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„Heimat shoppen“ und „Nacht der Ausbildung“

Heute dritte Auflage der erfolgreichen Aktion

(pd). Nach zweijährigem Erfolg des „Heimat shoppen“ wird auch in diesem Jahr die Aktion in Raesfeld am 13. September 2019 stattfinden. Viele Geschäfte öffnen Ihre Türen und halten spezielle Aktionen und Überraschungen für die Kunden bereit.

Schon hierbei können sich die Raesfelder Bürger und Gäste von der Leistungsstärke der Unternehmen informieren und überzeugen. „Wir haben einen hochwertigen Einzelhandel in Raesfeld und das gilt es zu erhalten“, so die Vorsitzende des OMR, Diana Brömmel. „Wir freuen uns an dem Tag auf viele Kundinnen und Kunden, die unser Angebot nutzen“.

Hochwertiger Einzelhandel

Auf dem Schotterparkplatz vor dem ehem. Hotel Epping (Weseler Str./ Leinenweberstraße) ist in der Zeit von 18 – 21 Uhr für das musikalische und kulinarische Wohl gesorgt. Akteure rund um die Bühne sind hier „The Nickel’s“ mit ihrem Musikprogramm, Bauernhof Süthold, Catering Wachtmeister und Malibu. Zudem wird es im Rahmen der Aktion „Heimat shoppen“ eine Verlosung geben.

In den teilnehmenden Geschäften erhalten die Kunden bei einem Einkauf eine Gewinnkarte, die sie ausfüllen können. Um 21.15 Uhr werden dann auf der Bühne diverse Gutscheine vom Ortsmarketing Raesfeld als Gewinne verlost.

Die 1. Nacht der Ausbildung

Verbunden wird die Aktion erstmalig mit einer „Nacht der Ausbildung“. Zahlreiche Handwerks- und Handelsbetriebe sowie mittelständische Unternehmen bieten von 15 – 21 Uhr die Chance, sich über die Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen vor Ort zu informieren.

Die Schüler/innen und auch Eltern erfahren, welche Möglichkeiten die Raesfelder Betriebe bieten, können sich ein Bild über die Ausbildungsberufe machen und einen Blick in den Betrieb erlangen.

Infopoint gibt Tipps

In der Zeit von 15 – 19 Uhr bietet vor der Bühne (Weseler Str./ Leinenweberstraße) außerdem ein Infopoint der Akademie des Handwerks Tipps, Infos und Orientierungshilfe.

Das Baugeschäft Loker wird sich am Parkplatz vor der Bühne bereithalten, um Interessenten zu ihrem Unternehmen zu bringen.

Im Gewerbegebiet rund um das Ährenfeld wird vor Medical Funke AG ein Food Track stehen und mit dem Besuch in den umliegenden Unternehmen erhalten die interessierten Jugendlichen einen Gutschein dafür.

Die heimische Wirtschaft stärken

„Wir möchten mit diesen Aktionen die heimische Wirtschaft stärken“, so die Vorsitzende des Ortsmarketing Raesfeld, Diana Brömmel, „und unseren Nachwuchs generieren. Zunehmend verzeichnen wir in fast allen Branchen einen Personal- und Nachwuchsmangel.

Es sind so viele junge und kreative Menschen in der Schule, die auch im Handwerk und Handel eine große Zukunft haben können. Wir möchten sie da abholen und ihnen Wege und Ziele hier in Raesfeld zeigen.

Da wir für diese Aktion nicht nur den Handel ansprechen, sondern auch die Handwerks- und Industriebetriebe in Raesfeld, sowohl im Ort als auch in den Gewerbegebieten, sehen wir vom Ortsmarketing das als Chance, die Jugendlichen in unsere Betriebe zu führen und ihnen eine Ausbildung vor Ort schmackhaft zu machen.“

Polizeireport aus Raesfeld / Unfallflucht mit Sachschaden

Vordach eines Geschäftes beschädigt

Raesfeld. (ots) Einen Schaden in Höhe von circa 3.000 Euro hat ein Lkw-Fahrer am Donnerstag in Raesfeld angerichtet.

Der Unbekannte war gegen 08.30 Uhr auf der Weseler Straße unterwegs und steuerte sein Fahrzeug so dicht an einem Gebäude vorbei, dass er das Vordach eines Geschäftes beschädigte.

Einem LKW ausgewichen

Nach Zeugenangaben war der Wagen in einer Kurve einem entgegenkommenden Lkw ausgewichen und deshalb auf den Bürgersteig geraten.

Der Fahrer entfernte sich, ohne sich um den angerichteten Sachschaden zu kümmern.

Die Polizei bittet um Hinweise an das Verkehrskommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

„Gitarrenzauber“ der Musikschule in Raesfeld findet leider nicht statt

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„Gitarrenzauber“ der Musikschule in Raesfeld findet leider nicht statt Veranstaltung am 20. September muss abgesagt werden.

Die im Veranstaltungsflyer der Musikschule Borken beworbene Veranstaltung „Gitarrenzauber“, vorgesehen für Freitag, den 20. September, ab 16 Uhr in der Raesfelder Innenstadt, muss leider entfallen, da viele Schülerinnen und Schüler an dem Tag verhindert sind.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis!

 

Sicher in den Herbst steuern

Verkehrsteilnehmer sind gefordert

Raesfeld. Der Herbst naht, und damit birgt der Straßenverkehr wieder zusätzliche Gefahren. So deckt sich die Dämmerung in den Morgenstunden und die früh einsetzende Dunkelheit wieder mit den Hauptverkehrszeiten.

Rutschige Fahrbahnen durch Laub und Regen fordern vom Fahrer höchste Konzentration. Ebenso die eingeschränkte Sicht durch aufkommenden Nebel.

Stellen Sie sich auf die jahreszeitlich bedingten Veränderungen, Gefahren und Situationen im Straßenverkehr ein und helfen Sie mit, Verkehrsunfälle zu vermeiden!

