Sommerferienbetreuung des Jugendwerks und der Gemeinde Raesfeld fand trotz Pandemie statt
Raesfeld (pd). Über eine gute Nachricht durften sich die Eltern der Grundschulkinder freuen, die ihre Kinder zum Schuki-Club angemeldet hatten. Diese seit 2011 angebotene Sommerferienbetreuung der Gemeinde und des Jugendwerks Raesfeld fand auch in diesem Jahr statt.
Obwohl viele Aktivitäten an die Anforderungen der Hygienevorgaben angepasst werden mussten, hatten die angemeldeten Mädchen und Jungen des Schuki-Clubs viel Spaß mit den Angeboten. Das Betreuerteam des Jugendwerks um Philipp Hatkämper und Tanja Regmann stellten für die Schuki-Club-Kinder einiges zusammen.
Schuki-Club erfreut Kinder seit 2011
Auf dem Programm standen neben Gesellschafts-, und Tanzspielen auch zahlreiche Kreativitätsangebote. Die Kinder empfanden als besonderes Highlight den Bauspielplatz.
Auch kleinere handwerkliche Kunstfertigkeiten waren gefragt. Seife gießen, Ketten gestalten, Stoffmalen, beim Fertigen von Stickbildern und sogar beim Masken nähen brachten sich die Kinder ein. Viel Bewegung und Action an frischer Luft wie Skaten oder eine Expedition zum Tiergarten rundeten das diesjährige Angebot ab.
Ein zufriedenes Resümee ziehen auch die beiden Schuki-Club-Teamchefs Philipp Hatkämper und Tanja Regmann:„ Wir haben in diesem Jahr das Beste aus der Situation gemacht. Wir stellten fest, dass für die Kinder auch längere und altbekannte Gesellschaftsspiele, wieder an Bedeutung gewonnen haben. Auch das Spielen unter freiem Himmel fand großen Zuspruch.“
Nach Ausbruch der Corona-Pandemie in NRW waren im Kreis Borken bis einschließlich 20. Juli 3.164 Personen in häuslicher Quarantäne
Vielerorts reichte zu Beginn der Corona-Pandemie der aktuelle Personalstand in den meisten örtlichen Gesundheitsämtern in NRW nicht aus. Besonders fehlte vielerorts Personal, um alle ihnen bekannten Kontaktpersonen anzurufen, um ihnen zu sagen, dass sie sich 14 Tage lang in Quarantäne begeben müssen.
Das zeigt auch die Entwicklung der Personalsituation im Laufe des ersten Quartals 2020 im Kreis Recklinghausen. Hier musste zu Beginn der Pandemie beispielsweise das Gesundheitsamt Kreis Recklinghausen seine Personalkapazitäten von anfänglich 76 im März 2020 auf 110 Mitarbeiter am 11. Mai, aufstocken.
Laut den Zahlen, die das Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW jetzt veröffentlicht hat, wurde im Gesundheitsamt des Kreises Borken der Personalbestand zu Beginn der Pandemie und im Hinblick auf die Bekämpfung des Coronavirus im Vergleichszeitraum zu März 2019, um drei Mitarbeiter, von 87 auf 90 erhöht.
Laut Ministerium ist damit eine vom Robert Koch Institut vorgegebene vollständige Kontaktnachverfolgung im Kreis Borken gewährleistet.
14 Personen missachteten die Quarantäne
Insgesamt ordnete bis zum 20. Juli das Gesundheitsamt Borken in 3.520 Fällen eine häusliche Quarantäne an.
In 14 Fällen sei laut Ministerium die häusliche Quarantäne missachtet worden. Alle Missachtungen kamen aus dem Umfeld der fleischverarbeitenden Industrie.
Elf Personen haben Deutschland offensichtlich während ihrer Quarantäne in ihre Herkunftsländer verlassen. Eine Strafmaßnahme bei den drei verbliebenen Personen sei nicht nötig gewesen. Eine Ansprache durch die örtlichen Ordnungsbehörden sei ausreichend gewesen.
Auffällig viele Polizeimeldungen, insgesamt neun an der Zahl in einer Woche, berichten über gestohlene Pedelecs und Akkus derzeit im Kreis Borken.
Das E-Bike war noch da, aber der Akkus fehlte, oder beides ist weg. Diebe haben im Kreis Borken derzeit teure E-Bikes im Vesier.
So haben heute (23. Juli) Diebe in Gronau ein Pedelec vom Typ Gazelle Arroyo C/HMB Spezial, schwarz lackiert mit grünen Streifen gestohlen. Es hatte verschlossen an der Grünstiege gestanden.
In Bocholt wurde heute ein Elektrofahrrad in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gestohlen. Das Herren-Pedelec vom Typ Rose XTRA WATT 3 hatte verschlossen in einem Fahrradständer auf einem Grundstück gestanden.
Den Akku eines Pedelecs haben Unbekannte am Montag in Gronau entwendet.
In Ahaus-Alstätte wurde ein Pedelec aus der Garage entwendet. Eine böse Überraschung erlebte auch eine Frau aus Gescher. Ihr wurde ebenfalls ein Elektrofahrrad im Wert von circa 2.400 Euro gestohlen.
