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Youngcaritas Borken – Mit Begegnungsmobil unterwegs

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Umfrage zum Motto: „Möge der Gutmensch mir dir sein“

Borken (pd). Mit dem Begegnungsmobil „Uns schickt der Himmel“ ist das Youngcaritas-Team diese Woche im Dekanat Borken unterwegs. Das Motto lautet „Möge der Gutmensch mit dir sein!“. Zu dem Motto gibt es eine Umfrage, an der alle, die Lust haben, gerne teilnehmen können. 

Die Youngcaritas Tour sieht wie folgt aus:

  • Dienstag, 14.07.: Niedrigseilgarten in Raesfeld (14-17 Uhr)
  • Mittwoch, 15.07.: Niedrigseilgarten in Reken (14-17 Uhr)
  • Donnerstag, 16.07.: Wochenmarkt in Gescher (9-12 Uhr) & Feierabendmarkt in Borken (15-19 Uhr)
  • Freitag, 17.07.: Wochenmarkt in Heiden (9-12 Uhr)
  • Samstag, 18.07.: Spielplatz am Pröbstingsee in Borken (10-14 Uhr)

Das Team freut sich über viele Menschen, die vorbeikommen und an der Umfrage teilnehmen.

Youngcaritas Borken

Kommentar der UWG zu Corona – Hilfsmaßnahmen

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Den Bericht in der Borkener Zeitung vom 8.7.2020 “ Reken: Gutschein – Aktion kommt gut an“ möchte Johannes Lülf zum Anlass nehmen, einmal an die Corona –Situation in Raesfeld zu erinnern.

Anfang Mai hatten wir, die UWG, den Antrag gestellt, 560.000 € als Corona – Hilfsfond bereit zu stellen, um
– in Not geratenen Bürger zu unterstützen
– die Raesfelder Wirtschaft anzukurbeln
– Raesfelder soziale Einrichtungen zu unterstützen.

Alle, wirklich alle politischen Instanzen sind sich einig, wie man mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona –Pandemie umgehen muss:
1. In Not geratene Bürger unterstützen
2. Die Wirtschaft möglichst schnell wieder in Schwung bringen.

Alle, das ist die Europäischen Kommission, angeführt von Frau von der Leyen, CDU. Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland, angeführt von Frau Merkel, CDU. Die Landesregierung NRW, angeführt von Herrn Laschet, CDU. Selbst Herr Schäuble, Präsident des deutschen Bundestages, CDU, als ehemaliger Eurokrisenfinanzminister der Verschwendungssucht unverdächtig, begrüßt das auf Kredit finanzierte Konjunkturpaket der Bundesregierung.
Auch auf kommunaler Ebene, z.B. in Borken, Reken, Velen – Ramsdorf werden die Programme der EU, des Bundes und der Länder auch von den lokalen CDU – Fraktionen mit regionalen Maßnahmen unterstützt.
Man könnte also glauben, die Weisheit habe sich in alle Ebenen der CDU – regierten politischen Einheiten ausgebreitet…. Weit gefehlt!

In Raesfeld, da sieht die lokale CDU die Welt mit anderen Augen. In Raesfeld, anders als im Rest der Republik, scheint es ja gar keine Notwendigkeit zu geben, lokal zu unterstützen. Hier, in Raesfeld, haben die Geschäfte, die Corona sei Dank wochenlang schließen mussten, offensichtlich keine Umsatzeinbußen zu beklagen.

Unseren Wirten geht es offensichtlich viel besser als den Wirten anderswo. Unsere Wirtschaft und auch unsere sozialen Einrichtungen scheinen auf wundersamer Weise von Corona nicht betroffen zu sein. Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit: offensichtlich Fehlanzeige! Alles im grünen Bereich!
Deshalb ist es auch gar nicht nötig, so die CDU – Fraktion, Raesfelder Geld für Unterstützungsmaßnahmen auszugeben. Da zahlen doch schon andere!

Der Bürgermeister ist dagegen, „Beruhigungspillen mit der Gießkanne zu verteilen“. Besser ist es, erst mal abzuwarten.
Wenn dann die ersten leeren Schaufenster in Raesfeld oder Erle auftauchen, ist es wohl immer noch früh genug, aktiv zu werden.
Deshalb musste die CDU in der Ratssitzung vom 15.6. den Antrag der UWG – Fraktion, der fünf Wochen vorher schriftlich dem Bürgermeister und allen Fraktionsvorsitzenden zugegangen war, ablehnen.

Als Gegenantrag hatte sich der CDU – Fraktionsvorsitzende nach eigenem Bekunden am Nachmittag vor der Ratssitzung mal eben zehn Prüfpunkte überlegt, die eventuell im Bedarfsfall in Erwägung gezogen werden müssten. Wenn diese Punkte alle erfolgreich abgearbeitet sind, könnten dann 20.000 Euro locker gemacht werden.
Der Gegenantrag wurde mit den Stimmen der CDU – Fraktion angenommen.

Wegen der Kürze der Zeit wurde er nicht schriftlich vorgelegt, sondern lediglich über mehrere Minuten vorgelesen. Bis heute liegt auch noch kein Protokoll der Ratssitzung vor, sodass zumindest die Ratsmitglieder, die der CDU nicht angehören, nicht genau wissen, was da eigentlich beschlossen wurde. Beobachter der Ratssitzung hatten gar den Eindruck, dass auch einige der CDU – Fraktionsmitglieder den Antrag ihrer Fraktion noch gar nicht kannten.
Und das alles passiert in einer Gemeinde, die in den letzten Jahren große Überschüsse aufgehäuft hat und allein aus dem letzten Jahr 2019 mehr als 700.000 € an ungeplanten Mehreinnahmen erwartet.
Zum Fremdschämen!

Johannes Lülf

Wanderungen starten wieder

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Wanderungen mit der Wandergruppe im Heimatverein Raesfeld ausfallen. Nun ist es endlich wieder soweit. Es wird, wie im Jahresprogramm des Heimatvereins vorgesehen, monatlich eine Wanderung angeboten.

Am Sonntag, 19. Juli 2020 werden wieder die Wanderschuhe angezogen und der Rucksack gepackt, um die Gegend um Metelen zu erforschen. Start ist um 9.00 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus.

