Start Blog Seite 347

Update Kreis Borken: Tests sollen morgen durchgeführt werden

Landrat Dr. Kai Zwicker veranlasst, dass Mitarbeiter von Westfleisch im Kreis Borken schnellsten getest werden. Großtestung am Wochenende in fleischverarbeitenden Betrieben in Schöppingen – weitere Testungen im Kreisgebiet werden folgen

Kreis Borken hat bereits im Vorfeld schon über den vom Robert-Koch-Institut hinausgehenden Rahmen, intensiv Testungen durchgeführt.

Kreis Borken. Vor dem Hintergrund der aktuellen Infektionsfälle bei ausländischen Beschäftigten der Firma Westfleisch in Coesfeld hat Landrat Dr. Kai Zwicker auf der Basis der heutigen (08.05.2020) Landesvorgaben sofort veranlasst, dass die Mitarbeiter von Schlacht- und Zerlegebetrieben im Kreis Borken schnellstmöglich getestet werden.

Dazu fand bereits am heutigen späten Freitagnachmittag ein Vorbereitungsgespräch mit den Verantwortlichen von fleischverarbeitenden Unternehmen in Schöppingen statt.

Testung findet bereits Samstag statt

Teilnehmer waren auch Franz-Josef Franzbach, Bürgermeister von Schöppingen, und Fachleute des Arbeitsschutzes der Bezirksregierung Münster sowie Experten des Kreisgesundheitsamtes und des Kreisveterinäramtes. Ergebnis dieser laut Dr. Zwicker sehr konstruktiv geführten Besprechung war, dass in Schöppingen bereits ab morgen (Samstag, 09.05.2020) eine Testung aller dort tätigen Mitarbeiter durchgeführt wird.

Insgesamt handelt es sich um rund 300 Beschäftigte von drei Unternehmen. Getestet werden auch die dort vom Kreis Borken eingesetzten Fleischkontrolleure und Amtstierärzte. Das Deutsche Rote Kreuz werde in bewährter Weise diese wichtige Aufgabe übernehmen, zeigt sich der Landrat dankbar für die Unterstützung.

Intensiv Testungen

Gleichzeitig dankt er allen Beteiligten für deren kooperative Haltung. „Unser gemeinsames Ziel ist es, die Verbreitung des Coronavirus schnellstmöglich einzudämmen“, erklärt Dr. Zwicker.

Daher habe der Kreis auch bisher schon – über den vom Robert-Koch-Institut hinausgehenden Rahmen – intensiv Testungen durchgeführt. Bei positiven Befunden seien vom Kreisgesundheitsamt und den beteiligten Ortsbehörden konsequent Quarantänemaßnahmen – auch für Kontaktpersonen – angeordnet und die tägliche Betreuung dieser isolierten Personen sichergestellt worden. Das habe zu dem Ergebnis geführt, dass inzwischen die Zahl der aktuell Infizierten kontinuierlich zurückgegangen sei. „Wir werden diesen Weg konsequent weitergehen“, macht Dr. Zwicker deutlich. Er kündigt daher auch bereits Testungen bei den anderen fleischverarbeitenden Betrieben im Kreis Borken an, die kurzfristig folgen sollen.

Corona – Kreis Borken blickt ängstlich nach Coesfeld

Keine Lockerung in der Stadt Coesfeld. Der Kreis Borken schaut bange nach Coesfeld im Regierungsbezirk Münster. Vier Westfleisch-Mitarbeiter wohnen in Velen.

Dort ist insgesamt die Zahl der infizierten Schlachthof-Beschäftigten gestern von 129 auf 151 Personen gestiegen. Im Kreis Borken gibt es aktuell 91 Infizierte.

Bei Westfleisch in Coesfeld allerdings häufen sich, vor allem unter den Werkarbeitern, die Corona-Fälle.

Infolge des Infektionsgeschehens bei der Firma Westfleisch im Nachbarkreis Coesfeld, wo auch Mitarbeiter aus dem Kreis beschäftigt sind, wurden mehrere dort beschäftigte ausländische Mitarbeiter positiv getestet.

Der Kreis Borken schaut nicht nur bange in den Nachbarkreis, sondern reagiert nach Bekanntwerden von Infektionsnachweisen bei Westfleisch, bei dem auch zwei ausländischen Mitarbeiter der Firma Westfleisch im Kreis Borken in einer Unterkunft für Leiharbeiter untergebracht sind.

Das Kreisgesundheitsamt Borken hatte in den letzten Tagen auf Veranlassung des Kreises bereits damit begonnen, mehr als 650 Abstriche durchzuführen und veranlasst, Tests und Quarantäne-Maßnahmen für die im Kreis Borken wohnende ausländischen Schlachthof-Mitarbeiter durchzuführen.

Westfleich-Mitarbeiter kommen aus Gescher und Velen

Nach Bekanntwerden von Infektionsnachweisen bei zwei ausländischen, im Kreis Borken untergebrachten Mitarbeitern der Firma Westfleisch im Nachbarkreis Coesfeld, wurde sofort auf Veranlassung der Kreisverwaltung Borken deren jeweiliges Wohnumfeld in Gescher und Velen auf das Coronavirus getestet.

Besonders in den Blick genommen hat das Kreisgesundheitsamt Borken derzeit das offenbar aus Betriebsabläufen in Schlachthöfen resultierende Infektionsgeschehen. Unabhängig von den zunächst noch ausstehenden Testergebnissen wurden alle betroffenen Personen von den dafür zuständigen örtlichen Ordnungsämtern gleichzeitig unter Quarantäne gestellt.

Wie der Kreis Borken heute mitteilt, stehe zwischenzeitlich fest, dass im Velener Fall insgesamt vier Personen infiziert sind. Das Ergebnis für Gescher wird noch erwartet. Derzeit werden unverändert 13 Erkrankte aus Coesfeld im Krankenhaus behandelt, keiner davon, so Landrat Dr. Christian Schulte Pellengahr, auf der Intensivstation.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Weitere Ermittlungen mit Bezug auf Mitarbeiter in Schlachthöfen laufen derzeit auf Hochtouren. Vergleichbar ist der Kreis Borken in Abstimmung mit den Kommunen Südlohn und Isselburg bereits vor einigen Tagen bei zwei positiven Befunden von Mitarbeitern niederländischer Schlachthöfe vorgegangen.

Minister reagieren nach Vorfall bei Westfleisch

Bereits gestern betonten Minister Laumann und Ministerin Heinen-Esser, dass man hinschauen müsse, dass es den Arbeitern auf unseren Feldern und in den Schlachthöfen gut geht und die Hygieneauflagen eingehalten werden.

Minister Laumann: „Wir haben intensiv um diese Arbeitskräfte geworben, um auch in Zeiten der Corona-Pandemie eine hochwertige Lebensmittelversorgung für die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen sicherzustellen. Das verpflichtet uns jetzt auch genau hinzuschauen: Geht es den Menschen auf unseren Feldern und in den Schlachthöfen gut und tun ihre Arbeitgeber alles dafür, dass es so bleibt.“

Ausländerbehörde des Kreises Borken startet Montag

Die Ausländerbehörde des Kreises nimmt wieder regulären Publikumsverkehr auf.

Dazu wurden die Räumlichkeiten der Ausländerbehörde provisorisch erweitert, um die nötigen Sicherheitsabstände einhalten zu können

Kreis Borken (pd). Die Ausländerbehörde der Borkener Kreisverwaltung nimmt am Montag, 11. Mai 2020, wieder den Publikumsverkehr auf.

Zu den gewohnten Öffnungszeiten montags, dienstags und freitags zwischen 8 und 12 Uhr sowie donnerstags zwischen 8 und 16 Uhr kann die Ausländerbehörde in Borken ohne vorherige Terminanmeldung aufgesucht werden.

Das neue zusätzliche Container-Büro am Eingang der Ausländerbehörde. Auf dem Bild v.li.: Andreas Brinkhues (Leiter der Ausländerabteilung der Kreisverwaltung), Ute Smok (Mitarbeiterin in der Ausländerbehörde), Landrat Dr. Kai Zwicker und Lena Uphues (Mitarbeiterin in der Ausländerbehörde).

