fibromyalgie bedeutet: Schmerzen, die kaum auszuhalten sind.

Raesfeld. Beim Tag der offenen Tür in der Villa Becker lud Birgit Bürgel, Gründerin der Fibromyalgie-Selbsthilfegruppe, zu einem Informationstag am Samstag in die Villa Becker ein.

Birgit Bürgel Gründerin der Selbsthilfegruppe Fibromyalgie Raesfeld

RAESFELD. „Die körperlichen Schmerzen sind teilweise so schlimm, dass ich mich selber verletzen möchte, um davon abzulenken“, sagt Gabriele Termahte aus Borken. Sie leidet seit vielen Jahren an Fibromyalgie.

Schmerzen, die kaum noch auszuhalten sind. Das haben alle, die der Fibromyalgie Selbsthilfegruppe angehören.

Birgit Bürgel Gründerin der Selbsthilfegruppe Fibromyalgie Raesfeld
Birgit Bürgel gründete Selbsthilfegruppe Fibromyalgie Raesfeld

Fibromyalgie-Patienten sind keine Hypochonder

Heute vor fünf Jahren entschloss sich die 61-jährige Borkenerin die Gruppe zu gründen. Der Grund: „Um den Leuten, auch Ärzten mitzuteilen, dass Fibromyalgie-Patienten keine Hypochonder sind und um Betroffenen eine Plattform zum Erfahrungsaustausch anzubieten“.

Die gelernte Altenpflegerin leidet seit 15 Jahren unter dieser chronischen Krankheit. Sie weiß, wovon sie spricht, denn im Verlauf ihrer heute anerkannten Krankheit habe sie, so einige Stolpersteine überwinden müssen, bis ihr überhaupt jemand geglaubt habe. Abgestempelt als Hypochonder, diese Erfahrung habe sie selber gemacht, denn ihr habe niemand geglaubt.

Freigabe von Cannabis auf Rezept

Nach einem Ärztemarathon konnte dann nach einer Rheuma-Therapie in Vreden die Krankheit endlich diagnostiziert werden. Dennoch, Heilung gibt es nicht. „Nur mit starken Schmerzmedikamenten in hoher Dosis wie Ibuprofen oder Tramadol komme ich über den Tag. Niemand kann sich vorstellen, wie groß die Schmerzen sind“.

Katharina Mantler (r.) erklärte Aromatherapie als Unterstüzung

Statt täglich diese Chemiekeulen schlucken zu müssen, könne Cannabis die Leiden mildern. Sie und ihre Leidensgenossen sind jedoch verärgert darüber, dass es bis heute keine Freigabe von Cannabis auf Rezept gebe. Das Einzige, was wirklich helfe. „Dies sollte dringend erfolgen. Die Ärzte tun sich leider sehr schwer. Nur eine von unseren 25 Patienten in der Gruppe profitieren davon und illegal wollen diesen Weg nicht einschlagen“.

Traurig sei, so Bürgel, dass es sehr schwer sei, von den Ärzten ein Rezept für Krankengymnastik verschrieben zu bekomme. „Ich muss regelrecht darum betteln“.

Ganzheitlicher Körperschmerz

Schmerzen, angefangen von Darm bis zum Magen, sehr sensible Augen bei Helligkeit, bis hin zum ganzheitlichen Körperschmerz sowie ein ausgeprägtes Müdigkeitssyndrom begleiten die Betroffenen täglich. Kälte gehe gar nicht, denn Fibromyalgie Patienten brauchen Wärme. „Ich habe es lieber, wenn ich mir in die Hand schneide, denn dann weiß ich, dass dieser kurze Schmerz wieder vergeht“, gesteht Marion Schmidt (44 J.) aus Erle. Allerdings habe sie sich mit dem reinen Körperschmerz arrangiert.

Krankheit nicht nachvollziehbar

Tochter Julia Bürgel leidet ebenfalls unter dieser Krankheit. Die ersten Anzeichen hatte sie mit 19 Jahren. Sie sei von Zahnarzt zu Zahnarzt gelaufen, aber niemand habe etwas festgestellt. Ihr Problem sei es, dass sie keine Schmerzmittel vertrage.

Fibromyalgie Selbsthilfegruppe Raesfeld

Einig sind sich alle. Nachvollziehen kann die Umwelt und die Familie diese Erkrankung nur schwer, denn man siehe es ihnen nicht an. „Es gibt Tage, wo wir für uns alleine weinen, denn die Gesellschaft kann diese Krankheit nicht akzeptieren, da sie bis heute nicht greifbar ist“, fügt Bürgel hinzu.