Defensive Fahrweise und Rücksichtnahme

Verkehrsteilnehmer sind gefordert, ihr Fahrverhalten den jahreszeitlichen Umständen anzupassen.

Die Polizei empfiehlt, bei jeder Tageszeit mit Licht zu fahren, nicht nur an Herbst- und Wintertagen sowie bei Regen, Nebel und Schneefall.

Eine besonders defensive Fahrweise und besondere Rücksichtnahme im Straßenverkehr sichert das eigene sowie das Leben anderer Verkehrsteilnehmer.

Auch Fußgänger und Radfahrer, Jogger oder Hundehalter, die in der Dämmerung oder Dunkelheit auf Straßen unterwegs sind, empfiehlt sich eine Anpassung an die besonderen Verkehrsverhältnisse vorzunehmen.

Reflektierende Kleidung für Fußgänger

Reflektierende Kleidung oder Leuchtwesten werden von Autofahrern bereits in 150 Metern Entfernung erkannt. Bei dunkler Kleidung sind es lediglich 30 Meter. Kleidung, die mit reflektierenden Materialen versehen ist, verbessert daher erheblich die Sichtbarkeit und damit Ihre Sicherheit.

Stellen Sie sich auf die jahreszeitlich bedingten Veränderungen, Gefahren und Situationen im Straßenverkehr ein und helfen Sie mit, Verkehrsunfälle zu vermeiden!

Licht an!

Alle Verkehrsteilnehmer sind gefordert, ihr Fahrverhalten den jahreszeitlichen Umständen anzupassen.

Die Polizei empfiehlt, bei jeder Tageszeit mit Licht zu fahren, nicht nur an Herbst- und Wintertagen sowie bei Regen, Nebel und Schneefall.

Fahrzeug auf Sicherheit überprüfen lassen

Grundvoraussetzung für eine sichere Fahrt ist ein technisch einwandfreies Fahrzeug. Jetzt ist die Zeit gekommen, den technischen Zustand Ihres Fahrzeugs überprüfen zu lassen!

Bremsen, Beleuchtung, ausreichendes Reifenprofil usw. sind ein absolutes Muss, um gut gewappnet und sicher am Straßenverkehr teilzunehmen.

Ein Fahrzeugcheck zur „dunklen Jahreszeit“ ist der Sicherheit aller dienlich und kann Leben retten.

Film: Spaziergang am Schloss Raesfeld im September

Septemberspaziergang rund um das Wasserschloss Raesfeld 2019 – Den Herbst in vollen Zügen genießen!

Der Herbst startet mit seinen schönsten Farben. Da lohnt es sich immer, einen gemütlichen Spazierung rund um das Schloss Raesfeld zu machen.

Schloss Raesfeld

Ein Abstecher in die Schlossfreiheit als Abschluss, um hier gemütlich kaffeezutrinken oder eine Kleinigkeit zu essen, runden den Tag ab.

Der Naturpark Hohe Mark Westmünsterland befindet sich im südlichen Teil des Münsterlandes und geht in das Ruhrgebiet und den Niederrhein über.

Der 1.040 Quadratkilometer große Naturpark Hohe Mark überrascht durch sein vielseitiges Landschaftsbild und seine ausgedehnten Wander- und Radwege. 

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Generalversammlung Volksbank Erle – Fakten und Zahlen

Erfolgszahlen aus 2018 stehen im Mittelpunkt bei der Generalversammlung der Volksbank Erle

Mitglieder der Volksbank Erle kommen am Donnerstag (12. September) in der Gaststätte Brömmel-Wilms zur Generalversammlung zusammen.

Erle. Der Rückblick auf das Geschäftsjahr 2018 steht am Donnerstag (12. September 19.30 Uhr) im Mittelpunkt der Generalversammlung der Volksbank Erle eG.

Unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Böckenhoff werden Vorstand und Aufsichtsrat zunächst über Verlauf und Ergebnisse im zurückliegenden Geschäftsjahr berichten und den entsprechenden Jahresabschluss zur Feststellung vorlegen.

Anschließend folgt der Bericht des Aufsichtsrats über die vorgenommenen Prüfungen. Darüber hinaus stehen Wahlen zum Aufsichtsrat auf der Tagesordnung.

Im zweiten Teil steht die traditionelle Jubilar-Ehrung im Mittelpunkt der Versammlung.

Nach den regulatorischen Tagespunkten folgt ein Vortag von Herrn Marcus Meyn, dem Vorstandssitzenden der Lór AG zu dem für Jedermann interessanten Thema „Vermögenssicherung in turbulenten Zeiten“. Dieser Vortrag wird den Gästen wichtige und tiefgreifende Informationen nach dem traditionellen Essen nahebringen.





IM Zaitsev siegt vor GM Orlov – Schnellschachturnier

Fünfter Sieg beim Schnellschachturnier „Wappen von Raesfeld“

Raesfeld (pd). Zu Saisonbeginn lockt das Internationalen Schnellschachturnier „Wappen von Raesfeld“ alljährlich Schachgrößen von nah und fern nach Raesfeld.

Auch in diesem Jahr nutzten 59 Denksportler die Gelegenheit, ihre Form nach der Sommerpause zu testen, darunter ein Großmeister (GM), ein Internationale Meister (IM) und ein Fidemeister (FM).

Preisgeldgewinner mit dem Turnierleiter Klaus Rybarczyk (2. v.r.)
Preisgeldgewinner mit dem Turnierleiter Klaus Rybarczyk (2. v.r.)