Um die aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten und die Besucherinnen und Besucher sowie Beschäftigten im Kreishaus zu schützen, wurden die Räumlichkeiten am Eingang der Ausländerbehörde provisorisch um ein Container-Büro als Zugangs- und Warteraum erweitert.

Zudem wurde die Wegführung angepasst. Der Zugang zur Ausländerbehörde erfolgt nun ausschließlich über den Beschäftigtenparkplatz der Kreisverwaltung. Die Wege sind entsprechend ausgeschildert. Der Haupteingang steht dafür nicht zur Verfügung.

Alle Besucherinnen und Besucher sind während des Aufenthalts verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Für die Einhaltung der Hygienemaßnahmen stehen Desinfektionsspender zur Verfügung.

UWG Raesfeld stellt Antrag für ein Hilfsprogramm

0

Die UWG Raesfeld stellt einen Antrag auf Einrichtung eines Hilfsfond für Coronaschäden in Höhe von 560.000 €

In ihrem Schreiben an die Verwaltung der Gemeinde Raesfeld ist die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) der Auffassung, dass die Gemeinde Raesfeld eine Verpflichtung habe, ein lokales Hilfsprogramm zur Linderung der Not der Bürger, der Selbständigen und der Betriebe aufzulegen.

Es sind Notzeiten, dafür haben wir gespart!

Die Corona –Pandemie hat verheerende Schäden verursacht. Bund und Land haben mit verschiedenen Programmen versucht, Hilfe in der Not anzubieten. Trotzdem sind noch viele Notwendigkeiten unbeachtet geblieben.

Auch Raesfeld ist deutlich von der Pandemie betroffen. Viele Bürger drohen in existentielle Schwierigkeiten zu geraten oder sind es bereits. Der Raesfelder Handel mit Ausnahme von Supermärkten und Apotheken hat durch Pandemie – bedingte Schließungen und zurückgehender Kaufkraft deutliche Umsatzeinbußen hinzunehmen. Beschäftigte sind von Kurzarbeit betroffen und/oder von Arbeitslosigkeit bedroht.

Die Zahl der Harz IV Anträge in Raesfeld ist bereits deutlich gestiegen. Solo – Selbständige, Gastronomen, Kulturschaffende und kleine Dienstleistungsbetriebe stehen am Rande des Ruins. Größere Betriebe sehen sich gezwungen, Kurzarbeit für Ihre Beschäftigten zu beantragen. Als Indikator für die großen Probleme der Raesfelder Wirtschaft sei auf die deutlich zurückgegangenen Gewerbesteueranmeldungen verwiesen.

Die UWG ist der Auffassung, dass die Gemeinde Raesfeld hier eine Verpflichtung hat, ein lokales Hilfsprogramm zur Linderung der Not unserer Bürger, unserer Selbständigen und unserer Betriebe aufzulegen. Viele andere Gemeinden in der Gegend haben hier schon längst die Vorreiterrolle übernommen. Es wird höchste Zeit, dass auch Raesfeld zum Wohle der eigenen Bürger aktiv wird.

Raesfeld kann sich einen Hilfsfond in Höhe von 560.000 € leisten.

Wir haben in den guten Jahren 2012 bis 2018 durchgehend Überschüsse erwirtschaftet und als vorsichtige Haushälter für schlechte Zeiten in die Ausgleichsrücklage eingestellt. Die Ausgleichszulage ist in dem genannten Zeitraum von 3.664.345€ um 5.615.531 € auf 9.279.657 € angewachsen.

Für das Haushaltsjahr 2019 liegen noch keine Zahlen vor; jedoch hatte der Kämmerer bei den Beratungen für den Haushalt 2020 bereits die Auffassung vertreten, dass die Ausgleichzulage nach Abschluss der Haushaltes 2019 wohl über die 10 Mio € – Marke ansteigen wird.

Dieses Geld ist im Wesentlichen von Raesfelder Betrieben und Raesfelder Bürgern aufgebracht worden. Wir sind deshalb der Auffassung, dass es durchaus angemessen ist, den Bürgern und Betrieben etwa 10 % des Zuwachses der Ausgleichszulage für den Zeitraum 2012 bis 2018  in diesen Zeiten als Hilfe in der Not wieder zurück zu geben. Es bleibt damit auch genug Geld „auf der hohen Kante“ übrig, um die Einnahmeausfälle und Kostensteigerungen im laufenden Haushaltsjahr zu kompensieren.

Da die Regelungslage zur Zeit sehr komplex ist, sehen wir uns derzeit nicht in der Lage, detaillierte, tragfähige Vorschläge zur Verteilung des Geldes zu machen. Wir möchten deshalb die Verwaltung als know-how- Träger bitten, hier kurzfristig ein Konzept zu entwickeln und dem Rat baldmöglichst vorzuschlagen. Ziel des Fonds muss es sein, in Not geratene Raesfelder Bürger zu unterstützen, das Geld gezielt zur Ankurbelung der Raesfelder Wirtschaft einzusetzen und Raesfelder soziale Einrichtungen zu unterstützen, (z.B. durch Beschaffung von Schutzausrüstung).

Es sind Notzeiten, dafür haben wir gespart!

Erler Jugendhaus bietet Alternativprogramm

0

Moin Moin, wir sind wieder da. Zumindest im Erler Jugendhaus. Obwohl es erste Pläne zur Wiedereröffnung gibt, können wir derzeit keine konkreten Angaben dazu machen. Deshalb bieten wir euch so lange alternative Aktionen an.😉😊

Am kommenden Montag könnt ihr zwischen 14.00 und 20.00 Uhr euren Lieblingsstoff bei uns vor dem Erler Jugendhaus auf einen dafür bereitgestellten Tisch abgeben und wir nähen euch Masken daraus. Bitte in einer kleinen Tüte mit Telefonnummer hinterlegen.

Dienstag könnt ihr die dann wieder abholen.😉 Es können verschiedene Stoffe sein, auch von alten T- Shirts, Hosen oder Taschen. Wichtig ist, dass es Baumwolle ist.✌️Wir freuen uns! Tanja und Lukas

Kult Westmünsterland erinnert digital an das Ende des 2. Weltkrieges

„Stunde Null“ im Westmünsterland

Kreis Borken (pd). Zum 75. Mal jährt sich am 8. Mai das Ende des Zweiten Weltkrieges. In vielen Ländern ist dieser Tag ein Gedenktag, an dem der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht und damit des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa und der Befreiung von der Tyrannei des Nationalsozialismus gedacht wird.

Verschiedenste Veranstaltungen, Konzerte und Gedenkfeiern waren bereits seit langem für diesen besonderen Tag geplant. Da aufgrund der Coronakrise viele dieser Veranstaltungen nicht stattfinden können, erinnert nun das kreiseigene kulturhistorische Zentrum kult auf seiner Website in digitaler Form an das bedeutsame historische Datum.

Freigeschaltet wird dieser Beitrag am 8. Mai 2020 unter https://www.kult-westmuensterland.de/kult/kultur/stunde-null-1945. Gezeigt wird dann, wie sich die „Stunde Null“ im Westmünsterland darstellte. Zu sehen sind dabei auch bislang unveröffentlichte Fotos. Zudem gibt es einen Aufsatz zum Westmünsterland im Jahr 1945 und Hinweise zu entsprechender Literatur.

Festschrift der Erler Schützen ist fertig

Rückschau auf 25 Jahre Vereinsleben – Trostpflästerchen statt große Jubiläumsfeier

Erle. Ein besonderes Jubiläum feiert der Allgemeine Bürgerschützenverein Erle e.V. in diesem Jahr. 125 Jahre besteht der Verein nun schon. Grund genug, eine Festschrift mit den vergangenen 25 Jahren zu erstellen.

In Zeiten von Corona ist alles anders. Kein großes Jubiläumsschützenfest in Erle. Sprich: König Ewald bleibt ein Jahr länger König und Bürgermeister Andreas Grotendorst kann nicht in der Kutsche fahren. Als kleines Trostpflästerchen dafür gibt es aber jetzt ein tolles Buch mit vielen Bildern und Geschichten.