Fibromyalgie
Barbara Dürmuth (l.). beim Yogaschnupperkurs

Am Samstag gab es Einblick für Interessenten an einem Yogaschnupperkurs, sowie einer Aroma- und Klangschalentherapie und zahlreiche weitere Informationen. Dr. Rainer Michels, Oberarzt der Schmerztherapie im Knappschaftskrankenhaus Bottrop referierte zu dem Thema.

Weitere Information gibt es auf der Seite: www.fibromyalgie-fms.de

Info

Die Selbsthilfe Gruppe trifft sich jeden 1. Freitag im Monat um 19 Uhr in der Villa Becker. Betroffene oder nicht Betroffene sind dazu recht herzlich eingeladen.

Ich habe es lieber, wenn ich mir in die Hand schneide, denn dann weiß ich, dass dieser kurze Schmerz wieder vergeht

Zitat: Marion Schmidt aus Erle

Zebrastreifen an der Silvesterschule genehmigt

Mehr Sicherheit für Schulkinder in Erle durch neuen Zebrastreifen

ERLE. Einstimmig sprach sich der Bau- und Umweltausschuss am Montag für einen neuen Zebrastreifen vor der Silvesterschule aus. Die Kosten belaufen sich auf etwa 12.500,00 €

Sehr zur Freude einiger Vertreter des Schülerparlaments, die gemeinsam mit Schulleiter Thomas Schlüter und Mike Marcinowski (Schulpflegschaftsvorsitzender) der Sitzung beiwohnten. Die positive Entscheidung honorierten sie am Ende mit Applaus.

Schülerparlament Silvesterschule
Schulleiter Thomas Schlüter (l.) sowie Mike Marcinowsk und die Vertreter des Schülerparlaments freuten sich über die positive Entscheidung. Foto: privat

Bereits Ende letztes Jahres hat sich die Silvesterschule zusammen mit Elternvertretern der Schulpflegschaft mit einem Antrag an die Verwaltung gewandt, in der Tempo 30 Zone auf der Silvesterstraße zwischen Schule und 2-fach Sporthalle einen Zebrastreifen anzulegen. Damit sei aus Sicht der Schule der Schule die Verkehrssicherheit in diesem Bereich deutlich erhöht.

Das Schülerparlament hatte 2018 zur Unterstützung des Antrags eine Unterschriftenaktion in Raesfeld und Erle durchgeführt. Insgesamt 556 Unterschriften konnte im Frühjahr der Verwaltung übergeben werden.

1400 Autos und 200 Fahrräder

In der ausgewiesenen Zone fahren täglich in beiden Richtungen etwa 1.400 Fahrzeuge und 200 Fahrräder. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Fahrzeuge liegt bei etwa 27 km/h. Das war das Ergebnis einer Verkehrszählung.

Das Straßenverkehrsamt verwies darauf, dass eigentlich die Daten aus der Verkehrszählung bei einer engen Auslegung der verkehrsrechtlichen Vorschriften nicht unbedingt einen Zebrastreifen rechtfertigten.

Tempo 30-Zone

Darüber hinaus, so teilte der Kreis Borken mit, sei in Tempo 30-Zonen generell mit Fußgänger Querungen zu rechnen, sodass Zebrastreifen in diesen Zonen in der Regel entbehrlich seien.

Zebrastreifen Silvesterschule
Foto: Gemeinde Raesfeld

Im Rahmen eines Ortstermins im Frühjahr wurde erneut darüber diskutiert, unter welchen Voraussetzungen die Anbringung eines Zebrastreifen dennoch möglich sei.

Geeinigt hat sich die Verwaltung mit dem Kreis auf eine farblich markierte Insel. Durch die Anlegung einer Hochbordanlage soll darüber hinaus die Fahrbahnbreite auf 3,50 Meter reduziert werden. Ebenfalls werden zwei neue Straßenlaternen installiert.

Silvesterstraße Erle

Norbert Brömmel, Bündis 90/Die Grüne, zeigt sich darüber besorgt, dass die Schulkinder bei einem Zebrastreifen denken, dass sie zukünftig nicht mehr nach rechts und links schauen müssen und einfach so über die Straßen laufen. „Trotz des Zebrastreifens müssen die Kinder weiterhin aufmerksam bleiben und defensiv an den Streifen herangehen“.

Petra Bosse

29-Jähriger fuhr unter Drogen durch Raesfeld

Raesfeld. Ein unfreiwilliges Ende fand am Freitagabend die Autofahrt eines 29-Jährigen in Raesfeld

Ein Drogentest schlug positiv an auf den Cannabiswirkstoff THC. Polizeibeamte hatten den jungen Fahrer kontrolliert, als er auf der Borkener Straße unterwegs war.