Der Heimatverein weist weiter darauf hin, dass auch die Kurzwanderungen, die jeden ersten Donnerstag im Monat geplant sind, wieder stattfinden. Treffpunkt ist auch hier auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus, allerdings um 14.00 Uhr.

Weitere Informationen zu den Wanderungen geben Maria Großwendt, Handy: 0170 8653609, und Hubert Nattefort, Handy: 0157 80749628.

www.sgv-raesfeld.de

Feldbrand in Raesfeld-Homer

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Die Rauchwolken waren bis Raesfeld zu sehen – Trockenheit und leicht böiger Wind erschwerten die Löscharbeiten

Zu einem Feldbrand in Raesfeld-Homer an der Straße Pohlweg, rückte die Feuerwehr Raesfeld und der Löschzug Erle am Montagmittag gegen 14 Uhr aus.

Feldbrand-am-Pohlweg-in-Raesfeld-Homer

Ein Mähdrescher ist bei Feldarbeiten in Brand geraten. Das Feld war nur teilweise abgeerntet.

An der Einsatzstelle eingetroffen brannte das Feld auf einer Fläche von ca. 200 x 200 Meter.

Der Fahrer des Mähdrescher konnte sein Schneidwerk, wovon der Brand ausging, noch vom Fahrzeug abkoppeln und das Hauptfahrzeug in Sicherheit bringen. Der Fahrer unternahm noch eigene Löschversuche mit mehreren Pulverlöschern. Dies reichte allerdings nicht aus, sodass sich das Feuer auf das komplette Feld ausbreitete.

Feldbrand am Pohlweg in Raesfeld-Homer

Die Feuerwehr Raesfeld mit ihren beiden Löschzügen Raesfeld und Erle sowie ein nachgefordertes Löschfahrzeug der Feuerwehr Borken nahmen insgesamt 6 C-Strahlrohre vor, um das Feuer einzudämmen und zu löschen. Ebenfalls gab es Unterstützung von zwei Landwirten und mit Wasser gefüllten Güllefässern.

Bedingt durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte das Feuer gut unter Kontrolle gebracht werden und größerer Schaden verhindert werden konnte.

Bei den Nachlöscharbeiten, die bis 17.30 Uhr andauerten, kam der Dachwasserwerfer des LF20 der Feuerwehr Raesfeld zum Einsatz.

Im Einsatz: LZ Raesfeld, LZ Erle, HLF20 Feuerwehr Borken und die Polizei.

Fotos: Petra Bosse

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Update – Neue Corona-Schutzverordnung NRW

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Corona-Schutzverordnung Update: Bei Kultur- und sonstigen Veranstaltungen wird der Schwellenwert von 100 auf 300 Personen angehoben.

Weiterhin gilt das Abstandsgebot, das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und die Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit der Infektionsketten.

Minister Laumann: „Grundregeln gegen neue Infektionen weiter beachten – Spielräume verantwortungsvoll nutzen“

Das nordrhein-westfälische Kabinett hat am Sonntag (12. Juli 2020) Änderungen für die Coronaschutzverordnung und die Coronaeinreiseverordnung beschlossen und sie bis zum 11. August 2020 verlängert. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales wird zeitnah die entsprechenden Verordnungen erlassen.

Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit

„Die nach wie vor positive landesweite Entwicklung der Zahlen eröffnet uns kleinere Spielräume, die wir für mehr Freiheiten verantwortungsvoll nutzen wollen“, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. „Wir dürfen aber nicht vergessen: Die Pandemie ist nicht vorbei und wir müssen weiter sehr wachsam und verantwortungsvoll sein. Das zeigen gerade die ‚Hotspots‘ in bestimmten Regionen. Neben den allgemeinen Hygieneregeln sind daher die drei Grundregeln weiterhin unerlässlich: das Abstandsgebot, das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und die Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit der Infektionsketten.“

Sicherstellung der Kontaktnachverfolgung

In der Coronaschutzverordnung werden durch die aktuellen Änderungen die Personengrenzen für Veranstaltungen erhöht. Das betrifft vor allem Feste aus besonderem Anlass, insbesondere Hochzeiten, die bei Sicherstellung der Kontaktnachverfolgung der Teilnehmenden nun mit bis zu 150 Personen gefeiert werden dürfen. Gleiches gilt für Beerdigungen.

Bei Kultur- und sonstigen Veranstaltungen wird der Schwellenwert, bei dem ein Hygienekonzept vorgelegt werden muss, von 100 auf 300 Personen angehoben.

Kontaktsport in der Halle

Die Personenbegrenzung beim Kontaktsport in der Halle wird von zehn auf 30 Personen erhöht. Auch die zulässige Zuschauerzahl wird von 100 auf 300 erhöht.

Wichtige Änderungen gibt es auch zur Einreise aus Risikogebieten: In der Coronaeinreiseverordnung wird ab sofort dem Umstand Rechnung getragen, dass ausreichende Testkapazitäten vorhanden sind, um die prinzipiell gewünschten Testungen der Einreisenden und Rückreisenden aus den vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikoländern durchzuführen. Die Ausnahmen von der Quarantänepflicht wurden dementsprechend reduziert.

Sommerurlaub in einem Risikogebiet

Insbesondere werden Beschäftigte aus „kritischen Infrastrukturen“, die nun ihren Sommerurlaub in einem Risikogebiet verbringen, nicht mehr automatisch von der Quarantänepflicht ausgenommen, sondern nur nach einem negativen Test.

Dasselbe gilt, wenn im Risikogebiet ein Verwandtenbesuch erfolgt ist. Minister Laumann erklärt dazu: „Je mehr Freiheiten möglich sind, desto wichtiger ist es, dass wir infizierte Personen so schnell wie möglich durch Testungen erkennen und gegebenenfalls kurze Kontaktbeschränkungen aussprechen werden. Das gilt gerade bei größeren Infektionsrisiken wie dem Aufenthalt in einem Risikogebiet, was gerade jetzt in der Ferienzeit von besonderer Bedeutung ist.“

Ferienprogramm im Jugendhaus Raesfeld und Erle 2020

Bis zum 11. August gibt es in beiden Jugendhäusern in Raesfeld und Erle ein abwechslungsreiches Programm.