In Zeiten von Corona ist alles anders. Kein großes Jubiläumsschützenfest in Erle. Sprich: König Ewald bleibt ein Jahr länger König und Bürgermeister Andreas Grotendorst kann nicht in der Kutsche fahren. Als kleines Trostpflästerchen dafür gibt es aber jetzt ein tolles Buch mit vielen Bildern und Geschichten.

Festschrift Schützen Erle

Herausgekommen ist eine bunte Rückschau auf 25 Jahre Vereinsleben und eine interessante Reise in die Vergangenheit des Erler Dorflebens. Vorgestellt werden nicht nur die Throngemeinschaften in Wort und Bild. Auch gibt´s Schützenfestgeschichten und nette Anekdoten aus allen Sparten des Schützenvereinslebens.

Festschrift Schützen Erle

Von den verschiedenen Grußworten, über eine bunte Bilderschau, bis hin zur Dorfchronik beinhaltet die Chronik alles Wissenswerte über den Allgemeinen Bürgerschützenverein Erle e.V.

Da in diesem Jahre das Jubiläum durch die Coronakrise nicht gefeiert werden kann, bildet die Festschrift ein kleines Trostpflästerchen, für alle, die nicht ganz ohne Schützen auskommen möchten, oder können.

Erhältlich ist die bunte Zeitreise mit einer Auflage von 600 Bücher bei Arno Brömmel, in der Volksbank Erle und der Versicherung LVM Ketteler in Erle zum Preis von 15,- Euro.

Festschrift Schützenverein Erle Jubiläum
Festschrift Schützenverein Erle Jubiläum

Das Rote Kreuz startet Komplimentkampagne

Zum Weltrotkreuztag am 8. Mai

(pd). Die Corona-Pandemie verhindert auch etliche DRK-Veranstaltungen: Dazu gehört die seit 2013 alljährlich zum Weltrotkreuztag am 8. Mai durchgeführte Straßenaktion „DRK – kein kalter Kaffee“. „Dabei haben wir Passanten einen Kaffee für unterwegs überreicht – als kleines Dankeschön für die vielfältige Unterstützung aus der Bevölkerung in Form von Geld- und Sachspenden, Blutspenden und Zeitspenden“, so Jürgen Puhlmann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Borken e.V.

Karte zur „DRK-Komplimentkampagne“. Foto: DRK

Diese Intention verfolgt auch die „DRK-Komplimentkampagne“, eine gemeinsame Aktion des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe, die anlässlich des diesjährigen Weltrotkreuztags gestartet wird. Im Rahmen dieser Kampagne möchte sich das Rote Kreuz bei der Bevölkerung für den Zuspruch und die Unterstützung bedanken und die Menschen gleichzeitig dazu motivieren, anderen einfach mal „Danke“ zu sagen: guten Freunden, Arbeitskollegen, Nachbarn, Verwandten usw. Deshalb geht es bei allen fünf gezeichneten Motiven der Kampagne um das Thema „Dank“.

Diese können als Postkarte (mit Danksagung auf der Rückseite) verschickt oder überreicht werden. „Wir werden die Postkarten breit streuen und auch in unseren Rotkreuz-Einrichtungen zum Mitnehmen auslegen“, Jürgen Puhlmann an. „Zusätzlich werden wir die Motive auch über Facebook kommunizieren.“ #wirsagendanke lautet der einheitliche Hashtag zur Kampagne.

Hintergrund zum Weltrotkreuztag
Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Am 24. Juni 1859 wird er auf einer Reise Zeuge der Schlacht von Solferino, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Diese Erfahrung gilt als Erweckungserlebnis Dunants. Auf seine Initiative begann damals die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, zu der inzwischen weltweit 191 nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen.

Beim Roten Kreuz im Kreis Borken engagieren sich über 1.500 ehrenamtlich Aktive. Das Rote Kreuz nimmt gesellschaftlich wichtige und notwendige Aufgaben wahr. „So gehören neben Sanitätswachdiensten, Rotkreuzkursen in Erster Hilfe, Blutspende und Gefahrenabwehr auch Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Handicap, Senioren, Menschen mit Pflegebedarf, arbeitslose und gesellschaftlich benachteiligte Menschen, Bildung, Gesundheit, zu unseren Diensten und Angeboten im Kreis Borken“, sagt Jürgen Puhlmann.

www.DRKBorken.de

Restaurants können wieder öffnen – Lockerung der Kontaktsperre

Stufenweise Öffnung bis Juni in NRW – Sport ist wieder erlaubt. Hotels und Gastronomie können öffnen

Heute teilt das Landesministerium, dass mit einem maßvoll abgestuften Plan in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Tagen und Wochen die Anti-Corona-Maßnahmen geöffnet werden sollen.

Der Nordrhein-Westfalen-Plan sieht für die einzelnen Bereiche unterschiedliche Stufen mit Zieldaten vor, die abhängig von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens umgesetzt werden sollen.

Dieses Vorgehen bietet den Bürgern in NRW gleichzeitig Gesundheitsschutz sowie Planbarkeit und Verlässlichkeit für das wirtschaftliche und öffentliche Leben.

Die Landesregierung bezieht alle Bereiche des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens sowie die regionale Entfaltung in die stufenweise Öffnung ein. Die zentralen Ziele der Strategie bleiben jedoch weiterhin die Eindämmung der Ausbreitung des Virus und der Ausbau der Kapazitäten des Gesundheitssystems.

Eigenverantwortung der Menschen

„Wir setzen auf die Eigenverantwortung der Menschen“, erklärt Ministerpräsident Armin Laschet den Plan NRW, der am 6. Mai, nach den Beratungen mit der Bundesregierung und den anderen Ländern in Düsseldorf vorgestellt wurde.

Ministerpräsident Armin Laschet: Die gute Entwicklung der Infektionszahlen heute ist der Verdienst des verantwortungsvollen Handelns der Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen, denen ich hierfür danke. Aber es ist leider noch keine Garantie für die Zukunft. In diesem Geist setzen wir in Nordrhein-Westfalen den verantwortungsvollen Kurs der stufenweisen Öffnung in den kommenden Wochen fort“.

Kontaktverbot und Verhaltensregeln

Mit Zieldatum ab dem 11. Mai 2020 sollen die bestehenden Kontaktbeschränkungen so weiterentwickelt werden, dass es möglich ist, dass die Angehörigen zweier Haushalte sich im öffentlichen Raum treffen (in Anpassung an Bund-Länder-Regelung).

Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in bestimmten Bereichen.

Gastronomie, Hotels, Tourismus

Für die Gastronomie, Hotellerie und den Tourismus wird eine stufenweise Öffnung angestrebt.
Ab dem 11. Mai 2020 sollen wieder möglich sein:

  • Gastronomisches Angebot in Speisegaststätten, sofern im Innen- und/oder Außenbereich die Einhaltung des Abstandsgebots gewährleistet ist und ein Infektionsschutz- und Hygiene-Konzept durch die Betriebe vorliegt.
    Buffet-Angebote mit offenen Lebensmitteln bleiben nicht zulässig.
  • Touristische Nutzung und Aufenthalt in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen (unter Wahrung der Kontaktbeschränkungen).
  • Öffnung von Freizeitparks, Ausflugsschiffen (mit Hygienekonzept), Touristinformationen, Fahrrad- und Bootsverleihen. 

An Christi Himmelfahrt werden Hotels auch für Touristen wieder geöffnet. Dafür gelten strenge Auflagen analog zur Gastronomie mit einem verpflichtenden Hygieneschutzkonzept sowie der Gewährleistung von Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen.

Schwimmbäder, Spaßbäder und Wellness

Mit Zieldatum ab Pfingsten (30. Mai 2020) sollen auch Thermen und Schwimmbäder, Spaßbäder und Wellness-Einrichtungen unter passgenauen Infektionsschutzkonzepten wieder öffnen.
 
Ausgenommen von den Öffnungen bleiben bis auf Weiteres Bars, Clubs, Diskotheken und Bordellbetriebe.