Natürlich waren die drei Titelträger auch favorisiert bei der 23. Auflage des Internationalen Schnellschachturniers: der russische GM Andrey Orlov vom Düsseldorfer SK, sein Landsmann IM Mikhail Zaitsev vom Bochumer SV sowie der Fidemeister Serge Brittner aus Luxemburg (de Sprenger Echternach). Die Chance gegen solche Schachprofis anzutreten, motivieren Jahr für Jahr zahlreiche Denksportler zur Teilnahme am Raesfelder Turnier. Obwohl die Gewinnaussichten dabei als recht gering einzustufen sind, ist es in der Turnierhistorie schon mehreren Spielern aus Raesfeld und Umgebung gelungen, durch spektakuläre Erfolge gegen Großmeister oder IMs für Schlagzeilen zu sorgen. 

Gespielt wurden sieben Runden nach dem Schweizer System mit der Drei-Punkte-Regel. Insgesamt 18 Spieler(innen) des Veranstalters Turm Raesfeld/Erle waren aktiv dabei, die Turnierleitung übernahmen Klaus Rybarczyk und Manfred Grömping. 

Raesfelder fordern Großmeister

Den Wunsch, einen Großmeister herauszufordern, konnten sich in diesem Jahr gleich drei Spieler des Ausrichters erfüllen: Wolfgang Kadenbach, Fabian Hoffmann und Ralf Pollok trafen auf den russischen Großmeister Orlov, der ihnen jedoch keine Siegchance ließ. Mit Punkterfolgen gegen den luxemburger Fidemeister Brittner machten jedoch zwei Raesfelder Vereinskollegen, Felix Beckmann und Ralf Pollok, auf sich aufmerksam.      

Turniersieger wurde schließlich IM Mikhail Zaitsev, der damit mit dem bisherigen Rekordsieger, GM Andrey Orlov, gleichzog. Beide Stammgäste des Schnellschachturnies konnten bisher jeweils fünf Raesfelder Turniersiege für sich verbuchen.

Nur knapp verpasst hat der Schermbecker Dr. Emmanouil Spyrou (SVgg Hamm) einen Platz auf dem Siegertreppchen. Dr. Spyrou war 2015 der bisher einzige Sieger des Wappenturniers, der weder einen GM- oder einen IM-Titel besitzt. Nach der Buchholz-Feinwertung landete der Südlohner Klaudio Kolakovic knapp vor Spyrou auf dem 3. Platz

Insgesamt wurden 780 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet. Neben den Hauptpreisen für die drei Erstplatzierten waren mehrere Ratingpreise für die DWZ-Gruppenbesten sowie Jugend- und Seniorenpreise ausgelobt worden. Besonders erfolgreich waren die Teilnehmer des Ausrichters Turm Raesfeld/Erle, die acht Ratingpreise gewinnen konnten.  

Ratingpreis bei Turnierpremiere

Für eine große Überraschung sorgte die Raesfelderin Karin Bone bei ihrer ersten Teilnahme an einem Schachturnier überhaupt. Die Hobbyspielerin erreichte 7 Punkte und gewann damit einen Ratingpreis, ebenso wie auch ihre beiden Töchter Franziska und Annalena.

Feuerwehr Raesfeld beseitigt Ölspur

Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Raesfeld (pd) Am gestrigen Abend (10.09 ) erhielt die Feuerwehr Raesfeld um kurz nach 20 Uhr Kenntnis über eine Hydraulikspur im Bereich der Borkener Straße, Roggenkamp, Ährenfeld und Vennekenweg.

Nach der Erkundung über das Ausmaß der Spur, streuten wir diese in Rücksprache mit der Polizei ab.

Jugendfeuerwehr wurde miteinbezogen

Da aufgrund des Übungsabendes der Jugendfeuerwehr sich einige Kameraden am Feuerwehrgerätehaus befanden konnten wir zügig mit den Arbeiten beginnen.

Gegen 21.30 Uhr waren die rutschige Gefahrenstelle abgearbeitet. Die Polizei nahm die Ermittlung zur Ursache der Spur auf, die sich schlussendlich bis weit nach Grütlohn erstreckte. 

„Das Trauma bleibt ein Leben lang“

„GewAlternativen“ beschäftigt sich mit dem Thema der weiblichen Zwangsbeschneidung

Kreis Borken(pd). Keine leichte Kost zu verdauen hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Fachtagung des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt – „GewAlternativen“.

Rund 120 Interessierte kamen ins Borkener Kreishaus, um sich über das schwierige und sensible Thema der weiblichen Genitalverstümmelung/Zwangsbeschneidung zu informieren.

Gleichstellungsbeauftrage Kreis Borken
Referent Dr. Christoph Zerm (Mitte) und Landrat Dr. Kai Zwicker mit dem Organisationsteam des Runden Tisches „GewAlternativen“ (v. li.) Bettina Oste (Kreis Borken), Ruth Franzbach (Kreisjugendamt), Silke Hempen (Frauenhaus Bocholt), Irmgard Paßerschroer (Gleichstellungsbeauftrage Kreis Borken), Dagmar Reimer (Opferschutzbeauftragte der Kreispolizei Borken), Astrid Schupp (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Bocholt) und Elisabeth Terhorst (Verein Frauen für Frauen, Ahaus). Foto: Kreis Borken

Mit Dr. Christoph Zerm aus Witten-Herdecke hatten die Verantwortlichen einen ausgewiesenen Experten eingeladen. Der Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe engagiert sich seit vielen Jahren im Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung.

Seit 2005 berät er beschnittene Frauen und erstellt Gutachten für die Anerkennung im Asylverfahren.

200 Millionen Frauen weltweit betroffen

Der Schirmherr des Runden Tisches, Landrat Dr. Kai Zwicker, begrüßte zu Beginn die anwesenden Fachkräfte und legte dar, dass weltweit rund 200 Millionen Frauen und Mädchen von Zwangsbeschneidung betroffen seien.

In Deutschland lebten geschätzt 50.000 Betroffene, zudem seien einige tausend Mädchen von Beschneidung bedroht. Die Dunkelziffer sei mutmaßlich hoch.