In Gescher haben Diebe in der Nacht auf Dienstag ein Pedelec gestohlen. Das bronzefarbene Elektrofahrrad vom Typ Rabeneick TX-E Single Speed hatte verschlossen in einer Garage gestanden.
An einem Quad haben sich Unbekannte in den vergangenen Tagen in Bahnhof Reken zu schaffen gemacht. Die Täter montierten Außenspiegel, Blinker und Batterie des Fahrzeugs ab.
Und auch in Erle haben es die Täter auf den Akku eines Pedelecs am Sonntag in Raesfeld-Erle abgesehen: Die Täter entwendeten das Gerät von dem Rad, das zwischen 07.30 Uhr und 08.20 Uhr an einer Kirche am Kirchplatz gestanden hatte.
Fast zur gleichen Zeit verschwand am Sonntag in Rhede ein Pedelec, Diebe haben am Sonntag in Rhede ein Pedelec gestohlen. Das grau-schwarze Elektrofahrrad des Herstellers Gazelle hatte verschlossen an einem Fahrradständer vor einer Kirche an der Hohen Straße gestanden, wo es zwischen 10.00 Uhr und 11.00 Uhr zu der Tat kam.
Ebenso am vergangenem Freitag in Heiden. Dort wurde ein Pedelec vom Typ Batavus Finez E-go Power Exclusive gestohlen, welches verschlossen an einem Gebäude an der Borkener Straße gestanden hat.
Raesfeld – Jugendlicher fährt unter Drogeneinfluss
Ein unfreiwilliges Ende hat in der Nacht zum Mittwoch in Raesfeld die Fahrt eines Jugendlichen mit seinem Motorroller gefunden.
Polizeibeamte hatten den 15-Jährigen kontrolliert, als er den Südring befuhr.
Dabei ergaben sich laut Polizeibericht Hinweise auf den Konsum von Drogen. Ein Test schlug positiv an auf den Cannabiswirkstoff THC. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und fertigten eine Anzeige an.
Ein Arzt entnahm dem 15-Jährigen in der Polizeiwache Borken eine Blutprobe, um den Drogenkonsum exakt bestimmen zu können. Anschließend übergaben die Polizisten den Jugendlichen in die Obhut eines Erziehungsberechtigten.
Der Erler tritt als parteiloser Bürgermeisterkandidat bei der Kommunalwahl 2020 in Raesfeld an.
Raefeld-Erle. Familienvater, Landwirt, Ur-Erler und hoch motiviert: „Ich bin der richtige Bürgermeister für die Gemeinde Raesfeld“, sagt Andreas Overkämping.
Damit ist der 56-Jährige der Dritte im Bunde, neben Martin Tesing (CDU) und Elke Rybarczyk (SPD). Alle drei bewerben sich um den Chefsessel als hauptamtlicher Bürgermeister. Schwager Andreas Cluse, ebenfalls aus Erle, sammelt noch die erforderlichen 84 für die Aufstellung nötigen Unterschriften.
Als staatlich geprüfter Landwirt und Vater von vier Kindern wisse Overkämping genau, wo der Schuh in der Gemeinde drückt. Deshalb sei er auch hoch motiviert, betont er. „Ich bin jedenfalls motivierter, als ein Weseker es je sein wird. Außerdem verstehe ich die Sorgen der Bauern besser, als jeder andere Kandidat oder Kandidatin“, fügt er hinzu und lacht. Overkämping ist der Meinung, dass ein Bürgermeister aus dem Ort stammen sollte, den der vertritt.
Der Erler Landwirt Andreas Overkämping möchte Bürgermeister in Raesfeld werden. Foto: Petra Bosse
Den Entschluss, sich als Bürgermeisterkandidat aufstellen zu lassen fasste er zu dem Zeitpunkt, nachdem er erfahren habe, das Andreas Grotendorst nicht mehr weitermacht. „Damals gab es weder von der UWG, den Grünen noch von der SPD einen weiteren Kandidaten. Einer alleine geht nicht, sagte ich mir. Es sollen wenigsten zwei Kandidaten zur Auswahl stehen. Wir sind ja nicht in Russland“, so Overkämping.
Wissen als Landwirt und Familienvater einbringen
Er hat vor einigen Jahren seine Landwirtschaft runtergefahren und nun mehr Zeit für andere Dinge. Er sei motiviert, etwas Neues für sich in Angriff zu nehmen und mit Blick in die Zukunft, über den sogenannten „Tellerrand“ zu schauen. Finanzielle Gründen gebe es nicht dafür, dass er hauptamtlicher Bürgermeister werden möchte. Auch habe er bis jetzt mit der Raesfelder Politik keine Berührungspunkte gehabt, gesteht Overkämping freimütig.
Derzeit arbeitet er bei dem Entsorger Humbert in Wulfen. Er möchte jedoch sein Wissen als Landwirt und als Familienvater politisch nutzen. Damit sei er nahe an den Menschen und deren Nöten. „Als Bürgermeister wäre ich nicht nur ein Verwaltungsfachmann, sondern ein Mensch. Ein Mensch, der weiß, wo der Schuh bei den Landwirten und den Bürgern drückt. Denn ich sehe die Dinge, die bürgernah sind“, so Overkämping.