Handel und Dienstleistungen 

Geschäfte sollen unabhängig von ihrer Größe unter Auflagen zu Abstands- und Hygieneregeln (1 Person pro 10 qm Verkaufsfläche) ab 11. Mai 2020 wieder öffnen dürfen.
Für „körpernahe Dienstleistungen” wie Massagestudios, Kosmetiker und Tattoo-Studios werden passgenaue Infektionsschutzkonzepte im Austausch mit den Berufsvertretungen erarbeitet, um auch hier eine schrittweise Zulassung zu ermöglichen.
 
Großveranstaltungen und Versammlungen 

Großveranstaltungen bleiben bis 31. August 2020 untersagt. Für Versammlungen gelten die bestehenden Abstandsregelungen.

Mit Zieldatum ab 30. Mai 2020 sollen Fachmessen und Fachkongresse mit Schutzkonzepten und unter Beschränkung der Besucher- und Teilnehmerzahlen wieder stattfinden können.
 
Sport und Freizeit 

Für den Sport- und Freizeitbereich gelten folgende Stufen:
 
Ab Donnerstag (7. Mai 2020) ist der Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport wieder erlaubt – sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet.
Ein Abstand zwischen Personen von 1,5 Metern und die Einhaltung strikter Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen müssen gewährleitstet sein. Dusch-, Wasch-, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstige Gemeinschaftsräume dürfen nicht genutzt werden.

Zudem sind Zuschauerbesuche vorerst untersagt. Bei Kindern unter 12 Jahren ist jedoch das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.
 
Der Reitsport ist auch in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen zulässig.
 
Ab 11. Mai ist die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich.
 
Freibäder dürfen ab 20. Mai unter strengen Auflagen von Abstand und Hygiene öffnen – ausgenommen sind reine Spaßbäder.
 
Ab 30. Mai soll die Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen wieder gestattet werden, ebenso der Betrieb in Hallenbädern.
Sportliche Wettbewerbe im Kinder-, Jugend- und Amateurbereich sind dann ebenfalls zulässig – die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen ist unter Auflagen gestattet.
 
Kulturangebote 

Ab 11. Mai sind kleinere Konzerte und andere öffentliche Aufführungen sind unter freiem Himmel zulässig – oder mit strengen Regelungen, Mund-Nase-Bedeckung und einem von der örtlichen Behörde abgestimmten Konzept auch in Gebäuden.
In Musikschulen sind auch Ensembles mit maximal sechs Teilnehmern möglich.
Der Probenbetrieb in Kultureinrichtungen ist unter Schutzauflagen zulässig, für Chöre und Orchester gelten erweiterte Abstandsregeln.
 
Ab dem 30. Mai ist die Öffnung von Kinos, Theatern, Opern und Konzerthäusern zu ermöglichen, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besuchern gewährleistet ist und es ein Zutrittskonzept gibt. Durch den verstärkten Einsatz von Ordnern sind Ansammlungen im Warte- und Pausenbereich zu verhindern.

Kinderbetreuung 

Fahrplan zur schrittweisen Öffnung von KiTas und Tagespflege mit den Trägern und Kommunen soll final abgestimmt und noch in dieser Woche vorgestellt werden.
 
Schulen 
Für die Viertklässlerinnen und Viertklässler gibt es ab dem morgigen Donnerstag, 7. Mai, bereits wieder Präsenzunterricht.
 
Ab Montag, 11. Mai, werden die Jahrgangsstufen 1 bis 4 im tageweisen Wechsel wieder unterrichtet.
 
Ebenfalls ab Montag, 11. Mai, kehren zunächst die Schülerinnen und Schüler an die Schulen zurück, die im nächsten Schuljahr 2020/21 ihr Abitur ablegen. An den Schulformen der Sekundarstufe I (z.B. Haupt-, Real-, Sekundar-, PRIMUS- und Gemeinschaftsschulen) kehren zudem die Jahrgänge 5 bis 9 in einem tageweise rollierenden System zurück.
 
An Gesamtschulen und Gymnasien beginnt der Präsenzunterricht für die Jahrgänge 5 bis hin zu den Schülern der Einführungsphase nach dem Haupttermin der Abiturprüfungen ab dem 26. Mai ebenfalls in einem tageweise rollierenden System.
 
Hochschulen 

Für den Lehr- und Prüfungsbetrieb wird ab dem 11. Mai die Einschränkung der Zulässigkeit von Präsenzveranstaltungen „auf besondere Räumlichkeiten, Ausstattungen oder sonstige besondere Rahmenbedingungen“ aufgehoben.
 
Der Lehr- und Prüfungsbetrieb an den Schulen des Gesundheitswesens und an den der Berufsausbildung im Öffentlichen Dienst dienenden Schulen, Instituten und ähnlichen Einrichtungen ist weiter unter Auflagen zulässig.
Die Hochschulen führen den Vorlesungsbetrieb im Sommersemester prinizipiell digital durch.
 
Außerschulische Bildungseinrichtungen 

Ab 11. Mai sind Veranstaltungen in Volkshochschulen und sonstigen öffentlichen, behördlichen und privaten außerschulischen Bildungs-einrichtungen inkl. Prüfungswesen auch in großen Räumen zulässig, wenn es zusätzlich zu Abstands- und Hygieneauflagen unter 100 Teilnehmer gibt.
Ebenfalls wieder möglich sind sportliche Angebote der Kinder- und Jugendarbeit.
 
Ab dem 30. Mai sind auch Angebote der Gesundheitsbildung in Volkshochschulen und sonstigen öffentlichen, behördlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen zulässig. Ebenso sind ein einschränkter Regelbetrieb der Jugendarbeit, Jugendkulturarbeit, Jugendsozialarbeit und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz möglich.
Ferienmaßnahmen können vornehmlich ortsnah aufgenommen werden, ebenso Gruppenfahrten (z.B. der Jugendverbände).
 
Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen 

Ab Muttertag (10. Mai 2020) sind Besuche in Seniorenheimen unter strengen Hygienevorgaben wieder möglich. Ab dem 11. Mai gilt dies auch in Krankenhäusern und Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe. Über mögliche weitere Öffnungen zum 30. Mai wird im Lichte der ersten Erfahrungen mit den nun eingeführten Erleichterungen beraten.
 
Gottesdienste 

Unter Berücksichtigung der Hygiene- und Schutzkonzepte der Kirchen und Religionsgemeinschaften finden Gottesdienste seit 1. Mai wieder statt.
 

Antworten zur Soforthilfe von Steuerberaterin Julia Brömmel

Corona: Steuerliche Informationen zur Sofortforthilfe NRW

Derzeit gibt es viele Fragen zu den diversen Hilfen, die vom Bund und vom Land in Zeiten der Corona-Pandemie zur Verfügung gestellt werden.

Für viele Selbstständige und Freiberufler sind die Maßnahmen eine Erleichterung, werfen aber gleichzeitig auch Fragen auf. Nicht zuletzt deshalb, weil jedes Bundesland seine eigenen Regeln erlässt.

Steuer Geuting Raesfeld

Anträge zur Soforthilfe können bis spätestens 31.5.2020 gestellt werden. Steuerberaterin Julia Brömmel, B.A., Steuer- und Rechtsanwaltskanzlei Geuting Vornholt Feldhaus und Partner mbB beantwortet die wichtigsten Fragen zur NRW-Soforthilfe für Selbstständige und Freiberufler.

Gibt es Regelung zur flexiblen Anpassung, Aufschiebung von Steuervorauszahlungen um die Liquidität zu schonen?

Einkommensteuer, Körperschaftsteuer- und auch Gewerbesteuervorauszahlungen können Corona bedingt auch rückwirkend für das I. Quartal 2020 herabgesetzt werden. Ferner besteht die Möglichkeit Einkommensteuer-, Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuernachzahlungen (z. B. für das Jahr 2019) stunden (=aufschieben) zu lassen.

Muss die Soforthilfe NRW versteuert werden?

Ja, die Soforthilfe ist als Betriebseinnahme zu berücksichtigen und zu versteuern.

Was muss jeder, der solch eine Hilfe bereits bekommen hat, beachten?