Gegen diese Menschenrechtsverletzung vorgehen

Ein interdisziplinärer Zusammenschluss wie der Runde Tisch „GewAlternativen“ sei in besonderer Weise dazu geeignet, das höchst sensible Thema aufzugreifen, hierüber aufzuklären und vernetzt gegen diese Menschrechtsverletzung vorzugehen, so der Landrat.

Dr. Zerm gab in seinem Vortrag zunächst einen Überblick über die verschiedenen Typen der Zwangsbeschneidung, die für Frauen mit unvorstellbaren, ein Leben lang anhaltenden Schmerzen verbunden sei.

Ein grausames Ritual

Nicht selten werden Frauen mehrfach dem grausamen Ritual unterzogen, wenn im Kindesalter „zu wenig“ beschnitten worden ist. Er schloss die Darstellung der wichtigsten medizinischen, psychologischen und sozialen Folgeschäden an.

In einigen Ländern sei nur ein geringer Prozentsatz der weiblichen Bevölkerung betroffen, in anderen Ländern wie Sudan, Somalia und Ägypten weit über 90 Prozent aller Frauen.

Die Verbreitung reiche von Fernost (Philippinen, Malaysia, Indonesien) über Kurdistan, Südarabien sowie den mittleren Teil Afrikas bis nach Mittelamerika, mit Schwerpunkt in fast 30 afrikanischen Ländern.

Ursprünge sind nicht genau bekannt

Genaueres über die Ursprünge der weiblichen Beschneidung ist nicht bekannt. Erste Hinweise stammen aus dem dritten vorchristlichen Jahrtausend.

Tradition, Religion, Initiation (der Übergang in die erwachsenen Geschlechterrolle) sowie die Unterdrückung der weiblichen Sexualität durch männliche Dominanz in patriarchalen Gesellschaften seien die wesentlichen Ursachen für die weibliche Genitalverstümmelung.

Beschneidung ist nicht auf die isalmische Welt beschränkt

Dabei sei diese keineswegs auf die islamische Welt beschränkt, betonte der Referent. Sie werde dort auch gar nicht überall praktiziert und bei genauer Betrachtung lasse sich die Zwangsbeschneidung religionsübergreifend durch keine schriftlich überlieferte Glaubensvorschrift begründen.

In den meisten Ländern, in denen die Genitalverstümmelung praktiziert werde, gelte dies als zwingende Voraussetzung dafür, dass ein Mädchen verheiratet werden kann.

Unbeschnittene Frauen gelten als unrein

Erst durch die Verheiratung wiederum habe eine Frau die Chance, zur sozialen Gemeinschaft dazuzugehören. Unbeschnittene  Frauen hingegen gelten als unrein und würden ähnlich wie Prostituierte betrachtet.

Diese hätten keine Chance, einen Ehemann zu bekommen, hätten dadurch keine Zukunft und keine Lebensbasis und sie und ihre Familien seien fortan stigmatisiert.

„Akt der Fürsorge“

So sei es ein „Akt der Fürsorge“, wenn vor allem Mütter und Großmütter streng auf die Einhaltung dieser Sitte achteten. Dies sei für unsere Gesellschaft schwer nacvollziehbar, aber in den Ländern, in denen die Zwangsbeschneidung praktiziert werde, sozio-kulturell tief verwurzelt.

Die Süd-Nord-Migration habe dazu geführt, dass auch in Deutschland eine zunehmende Anzahl von Menschen lebe, in deren Herkunftsländern die Zwangsbeschneidung noch ausgeübt werde.

Besondere Herausforderung

Dies sei eine besondere Herausforderung für all diejenigen Berufe, die potentiell in Anspruch genommen werden könnten, vor allem im Gesundheitswesen. „Wichtige Bausteine zur Überwindung des grausamen Rituals sind Bildung sowie anatomisch-physiologische Kenntnisse – für Frauen und Männer“, konstatierte der Referent.

Nicht selten würden weitere lebenswichtige Organe verletzt und der brutale Vorgang könne zum Tode führen. Wichtig sei außerdem die Ächtung durch die geistlichen Autoritäten sowie durch die Regierungen der einzelnen Länder.

Eritrea gilt als positives Beispiel

Als positives Beispiel nannte Dr. Zerm das Land Eritrea, in dem durch breit angelegte, jahrelange Aufklärungskampagnen auf allen gesellschaftlichen Ebenen erreicht worden sei, dass die Bevölkerung die Schädlichkeit der Zwangsbeschneidung verstanden habe und diese inzwischen so gut wie nicht mehr praktiziere.

Erst als letzter Schritt wurde ein Gesetz gegen diese Menschenrechtsverletzung erlassen und seither auch angewendet. Gesetze allein seien aber nicht hilfreich. „Entscheidend ist, Frauen durch Bildung und Aufklärung stark zu machen, denn nur dann können sie sich selber versorgen und ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben führen“, war das klare Fazit des Experten.

Neuer Fitnessparcours und Generationenraum geplant

Die Raesfelder dürfen sich freuen. Der Weg „Freiter Pättken“, zwischen Ortskern und Schloss bekommt einen Fitnessparcours.

Raesfeld. Damit soll die Verbindung zwischen Schloss und Dorfkern aufgewertet werden.

Der Fuß-und Radwegeverbindung zwischen Ortskern und Schlossfreiheit habe eine wichtige Verbindungsfunktion. In gestalterischer Hinsicht sei allerdings der Weg verbesserungswürdig. Zudem fehle es an Aufenthaltsqualität für Spaziergänger, sagte der erste Beigeordneter der Gemeinde Martin Tesing.

Bewegungspark Raesfeld Schloss
Am Schlossparkplatz plant die Gemeinde einen Fitnessparcours. Foto: Gemeinde Raesfeld (Vorentwurf)

Nach dem ISEK seien hier insbesondere neue Nutzungsanreize für alle Generationen erforderlich. Zur Aufwertung der Wegeverbindung soll daher zwischen dem nördlichen Rand des angrenzenden Parkplatzes am Südring und dem Freiter Pättken  ein neuer Generationenraum geschaffen werden.