Andreas Overkämping sieht Lösungen
Als Beispiel nannte er die immer wieder hin und her geschobene Bushaltestelle für Schulkinder an Steensiepe/Hagen Straße. „Es wäre überhaupt kein Problem, die Haltestelle für die Schulkinder dort zu aufzustellen, wo sie auch benötigt wird. So kommen die Kinder sicher in die Schule“.
Gleichzeitzig vermisse Overkämping die Transparenz zu den Projekten, wie das Dorfkonzept, die in der Gemeinde umgesetzt werden sollen. Zwar stimme die grundsätzliche Richtung. Aber besser sei es nach seiner Vorstellung, wenn die Bürger in die Pläne der Verwaltung mit einbezogen werden. Pläne sollten vor der Umsetzung vorgestellt werden. Als Beispiel nannte er die Umgestaltung des Karpfenteiches am Schloss Raesfeld.
Mit Blick auf die Wahl schätzt Overkämping als positiv denkender Mensch, trotz drei Mitbewerber, die Situation für sich ein. Er müsse es einmal versucht haben, um später nicht sagen zu müssen, „hätte ich es doch mal gemacht“.
Fünf statt wie zunächst gemeldet sechs Neuinfektionen im Kreis Borken
Kreis Borken/Borken. Die Überprüfung am Mittwoch der Wohn- und Arbeitsbedingungen auf dem Gemüsehof in Borken durch Fachleute des Betrieblichen Arbeitsschutzes der Bezirksregierung Münster, der Kreises und der Stadt Borken ergab keinerlei Beanstandungen.
Das teilt der Kreis Borken mit. Der Betrieb halte sich an alle gesetzlichen Vorgaben und setze auch das behördlich vorgegebene umfangreiche Hygienekonzept zum Schutz der Belegschaft vorbildlich um.
Die vorwiegend rumänischen Erntehelfer arbeiten und wohnen auf dem Betriebsgelände räumlich voneinander getrennt in Kleingruppen. In der Produktionshalle ist an den Fließbändern und bei ansonsten eng aneinander liegenden Arbeitsplätzen nur jeder zweite Arbeitsplatz besetzt. Die Plätze wiederum sind durch Plexiglasscheiben voneinander getrennt und alle dort Tätigen arbeiten mit Mund-Nase-Bedeckung.
v.l.n.r: Annette Scherwinski (Leiterin des Kreisgesundheitsamtes), Elmar Schmitz (Betrieblicher Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung Münster), Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow, Dr. Jürgen Querbach (Hauptdezernent/betrieblicher Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung Münster), Betriebsinhaber Tobias Brun und Rene Terwolbeck (Ordnungsamtsleiter der Stadt Borken). Foto: Kreis Borken
Für den Betrieblichen Arbeitsschutz nahmen der Leitende Regierungsgewerbedirektor Dr. Jürgen Querbach sowie sein Mitarbeiter Elmar Schmitz, für die Stadt Borken Ordnungsamtsleiter Rene Terwolbeck und für den Kreis Borken Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow und Kreisgesundheitsamtsleiterin Annette Scherwinski an der Begehung teil. Sie hatten auch Gelegenheit, mithilfe von Dolmetschern mit den Beschäftigten zu sprechen.
Im Laufe des heutigen Tages wird das DRK im Auftrag des Kreisgesundheitsamtes, wie von Landrat Dr. Kai Zwicker angekündigt, erneut testen, um Klarheit über den Fortgang des Infektionsgeschehens zu haben.
Korrektur der am Mittwoch gemeldeten Zahl der Neuinfektionen im Kreis Borken:
Die Zahl der Neuinfektionen im Kreis Borken beläuft sich auf 5 Fälle – alle in Bocholt. Gemeldet wurden erst 6 Fälle. Irrtümlich wurde dabei eine Person zweimal gezählt.
Zum Hintergrund:
Auf einem Gemüsehof in Borken sind insgesamt 11 der 148 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – vorwiegend rumänische Erntehelfer – positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie weisen so gut wie keine Krankheitssymptome auf und befinden sich wie ihre Kontaktpersonen in Quarantäne. Für den Hof und die dortigen Betriebsabläufe hat das Kreisgesundheitsamt Borken sofort nach Bekanntwerden des Infektionsgeschehens strenge Auflagen erlassen, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Dazu gehört insbesondere die Umsetzung eines umfangreichen Hygienekonzeptes.
Wir sind dabei – Der SPD Ortsverein Raesfeld/Erle/Homer unterstützt finanziell die neu geplante „Neue Erler Mitte“, durch ihren Beitritt zur Bürgergenossenschaft Erle EG.
Statement: Der SPD Ortsverein Raesfeld/Erle/Homer hat für die Dorfkneipe in Erle Anteile gezeichnet, weil für das dörfliche Leben ohne eine Möglichkeit des netten Beisammenseins unvorstellbar ist.
Bürgermeisterkandidatin Elke Rybarzyk (SPD) und Wolfgang Kadenbach
Besonders positiv sieht der Ortsverein, dass es nun endlich auch wieder ein Gemeinschaftshaus mit Saal für Veranstaltungen geben kann. Dem Plan/ der Skizze der Kneipe ist zu entnehmen, dass die Architektur und die Baumaterialien einem Bauernhaus nachempfunden sind.