Die Soforthilfe erfolgt ausschließlich zur Milderung der finanziellen Notlagen des betroffenen Unternehmens bzw. des Selbstständigen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie als Einmalzahlung für einen Bewilligungszeitraum von drei Monaten ab Antragstellung. Die Soforthilfe dient insbesondere zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen, die seit dem 1. März 2020 in Zusammenhang mit der COVID-19- Pandemie entstanden sind. Nicht umfasst sind vor dem 1. März 2020 entstandene wirtschaftliche Schwierigkeiten bzw. Liquiditätsengpässe.

Muss das Geld, was zu viel gezahlt wurde, evtl. wieder zurückgezahlt werden?

Sollte der Unternehmer bzw. die Unternehmerin am Ende des dreimonatigen Bewilligungszeitraums feststellen, dass diese Finanzhilfe höher ist als der Umsatzausfall abzüglich eventuell eingesparter Kosten (z. B. Mietminderung) und die Mittel nicht (vollständig) zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz bzw. Ausgleich des Liquiditätsengpasses benötigt werden, sind die zu viel gezahlten Mittel zurückzuzahlen. Hat man unberechtigterweise (z. B. aufgrund falscher Angaben) die Soforthilfe bezogen, ist der Betrag nebst Zinsen zurückzuzahlen. Außerdem steht dann ggf. das Wort „Subventionsbetrug“ im Raume.

Kann eine Firma die 9.000 Euro Soforthilfe oder mehr, auch noch später beantragen, wenn ein Unternehmen genau weiß, wie hoch der eigentliche Umsatzrückgang ist?

Anträge können bis spätestens 31.05.2020 gestellt werden. Zu beachten ist, dass der Antrag erst gestellt werden sollte, wenn das Unternehmen die Bewilligungsvoraussetzungen erfüllt.

Kann jede Firma solch einen Antrag stellen?

Nein, nicht jede Firma hat Anspruch auf NRW-Soforthilfe. Die Unterstützung ist an viele Voraussetzungen geknüpft, die wir hier abschließend gar nicht darstellen können. Beispielhaft kann ich Ihnen sagen, dass das Unternehmen auch durch die Pandemie in die Krise geraten sein muss. Eine Größe die herangezogen wird, ist z. B. ein Umsatzrückgang von mehr als 50 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten haben keinen Anspruch auf NRW-Soforthilfe. Weitere Voraussetzung ist, dass der Betrieb schon vor dem 31.12.2019 am Markt tätig war. Ferner muss der Betrieb in NRW ansässig sein. In anderen Bundesländern gibt es andere Hilfen zu anderen „Spielregeln“.

Wie sieht es bei Zweitfirmen aus? Sprich wenn jemand zwei unterschiedliche Kleingewerbe angemeldet hat? Kann er dann jeweils zweimal Soforthilfe beantragen?

Solo-Unternehmer können bei mehreren angemeldeten Gewerben nur einen Antrag pro Person stellen. Sobald die Gewerbe jedoch angestellte Mitarbeiter beinhalten, kann pro unterschiedlichem Gewerbe ein einzelner Antrag gestellt werden, solange es sich um eine eigene Rechtspersönlichkeit handelt. Besondere Regelungen gibt es bei sogenannten verbundenen Unternehmen. Wichtig zu wissen ist vielleicht auch noch, dass grundsätzlich nur Hauptgewerbe, die durch die Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, anspruchsberechtigt sind. Nebengewerbetreibende sind somit ausgeschlossen.

Wie schnell werden Anträge zur Kurzarbeit bei den Ämtern bearbeitet?

Die Anzeigen zur Kurzarbeit werden nach unseren Erfahrungen innerhalb von zwei Wochen bearbeitet.

Sozialabgaben – können die während der Coronakrise gesenkt werden, Anträge gestellt werden? Evtl. rückwirkend zum Ende des Jahres?

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Krankenkassen bei freiwillig gesetzlich Versicherten die Beiträge durchaus an die aktuelle Situation anpassen. Auch Beitragsstundungen sind möglich. Spätestens mit dem Einkommensteuerbescheid 2020 wird dann geprüft, ob die Beitragszahlungen zum erzielten Einkommen passen. Falls eine Überzahlung erfolgt ist, haben die gesetzlichen Krankenkassen den zu viel bezahlten Beitrag zu erstatten. Andernfalls ist aber auch nachzuzahlen.

Einkommensteuer – gibt es da Besonderheiten, die beachtet werden sollten für die Steuererklärung 2020?

Sollte der Gesamtbetrag der Einkünfte für das Jahr 2020 negativ sein, besteht die Möglichkeit einen Verlustrücktrag in das Jahr 2019 vorzunehmen. Alternativ besteht das Wahlrecht, den Verlust gesondert feststellen zu lassen, damit dieser im Jahr 2021 ff. zwecks Verrechnung mit positiven Einkünften zur Verfügung steht. Kürzlich wurde auch der sogenannte pauschale Verlustrücktrag ins Leben gerufen. Unternehmen, die Corona bedingt in diesem Jahr mit einem Verlust rechnen, erhalten eine Liquiditätshilfe. Sie können daher ab sofort neben den bereits für 2020 geleisteten Vorauszahlungen auch eine Erstattung von für 2019 gezahlte Beträge bei ihrem zuständigen Finanzamt beantragen, und zwar auf Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustes für das aktuelle Jahr.

Außerdem ist der Steuererklärung 2020 ein Nachweis zur Verwendung der Soforthilfe beizufügen.

Kann eine Firma derzeit die regelmäßigen steuerlichen Vorauszahlungen stornieren/kürzen? Evtl. Bei der zuständigen Finanzbehörde einen Antrag stellen?

Wenn Sie damit die Umsatzsteuer meinen, gilt Folgendes. Es besteht die Möglichkeit die sogenannte Sondervorauszahlung, die für das Jahr 2020 gezahlt wurde, auf „Null“ zu reduzieren und hiermit eine Steuererstattung zu generieren. Die ggf. monatlich oder quartalsweise zu zahlende Umsatzsteuer-Vorauszahlung kann gestundet werden, wird aber mangels Umsatz möglicherweise sowieso reduziert sein.

Gibt es noch weitere Möglichkeiten?

Ja, es gibt z.B. noch die Möglichkeit der Darlehensaufnahme, um Liquiditätsengpässe zu überwinden. Hier wurden die Bedingungen gelockert. Für die in dem Zusammenhang erforderliche betriebswirtschaftliche Beratung, die u.a. durch den Steuerberater vorgenommen werden kann, besteht die Möglichkeit, Fördermittel für die Beratungskosten beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zu erhalten. Weiterhin könnte auch ein Anspruch auf Grundsicherung bestehen. Wenn durch den Gewinneinbruch die privaten Lebenshaltungskosten des Selbständigen nicht erwirtschaftet werden können. Hier raten wir den Selbständigen, sich an die Bundesagentur für Arbeit zu wenden. Sollte der Unternehmer bzw. die Unternehmerin in behördlich angeordnete Quarantäne versetzt worden sein, besteht ggf. ein Anspruch auf Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz. Für verheiratete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kann es sich lohnen, ggf. einen Steuerklassenwechsel zu beantragen, um das Kurzarbeitergeld möglichst hoch ausfallen zu lassen.

Sie merken schon, es gibt eine Bandbreite von Möglichkeiten die es zu nutzen gilt! Wir erfahren derzeit viel Dankbarkeit von unseren Mandanten, die durch uns proaktiv über die für sie passenden Unterstützungswege informiert und auf dem neuesten Stand gehalten werden. Denn meine Antworten von heute können morgen schon nicht mehr aktuell bzw. vollständig sein.

Eine sehr dynamische Zeit, die wir mit unserem engagierten Team aber bestimmt meistern werden. Oberste Priorität hat unser aller Gesundheit, wenngleich auch die Gesundheit der Unternehmen eine wichtige Bedeutung für uns als Steuer- und Rechtsanwaltskanzlei hat.

Kontakt:
Marbecker Str. 42 ,
46348 Raesfeld

E-Mail
[email protected]

Telefon
+49 (2865) 6088-0

Rotary Club Lippe-Issel

0

Projekt „Rotary verbindet“ in der Region Lippe-Issel gestartet

Raesfeld (pd). Die Kontaktbeschränkungen in der Coronazeit haben den Rotary Club Lippe-Issel bewogen, sich Gedanken über das Miteinander in diesen Zeiten zu machen.