Die Umsetzung ist eine weitere kurzfristig umsetzbare Maßnahme, neben der Neugestaltung der Schlossallee, aus dem integrierten kommunalen/städtebaulichen Entwicklungskonzept (IKEK/ISEK).

Generationsübergreifende sportliche Geräte

Das Projekt am Freiter Pättken soll mit vielfältigen generationenübergreifenden Angeboten auf der im Gemeindebesitz befindlichen Fläche entwickelt werden. Dazu gehören Geräte wie Rückenstreckung, Sit-ups und zum Dehnen oder Balancieren. An sportliches Angebot für junge und alte Menschen.

Allerdings sei das, was hier vorgestellt werde nicht das, was die SPD gefordert habe, so Klaus Rybarczyk. Er fand die Pläne zwar gut, jedoch ist er der Meinung, dass hier nicht Oma und Kinder gemeinsam die Geräte nutzen können.

Das allerdings sieht Bürgermeister Andreas Grotendorst anders. „Die Erfahrung haben gezeigt, dass besonders das Naturerlebnisgelände gut angenommen wird. Die sportlichen Aktivitäten haben sich auch in den letzten Jahren verändert. Deshalb haben wir uns auch, was die Auswahl der Geräte anbelangt, von der Bürgerstiftung beraten lassen“.

Freiter Pättken Raesfeld
Entwurf: Gemeinde Raesfeld

Fitnessparcours und Hinweisschilder

Die Begegnung von Jung und Alt wird mit diesem frei zugänglichen Bewegungsangebot gefördert. Zudem ist zwischen Ortskern und Schloss eine Aufwertung der Beleuchtung vorgesehen. Zusätzlich sollen Hinweisschilder angebracht werden, womit Besucher des Schlosses in den Dorfkern geführt werden.

Damit das Freiter Pättken auch für Auswärtige seine Funktion als Verbindungsweg zwischen Ortskern und Schloss erfüllen könne, sei auch eine ordentliche Ausschilderung notwendig, so Martin Tesing.

Petra Bosse

Herbstcamp 2019 / Es sind noch Restplätze frei!

Anmeldungen noch bis zum 13. September

Keis Borken (pd) Es sind noch Restplätze frei im Herbst Camp 2019, dem etwas anderen Lager in den Herbstferien.

Du bist zwischen 13 – 16 Jahre? Du hast in den Herbstferien noch nix vor? Dann hat das Jugendwerk Borken e.V. genau das richtige für Dich! Packe Deine 7 Sachen und begebe Dich mit uns in ein Dorf, das seinesgleichen sucht!

Das kleine Eifeldorf befindet sich etwas außerhalb des direkt am Rhein gelegenen Ortes Bad Breisig zwischen Koblenz und Bonn. In dem Dorf stehen 11 Doppelholzhäusern, die jeweils über eine Sanitärzelle (Dusche, WC, 2 Waschbecken) miteinander verbunden sind.

Ein Dorf mit elf Doppelholzhäusern

Alle Zimmer sind 3-Bett-Zimmer, die mit Möbeln im bäuerlichen Stil eines Eifeldorfes vor 100 Jahren ausgestattet sind. Zentrale Einrichtungen sind der mit langen rustikalen Holzbänken und -tischen eingerichtete Speisesaal, 2 Seminar bzw. Gruppenräume sowie im Außenbereich ein Grillplatz und ein Beach-Volleyball Platz.

Das Thema der Woche ist “ …auf nach UTOPIA“!!!

Das Lager wird von Henning Lütjann und Mira Kamps geleitet.

Anmeldung sind bis zum 13.09.2019 im Rathaus im Piepershagen 17 möglich. Die Anmeldung wird erst mit der schriftlichen Bestätigung von uns gültig. U

Um die Woche noch genauer zu besprechen, wird es vorher noch ein Vortreffen geben. Dafür gibt´s noch mal eine extra Einladung.

Planungs- und Ideenwettbewerb wird aus geschrieben

Ausschuss beschließt Wettbewerb für die Neugestaltung rund um das ehemalige Hotel Epping.

Raesfeld. Die Neugestaltung des Bereiches um das ehemalige Hotel Epping habe bei der Planung zur Dorfgestaltung Priorität. Das betonte Martin Tesing bei der letzten Ausschusssitzung.

Beschlossene Sache ist nun, dass ein Planungs- und Ideenwettbewerb für die Entwicklung des Bereiches Hotel Epping in Auftrag gegeben wird. Das wurde mehrheitlich beim letzten Planungsausschuss, gegen Enthaltung der UWG- und Grüne Fraktion, entschieden.

Die CDU-Fraktion beantragte im Vorfeld für die Neugestaltung für den Bereich des ehemaligen Hotels Epping und den ehemaligen Standort der Filiale der Kreissparkasse für die Neugestaltung ein Planungs- und Ideenwettbewerb auszuschreiben.

Darin soll auch die Neugestaltung des Rathausplatzes und des Froschbrunnen-Platz, sowie Verkehrsberuhigung in diesem Bereich, eingeschlossen sein. Damit ist der Antrag der SPD-Fraktion, darauf zu verzichten, nun hinfällig.

„Wir brauchen Ideen von draußen um Struktur zu bekommen“, sagte Jochen Welsing (CDU).

Johannes Lülf (UWG) zeigte sich überrascht von dem Antrag der CDU, dass das jetzt erst, nach endlich fünf Jahren die Gemeinde sagt, dass ein Planungsbüro das machen soll. „Wir haben gedacht, dass jetzt etwas Konkreteres auf den Tisch kommt“. Tesing verwies auf die damalige Flüchtlingssituation. Und auch jetzt, so Tesing, werde das Haus noch vom DRK genutzt. Daher sei eine frühere Planung nicht möglich gewesen.