Damit wird dem münsterländischen Charme von Erle Rechnung getragen. Außerdem befürworten wir das genossenschaftliche Prinzip, da es tief in der Sozialdemokratie verankert ist. Darum appellieren wir an Sie: Unterstützen Sie bitte dieses tolle Projekt, zeichnen Sie Anteile, damit Erle seinen liebens- und lebenswerten Charakter behält.
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Vorschriften der Corona Einreise Verordnung zwingend beachten!“ Anlass für seinen Appell: aktueller Infektionsfall in Bocholt
Kreis Borken. Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind bei Einreise nach Deutschland verpflichtet, sich sofort beim Gesundheitsamt zu melden.
Wenn sie dann kein ärztliches Zeugnis über einen negativen PCR-Corona-Abstrich vorlegen können, das höchstens 48 Stunden vor der Einreise erstellt wurde, müssen sie sich unverzüglich für 14 Tage in häusliche Isolation begeben.
In diesem Zeitraum dürfen sie auch nicht Personen empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören. Überdies sind sie verpflichtet, das Gesundheitsamt zu informieren, wenn bei ihnen Symptome auftreten, die auf das Coronavirus hindeuten (zum Beispiel Fieber, Husten, Atemnot). Auf diese wichtigen Regelungen der CoronaEinreiseVerordnung weist jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker ausdrücklich hin.
Bislang haben sich beim Kreisgesundheitsamt Borken 425 Personen gemeldet, die aus Risikogebieten eingereist sind.
Aktueller Anlass
Aktueller Anlass für den dringlichen Appell des Landrates ist ein Vorfall in Bocholt, den ein am Samstag aus Serbien in den Kreis Borken zurückgekehrter Mann ausgelöst hat. Der Betroffene hatte seine Ankunft nicht beim Kreisgesundheitsamt gemeldet und sich auch nicht in häusliche Isolation begeben.
Heute (21.07.2020) kam er dann mit gesundheitlichen Problemen ins Krankenhaus. Der durchgeführte Corona-Test ergab ein positives Ergebnis. Sowohl seiner Familie als auch weiteren engen Kontaktpersonen wurde daraufhin auferlegt, sich in Quarantäne zu begeben.
Landrat Dr. Zwicker mahnt daher: „Einerseits freuen wir uns, dass Reisen wieder möglich sind, andererseits ist das Virus leider aber nicht aus der Welt. Wir müssen daher gemeinsam dafür sorgen, dass es sich nicht weiterverbreitet. Deshalb ist es wichtig, dass sich alle, die aus Risikogebieten kommen, strikt an die Regelungen halten und mit uns Kontakt aufnehmen“, erklärt Landrat Dr. Kai Zwicker.
Es gebe zwei Möglichkeiten, dem Kreisgesundheitsamt die Rückkehr aus einem Risikogebiet zu melden:
per E-Mail an die Adresse: [email protected] oder per Telefon an die Hotline des Kreises Borken mit der Rufnummer: 02861/681-1616 (montags bis freitags in der Zeit von 8:30 bis 12:30 Uhr).
Einreisenden wird dann vom örtlichen Ordnungsamt auferlegt, dass sie zu Hause in häuslicher Absonderung bleiben müssen. Alternativ können sie sich auf das Coronavirus testen lassen – bei negativem Befund dürfen sie dann die Quarantäne verlassen. Der Test wird auf Anfrage vom Kreisgesundheitsamt veranlasst.
Zahlreiche Ideen überraschen die Mitglieder der Initiativgruppe
Resfeld-Erle. Nach den ersten drei Infotouren mit der Ape von André Wachtmeister ist schon klar: die Begeisterung in und um Erle für das Projekt Bürgergenossenschaft ist groß. Arno Brömmel: „Ich wundere mich wirklich, wer mich alles auf diese tolle Idee anspricht.“
Nach den ersten Wochen haben bereits 637 Personen insgesamt 1.447 Genossenschaftsanteile gezeichnet (Stand: 20.07.20, 18:30 Uhr). Weitere Anteile sind angekündigt. Das entspricht einem Gründungskapital von 434.100 €. Schon eine stattliche Summe. Dennoch Bürgermeister Andreas Grotendorst rührt weiter kräftig die Werbetrommel: „Die Baukosten liegen bei rd. 2 Mill. € und bis zum 30.08.2020 müssen wir möglichst nah an diese Summe herankommen. „Großgründer“ haben die Gelegenheit, sich an exponierter Stelle der Gründungsmauer zu verewigen.“
Mitglied werden in der Bürgergenossenschaft
Erstaunt sind die Mitglieder der Initiativgruppe darüber, von wo sich Gründer überall auf den Weg machen, um bei dem Projekt Bürgergenossenschaft dabei zu sein. Der Löwenanteil kommt natürlich aus Erle. Aber auch eine Vielzahl von Raesfeldern hat schon Anteile gezeichnet, denn man fährt gerne nach Erle zu „Arno“. Weitere Zeichnungen kommen aus Homer, Rhade, Schermbeck und Üfte. Auch Menschen aus Münster, Hamburg oder Ismaing stehen schon auf der Gründerliste. Sogar aus den Niederlanden, aus der Partnergemeinde Wehl, gibt es Gründer. Am weitesten entfernt wohnt ein Gründer aus Irland. Ralf Steiger: „Ich bin gespannt, wann der oder die erste Gründer/in außerhalb von Europa bei uns Mitglied wird.“
Rumgesprochen hat sich auch schon, dass sich Gründungsanteile als sehr nachhaltiges Geschenk oder als vorweggenommenes Erbe eignen. Es gibt Eltern, die für ihre Kinder und Großeltern, die für ihre Enkel zeichnen. Ein älterer Bürger aus Erle: „Ich gebe lieber mit warmen Händen.“
Erfreulich ist auch, dass sich erste Firmen, Vereine und Stammtische als Gründer eingetragen haben, so z.B. der Rhader Frauenstammtisch „Ziemlich beste Freunde“ oder der Hegering Raesfeld. Gut ist auch, dass es Gründer gibt, die deutlich mehr Anteile zeichnen – nach oben gibt es nämlich keine Grenzen.