Wegen der Coronaschutzverordnungen sind Anmeldungen für alle Aktionen, sowohl in Raesfeld als auch in Erle erforderlich.

Die Organisatoren weisen außerdem darauf hin, dass im Falle, dass jemand an einer Aktion nicht teilnehmen kann, sich abmeldet. Die Kinder sollen zu allen Angeboten eine Mund-Nase-Maske mitbringen.

Das Programm in Jugendhaus Erle

„Monday for miteinander“ heißt am 13., 20. und 27. Juli sowie am 3. August. Dieses Angebot ist kostenlos.

Am Dienstag 14. Juli, werden Müslischalen gebastelt 2 Euro, Schale und Farben sind inklusiv

Donnerstag, 16. Juli, Turnbeutel mit Farben und Accessoires. Personalisiere dir einen Gym Bag- Turnbeutel! 4,50 Euro – Beutel, Farben und Accessoires sind im Preis.

Dienstag, 21. Juli, Seifengießen – Gieße deine eigenen Seifen. Der Dauerrenner der letzten Jahre, 1,50 Euro

Donnerstag, 23. Juli, Spardose bauen. Bausatz und Material sind im Preis von vier Euro erhalten.

Dienstag, 28. Juli, Wir nähen Mund- Nasen-Masken zusammen mit dir mit Motiven der Eisprinzessin! 2,50 Euro

Donnerstag, 30. Juli, Glückssteine selber herstellen. Bitte bringe einen oder mehrere glatte Steine mit, die du bemalen möchtest. Farben haben wir hier.

Dienstag, 4. August, Taschen selbst gestalten! Tasche und Materialien sind im Preis.

Donnerstag, 6. August, Einen an der Waffel? Wir backen verschiedene köstliche Waffeln mit unseren unterschiedlichen Waffeleisen und köstlichen Toppings. Auch für Allergiker geeignet.

Montag, 10. August, Monday for miteinander! Ferienabschluss- Special

Jugendhaus Raesfeld

Dienstag, 14. Juli, Töpfern

Freitag, 17. Juli, Buttons gestalten und pressen

Dienstag, 21. Juli, Töpfern

Mittwoch, 22. Juli, Einfache Schritte zum Linolschnittbild

Freitag, 24. Juli, Graffitiwork-Shop für Anfänger und Fortgeschrittene

Mittwoch, 29. Juli, Radtour zum Pröbsting See 15 – 20 Uhr – kostenlos

Freitag, 31. Juli, Grillen und Chillen 1,50 Euro

Dienstag, 4. August, Töpfern

Mittwoch, 5. August, Ausflug Skate-Park Borken (kostenlos)

Geöffnet ist das Jugendhaus Raesfeld montags bis freitags jeweils von 14 bis 20 Uhr und samstags von 15 bis 20 Uhr.

Das Jugendhaus Erle ist montags und donnerstags von 14 bis 21 Uhr, dienstags, mittwochs und sonntags jeweils von 14 bis 20 Uhr geöffnet.

Anmeldungen und weitere Infos unter Tel. 01578/ 8072047 (Raesfeld) und Tel. 02865/4399773 (Erle).

Presbytereinführung in Raesfeld

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Für die Presbyteriumssitze im Leitungsgremium der Evangelischen Kirchengemeinde Gemen als Gesamtgemeinde sind für den Bereich Raesfeld vier Plätze vorgesehen.

Im Besetzungsverfahren konnten die beiden Kandidatinnen Nicola Rottmann und Uta Warschewski gewonnen werden.

von links: Pfarrerin Barbara Werschkull, Presbyterin Nicola Rottmann, Presbyterin Uta Warschewski und verabschiedete Presbyterin (2015- März 2020) Sabrina Warschewski.Foto: Presse

Das Genehmigungsverfahren – die Annahme der Kandidatenaufstellung durch das Presbyterium und die Besetzungsabkündigung mit der Einspruchmöglichkeit durch die Gemeinde, falls es berechtigte Bedenken gäbe – war eher ein formaler, stiller Akt. Nur der Einführungstag, von unserer Landeskirche für den 29. März vorgesehen, wurde durch die Schließung der Gottesdienste aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen in der Corona-Krise zum Problem.

So war der Start zunächst durch schriftliche Annahmeerklärung der beiden Kandidatinnen erfolgt und die ersten Beratungen des neuen Presbyteriums in adäquater Form durchgeführt worden. Da sich jetzt aber die Gemeindegottesdienste, wenn auch nach Schutzkonzept, ganz gut eingespielt haben, konnte am 5. Juli die feierliche Einführung im Lukaszentrum erfolgen.

Zugleich hieß es, Sabrina Warschewski aus ihrem Presbyteramt zu verabschieden, weil sie (für´s erste) diesen Gemeindedienst mit Ablauf der Wahlperiode 2016/2020 beenden wollte.

Für ihre Mutter Uta Warschewski war so der Weg frei für dieses Amt in der Gemeinde. Sie und auch Nicola Rottmann waren schon zuvor bis 2012 bzw. bis 2017 Presbyteriumsmitglieder. Zwei vakante Stellen sind noch zu vergeben.

Kita St. Michael freut sich über Spende

Aktivitäten des Fördervereins St. Michael in Raesfeld nehmen wieder Fahrt auf – Spende für eine neue Überdachung

Raesfeld (pd). Erfolg für den Förderverein St. Michael und wieder ein Schritt in Richtung der neuen Überdachung für die Kita: Trotz coronabedingten Ausfalls der für das erste Halbjahr 2020 geplanten Aktivitäten und Aktionen ging eine Spende von EUR 1.500 auf dem Konto ein.
 
Dies ist der guten Kooperation mit den proWIN Vertrieblerinnen Maria Overkämping und Daniela Sophie Evers zu verdanken, die sich im Rahmen des diesjährigen Charity-Wettbewerbs des Unternehmens für die dringenden Belange der Kita gemeinsam stark gemacht hatten. So konnten die beiden Damen die Prüfungskommission der proWIN GmbH von dem geplanten Projekt Überdachung überzeugen und die durch Erreichen ihrer Umsatzziele generierten Spenden der Raesfelder Kita zuführen.

