Automobil in Zeiten von Corona

Autohändler sehen nach vorn

Raesfeld. Die Lockerungen der Einschränkungen wirken sich auch auf den Autohandel aus. Der Verkauf vor Ort im Autohaus ist wieder möglich. Kundschaft wird unter Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen beraten. Der große Run blieb allerdings aus.

„Die Leute sind sehr vorsichtig,“ meint Klaus Terhart vom Autohaus Terhart. „Der Verkauf läuft erst langsam wieder an. Die meisten Menschen scheuen derzeit eine größere Anschaffung.“ Der Fiathändler nutzte die Zeit des Lockdowns, um in seine Firma zu investieren. Den Kundenparkplatz hat er um 400 qm erweitert, Elektroladesäulen angebracht.

Zeit nutzen für Wartungsarbeiten

„Das Arbeitsaufkommen in der Werkstatt war erst sehr überschaubar, ist dann aber explodiert. Viele Wohnmobilisten nutzen die Zeit zur Wartung ihrer Fahrzeuge.“ Um die Sicherheit von Kunden und Verkäufern zu gewährleisten, hat Klaus Terhart die Pausenräume zu Verkaufsstellen mit Plexiglaswänden eingerichtet. Probefahrten machen die Kunden aktuell gezwungenermaßen alleine, ohne einen Verkäufer. Sitz und Lenkrad werden nach jeder Fahrt desinfiziert.

Ein neues Möbelstück: Die Spuckwand

„Interessanterweise zeigen junge und mittelalte Menschen viel Verständnis für die derzeitige Situation. Bei den älteren fehlt die Einsicht oft, eine Schutzmaske zu tragen,“ berichtet Klaus Terhart. „Auf jeden Fall haben wir in diesen Zeiten ein neues Möbelstück zu verdanken, die Spuckwand“

Im Autohaus Ebbing darf nur eine Person mit Maske nach Aufforderung das Büro betreten. Rainer Ebbing hat das Team in der Werkstatt aufgeteilt, da nicht so viele Reparaturen durchgeführt werden. „Der Handel startet aber glücklicherweise so langsam wieder durch, freut sich Rainer Ebbing.

Autohaus Ebbing Raesfeld
Rainer Ebbing vom Autohaus Ebbing in Raesfeld.
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Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.