Ein Arzt entnahm ihm in der Borkener Polizeiwache eine Blutprobe, um den Drogenkonsum exakt nachweisen zu können.

Erle – Jugendlicher pennt im gestohlenen Auto

Polizeibeamte entdeckenen auf Streife einen schlafenden Jugendlichen in Erle im PKW

Der Wagen war gestohlen gemeldet, auf dem Fahrersitz ein schlafender Jugendlicher: Dieses Bild stellte sich Polizeibeamten in der Nacht zum Montag in Raesfeld-Erle dar.

Sie waren gegen 03.10 Uhr in der Straße Hoheloh auf das Auto aufmerksam geworden.

Ein 15 Jahre alter, vermisst gemeldeter Jugendlicher schlief darin. Die Beamten fanden bei ihm eine geringe Menge Marihuana.

Sie nahmen den Jugendlichen ins Gewahrsam und übergaben ihn schließlich an Vertreter des Borkener Jugendamtes, die für die Rückkehr des 15-Jährigen in eine Jugendeinrichtung sorgten. Die Ermittlungen zum Fahrzeugdiebstahl laufen.

„Opa kam“ – Live und lecker die Letzte

Der Raesfelder Kultur – Sommer „Live und lecker“ lud am Freitabend zum letzten Open-Air Konzert mit „Opa kommt“ ein.

Am Freitag endete die musikalische Sommerreise am Rathaus. Sechs verschieden Band traten während der Ferienzeit auf. Einfach gestrickt, ohne großen Bühnenaufbau. Live und Lecker Opa kommt Für die Einen war es „live und lecker“, für andere wiederum war es „live und rockig“. Je nach Geschmack war für jeden Besucher musikalisch etwas dabei. Angefangen von bunten Schlagermix, Blasmusik nach bayrischer Art, Oldies, Wunschkonzert, bis hin zu Gassenhauer und Stimmungsmusik zum Mitschunkeln und Mitsingen. Live und Lecker Opa kommt

Egal was gespielt wurde, der Rathausplatz war an allen sechs Open-Air-Konzerten immer gut gefüllt. Sehr zur Freude von Bürgermeister Andreas Grotendorst.

„Die Raesfelder haben die Veranstaltungsreihe „live und lecker“ auf dem Rathausplatz sehr gut angenommen.  Das Programm war abwechslungsreich, sodass für jeden etwas dabei war. Was mich aber besonders freut, ist die Tatsache, dass Raesfelder und Auswärtige hier gemeinsam feierten ohne Altersgrenze. Wie heute, da ist die älteste Besucherin 84 Jahre alt. Das finde ich sehr gut“.

Diana Brömel und Andreas Grotendorst

Und wie die fünf Bands im Vorfeld auch, schaffte es die letzte Musikgruppe „Opa kommt“, mit ihren lautstarken Rock-Hits, die Menschen in Stimmung zu bringen.

OMR-Chefin Diana Brömmel feierte sogar ihren Geburtstag mit süffigen Cocktails am Freitagabend am Rathaus. Im Gepäck hat das Geburtstagskind ihre Mutter aus Berlin. Eine gemütliche Geburtstagsfeier mit guter Musik, guten Freunden und gedecktem Tisch.

Mit „Opa kommt“ endete die Veranstaltungsreihe, die im Rahmen des „Raesfelder Kultur – Sommers“ von der „Confusion Event Company“ und in enger Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld e. V. und der Gemeinde Raesfeld kreiert wurde.

Petra Bosse  

Asphaltarbeiten an der Bundesstraße B 70 in Borken

auf Höhe der Raesfelder Straße
Sanierung der Fahrbahn dauert vom 9. bis 11. September 2019 / Verkehr wird an der Baustelle vorbeigeführt

Borken (pd). Die Fahrbahn der Bundesstraße B 70 in Borken wird im Einmündungsbereich der Raesfelder Straße erneuert. Die Arbeiten auf der 12 Quadratmeter großen Fläche beginnen am Montag, 9. September 2019, und dauern voraussichtlich bis Mittwoch, 11. September 2019. In dieser Zeit ist eine der beiden Fahrspuren gesperrt.

Der Verkehr wird mittels Leitbaken und Gelbmarkierung an der Baustelle vorbei geführt. Die Fläche muss saniert werden, um anschließend Kontaktschleifen einer Geschwindigkeitsmessanlage dort einarbeiten zu können. Die Kosten belaufen sich auf rund 10.000 Euro.

Der Kreis Borken bitten alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen während der Bauzeit.

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