Förderverein-St-Michael-Raesfeld
„Wir wollen nicht mehr im Regen stehen“ – Erzieherinnen und Eltern der Kita mit den ProWIN Spenderinnen. Foto: privat

Es entspreche seit 25 Jahren der Philosophie des Vertriebsteams der proWIN GmbH, sämtliche Aktivitäten an karikative Zwecke wie insbesondere Kinderhilfsprojekte, Natur-, Umwelt- und Artenschutz zu knüpfen.
 
Die Zusammenarbeit des Fördervereins mit dem kirchlichen Träger zur baldigen Realisierung der Baumaßnahmen lag einige Monate auf Eis – nun soll die verlorene Zeit schnellstmöglich aufgeholt werden. „Wir sind bereit und haben die Zeit nicht verschlafen“, heißt es aus Vereinskreisen. Konzepte für eine coronagerechte Umsetzung einiger Projekte wurden mittlerweile erarbeitet. Nun gilt es, auch den zielgerichteten Austausch mit der Kirche wieder zu intensivieren.
 
Über tatkräftige Unterstützung aus der Bevölkerung freut sich der Verein in dieser Sache auch weiterhin.

Das Portal www.gut-fuer-das-westmuensterland.de/projects/75332 bleibt freigeschaltet, denn noch immer fehlen rund 4.000 Euro. Ein Dutzend Spender hat sich bereits engagiert, und jedem einzelnen dankt der Förderverein auch im Namen der Kinder ausdrücklich – jeder noch so kleine Schritt geht in die richtige Richtung.

Kommunalwahl in „leichter Sprache“ – Broschüre klärt auf

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Broschüre gibt Infos zur am 13. September 2020 anstehenden Kommunalwahl in „leichter Sprache“ – Auch im Internet abrufbar

Kreis Borken. Interessierte Bürgerinnen und Bürger im Kreis Borken können sich jetzt auch anhand der Broschüre „Einfach wählen gehen! Ihre Stimme zählt!“ über alles Wissenswerte zur am 13. September 2020 anstehenden Kommunalwahl unterrichten.

Das teilt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster in seiner Funktion als Kreiswahlleiter mit. In dem in „leichter Sprache“, also gut verständlicher Form verfassten Heft finden sich auf 36 Seiten viele Informationen rund um die Wahl.

Fragen und Antworten zur Kommunalwahl

Dort gibt es zum Beispiel Antworten auf Fragen, wie: Was wähle ich bei der Kommunalwahl? Welche Stimmzettel bekomme ich? Wie funktionieren Urnen- und Briefwahl? Erläutert werden ferner die Aufgaben des zu wählenden Gemeinde-/Stadtrates sowie des Kreistages.

In anschaulicher Weise wird somit deutlich, dass die Wählerinnen und Wähler durch ihre Stimmabgabe bei der Kommunalwahl mitbestimmen, was in Städten, Kreisen und Gemeinden passiert.

Broschüre ermöglicht eine gleichberechtigte Teilhabe

Die Landeszentrale für politische Bildung NRW hat die Broschüre in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden erarbeitet und den Wahlleitern zur Verfügung gestellt, um allen Menschen Zugang zu Informationen zur Kommunalwahl zu erleichtern.

„Leichte Sprache baut Barrieren ab und ermöglicht eine gleichberechtigte Teilhabe“, betont Kreiswahlleiter Dr. Hörster. Die Broschüre trage somit dazu bei, dass die Wahlberechtigten im Kreis Borken ihr Wahlrecht auf fundierter Basis ausüben können.

Kostenlos erhältlich

Der Kreis Borken hat die Broschüre in größerer Stückzahl bereits an zahlreiche Einrichtungen, Vereine und Institutionen der Behindertenhilfe im Kreisgebiet verteilt.

Kostenlos zu bestellen ist sie überdies bei der Kreisverwaltung Borken, Stabsstelle, Abteilung Wahlen, Burloer Str. 93, 46325 Borken, E-Mail: [email protected]. Sie kann auch aus dem Internet unter https://kreis-borken.de/wahlen-leichtesprache heruntergeladen werden.

Kein Grund zur Beanstandung der Behelfsbrücke

Ordnungsamt und Polizei kontrollierten die Behelfsbrücke über der Zeelink-Trasse an der Straße Am Hagen

Zeelinkleitung auf den Weg Richtung Wesel. Dabei durchquert die Zeelink-Trasse, die rund 49,5 Kilometer durch den Kreis Borken verläuft, auch Raesfelder Gebiet.

Der Verlauf der Trasse führt unter die B224 durch. Weiter geht es von hier aus entlang am Sportplatz Erle Westerlandwehr vor Richtung Dämmerwald.

Während die Gasrohre unter der Bundesstraße 224 hindurchgepresst werden, müssen die Landwirtschaftswege dafür aufgerissen werden. Wie aktuell an der Straße Am Hagen. Für den Verkehr ist eine temporäre Behelfsbrücke errichtet worden.

Brücke Zeelink Raesfeld

Keine Beanstandungen

Nach einer Beschwerde beim Ordnungsamt eines Bürgers aus Raesfeld, der die Sicherheit der Behelfs-Brücke infrage stellte, unter anderem wegen fehlende rot-weiße Warnschilder, waren Ordnungsamt und Polizei vor Ort. Es gebe von beiden Seiten keinen Grund zur Beanstandung der Brücke, zumal es hier Am Hagen auch keinen überörtlichen Verkehr gebe, so Norbert Altrogge von der Gemeindeverwaltung. Die Rampe sei darüber hinaus laut Markus Büsken, Leiter Ordnungsamt Raesfeld, nicht so steil , wie vom Bürger behauptet wurde. „Zur Absicherung wurde explizit die Temporeduzierung auf 30 km/h im Bereich der Baustelle festgesetzt“, so Markus Büsken.

Brücke Zeelink Raesfeld

Der Raesfelder bemängelt bei einem seiner Post auf Facebook unter anderem auch, dass die nötige Sicherheit für Zweiradfahrer fehle und nicht an Autos gedacht wurde, die während der Nacht hier zu schnell unterwegs seien und die Strecke nicht kennen.