Klaus Rybarczyk (SPD) möchte lieber, dass ein Gesamtkonzept für den ganzen Ortskern zu erstellt wird. Der Wettbewerb für diesen Teil alleine sehe er als überflüssig an, da die Bürger in den früheren Versammlungen zum Dorfentwicklungskonzept (DEK) ihre Ideen bereits geäußert hätten.

Gleichzeitig ist Klaus Rybarczyk (SPD) gegen einen Ideenwettbewerb, da er befürchte, dass auswärtige Architekten nicht wissen, was die Bürger sich wünschen und vorstellen. „Das sei keine Schwierigkeit und selbstverständlich, dass die Wünsche der Bürger in die Ausschreibung des Wettbewerbs aufgenommen werden sollen“, so Tesing.

Für Dietmar von Berswordt (CDU) ist dieses Projekt für Raesfeld sehr wichtig und desshalb muss, muss wie er betonte, hier ein Profi dran.

Raesfelder bei Unfall auf A31 schwer verletzt

Am Montag, den 9.9.19 um 17.40 Uhr kam es auf der A 31 zu einem Auffahrunfall zwischen einem Citroen Jumper und einem LKW.

Dabei wurde ein 50-jähriger Raesfelder schwer verletzt

Ein 61-jähriger tschechischer LKW-Fahrer befuhr die A 31 auf dem rechten Fahrstreifen in Fahrtrichtung Bottrop. In Höhe der Ortslage Reken/Heiden fuhr ein 50-jähriger Mann aus Raesfeld mit seinem Citroen Jumper aus bisher ungeklärter Ursache auf den LKW auf.

Der Citroenfahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Nach Bergung wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Der LKW-Fahrer wurde leicht verletzt und zur Untersuchung und Beobachtung ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Richtungsfahrbahn der A 31 war für die Dauer der Bergungs-/Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme für drei Stunden gesperrt.

Zur Klärung der Unfallursache wurden beide Fahrzeuge durch die Polizei sichergestellt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 25.000 EUR

Feuerwehr Raesfeld öffnet am Freitag ihre Türen

Die Feuerwehr Raesfeld öffnet am Freitag, 13.09.2019 ebenfalls zum Heimatshoppen und die „Nacht der Ausbildung“ ihre Türen.

In der Zeit von 15 – 21 Uhr, können sich alle interessierten Bürger über die Arbeit ihrer Feuerwehr, am Feuerwehrgerätehaus in Raesfeld informieren. 

Jugendfeuerwehr Raesfeld
Übungsabend der Jugendfeuerwehr mit dem neuen LF20

Die Jugendfeuerwehr stellt ihre Aktivitäten und Übungsdienste vor. Hier sind besonderes Jugendliche im Alter von zwöf bis 18 Jahre angesprochen, die sich gern in die Jugendfeuerwehr einbringen möchten. Die Jungfeuerwehrleute stehen hier gern Rede und Antwort. 

Herzlich Willkommen sind Quereinsteiger ab einem Alter von 18 Jahren, die sich gern mal die Arbeit der aktiven Einsatzabteilung anschauen und erleben möchten. 

Jugendfeuerwehr Raesfeld
Technische Rettung Foto: Feuerwehr Raesfeld

An diesem Tag/Abend wird im Detail das neue Löschgruppenfahrzeug vorgestellt und es gibt Einblicke in die technische Rettung bei einem Verkehrsunfall mit dem neuen Rettungssatz. 

Technische Rettung Feuerwehr Raesfeld
Brandeinsatz mit Hubrettungsfahrzeug. Foto: Feuerwehr Raesfeld

Forstwirt Tim Assenmacher wird an einem Spannungssimulator, das sägen von Bäumen unter Spannung vorführen. 

„Besucht uns gern an diesem Tag, wir freuen uns auf euer reges Interesse“. 

Bürgermeister Grotendorst ehrt Jahrgangsbeste

Zwei Jahrgangsbeste „Bachelor of Laws“ vom Kreis Borken geehrt

Zehn Studierende der Kreisverwaltung schlossen erfolgreich ihre duale Ausbildung ab.

Landrat Dr. Zwicker gratuliert zu hervorragenden Leistungen. Louisa Decking und Lea Tenbrink gehörten zu den Jahrgangsbesten, die vom Vorsitzenden des Fördervereins der FHöV, Andreas Grotendorst, Bürgermeister von Raesfeld, geehrt wurden.

Kreis Borken (pd). Insgesamt zehn junge Studierende der Kreisverwaltung Borken haben jetzt ihre duale Ausbildung erfolgreich beendet.

Louisa Decking aus Borken-Weseke, Philipp Elting aus Isselburg, Thea Lübbering aus Münster, Alexander Rath aus Coesfeld, Lisa Schumacher aus Reken, David Sicking aus Stadtlohn, Lea Tenbrink aus Borken, Vanessa Thesing aus Stadtlohn, Jenny Uebbing aus Rhede und Laura Wigger aus Borken besitzen nun den „Bachelor of Laws“.

Jahrgangsbeste Kreis Borken
Die erfolgreichen „Bachelor of Laws“ der Kreisverwaltung Borken mit Ausbildungsleiterin Gisela Röder (vorne re.): Lea Tenbrink (vorne, v. li.), Louisa Decking und Thea Lübbering sowie Vanessa Thesing (mittlere Reihe, v. li.), Laura Wigger, Lisa Schumacher und Philipp Elting (hintere Reihe v. li.), David Sicking, Alexander Rath und Jenny Uebbing. Foto: Kreis Borken

Sie wurden im Rahmen der dreijährigen Ausbildungszeit sowohl an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV) in Münster als auch in der Kreisverwaltung Borken ausgebildet. Zwei von ihnen waren dabei besonders erfolgreich: Louisa Decking und Lea Tenbrink gehörten zu den Jahrgangsbesten, die vom Vorsitzenden des Fördervereins der FHöV, Andreas Grotendorst, Bürgermeister von Raesfeld, geehrt wurden.