André Wachtmeister und Arno Brömmel appellieren: „Informiert euch auf www.wir-in-erle.de und wartet nicht bis zum letzten Tag mit dem zeichnen. Je eher wir Klarheit haben, desto eher wissen wir, ob wir dauerhaft einen Dorfplatz mit Dorfgastronomie in Erle als Treffpunkt sichern können.“
Wolfgang Kuhmann gastiert auf Einladung der Bürgerstiftung Westmünsterland in Ahaus
Ahaus. Nicht nur in Blankenese tanzen die Senioren Polonäse, auch im Ahauser Seniorenhaus St. Marien – jedenfalls am Dienstagnachmittag.
In eine Tanzfläche verwandelte sich dort bei strahlendem Sonnenschein der Innenhof des Hauses. Bereits bei den ersten Klängen, die Wolfgang Kuhmann auf seiner Gitarre anstimmte, schwoften die Ersten mit den Pflegekräften über den Hof. Und mit jedem Song kamen weitere Personen dazu.
Senioren schwofen zu Evergreens
Oldies aus den 1960er und 1970er Jahren – deutschsprachige und englische Titel – standen auf dem Programm des Gemeners, der auf Einladung der Bürgerstiftung Westmünsterland und der Volksbank Gronau-Ahaus im Seniorenhaus zu Gast war. Er nahm seine Zuhörer unter anderem mit in die „Kleine Kneipe“, nach New York, Kalifornien und Griechenland sowie mit dem Schiff hinaus aufs große Meer.
„Schön war die Zeit“, sang Kuhmann – und die Senioren stimmten dem zu. „Das tat so gut“, hieß es vonseiten der Bewohner. „Ein wunderschöner Nachmittag“, meinten andere. Sie alle ließen den Gemener erst nach Zugaben wieder von dannen ziehen.
Mehr zur Veranstaltungsreihe „Künstler fördern – Senioren erfreuen“ der Bürgerstiftung Westmünsterland gibt es im Internet unter www.buergerstiftung-westmuensterland.de
Wie woanders auch, müssen überall neue Coronabestimmungen umgesetzt werden. So auch beim Borkener Feierabendmark
Die Stadt Borken erarbeitet mit den Händlern ein entsprechendes Hygienekonzept, um weiter schrittweise in den Normalbetrieb zu kommen.
Borken (pd). Seit dem Sommer 2016 findet der Borkener Feierabendmarkt einmal in der Woche, jeden Donnerstag in der Zeit von 15.00–19.00 Uhr, auf dem Kirchplatz der Propsteikirche St. Remigius im Herzen der Stadt statt. Er ist längst zum festen Bestandteil des Borkener Veranstaltungskalenders geworden.
Im Zuge der Corona-Pandemie wurde der Feierabendmarkt zu einem Wochenmarkt umkonzipiert. Gerade jetzt während der Ferienzeit wird der in Borken sehr beliebte Feierabendmarkt als Treffpunkt von vielen Borkenern in der altbewährten Form vermisst. Die Corona-Pandemie macht jedoch einen kompletten Normalbetrieb leider weiterhin noch nicht möglich.
Im Rahmen der Coronavirus-Lockerungen in Nordrhein-Westfalen erarbeitet die Stadt Borken gerade mit den Händlern, die gerne Speisen und Getränke vor Ort ausschenken möchten, ein entsprechendes Hygienekonzept, um weiter schrittweise in den Normalbetrieb zu kommen.
In dieser Woche findet der Feierabendmarkt am Donnerstagnachmittag wie in den vergangenen Wochen auch noch in der Weise statt, dass Speisen und Getränke nicht vor Ort verzehrt werden dürfen. Weitere Informationen werden in Kürze vonseiten der Stadt folgen
Auf den Akku eines Pedelecs abgesehen hatten es Diebe am Sonntag in Raesfeld-Erle
Die Täter entwendeten das Gerät von einem Rad, das zwischen 07.30 Uhr und 08.20 Uhr an einer Kirche am Kirchplatz gestanden hatte; Hinweise bitte an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.