Die Open Grid Europe GmbH betreibt das mit rund 12.000 km größte Fernleitungsnetz in Deutschland mit fast 1.100 Ausspeisepunkten. Die Thyssengas GmbH hat ihren Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen und transportiert Erdgas über ein Gastransportnetz von 4.200 km Länge.

Brücke Zeelink Raesfeld

Femeiche in Erle – optimale Bedingungen und gute Pflege

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Frühjahrskontrolle der Naturdenkmäler im Kreis Borken konnte keine gravierenden Schäden feststellen

Kreis Borken (pd). Alte Bäume (wie die Erler Femeiche), einzigartige Gesteinsformationen und Quellen: Im Westmünsterland gibt es eine Vielzahl von Naturdenkmälern zu bestaunen. Allein 105 schützenswerte Bäume sind in der offiziellen Liste des Kreises Borken enthalten.

Mindestens einmal, in vielen Fällen zweimal im Jahr begutachten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung diese geschützten Bäume. Einmal im Frühjahr, wenn sie noch kein Laub tragen und ein weiteres Mal im Sommer, wenn die Bäume belaubt sind. „Erfreulicherweise konnten wir bei der Frühjahrskontrolle keine gravierenden Schäden feststellen“, erklärt Kreisumweltdezernent Hubert Grothues.

Kontrollen richten sich nach der Lage der Bäume

Denn nur unter bestmöglichen Bedingungen können die Bäume zur Freude der Bürgerinnen und Bürger noch lange erhalten bleiben. Die Häufigkeit der Kontrollen richtet sich dabei nach der jeweiligen Lage. Bäume an öffentlichen Wegen oder Gärten werden häufiger kontrolliert als Bäume, die auf einem Acker oder einer Wiese stehen.

Gute Pflege und günstiger Standort – optimale Bedingungen für die Femeiche

Ein Baum könne nur zum Naturdenkmal werden, wenn er aufgrund seiner Schönheit, Eigenart oder Seltenheit aus der Masse hervorsticht, erläutert Grothues. Manchmal sei auch ein besonderer naturgeschichtlicher und landeskundlicher Hintergrund ausschlaggebend.

Die meisten der im Kreis Borken besonders geschützten Bäume sind mindestens 200 Jahre alt – die weithin bekannte Eiche in Raesfeld-Erle kommt sogar auf ein Alter von über 1000 Jahren. Der Grund, warum diese Bäume besonders alt werden: gute Pflege und ein günstiger Standort

SPD diskutiert mit Vertretern von Land schafft Verbindung

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Landwirtschaft mit oder ohne Zukunft

Rhede (pd). Diesmal gab es keine Trecker auf den Straßen, um gegen die Berliner Agrarpolitik zu protestieren, sondern es trafen sich gestern der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Spiering und die ernährungspolitische Sprecherin Ursula Schulte mit Vertreter von Land schafft Verbindung (LSV) auf dem Hof von Birgit und Markus Blömer in Rhede, um über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft zu reden.

Land-schafft-Verbindung
Foto: Presse

Im Gespräch bleiben, Meinungen austauschen, das seien die Ziele der beiden Sozialdemokraten, die sich in Begleitung der SPD-Landratskandidatin Nadine Heselhaus und von Bernd-Josef Beckmann, SPD-Rhede, befanden, gewesen. Und was die Berliner Politiker mit nach Berlin nahmen, sei ein umfangreicher Blumenstrauß an Themen gewesen.

Kritik übten die Vertreter des LSV, allen voran der Vorsitzende des im Juni neugegründeten LSV-Verband NRW, Ansgar Tubes, an der mangelnden Planungssicherheit für Landwirte. „Wir denken in Generationen, nicht Wahlperioden“, stellten Tubes und sein Stellvertreter Frank Kisfeld fest.

Die Landwirte wiesen darauf hin, dass sie ein Gesamtkonzept für die Landwirtschaft von der Politik erwarten, dass Fragen der Tierhaltung und des Baurechts genauso einbezieht, wie Fragen der Gülleausbringung, der Messstellenproblematik und der europäischen Agrarförderung.

„Strukturveränderungen werde es weiter gebe“, erklärten Rainer Spiering und Ursula Schulte. Deshalb sei eine faire und nachhaltige Agrarförderung notwendig. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert hier eine tatsächliche Reform nach dem Prinzip ‚öffentliches Geld für öffentliche Leistungen‘. Im Mittelpunkt habe eine wirtschaftlich stabile und wettbewerbsfähige Landwirtschaft zu stehen, mit mehr Natur-, Umwelt-, Klima- und Tierschutz in der Landwirtschaft, die gleichzeitig die ländlichen Räume stärkt.

Ende September ist ein weiteres Treffen zwischen Politik und LSV – diesmal in Berlin – geplant. Es bleibt der Anspruch: Im Gespräch bleiben! Nur so lassen sich Probleme gemeinsam lösen.

Programm – Kultur Terrasse Schloss Raesfeld

Und es geht weiter! Das Programm auf der Kultur Terrasse am Schloss Raesfeld am Wochenende

Schall und Rausch

Am Freitag (10.07.2020) mit der Band
Akustik-Trio „Schall und Rausch“. Rock und Pop von den 50ern bis heute! (ab 19:30 Uhr)

Samstag (11.07.2020)
„Migenda and Friends“
Unter dem Motto „Handgemachte Musik mit Gitarre, Herz und Hut“ wird dieser Abend sicher ein Highlight! www.migenda.net (ab 19:00 Uhr).

Rainer Migenda Kultur Terrasse Raesfeld

Sonntag (12.07.2020)
Frühschoppen mit Blasmusik

Gerne können Sie vorab reservieren.

Die Kulturterrasse hat wie folgt geöffnet: Donnerstag und Freitag: 17:00-22:00 Uhr, Samstag: 13:00-22:00 Uhr und Sonntag: 12:00-21:00 Uhr

Freies Singen am Seniorenhaus St. Martin

„Freies Singen“ am Seniorenhaus St. Martin in Raesfeld am Samstag, 11. Juli, von 16 bis 18 Uhr

Die Chorgemeinschaft Raesfeld wird das Vorhaben unterstützen, Rosemarie Heselhaus das Singen musikalisch leiten und am Akkordeon begleiten. Organisiert hat dieses Singen der Raesfelder Reinhard G. Nießing.