Beim Abschluss-Festakt mit Eltern, Geschwistern, Freunden sowie Vertretungen der Ausbildungsstellen in der Halle Münsterland mit mehr als 1.200 Teilnehmenden wurden insgesamt neun junge Frauen geehrt: neben den beiden Kreis-Mitarbeiterinnen fünf Polizistinnen, eine Absolventin von der Landwirtschaftskammer und eine der Bezirksregierung. Alle Geehrten haben ihr Studium mit dem Gesamtergebnis 1,4 oder besser abgeschlossen.

Landrat Dr. Kai Zwicker sowie Ausbildungsleiterin Gisela Röder gratulierten den Absolventinnen und Absolventen zu den guten Abschlüssen. Alle zehn Absolventinnen und Absolventen bleiben bei der Kreisverwaltung und haben ihre Stellen in den verschiedensten Aufgabenbereichen bereits übernommen. Auch die Geehrte der Landwirtschaftskammer, Johanna Groß-Hardt, hat nach ihrer Prüfung als Kreisinspektorin beim Kreis Borken angefangen. Informationen über die Ausbildungsmöglichkeiten beim Kreis Borken gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/de/service/karriere/ausbildung-studium.

Akkordeon-Solistin bei Best of NRW im Schloss Raesfeld

Akkordeon-Solistin bestreitet Auftakt der Raesfelder Konzert-Saison Tetiana Muchychka gastiert am Sonntag, 15. September, in der Reihe „ / Beginn ist um 17 Uhr .

Kreis Borken / Raesfeld (pd). Der Kulturkreis Schloss Raesfeld startet in die neue Konzertsaison: Zum ersten Konzert der Spielzeit 2019/20 ist am Sonntag, 15. September, in den Rittersaal eingeladen. Die junge preisgekrönte Akkordeon-Solistin Tetiana Muchychka spielt unter anderem Werke von Bach und Mozart. Das musikalische Programm beginnt um 17 Uhr. Das Konzert findet im Rahmen der Reihe „Best of NRW“ statt.

Best of NRW Schloss Raesfeld

Tetiana Muchychka stammt aus der Ukraine und begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von sechs Jahren. In der Fachrichtung Musikkunst schloss sie 2014 an der Uzhgoroder Musikfachschule ihre Ausbildung mit Diplom ab.

Seit 2015 ist sie Studentin der Folkwang-Universität der Künste. Zudem belegte Tetiana Muchychka Meisterkurse bei  renommierten Akkordeonisten. Im April 2013 erreichte Tetiana Muchychka den ersten Platz beim internationalen Akkordeonwettbewerb „Zakarpatskyi Edelwejs“. Sie spielte bereits in Deutschland, Ungarn und in der Ukraine Konzerte. 2018 wurde Tetiana Muchychka Stipendiatin der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

Auf ihrem Programm in Raesfeld stehen bekannte Namen wie Johann Sebastian Bach mit „Französische Suite Nr. 3 h-moll“, Wolfgang Amadeus Mozart mit der Sonate Nr. 12 F-Dur und Joseph Haydn mit der Sonate Nr. 53 e-moll. Zu hören sind zudem Melodien aus „Spanische Tänze“ von Enrique Granados, „Chaconne f-moll“ von Johann Pachelbel sowie Domenico Scarlattis Sonate D-Dur und Sonate fis-moll.

Der Eintritt kostet für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, für Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten 12 Euro. Karten können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel. 02564 /98 99 110 oder per E-Mail an [email protected] bestellt werden.

Dort ist auch das Programmheft für die Saison 2019/20 erhältlich. Der Verkauf an der Abendkasse beginnt im Schloss Raesfeld ab 16 Uhr.

Die Konzertreihe „Best of NRW“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Artur- und Liselotte-Dumcke-Stiftung, der Eibach Stiftung aus Finnentrop, der Stiftung Mercator sowie der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung aus Herdecke und der Walzwerke Einsal GmbH. Näheres zur Reihe gibt es auch unter www.bestofnrw.de.

Weitere Informationen zum Kulturkreis und dessen Programm finden sich im Internet unter www.kulturkreis-schloss-raesfeld.de.

Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte besucht Raesfeld

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(pd). Die Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte besuchte in der letzten Woche Raesfeld. Im Rahmen des SPD OnTour-Programms nahm sie mit vielen Besuchern an einer Besichtigung des Hofes Becker teil. „Wir konnten einen umfassenden Eindruck über die Möglichkeiten und Probleme der Landwirtschaft von heute gewinnen“, teilte die Ortsvereinsvorsitzende Elke Rybarczyk mit.

Einen besonderen Eindruck hinterließ die vielfältige Nutzung der Biogasanlage. Der zweite Teil des Besuches von Ursula Schulte führte sie, den Fraktionsvorsitzenden Klaus Rybarczyk und die Ortsvereinsvorsitzende Elke Rybarczyk wunschgemäß in den Waldkindergarten des Holzwurms. Die Anlage beeindruckte die Besucher sehr, auch das Konzept überzeugte. Alle Teilnehmer der Tour äußerten sich sehr positiv über die freundliche Aufnahme und die interessanten Informationen.

Junggesellschützen lassen Fahne für sich sprechen

Junggesellenschützen Raesfeld spenden Fahne für das Neubaugebiet Stockbreede

RAESFELD. Das Junggesellenschützenfest am kommenden Wochenende wirft erste Schatten voraus.

Diesmal allerdings durch die neue Fahne in den traditionellen Farben grün-weiß des Junggesellen-Schützenvereins. Diese weht seit Freitagabend an der „Von-Galen-Straße“ im Neubaugebiet Stockbreede.

Junggesellenschützen Raesfeld

Die Junggesellenschützen haben vorab die Fahne nebst Mast für die Anwohner gespendet und aufgebaut. „Wir Junggesellen haben uns überlegt, dass ein schön geschmücktes Dorf zu den Schützenfesttagen sehr wichtig ist und die Bewohner mit der neuen Fahne hier in der Stockbreede daran erinnert werden, dass jetzt Schützenfest ist“, sagte Präsident Leonard Suer.