Weitere vier Ape-Touren für das bürgergenossenschaftliche Projekt Dorfgemeinschaftshaus in Erle
Damit die Bürger weitere Informationen über das Projekt „Wir in Erle“ bekommen und direkt vor Ort auch Anteile zeichnen können, steht die „Ape“ am Dienstag, 28. Juli von 18 – 21 Uhr in Raesfeld, Schlossfreiheit an der Kulturterrasse am Wasserschloss Raesfeld
Sonntag, 09. August rollt die Ape-Tour von 11 – 13 Uhr in die Östrich, Treffpunkt: Schutzhütte Timpen (Suendarper Weg/ Suendarp) statt.
Weiter geht es am Sonntag, 16. August von 11 – 13 Uhr in Erle Westrich / Overbeck. Treffpunkt: Paradeplatz Westrich/Overbeck (bei Walter Bröckelschen, Marienthaler Str. 68)
Eine Infoveranstaltung gibt es Donnerstag, 27. August ab 19 Uhr im Saal von Brömmel-Wilms.
Am Sonntag, 30. August steht die Ape erneut auf der ehemaligen Hofstelle Böckenhoff (dem zukünftigen Dorfplatz) Schermbecker Straße von 11.30 Uhr bis 13 Uhr. Untermalt wird die letzte Ape-Tour mit einem Konzert des Blasorchsters Erler Jäger.
Bürgergenossenschaft ist gut gestartet – und muss jetzt weiteren Fahrtwind aufnehmen. Zahlreiche Ideen überraschen die Mitglieder der Initiativgruppe.
Erle. Nach den ersten drei Infotouren mit der Ape von André Wachtmeister ist schon klar: die Begeisterung in und um Erle für das Projekt Bürgergenossenschaft ist groß. Arno Brömmel: „Ich wundere mich wirklich, wer mich alles auf diese tolle Idee anspricht.“
Wasserstandsmeldung
Nach den ersten Wochen haben bereits 637 Personen insgesamt 1.447 Genossenschaftsanteile gezeichnet (Stand: 20.07.20, 18:30 Uhr). Weitere Anteile sind angekündigt. Das entspricht einem Gründungskapital von 434.100 €. Schon eine stattliche Summe.
Dennoch Bürgermeister Andreas Grotendorst rührt weiter kräftig die Werbetrommel: „Die Baukosten liegen bei rd. 2 Mill. € und bis zum 30.08.2020 müssen wir möglichst nah an diese Summe herankommen. „Großgründer“ haben die Gelegenheit, sich an exponierter Stelle der Gründungsmauer zu verewigen.“
Wir sind dabei, kann diese Gruppe bereits sagen.
Gründer nicht nur aus Erle
Erstaunt sind die Mitglieder der Initiativgruppe darüber, von wo sich Gründer überall auf den Weg machen, um bei dem Projekt Bürgergenossenschaft dabei zu sein. Der Löwenanteil kommt natürlich aus Erle. Aber auch eine Vielzahl von Raesfeldern hat schon Anteile gezeichnet, denn man fährt gerne nach Erle zu „Arno“.
Weitere Zeichnungen kommen aus Homer, Rhade, Schermbeck und Üfte. Auch Menschen aus Münster, Hamburg oder Ismaing stehen schon auf der Gründerliste. Sogar aus den Niederlanden, aus der Partnergemeinde Wehl, gibt es Gründer. Am weitesten entfernt wohnt ein Gründer aus Irland. Ralf Steiger: „Ich bin gespannt, wann der oder die erste Gründer/in außerhalb von Europa bei uns Mitglied wird.“
Die Initiativgruppe der Bürgergenossenschaft. Fotos Petra Bosse
Anteile für die Enkel
Rumgesprochen hat sich auch schon, dass sich Gründungsanteile als sehr nachhaltiges Geschenk oder als vorweggenommenes Erbe eignen. Es gibt Eltern, die für ihre Kinder und Großeltern, die für ihre Enkel zeichnen. Ein älterer Bürger aus Erle: „Ich gebe lieber mit warmen Händen.“
Erfreulich ist auch, dass sich erste Firmen, Vereine und Stammtische als Gründer eingetragen haben, so z.B. der Rhader Frauenstammtisch „Ziemlich beste Freunde“ oder der Hegering Raesfeld. Gut ist auch, dass es Gründer gibt, die deutlich mehr Anteile zeichnen – nach oben gibt es nämlich keine Grenzen.
Der Frauenstammtisch „Ziemlich beste Freunde“ aus Rhade ist auch schon Gründer der Bürgergenossenschaft.
Dorfplatz mit Dorfgastronomie
André Wachtmeister und Arno Brömmel appellieren: „Informiert euch auf www.wir-in-erle.de und wartet nicht bis zum letzten Tag mit dem zeichnen. Je eher wir Klarheit haben, desto eher wissen wir, ob wir dauerhaft einen Dorfplatz mit Dorfgastronomie in Erle als Treffpunkt sichern können.“
Borken/Raesfeld. Nach Borken Bay fährt jetzt der Borken Bus vor: Das Team des Vereins Kompass B hat das Preisgeld von 4000 Euro aus dem Heimatpreis 2019 sogleich in ein neues Projekt für die Heimat eingesetzt.
Einsatz für die Heimat zeigen (v.l.): Tim Meerkötter, Julia Ohters, Maximilian Buddenkotte, Jens Reckert und Bernd Wilger von Kompass B. Foto: Marie-Therese Gewert
Ihre Idee: Ein Bus, den sie komplett umbauen. Sozusagen eine mobile Bar: „Borken besteht nicht nur aus einem Stadtteil“, erklärt Tim Meerkötter. „Wir wollen für Borken was Attratktives schaffen. Machen statt meckern“.