Das Singen findet auf der Freifläche am Seniorenhaus statt und dessen Bewohner eine Freude bereiten. Bedingt durch die Corona-Pandemie muss die die Teilnehmerzahl überschaubar bleiben. Die Veranstaltung sei, so heißt es, mit dem Ordnungsamt abgestimmt.

Zum Schutz der Chormitglieder und der beteiligten Sänger sei es wichtig, dass die Schutzabstände zwischen den singenden Personen eingehalten werden, wobei in Wohngemeinschaft lebende Personen dichter beieinander stehen dürfen.

Wer mitsingen möchte, soll sich bitte noch kurzfristig unter Tel. 02865/ 8806 anmelden, weil bereits am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr die Bestuhlung bei „Catering Wachtmeister“ für die Veranstaltung am Samstag abgeholt werden muss.

Kostenlose Erfrischungsgetränke werden ebenfalls gereicht. Ein kleiner Hinweis: Bitte vergessen Sie nicht ihre Lesebrillen mitzubringen, die Notenhefte werden an Ort und Stelle verteilt.

Schermbecker Hallenbad ist wieder geöffnet

Nach über drei Monaten Corona-bedingter Schließungsphase können seit Montag die Mitglieder des WSV Schermbeck wieder ihre Runden im Solebecken drehen.

Wer seine Runden schwimmen möchte, muss sich allerdings telefonisch anmelden.

Laut Vorstand sei die teleonisch Anmeldung notwendig, um allen Mitgliedern die Chance geben zu können, das Becken zu nutzen. Bedingt durch die Auflagen zum Infektionsschutz gelten derzeit noch stark reduzierte Besucherkapazitäten.

Angepasst seien vorrübergehend auch die Öffnungszeiten. „Insgesamt ist es uns aber gelungen, ein Konzept für unsere Mitglieder zu entwickeln, das auf der einen Seite sämtliche Vorgaben zum Infektionsschutz erfüllt, und auf der anderen Seite unseren Mitgliedern keine zu großen Einbußen im Badekomfort auferlegt“, freut sich der erste Vorsitzende Thomas Wittwer.

Sanitätanlagen hallenbad Schermbeck

Team arbeitet an weitere Lockerungen

Darüber hinaus arbeite das Team des WSV kontinuierlich daran, das Konzept weiter, sobald es Lockerungen in den Vorgaben gibt, anzupassen. So ist laut Wittwer eins der großen anstehenden Ziele die Wiedereröffnung des Baby-Planschbeckens sobald die Behörden hierfür grünes Licht geben. „Auch das Kursangebot soll zeitnah wieder hochgefahren werden – natürlich immer im Rahmen dessen, was derzeit durch das Gesundheitsamt genehmigt ist“, ergänzt Sabine Scholz, die neben der Cafeteria auch viele der angebotenen Kurse verantwortet.

Renovierungsarbeiten in der Corona-Zeit

Das Team um Badleiter Thomas Melenberg konnte die Schließungspause aber auch nutzen, um wichtige Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten vorzuziehen. So wurde neben vielen kleineren Reparaturen und Sanierungen auch der Hubboden erneuert, große Teile des Bades neu gestrichen, Fliesenarbeiten durchgeführt und die Cafeteria renoviert.

In den wenigen Tagen seit der Wiedereröffnung hat das Team des WSV bereits viel Zuspruch von den Mitgliedern des Vereins bekommen. „Unsere Mitglieder sind einfach froh, dass mit der Möglichkeit regelmäßig zu schwimmen ein weiteres Stück Normalität zurückkehrt, aber sie sich gleichzeitig dank des umfangreichen Schutzkonzeptes auch absolut sicher fühlen können“, fasst die Geschäftstellenleiterin Heike Gromann das Feedback zusammen.

Aktuell gelten folgende Regeln und Auflagen des Gesundheitsamtes!

  • In jedem Zeitfenster dürfen 12 Mitglieder das Solebad besuchen.
  • Die gesamte Aufenthaltsdauer im Hallenbadgebäude beträgt maximal 90 Minuten!
  • Anschließend erfolgt dann eine halbstündige Desinfektionsphase.
  • Es kann jeweils an zwei Duschen vor dem Schwimmen geduscht werden, nach dem Schwimmen ist dies untersagt!
  • Die Föne dürfen nicht genutzt werden.

Anmeldung und Termine
Anmeldungen erfolgen telefonisch montags- freitags nur in der Zeit von 8.00 – 10.00 Uhr für den Folgetag in der Geschäftsstelle unter 02853 – 912683.

Am Freitag kann eine Buchung für sonntags und montags erfolgen, da das Solebad am Samstag geschlossen ist.
Leider können keine Anmeldungen über die Hallenbad-Telefonnummer angenommen werden. In dringenden Angelegenheiten ist das Badteam natürlich über die o.g. Nummer erreichbar.

Aktuelle Öffnungszeiten:
Mo – Mi – Fr 8.00-17.30 Uhr
Einlass jeweils um
•8.00 •10.00 •12.00 •14.00 und •16.00 Uhr

Di – Do. 7.00-14.30 Uhr
Einlass jeweils um
•7.00 •9.00 •11.00 und •13.00 Uhr

Sa geschlossen/Reinigung

So 8.00 – 13.30 Uhr
Einlass jeweils um
•8.00 •10.00 und •12.00 Uhr

Glasfaserkabel bei Erdarbeiten in Raesfeld durchtrennt

Rund 2000 Telekom-Kunden den ganzen Tag ohne Anschluss -Fremdfirma durchtrennte Glasfaserrohr

Zahlreiche Telekom-Kunden in Raesfeld, Erle sowie streckenweise in Rhade und Schermbeck waren Dienstag fast den ganzen Tag lahmgelegt.

Ab circa 8 Uhr gab es bei Telekom-Kunden in großen Bereichen von Raesfeld, Erle und in Teilbereichen von Schermbeck und Rhade einen Totalausfall. Betroffen waren neben Online-Zugänge auch das Telefonieren und Fernsehen.