Insbesondere ältere Menschen, die nicht mehr in ihren Familien wohnen und auch keine Besucher mehr empfangen können, sind hiervon besonders betroffen. So entstand das Projekt „Rotary verbindet“. Der Club hat bisher 35 Computer (Laptops und Tablets) angeschafft und wird diese Altenheimen im Bereich des Clubs Lippe-Issel zur Verfügung stellen.

Die Computer sind mit der Kommunikationssoftware Skype vorinstalliert und benötigen nur noch einen WLan-Anschluss im Altenheim. Da aufgrund der Kontaktbeschränkungen eine persönliche Einweisung durch Clubmitglieder in die Handhabung nicht erfolgen kann, ist der Club natürlich auf die Hilfe durch das Pflegepersonal angewiesen. Die bisherige Resonanz hierauf ist jedoch sehr positiv. Darüber hinaus werden auch Kinderheime angesprochen, die für den Fernunterricht entsprechende Geräte benötigen.

Virtuelle Meetings

Klaus Friedrich, Präsident des Rotary Clubs Lippe-Issel: „Ich danke unseren Mitgliedern Tim Heymann aus Brünen, Meinolf Nöthe aus Bocholt und Jan Ridder aus Wesel, die in den letzten Wochen die Vorbereitungen getroffen haben, um nunmehr die von unseren Mitgliedern gespendeten Geräte den Heimen zukommen zu lassen. Ich kann mir vorstellen, dass unsere Aktion hier weitergehen wird.“

Der Club selbst ist natürlich auch von den Kontaktbeschränkungen und dem geschlossenen Clublokal betroffen. Seit einiger Zeit finden die wöchentlichen Meetings nur noch virtuell statt. Diese Möglichkeit der Kommunikation wird zwar gut angenommen, aber wie der Präsident anmerkt, ist eine solche Form des Zusammenkommens kein dauerhafter Ersatz für das persönliche Treffen.

Die Hoffnung ist groß, dass schon bald wieder Meetings in alter Form stattfinden können.

Osterüberraschungstüten waren ein voller Erfolg

0

Spendenerlös für die Bürgerstiftung

Jutta Bonhoff, Vorsitzende der Bürgerstiftung und
André Wachtmeister von der Cateringfirma
Foto: Ruth Beering  

Raesfeld (pd). Vor Ostern ließ sich die Cateringfirma Wachtmeister zusammen mit dem Ortsmarketing und der Bürgerstiftung für Familien aus Raesfeld, Erle und Homer etwas Besonderes einfallen.

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Corona“ konnten sich Familien melden, die  zu Ostern gegen eine kleine Spende eine Osterüberraschungstüte erhalten wollten. Beim Abholen der Tüten bedankten sich die Kinder mit Bildern zum Thema Ostern, die zu einer Collage zusammen gestellt wurden.

Die Aktion war ein großer Erfolg. Mit Unterstützung der KLJB Raesfeld wurden am Ostersamstag etliche Tüten an Familien abgegeben. Die vielen gemalten Bilder reichten aus, um als riesige Collage in den Fenstern des Frisörsalons Brömmel bestaunt zu werden.

André Wachtmeister, Inhaber der gleichnamigen Cateringfirma, übergab jetzt an Jutta Bonhoff, Vorsitzende der Bürgerstiftung, den Erlös aus dieser Aktion von 1.155 €. Dieser Betrag wird dazu beitragen, finanzielle und materielle Nöte zu lindern, die durch die Coronakrise in der Gemeinde entstehen.

Muttertag bringt Lockerungen für Pflegeeinrichtungen

Für Pflegeheime, Eingliederungseinrichtungen und Werkstätten für Menschen mit Behinderung soll das generelle Besuchs- und Arbeitsverbot aufgehoben werden.

Auch die Werkstätten für behinderte Menschen sollen dann wieder mehr Menschen die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen.

NRW (pd). Das Gesundheits- und Sozialministerium wird zum Muttertag (10. Mai 2020) die aktuell bestehenden, generellen Besuchsverbote in den Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe aufheben.

Damit haben Bewohnerinnen und Bewohner wieder die Möglichkeit, Besuche etwa von Familienangehörigen und Freunden zu bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass wichtige Schutzmaßnahmen eingehalten werden, etwa durch separate Besuchsareale, entsprechende Schutzkleidung und ein Screening der Besucherinnen und Besucher. Zudem sollen Menschen mit Behinderung wieder die Möglichkeit haben, in den Werkstätten ihrer Tätigkeit nachzugehen.

Das Expertengremium um Prof. Dr. Zimmermann hat in seinem Bericht (abrufbar unter www.mags.nrw/coronavirus) zum Ausdruck gebracht, dass unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) und unter Einhaltung des Infektionsschutzes Besuche wieder möglich gemacht werden können und müssen.

Neuregelungen für Pflegeeinrichtungen

Konkret sehen die Neuregelungen für die stationären Pflegeeinrichtungen vor, dass Besuche in separaten Arealen oder Raumeinheiten im Außenbereich erfolgen können. Bei Vorliegen entsprechender Schutzmaßnahmen und insbesondere auch Schutzkleidung können die Besuche auch innerhalb der Einrichtung, zum Beispiel in separaten Räumen oder bei bettlägerigen Personen im Bewohnerzimmer stattfinden.

Möglich sind Besuche von bis zu zwei Personen in den separat eingerichteten Räumen. Direkt auf dem Bewohnerzimmer kann der Besuch durch eine Person erfolgen. Die Dauer ist je Bewohner auf höchstens zwei Stunden pro Besuch und Tag begrenzt.

In den Einrichtungen der Eingliederungshilfe leben häufig jüngere und weniger risikobehaftete Menschen, die allerdings in besonderem Maße auf Kontakte zu ihren Angehörigen angewiesen sind. Deshalb werden die Einrichtungen Öffnungen vorbereiten müssen, die gegebenenfalls über die in den Pflegeheimen hinausgehen.

Eingliederungshilfe

Alle Besucher sollen registriert und einem Kurzscreening unterzogen werden, bei dem unter anderem auch Fragen zum eigenen Gesundheitszustand und zu möglichen Covid-19-Kontakten innerhalb der letzten 14 Tage beantwortet werden müssen. Dadurch soll das Risiko des Besuchs von Infizierten, Kontaktpersonen und von Personen mit Erkältungszeichen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Auch müssen Besucherinnen und Besucher die erforderlichen Schutzmaßnahmen erklärt und sie gegebenenfalls begleitet werden.

Empfehlungen des RKI müssen berücksichtigt werden

Klar ist darüber hinaus auch: Bei allen Maßnahmen müssen die aktuellen Empfehlungen des RKI berücksichtigt werden. Die Einrichtungen, egal ob in der stationären Pflege oder im Bereich der Eingliederungshilfe, werden nun über die konkrete Umsetzung informiert, um entsprechende Konzepte und Vorarbeiten auf den Weg bringen zu können.

In den tagesstrukturierenden Einrichtungen der Eingliederungshilfe sind ab dem 10. Mai 2020 für die dort lebenden Personen ebenfalls Lockerungen vorgesehen.

Werkstätten Diakonie in Lembeck

Werkstätten für behinderte Menschen

Auch die Werkstätten für Menschen mit Behinderung sollen dann wieder mehr Menschen die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen. Selbstverständlich müssen auch dort die notwendigen Schutzvorkehrungen getroffen werden und der Gesundheitsschutz für die Beschäftigten steht an erster Stelle.

Die Einrichtungen können also beginnen, Öffnungskonzepte zu erarbeiten, die sich im Rahmen der Empfehlungen des RKI zu den Wohn- und Pflegeeinrichtungen sowie zu den besonders gefährdeten Personengruppen und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) bewegen und die Gegebenheiten in der Region, der jeweiligen Werkstatt und ihre Beschäftigten, aber zum Beispiel auch die Arbeitsumgebung berücksichtigen.