Borken Bus – eine mobile Lounge
So wird die mobile Lounge alle drei Monate ein neues Event präsentieren. Doch bis es soweit ist, muss der Bus noch gänzlich entkernt werden: „Im ersten Schritt musste alles raus. Im zweiten Schritt folgt jetzt die Planung mit dem Aufbau“, erklärt Teammitglied Jens Reckert, der Tischler und Innenarchitekt ist.
Er hat das richtige Auge für die technische Umsetzung. Misst alles aus, hat die Pläne im Kopf, die bald alle bildlich vor Augen haben, wenn sie im Bus feiern.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
Der Borken Bus ist vielseitig einsetzbar. Sowohl Vereine, Gastronomen als auch Firmen aus der Region können den Borken Bus bei Bedarf anmieten. „Wir sehen uns selber schon an der Theke stehen“, lachen die Beteiligten.
Jens Reckert ist der Profi, wenn es ums Handwerkliche geht. Foto: Marie-Therese Gewert
Das Team Kompass B setzt sich aus jungen Unternehmern aus Borken und der Umgebung zusammen. Es nimmt stets gern neue Ideen auf. Denn jetzt und in Zukunft möchte es Borken voranbringen. Eine Zukunft gestalten, die lebenswert ist.
Im Bus gelten natürlich Sicherheitsregeln
Hinter den Kulissen haben sie sich um viel Bürokratie kümmern müssen. „Ein großes Dankeschön an alle, die das Projekt mit möglich machen“, betont Meerkötter. Denn ohne Genehmigungen und oohne die Stadt Borken wäre das Projekt undenbar. Solange es notwendig bleibt, gelten im Borken Bus die Sicherheitsregeln dieser Zeit.
Mit dem Borken Bus ist das nächste Event jedenfalls schon sicher – und da der Bus mobil ist, kann er jeden in und um Borken erreichen, der vielleicht noch nicht so mobil ist.
Ende August/Anfang September soll der Borken Bus startklar sein. Dann wird er mit einem ersten Event eröffnet und tuckert demnächst feierfreudige Borkener durch die Stadt und die ganze Region.
Der Erler Andreas Cluse habe sich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, wie er sagt, einen Versuch in diesem Jahr zu starten, um sich bei der anstehenden Kommunalwahl am 13. September als Bürgermeisterkandidat aufstellen zu lassen.
Da er als Unabhängiger kandidieren will und nicht im Gemeinderat vertreten ist, sieht das Wahlrecht NRW vor, dass er zu seiner Bewerbung Unterschriften von Unterstützern einreichen muss. 84 Unterzeichner sind dafür erforderlich.
Seit sechs Jahren ist Cluse im Vorstand des Heimatvereins Erle aktiv und derzeit stellvertretender Vorsitzender. Cluse stehe, wie er sagt, für eine Vielfalt in der Gemeinde, denn: „Vielfalt belebt das Geschäft“, betonte Cluse bereits schon im Vorfeld.
Alle Wahlvorschläge von Parteien und Wählergruppen, auch von Einzelbewerbern, müssen bis zum 27. Juli 18 Uhr bei der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. Danach wird der Wahlausschuss am Montag, 3. August in seiner Sitzung über die Zulässigkeit der Bewerbungen entscheiden.
Raesfeld (ots). Der Rempler war wohl kein Zufall – denn kurz darauf bemerkte die Kundin eines Verbrauchermarktes in Raesfeld, dass ihr Portemonnaie samt Bargeld und Papieren fehlte.
Das Geschehen spielte sich Montag, zwischen 12.30 Uhr und 13 Uhr einem Geschäft an der Leinenweberstraße ab. Eine unbekannte Frau hatte sich der 67-Jährigen genähert und war gegen sie gestoßen. Dies ist eine typische Methode von Taschendieben. Die Tatverdächtige war circa 40 Jahre alt, hatte dunkles, lockiges schulterlanges Haar und trug ein grünes Oberteil.
Hinweise bitte an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.
Die Polizei erneuert in diesem Zusammenhang ihre Warnung vor Taschendieben. Sie nutzen für ihr kriminelles Handwerk gerne Situationen, in denen es zu Gedränge kommt – eine flüchtige Berührung oder ein kurzer Rempler fallen dort nicht so schnell auf.
Den Taschendieben reichen schon wenige Augenblicke und gegebenenfalls das Ablenkungsmanöver eines Mittäters, um an ihre Beute zu kommen.
Wer sich davor schützen will, sollte Wertsachen in einer verschlossenen Innentasche verstauen – am besten Geld und Papiere in unterschiedlichen Taschen. Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder ähnliches bieten zusätzliche Sicherheit. Bei Taschen sollte die Verschlussseite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers zu tragen.
Weitere Tipps und Informationen dazu bietet unter anderem die Internetseite www.polizei-beratung.de.