Telekom Glasfaser Raesfeld
Bei Erdarbeiten am Vennekenweg/Zur Hofheide wurde ein Glasfaserrohr der Deutschen Telekom zerstört. Foto: Petra Bosse

Erst gegen Abend konnten einige Raesfelder wieder wie gewohnt im Internet surfen.

Laut Dirk Becker von der Service Group der Deutschen Telekom, wurde im Gemeindegebiet Raesfeld bei Erdarabeiten eine der Telekom Glasfaserleitungen durchtrennt. Der Verursacher sei laut Becker eine Bau Firma, die im Auftrag der Gemeinde Raesfeld im Bereich Vennekenweg/Zur Hofweide Rohre verlegt hat. Von der Störung seien mehr als 2.000 Kunden betroffen.

Die Instandsetzungsarbeiten liefen den ganzen Tag. Rund ein Drittel der Anschlüsse konnten bis 18 Uhr wiederhergestellt werden. Die Arbeiten laufen den ganzen Abend und die ganze Nacht weiter. „Wir hoffen, morgen alle Anschlüsse wiederhergestellt zu haben“, so Becker.

Entwarnung gab es gegen 21 Uhr. Alle Leitunge sei, so Becker wieder hergestellt. Sollten Kunden nach der Behebung der Störung wider Erwarten nicht telefonieren oder/und im Internet surfen können, empfehlen die Telekom, die Telefonanlage oder den Router für eine Minute vom Netz zu nehmen und dann erneut zu starten. In den meisten Fällen wähle sich das Gerät dann korrekt ein.

Rufumleitung auf Mobilfunkgeräte

Damit die Kunden weiter erreichbar sind, können diese bei Kundenservice eine kostenlose Rufumleitung auf ihre Mobilfunkgeräte beantragen.

Der Service ist an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 330 1000 erreichbar.

Sollte die Wartezeit zu hoch sein, können die Kunden auch einen Rückrufservice vereinbaren. Dieser wird beim Anruf im Sprachmenü automatisch angeboten. Die Kunden können das auch selbst machen: http://www.telekom.de/kundencenter.

Skateboard – Workshop im Jugendhaus Raesfeld

Jugendhaus Raesfeld bietet einen Skateboard-Workshop in den Ferien an

Auf dem Skateboard durch die Ferien – davon träumen viele Kinder und Jugendliche. Möglich macht es der Skateboard-Workshop mit skate-aid.

Als Partner vor Ort erweitert innogy Westenergie auf diesem Weg am 27.07. und 28.07.2020 das Ferien- und Freizeitangebot in Raesfeld. Ein tolles Erlebnis für Kinder, die nicht verreisen können.

Das Angebot ist mehr als nur sportlicher Zeitvertreib: Der Workshop mit skate-aid stärkt das Selbstvertrauen der Kids und leistet echte Integrationsarbeit.

Wer ist skateaid?
Starke, selbstbewusste Jugendliche sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Dafür setzt sich die 2009 von Skateboard-Pionier Titus Dittmann gegründete Organisation skate-aid ein. Sie nutzt die Anziehungskraft des Skateboardens, um über den Sport zur Persönlichkeitsbildung beizutragen. Denn sich voll und ganz auf etwas zu fokussieren und trotz kleiner Fehlschläge immer weiter zu machen, formt und stärkt die Persönlichkeit. Dafür ist ein Skateboard das ideale Hilfsmittel.

skate-aid ist in 18 Ländern und 25 Projekten aktiv. Die Organisation leistet damit weltweit einen Beitrag zur „Entwicklung der Zivilgesellschaft, zur Sozialisations-, Präventions- und Friedensarbeit“. Ihr Fokus liegt dabei auf der „Jugendhilfe in Deutschland und weltweit, der Sportförderung sowie der Förderung der internationalen Gesinnung und Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens“.

Der Skateworkshop „Let’s skate“ ist für Anfänger bis Profis zwischen 8-16 Jahren geeignet und ist komplett kostenfrei. Eine Anmeldung zum Workshop ist im Jugendhaus Raesfeld in der Öffnungszeit zwischen 14:00-20:00 Uhr sowie telefonisch im gleichen Zeitraum unter 01578/8072047 möglich.

Die Teilnehmerplätze sind in diesem Jahr aufgrund der Abstandsregeln auf 25 Plätze begrenzt. 

In einer kurzen Geschichte werden die Verhaltensregeln im Skate-Workshop erklärt.

Ruhestörung und Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung

Reken – Ruhestörung und Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung

Reken. In der Nacht zum Samstag wurde der Polizei eine Ruhestörung gemeldet – ausgehend von einer Gaststätte an der Frankenstraße. Im Außenbereich der Gaststätte hielten sich viele Gäste auf, die Fenster und Türen waren geöffnet und es war laute Musik zu hören.

Die Polizeibeamten forderten den Betreiber auf, für Ruhe zu sorgen, was dieser auch zusagte. Wenig später wurde der Polizei eine erneute Ruhestörung gemeldet. Die Beamten betraten nun auch den Innenraum der Gaststätte und stellten neben der Ruhestörung auch Verstöße gegen die Corona-Schutzvorschriften fest (ca. 70 Gäste hielten sich stehend, ohne ausreichenden Abstand und größtenteils ohne Mund-Nase-Bedeckung im Innenraum auf; Mitarbeiter arbeiteten teilweise ohne Mund-Nase-Bedeckung).

Mit der Androhung, den Betrieb der Gasstätte bei Missachtung der Aufforderung zu beenden, wurde der Betreiber zur Einhaltung der Schutzvorschriften und zur Ruhe ermahnt.

Gegen 01.00 Uhr wurde erneut eine Ruhestörung aus der Gaststätte gemeldet. Da auch die Corona-Schutzvorschriften weiterhin nicht eingehalten wurden, beendeten die Beamten den Betrieb und räumten die Gaststätte. Nach der Räumung hielten sich noch ca. 50 Personen vor der Gaststätte auf. Diese befolgten schließlich den Platzverweis der Beamten.