„Unsere Pflegekräfte sind täglich Heldinnen und Helden mit großer Verantwortung“

Rotes Kreuz im Kreis Borken zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai

Kreis Borken (drk-press). Am 12. Mai ist internationaler Tag der Pflege und damit ein bedeutender Tag, in Erinnerung zum 200. Geburtstag der Britin Florence Nightingale. Die Engländerin erwarb sich damals große Verdienste, als ein Grippe-Epidemie Südengland heimsuche. Nightingale blieb gesund und kümmerte sich wochenlang intensiv um schwer Erkrankte.

Pflege mit besonderen Schutzmaßnahmen: Das Rote Kreuz im Kreis Borken ist, wie immer, zuverlässig zur Stelle. Foto: DRK

Auch in schwierigen Zeiten der Coronavirus-Pandemie kümmern sich die Pflegekräfte des Roten Kreuzes im Kreis Borken jeden Tag um Mitmenschen. Sie sind „für mich mit ihrer höchst verantwortlichen Tätigkeit jeden Tag Heldinnen und Helden, die ältere Menschen versorgen und ihnen so ein besseres Leben ermöglichen“, bekräftigt Jürgen Puhlmann, Geschäftsführer beim Roten Kreuz im Kreis Borken.

Karin Wienand, Pflegedienstleiterin im Beratungszentrum an der Münsterstraße 38 in Bocholt, kann glücklicherweise aufatmen: „Bisher hat es bei unseren Klienten keine Coronavirus-Infektion gegeben. Zu unserem Alltag gehört natürlich auch, uns und unsere Klienten ganz besonders zu schützen.“ Die gehören durchweg aufgrund ihres Alters zu sogenannten „Risikopatienten“. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten sich strikt an sämtliche Schutzmaßnahmen. Von 120 Klienten habe weniger als eine Handvoll gesagt, derzeit nicht betreut werden zu wollen – sie kommt ganz gut alleine zurecht, heißt es im DRK-Pressedienst.

Der ambulante Pflegedienst des Roten Kreuzes im Kreis Borken sorgt Tag für Tag dafür, dass Hilfe zu Hause in vertrauter Umgebung gegeben wird – sei es aufgrund von Alter, Krankheit oder einer Behinderung des zu betreuenden Menschen.

Länger eigenständig leben
Die Geschäftsbereichsleiterin Ambulante Pflege, Susanne Biallas, unterstreicht das Ziel der Pflege im Roten Kreuz: „Aufgabe unserer Pflegekräfte ist es, die Selbstständigkeit der zu Pflegenden trotz Alters, Krankheit oder Behinderung so lange wie möglich zu erhalten. Oft kann dank der häuslichen Pflege eine Heimunterbringung oder ein Krankenhausaufenthalt verkürzt oder ganz vermieden werden. Das ist unser Grundsatz, nach dem wir täglich handeln.“

Die Corona-Pandemie verhindert in diesem Jahr auch die angedachte Kampagne der Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW, dem das Rote Kreuz im Kreis Borken angehört. Mit dem Vorsitzenden Dr. Frank Hensel bittet DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann um Verständnis, dass Aktionen in diesem Jahr ausfallen oder verschoben werden müssen. „Wir wünschen allen in diesen Tagen viel Kraft, die Krise zu meistern.“

Schwerpunkte des Ambulanten Pflegedienstes des Roten Kreuzes im Kreis Borken:
häusliche Krankenpflege
hauswirtschaftliche Versorgung
Service-Wohnen / Wohngemeinschaften
Betreuungsleistungen gemäß § 45 b
ambulante psychiatrische Pflege
Kurse und Beratung
Hausnotruf
Mahlzeitendienst mit Essen auf Rädern
Fahrdienst

Der kurze Draht zur Pflege:
Info-Telefon 0800 94 95 500
[email protected]
www.DRKBorken.de

Weitere umfangreiche Infos rund um das Thema Pflege gibt es auf der Internetseite des Roten Kreuzes im Kreis Borken:
www.drkborken.de/angebote/alltagshilfen/ambulante-pflege.html

Achtung Autofahrer – Starenkasten Borken B70 versetzt

Borken: „Starenkasten“ an der B70 versetzt Neuer Standort direkt im Einmündungsbereich / Empfehlung der Unfallkommission

Kreis Borken / Borken (pd). Die Geschwindigkeitsmessanlage an der Raesfelder Straße / B 70 in Borken ist an einen anderen Standort versetzt worden: Der „Starenkasten“ steht nun direkt auf der Dreiecksinsel in der Einmündung zur Raesfelder Straße.

Starkenkasten B70 in Borken
Foto: Kreis Borken

Damit wird eine Empfehlung der Unfallkommisson umgesetzt, denn im Kreuzungsbereich haben sich immer wieder schwere Unfälle ereignet. In diesem Bereich sind maximal 70 Stundenkilometer erlaubt. Durch den veränderten Standort direkt an der Kreuzung soll der fließende Verkehr auf der B 70 zu einer besseren Regelbeachtung veranlasst werden und das Unfallgeschehen damit sinken.

Im dortigen Kreuzungsbereich haben sich im Jahr 2018 drei Unfälle mit Schwerverletzten ereignet, im vergangenen Jahr gab es einen Unfall mit Sachschaden. So wurde 2019 von der Unfallkommission, in der Stadt, Kreis und Polizei mitarbeiten, beschlossen, die Anlage zu versetzen. Nach dem „Umzug“ des „Starenkasten“, der zuvor ein Stück vor der Einmündung stand, muss er noch geeicht werden und ist dann kurzfristig wieder für die Geschwindigkeitsüberwachung einsatzbereit.

Wilde Müllkippe in Erle mit Lösungsmittel und Farben

Wilde Müllkippe am Rande der Erler Heide – Rechnung bekommt die Gemeinde Raesfeld

Erle. In größeren Menge haben Unbekannte in der Nacht von Sonntag auf Montag illegal Müll am Rande der Erler Heide an der Straße Osterholten (links der B224 Richtung Freudenberg) abgeladen.

wilde Müllkippe in Erle am Osterholten

Die Wohnung, oder die Gartenlaube des Entsorgers wird höchstwahrscheinlich nach der illegalen Frischekur picobello sauber sein. Die Natur und die Gemeinde bekommt dafür allerdings nun die Rechnung.

wilde Müllkippe in Erle am Osterholten
Wer kennt diese Schild?

Unter dem Müll, welcher einfach am Wegesrand entsorgt wurde befanden sich Farben, Verdünnungsmittel, alte Schallplatten, Videokassetten, Teerpappe und vieles mehr.

Ebenfalls zierte ein Holzschild mit türkischer Aufschrift die illegale Müllhalde, welches eventuell Hinweise auf den Besitzer geben könnte.

wilde Müllkippe in Erle am Osterholten

Das Ordnungsamt der Gemeinde Raesfeld hat mittlerweile den Müllberg abtransportieren lassen.

Wer etwas beobachtet hat, oder weiß, wem die Gegenstände zuzuordnen sind, wird gebeten, sachdienliche Hinweise dem Ordnungsamt zu melden unter der Telefon Nr.: 02865-955-151

In größeren Menge haben Unbekannte in der Nacht von Sonntag auf Montag einen riesen Berg an Müll am Rande der Erler Heide an der Straße Osterholten abgeladen.
wilde Müllkippe in Erle am Osterholten
wilde Müllkippe in Erle am Osterholten

Akademie des Handwerks – Start von Lehrgängen

Akademie des Handwerks startet wieder mit Lehrgängen und Seminaren

Raesfeld (pd). Ab dem 08. Mai 2020 startet die Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld wieder mit dem Präsenzunterricht in allen abschlussbezogenen Lehrgängen. Ab der kommenden Woche werden auch wieder Seminare durchgeführt.

Nach der aktuellen Rechtslage dürfen abschlussbezogene Lehrgänge und auch Seminare wieder durchgeführt werden. Die seit dem 04. Mai 2020 gültige neue Allgemeinverfügung des „Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen“ knüpft die Öffnung für den außerschulischen Lehrbetrieb allerdings an die strikte Einhaltung der Hygienevorschriften und Abstände in Veranstaltungsräumen, Gängen und sanitären Einrichtungen.