Allerdings sei die Aktion nicht ganz selbstlos, denn die zahlreichen Kinder im Neubaugebiet können, wie Suer lachend hinzufügt, die zukünftigen Mitglieder im Junggesellenschützenverein sein.

Mit einem gemütlichen Nachbarschaftsfest ließen die Schützen den Aufbau der neuen Fahne ausklingen.

Petra Bosse

Nacht der Ausbildung und HeimatShoppen in Raesfeld

Am Freitag, 13. September veranstaltet das Ortsmarketing Raesfeld von 15 bis 21 Uhr die erste „Nacht der Ausbildung“.

RAESFELD. Handwerksbetriebe hautnah erleben und sich direkt vor Ort über Ausbildungsmöglichkeiten in der Gemeinde informieren. Das können Jugendliche, die sich jetzt bereits für das kommende Jahr über Ausbildung und Beruf informieren möchten, bei der ersten Raesfelder „Nacht der Ausbildung“.

Nacht der Ausbildung Raesfeld 2019

Du weißt nicht, welche Ausbildung zu dir passt? Du suchst Infos zu bestimmten Berufen? Dann komm vorbei.

Mit diesem Slogan öffnen erstmalig die beteiligten Betriebe und Unternehmen für alle Schülerinnen und Schüler, junge Erwachsene, deren Eltern und weiteren Interessenten ihre Türen und informieren direkt vor Ort umfassend über das Unternehmen und deren Ausbildungsmöglichkeiten.

Vorgestellt wurde das Projekt am Mittwochabend im Küchenstudio Hetkamp.

Nacht der Ausbildung Raesfeld 2019

28 heimische Betriebe machen mit

Insgesamt 28 Unternehmen beteiligen sich an dieser Aktion. Angefangen vom Caritas Seniorenhaus, Gastronomiebetriebe bis hin zu Steuerberater und Catering sowie Handwerksbetriebe im Ort und in den nahegelegenen Industriegebieten. „Hier vor Ort einkaufen gehen und gleichzeitig mit der Nacht der Ausbildung, denke ich, können wir das Interesse von Jugendlichen für heimische Firmen wecken. Ich bin froh, dass so viele Betriebe daran teilnehmen. Nicht nur im Ortskern“, so Brömmel.

Betriebe alle fußnah erreichbar

Da einige Betriebe etwas außerhalb liegen, machte Ulrich Baumeister den Vorschlag, ob es nicht sinnvoll sei, einen Shuttle-Bus-Service für die Besucher anzubieten.

Bürgermeister Andreas Grotendorst sowie Diana Brömmel sehen hier keine Notwendigkeit. „Ich denke, dass sich die Jugendlichen mit ihren Eltern individuell nur drei oder vier Betriebe aussuchen, und diese sind alle fußläufig erreichbar. Niemand, der sich für eine Schreinerei interessiert, wird einen Friseursalon aufsuchen“, so Brömmel.

Nacht der Ausbildung Raesfeld 2019

Gute Chance

Grotendorst sieht diese Veranstaltung als eine gute Chance für alle Betriebe, den Jugendlichen die einzelnen Ausbildungsbetriebe hautnah zu erklären. „Vor Ort in die Betriebe mit den Eltern gehen und die Firma hautnah erleben, ist besser, als wenn man einen Messestand besucht, der nur Kugelschreiber und Flyer verteilt“, so Grotendorst.

Info-Point mit Bildungs und Karrieremöglichkeiten

Auf dem Platz neben dem ehemaligen Hotel Epping an der Weseler Straße wird die Akademie des Handwerks einen Infopoint aufstellen. Wolfgang Ronau von der Akademie wird hier in der Zeit von 14 bis 19 Uhr über die unterschiedlichsten Bildungs- und Karrieremöglichkeiten informieren, sowie Tipps, Hinweise und Orientierungshilfen geben.

Heimatshoppen in Raesfeld

HeimatShoppen mit Bühnenprogramm

Gleichzeitig findet auf dem Platz im Rahmen des Heimat-Shoppen ein musikalisches Bühnenprogramm von 18 bis 21 Uhr statt.

Es spielen die Musikschüler im Alter von 16 bis 60 Jahren von Heico Nickelmann „The Nickel`s“, Gitarrenmusik der 80 ziger und 90 ziger Jahre sowie Lieder von den Beatles bis hin zu Ed Sheeran. Ebenfalls sorgen in dieser Zeit kulinarische Angebote für das leibliche Wohl.

Einzelhandel stärken

Die Geschäfte und Betriebe haben an diesem Tag von 15 bis 21 Uhr geöffnet und bieten Aktionen, satte Prozente und Überraschungen für die Besucher an. Ziel dieser Veranstaltung sei es, so Brömmel, das Bewusstsein der Kunden für lokale Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen zu schärfen. „Wir möchten damit deren Bedeutung für den Ort und für die Bürger der Gemeinde hervorhoben“.

Petra Bosse

Auffahrunfall in Raesfeld / 9500 Euro Schadenshöhe

Frau wurde leichtverletzt

Raesfeld. (ots) Leichte Verletzungen hat sich eine 48-Jährige am Donnerstag bei einem Auffahrunfall in Raesfeld zugezogen.

Die Dorstenerin befuhr gegen 08.45 Uhr mit ihrem Kleintransporter die B 224 in Richtung Raesfeld. In Höhe der Straße Brannenschnede bremste der Vorausfahrende seinen Pkw verkehrsbedingt ab.

Die Dorstenerin erkannte die Situation zu spät und fuhr auf den Pkw auf. Dadurch verletzte sie sich leicht. Ein Rettungswagen brachte die Frau in ein Krankenhaus. Die Schadenshöhe liegt bei circa 9.500 Euro.

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