Die Polizeibeamten brachten den Fall zur Anzeige – dass der Betreiber die Personalien der Gäste nicht notiert hatte und einige Gäste im Innenraum geraucht hatten, kommt zu den bereits aufgeführten Verstößen hinzu.

Dorstener informierten sich – Zweite Ape-Tour in Raesfeld

Wir-in-Erle – Unser Dorf hat Zukunft! Unter diesem Motto gab es jede Informationen bei der zweiten Ape-Tour am Freitag.

Reichlich Informationen rund um die Genossenschaftsgaststätte und den neuen Erler Dorfmittelpunkt gab es am Freitag bei der zweiten Ape-Tour. Diesmal auf dem Raesfelder Rathausplatz.

Geplant ist ein völlig neues Gastronomie-Konzept in Erle, wo jede Altersgruppe und jeder Bürger sich wiederfindet und einbringen kann (wir berichteten).

Buergergenossenschaft-Erle-Ape-Tour
Zwei Dorstener reisten nach Raesfeld an, um sich vor Ort über das Projekt der geplanten Bürgergenossenschaft in Erle zu informieren. Rede und Antwort standen der Erste Beigeordnete Martin Tesing (2. v. l.) sowie der stellv. Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann (r.)

Rede und Antwort standen an diesem Tag unter anderem André Wachtmeister als zukünftiger Betreiber des Dorfgasthofes, der Erste Beigegeordnete der Gemeinde Martin Tesing und der stellvertretende Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann.

Zukunft Dorfkneipe interessiert auch Dorstener

Das Projekt scheint nicht nur Interessant für Bürger aus der Gemeinde zu sein, wie es sich an diesem Samstag zeigte. Die Brüder Schlüter kamen eigens aus Dorsten Holsterhausen angereist, um sich vor Ort ausführlich zu informieren. Sie stehen, wie sie sagten, in ihrem Ort zukünftig vor der gleichen Situation. Auch sie fragen sich, wie geht es weiter, wenn wir keinen Treffpunkt für Vereine, Feste und Gemütlichkeit mehr haben?

Bürgergenossenschaft Erle
Der zukünftige Betreiber des Dorfgemeinschaftshauses André Wachtmeister (l.) versorgte interessierte Bürger mit einem kühlen Bierchen und stand Rede und Antwort.

Der stellvertretende Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann steht voll hinter diesem Konzept. Er diese Idee der Gründung einer Genossenschaftsgaststätte als eine große, wenn nicht sogar, wie er betont, als eine Jahrhundertchance für den Dorfkern von Erle an. „Mitten im Dorf so ein Bürgerzentrum zu bekommen, welches sich in allen Bereichen auf das gesellschaftliche Leben der Bürger auswirken wird, ist schon toll“, so Strothmann.

Darüber hinaus unterstricht der Gemeindepolitiker, dass bei dieser Möglichkeit, wo sich jeder Bürger der Gemeinde beteiligen kann und die mit öffentlicher Förderung und nach einem Genossenschaftsmodell umgesetzt werden könne, dies eine wunderbare Möglichkeit sei, den Ortskern Erle zu stärken.

Wir sind dabei!

Bürgergenossenschaft Erle
Bürgergenossenschaft Erle
Bürgergenossenschaft Erle
Bürgergenossenschaft Erle

Wochenende voller Musik – Kultur Terrasse Schloss Raesfeld

Die Kultur Terrasse am Schloss Raesfeld kommt gut bei den Besuchern an. Drei Tage lang Musik und Unterhaltung.

RAESFELD. Ein Wochenende voller Musik am Schloss Raesfeld am zweiten Wochenende der Kultur Terrasse auf dem Parkplatz vor dem Schloss Raesfeld.

Kulturterrasse Raesfeld mit Wolfgang Kuhmann

Oldies und Evergreens

Mit von der Partie war am Freitagabend der Sänger Wolfgang Kuhmann aus Borken-Gemen. Er unterhielt die Zuhörer mit einem bunten Mix von Oldies und Evergreens. Kennen seine Fans ihn mehr oder weniger als Stimmungsmacher auf Karnevalsveranstaltungen, so zeigte er sich an diesem Abend mit seiner Gitarre ehe von der leisen Seite.

Kulturterrasse Raesfeld mit Wolfgang Kuhmann
Oliver Jahnich, der sich um das Programm kümmert, sammelt Spenden für die Musiker.

Gemütlich Essen und beste musikalische Unterhaltung, leise im Hintergrund, das kommt bei den Besuchern gut an. Wie bei Wolfgang Warschewski aus Erle. „Die Idee finde ich klasse, auch, wie Reinhard Nießing das hier am Schloss gestaltet hat. Das ist eine gute Alternative in dieser Zeit“, so Warschewski. Gleichzeitig lobte er die vielen Ideen, die in der Gemeinde in Zeiten von Corona umgesetzt werden, um den Menschen, unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen, Unterhaltung in der Ferienzeit anzubieten. „Vielleicht können die einen oder anderen Ideen im nächsten Jahr weiter umgesetzt werden“.

Gemütlichkeit Kulturterrasse Schloss Raesfeld
Gemütlichkeit am Schloss Raesfeld, gepaart mit guter Musik, kommt bei den Besuchern gut an.

Gastronom Reinhard Nießing ist zufrieden. „Viele Leute, nicht nur aus Raesfeld, sondern auch aus Erle, Hamminkeln, Schermbeck und Borken kommen. Teilweise verbinden sie den Abend auch mit einer Fahrradtour“.

Dorstener Akustik-Duo OUWE Michael Thiemann (Flöte) und Reinhard Ernst
Dorstener Akustik-Duo OUWE Michael Thiemann (Flöte) und Reinhard Ernst (Gitarre).

Mit dem Dorstener Akustik-Duo OUWE Michael Thiemann (Flöte) und Reinhard Ernst (Gitarre) ging es am Samstag mit einem Mix aus verschiedenen Epochen der Pop- und Rockmusik weiter. Für beide Musiker war es der erste Auftritt in diesem Jahr. Umso mehr freuten sie sich, dass sie hier Open Air spielen konnten. „Bühne, Atmosphäre und Publikum sind perfekt“, so Michael Thiemann.

https://heimatreport.de/raesfeld-randalierer-wehrt-sich-heftig-polizei/

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