Drohnen Einsatz Schloss Raesfeld-
Foto: Akademie Schloss Raesfeld

Diese Regelungen begrüßt Akademieleiterin Dr. Ursula Baumeister. „Das ist für uns ein Signal, dass wir allmählich wieder zu einem normalen Bildungsbetrieb zurückkehren. Jedoch wird es noch dauern, bis wir wieder das komplette Angebot vorhalten können.“

Detaillierter Hygieneplan

Die Raesfelder Bildungseinrichtung hat für den Start einen detaillierten Hygieneplan erstellt, der Gästen und den Mitarbeitern maximalen Schutz bieten soll. Der Plan regelt vom Check-In der Gäste über das Verhalten im Lehrsaal bis hin zur Pausengestaltung und zur Maskenpflicht alle notwendigen Schritte.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von den Mitarbeitenden der Akademie nochmals separat informiert. In den Lehrgängen vor Ort wird ein Mitarbeiter des Hauses zu Beginn den Hygieneplan vorstellen und alle Beteiligten um die Einhaltung bitten.

Tennisplätze in Raesfeld/Erle sind spielbereit, bleiben aber zu

Tennisplätze in Raesfeld/Erle sind spielbereit. Mannschaftssport derzeit in NRW noch verboten.

Verwaister Tennisplatz in Raesfeld/Erle. Die Anlage ist spielbereit, bedingt durch die Coronakrise tut sich hier aber derzeit nichts.

Zwar gebe es in einigen Bundesländern schon Lockerungen, die aber nicht für NRW gelten, so Markus Büsken vom Ordnungsamt Raesfeld.

ennisplatz TSV Raesfeld

Tennis kann mittlerweile unter anderem in Rheinland-Pfalz, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gespielt werden. Neben Tennis besteht unter anderem auch ein Spielverbot für die Sportarten Golf und Fußball. „Golf und Tennis ist unter einem eigenen Paragrafen 4 zusammengefasst. Wir warten auf Lockerung und eventuell auf neue Verordnungen“, so Büsken. Diese sollen angeblich ab Donnerstag bekannt gegeben werden.

Gehofft hat am Donnerstag (30.04.2020) auch der Westfälische Tennis-Verband, sowie viele Tennisfreunde und Trainer in Westfalen auf einen positiven politischen Bescheid für einen vorsichtigen Wiedereinstieg in den Vereinssport.

„Wir hatten eigentliche unsere offizielle Eröffnung für den 18. April geplant“, so Abteilungsleiter Fabian Hellmig vom TSV-Raesfeld. Obwohl der Platz derzeit geschlossen ist, sei es zwingend notwendig, dass er regelmäßig gewartet wird, wie Wasser abziehen oder Walzen, so Hellmig. Auch er zeigt sich tief enttäuscht über die Entscheidung gegen eine Wiederaufnahme des Spieltriebs. „Für mich ist das der härteste Einschnitt in Verbindung mit der Coronakrise“.

Alles wieder gut-Hubschrauber suchte nach älterem Herrn

Raesfeld – Polizeihubschrauber suchte nach vermisstem Mann

In der Nacht zum Samstag suchte die Polizei in Raesfeld ab 02:15 Uhr nach einem vermissten älteren Herrn aus Raesfeld und setzte dabei auch einen Polizeihubschrauber ein (was zu vielen Nachfragen führte).

Polizeibeamte trafen den Mann gegen 03:20 Uhr wohlbehalten an.

Bagger rollen trotz Coronakrise in Raesfeld

Trotz Coronakrise rollen in Raesfeld die Bagger – Kämmerer rechnet mit einem Minus von rund 1,6 Millionen Euro – Keine Haushaltssperre

Die Coronakrise hat auch in der Gemeinde Auswirkungen auf den Kassenbestand. Dennoch rollen die Bagger in Raesfeld. Start für die Neugestaltung des Kirchplatzes Erle ist der 15. Juni.

Wie sich die finanziellen Auswirkungen des Coronavirus am Ende des Jahres auf den Gemeindehaushalt niederschlägt, darüber mag der Kämmerer Martin Tesing heute noch nicht spekulieren. „Wir werden sicherlich ein Minus haben. Panik ist sicherlich aktuell nicht angebracht.“

Eingeplantes Minus von 1,6 Mio. Euro für 2020

Fakt jedoch ist, dass bei der Einahme der jährlichen Gewerbesteuer die Gemeinde derzeit schon einen deutlichen Rückgang von 435.000 Euro verzeichnen kann. Der Grund dafür sei laut Kämmerer Martin Tesing, dass in den letzten sechs Wochen 32 Anträge auf Reduzierung der Vorauszahlungen der Gewerbesteuer gestellt wurden.

Der Kämmerer rechnet heute schon mit einem Minus bei der Gewerbesteuer von 30 Prozent, sprich rund 1,6 Millionen weniger, als ursprünglich an Einnahmen (5,4 Mio. Euro) eingeplant war.

Nicht rosiger sehe es beim Gemeindeanteil der Einkommensteuer aus. Diese schlage mit einem Minus von 10 Prozent, 605.000 Euro, zu Buche. Veranschlagt für 2020 seien hier rund 6 Mio. Euro.

Was die Ausgabenseite der Jugendamtszulage betreffe, könne noch keine klare eindeutige Aussage getroffen werden. Weiter erhöhte Kosten habe die Gemeinde durch die Sozialausgaben – HARTZ IV. Bereits, Stand Ende April, gebe es 25 Prozent brutto, 50.000 Euro, Mehrkosten. Auch was die Kreisumlage anbelange, wirke sich diese mit 600.000 Euro Mehrkosten auf den Kassenbestand aus.

Weg fallen auch derzeit die Einnahmen der Elternbeträge für die OGS für April und Mai in Höhe von 15.000 Euro.

Gemeinde hat solide gewirtschaftet

Um heute genau den Minus-Gesamtbetrag zu nennen, dafür sei es definitiv, so Bürgermeister Andreas Grotendorst, noch zu früh. „Wir sind noch nicht am Ende und sollten nicht voreilig handeln“. Und auch Grotendorst sehe hier noch keinen Grund für Panik. „Wir haben letztes Jahr solide gewirtschaftet, und bei einer Millionen Euro weniger in der Kasse machen wir das Rathaus noch nicht zu“. Anders sehe es aus, wenn eine zweite Epidemie-Welle komme. „Dann könne wir über die jetzigen Zahlen ein Ei drüber schlagen“, fügt Grotendorst hinzu.

„Im Moment ist es noch ruhig und Panik ist nicht angesagt. Abgerechnet wird immer am Schluss“, bestätigt auch Tesing. Fakt sei auch, dass alle Zahlen nicht sicher seien, denn: „Wir sind erst am Anfang der Corona-Pandemie“.

Sicher ist sich der Kämmerer jedoch heute schon, dass die Gemeinde das stemmen kann und es keine Haushaltsperre geben werde.

Baugebiete Raesfeld 2020
Neubaubaugebiet van Gent Straße

Unbeeindruckt von der Krise und der aktuell geringeren Einnahmen, gehen die geplanten Baumaßnahmen weiter und die Bagger rollen.

Neubaugebiet Raesfeld

In der Straße Stockbreede und der van Gent Straße haben derzeit rund zehn Häuslebauer angefangen zu bauen. Insgesamt wurden hierfür 23 Bauanträge bei der Gemeinde eingereicht. Insgesamt von 46 der rund 60 Grundstücke sind bereits verkauft.

Im Gewerbegebiet Nord wird derzeit die Baustraße errichtet, sowie ein übergroßes Rückhaltebecken entsteht gerade bei der Firma Nießing.

Mitte sei geplant, die neue Brücke am Karpfenteich zu errichten.

Der Termin für Neugestaltung des Erler Kirchplatzes liegt auch schon fest. Baubeginn ist der 15. Juni. Bis zum 27. November soll hier alles fertig sein.

Darüber hinaus sollen die Arbeiten für eine neue Berieselungsanlage auf dem Erler Sportplatz Mitte Juni, Anfang Juli starten.

Petra Bosse

Klick mich