Drei Bürgermeistermeister-Kandidaten bei der Kommunalwahl 2020 Raesfeld. Ein weiterer Kandidat aus Erle sucht noch Unterstützer
Martin Tesing CDU, Elke Rybarczyk SPD und Andreas Overkämping sind derzeit die drei aktuell bestätigten Bürgermeisterkandidaten in der Gemeinde.
Als neutraler Bürgermeisterkandidat möchte nun auch der Erler Andreas Cluse als Bürgermeisterkandidat bei der anstehenden Kommunalwahl am 13. September antreten.
Kandidaten, die sich aufstellen lassen müssen und die nicht im Rat vertreten sind, müssen in Raesfeld 84 Unterstützungsunterschriften vorweisen, da das fünffache der Ratsmitglieder vorgeschrieben ist. Das sind in der Kommune Raesfeld 28.
Aktuell sucht Cluse, stellv. Vertretender Vorsitzende des Heimatvereins, noch Unterschriften von Unterstützer, um kandidieren zu können.
Andreas Overkämping hat bereits seine benötigten Unterschriften bei der Gemeindeverwaltung eingereicht.
Aufgaben und Stellung des Bürgermeisters
(1) Der Bürgermeister ist kommunaler Wahlbeamter. Der Bürgermeister ist verantwortlich für die Leitung und Beaufsichtigung des Geschäftsgangs der gesamten Verwaltung. Er leitet und verteilt die Geschäfte. Dabei kann er sich bestimmte Aufgaben vorbehalten und die Bearbeitung einzelner Angelegenheiten selbst übernehmen.
(2) Der Bürgermeister bereitet die Beschlüsse des Rates, der Bezirksvertretungen und der Ausschüsse vor.
Er führt diese Beschlüsse und Entscheidungen sowie Weisungen, die im Rahmen des § 3 Abs. 2 und des § 132 ergehen, unter der Kontrolle des Rates und in Verantwortung ihm gegenüber durch. Der Bürgermeister entscheidet ferner in Angelegenheiten, die ihm vom Rat oder von den Ausschüssen zur Entscheidung übertragen sind.
(3) Dem Bürgermeister obliegt die Erledigung aller Aufgaben, die ihm aufgrund gesetzlicher Vorschriften übertragen sind.
(4) Der Bürgermeister hat die Gemeindevertretung über alle wichtigen Gemeindeangelegenheiten zu unterrichten. (Quelle: Gesetze und Verordnung NRW).
Diebe habe es auf in Raesfeld und Erle Werkzeug abgesehen
Einen Akkuschrauber der Marke Makita haben Einbrecher in der Nacht zum Samstag in Raesfeld-Erle aus einem Baustellencontainer gestohlen. Um an ihre Beute zu kommen, hatten die Täter den Container aufgehebelt. Der Tatort liegt an der Straße Osterlandwehr.
Einbrecher sind in der Nacht zum Sonntag in Raesfeld in mehrere Baucontainer eingedrungen. Die Taten ereigneten sich allesamt in einem Neubaugebiet an der Von-Galen-Straße. Soweit zunächst bekannt, erbeuteten die Täter dabei eine Motorsäge des Herstellers Stihl, ein Baustellenradio der Marke DeWalt und Werkzeug.
Die Polizei bittet um Hinweise an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.
Drei Tage volles Programm und voller Biergarten auf dem Parkplatz vor dem Schloss bei der Kultur Terrasse.
Besucher, die nicht reserviert hatten, mussten zu ihrem großen Bedauern weiterziehen.
RAESFELD. So auch am Freitagabend, als das fünfköpfige a cappella Ensemble „Ginfis“ aus Dorsten auftrat. Sie unterhielten die Gäste mit Popsongs, Balladen und Evergreens, begleitet mit viel Sing-Witz und weiblichem Charme. Weiter ging es am Samstagabend mit chilliger Jazz-Musik und dem Duo Henning Meinhard (Klavier) und Annika Ernst (Saxophon).
Gruppe Gin Fis aus Dorsten
Wie an den Sonntagen zuvor lockte nicht nur das schöne Wetter zahlreiche Besucher zur Kultur Terrasse, sondern auch der mittlerweile beliebte sonntägliche Frühschoppen. im Schatten des Schlosses mit der Schermbecker Band „Pils’n Buam“. Sie spielten bereits im vergangenem bei Live und lecker am Rathaus, und sorgten erneut mit ihrer fetzigen Blasmusik für bayrische Stimmung.
Besonders für diese Veranstaltung habe es im Vorfeld eine lange Anmeldeliste habe es für den Sonntag gegeben, erzählt Gastronom und Organisator Reinhard Nießing. Beliebt sei auch am Donnerstag das „Harry Potter Quiz“ gewesen, was bereits Tage vorher ausgebucht gewesen war. Deshalb gibt es nun am Donnerstag ein weiteres „Biergartenquiz“ ab 20 Uhr. Einige Plätze seien laut Nießing hierfür noch frei.
Die Pilsn Buam aus Schermbeck
Mittlerweile hat der Wirt durch die weitere Lockerung der Corona-Schutzverordnung die Anzahl der Sitzplätze von 100 auf 150 Plätze auf dem Parkplatz vor dem Schloss erweitern können. Diese waren aber schon am Samstagabend ebenfalls alle schnell besetzt gewesen. Deshalb sei es wichtig, so Nießing, dass jeder Gast vorher reserviert.